Tag Archives: Gender Pay Gap

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Hälfte aller Unternehmen sieht keinen Gender Pay Gap

Aktuelle Studie untersucht Lohnungleichheit in Deutschland

Hälfte aller Unternehmen sieht keinen Gender Pay Gap

Frauen verdienen im gleichen Job durchschnittlich 6 % weniger als Männer. Warum?

Dass es eine Entgeltlücke zwischen Frauen und Männern („Gender Pay Gap“) gibt, darüber ist man sich in Deutschland einig. Laut Statistischem Bundesamt liegt der unbereinigte Durchschnittsverdienst von Frauen um 21 % niedriger als der von Männern. Nur im eigenen Betrieb wollen Führungskräfte davon nichts wissen. Knapp die Hälfte der Personalleiter (49 %) meint, dass in ihrem Unternehmen keine Entgeltlücke existiert. Das zeigen die Ergebnisse der aktuellen Randstad-ifo-Personalleiterbefragung.

Wie kann es sein, dass so viele Betriebe keinen Gender Pay Gap erkennen? Ein großer Teil des Lohnunterschieds kann durch strukturelle Unterschiede erklärt werden, die über Unternehmensgrenzen hinausgehen. Für Führungskräfte, die lediglich Gehälter innerhalb ihres Unternehmens oder ihrer Abteilung vergleichen, kann der Lohnunterschied deshalb deutlich kleiner aussehen als er tatsächlich ist. Zu den strukturellen Unterschieden gehört, dass Frauen und Männer in unterschiedlichen Branchen, Berufen und Positionen verteilt sind. Rechnet man diese Faktoren heraus, bleibt laut Statistischem Bundesamt noch ein Gehaltsunterschied von 6 %.

Frauen verdienen also auch bei vergleichbarer Qualifikation und Tätigkeit durchschnittlich 6 % weniger als Männer. Führungskräfte, die eine Lohnlücke in ihrem Unternehmen erkennen, nennen auch dafür Gründe. „Berufserfahrung“ ist mit 42 % die häufigste Erklärung. Auch „Arbeitsleistung“ (36 %), „Betriebszugehörigkeit“ (32 %) und „Verhandlungsgeschick“ (21 %) werden als Gründe angeführt.

„Lohnunterschiede existieren in vielen Unternehmen, auch wenn sie nicht immer offensichtlich zu erkennen sind“, so Petra Timm, Director Group Communications bei Randstad Deutschland. „Alle Beteiligten können etwas gegen die Lohnlücke tun. Auf der einen Seite liegt es an Politik und Wirtschaft, auf strukturelle Diskriminierung zu achten und sie zu unterbinden. Auf der anderen Seite zeigen die Studienergebnisse, dass Frauen selbst einen Unterschied machen können, indem sie bei Gehaltsverhandlungen selbstbewusst auftreten.“

Zur Randstad-ifo-Personalleiterbefragung
Die in Zusammenarbeit von Randstad und dem ifo-Institut entwickelte Randstad-ifo- Personalleiterbefragung zeigt die langfristige Bedeutung und Funktion von Flexibilisierung im Personaleinsatz. Dazu werden vierteljährlich mehr als 1.000 Personalleiter befragt. Im Rahmen der Sonderfrage werden zusätzlich aktuelle Personalthemen aufgegriffen. Mehr Informationen und den kompletten Berichtsband der Studie zum Download gibt es unter www.randstad.de/publikationen

