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Ein fataler Irrtum

Produkte ohne Palmöl

Ein fataler Irrtum

Foto: Fotolia / Ben Diaz (No. 5987)

sup.- Auf Lebensmitteln finden sich in zunehmender Zahl Aufschriften von „Laktose-frei“ über Testate zu fairem Handel bis hin zu Informationen über verschiedene Umweltstandards. Auf einer Vielzahl von Produkten steht inzwischen auch der Hinweis „Ohne Palmöl“. Was sich wie eine Qualitätsaussage liest, verleitet den Verbraucher zu falschen Überlegungen, ist also im wörtlichen Sinne irreführend.

Was soll schlimm an Palmöl sein, wenn mit „frei von …“ geworben wird? Manche Verbraucher könnten schlussfolgern, Palmöl sei schlecht für ihre Gesundheit. So ist gelegentlich das Gerücht zu lesen, Palmöl könne wegen einer das Cholesterin steigernden Wirkung zu Herzproblemen führen. Wissenschaftliche Studien enttarnen das als ideologische Behauptung. Eine Studie der School of Medical Science and Technology des Indian Institute of Technology kommt zu dem Schluss: „Ein beträchtlicher und wachsender Umfang an wissenschaftlichen Erkenntnissen zeigt, dass die Wirkung von Palmöl auf Blutcholesterin im Vergleich zu anderen Fetten und Ölen relativ neutral ist“. Und eine Studie des World Journal of Cardiology stellt fest, dass Palmöl im Rahmen einer gesunden Ernährung nicht zu einer Erhöhung kardiovaskulärer Risiken führt. Unter gesundheitlichen Aspekten ist dieser Nahrungsbestandteil also problemfrei.

Das zweite Vorurteil gegen Palmöl betrifft die Umwelt. Die Plantagen sollen in den Anbauländern wie Indonesien zur Entwaldung maßgeblich beitragen. Auch diese Behauptung ist irreführend. Der Ertrag pro Anbaufläche ist ein zuverlässiges Maß für die Effizienz einer Pflanze. Und dabei ist Palmöl allen Alternativen wie Kokosnuss, Raps, Erdnüssen, Sonnenblumen und Soja weit überlegen. Palmöl liefert auf einer identischen Fläche bis zu achtmal mehr Ertrag als vergleichbare Ölpflanzen. Und nicht nur bei der geringen Anbaufläche ist Palmöl vorbildlich. Sojaöl braucht im Vergleich zu Palmöl pro Tonne sechsmal mehr Energie, siebenmal mehr Stickstoff und 14-mal mehr Pestizide. Das unterstreichen auch Organisationen wie Greenpeace oder WWF. „Würde man Palmöl durch einen Mix aus Raps-, Sonnenblumen-, Kokos- und Sojaöl ersetzen, so würde Deutschland das Fünffache an Fläche benötigen“, heißt es in der Analyse „Berechnungen zur einer palmölfreieren Welt“ des WWF Deutschland. Die Fakten zeigen, dass es sinnvoller wäre, auf eine Packung zu schreiben: Mit gesundheitlich unbedenklichem und ökologisch effizient produziertem Palmöl.

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Viele Lebensmittel brauchen die Zutat Palmöl

Alternative Pflanzenfette verändern Produktqualität

Viele Lebensmittel brauchen die Zutat Palmöl

Grafik: Supress (No. 5979)

sup.- Viele Verbraucher glauben mittlerweile, sie sollten der Umwelt zuliebe bevorzugt Lebensmittel kaufen, bei denen die Zutat Palmöl durch alternative Pflanzenfette ersetzt wurde. Diese Entscheidung ist nicht nur unter ökologischen Gesichtspunkten nach Ansicht von anerkannten Umweltschutzorganisationen wie Greenpeace oder WWF (World Wide Fund For Nature) keineswegs zwangsläufig empfehlenswert: Der Grund: Wegen der hohen Ertragskraft von Ölpalmen benötigen alternative fettliefernde Nutzpflanzen bedeutend mehr Anbaufläche. Aber auch Aspekte der Produktqualität, und dies ist kaum bekannt, sprechen bei vielen Lebensmitteln für die Zutat Palmöl, weil dieses Pflanzenfett physikalische Eigenschaften bietet, die z. B. Raps-, Sonnenblumen-, Kokos- oder Sojaöl nicht annähernd in der gleichen Perfektion besitzen.

