Tag Archives: Gesundheitsversorgung

Pressemitteilungen

Sensible Patienten-Daten schnell und sicher austauschen

Leipziger Unternehmen und Institutionen entwickeln offenen Standard für eHealth – EWERK als Projektpartner der Pilot-Plattform „Health.connect“

Leipzig, 12. März 2019 – Patientendaten werden bisher nur in seltenen Fällen digital übertragen. Beim Pilotprojekt unter dem Arbeitsnamen „Health.connect“ vernetzen nun Unternehmen und Institutionen aus Leipzig, Chemnitz und Umgebung die IT-Systeme von Praxen, Pflegeheimen, Klinken, Apotheken und weiteren Beteiligten an der Patientenversorgung. Das Ziel: Eine zentrale Plattform, um schnell, sicher und zeitlich begrenzt elektronische Fallakten von Patienten austauschen zu können. Das sächsische Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz fördert „Health.connect“ mit rund 1,3 Millionen Euro.

„Health.connect“ ist ein Gemeinschaftsprojekt mehrerer mitteldeutscher Unternehmen und Institutionen zur Entwicklung und zum Betrieb einer Plattform für die IT-Vernetzung in der Gesundheitsversorgung. Das Projekt soll eine sogenannte elektronische Fallakte (EFA) ermöglichen. Im Gegensatz zu einer digitalen Patientenakte (EPA), welche Patientendaten dauerhaft und zentral speichert, werden hier Daten nur fallweise und zeitlich begrenzt und dezentral abgelegt. Derzeit sind Behandlungsinformationen verstreut und untereinander inkompatibel im Einsatz.

Mit der „Health.connect“-Plattform, einem Pilotprojekt, soll nun ein Ökosystem aus verschiedenen Schnittstellen, Services und Apps entstehen, durch das die unterschiedlichen IT-Systeme all dieser Akteure im Gesundheitswesen angebunden werden können. Mittels nahtloser digitaler Prozesse sollen so die Abläufe im Gesundheitswesen spürbar verbessert und revisionssicher nachvollzogen werden. So können zukünftig Fallinformationen zum Beispiel Medikationen, Medikationsänderungen und Behandlungspläne automatisiert zwischen den Ärzten und Pflegeeinrichtungen ausgetauscht oder auch Vorbefunde oder Bilder schnell und sicher auf digitalem Wege vom Krankenhaus an alle an der Behandlung beteiligten Parteien übertragen werden. Auch die Implementation eines E-Rezepts wird evaluiert.

„Wir setzen dabei idealerweise auf die bestehende Sicherheitsinfrastruktur der Gesellschaft für Telematikanwendungen der Gesundheitskarte und binden zusätzlich Partner ein, die nicht über diese Infrastruktur verfügen, wie zum Beispiel Heime und Therapeuten. Dabei nutzen wir offene und bestehende internationale Standards im Gesundheitswesen wie zum Beispiel HL7 FHIR“, erklärt Frank Richter, geschäftsführender Gesellschafter der EWERK-Gruppe. „Auf diese Weise wollen wir die Tür für weitere Partner offenhalten. Die Integration neuer Technologien, etwa Blockchain Smart Contracts, sind im Bereich eHealth in Deutschland und Europa richtungsweisend.“

Neben langjährigen Anbietern medizinischer IT – darunter EWERK – sind die Universitäten Leipzig und Halle am „Health.connect“-Pilotprojekt beteiligt. EWERK ist seit 25 Jahren in der IT-Gesundheitsbranche tätig, zählt zu den führenden Anbietern für hochkritische IT-Systeme in Deutschland und Europa und verfügt über jahrzehntelange Expertise für skalierbare, hochverfügbare und zertifiziert sichere Rechenzentren.

Über die EWERK Group:
Die EWERK GROUP ist ein Dienstleister für digitalen Erfolg. Unser Portfolio umfasst den gesamten technologischen Lebenszyklus: Von IT-Projekt-Beratung, Software-Entwicklung & Design, Transition Management, Enterprise IT-Outsourcing bis zum Betrieb von eigenen Data Centern und kritischen Infrastrukturen. Unsere Kunden sind europäische Unternehmen aus Energy, Healthcare, Mobility und dem Public Sector. Entlang der gesamten Wertschöpfungskette unserer Kunden ermöglichen wir nachhaltiges Wachstum.

Firmenkontakt
EWERK Group
Sascha Hanisch
Brühl 24
04109 Leipzig
+49 341 42 649 518
s.hanisch@ewerk.com
https://www.ewerk.com

Pressekontakt
EWERK Group
Jonathan Fasel
Brühl 24
04109 Leipzig
+49 176 200 932 85
communications@ewerk.com
https://www.ewerk.com

Bildquelle: EWERK

Pressemitteilungen

RUSSKA Rollator erneut Testsieger bei Stiftung Warentest

(Mynewsdesk) Nachdem im Februar 2014 bereits der RUSSKA Rollator vital classic als Testsieger aus dem Rennen ging, konnte im aktuellen Test bei Stiftung Warentest erneut ein Modell aus der vital Familie mit den Premium-Rollatoren vital classic, vital plus und vital carbon punkten: Mit der Note 2,0 in der Zeitschrift »Test« Ausgabe 3/2019 wurde der RUSSKA Rollator vital carbon zusammen mit dem Modell eines anderen Herstellers Testsieger.

Der Rollator überzeugte die Tester insbesondere in Puncto Sicherheit: „Sehr leicht. Fährt sehr gut auf ebenem, gut auf unebenem Untergrund. Als einziger im Test gutes Urteil in der Sicherheit“, so die Begründung der Stiftung Warentest. Kleine, aber wichtige Details wie die Stufenhilfe fanden bei der Beurteilung ebenso Beachtung wie der gute Gesamteindruck, den der vital carbon bei den Probanden (überwiegend rollatorerfahrene Senioren) hinterließ. „Schon zum zweiten Mal konnten wir die Prüfer der Stiftung Warentest von der ausgezeichneten Qualität unserer Produkte überzeugen. Das freut mich und bestärkt uns darin, bei unseren Rollatoren auch in Zukunft auf Sicherheit, Nutzerfreundlichkeit und Langlebigkeit zu setzen“, so Thomas Ritter, Geschäftsführer der Ludwig Bertram GmbH.

