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Pressemitteilungen

Partneragenturen grenzen Intersexuelle und Bisexuelle aus

Intersexualität und Bisexualität sind vielen Partnervermittlungen unbekannt

Das Bundesverfassungsgericht hat den Gesetzgeber verpflichtet, bis Ende 2018 einen positiven Eintrag von intersexuellen Menschen in das Personenstandsregister zu ermöglichen. Seksan Ammawat, Geschäftsführer der Online Dating-Plattform www.Gleichklang.de, hofft, dass dies auch die großen Dating-Plattformen zum Anlass nehmen, Intersexualität zu entdecken. Denn bei nahezu allen Partnervermittlungen im Internet könnten Mitglieder nur angeben, ein Mann oder eine Frau zu sein. Entsprechend sei es auch nur möglich, nach Männern oder Frauen zu suchen. Intersexuelle fielen so durch alle Raster der führenden Internet-Partnervermittlungen.

Seksan Ammawat weist darauf hin, dass es eine weitere ganze Gruppe von Menschen gebe, die von den meisten Online-Partneragenturen komplett ignoriert würden: Bisexuelle. Bisexualität beziehe sich anders als Intersexualität nicht auf geschlechtliche Merkmale, sondern auf die sexuelle Orientierung. Für Bisexuelle sei Sexualität und Liebe mit Personen beiderlei Geschlechts möglich. Bei den führenden Online-Partnervermittlungen könnten Mitglieder in der Regel aber immer nur nach einem Geschlecht suchen. Bisexuelle müssten sich entweder auf ein Such-Geschlecht festlegen oder müssten durch die Buchung von zwei Profilen den doppelten Preis zahlen.

Während der Ausschluss homosexueller Menschen durch Partnervermittlungen berechtigterweise zu einem gesellschaftlichen Aufschrei führen würde, werde der Ausschluss bisexueller Menschen selbst durch Journalisten, die oft über Online-Partnersuche berichten, seit Jahren nicht als Problem erkannt. Dies mache noch einmal die geringe Sichtbarkeit von Bisexualität in der Gesellschaft deutlich, die diese dritte große Orientierung des Menschen weitgehend ignoriere.

Seksan Ammawat berichtet, dass sich die durch ihn geleitete Partnervermittlung Gleichklang darauf ausgerichtet habe, eine gleichberechtigte Teilnahme von Menschen mit allen geschlechtlichen Besonderheiten und mit allen legitimen sexuellen Orientierungen zu ermöglichen. Intersexualität könne als Geschlecht neben Mann und Frau bei Gleichklang daher explizit angegeben werden. Auch eine Suche nach intersexuellen Menschen sei möglich. Ebenfalls könne nach mehr als einem Geschlecht gesucht werden. Neben einer bisexuellen Suche gebe es daher auch eine pansexuelle Suche, die Mann, Frau, Intersexuelle und Transgender einschließe.

Seksan Ammawat ist überzeugt, dass der inklusive Ansatz von Gleichklang zeitgemäß ist und sich die großen Internet-Partnervermittlungen nicht mehr viel länger gegen die Anerkennung von Intersexualität und Bisexualität sperren könnten. Wünschenswert wäre es allerdings gewesen, wenn gerade die Partnervermittlungen, wo es schließlich um Liebe und Bindung gehe, nicht nachhinkten, sondern Vorreiter für die Anerkennung von Intersexualität und Bisexualität gewesen wären.

Gleichklang ltd betreibt die inklusive alternative Partnerbörse und Kennenlernplattform www.Gleichklang.de, bei der sich sozial und ökologisch engagierte Menschen begegnen. Gleichklang hat derzeit etwas über 17000 Mitglieder.

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Online-Partnersuche: Räumliche Entfernung steht Liebesglück nicht entgegen

Entfernung der Wohnorte hat nach Dating-Studie keinen Einfluss auf Trennungshäufigkeit und Partnerglück

Über Online-Dating lernen sich oft Menschen kennen, deren Wohnorte weit entfernt voneinander liegen. Aber ist dies auch wünschenswert? Oder schadet die räumliche Entfernung der Stabilität einer Beziehung und dem Partnerglück? Diese Frage hat die psychologische Online-Partnervermittlung Gleichklang.de jetzt mithilfe einer Befragung von 542 Mitgliedern untersucht, die über Gleichklang einen Partner kennenlernten. Die Befragung wurde durch den Diplom-Psychologen Dr. Guido Gebauer durchgeführt.

Es zeigten sich interessante Ergebnisse:

Bei jeder dritten Online-Beziehung lag die anfängliche räumliche Entfernung bei höchstens 50 km. Die durchschnittliche anfängliche räumliche Entfernung der Online-Paare betrug aber 200 km. Bei jeder zehnten Beziehung überschritt die Entfernung 450 km. Bei 1,3 % der Befragten lagen sogar 1000 km Entfernung oder mehr zwischen den Paaren zum Zeitpunkt ihres Kennenlernens.

60 % der neuen Paare blieben zusammen. Die anfängliche räumliche Entfernung hatte dabei keinerlei Einfluss auf die Trennungshäufigkeit. Die Trennungsrate verblieb bei 40 %, egal, wie nah oder weit entfernt voneinander die Beziehungs-Partner anfänglich lebten.

87 % der Befragten, die zusammenblieben, gaben an, mit ihrer Beziehung zufrieden zu sein. Erneut zeigte sich keinerlei Einfluss der anfänglichen Entfernung auf das Beziehungsglück. Ob die Paare anfangs näher oder weiter entfernt voneinander lebten: das aktuell erlebte Beziehungsglück war gleich hoch.

