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GCCCF will künftige Herausforderungen in der Gesundheitsversorgung gemeinsam meistern

Care 2025: Innovate, Orchestrate, and Elevate

GCCCF will künftige Herausforderungen in der Gesundheitsversorgung gemeinsam meistern

Hochkarätige Fachbesucher informierten sich auf dem Global Clinical + Care Coordination Forum

Das Global Clinical + Care Coordination Forum (GCCCF) steht für eine holistische Herangehensweise an die notwendige Transformation der Gesundheitsversorgung. Im November hatte das GCCCF mehr als 100 Gesundheitsexperten aus aller Welt ins Hamburger Hotel Fontenay eingeladen. Dem Kongress vorangegangen waren seit 2017 sechs Roundtables in Moskau, London, Warschau, Bukarest, Belgrad und Hamburg; diese widmeten sich innovativen Themen rund um die künftigen Herausforderungen in allen gesundheitlichen Disziplinen.

Das GCCCF stellte die Vorträge unter das Kongressthema: „Care 2025 – Innovate, Orchestrate and Elevate“. Ljubisav Matejevic, Präsident des GCCCF, erklärte in Hamburg, die Koordination und Integration der Versorgung seien der Schlüsselfaktor für den Fortschritt. Er schließe sämtliche Stakeholder und auch die Industrie mit ihren Geräten, Software und sonstigen Lösungen ein. Bei allen Diskussionen müsse klar sein, dass dem Pflegepersonal – und auch den ehrenamtlich tätigen Familienmitgliedern – großer Respekt gebühre, sie seien die Helden des Alltags, sowohl in Kliniken als auch im häuslichen Umfeld. Deshalb müssen auch sie mit einbezogen werden. Die Digitalisierung funktioniere nur durch Berücksichtigung des Faktors Mensch.

Dr. Cristian Grasu, Staatssekretär im rumänischen Gesundheitsministerium, versicherte, Interoperabilität sei eine wichtige Grundvoraussetzung für alle Aktivitäten, insbesondere hinsichtlich der Semantik. Er hob die hervorragende Organisation des Forums hervor und die vielen Best-Practice Beispiele wie das Thema Schlaganfall unter dem Präventionsaspekt, die Vorträge rund um das Krankenhaus der Zukunft etc. Seiner Meinung nach sind dies effiziente Wege, um die Gesundheit weltweit und mit Hilfe der Digitalisierung zu verbessern.

Unabwendbar: Künstliche Intelligenz bringt Veränderungen

So stellte Dr. Fried-Michael Dahlweid, Inselgruppe Schweiz, klar: Künstliche Intelligenz ist kein Hype. Sie macht Ärzte auch nicht überflüssig, verändert aber ihre Rolle. Viele Studien und Beispiele in Dermatologie, Pathologie oder Radiologie zeigen eine höhere Genauigkeit, wenn man die Ergebnisse der Algorithmen mit den Gedächtnisleistungen des Menschen vergleicht. Deshalb ist nach klinischer Validierung der Einsatz in Routine und Ausbildung hervorragend geeignet. Durch „Deep Learning“ lässt sich Ausbildung schneller und kostengünstiger absolvieren, gerade auch in Bereichen wie der Intensivmedizin und Kardiologie, wo qualifiziertes Personal Mangelware ist.

Dr. Eric Liederman, Direktor der Medizininformatik bei Kaiser Permanente, referierte über Regeln und Gesetze im Gesundheitswesen mit Schwerpunkt auf Datenschutz. Er zeigte grundlegende Unterschiede zwischen (1) HIPAA und (2) DSGVO auf. So gibt es beispielsweise in HIPAA kein Recht auf Vergessen – dagegen besteht ein Recht darauf in der DSGVO … Wie soll man sich verhalten, wenn man in der Praxis unterschiedlichen Anforderungen gerecht werden will?

„Ist Digitalisierung eine Lösung?“ fragte Holger Cordes. Laut dem Geschäftsführer der Ascom bieten nur patientenzentrierte Workflows echten Mehrwert, die die Informationen sämtlicher erhobener Daten (nicht nur aus Gesundheit!) zur Verfügung stellen, wann und wo sie gebraucht werden. Deshalb liegt das nächste Level der Effizienz in einem gut entwickelten und nachhaltigen Workflow-Management.

Schlaganfallvorsorge mit Wearables

Jeder vierte Mensch wird im Laufe seines Lebens einen Schlaganfall erleiden. Die Schlaganfallvorsorge war Thema eines Vortrages sowie eines Workshops.
Prof. Dr. Marcus Dörr, Universitätsmedizin Greifswald, erklärte die bisher übliche Früherkennung und ein mögliches Screening. Schwierigkeiten bestehen beispielsweise dadurch, dass Vorhofflimmern (Atrial Fibrillation, AF) in drei Typen auftritt und nicht immer gut zu erkennen ist.

Ein aussagekräftiges Screening muss über viele Tage stattfinden, weil die Geräte dann mehr Anomalien erkennen. Weil die bisherigen Screeningmassnahmen sehr kostenaufwendig sind, gibt es heute das „Pulse Photoplethysmography“ (PPG)-Verfahren mit Smartphone-Kameras oder Smartwatches. Der Nutzen ist laut Studien der Uni Greifswald und Uni Basel belegt. Dies bestätigte auch Dr. Thomas Hübner, CEO Preventicus Heartbeat GmbH. Neue Technologien auf Wearables seien heute sehr gut und kostengünstig zu erwerben. Fast jeder habe ein Smartphone mit Kamera zu Hause, das ein permanentes oder wöchentliches Screening ermögliche.

Best Practice-Beispiele aus Dänemark und Litauen

Wie Litauen versucht, sinnvolle Wertschöpfungsketten in der Gesundheit durch gesundheitsrelevante Daten zu erzielen, stellte Justina Januseviciene, Universität Litauen, vor. Das Land habe ein nationales eHealth-System über sieben Schritte entwickelt. Dabei spielten die Gesetzgebung, die Festsetzung von relevanten Daten und wichtigen Komponenten verfügbarer Gesundheitsinformationen, eine EPA-basierte Informationsarchitektur, Standards wie HL7, FHIR, DICOM und ISO, sowie Terminologien eine wichtige Rolle. Innerhalb einiger Jahre sei das System entwickelt worden.

