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Pressemitteilungen

Geschäftsbericht 2018: Erfolgsjahr für die hkk

(Mynewsdesk) Die hkk Krankenkasse (Handelskrankenkasse) meldet in ihrem heute veröffentlichten Geschäftsbericht für das Jahr 2018 ein Versichertenwachstum von mehr als 8,5 Prozent und einen Finanzüberschuss von 38,7 Millionen Euro ( www.hkk.de/geschaeftsbericht). Ausschlaggebend für diese Entwicklung waren der niedrige Zusatzbeitrag von 0,59 Prozent, der die hkk zum vierten Mal in Folge zur günstigsten deutschlandweit wählbaren Krankenkasse machte, und die überdurchschnittlichen Extraleistungen.

Günstiger Beitrag

2018 sparten die hkk-Mitglieder durch den günstigen Zusatzbeitrag von 0,59 Prozent im Vergleich zum Branchendurchschnitt (1,0 Prozent) insgesamt rund 60 Millionen Euro an Beiträgen ein. Darüber hinaus erhöhte der Überschuss von rund 38,7 Millionen Euro die Rücklagen, welche die Beiträge auch künftig niedrig halten. „Mit dieser nachhaltigen Haushaltsführung stellen wir auch in den kommenden Jahren eine verlässliche Beitragsstabilität sicher“, sagt hkk-Vorstand Michael Lempe.

Überdurchschnittliche Leistungen

Neben dem günstigen Zusatzbeitrag waren die überdurchschnittlichen Zusatzleistungen ausschlaggebend für das Mitgliederwachstum: So können hkk-Versicherte mehr als 1.000 Euro für Naturmedizin, erweiterte Schutzimpfungen, Vorsorgeuntersuchungen, präventive Gesundheitsangebote und Schwangerschaftsleistungen in Anspruch nehmen. Darüber hinaus werden Gesundheitsaktivitäten im Rahmen des hkk Bonusprogramms mit bis zu 250 Euro jährlich gefördert.

Versichertenentwicklung 2018

Die Zahl der beitragszahlenden Mitglieder stieg im Jahresdurchschnitt 2018 auf 459.928 Personen. Einschließlich der Familienversicherten waren im Jahresdurchschnitt 600.373 Menschen hkk-versichert – über 8,5 Prozent mehr als im Vorjahr. Mit einem durchschnittlichen Alter von 40,4 Jahren sind die hkk-Versicherten deutlich jünger als im Branchenmittel (44,6 Jahre).

Jahresergebnis 2018

Parallel zum Mitgliederwachstum ist das Finanzvolumen der hkk auf rund 2 Milliarden Euro gestiegen – davon rund 1,6 für die Kranken- und 0,4 Milliarden Euro für die Pflegeversicherung. Die Einnahmen der hkk im Jahr 2018 betrugen über 1,5 Milliarden Euro – 1,7 Prozent je Versicherten mehr als im Vorjahr. Die Ausgaben je Versicherten stiegen um 3,3 Prozent auf 2.474 Euro. Von dieser Summe wurden rund 95 Prozent für die medizinische Versorgung aufgewendet: insgesamt 1,41 Milliarden Euro – ein Zuwachs von 156,5 Millionen Euro.

Leistungsausgaben 2018

Während die Kostensteigerung des größten Ausgabepostens Krankenhausbehandlung (+2,0 Prozent) flach verlief, sind die Aufwendungen je Versicherten im Bereich Krankengeld mit 8,8 Prozent deutlich gestiegen. Der Grund dafür ist, dass die in den Jahren 2015 bis 2017 hinzugekommenen Mitglieder tendenziell einen einkommensabhängig höheren Krankengeldanspruch haben und diesen auch vermehrt geltend machen. Gestiegen sind zudem die Ausgaben je Versicherten für Arzneimittel (+1,9 Prozent) aufgrund einer Vielzahl hochpreisiger Markteinführungen, insbesondere in der onkologischen Therapie und im Bereich seltene Erkrankungen. Für Zahnersatz stiegen die Kosten um 0,7 Prozent und für zahnärztliche Behandlungen um 3,0 Prozent.

Gesunkene Verwaltungskosten

Die Verwaltungskosten der hkk betrugen nur 4,6 Prozent ihrer Gesamtausgaben. Sie sanken 2018 entgegen dem GKV-Durchschnitt (156,98 Euro) auf einen Wert von 114,39 Euro je Versicherten (2017: 118,63 Euro) und lagen somit 27 Prozent niedriger. Damit gab die hkk 2018 rund 25,6 Millionen Euro weniger für Verwaltungskosten aus als eine durchschnittliche Kasse vergleichbarer Größe.

Beitragssenkung und fortgesetztes Wachstum 2019

Die hkk hat ihren Zusatzbeitrag zum 1. Januar 2019 von 0,59 auf 0,39 Prozent gesenkt. So ist in den ersten Monaten des Jahres bis zum 1. Juni die Zahl der Versicherten mit 5,7 Prozent noch einmal um rund 35.000 gestiegen. Im Juli wird die Zahl der beitragszahlenden Mitglieder auf über 500.000 steigen.

Ausblick 2020

Trotz kostentreibender Gesetze der Bundesregierung wird die hkk auch künftig ihren Beitragsvorteil im Vergleich zum Kassendurchschnitt mindestens beibehalten. Über die genaue Höhe des Beitragssatzes für 2020 entscheidet der hkk-Verwaltungsrat im Dezember.

Forderungen an die Politik

Fairer Finanzausgleich

Der Risikostrukturausgleich (RSA) muss im Zuge der für 2021 vorgesehenen Reform fair und manipulationsresistent ausgestaltet werden. Denn mittlerweile bekommen die AOKen pro Jahr 1,3 Milliarden Euro mehr aus dem RSA zugewiesen, als sie für die Versorgung ihrer Versicherten benötigen. Dieses Geld fehlt vor allem bei den Ersatzkassen, die eine jährliche Unterdeckung von 980 Millionen Euro verbuchen.