In den ersten Wochen und Monaten nach Beziehungsbeginn lebte fast kein Paar zusammen. Nach fünf Jahren betrug der Prozentsatz der gemeinsam in einer Wohnung lebenden Paare aber 60 %. Die anfängliche räumliche Entfernung übte wiederum keinerlei Einfluss aus. Ob sich Paare für das Zusammenziehen entschieden, war völlig unabhängig davon, ob sie vorher in Nähe oder weiter entfernt voneinander lebten.

Untersucht wurde auch der Einfluss der aktuellen räumlichen Entfernung. Diese war im Durchschnitt bei den Paaren zum Befragungszeitraum deutlich geringer als die anfängliche Distanz. Dies lag daran, dass mit zunehmender Beziehungsdauer immer mehr Paare zusammenzogen. Auch die aktuelle räumliche Entfernung war für die erlebte Beziehungszufriedenheit völlig bedeutungslos. Die Beziehungszufriedenheit war bei Paaren, die nach wie vor weiter entfernt voneinander lebten, genau so groß wie bei Paaren, die zusammen oder in unmittelbarer Nähe zueinander lebten.

Die Ergebnisse waren unabhängig vom Alter der Befragten. Jüngere und ältere Personen berichteten im Hinblick auf anfängliche räumliche Entfernung, Trennungshäufigkeit, aktuelle Entfernung, Beziehungszufriedenheit und Zusammenleben in einer Wohnung von vergleichbaren Entfernungen

Psychologische Empfehlungen

Psychologe Guido Gebauer rät Singles, die Online nach Partnerschaft suchen, ihre Beziehungs-Partner möglichst nur nach Passung von Werthaltungen und Lebensstil und unabhängig von der räumlichen Entfernung zu suchen. Diese Empfehlung begründe sich auf dem sehr klaren Befund, dass die räumliche Distanz zu Beginn einer Beziehung und auch die Distanz im Verlauf einer Beziehung zu keinen Auswirkungen auf Trennungsrisiko und Beziehungs-Zufriedenheit führe. Demgegenüber zeigten zahlreiche Studien, dass die Übereinstimmung von Werten und Lebensstil tatsächlich für die Stabilität und die Beziehungszufriedenheit wichtig sei. Deshalb sollten sich Partnersuchende auf diesen wichtigen Faktor konzentrieren und die in Wirklichkeit bedeutungslose räumliche Entfernung möglichst ignorieren.

Weitere Ergebnisse und Informationen zur Befragung können hier im Gleichklang-Blog nachgelesen werden.

Gleichklang ltd betreibt die alternative Partnerbörse und Kennenlernplattform www.Gleichklang.de, bei der sich sozial und ökologisch engagierte Menschen begegnen. Gleichklang publiziert außerdem das Internet-Portal www.hochsensible.eu, auf dem Psychologe Guido Gebauer regelmäßig über Hochsensibilität berichtet.

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Test ermöglicht Erkennung hochsensibler Personen (HSP)

Im Internet kann jetzt eine mögliche eigene Hochsensibilität durch einen Test überprüft werden

Test ermöglicht Erkennung hochsensibler Personen (HSP)

Psychologe Dr. Guido F. Gebauer entwickelte Test für Hochsensiblität

„Bin ich hochsensibel?“ Ein neuer psychologischer Test gibt Antworten und zeigt gleichzeitig auf, wie Hochsensibilität positiv gelebt werden kann. Der Test wurde im Auftrag der psychologischen Partnervermittlung www.Gleichklang.de durch den Psychologe Dr. Guido Gebauer entwickelt.

Der Test erfasst nicht nur das Vorliegen von Hochsensibilität, sondern misst ebenfalls, ob eine bestehende Hochsensibilität positiv als Ressource umgesetzt wird oder zu psychischen Problemen führt. Wenn psychische Probleme aus einer Hochsensibilität entstehen, gibt das Testergebnis Auskunft darüber, wie diese Probleme behoben werden können. Der Test beruht auf einer umfassenden statistischen Datenbasis und wurde nach wissenschaftlichen Kriterien der psychologischen Testtheorie entwickelt.

Der Test steht allen Interessierten auf der Internetseite www.hochsensible.eu zur Verfügung. Ausführliche Informationen zu Stichprobe, Repräsentativität und statistischer Auswertung können hier nachgelesen werden: http://hochsensible.eu/2017/06/10/hochsensibilitaetstest-hsp-test/

Hintergrund zu Hochsensibilität

Manche Menschen haben eine so detaillierte und intensive Wahrnehmung, dass ihnen unruhige und laute Umgebungen schnell zu viel werden. Ursache hierfür sei oft eine sogenannte Hochsensibilität (HSP), berichtet Psychologe Guido Gebauer.

Nach Ansicht von Gebauer ist es wichtig, dass Menschen über ihre eigene Hochsensibilität Bescheid wissen. Menschen, die ihre Hochsensibilität verstehen und annehmen, könnten leichter die mit Hochsensibilität verbundenen Ressourcen aktivieren und gleichzeitig Abgrenzungsfertigkeiten erlernen, um Belastungen zu reduzieren. Hierfür sei nun der neue Test zur Erfassung von Hochsensibilität entwickelt worden. Im Unterschied zu anderen im Internet verfügbaren Verfahren beruhe der Test auf einer umfangreichen Datenbasis und sei mit anerkannten Methoden der Testentwicklung konstruiert worden, betont Gebauer.

Hochsensibilität braucht nach Gebauer nicht zum Problem zu werden, sondern könne für die Betroffenen mit zahlreichen Vorteilen verbunden sein. So könnten Hochsensible besonders tiefe Gefühle erleben, seien einfühlsamer und wiesen eine erhöhte Eignung für künstlerische und soziale Tätigkeiten auf. Der Test ermögliche es Betroffenen, eine Hochsensibilität zu erkennen, mit ihr verbundenen Probleme zu identifizieren und zu verändern und so Hochsensibilität im Alltag stärker als eine Ressource umzusetzen.

