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Skihütte am Kapruner Gletscher: Naturstein sicher vor Schneemassen geschützt – dank Gutjahr

AquaDrain EK Flächendrainage

Skihütte am Kapruner Gletscher: Naturstein sicher vor Schneemassen geschützt - dank Gutjahr

Bickenbach/Bergstraße, 15. Februar 2018. Schnee so weit das Auge reicht: Bei der Sanierung und Erweiterung der Sonnenterasse der Häuslalm Kaprun am Kitzsteinhorn mussten sich die Handwerker auf eine ganz besondere Witterung einstellen. Denn hier fallen im Durchschnitt rund sechs Meter Schnee. Auf der beheizten Terrasse entsteht so Sickerwasser in Massen, die Gefahr von Frostschäden ist groß. Eine Flächendrainage des Entwässerungsspezialisten Gutjahr schützt jetzt den exklusiven Rauriser Naturstein.

Mitten im schönen Skigebiet Kitzsteinhorn im österreichischen Bundesland Salzburg liegt die gemütliche Häuslalm. Jedes Jahr lockt die Hütte unzählige Skifahrer mit ihrer großen Aussichtsterrasse und der Apres-Ski-Hausbar an. Mit einer Seehöhe bis zu 3.029 Metern gehört das Skigebiet zu den drei höchstgelegenen im Salzburger Land. Das macht sich an der Dauer der Skisaison bemerkbar: Bis zu 295 Tage im Jahr kommen Skifahrer hier voll auf ihre Kosten. Pulvriger Schnee, eine atemberaubende Aussicht und die gemütliche Sonnenterrasse der Häuslalm lässt Skifahrer-Herzen höherschlagen – und bringt Fliesenleger und andere Handwerker ins Schwitzen.

Extremsituation für Naturstein und Unterkonstruktion
Schnee, Schnee und noch mehr Schnee auf 1.526 Metern Seehöhe: keineswegs eine alltägliche Situation für Terrassenbeläge und Unterkonstruktion. Insbesondere da die Sonnenterrasse der Häuslalm beheizt ist und dadurch bei jedem Neuschnee Sickerwasser durch die Beläge abfließt. Doch dies war nicht die einzige Herausforderung, die die Handwerker der Firma Bruno Berger und des Fliesenlegers Brennsteiner Fliesen meistern mussten. Auch der Zeitplan war eng getaktet: Für die Sanierung und Erweiterung der 350 Quadratmetern großen Außenterrasse standen lediglich die Sommermonate zur Verfügung. Im Juli starteten die Arbeiten und sollten im August abgeschlossen sein. Um die Sicherheit zu gewährleisten und den Zeitplan einzuhalten, entschieden sich die Handwerker, die kapillarbrechende Flächendrainage AquaDrain EK von Gutjahr einzusetzen – auf 320 Quadratmetern.

AquaDrain EK mit einzigartigem Gittergewebe
Gutjahr hat AquaDrain EK speziell für die Verlegung von Naturstein auf Drainmörtel entwickelt. Hauptvorteil: Das System ist – im Gegensatz zu Drainmörtel alleine – kapillarpassiv. „Das verhindert, dass Wasser von der Abdichtung nach oben transportiert wird und zu Schäden oder Feuchteflecken am Belag führt“, sagt Gutjahr-Geschäftsführer Ralph Johann. Zudem stelzt AquaDrain EK den Belag komplett auf. Dadurch bilden die Drainkanäle einen definierten Hohlraum von über 90 Prozent, so dass Wasser schnell und effektiv abfließen kann – deutlich schneller als bei der Verlegung auf Drainmörtel ohne Drainagematte. Durch die Hinterlüftung trocknet die gesamte Konstruktion schneller ab. „Eine weitere Besonderheit des innovativen Systems ist das Gittergewebe“, so Ralph Johann. Es bleibt dauerhaft wasserdurchlässig und ist das einzige mit einem geprüften Langzeittauglichkeitsnachweis. Das heißt, es setzt sich nicht durch die löslichen Kalke im Drainmörtel zu. Insgesamt ein perfekter Schutz für den hochwertigen Rauriser Naturstein am Kapruner Gletscher.

Perfekt im System: Gutjahr und Ardex
Zusätzlich verarbeiteten die Handwerker die AquaDrain SK Stoßabdichtung, um die Drainagematten untereinander zu verbinden, und den AquaDrain RD Randdämmstreifen. Dank selbstklebendem Fuß lässt er sich schnell und einfach an aufgehenden Bauteilen verarbeiten. Im bauchemischen Bereichen setzten die Handwerker auf Ardex-Produkte, darunter ARDEX A 10 (Bindemittel für Einkornmörtel), ARDEX FB 9 L (Flexibler Fließbettmörtel) und die ARDEX GK Belastungsfuge.

Zeitplan eingehalten
Der Plan der Handwerker ist aufgegangen: Dank der durchdachten Produkte konnte der Zeitplan auf der Häuslalm eingehalten werden – und die Besucher haben von der dauerhaft vor Schäden geschützten Terrasse einen traumhaften Blick auf das Alpenpanorama.

Gutjahr Systemtechnik mit Sitz in Bickenbach/Bergstrasse (Hessen) entwickelt seit mehr als 25 Jahren Komplettlösungen für die sichere Entwässerung, Entlüftung und Entkopplung von Belägen – auf Balkonen, Terrassen und Aussentreppen ebenso wie im Innenbereich und an Fassaden. Herzstück der Systeme sind Drainage- und Entkopplungsmatten. Passende Drainroste, Randprofile und Rinnen sowie Abdichtungen und Mörtelsysteme ergänzen die Produktpalette. Mittlerweile werden die Produkte von Gutjahr in 26 Ländern weltweit eingesetzt, darunter neben zahlreichen europäischen Ländern auch die USA, Kanada, Australien und Neuseeland. Zudem hat das Unternehmen bereits mehrere Innovationspreise erhalten und wurde 2012 als Top 100-Unternehmen ausgezeichnet.

