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Fraunhofer-Technologie begeistert Frankfurter Museum

Fraunhofer-Technologie begeistert Frankfurter Museum

Fraunhofer-Technologie begeistert Frankfurter Museum

(Mynewsdesk) Katastrophen bedrohen historische Kulturschätze. Fraunhofer-Forscher erfassten in der vergangenen Woche erstmals in der Frankfurter Liebieghaus Skulpturensammlung Kunstartefakte automatisiert und erschlossen diese für die Ewigkeit.

(Frankfurt am Main/Darmstadt) Vom 21. bis 27. Juli 2014 war CultLab3D, die weltweit einmalige 3D-Scanstraße für Kulturartefakte, im Mittelaltersaal der Frankfurter Liebieghaus Skulpturensammlung in Betrieb. Das vom Fraunhofer IGD entwickelte CultLab3D soll die notwendige 3D-Digitalisierung von Kulturartefakten revolutionieren. Die durch Umwelteinflüsse und Katastrophen gefährdeten Kunstwerke werden mit Hilfe der 3D-Digitalisierungstechnologie im aktuellen Erhaltungszustand gesichert und gleichzeitig für die weltweite Forschung erschlossen. Bislang war dieses Verfahren sehr teuer und zeitaufwendig. Mit CultLab3D setzen die Fraunhofer-Forscher auf die Industrialisierung und Automatisierung des gesamten 3D-Digitalisierungsprozesses von Artefakten mittels modernster Scan- und Beleuchtungstechniken. So ermöglicht das mobile Digitalisierungslabor, die Millionen vorhandenen Artefakte industriell, kostengünstig und schnell zu scannen und zu archivieren.

Mit ihrem CultLab3D digitalisierten die Fraunhofer-Forscher in Frankfurt erstmals vollautomatisch echte Kulturartefakte. „Wir haben bei diesem Testlauf eine Vielzahl an sehr wertvollen Erkenntnissen gewonnen“, sagt Martin Ritz vom Fraunhofer IGD. „Die Beschaffenheit der unterschiedlichen Skulpturen, aber auch die Gegebenheiten im Museumsbetrieb geben uns wichtige Impulse für die Weiterentwicklung von CultLab3D.“ So gelang es den Forschern unter anderem den automatisierten Scanvorgang mit Industriekameras auch auf sehr dunkle und wenig kontrastreiche Objekte anzuwenden. CultLab3D erfasst hierbei nicht nur Geometrie und Textur von Artefakten, sondern auch ihre optischen Materialeigenschaften, wie Reflektions- und Absorptionsverhalten. So wird eine fotorealistische 3D-Darstellung möglich.

Bisher sind 3D-Scans von Kunstschätzen vor allem mühevolle und kostenintensive Handarbeit. Durch die erhöhte Geschwindigkeit wollen die Fraunhofer-Forscher die Kosten für 3D-Scans um das Zehn- bis Zwanzigfache verringern. Die Aussicht in Zukunft ganze Sammlungen digitalisieren zu können, ist für Prof. Dr. Vinzenz Brinkmann, den Leiter der Antikensammlung der Liebieghaus Skulpturensammlung, sehr erfreulich: „Wer weiß, wie wir bisher arbeiten mussten, erkennt das ‚Wunder‘ der Scanstraße. Es eröffnen sich für die Museen nun weltweit völlig neue Wege der wissenschaftlichen Untersuchung.“

Weiterführende Informationen:

http://s.fhg.de/Liebieghaus-Presseinformation

http://www.cultlab3d.eu

Diese Pressemitteilung wurde via Mynewsdesk versendet. Weitere Informationen finden Sie im Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung IGD .

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Das Fraunhofer IGD ist die weltweit führende Einrichtung für angewandte Forschung im Visual Computing. Visual Computing ist bild- und modellbasierte Informatik und umfasst unter anderem Graphische Datenverarbeitung, Computer Vision sowie Virtuelle und Erweiterte Realität.
Vereinfacht ausgedrückt, machen die Fraunhofer-Forscher in Darmstadt, Rostock, Graz und Singapur aus Informationen Bilder und holen aus Bildern Informationen. In Zusammenarbeit mit seinen Partnern entstehen technische Lösungen und marktrelevante Produkte.
Prototypen und Komplettlösungen werden nach kundenspezifischen Anforderungen entwickelt. Das Fraunhofer IGD stellt dabei den Menschen als Benutzer in den Mittelpunkt und hilft ihm mit technischen Lösungen, das Arbeiten mit dem Computer zu erleichtern und effizienter zu gestalten.
Durch seine zahlreichen Innovationen hebt das Fraunhofer IGD die Interaktion zwischen Mensch und Maschine auf eine neue Ebene. Der Mensch kann so mithilfe des Computers und der Entwicklungen des Visual Computing ergebnisorientierter und effektiver arbeiten. Das Fraunhofer IGD beschäftigt über 200 Mitarbeiter. Der Etat beträgt über 17 Millionen Euro.


Dr. Konrad Baier
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64283 Darmstadt
00 49 6151 155-146
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Wie Biometrie gegen das Passwort gewinnt

Wie Biometrie gegen das Passwort gewinnt

Wie Biometrie gegen das Passwort gewinnt

(Mynewsdesk) Biometrische Systeme haben gegenüber dem Passwort Vor- und Nachteile. Ein Fraunhofer-Forscher meint, dass die Nachteile eine Frage der Technologie sind.

(Darmstadt/Rostock/Graz) Vor kurzem wurde der Diebstahl von Millionen von Zugangsdaten bekannt [ http://s.fhg.de/bsiPI0704 ]. Hiermit hätten sich Kriminelle leicht Zugang zu E-Mail-Konten verschaffen können. Millionen von Menschen mussten ihre Passwörter ändern. „Mit dem richtigen biometrischen Verfahren wäre das nicht notwendig gewesen“, sagt Alexander Nouak, Leiter „Identifikation und Biometrie“ am Fraunhofer IGD und Vorsitzender der „European Association for Biometrics“.

Nouaks Team arbeitet schon seit mehreren Jahren an Verfahren, die in biometrischen Systemen gespeicherte Referenzdaten schützen. Die Fraunhofer-Forscher verzichten dabei gänzlich darauf, biometrische Daten als solche zu speichern. Stattdessen generiert ihr Ansatz mit Hilfe verschiedener Techniken und dem biometrischen Merkmal einen digitalen Schlüssel, der nichts mehr mit dem Körpermerkmal gemein hat. Ist der neu erzeugte Schlüssel bei einem Vergleich, zum Beispiel bei der Anmeldung für einen Internetdienst, mit dem gespeicherten identisch, wird der Nutzer erkannt. Sollten Kriminelle jedoch diesen Schlüssel erbeuten, könnten sie damit nichts anfangen, denn zur Anmeldung bei einem Dienst bräuchten sie ja das ursprüngliche Merkmal. Mit unterschiedlichen Einstellungen lassen sich aus ein und demselben Körpermerkmal beliebig viele Schlüssel generieren. „Ein Gesicht, ein Finger oder ein Auge ergibt so eine unendliche Vielzahl an digitalen Schlüsseln“, sagt Nouak. „So lässt sich dasselbe Körpermerkmal für die Anmeldung in verschiedenen Systemen verwenden, als ob man für jeden Dienst ein eigenes Passwort hätte.“