RUSSKA Rollator vital carbon

Der leichteste und sicherste Rollator im Test ist besonders für aktive Menschen geeignet, die den Rollator immer dabei haben. Dank der optimierten Taschenhalterung lässt sich der Rollator in gefaltetem Zustand bequem tragen. Die Schiebegriffe zur Einstellung der Griffhöhe sind nummeriert. So lässt sich die individuell beste Einstellung leicht wiederfinden. Der einfach bedienbare Faltmechanismus verfügt über eine integrierte magnetische Sicherung. Ausgestattet ist der vital carbon u. a. mit pannensicherer Bereifung, Reflektoren, Kantenabweisern sowie einem Stockhalter. Herstellergarantie: 8 Jahre.

Diese Pressemitteilung wurde via Mynewsdesk versendet. Weitere Informationen finden Sie im Tower PR

Der Name Ludwig Bertram steht seit über 140 Jahren für Handel und Dienstleistung in Sachen Gesundheit. Was als kleines Fachgeschäft für Gummiwaren begonnen hat, ist mittlerweile ein mittelständisches Unternehmen mit 130 Mitarbeitern. RUSSKA ist einer von drei Geschäftsbereichen der Ludwig Bertram GmbH. In diesem Geschäftsbereich wird ein umfangreiches Sortiment von medizinischen Hilfsmitteln und Gesundheitsartikeln vertrieben. Neben den Produkten der Handelsmarke RUSSKA liegt ein Schwerpunkt im teilweise exklusiven Handel mit Produkten namhafter Hersteller im gesamten deutschsprachigen Raum an den medizinischen Fachhandel.

Firmenkontakt
Mynewsdesk
Mynewsdesk Client Services
Ritterstraße 12-14
10969 Berlin

press-de@mynewsdesk.com
http://www.themenportal.de/vermischtes/russka-rollator-erneut-testsieger-bei-stiftung-warentest-33689

Pressekontakt
Mynewsdesk
Mynewsdesk Client Services
Ritterstraße 12-14
10969 Berlin

press-de@mynewsdesk.com
http://shortpr.com/3ahpnd

Die Bildrechte liegen bei dem Verfasser der Mitteilung.

Pressemitteilungen

Minister Steinbach schiebt engere Kontakte in die Golfregion an

Gesundheitswirtschaft informiert sich über Geschäftschancen in den Vereinigten Arabischen Emiraten

Potsdam, 15. Januar 2019. Rund 30 Unternehmen der Gesundheitsbranche informieren sich heute in Potsdam über Geschäftschancen in den Vereinigten Arabischen Emiraten. Das Treffen haben Wirtschaftsminister Jörg Steinbach und der Botschafter der Emirate in Deutschland, S.E. Ali Abdulla Al Ahmed, gemeinsam initiiert.

„Das Cluster Gesundheitswirtschaft Berlin-Brandenburg ist führend in vielen Bereichen, nicht zuletzt in Diagnostik und Medizintechnik“, sagte Minister Steinbach, der Schirmherr der Veranstaltung ist. Der Markt für solche Gesundheitsprodukte und -dienstleistungen wachse in den Emiraten sehr stark, „daher ist es vernünftig, wenn die deutsche Hauptstadtregion die Beziehungen des Clusters Gesundheitswirtschaft vor allem in die Emirate Abu Dhabi und Dubai ausbaut“.

„In der gesamten Golfregion macht der Gesundheitssektor heute schon einen Umsatz von mehr als 100 Milliarden US-Dollar aus“, erklärte S.E., Botschafter Al Ahmed, „und es stehen weitere Investitionen in Höhe von 60 Milliarden US-Dollar an“. Aufgrund des steigenden Wohlstandes, aber auch wegen der relativen Alterung der einheimischen Bevölkerung stiegen die Ansprüche an die Gesundheitsversorgung. „Wir begrüßen es deshalb sehr, dass das Land Brandenburg gemeinsam mit Berlin sich verstärkt um Wirtschaftskontakte der Gesundheitswirtschaft in mein Heimatland kümmert.“

Die Botschaft hat einen Experten zu dem Treffen in Potsdam eingeladen, Amin Hussain Al Ameeri vom Gesundheitsministerium der Vereinigten Arabischen Emirate. Das Gesundheitsministerium ist die oberste Regulierungsbehörde für den Gesundheitssektor in den VAE.

Das Treffen ist gemeinsam von der Wirtschaftsförderung Land Brandenburg (WFBB) und dem DiagnostikNet-BB – Netzwerk Diagnostik Berlin-Brandenburg organisiert worden. Sebastian Saule, Geschäftsführer der WFBB, sagte zum Auftakt: „Die Emirate gehören zu den dynamischsten, offensten und verlässlichsten Märkten in der arabischen Welt. Von dort aus können unsere Unternehmen auch einen Markt von über 100 Millionen Menschen im Umkreis von nur 500 Kilometern erreichen.

Jörg-M. Hollidt, Vorstandsvorsitzender des DiagnostikNet-BB ergänzte: „Bereits seit vier Jahren ist das DiagnostikNet-BB in Dubai mit einem Gemeinschaftsstand vertreten, 2017 erstmals als Berlin-Brandenburger-Ländergemeinschaftsstand. Dies erhöhte die Attraktivität der MedLab – eine der bedeutendsten Leitmessen der In-Vitro-Diagnostik – für die Firmen noch einmal zusätzlich. Wir freuen uns schon jetzt, unsere Kontakte und Geschäftsmöglichkeiten in den Emiraten zu vertiefen.“

Botschaft der Vereinigten Arabischen Emirate in Berlin

Ministerium für Wirtschaft und Energie des Landes Brandenburg

Kontakt
Botschaft der Vereinigten Arabischen Emirate
Ahmed Ali
Hiroshimastr. 18
10785 berlin
030516516
berlinemb.ma@mofaic.gov.ae
https://www.mofa.gov.ae/EN/DiplomaticMissions/Embassies/Berlin/Pages/home.aspx

Die Bildrechte liegen bei dem Verfasser der Mitteilung.

Pressemitteilungen

Osteopathie: Interdisziplinäre Zusammenarbeit stärken / Verband der Osteopathen Deutschland: Bedenken bayerischer Ärztefunktionäre ohne Grundlage

Osteopathie: Interdisziplinäre Zusammenarbeit stärken / Verband der Osteopathen Deutschland: Bedenken bayerischer Ärztefunktionäre ohne Grundlage

(Mynewsdesk) „Hochqualifizierte Osteopathen mit einer hervorragenden diagnostischen Ausbildung sind längst Teil der Gesundheitsversorgung in Deutschland, wozu auch Bayern zählt. Weder drohen Parallelstrukturen noch Gefahren für Patienten“, teilt die Vorsitzende des Verbandes der Osteopathen Deutschland (VOD) e.V. Prof. Marina Fuhrmann anlässlich einer Äußerung des bayerischen Ärztekammerpräsidenten Max Kaplan mit.