Nach Auskunft des Europäischen Informationszentrums für Lebensmittel (eufic) in Brüssel ist Palmöl die einzige natürliche Rohstoffquelle, die einen festen Zustand der Ware bei Zimmertemperatur gewährleistet. Kein anderes Pflanzenöl verfügt zudem über eine so hohe Wärme- sowie Oxidationsbeständigkeit wie Palmöl, dies sind entscheidende Merkmale für die Haltbarkeit eines Lebensmittels. Hinzu kommt: Palmöl ermöglicht eine cremige Konsistenz der Ware, ohne dass es hierzu, wie bei sonstigen Pflanzenölen notwendig, gehärtet werden muss. Dieser Pluspunkt ist auch in gesundheitlicher Hinsicht relevant, weil dadurch keine schädlichen Transfettsäuren anfallen. Für den vielseitigen Einsatz von Palmöl in Lebensmitteln spricht darüber hinaus seine Geschmacks- sowie Geruchsneutralität, denn zumeist wird keine Veränderung des Geschmacks der übrigen Zutaten durch das verwendete Pflanzenöl angestrebt.

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Palmöl in Lebensmitteln schwer ersetzbar

Einmalige Eigenschaften für Produktqualität

Palmöl in Lebensmitteln schwer ersetzbar

Grafik: Supress (No. 5781)

sup.- Weder unter qualitativen noch unter ökologischen Gesichtspunkten ist es die bessere Wahl, wenn Konsumenten sich gezielt für Lebensmittel mit der vermeintlichen Auszeichnung „ohne Palmöl“ entscheiden. Immer mehr Verbraucher glauben, mit solchen Prioritäten beim Einkauf einen Beitrag zum Umweltschutz zu leisten. Dass dies tatsächlich der Fall ist, bezweifeln aber selbst anerkannte Nichtregierungsorganisationen (NGOs) wie Greenpeace oder der WWF (World Wide Fund For Nature).

Hinzu kommt: Palmöl als Zutat von Lebensmitteln z. B. in Backwaren, Brotaufstrichen, Süßigkeiten, Soßen oder Fertiggerichten lässt sich keineswegs problemlos durch ein anderes Pflanzenöl ersetzen, ohne dass dafür qualitative Abstriche in Kauf genommen werden müssen. Der Grund: Das Pflanzenfett aus den Früchten der Ölpalme hat einmalige Eigenschaften, die kein anderes Pflanzenöl in vergleichbarer Perfektion zu bieten hat. So ist Palmöl die einzige natürliche Rohstoffquelle, die einen festen Zustand der Ware bei Zimmertemperatur ermöglicht. Nach Informationen des Europäischen Informationszentrums für Lebensmittel (eufic) in Brüssel besticht Palmöl zudem durch eine hohe Wärme- sowie Oxidationsbeständigkeit, ein entscheidendes Merkmal für die Haltbarkeit von Lebensmitteln. Außerdem ermöglicht Palmöl eine Cremigkeit und Konsistenz, ohne dass es hierzu, wie bei anderen Pflanzenölen erforderlich, gehärtet werden muss, wodurch gesundheitsschädliche Transfettsäuren entstehen. Weitere Pluspunkte von Palmöl für den vielseitigen Einsatz bei Lebensmitteln sind seine Geschmacks- und Geruchsneutralität. Darüber hinaus ist es z. B. im Gegensatz zu Sojaöl genetisch unverändert.