Mit durchschnittlich rund 59.500 Mitarbeitern und rund 550 Niederlassungen in 300 Städten sowie einem Umsatz von rund 2,3 Milliarden Euro (2017) ist die Randstad Gruppe der führende Personaldienstleister in Deutschland. Randstad bietet Unternehmen unterschiedlicher Branchen umfassende Personalservice-Konzepte. Neben der klassischen Zeitarbeit gehören zum Portfolio der Randstad Gruppe unter anderem die Geschäftsbereiche Professional Services, Personalvermittlung, HR Lösungen und Inhouse Services. Mit seinen passgenauen Personallösungen ist Randstad ein wichtiger strategischer Partner für seine Kundenunternehmen. Durch die langjährige Erfahrung unter anderem in der Personalvermittlung und Personalüberlassung sowie individuelle Leistungs- und Entwicklungsangebote für Mitarbeiter und Bewerber, ist Randstad auch für Fach- und Führungskräfte ein attraktiver Arbeitgeber und Dienstleister. Als Impulsgeber für den Arbeitsmarkt hat Randstad bereits im Jahr 2000 einen flächendeckenden Tarifvertrag mit ver.di abgeschlossen, der als Grundlage für die geltenden tariflichen Regelungen in der gesamten Branche diente. Randstad ist seit 50 Jahren in Deutschland aktiv und gehört zur niederländischen Randstad N.V.: mit einem Gesamtumsatz von rund 23,3 Milliarden Euro (Jahr 2017), über 668.800 Mitarbeitern täglich im Einsatz und rund 4.800 Niederlassungen in 39 Ländern, ist Randstad einer der größten Personaldienstleister weltweit. Zur deutschen Randstad Gruppe gehören neben den Unternehmen Randstad Deutschland GmbH & Co KG auch die Unternehmen Tempo Team, Gulp, Monster, twago, Randstad Sourceright, Randstad Outsourcing GmbH sowie Randstad Automotive und Randstad Financial Services. Vorsitzender und Sprecher der Geschäftsführung der Randstad Gruppe Deutschland ist Richard Jager.

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Unternehmen halten Entgelttransparenzgesetz für wirkungslos

Aktuelle Studie untersucht Lohnungleichheit in Deutschland

Unternehmen halten Entgelttransparenzgesetz für wirkungslos

Das Entgelttransparenzgesetz soll helfen, die Lohnunterschiede zwischen Angestellten zu verringern. Seit Anfang des Jahres schreibt es unter anderem vor, dass Unternehmen auf Anfrage ihrer Mitarbeiter Auskunft zu Gehältern der Kollegen geben müssen – wenn eine Reihe von Bedingungen erfüllt sind. Geht es nach den betroffenen Unternehmen, hat das Gesetz seinen Zweck verfehlt, wie die Ergebnisse der aktuellen Randstad-ifo-Personalleiterbefragung zeigen.

Lediglich 13 % der befragten Personalleiter sind der Meinung, das Entgelttransparenzgesetz sei eine wirkungsvolle Maßnahme, um Lohnungleichheiten zu reduzieren. Ein häufiger Kritikpunkt ist die mit dem Gesetz verbundene Auskunftspflicht und der dadurch entstehende Verwaltungsaufwand. Außerdem wird die Umsetzung der Auskunftspflicht angezweifelt, da sie erst in Unternehmen mit mehr als 200 Mitarbeitern gilt und nur ein gemittelter Gehaltswert von mindestens sechs Kollegen angefragt werden darf.

Das Entgelttransparenzgesetz ist komplex und für einige Unternehmen schwer zu durchschauen. Rund ein Viertel der Befragten wusste nicht, ob ihr Unternehmen von den Auflagen betroffen ist. Noch größer ist der Teil der Personalleiter, die sich kein Urteil darüber zutrauen, ob das Gesetz effektiv ist oder nicht. 45 % der Befragten hatten keine Meinung dazu.

„Eine Regelung, die in erster Linie Arbeitnehmer schützen soll, muss für diese einfach zu begreifen sein. Für Angestellte ohne entsprechendes Fachwissen kann das Entgelttransparenzgesetz einschüchternd wirken und sie davon abhalten, einen Antrag auf Auskunft zu stellen“, so Petra Timm, Director Group Communication Randstad Deutschland. „Auch wenn das Gesetz noch Verbesserungspotential hat, stellt es dennoch einen wichtigen Schritt in der Diskussion um faire Bezahlung in Unternehmen dar.“

Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend hat inzwischen einen Quickcheck herausgegeben, mit dem Unternehmen prüfen können, ob sie vom Entgelttransparenzgesetz betroffen sind. Arbeitnehmer können die Lohnauskunft über vorgefertigte Formulare beantragen.