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Ein Rahmen für Großformate: Gutjahr bringt innovatives Verlegesystem auf den Markt

TerraMaxx RS Aluminium-Rahmensystem

Ein Rahmen für Großformate: Gutjahr bringt innovatives Verlegesystem auf den Markt

Bickenbach/Bergstraße, 6. Februar 2018. Dünnschichtig, aber XXL: Großformatige Keramikelemente auf Balkonen oder Terrassen erfreuen sich nach wie vor großer Beliebtheit. Gleichzeitig sind sie aber oft eine Herausforderung für Verarbeiter. Jetzt hat Gutjahr mit TerraMaxx RS ein Aluminium-Rahmensystem mit intelligenter Verbindungstechnik entwickelt, das die Ausführung besonders schnell und einfach macht – und zwar witterungsunabhängig.

Der Trend zu immer größeren Belagsformaten ist schon längst auch im Außenbereich angekommen. Die klassische Verklebung ist gerade bei großformatigen Keramikelementen jedoch schwierig. Zum einen lässt sich der nötige planebene Untergrund oft nicht ohne großen Aufwand herstellen. Zum anderen bringt der geringe Fugenanteil bauphysikalische Herausforderungen mit sich.

Dadurch wächst die Nachfrage nach alternativen Lösungen – wie das neue Rahmensystem von Gutjahr. Mit TerraMaxx RS lassen sich XXL-Formate mörtelfrei auf einem Aluminium-Rahmen verlegen. „Das garantiert einen planebenen Untergrund, die einfache Herstellung eines Gefälles und die schnelle und witterungsunabhängige Verlegung“, sagt Gutjahr-Produktmanager Rayc Wulst.

Schnelle Verbindung
Der „Clou“ von TerraMaxx RS ist die schnelle und einfache Verarbeitung. „Dafür sorgt vor allem der intelligente T-Stoß-Verbinder, mit dem die Aluminiumschienen miteinander verbunden werden“, so Wulst. „Es muss nichts vorgebohrt oder mehrfach verschraubt werden. Verarbeiter benötigen nur einen Inbusschlüssel. Das spart über 20 Prozent Verarbeitungszeit im Vergleich mit ähnlichen Systemen.“ Ebenfalls praktisch: Die Fugenkreuze können direkt auf dem Rahmen fixiert werden.

TerraMaxx RS ist auf nahezu allen Untergründen einsetzbar, auch etwa auf ungebundenen Untergründen. „Die Rahmenkonstruktion kann sehr einfach mit Platten- oder Stelzlagern in der Höhe und in der Neigung eingestellt werden“, erklärt Rayc Wulst. „Dadurch ist auch das Gefälle der Konstruktion einfach zu erstellen.“
Für noch mehr Sicherheit sorgt ein sogenanntes Gleitgewebe zwischen Belag und Rahmen. „Dadurch, dass sich Aluminium stärker ausdehnt als Keramik, empfehlen wir das als Entkopplungsschicht“, so der Gutjahr-Experte. Die Fugenkreuze mit Selbstklebe-Pad werden dann auf dem Gewebe fixiert.

Weiterer Vorteil: Die Beläge können nicht nur offenfugig verlegt werden, sondern auch mit geschlossenen Fugen – etwa als direkte Fortführung der Innenraumverlegung. Dafür bietet Gutjahr den Spezial-Fugenfüllstoff MorTec SOFT an. Das vereinfacht auch die Reinigung der Belagsoberflächen.

TerraMaxx RS im Überblick
– Das Rahmensystem ist eine stabile Unterkonstruktion aus hochwertigem Aluminium. Es hat ein geringes Eigengewicht, aber verfügt über hohe Tragfähigkeit. Zudem kann es einfach passend zugeschnitten werden.
– TerraMaxx RS erzeugt einen planebenen Untergrund. Dadurch ist es perfekt für die Trockenverlegung großformatiger Bodenbeläge auf Balkonen und Terrassen.
– Es verfügt über eine intelligente Verbindungstechnik – Vorbohren und mehrfach Verschrauben entfällt. Das spart mehr als 20 Prozent Verarbeitungszeit im Vergleich mit ähnlichen Systemen.
– Durch die Lagerung auf Platten- oder Trockenstelzlagern ist die Konstruktion von allen Seiten schnell und einfach höhenverstellbar. So lässt sich zudem leicht ein Gefälle erstellen.
– Das System ist witterungsabhängig einsetzbar.
– Mit dem Spezial-Fugenfüllstoff MorTec SOFT lassen sich Beläge mit geschlossenen Fugen herstellen.
– TerraMaxx RS kann durch das CeraVent-Gittergewebe als Entkopplungsschicht ergänzt werden. Das macht Sinn, weil sich Aluminium stärker ausdehnt als Keramik.

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Techniktag für Fliese und Baustoffe: Ardex setzt theoretische Inhalte praktisch um

ARDEX-Techniktag Ruhr 2018

Techniktag für Fliese und Baustoffe: Ardex setzt theoretische Inhalte praktisch um

Witten, 26. Januar 2018. Gelungenes Zusammenspiel zwischen Theorie und Praxis: Beim 2. ARDEX-Techniktag für Fliese und Baustoffe in der VIP-Lounge des Vonovia Ruhrstadions wurde die neue Abdichtungsnorm für Innenräume gleich praktisch angewendet: Zwischen den einzelnen Vorträgen und Seminaren renovierten die Profis ein ganzes Bad nach der neuen Vorgabe. Über 250 interessierte Fliesenleger, Bauunternehmer und Architekten informierten sich über Neuigkeiten aus dem Wellnessbau – dort, wo sonst der VfL Bochum seine Heimspiele austrägt.