Einheitliches Aufsichtshandeln

Die hkk fordert ein einheitliches Aufsichtshandeln für alle Kassen. Regional begrenzt tätige Kassen werden von den jeweiligen Gesundheitsbehörden der Länder beaufsichtigt, die weit weniger streng prüfen als die für die bundesweit geöffneten Kassen zuständigen 600 Spezialisten des Bundesversicherungsamts (BVA).

Gezielten Einkauf von Gesundheitsleistungen ermöglichen

Den Kassen muss es ermöglicht werden, verbesserte Gesundheitsleistungen für die Versicherten im Rahmen von Qualitätsverträgen gezielt bei Leistungserbringern einkaufen zu können. Dafür gilt es seitens des Gesetzgebers, Voraussetzungen zu schaffen, welche die Qualität medizinischer Leistungen messbar und transparent machen. Dies verbessert die Gesundheitsversorgung der Bevölkerung, vermeidet unnötige sowie überholte medizinische Maßnahmen und spornt Leistungserbringer an, ihr Wissen und ihre Behandlungsmethoden auf dem neuesten Stand zu halten.

Diese Pressemitteilung wurde via Mynewsdesk versendet. Weitere Informationen finden Sie im hkk Krankenkasse

Über die hkk Krankenkasse (Handelskrankenkasse): Die hkk zählt mit mehr als 640.000 Versicherten (davon rund 500.000 beitragszahlende Mitglieder), 23 Geschäftsstellen und 2.100 Servicepunkten zu den großen gesetzlichen Krankenkassen. Mit ihrem Zusatzbeitrag von 0,39 Prozent (Gesamtbeitrag 14,99 Prozent) ist sie das fünfte Jahr in Folge die günstigste deutschlandweit wählbare Krankenkasse. Der jährliche Beitragsvorteil für Arbeitnehmer beträgt bis zu 302 Euro. Auch die Extraleistungen übertreffen den Branchendurchschnitt: Unter anderem erstattet die hkk zusätzliche Leistungen im Wert von über 1.000 Euro je Versicherten und Jahr in den Bereichen Naturmedizin, Vorsorge und bei Schwangerschaft. Ergänzend fördert das hkk Bonusprogramm Gesundheitsaktivitäten mit bis zu 250 Euro jährlich. Für einen weiterführenden Gesundheitsschutz erhalten hkk Kunden private Zusatzangebote der LVM-Versicherung zu Sonderkonditionen. Die Verwaltungskosten der hkk liegen etwa 20 Prozent unter dem Branchendurchschnitt. Mehr als 1.000 Mitarbeiter(innen) betreuen ein Ausgabenvolumen von mehr als 2 Mrd. Euro (davon rund 1,6 Mrd. Euro für die Kranken- und 0,4 Mrd. Euro für die Pflegeversicherung).

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BARMER In der Kritik: Krankenkassen erzielten 2017 Milliardenüberschuss

BARMER In der Kritik: Krankenkassen erzielten 2017 Milliardenüberschuss

BARMER Krankenkasse wegen Kürzung bei schwerbehindertem Säugling in der Kritik

Die gesetzlichen Krankenkassen haben im vergangenen Jahr einen Überschuss von rund drei Milliarden Euro erzielt. Das teilte der Spitzenverband der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) am Donnerstag in Berlin mit. Er bestätigte damit nach Informationen von BERLINER TAGESZEITUNG (BTZ) im Grundsatz einen entsprechenden Medienbericht.

„Der Krankenversicherungsschutz der 90 Prozent gesetzlich versicherten Bevölkerung steht auf einer soliden finanziellen Basis“, erklärte GKV-Sprecher Florian Lanz dazu weiter. „Die anhaltend brummende Konjunktur, relativ hohe Tariflohnsteigerungen und die große Anzahl sozialversicherungspflichtig Beschäftigter haben dafür gesorgt, dass die Finanzsituation der Solidargemeinschaft insgesamt weiterhin gut ist.“ Die exakten Zahlen würden allerdings erst in etwa zwei Wochen vorliegen.

Lanz warnte zugleich davor, das Einnahmeplus der GKV zu überschätzen. Die Rücklagen der gesetzlichen Kassen entsprächen „tatsächlich nur rund einer Monatsausgabe“. Zudem dürften die guten Zahlen nicht darüber hinwegtäuschen, dass in den vergangenen Jahren „die Ausgaben für Arzthonorare, Medikamente, Hebammen und Kliniken, um nur einige Beispiele zu nennen, sehr dynamisch gestiegen sind.“ Strukturelle Reformen, beispielsweise im Krankenhausbereich und bei den Arzneimitteln, seien daher unverzichtbar.

BTZ-Informationen zufolge würden die Rücklagen und Reserven der 110 gesetzlichen Kassen mit dem neuen Überschuss auf 19 Milliarden Euro steigen. Diesen bezifferte das Blatt in seiner Donnerstagsausgabe unter Berufung auf eigene Berechnungen auf 3,1 Milliarden Euro. Zusammen mit den von Fachleuten auf neun Milliarden Euro kalkulierten Rücklagen im staatlichen Gesundheitsfonds ergebe sich damit eine Gesamtreserve im Gesundheitssystem von 28 Milliarden Euro.

Im Vergleich der Kassenarten melden die Allgemeinen Ortskrankenkassen (AOK) in einer Umfrage mit 1,45 Milliarden Euro den höchsten Überschuss, die Ersatzkassen kamen auf 1,2 Milliarden Euro. Die Betriebskrankenkassen weiteten ihr Plus demnach auf 295 Millionen Euro aus, die Knappschaft auf 102 Millionen Euro. Die Innungskassen drehten das Vorjahresminus in einen Überschuss von 174 Millionen Euro. Deutschlands größte Krankenkasse, die TK, meldete einen Gewinn von 561 Millionen Euro. Die Nummer zwei am Markt, die Barmer, kommt demnach auf 213 Millionen Euro, die DAK als drittgrößte Kasse auf 263 Millionen Euro.

„Der Gesetzlichen Krankenversicherung geht es so gut wie lange nicht mehr“, sagte der AOK-Bundesvorsitzende Martin Litsch nach Information von BERLINER TAGESZEITUNG – in einem Interview vom Donnerstag. Grund dafür sei auch die gute Konjunktur, „die die Kassen nutzen sollten, um für schlechtere Zeiten vorzusorgen und an der eigenen Wettbewerbsfähigkeit arbeiten“. Der Ersatzkassenverband erklärte, das gute Finanzergebnis entlasse die Politik auch nicht aus der Pflicht, Fehlsteuerungen im Finanzausgleich der Kassen auszugleichen.

