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„Frühlingstemperaturen eröffnen die Zeckensaison“ – Saisonale Verbraucherinformation der DKV

Wie sich Spaziergänger, Hobbygärtner & Co. schützen können

"Frühlingstemperaturen eröffnen die Zeckensaison" - Saisonale Verbraucherinformation der DKV

Bei einem Waldspaziergang können Zecken im Unterholz lauern.
Quelle: ERGO Group

Wenn die Temperaturen wieder milder werden, zieht es nicht nur wintermüde Couch-Potatoes in die Natur: Auch Zecken werden wieder aktiv und warten in Büschen und auf Gräsern auf einen Wirt. Wo die Zeckengefahr besonders hoch ist, welche Krankheiten sie übertragen und wie sich Spaziergänger und Co. vor den Parasiten schützen können, weiß Dr. Wolfgang Reuter, Gesundheitsexperte bei der DKV Deutsche Krankenversicherung.

Wann und wo treten Zecken auf?

Zecken sind Parasiten und gehören zu den Spinnentieren. Sie ernähren sich vom Blut ihres Wirts, an dem sie sich mit Krallen und Haftkissen festhalten. Umgangssprachlich ist dann häufig von einem Zeckenbiss die Rede, Experten sprechen jedoch von einem Stich. Zeckensaison ist von Frühjahr bis Spätherbst. Doch schon ein paar aufeinanderfolgende Tage mit einer Mindesttemperatur von sieben Grad reichen aus, um die Parasiten aus ihren Winterverstecken zu locken. „Die Wahrscheinlichkeit, dass sie um diese Zeit zustechen, ist zwar gering, da die Temperaturen noch keine kurzen Hosen und T-Shirts zulassen. Dennoch ist es ratsam, sich nach einem Spaziergang oder der Gartenarbeit auf Zecken zu untersuchen“, rät Dr. Reuter. Zecken sind vor allem an Orten mit hoher Luftfeuchtigkeit aktiv, etwa in Wäldern. Doch auch auf schattigen Wiesen, an Waldrändern oder einzelnen Baumgruppen sowie in Büschen, Gärten oder an Bächen sind sie anzutreffen. Übrigens: Dass Zecken von Bäumen fallen, stimmt nicht. Sie bewegen sich meist in hohem Gras oder im Unterholz.

Welche Krankheiten können Zecken übertragen?

Der Zeckenstich selbst ist nicht gefährlich. Allerdings kann die Zecke damit verschiedene Infektionskrankheiten übertragen. Zu den häufigsten zählt die Lyme-Borreliose. In ganz Deutschland können Zecken mit den Borreliose-Bakterien infiziert sein. Die Ansteckungsgefahr ist daher in der ganzen Bundesrepublik gleich hoch. Ein erstes Anzeichen für Borreliose ist eine Hautrötung, die sogenannte Wanderröte. Typischerweise ist sie ringförmig und hat einen blasseren Farbton in der Mitte. Sie kann aber auch großflächig oder streifenförmig sein. Häufig ist die Haut an dieser Stelle wärmer. Die Rötung kann noch bis zu mehreren Wochen nach einem Stich auftreten. Dazu können weitere Symptome wie Fieber, Muskel- und Kopfschmerzen sowie Müdigkeit kommen. In sehr seltenen Fällen kann die Hautinfektion durch Borrelien zu einer Infektion des ganzen Körpers fortschreiten und dann zu Schäden an Nerven, Gelenken und Herz führen. Einen wirksamen Impfschutz dagegen gibt es bisher nicht. Außerdem können Zecken die Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) übertragen. Dabei handelt es sich um eine Viruserkrankung, die das Nervensystem angreift. Im Gegensatz zur Borreliose ist das Virus nur in Teilen Deutschlands verbreitet. Auf seiner Internetseite informiert das Robert-Koch-Institut (RKI) darüber, wo diese Gebiete liegen. Die ersten Symptome sind ähnlich wie bei einer Grippe: Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen. In besonders schweren Fällen kann die Krankheit sogar zu Nerven- und Hirnhautentzündungen führen. Das Infektionsrisiko ist allerdings relativ gering. Dennoch empfiehlt das RKI Menschen aus Risikogebieten eine Schutzimpfung.