Palmöl hat jedoch nicht nur unter Qualitätsaspekten erhebliche physikalische Vorzüge, sondern auch unbestrittene ökologische Vorteile. Denn Fakt ist: Der herrschende Umwandlungsdruck auf natürliche Flächen wie Wälder, Feuchtgebiete oder Savannen wird bei einem Austausch von Palmöl durch andere fettliefernde Nutzpflanzen nicht kleiner, sondern sogar bedeutend größer. „Würde man Palmöl durch einen Mix aus Raps-, Sonnenblumen-, Kokos- und Sojaöl ersetzen, so würde Deutschland das Fünffache an Fläche benötigen: 1,85 Mio. ha“, heißt es in der aktuellen WWF-Studie „Berechnungen zu einer palmölfreieren Welt“.

Statt Lebensmittel „ohne Palmöl“ zu bevorzugen, ist es deshalb nach Ansicht des WWF sinnvoller, wenn Konsumenten bei ihrer Kaufentscheidung Produkte von Unternehmen favorisieren, die sich bei ihrer Einkaufspolitik für nachhaltig angebautes Palmöl stark machen. Dies trifft nach Angaben von OVID (Verband der ölsaatenverarbeitenden Industrie in Deutschland) bereits auf über 50 Prozent des in der Lebensmittelbranche genutzten Palmöls für den deutschen Markt zu. Der weltweite Anteil von Palmöl mit einer entsprechenden Nachhaltigkeits-Zertifizierung liegt hingegen erst bei 18 Prozent.

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Öko-soziale Kriterien für Palmöl forcieren

Umweltorganisationen sehen Markenhersteller in der Pflicht

Öko-soziale Kriterien für Palmöl forcieren

Foto: Fotolia / ThKatz (No. 5654)

sup.- Einen Verzicht auf Produkte mit Palmöl zu fordern, halten namhafte Umweltorganisationen wie Greenpeace oder der WWF weder für realistisch noch für zielführend. Äußerst sinnvoll ist hingegen die Forderung, dass alle Beteiligten der Palmöl-Lieferkette entschieden dazu beitragen müssen, die öko-sozialen Kriterien für einen nachhaltigen Anbau zu forcieren. In der Pflicht sehen die Nichtregierungsorganisationen (NGO) bei dieser Aufgabe insbesondere auch die großen Markenhersteller. „Die Unternehmen müssen sicherstellen, dass sich die Herkunft des Öls über die gesamte Lieferkette bis zur Plantage nachverfolgen lässt“, mahnt Jenny Walther-Thoß vom WWF Deutschland.

Bereits im Jahr 2004 ist die Multi-Stakeholder Plattform „Runder Tisch für nachhaltiges Palmöl“ (RSPO) gegründet worden, die Mindest-Standards und Prinzipien definiert hat, um eine sozialere und umweltverträglichere Palmöl-Produktion zu initiieren. Deren Anforderungen gehen aber Umweltorganisationen nicht weit genug. Deshalb ist im Jahr 2013 u. a. auf Anregung von Greenpeace, Rainforest Action Network sowie WWF die Palmöl Innovationsgruppe (Palm Oil Innovation Group, POIG) ins Leben gerufen worden. Ziel von POIG ist es, die Ansprüche bezüglich Transparenz und Berichtspflichten im Hinblick auf die ökologische, soziale und ökonomische Verantwortung deutlich zu verschärfen.

