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Hörprobe: Deutsch-Afrikaner über Heimat und Zugehörigkeit – „Tschinku im Gastland“ von Constant Kpao Sarè (indayi edition)

In dieser Hörprobe aus Constant Kpao Sarès Roman „Tschinku im Gastland“ philosophiert der Deutsch-Afrikaner Jakubu Tschinku über die Unterschiede des afrikanischen und deutschen Lebens.

Tschinku und Barka sind beide in Afrika geboren und dort zusammen aufgewachsen. Als sie alt genug waren, sind sie gemeinsam nach Deutschland gezogen, um zu studieren. Barka flog anschließend wieder zurück. Tschinku blieb da. Beide fühlen sich wie zuhause, obwohl trotz gemeinsamer Vergangenheit ihr derzeitiger Alltag viele Unterschiede aufweist. Der Roman beschäftigt sich immer wieder mit der Frage: Was bedeutet eigentlich „Heimat“?

 

„Bei euch fehlt immer genau das, was ihr wirklich braucht. Und wir besitzen diese Dinge, obwohl wir sie manchmal nicht wirklich brauchen.“

 

Jahre später begegnen sich die beiden Schulfreunde zufällig wieder und bleiben per Briefwechsel in Kontakt. Jakubu schreibt den ersten Brief und äußert darin seine Gedanken dazu, wie sehr sich das Leben in Deutschland von dem in Afrika unterscheidet. Er philosophiert über Konsum, Technologie und Fortschritt, aber auch darüber wie abhängig die westliche Welt von diesen Dingen ist und wie umständlich man es sich dort mache Probleme anzugehen, für die die Afrikaner schon seit Jahrzehnten die Lösungen parat haben.

 

Weltpolitik durch die Augen verschiedener Kulturen:

Dieser erste Brief löst anschließend noch sehr intensive und spannende Diskussionen aus, in denen Tschinku und Barka ihre jeweiligen Erfahrungen mit Ausländerfeindlichkeit, Terrorismus, Gewalt, Armut und Perspektivlosigkeit austauschen…

 

„Das Buch plädiert dafür, das Wort „Heimat“ neu zu kodifizieren. Zuhause ist da, wo man sich wohl fühlt.“

 

Hier geht es zur Hörprobe: https://www.youtube.com/watch?v=F6jYPsLyeuU

 

Über den Autor:

Constant Kpao Sarè – Geboren 1974 in Djougou (Bénin), Maître de Conférences am Département d’Etudes Germaniques (DEG) an der Université d’Abomey-Calavi in Benin (UAC). Studium der deutschen Literatur und Sprache an der Université Nationale du Bénin, Universität des Saarlandes (Deutschland) und Université Paul-Verlaine de Metz (Frankreich), sowie der Verwaltungswissenschaften an der deutschen Hochschule für Verwaltungswissenschaften Speyer. Promotion in Germanistik (2006). Seine Forschungen widmen sich u.a. der Postkolonialen Erinnerungskultur in der zeitgenössischen deutschsprachigen Afrika-Literatur, wozu er auch zahlreich publiziert.

 

Über indayi edition:

indayi edition ist ein aufstrebender, kleiner, bunter, außergewöhnlicher Start-up-Verlag in Darmstadt, der erste deutschsprachige Verlag, der von einem afrikanischen Migranten in Deutschland gegründet wurde. Hier wird alles veröffentlicht, was Menschen betrifft, berührt und bewegt, unabhängig von kulturellem Hintergrund und Herkunft. Indayi edition veröffentlicht Bücher über Werte und über Themen, die die Gesellschaft nicht gerne anspricht und am liebsten unter den Teppich kehrt, unter denen aber Millionen von Menschen leiden. Bücher, die bei indayi erscheinen, haben das Ziel, etwas zu erklären, zu verändern und zu verbessern – seien es Ratgeber, Sachbücher, Romane oder Kinderbücher. Das Angebot ist vielfältig: von Liebesromanen, Ratgebern zu den Themen Erotik, Liebe, Erziehung, Gesundheit, Krebs und Ernährung, spannenden Thrillern und Krimis, psychologischen Selbsthilfebüchern, Büchern über Politik, Kultur, Gesellschaft und Geschichte, Kochbüchern bis hin zu Kinder- und Jugendbüchern.

 

Pressekontakt:

indayi edition
Roßdörfer Str. 26
64287 Darmstadt
www.indayi.de
info(at)indayi.de

 

Bibliographische Angaben:

Erschien am 31.01.2019 bei indayi edition
ISBN-10: 3947003277
ISBN-13: 978-3947008315
Taschenbuch, 200 Seiten, 14,99€.
Auch erhältlich als E-Book.

Das Buch kann man über jede Buchhandlung beziehen, sowie auf der Verlagshomepage www.indayi.de oder bei amazon.de und anderen online-Buchshops.

 

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Pressemitteilungen

Neue Fitness-App ermutigt Frauen, sich zur Wehr zu setzen

Mighty startet mit besonderem Angebot zum Frauentag

Sperrfrist: INTERNATIONALER FRAUENTAG, 8. März 2019, 7:30 Uhr

Berlin – Die Newcomer-App Mighty (Apple’s „Neue Lieblingsapp“), ein Fitness- und Selbstverteidigungsangebot speziell für Frauen, ist neu auf dem iPhone erschienen. Mighty kombiniert Fitnesstraining mit effektiven Selbstverteidigungstechniken. Die Nutzerinnen können so während des Workouts gleichzeitig lernen, sich gegen Übergriffe zu verteidigen. Zur Feier des internationalen Frauentages bietet Mighty vom 8. bis 14. März 50 Prozent Rabatt auf sein gesamtes Monats-, Jahres- und Lebenszeitprogramm an.