Nadja Kronenberger, Healthcare Dänemark, stellte das „Future-Hospital“-Konzept des nordischen Nachbarn vor – in einem dezentralen Gesundheitssystem. Die wenigen „Super Hospitals“ sorgen laut nationalem Programm für schnellere Diagnosen und bieten eine hohe Qualität. Sie sind staatlich finanziert und daher von jedem Bürger nutzbar. Die niedrige Anzahl der Kliniken mit weniger Betten zeigt statistisch die beste Rate in Europa im Verhältnis“ Pflegende pro Bett“. Denn nicht die reine Anzahl der Betten, sondern die Zahl der Ärzte und Pflegenden sei relevant.

Dänemarks Kliniken ermöglichen zudem deutlich mehr Ambulanzleistungen, die an die „Super Hospitals“ angegliedert sind. Dabei werden diese übrigens alle nur noch mit Ein-Bett-Zimmern ausgestattet. Dies dient der schnelleren Genesung und dem persönlichen Komfort – und bewirkt niedrigere Infektionsraten.

Die Überbrückung herkömmlicher Informationslücken ermöglicht die Optimierung klinischer Arbeitsabläufe, indem umsetzbare Erkenntnisse geschaffen und fundierte klinische Entscheidungen ermöglicht werden, erläuterte Francis Schmeer. Die integrierte Ascom Healthcare-Plattform soll dazu beitragen, diese Ziele zu erreichen – durch mehrere modulare Lösungen, eine unübertroffene Tiefe an Hardware und Software sowie durch die Interoperabilität mit vorhandenen Krankenhausinformationssystemen und -geräten. So werden die Anforderungen in der klinischen Versorgung durch Flexibilität, Skalierbarkeit und Anpassbarkeit erfüllt.

Abschließend versicherte Matthew R. Watson (Neoqua), die wichtigen globalen Investitionstrends der künftigen Gesundheitsversorgung seien Telemedizin, Robotik, KI, Biotechnologie und Versorgungs-Infrastrukturen. Eine Plattform zur Diskussion dieser Technologietrends – auf Basis neu konzipierter Workflows und Kommunikationsstrukturen – bot der gut besuchte Kongress.

Die Teilnehmer waren beeindruckt vom enormen Potenzial zur Verbesserung der Versorgung durch eine bessere Koordination und Zusammenarbeit mit der IT als „Enabler“. Matejevic motivierte die beteiligten Interessengruppen dazu, „dies in den kommenden Roundtables und der Konferenz 2019 des GCCCF auf internationaler Ebene weiter voranzutreiben!“

(1) HIPAA = Health Insurance Portability and Accountability Act
(2) GDPR = General Data Protection Regulation

Weitere Informationen unter www.gcccf.net

Das Global Clinical + Care Coordination Forum (GCCCF) bietet eine ganzheitliche Sicht auf die notwendige Transformation der Versorgung.

Der demografische Wandel und steigende Patientenerwartungen in Verbindung mit begrenzten Budgets für das Gesundheits- und Sozialwesen erfordern innovative Lösungen. Angesichts der enormen Herausforderungen, vor denen wir bezüglich des Care Continuum weltweit stehen, liegt es auf der Hand, dass nachhaltige Lösungen nur in interdisziplinärer Zusammenarbeit von Wissenschaft, Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft entwickelt werden können.

Mit dem GCCCF wurde eine Plattform geschaffen, auf der Entscheidungsträger, Multiplikatoren und vor allem Leistungserbringer Erfahrungen, Ansichten und Visionen austauschen und Ansätze diskutieren, die die Qualität der Behandlung verbessern und die Patientensicherheit und -zufriedenheit dauerhaft gewährleisten.

Kontakt
GCCCF
Sabine Schuetzmann
Lilienstr. 11
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Ab 18. Oktober: 10. Kongress der Deutschen Alzheimer Gesellschaft in Weimar: Demenz Gemeinsam Zukunft gestalten

Ab 18. Oktober: 10. Kongress der Deutschen Alzheimer Gesellschaft in Weimar:  Demenz  Gemeinsam Zukunft gestalten

(Mynewsdesk) Der 10. Kongress der Deutschen Alzheimer Gesellschaft wird am Donnerstag, 18. Oktober, in der Neuen Weimarhalle eröffnet. Zu dem dreitägigen Kongress werden mehr als 700 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus ganz Deutschland erwartet. Er steht unter dem Motto „Demenz – Gemeinsam Zukunft gestalten“.

Monika Kaus, 1. Vorsitzende der Deutschen Alzheimer Gesellschaft, sagt: „Demenzielle Erkrankungen werden in Zukunft immer mehr Menschen betreffen. Die Situation von Betroffenen und Pflegenden zu verbessern, ist unser gemeinsames Ziel. Dazu gibt es viele Ansatzpunkte, die wir auf dem Kongress aufgreifen.“

In mehr als 120 Vorträgen geht es um eine bessere ärztliche Versorgung von Menschen mit Demenz, kreative Konzepte für Begleitung und Therapie, die Unterstützung von Angehörigen, die zukunftsfähige Ausrichtung der Gesundheits- und Pflegepolitik und vieles mehr. Grundlage sind die Wünsche und Erfahrungen von Menschen mit Demenz und ihren Angehörigen, die ebenfalls auf dem Kongress vertreten sein werden.

Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey schreibt in ihrem Grußwort: „Es gibt eine Zukunft für Menschen mit Demenz. Sie gehören in die Mitte unserer Gesellschaft und sollen so lange wie möglich am gesellschaftlichen Leben teilhaben können. Es gibt eine Zukunft, wenn wir sie gemeinsam gestalten.“

Die Bundesfamilienministerin hat, neben dem thüringischen Ministerpräsident Bodo Ramelow, die Schirmherrschaft über den Kongress.

Veranstaltungsort: congress centrum neue weimarhalle, Unesco-Platz 1, 99423 Weimar
Pressebüro beim Kongress:
Geöffnet ab 18. Oktober, 8:30 Uhr
Tel.: 03643 – 74 51 43

Mehr Informationen unter www.demenz-kongress.de

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Hintergrund

Heute leben in Deutschland etwa 1,7 Millionen Menschen mit Demenzerkrankungen. Ungefähr 60 Prozent davon leiden an einer Demenz vom Typ Alzheimer. Die Zahl der Demenzkranken wird bis 2050 auf 3 Millionen steigen, sofern kein Durchbruch in der Therapie gelingt.

Die Deutsche Alzheimer Gesellschaft engagiert sich für ein besseres Leben mit Demenz.