Gemeinsam mit sechs renommierten Industriepartnern Collomix, Gutjahr, Ragno, Marcrist, Rubi und Wedi gestaltete Ardex einen Techniktag mit interessanten Vorträgen rund um den Bau von Wellnessbereichen und gab dazu praktische Verarbeitungstipps. Der Vortrag von Prof. Dr. Uwe Meiendresch zum Thema „Fliesen vor Gericht – was ändert das neue Bauvertragsrecht“ rundete den Tagesablauf ab. „Die neue Abdichtungsnorm macht strengere Vorgaben für Abdichtungen bei Bädern, Schwimmbecken oder auf Balkonen. Vor allem in Bädern gibt es zahlreiche kritische Bereiche, die sicher abgedichtet werden müssen, da es sonst auch mittelfristig zu Schäden kommen kann. So ist der Auftrag zweifarbiger Dispersionsabdichtungen und der Einbau eines Schnittschutzes nach DIN vorgeschrieben“, erzählt Ardex-Gebietsleiter Klaus Schirm. „Deshalb haben wir das theoretische Wissen gleich angewendet und im Laufe des Tages ein ganzes Badezimmer nach der neuen Abdichtungsnorm renoviert.“

Die Ardex GmbH ist einer der Weltmarktführer bei hochwertigen bauchemischen Spezialbaustoffen. Als Gesellschaft in Familienbesitz verfolgt das Unternehmen seit mehr als 65 Jahren einen nachhaltigen Wachstumskurs. Die Ardex-Gruppe beschäftigt heute über 2.700 Mitarbeiter und ist in mehr als 50 Ländern auf allen Kontinenten präsent, im Kernmarkt Europa nahezu flächendeckend. Mit mehr als zehn großen Marken erwirtschaftet Ardex weltweit einen Gesamtumsatz von mehr als 720 Millionen Euro.

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Wellness pur: perfekte Bodenhaftung im 5-Sterne-Hotel Hohe Düne – durch Entkopplungssystem von Gutjahr

IndorTec Flexbone 2E von Gutjahr

Wellness pur: perfekte Bodenhaftung im 5-Sterne-Hotel Hohe Düne - durch Entkopplungssystem von Gutjahr

Bickenbach/Bergstraße, 18. Oktober 2017. Tausende Hotelgäste, Koffer und Taschen: Nach gut zehn Jahren stand im Hotel Hohe Düne am Yachthafen in Rostock-Warnemünde eine Vollsanierung der Eingangshalle an – unter erschwerten Bedingungen. Denn die Arbeiten mussten bei laufendem Hotelbetrieb über die Bühne gehen. Zudem war der Untergrund für die neuen großformatigen Natursteinplatten gerissen. Der Einsatz des neuentwickelten Entkopplungssystems IndorTec FLEXBONE 2E von Gutjahr half dabei, den engen Zeitplan einzuhalten – und Schäden in Zukunft vorzubeugen.

Der Yachthafen Hohe Düne in Rostock mit seinem Wellnesshotel und dem Kongresszentrum ist keine Anlage wie jede andere. In dem 2005 angelegten Areal hätten sogar die Segelwettbewerbe der Olympischen Sommerspiele 2012 stattgefunden, wenn die Stadt Leipzig mit ihrer Olympiabewerbung erfolgreich gewesen wäre.

Ein Hotel in solcher Lage zu sanieren, ist ebenfalls keine alltägliche Angelegenheit. Das gilt besonders, wenn die Arbeiten bei laufendem Hotelbetrieb durchgeführt werden müssen. Genau vor dieser Aufgabe stand Mathias Schreiber von „Bäder von Schreiber“ aus dem mecklenburgischen Sanitz. Er bekam den Auftrag, die rund 240 Quadratmeter große Eingangshalle des Tagungshotels Hohe Düne im Februar 2016 vollständig zu sanieren. Dazu musste sein Team den Natursteinboden der Halle komplett entfernen und anschließend neu verlegen. Der Hotelbetrieb am Yachthafen in Rostock-Warnemünde sollte dafür nicht unterbrochen werden.

Sanierung mit engem Zeitplan
Der Zeitplan war dementsprechend eng. „Für die Vollsanierung der Halle standen uns lediglich zehn Tage zur Verfügung. Unter normalen Umständen würden wir für ein solches Projekt fünf bis sechs Wochen einplanen“, sagt Mathias Schreiber. Daneben mussten die Handwerker besonders darauf achten, dass sie möglichst sauber und ohne großen Lärm agieren – schließlich fanden die Arbeiten in einem gut besuchten 5-Sterne-Hotel statt.

Großformatiger Natursteinbelag
Eine weitere Herausforderung für die Fliesenleger war die Verlegung des neuen Belags. Zum einen war der Untergrund halb gerissen und bestand aus unterschiedlichen Schichten. Zum anderen hatte sich der Bauherr für Großformate entschieden – die größten waren stolze 1,40 mal 1,80 Meter.

Bei einem Projekt unter solch speziellen Bedingungen musste Mathias Schreiber sich auf zweierlei verlassen können: auf eine gute Zusammenarbeit zwischen den Gewerken und auf perfekte Arbeitsmaterialien und Verlegesysteme.

Um die gute Zusammenarbeit konnte er sich selbst kümmern. Mathias Schreiber erinnert sich: „Wir haben alle Firmen vorher kontaktiert und die Arbeiten der verschiedenen Gewerke koordiniert. So lief es auch bei den Zuschneidearbeiten an den Natursteinplatten. Sie wurden abends gezeichnet und nachts geschnitten, um am folgenden Tag bereitzuliegen.“ Dabei half ihm, dass sein 2010 gegründeter Betrieb auf Gesamtkonzepte bei der Sanierung von der Planung bis zur Realisierung spezialisiert ist.

Entkopplungssystem für kritische Untergründe
Bei der Verlegung der großformatigen Natursteinfliesen – die einzelnen immerhin bis zu 120 Kilogramm schwer – verließ sich Mathias Schreiber auf das Entkopplungssystem IndorTec FLEXBONE 2E von Gutjahr. „Den Belag vom Unterboden zu trennen, war wegen des Zustands des Unterbodenbelags die größte Herausforderung“, erklärt Mathias Schreiber.

