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Neuerscheinung: „Die Wiese badet im Gelb“ von Gerhard A. Spiller

Gerhard A. Spiller verbindet in seinem neuen Gedichtband japanische Lyriktradition mit europäischer Moderne.

Neuerscheinung: "Die Wiese badet im Gelb" von Gerhard A. Spiller

„Die Wiese badet im Gelb“ von Gerhard A. Spiller (Buchcover)

Der Weg zur Globalisierung mag in der heutigen Zeit oftmals mit unüberwindbaren Hürden gespickt sein. Nicht jedoch in der Lyrik, wie der neue Band „Die Wiese badet im Gelb“ von Gerhard A. Spiller eindrücklich beweist. Lyrische Miniaturen in traditionellen japanischen Gedichtformen treffen thematisch breit gefächert auf die europäische Moderne.

Spillers Haiku laden ein zur minutiösen Betrachtung der Natur im Wechsel der Jahreszeiten. Während er mit der Senryu-Form die Liebe und die Familie feiert, fügen sich nachdenkliche und philosophische Verse zu siebenzeiligen Choka. Auch die Sorge um das perfekte Wechselspiel allen Lebens, das oft so unbedacht gefährdet wird, hat Gerhard A. Spiller als reflektierte gedankliche Essenz in nur wenigen Silben konzentriert. Dieser Spezialist der kurzen Form behält die Lebenswirklichkeit vor der eigenen Haustür im poetischen Blick. Und hoch über so viel Schönem und Bedrohlichem steht die „Sonne im Zenit, / weit entfernt von der Erde. / Was wird sie sehen?“

Leseproben:

Haiku

Einst ein Weizenfeld,
heute ein neuer Baumarkt.
Was brauche ich mehr?

Senryu

Du kleine Hexe
flößt mir Liebestränke ein,
nun bin ich ganz dein.

Choka

Macchiato

Laut rauscht die Dusche,
warmes Wasser dampft hinab
an ihrem Körper,
während noch ganz unbemerkt
der Duft von Kaffee
durch die ganze Wohnung zieht
und neuen Genuss verheißt.

Der Autor:

Gerhard A. Spiller wurde 1964 im niedersächsischen Ölsburg geboren und lebt heute in Ilsede. Nach einer Verwaltungsausbildung und dem Studium der Verwaltungswissenschaft an der Universität Konstanz arbeitet er seit 1994 als Kommunalbeamter beim Landkreis Peine. Seit 2002 widmet er sich auch intensiv dem Schreiben. Er ist u. a. Mitglied der Deutschen Haiku-Gesellschaft sowie der Gesellschaft für zeitgenössische Lyrik.

Das Buch:

Gerhard A. Spiller
Die Wiese badet im Gelb
Haiku, Senryu, Choka
90 Seiten, Broschur
EUR 12,80 [D]
Deiningen 2018
ISBN 978-3-943599-58-9
Verlag Steinmeier
www.Poesie21.de

Kontakt:

Poesie 21 im Verlag Steinmeier
Gewerbepark 6
86738 Deiningen
Telefon: 09081 / 2964-0
info@Poesie21.de
www.Poesie21.de

Die Buchreihe Poesie 21 präsentiert bemerkenswerte zeitgenössische Gedichtbände und lyrische Debüts in deutscher Sprache. Für Poesie 21 kooperiert DAS GEDICHT, Lektorats-Service / Anton G. Leitner Verlag seit 2006 eng mit Druckerei und Verlag Steinmeier GmbH & Co. KG, Deiningen.

Alle Titel der Reihe Poesie 21 werden von „DAS GEDICHT, Lektorats-Service“ unter der Obhut des Erfolgsherausgebers Anton G. Leitner sorgfältig lektoriert und komponiert.

Steinmeier besorgt als Meisterbetrieb und Vertragspartner der Autoren mit seiner hauseigenen Qualitätsdruckerei die Gesamtherstellung und den Verlag der Bände.

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Matthias Steinmeier
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Neuerscheinung: „Bärendreck und Blasmusik“ von Wolfgang Oppler

Der Münchner Turmschreiber Wolfgang Oppler versammelt in seinem neuen Gedichtband basslastige Verse, die gezielt das Zwerchfell treffen.

Neuerscheinung:   "Bärendreck und Blasmusik" von Wolfgang Oppler

Cover: „Bärendreck und Blasmusik“ von Wolfgang Oppler

„Meine Gedichte sind nicht mit der Zielsetzung geschrieben, zur Lyra gesungen zu werden, sondern zur Basstuba. Folglich handelt es sich nicht um Lyrik, sondern um Basstubik“, fasst der in Ebersberg lebende Lyriker Wolfgang Oppler sein Werk zusammen. Sein neuer Band bannt diese „Basstubik“ auf Papier: Verse, die tief wummernd wie Blasmusik durch den Kopf gleich in Mark und Bein gehen.

Oppler bedichtet in der Sammlung „Bärendreck und Blasmusik“ alles, was das Leben ausmacht: die Liebe, den Genuss, das Lachen, das Sterben. Jedem seiner Verse merkt man die tiefe Verwurzelung im Hier und Jetzt an: Dieser Dichter hat sich schon geraume Zeit der Realpoesie verschrieben. Die Dinge und Geschichten, die er in der „echten Welt“ findet, betrachtet er in seiner Lyrik gerne mit einem Augenzwinkern: „Zuneigung // Unter all den Dingen, / die mir ans Herz gewachsen sind, / nimmt der Herzschrittmacher / einen vorderen Platz ein.“

Das Glück liegt in den kleinen Dingen – man muss es nur erkennen. Ob es die Prise Schnupftabak ist, der trostspendende warme Käse, das Weißbier am Weihnachtsmarkt oder die Heimat mit all ihren Erinnerungsorten, an denen man „heulte, lachte, jauchzte“: Wolfgang Oppler lädt mit seinen Gedichten dazu ein, das Leben mit all seinen kleinen Glücksmomenten zu genießen.

