Tag Archives: Haftpflichtversicherung

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Wohnwagen-Anhänger braucht eigene Versicherung

R+V-Infocenter: Versicherungsschutz des Zugfahrzeugs gilt nicht für den Anhänger

Wohnwagen-Anhänger braucht eigene Versicherung

Wiesbaden, 12. Juli 2018. Urlaubszeit: In den Sommermonaten rollt die Reisewelle – darunter zahlreiche Wohnwagen-Anhänger. Doch wenn ein Unfall passiert, bleibt der Besitzer mitunter auf dem Schaden sitzen, warnt das R+V-Infocenter. Denn der Wohnwagen gilt als eigenes Fahrzeug – und ist nicht mit dem Zugfahrzeug versichert.

Hohes Unfallrisiko
Fehlende Routine, Spurrillen oder Bodenwellen: Die Fahrt mit dem Wohnwagen-Anhänger ist riskant. Trägt das Gefährt bei einem Unfall Schäden davon, kann das für den Halter teuer werden. „Wie beim Auto deckt auch bei einem Wohnwagen nur die Vollkaskoversicherung Unfallschäden am eigenen Fahrzeug ab“, sagt Karl Walter, Abteilungsdirektor Kfz-Schaden bei der R+V Versicherung. Allerdings braucht der Anhänger eine eigene Vollkaskoversicherung. „Der Schutz des Zugfahrzeugs gilt nicht für den Anhänger.“

Während die Kaskoversicherung jedoch freiwillig ist, benötigen Wohnwagen-Anhänger – wie alle anderen Fahrzeuge auch – für die Zulassung zum Straßenverkehr immer eine Haftpflichtversicherung. „Diese ist gesetzlich vorgeschrieben“, so R+V-Experte Walter.

Das R+V-Infocenter wurde 1989 als Initiative der R+V Versicherung in Wiesbaden gegründet. Es informiert regelmäßig über Service- und Verbraucherthemen. Das thematische Spektrum ist breit: Sicherheit im Haus, im Straßenverkehr und auf Reisen, Schutz vor Unfällen und Betrug, Recht im Alltag und Gesundheitsvorsorge. Dazu nutzt das R+V-Infocenter das vielfältige Know-how der R+V-Fachleute und wertet Statistiken und Trends aus. Zusätzlich führt das R+V-Infocenter eigene Untersuchungen durch: Die repräsentative Langzeitstudie über die „Ängste der Deutschen“ ermittelt beispielsweise bereits seit 1992 jährlich, welche wirtschaftlichen, politischen und persönlichen Themen den Menschen am meisten Sorgen bereiten.

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Hunde im Büro: Versicherungsschutz prüfen

R+V-Infocenter: Schäden sind nicht automatisch versichert

Hunde im Büro: Versicherungsschutz prüfen

Wiesbaden, 14. Juni 2018. Hundesitter oder Gassigeher: Wer passt während der Arbeitszeit auf Bello auf? Für Arbeitnehmer ist es praktisch, wenn sie ihren Vierbeiner mit ins Büro nehmen dürfen. Doch Schäden, die das Tier dort anrichtet, sind nicht automatisch versichert, warnt das Infocenter der R+V Versicherung.

Hunde brauchen eigene Haftpflichtversicherung
Eine private Haftpflichtversicherung deckt meist nur Schäden durch Katzen, Kaninchen oder andere kleine Haustiere ab. Für Hunde gibt es Zusatzversicherungen, die der Halter extra abschließen muss. In einigen Bundesländern ist das sogar gesetzlich vorgeschrieben. „Diese Hundehalterhaftpflichtversicherung springt beispielsweise ein, wenn der Hund bei der Begrüßung den Laptop vom Tisch reißt oder die teure Handtasche der Kollegin anknabbert“, sagt Ferenc Földhazi, Haftpflichtexperte bei der R+V Versicherung. „Auch wenn ein Kollege mit dem Hund spazieren geht und dabei etwas passiert, übernimmt diese Versicherung in der Regel die Kosten.“

Arbeitgeber muss zustimmen
Dennoch sollten die Hundehalter Schäden soweit es geht im Vorfeld vermeiden – und damit Ärger mit Kollegen, Kunden und Lieferanten. Dazu gehört, dass das Tier gut erzogen und für das Arbeitsleben geeignet ist. „Ein Hund, der ausgeglichen ist und auf viele Menschen und Hektik entspannt reagiert, kann positive Auswirkungen auf das Arbeitsleben haben. Das haben schon viele Studien gezeigt“, sagt R+V-Experte Földhazi. Allerdings sollte Frauchen oder Herrchen darauf achten, dass ihr Begleiter genügend Auslauf und Bewegung hat. Zudem sollte er gut einige Zeit alleine bleiben können. Wichtig zu wissen: Wer seinen Hund mit an den Arbeitsplatz nehmen möchte, braucht dafür die Genehmigung seines Arbeitgebers.

