Tag Archives: Foster 200/6

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Allergisches Asthma oft erst spät erkannt

Symptomlinderung durch Wirkstoff-Kombination

sup.- Bei bis zu 80 Prozent aller Asthma-Erkrankungen von Erwachsenen gelten Allergien als Auslöser. Allerdings werden häufig die typischen Symptome wie z. B. Husten, Atemnot oder Kurzatmigkeit von den Betroffenen zunächst gar nicht mit Asthma in Verbindung gebracht. Es ist jedoch empfehlenswert, bei solchen Beschwerden frühzeitig die Ursache und mögliche Therapieoptionen abzuklären. Heute lassen sich auch bei allergischem Asthma durch eine Behandlung mit anti-entzündlichen Kortikosteroiden sowie so genannten LABA-Wirkstoffen zur Atemwegserweiterung eine Symptomlinderung und eine deutliche Verbesserung der Lebensqualität erreichen. Gerade in Phasen stärkerer entzündlicher Aktivität profitieren die Patienten dann von der korrekten Dosierung einer Medikamenten-Fixkombination (Foster 200/6). „Das besondere an der neuen Hochdosis-Therapie ist, dass gezielt die Steroiddosis verdoppelt wurde, der LABA-Anteil hingegen unverändert bleibt“, so der Lungenfacharzt Dr. Mark Voss-Dirks (Hannover).

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Neue Forschungsergebnisse zur Asthma-Therapie

Testosteron erweist sich als Schutzmechanismus

sup.- Das Asthma-Risiko ist für Frauen im Erwachsenenalter etwa doppelt so hoch wie für gleichaltrige Männer. Im Laborversuch mit Mäusen konnte ein amerikanisches Forscherteam jetzt den Einfluss der Geschlechtshormone auf diesen Unterschied bestätigen. Für Überraschung sorgte ein weiteres Studienergebnis: Nicht weibliche Hormone wie Östrogen forcieren das Asthma-Risiko, sondern das männliche Sexualhormon Testosteron erwies sich als eine Art Schutzmechanismus, der die Produktion von Entzündungsbotenstoffen drosselt. Da Testosteron zur Gruppe von Kortikosteroiden (Steroidhormone) gehört, könnte diese Beobachtung möglicherweise wertvolle Erkenntnisse für zukünftigen Asthma-Therapien liefern. Schon heute spielen anti-entzündliche Wirkstoffe wie z. B. Glucokortikoide mit fortschreitendem Krankheitsverlauf eine wichtige Rolle bei der Linderung der Symptome. Kombinationspräparate zur Hochdosistherapie wie z. B. die Inhalatoren Foster 200/6 bzw. Foster Nexthaler 200/6 enthalten diese Wirkstoffe in einer extrafeinen Formulierung, so dass auch die kleinen Atemwege erreicht werden.

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Bedarfs- und Langzeitbehandlung bei Asthma

Vom Notfall-Spray bis zur Hochdosis-Therapie

Bedarfs- und Langzeitbehandlung bei Asthma

Foto: Fotolia / auremar (No. 6037)

sup.- „Weitestgehende Beschwerdefreiheit und möglichst uneingeschränkte körperliche Leistungsfähigkeit“, so definiert der „Lungeninformationsdienst“ des Helmholtz Zentrum in München die wünschenswerten Resultate einer Asthma-Therapie. Für viele Betroffene, die oft schon seit Jahren unter der chronisch-entzündlichen Atemwegserkrankung leiden, führt der Weg zu diesen Therapiezielen nur über eine sorgfältig eingestellte Dauer-Behandlung mit Medikamenten. Dabei wird unterschieden zwischen so genannten Bedarfsmedikamenten (Reliever), die der kurzfristigen Linderung akuter Asthma-Symptome dienen, und den Controllern, die als Langzeitmedikamente die Entzündung bzw. die Entzündungsbereitschaft der Bronchien abschwächen. Bei den Relievern, die der Patient auch als Notfall-Spray stets parat haben sollte, handelt es sich meist um Beta-2-Sympathomimetika, die auf verkrampfte Muskeln um die Bronchien entspannend wirken und auf diese Weise die Atemwege erweitern.

