Tag Archives: Gorjinia

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AUSGEKUSCHELT!

Gorjinia, Vorsitzender CDU Arbeitskreis Iran, fordert härtere Gangart gegenüber Saudi-Arabien

AUSGEKUSCHELT!

Alexander A. Gorjinia

Frankfurt am Main, 19.10.18. Der Fall des verschwundenen saudischen Journalisten, Jamal Khashoggi, löst nicht nur in Deutschland Bestürzung aus. Deutsche Politiker fordern Konsequenzen und warnen davor, sich einschüchtern zu lassen. Wir konnten einen Kenner der Region, den Vorsitzenden des CDU-Arbeitskreises Iran Alexander Gorjinia, für eine Stellungnahme gewinnen.
Der sichtlich bestürzte Frankfurter Unternehmer führt aus: „Schon beim Lesen schaudert es einen. Man muss sich vorstellen: Ein Mensch wird bei lebendigem Leib zerstückelt. Und das Ganze unter der Flagge Saudi-Arabiens, noch nicht mal in deren eigenem Land, sondern in der diplomatischen Vertretung eines Landes, das nur 2,5 Flugstunden von uns entfernt ist.“
„Wir müssen endlich Flagge zeigen.“, fährt Gorjinia fort, „Entweder sind wir für die Menschlichkeit oder wir opfern sie auf dem Altar wirtschaftlicher Interessen. Zwischen Saudi-Arabien und der Freien Welt hat es sich ausgekuschelt.“ Er verlangt eine neue Bewertung der bilateralen Beziehungen. „Die wirtschaftliche Zusammenarbeit muss eingefroren werden und weitere Investitionen müssen sanktioniert werden. Unsere Bundesregierung darf die Augen nicht mehr verschließen.“, fordert er. Dieses Mal sei das Verbrechen in der Türkei begangen worden. Morgen werde vielleicht schon jemand in der saudischen Botschaft in Berlin zerstückelt. „Deutschland muss handeln. Business as usual verbietet sich aus Respekt vor dem toten Journalisten.“

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„Integration, ein Misserfolg? Das sehe ich völlig anders!“

Alexander A. Gorjinia-Enkelmann, hessischer Unternehmer mit iranischen Wurzeln, gibt ein Statement zur aktuellen Situation

"Integration, ein Misserfolg? Das sehe ich völlig anders!"

Alexander A. Gorjinia-Enkelmann

Frankfurt am Main, 13.08.18. Die Debatten über die angeblich verfehlte deutsche Integrationspolitik wollen nicht enden und überlagern immer noch alle anderen wichtigen Themen. Bundeskanzlerin Angela Merkel hat auch innerhalb ihrer eigenen Regierung einen schweren Stand. Einer, der es wissen muss, ist das engagierte Mitglied der CDU-Hessen und des Wirtschaftsrates Deutschland, Alexander Gorjinia-Enkelmann. Denn seine Familie musste nach Deutschland fliehen als er gerade neun Jahre alt war und hat in Frankfurt am Main einen Neustart gewagt. Mittlerweile ist Gorjinia-Enkelmann im Rhein-Main-Gebiet ein etablierter Unternehmer und dazu ein Netzwerker mit vielfältigen internationalen Verbindungen. Er hat sich uns für ein Gespräch zur Verfügung gestellt.

Herr Gorjinia-Enkelmann, Sie sind als „preußischer Perser“, wie Sie sich selbst verstehen, geradezu ein Musterbeispiel der Integration. Der Hessische Ministerpräsident, Volker Bouffier, hat Sie erst im letzten Jahr für Ihr ehrenamtliches Engagement in dem Bereich mit der Georg-August-Zinn-Medaille ausgezeichnet. In Deutschland reden derzeit viele davon, dass die Integration gescheitert ist. Was ist Ihr Standpunkt?

Es lohnt sich, uns bewusst die Frage zu stellen, was Integration uns bedeutet. Zunächst einmal: 90% der Menschen mit fremden Wurzeln sind völlig in Deutschland angekommen. Geschrieben, geredet und berichtet wird aber nur über die restlichen 10%, die sich – aus welchen Gründen auch immer – schwer tun damit, sich einzugliedern. Was bedeutet also eine erfolgreiche Integration für uns? Ist es Integration, wenn alle gleich aussehen, wenn alle die gleiche Meinung haben, gleich riechen, die gleiche Hautfarbe und die gleiche Religion haben? Oder sollte es nicht vielmehr darum gehen, dass das, was die meisten Menschen als wahrhaftig gelungene Integration sehen, ist, dass sich der Mitbürger mit fremden Wurzeln an unsere Regeln hält, unser Grundgesetz akzeptiert und vor allem auch einen Nutzen für die Gesellschaft bringt?

