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Mensch, bleib be-greifbar!

Die Welt der Dinge & Gefühle und die Parallelwelt der Bits & Bots

Mensch, bleib be-greifbar!

Thomas Wehrs (Coaching, Transaktionsanalyse, Organisationsentwicklung aus Berlin)

Gibt es eine Renaissance der Dinge, die man haptisch, visuell, auditiv und sensorisch erfassen kann? Was besitzt die konkret-reale, bodenständige Welt um uns herum was Algorithmen nicht bieten?

Haben Sie tatsächlich alle Schallplatten und Plattenspieler auf Trödelmärkten oder bei Entrümpelungen entsorgt? Schade, das war recht kurzsichtig. Heute könnten Sie diese gut und teuer an den Mann/die Frau bringen. Vinyl ist in. Wenn Sie mal die Ohren spitzen, können Sie im Rauschen der verfliegenden Zeit signifikante, zunächst irritierende Signale empfangen: das Wispern von Buchseiten, wie eine Stahlfeder über Papier kratzt, eine fiepende Nadel, die ihre Kreise über eine Vinyl-Schallplatte zieht oder das fluffige Geräusch der Wachsmalkreide, mit der Erwachsene Malbücher kolorieren, die es speziell für sie und nicht für ihre Kids gibt.

Sehnen wir uns wieder umso mehr nach körperlicher Gegenständlichkeit und haptischer Konkretheit zurück, je stärker das Internet der Dinge unsere Welt entmaterialisiert? Längst kullern wieder lustige Würfel über die Spielfelder des „Mensch-Ärgere-dich-Nicht“, werden Kochshows zu Straßenfegern und die beruhigende Landidylle in Special-Interest-Zeitschriften, die mit dem konkreten Landleben so wenig zu tun hat wie ein digitales Bit mit einem zischenden Pils, ist das neue Arkadien.

Was ist passiert?

Die Schallplatte ist in ihrer realen Körperlichkeit be-greifbar. Käuflich erworben kann ich sie stolz nach Hause tragen. Sie gehört mir, wird ein Stück meiner Welt der Dinge. Kein Konsumbedürfnis greift sich hier Raum, sondern die urmenschliche Lust am Sich-Aneignen, sich die Welt untertan machen. Kleine Siege der Autonomie. Was wäre aus Christopher Columbus und Vasco da Gama geworden, wenn ihrer Herrscher sie vor einen Computer (respektive ein Schreibpult) gesetzt und nicht mitsamt Galeeren und Segelschiffen über die noch unergründeten Weltmeere geschickt hätten? Die Entdecker der Neuzeit sind virtuell zugange, ihre Daseinsberechtigung beziehen sie aus dem genialen Können ihrer digitalen Galeerensklaven, die sie Algorithmen, Bits und Bots nennen.

Wo Gefahr ist auch Rettung

Menschen, die beginnen sich auffällig zu verhalten im Sinne von digitalem Überdruss sollten nicht hospitalisiert werden, sondern imitiert. Bald könnten sie einer aussterbenden Rasse angehören: Sie haben sich eine schützenswerte Restwürde bewahrt. Erinnern wir uns noch an die analogen Kommunikationszentren, den Stammtisch, die Eckkneipentheke, das Kaffeehaus, Familienfeier und Vereinsleben? Heute erwarten wir den ultimativen Kick von den digitalen Errungenschaften statt der Lebendigkeit und Emotionalität eines bereichernden Gespräches nachzuspüren.

Was und wie wir rezipieren, sagt viel über uns aus

Schon wenden sich junge Leute wieder dem linearen Fernsehen zu, weil die Unbegrenztheit der digitalen Medien sie in Entscheidungsnot bringt. Streaming wird das Revival der Schallplatte munter überleben. Aber wird sich das soziale Wesen Mensch künftig mit dem Mainstream zufriedengeben oder sich in analogen Nischen mehr zuhause fühlen? 2016 stieg der Vinyl-Absatz hierzulande um 40 Prozente gegenüber dem Vorjahr auf satte 70 Millionen Euro. Ausfluss einer modischen Laune oder Symptom einer tiefergehenden, sich fast unbewusst vollziehenden Sinnkrise? Sind wir es nicht längst Leid, vom Sog des Immer-Gleichen mitgerissen zu werden und sehnen wir uns nicht danach unser Streben nach einzigartiger Individualität voll auszuleben? Der Umsatz an E-Books stagniert, während das totgesagte Buch und Print-Medien wieder gefragt sind, gerade bei der Generation Y.

