Tag Archives: Friaul

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Winterliche Impressionen aus mehreren Ländern

Presseweller zeigt einen Querschnitt von Deutschland bis Slowenien/ Tipps zum Schreiben

Winterliche Impressionen aus mehreren Ländern

Schneetag im Frühling in den Julischen Alpen. (Foto: presseweller)

Siegen. 30. Dezember 2018 (DiaPrw). Winterliche Stimmung in der norddeutschen Geest, im Siegerland, in Osttirol, in Kärnten, Friaul und Slowenien: Zum Jahresschluss hat das Medienbüro DialogPresseweller ( www.presseweller.de) eine kleine Bilder-Zusammenstellung aus seinem umfangreichen Foto-Archiv auf einer DIN-A3-Seite im PDF-Format mit dem Titel „Winter-Impressionen“ zusammengestellt – eine fotografische Reise von Deutschlands Norden bis nach Slowenien. Außerdem gibt es im Schreib-Tipp-Blog Merkwürdigkeiten und anderes zu lesen. Alles ist ohne Anmeldung aufrufbar und kann frei gelesen oder betrachtet werden.

Über das flache Geestland in Norddeutschland weht ein winterlicher Zauber, Schnee im Siegerland, Spuren im Schnee im Defereggental in Osttirol, Platz mit Schnee im Frühling in Tarvisio in Friaul/ Italien, Schnee bedeckte Julische Alpen in Slowenien, der Reißkofel im Kärntner Gailtal mit frischem Schnee und mehr: Der Schnee verändert und verzaubert die Landschaftsansichten. Das PDF-Poster ist unter „Tourismus“ auf presseweller.de anmeldefrei aufrufbar.
„Was ihm bei gelesenen Texten so aufgefallen ist“: Bei den Schreib-Tipps hat Presseweller auf seinem Blog wieder einige Beispiele zusammengestellt. Interessierte gelangen auf der Homepage unter Blogs über „Magazine, Videos, Blogs“ zu dem Artikel.

Zum Jahresschluss
„Nach unseren verschiedenen Reiseberichten in diesem Jahr wollten wir zum Jahresschluss mit der Seite „Winter-Impressionen“ einfach noch einmal eine kleine Zusammenfassung mit Reisefotos aus verschiedenen Jahren bringen“, heißt es seitens des Medienbüros. Über die Homepage lassen sich diverse Reiseberichte, Magazine, Autotests und Blogs finden – alles ohne Anmeldung.

Zentraler Zugang: www.presseweller.de

Foto: Schneetag im Frühling in den Julischen Alpen. (Foto: presseweller)

DialogPresseweller hat seine Schwerpunkte in Reisen und Tourismus sowie Auto und Verkehr. Inhaber Jürgen Weller schreibt und veröffentlicht seit rund 40 Jahren Reiseberichte sowie Auto-Praxistests. Dadurch stehen umfangreiche Bildarchive zur Verfügung. Bei Reiseberichten (verschiedene deutsche, österreichische, italienische, slowenische Regionen) heißt es oft „etwas abseits der Hauptverkehrsrouten“. Im PR-Bereich war und ist DialogPresseweller für Auftraggeber aus dem touristischen Bereich tätig.
Es werden einige Themen-Blogs gepflegt.

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Spätsommer in Sauris: Berge, Schinken, grüner See

Der Doppelort in Friaul ist eine deutsche Sprachinsel/ Neuer Reisebericht von Presseweller

Spätsommer in Sauris: Berge, Schinken, grüner See

Im Vordergrund der Berge schimmert der grüne See in Sauris. (Foto: (c) presseweller)

28. August 2018. Siegen (DiaPrw). Die Friulaner Berglandschaft, in der wir schon oft unterwegs waren, ist eine teils verwunschen-schöne Welt, meist abseits der Haupttouristenströme. Sauris im Lumieital hatten wir noch nicht erkundet. Es liegt im Westen einer gedachten Linie zwischen Paluzza und Tolmezzo. Das sind Orte an der italienischen Staatsstraße 52, die auf die B 110 vom Plöckenpassscheitel in Kärnten aus folgt. Unsere Freunde hatten uns mit ihrem Hinweis auf den guten Sauriser Schinken neugierig gemacht.

Nach der kurvenreichen Passabfahrt sind wir bald in Timau – eine deutsche Sprachinsel, Tischlwang, wo ein eigener Dialekt gepflegt wird. Das ist in Sauris, in Deutsch Zahre genannt, ebenso – wie in verschiedenen anderen Orten dieses Landstrichs in der Provinz Udine, Region Friaul an der Südseite der Karnischen Alpen. Von der Staatsstraße zweigen wir hinter Paluzza rechts ab und tauchen über Sutrio in die Bergwelt mit malerischen Dörfern und Orten ein. Auf Tourismus ist man überall eingestellt, aber doch sind wir fern überlaufener Ortschaften und regen Durchgangsverkehrs. Und das finden wir einfach nur gut!

Rad-, Bike-und Skigebiet
Gemütlich kreuzen wir über ordentlich befahrbare Straßen durch die Städtchen und Ortschaften wie Ravalscletto, Comeglians, Ovaro, Villa Santina und Enemonzo. In der Region, zwischen Sutrio und Ovaro, findet sich übrigens auch der über 1700 Meter hohe Monte Zoncolan, der herausfordernde Strecken für Radler bietet. Wintersportfreunde sind im Skigebiet rund um den Zoncolan richtig. Für Motorbiker bieten sich in dieser Region zwischen Plöckenpass und Udine verschiedene abwechslungsreiche Strecken und Rundfahrten an. Eine gute Straßenkarte sollte immer dabei sein.
Zwischendurch sehen wir in Prato Carnico im Pesarinatal noch einen „schiefen Kirchturm“, der mit starken Drahtseilen gesichert ist. Sieht man nicht jeden Tag. Außerdem entdecken wir in Persariis einen alten Eisenschmelzofen als Erinnerungsstück an den früheren Erzbergbau – wie in unserer Heimat.
Auf der landschaftlich reizvollen Strecke steigen die umliegenden Berge bis auf über 2450 Meter an. Die Wälder und Gartenanlagen zeigen sich spätsommerlich, um bald in die wieder anderen Farben des Herbstes zu versinken. Landschaft und Orte haben Charme, wirken einladend. Da wir seit Jahrzehnten Nebenstrecken erkunden, ist es jedes Mal wieder erlebnisreich, die Dörfer und Städtchen abseits der Haupttouristenrouten zu sehen, in denen sich häufig historische Baulichkeiten, gepflegte Gärten, schöne Kirchen und gastfreundliche Bewohner zu einem Wohlfühlambiente ohne Schnelllebigkeit einen.

Grüner See und guter Schinken
Bald kommt der See in den Blick, der smaragd-grün schimmernde Lago di Sauris, wunderschön in den Bergen gelegen. Wie an der – über 130 Meter hohen! – Staumauer zu sehen, ist es kein „richtiger“ See, sondern eine Talsperre. Sie ist in den 1940er-Jahren entstanden. Über das tiefer gelegene Sauris di Sotto, rund 1200 Meter hoch, kurven wir über die gut ausgebaute passartige Straße hoch nach Sauris di Sopra. Das Bergdorf liegt auf einer Höhe von über 1400 Metern. Sauris, bereits um 1200 urkundlich erwähnt, gilt damit als wohl höchstgelegene Gemeinde der Region Friaul. Jeder der kleinen Orte hat eine eigene Kirche.
Ältere Häuser mit typischen Holzfassaden stehen neben jüngeren in moderner Bauweise. Oben im Dorf gibt es guten Ausblick, eine Einkehrmöglichkeit ist gleich in der Nähe. Wir kehren in der Pizzeria Da Fausto ein, wo uns freundliche Gastgeber erwarten. Nun, ein Grund unserer Fahrt war der bekannte Sauriser Schinken. Deshalb bestellen wir eine Schinkenplatte, begleitet von Wein und Mineralwasser. Der leicht speziell geräucherte Rohschinken ist überregional bekannt.
Nach kurzer Zeit rollen die Platten an, ein Augenschmaus aus Schinken, Salami, verschiedenen Käsesorten, dem typischen Weißbrot und Grissini. Gern greifen wir zu. Feiner Geschmack, ein Genuss für den Gaumen und so reichlich, dass wir es dem Ende zu doch etwas langsamer angehen lassen. Die Rechnung für vier Personen war überschaubar. Wir hatten mit weit mehr gerechnet. In den Gasthöfen und Restaurants der Region bieten sich natürlich auch andere Schlemmereien an, von Pastavariationen mit frischen Kräutern bis zu den unterschiedlichsten Fleischspeisen. Bei Da Fausto gibt es, wie in vielen Häusern in Sauris, auch Zimmer und Ferienwohnungen zu mieten. Viele davon sind Teil der Albergo Diffuso, einer Kooperative, zu der auch Hotels gehören.
Draußen vor der Tür sprachen wir noch mit einem älteren Mann aus Sauris. Er erzählte uns, dass er selbst ursprünglich nicht aus Sauris käme, sondern seine Frau. Sie spreche noch „Zahrisch“, diesen Dialekt der deutschen Sprachinsel.
Wer sich vom feinen, geschmackvollen Sauris-Schinken und anderen Köstlichkeiten etwas mitnehmen will, schaut im Geschäft der Prosciuttificio Wolf vorbei.