Herr Gorjinia-Enkelmann, Sie sind ein hessischer Unternehmer und verbringen einen guten Teil des Jahres im Ausland. Wie sieht man die Integration in Deutschland von außen?

Wenn ich in der Welt unterwegs bin, spreche ich mit vielen Menschen. Und die Menschen sagen mir: „Deutschland ist eines der besten Länder der Welt“. Sie loben unsere Ordnung, unsere Sicherheit und unseren Erfolg. Und vor allem sprechen sie über die Menschlichkeit der Deutschen, ihre Großzügigkeit und ihr soziales Verhalten. Und wenn ich nachfrage: „Woher wissen Sie das eigentlich? Wann waren Sie in Deutschland?“, kommt meistens die Antwort „Nein, ich selbst war nicht da. Aber ich habe einen Verwandten, Freund oder Bekannten, der vor vielen Jahren nach Deutschland ausgewandert ist und sich mittlerweile entschieden hat, Deutscher zu werden. Er lebt dort, er arbeitet dort, ist erfolgreich und mit Stolz Deutscher, wenn er zu uns kommt und davon berichtet.“ Wenn man dies von den Menschen hört, sollte dies uns doch eigentlich nachdenklich machen. Wie kommt es, dass die, die uns von außen betrachten, die Integration als so viel besser gelungen sehen, als manche hier bei uns in Deutschland uns glauben machen wollen?

In Ihrer vielbeachteten Rede in der Frankfurter Paulskirche anlässlich der Begrüßung neuer Mitbürger in Frankfurt am Main im Juni 2013, also lange vor der jüngsten Flüchtlingswelle, sind Sie von der Prämisse ausgegangen, dass die Integration in Deutschland ein Erfolgsmodell ist und man sich auf eine gute Zukunft einstellen kann. Warum, Herr Gorjinia-Enkelmann, haben die Deutschen jetzt selber Probleme, den großen Erfolg der Integration richtig einzuschätzen?

Wie viele Millionen Menschen mit fremden Wurzeln leben hier in Deutschland? Es sind um die 20 Millionen Menschen. Wie viele von ihnen bringen uns Tag für Tag Nutzen, der uns allen etwas bringt? Es ist der überwältigende Anteil. Schauen wir uns doch mal im Krankenhaus um! Wer sind die Krankenpfleger? Schauen Sie sich die Ärzte an! Sie sind zwar Deutsche, aber mit fremden Wurzeln. Sind sie nicht integriert? Natürlich bringen Sie Nutzen, natürlich sind sie erfolgreich integriert. Schauen Sie weiter! Was ist den mit den vielen Berufen in der Dienstleistungsbranche? Was würden wir denn tun, wenn es nicht diese Vielzahl von gut integrierten Menschen in Deutschland geben würde, die sich um die Pflege der Menschen kümmern. Es ist erstaunlich, wenn Sie bei uns in Frankfurt in die Behörden gehen, wie viele Männer und Frauen, die deutsch sind, denen man aber ganz eindeutig ansehen kann, dass sie fremde Wurzeln haben und keinen typisch deutschen Namen tragen, dort als Sachbearbeiter sitzen oder in höheren Funktionen mit Beamtenstatus tätig sind und dafür sorgen, dass Recht und Ordnung herrschen und die Arbeit vernünftig getan wird. Ist das schlecht integriert? Schauen Sie doch mal in die politische Landschaft! Wie viele Politiker in hohen Ämtern sehen Sie, deren Wurzeln nicht deutsche sind? Unser Wirtschaftsminister hier in Hessen hat fremde Wurzeln. Und hatten wir nicht sogar schon einige Minister oder Parteivorsitzende auf Bundesebene mit fremden Wurzeln? Sie sehen also wie gut die Integration hier in Deutschland gelungen ist.

Wie bewerten Sie die immer lauter werdende Kritik vom rechten Rand des Parteienspektrums, die besonders auch Gewaltverbrechen, die von Ausländern begangen werden, für ihre Zwecke instrumentalisieren?