Das Entkopplungssystem wurde von Gutjahr für die Verlegung von Keramik- oder Natursteinbelägen im Innenbereich entwickelt. Das Besondere an IndorTec FLEXBONE-2E: Es wird schwimmend verlegt. Es entlüftet und entkoppelt also, ohne mit dem Untergrund verklebt zu werden. Deshalb kommt das System vor allem bei kritischen Untergründen zum Einsatz – etwa wenn der Untergrund gerissen ist. Zudem können Wechselbeläge, etwa im Ladenbau, mit diesem Entkopplungssystem ausgeführt werden.

„Die Technologie der schwimmend verlegten Entkopplung ist bereits seit 15 Jahren bewährt“, sagt Gutjahr-Geschäftsführer Ralph Johann. „Durch die lose Verlegung konnten im Hotel Hohe Düne die umfangreichen Untergrundarbeiten entfallen. Das war ein wichtiger Faktor bei dem Projekt, weil die beteiligten Handwerker unter großem Zeitdruck standen.“

Produktschulung half bei der Anwendung
Mathias Schreiber hatte das Entkopplungssystem ein Jahr zuvor auf einer Produktschulung von Gutjahr kennengelernt. Seitdem hatte er bei kleineren Projekten bereits damit gearbeitet. Bei der aufwendigen Sanierung der Rostocker Hotelhalle entschied er sich ebenfalls für dieses System. „Es gab mehrere Alternativen. Aber mit IndorTec FLEXBONE hatten wir die besten Erfahrungen gemacht und sind deshalb dabeigeblieben. Außerdem war die Beratung bei der Objektbegleitung durch den Gutjahr-Außendienst sehr gut“, lobt der Fliesenleger aus Sanitz.

Lohnender Einsatz
Der Einsatz hat sich gelohnt. Mit insgesamt zehn Mitarbeitern und dem Entkopplungssystem von Gutjahr gelang es dem Team von „Bäder von Schreiber“, den ambitionierten Zeitplan einzuhalten. Sogar als einmal das Material nicht vollständig geliefert wurde und die restlichen Zuschnitte erst in der Nacht eintrafen, schaffte das Team es, die Situation zu meistern.

Dass Mathias Schreiber die Hotelanlage von früheren Arbeiten schon gut kannte, war ebenfalls hilfreich. In den vergangenen Jahren hatte seine Firma dort bereits Schwimmbäder gefliest und Badezimmer saniert. Nun konnte er das schließlich erfolgreiche Sanierungskonzept für die Eingangshalle vorschlagen. Wer heute durch die Halle schreitet, um zum Yachthafen zu flanieren oder einfach den Blick auf die Ostsee zu genießen, kann sich kaum vorstellen, unter welchen Umständen noch vor Kurzem der Boden saniert wurde. Irgendwie doch eine olympiareife Leistung.

Gutjahr Systemtechnik mit Sitz in Bickenbach/Bergstraße (Hessen) entwickelt seit mehr als 25 Jahren Komplettlösungen für die sichere Entwässerung, Entlüftung und Entkopplung von Belägen – auf Balkonen, Terrassen und Außentreppen ebenso wie im Innenbereich und an Fassaden. Herzstück der Systeme sind Drainage- und Entkopplungsmatten. Passende Drainroste, Randprofile und Rinnen sowie Abdichtungen und Mörtelsysteme ergänzen die Produktpalette. Mittlerweile werden die Produkte von Gutjahr in einer Vielzahl europäischer Länder eingesetzt. Zudem hat das Unternehmen bereits mehrere Innovationspreise erhalten und wurde 2012 als Top 100-Unternehmen ausgezeichnet.

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Von hohen Werten nicht täuschen lassen: Welche Drainagen schützen vor Starkregen?

Wasserableitvermögen von Drainagematten

Von hohen Werten nicht täuschen lassen: Welche Drainagen schützen vor Starkregen?

Bickenbach/Bergstraße, 13. September 2017. Starkregen und Unwetter verursachten 2016 in Deutschland Schäden in Höhe von 2 Milliarden Euro, meldet die deutsche Versicherungswirtschaft. Grund genug, sich zu schützen, bevor der Schaden am Gebäude überhaupt eintritt. Hier hilft etwa die Entwässerung schwellenfreier Übergänge an Balkon- und Terrassentüren. Welche Entwässerungssysteme die plötzlichen Wassermassen wirklich aus dem Gebäude halten, ist aber häufig nicht klar. Gutjahr hat das Wasserableitvermögen seiner Drainagesysteme wiederholt testen lassen – und Bestwerte erhalten.

Extreme Wetterlagen mit plötzlichem Starkregen liefern inzwischen regelmäßig erschreckende Bilder. Die Behörden reagieren darauf: So entwickeln die Umweltministerien der Länder Starkregenkonzepte, um die Städte und Gemeinden wetter- und klimafest zu machen – etwa mithilfe spezieller Starkregen-Karten. Doch auch privat lässt sich einiges tun. Denn die immer häufiger auftretenden Wassermassen bedeuten nicht nur eine Herausforderung für öffentliche Gebäude und den Verkehr, sondern auch für das private Eigenheim.

Komfortable Übergänge
Eine besondere Herausforderung ist dabei der zunehmende Wunsch, barrierefrei zu wohnen. Schwellenfreie Übergänge sorgen für einen höheren Komfort in den eigenen vier Wänden und erlauben es, im Alter möglichst lange in der vertrauten Umgebung leben zu können. In Neubauten sind sie häufig Standard. Bei älteren Gebäuden sieht das anders aus: Bei weniger als einem Viertel aller Wohnungen im Bestand sind Balkone oder Terrassen schwellenfrei ausgeführt, ergab 2014 eine Umfrage im Auftrag des Entwässerungsspezialisten Gutjahr.

