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Tiroler entwickeln 1. E-Scooter-Führerschein Europas

E-Scooter verändern Europas Straßenverkehr radikal, vor allem in den Städten – aber nicht nur dort. Wer wie wo damit fahren darf, weiß kaum jemand. Wissen, wie es geht – das bietet die „micro2go“-App, zum Auftakt mit dem E-Scooter-Führerschein.

Friss oder stirb, scheint aktuell die Devise beim Thema E-Scooter zu sein und offensichtlich die Haltung vieler E-Scooter-Anbieter bzw. Verleiher. „Man stellt diese mobilen Dinger einfach an jeder Ecke hin und hofft, dass alle wissen wie man damit umgeht, fährt und parkt. So funktioniert das aber nicht, denn Digitalisierung muss gemanagt werden. Sie auf eine rein technische Komponente zu reduzieren, ist völlig falsch“, betont Dieter Duftner, Bildungs- und Digitalisierungsexperte. Der Knackpunkt in der Digitalisierung sei längst nicht mehr die Technik. Die viel größere Herausforderung ist heute das Thema Wissensaufbereitung.

Wichtige Informationen für die Bevölkerung müssen heute moderner und zeitgemäßer aufbereitet und verbreitet werden. Inhalte bei Google zu suchen, ist zu zeitaufwändig und zu unübersichtlich geworden. Was ist verifiziert, was nicht? Welche Informationen sind relevant und welche nicht? Menschen müssen heute das Wesentlichste von Inhalten auf das Handy bekommen und dieses kompakte Wissen aktiv erwerben, um es anzuwenden. Microtraining, das Lernen in kleinen Schritten, ist so ein modernes Informationstool.

Das Institute of Microtraining (IOM) hat den 1. E-Scooter-Führerschein Europas entwickelt – für ein besseres und vor allem sicheres Miteinander im Straßenverkehr. „Er ist so etwas wie die Platzreife beim Golf spielen und soll die Etikette im Umgang mit E-Scootern vermitteln, die man sonst nirgendwo findet“ sagt Christian Schernthaner, Lernexperte und Head of Product bei IOM.

Über die „micro2go“-App läuft seit Samstag (13.7.) eine Info-Kampagne, wo jeder Verkehrsteilnehmer, egal ob jung oder älter, eine Art „E-Scooter-Führerschein“ erwerben kann – zur eigenen Sicherheit und damit für alle Verkehrsteilnehmer. Die App wird kostenlos zur Verfügung gestellt und steht im App-Store und Play-Store als Download bereit. Für Deutschland wurde der E-Scooter-Kurs entsprechend adaptiert.

Wissen auf den Punkt gebracht – dafür steht die neu entwickelte „micro2go“-App. Komplexe Themen werden simpel erklärt. Das erlernte Wissen ist sofort anwendbar. Mit der Methode des Microtrainings wird die Essenz von Wissensinhalten nach methodisch didaktischen Gesichtspunkten und für alle Lerntypen aufbereitet und durch kurze und aktive Lernschritte vertieft.

„Das Thema BürgerInnen-Information und -Service müssen Städte und Kommunen im Jahr 2019 endlich anders denken. Flyer und Broschüren zu drucken, ist Old Economy. Zeitgemäße BürgerInnen-Information passiert heute in der Hosen- oder Handtasche“, sagt Dieter Duftner, Bildungs- und Digitalisierungsexperte. Städte sollten sich bei diesem und anderen wichtigen Themen nicht weiter hinter gesetzlichen Vorgaben verkriechen, sondern aktiv auf seine jungen und älteren Bewohner und Besucher zugehen und Vorreiter in Sachen moderner Wissensvermittlung und Bildungsdigitalisierung sein.

In Europa gibt es keinen Player, der sich so wirklich dem Thema mobile Sicherheit im Umgang mit E-Scootern widmet. Erste Regelungen für die Benutzung im Straßenverkehr wurden zwar kürzlich festgelegt, das handliche, smarte und hippe Fortbewegungsmittel hat es jedoch in sich: Geschwindigkeit und bauliche Gefahrenstellen werden oft völlig unterschätzt, für Rätselraten sorgt das richtige Parken. Berichte über Unfälle häufen sich, mit zum Teil schweren gesundheitlichen Folgen.

„Mit dem E-Scooter-Thema und anderen Digitalisierungsthemen verhält es sich so ähnlich wie damals bei Facebook. Da stellt man eben mal so eine Plattform zur Verfügung, lockt Millionen Nutzer wie die Motten ans Licht und jetzt fliegt ihnen das Ding um die Ohren“, sagt Dieter Duftner, Bildungs- und Digitalisierungsexperte. Man hätte vorausschauend Regeln dafür einführen sollen. „Ja! Hätte man. Genau deswegen hat Snapchat inzwischen ein Sexting-Problem und Facebook mit der Livestream-Technik Killer am Hals, weil so Idioten wie der Christchurch-Attentäter Zuschauer brauchen“, so Duftner.

Erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt und präsentiert wurde die „micro2go“-App und der E-Scooter-Führerschein am vergangenen Wochenende, im „Supersamstag“ auf Ö3/ORF (13.7., ca, 07:15 Uhr): Pressemitteilung. Das darauf folgende Medienecho in ganz Österreich und Südtirol war enorm.

„Mit dem Thema: „E-Scooter-Führerschein“ starten wir die „micro2go“-App“, berichtet Dieter Duftner. Geplant bzw. in Ausarbeitung sind für Herbst bereits weitere Themen wie „Sicherer Schulweg“, „Cyber Grooming“, „Führerschein für Jung-Eltern“, etc.

Über Microtraining:
Microtraining per App, ist lernen am Smartphone und in kleinen Schritten. Dieses Mobile Learning lässt zeitliche und räumliche Flexibilität zu und ermöglicht ein selbstgesteuertes und individualisiertes Lernerlebnis, das – in weiterer Folge – der nachhaltigen Wissenssicherung dient.

Mit der Methode des Microtrainings wird die Essenz von Wissensinhalten nach methodisch didaktischen Gesichtspunkten und für alle Lerntypen aufbereitet und durch kurze und aktive Lernschritte vertieft.

Institute of Microtraining (IOM)
Das IOM ist ein Unternehmen der duftner.digital group und wurde 2010 von Bildungs- und Digitalisierungsexperten Dieter Duftner gegründet. Das IOM zählt zu den innovativsten Trainingsanbietern Europas.

duftner.digital bündelt gebalte Expertise unter einem Dach.

Gegründet wurde der Unternehmensverbund duftner.digital 2010 von dem Bildungs- und Digitalisierungsexperten Dieter Duftner. Zur duftner.digital group zählen: Duftner & Partner, Institute of Microtraining, M-Pulso und Certific.