Was ist nun aber, wenn eine hoch aufgelöste Aufnahme eines Körpermerkmals wie Fingerabdruck, Handvenenstruktur oder Irismuster Unbefugten in die Hände fällt? Vor zwei Wochen argumentierte der Facebook-Ingenieur Gregg Stefancik, dass Passwörter gegenüber der Biometrie den Vorteil hätten, leicht ersetzbar zu sein. Die körpereigenen Merkmale seien nun einmal sehr individuell und gleichzeitig begrenzt [ http://s.fhg.de/ta610 ]. Diesen Nachteil muss Biometrie durch hohe Fälschungssicherheit ausgleichen. Auch hier haben Nouak und seine Forscherkollegen Technologien zum Schutz der Daten vor Augen. „Moderne Verfahren zur Fälschungserkennung können es sehr schwer bis faktisch unbezahlbar machen, eine geeignete Attrappe zu erstellen“, erklärt Nouak. „Eine Lösung wäre, mehrere biometrische Merkmale gleichzeitig zu erfassen und so die Sicherheit zu erhöhen.“ Wenn neben dem Fingerabdruck gleichzeitig noch das Venenmuster des Fingers überprüft wird, dann reichte selbst das bei einigen Grenzkontrollen digital aufgenommene Fingerabdruckbild nicht mehr aus, um eine geeignete Attrappe zu erstellen.

Häufig werde auch der Aufwand unterschätzt, dessen es bedarf, um an die originalen biometrischen Merkmale zu kommen. Die Anstrengungen zur Überwindung eines modernen biometrischen Systems stehen häufig in keinem Verhältnis zum dadurch erhaltenen Gewinn. Zudem lässt eine gewöhnliche Wohnungstür, deren Schloss über einen Fingerabdruckscanner gesteuert wird, sich mit einem Stemmeisen häufig wesentlich einfacher öffnen. „Selbst der an vielen Gegenständen unfreiwillig hinterlassene Fingerabdruck reicht für gewöhnlich nicht aus, um ein hochwertiges biometrisches System zu bedienen, geschweige denn zu überlisten“, erklärt Nouak. „Wenn ich demgegenüber bedenke, wie viele Smartphone-PINs und PC-Passwörter ich kenne, ohne es zu wollen, einfach, weil die Nutzer diese viel zu offen vor mir eingegeben haben, dann bin ich sehr froh, dass ich mein Smartphone jetzt komfortabel mit meinem Finger entsperren kann.“

Nouaks Forscher-Gruppe lädt Interessierte aus Industrie und Politik ein, sich einmal direkt über die Möglichkeiten der Biometrie zu informieren.

Kontakt: identification@igd.fraunhofer.de

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=== Wie Biometrie gegen das Passwort gewinnt (Bild) ===

Biometrische Systeme haben gegenüber dem Passwort Vor- und Nachteile. Fraunhofer-Forscher Alexander Nouak, Leiter Identifikation und Biometrie am Fraunhofer IGD und Vorsitzender der European Association for Biometrics meint, dass die Nachteile eine Frage der Technologie sind.

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Das Fraunhofer IGD ist die weltweit führende Einrichtung für angewandte Forschung im Visual Computing. Visual Computing ist bild- und modellbasierte Informatik und umfasst unter anderem Graphische Datenverarbeitung, Computer Vision sowie Virtuelle und Erweiterte Realität.

Vereinfacht ausgedrückt, machen die Fraunhofer-Forscher in Darmstadt, Rostock, Graz und Singapur aus Informationen Bilder und holen aus Bildern Informationen. In Zusammenarbeit mit seinen Partnern entstehen technische Lösungen und marktrelevante Produkte.

Prototypen und Komplettlösungen werden nach kundenspezifischen Anforderungen entwickelt. Das Fraunhofer IGD stellt dabei den Menschen als Benutzer in den Mittelpunkt und hilft ihm mit technischen Lösungen, das Arbeiten mit dem Computer zu erleichtern und effizienter zu gestalten.

Durch seine zahlreichen Innovationen hebt das Fraunhofer IGD die Interaktion zwischen Mensch und Maschine auf eine neue Ebene. Der Mensch kann so mithilfe des Computers und der Entwicklungen des Visual Computing ergebnisorientierter und effektiver arbeiten. Das Fraunhofer IGD beschäftigt über 200 Mitarbeiter. Der Etat beträgt über 17 Millionen Euro.

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Finanzgeschäfte auf den Leib geschneidert Biometrie im Bankwesen

Finanzgeschäfte auf den Leib geschneidert Biometrie im Bankwesen

Finanzgeschäfte auf den Leib geschneidert  Biometrie im Bankwesen

(Mynewsdesk) Immer mehr Bankgeschäfte werden auf Tablets und Smartphones ausgeführt. Für Kunden müssen die Anwendungen einfach handhabbar und sicher sein. Biometrische Systeme können hierbei helfen. Wie solche Verfahren in der Praxis genau funktionieren, stellen die European Association for Biometrics und der Bundesverband deutscher Banken auf einem Workshop vor.

(Berlin/Darmstadt) Bankgeschäfte tätigt man heute über Online-Banking. Transaktionen erfolgen von jedem beliebigen Ort aus über Computer, Tablets oder das Smartphone. Gerade im mobilen Bereich sollten Bankgeschäfte gut gesichert und personalisiert sein. Bisherige Verfahren, wie bestimmte Kontodaten, PIN und Bankkarten bergen Risiken. Fallen sie Unbefugten in die Hände, sind die Konten schnell leergeräumt. Es fehlt an Möglichkeiten für eine direkte Personenbindung im Bankwesen.

Die Biometrie bietet die Lösung. Das funktioniert so: Maschinen erkennen einen Menschen anhand seiner körpereigenen Merkmale. Das können Fingerabdrücke, Handvenenmuster oder Irisstrukturen sein – aber auch physiologische Eigenschaften, wie das Unterschreiben oder Sprechen. Diese biometrischen Merkmale sind sehr individuell und erlauben eine zuverlässige, personenbezogene Identifikation. „Die Personenbindung ist gerade im Bankwesen sehr wichtig, um die Rechtmäßigkeit von Bankgeschäften sicherzustellen“, erklärt Alexander Nouak, Vorsitzender der „European Association for Biometrics“ und Leiter „Identifikation und Biometrie“ am Fraunhofer IGD.

In jüngster Zeit erhielt der Ansatz, Biometrie im Bankwesen einzusetzen, neuen Aufwind. „Seitdem manche Smartphones ihre Nutzer auch dank Biometrie erkennen können, spüren wir ein verstärktes Interesse, ähnliche Verfahren einzusetzen“, erklärt Waldemar Grudzien, Direktor des Geschäftsbereichs „Retail Banking, Banktechnologie“ im Bundesverband deutscher Banken. Dafür eignen sich zum Beispiel Handvenen- und Fingerabdruckscanner oder die Unterschriftserkennung. „Dabei ist die Sicherheit der biometrischen Daten von entscheidender Bedeutung“, betont Nouak.