Sie unterstützt und berät Menschen mit Demenz und ihre Familien. Sie informiert die Öffentlichkeit über die Erkrankung und ist ein unabhängiger Ansprechpartner für Medien, Fachverbände und Forschung. In ihren Veröffentlichungen und in der Beratung bündelt sie das Erfahrungswissen der Angehörigen und das Expertenwissen aus Forschung und Praxis. Als Bundesverband von 134 Alzheimer-Gesellschaften unterstützt sie die Selbsthilfe vor Ort. Gegenüber der Politik vertritt sie die Interessen der Betroffenen und ihrer Angehörigen.

Die DAlzG setzt sich ein für bessere Diagnose und Behandlung, mehr kompetente Beratung vor Ort, eine gute Betreuung und Pflege sowie eine demenzfreundliche Gesellschaft. Sie nimmt zentrale Aufgaben wahr, gibt zahlreiche Broschüren heraus, organisiert Tagungen und Kongresse und unterhält das bundesweite Alzheimer-Telefon mit der Nummer 030 – 259 37 95 14.

Deutsche Alzheimer Gesellschaft e.V. Selbsthilfe Demenz

Friedrichstr. 236

10969 Berlin

Tel.: 030 – 259 37 95 0

Fax: 030 – 259 37 95 29

E-Mail: info@deutsche-alzheimer.de

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Care 2025: Konferenz des Global Clinical + Care Coordination Forum am 6. November in Hamburg

Innovate, Orchestrate and Elevate

Care 2025: Konferenz des Global Clinical + Care Coordination Forum am 6. November in Hamburg

Care 2025, die englischsprachige Konferenz des Global Clinical + Care Coordination Forum (GCCCF), wird Experten aus aller Welt am 6. November in Hamburg eine Plattform bieten, um innovative Strategien und neueste Ansätze für die Patientenversorgung zu diskutieren. Die GCCCF-Konferenz folgt einer Reihe von fünf erfolgreichen GCCCF-Roundtables, die in den letzten zehn Monaten in London, Belgrad, Bukarest, Moskau und Warschau stattfanden (siehe www.gcccf.net).

Care 2025 wird Themen wie Künstliche Intelligenz im Gesundheitswesen, Digitalisierung von klinischen Workflows sowie Datenschutzfragestellungen behandeln. Außerdem werden die digitale Transformation einer Krankenhausgruppe aus Managementsicht sowie Ideen und Visionen für „Krankenhäuser der Zukunft“ vorgestellt.

„Care 2025 steht allen in der Versorgung Beteiligten offen“, erklärt Ljubisav Matejevic, Präsident des GCCCF. „Wir müssen jetzt die Qualität verbessern und die Nachhaltigkeit der Versorgung sicherstellen. Gleichzeitig gilt es, die Effizienz zu steigern und die Kosten im Griff zu behalten. Wir möchten dazu beitragen, das Care Continuum neu zu gestalten, die Digitalisierung zu nutzen und Behandlungsunterschiede zu reduzieren. Daher haben wir die Care 2025 mit Handlungsaufforderungen verknüpft:

– Innovate – durch den verantwortungsvollen und sicheren Einsatz digitaler Technologien und Daten, um die Ergebnisse für Patienten und Bürger zu verbessern.
– Orchestrate – durch Interoperabilität zwischen medizinischen Geräten, Informationssystemen und Care-Management-Lösungen, um Lücken zu schließen und integrierte Workflows zu ermöglichen.
– Elevate – durch die sichere Nutzung der revolutionären technologischen Entwicklungen zur Bekämpfung von Ungleichheiten in der Versorgung und zur Verbesserung des Zugangs zu Gesundheitsleistungen.“

Weitere Informationen zum Programm und zur Anmeldung finden Sie unter www.gcccf-conference.org

Das Global Clinical + Care Coordination Forum (GCCCF) bietet eine ganzheitliche Sicht auf die notwendige Transformation der Versorgung.

Der demografische Wandel und steigende Patientenerwartungen in Verbindung mit begrenzten Budgets für das Gesundheits- und Sozialwesen erfordern innovative Lösungen. Angesichts der enormen Herausforderungen, vor denen wir bezüglich des Care Continuum weltweit stehen, liegt es auf der Hand, dass nachhaltige Lösungen nur in interdisziplinärer Zusammenarbeit von Wissenschaft, Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft entwickelt werden können.

Mit dem GCCCF wurde eine Plattform geschaffen, auf der Entscheidungsträger, Multiplikatoren und vor allem Leistungserbringer Erfahrungen, Ansichten und Visionen austauschen und Ansätze diskutieren, die die Qualität der Behandlung verbessern und die Patientensicherheit und -zufriedenheit dauerhaft gewährleisten.

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09/2018 | Klaus H. Kober: Online Marketing bringt Kliniken auf Erfolgskurs

Kliniken, die Online die Nase vorne haben, können ihren Erfolg dauerhaft absichern

09/2018 | Klaus H. Kober: Online Marketing bringt Kliniken auf Erfolgskurs

Stark in den Themen Gesundheitspolitik: Klaus Kober.

Stärken herausstellen, Einzugsbereiche erweitern, bessere Auslastungen realisieren

Es ist längst kein Geheimnis mehr – neben der „Mund-zu-Mund-Propaganda“ informieren sich die modernen Patienten heute Online, über die für sie am besten geeigneten Behandlungsmöglichkeiten. Sie tun das vor allem dann, wenn es sich bei einer anstehenden Behandlung um einen, größeren, elektiven und nicht um einen kleinen Standardeingriff handelt. Und das zahlreichen Umfragen zufolge mit einer deutlich steigenden Tendenz! Stellen Sie sich vor, Sie sind Geschäftsführer einer Klinik, die am Rande eines großen Ballungsraums liegt. Die Klinik verfügt beispielsweise über eine Neurochirurgie, die sowohl technisch und räumlich als auch personell hervorragend ausgestattet ist. Gleich mehrere Faktoren stellen Sie trotzdem vor eine große Herausforderung:

– Kliniken im benachbarten Ballungsraum machen das Rennen, wenn es darum geht, Patienten zu akquirieren.
– Überregionale Sichtbarkeit ist wichtig, um die Neurochirurgie der Klinik nicht nur zuhalten, sondern auch bestmöglich auszulasten. Und das möglichst fokussiert auf bestimmte Behandlungen und Krankheitsbilder.

Eine effektive Lösung bietet Ihnen modernes Online Marketing. Den geeigneten Anbieter von medizinischen und pflegerischen Leistungen zu finden, zählt zu den Kernkompetenzen von Gesundheitsberatung, wie sie heute geleistet wird. Worauf ist bei der Auswahl entsprechender Angebote durch ein Krankenhaus zu achten?