Die Digitalisierung verändert Lebensumgebungen. Nun gilt es für Unternehmen, sich mit ihr zu verändern und selbst das Steuer von neuen disruptiven Geschäftsmodellen in der Hand zu haben. Der digitale Wandel braucht neue Denk- und Handlungsweisen und erfordert ein „digitales Mindset“ in Ihrem beruflichen Umfeld.

Experten der duftner.digital group begleiten Unternehmen bei diesen Veränderungsprozessen – von den ersten strategischen Überlegungen bis hin zur Umsetzung individueller Projekte.

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Fahrverbot im Strafverfahren – Was es bedeutet, was man dagegen tun kann

Was es bedeutet, was man dagegen tun kann.

Seit dem 17.08.2017 können Gerichte in Strafsachen ein Fahrverbot als sogenannte Nebenstrafe verhängen.

In welchen Fällen wird ein Fahrverbot verhängt?
Ein Fahrverbot kommt immer dann in Betracht, wenn dem Beschuldigten eine Straftat vorgeworfen wird, die beim Führen eines Kraftfahrzeugs oder im Zusammenhang mit dem Führen eines Kraftfahrzeugs oder unter sonstiger Verletzung der Pflichten eines Kraftfahrzeugführers begangen wurde.

Kann auch in anderen Fällen ein Fahrverbot verhängt werden?
Der Gesetzgeber hat weiter bestimmt, dass unter weiteren Voraussetzungen, zum Beispiel wenn das Gericht auf den Beschuldigten besonders einwirken will oder wenn das Gericht für die Verhängung eines Fahrverbotes im Gegenzug von einer Haftstrafe absieht oder eine Haftstrafe zur Bewährung aussetzt, auch in anderen Fällen, die nichts mit der Teilnahme am Straßenverkehr oder der Benutzung eines Kraftfahrzeugs zu tun haben, ein Fahrverbot verhängen kann.

Gibt es Regelfälle, in denen Fahrverbote regelmäßig verhängt werden?
Ja. Hierzu hat der Gesetzgeber eine Vorschrift eingefügt, nach der ein Fahrverbot verhängt werden soll, wenn bestimmte Straftaten vorgeworfen werden; hierzu zählt die sogenannte „Gefährdung des Straßenverkehrs“ und die „Trunkenheitsfahrt“.

Bekomme ich meinen Führerschein nach dem Fahrverbot wieder?
Ja. Während des Fahrverbots wird der Führerschein in amtliche Verwahrung genommen und nach Ablauf des Fahrverbots wieder zurückgegeben.
Was ist der Unterschied zwischen einem Fahrverbot und der Entziehung der Fahrerlaubnis?
Bei einem Fahrverbot handelt es sich lediglich um ein Fahrverbot auf bestimmte Zeit. Der Führerschein wird danach zurückgegeben; eine Fahrerlaubnis muss danach nicht beantragt werden. Bei der Entziehung der Fahrerlaubnis muss hingegen für die Neuerteilung ein neuer Antrag bei der Führerscheinstelle gestellt werden. Häufig werden hier Sperrfristen verhängt, vor deren Ablauf die Führerscheinstelle eine neue Fahrerlaubnis nicht erteilen darf sowie andere Voraussetzungen zur Neuerteilung der Fahrerlaubnis.

Kann im Strafverfahren auch die Fahrerlaubnis ganz entzogen werden?
Ja, auch diese Möglichkeit sieht der Gesetzgeber vor. Fällt dem Beschuldigten eine Straftat zur Last, die im Zusammenhang mit dem Führen eines Kraftfahrzeugs oder unter Verletzung der Pflichten eines Kraftfahrzeugführers begangen worden ist, muss das Gericht ihm die Fahrerlaubnis ganz entziehen, wenn der Beschuldigte zum Führen von Kraftfahrzeugen charakterlich ungeeignet ist. Dies passiert insbesondere in Fällen von „Gefährdung des Straßenverkehrs“, verbotenen Autorennen, Trunkenheitsfahrten, und bei Unfallflucht, wenn jemand getötet oder verletzt worden ist oder an fremden Sachen – meistens Autos – höherer Sachschaden entstanden ist.
Liegt ein solcher Fall mit gewisser Sicherheit vor, kann das Gericht sogar schon im Ermittlungsverfahren die Fahrerlaubnis vorläufig entziehen.

Kann man das Fahrverbot und die Entziehung der Fahrerlaubnis verhindern?
Für beide Fälle ist die Verurteilung durch ein Gericht oder dem entgegenstehende Schuldfragen erforderlich, um das Fahrverbot zu verhängen bzw. die Fahrerlaubnis zu entziehen. Wenn es daher gelingt, ein Verfahren bereits im Ermittlungsverfahren – gegebenenfalls gegen (Zahlungs-)Auflagen zur Einstellung zu bringen, ist die Gefahr abgewendet. Ansonsten müssen die Abwendung des Fahrverbots und die charakterliche Eignung im Mittelpunkt der Verteidigung stehen, um ein Fahrverbot bzw. die Entziehung der Fahrerlaubnis zu verhindern.

Die Rechtsanwälte der Ginter Schiering Rechtsanwälte Partnerschaft mbB, Rechtsanwälte Leonid Ginter und Nils Schiering, Otto-Krafft-Platz 24, 59065 Hamm stehen in derartigen Fällen kompetent und erfahren ihren Mandanten zur Seite.

Rechtsanwaltskanzlei Ginter Schiering Rechtsanwälte Partnerschaft mbB in Hamm
Vertragsrecht, Wirtschaftsrecht, Bankrecht, Schadensersatzrecht, Strafrecht, Schufa
Rechtsanwalt und Fachanwalt für Bankrecht und Kapitalmarktrecht Leonid Ginter
Rechtsanwalt und Strafverteidiger Nils Schiering
Bundesweite Vertretung und Strafverteidigung

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Fahrstunden im Tesla: Die Zukunft ist elektrisch

Bei der 123FAHRSCHULE können Schüler Erfahrung im Tesla Model S sammeln

Fahrstunden im Tesla: Die Zukunft ist elektrisch

Tesla Model S der 123FAHRSCHULE

E-Mobilität, elektronische Fahrerassistenzsysteme und autonomes Fahren: Was heute zum Teil noch nach Science-Fiction klingt, wird für junge Fahrer, die aktuell ihren Führerschein machen, irgendwann Realität werden. Da die heutigen Fahranfänger auch in einigen Jahrzehnten noch auf unseren Straßen unterwegs sein werden, will die 123FAHRSCHULE mit rein elektrisch betriebenen Tesla Model S schon heute auf die Herausforderungen der Zukunft vorbereiten.