Informationen zur Testentwicklung

Der Test wurde anhand einer Umfrage zur Hochsensibilität entwickelt, an der sich 5596 Frauen und Männer unterschiedlicher Altersstufen und Bildungsniveaus beteiligten. Die eigentliche Testentwicklung erfolgte in einer Teilstichprobe von 4670 Personen. Die Ergebnisse wurden anschließend in einer zweiten Teilstichprobe von 926 Personen noch einmal statistisch überprüft.

Die statistischen Analysen zeigen nach Angabe von Gebauer, dass der Test mit hoher Präzision zwischen hochsensiblen und nicht-hochsensiblen Personen unterscheiden könne. Diese Differenzierungsfähigkeit des Tests sei gleich gut für Männer, Frauen, jüngere Personen, ältere Personen, sowie für Personen mit höherem oder geringerem Bildungsniveau.

Inhaltlich gelangt der Test zu dem Ergebnis, dass folgende 13 Merkmale sicher zwischen hochsensiblen und nicht hochsensiblen Menschen unterscheiden können:

(1) ausgeprägtes emotionales Erleben, (2) sehr detailreiche Wahrnehmung, (3) starke Schmerzempfindlichkeit,(4)starkes inneres Erleben von Musik oder Kunst, (5) hochgradige Fähigkeit zur Intuition, (6) sehr hohe emotionale Verletzlichkeit, (7) intensive Wahrnehmung von Stimmung und Gefühlen anderer Menschen, (8) sehr intensive und differenzierte Fantasie, (9) sehr vielschichtige Gedankengänge, (10) hohe Empfindlichkeit gegenüber Lautstärke und starken Reizen, (11) ausgeprägte Auseinandersetzung mit Spiritualität, (12) Mitschwingen mit den Stimmungen anderer, sowie (13) starkes Streben nach Harmonie.

Belastungen, die mit Hochsensibilität einhergehen können, zeigen sich in dem Test in Form von folgenden 10 Merkmalen:

(1) häufige Ängste, (2) Neurotizismus (emotionale Labilität), (3) bin sozial isoliert, (4) bin schnell überfordert, (5) zweifle an mit selbst, (6) fühle mich unverstanden, (7) sehr vielschichtige Gedankengänge, (8) kann mich nicht durchsetzen, (9) verzweifle an dieser Welt, sowie (10) langes Nachklingen von Gefühlen.

Folgende fünf Merkmale sind nach den Testergebnissen besonders gut geeignet, um Belastungen auszugleichen und Hochsensibilität im Alltag als Ressource umzusetzen:

(1) Extraversion, (2) ausgeprägte Auseinandersetzung mit Spiritualität, (3) starkes inneres Erleben von Musik oder Kunst, (4) sehr interessiert an Selbsterfahrung, sowie (5) hohe Begeisterungsfähigkeit.

Der Test soll auch künftig nach den Angaben von Gebauer weiterentwickelt und außerdem dazu genutzt werden, die Erlebnisweisen hochsensibler Menschen noch besser zu verstehen. Über die Ergebnisse werde regelmäßig auf Hochsensible.eu berichtet werden.

Gleichklang ltd betreibt die alternative Partnerbörse und Kennenlernplattform www.Gleichklang.de, bei der sich sozial und ökologisch engagierte Menschen begegnen. Gleichklang publiziert außerdem das Internet-Portal www.hochsensible.eu, auf dem Psychologe Guido Gebauer regelmäßig über Hochsensibilität berichtet.

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Umfrage: Liebe zwischen Veganern und Fleischessern

Befragung zeigt, dass Liebe zwischen Veganern und Fleischessern möglich, aber schwierig ist

Das Internetportal www.vegan.eu und die psychologische Partnervermittlung www.Gleichklang.de haben 5173 vegan lebende Personen über Beziehungen zu Fleischessern befragt. Nach Mitteilung des Psychologen Guido Gebauer, der die Umfrage durchführte, ist dies seines Wissens weltweit die größte Umfrage zu diesem Thema. Die detaillierten Ergebnisse und Informationen zur Stichprobe können dem Artikel zur Umfrage bei vegan.eu entnommen werden:

www.vegan.eu/kurz/liebeveganfleischesser.html
Die wichtigsten Ergebnisse:

– 60,5 % der Befragten hatten bereits Erfahrungen mit Beziehungen mit Fleischessern, während sie schon vegan waren. 60 % der Befragten legten aber zum Umfragezeitraum Wert auf eine Partnerschaft mit einer ebenfalls veganen Person.

– 21,0 % der Veganer mit Beziehungserfahrung mit einem Fleischesser sahen solche Beziehungen als komplikationslos an. Die Mehrheit der Betreffenden berichtete mindestens eine Belastung, wie: es ist eine Belastung, wenn der Partner Fleisch isst (48,2 %) oder: es gibt wegen Fleischkonsum Konflikte (45,6 %).

– 74,1 % der befragten Veganer in einer Beziehung mit einem Fleischesser hofften, dass der Partner noch vegan werde. 51,6 % versuchten, den Partner aktiv zu überzeugen.

– Wer aus gesundheitlichen Gründen vegan lebte, hatte mit einem fleischessenden Partner weniger Probleme. Besonders belastend war eine Beziehung mit Fleischessern für Veganer, die sich wegen der Tiere für den Veganismus stark einsetzten.

– Beziehungen zwischen Veganern und Fleischessern können auch erfolgreich sein: Zum Befragungszeitraum befanden sich 35,2 % der Stichprobe aktuell in einer Beziehung mit einem Fleischesser. Sie berichteten im Durchschnitt eine gute Beziehungsqualität, wobei allerdings diejenigen, die in einer Beziehung mit einer veganen (21,7 %) oder vegetarischen (10,7 %) Person lebten, eine höhere Beziehungsqualität berichteten.