In einer aktuellen Studie hat Greenpeace das Engagement von 14 international ausgerichteten Markenherstellern hinsichtlich Transparenz und Nachhaltigkeit bei ihrer Palmöl-Einkaufspolitik bewertet. Alle Firmen sind Mitglieder im RSPO, lediglich Ferrero und Danone sind zusätzlich offizielle Unterstützer der POIG und haben entsprechende Selbstverpflichtungen abgegeben. Die Ergebnisse: Nur ein einziger der überprüften Markenhersteller, nämlich Ferrero, kann annähernd 100 Prozent des von ihm bezogenen Palmöls transparent bis zur Plantage zurückverfolgen. Dem italienischen Süßwarenhersteller wird von Greenpeace außerdem bescheinigt, dass er sich verantwortungsvoll für den Wandel der gesamten Industrie einsetzt. Mit Abstrichen ähnlich gut schnitt bei der Studie lediglich noch Nestle ab. Aber nur für diese beiden Unternehmen steht die Greenpeace-Ampel auf Grün. Orange signalisiert die Ampel hingegen für Danone, General Mills, Ikea, Kellogg“s, Mars, Mondelez, Orkla, P&G sowie Unilever. Bei diesen Unternehmen kritisiert Greenpeace insbesondere z. B. die zu geringe Transparenz bezüglich der Rückverfolgbarkeit ihres Palmöls. Mit einem tiefroten Ampel-Signal gehören zu den Schlusslichtern der Greenpeace-Bilanz die Unternehmen Colgate-Palmolive, Johnson & Johnson sowie PepsiCo, die kaum Nachweise dafür erbringen konnten, dass das von ihnen verwendete Palmöl nicht mit Abholzung in Verbindung steht. Fazit der Umweltschützer: Bei vielen Markenherstellern besteht noch hoher Nachholbedarf bei ihren Bemühungen, öko-soziale Kriterien beim Anbau von Palmölplantagen durch eine entsprechend ausgerichtete Einkaufspolitik effizient zu unterstützen. Durch ihr Einkaufsverhalten können Konsumenten dazu beitragen, solch ein Engagement zu forcieren.

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Weltbevölkerung braucht Palmöl

Boykott-Aufrufe nicht sinnvoll

Weltbevölkerung braucht Palmöl

Grafik: Supress (No. 5604)

sup.- Es klingt löblich, wenn dazu aufgerufen wird, zum Schutz der tropischen Regenwälder nach Möglichkeit auf Lebensmittel mit der Zutat Palmöl zu verzichten. Global gesehen ist diese Empfehlung jedoch wenig sinnvoll, weil sie grundlegende soziale, ökologische und ökonomische Zusammenhänge ausblendet. Sehr viel realistischer formuliert deshalb auch die international anerkannte Umweltschutzorganisation Greenpeace ihre Forderung: „Wir sind nicht gegen Palmöl oder gegen die Palmölindustrie. Wir sind gegen Palmöl, das auf Plantagen angebaut wird, für die tropischer Regenwald oder Torfwälder vernichtet werden.“

Zu den Fakten: Ressourcen-effiziente Nutzpflanzen wie Ölpalmen, die einen hohen Ertrag pro Fläche erzielen, haben für die Ernährungsversorgung der Weltbevölkerung einen hohen Stellenwert. Palmöl gehört in vielen Ländern wie z. B. Indonesien, Indien und China zu den wichtigsten Grundnahrungsmitteln. Weltweit wird dieses wertvolle Pflanzenfett zu rund 73 Prozent als Nahrungsmittel verwendet, der industrielle Bedarf liegt bei ca. 27 Prozent.

In der Europäischen Union, die nach Zahlen des Verbandes der ölsaatenverarbeitenden Industrie in Deutschland (OVID) für das Jahr 2014 beim globalen Verbrauch von Palmöl auf einen Anteil von zwölf Prozent kommt, in Deutschland sind es zwei Prozent, sieht die Situation anders aus. Hier werden nur rund 54 Prozent des Palmöls für die Verarbeitung von Lebensmitteln genutzt und 46 Prozent für technische Prozesse z. B. zur Produktion von Kosmetika sowie Reinigungsmitteln, aber insbesondere auch zur Erzeugung von Biokraftstoffen. Laut der Nachhaltigkeitsverordnung der Bundesregierung darf Palmöl, das als Grundlage für Biokraftstoffe dient, ausschließlich von bereits landwirtschaftlich genutzten Flächen stammen, um zu verhindern, dass für den Anbau Regenwälder gerodet werden. Dennoch ist der Einsatz von pflanzlichen Fetten zur Produktion von Kraftstoffen äußerst umstritten.