Neben der schleichenden Verödung der haptischen Welt sollten wir die massenhafte Verflachung unserer Beziehungs- und Gesprächskultur fürchten. Ist uns eigentlich bewusst, wie stark das digitale Zeitalter unsere Denk-, Gefühls- und Handlungsmuster geprägt und unsere Umgangsformen und Beziehungsstrategien beeinflusst hat? Heute können wir mit einem Smartphone oder Computer kommunizieren, die Welt abbilden, uns mit jedem jederzeit und überall vernetzen, in ein grenzenloses Informations-Universum vorstoßen und Digitalzeit in Realzeit verwandeln. Nicht jedem bekommt diese Übersättigung. Legt uns gerade die digitale die Grenzenlosigkeit neue Grenzen auf? Spielt sich die Beziehungswelt heute auf dem kantigen Gebirgsgrat zwischen „alles geht“ und „nichts geht mehr wirklich“ ab?

Das Gegenmittel zur Überdosis Digitalis?

Immer mal innehalten, um zu spüren wie sich das reale Umfeld anfühlt. Wie sich Berührungen, Gesten, Gespräche auf uns auswirken. Und die digitale Welt einteilen in das, was uns taugt oder worauf wir gut und gerne verzichten können. Mensch bleiben – ganz einfach.

Beratung Coaching Organisationsentwicklung Gesprächsmedien

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Nicht ausgelebte Emotionen als Ursprung von Gewalt