Die VOD-Vorsitzende stellt klar, dass langjährig ausgebildete Osteopathen über die diagnostischen Kompetenzen verfügen, um beurteilen zu können, ob ein Patient osteopathischer Behandlung bedarf oder an einen Arzt verwiesen werden muss. „Das Beispiel von Herrn Kaplan ist konstruiert und einer seriösen Debatte abträglich. Uns sind keine Fälle bekannt, in denen Patienten durch eine mangelhafte Diagnostik und dadurch unterbliebene kardiologische Behandlung zu Schaden gekommen wären. Wenn solche Mutmaßungen öffentlich geäußert werden, möge man konkrete Fälle und Fallzahlen anführen oder so etwas tunlichst unterlassen. Andernfalls drängt sich der Eindruck auf, dass man hier ohne Grundlage und aus Eigeninteressen, seien es verbandspolitische oder wirtschaftliche, mit dem Begriff der Patientensicherheit leichtfertig hantiert,“ stellt Prof. Marina Fuhrmann klar.

Ferner sei auch die Befürchtung von Parallelstrukturen unbegründet. So gebe es bundesweit annähernd 380.000 Ärzte und gerade einmal 10.000 Osteopathen. „In der Gesundheitsversorgung ergänzen sich Arzt und Osteopath in der Regel hervorragend, vielfach gibt es seit vielen Jahren eine hervorragende interdisziplinäre Zusammenarbeit zum Wohle der Patienten“, so Prof. Marina Fuhrmann. Es sei längst überfällig, dass der Beruf und die Bezeichnung „Osteopath/Osteopathin“ aus Transparenz- und Qualitätssicherungsgründen berufsgesetzlich geregelt würden und Deutschland damit internationale Standards umsetze. In vielen Ländern gebe es seit vielen Jahren eine fruchtbare Kooperation zwischen Ärzten und nichtärztlichen Osteopathen.

„Da gibt es kein Konkurrenzdenken, sondern eine respektvolle Zusammenarbeit, wobei jeder seine Kompetenzen gewinnbringend und im Sinne seiner Patienten einsetzt. Auch in Bayern bestehen für die Gesundheitsversorgung aus ärztlicher Sicht ganz sicher wichtigere Herausforderungen, als eine Bedrohung oder Konkurrenzsituation durch Osteopathen herbeizureden. Vor diesem Hintergrund wünschen wir konstruktive Beratungen und vor allem die richtigen Schwerpunktsetzungen beim nun beginnenden Bayrischen Ärztetag“, so Prof. Marina Fuhrmann abschließend.

Hintergrund:

Osteopathie ist eine eigenständige Form der Medizin, die dem Erkennen und Behandeln von Funktionsstörungen dient. Die osteopathische Diagnose und Behandlung erfolgt ausschließlich mit den Händen. Der Patient wird in seiner Gesamtheit betrachtet. Osteopathie ist bei vielen Krankheiten sinnvoll und behandelt vorbeugend.

Diese Pressemitteilung wurde via Mynewsdesk versendet. Weitere Informationen finden Sie im Verband der Osteopathen Deutschland

Shortlink zu dieser Pressemitteilung:
http://shortpr.com/qzkizo

Permanentlink zu dieser Pressemitteilung:
http://www.themenportal.de/gesundheit/osteopathie-interdisziplinaere-zusammenarbeit-staerken-verband-der-osteopathen-deutschland-bedenken-bayerischer-aerztefunktionaere-ohne-grundlage-60626

Der VOD wurde 1994 in Wiesbaden gegründet und hat mehr als 4300 Mitglieder. Der älteste und mitgliederstärkste Berufsverband Deutschlands verfolgt im Wesentlichen folgende Ziele: Die Etablierung des eigenständigen Berufs des Osteopathen auf qualitativ höchstem Niveau, sachliche und neutrale Aufklärung über Osteopathie und Qualitätssicherung im Interesse der Patienten. Darüber hinaus vermittelt der VOD hoch qualifizierte Osteopathen. 

Firmenkontakt
Verband der Osteopathen Deutschland
Michaela Wehr
Untere Albrechtstraße 15
65185 Wiesbaden
4915202147105
presse@osteopathie.de
http://www.themenportal.de/gesundheit/osteopathie-interdisziplinaere-zusammenarbeit-staerken-verband-der-osteopathen-deutschland-bedenken-bayerischer-

Pressekontakt
Verband der Osteopathen Deutschland
Michaela Wehr
Untere Albrechtstraße 15
65185 Wiesbaden
4915202147105
presse@osteopathie.de
http://shortpr.com/qzkizo

Gesundheit/Medizin

Übersicht in Sachen Krankenversicherung erlangen

Die gesetzliche Krankenversicherung ist neben der Renten-, Arbeitslosen-, Unfall- und Pflegeversicherung der Bestandteil unseres deutschen Sozialversicherungssystems und auch Teil des deutschen Gesundheitssystems. Grundsätzlich ist ist diese Versicherungsform für alle Menschen in Deutschland eine verpflichtende Absicherung. Es sei denn, sie wären versicherungsfrei eingestuft oder haben keinen anderweitigen Anspruch auf Absicherung im Krankheitsfall. Wenn man bestimmte Voraussetzungen erfüllt, kann die Mitgliedschaft bei einer Krankenversicherung auch freiwillig erworben werden.

Die gesetzliche Krankenversicherung trat im Jahre 1884 bereits in Kraft. Dies war die erste Leistung aus dem Bereich der Sozialversicherungen, die Otto von Bismarck einführte. Damit wollte dieser hauptsächlich die Arbeiterschaft für den Staat gewinnen. Eine Zeit lang bestand die Versicherungspflicht bei der Krankenkasse nur für die Bevölkerung mit überwiegend geringen Einkommen. Ab dem Jahre 1911 erging das Versicherungsgesetz für Angestellte.

Aufgaben der gesetzlichen Krankenversicherung

Die wichtigste Aufgabe der Krankenversicherung ist es, die Gesundheit des Versicherten zu erhalten, sie wieder herzustellen oder den Gesundheitszustand zu verbessern. Darin beinhaltet ist auch, dass Krankheitsbeschwerden gelindert werden sollen.