Über biometrische Systeme zur Personalisierung von Bankgeschäften diskutieren die Teilnehmer des Workshops „Biometrie im Bankwesen“ am 21. Mai 2014 im Haus des Bundesverbandes deutscher Banken in Berlin. Internationale Firmen präsentieren ihre aktuellen Verfahren und Biometrie-Forscher diskutieren mit den Teilnehmern des Workshops zukünftige Einsatzmöglichkeiten.

Weiterführende Informationen:

http://z.eab.org/banking

http://www.igd.fraunhofer.de/idb

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=== Finanzgeschäfte auf den Leib geschneidert Biometrie im Bankwesen (Bild) ===

Sind Handvenenscanner (Foto) auch für Bankgeschäfte geeignet? Mit solchen Fragen beschäftigt sich der Workshop Biometrie im Bankwesen am 21. Mai 2014 im Haus des Bundesverbandes deutscher Banken in Berlin.

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Das Fraunhofer IGD ist die weltweit führende Einrichtung für angewandte Forschung im Visual Computing. Visual Computing ist bild- und modellbasierte Informatik und umfasst unter anderem Graphische Datenverarbeitung, Computer Vision sowie Virtuelle und Erweiterte Realität.

Vereinfacht ausgedrückt, machen die Fraunhofer-Forscher in Darmstadt, Rostock, Graz und Singapur aus Informationen Bilder und holen aus Bildern Informationen. In Zusammenarbeit mit seinen Partnern entstehen technische Lösungen und marktrelevante Produkte.

Prototypen und Komplettlösungen werden nach kundenspezifischen Anforderungen entwickelt. Das Fraunhofer IGD stellt dabei den Menschen als Benutzer in den Mittelpunkt und hilft ihm mit technischen Lösungen, das Arbeiten mit dem Computer zu erleichtern und effizienter zu gestalten.

Durch seine zahlreichen Innovationen hebt das Fraunhofer IGD die Interaktion zwischen Mensch und Maschine auf eine neue Ebene. Der Mensch kann so mithilfe des Computers und der Entwicklungen des Visual Computing ergebnisorientierter und effektiver arbeiten. Das Fraunhofer IGD beschäftigt über 200 Mitarbeiter. Der Etat beträgt über 17 Millionen Euro.

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Fraunhofer @ Hannover Messe 2014: Virtuelle und Digitale Fabrik verschmelzen

Industrie 4.0: Von der virtuellen Produktion in die reale Fabrik und zurück

Fraunhofer @ Hannover Messe 2014: Virtuelle und Digitale Fabrik verschmelzen

(Mynewsdesk) Forscher des Fraunhofer IGD arbeiten daran, die Produktionsabläufe in einer Fabrik nachvollziehbar zu machen. Dafür realisieren sie einen ständigen Abgleich zwischen realer und digitaler Welt und ermöglichen so eine Evolution, deren Stand sie auf der diesjährigen Hannover Messe präsentieren.

(Darmstadt/Rostock/Graz) Die Forscher des Fraunhofer IGD entwickeln Lösungen, um die realen Abläufe in einer Fabrik wieder in den Computer zurückzuführen. Auf der diesjährigen Hannover Messe (Halle 7, Stand B10) zeigen sie, welche Vorteile sich daraus für die Industrie ergeben. In einer Miniaturfabrik sortiert ein Industrieroboter Spezialbehälter um. Die Szene wird von Kameras erfasst, die den Status der realen Welt kontinuierlich ins Virtuelle übertragen. Besucher des Messestands können direkt auf das Geschehen einwirken, indem sie beispielsweise mit ihrer Hand die Bewegung eines digitalen Gabelstaplers blockieren. Während sich dieser virtuell durch die digitalisierte Fabrikhalle bewegt, analysiert das System, wo und wann es zu einer Kollision zwischen ihm und dem realen Roboter kommt. Erkennt das System das neue Hindernis, stoppt der Gabelstapler und ändert sein Verhalten.

„Wir nennen dies ‚Cyber-physische Äquivalenz‘“, sagt Professor André Stork vom Fraunhofer IGD. Bislang nutzen Betriebe lediglich den umgekehrten Weg: Sie planen die Produktionsstraßen im Computer und übertragen sie ins Reale. Der Weg zurück wird noch nicht oder nur selten beschritten. Die sich daraus ergebenden Möglichkeiten sind enorm. „Fehler und auch mögliche Unfälle können frühzeitig erkannt oder zumindest sehr schnell analysiert werden“, erklärt Storks Kollege, Dr. Jörn Kohlhammer. Die Forscher entwickeln dafür Lösungen, um die bei der Produktion anfallenden Informationsmengen schnell zu analysieren. Diese Daten machen sie für den Menschen über Darstellungen einfach erfassbar. Leicht verständliche Grafiken zeigen dann zum Beispiel, welche Konfigurationen der Produktionsstraße zu Unfällen führen könnten.

Mit ihren Arbeiten sind die Forscher des Fraunhofer IGD an der Entwicklung hin zur Industrie 4.0 beteiligt. Hinter diesem Begriff verbirgt sich eine hochflexible Fabrik, die auch in der Lage ist, individualisierte Produkte in Einzelfertigung schnell und kosteneffizient zu produzieren. Mensch und Maschine kommunizieren in dieser Vision ständig miteinander, um zu den besten Lösungen zu kommen. „Gern wird hier von der 4. Industriellen Revolution gesprochen“, sagt Stork. „Wir rechnen aber mit einer kontinuierlichen Entwicklung — einer Evolution.“

Weiterführende Inforamtionen:

http://www.igd.fraunhofer.de/EventsMessen/Hannover-Messe-2014

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=== Fraunhofer @ Hannover Messe 2014: Virtuelle und Digitale Fabrik verschmelzen (Bild) ===

[M] In einer Miniaturfabrik sortiert ein Industrieroboter Spezialbehälter um. Die Szene wird von Kameras erfasst, die den Status der realen Welt kontinuierlich ins Virtuelle übertragen. Die Forscher des Fraunhofer IGD entwickeln Lösungen, um die realen Abläufe in einer Fabrik wieder in den Computer zurückzuführen. Dafür realisieren sie einen ständigen Abgleich zwischen realer und digitaler Welt und ermöglichen eine Evolution der Industrie 4.0, deren Stand sie auf der diesjährigen Hannover Messe (Halle 7, Stand B10) präsentieren.

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Das Fraunhofer IGD ist die weltweit führende Einrichtung für angewandte Forschung im Visual Computing. Visual Computing ist bild- und modellbasierte Informatik. Hierzu zählen Graphische Datenverarbeitung, Computer Vision sowie Virtuelle und Erweiterte Realität.

Das Fraunhofer IGD entwickelt Prototypen und Komplettlösungen nach kundenspezifischen Anforderungen. Die Forscherinnen und Forscher des Fraunhofer IGD verwenden, erfassen und bearbeiten Bilder und Graphiken für alle denkbaren computerbasierten Anwendungen.

