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Face Reading im Business – ein echter Mehrwert

Bei allem, was wir tun, steht stets der Mensch im Mittelpunkt. Entweder wir selbst oder mehrere Personen, mit denen wir tagtäglich im Privatleben und beruflichen Kontexten zu tun haben. In seinen Seminaren und Coachings geht es Christian Maier daher um die Anwendung eines hohen Grads an Menschenkenntnis und wie dies unser Leben vereinfachen kann.

Im Interview verrät Christian Maier, Trainer und Coach für Führungskräfte und Entscheider, welchen Nutzen Face Reading, die Kunst im Lesen von Gesichtern, seinen Kunden stiftet und warum sich immer mehr Menschen dafür öffnen.

Face Reading – was genau ist das und welche Anwendungsmöglichkeiten dafür gibt es?

Jedem Menschen, dem wir begegnen, schauen wir ins Gesicht. Das geschieht ebenso automatisch wie eine erste Einschätzung, die wir alle innerhalb weniger Sekunden unterbewusst machen und so zu einem ersten Eindruck kommen. Ob uns jemand sympathisch ist, wir diesen Menschen für ehrlich halten oder ihn näher kennen lernen möchten, entscheiden wir in ca. 7 Sekunden. Wir alle lesen also ständig Gesichter.
Die Anwendungsmöglichkeiten kann und möchte ich nicht eingrenzen. Nehmen wir uns etwas mehr Zeit und wissen, worauf wir zu achten haben, können wir anhand von Formen, Linien und Ausprägungen im Gesicht Fähigkeiten und Charakterzüge jedes Menschen ablesen und erfahren, was wir [eigentlich] gar nicht wissen können. Ob wir das nun im Privatleben anwenden, um mit unseren Partnern und Kindern adäquat umzugehen oder hieraus Strategien für z.B. Verhandlungsgespräche oder die Findung, Bindung und Motivation von Mitarbeitern ableiten, bleibt Ihnen überlassen.

Wie kommen Sie überhaupt dazu, Gesichter zu lesen? Und kann das jeder lernen?

Auch ich bin nicht mit dieser Fähigkeit geboren worden, sondern habe das Gesichterlesen über Jahre trainiert. Als Geschäftsführer eines erfolgreichen familiengeführten Immobilienunternehmens fand ich mich regelmäßig in Verhandlungen wieder, in denen ich mir einen strategischen Vorteil gewünscht hätte. Mit einem befreundeten Geschäftspartner zusammen probierte ich gefühlt tausende Workshops, Coachings und Methoden aus – der gewünschte Durchbruch blieb allerdings aus. Durch Zufall wurden wir in Asien auf einen speziellen Workshop aufmerksam, der damit warb, danach könne man tatsächlich Gesichter lesen. Aus der Neugier wurde Staunen, aus dem Staunen wurde Begeisterung und aus der Begeisterung wurde Hunger nach mehr. Dieser Workshop war die Geburtsstunde meiner langjährigen Ausbildung verschiedener Lehren in verschiedenen Ländern sowie bei verschiedenen Mentoren. Nach über 10 Jahren zog ich mich aus der Immobilienbranche zurück, um meiner eigentlichen Passion vollständig nachgehen zu können: Dem Lesen in Gesichtern und der Beratung sowie Ausbildung von Menschen!
Heute muss man dafür nicht mehr nach Asien. Natürlich kann man dafür immer noch nach Asien, im deutschsprachigen und europäischen Raum ist das Angebot diesbezüglich inzwischen aber auch da. In Deutschland biete ich dieses Jahr mehrere Ausbildungswochen und verschiedene Seminar-Formate an, immer wieder bilde ich auch im deutsch- und englischsprachigen Ausland Menschen zu Gesichtslesern aus.

Welche Menschen kommen in Ihre Seminare und wie sieht so eine Ausbildung aus bzw. wie lange dauert es, bis man Gesichter lesen kann?

Das ist ganz unterschiedlich. Vom Reiseveranstalter bis zum Außendienstler und Menschen aus dem Bereich Personal habe ich mit so ziemlich jedem Berufszweig und etlichen Privatpersonen zusammengearbeitet. Vergangenes Jahr habe ich mit zwei befreundeten Kooperationspartnern auf der wunderschönen Insel Madeira eine Ausbildungswoche mit einem Hamburger Stadtführungs-Unternehmen und Gitarrenbauern realisiert.
Im Grunde treffe ich täglich unterschiedliche und wahnsinnig interessante Menschen. Das liebe ich so an meinem Job.
Ebenfalls vergangenes Jahr habe ich intensiv mit Marktbetreuern einer großen Lebensmittel-Kette gearbeitet. Der Effekt für die Teilnehmer bei ständig wechselnden Ansprechpartnern war riesig und ich erhalte bis heute sehr positives Feedback von den erwähnten Gruppen.
Hinsichtlich der Zeit, Face Reading zu erlernen, beobachte ich große Unterschiede, abhängig von der Disposition des Teilnehmers, also wie schnell dessen Auffassungsgabe ist. Ein weiterer wichtiger Faktor ist erfahrungsgemäß die Größe und Zusammensetzung der Gruppe.
Um hier jedem Teilnehmer gerecht zu werden und einen größtmöglichen Nutzen zu stiften, sind die Formate so gewählt, dass das Erlernte Wissen unmittelbar angewendet werden kann. Absolventen einer Ausbildungswoche oder mehrerer Module haben außerdem deutlich mehr Praxis als Teilnehmer einer 2- oder 3-Tages Schulung.