Kritisches Detail
Um hier nachzurüsten, müssen besondere Lösungen gefunden werden. Denn die Abdichtung allein kann nach den Flachdachrichtlinien die Dichtheit im Türbereich nicht sicherstellen. Das anfallende Wasser muss also schnell und rückstaufrei abgeführt werden. Kies und Splitt sind bei barrierefreien Schwellen als alleinige Entwässerungsschicht unter Plattenbelägen ungeeignet, wie Untersuchungen der Institute SKZ Würzburg und Kiwa TBU zeigen. Durch die unzureichende Drainkapazität droht der Rückstau von Wasser in der Konstruktion und damit die Durchfeuchtung von Innenräumen. Schließlich müssen bei Starkregen innerhalb weniger Minuten die Wassermengen eines Jahrhundertregens aufgenommen werden. Die beste Wasserableitfähigkeit weisen dagegen industriell gefertigte Drainagesysteme auf.

Realitätsfremde Abflusswerte
Der Einsatz von Drainrosten und Flächendrainagen hat sich in der Praxis bewährt und ist allgemein anerkannte Regel der Technik. Das Problem: Die Hersteller arbeiten häufig mit irreführenden Abflusswerten, und die angegebenen Werte liegen oft weit auseinander. So leiten nach Herstellerangaben 8 mm dicke Drainagematten verschiedener Hersteller ein Wasservolumen zwischen 0,5 und über 3 l/(m x s) ab.

Für die erstaunlichen Differenzen gibt es einen Grund – aber keinen guten: Viele Hersteller geben ein „Wasserabflussvermögen geprüft nach DIN EN ISO 12958“ an. Die Norm sieht aber die Messung in einer genormten Prüfanlage mit 100 % oder 10 % Gefälle vor (Gradient für das Gefälle wird mit 1,0 oder 0,1). „Deshalb erreicht man hier natürlich die höchsten Werte“, erklärt Gutjahr-Geschäftsführer Ralph Johann. „Ein Wasserabflussvermögen bei 100 % oder 10 % Gefälle anzugeben, ist für Balkon- und Terrassenbeläge jedoch völlig realitätsfremd. Eine Neigung von 1 bis 2 % entspricht vielmehr der Praxis“, so der Gutjahr-Experte weiter. Leider messen nur wenige Hersteller die Leistungsfähigkeit ihrer Drainagen bei diesem Gefälle.

Bestwerte für Flächendrainagen von Gutjahr
SKZ Würzburg und Kiwa TBU haben deshalb verschiedene unter Außenbelägen verlegte Flächendrainagen unter einheitlichen Bedingungen und einem realistischen Gefälle von 1,5 % getestet. Das Ergebnis: Beim Vergleich von zwölf verschiedenen Flächendrainagen unterschiedlicher Hersteller schnitten die Flächendrainagen AquaDrain EK, AquaDrain HU und AquaDrain T+ von Gutjahr ausgezeichnet ab und erzielten jeweils Bestwerte.

Fazit: Planer und Verarbeiter dürfen sich von hohen Werten beim Wasserabflussvermögen nicht täuschen lassen. Diese sind nur verlässlich, wenn der Hersteller exakte Angaben zum Prüfgefälle macht. Wer einen Prüfbericht verlangt, ist auf der sicheren Seite – auch hinter einem barrierefreien Übergang.

Broschüre zum Wasserableitvermögen
Gutjahr hat die Ergebnisse der Untersuchung von SKZ Würzburg und Kiwa TBU zusammengefasst. Die Broschüre „Aktuelle Untersuchung zum Wasserableitvermögen von Flächendrainagen auf Balkonen und Terrassen“ können Interessierte unter www.gutjahr.com/WAV herunterladen oder per Email an marketing@gutjahr.com bestellen.

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Immer einfach erklärt: Kurzfilme von Gutjahr geben Tipps für die Verlegearbeit

Gutjahr Technik Tipps

Immer einfach erklärt: Kurzfilme von Gutjahr geben Tipps für die Verlegearbeit

Bickenbach/Bergstraße, 3. August 2017. Wie funktioniert das Gutjahr ProFin Baukastensystem? Was macht die perfekte MorTec SOFT-Fuge aus? Und auf welche Weise verbindet man AquaDrain FLEX-Drainroste miteinander? Auf diese und viele andere Fragen bietet Gutjahr Antworten im Videoformat: In der neuen Tutorialserie „Technik Tipps“ können sich Verleger Anregungen und Tricks für den Arbeitsalltag abschauen. Insgesamt fünf Kurzfilme sind zur Zeit in der Videothek auf www.gutjahr.com und im Gutjahr-Youtube-Kanal verfügbar – und es kommen immer wieder neue hinzu.

Angefangen hat es mit den AquaDrain FLEX-Drainrosten. „Unsere Vertriebsmitarbeiter wurden oft mit der Frage konfrontiert, wie man die Drainroste am besten miteinander verbinden kann“, erzählt Carolin Hampl, bei Gutjahr für digitale Medien zuständig. „Um solche Fragen möglichst hilfreich zu beantworten, hatten wir uns deshalb dazu entschieden, Kurzfilme zu drehen.“ Das kam gut bei den Händlern und Verarbeitern an – die Gutjahr Technik Tipps waren geboren. Insgesamt fünf Tutorials gibt es inzwischen auf der Gutjahr-Website: Über die Herstellung von Schablonen als Sonderanfertigung, die perfekte Linienentwässerung mit AquaDrain FLEX, alles zum Profilbaukastensystem, die perfekte MorTec SOFT-Fuge und den Umgang mit der Drainmattenschere. Weitere Technik-Tipps sind für Herbst schon in Planung. „Händler und Verarbeiter können übrigens auch selbst Themenvorschläge machen – einfach eine Email an marketing@gutjahr.com schicken“, so Carolin Hampl.