Über Tolmezzo zurück
„Arrivederci Sauris“ (Auf Wiedersehen Sauris) sagen wir uns, als wir wieder den Berg hinabrollen und bald der so beeindruckende grüne See erneut in den Blick kommt. Ein Stück geht es durch stockfinstere Tunnel weiter nach Ampezzo. Ein Abzweig von dort führt uns schließlich nach Tolmezzo, wo wir auf die Staatsstraße Richtung Paluzza, Monte Croce Carnico (Plöckenpass) abzweigen. In Sutrio halten wir nochmals an, um in der dortigen Caseificia Sociale nach Käse zu schauen. Es gibt ein vielfältiges Angebot zu günstigen Preisen, vom frischen bis zum länger gereiften Käse.
Auf der Plöckenpass-Höhe kehren wir auf einen Espresso ein. Nach und nach legt sich die Dämmerung über die spätsommerliche Berglandschaft, die sich nun in einem anderen Licht als in der Vormittagssonne zeigt. (Jürgen Weller)

Foto: Im Vordergrund der Berge schimmert der grüne See in Sauris. (Foto: (c) presseweller)
Bei Interesse an Fotos bitte anfragen

Tipps: Ob Hin- oder Rückstrecke: Von Paluzza bis Sauris sind es rund 55 Kilometer. Wer von Kötschach-Mauthen (Kärnten) über den Plöckenpass fährt, muss rund 85 Kilometer unter die Räder nehmen.
Es ist sinnvoll, auf Sperrschilder wegen Straßenarbeiten und anderem zu achten. Wir mussten einmal über 15 Kilometer zurückfahren und eine andere Abzweigung wählen. Einkehr- und Übernachtungsmöglichkeiten findet man nahezu überall.
Informationen im Internet unter http://www.turismofvg.it/Ort/Saurisund allgemein bei Tourismus Friaul-Julisch-Venetien www.turismofvg.it/Wer-sind-wir;
Zu Kötschach-Mauthen (Nordseite des Plöckenpasses): https://www.koemau.com

Hinweise: Zur Befahrbarkeit von Straßen, Sperrungen aktuell informieren. Wir können keinerlei Gewähr dafür übernehmen, ebenso nicht zu Kilometerangaben, Witterungsverhältnissen, Bestand oder Öffnungszeiten von Gasthöfen und anderen Restaurations-und Nächtigungsbetrieben. Zur Verifizierung von Höhenangaben, Jahreszahlen usw. nutzen wir zum Teil wikipedia.org. Die Fotos stammen aus dem September 2017. Örtlichkeiten/ Ansichten können sich verändert haben. Irrtum bleibt in allen Fällen vorbehalten.

Auf den Seiten www.presseweller.de stehen Links zu den verschiedensten Reiseberichten und -Tipps. Sie können ohne Anmeldung aufgerufen werden. Der große bebilderte Reisebericht zu Sauris ist über die Tourismusseite aufrufbar: http://presseweller.de/Tourismus/tourismus.html

DialogPresseweller hat seine Schwerpunkte in Reisen und Tourismus sowie Auto und Verkehr. Inhaber Jürgen Weller schreibt und veröffentlicht seit 40 Jahren Reiseberichte sowie Auto-Praxistests. Dadurch stehen umfangreiche Bildarchive zur Verfügung. Bei Reiseberichten (verschiedene deutsche, österreichische, italienische, slowenische Regionen) heißt es oft „etwas abseits der Hauptverkehrsrouten“. Im PR-Bereich war und ist DialogPresseweller für verschiedene Auftraggeber tätig.
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Aktiv-, Kultur- oder Genussreise? Friaul geht immer …

Berge und Barista -Wandern, Wein und Weltkulturerbe

Aktiv-, Kultur- oder Genussreise? Friaul geht immer ...

Toskanafeeling erwartet die kleinen Gruppen in der Weinbergregion Colli Orientali del Friuli

Aktivurlaub oder Genussreise, Natur oder Kultur? Die Frage stellt sich in der Region Friaul-Julisch-Venetien nicht – hier gehört alles zusammen. Wanderer erobern zwei Naturparks, fünfzehn Schutzgebiete, den legendären Rilkeweg und die Weinberge der Region. Kulturfans entdecken Triest, Udine, Cividale del Friuli, Gorizia, Palmanova und das UNESCO-Weltkulturerbe Aquileia. Beim Prosciutto di San Daniele läuft Genießern das Wasser im Mund zusammen. Und Kaffeefans schauen den besten Baristas über die Schulter.

Geführte Wanderstudienreise „Vom Hochgebirge ans Meer“
Die Wanderstudienreise „Vom Hochgebirge ans Meer“ präsentiert von Udine aus die Vielfalt dieser Region: mit alpinen Szenerien, verkarsteter Küste und Flussdeltas, historischen Stätten und jeder Menge kulinarischer Highlights. Wikinger Reisen bietet den geführten 10-tägigen Trip im Mai und September an.

Wandern auf dem Rilkeweg
Toskana-Feeling erwartet die kleinen Gruppen in der Weinbergregion Colli Orientali del Friuli. Weiter geht es in den Parco Naturale Prealpi Giulie in den Julischen Voralpen und zum Seenparadies Riserva Naturale del Lago di Cornino. Topact ist der berühmte „Sentiero Rilke“. Der seit 2015 wieder komplett geöffnete Wanderweg zwischen Duino und Sistiana inspirierte einst den Lyriker zu seinen „Duineser Elegien“. Ein Besuch im Schloss von Duino gehört auch zum Programm.

Genuss und Kultur – von Triest bis Udine
In Triest tauchen die Teilnehmer in die Atmosphäre der K.-u.-k.-Monarchie ein. Inklusive Kaffeehausflair, Pinza – ein typischer Hefekuchen – und köstlichem Espresso. Mittelalterliches erwartet sie im sternförmig gebauten Städtchen Palmanova, antike Ausgrabungen in Aquileia. Sehenswert sind auch die prächtigen Gotik- und Renaissance-Bauten unter dem Burghügel Udines. Eine Weinprobe und ein Besuch in der Schinkenmetropole San Daniele del Friuli runden die Tour aus der Linie „Natur & Kultur“ ab.

Individualurlauber wandern im eigenen Tempo
Individuelle Wanderurlauber sind im eigenen Tempo in der Region Friaul-Julisch-Venetien unterwegs. Sie entdecken die abgelegenen Dörfer der Zahrer, die eine eigene Mundart sprechen. Weitere Ziele sind der Monte Colmeier und das Wallfahrtsheiligtum Castelmonte. Dazu kommen die „Musts“ der Region: Cividale del Friuli am Natisone-Fluss mit der Ponte del Diavolo, Palmanova und die Weinregionen.

Zwei individuelle Radreisen streifen Region Friaul-Julisch Venetien
Daneben gibt es für Individualreisende zwei Drei-Länder-Radtrips, die die Region streifen. Einmal durch Tirol, Kärnten und Friaul unter dem Motto „Von den Dolomiten an die Adria“. Und einmal „Von Venedig nach Poreč“ mit Italien, Slowenien und Kroatien. Alle individuellen Angebote von Wikinger Reisen sind komfortable Komplettpakete: inklusive Hotel, Gepäcktransport, Karten, Routendetails, Hotline vor Ort.
Text 2.809 Z. inkl. Leerzeichen

Reisetermine und -preise 2018, z. B.
Wanderstudienreise geführt:
Vom Hochgebirge ans Meer – Friaul-Julisch Venetien: 10 Tage ab 1.425 Euro, September/Oktober, min. 15, max. 24 Teilnehmer
Wanderreise individuell:
Friaul: Alpen, Wein und Adria: 8 Tage ab 548 Euro, Mai bis Oktober, tägliche Anreise möglich
Radreise individuell:
Von Venedig nach Poreč: 8 Tage ab 529 Euro, Mai bis Juli, August bis Oktober
Von den Dolomiten an die Adria: 8 Tage ab 599 Euro, Mai bis September ab 2 Teilnehmern

Wikinger Reisen ist Marktführer für Wanderurlaub mit geführten und individuellen Touren. Der Claim „Urlaub, der bewegt“ steht für Wander- und Wanderstudienreisen, Trekking, Radurlaub, aktive Ferntrips mit Natur, Kultur und Wanderungen sowie Winterurlaub. Mit über 62.000 Gästen und einem Jahresumsatz von rund 108 Mio. Euro gehört Wikinger Reisen zu den TOP 20 der deutschen Reiseveranstalter. Das 1969 gegründete Familienunternehmen ist CSR-zertifiziert und WWF-Partner. Es setzt sich in allen Bereichen für mehr Nachhaltigkeit ein. 20 Prozent der GmbH-Anteile hält die vom Unternehmensgründer initiierte Georg Kraus Stiftung, die damit nachhaltige Projekte der Entwicklungszusammenarbeit fördert.

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Von den Fusine-Seen bis ins Weinland Collio: Friaul

Reizvolle Landschaften abseits der Durchgangsroute/ Wo schon Caesar war

Von den Fusine-Seen bis ins Weinland Collio: Friaul

Malerische Fusine Seen und das Forum in Cividale del Friuli. (Bild: presseweller)

19. Juli 2017. Siegen (DiaPrw). In einem Haus neben dem See stehen am frühen Nachmittag Wander- und Laufschuhe. Da sind wohl einige von einer Tour durch die Julischen Alpen oder rund um die Fusine-Seen zurückgekommen. Wanderer gehen hier viele Wege. Am oberen See steuert eine Gruppe den Gasthof an. Die Teilnehmer scheinen gut drauf zu sein und suchen sich Platz auf der großen Terrasse. Dann: „Hallo!“ Zufall, den Begleiter kennen wir. Die Gruppe hat eine mehrstündige Tour vom See durch die Julier hinter sich. Die Seen, Laghi di Fusine, eingerahmt von schroffen Bergen, liegen malerisch oberhalb von Tarvisio im nordöstlichen Italien. Wir sind in Friaul, im Nordosten Italiens.