Zur Randstad-ifo-Personalleiterbefragung
Die in Zusammenarbeit von Randstad und dem ifo-Institut entwickelte Randstad-ifo- Personalleiterbefragung zeigt die langfristige Bedeutung und Funktion von Flexibilisierung im Personaleinsatz. Dazu werden vierteljährlich mehr als 1.000 Personalleiter befragt. Im Rahmen der Sonderfrage werden zusätzlich aktuelle Personalthemen aufgegriffen. Mehr Informationen und den kompletten Berichtsband der Studie zum Download gibt es unter www.randstad.de/publikationen.

Mit durchschnittlich rund 59.500 Mitarbeitern und rund 550 Niederlassungen in 300 Städten sowie einem Umsatz von rund 2,3 Milliarden Euro (2017) ist die Randstad Gruppe der führende Personaldienstleister in Deutschland. Randstad bietet Unternehmen unterschiedlicher Branchen umfassende Personalservice-Konzepte. Neben der klassischen Zeitarbeit gehören zum Portfolio der Randstad Gruppe unter anderem die Geschäftsbereiche Professional Services, Personalvermittlung, HR Lösungen und Inhouse Services. Mit seinen passgenauen Personallösungen ist Randstad ein wichtiger strategischer Partner für seine Kundenunternehmen. Durch die langjährige Erfahrung unter anderem in der Personalvermittlung und Personalüberlassung sowie individuelle Leistungs- und Entwicklungsangebote für Mitarbeiter und Bewerber, ist Randstad auch für Fach- und Führungskräfte ein attraktiver Arbeitgeber und Dienstleister. Als Impulsgeber für den Arbeitsmarkt hat Randstad bereits im Jahr 2000 einen flächendeckenden Tarifvertrag mit ver.di abgeschlossen, der als Grundlage für die geltenden tariflichen Regelungen in der gesamten Branche diente. Randstad ist seit 50 Jahren in Deutschland aktiv und gehört zur niederländischen Randstad N.V.: mit einem Gesamtumsatz von rund 23,3 Milliarden Euro (Jahr 2017), über 668.800 Mitarbeitern täglich im Einsatz und rund 4.800 Niederlassungen in 39 Ländern, ist Randstad einer der größten Personaldienstleister weltweit. Zur deutschen Randstad Gruppe gehören neben den Unternehmen Randstad Deutschland GmbH & Co KG auch die Unternehmen Tempo Team, Gulp, Monster, twago, Randstad Sourceright, Randstad Outsourcing GmbH sowie Randstad Automotive und Randstad Financial Services. Vorsitzender und Sprecher der Geschäftsführung der Randstad Gruppe Deutschland ist Richard Jager.

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Anmeldung jetzt freigeschaltet – Equal Pay Day Koeln 2017

– Equal Pay Day am 13.03.2017 in der VHS Koeln
– Anmeldung jetzt freigeschaltet
– Workshops und Podiumsdiskussion mit Teilnehmerinnen aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft

Anmeldung jetzt freigeschaltet - Equal Pay Day Koeln 2017

(Bildquelle: Businessfotografie Inga Haar)