Alternative Antriebe sowie innovative und autonome Fahrassistenzsysteme gewinnen zunehmend an Bedeutung. Da diese Art der Fortbewegung den Fahrer vor neue Herausforderungen stellt, hat die 123FAHRSCHULE beschlossen, ihre Schüler schon jetzt mit einem der innovativsten Autos unserer Zeit – dem Tesla Model S – darauf vorzubereiten. Daher kann jeder Fahrschüler, der eins der 123FAHRSCHULE-Sparpakete gebucht hat, ohne Mehrkosten für zwei Fahrstunden einen Tesla fahren.

„Die Fahrstunden im Tesla gliedern sich in unser innovatives Ausbildungskonzept mit zeitgemäßen Fahrsimulatoren und starkem Online-Fokus hervorragend ein. Sie sollen unsere Fahrschüler mit den Besonderheiten von Elektroautos vertraut machen“, erklärt der verantwortliche Fahrschulleiter David Borsch. Vor allem Fahrverhalten und Aufbau dieser Autos unterscheiden sich deutlich von herkömmlichen Kraftfahrzeugen mit Verbrennungsmotoren. Da bei einem Elektromotor direkt das maximale Drehmoment zur Verfügung steht, ist die Beschleunigung deutlich stärker als bei anderen Antriebsarten. Auch der Umgang mit dem veränderten Bremsverhalten durch die Energierückgewinnung bei Elektroautos will geübt sein. Die Fahrlehrer möchten ihre Schützlinge außerdem für die Herausforderungen durch das geräuschlose Anfahren und Rangieren sensibilisieren. Aufgrund der fehlenden Geräusche muss in einem E-Auto besondere Rücksicht auf Fußgänger und Radfahrer genommen werden.

Durch die Fahrstunden im Tesla soll auch ein Bewusstsein für umweltschonenden, emissionsarmen Individualverkehr geschaffen werden. Wer einmal die Vorzüge eines Elektroautos kennengelernt und Vorurteile abgelegt hat, wird später schneller bereit sein, auch privat auf E-Mobilität umzusteigen, so die Überzeugung des Fahrschulteams. Dadurch könnte ein noch größerer Beitrag zur Verbesserung der Luftqualität in Großstädten geleistet werden, als es aktuell durch den Einsatz der Elektroautos im Fahrschulunterricht bereits der Fall ist. Aufgrund des fehlenden Schaltgetriebes bei Elektrofahrzeugen, kann der Tesla derzeit jedoch nur bei Automatik-Schülern für die komplette Praxisausbildung – inklusive der Fahrprüfung – eingesetzt werden.

Die 123fahrschule Holding GmbH ist der Kopf der 2016 gegründeten Fahrschulgruppe – 123FAHRSCHULE -, welche sich auf eine online- & App-gestützte Führerscheinausbildung für die Klassen B und BF17 spezialisiert hat. Sie hat sich zum Ziel gesetzt, das Fahrschulwesen, moderne Kommunikationsmittel und das Internet miteinander zu verbinden. Das Team aus engagierten Fahrlehrern und ausgewiesenen Internet- und Marketingexperten digitalisiert die Führerscheinausbildung. Dadurch wird Fahrschülern ein bequemerer und effizienterer Weg zum Führerscheinerwerb geebnet. Mit aktuell 9 Standorten – in Bochum, Duisburg, Dortmund, Essen, Herne, Köln, Marl, Pulheim und Recklinghausen – ist die Fahrschulgruppe eine der größten in der Region. Ein besonderes Highlight der Fahrschule sind die Tesla Model S, welche für einzelne Fahrstunden sowie die Automatikausbildung zur Verfügung stehen.

Kontakt
123fahrschule Holding GmbH
Dennis Ommer
Kattenbug 2
50667 köln
01752927179
dommer@123fahrschule.de
https://www.123fahrschule.de

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Digitaler Wandel: Eine Fahrschule im Aufbruch

Die 123FAHRSCHULE hat es sich zur Aufgabe gemacht die Fahrschul-Branche zu digitalisieren

Dass Digitalisierung und Fahrschule durchaus zusammenpassen, beweisen die Gründer der 123FAHRSCHULE. 2016 wagten sie den Einstieg in eine Branche, in welcher der digitale Wandel bisher eher stockend anlief. Das neue Konzept findet sowohl bei den Fahrlehrern als auch bei den Schülern großen Anklang.

Die beiden Gründer Boris Polenske und Daniel Radziwon erkannten, dass in der Fahrschulbranche ein großes Digitalisierungspotenzial steckt, das bis dato jedoch kaum genutzt wurde. Daher entschieden sie sich, die Sache selbst in die Hand zu nehmen und eine online-affine Fahrschule zu gründen, bei der das Fahrschulwesen mit modernen Kommunikationsmitteln und dem Internet verbunden wird.

Die 123FAHRSCHULE setzt auf eine komplette Online-Abwicklung der Buchung und Verwaltung von Theorie und Praxis sowie den Einsatz eigener Apps. Durch die neuen, innovativen Ansätze wird die Führerscheinausbildung modernisiert, wovon Schüler und Fahrlehrer gleichermaßen profitieren. Die Schüler erhalten beispielsweise maximale Transparenz in puncto Ausbildungsfortschritt und -kosten und gewinnen an zeitlicher sowie räumlicher Flexibilität. Die Fahrlehrer wiederum sparen viel Zeit dank der papierlosen Verwaltung.

Im Gegensatz zu klassischen Fahrschulen erfolgt die Anmeldung zur 123FAHRSCHULE online. Auch die Zahlungen werden über die Website der Fahrschule vorgenommen. Die Schüler müssen sich zudem nicht unbedingt persönlich bei der Fahrschule über die Zeiten des Theorieunterrichts informieren, sondern können diese alternativ auch ganz einfach online einsehen und direkt buchen. Das Fahrschul-Team aus gestandenen Fahrlehrer/innen sowie ausgewiesenen Online- und Marketingexperten hat neue Apps entwickelt, die den Schülern die Fahrschulausbildung erleichtern. Über die 123FAHRSCHULE-App können Theorie-, Simulator- und Fahrstunden gebucht und jederzeit der aktuelle Lernstand eingesehen werden. In der 123FÜHRERSCHEIN-App werden alle Theoriefragen zur Verfügung gestellt, wobei das Theoriewissen durch ein innovatives 6-Level-Lernsystem auf einfache Weise vermittelt wird. Der theoretische Unterricht findet in modernen Unterrichtsräumen mit guter technischer Ausstattung statt. So ist z. B. freies WLAN für die Fahrschüler jederzeit verfügbar.