Nicht ausgelebte Emotionen als Ursprung von Gewalt

Nicht ausgelebte Emotionen als Ursprung von Gewalt

(Mynewsdesk) Dr. med. Daniel Dufour zeigt, welche gesundheitlichen und gesellschaftlichen Folgen die Unterdrückung von Gefühlen hat Nicht ausgelebte Emotionen wie Wut und Trauer sind Ursache für viele Beschwerden, die sich sowohl in der Gesundheit des Einzelnen als auch in der ganzen Gesellschaft niederschlagen. Dr. med. Daniel Dufours neues Buch „Wut ist gut!“ weist einen Weg zur Heilung, der nicht auf Kontrolle, sondern auf Ausleben setzt. Die Denke zum Schweigen bringen „Wir haben eben manchmal Lust, den oder die umzubringen, die uns Leid zufügen oder zugefügt haben. Diese Gefühle existieren, und das nicht zu akzeptieren, hat verhängnisvolle Folgen: anhaltende körperliche Spannungen, die ihrerseits zu Unwohlsein, Beschwerden und Krankheiten führen können.“ Mit dieser drastischen Einschätzung wendet sich der als Begründer der OGE-Methode (Umkehrung von Ego) bekannt gewordene Schweizer Arzt und Autor Dr. med. Daniel Dufour in seinem neuen Buch den eigentlichen Ursachen von Krankheiten und Konflikten zu, die viel mit seinen eigenen Erfahrungen in Kriegsgebieten zu tun haben. Dabei unterscheidet er zwischen der Gewalt gegen andere und der Gewalt gegen sich selbst, zu der auch Krankheit, Schuldgefühle und mangelndes Selbstvertrauen gehören. Die Gewalt gegen andere äußert sich dagegen meist als Zornesausbruch oder Machtmissbrauch. Ursache für beide sei das von Dufour als „Denke“ bezeichnete nutzlose und geschwätzige Kreisen der Gedanken um sich selbst, das alles andere blockiert und in falsche Bahnen leitet: „Aufgrund der Denke verlieren wir unsere Persönlichkeit, denn sie trennt uns von unserem innersten Wesen.“ Nur wenn die Denke zum Schweigen gebracht werde, können wir unsere eigene Wirklichkeit und unser innerstes Wesen wiedererlangen, das allein ein Dasein im weitesten Sinn ermöglicht. Wut ist gut Der Titel des neuen Buches bringt es auf den Punkt, dass die Unterdrückung von natürlichen Gefühlen durch moralische oder gesellschaftliche Sanktionen, die meist der „Denke“ entspringen, verhängnisvolle Folgen haben kann: „Nicht zu akzeptieren, dass unsere Wut uns dazu bringen kann, den Tod des Anderen zu wünschen, führt zu Gewalt gegen uns selbst und zu Gewalt gegen den Anderen.“ Dagegen sei das Ausleben der Wut ein Beweis der Liebe zu sich selbst: „Sich zu erlauben, diesen Wunsch zu empfinden und das für sich allein auch auszudrücken, ohne dass der Andere dabei ist, ist begrüßenswert und kann nur guttun – sowohl demjenigen, der wütend ist, als auch dem Anderen.“ Gleichzeitig öffne man sich dem Anderen gegenüber – sobald die Wut einmal ganz ausgelebt ist, könne man sich offen mit dem Anderen austauschen. Ein Zornesausbruch ist dagegen eine von der „Denke“ kontrollierte Wut, ebenso wie der Machtmissbrauch aus den Ängsten vor und dem Vergleich mit den Anderen stammt. Ursache dieser Gewalt ist meist die Erziehung in der Familie und den Ausbildungssystemen sowie jede Art von Ausgrenzung und Indoktrination. Der Weg zur Heilung – im Hier und Jetzt Wenn man seine „Denke“ ausschaltet, zielt man darauf ab, die um sich selbst kreisenden Gedanken anzuhalten und sich nicht mehr in die Zukunft oder die Vergangenheit zu projizieren. Dann nimmt man wieder mit dem gegenwärtigen Moment Kontakt auf, dem einzigen, in dem man lebt, existiert und etwas empfindet. Das führt dazu, dass man sich nicht mehr mit Ängsten und Schuldgefühlen belastet, was ganz wesentlich ist, um wieder in Kontakt zu seinen Empfindungen treten zu können. Indem man Kontakt zu seinem Körper und seinen Sinneseindrücken aufnimmt, lösen sich die Vorstellungen von Rache und weiterer Gewalt allmählich auf und machen Platz für die Empfindungen und die Emotionen. Die Vorbeugung gegen Gewalt findet demnach auf mehreren Ebenen statt: erstens in der Familie, wo die Existenz von Emotionen toleriert werden muss; dann in der Schule, wo gegenseitiger Respekt zu erlernen ist, ohne dabei Gefühle zu unterdrücken; und schließlich im gesellschaftlichen Umfeld, wo Gewaltopfern, Tätern und Ordnungskräften die Möglichkeit gegeben sein muss, Emotionen auszuleben, um die Spirale der Gewalt zu durchbrechen. Denn wer seinen Empfindungen freien Lauf lässt, wird nach Dr. Dufour feststellen, dass diese Öffnung auch eine Form der Liebe zu sich selbst sei. Nur wer sich nicht liebt, erzeugt in und um sich Gewalt. Buch-Tipp:Dr. med. Daniel Dufour: Wut ist gut! Wie unsere Emotionen uns helfen und heilen können. Mankau Verlag, 1. Aufl. April 2014, Broschur, 15,1 x 23,5 cm, 157 S., 14,95 Euro (D) / 15,40 Euro (A), ISBN 978-3-86374-140-2.Link-Empfehlungen: Mehr zum Buch „Wut ist gut“ Zur Leseprobe im PDF-Format Mehr zum Autor Dr. med. Daniel Dufour Zum Internetforum mit Dr. med. Daniel Dufour
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Unter dem Motto „Bücher, die den Horizont erweitern“ veröffentlicht der im Jahr 2004 gegründete Mankau Verlag rund 20 Neuerscheinungen pro Jahr. Schwerpunkte des Verlagsprogramms sind Ratgeber aus den Bereichen Gesundheit, Heilung und Lebenshilfe.


Juliane Hordenbach
Reschstraße 2
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++49 (0) 88 41 / 62 77 69-0
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Workshop Finanzierung zur Überwindung der Krise

Am Mittwoch, den 21.09.2011 veranstaltet die RTS STEUERBERATUNGSGESELLSCHAFT KG www.rtskg.de den Workshop Finanzierung zur Überwindung der Krise in Weinstadt in der Nähe von Stuttgart.

Definitionen der Krise in betriebswirtschaftlichen, gesellschaftlichen und insolvenzrechtlichen Sichten unterbreitet RTS STEUERBERATUNGSGESELLSCHAFT KG in einem intensiven und ansprechenden Workshop.

Gefolgt von interessanten Themen über Krisenfinanzierung und wie Möglichkeiten entwickeln werden diese früh zu erkennen.

