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Pressemitteilungen

„Gerüstbau bei der Hausratversicherung melden?“ – ERGO Verbraucherfrage der Woche

Gut beraten von den Experten der ERGO Versicherungsgruppe

Erika W. aus Torgau:
Mein Haus bekommt einen neuen Anstrich und steht deshalb bald im Gerüst. Ich habe gehört, dass ich jetzt meine Hausratversicherung informieren muss. Stimmt das?

Versicherungsexperte Rolf Mertens von ERGO:
Mit der Baumaßnahme kann eine sogenannte Gefahrerhöhung verbunden sein. Das heißt: Durch ein Gerüst haben Diebe die Möglichkeit, leichter in ein Haus oder eine Wohnung einzusteigen. Ob Sie Ihren Hausratversicherer kontaktieren müssen, steht in Ihren Versicherungsbedingungen. Oft müssen Hauseigentümer ihre Versicherungsgesellschaft sogar schon bei Planung des Gerüstaufbaus informieren. Und Mieter, sobald sie von dem Gerüst erfahren. Denn: Geschieht auf diesem Wege ein Einbruchdiebstahl und Sie haben die Gerüstaufstellung nicht rechtzeitig gemeldet, kann der Versicherer möglicherweise seine Leistungen kürzen oder sogar komplett streichen. Bei manchen Versicherern ist die Gefahrerhöhung durch ein Gerüst aber auch mitversichert. Bei ERGO beispielsweise müssen Sie die geplanten Baumaßnahmen nicht melden.
Anzahl der Anschläge (inkl. Leerzeichen): 810

Die Verbraucherfrage der Woche der ERGO Versicherung und viele weitere Verbrauchertexte stehen für Sie unter www.ergo.com/verbraucher bereit.

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Über die ERGO Versicherungsgruppe
ERGO ist eine der großen Versicherungsgruppen in Deutschland und Europa. Weltweit ist die Gruppe in über 30 Ländern vertreten und konzentriert sich auf die Regionen Europa und Asien. ERGO bietet ein umfassendes Spektrum an Versicherungen, Vorsorge und Serviceleistungen. Im Heimatmarkt Deutschland gehört ERGO über alle Sparten hinweg zu den führenden Anbietern. Rund 46.000 Menschen arbeiten als angestellte Mitarbeiter oder als hauptberufliche selbstständige Vermittler für die Gruppe. 2013 nahm ERGO Beiträge in Höhe von 18 Mrd. Euro ein und erbrachte für ihre Kunden Versicherungsleistungen von 17 Mrd. Euro. 
ERGO gehört zu Munich Re, einem der weltweit führenden Rückversicherer und Risikoträger. Mehr unter www.ergo.com

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Höheres Einbruchsrisiko: Gerüstaufbau am Haus der Versicherung melden

R+V-Infocenter: Wer Gefahrerhöhungen nicht meldet, riskiert seinen Versicherungsschutz – das gilt auch bei längerer Abwesenheit

Höheres Einbruchsrisiko: Gerüstaufbau am Haus der Versicherung melden

Vorsicht bei Bauarbeiten: Ein
Gerüst ist nicht nur für Handwerker
praktisch. Es erleichtert
auch Einbrechern den Zugang
zu den Wohnungen. Wer seiner
Hausratversicherung die veränderte
Gefahrenlage nicht vorher
gemeldet hat, bleibt möglicherweise
a

Wiesbaden, 8. Mai 2014. Ob neuer Anstrich oder Wärmedämmung: Für viele Bauarbeiten ist ein Gerüst am Haus notwendig. Doch das praktische Gestell erhöht auch die Gefahr eines Einbruchs – weil Diebe bequemer als sonst in die Wohnung gelangen. Die Bewohner müssen aufpassen, dass sie in diesem Fall nicht auf dem Schaden sitzenbleiben. „Durch das Gerüst ändert sich die Gefahrenlage der Wohnung. Das müssen Eigentümer oder Mieter der Hausratversicherung melden, sonst riskieren sie ihren Versicherungsschutz“, erklärt Michael Urban, Schadensexperte beim Infocenter der R+V Versicherung in Wiesbaden.

Versicherte müssen die erhöhte Gefahr bei Gerüsten melden – aber auch in vielen anderen Fällen. „Versicherten ist oft nicht bewusst, dass Veränderungen in der Umgebung Einfluss auf ihren Versicherungsschutz haben können“, so R+V-Experte Michael Urban. Wenn ein Haus oder eine Wohnung länger als 60 Tage leer stehen – beispielsweise durch einen Umzug oder einen Auslandsaufenthalt – sollte dies die Hausratversicherung wissen.

Die Gefahrenlage kann sich auch ändern, wenn ein Gewerbebetrieb in der Nachbarschaft eröffnet. Michael Urban: „Zieht etwa eine Lackiererei oder ein Reifenhandel in die direkte Umgebung, steigt das Brandrisiko. Und das hat möglicherweise Auswirkungen auf die Wohngebäudeversicherung.“

R+V-Experte Urban empfiehlt, der Versicherung im Zweifelsfall immer sofort und schriftlich mitzuteilen, wenn sich etwas an den äußeren Bedingungen ändert. Die Versicherung prüft dann, wie hoch das neue Risiko ist. „Meistens müssen die Versicherten nicht einmal mehr bezahlen.“ Bildquelle:kein externes Copyright

Das R+V-Infocenter wurde 1989 als Initiative der R+V Versicherung in Wiesbaden gegründet. Es informiert regelmäßig über Service- und Verbraucherthemen. Das thematische Spektrum ist breit: Sicherheit im Haus, im Straßenverkehr und auf Reisen, Schutz vor Unfällen und Betrug, Recht im Alltag und Gesundheitsvorsorge. Dazu nutzt das R+V-Infocenter das vielfältige Know-how der R+V-Fachleute und wertet Statistiken und Trends aus. Zusätzlich führt das R+V-Infocenter eigene Untersuchungen durch: Die repräsentative Langzeitstudie über die „Ängste der Deutschen“ ermittelt beispielsweise bereits seit 1991 jährlich, welche wirtschaftlichen, politischen und persönlichen Themen den Menschen am meisten Sorgen bereiten.

Infocenter der R+V Versicherung
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