Wegen seiner vielseitigen Eigenschaften wie hohe Wärmebeständigkeit, gute Geschmeidigkeit sowie lange Haltbarkeit und seines günstigen Preis-Leistungs-Verhältnisses ist Palmöl in der Lebensmittelbranche hingegen derzeit nahezu unersetzbar. Im Gegensatz zur Verwendung für Biokraftstoffe ist hier der Einsatz von nachhaltig erzeugtem zertifiziertem Palmöl nicht vorgeschrieben, sondern hängt von der jeweiligen Einkaufspolitik der Unternehmen ab. Durch ihre Kaufentscheidung können Konsumenten aber Einfluss darauf nehmen, dass Firmen sich verstärkt für nachhaltig gewonnenes Palmöl engagieren. Wie eine aktuelle Studie von Greenpeace ( www.greenpeace.de/themen/walder/musli-mit-bitterem-beigeschmack ) zeigt, gibt es in dieser Hinsicht bei den großen Markenherstellern noch erhebliche Unterschiede.

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TTIP droht Energiewende zu kippen

Energiegenossenschaft Rhein-Ruhr fordert, Bevölkerung in den Diskussionsprozess zu integrieren

TTIP droht Energiewende zu kippen

EGRR-Vorstandsvorsitzender Gerfried I. Bohlen fordert die Bevölkerung in den TTIP-Diskussionsprozess (Bildquelle: EGRR)

„Das Transatlantische Freihandelsabkommen (TTIP) zwischen der Europäischen Union und den USA droht unsere Energiewende zu kippen“, mahnt Gerfried Bohlen, Vorstandsvorsitzender der bundesweit aktiven Energiegenossenschaft Rhein Ruhr eG (EGRR). Aus ursprünglich geheimen und nun von Greenpeace veröffentlichten Dokumenten gehe hervor, dass beim Zugang zu Netzen nicht zwischen Energiearten unterschieden werden soll. Der in Deutschland geltende Einspeisevorrang für erneuerbare Energien sei so in Gefahr. Zudem solle eine höhere Energieeffizienz künftig nur noch durch freiwillige Selbstverpflichtungen der Industrie erreicht werden.

„Sollte der Vorschlag der EU-Kommission tatsächlich so umgesetzt werden, hat dies massive negative Folgen für die rund 507 Millionen Menschen, die in Europa leben. Der Klimawandel schreitet weiter voran und der Ausbau von Ökostrom kommt im Interesse einer kleinen, wenn auch einflussreichen kapitalintensiven Minderheit ins Stocken. Das wäre eine nicht zu übertreffende Verantwortungslosigkeit“, so der Energieexperte.

Ein erklärtes Ziel der Energiewende in Deutschland ist, den Anteil der erneuerbaren Energien am Stromverbrauch bis zum Jahr 2050 auf rund 80 Prozent zu steigern. Im Vergleich zu 2008 soll der Primärenergieverbrauch im selben Zeitraum um die Hälfte sinken. Im Einklang mit den EU-Zielen ist zudem angestrebt, den Treibhausgasausstoß verglichen mit dem Jahr 1990 um mindestens 80 Prozent zu reduzieren.

„Das Engagement derer, die durch Überzeugung und Investitionen der Energiewende den nötigen Schub geben, wird durch die aktuellen Verhandlungsdokumente zum TTIP-Abkommen ausgehebelt. Denn dieses Bürgerengagement geschah und geschieht im Vertrauen auf die Nachhaltigkeit politischer Entscheidungen“, warnt Bohlen. In Deutschland haben sich erneuerbare Energien zu einem bedeutenden Wirtschaftsfaktor entwickelt. So wurden laut dem Bundesministerium für Wirtschaft und Energie im Jahr 2014 rund 18,8 Milliarden Euro in die Errichtung von Anlagen zur Nutzung erneuerbarer Energien investiert.

„Die EU-Kommission entscheidet mit TTIP über die Zukunft der nachfolgenden Generationen und eine lebenswerte Zukunft. Die Bundesregierung sträubt sich, die Bevölkerung in den Diskussionsprozess zu integrieren. Als Betroffene müssen wir die Äußerungen und das Wirken von Politikern intensiver hinterfragen, um Konsequenzen für die Zukunft ziehen zu können“, so Bohlen.