VIDEO ANSEHEN: https://www.mightyselfdefense.com/press/de

„Mighty soll dazu ermutigen, das Leben nach den eigenen Vorstellungen zu leben“, sagt Nadja Wohlleben, Selbstverteidigungstrainerin und eine der starken Frauen hinter Mighty. „Zu wissen, wie man sich im Notfall verteidigen kann, schafft Selbstbewusstsein auch in ganz alltäglichen Situationen. Wir wollen dieses Wissen so weit wie möglich zugänglich machen.“ Die Berlinerin trägt den schwarzen Gürtel in Taekwondo, verfügt über 20 Jahre Kampfkunsterfahrung und hat Hunderten von Frauen und Mädchen beigebracht, sich gegen Belästigung und sexuelle Gewalt zur Wehr zu setzen. Während ihrer Arbeit beim Neuköllner Verein FrauenBewegungBerlin e.V. ( https://frauenbewegung-berlin.de/) stieß Wohlleben wiederholt auf das gleiche Problem. Nach ihren Wochenend-Workshops fragten die Schülerinnen immer wieder nach Möglichkeiten, zu Hause zu üben. „Leider gab es nie etwas, das ich wirklich empfehlen konnte.“

Andreas Pursian, Softwareentwickler und ebenfalls Berliner, entdeckte das gleiche Problem, als er sich mit seiner Frau und seiner Tochter für einen Selbstverteidigungskurs im Prenzlauer Berg anmeldete. „Ich war überrascht, dass noch niemand dieses wichtige Thema in ein überzeugendes digitales Videoformat gebracht hat.“ Pursian ist so etwas wie ein Pionier im Bereich Video-Apps. Seine letzte App Hyper ( http://www.watchhyper.com), ein kuratiertes Videomagazin, wurde von Apple dreimal als „Best of the Year“ ausgezeichnet und erhielt den Red Dot Design Award in der Kategorie „Best of The Best“.

Die beiden begannen 2018 die Zusammenarbeit zu Mighty. Das Projekt wuchs schnell zu einem Team von Designern, Video- und Selbstverteidigungsprofis heran – darunter die sieben Mighty-Trainerinnen, die durch die über 300 Video-Lektionen und -Trainings führen.

Das Programm von Mighty folgt einem ganzheitlichen Ansatz, der den Schwerpunkt gleichermaßen auf die Förderung mentaler und physischer Stärken legt. Die Nutzerinnen lernen selbstbewusstes Auftreten und verbale Verteidigungstechniken ebenso wie schnelle Reaktionen gegen körperliche Angriffe und die Befreiung aus Gewaltsituationen. Unsere Vision ist eine Welt, in der keine Frau Angst hat, für ihre Interessen einzustehen und sich, wenn nötig, zur Wehr zu setzen“, sagt Wohlleben. „Egal ob auf der Straße, am Arbeitsplatz oder in Beziehungen.“

PRESSEMAPPE: https://www.mightyselfdefense.com/press/de

MIGHTY RUNTERLADEN: https://apple.co/2Efy5Xa

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Über Mighty: Die App ist momentan in englischer Sprache verfügbar. Das Team arbeitet bereits an einer deutschsprachigen Version, die noch in diesem Jahr erscheinen soll.

Pressekontakt: press@mightyselfdefense.com, +49 177 3726918

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Die Bildrechte liegen bei dem Verfasser der Mitteilung.

Pressemitteilungen

Gewalt in der Pflege – Studie zum Download

Explorative Studie zum Thema “ Gewalt in der Pflege “ mit Pflegekräften und Führungskräften

Gewalt in der Pflege - Studie zum Download

Gundolf Meyer-Hentschel: „Eine Ursache für Gewalt ist Hilflosigkeit der Pflegekräfte.“

Eine aktuelle Studie beleuchtet das Tabuthema “ Gewalt in der Pflege „. Wie sehen Pflegekräfte dieses Problem? Welche Rolle spielen Führungskräfte?

Die zentralen Ergebnisse:

1. Gewaltdefinition: Die Teilnehmenden definieren Gewalt in der Pflege mit grosser Sensibilität. Manche sehen schon Einschränkungen der Selbstbestimmung oder Missachtung der Privatsphäre als gewaltsames Verhalten. Selbst eine nachlässige Händedesinfektion, die zu einer Gefährdung der zu Pflegenden führen kann, wird erwähnt.

2. Als Ursachen von Gewalt werden genannt
(1) fehlende Kenntnisse im Umgang mit herausfordernden Patienten.
(2) ein System, das durch hohen Arbeitsdruck Stress und Frustrationen schafft, die sich in Aggressionen gegen Schwächere entladen.
(3) Menschen, die aufgrund ihrer Persönlichkeit nicht in die Pflege gehören.

3. Das Ausbildungsniveau spielt möglicherweise eine Rolle für Gewaltverhalten. Pflegepersonen mit geringer Ausbildung neigen nach Ansicht der Studienteilnehmer eher zu Gewalt, weil sie kaum über Strategien zur Konfliktbewältigung verfügen.

4. Ob ältere oder jüngere Pflegekräfte eher zu Gewalt neigen, ist kontrovers. Einerseits kann im Laufe des Berufslebens mehr Geduld entstehen, andererseits mehr Frust, der zu aggressivem Verhalten gegenüber Patienten führen kann.

5. Durchgängig wird die grosse Verantwortung der Führungskräfte genannt: von der Rekrutierung des Personals, über die Unternehmensphilosophie bis hin zu einem vertrauensvollen und fehlerfreundlichen Führungsstil.

Die Studie wurde initiiert und durchgeführt vom Meyer-Hentschel Institut, Zürich/ Saarbrücken. Gundolf Meyer-Hentschel, verantwortlich für die Studie betont: „Eine wichtige Ursache für Gewalt ist Hilflosigkeit der Pflegekräfte im Umgang mit herausfordernden oder alten Patienten. Pflegepersonen haben z.B. oft zu geringe Kenntnisse über das Verhalten alter Menschen. Ausserdem fehlen ihnen Strategien, um schwierige Situationen zu entschärfen.“

Hier können Sie die Präsentation “ Gewalt in der Pflege“ anfordern.

Das Meyer-Hentschel Institut, Zürich/ Saarbrücken, beschäftigt sich mit langfristigen Trends, die grundlegende Auswirkungen auf Wirtschaft und Gesellschaft haben. Seit 1985 ist der demografische Wandel ein Schwerpunktthema des Instituts.