– In den Beziehungen zwischen Veganern und Fleischessern wurden Spannungen oft dadurch gemindert, dass der fleischessende Partner seinen Fleischkonsum reduzierte (78,7 %) oder zu Hause überhaupt kein Fleisch aß (53,1 %).

– Frauen berichteten häufiger als Männer über Beziehungserfahrungen mit Fleischessern (64,2 % versus 41,6 %). Allerdings gibt es auch sehr viel mehr vegane Frauen als Männer (Frauenanteil in der Umfrage: 82,4 %). Frauen haben daher weniger Aussichten, einen veganen Partner zu finden.
-Der Single-Anteil der befragten Veganer war mit 32,4 % mit dem Single-Anteil in der Allgemeinbevölkerung vergleichbar. Demnach bleiben Veganer also nicht wegen ihrer Lebensweise häufiger Single als Nicht-Veganer.

Resümee

Psychologe Gebauer schließt aus den Ergebnissen, dass es für Veganer oft hilfreich sein könne, eine Partnerschaft mit einer veganen Person zu führen. Dadurch könne die Beziehungsqualität verbessert und die Lebenszufriedenheit gesteigert werden. Insbesondere wenn der fleischessende Teil bereit sei, seinen Fleischkonsum zu verändern, könnten aber auch Beziehungen zwischen Veganern und Fleischessern glücklich werden.

Gleichklang ltd betreibt die alternative Partnerbörse und Kennenlernplattform www.Gleichklang.de, bei der sich sozial und ökologisch engagierte Menschen begegnen. Die Kennenlernplattform hat mehr als 16500 kostenpflichtige Mitglieder. Die Vermittlung erfolgt nach psychologischen Kriterien über die Passung der Lebensstile. Vegan.eu ist das führende deutschsprachige Informations-Portal zur veganen Lebensweise.

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Was hält Online-Paare zusammen?

Jede dritte Beziehung wird heute Online geschlossen. Was aber hält Paare zusammen und was führt zur Trennung? Die psychologische Partnervermittlung www.Gleichklang.de wollte dies wissen und hat dazu 427 Mitglieder befragt, die über Gleichklang eine Partnerschaft gefunden hatten. Es zeigte sich, dass Paare, die zusammen blieben, zu Beginn ihrer Beziehung gemeinsame Lebensziele hatten, sowie beidseitig bindungsbereit und veränderungsbereit waren. Wenn aber nur eine dieser Voraussetzungen fehlte, kam es meistens zur Trennung.

Die 427 Befragten Befragten gaben Auskunft über die Dauer ihrer Beziehung und stuften zudem die folgenden drei Aussagen, die sich auf den Beginn der Beziehung bezogen, als richtig oder falsch ein:

– War hatten keine gemeinsamen Lebensziele
– Wir waren nicht beide bindungsbereit
– Wir waren nicht beide veränderungsbereit

Ergebnisse:

397 Mitglieder verneinten alle drei negativen Aussagen. 69 bejahten eine negative Aussage. 44 bejahten zwei negative Aussagen. 17 bejahten alle drei negativen Aussagen.

Es zeigten sich statistisch sehr starke Unterschiede zwischen Personen, die bereits wieder getrennt waren oder noch mit ihrem Partner zusammen lebten:

– Wenn alle drei Aussagen verneint wurden, trennten sich 25,63 % der Paare. Fast drei von vier Paaren blieben zusammen.
– Wenn eine Aussage bejaht wurde, trennten sich 72,23 % der Paare. Fast drei von vier Paaren trennten sich.
– Wenn zwei Aussagen bejaht wurden, trennten sich 81,09 % der Paare. Mehr als vier von fünf Paaren trennten sich.
– Wenn alle drei Aussagen bejaht wurden, trennten sich 100 % der Paare. Kein einziges dieser 17 Paare blieb zusammen.

Interpretation:

Psychologe Guido Gebauer, der die Untersuchung durchführte, gelangt zu folgenden Schlussfolgerungen:

– Wenn zwei Menschen beim Online-Dating feststellen, dass sie gemeinsame Lebensziele haben, beide veränderungsbereit sind und sich beide binden wollen, dann bestehen sehr gute Aussichten für eine tragfähige Beziehung.
– Wenn aber nur eines dieser Merkmale verneint wird, ist eine Trennung sehr wahrscheinlich.
– Wenn alle drei Merkmale verneint werden, ist eine Trennung nahezu unvermeidbar.

Psychologische Empfehlungen:

Gebauer rät Partnersuchenden, sich bereits im Kennenlernprozess intensiv über mögliche gemeinsame Lebensziele, die wechselseitige Bindungsbereitschaft und die wechselseitige Veränderungsbereitschaft auszutauschen. Wenn zwei Menschen beim Online-Dating feststellen, dass sie gemeinsame Lebensziele haben, beide veränderungsbereit seien und sich beide binden wollen, mache der Beginn einer Partnerschaft Sinn. Wenn aber nur eine dieser Voraussetzungen fehle, sollten Partnersuchende lieber getrennte Wege gehen. Auf jeden Fall sei ein schneller Schlussstrich notwendig, wenn es an allen drei Voraussetzungen mangele.

Mehr Informationen finden sich im Gleichklang-Blog: http://blog.gleichklang.de/index.php/nachricht/items/liebesglueck-partnersuche.html

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Studie: Asexualität wird oft missverstanden

Manche Menschen glauben irrtümlicherweise, asexuell zu sein

Eine Studie des Psychologen Guido Gebauer mit Menschen, die sich als asexuell sehen, brachte ein überraschendes Resultat: Mehr als 40% der Befragten waren gar nicht asexuell, sondern verwechselten Asexualität mit fehlenden sexuellen Gelegenheiten oder sexuellen Problemen.