Buchpremiere: Am Mittwoch, 19. Oktober 2016, um 19 Uhr präsentiert Wolfgang Oppler seinen Band „Bärendreck und Blasmusik“ im Saal Betreutes Wohnen, Andechser Straße 5, 82205 Gilching. Der Eintritt ist frei, Spenden für den Verein Kinderinsel sind erwünscht.

Leseprobe:

Der Rabe redet über das Leben

Das Leben ist ein Bärendreck,
so klebrig und so dunkel.
Schwingst du den Hintern gar zu keck,
wächst dir dort ein Furunkel.

Das Leben ist ein Firlefanz
mit Eichenlaub und Fransen,
ein Totentanz, ein Rattenschwanz,
ein leergesoffner Banzn.

Das Leben geht oft tragisch aus
und endet mit dem Tode.
Wer tot ist, macht sich wenig draus
in seiner Holzkommode.

Der Autor:

Wolfgang Oppler, geboren 1956, stammt aus Rosenheim, wuchs in München auf und lebt heute in Ebersberg. Er wurde bereits während seiner Schulzeit in den legendären Kreis des bairischen Mundart-Verlegers Friedl Brehm (Feldafing) aufgenommen. Nach seinem Jurastudium war er bis 2011 als Syndikus einer Bank tätig. Als Schriftsteller verfasst Wolfgang Oppler Gedichte, Kurzgeschichten sowie Puppentheaterstücke für Kinder und Erwachsene – viele davon in bairischer Mundart. Friedl Brehm verlegte seine Gedichtbände „Vaschdeggsdal“ (1976) sowie „Fangamandl“ (1979). Im Jahr 2000 erschien sein Buch „Ochsenschwanz und Eselsohren“. Seit 2006 ist Wolfgang Oppler Mitglied der Münchner Turmschreiber und seit vielen Jahren Hausautor der buchstarken Jahresschrift DAS GEDICHT.

Das Buch:

Wolfgang Oppler
Bärendreck und Blasmusik
Gedichte
112 Seiten, Broschur
EUR 12,- [D]
Weßling, Oktober 2016
ISBN 978-3-929433-32-6
Auch als E-Book erhältlich
Anton G. Leitner Verlag
www.aglv.com

Anton G. Leitner gründete 1992 seinen gleichnamigen Verlag, um neben Lernhilfen vor allem die buchstarke Jahresschrift DAS GEDICHT zu publizieren. DAS GEDICHT versteht sich als plurales Poesie-Organ, das einem möglichst breiten Publikum zeitgenössische deutschsprachige Lyrik nahebringen möchte.

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Anton G. Leitner Verlag
Anton G. Leitner
Buchenweg 3b
82234 Weßling
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LiterART: Eine Symbiose aus Kunst und Poesie

„DichtBlick – wenn kunst gedanken kriegt“.

LiterART: Eine Symbiose aus Kunst und Poesie

Dichtgeblickt vertieft

Hommage an Kunst und Poesie

So sieht es aus, wenn sich die Künstlerin Diana Frasek und die Schriftstellerin und Dichterin Jennifer Hilgert zusammentun. Es ist ein wunderbares Werk entstanden, das sich mit Malereien aus dem Mund beschäftigt. Mit Zeichnungen für Augen und Ohren. Das Gedicht kunstvoll und erfrischend neu umgesetzt. Entstaubt und neben dem Analyseopfer aus der Schule, werden Gedichte zu bunten „Bezugskunstwerken“, blicken in eine Zukunft voller Kunst und Mut und erleben eine spezielle Art das gemeine Gedicht, die Lyrik, neu zu entdecken.
Lyrik – anders. Ganz neu. Blickdicht und kunstvoll. Kunst und Gedicht in einem Werk.

Die Malerin kümmert sich in Ihren Gemälden um die Umsetzung von Figuren aus Hochglanzmagazinen. Sie gestaltet die Figuren neu. Pur. Authentisch. Dem Hintergrund widmet sie Farben, Formen und Muster. Dieser Kontrast spricht für ihre Arbeit und bringt Spannung in das (Gesamt)Bild. Vorzugsweise „zeichnet“ sie mit Aquarell.

Tun Sie uns einen Gefallen? Benutzen Sie das Buch

„DichtBlick“ ist eine Hommage an das gemalte Wort – die Poesie – und gleichzeitig an die blickdichte Malerei. Ein Werk, das weit über das Lesen und Anschauen hinaus geht. Es ist mehr als ein Buch. Mehr als ein Malbuch. Es ist ein Mitmachbuch. „Benutzen Sie es!“

Wie, das erfahren Sie spätestens, wenn Sie es in den Händen halten. So wird mittels Scherenschnitt aufgefordert Seiten heraus zu trennen, um die Bilder und Worte in einem Rahmen an die Wand zu bringen oder eigenhändig und gedanklich kreativ zu werden und schwarzweiß Seiten farbig zu gestalten. „Selbst dahinter blicken“, lautet die Devise.