Ziel jeder Asthma-Behandlung ist es natürlich, dass solche Notfall-Einsätze so selten wie möglich erforderlich sind. Deshalb werden bei den Wirkstoffen für die Dauermedikation anti-entzündliche Kortikosteroide eingesetzt, die ebenfalls inhalativ aufgenommen werden. So wirken sie nicht systemisch, also auf den ganzen Körper, sondern gelangen direkt an den Bestimmungsort in den Bronchien. Bei einer Kombinationstherapie werden diese Kortikosteroid-Substanzen mit einem atemwegserweiternden Wirkstoff gemeinsam verordnet. Für diese Therapieform sind heute moderne Inhalationssysteme mit einer extrafeinen Formulierung verfügbar. Im Gegensatz zu konventionellen Präparaten mit einer durchschnittlichen Teilchengröße von ca. 4 µm sind diese innovativen Wirkstoffpartikel nicht einmal halb so groß, so dass eine gleichmäßige Verteilung im gesamten Bronchialbaum bis in die kleinsten Atemwege möglich ist. Von dieser Option können mittlerweile auch Asthma-Patienten profitieren, die wegen verstärkter Entzündungssymptomatik eine Hochdosis-Therapie mit einem höher konzentrierten Anteil an Kortikosteroiden benötigen. „Die neue extrafeine Hochdosis-Fixkombination Foster 200/6 ist eine gute Option, um in solchen Fällen die antientzündliche Komponente „hochzudrehen““, erklärt der Allgemeinmediziner Dr. Fritz-Berthold Bergmann (Leverkusen). Patienten, die trotz Dauermedikation unter anhaltenden Beschwerden leiden, sollten ihren Arzt auf die Möglichkeit einer Hochdosis-Therapie ansprechen. Denn bislang wird von diesem optimierten Behandlungs-Konzept in Deutschland vergleichsweise selten Gebrauch gemacht. So liegt der Anteil der Asthma-Patienten, denen eine Intensiv-Dosierung verordnet wird, beispielsweise in Frankreich bei 53 Prozent. In Spanien und England sind es jeweils 36 Prozent, in Italien 30 Prozent, in Deutschland hingegen nur ca. 15 Prozent.

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Asthma-Behandlung erfordert Therapietreue

Der Patient entscheidet über seine Lebensqualität

Asthma-Behandlung erfordert Therapietreue

Foto: Fotolia / RFBSIP (No. 6025)

sup.- Compliance, also Therapietreue, ist bei der Behandlung von Asthma ein maßgebliches Kriterium. Bei dieser chronischen Erkrankung, die auf eine Überempfindlichkeit der Atemwege gegenüber äußeren Reizen zurückzuführen ist, kommt es für einen dauerhaften Therapieerfolg vor allem auf das Verhalten des Patienten an. Er sollte über seine Krankheit gut informiert sein, Risikofaktoren meiden und vor allem durch die zuverlässige Umsetzung der ärztlichen Verordnungen an der Therapie mitwirken. Denn Asthma ist zwar bis heute nicht heilbar, aber bei konsequenter Compliance können fast alle Patienten das Therapie-Ziel eines weitestgehend beschwerdefreien Alltags erreichen.

Die Notwendigkeit der Therapietreue bezieht sich vor allem auf die regelmäßige und korrekte Inhalation von Wirkstoffen, mit denen die Beschwerden wegen der entzündeten und verengten Bronchien unter Kontrolle gebracht werden sollen. Leider erleben die Lungenfachärzte immer wieder eine große Diskrepanz zwischen Theorie und Praxis. Sowohl bei der Handhabung der Inhalations-Geräte als auch bei den Einnahme-Intervallen weichen viele Patienten von den Verordnungen ab – mit schwerwiegenden Folgen: Bei unzureichend medikamentös eingestelltem Asthma kann es in den Bronchien zu Umbauprozessen kommen, die eine Kontrolle der Atemwegserkrankung zusätzlich erschweren.

Dass Patienten eigenmächtig die Dosierung ändern oder die Anwendung ganz absetzen, liegt nicht selten an einer latenten Angst vor Nebenwirkungen oder generell an Informationsdefiziten zur Art der Behandlung. Oft spielt auch die Funktionsweise von Inhalationsgeräten eine entscheidende Rolle. Gerade bei Kombinationspräparaten, mit denen der Patient mehrere Wirkstoffe in einer speziellen Zusammensetzung aufnehmen soll, kommt es auf die Anwenderfreundlichkeit der Geräte an. Mediziner begrüßen deshalb, dass es mittlerweile die Möglichkeit gibt, für eine Hochdosis-Therapie mit einem intensivierten antientzündlichen Wirkstoffanteil eine Fixkombination verordnen zu können, für die der Patient lediglich einen Inhalator anwenden muss (Foster 200/6 bzw. Foster Nexthaler 200/6). „Wir benötigen in der Praxis dringend neue Therapieoptionen für Asthmapatienten, die unter bisheriger Therapie keine adäquate Asthmakontrolle erzielen“, erläutert der Lungenfacharzt Dr. Ronald Doepner (Dortmund) die Bedeutung dieser hochdosierten Wirkstoff-Zusammensetzung. Die wichtige Therapietreue des Patienten wird bei dem Kombinationspräparat sowohl in der Ausführung als Trockenpulverinhalator als auch bei dem Dosieraerosol durch einen Dosiszähler erleichtert.