Liegt Ihr Schwerpunkt in der Schulung / Ausbildung von Menschen oder dem Coaching?

So unterschiedlich die Menschen sind, so unterschiedlich sind die Bedürfnisse und die Art der Zusammenarbeit. Aus einer Analyse wird oft ein Coaching und aus einem Coaching nicht selten eine Ausbildung.
Schwerpunkte meiner Arbeit sind neben der Schulung und Ausbildung z.B. die Begleitung von Stellenbesetzungen, also im Bereich der Findung guten Personals und der Motivation und Bindung dieser Menschen an das Unternehmen. Wenn Sie so wollen, also auch Personalführung. Durch das Erkennen der Eigen- und Einzigartigkeit jedes Einzelnen wird die Auswahl der Tools im Umgang mit jedem Einzelnen deutlich vereinfacht. Vor einiger Zeit habe ich auch mal ein Casting für eine deutsche TV-Produktion begleitet. Das war eine sehr spannende und anspruchsvolle Art der Stellenbesetzung.
Ich gehe selbstverständlich auf die Wünsche und Bedürfnisse des Kunden ein, es kommt aber immer wieder vor, dass es für den Kunden effektiver und vor allem günstiger ist, sich und/oder die Entscheider selbst ausbilden zu lassen.

Was planen Sie für dieses und die kommenden Jahre?

Ein großer Traum von mir ist, möglichst viele Menschen zu erreichen und mit der Kunst, in Gesichtern zu lesen, vertraut zu machen. Neben den erwähnten Anwendungsmöglichkeiten im Business oder dem bisher kaum thematisierten Privatbereich erfahren die Teilnehmer im Zuge sämtlicher Formate unterschiedlichste Effekte der Persönlichkeitsentwicklung. Der langfristige Nutzen in sämtlichen Bereichen des Lebens im Umgang mit sich selbst und jedem Menschen, den man kennt und noch treffen wird, ist immens und berührt mich auch heute wie am ersten Tag meiner eigenen Ausbildung.
Haben Sie konkrete Pläne, dies umzusetzen?

Ich sprach gerade von dem großen Traum, aus dem ich selbstverständlich Ziele und Pläne ableite. Wie diese genau aussehen, erfahren Sie über meine Homepage und die bekannten Netzwerke und social media Kanäle.

Danke für das angenehme und spannende Interview. Was lesen Sie eigentlich aus meinem Gesicht?

[lacht] Das erzähle ich Ihnen direkt m Anschluss an das Interview.
Ich danke Ihnen.

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FACE !D – facereading by Christian Maier
Erlenweg 12
76337 Waldbronn
07243 – 9240 186
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Das Borderline-Syndrom und die dafür charakterische Mimik

Das Borderline-Syndrom und die dafür charakterische Mimik

Menschen und Gesichter lesen lernen und Microexpressions verstehen

Menschen, die am Borderline-Syndrom leiden, zeigen die mit der Krankheit verbundenen Probleme sehr deutlich durch eine für diese Erkrankung typische Mimik. Das macht es oft für den Therapeuten nicht einfach, mit diesen Patienten umzugehen, die durch bestimmte Verhaltensweisen dazu neigen, bei dem Therapeuten eine Gegenübertragung auszulösen.

Die typischen Micro-Expressions von Borderline-Patienten

Das Problem liegt im Borderline-Syndrom selbst. Wissenschaftler haben sich deshalb intensiv mit den für Borderliner typischen Micro-Expressions auseinandergesetzt und festgestellt, dass diese unbewussten Äußerungen der menschlichen Mimik bei Borderline-Patienten ganz klar zeigen, wo das eigentliche Problem dieser Menschen liegt.
Die Patienten sagen durch die Mimik nonverbal ganz deutlich, dass sie sich selbst, aber meistens auch die Mutter und gleichzeitig die Bezugspersonen verachten, sich vor sich selbst, aber auch der Mutter und der Bezugspersonen ekeln, nur selten Freude oder Trauer empfinden können und wenn, dann kaum ausgeprägt und andere Gefühle gar nicht wahrnehmen.

Das Ergebnis einer Mimik-Studie
In einer Studie an 13 Borderline-Patienten, die im Jahr 2003 durchgeführt wurde, zeigte sich, dass Menschen mit einer Borderline-Persönlichkeitsstörung die Micro-Expressions Ekel und Verachtung extrem häufig zeigen, Trauer, Angst und Überraschung fast nie und nur einige auch den Ausdruck der Freude oft, andere ebenfalls kaum. Auch der Ausdruck Ärger wurde nur von einigen der Patienten oft, von anderen kaum gezeigt.