Die Forschungs- und Entwicklungsprojekte des Fraunhofer IGD haben direkten Bezug zu aktuellen Problemstellungen in der Wirtschaft. Das Anwendungsspektrum der Konzepte, Modelle und Praxislösungen ist sehr vielfältig aber auch spezialisiert. Es reicht von der Virtuellen Produktentwicklung über Medizin, Verkehr bis hin zu multimedialem Lernen und Training.

Gemeinsam mit seinen Partneruniversitäten forscht das Fraunhofer IGD an verschiedenen Schlüsseltechnologien und arbeitet mit Unternehmen unterschiedlichster Industriesektoren zusammen. Das Fraunhofer IGD hat neben dem Hauptsitz in Darmstadt weitere Standorte in Rostock, Graz und Singapur. Es beschäftigt mehr als 200 (vollzeitäquivalente) feste Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Der Etat beträgt über 17 Millionen Euro.

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HANNOVER MESSE 2014: Fraunhofer assistiert Monteuren

HANNOVER MESSE 2014: Fraunhofer assistiert Monteuren

HANNOVER MESSE 2014: Fraunhofer assistiert Monteuren

(Mynewsdesk) Die Montage von Maschinen und Anlagen soll möglichst schnell und ohne Verzögerungen erfolgen. Tablet-PCs, Smartphones und Smartwatches können den Montagearbeitern bei ihren Aufgaben helfen. Wie das funktioniert, zeigen die Fraunhofer-Forscher auf der diesjährigen Hannover Messe.

(Rostock/Darmstadt/Graz) Der zeitliche Aufwand bei der Montage von Anlagen und großen Industriemaschinen beträgt etwa 70 Prozent der gesamten Fertigungszeit. Die Forscher des Fraunhofer IGD wollen diesen Arbeitsaufwand verringern. „Ziel ist es, den Montagearbeitern ihre Aufgaben zu erleichtern“, erklärt Professor Bodo Urban vom Fraunhofer IGD. „Dazu müssen wichtige Informationen, wie Arbeitsanweisungen, Konstruktionsdetails oder Stücklisten, jederzeit aktuell und in der richtigen Reihenfolge am Arbeitsplatz zur Verfügung stehen.“ Die Assistenzsysteme der Fraunhofer-Forscher bieten neue Lösungen zur Vorbereitung, Durchführung und Dokumentation der Montage. Der Ansatz des Fraunhofer IGD besteht aus drei Anwendungen:

Die Produktion auf einen Blick mit „Plant@Hand3D“

Alle wichtigen Produktionsdaten werden im „Plant@Hand3D“-Leitstand mittels eines 3D-Modells der Produktionsumgebung übersichtlich, verständlich und mit unmittelbarem Bezug zur Maschine oder zum Montagearbeitsplatz dargestellt. Die visualisierten Daten lassen sich über einen interaktiv bedienbaren Multitouch-Tisch verwalten und neue Aufträge einfach planen.

Vorausschauend assistieren mit dem „Plant@Hand-Montageassistenten“

Nicht alle Mitarbeiter benötigen dieselben Informationen für ihre Aufgabe. Der „Plant@Hand-Montageassistent“ reduziert die relevanten Daten auf die entscheidenden Details. Die Montageinformationen werden auf Displays am Arbeitsplatz dargestellt und der Arbeiter kann sich Schritt für Schritt durch den Montageprozess führen lassen. Kurze Arbeitsanweisungen stehen auf Smartwatches zur Verfügung, mit denen über Gesten auch Präsentationen und Geräte berührungslos gesteuert werden können.

Intelligent visualisieren mit „Social Augmented Reality“

Um Fehler in der Montage zu vermeiden, ist es wichtig, die montierten Baugruppen in regelmäßigen Abständen zu überprüfen. Dazu blenden die Fraunhofer-Forscher über das Kamerabild eines Tablet-PCs Informationen zur Baugruppe ein, die die komplexen Montageprozesse verdeutlichen. Das sind Zusatzinformationen zu den Bauteilen und Arbeitsschritten, Checklisten sowie Animationen zur Ein- und Ausbausimulation. Mitarbeiter können diese auch mit eigenen Anmerkungen versehen, um ihre Kollegen über Probleme oder bessere Methoden zu informieren.

Wie sie den Montageprozess beschleunigen, zeigen die Forscher des Fraunhofer IGD vom 7. bis 11. April 2014 auf der diesjährigen Hannover Messe (Halle 5, Stand D14).

Weiterführende Informationen:

http://www.igd.fraunhofer.de/Institut/Abteilungen/Interactive-Document-Engineering

http://www.igd.fraunhofer.de/EventsMessen/Hannover-Messe-2014

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=== HANNOVER MESSE 2014: Fraunhofer assistiert Monteuren (Bild) ===

[M] Tablet-PCs, Smartphones und Smartwatches können den Monteur bei seinen Aufgaben unterstützen. Über mobile Displays sind wichtige Informationen direkt am Arbeitsplatz verfügbar und der Arbeiter kann sich Schritt für Schritt durch den Montageprozess führen lassen. Wie das funktioniert, zeigen die Forscher des Fraunhofer IGD vom 7. bis 11. April auf der diesjährigen Hannover Messe (Halle 5, Stand D14).

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Das Fraunhofer IGD ist die weltweit führende Einrichtung für angewandte Forschung im Visual Computing. Visual Computing ist bild- und modellbasierte Informatik. Hierzu zählen Graphische Datenverarbeitung, Computer Vision sowie Virtuelle und Erweiterte Realität.

Das Fraunhofer IGD entwickelt Prototypen und Komplettlösungen nach kundenspezifischen Anforderungen. Die Forscherinnen und Forscher des Fraunhofer IGD verwenden, erfassen und bearbeiten Bilder und Graphiken für alle denkbaren computerbasierten Anwendungen.

Die Forschungs- und Entwicklungsprojekte des Fraunhofer IGD haben direkten Bezug zu aktuellen Problemstellungen in der Wirtschaft. Das Anwendungsspektrum der Konzepte, Modelle und Praxislösungen ist sehr vielfältig aber auch spezialisiert. Es reicht von der Virtuellen Produktentwicklung über Medizin, Verkehr bis hin zu multimedialem Lernen und Training.

Gemeinsam mit seinen Partneruniversitäten forscht das Fraunhofer IGD an verschiedenen Schlüsseltechnologien und arbeitet mit Unternehmen unterschiedlichster Industriesektoren zusammen. Das Fraunhofer IGD hat neben dem Hauptsitz in Darmstadt weitere Standorte in Rostock, Graz und Singapur. Es beschäftigt mehr als 200 (vollzeitäquivalente) feste Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Der Etat beträgt über 17 Millionen Euro.

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CeBIT 2014: Wie man große Datenmengen effektiv nutzen kann

CeBIT 2014: Wie man große Datenmengen effektiv nutzen kann

CeBIT 2014: Wie man große Datenmengen effektiv nutzen kann

(Mynewsdesk) „Datability“ ist das Leitthema der CeBIT 2014. Das Ziel, große Datenmengen für den Menschen interaktiv nutzbar zu machen, steht im Mittelpunkt der Messe. Wie dies möglich wird, zeigen die Forscher des Fraunhofer IGD in Hannover.