Außerdem setzt das neue Konzept auf den Einsatzs von Fahrsimulatoren. Mit deren Hilfe lernen die Schüler bereits vor der ersten Fahrstunde das Lenken, Schalten, Kuppeln, Bremsen und Gasgeben kennen. Ein besonderes Highlight ist aber die Fahrschulausbildung im Tesla. Um die Fahrschüler auch auf zukünftige Herausforderungen des modernen Fahrens vorzubereiten, dürfen alle, die ein Sparpaket gebucht haben, eine Doppelstunde im Tesla Model S absolvieren.

Nicht nur für die Schüler hat sich einiges verändert, auch den Fahrlehrern wird die Arbeit durch technische Neuerungen erleichtert. Sämtliche Verwaltungsaufgaben, wie z. B. die Buchhaltung, werden nun automatisch vom Computer erledigt. Auch mit der Terminkoordination für Fahr- und Theoriestunden muss sich bei der 123FAHRSCHULE kein Fahrlehrer mehr beschäftigen – das alles übernimmt die App. Dadurch kann viel Zeit gespart werden, die stattdessen in die Ausbildung der Schüler investiert werden kann.

Die 123fahrschule Holding GmbH ist der Kopf der 2016 gegründeten Fahrschulgruppe – 123FAHRSCHULE -, welche sich auf eine online- & App-gestützte Führerscheinausbildung für die Klassen B und BF17 spezialisiert hat. Sie hat sich zum Ziel gesetzt, das Fahrschulwesen, moderne Kommunikationsmittel und das Internet miteinander zu verbinden. Das Team aus engagierten Fahrlehrern und ausgewiesenen Internet- und Marketingexperten digitalisiert die Führerscheinausbildung. Dadurch wird Fahrschülern ein bequemerer und effizienterer Weg zum Führerscheinerwerb geebnet. Mit aktuell 9 Standorten – in Bochum, Duisburg, Dortmund, Essen, Herne, Köln, Marl, Pulheim und Recklinghausen – ist die Fahrschulgruppe eine der größten in der Region. Ein besonderes Highlight der Fahrschule sind die Tesla Model S, welche für einzelne Fahrstunden sowie die Automatikausbildung zur Verfügung stehen.

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Flintec automatisiert die Führerscheinkontrolle per App

Flintec Kontrollmechanismus: Führerscheinkontrolle

Mit der Flintec Android App für Zeiterfassung: Mobil, bequem und schnell

Mannheim, 04.09.2018: Flintec automatisiert die Führerscheinkontrolle für Unternehmen mit dienstlicher PKW-Nutzung. Integriert in die Flintec Zeiterfassung per Android App ist die mobile Lösung zeit- und ortsunabhängig. Schnell in der Durchführung bedeutet die Digitalisierung der Führerscheinkontrolle eine Zeitersparnis für den Mitarbeiter und die Verwaltung.

 

Unternehmen mit dienstlicher PKW-Nutzung

Die dienstliche Nutzung von Privat- oder Firmenfahrzeugen ist gängige Praxis in vielen Unternehmen. Der Arbeitgeber ist gesetzlich zur Führerscheinkontrolle der Mitarbeiter mit dienstlicher PKW-Nutzung verpflichtet. Um den Prozess der Kontrolle der Führerscheine zu automatisieren, hat Flintec eine Führerscheinkontrolle in die Android App für die mobile Zeiterfassung per Smartphone integriert. Das führt zu einer Reduzierung des Verwaltungsaufwands für den Arbeitgeber und zu mehr Flexibilität für den Mitarbeiter.

 

Bedienbar über die Flintec Android App für mobile Zeiterfassung

Der Mitarbeiter registriert einmalig seinen Führerschein über die Flintec Android App für mobile Zeiterfassung. Bei anschließenden Führerscheinkontrollen werden die Daten aktualisiert, geprüft und an autorisierte Personen (z.B. Personalabteilung) gemeldet. Ob im Büro oder unterwegs, als mobile Lösung ist die Führerscheinkontrolle zeit- und ortsunabhängig. Eine Erinnerungsfunktion unterstützt die turnusmäßige Durchführung: Mitarbeiter und autorisierte Personen erhalten eine Erinnerung an eine anstehende oder überfällige Kontrolle per Email oder SMS. „Einfach und gut“ nennt Geschäftsführer Dipl.-Inform. Lucien Feiereisen die in die Zeiterfassung integrierte Führerscheinkontrolle.

 

Verwaltung über den Flintec T-Inspect

Für die Gesetzeskonformität erhält die Personalabteilung einen Nachweis über die durchgeführte Führerscheinkontrolle, der jederzeit im Modul T-Inspect abrufbar ist. Wie bei der Zeiterfassung erfolgen die Stammdatenverwaltung und Statusabfrage im T-Inspect. Die Statusabfrage gibt Auskunft über folgende Informationen: Mitarbeiter, Status sowie letzte und nächste Führerscheinkontrolle. Der T-Inspect ist ein übersichtliches und zeitsparendes Werkzeug für die Verwaltung der Daten. „Kontrolle, Zuverlässigkeit und Effizienz zeichnen die Führerscheinkontrolle aus“ erklärt Feiereisen.

 

NFC und Cloud-basierte Managed Services

Integriert in die Zeiterfassung per Android App, erfolgt die Registrierung und Aktualisierung des Führerscheins über das gleiche Erfassungsgerät. Hierfür wird ein NFC-Sicherheitsaufkleber auf dem Führerschein von einem NFC-fähigen Smartphone eingelesen. Optional bietet Flintec die Zeiterfassung mit integrierter Führerscheinkontrolle als Cloud-basierte Managed Services an. Die Digitalisierung und Automatisierung der Führerscheinkontrolle ist mobil, bequem und schnell.

 

Die Flintec InformationsTechnologien GmbH ist Anbieter und Entwickler von IT-Lösungen „Made in Germany“. Flintec entwickelt kundenspezifische Informationstechnologien und Kommunikationslösungen zu den Themen Zeiterfassung per Telefon und mobil (kompatibel zu dormakaba und PCS), Kontrollmechanismen mit Echtzeitinformation (Anwesenheitskontrolle, Arbeitszeitregelung, Führerscheinkontrolle) und Telefonie-Lösungen für den Kundendienst (SprachPortal, Contact Center etc.). Gegründet wurde das Unternehmen 1992, der Unternehmenssitz ist in Mannheim. Für weitere Informationen: www.flintec.de

 

Kontakt:
Flintec InformationsTechnologien GmbH
Fee Feiereisen, M.A.
Business Development Manager
Heppenheimer Str. 23
68309 Mannheim
Tel + 49(621) 33892 – 44
eMail presse@flintec.de

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Seminare inklusive Führerschein

Fortbildungen mit Führerscheinerwerb bei der Aschke Seminare und Qualifizierung GmbH

Seminare inklusive Führerschein

Die Aschke Seminare und Qualifizierung GmbH in Witten bietet die Chance, im Rahmen von hochwertigen Qualifizierungsmaßnahmen einen Führerschein zu erlangen.