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„Versicherung für Leihboote“ – Verbraucherfrage der Woche der ERGO Versicherung

Gut beraten von den Experten der ERGO Group

Karl M. aus Oberstdorf:
Wir möchten uns im Urlaub gerne ein Boot ausleihen. Brauchen wir dafür eine spezielle Versicherung?

Tanja Cronenberg, Versicherungsexpertin von ERGO:
Für alle Schäden, die eine Person im Alltag an Dritten verursacht, kommt grundsätzlich die Privat-Haftpflichtversicherung auf. Dazu zählen auch Schäden, die ein Hobbykapitän mit geliehenen Wasserfahrzeugen bis zu einer Motorstärke von 75 kW, zum Beispiel einem kleinen Motorboot, verursacht. Rammt er versehentlich mit seinem Gefährt ein anderes Boot, ist dies in der Regel abgesichert. Möchten sich Urlauber ein motorisiertes Boot oder einen Jetski mit einer Motorstärke von über 75 kW ausleihen, ist bei vielen Vermietern außerdem bereits eine entsprechende Wassersporthaftpflichtversicherung im Mietpreis inbegriffen oder gegen Aufpreis zu erhalten. Ist dies nicht der Fall, benötigt der Hobbykapitän eine eigene. Eine Auskunft darüber gibt der Bootsvermieter. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, kann sich auch vorher bei seinem Versicherer informieren, welche Schäden im Rahmen der Privat-Haftpflichtversicherung abgedeckt sind.
Anzahl der Anschläge (inkl. Leerzeichen): 933

Weitere Ratgebertexte stehen für Sie unter www.ergo.com/ratgeber bereit. Sie finden dort aktuelle Beiträge zur freien Nutzung.

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Bitte geben Sie bei Verwendung des bereitgestellten Bildmaterials die „ERGO Group“ als Quelle an.

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Über die ERGO Versicherung
Mit Beitragseinnahmen von 3,3 Mrd. Euro im Jahr 2016 zählt die ERGO Versicherung zu den führenden Schaden-/Unfall-Versicherern am deutschen Markt. Sie bietet ein umfangreiches Portfolio von Produkten und Serviceleistungen für den privaten, gewerblichen und industriellen Bedarf an. Ihre zertifizierte Schadenregulierung sorgt für die zügige Abwicklung von Schadenmeldungen. Unter der Marke D.A.S. bietet die ERGO Versicherung seit 2015 auch Rechtsschutzprodukte an. Sie verfügt über mehr als 160 Jahre Erfahrung.
Die Gesellschaft gehört zu ERGO und damit zu Munich Re, einem der weltweit führenden Rückversicherer und Risikoträger.
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ARAG SE und Forschungsstelle IT-Recht und Netzpolitik: Alternativ-Vorschlag zum Netzwerkdurchsetzungsgesetz

ARAG SE und Forschungsstelle IT-Recht und Netzpolitik: Alternativ-Vorschlag zum Netzwerkdurchsetzungsgesetz

(Bildquelle: Adobe Stock)

Kelkheim, 05. April 2018

Seit dem 1. Januar 2018 ist das Netzwerkdurchsetzungsgesetz (NetzDG) in Kraft. Experten sprechen von einem „Schnellschussgesetz“ und sorgen sich, dass das Gesetz dazu führe, die Meinungsfreiheit im Netz einzuschränken. Die ARAG SE arbeitet daher zusammen mit der Forschungsstelle für IT-Recht und Netzpolitik der Universität Passau daran, eine Alternative zum umstrittenen Netzwerkdurchsetzungsgesetz zu formulieren.

Durch das neue Netzwerkdurchsetzungsgesetz sollen die Anbieter sozialer Netzwerke, wie Twitter, Facebook und YouTube, verpflichtet werden, offensichtlich rechtswidrige Inhalte, über die sich jemand beschwert hat, innerhalb von 24 Stunden zu entfernen oder zu sperren. Für nicht offensichtlich rechtswidrige Inhalte gilt eine Frist von sieben Tagen. Tun die Betreiber der Plattformen dies nicht, drohen ihnen Bußgelder in Millionenhöhe.

Kritiker bezweifeln, dass das Gesetz dem Schutz des Persönlichkeitsrechts im Internet gerecht werde, sondern fürchten eher, es schränke nur die Meinungsfreiheit ein. Denn aus ihrer Perspektive gehört die Entscheidung, was man sagen darf und was nicht, in die Hände professioneller Juristen – und soll nicht von (oftmals) Nicht-Juristen, die Bußgelder fürchten, getroffen werden.

Die ARAG SE arbeitet daher zurzeit zusammen mit der Forschungsstelle für IT-Recht und Netzpolitik der Universität Passau daran, eine Alternative zum umstrittenen Netzwerkdurchsetzungsgesetz zu formulieren.