(Darmstadt/Rostock/Graz) Große Datenmengen, sogenannte Big Data, in hoher Geschwindigkeit zu bewältigen, sie in Beziehung zu setzen und nachhaltig zu nutzen – all das verbirgt sich hinter dem Begriff „Datability“. Das Fraunhofer IGD entwickelt als weltweit führende Forschungseinrichtung für angewandtes Visual Computing Lösungen, um dies zu bewerkstelligen. Die Daten werden dafür bildhaft dargestellt und sind zudem leicht zu bearbeiten.

„Unternehmen können durch unsere Visual-Analytics-Technologien neue Erkenntnisse in ihren Märkten entdecken, Regierungen erhalten ein besseres Bild der aktuellen Meinungslage und Bürger einen besseren Überblick über Alternativen in der Stadtplanung“, sagt Dr. Jörn Kohlhammer, Leiter der Abteilung „Informationsvisualisierung und Visual Analytics“ am Fraunhofer IGD.

Visual-Analytics-Technologien ermöglichen eine schnelle und strukturierte Analyse von oft komplexen und vielfältigen Daten. Die Fraunhofer-Forscher machen sich hierbei zu nutze, dass der Mensch in der Lage ist, Zusammenhänge besser zu verstehen, wenn er diese in Bildform sieht. So kann beispielsweise bei der Visualisierung von Stromnetzen früh gewarnt werden, wann zu viel oder zu wenig Strom im Netz vorhanden sein wird. Fällt ein Bereich durch seine Farbgebung auf, so kann der Nutzer sich die dahinter befindlichen Informationen genauer anschauen und stößt auf Zusammenhänge, die ihm sonst verschlossen bleiben.

Visualisieren politischer Entscheidungen
(Halle 9, Stand E40)

Politische Entscheidungsprozesse sind oft sehr komplex und nicht immer einfach nachvollziehbar. Das Fraunhofer IGD entwickelt Visualisierungs- und Visual-Analytics-Technologien, mit denen komplexe Entscheidungsverfahren verständlicher dargestellt werden können. Hierdurch können Politiker, Bürger und Unternehmen die Auswirkungen neuer Verordnungen oder Gesetze leichter erfassen und politische Entscheidungen gezielter im Sinne aller Beteiligten treffen. Als Beispiel zeigen die Fraunhofer-Forscher die Auswirkungen der Budgetverteilung im Energiesektor. Zu den mehr als 30 Kriterien, die durch eine Vorgabe beeinflusst werden, gehören der Flächenverbrauch für neue Kraftwerke und der benötigte Ausbau der Infrastruktur.

Visualisierung für sichere Energienetze
(Halle 9, Stand E 40)

Das Fraunhofer IGD ermöglicht es mit seinen Visual-Analytics-Technologien, kritische Infrastrukturen wie Energienetze visuell leichter zu überwachen und zu analysieren. Einsatzzentralen können Auffälligkeiten in Stromnetzen — wie beispielsweise Übereinspeisungen durch viele verteilte Solarstromproduzenten — so optisch schnell erfassen. Oftmals versteckte Zusammenhänge solcher Anomalitäten werden für den Operator nun leichter ersichtlich. Instabilitäten oder Engpässe bei der Energieversorgung erkennen sie mit Visual-Analytics-Technologien bereits im Vorfeld und können gezielt Maßnahmen einleiten.

Weiterführende Informationen:
http://s.fhg.de/PUB

Weitere Exponate vom Fraunhofer IGD:

Biometrischer On-Card-Vergleich
(Halle 9, Stand E40)

Mit Hilfe von Biometrie werden Smartcards wie EC- und Kreditkarten sicherer. Mittels des sogenannten On-Card-Vergleichs werden biometrische Merkmale wie die Unterschrift des Karteninhabers und des Kartennutzers direkt auf der Karte verglichen, ohne dass die Daten die Karte jemals verlassen.

Geoinformationsmanagement
(Halle 9, Stand E40)

Mit Geoinformationsmanagement lassen sich die bei der Standortplanung häufig auftretenden Interessenskonflikte besser managen. Es vereinfacht die Standortsuche für neue Bahnstrecken oder Straßen und gestaltet die Kommunikation der vorhandenen Möglichkeiten wesentlich transparenter und anschaulicher.

CapFloor: Sturzerkennung und Lokalisierung
(Halle 9, Stand E40)

CapFloor ist ein im Boden fest installiertes System, das dem ambulanten oder stationärem Pflegepersonal hilft, Stürze rechtzeitig zu bemerken. Es ist insbesondere für Alleinlebende oder für Pflegeeinrichtungen und Krankenhäuser geeignet.

Augmented Reality für Karriere und Qualifizierung
(Halle 9, Stand D44)

Mit Hilfe von Augmented Reality können sich Fachkräfte auf einem Tablet kurze Steckbriefe zu Wissenschaft, Bildung, Wirtschaft und Lebensqualität in der Region des Software-Clusters einblenden lassen. Als Basis dazu dient ein dreidimensionales Landschaftsmodell der Clusterregion zwischen Darmstadt, Karlsruhe, Kaiserslautern und Saarbrücken.

Visuelles Prozessmonitoring – Exponat „ePools – Der Energiemarktplatz“
(Halle 9, Stand D40)

Im Szenario „ePools“ zeigen elf Partner aus dem Projekt InDiNet wie Erzeuger und Verbrauchern sich einfach über einen Energiemarktplatz vernetzen können. Die Fraunhofer-Forscher übernehmen im Szenario die interaktive Analyse der komplexen Prozessabläufe.

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=== CeBIT 2014: Wie man große Datenmengen effektiv nutzen kann (Bild) ===

[M] Die Energiewende birgt eine ungeheure Datenflut für die Verantwortlichen. Datability ist das Leitthema der CeBIT 2014. Das Ziel, große Datenmengen für den Menschen interaktiv nutzbar zu machen, steht im Mittelpunkt der Messe. Wie dies möglich wird, zeigen die Forscher des Fraunhofer IGD in Hannover.

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Das Fraunhofer IGD ist die weltweit führende Einrichtung für angewandte Forschung im Visual Computing. Visual Computing ist bild- und modellbasierte Informatik. Hierzu zählen Graphische Datenverarbeitung, Computer Vision sowie Virtuelle und Erweiterte Realität.

Das Fraunhofer IGD entwickelt Prototypen und Komplettlösungen nach kundenspezifischen Anforderungen. Die Forscherinnen und Forscher des Fraunhofer IGD verwenden, erfassen und bearbeiten Bilder und Graphiken für alle denkbaren computerbasierten Anwendungen.

Die Forschungs- und Entwicklungsprojekte des Fraunhofer IGD haben direkten Bezug zu aktuellen Problemstellungen in der Wirtschaft. Das Anwendungsspektrum der Konzepte, Modelle und Praxislösungen ist sehr vielfältig aber auch spezialisiert. Es reicht von der Virtuellen Produktentwicklung über Medizin, Verkehr bis hin zu multimedialem Lernen und Training.