Von Tarvis fahren wir gut 60 Kilometer Richtung Süden nach Tolmezzo. Wir sehen den Tagliamento mit dem breiten kiesig-erdigen Flussbett und dem zurzeit schmalen Wasserlauf. Ab dem Herbst und später nach dem Winter wächst der Fluss zusehends an. Ein Stück oberhalb des Ortes gibt es Ausblicke über rote Ziegeldächer und die weite Ebene. Wir finden es schade, dass viele nur über die Autobahn gen Süden durchfahren, statt dieses Friaul-Julisch-Venetien zu entdecken, das auf Italienisch „Friuli-Venezia-Giulia“ heißt.

Abwechslungsreiche Landschaft
Das Friaul ist eine abwechslungsreiche Landschaft – altes Kulturland, in dem bereits Julius Caesar in vorchristlicher Zeit wirkte. Die Region bietet Urlaubsmöglichkeiten in allen Facetten, vom Sonnen auf einer Kiesbank am Fluss, Baden oder Boot fahren über Wandern und Besichtigen bis zum Abschalten: carpe diem, genieße den Tag! Abgesehen vom Meer im Süden um Grado finden Urlauber im Nordosten alpine Bergwelten, hügeliges Land und weite Ebenen.

Oberhalb des Tales
Wieder schön hergerichtet sind die Orte Venzone und Gemona, die 1976 durch Erdbeben zum großen Teil zerstört wurden. Über eine Landstraßenroute oberhalb des Tales tauchen wir weiter ein in diesen Landstrich, sehen kleine Orte, kommen nach Nimis und Faedis. Begleiter sind grüne Landschaften mit Gärten, wir bewundern Feigenbäume und Feuerlilien, bald Weinfelder und Höfe. Zur Rast laden je nach Ort unter anderem Ristoranti, Trattorias und Osterias ein. Manches Mal kocht noch die „Mama“: bodenständig, gut und lecker. Wir kehren in ein Ristorante ein. Riesige überspannte Terrasse. Friulanische Spezialitäten probieren? Kaltes oder Warmes, zum Beispiel mit dem bekannten Schinken der Region, dem Prosciutto aus San Daniele, und/ oder mit wunderbarem Käse wie dem „Montasio“, Gerichte mit Polenta, ein Maisbrei, mit Käse, Würsten oder Fleisch. Klar: Pizza steht auch auf der Speisenkarte. Außer dem Fahrer gönnten sich die anderen einen gehaltvollen Rotwein zum Essen.

Cividale – Geschichte pur
In der Region gibt es immer wieder Hinweise auf Agriturismo. Bei uns heißt das „Ferien auf dem Bauernhof“. Hier sind es auch Weingüter, die Urlaubsfreuden etwas abseits der Straße versprechen. Cividale del Friuli, nah an der Grenze zu Slowenien, ist eine Wucht und auch wegen seiner Geschäfte und Einkehrmöglichkeiten beliebt. Mit den zahlreichen Bauten aus alten Zeiten, Museen, Palästen und Kirchen können sich Geschichtsfreunde austoben, und eine Ponte del Diavolo, die Teufelsbrücke, gibt es auch. Die Statue des Stadtgründers Julius Cäsar fehlt nicht. Es ist eine Lust, in dieser Stadt zu bummeln. Umso mehr, wenn dann auch noch die Sonne alles ins rechte Licht rückt.

Durchs Weinland nach Görz
Das Weinland in dieser Grenzregion, das wir nun über Cormons bis Görz, Goricia, weiter durchfahren, hat einen heute international bekannten Namen: Collio. So manche Weingüter laden zur Einkehr und auch zur Übernachtung ein. Längst haben die Weinbauern erkannt, dass Qualität und Besonderheiten gefragt sind. Weißweine wie der Friulano und Sauvignon Blanc stehen ebenso auf dem An- und Ausbauprogramm wie die diversen roten Weine wie Refosco und Merlot. Uns erschließt sich eine kleine Welt guten Essens und feiner Tröpfchen. Wir verstehen, dass hier manche gerne das Dolce far niente, das „süße Nichtstun“, genießen (würden).
Nach weiteren rund 30 Kilometern haben wir Görz, Goricia, erreicht, den Grenzort zu Slowenien. Unterhalb der Burg spazieren wir durchs Städtchen, kehren auf ein Gelati, ein Eis, und einen abschließenden Cappuccino ein. Schön war’s!
Neben vielen weiteren Städten laden Udine mit historischen Bauwerken und Galerien ein, der „Schinkenort“ San Daniele sowie weiter nördlich das lebhafte Tolmezzo am Tagliamento. Es war einfach erlebnisreich, diesen Friaul-Teil zu erkunden. (jw)

Hinweise zur Fahrt: Ab München sind es bis zum Ausgangsort Tarvisio über die Autobahn rund 350 Kilometer. Für die Fahrt über diese oft kleineren Orte empfehlen wir gutes Kartenmaterial, am besten ergänzend zum Navi.

Der gesamte große bebilderte Reisebericht, inklusive weiterer Links, kann wie andere Reiseberichte und -tipps ohne Anmeldung abgerufen werden: http://www.presseweller.de/Tourismus/tourismus.html

Link zu Friaul:: www.fvg.info/de/

Das Medienbüro DIALOGPresseweller, Jürgen Weller, schreibt und veröffentlicht seit über 35 Jahren neben anderen Themen regelmäßig Reiseberichte zu Zielen in Deutschland sowie in per Auto oder Bahn gut erreichbaren Zielen in angrenzenden europäischen Ländern. Das Medienbüro verfügt daher über ein riesiges Portfolio an Fotos und Texten zu verschiedensten Destinationen. Unter „Bike-Click“ geht es rund ums Fahrrad und ums Biken. Von dort gelangen User direkt zum Blog Bike-Lust. Es werden mehrere Blogs gepflegt und Magazine wie „Pressewellers Auf Tour – Reisereport“ veröffentlicht. In Sachen Heimat ist, in Zusammenarbeit mit dem Verlag Buch-Juwel, das Siegerland ein Thema. Im PR-Bereich arbeitet Presseweller hauptsächlich für Tourismusanbieter. Dafür neu im Portfolio ist „direct public“.
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Rauf aufs Rad – Unterwegs auf der Tauern-Südseite

Viele Tipps für Familien- und Gemütlich-Radler sowie für Mountainbiker

Rauf aufs Rad - Unterwegs auf der Tauern-Südseite

Auf klasse Wegen radeln, hier in Friaul im Nordosten Italiens. (Foto: presseweller)

26. Mai 2017. Siegen (DiaPrw). Für eine Mehrtagestour hatten sich die jungen Leute den Drau- und den Gailtal-Radweg ausgesucht. Sie waren begeistert von den schönen Landschaften und dem Erfahrungsaustausch mit anderen Radlern. Für viele ist es eine Lust, durch grüne, von sanften und schroffen Bergen überragte Täler zu radeln und sich von einer lauen Sommerbrise umwehen zu lassen. Rad fahren im Urlaub liegt bereits seit vielen Jahren im Trend. In vielen Tourismusregionen ist das Radwegenetz immer wieder weiter ausgebaut und verfeinert worden. In den Alpen stehen zahlreiche familiengerechte Strecken wie entlang der Flüsse zur Auswahl, und Mountainbiker finden ein breites Terrain, um fordernden Pedalspaß zu genießen. Über die Seite „Bike-Click“ bei www.presseweller.de kann ohne Anmeldung und frei lesbar der „Bike-Lust“-Blog aufgerufen werden. Im neuen Bericht mit vielen Fotos gibt es Radel-Tipps zu Osttirol, Kärnten, Friaul und Slowenien, alles südlich der Hohen Tauern.

Rad fahren ist „in“. Im Urlaub lässt sich das besonders gut genießen, besonders, wenn es ein passendes Wegenetz für Genussradler und für Mountainbiker gibt. Gerade für Familien ist es schön, wenn die Radwege deutlich und mit mehr als einem weißen Strich von Straßen getrennt sind oder sogar etwas abseits des Straßenverkehrs liegen. In vielen Urlaubsregionen war man in den vergangenen Jahrzehnten bemüht, das Radwegenetz ständig zu verbessern. Bereits vor Jahren haben uns teils perfekt ausgebaute Rad-Bahnen – es sind eben keine Rad-Autobahnen! – in Friaul in Italien überrascht. Klasse! Da können die Italiener stolz „perfetto!“ sagen. Zwischen Thörl-Maglern und Tarvisio, in Coccau, steigen Radler in den Alpe-Adria-Weg ein, den „Ciclovia Alpe-Adria“. Er führt bis ans Meer nach Grado, mal Berge, mal Adria, zirka 175 Kilometer.