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Pollenflug verursacht saisonales Asthma

Blütezeiten sind für Betroffene wichtige Information

Pollenflug verursacht saisonales Asthma

Grafik: Supress (No. 6015)

sup.- Blütenpollen bereiten dem Immunsystem der meisten Menschen keine großen Probleme. Anders verhält es sich, wenn eine Allergie gegenüber bestimmten Pflanzen vorliegt. Dann wehrt sich der Körper unter teilweise heftigen Symptomen, obwohl es um eigentlich harmlose Substanzen geht. Nicht nur Augen und Nasenschleimhäute können auf diese saisonalen Allergene reagieren, sondern auch die Schleimhäute in den Bronchien. Aus diesem Grund zählen beispielsweise die Pollen von Gräsern und Roggen bzw. von Hasel, Erle oder Birke auch zu den Auslösern von allergischem Asthma. Belastungen der Lunge wie körperliche Anstrengung oder Rauchen können die Empfindlichkeit der Bronchialschleimhäute in diesen Phasen noch zusätzlich verstärken. Für saisonale Asthmatiker ist deshalb der regelmäßige Blick auf den Pollenflug-Kalender eine wichtige Hilfe. Hier sind die Zeiträume mit starken, mäßigen und sporadischen Belastungen durch Allergene übersichtlich für die einzelnen Pflanzenarten dargestellt. Insbesondere in der jeweiligen Hauptblütezeit sowie während der Vor- und Nachblüte sollte jeder Kontakt mit den Pollen nach Möglichkeit vermieden werden.

Für Menschen, die ohnehin ganzjährig an Asthma leiden, bedeutet die Phase des Pollenflugs eine zusätzliche Belastung. Für sie ist die Beachtung des Pollenkalenders natürlich nur eine Vorsichtsmaßnahme, die eine medikamentöse Behandlung nicht überflüssig macht. In den belastenden Blütemonaten können die Standard-Erhaltungstherapien zur Entzündungshemmung und Bronchienerweiterung das Ziel einer wirksamen Symptomkontrolle sogar verfehlen. In diesen Fällen sollte eine Umstellung der Dauermedikation erwogen werden. Dafür gibt es heute Inhalatoren mit einer fixen Hochdosis-Wirkstoffkombination, die vor allem auf die Entzündungssymptomatik in den Bronchien zielt (Foster 200/6). Bei dieser Therapieoption bleibt der Anteil der bronchienerweiternden Substanzen unverändert. Dagegen erhöht ein verdoppelter Anteil anti-entzündlicher Kortikosteroide die Asthmakontrolle und damit den Schutz vor Atemnot-Beschwerden. „Die Behandlung mit hochdosiertem inhalativen Steroid erlaubt es uns, bei Patienten, die trotz Dauertherapie immer noch eine unvollständige Asthmakontrolle haben, die anti-entzündliche Therapie zu intensivieren, ohne z. B. systemische Kortikoide einsetzen zu müssen“, so Dr. Ronald Doepner, Facharzt für Pneumologie aus Dortmund. Der Einsatz von inhalativen Kortikosteroiden vermeidet so genannte systemische Reaktionen, also die Wirkung auf den gesamten Organismus, und wirkt stattdessen nur am Ort des Entzündungsgeschehens. Asthmatiker, die in den Zeiten hoher Pollenbelastung besonders unter Beschwerden leiden, sollten ihren Arzt auf diese Hochdosis-Therapie ansprechen.

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Pollensensibel oder Asthma?

Oft erst spät korrekte Diagnose

Pollensensibel oder Asthma?