Direkt zu den Gutjahr Technik Tipps: www.gutjahr.com/techniktipp

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10 Jahre barrierefreie Übergänge: Maßgeschneidert und sicher von Gutjahr

Drainrost-System AquaDrain BF-FLEX

10 Jahre barrierefreie Übergänge: Maßgeschneidert und sicher von Gutjahr

Bickenbach/Bergstraße, 13. Juli 2017. Einen regelgerechten Übergang vom Außenbereich in den Innenraum schaffen: Das ist eines der kritischsten Details bei Neubau und Sanierung überhaupt. Gutjahr hält seit zehn Jahren mit dem Drainrost-System AquaDrain BF-FLEX maßgeschneiderte Lösungen für barrierefreies Bauen bereit – und hat diese immer wieder weiterentwickelt. Inzwischen bietet der Entwässerungsspezialist längst nicht nur Lösungen für barrierefreie Übergänge in Sonderformaten, sondern auch Drainroste mit besonderen Design- und Materialveredelungen.

Der Einsatz von Drainrosten hat sich bewährt. Oberflächenwasser auf Balkonen und Terrassen lassen sie schnell und sicher ablaufen. Problematisch wird es, wenn nicht nur ein regelgerechter, sondern ein gleichzeitig barrierefreier Übergang zum Innenraum geschaffen werden soll.

Widersprechende Normen
Das ist für das Handwerk eine große Herausforderung – nicht zuletzt weil sich die Regelwerke widersprechen. Denn nach DIN 18195 „Bauwerksabdichtungen“ sind Abdichtungen 15 cm über der wasserführenden Ebene – also dem Belag – anzuordnen, um ein Hinterlaufen der Abdichtung zu vermeiden. Damit entstehen im Türbereich hohe Schwellen. Im Gegensatz dazu sind laut DIN 18040 „Barrierefreies Bauen“ untere Türanschläge und Schwellen jedoch nicht zulässig. Nur wenn sie technisch nicht vermeidbar sind, dürfen sie bis zu 2 cm hoch sein.

Allerdings erlauben die Abdichtungsnormen ausdrücklich auch barrierefreie Übergänge – unter einer Voraussetzung: Es müssen besondere Maßnahmen ergriffen werden. Dazu gehört der Einbau von Drainrosten im Schwellenbereich, die das Wasser schnell aus dem kritischen Bereich „abtransportieren, beispielsweise AquaDrain BF-FLEX.

Integrierte Rampenfunktion: Lösung für barrierefreies Bauen
Das Drainrost-System von Gutjahr hat eine integrierte Rampenfunktion. Dank eines besonderen Drehfußsystems kann das speziell für barrierefreie Übergänge entwickelte Produkt schräg eingestellt werden – bis zu einer Neigung von 6 %. Durch die rampenartige Ausrichtung liegt die Oberkante der Abdichtung über dem Belagsniveau, das Wasser wird sicher abgeleitet und am Eindringen in den Innenraum gehindert.

„Wichtig ist jedoch, dass auch der Rest des Aufbaus stimmt“, sagt Gutjahr-Geschäftsführer Ralph Johann. Deshalb ist AquaDrain BF-FLEX als Komplettsystem mit den leistungsfähigen Flächendrainagen von Gutjahr angelegt. „Der beste Drainrost bringt nichts, wenn das Wasser nicht schnell und sicher abtransportiert wird, wie es die Normen fordern.“ Für zwei dieser Komplettsysteme bietet Gutjahr sogar eine 6-jährige Funktionsgarantie auf die Entwässerungsleistung.

Moderne Varianten: Barrierefreie Übergänge mit besonderem Design
Mit dem steigendem Interesse von Planern und Bauherren an schwellenfreien Lösungen sind auch die Anforderungen an Materialien und Design gestiegen. Gutjahr hat in diesem Bereich immer wieder Trends gesetzt, zuletzt mit einer designorientierten Drainrostauflage in eleganter Edelstahl-Schattenoptik – AquaDrain Shadowline. „Die klassische Gitterrostoptik der Drainroste passt nicht immer zur Gestaltung von Balkon oder Terrasse – etwa bei hochwertigen Natursteinen oder großformatigen Fliesen“, so Ralph Johann. Bei AquaDrain Shadowline sind die vertikalen Flächen schwarz und die horizontalen Flächen geschliffenes Edelstahl. Dadurch ergibt sich eine sehr hochwertige Optik.

Unter www.gutjahr.com finden Planer und Verarbeiter neben dem gesamten Drainroste-Sortiment von Gutjahr auch Informationen rund um Einsatzmöglichkeiten, Normen und Richtlinien sowie praktische Einbaubeispiele – auch mit individuellen Sonderlösungen.

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10 Jahre nach der Sanierung: makelloser Naturstein vor Unternehmenszentrale – dank Gutjahr-Flächendrainagen

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10 Jahre nach der Sanierung: makelloser Naturstein vor Unternehmenszentrale - dank Gutjahr-Flächendrainagen

Bickenbach/Bergstraße, 4. Juli 2017. Naturstein im Außenbereich – erstmal schön und edel anzusehen. Doch Staunässe führt oft im Laufe der Zeit zu unschönen Flecken. Nicht so in der Unternehmenszentrale des europäischen Technologie-Unternehmens Arbonia-Forster-Holding AG (AFG) im Kanton Thurgau in der Schweiz. Im Eingangsbereich und auf den Außentreppen der Konzernzentrale wurde vor fast zehn Jahren Valser Quarzit verarbeitet. Unter dem Belag sorgen spezielle Drainagesysteme dafür, dass die Steine dauerhaft repräsentativ bleiben – und bis heute makellos aussehen.

Innovation, Qualität und Offenheit: Das sind die wichtigen Punkte der Unternehmensphilosophie von AFG – und die sollten sich auch in dem Büroneubau von 2008 widerspiegeln. Das Architektenbüro plante deshalb mit qualitativ hochwertigen Produkten und Materialien, darunter Valser Quarzit für den Außenbereich. Doch dieser hochwertige Belag hat – wie alle Natursteine – einen grundlegenden Nachteil: Er reagiert empfindlich auf Staunässe. Das führt im schlimmsten Fall zu hässlichen Ausblühungen und Feuchteflecken.