Effektiver Schutz gegen Zecken

Wer in der Natur unterwegs ist, sollte möglichst auf festen Wegen bleiben und Unterholz sowie hohes Gras meiden. Lange Hosen und Oberteile sowie geschlossene Schuhe schützen die Haut zusätzlich vor Zeckenstichen. Der DKV Experte empfiehlt außerdem, vor allem bei längeren Wanderungen, die Hose in die Socken zu stecken. Auch Mückenschutzsprays, beispielsweise mit den Wirkstoffen Icaridin oder DEET, auf Haut und Kleidung können vor den kleinen Blutsaugern schützen. Kehren Spaziergänger nach einem Wald- oder Wiesenbesuch zurück, sollten sie sich unbedingt nach Zecken absuchen. „Neben den für Zecken leicht erreichbaren Füßen, Waden oder Kniekehlen ist das Augenmerk auch auf Haaransatz, Ohren, Hals, Achseln, Ellenbeuge und Bauchnabel zu richten“, so der Gesundheitsexperte. „An diesen Stellen stechen die Parasiten besonders gern. Denn hier ist die Gefahr, entdeckt zu werden, vergleichsweise klein“, weiß der Gesundheitsexperte. Haben die Zecken einen Wirt gefunden, suchen sie oft noch einige Zeit nach einer geeigneten Einstichstelle. Wer sich direkt nach einem Aufenthalt in der Natur absucht, hat daher gute Chancen, einen Stich noch zu verhindern. Auch bei Arbeiten im heimischen Garten sind die genannten Vorsichtsmaßnahmen sinnvoll.

Zeckenstich – was tun?

Wer eine bereits festsitzende Zecke bei sich entdeckt, sollte sie sofort entfernen. Das kann unter Umständen eine Borreliose-Infektion verhindern, denn die Zecke überträgt diese Krankheit erst nach ein bis zwei Tagen auf den Menschen. Der Betroffene sollte die Zecke mit einer Pinzette oder einer speziellen Zeckenzange so nah wie möglich an der Haut greifen und mit einem vorsichtigen und gleichmäßigen Zug senkrecht hinausziehen. Ein Herausdrehen der Zecke ist nicht ratsam, denn dabei können sehr leicht Teile des Parasiten abreißen. Anschließend die Wunde gründlich säubern und desinfizieren. Um Entzündungen oder Infektionen zu vermeiden, den Parasiten auf keinen Fall zerquetschen. „Tritt nach einigen Tagen eine Hautrötung an der Stelle auf, ist ein Besuch beim Arzt notwendig“, so Reuter. Stellt dieser eine Borreliose fest, ist eine Behandlung mit Antibiotikum unumgänglich. Klagen Betroffene nach einigen Tagen über grippeähnliche Symptome einschließlich Fieber, kann es sich um eine FSME-Infektion handeln. Dann ist ebenfalls ein Besuch beim Arzt erforderlich.
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Krankheitsübertragung durch Zeckenstich?

Krankheitsübertragung durch Zeckenstich?

(Mynewsdesk) Zecken haben von Februar bis Oktober Saison. Liegt die Temperatur über fünf Grad Celsius, werden die Blutsauger aktiv. Sie können beim Blutsaugen gefährliche Erreger, wie die der FSME (Frühsommer-Meningoenzephalitis) und der Borreliose auf den Menschen übertragen. FSME ist eine Viruserkrankung, für die es noch keine Therapie gibt. Eine Ansteckung kann schwere gesundheitliche Folgen nach sich ziehen. Borreliose hingegen ist bakteriell bedingt und kann mit Antibiotika therapiert werden. Der Parasitologe Prof. Dr. Heinz Mehlhorn beantwortet die wichtigsten Fragen zum Thema.