Rechtliche Entscheidungen sollen Gerichte treffen

Der Leiter der Forschungsstelle für IT-Recht und Netzpolitik an der Universität Passau, Prof. Dr. Dirk Heckmann, hat gemeinsam mit der Geschäftsführerin der Forschungsstelle, Anne Paschke, einen Alternativentwurf entwickelt, wie das Persönlichkeitsrecht im Internet besser geschützt werden könnte – ohne die Meinungsfreiheit potenziell einzuschränken.

Zentraler Punkt des Vorschlages ist eine Neuregelung des Telemedienrechts. Provider und Plattformbetreiber sollen Inhalt nicht löschen, sondern stattdessen Maßnahmen entwickeln, mit deren Hilfe problematische Inhalte als solche kenntlich gemacht werden können. Statt die Inhalte zu löschen, sollen die gemeldete Inhalte dokumentiert werden. Später kann ein Gericht dann entscheiden, ob diese eine Ehrverletzung, eine Beleidigung oder eine freie Meinungsäußerung darstellen. Damit wird die Entscheidung darüber, was man sagen darf, wieder in die Hände der Gerichte gegeben. Dies schützt vor übereilten Löschungen und erhält so das Recht auf Meinungsfreiheit.

Besserer Schutz der Persönlichkeitsrechte durch Straftatbestand „Cybermobbing“

Schwere Beleidigung und Verleumdungen kann man bereits mit den bisherigen Möglichkeiten des Strafrechts verfolgen. Der Alternativvorschlag sieht vor, schwere Ehrverletzung im Internet zusätzlich als eigenen Tatbestand ins Strafgesetz aufzunehmen, bei dem es zu einer Strafverschärfung kommt, falls das Opfer Selbstmord begangen hat. Gleichzeitig sieht der Vorschlag vor, den Opferschutz zu verbessern, indem die Betroffenen einen „Opferanwalt“ und psychosoziale Prozessbegleitung zur Seite gestellt bekommen.

Den gesamten Gesetzesvorschlag zum Herunterladen finden Sie hier .

Über die gb.online gmbh

Die gb.online gmbh hat sich auf die berufliche Absicherung von Freelancern spezialisiert und bietet mit www.easy-insure.eu das umfangreichste Online-Versicherungsportal für freie und beratende Berufe in Deutschland. Seit 2011 können Selbstständige und Unternehmen bis 1 Million Euro Umsatz pro Jahr hier ihre beruflichen Risiken versichern.

Steigt der Umsatz, und wird eine individuelle Lösung benötigt, so steht mit dem Schwesterunternehmen groot bramel versicherungsmakler gmbh ein verlässlicher Partner zur Seite, der seit über 25 Jahren Gewerbetreibende und industriellen Unternehmen in Versicherungsfragen vertritt. Die groot bramel versicherungsmakler gmbh ist in 18 Ländern vertreten und begleitet sie, wohin auch immer sich ihr Geschäftsfeld entwickelt.

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„Versicherung für Bauherren“ – Verbraucherfrage der Woche der ERGO Versicherung

Gut beraten von den Experten der ERGO Group

Stefan W. aus Viechtach:
Wir möchten in diesem Jahr mit dem Bau unseres Hauses beginnen. Welche Versicherungen brauche ich als Bauherr?

Rolf Mertens, Versicherungsexperte von ERGO:
Wer ein Haus bauen möchte, hat sein Projekt meist lange im Voraus geplant. Doch auf einer Baustelle kann es trotz sorgfältiger Planung zu Schäden oder Unfällen kommen. Um dann nicht auf den Kosten sitzen zu bleiben, sollten sich Bauherren vor Baubeginn absichern. Die Bauherren-Haftpflichtversicherung schützt den Bauherren vor den finanziellen Folgen, wenn Dritte im Zusammenhang mit dem Bau zu Schaden kommen – wenn beispielsweise ein Gerüst auf das Auto des Nachbarn stürzt oder sich ein Besucher durch herabfallende Teile verletzt. Um Schäden durch Sturm, Frost oder andere Naturgefahren zu decken, bieten viele Versicherer im Rahmen der Wohngebäudeversicherung spezielle Bausteine an. Auch eine Bauleistungsversicherung würde hier einspringen. Wichtig ist darüber hinaus die Feuerrohbauversicherung: Sie zahlt, wenn leicht entzündliche Baustoffe, die für Rohbauten benötigt werden, in Brand geraten oder eine Explosion verursachen. Übrigens: Packt der Bauherr selbst mit an, ist er nicht versichert, sollte er auf der Baustelle einen Unfall haben. Daher kann es sich lohnen, zusätzlich eine private Unfallversicherung abzuschließen.
Anzahl der Anschläge (inkl. Leerzeichen): 1.137

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„Versicherung für Mähroboter“ – Verbraucherfrage der Woche der ERGO Versicherung

Gut beraten von den Experten der ERGO Group

Petra Z. aus Siegen:
Um mir die Gartenarbeit zu erleichtern, habe ich mir einen Mähroboter gekauft. Wenn er aus dem Garten gestohlen wird, Hagel ihn beschädigt oder der Roboter aus Versehen das Blumenbeet des Nachbarn niedermäht: Übernimmt das meine Versicherung?