Foto: Fotolia / Eva (No. 5999)

sup.- Für Allergiker bricht im Frühling wieder eine schwierige Zeit an. Über mehrere Wochen und manchmal sogar Monate schränkt der Pollenflug der Pflanzenblüten die Lebensqualität vieler Menschen erheblich ein. Experten weisen zudem darauf hin, dass der Klimawandel allmählich zu einer Verlängerung der Pollensaison führt und dass sich das allergene Potenzial der Pollen durch Schadstoffbelastung verstärkt. Die Risiken für Allergiker bestehen allerdings nicht nur in den vorübergehenden Beschwerden während der Hochsaison der Blütenpollen. Nach Angaben des Helmholtz Zentrums in München werden in bis zu 80 Prozent der Asthma-Erkrankungen bei Erwachsenen Allergien als Auslöser ermittelt. Allerdings vergeht bis zu dieser eindeutigen Diagnose oft viel Zeit, weil die asthma-typische Entzündungssymptomatik von den Betroffenen gar nicht als solche erkannt wird. Asthma-Symptome wie z. B. Husten, Atemnot oder Kurzatmigkeit werden dann lange als unvermeidliche Begleiterscheinungen einer Allergie hingenommen, ohne dass deswegen ein Arzt konsultiert wird.

Es ist jedoch in jedem Fall sinnvoll, die Ursache der Beschwerden sowie mögliche Therapieoptionen frühzeitig abzuklären. Eine Behandlung mit anti-entzündlichen Kortikosteroiden in Kombination mit so genannten LABA-Wirkstoffen zur Atemwegserweiterung (LABA = langwirksames Beta-2-Sympathomimetikum) kann heute die Asthma-Symptome deutlich lindern und die Lebensqualität der Patienten verbessern. Der Lungenfacharzt Dr. Mark Voss-Dirks (Hannover) weist darauf hin, dass gerade Menschen mit allergischem Asthma in Phasen stärkerer entzündlicher Aktivität von einer erhöhten Dosis an Kortikosteroiden profitieren können. Die korrekte Dosierung bei einer Hochdosis-Therapie kann durch eine Medikamenten-Fixkombination (Foster 200/6) mit beiden Substanzen wesentlich verbessert werden. „Das Besondere an der neuen Hochdosis-Therapie ist, dass gezielt die Steroiddosis verdoppelt wurde, der LABA-Anteil hingegen unverändert bleibt“, so Dr. Voss-Dirks. Die Fixkombination wird inhalativ in extrafeinen Partikeln aufgenommen, so dass die Wirkstoffe bis in die kleinen Verästelungen der Lunge gelangen.

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Mangelhafte Symptomkontrolle bei Asthmatikern

Innovative Medikamente kommen zu kurz

Mangelhafte Symptomkontrolle bei Asthmatikern

Foto: Fotolia / ladysuzi (No. 5942)

sup.- Zu schön, um wahr zu sein: „Dank moderner Medikamente lässt sich Asthma heute bei den meisten Patienten so gut kontrollieren, dass Beschwerden nur gelegentlich auftreten, der Alltag gut bewältigt werden kann und lebensbedrohliche Anfälle ausbleiben“, so lautet die Überzeugung des Helmholtz Zentrum München auf seinem Onlineportal www.allergieinformationsdienst.de Diese Aussage ist zwar theoretisch absolut korrekt, trifft in der Praxis aber viel zu selten zu. Asthma-Patienten, die unter einer erheblichen Einschränkung ihrer Lebensqualität leiden und wegen akuten Anfällen häufig zu ihrem Notfall-Spray greifen müssen, sind in der Realität nicht die Ausnahme, sondern eher schon die Regel. Nach Informationen des „Weißbuch Lunge“, das über Lungenerkrankungen in Deutschland berichtet, wird derzeit bei über 70 Prozent der Patienten mit schwerem Asthma trotz medikamentöser Dauertherapie keineswegs eine angemessene Symptomkontrolle erreicht.

Ein wesentlicher Grund für diese unbefriedigende Situation ist neben mangelnder Therapietreue auch das zurückhaltende Verordnungsverhalten der Ärzte in Deutschland im Hinblick auf innovative Therapieoptionen. Bestes Beispiel hierfür ist der geringe Stellenwert, den hierzulande bislang noch die so genannte Hochdosis-Therapie einnimmt, bei der bei gleichbleibendem Anteil an bronchienerweiternden Substanzen eine doppelt so hohe Dosis an anti-entzündlichem Wirkstoff (Steroid) zur Symptomkontrolle eingesetzt wird. Während in europäischen Nachbarländern durchschnittlich deutlich über 35 Prozent der Asthmatiker eine Hochdosis-Therapie erhalten, sind es in Deutschland derzeit nur ca. 15 Prozent. Dabei bestätigen auch bei uns führende Pneumologen den hohen Nutzen solch einer Dauermedikation: „Die Behandlung mit hochdosiertem inhalativen Steroid wie bei der Kombination Foster 200/6 erlaubt es uns bei Patienten, die trotz Dauertherapie immer noch eine unvollständige Asthmakontrolle haben, die anti-entzündliche Therapie zu intensivieren, ohne z. B. systemische Kortikoide einsetzen zu müssen“, betont der Lungenfacharzt Dr. Ronald Doepner (Dortmund).