Von Osttirol bis nach Slowenien
Mal von Dreitausendern überragt, mal durch schöne Flusslandschaften: In den beschriebenen Regionen ist vieles möglich. Während Mountainbiketouren wie „Rund um den Riesenferner“ vom Defereggental aus; über Almwege, alte Grenz- und Saumpfade wie im Gailtal und rund ums Nassfeld in Kärnten sowie Straßen-Strecken über Pässe wie den Vrsic-Pass mit tollen Bergpanoramen in Slowenien herausfordernd sind, finden Genuss- und Familienradler das passende Terrain entlang der Flüsse, zum Beispiel den Isel-, Drau- und Gailtal-Radweg.
Überall lässt sich urlauben oder Zwischenstation auf Touren machen. Wer ohne Rad anreisen will: In den Haupt-Touristenorten gibt es meist Leihmöglichkeiten, oft auch für E-Bikes. Für die Hauptsaisonen Sommer/ Radelherbst ist es ratsam, sehr rechtzeitig zu buchen. Über die Homepages gelangt man in der Regel auch zu Seiten für die Unterkunft.
Im großen Radreise-Bericht mit zahlreichen Fotos gibt Presseweller zahlreiche Tipps für Bike-Strecken. Manche sind im Heft „Familienradeln- und Mountainbiken – Ostalpen/ Südliche Kalkalpen“, Verlag Buch-Juwel, beschrieben. Mehr zum aktuellen Radwegenetz erfährt man auf den Seiten der Länder/ Orte/ Tourismusbüros, denen wir auch Kilometerangaben entnommen haben. Im Bike-Click-Bericht gibt es direkte Links dazu!
Außer einem verkehrssicheren Bike ist unbedingt ein Radhelm zu empfehlen, damit bei Stürzen oder anderen Unfällen der Kopf besser geschützt ist! (jw)

Der gesamte Bericht kann über die Bike-Click-Seiten bei www. presseweller.de frei aufgerufen und gelesen werden, einschließlich Links zu den Regionen: http://www.presseweller.de/Bike-Click/bike-click.html

Foto: So wünscht man sich Radwege wie hier in Friaul/ Italien. (Foto: presseweller)
Zu weiteren Fotos bitte anfragen: http//: www.presseweller.de

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Portopiccolo SPA by Bakel eröffnet

Portopiccolo SPA by Bakel eröffnet

Der Startschuss für eines der exklusivsten Wellness-Center an der Adriaküste ist gefallen. Das italienische Immobilienprojekt Portopiccolo hat mit dem Portopiccolo SPA by Bakel ein weiteres attraktives Erholungsangebot geschaffen. Das nur 100 Meter vom Meer entfernte und 3.600 Quadratmeter große Spa verfügt über drei Ebenen. Design und Ausstattung sind inspiriert vom Meer und dem Karst-Stein, der aus dem Steinbruch stammt, aus dem Portopiccolo entstanden ist. Durch große Glasfenster blicken die Gäste auf die Adria während sie neue Energien im Wellness- oder Fitnessbereich tanken.

Beauty Spa
Portopiccolo SPA by Bakel bietet eine große Auswahl an Behandlungen, die in der Region Friaul ihren Ursprung finden. So tragen die Anwendungen typische und für die Gegend charakteristische Namen wie Bora (Wind), Miramare (Meerblick), Falesia (Kliff) oder Sommac (Karstpflanze). Angeboten werden Facials, Peelings, Massagen oder Ganzkörperbehandlungen. Portopiccolo arbeitet mit der italienischen Spa-Marke Bakel zusammen, die von Dr. Raffaella Gregoris entwickelt wurde. Bakel setzt bei seinen Produkten ausschließlich auf aktive und natürliche Wirkstoffe, die durch die ständige Zusammenarbeit mit Hochschulen, Dermatologen und kosmetischen Chirurgen wissenschaftlich geprüft sind. Sowohl Portopiccolo und Bakel stehen für kompromisslose Qualität.

Wellnessbereich
Im Wellnessbereich dominiert bei der Ausstattung der elegante Karst-Stein, der aus der Gegend rund um Triest stammt. Hier befinden sich ein Ruheraum, Innen- und Außenpool mit Meerblick, Hamam, Bio-Sauna, Kneippbecken, Eisbrunnen und die Cocoon Bar. Von der Bar blicken die Gäste direkt auf die Adria und genießen vegane, vegetarische und auf Wunsch auch laktosefreie Speisen.

Panoramic SPA Suite
Wellness mit 180 Grad Blick erleben Gäste in der Panoramic SPA Suite. Ein Floating-Becken, eine Sauna mit Glaswänden und Meerblick, ein Solarium sowie Behandlungsräume für Paar-Treatments eignen sich ideal für Familien und frisch verliebte Paare.

Private SPA
Das Private SPA bietet Gästen ein Höchstmaß an Privatsphäre. Der Bereich verfügt über ein Dampfbad, Kneippbecken, Whirlpool, Sauna, Erlebnisduschen und einen Ruhebereich. Auf Wunsch können Gäste das Private SPA auch für spezielle Anlässe wie eine Hochzeit oder eine Verlobung exklusiv mieten.

Fitness
Fit halten können sich Gäste im 20 Meter langen Schwimmbecken und im Fitnessbereich mit Trainingsgeräten von Technogym unter Anleitung professioneller Trainer. Die Fitnessräumlichkeiten verteilen sich über alle drei Ebenen des Spas.

Portopiccolo liegt knapp 20 Kilometer entfernt von Triest am nördlichsten Ende der Adria und grenzt an die Bucht und den Jachthafen der kleinen Ortschaft Sistiana. Die Bucht von Sistiana wird oft als die Schönste der oberen Adria bezeichnet, sie ist ein verstecktes Juwel zwischen den felsigen Kliffen von Duino mit seinem Schloss. Das Umfeld dieser beeindruckenden Immobilienentwicklung bietet Besuchern, Hauseigentümern und Hotelgästen Zugang zu einer der landschaftlich schönsten und abwechslungsreichsten Umgebungen Italiens, die nur darauf wartet, entdeckt zu werden. Traumhafte Buchten, üppige Vegetation und eine atemberaubende Aussicht auf den Yachthaften machen Portopiccolo zu einem bezaubernden Ort. Nur wenige Autominuten von Triest und eine knappe Stunde Fahrt von Venedig entfernt, präsentiert sich Portopiccolo als Wahlheimat derer, die die Lebensqualität eines umweltfreundlichen Dorfes zu schätzen wissen. Zu der Entwicklung gehört auch das Fünf-Sterne-Hotel Falisia, a Luxury Collection Resort & Spa, Portopiccolo. Das Hotel liegt direkt an der Hafenpromenade und hat 65 Zimmer und Suiten. Das Resort gehört zur Luxury Collection von Starwood und verfügt über 65 Zimmer und Suiten, einen Privatstrand mit Infinity-Pool, zwei Restaurants mit Gourmet- und Vital-Küche, eine Lounge Bar, einen Spa-Bereich sowie drei Konferenzräume.
Weitere Informationen finden sich unter www.portopiccolosistiana.it Weitere Informationen zum Hotel finden sich unter www.falisiaresort.com

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Verwunschene Seen und Berglandschaften südlich der Tauern

Reiseerlebnis in Osttirol, Kärnten und Friaul / Für Autoausflügler, Radler und Motorbiker

Verwunschene Seen und Berglandschaften südlich der Tauern

Fusine-Seen in Friaul mit tollem Berg-Panorama. (Foto: (c) presseweller)

Mai 2015. (DialogPrW). Lust auf Urlaub? „Wenn du morgens bei Sonnenschein aus dem Fenster auf grüne Wiesen und Bergspitzen blickst, ist das wunderschön und bringt direkt gute Laune.“ Schon zur Jugendzeit erzählte uns der reiseerfahrene Otto von den vielen Möglichkeiten des Bergurlaubs. Auf der ersten Tour führte er uns in einer dreitägigen Autoreise über zig Alpenpässe bis nach Kärnten. So einiges konnten wir mit ihm erkunden wie die italienischen Märkte an der Südseite der Karnischen Alpen. Wir kauften dicke frische Pfirsiche ein und schauten nach Schuhen und Lederwaren. Wir fuhren hoch aufs Nassfeld, stiegen ins warme Wasser des Pressegger Sees und fuhren an der Garnitzenklamm vorbei hoch zur Eggeralm – ein wunderschönes Almdorf, wo wir Decken auf der Wiese ausbreiteten, uns sonnten und sich auch einmal eine Kuh oder ein Pferd dieses „Sommerfrischler“ anschaute. Unsere Vorliebe für die Landschaften war geweckt und blieb erhalten. So konnten wir in den vielen folgenden Jahren noch so einige weitere lohnende Ziele entdecken. Hier einige wenige davon.