Herr Prof. Mehlhorn, wo in Deutschland befinden sich „FSME-Risikogebiete“?
„In Deutschland besteht vor allem in Bayern und Baden-Württemberg das Risiko, sich mit dem FSME-Erreger anzustecken, aber auch Hessen, Thüringen, Saarland und Rheinland-Pfalz sind betroffen.“

Welche Krankheiten können durch einen Zeckenstich übertragen werden?
„Zecken können verschiedene Erreger in sich tragen. Durch einen Stich können Bakterien, Viren sowie Einzeller auf den Wirt übergehen. Borelliose gehört zu den häufigsten Erkrankungen, die von Zecken übertragen werden. Nach Ergebnissen aus dem Jahr 2015, werden beispielsweise ca. 3 % der 3- bis 6jährigen und 7 % der 14- bis 17jährigen mindestens einmal von einer mit Borrelien infizierten Zecke gestochen.[1] Da die Symptome einer Erkrankung leicht mit anderen Krankheiten verwechselbar sind, ist die Diagnostik meist schwierig. Für die Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME), gibt es noch keine Therapie.
FSME wird durch Viren ausgelöst, die eine Hirnhautentzündung verursachen können. Diese Entzündung kann bei schweren Verläufen auf das Gehirn und das Rückenmark übergreifen. Schwindelgefühl, Sprach- und Schluckstörungen sowie Lähmungen sind dann die Folgen.“

Ist jede Zecke infiziert?
„Nein, nicht jede Zecke ist infiziert. Etwa jede Vierte trägt Borrelien in sich und jede Fünfzigste in Endemiegebieten FSME. Viele Ixodes ricinus Zecken übertragen auch beide Erreger.“

Wie kann man sich vor Borreliose und FSME schützen?
„Zeckenenzephalitis ist hier die einzige von Zecken übertragene Krankheit, gegen die man sich impfen lassen kann. Die Ständige Impfkommission empfiehlt dies vor allem für die Risikogebiete, wie z. B. Süddeutschland. Zudem kann man sich durch Repellentien und geschlossene Kleidung bei langen Spaziergängen in der Natur vor Zeckenstichen schützen. Ratsam ist es außerdem, seinen Körper danach gründlich nach den lästigen Blutsaugern abzusuchen. Dabei sollte besonders auf die von Zecken bevorzugten Stellen geachtet werden, wie z. B. Kniekehlen, Ohren, Achselhöhlen, Kopf- und Intimbereich.“

Wie lange hält eine FSME-Schutzimpfung?
„Für einen vollständigen Schutz sind drei Impfungen notwendig. Es handelt sich um eine sogenannte aktive Impfung, d. h. der Körper muss selbst aktiv werden und gegen den Impfstoff Antikörper bilden, damit er später gegen echte Erreger immun ist. Bei der Grundimmunisierung erfolgen die ersten beiden Impfungen im Abstand von ein bis drei und die dritte nach neun bis zehn Monaten. Die erste Auffrischung sollte nach drei Jahren erfolgen. Es steht aber auch eine Schnellimpfung zur Verfügung, die nach zwölf bis achtzehn Monaten aufgefrischt werden sollte.“

Wie entfernt man Zecken richtig?
„Die Zecke sollte mit einer vorne spitzen Pinzette am Saugrüssel erfasst und gerade aus der Haut gezogen werden. Da die Borrelien sich im Darm des Spinnentieres befinden, steigt die Gefahr der Übertragung erst nach ca. 8 bis 10 Stunden. Bei FSME-Viren kann die Übertragung hingegen bereits nach wenigen Stunden erfolgen. Sinnvoll ist es, die Einstichstelle nach dem Entfernen zu desinfizieren.“

[1] https://www.rki.de/SharedDocs/FAQ/FSME/Zecken/Zecken.html

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=== Prof. Dr. Heinz Mehlhorn, Parasitologe beantwortet die wichtigsten Fragen zum Thema Zeckenstiche. (Bild) ===

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Sommerzeit ist Zeckenzeit!