Der Psychologe Dr. Guido Gebauer von der Online-Dating-Plattform Gleichklang ( http://www.Gleichklang.de) hat einen Selbsttest „Bin ich asexuell?“ entwickelt. Der Test ist dazu gedacht, Asexualität von anderen Phänomenen, wie mangelnden Gelegenheiten zur
Sexualität, Orgasmusstörungen, Schmerzen bei der Sexualität oder Schüchternheit zu unterscheiden. Auf der Internetseite asexuell.info ( http://www.asexuell.info) kann jeder selbst kostenlos testen, ob er asexuell ist oder nicht.

Jetzt hat Psychologe Guido Gebauer die Daten von 707 Personen ausgewertet, die sich für asexuell hielten.

Ergebnisse

Der Test bestätigte bei 59 % der Testteilnehmer das Vorliegen von Asexualität. Diese Teilnehmer berichteten über kein oder ein nur
extrem geringes sexuelles Verlangen. Bei 41 % der Befragten gelangte der Test aber zu dem Ergebnis, dass tatsächlich gar keine Asexualität vorlag. Die Betroffenen verwechselten Asexualität mit anderen Sachverhalten:

– 15 % der Befragten verwechselten mangelnde Gelegenheiten zur Sexualität mit Asexualität.

– 9 % fühlten sich nur durch vertraute Personen sexuell angezogen. Hier handelt es sich nach Gebauer nicht um Asexualität, sondern um
Demisexualität.

– 13 % berichteten über sexuelle Funktionsstörungen, wie Schwierigkeiten beim Orgasmus oder Schmerzen. Sexuelle Funktionsstörungen und Asexualität sind nach Gebauer völlig verschiedene Sachverhalte.

– 4 % der Befragten gaben an, für sexuelle Kontakte zu schüchtern oder zu gehemmt zu sein. Wer Sexualität möchte, sich aber nicht traut, ist nach Gebauer nicht asexuell.

Bewertung

Gebauer schließt aus den Befunden, dass Menschen relativ häufig irrtümlicherweise glauben können, asexuell zu sein. Gebauer hält es aber für
wichtig, dass Menschen ihre sexuellen Erlebnisweisen richtig einordnen. Seien Menschen asexuell, gehe es für sie darum, dies zu akzeptieren. Sei jemand aber nicht asexuell, sondern beispielsweise schüchtern, sollte er mehr Selbstsicherheit erwerben. Sexuelle Funktionsstörungen sollten auf keinen Fall mit Asexualität gleichgesetzt werden. Dies käme einer unberechtigten Pathologisierung von Asexualität gleich.

Asexualität sei keine Störung und auch kein Problem, sondern eine normale Spielart der menschlichen Ausrichtung zur Sexualität. Sexuelle
Funktionsstörungen seien demgegenüber für die Betroffenen ein Problem und glücklicherweise heute gut behandelbar.

Nach Meinung von Gebauer liegt es auch im Interesse der asexuellen Community, Asexualität eindeutig zu definieren und zuverlässige Verfahren zur Selbsteinschätzung zur Verfügung zu stellen. Nur so könne künftig eine bessere Sichtbarkeit und Akzeptanz von Asexualität in der Gesellschaft erreicht werden.

Eine detailliertere Darstellung der vorgenommenen Datenauswertung erfolgt hier:

http://asexuell.info/2016/11/15/irrtuemliche-asexuelle-ein-haeufiges-phaenomen/

Gleichklang ltd betreibt die alternative Partnerbörse und Kennenlernplattform www.Gleichklang.de, bei der sich sozial und ökologisch engagierte Menschen für Partnerschaften. Die Kennenlernplattform hat mehr als 16000 kostenpflichtige Mitglieder.

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Hochsensibilität kann Partnerschaft bereichern und belasten

Gemeinsame Studie von Gleichklang.de und Hochsensible.eu hat untersucht, welche Auswirkungen Hochsensibilität auf Partnerschaften hat

Das Informationsportal Hochsensible.eu und das Dating-Portal www.Gleichklang.de haben 338 hochsensible Männer und Frauen gebeten, zu beschreiben, wie ihre Hochsensibilität ihre partnerschaftlichen Beziehungen beeinflusst habe. Diplom-Psychologe Guido F. Gebauer hat die 338 Texte ausgewertet. Seine Ergebnisse zeigen, dass Hochsensibilitiät partnerschaftliche Beziehungen bereichern, aber auch gefährden kann. Hilfreich für das gegenseitige Verständnis ist offenbar die Wahl eines ebenfalls hochsensiblen Partners.

Negative Auswirkungen

Viele hochsensible Befragte beschrieben in ihren Texten das Gefühl, in einer Partnerschaft nicht verstanden zu werden („Habe mich nie verstanden gefühlt. Auch wenn ich in einer Beziehung war, war ich immer einsam“). Die Befragten berichteten emotionale Verletzungen („Ich habe mehr gelitten als geliebt“), Streit („Es hat oft zu unnötigen Konflikten geführt die keine positiven Ergebnisse brachten“) oder auch Trennungen („Beziehungen beendet, da kein oder wenig Verständnis beim Partner da war“)

Positive Auswirkungen

Hochsensibilität kann nach den Ergebnissen der Befragung aber auch positive Auswirkungen haben. Befragte schilderten insbesondere das Erleben einer besonderen Nähe („Eine starke Nähe ist möglich“). Auch berichteten Befragte über die Weiterentwicklung der eigenen Person („sehr bereichernd, ich habe sehr vieles über mich und andere Menschen gelernt“). Nach anfänglichen Schwierigkeiten aufgrund der Hochsensibilität konnten sich einige Beziehungen langfristig positiv entwickeln („Anfangs war es schwierig, nach einem Jahr wurde unsere Beziehung bis zu ihrem Tod immer harmonischer“).

