Tag Archives: haie

Pressemitteilungen

Endlich frei: Hainetze an Stränden in Südafrika abgebaut!

Großartige Entwicklung für bedrohte Delfine, Haie, Rochen und Meeresschildkröten

Seit dem 26. Juli 2018 gibt es an Stränden in Südafrika keine Hainetze mehr. Grund ist ein Streik der Beschäftigten des für Wartung und Aufstellen der sogenannten „Strandschutznetze vor Hai-Angriffen“ verantwortlichen KwaZulu-Natal Sharks Board (KZNSB) für höhere Löhne. Aus Sicherheitsgründen und damit die Netze nicht unbeaufsichtigt – Geisternetzen gleich – ständig weitere Delfine, Haie und andere Meerestiere töten, wurden die zusammengerechnet 23,4 Kilometer Stellnetze, die an Stränden der Küste der Provinz KwaZulu-Natal installiert waren, abgebaut.

„Wir freuen uns sehr über diese unerwartete, für unzählige Meerestiere positive Entwicklung. Delfine, Haie oder Rochen können endlich gefahrlos die Küste von Südafrika entlang schwimmen“, freut sich Ulrich Karlowski, Diplom-Biologe bei der Gesellschaft zur Rettung der Delphine e.V. (GRD).

Kein Schutz vor Haiangriffen
Hainetze sind keine Barriere. Etwa 400 m vor der Küste werden vor Badestränden mehrere, bis zu 200 m lange und sechs Meter hohe Stellnetze installiert, die knapp unter der Wasseroberfläche schweben. Delfine, Haie und andere Meerestiere können an ihnen vorbei und unter ihnen hindurch schwimmen.

„Die Netze sind vielleicht für Strandnutzer psychologisch wichtig. Für Meerestiere sind sie tödlich. Etwa ein Drittel der in Hainetzen getöteten Haie sterben, wenn sie den betreffenden Strandabschnitt gerade wieder verlassen wollen“, betont Karlowski.

In Hainetzen der Provinz KwaZulu-Natal starben innerhalb von 30 Jahren 33000 Haie, über 2200 Schildkröten, fast 8500 Rochen und 2500 Delfine. Neben den vom Aussterben bedrohten Bleifarbenen Delfinen sind auch Indopazifische Große Tümmler sowie Langschnäuzige Gemeine Delfine betroffen.

„Hainetze sind Geräte zu Vernichtung großer Exemplare von seltenen Haiarten, wie Weißer Hai oder Bullenhai. Als Kollateralschaden nimmt man in Kauf, dass die letzten überlebenden Bleifarbenen Delfine in Südafrika ausgerottet werden“, erklärt Ulrich Karlowski.

Die Installation der Netze ist in Südafrika gesetzlich nicht vorgeschrieben und hoch umstritten. Die Entscheidung liegt bei den jeweiligen Stadt- und Gemeindeverwaltungen, die das KZNSB mit der kostspieligen Installation und Wartung der Netze beauftragen.

Bevölkerung, Touristen und Kommunen werden unter Druck gesetzt
Um Druck auf die Gemeindeverwaltungen in KwaZulu-Natal auszuüben, verbreitet das KZNSB jetzt flächendeckende Warnungen, an den jetzt ungeschützten Stränden ins Wasser zu gehen. Einige Strände wurden sogar gesperrt. „Vielleicht haben wir Glück und die Situation zieht sich hin. Höhere Löhne würden noch höhere Kosten verursachen. Dies dürfte die ohnehin schon schwierigen Verhandlungen mit den Kommunen zusätzlich erschweren“, hofft Karlowski.

Schutzprojekt für bedrohte Delfinart
Seit Mitte 2017 unterstützt die GRD die südafrikanische Meeresbiologin Shanan Atkins von der Witwatersrand-Universität in Johannesburg und ihr Projekt „Humpback Dolphin Research“. Ziel des Projekts ist es die Ausrottung der letzten etwa 200 überlebenden Bleifarbenen Delfine, einer Buckeldelfinart, an der Ostküste von Südafrika zu verhindern.