Die Energiegenossenschaft Rhein Ruhr eG (EGRR) mit Sitz in Dinslaken wurde im Juli 2007 durch Gerfried I. Bohlen gegründet und beschäftigt heute neun Mitarbeiter. Mit starken Partnern, 20.000 Kunden und mehr als 4.000 Mitgliedern setzt sich die EGRR – anders als die meisten anderen Energiegenossenschaften – bundesweit für die Umsetzung der Energiewende und eine lebenswerte Zukunft ein. Als „alternatives Unternehmen“, das transparent und ohne Gewinnabsicht arbeitet, stellt sie sich dabei dem Markt mit den Produkten Strom und Gas, einer fundierten Energieberatung sowie einem ausgeprägten Service.

Firmenkontakt
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Nachhaltiges Palmöl zum Schutz der Regenwälder

Greenpeace fordert mehr Engagement von Markenherstellern

Nachhaltiges Palmöl zum Schutz der Regenwälder

Foto: Fotolia / filipefrazao (No. 5591)

sup.- Palmöl ist ein vielseitig einsetzbares, begehrtes Pflanzenfett, das derzeit weder unter ökonomischen noch unter ökologischen Gesichtspunkten durch andere Pflanzenöle ersetzt werden kann. Deshalb betonen auch die Klimaschutzexperten von Greenpeace: „Wir sind nicht gegen Palmöl oder gegen die Palmölindustrie. Wir sind gegen Palmöl, das auf Plantagen angebaut wird, für die tropischer Regenwald oder Torfwälder vernichtet werden.“ Deshalb sollten Verbraucher beim Kauf von Lebensmitteln, Kosmetika und Reinigungsartikeln, bei denen Palmöl verwendet wird, Produkte von Unternehmen bevorzugen, die sich für nachhaltig erzeugtes Palmöl stark machen. Doch wie sieht es in dieser Hinsicht um das Engagement der großen Markenhersteller aus?

Greenpeace hat in einer Studie 14 Firmen auf den Prüfstand gestellt. Die Umweltorganisation wollte wissen, ob die Unternehmen ihr Palmöl bis zur Plantage zurückverfolgen können, ob sich die Zulieferer an die Vorgaben zum Schutz der Regenwälder halten und ob die Firmen sich für höhere Standards in der Palmölbranche einsetzen. Das Ergebnis ist eher mager: Nur ein einziger der überprüften Markenhersteller, nämlich Ferrero, kann annähernd 100 Prozent des von ihm bezogenen Palmöls transparent bis zur Plantage zurückverfolgen. Dem italienischen Süßwarenhersteller wird von Greenpeace außerdem bescheinigt, dass er sich engagiert für den Wandel der gesamten Industrie einsetzt. Mit Abstrichen ähnlich gut schnitt bei der Studie lediglich noch Nestle ab. Aber nur für diese beiden Unternehmen steht die Greenpeace-Ampel auf Grün. Orange signalisiert die Ampel hingegen für Danone, General Mills, Ikea, Kellogg“s, Mars, Mondelez, Orkla, P&G sowie Unilever. Bei diesen Unternehmen kritisiert Greenpeace insbesondere z. B. die zu geringe Transparenz bezüglich der Rückverfolgbarkeit ihres Palmöls. Mit einem tiefroten Ampel-Signal gehören zu den Schlusslichtern der Greenpeace-Bilanz die Markenhersteller Colgate-Palmolive, Johnson & Johnson sowie PepsiCo, die kaum Nachweise dafür erbringen konnten, dass das verwendete Palmöl nicht mit Abholzung in Verbindung steht. Entsprechend negativ fällt das Fazit der Umweltschützer aus: „Unsere Untersuchung zeigt, dass die Marken nicht genug tun, um die Palmölindustrie von der Zerstörung der Wälder Indonesiens abzuhalten. Versprechen funktionieren nicht, wenn sie nicht im Wald und bei den Menschen ankommen.“

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Oekom Research bewertet Nachhaltigkeitsziele