Die Menschen sollen sich doch nichts Falsches erzählen lassen von diesen Marktschreiern, die überhaupt keine vernünftigen Lösungen anbieten und Ihnen erzählen, die Integration sei misslungen. Sie wollen Ihnen nur Angst machen und die Angst, die sie schüren, vergiftet unsere Gedanken. Die wollen Ihnen weismachen, dass Gewalttaten nur von Menschen mit ausländischen Wurzeln begangen werden. Ich sage Ihnen aber: Wenn ein Mädchen vergewaltigt wird, ist dies ein Verbrechen, völlig egal ob es ein Deutscher oder ein Mensch mit fremder Herkunft war. Es ist ein Verbrechen mit deutschem Ausweis und ohne deutschen Ausweis. Es ist ein Verbrechen und hat mit Integration nichts zu tun. Und als Verbrechen muss man es mit der ganzen Härte des Gesetzes ahnden. Daher sollten wir uns einmal darüber Gedanken machen, ob wir hier über Integration reden oder nicht. Und uns Gedanken machen, was die rechtsradikalen Kreise, die uns immer wieder mit verkürzten oder verfälschten Nachrichten erklären wollen, dass Integration nicht gelingen kann, wirklich wollen. Nämlich die Spaltung zwischen den Menschen unseres Landes. Es gibt viel größere Probleme, bei denen wir einander brauchen. Diesen Leuten muss man entgegenhalten: Die Integration ist in Deutschland schon längst gelungen. Und zwar in einem Maße, dass Deutschland als ein Vorbild in der Welt dasteht.

Wie sollten die Deutschen denn dann mit diesem Zwiespalt umgehen?

Wenn eine Deutsche mit fremder Herkunft Kopftuch trägt, sich aber ansonsten an alle Regeln hält, ihrer Arbeit nachgeht und einen Nutzen für die Gesellschaft bringt, bedeutet das doch mitnichten, dass die Integration misslungen ist. Unsere Integration, die erfolgreich ist, sagt: Vielfalt ja, Unterschiede ja, aber am Ende gibt es einen Nutzen für die Gesellschaft. Wie wir aussehen, welchen Gott wir anbeten spielt keine Rolle. Hauptsache, wir sind Menschen, die sich gemäß unseren Regeln und Gesetzen tagtäglich zum Wohle der Gesellschaft einsetzen. Ob dabei jemand Gülsün oder Birgit heißt, ist nebensächlich, sie bleibt eine integrierte und erfolgreiche Deutsche.
Als Deutsche müssen wir stolz darauf sein, dass es uns gelungen ist, so viele Mitbürger zu haben, die nicht nur eine sondern gleich zwei Kulturen in sich vereinen und damit die Gesellschaft insgesamt bereichern. Dies sind die Brückenbauer der Zukunft, in eine Welt, in der einige Mächte dabei sind, in zunehmendem Maße Unruhe zu stiften. Wir können gar nicht genug Menschen mit ausländischen Wurzeln haben, um den Frieden zu sichern. Als Deutsche können wir uns gegenseitig auf die Schulter klopfen, dass es uns gelungen ist, so viele Menschen erfolgreich einzubinden. Und unsere Aufgabe ist jetzt, die Deutschen mit fremden Wurzeln zu motivieren, immer lauter zu schreien. Denn es geht doch nicht, dass die, die im Unrecht sind, die Rechtsradikalen, mit ihren Mikrofonen durch die Gegend laufen, um die Menschen zu verunsichern. Je lauter diese Leute brüllen, um so mehr muss die Wahrheit ans Licht und um so mehr muss ausgesprochen werden, dass die Integration in Deutschland gelungen ist.

Herr Gorjinia-Enkelmann, wir danken Ihnen für dieses Gespräch.