Für viele Berufe ist heutzutage ein Führerschein notwendig, um überhaupt eine Chance auf dem Arbeitsmarkt zu haben. Der Erwerb eines Führerscheins ist für viele Arbeitnehmer allerdings schlicht zu teuer. Damit bewegt sich der Bewerber in einem Teufelskreis: Kein Führerschein- kein ausreichend bezahlter Arbeitsplatz- kein Geld für einen Führerschein usw.
Zum ganzheitlichen Ansatz der Aschke Seminare und Qualifizierung GmbH gehört es, diesen Teufelskreis zu durchbrechen. Sie bietet Fortbildungen an, die den Erwerb eines Führerscheins beinhalten, und für die eine Kostenübernahme über einen Bildungsgutschein bei der Agentur für Arbeit bzw. dem Jobcenter beantragt werden kann.
Dazu gehört die Weiterbildung zum „Kurierfahrer“ bis 3,5 t inklusive Führerschein Kl. B und berufsbezogenem Deutschkurs B1:
Die Aufgaben des Kurierfahrers sind umfangreich und erfordern Kenntnisse in unterschiedlichen Bereichen. Kurierfahrer erstellen bzw. planen ihre Routen eigenständig und beladen bzw. entladen ihr Fahrzeug. Dabei sichern sie die Ladung und achten auf eine bestmögliche Ausnutzung des Frachtraumes. Die Qualifizierung bereitet die Teilnehmer/innen auf alle anfallenden Aufgaben und Situationen bestmöglich vor. Die Inhalte des Kurses sind breit gefächert und zugleich konkret an der bevorstehenden Tätigkeit ausgerichtet. Das Schulungskonzept bietet alle nötigen Inhalte und Zusatzqualifikationen, um den Beruf des Kurierfahrers fachgerecht ausüben zu können. Die Teilnehmer/innen werden auf die Besonderheiten im Umgang mit Kunden vorbereitet und lernen alle wichtigen Kenntnisse über den Transport von Gütern.
Die Weiterbildung ist geeignet für ungelernte Kräfte, die als Kurierfahrer in der Logistikbranche Fußfassen möchten. Sie spricht motivierte Frauen und Männer, Migrantinnen und Migranten sowie Arbeitssuchende über 50 mit oder ohne Berufsabschluss an, die keinen Führerschein der Klasse B besitzen und über keine der erforderlichen Kenntnisse bzw. Zusatzqualifikationen verfügen. Zudem richtet sich der vorbereitende Deutschsprachkurs an Migranten, die im Bereich der Citylogistik tätig werden möchten, denen aber wichtige Fachsprachkenntnisse noch fehlen und die sich mit den entsprechenden sprachlichen Anforderungen vertraut machen möchten. Voraussetzungen sind: Die Teilnehmer/innen müssen körperlich belastbar sein und sind nicht im Besitz eines PKW-Führerscheins der Klasse B. Zudem werden Grundkenntnisse der deutschen Sprache vorausgesetzt (mind. A2). Berufserfahrung und Vorkenntnisse im Logistikbereich sind nicht erforderlich. Der Schulabschluss spielt dabei ebenfalls keine Rolle. In einem Vorgespräch wird zudem die Eignung der Teilnehmer/innen geprüft sowie ein erweitertes polizeiliches Führungszeugnis verlangt. Bei Anstreben einer inkludierten PKW-Führerscheinausbildung müssen die Teilnehmer/innen neben dem erforderlichen Mindestalter ihren ordentlichen Wohnsitz während mindestens 185 Tagen im Jahr in der Bundesrepublik Deutschland haben. Außerdem müssen bei Anmeldung ein aktueller Sehtest, ein aktueller Lebenslauf und ein aktuelles Passfoto vorgelegt werden. Der nächste Kurs beginnt am 04.06.2018!

Oder auch die Weiterbildung „Mobile/r zertifizierte/r Pflegeassistent/in inkl. Behandlungspflege LG 1 und 2 und Betreuungskraft §§43b,53c SGB XI mit PKW-Führerschein“:
Die Qualifizierung zum Pflege- und Betreuungsassistenten inklusive PKW-Führerscheinausbildung ist eine umfangreiche Weiterbildung für ungelernte Kräfte ohne PKW-Führerschein, die sich als Pfleghilfskräfte und Betreuungskräfte in der Altenpflege etablieren möchten, um in pflegerische und betreuerische Abläufe stationär oder vor allem auch ambulant eingesetzt zu werden. Die Weiterbildung ist konsequent an der Praxis und dem Alltag der Versorgung im Pflegeheim, in der ambulanten Pflege oder der teilstationären Pflege ausgerichtet. Es werden grundlegende Kenntnisse in der Grundpflege, in der Betreuung und Pflege von Pflegebedürftigen bei unterschiedlichen Demenz- und neurologischen Erkrankungen sowie Kenntnisse in der Betreuung nach § 43b Abs.3 SGB XI vermittelt. Der Lehrgang richtet sich an Personen, die Interesse an einer pflegerischen und betreuerischen Tätigkeit in der ambulanten oder stationären Pflege von Senioren haben, an Berufsrückkehrerinnen, Wieder- oder Quereinsteiger ohne PKW-Führerschein. Voraussetzung für die Teilnahme ist ein 5-tätiges Orientierungspraktikum und Grundkenntnisse der deutschen Sprache (mind. A2). Berufserfahrung und Vorkenntnisse im Pflegebereich sind grundsätzlich nicht erforderlich. Der Schulabschluss spielt dabei ebenfalls keine Rolle. Der nächste Kurs beginnt am 24.05.2018

Weitere Informationen gibt es auf der Homepage der Aschke Seminare und Qualifizierung GmbH oder der Telefonnummer: 02302/ 9836123.

Die Aschke Seminare und Qualifizierung GmbH ist seit 2016 ein staatlich anerkannter und nach AZAV und DIN ISO 9001 zertifizierter Bildungsträger.

Das umfassende Schulungsprogramm richtet sich an interne und externe Teilnehmer und beinhaltet umfangreiche Qualifizierungsmaßnahmen, die durch die Bundesagentur für Arbeit gefördert werden können.

Kontakt
Aschke Seminare und Qualifizierung GmbH
Olivia Aschke
Ruhrstr. 22
58452 Witten
02302 9836123
02302 7075418
info@aschke-seminare.de
http://www.aschke-seminare.de/

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Mobiler zertifizierter Pflege- und Betreuungsassistent mit PKW-Führerschein

Mobiler zertifizierter Pflege- und Betreuungsassistent mit PKW-Führerschein

Seminarraum der Aschke Seminare und Qualifizierung

Mehr Mobilität in der Pflege, mehr Einsatzmöglichkeiten!