Unter dem Motto „Endlich partnerschaftlich durchstarten“ veranstaltet die Regionalgruppe Koeln der Business and Professional Women (BPW) Germany den Equal Pay Day 2017 in Koeln. Der Aktionstag zum Thema Entgeltgleichheit findet am 13.03.2017 von
18 bis 21 Uhr im FORUM Volkshochschule am Neumarkt statt. Der Eintritt ist frei.
Der Equal Pay Day symbolisiert den Tag im Jahr, bis zu dem Frauen im Vergleich zu ihren maennlichen Kollegen statistisch gesehen umsonst arbeiten – aufgrund der Lohnluecke von aktuell 21 Prozent. Der internationale Aktionstag fur gleiche Bezahlung von Frauen und Maennern findet 2017 zum 10. Mal statt – ein Grund zu feiern?
Zum zehnjaehrigen Jubilaeum erwartet die Besucherinnen und Besucher des Koelner Aktionstages ein abwechslungsreiches Programm. Elfi Scho-Antwerpes, MdB, Buergermeisterin der Stadt Koeln, eroeffnet die Veranstaltung mit einem Rueckblick auf „10 Jahre Equal Pay Day“. „Frauen im Karneval“ stehen im Mittelpunkt des Vortrags von Barbara Lampl, KG Apollonia, Beraterin Empathic Business.
Die anschließende Podiumsdiskussion steht unter dem Motto „Endlich partnerschaftlich durchstarten! 10 Jahre Equal Pay Day – (k)ein Grund zum Feiern?!“.
Auf der Buehne – eine vielfaeltige Runde aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft: Dagmar Dahmen, Gleichstellungsbeauftragte Stadt Koeln, Maxi-Karine Stamer, Geschaeftsfuehrerin Wilde & Partner und Vorstand BFBM, Fabienne Stordiau, Geschaeftsfuehrerin Allround Team Agentur, daneben Petra Schellhase, Mitglied der Gewerkschaft der Polizei und stellv. Gleichstellungsbeauftragte, Marie-Agnes Kratz, Betriebsraetin Bayer CropScience AG und Mitglied IGBCE, Eva Pohl, Beauftragte fur Chancengleichheit am Arbeitsmarkt bei der Agentur fur Arbeit Koeln, desweiteren Claudia Vogt, Leiterin Fleet and Remarketing und Petra Sorge-Booms, Leiterin Marketing FSO und Mitglied im Verband berufstatiger Muetter, beide Ford Werke, sowie Robert Franken, Digital & Diversity Berater und Brigitte Lausch, Mitglied im BPW-Bundesvorstand.
Parallel zur Podiumsdiskussion haben Besucherinnen und Besucher die Moeglichkeit, sich in kostenlosen Workshops von Experten aus der Praxis zu Themen wie Startup-Gruendung und Online-Marketing beraten zu lassen. Zum Ausklang der Veranstaltung erwartet die Gaeste Comedian und Podcaster Frank Eilers mit seiner Keynote „Ich bin ein Feminist“.
Die Veranstaltung beginnt um 18:00 Uhr im FORUM Volkshochschule am Neumarkt Eingeladen sind Frauen und Maenner jeden Alters. Der Eintritt ist frei, Anmeldung ist erforderlich. Ab sofort ist die Anmeldung moeglich unter http://doo.net/veranstaltung/7933/buchung Dort steht auch der Programmflyer zum Download zur Verfuegung.
Weitere Informationen zum Akionstag auf https://www.facebook.com/equalpaydaykoeln/
Pressefotos stehen unter http://www.equalpayday.de/presse/ zur Verfuegung.