Jugendlich, frisch-entstaubt, statt edel-unbrauchbar

Die Zusammenarbeit der Kreativen hat ein interaktives Buch hervorgebracht, das Wort und Bild miteinander vereint und die Lyrik entstaubt, mit der Kunst paart und dichter erscheinen und bunt werden lässt. So wurden die Gedichte für die Bilder geschrieben und umgekehrt. Die Intension der Autorin und Herausgeberin: Ein interaktives Buch zu gestalten, dass Wort und Bild vereint und die Lyrik entstaubt, mit der Kunst paart, bunter werden lässt und sie aus der Versenkung befreit. So wurden die Gedichte für die Bilder geschrieben und umgekehrt. In ständigem Austausch mit der Künstlerin ist eine besondere Zusammenarbeit entstanden, die Sie sehen und fühlen. Dabei war die Entscheidung zur Ringbindung genauso beabsichtigt wie das DIN A4 Querformat. Das Werk kommt jugendlich frisch ums Eck, wird als „Mitnahmebuch“ empfunden. Der Verzicht auf ein „edles“ Hardcoverformat lädt den Leser nicht einzig und alleine zum Lesen, sondern darüber hinaus zum Gebrauch von „DichtBlick“ ein.

Zeigen Sie Mut!
„DichtBlick“ – Eine Symbiose aus Kunst und Poesie. Ein Mitmachbuch. Ein Gedicht. Einmal anders.

Wortvirtuositäten & Reimereien

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Schriftverkehr
Jennifer Hilgert
Church Street 1133
94114 San Francisco
+1 415 6085452
jennifer.hilgert@web.de
www.schriftverkehr.net

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Anton G. Leitners bairisches Verskabarett „Schnablgwax“

Baian, duachn Veaswoif draad / Bayern am Versspieß

Anton G. Leitners bairisches Verskabarett "Schnablgwax"

Cover: „Schnablgwax“ von Anton G. Leitner

Anton G. Leitner, der unlängst mit dem „Bayerischen Poetentaler“ ausgezeichnet worden ist, verfasste in drei Jahrzehnten zehn Gedichtbände auf Hochdeutsch. Jetzt hat der in Weßling im Landkreis Starnberg lebende Schriftsteller und Herausgeber mit „Schnablgwax. Bairisches Verskabarett“ seinen ersten umfangreichen Mundarttitel vorgelegt. Das Buch ist am 1. Juni 2016 als Kooperationsprojekt der edition lichtung (Viechtach) mit der edition DAS GEDICHT erschienen.

Leitners Versgeschichten reichen ins Kabarettistische und entspringen dem prallen Leben: Ob handfeste Erotik, hinterfotzige Politik oder Schickeriagesellschaft – alles wird vom Autor, der den weiß-blauen Freistaat in- und auswendig kennt, mit großer Lust entblättert. Für alle Nicht-Bayern stehen hochdeutsche Versionen neben den bairischen Gedicht-Originalen.

Der Band enthält zwei umfangreiche Zugaben: Bernhard Setzwein, ebenfalls ein Urgestein der bairischen Poesie, führt mit Leitner ein kontroverses Gespräch über Mundartdichtung heute. Außerdem sind Übersetzungen ausgewählter „Schnablgwax“-Gedichte ins Englische, Schottische und Cockney von Richard Dove, Bill Souter und Dagmar Taylor – alle drei Dozenten am Fremdspracheninstitut der Landeshautstadt München – publiziert.

„Schnablgwax“ erscheint auch als E-Book und ist ab 30.6.2016 in allen gängigen Stores verfügbar. Das Bairische Verskabarett wird vom Autor bundesweit auf Veranstaltungen präsentiert. Die eigens für das Projekt eingerichtete Website www.Schnablgwax.de enthält einen nicht-öffentlichen Bereich, den Leser über einen QR-Code im Buch oder über einen Link im E-Book erreichen. Dort sind etliche Gedichte im Originalton, vorgetragen vom Autor und seinen Übersetzern, zu hören.

Am Freitag, den 15. Juli 2016 um 20 Uhr beginnt die Schnablgwax-Buchpremiere im Literaturhaus München. Die Kulturjournalistin Sabine Zaplin moderiert diese mehrsprachige Lesung, bei der auch Richard Dove, Bill Soutter und Dagmar Taylor ihre Übertragungen ausgewählter „Schnablgwaxe“ ins Englische, Schottische und Cockney rezitieren.
(Salvatorplatz 1, 80333 München. Eintritt: EUR 9,- / EUR 7,-, Ende gegen 22 Uhr; Tickethotline: 089 / 29 19 34 27).

Anton G. Leitner, Schnablgwax. Bairisches Verskabarett
184 Seiten, Hardcover mit Schutzumschlag und Leseband: EUR 15,90 [D] / EUR 16,40 [A], edition DAS GEDICHT / edition lichtung, Weßling / Viechtach (ET: 1.6.2016).
E-Book: EUR 9,99 [D], edition DAS GEDICHT, Weßling (ET: 30.6.2016)

Bild- und Audiodateien zum Download auf www.Schnablgwax.de

Anton G. Leitner hat bislang elf Gedichtbände veröffentlicht. Im Sommer 2016 ist sein erster großer Mundartband „Schnablgwax“ erschienen. Seit 1993 ist Leitner außerdem auch Verleger der Zeitschrift DAS GEDICHT und Herausgeber von bislang über vierzig Anthologien (insbes. für Reclam und dtv). Er wurde vielfach ausgezeichnet, u. a. mit dem
„V. O.-Stomps-Preis“ der Stadt Mainz, dem Kulturpreis „AusLese“ der Stiftung Lesen und dem „Bayerischen Poetentaler 2015“

Anton G. Leitner
DAS GEDICHT
Buchenweg 3 b
82234 Weßling

Telefon: 0 81 53 / 95 25-22
www.dasgedicht.de

lichtung verlag GmbH
Kristina Pöschl
Bahnhofsplatz 2a
94234 Viechtach

Telefon: 0 99 42 / 27 11
www.lichtung-verlag.de

Anton G. Leitner gründete 1992 seinen gleichnamigen Verlag, um neben Lernhilfen vor allem die buchstarke Jahresschrift DAS GEDICHT zu publizieren. DAS GEDICHT versteht sich als plurales Poesie-Organ, das einem möglichst breiten Publikum zeitgenössische deutschsprachige Lyrik nahebringen möchte.