Der Leistungsanspruch soll bei allen Versicherten grundsätzlich gleich sein. Die Leistungen müssen gesetzlich festgelegt ausreichend, zweckmäßig und wirtschaftlich sein. Sie sollen aber das Maß der Notwendigkeit nicht überschreiten. Eine Krankenkasse kann vor diesem Hintergrund auch Mehrleistungen im Wege einer jeweiligen Satzungsregelung erbringen, solange sie auf einer gesetzlichen Ermächtigung beruhen. Hier kann es sich beispielsweise um zusätzliche Leistungen beim Vorbeugen von Krankheiten, Haushaltshilfe, Krankenpflege oder Rehabilitation handeln.

Die Beiträge zur gesetzlichen Krankenversicherung richten sich nach einem festen Beitragsatz, der vom persönlichen Einkommen abhängig ist. Somit soll es möglich sein, für den Versicherten die nicht für ihn tragbaren Krankheitskosten, die in finanziell vielleicht überfordern würden, abgedeckt werden können.

Die möglichen Leistungen

  • Leistungen zur Verhütung von Krankheiten. Aber auch zur Verhütung vor Verschlimmerung. Es gehört die Empfängnisverhütung, Sterilisation und Schwangerschaftsabbrüche dazu (Zahnprophylaxe, medizinische Vorsorgeleitungen, medizinische Vorsorge für Mütter und Väter, Prävention und Selbsthilfe).
  • Leistungen zur Früherkennung von Krankheiten (Gesundheitsuntersuchungen, Kinderuntersuchungen)
  • Leistungen bei Krankheiten (zum Beispiel: ärztliche Behandlung mit Psychotherapie, zahnärztliche Behandlung, kieferorthopädische Behandlung, Versorgung mit Arzneien, Heil- und Hilfsmitteln und Verbandsmittel, häusliche Krankenpflege, Haushalshilfe, Krankenhausbehandlung)
  • Fahrkosten, beispielsweise bei Krankentransporten
  • Leistungen bei Schwangerschaft und Mutterschaft (zum Beispiel: Hilfe durch Hebammen, ärztliche Betreuung, Entbindung, Mutterschaftsgeld)

Die richtige Wahl bei der Krankenversicherung

Wer für sich die richtige Krankenversicherung findet, kann durchaus Geld sparen. Dafür sollte man im ersten Schritt prüfen, wie die eigenen Bedürfnisse konkret sind. Für gesunden Menschen sind andere Dinge wichtig als für kranke Menschen. Wer beispielsweise unter einer Diabetes leidet, der kann bei bestimmten Kassen eine bessere Behandlung als Hilfe bekommen. Oder wer eher selten zum Arzt geht und wenig Medikamente braucht, kann einen Teil der Kosten für Medikamente selber tragen und erhält dafür am Ende des Jahres Geld zurück.

Derjenige wiederum, der mit seiner alten Kasse nicht mehr zufrieden ist, kann über den Wechsel zu einem anderen Anbieter nachdenken. So werden andere Kassen mit verschiedenen besonderen Leistungen punkten wollen. Ob es sich beispielsweise um besondere Hilfe bei Schwerkranken, besonders schnelle Termine bei Fachärzten handelt oder ob Zuschüsse bei der häuslichen Pflege und für Haushalshilfen wichtig wären. Nach solchen Kriterien kann man seine Wahl durchaus treffen.

Wer hierzu noch mehr erfahren möchte und sich weiterführend informieren will, sollte die Seite info-krankenversicherung.com besuchen und weiterführende Informationen abfragen.

Pressemitteilungen

Dominik Weigl feiert für den guten Zweck

Dominik Weigel hat zusammen mit World Vision eine Spendenaktion anlässlich seiner Geburtstagsparty organisiert. Es wurden Informationsblätter von World Vision, Postkarten und Briefumschläge ausgelegt.

Dominik Weigl feiert für den guten Zweck

München, 11.05.2016 – Jeder Gast konnte eine Spende abgeben und anonym in eine World Vision Box einwerfen. Am Ende kamen 1.100 Euro zusammen. Diese wurden zu 50% in ein Projekt für Gesundheitsversorgung in Mali gegeben, wodurch Kindern Zugang zu sauberem Trinkwasser ermöglicht wurde. Die verbleibenden 50% wurden als Mikrokredite für Kleinunternehmer oder Privatpersonen in Afrika vergeben, um ihnen den Kauf von Vieh, Land, Getreide usw. zu ermöglichen. Eine Idee, die Dominik Weigl als Unternehmer in vollem Umfang unterstützt.

Dominik Weigl hofft, mit dieser Charity-Aktion einen Beitrag zu einer kleinen Verbesserung der Lage in Afrika geleistet zu haben und dass es die Menschen erreicht, die es am nötigsten haben, insbesondere die Kinder. Die Spendenaktion war ein Erfolg und kam auch bei den Gästen gut an. Dominik Weigl wird auch in Zukunft World Vision weiter unterstützen und freut sich, wenn durch die Charity Aktion auch in Zukunft der ein oder andere Gast mit einer Spende World Vision weiter unterstützt oder sogar seine Idee, für einen guten Zweck zu feiern, fortführt.

Weitere Informationen zur “ Charity Aktion “ und zu Dominik Weigl sind unter:

https://plus.google.com/u/0/100761195845838594847/posts?hl=de

und

https://www.pinterest.com/WeiglDominik/

zu finden.

Dominik Weigl ist ein großer Motorsportfan und hat viele Erfahrungen im Motorsport gesammelt, die er auch heute im Berufsleben zu schätzen weiß. So konnte er internationale Erfahrungen im Management von verschiedenen Unternehmen sammeln und sein Interesse im Finanzwesen fördern. Diesen Weg führt er zur Zeit an der Hong Kong University of Science & Technology und der Leonard N. Stern Business School in New York als Executive Master in Global Finance fort.

Dominik Weigl engagiert sich in verschiedenen Tierschutzorganisationen und ist Spender für die DKMS. Eine weitere Thematik, mit der sich Dominik Weigl auseinandersetzt, ist die Lage in Afrika. Aus diesem Grund hat er zusammen mit World Vision eine Spendenaktion anlässlich seiner Geburtstagsparty organisiert.