Unternehmen stehen in der Verantwortung

Oekom Research bewertet Nachhaltigkeitsziele

Foto: Fotolia / ThKatz

sup.- „Wir müssen das Gestaltungspotenzial der Privatwirtschaft nutzen und Unternehmen dazu einladen, ihre Kreativität und Innovationskraft zum Lösen der Nachhaltigkeitsherausforderungen einzusetzen“, appelliert Paloma Durán (Direktorin des UN Sustainable Development Goals Fund). Zwar gehen immer mehr Firmen zumindest erste Schritte in Richtung mehr Nachhaltigkeit. Trotz dieser positiven Signale erfüllen derzeit jedoch laut einer aktuellen Studie von Oekom Research (Oekom Corporate Responsibility Review 2016) von den 1.600 bewerteten international agierenden Konzernen nur 16 Prozent die von diesem Informationsdienstleister definierten Mindestanforderungen. Aber Durán ist zuversichtlich, dass jedes Unternehmen, ob groß oder klein, Möglichkeiten hat, einen wesentlichen Beitrag für einen gemeinsamen wirtschaftlichen, sozialen und ökologischen Fortschritt zu entwickeln.

Gemessen an den Nachhaltigkeitszielen gehört das vielseitig einsetzbare Palmöl laut der Studie zu den problematischsten Rohstoffen. Das gilt insbesondere im Hinblick auf die biologische Vielfalt, den Klimawandel und aufgrund der Verstöße gegen Arbeits- und Menschenrechte. Oekom Research hat innerhalb des Corporate Ratings das Bestreben von Unternehmen analysiert, inwieweit sie dazu beitragen, die mit Palmöl verbundenen Risiken zu minimieren. In diesem Zusammenhang zählt vor allem die Verpflichtung, ausschließlich zertifiziertes, CO2-neutrales Palmöl zu verwenden. Eine transparente Rückverfolgbarkeit bis zur Plantage, so wie sie beim anspruchsvollsten „Segregated“-System des „Runden Tischs für Nachhaltiges Palmöl“ (RSPO) gewährleistet ist, spielt dabei eine entscheidende Rolle.

Mit der freiwilligen Initiative „RSPO NEXT“ hat diese Multi-Stakeholder Plattform im Februar 2016 die Kriterien für ihr Zertifizierungssystem deutlich verschärft. Bereits im Jahr 2013 ist innerhalb des RSPO die Palmöl Innovationsgruppe (Palm Oil Innovation Group, POIG) gegründet worden. Deren Mitglieder, Nichtregierungsorganisationen wie Greenpeace, Forest Peoples Programme, Orangutan Land Trust sowie Rainforest Action Network und besonders engagierte Unternehmen (z. B. Agropalma, Daabon, Ferrero, Boulder Brands und Danone) verfolgen das ehrgeizige Ziel, den Anforderungskatalog zur Verbesserung der öko-sozialen Bedingungen in den Anbauregionen entscheidend auszuweiten. Solche Initiativen werden von Oekom Research als vorbildlich bewertet. Der Informationsdienstleister betont, dass für Unternehmen in der Förderung strengerer Standards pro Nachhaltigkeit auch große Reputationschancen liegen.

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Energie/Natur/Umwelt

Flucht vor Monsanto? – Rettet eine Arche die intakte Natur? – Visionsgemälde

Was und wer Monsanto ist, kann jeder heute bei Wikipedia lesen.

Monsanto nennt für sich „gute Gründe“ für seine Saatgutentwicklungen und deren Verbreitung weltweit. Dem Wohle der Menschheit dienen sie wohl eher nicht, dagegen gibt es mittlerweile detaillierte Untersuchungen und berechtigten Widerstand. Monsanto wurde in den USA mit Klagen überzogen und wiederum klagte Monsanto gegen die amerikanischen Bauern. Vieles davon ist bereits dokumentiert.

Dies müßte eigentlich Warnung genug sein, sich nicht mit diesem Konzern, seinen Unterstützern und Lobbyisten einzulassen. Wenn dann noch TTIP in Kraft tritt, könnte Monsanto ganz Europa und weitere Staaten verklagen, wenn gentechnisch verändertes Saatgut und der Handel damit behindert würden. Was bleibt dann zu tun?