Zum Veranstalter:
Mit rund 40 Clubs und rund 1.800 Mitgliedern ist der Business and Professional Women (BPW) Germany e.V. eines der groeßten und aeltesten Berufsnetzwerke fuer angestellte und selbststaendige Frauen in Deutschland. Der in den 30er Jahren entstandene und nach der Aufloesung unter den Nationalsozialisten 1951 neu gegruendete gemeinnuetzige Verband unterstuezt berufstaetige Frauen auf vielfaeltige Weise: Neben persoenlichem Austausch, Vortraegen, Tagungen und Mentoring leistet das Netzwerk politisch-gesellschaftliche Lobbyarbeit auf nationaler und internationaler Ebene und engagiert sich fur humanitaere Zwecke. Der BPW Germany kooperiert mit Wirtschaft, Medien, Politik und unterstuetzt seine Partner in Fragen der Unternehmensverantwortung und Chancengleichheit im Beruf. 2008 initiierte das Netzwerk den Equal Pay Day in Deutschland, der internationale Aktionstages fur Entgeltgleichheit zwischen Frauen und Maennern, und erhielt dafur 2009 die Auszeichnung „Ort im Land der Ideen“.
Der BPW Germany ist Teil des BPW International, der in rund 100 Landern, darunter 31 europaeischen Laendern, vertreten ist und Beraterstatus bei den Vereinten Nationen und beim Europarat genießt. Außerdem ist der BPW Germany Mitglied im Deutschen Frauenrat und in der United Leaders Association (ULA).

Pressekontakt:
Martina Budde, Projektleitung Equal Pay Day Koeln 2017, BPW e.V. Regionalgruppe Koeln
mn.budde@gmail.com
Mobil: 0172 5334058
BPW e.V. Regionalgruppe Koeln Rolandstraße 61, 50677 Koeln
BPW Germany e.V. Schloßstraße 25, 12163 Berlin

Mit rund 40 Clubs und rund 1.800 Mitgliedern ist der Business and Professional Women (BPW) Germany e.V. eines der groeßten und aeltesten Berufsnetzwerke fuer angestellte und selbststaendige Frauen in Deutschland.

Kontakt
BPW Germany e.V., Regionalgruppe Köln
Martina Budde
Rolandstraße 61
50677 Köln
0172 5334058
mn.budde@gmail.com
http://www.bpw-koeln.de/equal-pay-day/

Pressemitteilungen

Gehaltsstudie von Questback und Marktforschung.de zeigt Rückgang des Gender Pay Gaps

-Bei Marktforscher mit 20 Jahren Berufserfahrung besteht aktuell der größte Verdienstunterschied zwischen Mann und Frau

-Studie zeigt aktuelle Gehaltsentwicklungen auf und bietet Systematik zur Eigenkalkulation des Gehalts

Köln, 14.07.2016: Questback , Anbieter von Feedback Management Software, veröffentlicht heute die in Zusammenarbeit mit Marktforschung.de erstellte „Gehaltsstudie 2016“. Im Zeitraum 2010 bis 2016 wurden mehr als 5.000 Marktforscher auf Unternehmens- sowie Dienstleisterseite zu ihrer Verdienstsituation befragt. Erfasst wurden unter anderem Jahres- bzw. Monatsgehalt, variable Gehaltsanteile, Zuschüsse zur betrieblichen Altersversorge, andere Zuschüsse, Firmenwagen sowie Teilzeitarbeit. Speziell im Fokus der Studie steht der „Gender Pay Gap“, die unterschiedliche Bezahlung für gleichwertige Arbeit von männlichen und weiblichen Mitarbeitern. Daneben wurden weitere Gehaltsfaktoren wie Studienrichtung, Abschluss, Berufserfahrung, Führungsverantwortung sowie Unternehmensart und -größe abgefragt.