Gemeinsam mit seinen Partneruniversitäten forscht das Fraunhofer IGD an verschiedenen Schlüsseltechnologien und arbeitet mit Unternehmen unterschiedlichster Industriesektoren zusammen. Das Fraunhofer IGD hat neben dem Hauptsitz in Darmstadt weitere Standorte in Rostock, Graz und Singapur. Es beschäftigt mehr als 200 (vollzeitäquivalente) feste Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Der Etat beträgt über 17 Millionen Euro.

Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung IGD
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Fraunhofer-Forscher entwickeln rettenden Fußboden

Fraunhofer IGD stellt CapFloor in Berlin vor System steht zur Unterstützung der Sturzerkennung zur Verfügung

Fraunhofer-Forscher entwickeln rettenden Fußboden

(Mynewsdesk) Gerade bei Senioren erhöht sich mit dem Alter die Unfallgefahr. Stürze gehören zu den häufigsten Ursachen von schweren Verletzungen. Fraunhofer-Forscher haben mit CapFloor ein System entwickelt, das bei der Erkennung von Stürzen hilft.

(Darmstadt/Rostock/Graz) Auch mit 80 Jahren noch in den eigenen vier Wänden wohnen, mobil und unabhängig bleiben, ist das Ziel vieler Senioren. Häufig leben sie allerdings allein und sind bei Unfällen auf fremde Hilfe angewiesen. Bisherige Systeme funktionieren meist über tragbare Notrufknöpfe, die ständig am Körper mitzuführen sind. Diese können aber leicht vergessen werden und im Notfall nicht greifbar sein.

Mit CapFloor dagegen setzen die Fraunhofer-Forscher auf eine Lösung, welche flexibel unter üblichen Bodenbelägen, wie Parkett oder Teppichen, angebracht werden kann. „Der Vorteil gegenüber mobilen Sturzerkennern ist, dass das System nicht am Körper getragen wird und somit nicht stört, nicht vergessen oder versehentlich ausgelöst werden kann“, erklärt Tobias Große-Puppendahl vom Fraunhofer IGD, der weltweit führenden Forschungseinrichtung für angewandtes Visual Computing. Die unsichtbare Technologie unter dem Teppich sei zudem preisgünstig und einfach zu warten, da keine Elektronik, sondern nur Drähte unter dem Bodenbelag zum Einsatz kommen.

Das funktioniert dann so: Ein Senior stürzt in den eigenen vier Wänden. Sensoren registrieren über Drähte unter dem Fußboden die Bewegung und unterscheiden zwischen Stehen, Sitzen und Liegen. Sie können dabei auch einen Sturz lokalisieren und automatisch einen Notruf an eine Servicezentrale absetzen. Diese verständigt nach einer erfolglosen Rückmeldung bei der betroffenen Person den Rettungsdienst.

Die Anwendungsbereiche von CapFloor sind vielseitig. Sie reichen von der Unterstützung bei der Sturzerkennung in Privatwohnungen oder Pflegeeinrichtungen über eine Einbruchserkennung bis hin zur Evakuierung eines Gebäudes. Bei dem kommende Woche in Berlin beginnenden 7. Deutschen AAL-Kongress (21. bis 22. Januar) stellt das Fraunhofer IGD auch CapFloor vor. In ersten Pilottests hat sich CapFloor bereits als alltagstauglich erwiesen. Vielleicht ist das System in einigen Jahren bereits Standard in jeder Wohnung.

Weitere Informationen:

http://conference.vde.com/aal/
http://www.igd.fraunhofer.de/ima

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=== Fraunhofer-Forscher entwickeln rettenden Fußboden (Bild) ===

Gerade bei Senioren erhöht sich mit dem Alter die Unfallgefahr. Stürze gehören zu den häufigsten Ursachen von schweren Verletzungen. Forscher des Fraunhofer IGD haben mit CapFloor ein einsatztaugliches System entwickelt, das bei der Erkennung von Stürzen hilft. In ersten Pilottests hat sich CapFloor bereits als alltagstauglich erwiesen.

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Das Fraunhofer IGD ist die weltweit führende Einrichtung für angewandte Forschung im Visual Computing. Visual Computing ist bild- und modellbasierte Informatik. Hierzu zählen Graphische Datenverarbeitung, Computer Vision sowie Virtuelle und Erweiterte Realität.

Das Fraunhofer IGD entwickelt Prototypen und Komplettlösungen nach kundenspezifischen Anforderungen. Die Forscherinnen und Forscher des Fraunhofer IGD verwenden, erfassen und bearbeiten Bilder und Graphiken für alle denkbaren computerbasierten Anwendungen.

Die Forschungs- und Entwicklungsprojekte des Fraunhofer IGD haben direkten Bezug zu aktuellen Problemstellungen in der Wirtschaft. Das Anwendungsspektrum der Konzepte, Modelle und Praxislösungen ist sehr vielfältig aber auch spezialisiert. Es reicht von der Virtuellen Produktentwicklung über Medizin, Verkehr bis hin zu multimedialem Lernen und Training.

Gemeinsam mit seinen Partneruniversitäten forscht das Fraunhofer IGD an verschiedenen Schlüsseltechnologien und arbeitet mit Unternehmen unterschiedlichster Industriesektoren zusammen. Das Fraunhofer IGD hat neben dem Hauptsitz in Darmstadt weitere Standorte in Rostock, Graz und Singapur. Es beschäftigt mehr als 200 (vollzeitäquivalente) feste Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Der Etat beträgt über 17 Millionen Euro.

Kontakt:
Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung IGD
Konrad Baier
Fraunhoferstraße 5
64283 Darmstadt
+49 6151 155-146
konrad.baier@igd.fraunhofer.de
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Pressemitteilungen

Fraunhofer-Experte fordert komfortable Biometrie

Alexander Nouak möchte nicht mehr an biometrische Systeme denken müssen

Fraunhofer-Experte fordert komfortable Biometrie

(Mynewsdesk) Fraunhofer-Biometrie-Experte Alexander Nouak fordert im Rahmen der Standardisierungs-Konferenz des Deutschen Instituts für Normung in Darmstadt ein Umdenken in der Biometrie. Die Systeme sollen komfortabler werden.

(Darmstadt/Rostock/Graz) Ob zur Grenzkontrolle am Flughafen, als Schlüsselersatz an der Haustür oder anstelle des Passworts für den Computer – Biometrische Systeme können unser Leben erleichtern. Anstatt sichere Passwörter zu erfinden und zu behalten sowie Karten oder Schlüssel mit sich zu führen, wird der Körper zum Universalausweis. Fingerabdruck, Gesicht oder Irisstruktur hat man immer dabei. Passende Scanner erkennen anhand dieser Merkmale, ob man zum Zutritt berechtigt ist oder eben nicht.