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Showdown in Nah-Ost

Der israelische Geheimdienst könnte Trump dabei helfen, den Iran-Deal „in Ordnung zu bringen“

Showdown in Nah-Ost

Alexander A. Gorjinia, Iranexperte und Vorsitzender der Arbeitsgruppe Iran im Wirtschaftsrat

Washigton DC, 05.05.18. Die dramatische Präsentation des israelischen Premierministers Benjamin Netanjahu vom 30. April über Israels Erwerb der iranischen Atomwaffenentwicklungsarchive sollte den iranischen Nuklearvertrag sicherlich nicht stärken, sondern den letzten Nagel in seinen Sarg treiben. Der Vorsitzende des CDU-Arbeitskreises Iran, Alexander A. Gorjinia, ein ausgewiesener Kenner der Region, überrascht mit einem anderen Blickwinkel. „In dem jetzt unwahrscheinlichen Fall, dass Präsident Trump vor dem 12. Mai beschließen sollte, auf Sanktionen zu verzichten und den Nuklear-Deal am Leben zu erhalten, könnte der israelische Geheimdienst-Coup effektiv genutzt werden, um das zu beheben, was Trump als die kritischen Fehler des Abkommens angesehen hat.“, führt Gorjina aus. Dabei könnte Präsident Trump etwas unerwartet Gutes gelingen, etwas das wirklich einen Fortschritt für den Frieden der Region brächte.
Der iranische Präsident Rohani, so Gorjinia weiter, habe nämlich in Aussicht gestellt, über die Politik der Region und eine grundlegende Richtungsänderung im Iran zu sprechen, was am Ende Ruhe Sicherheit und Frieden in der Region bringen könnte
„Europa, vor allem Bundeskanzlerin Merkel und Präsident Macron, muss jetzt diese historische Möglichkeit beim Schopf fassen.“, fordert Gorjinia. Aber wie so oft stelle sich die Frage, wer davon profitiert, wenn die Region am Ende ein Unruheherd bleibt, schließt Gorjinia, der sich zur Zeit zu Gesprächen in den USA aufhält, seine Ausführungen ab.

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Alexander A. Gorjinia fordert Mut zur Gewaltlosigkeit ein

Alexander A. Gorjinia fordert Mut zur Gewaltlosigkeit ein

Alexander A. Gorjinia

Berlin.19.12.16. Die schlechten Nachrichten aus Aleppo wollen nicht enden. Bundeskanzlerin Angela Merkel hat in einer bewegenden Stellungnahme am Rande des jüngsten EU-Gipfels Ihrer Betroffenheit Luft gemacht.
Ein Kenner der Region ist der Vorsitzende des CDU- Arbeitskreises Iran, Alexander Gorjinia. Er hat sich uns für ein kurzes Gespräch zur Verfügung gestellt.

Herr Gorjinia, wie bewerten Sie die Nachrichten aus Aleppo?
Wir haben feststellen müssen, dass wir leider weniger tun können als wir gerne tun würden. Diese Worte der Machtlosigkeit von unsere Bundeskanzlerin zu hören, hat auch mich sehr bewegt. Die traurigen Bilder aus Aleppo zeigen uns mit welcher gewaltigen Unmenschlichkeit wir in Zukunft zu kämpfen haben.

Wie sollten Deutschland und Europa dieser Explosion von Gewalt begegnen?
Wir sollten mutig sein. Vor allem brauchen wir den Mut zur Gewaltlosigkeit. Auch wenn das militärische Engagement Europas in bedrohliche Nähe rückt, dürfen wir den Mut zur Gewaltlosigkeit nicht verlieren. Wir müssen miteinander reden.

Die Bundeskanzlerin bewertet neben Russland auch die Rolle des Iran in Syrien sehr kritisch. Sie, Herr Gorjinia, haben zahlreiche wirtschaftliche Kontakte zwischen Deutschland und Iran vermittelt und gefördert. Wird die massive Kritik ein Rückschlag für die gerade erwachende Normalisierung der Beziehungen sein?
Der Iran respektiert Deutschland und die Deutschen. Wenn man einmal die jüngste Geschichte seit der sogenannten Revolution und deren Folgen außen vor lässt, gibt es ein über Jahrhunderte gewachsenes Vertrauen zwischen beiden Ländern auf diplomatisch-politischer Ebene; aber – viel wichtiger – auch zwischen den Menschen aus beiden Ländern. Geostrategisch hat der Iran die nötige Stabilität und das Potenzial, um ein Friedensgarant in dieser Krisenregion zu sein. Daher sollten wir mutig unsere positiven Einfluss auf den Iran geltend machen und den Iran wirtschaftlich auf unsere Seite holen. Nur wenn wir dem Iran langfristig als wirtschaftlichem Partner eine Perspektive geben, unterstützen wir nicht nur die deutsche Wirtschaft, sondern auch die Sicherheit für die Menschen. Auf diesem Weg will ich unsere Bundeskanzlerin, Angela Merkel, unterstützen, die, wie sich gezeigt hat, nicht nur Regierungschefin ist, sondern auch ein mitfühlender und guter Mensch.
St./19.12.16