An der zu seltenen Verordnung von Hochdosis-Präparaten sind jedoch oftmals auch die Patienten selbst nicht ganz unschuldig, weil insbesondere ältere Menschen vielfach erhebliche Bedenken gegen kortisonhaltige Medikamente haben. Diese Ängste sind bei modernen synthetischen Kortison-Arzneien jedoch unbegründet, zumal inhalierte Steroid-Wirkstoffe nicht systemisch, also auf den gesamten Organismus, sondern nur lokal begrenzt auf die entzündeten Bronchien wirken.

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Asthmatiker brauchen Schutz vor Infektionen

Impfungen gegen Influenza und Pneumokokken

sup.- Asthma-Patienten haben ein deutlich größeres Infektionsrisiko. Laut einer dänischen Studie unter Leitung von Dr. J. Helby (Kopenhagen) ist die Gefahr für Infekte der Atemwege um 44 Prozent erhöht und für Pneumonien (Lungenentzündung) sogar um 99 Prozent, jeweils im Vergleich zur Normalbevölkerung. Asthmatiker sollten sich deshalb gegen Influenza und Pneumokokken impfen lassen. Außerdem ist eine angemessene Dauermedikation ihrer chronisch entzündeten Atemwege ein wichtiger Schutz vor Infekten. Bei einer unzureichenden Kontrolle der Asthma-Symptome sollte gegebenenfalls eine Umstellung auf Inhalatoren in Erwägung gezogen werden, die entzündungshemmende Wirkstoffe in einer höheren Dosis enthalten. „Seit Anfang 2016 gibt es Inhalatoren wie Foster 200/6 bzw. Foster Nexthaler 200/6, mit denen die gewünschte Intensivierung der anti-entzündlichen Behandlung erreicht wird bei gleichzeitig unverändertem Anteil an bronchienerweiternden Substanzen“, erläutert der Pneumologe Dr. Mark Voss-Dirks (Hannover).

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Lebensqualität von Asthmatikern könnte viel besser sein

Offenes Arzt-Patienten-Gespräch hilft weiter

Lebensqualität von Asthmatikern könnte viel besser sein

Foto: Fotolia / sepy (No. 5912)

sup.- Leben mit Asthma bedeutet für viele Betroffene eine erhebliche Einschränkung der Lebensqualität, an die sie sich aber zwangsläufig gewöhnt haben und die sie für unvermeidbar halten. Symptome wie Husten, Atemnot sowie nächtliches Aufwachen gehören trotz Dauermedikation mit Asthma-Sprays zu ihrem Alltag. Nach Erfahrungen des Lungenfacharztes Dr. Justus de Zeeuw (Köln) haben sich Patienten oft über Jahre mit ihrer Situation arrangiert und abgefunden. Werden sie bei Routine-Terminen von ihrem Arzt befragt, wie es ihnen geht, sagen sie deshalb häufig, bei ihnen sei alles so weit in Ordnung. Erst durch genaues, beharrliches Nachfragen würde sich manchmal offenbaren, dass die chronisch-entzündliche Atemwegserkrankung keineswegs ausreichend mit Medikamenten eingestellt ist.

Welcher Patient kennt auch schon die Kriterien der GINA-Leitlinien (Global Initiative for Asthma) für gut kontrolliertes Asthma? Sie umfassen unter anderem: ungestörte Nachtruhe ohne Beschwerden sowie keine nennenswerten Einschränkungen bei Alltags-Aktivitäten durch Symptome wie Husten, Atemnot oder Brustenge. Von solch einer Lebensqualität sind jedoch viele Asthmatiker weit entfernt. Nach Daten des „Weißbuch Lunge“ muss in Deutschland bei über 70 Prozent der Patienten mit schwerem Asthma die Krankheit als unzureichend kontrolliert eingestuft werden. Ein offenes Arzt-Patienten-Gespräch könnte in vielen Fällen bewirken, dass ein optimiertes Behandlungskonzept eingeleitet wird.