„Der nächste Schritt der Entwicklung muss der komfortablen Biometrie gelten“, fordert Alexander Nouak, Vorsitzender der European Association for Biometrics (EAB) und Leiter „Identifikation und Biometrie“ am Fraunhofer IGD. Es sei einfach nicht nachzuvollziehen, warum man sich über die Handhabung eines biometrischen Systems Gedanken machen sollte. „Ich wünsche mir Anwendungen, bei denen die Biometrie in die ohnehin alltäglichen Abläufe integriert wird“, sagt Nouak. Als Beispiel nennt er den Griff an die Türklinke. Ein System, das hierbei schon überprüft, ob derjenige die Türe öffnen darf, und zwar ohne irgendwelche besonderen Aktionen des Eintretenden, wäre in seinem Sinne. Aktuelle Smartphones, die in ihrem Aktivierungsknopf einen Fingerscanner integriert haben, gehen nach Nouak ebenfalls in diese Richtung. „Biometrie, die mich erst erkennt, wenn ich mich hierfür konform verhalte, ist nutzerunfreundlich und damit nicht für den Massenmarkt geeignet“, sagt Nouak.

Nouak äußerte sich zur Zukunft der Biometrie im Rahmen der Standardisierungs-Tagung des internationalen Normungsgremiums ISO/IEC JTC 1/SC 37 „Biometrics“. Hierzu lädt das Deutsche Institut für Normung (DIN) vom 13. bis zum 21. Januar 2014 ins Fraunhofer IGD in Darmstadt. Ziel der Tagung ist es, die Interoperabilität verschiedener Systeme zu gewährleisten, damit zum Beispiel Passbilder in Reisepässen international vom Inhaber als sicherer Ausweis genutzt werden können.

Weiterführende Informationen:

http://s.fhg.de/DIN-laedt-nach-Darmstadt

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=== Fraunhofer-Experte fordert komfortable Biometrie (Bild) ===

Alexander Nouak, Vorsitzender der European Association for Biometrics (EAB) und Leiter Identifikation und Biometrie am Fraunhofer IGD, fordert: Der nächste Schritt der Entwicklung muss der komfortablen Biometrie gelten.

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Das Fraunhofer IGD ist die weltweit führende Einrichtung für angewandte Forschung im Visual Computing. Visual Computing ist bild- und modellbasierte Informatik. Hierzu zählen Graphische Datenverarbeitung, Computer Vision sowie Virtuelle und Erweiterte Realität.

Das Fraunhofer IGD entwickelt Prototypen und Komplettlösungen nach kundenspezifischen Anforderungen. Die Forscherinnen und Forscher des Fraunhofer IGD verwenden, erfassen und bearbeiten Bilder und Graphiken für alle denkbaren computerbasierten Anwendungen.

Die Forschungs- und Entwicklungsprojekte des Fraunhofer IGD haben direkten Bezug zu aktuellen Problemstellungen in der Wirtschaft. Das Anwendungsspektrum der Konzepte, Modelle und Praxislösungen ist sehr vielfältig aber auch spezialisiert. Es reicht von der Virtuellen Produktentwicklung über Medizin, Verkehr bis hin zu multimedialem Lernen und Training.

Gemeinsam mit seinen Partneruniversitäten forscht das Fraunhofer IGD an verschiedenen Schlüsseltechnologien und arbeitet mit Unternehmen unterschiedlichster Industriesektoren zusammen. Das Fraunhofer IGD hat neben dem Hauptsitz in Darmstadt weitere Standorte in Rostock, Graz und Singapur. Es beschäftigt mehr als 200 (vollzeitäquivalente) feste Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Der Etat beträgt über 17 Millionen Euro.

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Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung IGD
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Pressemitteilungen

Fraunhofer-Forscher sichern Kulturerbe digital

Weltweit erste automatisierte 3D-Digitalisierung von Kulturschätzen

Fraunhofer-Forscher sichern Kulturerbe digital

(Mynewsdesk) Naturkatastrophen oder Kriege zerstören historische Kulturschätze. Fraunhofer-Forscher präsentieren ein mobiles Labor, das Artefakte im Akkord dreidimensional scannt und digitalisiert.

(Darmstadt/Rostock/Graz) In unseren Museen existieren Millionen von Kulturartefakten. Aber sind diese Kulturschätze dort sicher? Beim Brand in der Herzogin-Anna-Amalia-Bibliothek in Weimar im Jahr 2004 oder beim Einsturz des historischen Stadtarchivs in Köln 2009 wurden zahlreiche Werke unwiederbringlich zerstört. Unsere Kulturschätze digital zu erhalten, ist eine gute Möglichkeit die Auswirkungen solcher Katastrophen zu mildern. Seit etwa zehn Jahren gibt es private, nationale und internationale Initiativen, die sich um die digitalisierte Erfassung und Archivierung des Kulturguts bemühen. Allerdings beschränken sich diese bisher überwiegend auf 2D-Artefakte wie Buchseiten, Gemälde oder Fotografien.

„Mit CultLab3D präsentieren wir zum ersten Mal einen schnellen, ökonomischen Ansatz zur Digitalisierung von Kulturschätzen in der nächsten, der dritten Dimension“, sagt Pedro Santos vom Fraunhofer IGD. Sein Team entwickelt Technologien zur schnelleren Digitalisierung und virtuellen Reproduktion von Objekten der realen Welt in höchster Qualität. CultLab3D erfasst nicht nur Geometrie und Textur von Artefakten, sondern auch ihre optischen Materialeigenschaften wie Reflektions- und Absorptionsverhalten für eine spätere fotorealistische Darstellung ihrer Anmutung unter jeglichen Beleuchtungsverhältnissen.

Bislang war 3D-Digitalisierung sehr teuer und zeitaufwendig. CultLab3D setzt nun auf die Industrialisierung und Automatisierung des gesamten 3D-Digitalisierungsprozesses von Artefakten mittels modernster Scan- und Beleuchtungstechniken. Das funktioniert so: Die Artefakte durchlaufen auf einem Fließband spezielle Scanbögen. Dabei werden sie vollautomatisch von allen Seiten gescannt. In einem zweiten Schritt lösen an Leichtbauroboterarmen montierte Scanner noch vorhandene Hinterschneidungen und Lücken des bis dahin rekonstruierten virtuellen 3D-Modells auf. Das fertige 3D-Modell kann im Anschluss mit kulturhistorischen Informationen wie dem Entstehungszeitraum, dem Künstler oder ihm verwandten Artefakten verknüpft werden. Der gesamte Vorgang dauert nur wenige Minuten, gegenüber zuvor mehreren Stunden. Das mobile Digitalisierungslabor CultLab3D ermöglicht, die Millionen vorhandenen Artefakte industriell, kostengünstig und schnell zu scannen und zu archivieren.

Ausgezeichnetes Exponat

CultLab3D wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie gefördert und wurde erstmals auf der Digital Heritage 2013 Konferenz (28.10. bis 1.11.2013) in Marseille unter der Schirmherrschaft der UNESCO präsentiert. Die bisher größte Veranstaltung zum Thema Digitales Kulturgut versammelte rund 700 Vertreter aus Forschung und Lehre, der Industrie und der Politik, um digitale Technologien zur Erhaltung, Dokumentation und dem Verständnis von Kulturgut zu diskutieren und vorzustellen. Die dazugehörige Ausstellung war der Öffentlichkeit zugänglich und verzeichnete mehr als 6000 Besucher. CultLab3D gewann dort den „2013 DigitalHeritage International Congress and V-MUST.NET“-Preis für das technisch beste Exponat.