Phychologen haben daraus zwei Borderline-Typen heraus kristallisiert, die sich in Bezug auf deren Mimik nach dieser Studie unterscheiden:

Die Gruppe 1 zeigte den höchsten Wert bei Ekel, gefolgt von Verachtung, aber auch noch häufiger Ärger und Freude und zumindest in einem wahrnehmbaren Bereich, aber selten Angst, Trauer und Überraschung.

Die Gruppe 2 schien Gefühle wie Angst, Trauer und Überraschung gar nicht wahrnehmen zu können, zeigte die Mimikäußerung Freude am häufigsten, recht häufig noch Verachtung gefolgt von Ekel und sehr selten Ärger.

Die Interpretation dieser Studie
Erlebnisse, die Angst, Trauer oder Überraschung auslösen, werden vom typischen Borderliner sofort in Abwehr übergeleitet und werden dann als Verachtung und Ekel ausgelebt, eventuell wird beim Typ 1 auch noch Ärger zugelassen, Freude bei diesem Typ aber seltener ausgelebt, da dieses Gefühl nicht zu seinem Selbstbild passt.

Der Typ2 verdrängt die Gefühle Angst, Trauer und Überraschung vollständig und lässt Ärger nur selten zu. Auch dieser Typ überträgt diese Gefühle oft auf Ekel und Verachtung, hat aber auch die Neigung, durch die Verlagerung auf Lust und Freude die Realität zu verzerren.

Zu verstehen sind diese Verhaltensweisen aufgrund der Kindheitserlebnisse, aber auch genetischer Gesichtspunkte, die bei Borderlinern gleichermaßen berücksichtigt werden müssen. Genetische Veränderungen im Gehirn lassen sie bereits im Säuglings- und Kleinkindalter anders reagieren als andere Kinder, womit gerade Eltern, die selbst vom Borderline-Syndrom betroffen sind oder aber aus Umwelt-Gründen überfordert sein können, dann nicht mehr fertig werden. Die Kinder werden deshalb oft schon früh vernachlässigt, misshandelt und in ihrem Wert herab gewürdigt. So bildet sich für die Betroffenen ein Selbstbild aus, nichts wert zu sein. Die Kinder ekeln sich vor sich selbst, verachten sich selbst. Manche dieser Kinder haben trotz des großen Bedürfnisses, Lust und Freunde wahrnehmen zu wollen, oft gar nicht mehr die Möglichkeit dazu, andere wiederum noch ja, können diese Gefühle aber nicht genießen, weil deren Selbstekel und die Selbstverachtung ein Hindernis darstellt.

Die schwierige Aufgabe des Therapeuten
Ein Therapeut, der einem Borderline-Patienten helfen möchte, sollte in der Lage sein, damit fertig zu werden, dass sein Patient dazu neigt, keine klare Linie zwischen sich selbst und anderen Objekten zu ziehen. Dies kann er mit seiner Körpersprache unterstützen. Viele Therapeuten lassen sich deshalb in Ihrer Körpersprache schulen . Wenn er sich selbst verachtet und vor sich selbst ekelt, dann überträgt er dieses Gefühl meistens auch auf seinen Therapeuten, mit dem er sich identifiziert. Der Therapeut hat nun die schwierige Aufgabe, ihm dabei zu helfen, das in Zukunft nicht mehr zu tun, sondern sein eigenes Ich zu finden, das der Borderliner bisher noch nicht gefunden hat. Es muss ihm klar sein, dass die negative Mimik sich nur deshalb auch auf ihn bezieht, weil der Borderliner sich selbst so negativ sieht und aufgrund seiner Idenfikationswünsche gar nicht anders kann, als seine negative Einstellung auch auf seine Bezugspersonen zu übertragen, zu denen der Therapeut in diesem Moment auch zählt, wenn er ihn behandelt.

Wie man an diesem Beispiel sieht, ist es möglich, über die Mimik Menschen lesen zu können. In speziellen Kursen zum Thema Gesichter lesen , können Interessierte lernen diese Emotionen richtig zu deuten.

Gerade in Bezug auf der Borderline-Syndrom können solche Erkenntnisse immer wichtiger werden, denn es ist statistisch belegt, dass sich diese Störung bei jungen Menschen immer häufiger zeigt, was auf die sich verändernden Bedingungen in modernen Familien zurückzuführen ist. Stress, Arbeitslosigkeit, Armut und Angst führen immer häufiger zu Gewalt und Trennungen, die Erkrankungen wie das Borderline-Syndrom leider fördern und zunehmen lassen.

Interessente verfeinern bei Attila Reti in entsprechenden Seminaren Ihre Fähigkeiten, Gesichter und die Körpersprache zu lesen und richtig zu deuten. Unterstützend hat er eine Software zum Erkennen von Micro-Expressions entwickelt. Alle Seminarteilnehmer erhalten Zugriff auf diese Software und können so weiter auch von Zuhause üben.

Kontakt:
Intemyo
Attila Reti
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