Die Gesellschaft zur Rettung der Delphine e.V. (GRD) wurde 1991 vom dreimaligen Weltumsegler Rollo Gebhard gegründet. Rollo Gebhard verstarb 2103 im Alter von 92 Jahren. Er leitete den Münchner Delfin- und Meeresschutzverein bis zu seinem Tod.

2017 übernahm der Schauspieler, passionierte Segler – er überquerte zweimal den Atlantik -, Synchronsprecher und überzeugte Buddhist Sigmar Solbach den Vorsitz.

In den Anfangsjahren bildete der Kampf gegen den Einsatz von Treibnetzen beim Thunfischfang und ähnlich destruktiv auf Meerestiere wirkendem Fischereigerät, den Schwerpunkt der Tätigkeit.

Seit Anfang der 90er-Jahre setzt die GRD das internationale Kontrollprogramm für delfinsicheren Thunfisch (SAFE) des amerikanischen Earth Island Institute (EII) in Deutschland um. Die SAFE angeschlossenen deutschen Importeure und Händler haben sich verpflichtet, nur Thunfisch anzubieten, der nicht mit Treibnetzen oder durch das Setzen von Netzen um Delfinschulen gefangen wurde.

SAFE kontrolliert heute über 90 Prozent des weltweiten Handels in Europa, Kanada, Australien und in den USA, wo der meiste Dosenthunfisch verbraucht wird. SAFE bewahrt weltweit jährlich 80.000 – 100.000 Delfine vor dem Beifangtod!

Die Münchner Delfin- und Meeresschutzorganisation unterstützt seit über 15 Jahren auch direkte Projekte und Aktionen für den Schutz wild lebender Delfine und Wale und den Erhalt ihrer Lebensräume.

Die GRD ist als ausschließlich und unmittelbar steuerbegünstigten gemeinnützigen Zwecken dienende Körperschaft anerkannt. Wir arbeiten politisch unabhängig und finanzieren uns über Spenden und Förderbeiträge.

Kontakt
Gesellschaft zur Rettung der Delphine e.V.
Ulrich Karlowski
Kornwegerstr. 37
81375 München
089-74160410
089-74160411
info@delphinschutz.org
http://www.delphinschutz.org

Pressemitteilungen

Tod eines seltenen Delfins entfacht Kontroverse um Hainetze

Der Tod eines der seltenen Bleifarbenen Delfine in einem Hainetz hat in Südafrika eine Debatte um die umstrittenen Hainetze zum Schutz von Schwimmern entfacht.

Der Tod eines der seltenen und vom Aussterben bedrohten Bleifarbenen Delfine (Sousa plumbea) in einem Hainetz bei Richards Bay (Provinz KwaZulu-Natal, Südafrika), hat eine hitzige Debatte um den Sinn derartiger Strandschutzmaßnahmen vor Angriffen großer Haie ausgelöst. Der ertrunkene Delfin wurde am 18. August von Mitarbeitern des KwaZulu-Natal Sharks Board (KZNSB) aus dem am Newark Beach installierten Hainetz „net 99“ geborgen.

„Eine vom Aussterben bedrohte Delfinart wird für völlig sinnlose Strandschutzmaßnahmen geopfert, damit Schwimmer und Surfer sich in scheinbarer Sicherheit fühlen“, sagt der Biologe Ulrich Karlowski von der Gesellschaft zur Rettung der Delphine e.V. (GRD). Die Zahl der Bleifarbenen Delfine an der Küste von KwaZulu-Natal wird auf 200 Exemplare geschätzt.