In einem standardisierten, mehrstufigen Verfahren muss zunächst die Ausgangslage analysiert werden. Hierzu sind folgende Fragen zu beantworten: „Wie sieht die Konkurrenzsituation aus? Auf welche Suchbegriffe muss man setzen? Wie sieht es mit der Webseite aus – kann mit dem bestehenden Webauftritt der Klinik gearbeitet werden oder bedarf es einer neuen Landingpage – beispielsweise eine eigenständige, spezialisierte Seite für die Neurochirurgie? Welche Marketinginstrumente müssen im konkreten Fall zum Einsatz kommen? Welche Social-Media-Kanäle sind relevant? Ist Online Reputationsmanagement nötig, weil rufschädigende Inhalte im Netz dominieren? Welche Maßnahmen der Suchmaschinenoptimierung müssen ergriffen werden? Diese und viele weitere Fragen gilt es vorab zu klären“, so der Gesundheitsexperte Klaus H. Kober.

Ist Online Reputationsmanagement nötig, weil rufschädigende Inhalte im Netz dominieren?

Wir wissen aus täglichem Erleben, dass Patienten im Vorfeld einer Behandlung Informationen zu Krankheiten, Diagnosen und Therapien sowie spezielle Informationen zu Ärzten, Leistungen, Fachkenntnissen und Spezialisierungen medizinischer Einrichtungen im Internet recherchieren. Längst zählt das Internet zu den wichtigsten Informationsmedien, besonders im Blick auf medizinische Fach- und Gesundheitsinformationen. „Keyword-Recherchen machen deutlich, dass Therapieformen und Krankheitsbilder zu den am meisten recherchierten Themen im Internet zählen.

In einer Welt der permanenten Recherche ist das auch kein Wunder. Dank mobiler Endgeräte, die mit noch steigender Tendenz überwiegend zum Einsatz kommen, sind Informationen vor allem über die Suchmaschinen Google & Co. zu jeder Zeit und an fast jedem Ort verfügbar. Hier müssen auch die Kliniken mit ihren besonderen Leistungsangeboten zur Stelle sein. Wer mit guten, hilfreichen Informationen dort präsent ist, wo sich potentielle Patienten informieren, der präsentiert sich als Experte seines Fachgebiets und hat beste Chancen, das Rennen um den Patienten für sich zu entscheiden. Es versteht sich von selbst, dass die Inhalte eine gute Sichtbarkeit haben müssen – lokal, im benachbarten Ballungsraum, bundesweit, im deutschsprachigen Raum, je nach dem auch gar weltweit. Fakt ist – die Digitalisierung der Gesundheitswirtschaft hat ihre Risiken, aber auch große Chancen.

Wer sich auf hochwertiges Content-Marketing einlässt, der setzt auf den Erfolg und sichert sich zugleich ab“, meint Klaus H. Kober, Partner der Agentur PrimSEO in Baden-Baden.

Management, das auf die Gesundheitswirtschaft ausgerichtet ist. Klaus Kober berät schwerpunktmäßig Apotheken, Verbände, Gesundheitspolitiker etc. Strategieberatung und intelligente Lösungen für die Gesundheitspolitik das zeichnet das Unternehmen aus.

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Mangementberatung
Klaus H. Kober
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Interaktive klinische Entscheidungsfindung mit UpToDate Advanced

Dynamische Pfade unterstützen Ärzte hinsichtlich einer personalisierten, patientenzentrierten Behandlung

Interaktive klinische Entscheidungsfindung mit UpToDate Advanced

Wolters Kluwer

Mit der Markteinführung von UpToDate® Advanced™ präsentiert Wolters Kluwer Health eine Weiterentwicklung seiner Lösung zur Unterstützung der klinischen Entscheidungsfindung. Dynamische und interaktive Algorithmen sowie umfangreiche Labor-Inhalte helfen, ungewünschte Varianzen in der Behandlung zu reduzieren. Angesichts zurückgehender Vergütungsbudgets einerseits und höherer Ansprüche an die Versorgungsqualität andererseits sind Leistungserbringer gefordert. Sie setzen in immer mehr Ländern auf vertrauenswürdige Evidenz und auf Werkzeuge, die eine Standardisierung klinischer Entscheidungen über Patientenpopulationen hinweg ebenso wie eine Verringerung der Kosten ermöglichen.

Mit klinischen Pfaden können Mediziner eine konsistente und effektive Behandlung von hoher Qualität realisieren. Doch diese Pfade lassen sich schwer entwickeln und aufrechterhalten. Auch kann ihre Akzeptanz eine Herausforderung darstellen. UpToDate Advanced bietet Leistungserbringern Entscheidungspfade, die ständig aktualisiert werden und Entscheidungen am Ort der Behandlung durch Empfehlungen optimieren, die auf spezifische Patienten zugeschnitten sind und eine effektive Behandlung unterstützen.

„Für unsere Einrichtung ist es maßgebend, Varianzen in den Behandlungsleistungen zu reduzieren, um die Patientensicherheit zu erhöhen sowie klinische Outcomes und die Patientenzufriedenheit zu verbessern“, betont Keith Griffin, MD. Er ist Chief Medical Information Officer (CMIO) der Novant Medical Group, eines Netzwerks von ca. 2.500 Medizinern in der Primär- und Facharztversorgung. „Wir haben uns heute im Patientenmanagement mit zunehmend komplexeren Situationen auseinanderzusetzen – etwa mit Diabetes und Vorhofflimmern. UpToDate Advanced unterstützt unsere Mediziner dabei, die am besten geeigneten klinischen Entscheidungen für unsere Patienten zu treffen.“

Mit UpToDate Advanced können Ärzte die Behandlung an den verschiedenen Punkten in der Behandlungskette vereinheitlichen – dank der Pfade von UpToDate („UpToDate Pathways“). Als interaktive Werkzeuge zur klinischen Entscheidungsfindung helfen sie Klinikern dabei, die besten Entscheidungen für ihre Patienten zu treffen – auf Basis aktueller Evidenz, klinischer Erfahrung und patientenspezifischen Faktoren. Die Pfade beruhen auf der Evidenz und klassifizierten Empfehlungen in UpToDate, dem renommierten Wissenssystem für klinische Entscheidungsfindung, dessen Einsatz verbesserte Outcomes ermöglicht. Mehr als 11.000 klinische Themen, medizinische Kalkulatoren und Graphiken aus UpToDate kamen bei der Entwicklung der Pfade zum Einsatz.