Gründer des Unternehmens ist Dr. Gundolf Meyer-Hentschel. Der Verhaltenswissenschaftler gilt als Experte für das Verhalten älterer Menschen und ist Erfinder des ersten Alterssimulationsanzug

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66123 Saarbrücken
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Pressemitteilungen

Drohung des Arbeitnehmers mit Gewalt – fristlose Kündigung

Ein Beitrag von Alexander Bredereck, Fachanwalt für Arbeitsrecht Berlin und Essen, und Maximilian Renger, wissenschaftlicher Mitarbeiter.

Drohung des Arbeitnehmers mit Gewalt - fristlose Kündigung

Fachanwalt Bredereck

Immer wieder kommt es im Arbeitsalltag zu Streitigkeiten zwischen Arbeitgeber bzw. Vorgesetzten und Arbeitnehmern. Dabei wird der Ton dann teilweise auch massiv verschärft. Gefährlich für das Arbeitsverhältnis wird es immer dann, wenn es zu Beleidigungen kommt oder der Arbeitnehmer seinem Vorgesetzten oder Arbeitgeber sogar Gewalt androht. Wann müssen Arbeitnehmer in solchen Fällen mit einer Kündigung rechnen?

Drohung mit Gewalt als tauglicher Kündigungsgrund: Die Drohung eines Arbeitnehmers mit Gewalt, sei es gegenüber dem Arbeitgeber selbst, gegenüber Vorgesetzten oder auch Kollegen, ist grundsätzlich geeignet, eine fristlose Kündigung auch ohne vorherige Abmahnung zu rechtfertigen.

Wirksamkeit der Kündigung im Einzelfall: Das bedeutet jedoch nicht automatisch, dass auch im konkreten Einzelfall eine fristlose Kündigung zulässig ist. Ob der Arbeitgeber außerordentlich kündigen darf, ist im Rahmen einer umfassenden Interessenabwägung zu prüfen. Dabei kann auch der Kontext der Drohung oder etwaige vorangegangene Pflichtverstöße des Arbeitgebers eine Rolle spielen, ebenso wie Dauer des Arbeitsverhältnisses und die Frage, ob sich der Arbeitnehmer bereits andere Verstöße geleistet hat.

Anschauliches Urteil des Arbeitsgerichts Mönchengladbach: Unter welchen Voraussetzungen die Drohung mit Schlägen zu einer wirksamen fristlosen Kündigung führen kann, zeigt ein Urteil des Arbeitsgerichts Mönchengladbach aus dem Jahr 2012 (Arbeitsgericht Mönchengladbach, Urteil vom 07.11.2012 – 6 Ca 1749/12). Auch dort ging es um die Drohung mit Gewalt gegenüber einem Vorgesetzten. Der Arbeitnehmer wurde zu Recht gekündigt, nachdem er wegen einer entsprechenden Bedrohung zuvor auch bereits abgemahnt worden war.

Das Arbeitsgericht in dem Fall:Die Bedrohung eines Vorgesetzten mit den Worten : „Ich hau dir vor die Fresse, ich nehme es in Kauf, nach einer Schlägerei gekündigt zu werden, der kriegt von mir eine Schönheitsoperation, wenn ich dann die Kündigung kriege, ist mir das egal“ ist auch bei einem langjährig bestehenden Arbeitsverhältnis (hier: 25 Jahre) jedenfalls dann geeignet, einen wichtigen Grund i. S. d. § 626 BGB darzustellen, wenn der Arbeitnehmer zuvor (wegen der Bedrohung eines anderen Vorgesetzten) einschlägig abgemahnt worden ist (Arbeitsgericht Mönchengladbach, Urteil vom 07.11.2012 – 6 Ca 1749/12).

Wo finden Sie weitere Informationen zum Thema Kündigung und Aufhebungsvertrag? Hier finden Sie als Arbeitnehmer alle Informationen zum Thema Kündigungsschutzklage: www.kuendigungsschutzklage-anwalt.de Hier finden Sie als Arbeitnehmer alle Informationen zum Thema Kündigung, Aufhebungsvertrag und sonstige Beendigung des Arbeitsverhältnisses: www.kuendigungen-anwalt.de

Was wir für Sie tun können: Wir vertreten Arbeitnehmer und Arbeitgeber deutschlandweit im Zusammenhang mit dem Abschluss von arbeitsrechtlichen Aufhebungsverträgen, Abwicklungsverträgen und dem Ausspruch von Kündigungen.

Besprechen Sie Ihren Fall zunächst mit dem Fachanwalt für Arbeitsrecht: Rufen Sie Fachanwalt für Arbeitsrecht Alexander Bredereck an und besprechen Sie zunächst telefonisch, kostenlos und unverbindlich die Erfolgsaussichten eines Vorgehens im Zusammenhang mit der Kündigung oder dem Abschluss eines Aufhebungsvertrages. Wie hoch sind Ihre Chancen? Wie hoch sind Ihre Risiken? Und welche Fristen gibt es zu beachten?

20.02.2018

Videos und weiterführende Informationen mit Praxistipps zu allen aktuellen Rechtsfragen finden Sie unter: www.fernsehanwalt.com

Alles zum Arbeitsrecht: www.arbeitsrechtler-in.de

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Gesundheit/Medizin Pressemitteilungen

Frauennotruf Frankfurt stellt Jahresbericht 2016 vor

„624 Frauen und Mädchen suchten im vergangenen Jahr Rat und Hilfestellung beim Frauennotruf Frankfurt“, berichtet Judith Schlächter, Mitarbeiterin der Beratungsstelle. Auch immer mehr geflüchtete Frauen haben die Beratungsleistung in Anspruch genommen. Waren es in 2015 noch sieben Fälle, so stieg diese Anzahl auf 20 Fälle in 2016.