Am 26.03.2018 startet unsere neue Qualifizierung „Mobiler zertifizierter Pflege- und Betreuungsassistent inkl. Behandlungspflege LG1 und 2 und Betreuungskraft §§43b, 53c SGB XI mit PKW-Führerschein“

Die Qualifizierung zum Pflege- und Betreuungsassistenten inklusive PKW-Führerscheinausbildung ist eine breitgefächerte und umfangreiche Weiterbildung für ungelernte Kräfte ohne PKW-Führerschein, die sich als Pfleghilfskräfte und Betreuungskräfte in der Altenpflege etablieren möchten, um in pflegerische und betreuerische Abläufe stationär oder vor allem auch ambulant eingesetzt zu werden.

Die Weiterbildung ist konsequent an der Praxis und dem Alltag der Versorgung im Pflegeheim, in der ambulanten Pflege oder der teilstationären Pflege ausgerichtet. Es werden grundlegende Kenntnisse in der Grundpflege, in der Betreuung und Pflege von Pflegebedürftigen bei unterschiedlichen Demenz- und neurologischen Erkrankungen sowie Kenntnisse in der Betreuung nach § 43b Abs.3 SGB XI vermittelt.

Insgesamt dauert die Qualifizierung 49 Wochen/ca.11,25 Monate inkl. Praktika, Führerscheinausbildung und gesetzlicher Urlaubsansprüche. Die Weiterbildung findet montags bis freitags von 08:00- 14:00 Uhr (7 UE) statt. Darüberhinaus stehen unseren Teilnehmern unsere Räume täglich zur Vorbereitung auf die theoretische Fahrprüfung zur Verfügung. Ein modularer Einstieg ist möglich!

Der Lehrgang richtet sich an Personen, die Interesse an einer pflegerischen und betreuerischen Tätigkeit in der ambulanten oder stationären Pflege von Senioren haben, an Berufsrückkehrerinnen, Wieder- oder Quereinsteiger ohne PKW-Führerschein. Dazu zählen junge Menschen aber auch Zugewanderte mit guten Deutschkenntnissen mind. A2. In dieser Qualifizierung werden speziell auch Frauen angesprochen, die wieder in das Berufsleben einsteigen möchten, aber keine Pflegeausbildung aufweisen, jedoch eine Affinität und Interesse an der pflegerischen Ausübung haben.

Voraussetzung für die Teilnahme ist ein 5-tätiges Orientierungspraktikum, das sicherstellen soll, dass wirkliches Interesse am Inhalt der Qualifizierung besteht. Zudem werden Grundkenntnisse der deutschen Sprache vorausgesetzt (mind. A2). Berufserfahrung und Vorkenntnisse im Pflegebereich sind grundsätzlich nicht erforderlich. Der Schulabschluss spielt dabei ebenfalls keine Rolle. Weitere Voraussetzungen sind eine körperliche und psychische Belastbarkeit sowie eine gesundheitliche Eignung. Die allgemeine Eignungsfeststellung erfolgt durch ein persönliches Gespräch.

Bei Anstreben einer inkludierten PKW-Führerscheinausbildung müssen die Teilnehmer neben dem erforderlichen Mindestalter ihren ordentlichen Wohnsitz während mindestens 185 Tagen im Jahr in der Bundesrepublik Deutschland haben. Außerdem müssen bei Anmeldung ein aktueller Sehtest, ein aktueller Lebenslauf, ein aktuelles polizeiliches Führungszeugnis und ein aktuelles Passfoto vorgelegt werden.
Die Qualifizierung besteht aus 7 Modulen und einer begleitenden PKW-Führerscheinausbildung:
Modul 1: Basisqualifikation (616UE)
Modul 2: Praktikum
Modul 3: Behandlungspflege LG 1und 2 (210 UE)
Modul 4: Gerontopsychiatrische Pflege (189 UE)
Modul 5: Praktikum
Modul 6: Betreuung nach § § 43b, 53c SGB XI (350 UE)
Modul 7: Praktikum
PKW-Führerscheinausbildung (80UE)

Die Praktika werden jeweils in voll- oder teilstationären Pflegeeinrichtungen im Bereich der Pflege und Betreuung absolviert.

Nach erfolgreicher Teilnahme können die Absolventen in der Pflege und in der Betreuung, in der Altersbegleitung nach §43b Abs.3 SGB XI sowie in pflegerischen Abläufen speziell für gerontropsychiatrische Pflege und Betreuung eingesetzt werden.

Durch den zusätzlich erworbenen PKW-Führerschein haben die Absolventen höhere Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Zudem kann die ambulante Versorgung von Patienten besser gewährleistet werden.
Lehrgangsabschluss

Die Qualifizierung endet mit einer schriftlichen und mündlichen Abschlussprüfung und wird mit der Zertifikatsverleihung abgeschlossen. Voraussetzung ist die regelmäßige Teilnahme sowie die engagierte Beteiligung im Unterricht.

Nach erfolgreicher Teilnahme an der theoretischen und praktischen Fahrprüfung erhalten die Teilnehmer zudem die Erlaubnis zum Führen von Kraftfahrzeugen der Klasse B.
Fördermöglichkeiten

Die Weiterbildung ist durch einen Bildungsgutschein der Agentur für Arbeit/ des Jobcenters förderbar. Arbeitgeber können die Weiterbildung Ihrer Mitarbeiter über das Programm „WeGebAU“ der Agentur für Arbeit finanzieren. Gerne beraten und unterstützen wir Sie.

Die Aschke Seminare und Qualifizierung GmbH ist seit 2016 ein staatlich anerkannter und nach AZAV und DIN ISO 9001 zertifizierter Bildungsträger.

Das umfassende Schulungsprogramm richtet sich an interne und externe Teilnehmer und beinhaltet umfangreiche Qualifizierungsmaßnahmen, die durch die Bundesagentur für Arbeit gefördert werden können.