Der Dozent

Prof. Dr. Torsten Maurer
Prof. Dr. Maurer lehrt an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBH) in Stuttgart. Seine Lehrgebiete umfassen folgende Bereiche:
– Gesellschaftsrecht, Wirtschaftsrecht
– Recht der Unternehmensnachfolge
– Unternehmenssteuerrecht, Einkommensteuerrecht, Körperschaftsteuerrecht
– steuerliche und gesellschaftsrechtliche Fragen der Umstrukturierung sowie des Unternehmenskaufes

Die Facts
? Finanzierung zur Überwindung der Krise:
Dozent: Prof. Dr. Torsten Maurer
Termin: Mittwoch, den 21.09.2011
Zeit: von 09:00 Uhr bis 18:00 Uhr
Ort: Hotel Landgut Burg, D-71384 Weinstadt-Beutelsbach

Über die RTS STEUERBERATUNGSGESELLSCHAFT KG

Die RTS Steuerberatungsgesellschaft www.rtskg.de wurde 1983 gegründet und ist mittlerweile mit ihren rund 160 Mitarbeitern an zehn verschiedenen Standorten vertreten. Die Geschäftsfelder umfassen neben Steuer-, Unternehmens-, und Rechtsberatung auch Wirtschaftsprüfung sowie die RTS Akademie.

Pressekontakt
RTS STEUERBERATUNGSGESELLSCHAFT KG
Deckerstraße 37
D-70372 Stuttgart
stuttgart@rtskg.de
www.rtskg.de
Die RTS Steuerberatungsgesellschaft www.rtskg.de wurde 1983 gegründet und ist mittlerweile mit ihren rund 160 Mitarbeitern an zehn verschiedenen Standorten vertreten. Die Geschäftsfelder umfassen neben Steuer-, Unternehmens-, und Rechtsberatung auch Wirtschaftsprüfung sowie die RTS Akademie.
RTS STEUERBERATUNGSGESELLSCHAFT KG
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70372 Stuttgart
stuttgart@rtskg.de
+49 711 9554-1006
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UNI.DE Standpunkte: Studenten diskutieren die Frage „Ist der Euro noch zu retten“?

In der Rubrik „Standpunkte“ auf http://uni.de/umfragen wird mindestens einmal im Monat ein spannendes Thema veröffentlicht, über das Studenten diskutieren. Meist sind die Diskussionen dabei an aktuelle gesellschaftliche Fragestellungen oder an das UNI.DE Monatsthema angelehnt.

Das Monatsthema im Juli heißt „Erfolg“ und passend zur aktuellen Krisendebatte hat UNI.DE in den Standpunkten nach der Erfolgsstory des Euro gefragt: Ist der Euro noch zu retten? Oder ist die Währung ein Huhn, dem man den Kopf abgeschlagen hat und das noch eine Weile herumrennt, bevor es tot umfällt, so wie Devisenspekulant John Talyor es formulierte?

Immerhin scheint der Euro an einem Höhepunkt seiner Krise angekommen zu sein. Mit Italien wackelt nun auch eines der größten Länder Europas. Allein deutsche Banken haben dort 116 Milliarden Euro verliehen, hier hilft auch kein Rettungsschirm. Die Ratingagentur Moody’s hat Portugals Kreditwürdigkeit zurückgestuft. Die Staatengemeinschaft der EU wird auf eine immer härtere Bewährungsprobe gestellt.

Die Antworten der User fielen sehr unterschiedlich aus: Während einige die Macht der Ratingagenturen und ihrer „selbsterfüllenden Prophezeiungen“ anprangern, wünschen sich andere ganz konkret die DM zurück. Wieder andere sehen gar die Europäische Gemeinschaftsidee in Gefahr.

Das kommende Monatsthema lautet übrigens „Familie“, auch hierzu wird es unter www.uni.de wieder spannende Artikel und Diskussionsbeiträge geben.
UNI.DE wurde 1997 von Studenten gegründet und ist eine der führenden deutschsprachigen Onlineplattformen rund um die Themen Studium, Ausbildung, Ausland, Job und Karriere. Schwerpunkte auf UNI.DE sind Services wie Free E-MAIL, Free SMS, aktuelle Hochschulnews, Jobsuche, Geld und Finanzen, Standpunkte, UNI.DE TV sowie ein Shoppingportal und ein deutschlandweiter Event- und Location-Guide. Das Angebot wird ergänzt durch die Zusammenarbeit mit Partnern wie Monster, ImmobilienScout24 und Mitfahrgelegenheit. Hochschulen informieren auf www.uni.de täglich über ihre Aktivitäten und präsentieren sich im Hochschulbereich ganzseitig. Mit der Künstlerplattform studentART spricht UNI.DE gezielt kunstaffine StudentInnen an und fördert diese durch regelmäßige Wettbewerbe. UNI.DE wurde zur „Besten Website 2010“ im Bereich Bildung gewählt.
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