Sommerzeit ist Zeckenzeit!

(Mynewsdesk) München, Mai 2016 – Die Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME), auch Zeckenenzephalitis genannt, ist eine durch Zecken übertragbare Virus-Erkrankung. Doch anders als der Name vermuten lässt, tritt sie mittlerweile nicht mehr nur im Frühjahr und Sommer auf, da Zecken bereits ab einer Temperatur von 5 Grad Celsius aktiv werden. FSME kann mit einer fieberhaften Erkrankung unter Beteiligung der Hirnhäute (Hirnhautentzündung, Meningitis) einhergehen. Wenn die Infektion von den peripheren Organen auf das zentrale Nervensystem übergreift, sind schwere Verlaufsformen möglich.
Ist die Erkrankung einmal ausgebrochen, gibt es keine ursächliche Therapie. Umso wichtiger ist daher ein wirksamer Impfschutz, durch den ein Ausbruch von vornherein verhindert werden kann.

Ansteckung meist durch Zecken
Überträger des FSME-Virus sind in der Regel befallene Zecken. Die Erreger der Zeckenenzephalitis befinden sich im Speichel der Zecke. Im Falle eines Stiches können sie bereits nach kurzer Zeit in die Wunde des Wirtes gelangen. Auch eine frühe Entfernung der Zecke schützt daher nicht vor einer Infektion mit FSME-Viren.
Zudem ist eine Ansteckung durch verseuchte Rohmilch oder Rohmilchprodukte von infizierten Tieren möglich. Gerade Rinder sind häufig Träger der FSME-Viren. In Osteuropa nimmt die Bedeutung dieses Übertragungsweges immer mehr zu. In Deutschland ist dies nur selten der Fall.

Symptome und Krankheitsverlauf
Nicht jeder Stich einer befallenen Zecke führt zur Zeckenenzephalitis und auch wenn Menschen mit dem FSME-Virus infiziert wurden, muss die Krankheit nicht zwangsläufig ausbrechen. Kommt es jedoch zu einer Erkrankung, kann diese in zwei Phasen verlaufen. Betroffene klagen in der ersten Phase meist ein bis zwei Wochen nach dem Zeckenstich über grippeähnliche Beschwerden wie Gliederschmerzen, Abgeschlagenheit, Kopfschmerzen und leichtes Fieber. Nicht selten wird die Infektion daher anfangs häufig mit einer Erkältung oder Grippe verwechselt. Bei vielen Betroffenen ist die Krankheit nach dieser Phase (in der Regel ca. eine Woche) ausgestanden. Bei ca. 30 Prozent erreicht das Virus eine zweite Phase und greift, nach einem beschwerdefreien Intervall von einigen Tagen, das Zentralnervensystem an. Dies kann sich durch Lichtscheuheit, Nackensteifigkeit, Schwindelgefühl, Übelkeit und heftigen Kopfschmerzen sowie hohem Fieber äußern. Die schwächste Form stellt dabei die Hirnhautentzündung (Meningitis) dar. In besonders schweren Fällen kommt es zu einer Beteiligung des Rückenmarks, die zu Bewusstseins-, Sprach- und Schluckstörungen, Koordinationsproblemen oder sogar Lähmungserscheinungen der Extremitäten führen kann. Es wird davon ausgegangen, dass etwa jeder zehnte Patient nach einer schweren klinischen Verlaufsform mit einer Infektion des Zentralnervensystems langanhaltende oder sogar dauerhafte Schäden beibehält. Das Risiko für einen schweren Verlauf steigt mit dem Alter an.