Dass der hochwertige Naturstein hier auch nach fast zehn Jahren immer noch makellos aussieht, liegt an den intelligenten Drainagematten des Spezialanbieters Gutjahr: So hatte der Verarbeitungsbetrieb Peterer Natursteine (St. Gallen) die kapillarpassive Natursteindrainage AquaDrain EK für die Flächen und die Stufendrainage AquaDrain SD für die Treppen verarbeitet. Denn Einkornmörtel alleine – oft die übliche Verlegeart – reicht nicht aus, um Schäden langfristig zu verhindern. Untersuchungen belegen, dass diese Mörtel kapillaraktiv sind und Stauwasser zurück an die Oberfläche transportieren. Außerdem sintern die Randbereiche durch lösliche Kalke im Mörtel mit der Zeit zu. Ausblühungen und Feuchteflecken sind die Folge. Die Gutjahr-Drainagesysteme wurden als zusätzlicher „Schadensverhinderer“ eingesetzt.

Flächendrainage speziell für Naturstein
Die bei AFG eingesetzte Drainmatte AquaDrain EK stelzt den Belag großflächig auf. Die Drainkanäle bilden einen definierten Hohlraum, das Wasserableitvermögen der Gesamtkonstruktion verbessert sich um das bis zu 20fache. Gleichzeitig konnte der Natursteinbelag schneller abtrocknen, weil die Konstruktion hinterlüftet ist. AquaDrain EK verfügt über ein spezielles Gittergewebe, das dauerhaft wasserdurchlässig bleibt – ohne dass die löslichen Kalke im Einkornmörtel das Gewebe zusetzen.

Die Funktionsweise von AquaDrain SD ist ähnlich. Im Gegensatz zur Flächendrainage besteht das System allerdings aus vorgeformten Winkelelementen – die Matten müssen also nicht extra für die Treppen zugeschnitten werden. Fachbetrieben bietet Gutjahr für beide Systeme eine 6-jährige Gewährleistung.

Schwellenfreie Übergänge als Stilmerkmal
Eine weitere Herausforderung beim Bau der AFG-Zentrale waren die Übergänge von außen nach innen. Sie sollten schwellenfrei sein und gleichzeitig zum restlichen Erscheinungsbild passen. Die pfiffige Lösung: AquaDrain Flex Drainroste von Gutjahr, die speziell für bequeme, regelgerechte Übergänge konzipiert wurden, kombiniert mit dem Valser Quarzit. Die Gitterrostauflage der Drainroste wurde durch gefrästen Naturstein ersetzt, die Funktionalität der Drainroste blieb bestehen. Dadurch wird das Wasser bis heute gezielt abgeleitet und gelangt nicht in den Innenraum.

Gutjahr Systemtechnik mit Sitz in Bickenbach/Bergstraße (Hessen) entwickelt seit mehr als 25 Jahren Komplettlösungen für die sichere Entwässerung, Entlüftung und Entkopplung von Belägen – auf Balkonen, Terrassen und Außentreppen ebenso wie im Innenbereich und an Fassaden. Herzstück der Systeme sind Drainage- und Entkopplungsmatten. Passende Drainroste, Randprofile und Rinnen sowie Abdichtungen und Mörtelsysteme ergänzen die Produktpalette. Mittlerweile werden die Produkte von Gutjahr in einer Vielzahl europäischer Länder eingesetzt. Zudem hat das Unternehmen bereits mehrere Innovationspreise erhalten und wurde 2012 als Top 100-Unternehmen ausgezeichnet.

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Ein neuer Belag für den Marienplatz in München: perfekte Entwässerung durch Flächendrainage von Gutjahr

AquaDrain HB

Ein neuer Belag für den Marienplatz in München: perfekte Entwässerung durch Flächendrainage von Gutjahr

Bickenbach/Bergstraße, 11. Mai 2017. Bei der Sanierung des Münchener Marienplatzes mussten die Handwerker Rücksicht auf den historischen Ort nehmen. Um den Natursteinboden zu verlegen, standen lediglich kurze Zeitfenster zur Verfügung. Weil auf dem Platz regelmäßig Feste und Feiern stattfinden, wurde er immer nur abschnittweise gesperrt. Zur Sanierung gehörte auch der Einbau eines neuen Drainagesystems. Der Einsatz der effektiven Flächendrainage AquaDrain HB von Gutjahr half, den Zeitplan einzuhalten. Rechtzeitig vor dem Oktoberfest 2016 waren die Arbeiten erfolgreich abgeschlossen.

Traditionsreichere Plätze als den Münchener Marienplatz gibt es kaum in Deutschland. Im 12. Jahrhundert wurde er angelegt, seit den Olympischen Spielen 1972 ist er eine Fußgängerzone und bis heute das Zentrum der Innenstadt. Touristen warten hier täglich auf das Glockenspiel am Neuen Rathaus, der Platz beherbergt den heimeligen Christkindlmarkt sowie die regelmäßigen Meisterfeiern von Bayern München, und täglich streben Tausende zum unterirdischen U- und S-Bahnhof.

Natursteinbelag abschnittweise ausgetauscht
Es war alles andere als eine alltägliche Aufgabe, den Natursteinbelag eines solch historischen Ortes zu sanieren. Der alte Belag musste auf einer Fläche von 2.600 qm entfernt und anschließend einer neuer verlegt werden. Dabei galt es, den Charakter des insgesamt 100 Meter langen und 50 Meter breiten Platzes zu bewahren. Die Arbeiten führte das beauftragte Straßen- und Pflasterbauunternehmen abschnittweise aus. Denn der belebte Platz in der Mitte Münchens sollte auch während der Sanierungsphase weiter genutzt werden. Gesperrt wurde deshalb immer nur der Teil des Platzes, auf dem die Arbeiten gerade stattfanden.

Kurze Zeitfenster wegen Oktoberfest und Meisterfeiern
Eine weitere Herausforderung war die Zeitplanung. Die Sanierungsarbeiten auf dem Marienplatz waren langwierig: Sie begannen im Sommer 2014 und dauerten mehr als zwei Jahre. Die Handwerker mussten dabei Rücksicht auf Feste wie den Weihnachtsmarkt oder die Meisterfeiern von Bayern München nehmen. Auch den jährlichen Besucheransturm zum Oktoberfest musste der Marienplatz weiterhin verdauen. Großräumige und längerfristige Sperrungen des Platzes waren nicht möglich. Für die Verlegung des Natursteinbodens standen somit nur sehr kurze Zeitfenster zur Verfügung.