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Lyrisches Debüt: „froh im freien fall“ von Christine Hoffmann

Christine Hoffmann aus München spielt in ihrem ersten Gedichtband mit Gegensätzen und spannt Verse zwischen harmonischer Vertrautheit und mitleidloser Kälte auf.

Lyrisches Debüt: "froh im freien fall" von Christine Hoffmann

Cover: „froh im freien fall“ von Christine Hoffmann

In ihrem Lyrikdebüt richtet Christine Hoffmann den Blick auf das, was die Welt im Innersten zerreißt: die Gegensätze und Widersprüche der menschlichen Natur. Die Autorin erkundet viele Facetten der Psyche. Neugierig und offen schaut sie „mit klaren kinderaugen“ auf die Gesellschaft mit all ihren Niederungen, aber auch Höhen – und nimmt diese wahr, als sei sie „frisch vom fernen stern“.

Die freie Schriftstellerin aus München greift in ihren Gedichten eigene Erfahrungen und Erlebnisse aus ihrer Tätigkeit als Pädagogin und Psychotherapeutin auf. Besonders ihre Berufstätigkeit im Bereich „Gewalt gegen Frauen, Kinder und Jugendliche“ lieferte Christine Hoffmann berührende Stoffe. Doch obwohl sie die Abgründe im Menschen erkennt, gibt sie die Hoffnung nicht auf: „erfinde dich / täglich neu“, lautet ihr Rezept, um die „ungeheuer“ zu bannen und das „da / zwischen zu wagen“.

Christine Hoffmann setzt sich in ihren Versen auch mit der Literatur als solcher auseinander. Dabei kommt die, gerne ironisch gebrochene, Selbstreflexion nicht zu kurz: „den wortkörper zur wohlgestalt / geformt … // als geschenk fürs bücherregal imagefein // was macht vom vielen sitzen inzwischen / mein auabein“.

So ernst ihre Befunde auch sein mögen: Christine Hoffmann gelingt es, sie in eine dichte, einfühlsame Sprache zu fassen. So schafft sie den Spagat zwischen Leichtigkeit und Schwere, und damit auch einen Ausgleich zwischen den soziokulturellen Kontrasten.

Am Freitag, den 17.6.2016 präsentiert Christine Hoffmann um 20 Uhr ihr Buch im Rahmen der Reihe „Lyrik im Caveau“ im Atelier des Künstlers Konstantin Rüchardt in der Tengstraße 25 (Hinterhof) in München-Schwabing.

Leseprobe:

ideal

zur anlegestelle hinab
und ein
ander finden
im blick

im spiegel kein
fertiges bild auch
die schatten
seiten wechsel stets

möglich ist
alles drehen wenden
hinzufügen hinüber
zur ablegestelle

weiter bewegen

Die Autorin:

Christine Hoffmann wurde 1945 in Lauter im Chiemgau geboren und lebt als freie Schriftstellerin in München. Seit 1992 verfasst sie Gedichte, die bisher vor allem in Zeitungen und Zeitschriften veröffentlicht wurden. Ihre Ausbildung als Pädagogin und Psychotherapeutin sowie ihre Berufstätigkeit im Bereich „Gewalt gegen Frauen, Kinder und Jugendliche“ brachten sie mit vielen Facetten der menschlichen Existenz in Berührung, die sich thematisch in ihrer Lyrik wiederfinden. Mit „froh im freien fall“ legt sie ihren ersten Gedichtband vor.

Das Buch:

Christine Hoffmann
froh im freien fall
Gedichte
Mit Farbillustrationen von Lucie Hoffmann
94 Seiten, Broschur
EUR 12,80 [D]
Deiningen 2016
ISBN 978-3-943599-45-9
Verlag Steinmeier
www.Poesie21.de

Die Buchreihe Poesie 21 präsentiert bemerkenswerte zeitgenössische Gedichtbände und lyrische Debüts in deutscher Sprache. Für Poesie 21 kooperiert DAS GEDICHT, Lektorats-Service / Anton G. Leitner Verlag seit 2006 eng mit Druckerei und Verlag Steinmeier GmbH & Co. KG, Deiningen.

Alle Titel der Reihe Poesie 21 werden von „DAS GEDICHT, Lektorats-Service“ unter der Obhut des Erfolgsherausgebers Anton G. Leitner sorgfältig lektoriert und komponiert.

Steinmeier besorgt als Meisterbetrieb und Vertragspartner der Autoren mit seiner hauseigenen Qualitätsdruckerei die Gesamtherstellung und den Verlag der Bände.

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Lyrisches Debüt: „An manchen Tagen schläft die Zeit“ von Mitsuo Kuhne

Mitsuo Kuhne ist ein Grenzgänger der Poesie: Seine Gedichte pendeln zwischen den Kulturen, zwischen Realität und Fiktion. So schafft der in Nürnberg lebende Lyriker einen neuen Lebens- und Leseraum.