Firmenkontakt
Pressestelle
Birgit Murmann
Prinzregentenstr. 54
80538 München
+49 89 7167724-00
b.murmann@gerotor-ag.com
https://www.xing.com/profile/Dominik_Weigl6

Pressekontakt
Pressekontakt
Birgit Murmann
Prinzregentenstr. 54
80538 München
+49 89 7167724-00
b.murmann@gerotor-ag.com
https://de.linkedin.com/in/dominik-weigl-4a3181112

Finanzen/Wirtschaft Pressemitteilungen

AFA AG: Nachfrage nach GKVplus übertrifft Erwartungen

AFA AG
AFA AG

Das GKVplus Programm der AFA AG wird von gesetzlich Krankenversicherten bundesweit verstärkt nachgefragt. Das am deutschen Markt einmalige Konzept bietet eine privatärztliche Behandlung im Krankenhaus sowie direkte Leistungsregulierung. Zusätzlich erhält jeder gesetzlich Krankenversicherte bei Eintritt einmalig 100 Euro Vorschuss auf die Beitragsrückerstattung. Diese kann je nach Einkommen bis zu 525 Euro betragen. Die GKVplus richtet sich vor allem an gesetzlich Krankenversicherte zwischen 20 und 40 Jahren, deren Bruttoeinkommen mindestens 1.001 Euro beträgt.

 

„Die Nachfrage nach unserer GKVplus übertrifft deutlich unsere Erwartungen“, meint Stefan Granel, Vorstand der AFA AG in Berlin. „Gemeinsam mit unserem Partner, der Schwenninger BKK, haben wir ein Produkt an den Markt gebracht, das insbesondere den Bedarf junger Menschen deckt”, ergänzt der AFA-Vorstand. Mit gezielten Bausteinen der privaten Zusatzversicherung schließt das GKVplus Programm der AFA AG Lücken in der Gesundheitsversorgung. Um in den Genuss der kostenfreien Versicherung zu gelangen, muss die zu versichernde Person beispielsweise lediglich einen Body-Mass-Index zwischen 18 und 27 vorweisen oder ein anderes von insgesamt fünf Kriterien erfüllen. Eine Gesundheitsprüfung findet nicht statt.“

 

Die Schwenninger BKK gehört zu den besten Krankenkassen in Deutschland. Sie ist bereits seit über 100 Jahren am Markt etabliert und wurde mehrfach von Focus Money und dem Deutschen Finanz Service u.a. bei „Deutschlands größtem Krankenkassenvergleich“ für die „Beste Zahnversorgung“ und die „Beste Gesundheitsförderung“ ausgezeichnet.

 

Dieses kurze Video zeigt die Vorteile der GKVplus der AFA AG:

http://www.afa-ag.de/gesundheit.html

 

 

Über die AFA AG:

Die Allgemeine Finanz- und Assekuranzvermittlung (AFA AG) ist ein unabhängiger Finanzvertrieb mit Sitz in Berlin und Cottbus. Die Versicherungsfachleute und System-Unternehmer der AFA AG haben einen IHK-Abschluss und sind nach den anerkannten EU-Richtlinien ausgebildet. Zudem sind sie in das EU-Vermittlerregister eingetragen und arbeiten gemäß der EU-Richtlinie für Finanzdienstleister. Vermittler der AFA AG führten innerhalb der letzten zehn Jahre rund 500.000 Einzelberatungen durch. Neue Bürostandorte sind in ganz Deutschland geplant.

 

Pressekontakt:

Martin Ruske

Vorstand der AFA AG

Tel.: +49/355381090

info@afa-ag.de

www.afa-ag.de

 

Pressemitteilungen

Orange und USAID arbeiten zusammen an mobilen Gesundheitslösungen in Afrika

mHealth: Fernbehandlung durch qualifizierte Ärzte

Eschborn, 18. Dezember 2014 – Die US-Agentur für internationale Entwicklung (USAID) und der global agierende Telekommunikationsanbieter Orange Business Services kündigen ihre Partnerschaft im Bereich „Mobile Gesundheit“ auf dem Global mHealth Forum in Washington an. Die gemeinsamen mHealth-Innovationen helfen bei der Behandlung und Gesundheitsversorgung von Menschen in den Entwicklungsländern Afrikas.

„Die zunehmende Verbreitung und die sinkenden Kosten von Mobiltelefonie legen es nahe, diese Technologie für den Zugang zu Gesundheitsinformationen und Dienstleistungen zu nutzen“, sagt Dr. Ariel Pablos-Mendez, Assistent Administrator for Global Health bei USAID. „Partnerschaften mit Privatunternehmen, wie in diesem Fall mit Orange, ermöglichen es uns, kosteneffizient viel zu bewirken.“

In der ersten Phase dieser Programme zur Stärkung der Gesundheitssysteme vereinen beide Organisationen ihr Know-how, Technologie und lokale Ressourcen, um die Qualität der Patientenversorgung zu verbessern. Zudem soll sichergestellt werden, dass die Gesundheitsversorgung für die breite Öffentlichkeit leicht zugänglich ist. Derzeit werden Niger und andere Länder im Rahmen der mobilen Gesundheitsservices erforscht.

Künftige Leistungen werden sowohl auf integrierte mHealth-Plattformen als auch auf die Orange-Mobilfunknetze zurückgreifen, um beispielsweise Warnmeldungen zu verbreiten oder Wissen rund um die Themen Familienplanung und die Gesundheit von Müttern zu teilen. Medizinisches Fachpersonal kann die Technologie dann nutzen, um wichtige Erkenntnisse auszutauschen, mit Spezialisten auf der ganzen Welt zusammenzuarbeiten und so die Patientenversorgung stetig zu verbessern. Darüber hinaus wird es für die Öffentlichkeit möglich sein, auf Informationen rund um ihre Gesundheit über die mHealth-Plattformen zuzugreifen.

Die globale Präsenz von Orange, mit Mobilfunk- und Festnetzen in 20 Ländern Afrikas und des Nahen Ostens, wird den nahtlosen und zuverlässigen Zugriff auf diese Dienste gewährleisten.
Eine speziell für werdende Mütter entwickelte mHealth-Lösung liefert Ärzten den Zugang zu den neuesten Tools sowie zu neuesten medizinischen Informationen. So können sie Frauen während der Schwangerschaft optimal begleiten, auch wenn sie nicht vor Ort sind. Dies ist ganz besonders nützlich für einige Regionen in Afrika, wo ein Großteil der Bevölkerung in ländlichen Gebieten weder einen Zugang zur Gesundheitsversorgung durch ausgebildete Ärzte noch Transportmöglichkeiten hat. Durch den Einsatz von mHealth-Lösungen sind medizinische Fachleute in der Lage, frühzeitig potenzielle Probleme und Risiken zu erkennen und entsprechende Maßnahmen zu ergreifen. So wird das Risiko für Mutter und Kind reduziert.

