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EBS Therapie: Studie bestätigt Langzeitwirkung

Bei 3 von 4 Glaukompatienten konnte nach einem Jahr ein Stillstand ihres fortschreitenden Gesichtsfeldausfalls festgestellt werden

(Mynewsdesk) Kleinmachnow bei Berlin –  Eine von Prof. Dr. med. Carl Erb* durchgeführte Studie zeigt: Durch die EBS Therapie konnte das Fortschreiten des Gesichtsfeldausfalls bei Glaukom innerhalb eines Jahres bei etwa 75% der untersuchten Patienten aufgehalten werden. Bei der nicht-invasiven Therapie werden mittels niedrig dosierter Wechselstromimpulse gezielt für das Sehen verantwortliche Nervenzellen stimuliert. Die positiven Langzeitergebnisse wurden auf dem diesjährigen DOG in Berlin vorgestellt.

Die Sicherheit und Wirksamkeit der elektrischen Optikusnerv-Stimulation (ONS) mit der EBS Therapie wurden anhand klinischer Daten im Zuge der CE-Zertifizierung eines Therapiesystems bereits nachgewiesen. Im Rahmen der neuen Studie¹ untersuchte die Arbeitsgruppe von Prof. Dr. med. Carl Erb nun die Langzeitwirkung. Es wurden 13 Glaukompatienten (21 Augen) zwischen 46 und 82 Jahren behandelt, die trotz therapeutischer Senkung des Augeninnendrucks an einem fortgeschrittenen und fortschreitenden Gesichtsfeldausfall litten.

Positive Ein-Jahres-Effekte nach Optikusnerv-Stimulation

Die Stimulationssitzungen dauerten 70-90 Minuten und fanden an 10 aufeinanderfolgenden Werktagen statt. Dabei wurde der Sehnerv beidseitig mit elektrischer Stimulation bis zum Auftreten von Phosphenen gereizt. Unmittelbar vor der Behandlung und etwa ein Jahr danach wurde eine Standard-Weiss/Weiss-Schwellenperimetrie des zentralen Gesichtsfelds durchgeführt (356 ± 35 Tage). Die mittlere Defekttiefe (MD) betrug vor der Therapie 12,8 ± 7,7 dB und nach einem Jahr 12,6 ± 7,4 dB.

„Unsere Untersuchung zeigt, dass mit der Behandlung bei etwa drei Viertel der Glaukompatienten innerhalb eines Jahres ein Stillstand oder sogar eine Verbesserung erzielt werden konnte“, erklärt Prof. Dr. med. Carl Erb. „Damit bietet die EBS Therapie auch Patienten, die bereits als austherapiert gelten, eine sichere und schmerzarme Methode, um ihr Sehvermögen zu erhalten oder zu verbessern.“

Schutz und Regeneration von geschädigten Nervenzellen

Die EBS Therapie basiert auf der Erkenntnis, dass bei einer Schädigung des Sehnervs das Gewebe nicht immer vollständig zerstört wird. Viele Zellen sind aber in ihrer Funktion gestört. Die Optikusnerv-Stimulation setzt hier mit einer zweifachen Wirkung an: Zunächst verhindert ein Schutzeffekt, dass weitere Nervenzellen untergehen. Der wissenschaftliche Begriff dafür ist Neuroprotektion. Dieser Schutzeffekt bildet außerdem die Basis für den zweiten Wirkansatz, die Neuroregeneration. Durch die gezielten rhythmischen Stromreize wird der Stoffwechsel der Nervenzellen angeregt, und damit die Wiederherstellung der Funktion gefördert.

*Prof. Dr. med. Carl Erb, Privatinstitut für angewandte Augenheilkunde Berlin, c/o Augenklinik am Wittenbergplatz, Berlin
¹Erb, C., Ellrich, J., Ein-Jahres-Effekte nach elektrischer Optikusnerv-Stimulation bei progredientem Glaukom. Ophthalmologe 114, Suppl 2: S88, 2017.