Die Therapieoptionen insbesondere bei schweren Formen von Asthma haben sich in den letzten Jahren erheblich verbessert. Noch profitieren von diesen innovativen Medikamenten jedoch viel zu wenig Patienten. Bestes Beispiel hierfür ist die moderne Hochdosis-Therapie mit entzündungshemmenden Wirkstoffen (Steroiden), die hierzulande bislang lediglich 15 Prozent der Asthmatiker verordnet wird. Dieser Anteil liegt hingegen z. B. in Frankreich bei 53 Prozent und in England sowie Spanien bei jeweils 36 Prozent. „Die Behandlung mit hochdosiertem inhalativen Steroid wie bei der Kombination Foster 200/6 erlaubt es uns bei Patienten, die trotz Dauertherapie immer noch eine unvollständige Asthmakontrolle haben, die anti-entzündliche Therapie zu intensivieren, ohne z. B. systemische Kortikoide einsetzen zu müssen“, bestätigt Dr. Ronald Doepner, Facharzt für Pneumologie aus Dortmund. Wenn jedoch Patienten ihre Beschwerden nicht thematisieren, sehen Ärzte verständlicherweise auch keine Notwendigkeit, sich Gedanken über eine Veränderung des Behandlungskonzeptes zu machen.

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Asthmatiker haben hohes Infektionsrisiko

Gesundheitliche Bedrohung wird stark unterschätzt

Asthmatiker haben hohes Infektionsrisiko

Foto: Fotolia / Zerbor (No. 5892)

sup.- Das Risiko für Infektionen allgemein, insbesondere aber die Gefahr für Infekte der Atemwege sowie Pneumonien (Lungenentzündung) ist bei Asthma-Patienten deutlich höher als bei Menschen, die nicht unter dieser chronischen Entzündung der Bronchien leiden. Das zeigt eine dänische Studie unter Leitung von Dr. J. Helby (Kopenhagen), bei der die Daten einer bevölkerungsbasierten Untersuchung von über 105.000 Erwachsenen ausgewertet wurden. Die 6.750 Teilnehmer mit Asthma wiesen ein um 44 Prozent erhöhtes Risiko für Infektionen und eine um 99 Prozent höhere Gefahr für Pneumonien auf. Als Studienendpunkt wurden dabei nur Infektionen berücksichtigt, die mit einer stationären Behandlung im Krankenhaus verbunden waren. Diese enorme gesundheitliche Bedrohung von Asthma-Patienten durch infektiöse Begleiterkrankungen wird laut Aussagen von Dr. J. Juhn (Mayo-Klinik, Rochester), der die Studie in einem Editorial kommentiert hat, stark unterschätzt.

Etwa sechs Prozent der Erwachsenen in Deutschland sind Asthmatiker. Im Gegensatz zu betroffenen Kindern kann bei Patienten ab dem 20. Lebensjahr nach Informationen von lungenaerzte-im-netz nur noch in weniger als einem Fünftel der Fälle eine rein allergische Ursache (z. B. gegen Pollen, Tierhaare, Hausstaub) nachgewiesen werden. Die Ergebnisse der dänischen Studie unterstreichen, wie wichtig es ist, Asthmatiker vor schweren Infektionen zu schützen. Impfungen gegen Influenza und gegen Pneumokokken gehören dazu, vor allem aber auch eine angemessene medikamentöse Einstellung, um eine gute Kontrolle der Asthmasymptome zu erreichen. Das Infektionsrisiko scheint nämlich umso höher zu sein, je schlechter die Erkrankung eingestellt ist. Und in dieser Hinsicht besteht in Deutschland noch erheblicher Nachholbedarf. Bei über 70 Prozent der Patienten mit schwerem Asthma muss laut Einschätzung des „Weißbuch Lunge“ die Erkrankung als nicht ausreichend kontrolliert eingestuft werden. Bei einer verstärkten Entzündungssymptomatik sollte nach Ansicht von Lungenfachärzten entsprechend optimiert entzündungshemmend therapiert werden. „Seit Anfang 2016 gibt es Inhalatoren wie Foster 200/6 bzw. Foster Nexthaler 200/6, mit denen die gewünschte Intensivierung der anti-entzündlichen Behandlung erreicht wird bei gleichzeitig unverändertem Anteil an bronchienerweiternden Substanzen“, erläutert der Pneumologe Dr. Mark Voss-Dirks (Hannover). Solche innovativen Hochdosis-Präparate kommen derzeit jedoch noch viel zu wenigen Patienten zugute.

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