Rolf Mertens, Versicherungsexperte von ERGO:
Mähroboter sind in der Tat eine leichte Beute für Diebe, weil ihre Ladestation in der Regel außerhalb eines abschließbaren Raumes steht. Sie müssen von dort aus losfahren können, um zu den vorprogrammierten Mähzeiten den Rasen zu trimmen. Damit Gartenbesitzer bei einem Diebstahl nicht auf den Kosten sitzen bleiben, sollten sie das Gerät inklusive Zubehör bei ihrer Hausratversicherung melden. Denn Mähroboter sind nicht automatisch mitversichert. Ob die Versicherung für Schäden am Gerät durch beispielsweise einen herabstürzenden Ast oder Hagel aufkommt, sollten Besitzer ebenfalls erfragen. Mäht der Roboter hingegen die Blumen in Nachbars Beet nieder, fällt das in den Bereich der Privat-Haftpflichtversicherung. Auch hier sollten sich die Besitzer bei ihrer Privat-Haftpflichtversicherung erkundigen, ob die Police für solche Schäden einspringt.
Anzahl der Anschläge (inkl. Leerzeichen): 851

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„Ein Mietwagen für den Urlaub“ – Verbraucherinformation der ERGO Group

Tipps für die Buchung

"Ein Mietwagen für den Urlaub" - Verbraucherinformation der ERGO Group

Eine Mietwagenbuchung vor Ort ist nicht immer günstiger. (Bildquelle: ERGO Group)

Heute Strand, morgen das Landesinnere erkunden, übermorgen Shoppen: Wer im Urlaub mobil und flexibel sein möchte, bucht meist einen Mietwagen. Viele warten damit bis zur Ankunft am Ferienort. Ob es besser ist, bereits von zu Hause aus zu buchen, worauf Reisende bei der Buchung achten sollten und welche Versicherungen notwendig sind, erklären Frank Mauelshagen, Kfz-Experte von ERGO, und Michaela Rassat, Juristin der D.A.S. Rechtsschutz Leistungs-GmbH (D.A.S. Leistungsservice).

Ein Mietwagen macht Reisende an ihrem Urlaubsziel mobil und unabhängig. Damit diese Freiheit nicht zur Kostenfalle wird, ist eine gute Vorbereitung sinnvoll. „Viele Urlauber gehen davon aus, dass die Buchung vor Ort billiger ist“, weiß Michaela Rassat, Juristin bei der D.A.S. Rechtsschutz Leistungs-GmbH (D.A.S. Leistungsservice), „aber oft kann eine Buchung von Deutschland aus preisgünstiger sein. Dies hängt vom jeweiligen Urlaubsland und der Reiseplanung ab.“ Preisvergleiche ermöglichen verschiedene Internetportale, über die Reisende zum Teil auch gleich buchen können. Was viele nicht wissen: Derartige Portale sind rechtlich nicht mit einem Reiseveranstalter zu vergleichen, der für Mängel vor Ort haftet. Sie wickeln lediglich die Buchung ab. Wer von Deutschland aus über ein solches Preisvergleichsportal bucht, schließt zunächst einen Vertrag mit einem Mietwagen-Vermittler ab. Dieser regelt, welche Leistungen inbegriffen sind – etwa eine Vollkaskoversicherung. Es gibt eine Reihe solcher Vermittlungsunternehmen, nicht alle haben ihren Sitz in Deutschland. Das Unternehmen vermittelt den Kunden dann an einen Vermieter vor Ort, mit dem der Kunde ebenfalls einen eigenen Vertrag schließt. Das deutsche Portal hat demnach nichts mit der eigentlichen Vermietungsleistung zu tun und haftet nicht für Probleme wie beispielsweise zweifelhafte Kreditkarten-Abbuchungen wegen Schäden am Fahrzeug. Teilweise bieten sie jedoch eine Vermittlung bei Reklamationen an.

Vorsicht vor Lock-Angeboten

Um Fallstricken im Kleingedruckten zu entgehen, lohnt sich ein genauer Blick in die Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB): „Der Urlauber sollte unbedingt darauf achten, dass die AGB vollständig und transparent zur Verfügung stehen“, empfiehlt Michaela Rassat. „Viele größere, internationale Autovermietungen oder Vermittler stellen Vertragsunterlagen in deutscher Sprache zur Verfügung. Auch an beliebten europäischen Urlaubszielen mit viel deutschem Publikum bürgert sich dies bei den örtlichen Vermietern zunehmend ein.“ Manche Anbieter werben mit Lock-Angeboten und zeigen nur eine günstige Grundmiete an. Bei der Übernahme vor Ort können dann noch teure Zuschläge anfallen, warnt die D.A.S. Juristin: „Wichtig ist daher, das Angebot genau unter die Lupe zu nehmen: Wie sehen die Tankregeln aus? Kommen Servicepauschalen oder Steuern dazu? Kann noch ein Zweitfahrer eingetragen werden und was kostet das?“ Wer weit im Voraus bucht, sollte auch die Stornierungsmöglichkeiten prüfen.