Mit Hinblick auf diesen hohen Gewinn der Krankenkassen ist das Verhalten einiger Krankenkassen im besonderen Maße fraglich. Hier vor allem in Bezug auf die BARMER Krankenkassen, welche wie erst kürzlich berichtet, kaum nachvollziebare Kürzungen bei einem schwerbehinderten Säugling vornimmt. Nach Bürgermeinung bleibt hier nur der Rückschluss auf „moralisch völlig verkommen geldgierige Manager“ übrig, wie Bürger gegenüber BERLINER TAGESZEITUNG am heutigen Donnerstag – in Bezug auf die Gewinne der Krankenkassen vor dem Berliner Brandenburger Tor sagten = http://www.BerlinerTageszeitung.de/politik/5651-barmer-in-der-kritik.html

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Neues Werk von Spitta zur Abrechnung von Festzuschüssen für Zahntechniker

Das neue Laborhandbuch „Zahntechnische Abrechnung bei GKV-Patienten“ erläutert die vollständige Abrechnung aller zahntechnischen Leistungspositionen, die im Zusammenhang mit den Festzuschussregelungen zum Tragen kommen

Neues Werk von Spitta zur Abrechnung von Festzuschüssen für Zahntechniker

Cover: Zahntechnische Abrechnung bei GKV-Patienten

Balingen, 29. Juni 2017 – Spitta, Deutschlands führendes Medienunternehmen für Zahnmedizin und Zahntechnik, veröffentlicht ein neues Laborhandbuch mit dem Titel „Zahntechnische Abrechnung bei GKV-Patienten“, das die Abrechnung von Zahnersatz unter Anwendung der gesetzlichen Festzuschussregelungen für zahntechnische Leistungen bei Regel-, gleich- und andersartigen Versorgungen ausführlich erläutert.

Das Nachschlagewerk stellt dabei alle zahntechnischen Leistungspositionen vor, die mit den Festzuschussregelungen zum Tragen kommen und liefert zusätzlich ausführliche Kommentierungen zu jeder Position. Darüber hinaus gibt dieses handliche Ringbuch konkrete Hilfestellungen und ausführliche Anweisungen zu den Festzuschüssen für eine vollständige Abrechnung. Ergänzt werden die Fachinformationen zur Abrechnung mit umfangreichen Fallbeispielen, die Schritt für Schritt durch die Abrechnung führen.

Dieses inhaltlich speziell aufbereitete Laborhandbuch schafft für Zahntechniker Transparenz bei der Abrechnung von Festzuschüssen und erleichtert die Rechnungslegung bei gleich- und andersartigen Versorgungen.

Details zum Produkt und Leseproben unter:
www.spitta.de/zt-abr-gkv

Der Spitta Verlag, Teil der europaweit tätigen WEKA Firmengruppe, ist mit rund 100 Mitarbeitern einer der größten Anbieter von Fachinformationen in den Bereichen Zahnmedizin und Zahntechnik. Mit den Geschäftsbereichen Spitta Akademie und Spitta dent.kom hat sich das Unternehmen zudem als zuverlässiger Partner für die berufliche Weiterbildung sowie für Fortbildungsveranstaltungen im zahnmedizinischen Bereich erfolgreich etabliert.
Als Erfinder der Spitta-System-Karteikarte ist Spitta Deutschlands führendes Medienunternehmen für die Zahnmedizin und bietet Zahnärzten, zahnmedizinischen Fachangestellten und Zahntechnikern innovative und nutzerfreundliche Lösungen für den Praxisalltag. Dabei erstreckt sich das Portfolio von Produkten für die Praxisverwaltung und Abrechnungshilfen über Fachliteratur und Zeitschriften bis hin zu unterstützender Software und Online-Portalen. Bereits mehr als 30.000 Kunden nutzen die Produkte von Spitta erfolgreich.
Alle Produkte sind im Shop www.spitta.de/shop erhältlich.
Weitere Informationen unter www.spitta.de

Kontakt
Spitta Verlag GmbH & Co. KG
Raphael Kaufmann
Ammonitenstraße 1
72336 Balingen
07433 952 342
raphael.kaufmann@spitta.de
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Neues Werk von Spitta zur Abrechnung von Festzuschüssen für Zahntechniker

Das neue Laborhandbuch „Zahntechnische Abrechnung bei GKV-Patienten“ erläutert die vollständige Abrechnung aller zahntechnischen Leistungspositionen, die im Zusammenhang mit den Festzuschussregelungen zum Tragen kommen

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Balingen, 29. Juni 2017 – Spitta, Deutschlands führendes Medienunternehmen für Zahnmedizin und Zahntechnik, veröffentlicht ein neues Laborhandbuch mit dem Titel „Zahntechnische Abrechnung bei GKV-Patienten“, das die Abrechnung von Zahnersatz unter Anwendung der gesetzlichen Festzuschussregelungen für zahntechnische Leistungen bei Regel-, gleich- und andersartigen Versorgungen ausführlich erläutert.

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Geschäftsbericht 2016: Erfolgsjahr für die hkk Krankenkasse

(Mynewsdesk) Die hkk Krankenkasse (Handelskrankenkasse) meldet in ihrem heute veröffentlichen Geschäftsbericht für das Jahr 2016 ein Rekord-Versichertenwachstum von 22,2 Prozent und einen Finanzüberschuss von 48,2 Millionen Euro ( www.hkk.de/geschaeftsbericht). Der ausschlaggebende Grund für diese Entwicklung war der Zusatzbeitrag von 0,59 Prozent, der die hkk seit Anfang 2015 zur günstigsten unter den deutschlandweit wählbaren Krankenkassen macht. Auch im Vergleich zu Kassen, die nur in bestimmten Bundesländern wählbar sind, war die hkk 2016 in 10 der 16 Bundesländer Preisführer. Seit 2017 erstreckt sich diese Preisführerschaft sogar auf 13 Bundesländer. Im Vergleich zu einer durchschnittlich teuren Kasse sparen hkk-Mitglieder abhängig vom Einkommen bis zu 266 Euro pro Jahr, im Vergleich zu einer teuren Kasse bis zu 579 Euro.