Obwohl die Zahlen überschaubar klingen, ist jede Beratung für geflüchtete Frauen eine große Herausforderung. Dazu Judith Schlächter: „In der Regel haben wir es hier mit sehr komplexen Fällen zu tun, die viel Beratungszeit und eine gute Übersetzung benötigen. Dies lässt die Kosten steigen. Denn nur mit der Hilfe von gut ausgebildeten, kultursensiblen Sprachmittlerinnen kann eine Beratung funktionieren.“

Insgesamt blieben die Erscheinungsformen von Gewalt gegen Frauen in Frankfurt vielfältig: Körperverletzungsdelikte mit unterschiedlichen Schweregraden wurden von 39,1 Prozent der Frauen thematisiert, versuchte und vollzogene Vergewaltigungen sowie ihre Folgen von 25 Prozent. 17 Frauen berichteten vom Verdacht unter K.O.-Tropfen vergewaltigt worden zu sein und 28 Frauen sprachen von sexualisierten Angriffen in unerwarteten Situationen. „Sexuelle Übergriffe unter Umständen, die Frauen im Allgemeinen als ‚sicher‘ definieren, sind besonders einschneidende Erlebnisse und können unterschiedliche Ängste bei den Betroffenen auslösen“, erläutert Judith Schlächter. Im aktuellen Jahresbericht thematisiert die Berliner Autorin Antje Lang-Lendorff die Situation von Frauen, die diese Art der sexuellen Belästigung erfahren mussten, in ihrem Gastbeitrag „Wellness mit Nebenwirkungen“.

Neben den Beratungen nahmen 2016 auch andere Projekte die Aufmerksamkeit des Frauennotrufs in Anspruch. So widmete sich die Beratungsstelle der Überarbeitung des Dokumentationsbogens „Dokumentation und Untersuchung bei sexualisierter Gewalt“ im Auftrag des Hessischen Ministeriums für Soziales und Integration. Der neue Bogen optimiert Befunderhebung, Spurensicherung und Versorgung von PatientInnen bei Verdacht auf sexualisierte Gewalt und macht die Ergebnisse „gerichtsfest“. Mehr als 40 unterschiedliche Institutionen wirkten bei der Neugestaltung des Befundbogens mit. Auch das Modell „Medizinische Soforthilfe nach Vergewaltigung“ konnte weiter ausgebaut werden: 2016 schlossen sich nach Frankfurt, Offenbach, Darmstadt, dem Wetteraukreis, Hanau sowie dem Main-Kinzig-Kreis auch die Städte Wiesbaden, Gießen und der Kreis Waldeck-Frankenberg dem Projekt an und übernahmen die von der Beratungsstelle erarbeiteten Strukturen. Der Frauennotruf Frankfurt geht davon aus, dass die Aufmerksamkeit für die medizinische Soforthilfe auch in den kommenden Jahren anhalten wird. Zudem sorgte eine neuentwickelte Plakatkampagne für Aufmerksamkeit. „Wir brauchen die Öffentlichkeit, damit unser Beratungsangebot den Frankfurter Bürgerinnen und Bürgern präsent bleibt. Sehr deutlich wird uns dies immer, während oder im Anschluss an eine Plakatkampagne. Dann verzeichnen wir eine wachsende Zahl von Anrufen“, fasst Schlächter abschließend zusammen.

Der Jahresbericht kann hier angeschaut oder heruntergeladen werden: https://www.frauennotruf-frankfurt.de/fileadmin/redaktion/pdf/Jahresberichte/FNR-Jahresbericht-2016.pdf

Pressemitteilungen

Aktion „4 Schrauben für Zivilcourage“ – 1000 Fußballvereine in ganz Deutschland machen mit!

kostenloses Schild gegen Rassismus und Gewalt wird von vielen Vereinen angefordert!

Aktion "4 Schrauben für Zivilcourage" - 1000 Fußballvereine in ganz Deutschland machen mit!

Aktion „4 Schrauben für Zivilcourage“

im Jahre 2008, kurz nachdem der DFB der Dürener Initiative FUSSBALLVEREINE GEGEN RECHTS den „Julius-Hirsch-Preis“ verliehen hatte, gründete die Initiative die Aktion „4 Schrauben für Zivilcourage“. In dieser Aktion erhalten Fußballvereine in ganz Deutschland auf Anforderung ein kostenloses, wetterfestes Aluminium-Schild mit der Aufschrift „Kein Platz für Rassismus und Gewalt“. Dieses Schild soll auf dem Sportgelände wie im Clubheim, an der Umkleide, im Eingangsbereich oder am Fußballplatz gut sichtbar angebracht werden, um Zuschauer, Spieler und Funktionäre in diesem Thema zu sensibilisieren. “ Bei meinen vielen Sportplatz-Besuchen fiel mir oft das Schild SEI FAIR ZUM 23. MANN auf. Warum sollte man kein Schild anbringen, dass gegen Beleidigungen und Diskriminierungen von Fußballern mit Migrationshintergrund warnt?“ so Jo Ecker, Gründer der Dürener Initiative FUSSBALLVEREINE GEGEN RECHTS. Nachdem in den ersten Monaten die kreisdürener Vereine angeschrieben wurden, beschloss die Initiative auch deutschlandweit zu agieren. Die Aktion wird im Vordergrund vornehmlich für Amateur-Vereine angeboten. Aber auch Bundes- und Zweitligisten wie Bayer Leverkusen, Borussia Mönchengladbach, HSV, Werder Bremen, Hannover 96, Hertha BSC, SG Hoffenheim, Union Berlin, Darmstadt 98 und 1.FC Nürnberg u.v.m. beteiligten sich ebenfalls an der Aktion und zogen die umliegenden Amateurvereine mit. Finanziert wird die Aktion durch das Preisgeld des Bündnisses für Demokratie und Toleranz und einer Spende des DFB sowie aus privater Tasche. Anfang des Jahres wurde die Aktion mit dem „Bürgerpreis der Deutschen Zeitungen“ mit dem 2. Platz ausgezeichnet.
Vor 3 Tagen war es soweit: Mit dem SV Stavern 1955 e.V. vom Niedersächsischen Fußballverband hat der 1000. Verein das Schild gegen Rassismus und Gewalt an ihrem Clubheim angebracht. Am Samstag folgte als 1001. Verein die SG Neffeltal (Sportfreunde Gladbach) aus dem Kreis Düren, die sich im Rahmen ihres 25jährigen Bestehens ihres Vereins an der Aktion „4 Schrauben für Zivilcourage“ beteiligt. Darüber hinaus haben noch über 70 Vereine das Schild angefordert, aber noch keinen „Fotobeweis“ (dieser wird gefordert) zurückgeschickt.
Nach wie vor können interessierte Vereine dieses Schild unter gegen-rechts@gmx.net kostenlos anfordern!