Gemischtes Bild

Insgesamt zeigt die Datenauswertung ein gemischtes Bild, wobei auch starke Schwankungen des Beziehungserlebens immer wieder beschrieben wurden („Es war teils wie höchster Segen, teils wie ein Fluch“). Die Gesamt-Bilanz kann positiv („Türen konnten geöffnet werden, Bewusstheit und Klarheit, Herzlichkeit durchströmend“), aber auch negativ („Überforderung, Wut, Rückzug und Lustlosigkeit“) sein. Mehrere Befragte berichteten über besonders erfüllende Beziehungen mit ebenfalls hochsensiblen Partnern („Eine besondere „Glückseligkeit“ und Nähe habe ich mit einem hochsensiblen Mann erlebt“).

Resümee

Psychologe Gebauer schließt aus den Befunden, dass Hochsensibilität Partnerschaften erschweren, ihnen aber auch eine besondere Tiefe geben könne. Günstig seien die Aussichten vor allem dann, wenn es gelinge, eine Verständnis- und Kommunikationsbasis herzustellen. Wichtig sei auch eine gesunde Abgrenzung sowie die Bereitschaft, an der Weiterentwicklung der eigenen Person sowie der Beziehung zu arbeiten. Gebauer empfiehlt Hochsensiblen, bereits während der Partnersuche darauf zu achten, ob sich ein Verstehen entwickele und der Umgang miteinander achtsam sei. Eine Partnerschaft mit einer ebenfalls hochsensiblen Person könne eine Beziehung deutlich erleichtern.

Weitere Ergebnisse und die Darstellung der Methodik werden auf hochsensible.eu dargestellt: Hier zum Artikel!

Gleichklang ltd betreibt die alternative Partnerbörse und Kennenlernplattform www.Gleichklang.de, bei der sich sozial und ökologisch engagierte Menschen für Partnerschaften. Gleichklang unterstützt auch gezielt die Partnersuche von Hochsensiblen. Zudem betreibt Gleichklang das Portal hochsensible.eu, auf dem Psychologe Guido F. Gebauer regelmäßig über Hochsensibilität berichtet. Die Kennenlernplattform hat mehr als 16000 kostenpflichtige Mitglieder.

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Essen/Trinken

23.02.2016 – 08:55

Veganer unterscheiden sich, wie konsequent sie alle Tierprodukte im Alltag ausschließen – dies zeigt eine aktuelle Umfrage unter 3700 Veganern, die gemeinsam durch das Internetportal www.vegan.eu und die Kennenlernplattform www.Gleichklang.de durchgeführt wurde. An der Umfrage beteiligten sich 2710 vegan lebende Frauen und 990 vegan lebende Männer im Alter von 16 bis 85.

Ergebnisse:

95% der Befragten gaben an, keine Produkte mit Gelatine zu konsumieren. 86% achteten nach ihren Angaben immer darauf, dass keine tierischen Zusatzstoffe in den durch sie konsumierten Lebensmitteln vorhanden seien. 78% gaben an, keine Lederprodukte zu kaufen. 74% gaben an, keinen Honig zu konsumieren, keine Seidenprodukte zu erwerben und keine Zoos oder Zirkusse zu besuchen. 73% der Befragten berichteten, auf mit Gelatine geklärte Getränke zu verzichten und auf den Ausschluss von Tierprodukten in Kosmetikartikeln zu achteten. 70% gaben an, keine Wollprodukte zu beziehen. 67% der Befragten erklärten, für ihre Freunde und Bekannten ausschließlich vegan zu kochen. 52% der Befragten gaben an, in keinem Restaurant zu essen, wenn nicht absolut sicher sei, dass alle Bestandteile des Essens vegan seien. 45% der Befragten achteten nach ihren Angaben bei Medikamenten auf die Freiheit von Tierprodukten. Lediglich 36% der Befragten gaben aber an, auch in Farben, Leim und anderen Renovierungsmaterialien auf einen Ausschluss tierischer Produkte zu achten. 26% berichteten, selbst Verunreinigungen von Lebensmitteln durch tierische Produkte bei Herstellung oder Transport nicht in Kauf zu nehmen. Nur 24% der Befragten gaben an, keine Produkte zu kaufen, deren Etiketten Kasein enthielten.

Im Durchschnitt achteten die Befragten zusätzlich zum Verzicht auf Fleisch, Fisch, Eier und Milch auf neun der 15 erfragten Alltags-Bereiche. Auf alle 15 Bereiche achteten lediglich 4% der Befragten, 9% achteten auf alle Bereiche bis auf maximal einen, 17% achteten auf alle Bereiche bis auf maximal zwei.

Untersucht wurde ebenfalls, welchen Einfluss die Dauer der veganen Lebensweise und die Motive für die vegane Lebensweise auf den Konsequenzgrad haben:

– Je länger Befragte vegan lebten, desto konsequenter achteten sie
im Alltag auf den Ausschluss von Tierprodukten.

– Personen, die aus gesundheitlichen Gründen vegan lebten, wiesen
eine geringere Konsequenz auf als Personen, die wegen der Tiere
vegan lebten.

Die Befunde zeigen, dass es verschiedene vegane Lebensweisen gibt, die sich im Hinblick auf die Konsequenz des Ausschlusses von Tierprodukten im Alltag unterscheiden. Vegan scheint dabei für viele ein Entwicklungsprozess zu sein, der sich durch eine zunehmende Konsequenz mit den Jahren der veganen Lebensweise auszeichnet. Eher aus Eigeninteresse motivierte Personen bemühen sich dabei weniger um eine konsequent vegane Lebensweise, während tierethisch motivierte Veganer sich durch eine besonders hohes Bemühen kennzeichnen, überall, wo es möglich ist, auf Tierprodukte zu verzichten.