FSME-Risikogebiete nehmen zu
Nicht in allen Regionen sind Zecken mit FSME-Viren infiziert. Doch die Zeckenenzephalitis ist in Europa weit verbreitet. Ein ernstzunehmendes Gesundheitsproblem stellt die Erkrankung vor allem in Osteuropa dar. Aber auch in Österreich, an der Südküste Norwegens, in Dänemark sowie in Mittel- und Südschweden befinden sich FSME-Endemiegebiete.[1] Ebenso werden aus der Schweiz und aus Regionen Norditaliens deutliche Zunahmen der Erkrankung gemeldet.
In Deutschland ist vor allem der Süden betroffen: Bayern, Baden-Württemberg, aber auch Landkreise von Hessen, Rheinland-Pfalz und Thüringen zählen zu den Risikogebieten.

Was ist im Falle einer Erkrankung zu tun?
Da es keine spezifische Therapie gegen FSME-Viren gibt, können lediglich die Symptome behandelt und der Körper bei seinem Kampf gegen den Erreger unterstützt werden.[2] Ziel der Behandlung ist es, die Beschwerden zu lindern und Langzeitschäden zu vermeiden. Bettruhe und die Einnahme von fiebersenkenden Medikamenten können helfen. Bei schweren Verläufen ist eine intensive Überwachung im Krankenhaus unumgänglich.

Wie kann man sich schützen?
Da es noch keine Behandlung bei Zeckenenzephalitis gibt, ist eine vorbeugende Impfung umso wichtiger. Diese stellt den einzigen wirksamen Schutz dar, um sich vor einer Infektion zu schützen. Drei Impfungen sind für den Aufbau des Impfschutzes notwendig. Bei der Grundimmunisierung erfolgen die ersten beiden Impfungen im Abstand von ein bis drei und die dritte nach neun bis zwölf Monaten. Nach der Grundimmunisierung erfolgt die erste Auffrischung nach drei Jahren. Vor allem für Menschen, die sich häufig in FSME-Risikogebieten aufhalten, ist besondere Vorsicht geboten: Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt Bewohnern sowie Reisenden in Risikogebiete die FSME-Impfung.[3]
Für Kurzentschlossene, etwa bei einer bevorstehenden Reise in ein Risikogebiet, gibt es ein Schnellimmunisierungsschema. In diesem Fall wird die Grundimmunisierung innerhalb von drei Wochen abgeschlossen.
Auch für Kinder gibt es einen speziellen Impfstoff gegen FSME, der ab einem Jahr zugelassen ist.
Eine regelmäßige Auffrischung des Impfschutzes wird empfohlen.

Zeckenstiche verhindern – Vorbeugende Maßnahmen vor dem Aufenthalt im Freien
Neben einer Schutzimpfung kann man zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen ergreifen, um Zeckenstiche zu vermeiden:
* Neben Zeckenenzephalitis können Zecken auch andere Krankheiten, wie Borreliose übertragen, gegen die es keine Impfungen gibt. Ratsam ist es, sich möglichst nicht im hohen Gras oder Unterholz aufzuhalten. Dort fühlen sich Zecken aufgrund der angenehmen Temperaturen auch in kühleren Jahreszeiten noch wohl.
* Geschlossene Kleidung mit langen Ärmeln sowie lange Hosen und feste Schuhen schützen vor den lästigen Spinnentieren, die meist nicht höher als 1,50 Meter klettern können.
* Die Anwendung von speziellen Repellentien schützt nicht nur vor Mückenstichen sondern hält auch Zecken fern. Sie wirken durch das Abdecken des Körpergeruchs, wodurch die Zecken ihren Orientierungssinn verlieren. Hierbei ist allerdings zu beachten, dass Repellentien immer nur für eine kurze Zeitspanne wirksam sind, bevor sie neu aufgetragen werden müssen.
* Nach langen Ausflügen in der Natur ist es empfehlenswert, seinen Körper gründlich abzusuchen. Die Spinnentiere suchen meist dünne und warme Hautstellen, wie Kniekehlen, Arme, Hals, Kopf oder den Intimbereich auf. Im besten Fall findet man die Zecke sogar noch bevor sie sticht.
* Kommt es trotz aller Vorsichtsmaßnahmen zu einem Stich, sollte die Zecke schnellstmöglich entfernt werden. Hierzu können spezielle Zeckenkarten oder Pinzetten verwendet werden, die z.B. in Drogerien oder Apotheken erhältlich sind.