Nun ist es einmal so, dass man je nach Ziel meist die Autobahn oder die großen Hauptdurchgangsstraßen nutzt, um schnell anzukommen. So manches Sehenswerte bleibt dabei einfach am Wegesrand liegen. Gerne fahren wir die – mautpflichtige – Felbertauernstraße, auf der es von Mittersill aus auf gut ausgebauter Strecke und durch den Tunnel auf die Südseite der Hohen Tauern geht, malerische Ausblicke inklusive. Wir sind in Osttirol. Nach rund 46 Kilometern (km) von Mittersill aus kommt auf der Südrampe Huben. Biegt man hier links nach Kals ab, geht es, an einem Wasserfall vorbei, über die „Kalser Glocknerstraße“ bergauf. Oben ist man dem Großglockner ein Stück näher. Schön.
In Huben kann man auch rechts abfahren, Richtung Stallersattel durchs Defereggental, vorbei an Dörfern und Steilwiesen bis zur Passhöhe auf rund 2000 Metern Seehöhe. Kurz vorm Übergang nach Südtirol liegt rechts idyllisch der Obersee: Spaziergänge machen wie rund um den See, einkehren oder von hier zu einer Wanderung aufbrechen. Berauschend ist es, am oberen Hangrand über die kehrenreiche Passstraße hinweg ins Südtiroler Antholzer Tal zu schauen, wo das Auge einen weiteren See schimmern sieht. Klar, dass bei Motorradfahrern* solche Bergstrecken beliebt sind, und auch für Mountainbiker gibt es viele Möglichkeiten.
Auf der Felbertauern-Weiterfahrt kommt bald Lienz. Die Stadt verbreitet mediterranes Flair und lädt zum Bummeln ein. Für uns ist nun östliche Richtung der Drau entlang angesagt. Radler** können dem Drautalradweg folgen. In Oberdrauburg, bereits in Kärnten, biegen wir rechts über den kehrenreichen Gailbergsattel nach Kötschach-Mauthen ins Gailtal ab. Im Ort gibt es das Museum 1915 bis 1918, mit zahlreichen Exponaten zum 1. Weltkrieg. Auf der Weiterfahrt nach Süden über den Plöckenpass kann man zu dieser Thematik auch ein Freilichtmuseum mit alten Stellungen, Durchgängen und mehr erkunden. Der Plöcken ist übrigens im Ursprung ein alter Alpenübergang aus der Römerzeit.

Basilika und Wolayer See
Zweigt man in Kötschach-Mauthen vorher rechts ins Lesachtal ab, gelangt man in das weitgehend naturbelassene Hochtal mit Heuwiesen und grünen Matten: ein Natur- und Kulturland, das Träume von Märchen und Mythen aufkommen lässt. Im Wallfahrtsort Maria Luggau steht die ehrwürdige Basilika Maria Schnee mit Kloster. Die Ursprünge gehen bereits auf Ende des 16. Jahrhunderts zurück. Für Radler ist das Hochtal herausfordernd, Motorbiker haben es mit zig Kurven und Kehren zu tun.
Wer wandern will, sollte sich den zirka 1950 Meter hoch gelegenen Wolayer See anschauen, der wie ein großes „Auge“ zwischen den Bergen liegt. Über Nostra kann man bis zum Wanderparkplatz an der Hubertuskapelle im Wolayertal fahren, aber dann muss man noch einige Zeit meist hoch wandern.

Nassfeld, Almen, Wulfenia und Geo-Park
Zurück nach Kötschach-Mauthen. Wir folgen nun dem Gailtal. Fahrradfahrer steigen in den Gailtal-Radweg R 3 ein. Hinter Strass gibt es einen Abzweig „Nassfeld“, der übers Dorf Tröpolach führt. Von dort rund zwölf Kilometer bergauf, und wir stehen an der Grenze zu Italien. Von hier bestehen zig Wandermöglichkeiten. Nicht so anstrengend? Am Pramollo-See entlang spazieren; zur Tressdorfer Alm gehen, wo es eine Schaukäserei gibt, oder zur Watschiger Alm, etwas stärker ansteigend. Von hier ist der Weg nur kurz zum Wachstumsgebiet der blauen Wulfenia (Wulfenia carinth.), die in dieser Art und Verbreitung bis auf Unterarten einzig hier blühen soll. Schön anzusehen. Blütezeit ist je nach Witterung meist Mitte bis Ende Juni, Anfang Juli. Über das gesamte Gebiet, bis ins Lesachtal, erstreckt sich auch der Geo-Park. Auf Geo-Trails kann man der Erdgeschichte auf die Spur kommen, Fossilien inklusive. Das ist meist auch für Kinder sehr interessant. Hoch kommt man übrigens leicht: direkt aus dem Tal in Tröpolach bis zum Kofelplatz mit der Kabinenbahn Millennium-Express.

Rüber nach Italien
Normalerweise gelangt man über den Nassfeldpass ins italienische Pontebba, den wir immer gerne nutzen. Wegen eines Felssturzes auf italienischer Seite ist er zurzeit gesperrt. Jetzt Mitte Mai 2016 war uns nicht klar, wann er wieder geöffnet wird. Deshalb hier nun die andere Route durchs Gailtal***. Wir zweigen bei Arnoldstein/ Thörl Maglern Richtung Italien ab, nach Tarvisio, ein pulsierendes Städtchen mit seinem großen, bekannten Markt, nur rund 50 km von Tröpolach. „Der Marktbesuch, nach Klamotten schauen und dann gemütlich auf Cappuccino und Pizza einkehren, gehören für uns immer dazu,“ erzählen uns zwei langjährige Gailtalurlauberinnen. „Tarvis muss einmal im Urlaub sein!“ Einfach mal selbst bummeln und anschauen. Si, ja!
Ein Stück weiter nach Süden treffen Radler auf richtig klasse breite Radwege. Wir fahren östlich hoch Richtung Slowenien und zweigen unterwegs bei Valroma (Weißenfels) ab, wo wir nach gut zehn Kilometern zu den Laghi di Fusine, den Fusine- oder Weißenfelser Seen gelangen, umrahmt von den Julischen Alpen und überragt vom fast 2700 Meter hohen Mangart. Es sind magische Momente, unteren und oberen See mit ihrem grünlichen Wasser vor der Wald- und Bergkulisse zu sehen. Wanderer und Berggeher haben hier alle Möglichkeiten. Am oberen See treffen wir im Ufer-Restaurant unseren alten Bekannten Norbert Schluga und seine Gruppe. Sie waren mit Bergwanderern seines Campingplatzes gerade von einer Tour durch die Julier zurückgekommen: „Es war wieder einmalig und nur schön“, erzählt er uns. Die ganze Gruppe ist gut drauf.

Weiter zum Predilpass und Raibl-See
Zurück nach Tarvisio. Ein kurzes Stück südlicher auf den Predilpass. Auf dem Weg zur slowenischen Grenze und Passhöhe bei über 1150 Meter. Ein kurzes Stück unterhalb der Predilsee, der Raiblsee. Wie ein Zauber prägen sich das grün-blaue Wasser und die Berglandschaft in die Sinne ein. Wie es einfach nur schön ist, dass alles sehen und erleben zu können, ob im späten Frühling, im Sommer oder bunten Herbst.
Ein Motorbiker erzählte uns abends beim gemütlichen Treff in Kreuth oberhalb von Hermagor im Panoramahotel Hauserhof, dass es vom Predilpass aus einen Weg zum Mangart gäbe: „Einfach nur toll, haben wir schon mit mehreren gefahren!“ Nach unseren Recherchen zweigt diese Straße (wohl mautpflichtig), zum Teil eng und sehr steil sowie mit Tunnels, etwa drei Kilometer nach der Passhöhe ab. Der Ausblick von da oben soll einfach nur toll sein!

Je nach Urlaubs-Standort in diesen Regionen sind die Ausflugsziele mit Auto oder Motorrad gut zu erreichen. Wer wandern will, findet zig Möglichkeiten. Radler, die weit fahren wollen, nutzen eher Etappen mit wechselnden Standorten. (jw)

*Für Motorbiker gibt es zig lohnende Strecken. Jahr für Jahr sind Einzelfahrer und Gruppen unterwegs. Es ist ratsam, sich vor der Tour zu aktuellen Wetter-, Straßenzustands- und Befahrkeitshinweisen zu informieren!
**Für Fahrradfahrer und Mountainbiker gilt das ebenfalls. In den Talbereichen sind zwar oft ordentliche Radwege, wer über Passstraßen in die Pedale treten will, muss das oft auf der normalen Straße tun. Besondere Vorsicht ist angesagt. Die meist kurvenreichen Abfahrten sollten nicht unterschätzt werden. Gute Radkarten oder Informationen vor Ort helfen weiter.
***Auto- und Motorradfahrer, die im Gailtal den Gailtalzubringer ab Höhe Nötsch und bis Arnoldstein nutzen, benötigen das österreichische Autobahn-Pickerl! Unabhängig davon, dass Autobahnen sowie manche Bergstraßen in Österreich und Italien mautpflichtig sind!
Kilometer- und Höhenangaben im Bericht sind nur Zirka-Angaben, Befahrbarkeit kann sich ändern. Dafür und für Sperrungen wird keinerlei Gewähr übernommen. Insgesamt ist Irrtum vorbehalten.
Auf den Routen finden sich die verschiedensten Unterkunftsmöglichkeiten. Es gibt inzwischen schon so einige, die sich auf Radler und Motorradfahrer, -gruppen eingestellt haben. Meist weist das ein Schild aus.
Fotos aus verschiedenen Jahren. Örtlichkeiten/ Ansichten können sich geändert haben.

Nützliche Links
www.osttirol.com
www.nlw.at (für Kärnten: Lesachtal, Gailtal, Nassfeld usw.)
http://www.italia.it/de/italien-entdecken/friaul-julisch-venetien.html
http://www.tarvisiano.org/
www.presseweller.de
http://www.presseweller.de/Bike-Click/bike-click.html

Lesen Sie den gesamten Reisebericht mit Bildern auf http://reisebericht-dialog.blogspot.de/
Über die Seite http://www.presseweller.de können Sie unterschiedlichste Reiseberichte und aktuelle Kundenberichte aufrufen, zurzeit von Camping über Golf bis zum Almrosenfest und zu Klettern.