Beitragsersparnis und ausgeprägte Beitragsstabilität

2016 sparten die hkk-Mitglieder durch den günstigen Zusatzbeitrag von 0,59 Prozent (Branchendurchschnitt: 1,1 Prozent) deutlich über 40 Millionen Euro an Beiträgen ein. Darüber hinaus erhöhte der Überschuss von rund 48,2 Millionen Euro die Rücklagen, welche die Beiträge auch künftig niedrig halten. Insgesamt konnten die Betriebsmittel und Rücklagen damit auf fast 300 Millionen Euro gesteigert werden. „Diese Zahlen stehen für die nachhaltige Ausrichtung der hkk-Haushaltsplanung und ermöglichen auch in den nächsten Jahren eine ausgeprägte Beitragsstabilität“, sagt hkk-Vorstand Michael Lempe.

Überdurchschnittliche Leistungen

Neben dem niedrigen Zusatzbeitrag waren die überdurchschnittlichen Zusatzleistungen ausschlaggebend für das Mitgliederwachstum: So können hkk-Versicherte mehr als 1.000 Euro für Naturmedizin, erweiterte Schutzimpfungen, Vorsorgeuntersuchungen, präventive Gesundheitsangebote und Schwangerschaftsleistungen in Anspruch nehmen. Darüber hinaus werden Gesundheitsaktivitäten durch das hkk-Bonusprogramm mit bis zu 250 Euro jährlich gefördert.

Versichertenentwicklung

Die Zahl der beitragszahlenden Mitglieder im Jahresdurchschnitt stieg 2016 um 24,5 Prozent auf 367.913 Personen. Einschließlich der Familienversicherten waren im Jahresdurchschnitt 485.892 Menschen hkk-versichert – 22,2 Prozent mehr als im Vorjahr. Betrachtet man das gesamte Wachstum vom 1. Januar 2016 bis 1. Januar 2017, verzeichnete die hkk sogar einen Nettozuwachs von rund 109.000 Versicherten (plus 26,3 Prozent) beziehungsweise 86.000 Mitgliedern (plus 27,5 Prozent). Mit einem durchschnittlichen Alter von 40,6 Jahren sind die hkk-Versicherten deutlich jünger als im Branchenmittel (44,6 Jahre).

Jahresergebnis 2016

Parallel zum Mitgliederwachstum ist das Finanzvolumen der hkk auf rund 1,2 Milliarden Euro gewachsen. Die Einnahmen der hkk im Jahr 2016 betrugen 1,19 Milliarden Euro – 1,7 Prozent je Versicherten mehr als im Vorjahr. Die Ausgaben je Versicherten sanken hingegen um 2,4 Prozent auf 1,14 Milliarden Euro. Von dieser Summe wurden rund 95 Prozent für die medizinische Versorgung aufgewendet: insgesamt 1,08 Milliarden Euro – ein Zuwachs von 176,5 Millionen Euro.

Leistungsausgaben 2016

Aufgrund des starken Kundenwachstums sanken die Ausgaben der hkk je Versicherten für Arzneimittel um 2,4 Prozent, für Krankenhausbehandlungen um 5,2 Prozent und für ambulante ärztliche Behandlungen um 0,4 Prozent. Stark gestiegen sind die Ausgaben je Versicherten in den Bereichen Schwangerschafts- und Mutterschaftsleistungen mit 7,2 Prozent sowie Soziale Dienste, Prävention und Selbsthilfe mit 10,9 Prozent. Ursachen hierfür waren eine deutlich gestiegene Anzahl von Entbindungen im Verhältnis zum Versichertenkollektiv, die verstärkte Inanspruchnahme von Reiseimpfungen und die zunehmende Investition der hkk in Präventionsleistungen.

Niedrige Verwaltungskosten weiter gesunken

Obwohl die hkk 75 neue Vollzeitstellen geschaffen hat, betrugen die Verwaltungskosten nur 4,5 Prozent der Gesamtausgaben und sanken 2016 auf einen Wert von 105,84 Euro je Versicherten (2015: 112,08 Euro). Das sind 47,14 Euro weniger als der Krankenkassen-Durchschnitt von 152,98 Euro. Damit gab die hkk 2016 rund 22,9 Millionen Euro weniger für Verwaltungskosten aus als eine durchschnittliche Kasse vergleichbarer Größe.

Beitragsstabilität und fortgesetztes Wachstum

Seit Anfang 2017 ist die Zahl der Versicherten noch einmal um mehr als 30.000 gestiegen, so dass die hkk bis zum Jahreswechsel auf voraussichtlich rund 570.000 Versicherte wachsen wird – das entspricht einem Jahreswachstum von zirka neun Prozent. Zum 1. Juni wurden bereits rund 553.000 Versicherte, davon 420.000 Mitglieder, betreut.

Für 2018 rechnet die hkk mit einem fortgesetzten Wachstum um etwa zehn Prozent, da nur höchstens ein Drittel der Krankenkassen die Beiträge erhöhen wird. Die hkk wird ihren Beitragsvorteil im Vergleich zum Kassendurchschnitt mindestens beibehalten. Über die genaue Höhe des Beitragssatzes für 2018 entscheidet der hkk-Verwaltungsrat im Dezember.

Forderungen an die Politik

Entgegen vieler Ankündigungen hat die Politik es versäumt, Rahmenbedingungen zu schaffen, welche die Zusammenarbeit von Ärzten, Krankenhäusern und den Vertretern anderer Gesundheitsberufe über die Sektorengrenzen hinweg verbessern. Dafür ist unter anderem eine zeitgemäße Gesundheits-Telematik mit einer leistungsfähigen elektronischen Gesundheitsakte erforderlich. Hier ist Deutschland im internationalen Vergleich weit zurückgefallen. Der Gesetzgeber muss dringend geeignete Rahmenbedingungen schaffen, um diesen Rückstand aufzuholen.