Dürener Initiative, die sich gegen Rassismus und Gewalt im Fußball stellt.

Kontakt
Fussballvereine gegen RECHTS
Jo Ecker
Schlichbachstr. 1
52353 Düren
0178 878 0373
info@fussballvereine-gegen-rechts.de
http://www.fussballvereine-gegen-rechts.de

Pressemitteilungen

Zum G20-Gipfel: Die Frage „Gewalt – ja oder nein?“ ist falsch

Unabhängige Aktivist*innen fordern: Qualität statt Bekenntnisse

Die überwältigende Mehrheit aller an den Auseinandersetzungen der vergangenen Tage in Hamburg beteiligten Personen und Organisationen hat sich bekenntnishaft über die Legitimität von Gewalt als Mittel des politischen Protestes oder als Mittel der uniformierten Sicherung stattlicher Macht geäußert. Das gilt sowohl für die dort versammelten Politiker*innen als auch für Journalist*innen und die meisten der Aktivist*innen und Führungspersonen politischer Organisationen und Netzwerke. Die Frage nach der Qualität politischer Protestaktionen blieb dabei auf der Strecke. Kaum eine Stimme war hörbar, die sich mit der Art militanter Aktionen auseinandersetzte. Das Gleiche gilt für die sogenannten friedlichen Proteste, die ihre einzige Legitimation aus der Ausgrenzung zur dogmatischen Ablehnung von Gewalt zu ziehen schien. Dabei war vor allem auffällig: Fast alle Aktionen in Hamburg, die öffentlich sichtbar wurden, waren stumpf, inhaltsleere, ritualhaft und wenig von der Kreativität der Einzelnen geprägt. Stattdessen wurden sowohl Militanz als auch Gewaltfreiheit fetischisiert. Befürwortung und Ablehnung erfolgten als Bekenntnis und verdeckten, dass bei fast allen Aktionen Inhalt und Qualität mangelhaft waren. Die öffentliche Berichterstattung reduzierte sich in der Folge auf die Nachricht „friedlich“ oder „gewalttätig“. Damit haben sowohl die plakative Gewaltfreiheit wie auch die plakative Militanz die Inhalte verdeckt.

Statt der Fortsetzung der dogmatisch orientierten Debatte um Militanz oder Gewaltfreiheit rufen wir zu mehr Qualität auf:

Aktionen müssen so ausgerichtet sein, dass sie unsere Inhalte und Forderungen sichtbar machen.
Aktionen müssen die Unterschiedlichkeit unserer Auffassungen und Vorlieben zum Ausdruck bringen. Statt vereinheitlichender Schulungen und Aktionsstrategien gilt es, uns viele unterschiedliche Ausdrucksformen anzueignen und in die Praxis umzusetzen. Demos mit Tausende von Menschen, die sich weitgehend gleichförmig verhalten, sind immer eine Verschwendung unser Möglichkeiten – egal ob gewaltfrei oder militant. 1000 ausdrucksstarke Gruppen a 10 Leute mit eigenen Ideen sind viel mehr wert als ein geschlossener Zug von 10.000 Menschen.
Kriterium für die Bewertung von Aktionen muss deren emanzipatorische Qualität und Ausdrucksstärke sein. Die Ohrfeige von Beate Klarsfeld gegen Kurt-Georg Kiesinger oder der militante Kampf der Roten Zora gegen den frauenausbeutenden Adlerkonzern sind nicht das Gegenteil der Sitzplatzwahl von Rosa Parks oder der Besetzung von Genversuchsfeldern, sondern sie sind sich hinsichtlich der relevanten Qualitätsmerkmale vor allem ähnlich. Nur die Bekenntnisdebatte um Militanz und Gewaltfreiheit macht sie zu Gegenteilen.
Um einen Qualitätssprung sowohl bei militanten als auch bei sogenannten gewaltfreien Aktionen zu erreichen, muss die Macht derer gebrochen werden, die an bekenntnishaften, ritualisierten und dadurch leicht führbaren Protestformen Interesse haben. Dieses sind die Sicherheitsbehörden des Landes, aber auch die Vorstände, Sprecher*innen usw. der politischen Bewegungen – wie auch immer sie ihre Kreise nennen, die andere Menschen vereinnahmen, steuern, um Spenden erleichtern oder für sie sprachen wollen.

Die entscheidende Frage ist nicht: Gewalt – ja oder nein? Die entscheidende Frage ist die nach der Qualität unserer Aktionen. Die Gewaltdebatte verschleiert, dass hier ein riesiger Nachholbedarf besteht.

Mehr Informationen: www.direct-action.tk
Kontakt: Projektwerkstatt, saasen@projektwerkstatt.de, 06401-903283

Projektwerkstatt – die Villa Kunterbunt des kreativen Widerstandes … unabhängig, kreative, (versucht) herrschaftsfrei

Kontakt
Projektwerkstatt
Jörg Bergstedt
Ludwigstr. 11
35447 Reiskirchen
06401-903283
saasen@projektwerkstatt.de
http://www.projektwerkstatt.de

Pressemitteilungen

Starke Kinder wehren sich!