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Die EBS Technologies GmbH entwickelt Soft- und Hardware-Technologien für medizinische Stimulationsverfahren. Das Unternehmen verfügt über diverse Patente in der EU und den USA, eine erfolgreiche klinische Studie sowie die CE-Zertifizierung für sein EBS System zur Behandlung von Gesichtsfeldausfällen. Das nach DIN EN ISO 13485 zertifizierte Unternehmen mit Firmensitz in Hennigsdorf bei Berlin wird von Ulf Pommerening (CEO) geleitet. Weitere Informationen zu EBS Technologies finden Sie unter: www.ebstech.de

Informationsseite für Patienten: www.ebs-therapie.de

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EBS Technologies unter den Top 50 Unternehmen beim MedTech Innovator Wettbewerb 2017

Innovationspotenzial und bewährter Ansatz beeindrucken Jury EBS Therapie kann das Sehvermögen bei Gesichtsfeldausfällen stabilisieren und verbessern

(Mynewsdesk) Los Angeles, USA / Kleinmachnow bei Berlin – EBS Technologies, Entwickler und Anbieter des Eyetronic NEXT WAVE™-Systems für die Behandlung von Gesichtsfeldausfall, wurde beim jährlichen MedTech Innovator Wettbewerb unter die Top 50 Unternehmen gewählt. Für den prestigeträchtigen Award hatten sich dieses Jahr fast 600 Medizintechnik- und Digital Health Start-ups beworben. Die nominierten Top 50 Unternehmen präsentierten ihre Lösungen im Rahmen des MedTech Innovator Showcase vom 25.-27. September auf der MedTech Conference in San Jose, Kalifornien vor einem hochkarätigen Publikum. EBS Technologies stellte seine bewährte, nicht-invasive Therapie zur Verbesserung des Sehvermögens in der Kategorie Consumer Health vor und konnte dabei auf eine starke Erfolgsbilanz verweisen: Mit der Therapie konnten bereits mehr als 300 Patienten in sechs deutschen Therapiezentren behandelt werden.

Die EBS Therapie basiert auf der Erkenntnis, dass bei einer Schädigung des Sehnervs das Gewebe nicht immer vollständig zerstört wird. Viele Zellen sind aber in ihrer Funktion gestört. Die Optikusnerv-Stimulation setzt hier mit einer zweifachen Wirkung an: Zunächst verhindert ein Schutzeffekt, dass weitere Nervenzellen untergehen. Der wissenschaftliche Begriff dafür ist Neuroprotektion. Dieser Schutzeffekt bildet außerdem die Basis für den zweiten Wirkansatz, die Neuroregeneration. Durch die gezielten rhythmischen Stromreize wird der Stoffwechsel der Nervenzellen angeregt, und damit die Wiederherstellung der Funktion gefördert.

Neue Hoffnung für Glaukompatienten

Die Therapie umfasst zehn Sitzungen von je 70-90 Minuten, die an zehn aufeinanderfolgenden Arbeitstagen durchgeführt werden. Eines der ersten Zentren war die Augenklinik am Wittenbergplatz in Berlin. „Mit der EBS Therapie können wir nun auch Patienten, die bisher als austherapiert galten, eine sichere und schmerzfreie Methode anbieten“, erklärt Klinikleiter Prof. Dr. med. Carl Erb. „Vor der Behandlung prüfen wir, ob beim Betroffenen noch intakte Gesichtsfeldareale vorhanden sind – das ist Voraussetzung für ein positives Therapieergebnis.“

In den letzten zwei Jahren wurden bereits mehr als 300 Patienten in sechs deutschen Therapiezentren mit der EBS Therapie behandelt. Die kürzlich erfolgreich abgeschlossene Finanzierungsrunde mit Norgine Ventures über 3 Millionen, wird EBS Technologies nun dazu nutzen, die internationale Expansion sowie eine klinische US-Studie voranzutreiben.

Nominierung unterstreicht hohes Innovations- und Wachstumspotenzial

Für den diesjährigen MedTech Innovator Wettbewerb bewarben sich fast 600 Unternehmen weltweit. Diese wurden von einer hochkarätigen Jury aus Industrie- und anderen Interessenvertretern aus dem Gesundheitswesen in einem ersten Evaluationsschritt auf die Top 100 eingegrenzt, die sich daraufhin auf einem der 11 Pitch Events in den USA und Dublin, Irland, präsentierten. Anschließend wurde die Liste auf 50 Unternehmen reduziert, die eingeladen wurden, am MedTech Innovator Showcase am 26. und 27. September teilzunehmen – darunter auch EBS Technologies als eines der drei nominierten europäischen Unternehmen.