Der Risikostrukturausgleich (RSA) ist in seiner jetzigen Form unfair und verzerrt den Wettbewerb zwischen den gesetzlichen Krankenkassen. Die Gleichbehandlung der Kassenarten muss hergestellt und der RSA manipulationsresistent ausgestaltet werden.

Zudem gilt es, die Höhe der Leistungsvergütungen von Gesundheitsdienstleistern von der erbrachten Behandlungsqualität abhängig zu machen. Einheitliche und transparente Qualitätsstandards verbessern die Gesundheitsversorgung und helfen, die Anwendung unnötiger sowie überholter medizinischer Maßnahmen zu vermeiden.

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Über die hkk Krankenkasse (Handelskrankenkasse): Die hkk zählt mit mehr als 550.000 Versicherten (davon mehr als 420.000 beitragszahlende Mitglieder), 27 Geschäftsstellen und 2.100 Servicepunkten zu den großen gesetzlichen Krankenkassen. 2016 betrug ihr Wachstum mehr als 100.000 Kunden. Ihr stabiler Zusatzbeitrag von 0,59 Prozent (Gesamtbeitrag 15,19 Prozent) macht sie seit Jahren zur günstigsten deutschlandweit wählbaren Krankenkasse. hkk-Kunden können im Vergleich zum Kassendurchschnitt abhängig von ihrem Einkommen bis zu 266 Euro jährlich sparen; gegenüber einer Kasse mit 1,7 Prozent Zusatzbeitrag sogar bis zu 579 Euro. Auch die Extraleistungen übertreffen den Branchendurchschnitt: Unter anderem erstattet die hkk zusätzliche Leistungen im Wert von über 1.000 Euro je Versicherten und Jahr in den Bereichen Naturmedizin, Vorsorge und bei Schwangerschaft. Ergänzend fördert das hkk-Bonusprogramm Gesundheitsaktivitäten mit bis zu 250 Euro jährlich. Für einen weiterführenden Gesundheitsschutz erhalten hkk-Kunden private Zusatzangebote der LVM-Versicherung zu Sonderkonditionen. Die Verwaltungskosten der hkk liegen etwa 20 Prozent unter dem Branchendurchschnitt. Rund 900 Mitarbeiter(innen) betreuen ein Ausgabenvolumen von mehr als 1,3 Mrd. Euro.

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BPI nach Akteneinsicht: Preismoratorium ohne Grundlage

(Mynewsdesk) Aktuelle Verlängerung hin oder her: Die Zwangsmaßnahmen zulasten der pharmazeutischen Industrie haben schon lange keine Grundlage mehr und müssen daher beendet werden. Das bekräftigt der Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie (BPI), nachdem er bereits zum wiederholten Mal Auskunftsanspruch nach dem Informationsfreiheitsgesetz (IFG) geltend gemacht und die für die Verlängerung des Preisstopps maßgeblichen Arbeitsdokumente im Bundesgesundheitsministerium (BMG) gesichtet hat. „Die in Krisenzeiten eingeführte Maßnahme ist angesichts guter Konjunkturlage und der komfortablen Situation der GKV mit ihren Milliardenüberschüssen nicht zu rechtfertigen“, sagt der BPI-Vorstandsvorsitzende Dr. Martin Zentgraf.

Der Preisstopp und die Zwangsrabatte waren während der Finanzkrise 2009 wegen der drohenden Verschlechterung der Gesamtwirtschaftslage eingeführt worden. Diese blieb aus, trotzdem wurden die Maßnahmen schon mehrmals ohne Not verlängert: „Die vom BMG jetzt vorgebrachte Einschätzung, dass eine Aufhebung des Preismoratoriums Ausgabensteigerungen zur Folge hätte, die sich unmittelbar auf den Zusatzbeitrag auswirken würden, lasse ich als Begründung nicht gelten“, so Zentgraf. „Damit entkoppelt man das Preismoratorium von seinem ursprünglichen Sinn als Stütze der GKV in Krisenzeiten und rechtfertigt eine Zwangsmaßnahme mit hypothetischen Zukunftsszenarien. Die Belastungen der Pharmaindustrie werden institutionalisiert und dagegen wehren wir uns!“ sagt Zentgraf.

Die Einschätzung des BMG, dass von der Außenwirtschaft keine Impulse für die deutsche Konjunktur ausgehen, irritiert angesichts von Exportrekorden und internationalen Diskussionen über deutsche Handelsbilanzüberschüsse sehr. Die in den letzten Jahren immer wieder gerne ins Feld geführte Begründung, die Belastungen der Hersteller seien verhältnismäßig gering, da sie ihre Umsätze vor allem im Ausland erzielten, war aus Verbandssicht ein Affront. „Wenigstens auf diese Begründung wird in der aktuellen Bewertung verzichtet. Denn sie ist falsch: Unsere Branche besteht zu über 90 Prozent aus standortgebundenen, mittelständischen Unternehmen, die ihre Umsätze primär in Deutschland erzielen und erheblich von den Zwangsmaßnahmen betroffen sind“, sagt Zentgraf. Wenn man weiß, dass für einen Ausnahmeantrag auf Befreiung vom Moratorium der Bankrott des Gesamtunternehmens bevorstehen muss, ist es zynisch zu betonen, dass es kaum Anträge auf Befreiung vom Zwangsrabatt wegen schwieriger wirtschaftlicher Lage gegeben habe: „Müssen Unternehmen erst reihenweise insolvent werden, bevor das BMG die Zwangsmaßnahmen als unzumutbar ansieht? Natürlich müssen Unternehmen vorher reagieren, zum Beispiel indem sie sich von den betroffenen Produkten verabschieden. Diese „Begründung“ bleibt ein Affront.“ so der BPI-Vorstandsvorsitzende.