Konflikttraining frühzeitig für Kinder …

Starke Kinder wehren sich!

sicherstark

Die Präventionsexperten von Sicher-Stark sind im Zeitraum vom 17.07 bis 19.07.2017 wieder in Voerde. Im Ferienprogramm werden alle Kinder und Eltern vom führenden Gewaltpräventionsexperten an Grundschulen Ralf Schmitz geschult. Ralf Schmitz verfügt über langjährige Trainingserfahrung mit der GSG9 und Sondereinsatzkommandos der Polizei und setzt sich seit über 20 Jahren für den Kinderschutz ein.
Die Stadt Voerde hat mit Ralf Schmitz einen Referenten eingeladen, der eine hochkarätige Koryphäe auf seinem Gebiet ist und Kinder, Lehrkräfte und Eltern deutschlandweit seit Jahren begeistert.
Auf der Internetseite von Sicher-Stark werden nicht nur Sicher-Stark-Kurse zum Kinderschutz angeboten, sondern auch Fachkräfte-Fortbildungen, Vorträge, Internethacking und Sicherheits-Webinare.
Am bundesweiten Präventionsprojekt konnten bereits über 500.000 Kinder und Eltern teilnehmen, mit beachtlichen Erfolgen. Das Präventionskonzept wurde von Pädagogen, Psychologen, Therapeuten, Ärzten und Polizeibeamten entwickelt.
Die Stadt Voerde möchte die Sicherheit der Kinder in der Region noch weiter erhöhen, um mögliche Übergriffe und Missbrauchsfälle zu vermeiden.
Prominente und Politiker unterstützen die Arbeit des Sicher-Stark-Teams deutschlandweit.
Sicher-Stark-Kurse zur Selbstbehauptung an Grundschulen und Kitas
Sicher-Stark ist Programm und macht Kinder sicher und stark, um sie so vor gewaltsamen Übergriffen und sexuellem Missbrauch zu schützen.
Kinder müssen frühzeitig lernen, ihre eigenen Bedürfnisse mitzuteilen und auch das „Nein“-Sagen muss geübt werden. Die Kinder sollen in der Ferienprojektwoche ein Respekt einflößendes und selbstbewusstes „Nein“ lernen. In diesen speziellen Selbstbehauptungskursen erfahren Jungen und Mädchen im Alter von sechs bis zehn Jahren, wie sie sich in kritischen Situationen richtig verhalten. Neben ausgesuchten, kindgerechten Selbstverteidigungstechniken bilden Rollenspiele und Übungen den Schwerpunkt der Kurse.
„Nein“-Sagen kann man lernen!
Wer sich an Minderjährigen vergreifen will, sucht sich zumeist Kinder aus, die schüchtern und ängstlich wirken und sich vor allem Erwachsenen ohne Widerspruch unterordnen.
Die Kurse für Kinder können nur dann erfolgreich sein, wenn parallel zu den Kursen im Elternhaus eine präventive Erziehung stattfindet. Deshalb ist es sinnvoll, dass die Eltern auch bei den Sicher-Stark-Veranstaltungen anwesend sind, um Tipps und Tricks vom führenden Gewaltpräventionsexperten Schmitz zu erhalten.
Die Stadt Voerde bietet den Eltern seit Jahren auch regionale Angebote an, aber in diesem Jahr können die Eltern ihre Kinder zusätzlich von einem hochkarätigen Experten schulen lassen.
„Wir haben uns genau deshalb das Sicher-Stark-Team als Partner ausgesucht, um die besondere Mischung des Programms an drei Projekttagen im Rahmen eines einmalig geförderten Pilotprojektes bekannter zu machen“, erklärt die Stadt Voerde.
Auch Astrid Weiß, Kinderschutzfachkraft der Stadt Voerde, ist angetan: „Die Kinder entdecken ihre eigenen Stärken und ihr selbstbewusstes Auftreten schützt sie vor gewaltsamen Übergriffen. Das ist praktische Präventionsarbeit!“
Die Kurse finden in der Sporthalle an der Rönskenstraße statt.

Der Kartenvorverkauf beginnt am 08.07.2017.

Info Tipps für Eltern, um Kinder vor Gewalt zu schützen, gibt es auf der Homepage der Bundesgeschäftsstelle unter www.sicher-stark-team.de .

Die Sicher-Stark-Initiative

Kinder vor Gewalt und Missbrauch zu schützen ist das Ziel der Sicher-Stark-Initiative. Wichtige Voraussetzung dafür ist es, schon frühzeitig das Selbstvertrauen, Selbstbewusstsein und Selbstwertgefühl von Kindern zu stärken und ihre Konflikt- und Kommunikationsfähigkeit zu fördern – zu Hause, in der Schule, auf der Straße, im Internet oder Sportverein.

Gemeinsam mit den Grundschulen möchten wir Sie dabei unterstützen, Kinder sicher und stark zu machen. Bekannt geworden ist die Sicher-Stark-Initiative bereits vor über zehn Jahren und hat in der Zwischenzeit über 500.000 Kinder und Eltern geschult. Machen Sie mit und bestellen Sie unsere Aufkleber und Plakate „Achtung! Starkes Kind!“, die Sie bereits in vielen Grundschulen und bei Eltern und Kindern finden, in unserem Shop gegen eine geringe Schutzgebühr.

Wofür wir stehen:

Mit Gründung der Sicher-Stark-Initiative haben wir uns zum Ziel gesetzt, im Vorfeld etwas zu tun und nicht abzuwarten, bis wieder ein Kind misshandelt, verletzt oder gar getötet wurde. Kinder präventiv vor Gewaltverbrechen und sexuellem Missbrauch zu schützen ist heute äußerst wichtig. Denn die Kleinsten unserer Gesellschaft brauchen unsere besondere Fürsorge. Auch für das Internet mit seinen Risiken gilt: Vorbeugung ist der beste Schutz

Firmenkontakt
Bundesgeschäftsstelle Sicher-Stark
Peter Esser
Hofpfad 11
53879 Euskirchen
018055501333
bewerber@sicher-stark.de
http://www.sicher-stark-team.de/

Pressekontakt
Bundespressstelle Sicher-Stark
Achim Gieske
Hofpfad 11
53879 Euskirchen
01805501333
01805501330
presse@sicher-stark.de
http://www.sicher-stark-team.de

Pressemitteilungen

Wie verhindere ich Kindesmissbrauch zu Ostern?

Das Sorglospaket hilft Kinder zu schützen.