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Der D.A.S. Leistungsservice informiert: Urteile in Kürze – Verkehrsrecht

Begleitetes Fahren ohne Begleiter: Führerschein weg

Beim „Begleiteten Fahren ab 17 Jahre“ muss eine der Personen mit im Auto sitzen, die als Begleitperson in der amtlichen Bescheinigung des Fahrers angegeben sind. Fährt eine andere Person mit, reicht dies nicht aus – und die Fahrerlaubnis des jungen Fahrers wird widerrufen. Dies entschied laut D.A.S. Rechtsschutz Leistungs-GmbH (D.A.S. Leistungsservice) der Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg.
VGH Baden-Württemberg, Az. 10 S 1404/16

Hintergrundinformation:
Seit 2011 dürfen Fahranfänger bereits mit dem vollendeten 17. Lebensjahr Auto fahren. Beim sogenannten „Begleiteten Fahren ab 17 Jahre“ erhalten die jungen Fahrer keine Fahrerlaubnis im Kartenformat, sondern eine Prüfungsbescheinigung. Mit Erreichen der Volljährigkeit können sie diese in einen Führerschein in üblicher Form eintauschen. Begleitetes Fahren ist an eine Reihe von Bedingungen geknüpft. Wie der Name schon sagt, muss immer ein Begleiter mit im Auto sitzen. Es muss sich um eine mindestens 30-jährige Person handeln, die seit mindestens fünf Jahren den Führerschein besitzt. Den Führerschein muss der Begleiter mit sich führen. Der Fall: Ein 17-Jähriger hatte die Fahrerlaubnis für das „Begleitete Fahren ab 17“ mit der Auflage bekommen, nur in Begleitung von seiner Mutter oder seinem Vater zu fahren. Diese Auflage war wie üblich in seiner Prüfungsbescheinigung vermerkt. 14 Tage vor seinem 18. Geburtstag wurde er kontrolliert – doch außer ihm saß nur seine Schwester im Auto. Er musste daraufhin eine Geldbuße von 50 Euro zahlen. Außerdem widerrief die Führerscheinstelle seine Fahrerlaubnis. Der 17-Jährige wehrte sich und zog gegen diese Entscheidung vor Gericht. Unter anderem bestritt er, vorsätzlich gehandelt zu haben. Er habe geglaubt, es handle sich nicht um eine öffentliche Straße. Das Urteil: Die Argumente des jungen Autofahrers stießen beim Gericht auf taube Ohren. Der Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg bestätigte die Entscheidung der Behörde. Nach Mitteilung des D.A.S. Leistungsservice berief sich das Gericht auf die gesetzliche Regelung in § 6e Abs. 2 des Straßenverkehrsgesetzes (StVG). Diese besage eindeutig, dass beim „Begleiteten Fahren“ unbedingt eine der Personen als Begleiter dabei sein müsse, die in der Prüfungsbescheinigung namentlich genannt seien. Sei der 17-Jährige ohne diese Personen unterwegs, sei seine Fahrerlaubnis laut Gesetz zu widerrufen. Andere Personen zählten nicht. Warum er geglaubt haben sollte, dass die Straße, auf der er fuhr, nicht öffentlich gewesen sei, erschloss sich dem Gericht nicht. Es komme auch nicht darauf an, ob er andere Verkehrsteilnehmer gefährdet habe. Der junge Mann muss nun eine neue Fahrerlaubnis erwerben.
Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg, Beschluss vom 6. September 2016, Az. 10 S 1404/16

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„Mit 17 hinters Steuer“ – Verbraucherinformation der ERGO Versicherung

Was Jugendliche über die Fahrerlaubnis für begleitetes Fahren wissen sollten

"Mit 17 hinters Steuer" - Verbraucherinformation der ERGO Versicherung

Das Begleitete Fahren ab 17 bringt viele Vorteile mit sich.
Quelle: ERGO Group

Abschied vom „Mama-Taxi“ und selber hinters Steuer – für die meisten Jugendlichen ein Traum. Daher nutzen viele die Möglichkeit, schon mit knapp 17 die Fahrschule zu besuchen. In den Sommerferien beispielsweise ist Zeit für einen Intensiv-Theoriekurs sowie für ausreichend viele Fahrstunden. Nach erfolgreicher Fahrprüfung dürfen die Teilnehmer dann mit einer Begleitperson Auto fahren. Was Jugendliche bei der Anmeldung zum begleiteten Fahren wissen sollten, wer sie beim Fahren begleiten darf und wie die Haftung bei einem Unfall geregelt ist, weiß Frank Mauelshagen, Kfz-Experte von ERGO.

Seit Deutschland 2008 den Führerschein mit 17 eingeführt hat, können Jugendliche bereits im Alter von 16-einhalb Jahren Fahrstunden nehmen. Nach bestandener theoretischer und praktischer Prüfung erhalten sie mit 17 Jahren die sogenannte „Prüfungsbescheinigung“. Sie gilt als Fahrerlaubnis und muss zusammen mit dem Personalausweis beim Autofahren stets dabei sein. Bis zu ihrem 18. Geburtstag dürfen die Jugendlichen dann in Begleitung der Personen fahren, die auf der Prüfungsbescheinigung eingetragen sind. Nach dem 18. Geburtstag erhalten sie den Führerschein. „Hintergrund für diese Regelung sind die vielen Unfälle in der Gruppe der 18- bis 24-Jährigen. Als Benutzer eines Pkw verunglücken sie häufiger als andere Altersgruppen“, erklärt Frank Mauelshagen, Kfz-Experte von ERGO. „Seit der Einführung des begleiteten Fahrens sind die Unfallzahlen deutlich zurückgegangen.“

Wie funktioniert die Anmeldung?

Wer bereits mit 16-einhalb mit der Ausbildung zum begleiteten Fahren beginnen möchte, muss sich zuerst dafür anmelden. Die notwendigen Antragsformulare erhalten Jugendliche in der Fahrschule, bei der zuständigen Führerscheinstelle oder auf den Internetseiten von Städten und Landkreisen. „Da sich die Formulare von Bundesland zu Bundesland und teilweise sogar innerhalb der Landkreise unterscheiden, sollten die Antragsteller darauf achten, dass sie das richtige Formular für ihren Wohnort haben“, ergänzt der Kfz-Experte. Schon beim Antrag muss der zukünftige Fahrer seine Begleitpersonen eintragen. Diese müssen auch schriftlich zustimmen. „Eine Obergrenze für die Anzahl der Beifahrer gibt es nicht“, so Frank Mauelshagen. „Je mehr Personen den jugendlichen Fahrer begleiten können, desto mehr Fahrgelegenheiten hat er. Zwar entstehen pro eingetragener Person Kosten, sie sind aber gering.“ Da der Jugendliche bei der Antragstellung noch nicht volljährig ist, ist die Unterschrift der Erziehungsberechtigten notwendig. Zur Abgabe des Antrags bei der Führerscheinstelle sind weitere Unterlagen mitzubringen: Der Personalweis oder Reisepass, ein biometrisches Passbild, ein Sehtest, der nicht älter ist als zwei Jahre, sowie ein Nachweis, dass der Antragsteller an einer Erste-Hilfe-Schulung teilgenommen hat. Wichtig zu wissen: Der Führerschein mit 17 ist nur in Deutschland gültig. Bei einer geplanten Fahrt nach Österreich beispielsweise sollten Fahrer und Begleitperson rechtzeitig die Plätze tauschen.