Das Bundesgesundheitsministerium stützt sich in seiner Begründung zur Aufrechterhaltung der Zwangsmaßnahmen ausschließlich auf interne Vermerke und externe Stellungnahmen, neutrale Gutachten wurden dem BPI zum wiederholten Male nicht vorgelegt. Zentgraf: „Wir werden gegenüber dem BMG weiter auf ein Ende der Zwangsmaßnahmen drängen und uns nicht mit Stellungnahmen – besonders der Krankenkassen – und internen Einschätzungen zufrieden geben. Die Pharmaindustrie wird zu Unrecht dauerhaft belastet und damit der Standort Deutschland gefährdet.“

Ihr Ansprechpartner: Andreas Aumann (stv. Pressesprecher), Tel. 030/27909-123, aaumann@bpi.de

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Der Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie e. V. (BPI) vertritt das breite Spektrum der pharmazeutischen Industrie auf nationaler und internationaler Ebene. Über 250 Unternehmen mit ca. 78.000 Mitarbeitern haben sich im BPI zusammengeschlossen.

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pro|care VMP von GAI NetConsult bald AOK-weit im Einsatz

AOK-Bundesverband erwirbt Unternehmenslizenz für Software zum Vertrags- und Qualitätsmanagement im Bereich Pflege / Häusliche Krankenpflege (HKP).

pro|care VMP von GAI NetConsult bald AOK-weit im Einsatz

AOK nutzt bundesweit pro|care VMP von GAI NetConsult im Bereich Pflege/Häusliche Krankenpflege

Berlin, 28.03.2017 – Der AOK-Bundesverband erwirbt im März 2017 eine Unternehmenslizenz für den Einsatz von pro|care VMP der GAI NetConsult GmbH im AOK-System. pro|care VMP ist eine langjährig im AOK-Umfeld entwickelte und gereifte Softwareplattform für das Vertrags- und Qualitätsmanagement im Bereich Pflege / Häusliche Krankenpflege. Vor dem Hintergrund der stark steigenden Anzahl an Vertragspartnern durch neue Pflegeeinrichtungen und -formen nutzt das AOK-System die Chancen der Digitalisierung für eine effizientere Unterstützung der Prozesse.

pro|care VMP bietet umfassende Funktionen für das Vertrags- und Qualitätsmanagement. Beispielsweise können Fachabteilungen selbstständig neue Vertragsbereiche oder -strukturen definieren und so der wachsenden Bandbreite an Vertragsanforderungen begegnen. In der Qualitätssicherung können nicht nur der Ausbildungsstand des Vertragspartners, sondern auch Prüfungen, Mängel und Beschwerden sowie die daraus resultierenden Maßnahmen initiiert und verwaltet werden. Auch die Prüfaufträge an den MDK und der Rücklauf der Prüfergebnisse werden von pro|care VMP weitestgehend automatisiert verarbeitet. Mit einem zentralen Kontakt- und Kommunikationsmanagement werden zudem die Informationsflüsse zwischen den Beteiligten verbessert.

„In Zukunft werden aufgrund des demografischen Wandels die Zahlen von Pflegeeinrichtungen und neuen Wohnformen steigen, damit auch die Zahl der Vertragspartner im Bereich Pflege und HKP. Im Verhältnis dazu werden unsere Ressourcen knapper werden. Um den hohen Qualitätsansprüchen an eine gute Pflege jetzt und in Zukunft gerecht zu werden, ist daher eine effiziente elektronische Unterstützung der Prozesse unerlässlich. Die Software pro|care VMP von GAI NetConsult bildet in besonderem Maße die Prozesse der AOK-Landschaft ab und ist auf ihre Bedürfnisse zugeschnitten. Die Entscheidung für einen Einsatz im gesamten AOK-System war also ein konsequenter und richtiger Schritt“, sagt Heike Nowotnik, Geschäftsführerin IT-Steuerung vom AOK-Bundesverband. „Durch eine enge Integration von pro|care VMP mit unserer strategischen GKV-Branchenlösung oscare® steht dem AOK-System nun eine umfassende Prozessunterstützung für den Bereich Pflege, insbesondere auch für die Herausforderungen des Pflegestrukturgesetztes (PSG), zur Verfügung.“

„Wir freuen uns über das Vertrauen in unser Unternehmen und in unsere Software und auf die Zusammenarbeit“, sagt Wilfrid Kettler, Geschäftsführer der GAI NetConsult.

Mehr Informationen zu Fachanwendungen und Lösungen für gesetzliche Krankenkassen finden Interessenten hier: https://www.gai-netconsult.de/index.php?id=gesetzliche_krankenkassen

Weitere aktuelle News über GAI NetConsult: https://www.gai-netconsult.de/index.php?id=news

Die GAI NetConsult ist ein mittelständisches Beratungs- und Entwicklungsunternehmen mit Sitz in Berlin. Schwerpunkte des Unternehmens sind Informationssicherheit und Systementwicklung.
Seit ihrer Gründung arbeitet die GAI NetConsult für Kunden aus dem Gesundheitswesen und hat sich auf die spezifischen Belange der gesetzlichen Krankenkassen und deren Umfeld (Behörden, Verbände, IT-Dienstleister) spezialisiert. Aus einer Vielzahl erfolgreicher Projekte zur IT-Unterstützung und Geschäftsprozessoptimierung unterschiedlichster Fachbereiche bei gesetzlichen Krankenversicherungen sind eine Reihe von spezialisierten Fachanwendungen der pro|care-Lösungsfamilie entstanden.
Weitere Informationen über GAI NetConsult finden Sie unter www.gai-netconsult.de

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Zusatzbeitrag 2017: Jede fünfte Krankenkasse wird ab Januar teurer

Zusatzbeitrag 2017: Jede fünfte Krankenkasse wird ab Januar teurer

Insgesamt 18 gesetzliche Krankenkassen erhöhen zum Jahreswechsel 2016 /
2017 ihren Zusatzbeitrag. Betroffen sind davon mehr als 3,35 Millionen
zahlende Mitglieder und deren mitversicherte Familienangehörige.

Die Verwaltungsräte der einzelnen Krankenkassen haben auf ihren
Sitzungen im November und Dezember die neuen kassenindividuellen
Zusatzbeiträge für das Jahr 2017 festgelegt. Auch wenn der offizielle
Durchschnittssatz stabil bei 1,1 Prozent bleibt, steigt der
Zusatzbeitrag mitunter empfindlich um bis zu einem halben Prozent.
Immerhin 18 Kassen mussten ihren Beitrag auf Grund von Haushaltslücken
erhöhen, was einem Verhältnis von 20 Prozent entspricht.