Lyrisches Debüt: "An manchen Tagen schläft die Zeit" von Mitsuo Kuhne

„An manchen Tagen schläft die Zeit“ von Mitsuo Kuhne (Cover)

In seinem Debütband lotet der junge Dichter Mitsuo Kuhne Grenzen aus: Dabei geht es ihm nicht nur darum, diese zu überschreiten, sondern sie auch durchlässig zu machen in seinen Versen. Gegensätze und scheinbare Widersprüche durchziehen seine Gedichte: Kuhnes poetische Welt besteht aus „Unerhörtem und / Immer derselben / Alten Leier“. Diese Kontraste aufzulösen, in Gedankenketten oder Sprachspielen, gelingt dem Autor auf dem „Weg zur Freiheit“ ein ums andere Mal: „Dem Spektakel / Einen Streich / Und Squash / Gespielt“.

Kuhnes Argwohn gegenüber scharfen Trennlinien äußert sich auch in seinem Umgang mit Sprache und seiner Reflektion über das Schreiben. Dabei stellt der Dichter einerseits skeptisch die Wirksamkeit und den Wert der Sprache infrage: „Wörter sind / Zuallererst unsichtbar“. So wird er „eines Hohlraums / Gewahr in dem / Die Leere hallt“. Gleichzeitig erkennt er aber auch den Wert eines reichen Wortschatzes zur Selbstvergewisserung: „Was Du noch hast / Eine Handvoll Verse“.

Der Wunsch nach einem entgrenzten Dasein liegt sicher auch in Kuhnes kosmopolitischer Kindheit und Jugend begründet, die er in München, Tokyo und Manila verbrachte. Durch den „Uhrwald“ zum „Trachtenfest“: Für Kuhne sind solche Gedanken-Reisen kein Problem, denn: „Die Welt ist / Ein Flughafen“ und „Die Schuhe sind bereit / Zu gehen“. Das Fernweh bannt er einfach in Verse und gelangt zur melancholischen Erkenntnis: „Schlussendlich willst Du ja / Nur hier sein / Dich in dem verfallenen Haus / Das in Dir wohnt / Verriegeln.“

In Mitsuo Kuhnes Gedichten finden sich auch Spuren seiner Tätigkeit in der Musikbranche. So erkennt er im Fenster ein „Notenblatt für / Eine weltliche Symphonie“ oder lauscht dem „Mehrklang geplatzter / Träume und Bäume“. Dabei klingt auch immer wieder das Thema der Vergänglichkeit an. Doch auch hier gibt es für Kuhne keine Einbahnstraße, denn die Hoffnung bleibt: „Zerbrochenes / Fügen wir / Wieder // Und / Wieder / Zusammen“.

Begleitet wird Mitsuo Kuhnes feine, grenzüberschreitende Poesie von den ebenso zarten wie ausdrucksstarken Zeichnungen des jungen Münchner Illustrators Julian Opitz.

Leseprobe:

Neue Gewöhnlichkeit

Neuerdings ist
Alles wie gehabt
Bauernwein und
Irgendein
Regensturz
Im Hirn

Der im Wachs
Erkaltete Falter
Verheißt
Einen Umsturz
Den neusten
Coup

Der Autor:

Mitsuo Kuhne, geboren 1982 in Tübingen, hat seine Kindheit und Jugend in München, Tokyo und Manila verbracht. Nach einem geisteswissenschaftlichen Studium in Japan zog er 2006 nach Berlin, wo er nach intensiver Benn- und Beatnik-Lektüre anfing, sich für Lyrik zu begeistern und selber zu schreiben. Mitsuo Kuhne arbeitet als Musik- und Veranstaltungsmanager und wohnt derzeit mit Frau und Sohn in Nürnberg.

Das Buch:

Mitsuo Kuhne
An manchen Tagen schläft die Zeit
Gedichte
78 Seiten, Broschur
EUR 12,80 [D]
Deiningen 2016
ISBN 978-3-943599-39-8
Verlag Steinmeier
www.Poesie21.de

Die Buchreihe Poesie 21 präsentiert bemerkenswerte zeitgenössische Gedichtbände und lyrische Debüts in deutscher Sprache. Für Poesie 21 kooperiert DAS GEDICHT, Lektorats-Service / Anton G. Leitner Verlag seit 2006 eng mit Druckerei und Verlag Steinmeier GmbH & Co. KG, Deiningen.

Alle Titel der Reihe Poesie 21 werden von „DAS GEDICHT, Lektorats-Service“ unter der Obhut des Erfolgsherausgebers Anton G. Leitner sorgfältig lektoriert und komponiert.

Steinmeier besorgt als Meisterbetrieb und Vertragspartner der Autoren mit seiner hauseigenen Qualitätsdruckerei die Gesamtherstellung und den Verlag der Bände.

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Buchveröffentlichung „Seelenblasen – Mit den Augen einer Frau“

Buchveröffentlichung "Seelenblasen - Mit den Augen einer Frau"

„Ungesagtes muss man aufschreiben. Auch wenn es manchen Leser schockieren sollte“. Nina Ruth Hausmann-Brose schreibt seit über vier Jahrzehnten Gedichte. Ihre Gedichte sind sogenannte „Seelenblasen“ und deshalb ist es nicht verwunderlich, dass ihr Erstlingswerk genau so heißt.

Münster, 05.11.2015. Nina Ruth Hausmann-Brose lässt sich von Alltäglichem inspirieren, vom Weltgeschehen und von der Natur. Aus einer Fülle von Gedichten konnte die Autorin auswählen und in ihrem Buch „Seelenblasen“ zusammenfassen. Herausgekommen ist eine vielseitige Mischung quer durch das Jahr, strukturiert in verschiedene Themengebiete und Stimmungen: von gut gelaunt und zu Tode betrübt, von romantisch bis analytisch – alle mit einer femininen Färbung.