„Die Wahl unter die Top 50 Unternehmen im MedTech Innovator Wettbewerb 2017 ist eine großartige Anerkennung und hebt den innovativen Ansatz und das große Potenzial der EBS Therapie hervor“, sagt Karl Schweitzer, Geschäftsführer bei EBS Technologies. „Basierend auf der bisherigen Erfolgsbilanz mit mehr als 300 behandelten Patienten in Deutschland werden wir nun intensiv daran arbeiten, die Therapie mehr Betroffenen weltweit zugänglich zu machen und beim Wiedererlangen ihres Sehvermögens zu helfen.“

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=== MedTech Innovator ===

MedTech Innovator ist ein globaler Wettbewerb und Förderer für Unternehmen aus dem Medizintechnik-, Digital Health- und Diagnostikbereich. Unsere Mission ist es, das Leben von Patienten zu verbessern, indem wir das Wachstum derjenigen Unternehmen unterstützen, die das Gesundheitswesen verändern. Der MedTech Innovator 2017 Wettbewerb zeichnet 100 Unternehmen aus, die sich mit genau den innovativen Themen befassen, die von führenden Herstellern und Anbietern in einer jährlichen Umfrage als relevant identifiziert wurden.

Mehr zu MedTech Innovator: https://medtechinnovator.org/

=== Über EBS Technologies ===

Die EBS Technologies GmbH entwickelt Soft- und Hardware-Technologien für medizinische Stimulationsverfahren. Das Unternehmen verfügt über diverse Patente in der EU, den USA und Japan, eine erfolgreiche klinische Studie sowie die CE-Zertifizierung für sein EYETRONIC NEXT WAVE-System zur Behandlung von Gesichtsfeldausfällen. Das nach DIN EN ISO 13485 zertifizierte Unternehmen mit Firmensitz in Kleinmachnow bei Berlin wird von Karl Schweitzer (CEO) geleitet.

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Video zur EBS Therapie (in englischer Sprache): https://www.youtube.com/watch?v=NW819Ga8uVw&feature=youtu.be

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EBS Therapie: 300 Patienten mit bewährtem Stimulationsverfahren behandelt, das Sehvermögen bei Gesichtsfeldausfällen stabilisieren und verbessern kann

(Mynewsdesk) Kleinmachnow bei Berlin – Seit der Einführung der EBS Therapie wurden in Deutschland bereits 300 Patienten behandelt. In derzeit sechs Therapiezentren führen erfahrene Ärzteteams die bewährte Optikusnerv-Stimulation bei Gesichtsfeldausfällen durch, die beispielsweise durch Glaukom (Grüner Star) oder andere Optikusneuropathien hervorgerufen werden können. Die nicht-invasive Methode hat das Ziel, das Sehvermögen durch Stimulierung des Sehnervs mit Hilfe schwacher Stromimpulse zu verbessern.

Wenn der Sehnerv aufgrund von Erkrankungen wie Glaukom (Grüner Star) geschädigt wird, nimmt das Gesichtsfeld immer weiter ab. Betroffene werden in den meisten Fällen mit Medikamenten behandelt oder operiert, um den Augeninnendruck zu senken und damit den Krankheitsverlauf zu verlangsamen. Dennoch kommt es häufig zu einer weiteren Verschlechterung des Gesichtsfeldes. Bisher gab es keine Therapie, um diesen Prozess zu verhindern.

Anders die Eyetronic NEXT WAVE Therapie von EBS: Das nicht-invasive und individuell auf den Patienten abgestimmte Stimulationsverfahren kann dabei helfen, den Sehnerv zu stabilisieren und teiweise wieder zu regenerieren. Die innovative Methode hat sich bereits in der Praxis bewährt; seit der Einführung vor rund zwei Jahren wurden bereits 300 Patienten in deutschen Augenzentren behandelt.

Schutz und Regeneration von geschädigten Nervenzellen
Die Therapie basiert auf der Erkenntnis, dass bei einer Schädigung des Sehnervs das Gewebe nicht immer vollständig zerstört wird. Viele Zellen sind aber in ihrer Funktion gestört. Die Optikusnerv-Stimulation setzt hier mit einer zweifachen Wirkung an: Zunächst verhindert ein Schutzeffekt, dass weitere Nervenzellen untergehen. Der wissenschaftliche Begriff dafür ist Neuroprotektion. Dieser Schutzeffekt bildet außerdem die Basis für den zweiten Wirkansatz, die Neuroregeneration. Durch die gezielten rhythmischen Stromreize wird der Stoffwechsel der Nervenzellen angeregt, und damit die Wiederherstellung der Funktion gefördert.