Weitere vier Krankenkassen vermeiden eventuell nötige Beitragserhöhungen
durch Fusion mit einer anderen Krankenkasse. Dies führt unter anderem
auch zu sinkenden Beiträgen wie im Falle der BKK Braun-Gillette, deren
Mitglieder in der neuen Kasse pronova BKK wesentlich günstiger
versichert sein werden.

GKV-Maximalbeitrag erstmals über 700 Euro

Durch den neuerlichen Teuerungsschub liegt der maximal gezahlte
GKV-Beitrag erstmals über 700 Euro. Freiwillig versicherte Mitglieder
der BKK Vital mit einem Einkommen über 4.350 Euro müssen nun jeden Monat
713,40 plus maximal 121,80 Euro Pflegeversicherung an die Krankenkasse
abführen.

Die Spanne zwischen der günstigsten und der teuersten Kasse beträgt im
ersten Quartal 2017 nun 1,5 Prozent. Das entspricht einem maximalen
Beitragsunterschied von 783 Euro jährlich.

Auch die Pflegebeiträge klettern

Die Sozialabgaben für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer steigen
weiterhin auch durch eine Anhebung der Pflegeversicherungsbeiträge. Der
Pflegesatz klettert auf bis zu 2,8 Prozent. Besserverdienende müssen nun
mitunter dreistellige Beträge an die Pflegeversicherung abführen.

Alle versicherten Mitglieder, die in diesen Tagen Nachricht über eine
Erhöhung des Zusatzbeitrages ihrer Krankenkasse erhalten, können bis
Ende Januar von ihrem Sonderkündigungsrecht Gebrauch machen und in eine
günstigere Kasse wechseln.

Liste aller Zusatzbeiträge 2017

krankenkasseninfo.de informiert online seit 1999 über die Entwicklung bei den gesetzlichen Krankenkassen. Beitrags- und Leistungsvergleiche der Krankenkassen bieten Verbrauchern auf krankenkasseninfo.de die Möglichkeit sich vor der Wahl einer neuen Krankenkasse kostenfrei und unverbindlich umfassend zu informieren. 2015 wurde krankenkasseninfo.de vom gemeinnützigen Verbraucherdienst Finanztip.de als bestes Vergleichsportal für Krankenkassen empfohlen.

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Pressemitteilungen

hkk auch 2017 günstigste deutschlandweit wählbare Krankenkasse

(Mynewsdesk) Die hkk Krankenkasse hält ihren Beitragssatz stabil und ist 2017 erneut die günstigste deutschlandweit wählbare Krankenkasse. Dies geht aus aktuellen Beitragsvergleichen hervor, die nach den jüngsten Ankündigungen der gesetzlichen Krankenkassen veröffentlicht worden sind – zum Beispiel in der Januarausgabe der Zeitschrift Finanztest („Wechseln lohnt noch“) sowie auf www.krankenkassen.de (Kassenliste nach Beitragssatz: http://ots.de/hCVxL) und http://www.finanztip.de/gkv/ (günstigste Kassen je Bundesland).

Mit ihrem Zusatzbeitrag von 0,59 Prozent liegt die hkk 2017 weiterhin deutlich unter dem durchschnittlichen Zusatzbeitrag aller gesetzlichen Krankenkassen von 1,1 Prozent. Somit sparen hkk-Mitglieder im kommenden Jahr gegenüber einer durchschnittlich teuren Kasse – abhängig von ihrem Einkommen – bis zu 266 Euro. Im Vergleich zu einer Kasse mit einem Zusatzbeitragssatz von 1,7 Prozent beträgt die jährliche hkk-Ersparnis bis zu 579 Euro.

Da die hkk gleichzeitig überdurchschnittliche Leistungen bietet, konnte sie 2016 mehr als 100.000 neue Versicherte gewinnen – ein Wachstum um mehr als 25 Prozent, das sich nach den Erwartungen der Kasse auch 2017 fortsetzen wird.

Preisführerschaft in 13 Bundesländern

Anfang 2017 erhöhen mindestens 17 Krankenkassen ihre Beitragssätze, so dass insgesamt mehr als 3,5 Millionen Mitglieder ein Sonderkündigungsrecht in Anspruch nehmen können. Die Erhöhungen von nur regional wählbaren Wettbewerbern machen die hkk erstmals auch in Bayern, Sachsen und Thüringen zur günstigsten Krankenkasse überhaupt. Zudem führt sie ihre Preisführerschaft in den bisherigen zehn Bundesländern fort, darunter Bremen, Hamburg, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Hessen.

Diese Pressemitteilung wurde via Mynewsdesk versendet. Weitere Informationen finden Sie im hkk Krankenkasse

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Über die hkk Krankenkasse (Handelskrankenkasse): Die hkk zählt mit mehr als 520.000 Versicherten, 26 Geschäftsstellen und 2.000 Servicepunkten zu den 20 größten bundesweiten gesetzlichen Krankenkassen. Im Jahr 2016 ist sie um mehr als 100.000 Versicherte gewachsen. Ihr unveränderter Zusatzbeitrag von 0,59 Prozent (Gesamtbeitrag 15,19 Prozent) macht sie 2017 zum dritten Mal in Folge zur günstigsten deutschlandweit wählbaren Krankenkasse. hkk-Kunden können im Vergleich zum Kassendurchschnitt, abhängig von ihrem Einkommen, bis zu 266 Euro jährlich sparen; gegenüber einer Kasse mit 1,7 Prozent Zusatzbeitrag sogar bis zu 579 Euro.Auch die Extraleistungen übertreffen den Branchendurchschnitt: Unter anderem erstattet die hkk zusätzliche Leistungen im Wert von über 1.000 Euro je Versicherten und Jahr in den Bereichen Naturmedizin, Vorsorge und bei Schwangerschaft. Ergänzend fördert das hkk-Bonusprogramm Gesundheitsaktivitäten mit bis zu 250 Euro jährlich. Für einen weiterführenden Gesundheitsschutz erhalten hkk-Kunden private Zusatzangebote der LVM-Versiche­rung zu Sonderkonditionen. Die Verwaltungskosten der hkk liegen etwa 20 Prozent unter dem Branchendurchschnitt. Rund 900 MitarbeiterInnen betreuen ein Ausgabenvolumen von mehr als 1,3 Mrd. Euro.