Wer darf Begleitperson sein?

Die Begleitpersonen sollen die Fahranfänger mit ihrer Erfahrung im Straßenverkehr unterstützen. Es gilt: Sie müssen mindestens 30 Jahre alt sein, seit fünf Jahren ununterbrochen die Fahrerlaubnis Klasse B haben und dürfen mit höchstens einem Punkt im Flensburger Fahrerlaubnisregister stehen. Außerdem dürfen die Begleitpersonen während der Fahrt mit einem 17-Jährigen nur höchstens 0,5 Promille Alkohol im Blut haben.

Haftung und Versicherung

So schwer es vielleicht manchmal fällt: Eine Begleitperson darf einem jugendlichen Fahrer auf keinen Fall in das Lenkrad greifen! Denn im Gegensatz zu einem Fahrlehrer gilt der Begleiter nicht als Fahrzeugführer (§2 Abs. 15 Straßenverkehrsgesetz), sondern nur der Fahrer. Kommt es zu einem Unfall, haftet daher auch ausschließlich der Fahrer, nicht die Begleitperson. Dabei spielt es keine Rolle, dass der Fahrer noch minderjährig ist, denn er ist haftungsrechtlich einem volljährigen Fahrer gleichgestellt. Daher sollte er sich vor der ersten Fahrt über den Versicherungsschutz informieren. Eine Kfz-Haftpflichtversicherung ist gesetzlich vorgeschrieben. „Wenn der Führerscheinneuling beispielsweise das Auto der Eltern nutzt, müssen diese ihre Versicherung darüber in Kenntnis setzen“, so Frank Mauelshagen. „Denn falls im Versicherungsvertrag ein Mindestalter oder ein bestimmter Fahrerkreis festgelegt ist, kann das im Schadenfall zu Schwierigkeiten führen.“ Einige Versicherungen bieten an, das begleitete Fahren ohne Aufpreis in den Versicherungsschutz miteinzuschließen. Dann fährt der Nachwuchs mit vollem Versicherungsschutz und kann diesen auch nach dem 18. Geburtstag weiter nutzen.

Endlich 18!

Die Prüfbescheinigung gilt nach dem 18. Geburtstag noch für weitere drei Monate. Binnen dieser Zeit müssen die frischgebackenen Volljährigen die Bescheinigung bei der Führerscheinstelle gegen den „echten“ Führerschein eintauschen. Häufig stellen die Zulassungsbehörden diesen automatisch aus und er liegt zur Abholung bereit. Unter Umständen müssen die Betroffenen aber auch einen Antrag stellen. Daher sollten sie sich frühzeitig erkundigen, wie die jeweils zuständige Behörde die Ausgabe handhabt.
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Der D.A.S. Leistungsservice informiert: Urteile in Kürze – Verkehrsrecht

Rote Ampel überfahren: Kein Fahrverbot im Härtefall?

Bei Missachtung einer roten Ampel zählen keine Ausreden. Übliche Konsequenz ist ein vorübergehendes Fahrverbot. Aber: In bestimmten Härtefällen, etwa wenn dringende Arztbesuche ohne Führerschein nachweislich nicht möglich sind, ist eine Ausnahme denkbar. Dies entschied laut D.A.S. Rechtsschutz Leistungs-GmbH (D.A.S. Leistungsservice) das Oberlandesgericht Bamberg.
OLG Bamberg, Az. 3 Ss OWi 1620/16

Hintergrundinformation:
Wer weiterfährt, obwohl die Ampel rot zeigt, muss mit einem Bußgeld von 200 Euro und einem Monat Fahrverbot rechnen. Der Fahrer muss also seinen Führerschein für diesen Zeitraum abgeben. Dieses sogenannte „Regelfahrverbot“, das Richter in solchen Fällen üblicherweise verhängen, kennt jedoch auch Ausnahmen. Zumal Richter immer auch einen gewissen Ermessensspielraum haben. Der Fall: Ein Autofahrer war über eine rote Ampel gefahren. Die Straßenverkehrsbehörde reagierte wie üblich – mit Bußgeld und Regelfahrverbot. Der Fahrer wollte dies aber nicht hinnehmen. Er begründete seinen Einspruch gegen die Entscheidung damit, dass er lungenkrank sei und zweimal in der Woche einen Facharzt in der nächsten Stadt aufsuchen müsse. Die 15 Kilometer lange Strecke könne er nur mit dem Auto bewältigen. Zwar existiere in zwei Kilometern Entfernung zu seiner Wohnung eine Bushaltestelle. Diese Strecke schaffe er aber wegen seiner Krankheit nicht zu Fuß. Verwandte oder Bekannte, die ihn tagsüber fahren könnten, habe er nicht. Seine Finanzlage sei mit 588 Euro Krankengeld im Monat angespannt und erlaube keine längeren Taxifahrten. Das Amtsgericht erhöhte daraufhin das Bußgeld auf 500 Euro und verzichtete auf das Fahrverbot. Die Staatsanwaltschaft legte Rechtsmittel ein. Das Urteil: Das Oberlandesgericht Bamberg hob das Urteil des Amtsgerichts auf. Nach Informationen des D.A.S. Leistungsservice erklärte das Gericht, dass eine Ausnahme vom Fahrverbot wegen eines außergewöhnlichen Härtefalles durchaus möglich sei. Das Amtsgericht habe aber sämtliche Aussagen des Autofahrers ungeprüft übernommen und geglaubt – von seinem Einkommen über seine Erkrankung bis hin zu den Arztbesuchen. Es hätte sich aber zunächst versichern müssen, dass diese Angaben auch der Wahrheit entsprachen, etwa durch ein ärztliches Gutachten oder eine Vernehmung des Lungenfacharztes. Auch die wirtschaftliche Situation des Autofahrers, der immerhin trotz geringen Einkommens ein Auto unterhalte, hätte das Amtsgericht prüfen müssen. Es habe auch versäumt, alternative Beförderungsvarianten zu prüfen, beispielsweise, ob der Mann sich nicht von einem Bekannten oder Verwandten die zwei Kilometer zur Bushaltestelle fahren lassen könne. Unlogisch empfand das Oberlandesgericht auch, dass die Geldbuße erhöht worden sei. Denn für die Differenz zur Regelgeldbuße könne sich der Mann einige Taxifahrten leisten. Hier lehnte das Oberlandesgericht eine Aufhebung des Fahrverbots ab.
Oberlandesgericht Bamberg, Beschluss vom 17. Januar 2017, Az. 3 Ss OWi 1620/16

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