Weitere Details, Zahlen und Bewertungen zu der Umfrage sind hier zu finden: http://www.vegan.eu/kurz/vegan-konsequent.html

Gleichklang ltd betreibt das Informationsportal www.vegan.eu und die alternative Partnerbörse und Kennenlernplattform www.Gleichklang.de, bei der sich sozial und ökologisch engagierte Menschen für Partnerschaften, Freundschaften und Reisepartnerschaften begegnen. Das Unternehmen besteht seit 2006. Vegan.eu ist das führende Informationsportal zur veganen Lebensweise im deutschsprachigen Internet. Die Kennenlernplattform hat derzeit ca. 16000 Mitglieder.

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Umfrage: Veganer essen wenig Fleischersatz

Eine aktuelle Umfrage des Portals Vegan.eu unter mehr als 1000 Veganern zeigt, dass Fleischersatz nur selten auf den Teller kommt.

Umfrage: Veganer essen wenig Fleischersatz

Vegan ist vor allem Gemüse (Bildquelle: öffenltiche Domäne)

Die Star-Köchin Sarah Wiener erregt derzeit Aufsehen mit ihren Warnungen vor einer veganen Ernährung. Einige Veganer ernährten sich vor allem von hochverarbeiteten Produkten, wie Seitan-Truthahn.

Das vegane Informationsportal www.vegan,eu, welches von der alternativen Kennenlern-Community www.Gleichklang.de betrieben wird, wollte es genauer wissen und befragte mehr als 1000 Veganer nach ihren Ernährungsgewohnheiten.

Das erstaunliche Ergebnis:

Fast kein Veganer isst jeden Tag Fleischersatz. Mehr als zwei Drittel der befragten Veganer essen derartige Produkte sogar höchstens einmal in der Woche oder gar nicht.

Die Ergebnisse im Detail:

Nach ihren eigenen Angaben essen 68,6% der Befragten veganen Fleischersatz seltener als einmal wöchentlich, 14,8% einmal in der Woche, 11,3% zwei bis dreimal in der Woche, 4,4% vier bis sechsmal in der Woche und gerade einmal 0,8% verzehren veganen Fleischersatz täglich. Nicht einmal jeder hundertste Veganer isst also täglich veganen Fleischersatz!

Wie steht es mit dem von Sarah Wiener ins Spiel gebrachten „veganem Truthahn“? Der Konsum solcher Imitate von speziellen Fleischarten oder Fleischgerichte ist bei Veganern nach den Ergebnissen der Umfrage eine absolute Rarität:

Bei veganer Ente gaben 98,5% der Befragten an, diese höchstens einmal im Monat oder niemals (84,8%) zu verzehren. Kaum häufiger oder sogar noch geringer fielen die angegebenen Verzehrhäufigkeiten für veganes Huhn, vegane Shrimps, veganes Rind, veganes Schwein, veganen Fisch oder veganen Braten aus.

Bei veganem Burger oder veganem Schnitzel zeigte sich eine leicht erhöhte Konsumfreude der Veganer: So berichteten immerhin 5,7% der Befragten, mindestens einmal in der Woche veganen Burger zu sich zu nehmen. Aber auch hieraus lässt sich kein Grund für Alarmismus erkennen : 4,8% essen veganen Burger nur einmal die Woche, 0,7% zwei bis dreimal wöchentlich und lediglich 0,2% der Befragten essen den Burger täglich. Die Zahlen beim Schnitzel fallen vergeichbar aus.

Im Übrigen stieß gerade die Kritik Sarah Wieners an hochverarbeiteten Lebensmitteln bei den befragten Veganern auf große Resonanz:

74,5% der befragten Veganer gaben an, hoch verarbeitete Produkte zu vermeiden und vorwiegend Bio-Lebensmittel einzukaufen. 76,4% achten nach ihren Angaben in der Ernährung auf viel Vollkorn, 84,7% auf viel Obst und 94,8% auf viel Gemüse.

Vegan.eu wirft Sarah Wiener vor, mit ihrer Kritik an der veganen Ernährung vor eine Scheindiskussion angestoßen zu haben, die mit den tatsächlichen Ernährungsgewohnheiten vegan lebender Menschen nichts zu tun habe. Diese Diskussion sei in den Medien leider ohne Bezug auf das tatsächliche Ernährungsverhalten von Veganern aufgegriffen worden. Die aktuelle Umfrage komme demgegenüber zu den gleichen Schlussfolgerungen wie auch viele wissenschaftliche Studien: Eine vegane Ernährung gehe in aller Regel mit einem überdurchschnittlich gesunden und vollwertigen Ernährungvserhalten einher.

Viele weitere Ergebnisse und Zahlen können auf vegan.eu nachgelesen werden:

http://www.vegan.eu/index.php/meldung-komplett/items/vegan-ersatzprodukte.html

Gleichklang ltd betreibt das Informationsportal www.vegan.eu und die alternative Partnerbörse und Kennenlernplattform www.Gleichklang.de, bei der sich sozial und ökologisch engagierte Menschen für Partnerschaften, Freundschaften und Reisepartnerschaften begegnen. Das Unternehmen besteht seit 2006. Vegan.eu ist das führende Informationsportal zur veganen Lebensweise im deutschsprachigen Internet. Die Kennenlernplattform hat derzeit ca. 16000 Mitglieder.

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Pressemitteilungen

Sex und Liebe: Was Bisexuelle wirklich wollen!