Augen auf beim Versicherungsschutz

Auch auf den Versicherungsschutz sollten Urlauber achten. Einige Mietwagenfirmen bieten Versicherungen bereits im Mietvertrag mit an. „Auf Nummer sicher gehen Urlauber mit einer Vollkaskoversicherung. Da der Versicherungsschutz von dem in Deutschland üblichen abweichen kann, ist es ratsam, auf etwaige Ausschlüsse zu achten“, meint Frank Mauelshagen, Kfz-Experte von ERGO, und ergänzt: „In der Kfz-Haftpflichtversicherung muss der Mieter genau auf die Höhe der vereinbarten Deckungssumme achten. Die Mindestdeckungssummen sind vielfach geringer als in Deutschland üblich.“ Hier kann es von Land zu Land große Unterschiede geben. Es kann ratsam sein, die Deckungssumme in der Kfz-Haftpflicht gegebenenfalls zu erhöhen. Verursacht nämlich der Mietwagenfahrer einen Unfall und der Schaden übersteigt die vertraglich vereinbarte Deckungssumme, muss er den Differenzbetrag selbst bezahlen. „In der Regel ist es am günstigsten, die Kfz-Police von Deutschland aus abzuschließen“, weiß der ERGO Experte. Gut abgesichert ist, wer in seinem heimischen Vertrag die sogenannte „Mallorca-Police“ mitversichert hat. Dies ist eine Erweiterung des heimischen Versicherungsschutzes für Mietfahrzeuge im Ausland. Sie erhöht die ausländische Deckungssumme, falls diese im Schadensfall nicht ausreicht – bis zur Höhe der in Deutschland vereinbarten Deckungssumme. Wichtig zu wissen: Nur der im Vertrag vermerkte Fahrer ist versichert. Wer sich gerade bei längeren Fahrten mit seinem Beifahrer abwechseln möchte, sollte ihn als Zweitfahrer eintragen. Das kostet allerdings oft extra.

Dellen und Kratzer im Übergabeprotokoll vermerken

Egal ob Geländewagen, Familienbus oder schicker Stadtflitzer: Bevor es losgeht, sollte der Urlauber den Mietwagen mit einem Mitarbeiter der Verleihstation von allen Seiten begutachten. Sind Reifen, Beleuchtung, Bremsen, Scheibenwischer und Lack in Ordnung? Funktionieren die Gurte? Gibt es Brandflecken auf den Sitzen? Je präziser der Urlauber prüft, umso besser. „Sofern Schäden oder Kratzer zu erkennen sind, sollte der Mieter sie im Übergabeprotokoll vermerken lassen. Später kann er kaum noch beweisen, dass er die Schäden nicht verursacht hat“, so Michaela Rassat. Bei gravierenden Mängeln oder technischen Defekten empfiehlt es sich, die Finger von dem Auto zu lassen und Ersatz zu fordern. „Bei der Rückgabe sollte sich der Mieter bestätigen lassen, dass er den Wagen ohne Schäden zurückgebracht hat“, rät die D.A.S. Juristin. Auch die letzte Tankquittung besser aufheben. Sonst kann es bei der Endabrechnung zu bösen Überraschungen kommen. Eine Rückgabe außerhalb der Öffnungszeiten sollten Urlauber daher nach Möglichkeit vermeiden.
Anzahl der Anschläge (inkl. Leerzeichen): 5.648

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Über die ERGO Group
ERGO ist eine der großen Versicherungsgruppen in Deutschland und Europa. Weltweit ist die Gruppe in mehr als 30 Ländern vertreten und konzentriert sich auf die Regionen Europa und Asien. ERGO bietet ein umfassendes Spektrum an Versicherungen, Vorsorge und Serviceleistungen. Im Heimatmarkt Deutschland gehört ERGO über alle Sparten hinweg zu den führenden Anbietern. Rund 43.000 Menschen arbeiten als angestellte Mitarbeiter oder als hauptberufliche selbstständige Vermittler für die Gruppe. 2015 nahm ERGO 17,9 Mrd. Euro an Beiträgen ein und erbrachte für ihre Kunden Versicherungsleistungen von 16,8 Mrd. Euro.
ERGO gehört zu Munich Re, einem der weltweit führenden Rückversicherer und Risikoträger.
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Hiscox Cyber Readiness Report 2017 – Mehrheit deutscher Unternehmen als „Cyber-Anfänger“ einzustufen

Der „Hiscox Cyber Readiness Report 2017“ ist erschienen – und bringt teilweise erschreckende Erkenntnisse zu Tage. Fast 40 Prozent der deutschen Unternehmen hinken im internationalen Vergleich deutlich hinterher, wenn es um Cyber-Sicherheit geht.