Das Medienbüro DIALOGPresseweller, Jürgen Weller, ist seit über 35 Jahren in Sachen Reiseberichten, von Deutschland über Österreich bis nach Italien und Slowenien aktiv. In Sachen Heimat ist immer wieder, in Zusammenarbeit mit dem Verlag Buch-Juwel, das Siegerland ein Thema. Im PR-Bereich ist man für Tourismusanbieter – Regionen, Orte – sowie für Hotels und Resorts tätig. Zum Portfolio von Presseweller gehören seit über 30 Jahren ebenfalls Autotestberichte und Verkehrsthemen, Fahhrad- und Motorbike-Tourenhinweise. Es gibt zahlreiche spezielle Blogs.
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Herbst total: Zauber über der Landschaft

Presseweller zeigt im Reise-Report, Video und Blog viele Facetten der dritten Jahreszeit

Herbst total: Zauber über der Landschaft

Verschwenderische Farbenpracht in den Wäldern. (Foto: presseweller)

Oktober 2015. Siegen (Dialog/ Prw.) Jedes Jahr neu und jedes Jahr anders, so zeigt sich der kunterbunte Herbst in der Landschaft. Es ist die Zeit der Ernte und von Erntedank, von gegenüber dem Sommer mäßigeren und oft noch sehr angenehmen Temperaturen, von farbenfrohen Wäldern, glänzenden Kastanien, Kartoffeln, knackig-frischen Äpfeln, Birnen und Pflaumen, raschelndem Laub und Martinstag – ein Rausch der Farben und des natürlichen Genusses. Erntefrisch. Herbst heißt aber auch stürmisches und regnerisches Wetter sowie graue Tage im November. Zeit, es sich zu Hause gemütlich zu machen. Auf den Seiten www.presseweller.de hat man es „Herbst total“ genannt, mit direktem Zugang zu Magazin, Video und Blog.

Der „bunte Herbst“ zeigt sich in vielen Facetten. Besonders schön ist er in Mittelgebirgslandschaften wie zum Beispiel dem Siegerland und seinen vielen Mischwäldern mit Birken, Buchen, Eichen und Fichten sowie hier und da mal Ahorn, Kastanie und Linde. Eine faszinierende Natur-Farbenpracht legt sich nach und nach übers Land, bis schließlich das Laub fällt. Die Natur hat gute Gründe dafür: Sie wappnet sich gegen die kommenden Frosttage. So ist es in Pressewellers aktuellem Reise-Report „Herbst: Wenn ein Zauber über dem Land liegt“ beschrieben.

Herbst total
Im Magazin zum Blättern zeigen sich verschiedene Landschaften im Herbstschmuck, von der norddeutschen Geest, dem Alten Land und dem Havelland – wo sich je nach Zeit Hunderte Kraniche auf ihrer Zwischenstation gen Süden sehen lassen – über das Siegerland und den Schwarzwald bis ins Kärntner Land. Weiter geht es ins italienische Friaul mit dem Predil bis in die Julischen Alpen, ins junge Tal der Soca in Slowenien und zum Vrsic-Pass. „Das ist alles nur wunderschön“, sagt der Autor. Dabei hat er Ernte und Genuss nicht vergessen. Ob Kartoffeln, Wein und junger Almkäse, Pilze und knackfrische Äpfel, Pflaumen oder Zwetschgen: Der Leser erfährt in Texten und Bildern vom Erlebnis Herbst und kann sich zu Landschaften über die angegebenen Links weiter informieren. Der Herbst ist bei Presseweller ebenfalls in einem Video umgesetzt sowie in einem Blog, in dem es unter anderem um die im Siegerland wichtige Kartoffel geht. Über die Seiten www.buch-juwel.de gelangt man zu mehr rund ums Siegerland, auch aktuell zum Herbsterlebnis in früheren Zeiten.

Zentral frei aufrufbar
Kultur, Tradition und sehenswerte Landschaften zu zeigen, gerade auch abseits von Haupttouristenrouten, das ist Autor Jürgen Weller stets ein Anliegen. Deshalb ist es ihm wichtig, dass seine Reiseberichte und Ausarbeitungen überwiegend frei zum Lesen, zum Durchblättern und zum Anschauen aufgerufen werden können. Von der Titelseite bei www.presseweller.de gelangt man mit einem Klick auf die Seite „Magazine, Videos, Blogs“ und dort auf „Herbst total“. Der Nutzer kann dann auswählen. Natürlich gibt es über diese Seiten, aber auch auf den anderen Seiten des Portals, noch viel mehr zu lesen und zu entdecken.

Infos zu Herbst total und mehr direkt auf http://www.presseweller.de

Foto: Die Wälder zeigen sich in verschwenderischer Farbenpracht. (Foto: presseweller)

Das Medienbüro DIALOGPresseweller, Jürgen Weller, ist seit über 30 Jahren aktiv: Reiseberichte zu Zielen in Deutschland sowie zu nahen, per Auto oder Bahn erreichbaren Ländern in Europa. Zum Portfolio gehören ebenfalls praxisnahe Autotests in unterschiedlichsten Fahrzeugklassen, Verkehrsthemen sowie Rad- und Motorbike-Tourenhinweise. Das Verfassen von Meldungen, auch für den lokalen Bereich und Tourismus-PR für Verbände, Regionen, Gemeinden, Hotels und Resorts runden die Palette ab. Verschiedene Blogs wie zu Reiseberichten und Autothemen sowie Magazine, u.a. Reisebericht-Report und Praxis-Autotest-Report.
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Friaul: Berge, Markt und romantische Seen

Zwischen Tarvisio und Tolmezzo im Nordosten Italiens auf Entdeckungsreise

Friaul: Berge, Markt und romantische Seen

Tarvis, Markt, Fusine-Seen: schön in Friaul. Fotomt: presseweller

Juni 2014. (jw). Friuli-Giulia-Venezia, der wohlklingende Dreier-Name zeigt, auch mit der deutschen Bezeichnung „Friaul-Julisch-Venetien“, dass man in diesem Landstrich im Nordosten Italiens verschiedene Landschaftsbilder entdecken kann. Von der Südseite der Karnischen Alpen zieht sich die Region bis an die Adria, östlich schirmen die imposanten Julischen Alpen die Region ab. Hauptstadt ist Udine. Im Westen warten mit dem Monte Croce Carnico und dem Kreuzbergpass kurvenreiche Bergstraßen. Die friaulischen Dolomiten gehören ebenso dazu wie Städte mit reicher Geschichte und sehenswerten Baulichkeiten wie Tolmezzo, Cividale und der bestimmende Fluss, der Tagliamento mit seinem breiten Bett. Aber allein schon der Nordostzipfel, das Dreiländereck mit Österreich, Slowenien und Italien, ist eine Reise wert. Romanische, österreichische und slawische Kultur und Geschichte gehen eine angenehme Melange ein, die sich auch in der Küche widerspiegelt.

Schon vor Jahrzehnten gab uns ein guter Bekannter in Kärnten den Tipp, mal diese Nachbarregion zu besuchen und mit dem Nordostzipfel von Friaul-Julisch-Venetien zu beginnen. Schon der erste Tagesausflug begeisterte uns so, dass dieses Fleckchen Erde sowie die gesamte Region bis heute in unserem Reise- und Testprogramm mit dem Vermerk. „gern immer wieder einmal“ verblieben sind. Die Schöpfung hat hier eine vielfältige Palette hinterlassen, die sich in grünen Wäldern und Bergwiesen, schroffen Gipfeln, wiesigen Hügeln, Weingärten und pittoresken Dörfern sowie schließlich der blauen Adria zeigt. Was für eine schöne Welt! Es ist ein Landstrich, der die Sinne anspricht. „Bella Italia“ beginnt eben bereits im Norden. An nahezu jeder Ecke lassen sich tolle Landschaftspanoramen entdecken, und hier im Nordosten gibt es außerdem klasse Fahrradwege, wie man sie sonst selten sieht. Zwar huschen viele über die Autobahn Richtung Meer an diesem sehenswerten „Eck“ vorbei, aber es lohnt sich einfach, dieses Fleckchen Erde zwischen Tagliamento und Juliern, zwischen Tarvis und Tolmezzo kennen zu lernen.

Von Norden fahren wir vor Tarvis von der Autobahn ab und tauchen in die italienische, die friulanische, Welt ein. Das Städtchen, Tarvisio, ist relativ bekannt. Aus dem nahen Umkreis ist es wegen seines riesigen Marktes seit jeher ein beliebtes Ausflugsziel. „Market“ ist auch ausgeschildert. Neben vielem anderen werden hauptsächlich Lederwaren, Schuhe, Jeans und diverse Bekleidung feilgeboten. War der Markt vor über 40 Jahren noch ein Heer von Ständen, änderte sich das im Laufe der Jahre: mal alles unter einem riesigen Gesamt-„Zelt“ und nun schließlich in einem festen Großgebäude. Man parkt auf der Straße oder auf dem darunter liegenden Parkplatz. Der Basar-Charakter hat sich erhalten: Feilschen ist durchaus erwünscht. „Mama mia“, ich Frau und Kinder, muss auch was verdienen“, sagt der Verkäufer dann vielleicht in gebrochenem Deutsch, will man den Preis zu sehr drücken. Ringsum haben sich außerdem viele Fachgeschäfte angesiedelt, von Sport- über Taschen- bis zu Schmuckgeschäften. Früher war es mal ein guter Tipp, Ringe, Ketten und Co. in Rotgold sowie Marken-Sportbekleidung in Tarvis zu kaufen. Seit Jahrzehnten gehört für so manche Kärntenurlauber und Durchreisende, die diese Besonderheit kennen, der Besuch des Tarviser Marktes „unbedingt“ dazu: bummeln, shoppen und auf Gutes einkehren. Gelati, Eis, Dolce, Kuchen, Pizza, Antipasti, Pasta und mehr sind keine Frage. Ristorante, Cafe, Bar und und … Es gibt so viele Möglichkeiten, Gutes zu genießen, ob Käse aus der Region wie auch den geräucherten Ricotta oder den luftgetrockneten Schinken aus San Daniele, ob ein typisches Frico, eine Art Käse-Gratin, oder eine fein zubereitete Forelle. Für manche gehört zum Tarvis-Besuch auch die Pizza „unbedingt dazu“, für andere sind es die Spaghetti. Dazu ein Glas Wein aus Friaul, wenn man nicht fahren muss. Vielleicht einen weißen Pinot Grigio oder einen roten Cabernet Sauvignon? Alles ganz nach eigenem Gusto. Obwohl nur ein Katzensprung von der Grenze zu Österreich: Alles ist schon typisch italienisch. Etwas oberhalb des Marktes liegt die Pfarrkirche Santi Pietro e Paolo (Peter und Paul), deren Ursprung auf das 15.Jahrhundert zurückgeht und in der es alte Fresken zu bestaunen gibt. Wir schlendern hin. Vorplatz und Anlagen ringsum wurden neu gestaltet und laden zum Ausruhen ein. Angenehm zum Ausspannen nach dem Marktbesuch.