Als Büchlein für die Handtasche ist „Seelenblasen“ ein Begleiter, den man immer wieder hervorziehen kann. In schillernden Wortbildern entdeckt der Leser stets etwas Neues, das lange nachhallt oder Bilder fabriziert – die so genannten „Seelenblasen“.

Ihre Gedichte veröffentlicht Nina Ruth Hausmann-Brose als Paperback unter der ISBN 978-3-95627-387-2 in der Westfälischen Reihe. Erhältlich ist das Buch auch als Hardcover (ISBN: 978-3-95627-388-9).

Über die Autorin:
Nina Ruth Hausmann-Brose, geboren in Erlangen, lebt seit über 50 Jahren in Münster. Nach einigen schweren Umbrüchen im Leben kam sie durch ihr Interesse an Literatur und durch gute Freunde, die sich insbesondere in die Lyrik vertieften, zur Entdeckung ihrer eigenen Fähigkeiten im Umgang mit den vielen faszinierenden Möglichkeiten der deutschen Sprache. Auch die Zufallsbegegnung mit Elke Heidenreich, welche intensive Gespräche auf beidseitiger spontaner Sympathie erleben ließ, bestärkte sie darin, an der Lyrik festzuhalten.

Zahl der Anschläge (inklusive Leerzeichen): 1.795

Für ein Rezensionsexemplar, mehr Informationen oder eine Interviewanfrage melden Sie sich bitte direkt bei der Autorin.

Weitere Informationen sowie das Coverbild finden Sie unter:
http://www.westfaelische-reihe.de/?books/ID26242/Seelenblasen

Der Selbstverlag der Westfälischen Nachrichten.

Die Westfälische Reihe bietet über Selfpublishing und das Print-On-Demand-Verfahren Autoren die Möglichkeit, kostengünstig und mit Marketingunterstützung ihr eigenes Buch zu veröffentlichen.

Firmenkontakt
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An der Hansalinie 1
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Pressekontakt
Autorin
Nina Ruth Hausmann-Brose
Von-Esmarchstr. 179
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Lyrisches Debüt: „Schräg fällt das Licht“ von Bernhard Brack

Beruflich kümmert sich Bernhard Brack um Überlebenskünstler. Nun präsentiert er erstmals seine eigene lyrische (Über-)Lebens-Kunst in einer Gedichtsammlung.

Lyrisches Debüt: "Schräg fällt das Licht" von Bernhard Brack

„Schräg fällt das Licht“ von Bernhard Brack

Bernhard Brack ist ein Geschichtensammler: Nicht nur bei seiner Arbeit im sozialen Bereich trägt er Erzählungen von unterschiedlichsten Menschen zusammen. Auch in seinen eigenen Gedichten, die nun erstmals in einem Lyrikband versammelt sind, scheinen jene Wort-Schätze durch, die der Autor aus St. Gallen selbst gefunden hat oder die ihm von anderen überliefert worden sind.

In der Poesie konzentriert sich Bernhard Brack auf das Wesentliche: Seine Gedichte rund ums Reisen und um menschliche Beziehungen verdichten Erlebtes und Beobachtetes in pointierte Sprache. Die tägliche soziale Arbeit schärft Bracks Wahrnehmung und ermöglicht ihm Blicke in die Grenzbereiche der bürgerlichen Gesellschaft. Dabei driftet dieser Realpoet nie in eine nüchterne oder gar zynische Distanziertheit ab, denn in seinem lyrischen Grundton schwingt immer eine generelle Philanthropie mit.

Doch auch die kleinen Absurditäten des Lebens entgehen Brack nicht. Mit Neugier und Entdeckerfreude fängt er solche alltäglichen Schrägheiten in seinen Versen ein. Und weil der mitmenschliche Dialog zentraler Bestandteil seiner Arbeit ist, spielen O-Töne und Einsprengsel von direkter Rede in Bracks Gedichten eine Rolle: So grüßt beispielsweise ein behindertes Kind im Bus alle Menschen und Dinge mit „Hallo Sie“ und „hallo du“. Die Stimmen sprudeln so lange, bis all die „röstfrischen Worte“ auf Papier gebannt sind.

Bernhard Brack versteht es, auch den kleinen Dingen und Begebnissen des Lebens durch interessante Perspektiven ein neues Gesicht zu verleihen. Seine Wahr-Nehmung, die subtile Interpretation der Wirklichkeit, und sein reduzierter Stil, der den Blick auf das eigentlich Entscheidende richtet, machen den Gedichtband „Schräg fällt das Licht“ zu einem kleinen Helfer bei der täglichen Kunst des Überlebens.

Zum Erscheinen des Bandes „Schräg fällt das Licht“ findet am Freitag, 26. Juni in St. Gallen eine Vernissage statt: Ab 20 Uhr liest Bernhard Brack im um 20h im „parfin de siecle“ (Mühlensteg 3, 9000 St. Gallen) seine Gedichte.

Leseproben:

Bratislava

Auf dem Fenstersims
Ein roter Ferrari
In einem Vogelkäfig
Dahinter holpert und
Wackelt die Strassenbahn
Durch den Passantenstrom

Die Kellnerin stellt
Den Tee auf den Tisch
Mit einer Wachsamkeit
Als beträte sie eine Lichtung
Und scheute das Licht –
Mitten im Getriebe

Diese Sekunde nichts

Diese Sekunde nichts

Und die nächste
Nichts zu müssen – nur
Dem fliehenden Himmel
Eine fliessende
Antwort
Sein

Der Autor:

Bernhard Brack ist gebürtiger Schweizer und verdient seinen Lebensunterhalt in der sozialen Arbeit. Beruf und Poesie sind bei ihm symbiotisch eng verbunden, denn sowohl seine Gedichte als auch seine berufliche Tätigkeit nähren einander. Seit 2007 ist Bernhard Brack verantwortlicher Redakteur der Internetplattform www.ueberlebenskunst.org , die eine stetig wachsende Geschichtensammlung von und für Notleidende präsentiert.