Hiscox Cyber Readiness Report 2017 - Mehrheit deutscher Unternehmen als "Cyber-Anfänger" einzustufen

(Bildquelle: Flickr: elhombredenegro)

Kelkheim, 03. März 2017

Für den „Hiscox Cyber Readiness Report 2017“ wurden über 3000 Führungskräfte, Abteilungsleiter, IT-Manager und andere für die Cyber-Sicherheit verantwortliche Mitarbeiter von Unternehmen befragt; je rund 1000 in Deutschland, Großbritannien und USA. Die Befragten sollten eine Selbsteinschätzung zu ihrer Cyber-Security-Strategie, ihren Ressourcen, ihren Prozessen und ihrer Technologie abgeben. Auf Basis dieser Einschätzung wurden die Unternehmen in die Kategorien „Cyber-Anfänger“, „Cyber-Fortgeschrittene“ und „Cyber-Experten“ eingeteilt. Als Anfänger zählt, wer nur unzureichend auf Cyber-Attacken vorbereitet ist, Cyber-Fortgeschrittene sind zumindest teilweise für einen Angriff gewappnet. Nur wer gut geschützt auf einen Cyber-Angriff reagieren kann, gilt als Cyber-Experte.

Deutschland ist Nachzügler bei IT-Sicherheit

Das Bild, das sich abzeichnete, ist eindeutig: Deutschland ist Nachzügler, was das Thema IT-Sicherheit angeht. Während in den USA 40 Prozent der Unternehmen als „Cyber-Anfänger“, also als unzureichend gegen Cyber-Attacken geschützt, einzustufen sind, sind es in Deutschland ganze 62 Prozent. Großbritannien liegt mit 57 Prozent in der Mitte.

Als gut geschützt können in Deutschland lediglich 20 Prozent der Unternehmen angesehen werden. Im Vergleich: 44 Prozent, also mehr als doppelt so viele, der befragten US-Unternehmen sind gut gegen Cyber-Attacken gerüstet, in Großbritannien sind es 26 Prozent.

Mehr als die Hälfte der deutschen Unternehmen wurde schon einmal attackiert

Dieses schlechte Abschneiden der deutschen Unternehmen ist umso erstaunlicher, wenn man sich dazu die Zahlen der Cyber-Attacken im vergangenen Jahr anschaut: 56 Prozent der befragten deutschen Unternehmen haben 2016 einen Angriff auf ihre Netzwerke und Daten verzeichnet.

Besonders oft werden hierzulande Unternehmen aus der Fertigungsindustrie, den Medien sowie den Branchen Kommunikation und Technologie Ziel von Cyber-Attacken. Hier haben jeweils 65 Prozent der befragten Unternehmen mindestens einen Cyber-Angriff entdeckt; knapp dahinter liegt die Finanzdienstleistungsbranche mit 64 Prozent.

Unterschätztes Risiko Mitarbeiter

Den Cyber-Angriff, den Unternehmen befürchten, ist die typische Hacker-Attacke von außen. Tatsächlich verursachen externe Angriffe mit 38 Prozent auch die meisten Cyber-Zwischenfälle. Auf Platz 2 und 3 folgen aber schon Zwischenfälle, die durch die eigenen Mitarbeiter hervorgerufen wurden: absichtlich oder unabsichtlich. Rund 20 Prozent der von Cyber-Attacken betroffenen Unternehmen stellten fest, dass der Verantwortliche innerhalb der eigenen Organisation auszumachen war; weitere 14 Prozent berichteten von verlorenen oder gestohlenen mobilen Devices, wie Firmenhandys oder -tablets, als Ursache.

Obwohl ein Fünftel der Cyber-Attacken intern verschuldet werden, vernachlässigen deutsche Unternehmen das Thema Mitarbeiterschulung bzw. -sensibilisierung. Nur ein Viertel der Unternehmen führen verpflichtende Cyber-Trainings durch. Allerdings hat der Report hier auch etwas Positives zu berichten: Mehr als die Hälfte (57 Prozent) der befragten deutschen Unternehmen planen in den kommenden 12 Monaten mehr in die Cyber-Security-Schulung der Mitarbeiter zu investieren.

Cyber-Experten verfügen über eine Cyber-Versicherung

Dass Deutschland beim Thema Cyber-Security noch einiges aufzuholen hat, zeigt auch ein Blick auf die Anzahl der abgeschlossenen Cyber-Versicherungen. Während in den USA 55 Prozent der Unternehmen eine Cyber-Police besitzen, sind es in Deutschland nur 30 Prozent. Immerhin wollen etwa ein Drittel der deutschen Unternehmen, die noch über keine Cyber-Versicherung verfügen, dies in den kommenden 12 Monaten nachholen. Doch rund 40 Prozent glauben, sie bräuchten keine Versicherung: entweder weil sie überzeugt sind, gut genug abgesichert zu sein, nicht darauf vertrauen, dass der Versicherer im Schadenfall auch zahlen würde oder nicht wissen, dass es ein spezielles Versicherungsprodukt gibt, das Cyber-Risiken abdeckt.