Etwas weiter auf der Staatsstraße zweigt man nach Sella Nevea ab, dem Höhenort am Fuße des Monte Canin an der Grenze zu Slowenien. Einigen Wintersportlern wird er bekannt sein. Auf „Sommerfrischler“ wartet inzwischen ein Abenteuerpark mit Baumplattformen, Hängebrücken, Stegen und mehr, der „Parco Avventure Sella Nevea“. Bekannt ist auch der Wallfahrtsberg, der Monte Lussari, der mit der Seilbahn erreicht wird.

Die Fusine-Seen sehen

Aber wir wollen etwas anderes sehen, nehmen die Strecke Richtung „Slovenija“ über erst gut ausgebaute, dann engere Straße unter die Räder. Bis zum Abzweig bei Weißenfels „Laghi di Fusine“, also zu den Fusine-Seen. Rechts ab, weiter hoch. Im Nadelwald und vor der imposanten Kulisse der Julischen Alpen in einem Bergkessel schimmert dann grün der erste See. Teilweise spiegelt sich der Nadelwald. Wunderschön! Noch besser trifft man es mit „märchenhaft“. Etwas abseits der Straße hört man den Bergfluss, sonst Stille. Ein Spaziergang tut gut. Vorher oder nachher im Gasthof auf Essen oder nur einen Cappuccino, einen Espresso oder ein Aqua Minerale einkehren oder Quartier nehmen, wenn man wandern will. Von hier gibt es viele Möglichkeiten, diese so beeindruckende Berglandschaft zu erkunden, die bereits seit den 1970er-Jahren Nationalpark ist.
Zum zweiten See fahren wir die Straße noch ein Stückchen weiter bergauf. Weitläufigeres Terrain. Auf der Gasthof-Terrasse sitzen Ausflügler und vor allem Wanderer, die von einer Tour aus den Julischen Alpen zurückgekommen sind. Für Bergwanderungen und -touren bietet sich diese „Station“ zur Rast an. Still ruht der See. Entspannend nach einer Tour. Wellness kann einfach sein. Die malerischen Laghi di Fusine sind von stolzen Bergen umgeben und liegen auf über 900 Meter Höhe unter der Nordwand des über 2.670 Meter hohen Mangart, der vielen Bergtourenfreunden bekannt sein wird.

Beschauliches Pontebba

Um von Tarvis weiter nach Süden zu kommen, muss man keine Autobahn fahren. Für Radler stehen einige sehr gut ausgebaute Radwege über alte Bahntrassen zur Verfügung und Vergnügung. Das ist schon vorbildlich, wie das gemacht wurde! Mit dem Auto bietet sich die Staatsstraße an. Sie führt noch viel weiter in den Süden, oft gleich an der Autobahn entlang. Die Italiener haben aber auch hier im Kanaltal viel gemacht, um die Dörfer vom Verkehr zu entlasten. Es gibt fast überall Umgehungsstraßen. Waren vor 40 Jahren an markanten Punkten noch teils sehr große Obst- und Warenmärkte, ist das nun sehr eingeschränkt, weil die meisten Reisenden die Autobahn nutzen. Irgendwie schade, wenn wir an die dicken saftigen Pfirsiche und andere frische Früchte denken, die wir uns als Nachtisch für mittags oder abends auf den Märkten besorgten. Der Lauf der Zeiten.
Wer wie wir mehr Eindrücke von den teils pittoresken Orten haben möchte, sollte von der Umgehungsstraße in die Dörfer abfahren. Wir machen das bei Pontebba. Ehedem hieß der große Ort im Kanaltal in einem Teilbereich auch Pontafel. Das hat seinen Grund: Die Pontebbana, der Bergfluss, bildete einst die Grenze zu Österreich. Die Gesamtregion hat eine reiche Geschichte mit den verschiedensten Zugehörigkeiten im Laufe der Jahrhunderte. Kriege und Abkommen brachten immer wieder Veränderungen. Pontebba liegt am Fuße des Passo Pramollo, den viele als „Nassfeld-Pass“ kennen. Im Ort sollte man auch in die Gassen außerhalb der Hauptstraße gehen. Schon vor vielen Jahren wurden viele Häuser hübsch saniert. Wie eh und je steht die Pfarrkirche „Santa Maria Maggiore“ etwas abseits der Hauptstraße an ihrem Platz. Sie beherbergt einen Flügelaltar aus Anfang des 16. Jahrhunderts. Ja, beschaulich ist’s in Pontebba.

Vom breiten Tagliamento nach Tolmezzo

Oberhalb des Ortes zweigt man in wunderschöne Taler wie das Aupa-Tal, das Blumental, ab oder zum Lanzenpass, der sich eng entlang der Südseite der Karnischen Alpen windet. Wenn die angedachten Planungen, wie wir sie aus Gesprächen mit Touristikern kennen, umgesetzt werden, ist zu erwarten, dass vom Ort bald eine Bergbahn ins international bekannte Skigebiet Nassfeld führen wird. Dann kann man in der Eissporthalle in Pontebba in die Schlittschuhe steigen und später auf dem Nassfeld Pisten bügeln.
Auf der weiteren Tour durchs Kanaltal sind wir fast in Gemona. Wem der Ortsname nichts sagt: In Gemona und im benachbarten Venzone wütete im Mai 1976 ein zerstörerisches Erdbeben. Da wir kurz danach da waren, wissen wir, wie schlimm das aussah, als mehr oder weniger „kein Stein mehr auf dem anderen“ war. Schon seit vielen Jahren sind die Orte wieder aufgebaut und lohnen einen Besuch. Von hier geht es auch zur Höhenstraße entlang der Julischen Alpen, die an vielen Stellen wunderschöne Ausblicke auf die weite Talebene mit dem Tagliamento bietet und von wo man ins Collio gelangt, dem bekannten Weingebiet.

An unserem Abzweigpunkt im Tal Richtung Tolmezzo liegt er nun auch vor uns, der Tagliamento, der Fluss mit dem riesigen Bachbett. Bisher hat man ihn noch nicht in ein Korsett gezwängt. Es ist zu wünschen, dass das nicht passiert. In der Sommerzeit fließt der Tagliamento in einem relativ schmalen Bett inmitten inmitten ausgedehnter kiesiger Überflutungsflächen. Junge Leute, aber nicht nur, nutzen das für ihre Freizeitgestaltung. Dem Winter zu und vor allem nach der Schneeschmelze beansprucht der Fluss selbst diese Bereiche. So sollte es sein. In den Gärten der Häuser ringsum findet man schon südliche Blumenpracht, Palmen eingeschlossen.
Unser Abzweig ist rechter Hand, nach Tolmezzo, einer mit über 10.000 Einwohnern schon etwas größeren Stadt mit Gewerbe- und Industrieansiedlungen an den Randbereichen. Der Ort hat eine reiche über tausendjährige Geschichte mit wechselnden Herrschaften. Unter anderem gibt es die historische Altstadt mit Palazzi und Kirchen sowie den Dom San Martino. Bummeln und schauen!
Wenn wir jetzt auch schon im Carnia genannten Gebiet sind, bleiben wir in der Großregion Friaul. Im Ort weiter westlich kann man, teils über Passstraßen in Richtung Norden oder Süden, in schöne, oft verwunschen wirkende Täler abzweigen, in Richtung Süden auch bis Udine und San Daniele, bekannt für seinen Schinken. In der Gesamtregion gibt es verschiedene deutsche Sprachinseln mit aber einem besonderen Dialekt. Unsere Tour führt uns noch weiter nordwestlich bis Arta Terme Richtung des Passes Monte Croce Carnico, den Plöckenpass: Weingärten, Marmorbrüche, Almen, wunderschöne Landschaftspanoramen: beeindruckend. Hier endet diese Tour. Aber natürlich werden wir noch mehr von Friaul-Julisch-Venetien sehen. Das aber ist einem weiteren Reisebericht vorbehalten.