[1] http://www.rki.de/DE/Content/Infekt/EpidBull/Merkblaetter/Ratgeber_FSME.html#doc2381918bodyText8
[2] http://www.infektionsschutz.de/erregersteckbriefe/fsme/
[3] http://www.rki.de/DE/Content/Infekt/EpidBull/Merkblaetter/Ratgeber_FSME.html#doc2381918bodyText14

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=== Vor allem im hohen Gras lauern Zecken auf ihre Wirte.
(Bild) ===

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BIG empfiehlt Impfung gegen Frühsommer-Hirnhautentzündung

Zeckensaison hat begonnen

(Mynewsdesk) DORTMUND/BERLIN Kleiner Biss, fatale Wirkung: Wenn eine Zecke zuschnappt, kann sie die Krankheitserreger der Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) wie auch der Borreliose übertragen. BIG direkt gesund empfiehlt daher, sich jetzt gegen FSME impfen zu lassen. Denn die Zeckensaison hat bereits begonnen, da die kleinen Blutsauger ab acht Grad Celsius aktiv werden. Insbesondere wer Urlaub in Süddeutschland, Österreich oder der Schweiz plant, sollte sich unbedingt um die FSME-Impfung kümmern.

Gegen FSME, eine Entzündung von Hirnhaut oder Gehirn, gibt es keine wirkungsvolle Behandlung. Krankheitsanzeichen sind ähnlich wie bei einer Grippe – die meisten Erkrankten haben aber gar keine Symptome. Behandelt werden nur die Symptome, ansonsten muss das Abheilen der Infektion abgewartet werden. Übertragen werden die Viren über den Speichel der Zecke. Das heißt, auch wenn die Zecke direkt nach dem Biss entfernt wird, kann der Erreger schon übertragen sein.

Zecke so schnell wie möglich entfernen

Gegen die Infektionskrankheit Borreliose gibt es bisher keinen wirksamen Impfschutz. Hier ist der beste Schutz, gar nicht erst gebissen zu werden. Lange Oberteile und Hosen sowie feste Schuhe und ein Insektenmittel hindern Zecken daran, sich auf der nackten Haut festzusetzen. Nach dem Aufenthalt im Freien sollte man den Körper nach Zecken absuchen. Hat sich doch eine Zecke auf der Haut festgesetzt, ist es wichtig, diese so schnell wie möglich zu entfernen. Denn anders als bei FSME wird der Borreliose-Erreger, ein Bakterium, erst nach 12 bis 24 Stunden auf den Menschen übertragen.

Kostenübernahme durch die BIG

Damit die Impfung den vollen Schutz bietet, sollte man sich zweimal mit einem Abstand von zwei Wochen impfen lassen. Der Hausarzt berät zur Impfung. Die Kosten übernimmt die BIG.

 

Über BIG direkt gesund

BIG direkt gesund wurde 1996 in Dortmund gegründet und ist Deutschlands erste gesetzliche Direktkrankenversicherung mit bundesweit 407.000 Versicherten. BIG direkt gesund hat ihren Rechtssitz in Berlin, der Verwaltungssitz ist Dortmund. Die BIG beschäftigt an den operativen Standorten rund 640 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen. Die BIG zählt zu den finanz- und leistungsstärksten Krankenkassen Deutschlands.