Die Pfade von UpToDate adressieren häufige Erkrankungen mit einer weitverbreiteten Behandlungsvariabilität, die sich dank evidenzbasierter klinischer Entscheidungsunterstützung vermeiden lässt. Diese Erkrankungen stehen in einem Zusammenhang mit nationalen und internationalen Qualitätsmaßnahmen und mit den am häufigsten gesuchten Themen unter mehr als einer halben Milliarde an Zugriffen auf UpToDate durch jährlich 1,5 Millionen Ärzte weltweit.

Die Labor-Ressourcen in dem Wissenssystem – „Lab Interpretation“ – erlauben es Leistungserbringern, unnötige Laboruntersuchungen ebenso zu vermeiden wie übersehene Diagnosen sowie negative Patientenoutcomes. Mithilfe dieses Features können Ärzte atypische Laborergebnisse managen – etwa unüblich tiefe Blutzuckerwerte – mit der präzisen Unterstützung, die sofortiges Eingreifen ermöglicht. Der Einsatz dient zur Evaluierung von Ergebnissen ebenso wie zur Entscheidung über die Notwendigkeit nachfolgender Laboruntersuchungen.

Fazit: Varianzen in der Behandlung sind auch in Deutschland (vgl. Faktencheck Gesundheit der Bertelsmann-Stiftung von 2015 https://bit.ly/2MqCby6 ) weit verbreitet, sie führen zu hohen Kosten – und sie beeinträchtigen die Qualität der Behandlung. Durch das Adressieren der Varianzen in der Behandlung können Leistungserbringer bessere Outcomes bei geringeren Kosten erzielen.

Weitere Informationen über UpToDate Advanced finden Sie auf www.uptodate.com/home/advanced sowie unter http://healthclarity.wolterskluwer.com

UpToDate Advanced-Webinar am 10. Juli, 13.00 – 13.30 Uhr (in englischer Sprache) mit Vorstellung der:

– UpToDate® Pathways: Behandlungspfade als interaktive Algorithmen, die Ärzte unterstützen, die besten Entscheidungen für ihre Patienten zu treffen – unter Berücksichtigung der aktuellen Evidenz, klinischer Erfahrung und patientenspezifischer Faktoren

– Lab Interpretation™: Monografien und Algorithmen, die eine schnelle und präzise Auswertung abnormaler Laborergebnisse ermöglichen

Hier können Sie sich zum Webinar anmelden: https://www.uptodate.com/home/uptodate-lfw?commid=325827

Wolters Kluwer N.V. (AEX: WKL) ist ein marktführender internationaler Anbieter von Informationsdienstleistungen und Lösungen für professionelle Anwender aus den Bereichen Gesundheitswesen, Steuern und Rechnungswesen, Risikomanagement, Compliance, Finanzen und Recht. Wir unterstützen unsere Kunden Tag für Tag bei wichtigen Entscheidungen, indem wir Expertenlösungen anbieten, die eine intelligente Kombination aus fundiertem Fachwissen, ausgereifter Technologie und speziellem Service gewährleisten.

Wolters Kluwer erzielte 2016 einen Jahresumsatz von 4,3 Milliarden EUR und beschäftigt weltweit rund 19.000 Mitarbeiter an über 40 Standorten, die Kunden in über 180 Ländern betreuen. Der Hauptsitz von Wolters Kluwer ist in Alphen aan den Rijn in den Niederlanden.

Der Unternehmensbereich „Health“ von Wolters Kluwer ist ein weltweit führender Anbieter von Informationen und Point-of-Care-Lösungen für die Gesundheitswirtschaft. Um weitere Informationen zu unseren Produkten oder zu unserem Unternehmen zu finden, besuchen Sie www.wolterskluwer.com, folgen @WKHealth oder @Wolters_Kluwer auf Twitter, „liken“ uns auf Facebook, folgen uns auf LinkedIn, oder auf YouTube (WoltersKluwerComms).

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Anästhesiologie – das neue Fachgebiet in UpToDate

Anästhesiologie - das neue Fachgebiet in UpToDate

Anästhesiologie – UpToDate – Wolters Kluwer

Ein Jubiläum – und ein starkes, ergänzendes Angebot: Wolters Kluwer feiert 25 erfolgreiche Jahre von UpToDate und stellt zugleich sein 25. Fachgebiet vor. Mit der Anästhesiologie bezieht das Wissenssystem für die klinische Entscheidungsunterstützung Themen aus der Anästhesie mit Bezug zu operativen Eingriffen und weiteren Interventionen ein. Schmerzmanagement, Vermeidung von Opiaten, Bluttransfusionen und die Intensivbehandlung nach Eingriffen sind ebenfalls Teil des Informationsspektrums.

Die Themen des 25. Fachgebiets sind so verfasst, dass sie die Anästhesiologen und das Intensivpflegepersonal bei der Identifikation der bestgeeigneten Evidenz unterstützen. Im Mittelpunkt steht die perioperative Betreuung komplexer Fälle mit üblichen ebenso wie seltenen Eingriffen, darunter präoperative Beratung, intraoperatives Anästhesiemanagement, postoperative Akutbehandlung sowie optimales Schmerzmanagement. Unter der Chefredaktion von Roberta Hines, MD, Stephanie B. Jones, MD, und Lena S. Sun, MD, ist hier ferner eine wichtige Ressource für Allgemeinmediziner und für Spezialisten entstanden – wie etwa Chirurgen, die routinemäßig Patienten gemeinsam mit Anästhesiologen betreuen.

Der evidenzbasierte, praxisnahe Inhalt des Fachgebiets wird von 190 weltweit bekannten Experten der Anästhesiologie geschrieben, redigiert und lektoriert. Mit 271 Themen im Kontext des Fachgebietes bietet UpToDate eine umfassende Abdeckung, die durch 897 Graphiken und 96 Empfehlungen abgerundet wird. Sie sind zur Darstellung der Stärke der Empfehlungen und der Qualität der Evidenz gemäß dem GRADE-System kategorisiert. Zusätzlich bieten 19 für Patienten aufbereitete Themen klinische Orientierungshilfen als Grundlage für das Gespräch mit Patienten. Diese Inhalte werden in den kommenden Jahren weiter ausgebaut.