Vor vielen Jahren schon entstand beigefügtes Visionsgemälde (siehe Bildmotiv) : Die Arche II

Wenn der Widerstand gegen Monsanto nicht mehr gelingen sollte, wenn man es nicht mehr verhindern kann, daß sich die Menschheit ahnungslos selbst vergiftet oder mit Wissen absichtsvoll vergiftet wird (globale Strategie)……………sollte die noch intakte Natur nicht in eine Arche verpackt und ein Neubeginn gewagt werden? Fern von einem vergifteten Planeten mit Namen Erde.

Angerer der Ältere

Visionsgemälde „Arche II“ © Angerer der Ältere

Arche_2

Ein Text-Auszug aus dem Kunstband „Die Rückkehr des Menschen in die Kunst“ von Angerer der Ältere zum Thema :

„……….Aristoteles wusste, warum er davor gewarnt hatte, „zu viele Siegel der Natur zu brechen“. Erfolgte deshalb nicht schon einmal die Vertreibung aus dem Paradies? Wurde auch nicht, Gefahr ahnend, ein im letzten Jahrhundert neu entdecktes zerstörerisches Element „Promethium“ genannt?………

 

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Engagement für nachhaltige Palmölindustrie

Markenhersteller auf dem Prüfstand

Engagement für nachhaltige Palmölindustrie

Grafik: Supress

sup.- Im vergangenen Jahr fegten wieder verheerende Brände über Indonesien hinweg. Nach Angaben von Greenpeace sind auf dem größten Inselstaat Südostasiens seit 1990 rund 31 Mio. Hektar Regenwald vernichtet worden. Als Hauptgrund für die gigantische Zerstörung gilt der Anbau von Palmölplantagen. Die Zutat Palmöl steckt heute in etwa der Hälfte aller Supermarktprodukte. Der vielseitige Rohstoff wird z. B. bei der Herstellung von Margarine, Teig- wie Backwaren, Müsli, Süßigkeiten, Suppen oder Fertiggerichten verwendet, ebenso wie für Kosmetika, Seifen und Reinigungsmittel. Doch was tun große Markenhersteller, um die Palmölindustrie von der Zerstörung wertvoller Ökosysteme abzuhalten?

Greenpeace hat in einer aktuellen Studie die Bemühungen von 14 Firmen hinsichtlich Transparenz und Nachhaltigkeit bei ihrer Einkaufspolitik auf den Prüfstand gestellt. Das Ergebnis: Nur ein einziger der überprüften Hersteller, nämlich Ferrero, kann annähernd 100 Prozent des von ihm bezogenen Palmöls bis zur Plantage zurückverfolgen. „Ferrero setzt sich engagiert für den Wandel der gesamten Industrie ein“, so lautet das positive Fazit von Greenpeace. Außer dem italienischen Süßwarenunternehmen erreicht aber nur noch Nestle eine insgesamt gute Beurteilung und damit eine grüne Ampel. Bei Danone, der drittplatzierten Firma, lobt Greenpeace zwar den guten Fortschritt beim Bezug von sauberem Palmöl, bemängelt jedoch, dass die Liste der Zulieferer nicht offengelegt wird. Die schlechteste Bilanz zeigt sich bei Colgate-Palmolive, Johnson & Johnson sowie PepsiCo, die von Greenpeace entsprechend jeweils nur mit einer roten Ampel versehen wurden. Das Gesamturteil ist ernüchternd: „Unsere Untersuchung zeigt, dass die Marken nicht genug tun, um die Palmölindustrie von der Zerstörung der Wälder Indonesiens abzuhalten. Die Firmen und ihre Zulieferer müssen realistische Verpflichtungen, ambitionierte Pläne und echte Taten liefern, damit Wälder und Moore gerettet werden“, fordert die Greenpeace-Expertin Gesche Jürgens ( https://www.greenpeace.de/themen/walder/musli-mit-bitterem-beigeschmack ).

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