Das Buch:

Bernhard Brack
Schräg fällt das Licht
Gedichte
76 Seiten, Broschur
EUR 12,80 [D]
Deiningen 2015
ISBN 978-3-943599-40-4
Verlag Steinmeier
www.Poesie21.de

Die Buchreihe Poesie 21 präsentiert bemerkenswerte zeitgenössische Gedichtbände und lyrische Debüts in deutscher Sprache. Für Poesie 21 kooperiert DAS GEDICHT, Lektorats-Service / Anton G. Leitner Verlag seit 2006 eng mit Druckerei und Verlag Steinmeier GmbH & Co. KG, Deiningen.

Alle Titel der Reihe Poesie 21 werden von „DAS GEDICHT, Lektorats-Service“ unter der Obhut des Erfolgsherausgebers Anton G. Leitner sorgfältig lektoriert und komponiert.

Steinmeier besorgt als Meisterbetrieb und Vertragspartner der Autoren mit seiner hauseigenen Qualitätsdruckerei die Gesamtherstellung und den Verlag der Bände.

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Neuerscheinung: Gedichtband „Mein Eigen“ von Wilhelm Riedel

Im Wissenschaftsjahr 2014, das sich der digitalen Gesellschaft widmet, forscht der Düsseldorfer Lyriker Wilhelm Riedel ganz analog: Die Verse in seinem neuen Band „Mein Eigen“ vereinen mühelos naturwissenschaftliche Beobachtung und philosophische E

Neuerscheinung: Gedichtband "Mein Eigen" von Wilhelm Riedel

Die Gesellschaft befindet sich im digitalen Umbruch. Das Wissenschaftsjahr 2014 befasst sich schwerpunktmäßig mit der digitalen Revolution und will aufzeigen, wie Wissenschaft und Forschung diese Entwicklung mit neuen Lösungen vorantreiben und welche Auswirkungen die digitale Revolution hat. Auch die Buchbranche diskutierte anlässlich der Frankfurter Buchmesse wieder intensiv die Vor- und Nachteile der Digitalisierung. Da scheint ein traditioneller Lyrikband auf Papier beinahe wie ein Anachronismus.

Doch der neue Lyrikband von Wilhelm Riedel „Mein Eigen“ ist keineswegs unzeitgemäß: Selbstbewusst platziert er sich mitten im aktuellen Diskurs und kombiniert naturwissenschaftliches Wissen und philosophische Fragestellungen mit poetischer Sprachfertigkeit – Erkenntnisgewinn garantiert!

Wie jeden Forscher treiben auch den Poeta doctus die großen Fragen um: Weltoffen widmet Riedel sich der Suche nach dem, was „die Welt im Innersten zusammenhält“, und verschließt dabei nicht den Blick auf das Metaphysische. Der Ursprung der Existenz, die „Erinnerung an / Teilchenexplosionen“ oder die Überlegung, ob am Anfang „das Wort oder / das Molekül“ war, ist in den Gedichten des Düsseldorfers ebenso Thema wie das Fortbestehen im Geistigen, die Hoffnung auf etwas, das „indem es vergeht, / aufersteht.“

Die Lebenserfahrung des Dichters klingt ebenso wie sein philosophischer Hintergrund durch jeden Vers des Bands. So bleiben die empirischen Weltbetrachtungen Wilhelm Riedels nie rein oberflächlich. Seine schnörkellose Lyrik versöhnt Materie mit Muse, Analyse mit Anmut, und bietet dem Leser gegenwartsnahe Gedankenanstöße zu zeitlosen Sujets.

Leseprobe:

Gewächs

Ich zweifle nicht daran, dass
aus der Erde Pflanzen wachsen,
und Kraut.

Tief im Boden wartet
es. Schwefelverbindung,
Wasserstoff.

Gelehrte wiederholten
Urzustände im Glas,
die sie erträumten:

Am Anfang war
das Wort oder
das Molekül,

die atomaren
Strukturen
oder die Syntax,

der Atomschrei oder
das schöne Wunder
der Blüte.

Der Autor:

Wilhelm Riedel, 1933 in Darmstadt geboren, arbeitete als Lehrer für Latein, Deutsch, Literatur und Philosophie. Darüber hinaus wirkte er an politischen Diskussionen und Entscheidungen in kommunalen und gewerkschaftlichen Gremien mit. Bislang publizierte er seine Lyrik und erzählende Prosa in 25 Einzelbänden sowie in über 300 Veröffentlichungen in Zeitschriften und Anthologien. 2012 erschien in der Reihe Poesie 21 bereits sein Gedichtband „Das große Omega“.

Das Buch:

Wilhelm Riedel
Mein Eigen
Gedichte
78 Seiten, Broschur
EUR 12,80 [D]
Deiningen 2014
ISBN 978-3-943599-31-2
Verlag Steinmeier
www.Poesie21.de

Die Buchreihe Poesie 21 präsentiert bemerkenswerte zeitgenössische Gedichtbände und lyrische Debüts in deutscher Sprache. Für Poesie 21 kooperiert DAS GEDICHT, Lektorats-Service / Anton G. Leitner Verlag seit 2006 eng mit Druckerei und Verlag Steinmeier GmbH & Co. KG, Deiningen.

Alle Titel der Reihe Poesie 21 werden von \“DAS GEDICHT, Lektorats-Service\“ unter der Obhut des Erfolgsherausgebers Anton G. Leitner sorgfältig lektoriert und komponiert.