Denise Basow, MD betonte bei der Vorstellung des neuen Fachgebiets: „Der praktische Alltag in der Anästhesie wird immer komplexer und fordernder, da komplizierte Eingriffe an immer mehr Patienten mit signifikanten Komorbiditäten ausgeführt werden.“ Dr. Basow, President & CEO des Bereichs Clinical Effectiveness bei Wolters Kluwer Health, fuhr fort: „Wir feiern ein Vierteljahrhundert der Unterstützung von Klinikern bei der besten medizinischen Entscheidung – und fühlen uns auch in diesem Kontext der Unterstützung der Anästhesiologen ebenso wie der Kliniker anderer Fachgebiete verpflichtet. Ihnen bieten wir umfassende, vertrauenswürdige Orientierung durch Experten des jeweiligen Fachgebiets.“

Weitere Informationen unter: www.uptodate.com

Wolters Kluwer N.V. (AEX: WKL) ist ein marktführender internationaler Anbieter von Informationsdienstleistungen und Lösungen für professionelle Anwender aus den Bereichen Gesundheitswesen, Steuern und Rechnungswesen, Risikomanagement, Compliance, Finanzen und Recht. Wir unterstützen unsere Kunden Tag für Tag bei wichtigen Entscheidungen, indem wir Expertenlösungen anbieten, die eine intelligente Kombination aus fundiertem Fachwissen, ausgereifter Technologie und speziellem Service gewährleisten.

Wolters Kluwer erzielte 2016 einen Jahresumsatz von 4,3 Milliarden EUR und beschäftigt weltweit rund 19.000 Mitarbeiter an über 40 Standorten, die Kunden in über 180 Ländern betreuen. Der Hauptsitz von Wolters Kluwer ist in Alphen aan den Rijn in den Niederlanden.

Der Unternehmensbereich „Health“ von Wolters Kluwer ist ein weltweit führender Anbieter von Informationen und Point-of-Care-Lösungen für die Gesundheitswirtschaft. Um weitere Informationen zu unseren Produkten oder zu unserem Unternehmen zu finden, besuchen Sie www.wolterskluwer.com, folgen @WKHealth oder @Wolters_Kluwer auf Twitter, „liken“ uns auf Facebook, folgen uns auf LinkedIn, oder auf YouTube (WoltersKluwerComms).

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27. Kongress des Berufsverbandes für Arthroskopie

Medizinkongress in Düsseldorf+++ Neuestes aus minimalinvasiver Gelenk-Chirurgie und Gesundheitspolitik+++Was Ärzte und Patienten in Zukunft erwartet

27. Kongress des Berufsverbandes für Arthroskopie

Arthroskopie: minimalinvasiv ins Innere der Gelenke

Am 27. und 28. Januar 2017 treffen sich im Medienhafen Düsseldorf rund 300 Orthopäden, Chirurgen, sowie Gäste aus Politik, Wirtschaft und Medien zum 27. Kongress des Berufsverbandes für Arthroskopie. In Workshops, OP-Videoteaching, Vorträgen und Diskussionen geht es zwei Tage lang um neueste medizinische Erkenntnisse in der Arthroskopie (minimalinvasive Gelenkchirurgie) und um das große Thema der Gesundheitspolitik.

Medizinische Entscheidungen unterliegen mittlerweile erheblichen regulatorischen Zwängen:

Was dürfen Ärzte in Zukunft noch für Leistungen erbringen und wer bestimmt das?
Machtzentrale G-BA – wohin entwickelt sich das deutsche Gesundheitswesen?
Warum müssen Patienten eine Arthroskopie bei chronischer Kniegelenkarthrose (betroffen sind in Deutschland Hunderttausende) jetzt aus eigener Tasche zahlen?
Ab wann gilt ein Arzt als korrupt (neues Antikorruptionsgesetz)?
Gesundheitswirtschaft in einem überregulierten System – geht das?

Dies sind nur einige der spannenden politischen Themen. Aber auch die medizinisch-fachlichen Themen lassen aufhorchen:

Wie lassen sich Ergebnisse nach Operationen messen und bewerten?
Von Knochenmarködem bis Osteonekrose – wie ist das zu behandeln?
Seitlicher Ellenbogenschmerz – alles nur Tennisellenbogen?
Fast Track Endoprothetik – nur ökonomisch oder auch medizinisch sinnvoll?
Transplantatwahl in der Kreuzbandchirurgie – müssen wir neu nachdenken?

Die Vorträge finden am Freitag, 27. Januar von 11.30 Uhr bis 19.30 Uhr (Workshops ab 8.15 Uhr) und am Sonnabend, 28. Januar von 9 bis 14 Uhr statt. Es ist uns gelungen, für sämtliche Workshops und Vorträge renommierte, international bekannte Referenten zu gewinnen. Der BVASK – Kongress hat sich inzwischen zu einem der wichtigsten Netzwerktreffen auf dem Gebiet der Arthroskopie entwickelt.

Medienvertreter sind jederzeit willkommen.
Website BVASK

Der Berufsverband für Arthroskopie e.V. vertritt die fachlichen und politischen Interessen arthroskopisch tätiger Ärzte (Orthopäden und Chirurgen) in Deutschland. Ziel ist es, alle Patienten nach dem modernsten Stand der Medizin versorgen zu können.

Kontakt
Berufsverband für Arthroskopie
Kathrin Reisinger
Breite Straße 96
41460 Neuss
0157 81777 698
presse@bvask.de
http://www.bvask.de

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Helfen Suchtrends von Klinikern, Ausbrüche von Infektionskrankheiten frühzeitiger zu erkennen?

Studienergebnisse beim International Meeting on Emerging Diseases and Surveillance (IMED) vorgestellt

Helfen Suchtrends von Klinikern, Ausbrüche von Infektionskrankheiten frühzeitiger zu erkennen?

Anna Thorner, MD, stellver. Lektorin Infektionskrankheiten, Ko-Direktorin Lektoratsprojekte UpToDate

Über die Möglichkeit, Epidemien durch die Analyse von Suchanfragen in UpToDate, einem Unterstützungssystem für klinische Entscheidungen, vorherzusagen, referierte Dr. Anna Thorner beim 6. IMED (internationaler Kongress zu neu auftretenden Krankheiten und deren Überwachung) im November in Wien.

Im Mittelpunkt des Vortrags von Anna Thorner, MD, stellvertretende Lektorin für Infektionskrankheiten und Ko-Direktorin Lektoratsprojekte bei UpToDate stand eine Studie(1) zu Suchanfragen im evidenzbasierten Online-Unterstützungssystem. Mehr als eine Million Mitarbeiter in Medizin und Pflege weltweit nutzen die Ressource für klinische Entscheidungen. Sie bietet via Internet bzw. App aktuelles, strukturiert aufbereitetes medizinisches Wissen in mehr als 10.5000 klinischen Themengebieten aus 24 Disziplinen.