 

Mehr Informationen zum Unternehmen finden Sie unter: www.big-direkt.de/unternehmen

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Kontakt
BIG direkt gesund
Constanze Becker
Rheinische Straße 1
44137 Dortmund
023155571148
constanze.becker@big-direkt.de
www.big-direkt.de

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Zecken keine Angriffsflächen bieten

Beim Aufenthalt in der Natur raten B·A·D-Experten zu langer und heller Kleidung / Impfung schützt vor Infektion mit FSME

Sie sind klein, leicht zu übersehen und können durch ihren Stich doch zur großen Gefahr werden: Zecken. In den warmen Sommermonaten gehen die mit sowohl zum Stechen als auch zum Saugen geeigneten Mundwerkzeugen ausgestatteten Zecken auf Nahrungssuche und stellen ein erhöhtes Risiko insbesondere für Menschen dar, die in der Natur arbeiten. Denn Zecken können mit dem FSME-Virus infiziert sein und die Frühsommer-Meningoenzephalitis übertragen, die im schlimmsten Fall lebensbedrohlich sein kann.
FSME-Erkrankungen lassen sich, so die Mediziner der B·A·D GmbH (Bonn), durch mehrfache Schutzimpfungen verhindern. Wald-, Land- und Forstarbeitern empfehlen die Experten der B·A·D, die zu den führenden Anbietern im Arbeits-, Gesundheits- und Umweltschutz zählt, wie auch naturverbundenen Sportlern und Spaziergängern langärmelige Kleidung, geschlossene Schuhe und lange Hosen sowie über die Hosenbeine gezogene Strumpfenden. Da Zecken sich gerne in der Achselhöhle, am Haaransatz oder der Leistenbeuge einnisten, ist eine Kontrolle dieser Körperteile nach dem Aufenthalt im Wald und auf Wiesen ratsam.

Dank einer beim Biss abgegebenen betäubenden Substanz bleibt der Zeckenbefall oft unbemerkt. Die Zecke sticht in die Haut des Opfers, saugt sich voll Blut und fällt dann ab. Unmittelbar nach dem Stich ist die Zecke als kleiner, schwarzer Punkt sichtbar, voll gesaugt erscheint sie grau. Zur effektiven Zeckenentfernung empfehlen die Fachleute der B·A·D eine Plastikpinzette. Wichtig beim Herausdrehen der Zecke ist die Entfernung des Kopfes.

Neben der Frühsommer-Meningoenzephalitis, bei der Ärzte nur die Symptome lindern können, übertragen mitteleuropäische Zecken auch Borrelien-Bakterien. Die Borreliose äußert sich unter anderem durch Hautausschlag (die sogenannte Wanderröte, die Tage bis Wochen nach dem Zeckenstich auftritt), Gelenkschwellungen sowie Hirnhautentzündungen und sie kann Lähmungen verursachen. Im Gegensatz zur FSME gibt es gegen Borreliose keine Schutzimpfung, allerdings kann die Erkrankung gut mit Antibiotika behandelt werden.

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Über die B·A·D Gruppe

Die B·A·D Gruppe betreut mit mehr als 2.500 Experten in Deutschland undEuropa 200.000 Betriebe mit 4 Millionen Beschäftigten in den unterschiedlichsten Bereichen der Prävention. 2009 betrug der Umsatz 156,3 Millionen Euro. Damit gehört die B·A·D GmbH mit ihren europäischen TeamPrevent Tochtergesellschaften zu den größten europäischen Anbietern von Präventionsdienstleistungen (Arbeitsschutz, Gesundheit, Sicherheit, Personal). Die Leistungstiefe reicht von Einzelprojekten bis hin zu komplexen Outsourcing-Maßnahmen. Ergänzt wird das Portfolio der Gruppe durch vielfältige Angebote in den Bereichen Consulting, Weiterbildung und Zertifizierung. Seit 2006 gehört die B·A·D GmbH zu den 100 besten TOPJOB Unternehmen im deutschen Mittelstand.
B.A.D Gesundheitsvorsorge und Sicherheitstechnik GmbH
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