Die Therapie umfasst zehn Sitzungen von je 70-90 Minuten, die an zehn aufeinanderfolgenden Arbeitstagen durchgeführt werden. Sie ist schmerzfrei, risikoarm und hat sich in klinischen Studien bewährt: Die mit der Eyetronic NEXT WAVE Therapie von EBS behandelten Patienten wiesen eine deutliche Verbesserung des Sehvermögens im Vergleich zur Kontrollgruppe auf.¹

Sechs Behandlungszentren in Deutschland
Die EBS Therapie wird in Deutschland derzeit in sechs ophthalmologischen Behandlungzentren angeboten. Eines der ersten Zentren war die Augenklinik am Wittenbergplatz in Berlin. „Mit der EBS Therapie können wir nun auch Patienten, die bisher als austherapiert galten, eine sichere und schmerzfreie Methode anbieten“, erklärt Klinikleiter Prof. Dr. med. Carl Erb. „Vor der Behandlung prüfen wir, ob beim Betroffenen noch intakte Gesichtsfeldareale vorhanden sind – das ist Voraussetzung für ein positives Therapieergebnis.“ Bei dem Glaukom-Spezialisten wurde auch Margrit Kulwatz behandelt, bei der alle gängigen Therapiemöglichkeiten ausgeschöpft waren. „Natürlich habe ich noch Einschränkungen beim Sehen, aber das ist kein Vergleich zu früher. Ich bin sehr froh, dass ich mich für die EBS Therapie entschieden habe“, sagt die Patientin.

Neben Berlin wird die schonende Behandlungsoption auch in Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Baden-Württemberg, Bayern und ab Oktober 2017 in Hamburg angeboten.

¹ Gall C, Schmidt S, Schittkowski MP, Antal A, Ambrus GG, Paulus W, et al. (2016) Alternating Current Stimulation for Vision Restoration after Optic Nerve Damage: A Randomized Clinical Trial. PLoS ONE 11(6): e0156134.

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Die EBS Technologies GmbH entwickelt Soft- und Hardware-Technologien für medizinische Stimulationsverfahren. Das Unternehmen verfügt über diverse Patente in der EU, den USA und Japan, eine erfolgreiche klinische Studie sowie die CE-Zertifizierung für sein EYETRONIC NEXT WAVE-System zur Behandlung von Gesichtsfeldausfällen. Das nach DIN EN ISO 13485 zertifizierte Unternehmen mit Firmensitz in Kleinmachnow bei Berlin wird von Karl Schweitzer (CEO) geleitet.

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Neuartige Stimulationstherapie kann Sehvermögen verbessern

EBS NEXT WAVE Therapie reaktiviert geschädigte Nervenzellen bei Gesichtsfeldausfällen

(Mynewsdesk) Hennigsdorf – Gute Nachrichten für Patienten mit neurologisch bedingten Sehstörungen: Eine neuartige Stimulationstherapie kann helfen, das Sehvermögen zu verbessern. Auch dann, wenn bereits alle gängigen Behandlungsmethoden erschöpft sind. Mit dem gezielten Einsatz von leichtem Wechselstrom stimuliert die EBS NEXT WAVE™ Therapie geschädigte Nervenzellen, ihre Funktion wieder aufzunehmen. Die Wirksamkeit der Therapie konnte in einer aktuellen Studie nachgewiesen werden.

Sehen ist ein faszinierender Vorgang, der sich nicht nur im Auge abspielt, sondern in einem komplexen Hirnnetzwerk, zu dem auch der Sehnerv und die Sehrinde (visueller Kortex) gehören. Ist aufgrund eines Schlaganfalls, einer Gehirnverletzung oder bestimmter Augenerkrankungen (Grüner Star/Glaukom) dieses Sehsystem geschädigt, ist die Verbindung innerhalb der verschiedenen Areale gestört. In der Folge sind diese nicht mehr in der Lage, miteinander zu kommunizieren. Für Betroffene kann sich dies in Form einer fehlenden Wahrnehmung von Gegenständen bzw. Personen oder einer stark verschwommenen Sicht äußern – Symptome, die alle mit dem Sammelbegriff Gesichtsfeldausfall beschrieben werden. Früher waren Ärzte davon überzeugt, dass derartige Schäden des zentralen Nervensystems unumkehrbar sind. Heute weiß man jedoch, dass das Gehirn in der Lage ist, Verletzungen oder Funktionsstörungen auszugleichen und sich zu regenerieren. Ziel der patienten-individualisierten EBS NEXT WAVE™ Therapie ist es, mittels schwacher Stromimpulse das Gehirn dabei zu unterstützen. Spezialisten nennen dieses schonende Verfahren Neuro-Synchronisation, weil damit die Koordination der verschiedenen Hirnareale wieder hergestellt werden kann.