Die Forscher stellten sich die Frage, ob Daten über die Nutzung des Systems durch Kliniker eine Rolle bei der Erkennung und der Verfolgung der Ausbrüche von Infektionskrankheiten spielen. Frühere Arbeiten in diesem Bereich, etwa von Google über Grippe-Trends, hatten die Modellierung tatsächlicher Ausbrüche im Vergleich zu Suchanfragen von Google-Nutzern zum Thema. Das Wissenschaftlerteam, so Dr. Thorner, wollte herausfinden, ob ein signifikanter Anstieg der Suchaktivität zu spezifischen Infektionskrankheiten in UpToDate Ausbrüchen vorausgeht bzw. mit ihnen korreliert.

Dr. Thorner und ihr Team analysierten für ihre Studie historische, anonymisierte tagesbezogene Suchdaten aus UpToDate zu MERS (Middle East respiratory syndrome). Geographisch konzentrierten sie sich auf die Städte Jeddah und Riyadh in Saudi-Arabien, in denen 2014 und 2015 drei Krankenhaus-basierte Ausbrüche von MERS auftraten. Die Wissenschaftler verglichen die Suchdaten mit tatsächlichen dokumentierten Fällen zu jenen Zeitpunkten. Ihre Erkenntnisse sind vielversprechend: Suchanfragen zu MERS während aller drei Ausbrüche zeigten eine Korrelation mit dokumentierten Fällen. Die Anzahl dieser Anfragen lag dabei deutlich höher als in einer Kontrollgruppe, die vier andere Städten Saudi-Arabiens umfasste, welche von Ausbrüchen verschont blieben.

Im Unterschied zu Suchanfragen in Google ist die Suche von Medizinern in einer professionellen Ressource wie UpToDate durch die tatsächliche Untersuchungssituation mit Patienten motiviert. Dies erhöht die Genauigkeit und zeigt weniger Einfluss durch Medien oder durch Befürchtungen hinsichtlich eines Ausbruchs in der Öffentlichkeit, so Dr. Thorner. Auch bei der Analyse von Suchaktivitäten in UpToDate im Kontext anderer Infektionskrankheiten bzw. weiterer Ausbrüche kamen die Forscher zu ähnlichen Ergebnissen.

Die Abfragen von Medizinern in einer so weit verbreiteten Online-Lösung wie UpToDate könnte somit laut Dr. Thorner als „Frühwarnsystem“ eine große Bedeutung für Gesundheitsämter haben, die mit neuen Methoden Ausbrüche früh erkennen und Gegenmaßnahmen ergreifen wollen. Ihr Team arbeitet daran, die Biosurveillance(2)-Fähigkeiten von UpToDate als Werkzeug für diese Ziele verfügbar zu machen. Ergänzend zu bestehenden Methoden könnten mit ihnen künftig öffentliche Einrichtungen ebenso wie Nichtregierungsorganisationen Ausbrüche früher erkennen, rascher auf Bedrohungen reagieren, die Lage genauer einschätzen sowie insgesamt besser vorbereitet sein.

Die Ergebnisse wurden in Open Forum Infectious Diseases journal ( https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4803184 ) erstveröffentlicht.

Hier finden Sie ein Video des Vortrags von Dr. Thorner: https://www.periscope.tv/ISID_Meetings/1eaKblPwZqZJX#
Informationen zu IMED gibt es hier: http://imed.isid.org

(1) Thorner AR, Cao B, Jiang T, Warner AJ, Bonis PA. Correlation Between UpToDate Searches and Reported Cases of Middle East Respiratory Syndrome During Outbreaks in Saudi Arabia. Open Forum Infectious Diseases. 2016;3(1):ofw043. doi:10.1093/ofid/ofw043.
(2) Biosurveillance: Früherkennung, Eingrenzung und Monitoring eines Ausbruchs einer Infektionskrankheit

Zusätzliche Informationen finden Sie unter uptodate.com.

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Osteopathie darf keine Straftat sein! / Osteopathieverbände fordern gesetzliche Regelung des Berufs für Patientensicherheit und Rechtssicherheit

Osteopathie darf keine Straftat sein! / Osteopathieverbände fordern gesetzliche Regelung des Berufs für Patientensicherheit und Rechtssicherheit

(Mynewsdesk) Osteopathie wird von Patienten zunehmend nachgefragt. Im Gegensatz zum europäischen Ausland ist der Osteopath hierzulande jedoch kein eigenständiger, staatlich anerkannter Beruf; Ausübung und Ausbildung sind nicht festgeschrieben und die Ausübung der Osteopathie ohne Heilpraktikererlaubnis stellt einen Straftatbestand dar. In einer Expertenanhörung am Mittwoch vor den Mitgliedern der AG Gesundheit der Koalitionsfraktionen von CDU/CSU und SPD im Bundestag wurde der Regelungsbedarf nochmals unterstrichen. Die beiden größten Berufsverbände, Verband der Osteopathen Deutschland (VOD) e.V und Bundesverband Osteopathie (BVO) e.V., sind sich einig: Nur ein Berufsgesetz auf Bundesebene kann die längst überfällige Qualitätssicherung für die Osteopathie und Rechtssicherheit für die Osteopathen herbeiführen. 

„Es ist nicht hinnehmbar, dass die Arbeit hoch qualifizierter Osteopathen als Straftat verfolgt werden kann“, brachte VOD-Vorsitzende Prof. Marina Fuhrmann M.Sc. (USA) die Situation auf den Punkt. „Ich freue mich, dass wir dieses Thema gemeinsam mit dem BVO im Bundestag zur Sprache bringen konnten und mit der Darstellung der prekären Situation auf offene Ohren gestoßen sind.“ BVO-Vorsitzender Georg Schöner ergänzt: „Eine offizielle Anerkennung ist unabdingbar und längst überfällig. Mit unserer Petition im letzten Jahr sind wir den ersten wichtigen Schritt gegangen. Unsere Osteopathen haben alle eine qualifizierte Ausbildung durchlaufen. Sie und die Patienten haben die sichere Rechtsgrundlage verdient.“

Hintergrund:

Entsprechend der internationalen Vorgabe der World Health Organization ist der Beruf des „nicht-ärztlichen Osteopathen/der Osteopathin“ ein Heilberuf mit Primärkontakt. Der Beruf des Osteopathen ist aber im Gegensatz hierzu in Deutschland nicht anerkannt und Osteopathie darf als Heilkunde in Deutschland nach der aktuellen Rechtslage nur von Heilpraktikern und Ärzten ausgeübt werden.
Osteopathie ist auch kein Teil der Physiotherapie und auch ein eingeschränkter Heilpraktiker Physiotherapie kann daher keine Tätigkeitsgrundlage sein. Auch die Delegierbarkeit von Osteopathie ist höchst umstritten. Die diesbezügliche Unsicherheit muss dringend beseitigt werden.
Der Osteopath muss unter der Heilpraktikererlaubnis arbeiten und sich auch als solcher bezeichnen, wenn er nicht rechtlich verfolgt werden will. Die Bezeichnung „Osteopath“ ist darüber hinaus nach dem Heilmittelwerbegesetz unzulässig, da irreführend, weil es den Beruf rechtlich nicht gibt. Die Heilpraktikererlaubnis aber gewährleistet keine Qualifikation des Osteopathen.
Die Krankenkassen sind als Voraussetzung der Erstattungsleistungen zur Qualitätssicherung verpflichtet, können diese aber mangels gesetzlicher Regelung nicht gewährleisten. Es ist derzeit kaum eine Überprüfbarkeit der Ausbildungskriterien möglich, die „Berufsverbandszugehörigkeit“ stellt den derzeit einzigen Qualitätsstandard dar.

Vor diesem Hintergrund ergibt sich folgende unhaltbare Situation:

* Für den Patienten entsteht ein undurchschaubares Durcheinander, die Qualifikation des „Osteopathen“ ist für ihn nicht erkennbar.
* Die Krankenversicherung kann die Qualitätssicherung nicht der entsprechenden gesetzlichen Verpflichtung entsprechend erfüllen.
* Auch hoch qualifizierte Osteopathen riskieren mit ihrer Tätigkeit ein Strafverfahren wegen Verstoßes gegen das Heilpraktikergesetz.
Die Berufsverbände appellieren daher an die Politik: Die Qualifikation des Osteopathen muss durch ein Berufsgesetz festgelegt werden.

Über die Osteopathie:

Osteopathie ist eine eigenständige Form der Medizin, die dem Erkennen und Behandeln von Funktionsstörungen dient. Die osteopathische Diagnose und Behandlung erfolgt ausschließlich mit den Händen. Der Patient wird in seiner Gesamtheit betrachtet. Osteopathie ist bei vielen Krankheiten sinnvoll und behandelt auch vorbeugend.

Weitere Informationen: Verband der Osteopathen Deutschland e.V.
Untere Albrechtstraße 15
65185 Wiesbaden
Telefon: 0 611 / 5808975 – 0
info@osteopathie.de
www.osteopathie.de Bundesverband Osteopathie e. V.
Am Kurpark 1
95680 Bad Alexandersbad
Telefon: 0 9232 / 8813420
info@bv-osteopathie.de
www.bv-osteopathie.de
Ansprechpartnerin Presse VOD:
Michaela Wehr
Tel. 0 15 20 / 2 14 71 05
presse@osteopathie.de
Ansprechpartner Presse BVO:
Rüdiger Dietz
Tel. 0 9232 / 8813420
presse@bv-osteopathie.de
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Der VOD wurde 1994 in Wiesbaden gegründet und hat 4000 Mitglieder. Der BVO vertritt seit seiner Gründung 2002 deutschlandweit die Interessen aller Therapeuten, die osteopathisch arbeiten oder sich in osteopathischer Ausbildung befinden. Derzeit zählt der BVO 2.500 Mitglieder. Die Berufsverbände verfolgen im Wesentlichen folgende Ziele: Die Etablierung des eigenständigen Berufs des Osteopathen auf qualitativ höchstem Niveau, der den Patienten im Erstkontakt behandelt, sachliche und neutrale Aufklärung über Osteopathie und Qualitätssicherung im Interesse der Patienten, die Etablierung einer hoch qualifizierten und einheitlichen Ausbildung. Die Berufsverbände vertreten ihre Mitglieder nach außen und unterstützen diese in ihrem Praxisalltag.

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Bundestag verabschiedet Pflegestärkungsgesetz II

Bundestag verabschiedet Pflegestärkungsgesetz II

(Mynewsdesk) Berlin, 13.11.2015. Das heute verabschiedete zweite Pflegestärkungsgesetz (PSG II) hat wesentliche Verbesserungen für pflegebedürftige Demenzkranke und ihre Familien zum Ziel. Die Deutsche Alzheimer Gesellschaft (DAlzG) begrüßt die ab 2017 geltende Pflegereform als wichtigen Schritt zu größerer Gerechtigkeit für Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen.

Mit der Neudefinition der Pflegebedürftigkeit wird künftig nicht nur körperlicher Pflegebedarf berücksichtigt, sondern auch „kognitive und kommunikative Fähigkeiten“ sowie „Verhaltensweisen und psychische Problemlagen“ und damit der spezielle Bedarf von Menschen mit Demenz. Sie brauchen geduldige Begleitung und eine Kommunikation, die bestärkt und Sicherheit gibt.

Dazu sagte Heike von Lützau-Hohlbein, 1. Vorsitzende der Deutschen Alzheimer Gesellschaft: „Wir haben lange auf diese Reform gewartet, aber eine gleichberechtigte Anerkennung für Menschen mit Demenz in der Pflegeversicherung ist nur der erste Schritt. Es geht um eine Haltungsänderung und die Ausgestaltung der Pflege. Das neue Gesetz bringt aber nicht automatisch mehr Personal und damit mehr Zeit für die Menschen. Mehr Zeit ist aber das Wichtigste für Menschen mit Demenz und dafür werden wir uns weiter stark machen.“

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Heute leben in Deutschland etwa 1,5 Millionen Menschen mit Demenzerkrankungen. Ungefähr zwei Drittel davon leiden an der Alzheimer-Demenz. Ihre Zahl wird bis 2050 auf 3 Millionen steigen, sofern kein Durchbruch in der Therapie gelingt.

Die Deutsche Alzheimer Gesellschaft e.V. Selbsthilfe Demenz ist der Bundesverband von derzeit 137 regionalen Alzheimer-Gesellschaften, Angehörigengruppen und Landesverbänden. Sie nimmt zentrale Aufgaben wahr, gibt zahlreiche Broschüren heraus, organisiert Tagungen und Kongresse und unterhält das bundesweite Alzheimer-Telefon mit der Service-Nummer 01803 171017 (9 Cent pro Minute aus dem deutschen Festnetz) oder 030 / 259 37 95-14 (Festnetztarif).

Kontakt
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