Weiterführende Informationen:
www.cultlab3d.eu

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=== Fraunhofer-Forscher sichern Kulturerbe digital (Bild) ===

Fraunhofer-Forscher präsentieren ein mobiles Labor, das Kulturgüter im Akkord dreidimensional scannt und digitalisiert. Das CultLab3D ermöglicht, die Millionen vorhandenen Museumsexponate industriell, kostengünstig und schnell zu scannen und zu archivieren.

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Das Fraunhofer IGD ist die weltweit führende Einrichtung für angewandte Forschung im Visual Computing. Visual Computing ist bild- und modellbasierte Informatik. Hierzu zählen Graphische Datenverarbeitung, Computer Vision sowie Virtuelle und Erweiterte Realität.

Das Fraunhofer IGD entwickelt Prototypen und Komplettlösungen nach kundenspezifischen Anforderungen. Die Forscherinnen und Forscher des Fraunhofer IGD verwenden, erfassen und bearbeiten Bilder und Graphiken für alle denkbaren computerbasierten Anwendungen.

Die Forschungs- und Entwicklungsprojekte des Fraunhofer IGD haben direkten Bezug zu aktuellen Problemstellungen in der Wirtschaft. Das Anwendungsspektrum der Konzepte, Modelle und Praxislösungen ist sehr vielfältig aber auch spezialisiert. Es reicht von der Virtuellen Produktentwicklung über Medizin, Verkehr bis hin zu multimedialem Lernen und Training.

Gemeinsam mit seinen Partneruniversitäten forscht das Fraunhofer IGD an verschiedenen Schlüsseltechnologien und arbeitet mit Unternehmen unterschiedlichster Industriesektoren zusammen. Das Fraunhofer IGD hat neben dem Hauptsitz in Darmstadt weitere Standorte in Rostock, Graz und Singapur. Es beschäftigt mehr als 200 (vollzeitäquivalente) feste Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Der Etat beträgt über 17 Millionen Euro.

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Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung IGD
Konrad Baier
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Gegenstände kopieren und exakt ausdrucken

Neue Abteilung 3D-Druck-Technologie am Fraunhofer IGD verbessert 3D-Kopien

Gegenstände kopieren und exakt ausdrucken

(Mynewsdesk) Seien es Museumsstücke, Bauteile für die Luftfahrt oder architektonische Modelle: Dreidimensionale Gegenstände lassen sich scannen, ausdrucken und somit vervielfältigen. Allerdings sind die Nachbildungen nicht immer exakt. Die neue Abteilung „3D-Druck-Technologie“ am Fraunhofer IGD soll dies ändern, mit Vorab-Simulationen und einem Druckertreiber.

(Darmstadt/Rostock/Graz) Bei zweidimensionalen Unterlagen und Papieren haben wir uns an das Kopieren längst gewöhnt. Doch auch dreidimensionale Dinge, etwa eine römische Vase aus dem Museum, lassen sich scannen und über einen speziellen Drucker „ausdrucken“. Anders als beim herkömmlichen Druck, spuckt der Drucker dabei kein Blatt Papier aus, sondern einen echten Gegenstand. Obwohl der 3D-Druck seit rund 30 Jahren bekannt und etabliert ist, sind seine Möglichkeiten begrenzt: Eine Kopie der römischen Vase beispielsweise sieht nur annähernd aus wie das Original.

Philipp Urban will dies ändern und dem 3D-Druck zu einer breiteren Anwendung verhelfen. Er baut daher am Fraunhofer IGD die neue Abteilung „3D-Druck-Technologie“ auf. Starthilfe erhält er über das Fraunhofer Attract-Programm, das jungen Forschern ermöglicht, ihre Ideen bei Fraunhofer anwendungsorientiert weiterzuentwickeln. „Bislang wurde kaum untersucht, wie man Materialeigenschaften wie Glanz oder Lichtdurchlässigkeit bestmöglich reproduzieren kann“, sagt Urban. „Genau dies möchten wir in der neuen Abteilung tun. In einem ersten Schritt werden wir uns der Frage zuwenden: Welches Druck-Ergebnis kann man erwarten, wenn man verschiedene Materialien auf bestimmte Weise anordnet?“ Hier fließen die Erfahrungen ein, die Urban in den letzten 14 Jahren im 2D-Druck gesammelt hat, unter anderem an der Technischen Universität Darmstadt, wo er eine Emmy-Noether-Forschungsgruppe mit fünf Doktoranden leitete.

Ein weiteres Ziel, das Urban sich gesetzt hat: Er möchte die Fehler, die durch physikalische Limitierungen der Drucksysteme zwangsläufig entstehen, möglichst in Bereiche schieben, die dem Betrachter wenig auffallen. So nehmen Menschen Fehler in der Oberflächenstruktur beispielsweise deutlicher wahr als kleine Farbunterschiede. „Wichtig ist, eine Art Abstandsmaß zu entwickeln. Es soll angeben, wie stark bestimmte Fehler dem Betrachter auffallen“, erläutert Urban. All diese Optimierungen möchte Urban in einem universellen Druckertreiber für alle 3D-Drucker vereinen.

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=== Dr. Philipp Urban, Fraunhofer IGD (Bild) ===

Dr. Philipp Urban baut am Fraunhofer IGD in Darmstadt die neue Abteilung 3D-Druck-Technologie auf.

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Das Fraunhofer IGD ist die weltweit führende Einrichtung für angewandte Forschung im Visual Computing. Visual Computing ist bild- und modellbasierte Informatik. Hierzu zählen Graphische Datenverarbeitung, Computer Vision sowie Virtuelle und Erweiterte Realität.

Das Fraunhofer IGD entwickelt Prototypen und Komplettlösungen nach kundenspezifischen Anforderungen. Die Forscherinnen und Forscher des Fraunhofer IGD verwenden, erfassen und bearbeiten Bilder und Graphiken für alle denkbaren computerbasierten Anwendungen.

Die Forschungs- und Entwicklungsprojekte des Fraunhofer IGD haben direkten Bezug zu aktuellen Problemstellungen in der Wirtschaft. Das Anwendungsspektrum der Konzepte, Modelle und Praxislösungen ist sehr vielfältig aber auch spezialisiert. Es reicht von der Virtuellen Produktentwicklung über Medizin, Verkehr bis hin zu multimedialem Lernen und Training.

Gemeinsam mit seinen Partneruniversitäten forscht das Fraunhofer IGD an verschiedenen Schlüsseltechnologien und arbeitet mit Unternehmen unterschiedlichster Industriesektoren zusammen. Das Fraunhofer IGD hat neben dem Hauptsitz in Darmstadt weitere Standorte in Rostock, Graz und Singapur. Es beschäftigt mehr als 200 (vollzeitäquivalente) feste Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Der Etat beträgt über 17 Millionen Euro.

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