Steinmeier besorgt als Meisterbetrieb und Vertragspartner der Autoren mit seiner hauseigenen Qualitätsdruckerei die Gesamtherstellung und den Verlag der Bände.

Kontakt
Poesie 21 im Verlag Steinmeier
Matthias Steinmeier
Gewerbepark 6
86738 Deiningen
09081 / 2964-0
info@Poesie21.de
http://www.poesie21.de

Pressemitteilungen

Lyrisches Debüt: „Wir sind hier nur zu Gast“ von Gerold Sedlmayr

Der Forscher Gerold Sedlmayr bewältigt Vergangenheit in Versen und legt „Schichten um Geschichten“ frei.

Lyrisches Debüt: "Wir sind hier nur zu Gast" von Gerold Sedlmayr

Wir sind hier nur zu Gast von Gerold Sedlmayr

Gerold Sedlmayr ist Professor an der TU Dortmund am Institut für Anglistik und Amerikanistik. Als Kulturwissenschaftler treibt ihn unter anderem das Thema „Wahnsinn“ in Medizin, Politik und Literatur um, speziell in Großbritannien an der Wende zum 19. Jahrhundert. Als Dichter hingegen widmet sich der gebürtige Passauer eher der persönlichen Rückbesinnung: Seine Poesie richtet ihr Augenmerk oft auf Vergangenes, auf die eigenen Wurzeln – denn das Wissen um die familiäre Herkunft hilft bei der Selbstverortung in der Gegenwart. Sedlmayr ist also nicht nur als Forscher der Historie verpflichtet. Auch in seinen Gedichten legt er „Schichten um Geschichten“ frei. Diese poetische Rückschau mag melancholisch gefärbt sein, doch hilft sie dem Autor dabei, den Blick auf das Jetzt und Hier zu schärfen. Wie ausgestreute Brotkrumen führen die Spuren der „verlorenen Zeit“ zurück zum Dichter selbst.

Anlass zur Reflexion bieten ihm die gleichzeitige geographische Nähe und barbarische Ferne von solch geschichtsträchtigen Orten wie Weimar und Buchenwald. Auswüchse der heutigen Gesellschaft kommentiert Sedlmayr bisweilen mit pointiertem Wortwitz, wenn beispielsweise der „Dandy mit dem Handy“ öffentlich Vertragsverhandlungen führt: „Sei nice zu mir, ich hab da eine Offer.“ Eine geradezu kontemplative Einfühlsamkeit entfalten Sedlmayrs Verse, wenn er sich religiösen Themen widmet: „Du musst die Wärme des Holzes / gespürt haben / in der Dunkelheit der neunten Stunde“, heißt es im Gedicht „Passion.“

Gerold Sedlmayrs lyrisches Debüt „Wir sind hier nur zu Gast“ ist eine Einladung an alle Leser, ihre eigene Vergangenheit zu vergegenwärtigen und sich auf die wirklich wichtigen Dinge im Leben zu besinnen.

Leseprobe:

Memento Mori

Lange, glatte Haare.
Lachen in den Augen.
Hauchzarte Haut,
die sich fein
über die Stirn streckt.

Darunter, klar:
Kontur ihres Schädels: os frontale, Stirnbein.
Die Wölbungen,
in denen die Augäpfel liegen.

Als sie unbedarft die Zähne aufeinanderpresst,
erahne ich, wie ihr Unterkiefer
mit Bindegewebe
am Schläfenbein befestigt ist.
Fest und lose zugleich.

Der Autor:

Gerold Sedlmayr wurde 1973 in Passau geboren. Nach dem Lehramtsstudium in den Fächern Englisch und Geschichte promovierte er im Jahr 2004. Seine Habilitation folgte 2010. Seit 2013 ist er Professor am Institut für Anglistik und Amerikanistik der TU Dortmund. Beim Lyrikwettbewerb um den „Hochstadter Stier 2011“ belegte er den dritten Platz (Publikumspreis). Mit „Wir sind hier nur zu Gast“ legt Sedlmayr seinen ersten Gedichtband vor.

Das Buch:

Gerold Sedlmayr
Wir sind hier nur zu Gast
Gedichte
60 Seiten, Broschur
EUR 12,80 [D]
Nördlingen 2014
ISBN 978-3-939777-94-6
Verlag Steinmeier
www.Poesie21.de

Video Gerold Sedlmayr liest „Herbstbegegnung“ (Videoclip auf YouTube, Kanal dasgedichtclip): https://www.youtube.com/watch?v=h92PqfPG-iQ

Pressefoto Gerald Sedlmayr: http://www.aglv.com/pics/Pressefoto-Gerold-Sedlmayr_Foto-DAS-GEDICHT.jpg

Die Buchreihe Poesie 21 präsentiert bemerkenswerte zeitgenössische Gedichtbände und lyrische Debüts in deutscher Sprache. Für Poesie 21 kooperiert DAS GEDICHT, Lektorats-Service / Anton G. Leitner Verlag seit 2006 eng mit Druckerei und Verlag Steinmeier GmbH & Co. KG, Deiningen.

Alle Titel der Reihe Poesie 21 werden von „DAS GEDICHT, Lektorats-Service“ unter der Obhut des Erfolgsherausgebers Anton G. Leitner sorgfältig lektoriert und komponiert.

Steinmeier besorgt als Meisterbetrieb und Vertragspartner der Autoren mit seiner hauseigenen Qualitätsdruckerei die Gesamtherstellung und den Verlag der Bände.

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Poesie 21 im Verlag Steinmeier
Herr Matthias Steinmeier
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