Wie verhindere ich Kindesmissbrauch zu Ostern?

Sicher-Stark Team – Kinder stark machen –

Laut einer deutschlandweiten Studie, wurde jedes achte Kind sexuell missbraucht.

Das Familien-Sorglospaket hilft, Kinder richtig zu schützen.

Ostern steht vor der Tür. Die Suche nach einem passenden Geschenk gestaltet sich immer schwierig, vor allem, wenn Eltern den hohen Anspruch haben, etwas sowohl Attraktives als auch Nützliches zu schenken. Das gewaltpräventive Familien-Sorglospaket „So schützt Du Dich richtig“ mit 4 CDs vom Sicher-Stark-Team bietet beides: Kindgerechte Geschichten sorgen für Hörerlebnisse mit vielen Lerninhalten. Beim Zuhören lernen sowohl Eltern als auch Kinder, wie sie sich im Alltag vor Gewaltverbrechen und Missbrauch schützen können. Deshalb haben die Macher ein spezielles Elternhörbuch mit dem Titel „Achtung! Starkes Kind“ als auch ein Kinderhörbuch „So schützt du dich richtig“ entwickelt.

Um Eltern und Kinder sicherer zu machen, hat das Sicher-Stark-Team ein umfangreiches Familien-Sorglospaket für die Osterzeit entwickelt. Gratis gibt es ein T-Shirt dazu, um aufmerksam zu machen.
Das hochqualifizierte Expertenteam, welches aus Pädagogen, Psychologen, Ärzten und Polizeibeamten besteht, setzt sich seit Jahren gegen Entführung, Mobbing, Missbrauch, Gewalt und sicheren Umgang mit mobilen Geräten ein.

Weil die soziale Initiative nicht überall rechtzeitig vor Ort helfen kann, wurde das umfangreiche Familien-Sorglospaket mit der CD „So schützt du dich richtig!“ für Kinder und dem Elternhörbuch „Achtung! Starkes Kind!“ sowie zusätzlich einer Bild-CD mit konkreten Hilfestellungen zur Kinderselbstverteidigung entwickelt. Die Hörbücher geben Sicherheitstipps und Anregungen zum Schutz der Kinder im Alltag – vom Verhalten in der eigenen Wohnung, wenn niemand zu Hause ist, bis hin zum Verhalten auf offener Straße und im Internet.

Eltern erfahren anhand vieler schlüssiger Beispiele, wie sie ihrem Kind durch ihre Erziehung (Selbst-)Sicherheit vermitteln.
Die Hörbücher beschäftigen sich mit dem Selbstbewusstsein der Kinder und setzen die neuesten Erkenntnisse von Motivations- sowie Mentaltraining um.
Sie sind praktische, sehr hilfreiche, aber auch kritische Ratgeber, in denen viele direkt umsetzbare Tipps und Anweisungen enthalten sind.

Das Familien-Sorglos-Paket kann in der Buchhandlung oder direkt im Sicher-Stark-Shop unter erworben werden. Hörproben gibt es gratis im Internetshop.

Für Geschäftskunden, die ein originelles Ostergeschenk machen wollen, werden handsignierte Hörbuchpakete für Freunde, Kunden und Mitarbeiter angeboten. Ab einer Bestellung von zehn Familiensorglospaketen ist ein Osterpaket sogar gratis.

Die Sicher-Stark-Initiative steht für eine der führenden Non-Profit-Organisationen auf dem Gebiet der Gewaltprävention, für moderne zielgerichtete Kommunikation und hochkarätige Präventionsexperten. In Deutschland ist das Sicher-Stark-Team längst eine feste Größe, wenn es um anspruchsvolle Veranstaltungen zu dem sensiblen Bereich des Kinderschutzes geht. Mit gemischtgeschlechtlichen, pädagogisch geschulten PräventionstrainerInnen führt das Sicher-Stark-Team in ganz Deutschland Kurse, Webinare und Vorträge für Kinder durch und leistet somit seinen Beitrag zum Schutz der Kinder vor sexuellem Missbrauch. Bekannt ist Sicher-Stark durch viele Fernsehbeiträge und Hörfunkberichte geworden.

Die Sicher-Stark-Initiative
Kinder vor Gewalt und Missbrauch zu schützen ist das Ziel der Sicher-Stark-Initiative. Wichtige Voraussetzung dafür ist es, schon frühzeitig das Selbstvertrauen, Selbstbewusstsein und Selbstwertgefühl von Kindern zu stärken und ihre Konflikt- und Kommunikationsfähigkeit zu fördern – zu Hause, in der Schule, auf der Straße, im Internet oder Sportverein.

Gemeinsam mit den Grundschulen und Kitas möchten wir Sie dabei unterstützen, Kinder sicher und stark zu machen. Bekannt geworden ist die Sicher-Stark-Initiative bereits vor über 20 Jahren und hat in der Zwischenzeit über 500.000 Kinder und Eltern geschult. Machen Sie mit und bestellen Sie unsere Aufkleber und Plakate „Achtung! Starkes Kind!“, die Sie bereits in vielen Grundschulen/Kita und bei Eltern und Kindern finden, in unserem Shop gegen eine geringe Schutzgebühr.

Wofür wir stehen:

Mit Gründung der Sicher-Stark-Initiative haben wir uns zum Ziel gesetzt, im Vorfeld etwas zu tun und nicht abzuwarten, bis wieder ein Kind misshandelt, verletzt oder gar getötet wurde. Kinder präventiv vor Gewaltverbrechen und sexuellem Missbrauch zu schützen ist heute äußerst wichtig. Denn die Kleinsten unserer Gesellschaft brauchen unsere besondere Fürsorge. Auch für das Internet mit seinen Risiken gilt: Vorbeugung ist der beste Schutz.