Ansprechpartner für die Presse:

hkk Krankenkasse (Handelskrankenkasse), Martinistr. 26, 28195 Bremen

Holm Ay, Tel 0421 3655 1000 | Ilja Mertens, Tel 0421 3655 3177

Email: presse@hkk.de: mailto:presse@hkk.de Internet: www.hkk.de: http://www.hkk.de/

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Aktuelle Nachrichten Gesellschaft/Politik Gesundheit/Medizin

Krankes System: Gesetzliche Krankenkassen betrügen ihre Versicherten und machen die Betrogenen zu Betrügern

Gesetzliche Krankenkassen bedrängen Ärzte, damit sie gesetzlich Versicherte kränker erscheinen lassen, als sie tatsächlich sind. Am Ende zahlen die Versicherten doppelt: Mit ihrem Beitrag und ihrem privaten Versicherungsschutz.

 

Lukrative Codes

Zehn-Euro-Prämien für den „richtigen“ Diagnosecode und unangemeldet in den Praxen auftauchende Berater, unverhohlene Aufforderungen und unsittliche Überredungsversuche. Die gesetzlichen Krankenkassen lassen nichts unversucht, Ärzte dazu zu bewegen, ihre Versicherten möglichst krank erscheinen zu lassen. Denn die gesetzlichen Krankenkassen reichen die Beiträge ihrer Versicherten (ohne kassenindividuelle Zusatzbeiträge) zunächst an den Gesundheitsfonds weiter. Aus dem Gesundheitsfonds erhalten sie dann für jeden Versicherten einen festen Betrag sowie einen Risikozuschlag, dessen Höhe sich nach Alter, Geschlecht und bestimmten Erkrankungen (Morbidität) der Versicherten der jeweiligen Krankenkasse bemisst. 80 Erkrankungen – darunter auch die Psoriasis – werden im Rahmen dieses sogenannten morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleichs (Morbi-RSA) berücksichtigt. Je mehr Versicherte mit Morbi-RSA-Erkrankungen eine Krankenkasse hat, desto mehr Geld fließt ihr aus dem Gesundheitsfonds zu. Da über den Morbi-RSA jährlich rund 200 Milliarden Euro verteilt werden, lassen es sich die Krankenkassen auch einiges kosten, dass ihre Versicherten die „richtigen“ Diagnosen erhalten und die Ärzte ihre Abrechnungen mit den entsprechenden lukrativen Krankheitscodes versehen.

Eine Milliarde Euro hätten die gesetzlichen Krankenkassen seit 2014 für diese „Beratung“ der Ärzte – anstatt für die medizinische Versorgung der Versicherten – ausgegeben, räumte Dr. Jens Baas, Chef der Techniker Krankenkasse, ein. Der Beitragssatz der Techniker Krankenkasse könnte nach eigenen Angaben um 0,3 Prozentpunkte niedriger ausfallen, müsste sie den Ärzten nicht diese Codieranreize bieten, um im Wettbewerb mit den anderen Kassen, die ja alle „schummeln“, bestehen zu können. Und das schlimme daran: Die Ärzte derart zu bedrängen und ihnen sogar noch Prämien dafür auszuzahlen, dass sie möglichst viele Morbi-RSA-Erkrankungen diagnostizieren, ist legal. Die gesetzlichen Krankenkassen nutzen lediglich die Fehlanreize des Gesundheitssystems aus. Aber sie betrügen damit die gesetzlich Versicherten in Deutschland, denn Geld, das die Versicherten für ihre medizinische Versorgung bezahlen, wird von den Krankenkassen sinnlos verwendet.

 

Folgen bei privaten Versicherungen

Als wären dieser kostspielige Codierbetrug und das künstliche Krankmachen von Versicherten nicht schon verwerflich genug, können die falschen bzw. „geschummelten“ Codierungen auch noch dazu führen, dass viele Versicherte ganz handfeste Nachteile erleiden. Denn wer eine private Personenversicherung wie z.B. eine Krankentagegeld-, Risikolebens-, Berufs- oder Erwerbsunfähigkeitsversicherung abschließt, muss Angaben zu seinem Gesundheitszustand und zu zurückliegenden Erkrankungen machen. Wer bei diesen Gesundheitsfragen falsche Angaben macht und damit seine vertragliche Anzeigenpflicht verletzt, der verliert schlimmstenfalls seinen Versicherungsschutz. Die Versicherer können Leistungen verwehren und sogar Betrug anzeigen. Was aber, wenn der Arzt bei der Abrechnung von der Krankenkasse „beraten“ wurde und man gar nicht weiß, dass man an einer Morbi-RSA-Erkrankung leidet? Was, wenn „geschummelt“ und die von der Krankenkasse gewünschte Diagnose codiert wurde? Welcher Versicherte weiß schon so genau, welche Diagnose sein Arzt bei der Abrechnung angibt bzw. codiert? Patienten erhalten solche Auskünfte nur auf explizite Nachfrage. Und so werden in diesem System der gesetzlichen Krankenkassen, in dem die Krankenkassen die Ärzte ganz legal zu Manipulationen anstiften, die Betrogenen am Ende auch noch unverschuldet selbst zu Betrügern gemacht. Da können sich gesetzlich Versicherte richtig glücklich schätzen, wenn sie wissen, dass bei ihren Abrechnungen „geschummelt“ wurde. Zwar müssen sie dann bei privaten Versicherungen unnötig höhere Beiträge bezahlen, gehen aber im Ernstfall wenigstens nicht leer aus und werden obendrein auch noch des Betruges bezichtigt – sofern die Versicherer sie überhaupt als Kunden akzeptieren.

 

Deutscher Psoriasis Bund e.V. (DPB), November 2016

www.psoriasis-bund.de / www.facebook.com/PsoBund

Der DPB ist eine gemeinnützig tätige Selbsthilfeorganisation von und für Menschen mit Psoriasis, umgangssprachlich auch Schuppenflechte genannt. Er vertritt die Interessen aller an Schuppenflechte erkrankten Menschen in Deutschland.