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Alexander A. Gorjinia fordert Mut zur Gewaltlosigkeit

Alexander A. Gorjinia fordert Mut zur Gewaltlosigkeit

Alexander A. Gorjinia, Vorsitzender des CDU-Arbeitskreises Iran

Berlin.17.12.16. Die schlechten Nachrichten aus Aleppo wollen nicht enden. Bundeskanzlerin Angela Merkel hat in einer bewegenden Stellungnahme am Rande des jüngsten EU-Gipfels Ihrer Betroffenheit Luft gemacht.
Ein Kenner der Region ist der Vorsitzende des CDU- Arbeitskreises Iran, Alexander Gorjinia. Er hat sich mir für ein kurzes Gespräch zur Verfügung gestellt.

Herr Gorjinia, wie bewerten Sie persönlich die Nachrichten aus Aleppo?
Wir haben feststellen müssen, dass wir leider weniger tun können als wir gerne tun würden. Diese Worte der Machtlosigkeit von unsere Bundeskanzlerin zu hören, hat auch mich sehr bewegt. Die traurigen Bilder aus Aleppo zeigen uns mit welcher gewaltigen Unmenschlichkeit wir in Zukunft zu kämpfen haben.

Wie sollten Deutschland und Europa dieser Explosion von Gewalt begegnen?
Wir sollten mutig sein. Vor allem brauchen wir den Mut zur Gewaltlosigkeit. Auch wenn das militärische Engagement Europas in bedrohliche Nähe rückt, dürfen wir den Mut zur Gewaltlosigkeit nicht verlieren. Wir müssen miteinander reden.

Die Bundeskanzlerin bewertet neben Russland auch die Rolle des Iran in Syrien sehr kritisch. Sie, Herr Gorjinia, haben zahlreiche wirtschaftliche Kontakte zwischen Deutschland und Iran vermittelt und gefördert. Wird die massive Kritik ein Rückschlag für die gerade erwachende Normalisierung der Beziehungen sein?
Der Iran respektiert Deutschland und die Deutschen. Wenn man einmal die jüngste Geschichte seit der sogenannten Revolution und deren Folgen außen vor lässt, gibt ein über Jahrhunderte gewachsenes Vertrauen zwischen beiden Ländern auf diplomatisch-politischer Ebene; aber – viel wichtiger – auch zwischen den Menschen aus beiden Ländern. Geostrategisch hat der Iran die nötige Stabilität und das Potenzial, um ein Friedensgarant in dieser Krisenregion zu sein. Daher sollten wir mutig unsere positiven Einfluss auf den Iran geltend machen und den Iran wirtschaftlich auf unsere Seite holen. Nur wenn wir dem Iran langfristig als wirtschaftlichem Partner eine Perspektive geben, unterstützen wir nicht nur die deutsche Wirtschaft, sondern auch die Sicherheit für die Menschen. Auf diesem Weg will ich unsere Bundeskanzlerin, Angela Merkel, unterstützen, die, wie sich gezeigt hat, nicht nur Regierungschefin ist, sondern auch ein mitfühlender und guter Mensch.
dpa-express/St./17.12.16

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Keine Angst vor Informationen

Statement zum Verfassungsschutzbericht zum Thema Iran

Keine Angst vor Informationen

Alexander A. Gorjinia

Berlin 07.07.16. Alexander A. Gorjinia, der Bevollmächtigte der Bundesgeschäftsführung des deutschen Wirtschaftsrats für die Beziehungen zum Iran, sieht in dem Bericht des Verfassungsschutzes ein weiteres Zeichen dafür, dass wir unsere Bemühungen um den Iran vertiefen müssen. „Ein starker, wirtschaftlicher Einfluss Deutschlands beugt konspirativen Versuchen aus dem Ausland vor.“, so Gorjinia. „Die Entscheidungsträger aus der iranischen Wirtschaft wollen seriös mit den deutschen Partnern zusammenarbeiten.“ Hier führe jeder Handschlag zwischen Iranern und Deutschen zur Festigung der Vertrauens.

Alexander A. Gorjinia ist der Bevollmächtigte des Wirtschaftsrates der CDU e.V. mit Schwerpunkt auf die Pflege der Kontakte und den Ausbau der Beziehungen zwischen deutschen und iranischen Firmen.

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