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Pressemitteilungen

WEISSER RING fordert mehr Psychotherapeuten für Opfer

WEISSER RING fordert mehr Psychotherapeuten für Opfer

Roswitha Müller-Piepenkötter, Bundesvorsitzende des WEISSEN RINGS

Tag der Kriminalitätsopfer: Verein nimmt Krankenkassen in die Pflicht, bundesweit mehr Therapeuten zuzulassen und Opfern damit schneller und effektiver zu helfen

Krankenkassen sollen mehr Psychotherapeuten zulassen, damit Opfer schneller mit einer Therapie beginnen können – und ihnen dadurch effektiver geholfen wird. Dies fordert der WEISSE RING zum Tag der Kriminalitätsopfer am 22. März. „Opfer sind nach einer Straftat nicht nur körperlichen, sondern auch enormen seelischen Belastungen ausgesetzt“, sagt Roswitha Müller-Piepenkötter, Bundesvorsitzende des WEISSEN RINGS. „Je länger sie auf einen Therapieplatz warten müssen, desto schlimmer und auswegloser empfinden sie ihre Situation. Das ist nicht hinnehmbar.“ Krankenkassen sollten durch mehr Zulassungen von Therapeuten hier endlich gegensteuern, so Müller-Piepenkötter.

Hierfür fordert der WEISSE RING, dass Krankenkassen ihre Bedarfsplanungen anpassen, die den Zulassungen zugrunde liegen. So sollte eine für Patienten zumutbare Wartezeit von maximal fünf Wochen festgeschrieben werden. Solch kürzere Wartezeiten könnten durch mehr Therapeuten-Zulassungen erreicht werden.

Einer Studie zufolge, die in der Publikation „BPTK-spezial: Bedarfsplanung 2013 – ein Überblick“ veröffentlicht wurde, wartet rund ein Drittel aller Patienten länger als drei Monate auf ein Erstgespräch bei einem Therapeuten. Viele sind anschließend noch weit davon entfernt, mit einer Therapie auch tatsächlich starten zu können. Laut Untersuchung ist die therapeutische Unterversorgung im ländlichen Raum deutlich gravierender als in Städten. Die Versorgungslage sei bereits für Menschen, die noch nicht zum Opfer einer Straftat geworden sind, denkbar schlecht, sagt Müller-Piepenkötter. Für Kriminalitätsopfer sei sie allerdings dramatisch. „Denn sie sind es, die nach einer Straftat nachweislich mit massiven Angstzuständen, Selbstzweifeln und großer Verunsicherung kämpfen. Und sie sind es, denen eine zügig startende Psychotherapie dabei hilft, der Verzweiflung zu entkommen.“

Die Traumatherapie bietet gute Möglichkeiten, Opfer von Straftaten zu behandeln. Sie kann die Häufigkeit von Trauma-Folgestörungen wie ständiges Wiedererleben der Tat, unter denen Opfer oft zu leiden haben, effektiv reduzieren. Der WEISSE RING nimmt Kassen daher in die Pflicht, traumatherapeutische Methoden in den Psychotherapierichtlinien mehr als bisher zu berücksichtigen. „Auf diese Weise würden sie in Psychotherapien dann auch häufiger angewendet“, sagt Müller-Piepenkötter.

Aber auch Therapeuten selbst könnten viel dafür tun, auf die Belange und Nöte von Kriminalitätsopfern besser einzugehen, stellt die Bundesvorsitzende heraus. Dazu zähle beispielsweise, Weiterbildungen im Bereich der Traumatherapie in ihren jeweiligen beruflichen Werdegang zu integrieren.

Die rund 3.200 ehrenamtlichen, professionell ausgebildeten Opferhelfer des WEISSEN RINGS besitzen fundierte Kenntnisse über die jeweilige psychotherapeutische Versorgungslage vor Ort. Zum Spektrum ihrer Hilfeleistungen gehört unter anderem, Hilfeschecks für eine psychotraumatologische Erstberatung auszustellen, mit Traumaambulanzen zusammenzuarbeiten oder ihre Lotsenfunktion wahrzunehmen, um längerfristige therapeutische Hilfen zu organisieren.

Der vom WEISSE RING ins Leben gerufene Tag der Kriminalitätsopfer erinnert alljährlich am 22. März an die Situation von schuldlos in Not Geratenen. Unter dem diesjährigen Motto „Opfer brauchen Profis“ stellen die Mitarbeiter des Vereins bundesweit Aktionen auf die Beine. Ob Info-Stand in der Fußgängerzone, Presse-Gespräch oder Podiumsdiskussion – was zählt, ist das Nahebringen der Opferperspektive. Darüber hinaus zeigen die Mitarbeiter auch das Wirken des WEISSEN RINGS auf, der bereits seit über 40 Jahren Opfern mit Rat und Tat zur Seite steht. Der Verein hat seit Bestehen für Geschädigte über 360.300 materielle Hilfeleistungen erbracht. Für den Satzungszweck Opferhilfe wurden insgesamt bereits nahezu 208 Millionen Euro bereitgestellt (beide Werte: Stand Dezember 2016). In einer Gesamtsumme nicht erfassbar ist, wie oft Trost und Beistand geleistet wurde, um Menschen in Notlagen Auswege aufzuzeigen.

Der WEISSE RING wurde 1976 in Mainz gegründet als „Gemeinnütziger Verein zur Unterstützung von Kriminalitätsopfern und zur Verhütung von Straftaten e. V.“. Er ist Deutschlands größte Hilfsorganisation für Opfer von Kriminalität. Der Verein unterhält ein Netz von rund 3.200 ehrenamtlichen, professionell ausgebildeten Opferhelfern in bundesweit 420 Außenstellen. Der WEISSE RING hat über 100.000 Förderer und ist in 18 Landesverbände gegliedert. Er ist ein sachkundiger und anerkannter Ansprechpartner für Politik, Justiz, Verwaltung, Wissenschaft und Medien in allen Fragen der Opferhilfe. Der Verein finanziert seine Tätigkeit aus Mitgliedsbeiträgen, Spenden, testamentarischen Zuwendungen sowie von Gerichten und Staatsanwaltschaften verhängten Geldbußen.

Kontakt
WEISSER RING e.V.
Tobias Langenbach
Weberstraße 16
55130 Mainz
061318303-38
06131 8303-60
presse@weisser-ring.de
http://www.weisser-ring.de