„Mobile Technologien und digitale Innovationen können sehr viel Gutes dazu beitragen, um die Gesundheitsversorgung in den ärmeren Regionen der Welt zu verbessern“, so Thierry Zylberberg, Leiter des Bereiches Healthcare bei Orange Healthcare. „Gemeinsam mit USAID schaffen wir innovative mHealth-Plattformen und damit die Möglichkeiten, den Gesundheitszustand von Patienten aus der Ferne zu beobachten, sowie den Informationsaustausch zwischen Pflegepersonal zu erleichtern. So können sie sie auf der Basis valider Informationen Entscheidungen treffen. Dadurch kann eine bessere Gesundheitsversorgung im ganzen Land und für alle Patienten gewährleistet werden.“

Mit der Zusammenarbeit verfolgen USAID und Orange das Ziel, einen Rahmen zu schaffen, der in einer Reihe afrikanischer Länder repliziert werden kann. USAID und Orange entwickeln zunächst in Westafrika eine regionale Plattform mit mobilen Anwendungen, die sowohl von den Ministerien für Gesundheit, Spendenorganisationen als auch von Nicht-Regierungsorganisationen für die Verbraucheraufklärung, für nützliche Tools für die Mitarbeiter, mobile Zahlungen und die Datenerhebung verwendet werden können.

Die Expertise von Orange in den Bereichen Interoperabilität und Skalierbarkeit gewährleistet, dass derartige Plattformen, regulatorischen und strukturellen Organisationen lokal reibungslos funktionieren. Orange war einer der Pioniere der Umsetzung der digitalen Transformation in Afrika, durch die Menschen, Unternehmer, Städte und Gemeinden miteinander verbunden und innovative Dienste wie Mobile Payment bereitgestellt werden.

Über die US-Agentur für internationale Entwicklung (USAID)
Die US-Agentur für internationale Entwicklung ist führend bei den Bemühungen der US-Regierung, die extreme Armut zu beenden und flexible, demokratische Gesellschaften zu fördern. Für weitere Informationen über die USAID und deren Programme, besuchen Sie www.usaid.gov. Twitter: @USAIDPress

Über Orange Business Services:
Orange Business Services ist der Orange Geschäftsbereich für B2B Services und einer der weltweit führenden Integratoren von Kommunikationslösungen für multinationale Unternehmen. Mit dem weltweit größten, nahtlosen Netzwerk für Sprach- und Datenübertragung erreicht Orange Business Services 220 Länder und Gebiete, darunter 166 mit lokalem Support. Mit dem Angebot eines umfassenden Kommunikationsservice-Pakets, darunter Cloud-Computing, Enterprise Mobility, M2M, Security, Unified Communications, Videoconferencing und Breitband, bietet Orange Business Services herausragende Kundenerfahrung auf globalem Niveau. Tausende Unternehmenskunden und 1,4 Millionen Mobile-Data-Nutzer vertrauen auf eine internationale Orange Business Services-Plattform für Kommunikation und Unternehmensführung. Orange Business Services erhielt bei der wichtigsten Preisverleihung der Telekommunikationsbranche, den jährlichen World Communications Awards 2013, vier Auszeichnungen: Best Global Operator, Best Cloud Service, Best Enterprise Service and Best Small Business Service. Orange Business Services wurde bereits zum siebten Mal zum Best Global Operator gewählt. Weitere Informationen finden Sie auf www.orange-business.com oder auf LinkedIn, Twitter oder Facebook

Orange ist einer der führenden Telekommunikationsanbieter mit einem Jahresumsatz von 41 Milliarden Euro im Jahr 2013 und 165.000 Beschäftigen weltweit (Stand 31. Dezember 2013). Orange ist an der NYSE Euronext Paris (ORA) und an der Börse in New York (ORAN) gelistet.

Firmenkontakt
Orange Business Services
Dagmar Ziegler
Rahmannstraße 11
65760 Eschborn
+49-(0)6196-96 22 39
dagmar.ziegler@orange-ftgroup.com
http://www.orange-business.com

Pressekontakt
Maisberger Gesellschaft für strategische Unternehmenskommunikation mbH
Verena Reischl
Claudius-Keller-Str. 3c
81669 München
+49-(0)89-41 95 99 16
orange@maisberger.com
http://www.maisberger.com

Pressemitteilungen

Wartezone Arztpraxis?

Wie zufrieden sind Berliner mit der Gesundheitsversorgung?

Wartezone Arztpraxis?

Während der Health Week vom 13. bis 19. Oktober 2014 hat das Europäische Branchenkompetenzzentrum für die Gesundheitswirtschaft (EUBKZGW) zum zweiten Mal eine repräsentative Umfrage durchgeführt. Hier ein Überblick über die wichtigsten Ergebnisse:

An ausgewählten, stark frequentierten Orten in Berlin wurden per Zufallsauswahl insgesamt 1118 Personen befragt. 71 Prozent der Befragten waren zwischen 20 und 50 Jahre alt. Davon waren 479 Frauen und 639 Männer. So entstand ein repräsentativer Querschnitt der Berliner Bevölkerung. Mittels MediPre ©, einer speziellen Patientenbefragungssoftware für das Gesundheitswesen, konnten zuverlässige Daten gesammelt werden. Zwischen den Geschlechtern gab es bei den Befragungsresultaten keine signifikanten Unterschiede. 80 Prozent der Befragten waren gesetzlich versichert, 20 Prozent privat. Bei diesem Unterscheidungsmerkmal traten die meisten Abweichungen auf.

Insgesamt fällt die Zufriedenheit hoch aus: Stolze 81 Prozent der Befragten attestierten der Hauptstadt ein großes Vertrauen in die medizinische Versorgung, wobei die gesetzlich Versicherten die Situation tendenziell positiver einschätzten als die privat Versicherten. 83 Prozent erleben die Ärzte in Berlin als kompetent und vertrauenswürdig und fühlen sich in Berlin medizinisch gut aufgehoben.

Die Wartezeiten auf einen Termin beim Allgemeinarzt werden von allen Befragten gleichermaßen gut eingestuft. Hier gibt es auch keinerlei Differenzen zwischen den unterschiedlich versicherten Personen. Einziger Wermutstropfen: Die Wartezeit in den Arztpraxen vor der Behandlung wird von 68 Prozent als zu lange empfunden. Die Aufteilung nach Geschlecht oder Altersgruppen liefern hier die gleichen Ergebnisse. Ein signifikanter Unterschied ergibt sich jedoch zwischen gesetzlich Versicherten und privat Versicherten. Privat Versicherte empfinden die Wartezeiten in den Praxen als angemessen.