Leichter Rückgang des Gender Pay Gaps

Der Gender Pay Gap beschreibt den prozentualen Unterschied im durchschnittlichen Bruttostundenverdienst von Männern und Frauen. Die Gehaltsstudie 2016 zeigt, dass der Gender Pay Gap in der Marktforschungsbranche im Zeitraum 2014 bis 2016 gegenüber dem Erhebungszeitraum 2010 bis 2013 leicht gesunken ist. Der bereinigte Gender Pay Gap liegt für den Zeitraum 2014 bis 2016 bei durchschnittlich 9 Prozent, das entspricht 5.700 Euro im durchschnittlichen Jahresbruttoverdienst.
Als Faktoren für die Verdienstunterschiede bei Männern und Frauen identifiziert die Studie Berufserfahrung, Position, Unternehmensart und -größe sowie Bildungsabschluss, Arbeitsort und Teilzeitarbeit. Weiche Faktoren, die den Gender Pay Gap beeinflussen, aber nicht faktisch überprüft werden können, sind unter anderem Persönlichkeitsmerkmale wie Selbstbewusstsein, persönliche Einstellungen, beispielsweise die zur Karriere sowie weitere Merkmale von Arbeitgebern, wie etwa eine spezielle Compliancekultur.
Bemerkenswert ist, dass der Gender Pay Gap mit zunehmender Berufserfahrung und Größe des Unternehmens ansteigt. Bei Marktforschern mit 20 Jahren Berufserfahrung ist er mit 24 Prozent aktuell am größten. Sind Marktforscher in Unternehmen mit 101 – 500 Mitarbeitern beschäftigt und dort in einer Führungsposition, sind sie mit einem Gender Pay Gap von immerhin 19 Prozent konfrontiert. Der insgesamt geringe Gender Pay Gap, den die Studie bei der jungen Generation von Marktforschern belegt, lässt hoffen, dass sich sowohl auf Arbeitgeber- als auch auf Arbeitnehmerseite der Trend zum Positiven wendet.

Mathematiker und Statistiker verdienen in der Marktforschung am meisten

Die Studie zeigt: Für angehende Marktforscher lohnt sich ein Studium in jedem Fall, es kommt aber auf die Art des Abschlusses sowie die gewählte Studienrichtung an. Für Studienabsolventen mit einem Diplom oder Magister sind die höchsten Jahresgehälter zu erreichen. Spitzenreiter sind mit durchschnittlich 71.000 Euro Jahresgehalt studierte Mathematiker und Statistiker, während Soziologen mit 55.000 Euro das niedrigste Jahresgehalt beziehen. Eine Promotion befördert das Jahresgehalt von Marktforschern auf durchschnittlich 77.000 Euro. Demgegenüber verdient nur ein Viertel der Marktforscher ohne Hochschulabschluss mehr als 55.000 Euro im Jahr.

Generell dürfen Marktforscher nach drei bis sechs Jahren den ersten großen Gehaltssprung erwarten, der sich noch steigert, sobald Führungsverantwortung übernommen wird: Schon bei einer Führungsverantwortung von bis zu fünf Mitarbeitern werden Gehälter von über 78.000 Euro möglich. Ein weniger wichtiger Gehaltsfaktor ist die Größe eines Unternehmens. Erst ab 500 Mitarbeitern steigt das Jahresgehalt von Marktforschern signifikant an.

Flussdiagramm zur Einordnung des Marktwertes

Als besonderen Mehrwert für Marktforscher bietet die Studie eine differenzierte Gegenüberstellung der Gehälter nach personen- und arbeitgeberbezogenen Faktoren. Mithilfe dieser im Flussdiagramm dargestellten Werte können Marktforscher ihr Idealgehalt errechnen und damit ihren aktuellen Marktwert überprüfen.

Die gesamte Studie finden Sie hier zum kostenfreien Download bereit.

Questback ist Europas Marktführer für Enterprise Feedback Management-Software mit mehr als einer Milliarde abgeschlossener Umfragen. Über 4000 Kunden aus allen Branchen nutzen die Softwarelösungen für komplexe Mitarbeiterbefragungen, Kundenbefragungen und Marktforschung. Dazu zählen zum Beispiel Lufthansa, Telekom, Payback, Hilti, Daimler und Coca-Cola.