Umfrage zeigt, wie bisexuelle Männer und Frauen Liebe und Erotik erleben

Das Internetportal www.bisexuell.net und die Online-Partnervermittlung www.Gleichklang.de haben in ihrer fortlaufenden Bisexualitäts-Umfrage die Angaben von 399 bisexuellen Frauen und 295 bisexuellen Männern im Alter von 16 bis 80 zu Sexualität und Partnerschaft ausgewertet und miteinander verglichen:

Das wollen Bisexualität beim Sex

Ungefähr die Hälfte der befragten Männer (44%) und Frauen (48%) gaben an, eine gleichstarke sexuelle Anziehung durch Männer und Frauen zu verspüren. Die andere Hälfte der Befragten formulierte trotz ihrer Bisexualität eine Vorliebe für ein Geschlecht. Dabei dominierte bei den Männern die heterosexuelle Präferenz, wobei 40% der Männer insgesamt angaben, lieber mit einer Frau als mit einem Mann ins Bett gehen zu wollen. Lediglich 16% der Männer benannten eine Präferenz für einen Mann als Sexualpartner. Bei den Frauen war die heterosexuelle und homosexuelle Präferenz ausgeglichener verteilt: 27% der Frauen gaben an, lieber mit einer Frau Sex haben zu wollen, 25% bevorzugten einen Mann. Übrigens berichteten 74% der bisexuellen Männer und 64% der bisexuellen Frauen, in ihrem Leben bereits tatsächlich Sex mit Vertretern beider Geschlechter gehabt zu haben.

75% der bisexuellen Männern berichteten, sich gleichzeitigen Sex mit einem Mann und einer Frau oder Gruppensex zu wünschen. Dieser Wunsch war bei Frauen demgegenüber deutlich seltener: Lediglich 35% der bisexuellen Frauen gaben an, sich Sex mit Mann und Frau gleichzeitig oder Gruppensex zu wünschen. Allerdings zeigten Frauen, die sich solchen Sex wünschten, größere Initiative, diesen Wunsch auch umzusetzen. So gaben 24% der befragten Frauen (69% derjenigen Frauen mit dem Wunsch danach) an, bereits Sex mit Mann und Frau gleichzeitig oder Gruppensex gehabt zu haben. Obwohl von 75% erwünscht, verwiesen lediglich 41% der befragten Männer (also 54% derjenigen Männer mit dem Wunsch danach) auf entsprechende Erfahrungen.

Das wollen Bisexuelle in der Liebe

Fast die Hälfte der Frauen (46%), aber nur ein gutes Drittel der Männer (35%) gaben in der Umfrage an, ebenso bereit für eine Partnerschaft mit einem Mann wie mit einer Frau zu sein. Demgegenüber erklärten 57% der befragten Männer trotz ihrer Bisexualität eine Partnerschaft mit einer Frau zu bevorzugen. Nur 8% der befragten Männer bevorzugten eine Partnerschaft mit einem Mann. Bei Frauen waren heterosexuelle und homosexuelle Präferenzen bei der Partnerwahl demgegenüber deutlich stärker gleichverteilt: 32% der befragten Frauen gaben an, eine Partnerschaft mit einem Mann vorzuziehen, während 22% eine Partnerschaft mit einer Frau vorzogen. Allerdings verfügten nur 39% der Frauen und sogar nur 30% der Männer tatsächlich über partnerschaftliche Erfahrungen mit beiden Geschlechtern.

49% der befragten bisexuellen Männer wünschte sich eine gleichzeitige gemeinsame Partnerschaft mit einer Frau und einem Mann oder sogar eine polyamoröse Verbindung mit einer größeren Personengruppe. 71% der befragten bisexuellen Frauen lehnten eine solche Konstellation demgegenüber ab und nur 29% waren hieran interessiert. Nur 15% der befragten bisexuellen Männer und immerhin 10% der befragten bisexuellen Frauen gaben an, tatsächlich bereits Erfahrungen mit Beziehungen mit einem Mann und einer Frau gleichzeitig oder Gruppenbeziehungen gemacht zu haben. Ähnlich wie beim Sex war die insgesamt deutlich geringere Anzahl an Frauen, die diesen Wunsch formulierte, eher dazu bereit, den Wunsch auch in die Tat umzusetzen, als die Männer.

Resümee

Bisexuelle unterscheiden sich danach, ob sie eine gleichstarke sexuelle und partnerschaftliche Präferenz für beide Geschlechter aufweisen oder ein Geschlecht bevorzugen. Dabei sind Frauen eher auf beide Geschlechter bezogen als Männer, die eine deutlich stärkere heterosexuelle Vorliebe aufweisen als Frauen. Viele bisexuelle Männer und Frauen wünschen sich eine durchaus traditionelle Form der Partnerschaft im Sinne einer Zweier-Beziehung, wobei dies besonders für Frauen gilt. Deutlich häufiger ist aber bei bisexuellen Frauen und Männern der Wunsch nach Sex mit Frau und Mann gleichzeitig oder auch mit einer Gruppe. Dieser Wunsch ist dabei ebenfalls bei Männern weiter verbreitet als bei Frauen, wird aber von denjenigen Frauen, die den Wunsch haben, häufiger in die Tat umgesetzt als von den Männern. Neben der traditionellen Zweierbeziehung gibt es bei einer nicht unerheblichen Anzahl bisexuellen Männern und Frauen ebenfalls den Wunsch und auch die Praxis einer nicht-traditionellen partnerschaftlichen Beziehung, die gleichzeitig Mann und Frau oder im polyamorösen Sinne mehrere Personen einschließt. Es ist daher von einer speziellen bisexuellen Bedürfnislage in den Bereichen Sexualität und Partnerschaft auszugehen. Der Anteil der bisexuellen Männer und Frauen mit nicht-traditionellen Sexualitäts- und Beziehungswünschen wird dabei vermutlich mit wachsender gesellschaftlicher Akzeptanz und Sichtbarkeit der Bisexualität ansteigen. Für den Bereich des Online-Dating wird die Notwendigkeit eines besonderen Vermittlungsprozesses für Bisexuelle erkennbar, der die Suche nach einer Partnerschaft mit einem Mann oder einer Frau, aber auch nach einer Partnerschaft mit einem Mann und einer Frau oder sogar einer Partnerschaft mit mehr als drei Personen einschließen sollte.

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