Bei den Wartezeiten auf einen Termin bei Fachärzten oder Weiterbehandlung von Krankheiten schauen die Zahlen ähnlich aus. Hier sagen 76 Prozent aus, dass die Wartezeiten zu lang seien. Auch beim Facharzt empfinden privat Versicherte die Wartezeiten als weniger problematisch.

Die Qualität der Behandlung wird von allen Befragten gleichermaßen sehr hoch eingeschätzt. Hier werden keine Unterschiede zwischen den Geschlechtern, Altersgruppen oder Versicherungsarten festgestellt, was eine großartige Bestätigung der Berliner Ärzte darstellt. Noch deutlicher fällt dieses Resultat bei der Frage nach der „für mich notwendigen Therapie“ aus. 83 Prozent der Befragten sind sich sicher, immer die richtige Behandlung erhalten zu haben. Daraus resultiert auch die hohe Bestätigung der Befragten (85 Prozent), dass durch eine erhaltene Behandlung keinerlei negative Folgen aufgetreten sind.

Fazit aus dieser Umfrage: Willkommen in der gesundheitsfreundlichen Hauptstadt. Im Behandlungszimmer bemühen sich Ärzte immer um eine qualitativ hochwertige Versorgung der Patienten, ganz gleich, welchen Versichertenstatus sie haben. Die Bewohner der Hauptstadt werden auf einem überdurchschnittlich hohen Niveau versorgt – egal, ob Kassen- oder Privatpatienten. Eine eventuelle Verschlechterung des Gesundheitszustandes während der zu langen Wartezeiten auf weiterführende Behandlungsmethoden sollte durch konkrete Ableitung von Maßnahmen aus den Umfrageresultaten verbessert werden.

Das Europäische Branchenkompetenzzentrum für die Gesundheitswirtschaft fördert die Zusammenarbeit zwischen Behörden, Verbänden, Politik und Wirtschaft und unterstützt Unternehmen der Gesundheitswirtschaft innerhalb und außerhalb der EU.

Die Umfrage-Ergebnisse finden Sie hier .

Das Europäische Branchenkompetenzzentrum für die Gesundheitswirtschaft ist eine europäische, wirtschaftliche Interessenvereinigung (EWIV) für private und öffentliche Einrichtungen des Gesundheitswesens. Als innovativer Anbieter für Unternehmensberatung, Wirtschaftsentwicklung und Technologieaustausch bietet die Mitgliedervereinigung ein internationales, standortübergreifendes Netzwerkmanagement zur Förderung der Zusammenarbeit zwischen Unternehmen, Verbänden, Behörden und der Politik.

Kontakt
Europäisches Branchenkompetenzzentrum für die Gesundheitswirtschaft EWIV
Liliana Rathsmann
Potsdamer Platz 11
10785 Berlin
030-2589-4494
030-2589-4107
presse@eu-health.eu
http://www.eu-health.eu

Pressemitteilungen

Einzigartiges Projekt als Anschub für die Regenerative Medizin

REGiNA-Abschluss-Symposium: Präsentation der Ergebnisse

Einzigartiges Projekt als Anschub für die Regenerative Medizin

Gesundheitsregion REGiNA: auch aus Sicht des Beirats ein erfolgreiches Projekt

(Stuttgart) – Beim Abschluss-Symposium des Projekts Gesundheitsregion REGiNA präsentierte die BioRegio STERN Management GmbH am Freitag, 4. Juli 2014, im Stuttgarter Haus der Wirtschaft die Ergebnisse von fünf Jahren wissenschaftlicher und praktischer Arbeit. Insgesamt wurden in dem vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Projekt mit knapp 30 Projektpartnern in 18 Teilprojekten bisher rund zwölf Millionen Euro ausgegeben, davon rund 6,4 Millionen als Eigenanteil der Projektpartner. Den Erfolg belegen Marktzulassungen für mehrere Medizinprodukte; bis die Regenerative Medizin in der Gesundheitsversorgung jedoch etabliert ist, bleibt noch einiges zu tun.

„REGiNA bringt Produkte und Verfahren der Regenerationsmedizin in die Gesundheitsversorgung der Patienten“ – Dr. Klaus Eichenberg, Geschäftsführer der BioRegio STERN , begrüßte die Projektbeteiligten, interessierte Wissenschaftler und Unternehmer mit denselben Worten, die er fünf Jahre zuvor zum Auftakt des Projekts gewählt hatte. Wie viel von dem, was er damals in Aussicht stellte, eingelöst werden konnte, belegen zahlreiche Teilprojekte, aus denen Marktzulassungen für Produkte hervorgingen. Beispielsweise die Implantate als Knorpel-, Haut- und Weichteilersatz der Esslinger Amedrix GmbH, die teilweise bereits CE-zertifiziert sind. „Die Unterstützung von BioRegio STERN und REGiNA hat unsere Produktentwicklung entscheidend vorangebracht“, ist Amedrix Geschäftsführer Dr. Thomas Graeve fest überzeugt.

REGiNA war deutschlandweit das einzige Projekt, das interdisziplinär alle Akteure zum Thema Regenerative Medizin – Ärzte, Kostenträger, Patienten, Wissenschaftler, Unternehmer und Bürger – zusammenbrachte. Das Team rund um die BioRegio STERN Management GmbH leistete dafür in den vergangenen fünf Jahren bei Symposien, Messen sowie mit Publikation wie einer Broschüre zur Regenerativen Medizin reichlich Kommunikations- und Förderarbeit. Insgesamt wurden in dem BMBF-geförderten Projekt in 18 Teilprojekten mit knapp 30 Projektpartnern bisher rund zwölf Millionen Euro ausgegeben, davon etwa 6,4 Millionen als Eigenanteil der Gesundheitsregion. Dass dieses Geld gut angelegt wurde, bestätigte der Vorsitzende des wissenschaftlichen Projektbeirats, Prof. Dr. Matthias Steinwachs von der Schulthess Klinik Zürich: „Bei REGiNA haben alle eine tolle Arbeit geleistet, ein Großteil der Projekte hat sich erfolgreich etabliert, einige Erwartungen waren vielleicht zu hoch gegriffen aber in der Summe können wir zufrieden sein.“ Auch Dr. Gerhard Stumm von der VDI Technologiezentrum GmbH, Projektträger für das BMBF, ist vom Erfolg des Projektes überzeugt und lobt die gute Zusammenarbeit mit der BioRegio STERN Management GmbH. In der Kooperation seien bei einigen der Teilprojekte sehr gute Ergebnisse erzielt worden.