Questback bildet den gesamten Feedback-Prozess von Datenerhebung über deren Verarbeitung bis hin zur Visualisierung ab. Hier endet die Wertschöpfungskette der Daten nicht in einem statischen Reporting, denn Questback setzt Kundenmeinung, Mitarbeiter-Feedback und Unternehmenskennzahlen in Beziehung. Dynamische Auswertungs-Tools liefern Echtzeit-Erkenntnisse für belastbare Entscheidungen. Questback hostet alle Daten in deutschen ISO- und BSI-zertifizierten Data-Centern. Das Unternehmen hat heute Niederlassungen in 19 Ländern und beschäftigt mehr als 300 Mitarbeiter. Deutscher Unternehmenssitz ist Köln. Hauptfirmensitz ist Oslo, Norwegen. Mehr zu Questback und Feedback finden Sie unter www.questback.de.

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Gender Pay Gap noch immer Thema im europäischen Vergleich

Laut Stand des Statistischen Bundesamtes Deutschland verdienen Frauen EU-weit rund 16 % weniger als Männer. „Gender Pay Gap“ wird dieses weitverbreitete Phänomen genannt und es dürfte kaum jemanden geben, der noch nie – unter welcher Bezeichnung auch immer – von dieser Thematik gehört hat. Wie sieht jedoch die persönliche, praktische Erfahrung der eigenen User aus? Die jüngste Umfrage der international agierenden Jobsuchmaschine JOBkralle / JOBswype richtete sich mit genau dieser Frage an ihre User und Userinnen in Deutschland, der Schweiz, Österreich, dem Vereinigten Königreich, Irland, Polen, Ungarn, Tschechien, der Slowakei und Rumänien. Herausgekommen ist ein weitestgehend homogenes Ergebnis – der Großteil der Teilnehmer antwortete auf die Frage, ob Männer und Frauen an ihrem Arbeitsplatz bei gleicher Leistung gleich verdienen, mit einem klaren „Nein“.

Gründe für diese geschlechterspezifische Differenz im Gehalt gibt es viele – allen voran die Karenzzeit der Frau, in der der Mann weiterhin die Karriereleiter emporklimmt, nach der die Frau aber häufig erst wieder langsam oder auch nur in Teilzeit wieder ins Arbeitsleben zurückfindet. Auch bei etwaigen Beförderungen kann es vorkommen, dass Frauen aus genau diesem Grund – unabhängig ihrer Leistung – übergangen werden. Glücklicherweise ist dies natürlich keinesfalls in jedem Betrieb die Regel und es gibt heutzutage mehr Frauen in Chefpositionen denn je, dennoch scheint der Gender Pay Gap noch nicht der Vergangenheit anzugehören. Die Umfrageergebnisse stützen diese Feststellung, denn, abgesehen vom Vereinigten Königreich, gaben Userinnen und User in allen Ländern an, dass Männer und Frauen bei gleicher Leistung in ihrem Unternehmen nicht gleich bezahlt würden. Mit 43% – 62% an Angaben, dass Männer und Frauen ungleich bezahlt werden, bildet dies noch immer eine erschreckende Mehrheit, die Unternehmen zum Nachdenken anregen sollte. Erfahrung und Kompetenz sollten die einzigen Kriterien sein, die das Gehalt eines Angestellten bestimmen.

JOBkralle ist eine international agierende Jobsuchmaschine mit Präsenzen in 10 EU-Ländern (Deutschland, Österreich, Schweiz, Vereinigtes Königreich, Irland, Ungarn, Polen, Tschechien, Slowakei, Rumänien) und 7 Sprachen. Regelmäßig werden die europaweit 5000 User zu Themen rund um den Arbeitsmarkt befragt.

JOBkralle führte die User-Umfrage im April 2016 durch.

Deutschland http://www.jobkralle.de
Österreich http://www.jobswype.at
Schweiz http://www.jobkralle.ch

Jobkralle Jobsuchmaschine für tausende Stellenangebote – einfache, schnelle und bequeme Jobsuche nach unterschiedlichsten Branchen, Tätigkeitsfeldern und Arbeitsformen: Vollzeit, Teilzeit, Studentenjobs, Ferienjobs, Praktikum, Ausbildungsplatz, Lehrstellen

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