Was kann Deutschland tun, um international den Anschluss zu bekommen?

Wie der Report zeigt, gibt es auch einige deutsche Unternehmen, die zu den Cyber-Experten gehören. Was können die Unternehmen aus den Kategorien Anfänger und Fortgeschrittene von den Experten lernen? Was die Experten besser machen erfahren Sie in unseren nächsten Artikel.

Über die gb.online gmbh

Die gb.online gmbh hat sich auf die berufliche Absicherung von Freelancern spezialisiert und bietet mit www.easy-insure.eu das umfangreichste Online-Versicherungsportal für freie und beratende Berufe in Deutschland. Seit 2011 können Selbstständige und Unternehmen bis 1 Million Euro Umsatz pro Jahr hier ihre beruflichen Risiken versichern.

Steigt der Umsatz, und wird eine individuelle Lösung benötigt, so steht mit dem Schwesterunternehmen groot bramel versicherungsmakler gmbh ein verlässlicher Partner zur Seite, der seit über 25 Jahren Gewerbetreibende und industriellen Unternehmen in Versicherungsfragen vertritt. Die groot bramel versicherungsmakler gmbh ist in 18 Ländern vertreten und begleitet sie, wohin auch immer sich ihr Geschäftsfeld entwickelt.

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Restrisiko absichern – IT-Haftpflicht mit CyberRisk-Baustein

Kein Telefon, kein Fernsehen, kein Internet. Ende November fielen rund 900.000 Telekom-Router einem Hacker-Angriff zum Opfer.

Restrisiko absichern - IT-Haftpflicht mit CyberRisk-Baustein

(Bildquelle: Flickr: reynermedia)

Kelkheim, 24. Januar 2017

Kein Telefon, kein Fernsehen, kein Internet. Ende November fielen rund 900.000 Telekom-Router einem Hacker-Angriff zum Opfer. Die Ereignisse zeigen, wie Cyber-Kriminelle selbst bei großen und gut abgesicherten Unternehmen immer wieder Sicherheitslücken finden und nutzen.

Heute ist fast jedes IT-System mit dem Internet verbunden – und damit angreifbar. Vor allem kleine und mittelständische Unternehmen unterschätzen jedoch die Gefahr, die trotz Firewall und Virenscanner weiterhin für ihre IT-Systeme über das Internet lauert. Sie vertrauen auf die Technik und glauben damit ausreichend geschützt zu sein. Doch technische Antiviren-Maßnahmen bieten niemals einen hundertprozentigen Schutz. Zudem gibt es immer eine weitere Schwachstelle, die häufig völlig aus dem Blick gerät: der Mensch. Oftmals sind es Mitarbeiter, die aus Unachtsamkeit oder Unwissenheit Schadsoftware das Eindringen ermöglichen.

Es gibt keine 100prozentige Sicherheit

Es gibt daher immer ein Restrisiko, welches man trotz der besten Anti-Virensoftware nicht ausschließen kann. Lutz Groot Bramel von gb.online weiß jedoch aus zahlreichen Gesprächen, dass viele Unternehmen dieses Restrisiko unterschätzen. Er rät dazu, auch wenn man sich noch so gut geschützt glaube, sich durch eine Cyber-Versicherung abzusichern.
Unternehmer und Selbstständige sollten dabei immer sowohl das Risiko von Eigenschäden als auch das Haftpflichtrisiko im Auge behalten sollten. Beides kann zum Beispiel ganz einfach durch den zusätzlichen Baustein „CyberRisk“ in eine normale Haftpflicht-Versicherung integriert werden. Die „Cyber-Risk“-Lösung von HDI bietet Unternehmen Schutz, wenn die technischen Systeme einmal nicht gegriffen haben. Als Zusatzdeckung zur Betriebs- oder Berufshaftpflichtversicherung konzipiert, tritt CyberRisk sowohl für Schäden am eigenen IT-System, an den eigenen Daten sowie für die Schäden Dritter ein. Die HDI übernimmt im Versicherungsfall also unter anderem Kosten für die Wiederherstellung von Daten, Forensik und Betriebsunterbrechungen, aber auch für berechtige Schadenersatzansprüche von Kunden oder Geschäftspartnern.

Über die gb.online gmbh

Die gb.online gmbh hat sich auf die berufliche Absicherung von Freelancern spezialisiert und bietet mit www.easy-insure.eu das umfangreichste Online-Versicherungsportal für freie und beratende Berufe in Deutschland. Seit 2011 können Selbstständige und Unternehmen bis 1 Million Euro Umsatz pro Jahr hier ihre beruflichen Risiken versichern.