Wie funktioniert die Therapie? Der Stimulator leitet niedrig dosierten Wechselstrom über Elektroden oberhalb und unterhalb des Auges an den Sehnerv weiter. Mit diesem genau auf den Patienten abgestimmten Stromreiz wird die Netzhaut (Retina) stimuliert, was die geschädigten Nervenzellen aktiviert, ihre Funktion wieder aufzunehmen. Der Patient nimmt diese Reaktion als Lichtreize (Phosphene) wahr. Das wiederholte rhythmische Reizen der Nervenzellen führt zu einer Veränderung des Kommunikationsverhaltens der für das Sehen verantwortlichen Nervenzellen. Mit anderen Worten: Der Sehvorgang wird trainiert, und es kommt zu einem dauerhaften Lerneffekt im Gehirn.

Klinisch erwiesen und bereits in der Praxis eingesetzt

Dass das Verfahren funktioniert, konnte in einer Zulassungsstudie mit 82 Patienten bewiesen werden, bei denen die gängigen Therapien keine Besserung brachten.(1) Mit einer durchschnittlichen Erweiterung des Gesichtsfeldes um 24 Prozent wiesen die mit dem NEXT WAVE™ System behandelten Patienten eine deutliche Verbesserung ihres gesamten Gesichtsfeldes auf. Ein weiteres Plus: Im Gegensatz zu vielen Medikamenten oder Operationen hat das nicht-invasive Verfahren keine gefährlichen Nebenwirkungen.
“Die Therapie ist risikoarm und tut nicht weh “, sagt Prof. Dr. Carl Erb, Glaukom-Experte und ärztlicher Leiter der Augenklinik am Wittenbergplatz in Berlin. „Der Nutzen der Wechselstromstimulation hat sich in der Neurologie gezeigt und wir wissen, dass das Prinzip funktioniert. Diese Erfahrung übertragen wir derzeit auf den Bereich der Augenheilkunde und werden mittels eines Patientenregisters feststellen, welchen langfristigen Nutzen die Therapie hat.“

Komponenten und Therapieverlauf

Das System besteht aus unterschiedlichen aufeinander abgestimmten Komponenten, zu denen ein elektrischer Stimulator sowie ein hochpräzises EEG-Gerät gehören. Diese Komponenten bilden die Patienteneinheit, mit der der Patient während der Therapie mittels EEG-Kappe und einer speziellen Stimulationsbrille verbunden ist. Der Therapeut kontrolliert den korrekten Ablauf und den Fortschritt der Behandlung mit einer Überwachungseinheit. Die Therapie umfasst zehn Sitzungen, die an zehn aufeinanderfolgenden Arbeitstagen durchgeführt werden. Eine Therapiesitzung dauert inklusive Vorbereitung ca. 70-90 Minuten.

Die Therapie kommt in Frage für Patienten mit:
– Schlaganfall
– Trauma (Schädel-Hirn-Trauma, Trauma nach Tumorentfernung)
– Glaukom
– Neuropathie der Sehnerven
– Augeninfarkt

Folgende Zentren bieten die Therapie bereits an:
– Augenklinik am Wittenbergplatz, Prof. Dr. Carl Erb, Berlin
– MVZ an der Brandenburg Klinik, Dr. Anton Fedorov, Bernau
– Augenklinik MVZ, Prof. Dr. Thomas Neuhann, München

(1) Fedorov A, Sabel B, Multy-center study for the treatment of patients with optical neuropathy using non-invasive
altering current stimulation. ClinicalTrails.gov Identifier: NCT01280877.

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Die EBS Technologies GmbH entwickelt Soft- und Hardware-Technologien für medizinische Stimulationsverfahren. Das Unternehmen verfügt über diverse Patente in der EU und den USA, eine erfolgreiche klinische Studie sowie die CE-Zertifizierung für sein NEXT WAVE System zur Behandlung von Gesichtsfeldausfällen. Das nach DIN EN ISO 13485 zertifizierte Unternehmen mit Firmensitz in Hennigsdorf bei Berlin wird von Ulf Pommerening (CEO) geleitet. Weitere Informationen zu EBS finden Sie unter: www.ebstech.de

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