Ein paar Tipps

Im Kanaltal zwischen Tarvis und Pontebba findet man einen Laden mit frischem Käse und anderen Milchprodukten. Ein bekannter Käse ist der Montasio. Im Original entsteht er auf den Almen im Nordosten der Region.
Auf dem Weg zwischen Pontebba und Tolmezzo gibt es rechtsseitig eine urige Hähnchenbraterei, in der immer viel Betrieb ist. Das Besondere: Alles wird über Holzfeuer gegrillt. Fährt man vorbei, sieht man draußen schon die großen Holzscheitstapel.
Auf dem Weg von Tolmezzo zum Monte Croce Carnico zweigt man kurz vor Timau links ab Richtung Suttrio zur kommunalen Molkerei, Latteria. Diese liegt direkt links an der Zufahrtsstraße zum Ort. Es gibt jüngere und ältere Hartkäsesorten von den umliegenden Almen und Höfen sowie vieles mehr. Ist man auf dem Heimweg, kann es sich lohnen, das eine und andere mitzunehmen. Uns schmecken diese bodenständigen Käsesorten, die auch preislich vertretbar sind, einfach nur gut. Der Ort selbst, der etwas oberhalb am Hang liegt, ist beschaulich. Unbedingt einen Abstecher machen. (DialogPresseweller)

Internetadressen für weitere Informationen: www.turismofgv.it , www.tarvisiano.org ; Reiseberichte zu unterschiedlichen Zielen auch immer über http://www.presseweller.de
Für Radler gibt es auch Tourenbeschreibungen, die von Kärnten ins Friaul führen, auf presseweller.de unter dem Button „Bike-Click“ oder über http://www.bikeclick.de. Außerdem im Büchlein „Familienradeln und Mountainbiken – Ostalpen/Südliche Kalkalpen beim Verlag Buch-Juwel, www.buch-juwel.de

Die Fotomontage kann bei presseweller angefordert werden. Bei Print erbitten wir Belegseite oder PDF.
Einzelfotos, auch weitere, auf Anfrage.

Bildquelle:kein externes Copyright

Seit über 35 Jahren schreibt und veröffentlicht Jürgen Weller Reiseberichte und Autotests, von Audi bis Renault. Reiseberichte beziehen sich nebern Tourenbeschreibungen für Radfahrer und Mountainbiker auf Ziele in Deutschland sowie das nahe, per Auto erreichbare europäische Ausland. Meist geht es um Ziele, die etwas abseits eingefahrener Touristenrouten liegen. Für den Autor mehrerer Sach- und Heimatbücher ist auch seine Heimat, das Siegerland, immer ein Thema.

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Südlich der Tauern: Schneefreuden und Ostereier

Vom Staller Sattel in Osttirol übers Kärntner Nassfeld bis nach Friaul in Italien

Südlich der Tauern: Schneefreuden und Ostereier

Schön um Ostern – Schnee und Blüte in den Bergen. (presseweller.de)

Von Presseweller

Wenn unterwegs auch schon viele grüne Wiesen zu sehen waren, zeigen sich die Berge am Felbertauern noch mit dicken weißen Schneemützen. Es ist um die Osterzeit. Auf der Südrampe der Felbertauernstraße bei Huben heißt es für uns erst einmal „rechts ab“. Die Straße ins Defereggental steigt an. Kein Wunder, ist es doch ein Hochtal, das am Staller Sattel bis auf gut 2.000 Meter führt. Der Pass, am Übergang ins Südtiroler Antholzer Tal, ist die erste Etappe auf unserer Rundreise, die von hier in Osttirol weiter übers Gailtal in Kärnten bis nach Friaul führt. Mit dem Wechsel aus Winterlichem und Frühlingshaftem sowie dem bodenständigen Osterbrauchtum gibt“s auch für Familien mit Kindern viel Abwechslung.

Hopfgarten, die Kirche in St. Veit, die Steilwiesen, St. Jakob: Dieses Defereggen ist ein liebliches Tal, das immer wieder den Blick auf die Dreitausender im Rund freigibt. Beeindruckend. Von St. Jakob führt die Kabinenbahn direkt ins Skigebiet auf die Brunnalm und weiter. Während hier oben Skifahrer die Pisten – bis auf über 2.500 Meter – pflügen, blühen bei unserem Aufenthalt auf manchen Talwiesen bereits die Krokusse. Wie schön. Langlauf? Ja, am Staller Sattel. Der Schnee glitzert in der Sonne. Langläufer spuren die Loipen, die bis auf über 2.000 Meter führen. Ein Spaziergang im Winterweiß, das sich rund um den Obersee in immer wieder neuen Formen präsentiert, Faszination in Eis und Schnee: eine atemberaubende Landschaft, die im Winter und auch im Sommer wie das ganze Hochtal immer einen Besuch wert ist.
Den Zauber von Frühling im Tal und Winter auf den Bergen lernen wir auf der Weiterfahrt ebenfalls kennen: über den Gailbergsattel mit seinen vielen Kehren ins Kärntner Gailtal. Am „Gailtaler Dom“ in Kötschach-Mauthen vorbei führt uns der Weg Richtung Hermagor. Die sonnseitigen Wiesen wie oberhalb von Reisach und Richtung Kreuth sind mit weißen Krokussen übersät. Die Baumblüte hat eingesetzt. Auf dem gut 1.500 Meter hoch gelegenen Nassfeld, dem bekannten Skigebiet, sieht es ganz anders aus. Weiße Winterwelt. Da stapfen die Skifreaks mit den festen Skischuhen über die Straßen und tummeln sich an den Hängen zwischen Gartnerkofel und Trogkofel. Bahnen und Lifte surren in die „höheren Etagen“. Auf unserem Winterspaziergang oberhalb der Straße sind wir überrascht. Der Schnee liegt noch so hoch, dass wir gut zwei Meter über dem Tennisplatz „schweben“. Gerade auch Kinder haben ihren Spaß, einerseits im dicken Schnee sein zu können und andererseits die blühende Natur zu erleben, wobei das freilich je nach Jahr, Zeit und Witterung zeitlich immer mal wieder etwas anders sein kann. Wenn der Nachwuchs es noch nicht kennt, wird er aber auch vom Brauchtum rund um die Osterzeit überrascht sein. Schließlich warten Kinder überall auf den Osterhasen, das Nest mit bunten Eiern und der einen oder anderen Kleinigkeit.

Kren, Speck und der Frühling
Zur Osterzeit wird in den Häusern viel „gerichtet“. Da geht es nicht nur darum, dass Eier gefärbt werden, damit sie zu bunten Ostereiern werden. Je nach Region gibt es zu Ostern aber nicht nur die für die Kinder, sondern die Paten überraschen auch mit Geschenken. Überall im Alpenraum hat sich besonderes Brauchtum über die Zeiten gerettet. Am Palmsonntag ziehen Klein und Groß mit Palmbuschen zur Messe in die Kirche, man segnet Haus, Stall und Tiere. Zu Karfreitag haben vielerorts die Glocken Ruhe. Man sagt, sie sind „nach Rom geflogen“. Dann ziehen Jungen und Mädchen mit knarrenden und rasselnden Holzinstrumenten durchs Dorf: „Die Ratschenbuben sind unterwegs.“ Vielerorts gibt es die Fleischweihen. Frauen gehen mit gefüllten Körben in die Kirche, um den guten Inhalt segnen zu lassen. Man isst dann zu Ostern „Geweihtes“. Auf den Höfen steht natürlich das selbst Erzeugte vorn. Zum Beispiel Osso Collo und der würzige Schinkenspeck, der nicht nur zum Bauernbrot aus dem großen Hausofen passt, sondern auch zu Süßem wie dem Reindling, ein köstlicher Hefekuchen mit Mohn und in Kärnten überall bekannt. Frischer Kren (Meerrettich) darf nicht fehlen.Er setzt noch ein scharf-würziges Tüpfelchen obenauf. In den Gasthäusern steht neben der sonstigen großen Auswahl zu Ostern Lamm in immer wieder anderen Zubereitungen auf den Speisenkarten. Wir genießen fein gewürzte Lammkoteletts mit grünen Bohnen und Salzkartoffeln.
Bei St. Stefan schauen wir noch auf Schneelandschaft. Das Tal wird weiter. In Thörl-Maglern passieren wir die italienische Grenze. Bald kommt der Kirchturm von Tarvisio. Den bekannten großen überdachten Markt im Ort muss man einmal gesehen haben. An Pontebba vorbei, das sich an die Südseite der Karnischen Alpen schmiegt, ist bald der Tagliamento mit seinem schönen breiten Flussbett erreicht. Zum Bummeln und Schauen laden zum Beispiel Udine, Tolmezzo, Cividale und auch viele kleine Orte in dieser Region ein, die Friaul-Julisch-Venetien heißt und im nordöstlichen Italien liegt und bald schon die Adria spüren lässt. Alles ist noch ein Stück grüner, versprüht schon südlichen Charme. Gelb strahlen die Forsythien, lächeln den Frühling an, die Blumenkübel stehen bereits vor den Häusern. Die Sonne zeigt sich kräftig, kündet vom baldigen Sommer.
Für uns war es einfach nur schön, dieses Ensemble aus Schnee und blühenden Wiesen, aus tiefem Winter und heiterem Frühling erleben zu können. Müssen wir mal wieder haben. (jw)

Wer sich zu den Regionen informieren will, in denen es neben allen möglichen Aktivitäten auch Brauchtum, Kultur und Kunst zu erleben gilt und wo ebenfalls Familien mit kleinen und größeren Kindern viel Abwechslung finden, dem können die folgenden Webadressen weiterhelfen:

www.defereggental.com
www.naturarena.com
www.turismofvg.it

Foto: Schön, ein Wechsel von Winter und Frühling. (Foto/Montage: presseweller.de)
Redaktionen: Zu Einzelfotos bitte bei DialogPresseweller anfragen Bildquelle:kein externes Copyright

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