Einbau einer Drainagematte
Als Bodenbelag kam ein 12 Zentimeter starker Granit aus Spanien und Portugal zum Einsatz. Die großformatigen Platten waren 100 Zentimeter lang und 40 bis 60 Zentimeter breit. Der Wunsch des Bauherren: Der Belag sollte in gebundener Bauweise auf Drainmörtel verlegt und anschließend mit einem Pflasterfugenmörtel verfugt werden.

Da aber Wasser über die Fugen in die Konstruktion gelangen kann, musste für ausreichende Entwässerung gesorgt werden. Der beratende Gutachter empfahl AquaDrain HB. Diese Flächendrainage hat Gutjahr speziell für die Entwässerung hochbelasteter Fahrbeläge entwickelt. „Das System besitzt Drainkanäle, über die Sickerwasser gezielt abgeführt wird. Dadurch schützt die Drainage vor Frostschäden“, erklärt Gutjahr-Geschäftsführer Ralph Johann. „Außerdem trocknet die gesamte Konstruktion schneller ab. Das ist gerade bei empfindlichen Natursteinbelägen ein Vorteil.“

Entwässerung hochbelastbarer Fahrbahnbeläge
AquaDrain HB ist als Teil eines hochbelastbaren Fahrbahnbelags geeignet, etwa auf Parkhausdachflächen oder in Fußgängerzonen. Ein Beispiel ist der Marienplatz der bayerischen Landeshauptstadt.

Dort wurde dann auf der Drainmatte eine zementäre Drainmörtelschicht aufgebracht. Zur Herstellung der rückseitigen Kontaktschicht wurden die schweren Natursteinplatten mit einer Hebevorrichtung in eine Haftschlämme eingetaucht und anschießend in den frischen Drainmörtel eingebettet. Am Schluss folgte die Verfugung.

Marienplatz wieder in vertrauter Gestalt
Die Verlegearbeiten auf dem Marienplatz konnten im September 2016 beendet werden, rechtzeitig vor dem Beginn des Oktoberfests. Bauherr und Handwerker waren zufrieden mit den Arbeiten auf dem runderneuerten Platz. Und die Einwohner und Touristen freuen sich, dass sie ihren Münchener Lieblingsplatz in vertrauter Gestalt wiederhaben: als Treffpunkt für einen Streifzug durch München oder für das nächste Fest – jetzt wieder auf sicherem und perfekt entwässertem Boden.

www.gutjahr.com/marienplatz

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Schneller verarbeiten – auch bei kleinen Flächen: Verbundentkopplung von Gutjahr jetzt als 5-Meter-Rolle

IndorTec FLEXBONE VA

Schneller verarbeiten - auch bei kleinen Flächen: Verbundentkopplung von Gutjahr jetzt als 5-Meter-Rolle

Bickenbach/Bergstraße, 30. März 2017. Großformate liegen nach wie vor im Trend. Doch vor allem auf kritischen Untergründen können sich schnell Spannungen aufbauen. Die Folge sind Schäden und hoher Sanierungsaufwand. Um das zu verhindern, hat Gutjahr die Entkopplungsmatte IndorTec FLEXBONE VA entwickelt. Dank patentierter Knochenstruktur lässt sie sich bis zu 30 Prozent schneller verarbeiten als vergleichbare Systeme. Extra für kleine Flächen gibt es das innovative System ab sofort auch als 5-Meter-Rolle.

Die innovative Knochenstruktur der Entkopplungsmatte nimmt Verformungen auf und neutralisiert sie. Das ist möglich, weil der Mörtel nur an den Rundungen der „Knochen“ arretiert. Weiterer Vorteil der Struktur: Es geht viel schneller und kraftschonender. „Die Matte lässt sich mit einem Wisch ausspachteln, da sich der Klebemörtel optimal in der offenen Knochenstruktur verteilt. Sie lässt sich dadurch bis zu 30 Prozent schneller verarbeiten als vergleichbare Systeme“, sagt Gutjahr-Geschäftsführer Ralph Johann. Besonders praktisch: IndorTec FLEXBONE VA wird ab sofort auch als 5-Meter-Rolle für kleine Flächen angeboten.

Perfekt bei Sanierung und Termindruck
Nicht nur bei Großformaten lohnt sich der Einsatz von IndorTec FLEXBONE VA. Als Verbundentkopplung bei hochbelasteten Böden oder als Verbundabdichtung in Nassbereichen kommt die Gutjahr-Lösung perfekt zum Einsatz. Denn wer bei der Sanierung oder Termindruck im Neubau auf kritischen Untergründen direkt verklebt, muss mit Schäden rechnen. „Das Entkopplungssystem bietet gerade in diesen Fällen große Sicherheit, weil es eine ausgezeichnete Haftzug- und Haftscherwerte aufweist“, sagt Gutjahr-Geschäftsführer Ralph Johann.

IndorTec FLEXBONE im Überblick:
– IndorTec FLEXBONE ist ein Entkopplungssystem für Keramik und Naturstein im Innenbereich.
– Dank seiner patentierten Knochenstruktur ist IndorTec FLEXBONE besonders flexibel und nimmt dreimal mehr Bewegungen auf als vergleichbare Systeme.
– Die GripLock-Technologie sorgt für eine ideale Verkrallung des Klebers mit der Entkopplungsmatte und damit für sehr gute Haftzugwerte.
– IndorTec FLEXBONE VA kann auch als Verbundabdichtung im Nassbereich eingesetzt werden.
– Das auf der Unterseite aufkaschierte Dampfdruck-Ausgleichsvlies gewährleistet eine gleichmäßige Verteilung von Restfeuchte aus dem Untergrund.

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