Steigt der Umsatz, und wird eine individuelle Lösung benötigt, so steht mit dem Schwesterunternehmen groot bramel versicherungsmakler gmbh ein verlässlicher Partner zur Seite, der seit über 25 Jahren Gewerbetreibende und industriellen Unternehmen in Versicherungsfragen vertritt. Die groot bramel versicherungsmakler gmbh ist in 18 Ländern vertreten und begleitet sie, wohin auch immer sich ihr Geschäftsfeld entwickelt.

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Versicherung/Vorsorge

Neuerungen in der Haftpflichtversicherung

Ein neues Jahr bringt auch immer viel Neues. Auch in der Versicherungsbranche ist das oft der Fall. Was es speziell in der Haftpflichtversicherung dieses Jahr für Neuerungen gibt, erfährt man in diesem Interview mit dem erfahrenen und unabhängigen Versicherungsmakler von www.transparent-beraten.de, Alexander Vorgerd. Seiner Meinung nach, ist eine Haftpflichtversicherung bereits für einen kleinen Jahresbeitrag zu haben und existenziell, da man im Falle eines Schadens mit seinem gesamten Privatvermögen haftet.

Herr Vorgerd. Vielen Dank dass Sie sich für dieses Interview zur Verfügung gestellt haben. Wie steht es derzeit um die Haftpflichtversicherung und gibt es neue Entwicklungen?

„Standardgemäß gelten bei der Haftpflichtversicherung Personen-, Sach- und Vermögensschäden als versichert. Neben diesen Schadensursachen existieren jedoch auch besondere Leistungen wie zum Beispiel Schlüsselverlust, Gefälligkeitsschäden oder Schäden durch den Gebrauch von Fahrrädern. Dieser Leistungskatalog wird jährlich erweitert, bzw. angepasst. Hier ist als besonderer Vorreiter die Haftpflichtkasse Darmstadt (Haka Darmstadt) zu nennen.“

Was macht die Haftpflichtkasse Darmstadt so besonders?

„Die Haka Darmstadt hat in Summe vier Tarifvarianten, die der Kunde abschließen kann. Vor ein bis zwei Jahren war das besondere Highlight die erweiterte Vorsorge. Mit der erweiterten Vorsorge sind auch Schäden abgesichert, die im eigentlichen Versicherungsvertrag nicht eingeschlossen sind, wenn sie zum Zeitpunkt des Schadeneintritts in einer Privathaftpflichtversicherung eines anderen deutschen Versicherers abgedeckt sind. Neuestes Highlight ist seit kurzem die Neuwertentschädigung. Die Haka Darmstadt versichert hier bis zu einem Neuwert von bis zu 2.500 Euro. Das ist besonders, da hier andere Haftpflichtversicherer nach Zeitwert entschädigen. Weiteres Highlight ist der Opferschutz. Bei einer Körperverletzung, wo der Täter nicht ermittelt werden konnte, erbringt die Haka Darmstadt nach dem Opferentschädigungsgesetz je nach Schwere der Verletzungen bis zu drei Jahre Entschädigungsleistungen.“

Sind ohne diese besonderen Neuerungen andere Haftpflichtversicherer trotzdem noch empfehlenswert?

„Die Besonderheiten der Haka Darmstadt sind nicht für jedermann gedacht. Das Wichtigste ist erstmal, dass die grundsätzlichen Personen-, Sach- und Vermögensschäden versichert sind. Das bietet einem jede Haftpflichtversicherung. Die genaue Bedarfsanalyse zeigt, welcher Versicherungstarif von welchem Anbieter für den Kunden den optimalen Versicherungsschutz bietet. Neben der Haftpflichtkasse Darmstadt sind als Haftpflichtversicherer die Adcuri, InterRisk, Axa und Degenia zu empfehlen.“

Gibt es besondere Tarife für verschiedene Personengruppen?

„Ja, die gibt es. Man unterscheidet zwischen Single- und Familientarifen, die nochmals untergliedert werden in Beamte (öffentlicher Dienst) und Personen in einem Angestelltenverhältnis (nicht öffentlicher Dienst). Diese Untergliederung ist wichtig für die Prämienermittlung. Jede Personengruppe hat unterschiedliche Leistungsinteressen. So hat eine Familie ganz andere Leistungserwartungen an den Versicherer wie jemand der Single und alleinstehend ist. Zum Beispiel ist es bei einer Familie mit Kind wichtig, dass das Kind und die Schäden, die es verursachen kann auch unter den Versicherungsschutz fallen. Ein Alleinstehender hat natürlich wenig Interesse dieses Risiko mit abzusichern. So bräuchte auch jemand der kein Fahrrad fährt und ausschließlich mit den öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs ist, keinen Versicherungsschutz für den Gebrauch eines Fahrrads.“

Herr Vorgerd, vielen Dank für das Gespräch. Alle weiteren wichtigen Informationen rund um die Haftpflichtversicherung findet man auf https://www.transparent-beraten.de/haftpflichtversicherung/

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