Prof. Dr. Hans Peter Wendel von der Klinik für Thorax-, Herz- und Gefäßchirurgie am Universitätsklinikum Tübingen entwickelte beispielsweise im Rahmen des Projekts gemeinsam mit dem Hechinger Medizinprodukthersteller JOTEC GmbH spezielle Oberflächen für Implantate mit Blutkontakt. Diese verhindern, dass Stents oder Katheter als Fremdkörper wahrgenommen werden und unerwünschte Reaktionen hervorrufen. Das Zustandekommen solcher Kooperationen von Forschung und Industrie war eines der erklärten Ziele des Projekts: „REGINA hat dafür gesorgt, dass erfolgreich interdisziplinär gearbeitet werden konnte“, bestätigt Prof. Wendel. Damit sich die Forscher voll und ganz auf ihre Projekte konzentrieren konnten, unterstützten die REGiNA-Akteure sie gezielt bei der Suche nach Kooperationspartnern. Die Einzigartigkeit des Projekts bestätigte auch Dr. Viola Bronsema, Geschäftsführerin der BIO Deutschland, dem Branchenverband der Biotechnologie-Industrie: „Alles steht und fällt mit der Kommunikation; es war wichtig, dass REGiNA alle Akteure an einen Tisch gebracht hat.“

Neben der Entwicklung und Zulassung stand daher stets auch das Thema Erstattung der Produkte im Fokus. Denn für Produkte und Verfahren der Regenerativen Medizin muss zunächst einmal viel Geld in die Forschung investiert werden. Carsten Linti vom Institut für Textil- und Verfahrenstechnik Denkendorf, ITV, entwickelt beispielsweise einen Arterien-Schnellverschluss, der nicht nur das Nachbluten unterbindet, sondern auch noch vollständig im Körper abgebaut wird. Diese Innovation wird Komplikationen für den Patienten verhindern und die Aufenthaltsdauer im Krankenhaus verkürzen helfen.

Die Krankenkassen stehen nun angesichts begrenzter Mittel vor der Frage, welche neuen regenerativen Behandlungsmethoden und Produkte sie finanzieren sollen und können. Das ist das Fachgebiet des Gesundheitsökonomen und REGiNA-Projektteilnehmers Dr. Wolf Rogowski vom Helmholtz-Zentrum in München. Er versucht, Potenzial und Grenzen von Innovationen für das Gesundheitswesen zu bewerten. Eine zentrale Frage dabei ist: „Wie viel sind wir bereit, für unsere Gesundheit zu bezahlen?“ Nicht jede Anwendung eines neuen Produkts könne immer vollständig von den Kassen übernommen werden. „Das ist eine schwierige Diskussion, die von der Politik gerne vermieden wird“, so Dr. Rogowski. Die Kluft zwischen Patientennutzen und Kostenersparnis gelte es in Zukunft noch zu schließen. So kann mit Methoden der Regenerativen Medizin ein Knorpeldefekt im Knie nicht nur kurzfristig repariert, sondern tatsächlich geheilt werden. Künstliche Gelenke hingegen erfordern meist mehrere Operationen und der Patient bleibt dennoch häufig sein Leben lang eingeschränkt. Wenn Kostenträger jedoch nur innerhalb eines Abrechnungsjahres kalkulieren, bleiben die langfristigen Einsparungen regenerativer Methoden ohne angemessene Berücksichtigung. Hier zu einer adäquaten Sicht auf Kosten und Nutzen zu kommen, war eines der Anliegen von REGiNA, das sicherlich weiterhin verfolgt werden muss.

„REGiNA ist noch nicht abgeschlossen“, erklärte denn auch Dr. Klaus Eichenberg bestimmt. „REGiNA hat die Regenerative Medizin zwar entscheidend vorangebracht, aber das ist nur der Anfang, dieser Weg wird in der Region weitergeführt. Aus dem Projekt haben sich zahlreiche neue Projekte entwickelt, und es wird spannend sein zu sehen, wo wir in weiteren fünf Jahren stehen.“

Film ab!
Den Erfolg des REGiNA-Projekts dokumentieren mehrere Filme der BioRegio STERN Management GmbH. Sie stellen ausgewählte Forschungsarbeiten aus der Gesundheitsregion vor. So wird beispielsweise gezeigt, wie Dr. Bernd Rolauffs von der Tübinger BG-Unfallklinik Knorpelimplantate auf Basis menschlicher Knorpel- und Stammzellen durch gezielte mechanische Kompression und Streckung optimiert und wie Prof. Dr. Hans Peter Wendel und seine Kollegin Dr. Meltem Avci-Adali vom klinischen Forschungslabor des Tübinger Universitätsklinikums für Thorax-, Herz- und Gefäßchirurgie Gefäßprothesen mit körpereigenen Zellen so geschickt tarnen, dass das Blut sie nicht mehr als Fremdkörper erkennt und eine Entzündungsreaktion unterbleibt. https://www.youtube.com/bioregiostern

[ca. 7.000 Zeichen]

Bildrechte: Michael Latz/BioRegio STERN Management GmbH Bildquelle:Michael Latz/BioRegio STERN Management GmbH

Über die BioRegio STERN Management GmbH:
In den Städten Stuttgart, Tübingen, Esslingen und Reutlingen sowie den Regionen Stuttgart und Neckar-Alb ist die BioRegio STERN Management GmbH seit 2001 gemeinsames Kompetenznetzwerk, Anlauf- und Beratungsstelle für Existenzgründer, Unternehmer und Forscher aus der Life-Sciences-Branche. Die BioRegio STERN Management GmbH vertritt deren Interessen gegenüber Politik, Medien und Verbänden und berät bei Förderanträgen sowie Unternehmensfinanzierungen. Bedeutende Schwerpunkte bilden die Regenerationsmedizin, die Medizintechnik und die Automatisierung der Biotechnologie. Geschäftsführer ist der Molekular- und Zellbiologe sowie Investmentanalyst Dr. Klaus Eichenberg.

BioRegio STERN Management GmbH
Diana Schwarz
Friedrichstraße 10
70174 Stuttgart
0711-870 354 0
info@bioregio-stern.de
http://www.bioregio-stern.de

Zeeb Kommunikation GmbH
Anja Pätzold
Hohenheimer Straße 58a
70184 Stuttgart
0711 – 60 70 719
info@zeeb.info
http://www.zeeb.info