Selbst den Verantwortlichen des KZNSB, das die Hainetze kontrolliert und wartet, ist die hohe Delfin-Beifangrate von „net 99“ mittlerweile unheimlich. So spricht sich Mike Anderson-Reade, Leiter des KZNSB von Richards Bay im „Zululand Observer“ dafür aus, „net 99“ zu modifizieren. Entsprechende Vorschläge seien der zuständigen Stadtverwaltung von uMhlathuze unterbreitet worden. „Es ist ganz einfach, wir wollen keine Delfine fangen“, erklärt Anderson-Reade im „Zululand Observer“.

In Südafrika gibt es keine Vorschrift, Hainetze aufzustellen
Das Stellen von Hainetzen zum Schutz von Stränden vor Haiangriffen ist in Südafrika nicht gesetzlich vorgeschrieben. Die Entscheidung liegt bei den jeweiligen Stadt- und Gemeindeverwaltungen, die das KZNSB mit der kostspieligen Installation und Wartung der bis zu 200 m langen und sechs Meter hohen Netze beauftragen. Derzeit sind 37 Strände in KwaZulu-Natal mit den knapp unter der Wasseroberfläche verankerten Stellnetzen ausgerüstet. Ihre Gesamtlänge summiert sich auf 23,4 Kilometer.

In der durch einen Videopost des Journalisten Dave Sanides vom „Zululand Observer“ gestarteten Onlinedebatte wird in den meisten Kommentaren ein Abbau der Netze gefordert. User werfen dem KZNSB z.B. vor, die Angst vor Haiangriffen zu befeuern, was extrem schädlich für den Tourismus in Südafrika sei. Die Realität zeige, dass nicht mit Hainetzen ausgerüstete Strände tagein tagaus genutzt würden, ohne dass etwas passiere.

Andere fordern mehr und besser bezahlte Lifeguards an den Stränden, um wirkungsvollen Schutz für Schwimmer und Surfer sicherzustellen. Die größten Risiken im Wasser seien Brandungsrückströmungen, mächtige Brandungswellen oder zerbrochene Glasflaschen.

Neues Projekt zum Schutz Bleifarbener Delfine vor Hainetzen
Die GRD unterstützt seit einigen Monaten das Projekt „Humpback Dolphin Research“ der südafrikanischen Meeresbiologin Shanan Atkins von der Witwatersrand-Universität in Johannesburg. Ziel ist die Entwicklung und Etablierung wirkungsvoller, nicht-tödlicher Strandschutzmaßnahmen, um sämtliche Hainetze in KwaZulu-Natal zu ersetzen.

Die Gesellschaft zur Rettung der Delphine e.V. (GRD) wurde 1991 vom dreimaligen Weltumsegler Rollo Gebhard gegründet. Rollo Gebhard verstarb 2103 im Alter von 92 Jahren. Er leitete den Münchner Delfin- und Meeresschutzverein bis zu seinem Tod.

2017 übernahm der Schauspieler, passionierte Segler – er überquerte zweimal den Atlantik -, Synchronsprecher und überzeugte Buddhist Sigmar Solbach den Vorsitz.

In den Anfangsjahren bildete der Kampf gegen den Einsatz von Treibnetzen beim Thunfischfang und ähnlich destruktiv auf Meerestiere wirkendem Fischereigerät, den Schwerpunkt der Tätigkeit.

Seit Anfang der 90er-Jahre setzt die GRD das internationale Kontrollprogramm für delfinsicheren Thunfisch (SAFE) des amerikanischen Earth Island Institute (EII) in Deutschland um. Die SAFE angeschlossenen deutschen Importeure und Händler haben sich verpflichtet, nur Thunfisch anzubieten, der nicht mit Treibnetzen oder durch das Setzen von Netzen um Delfinschulen gefangen wurde.

SAFE kontrolliert heute über 90 Prozent des weltweiten Handels in Europa, Kanada, Australien und in den USA, wo der meiste Dosenthunfisch verbraucht wird. SAFE bewahrt weltweit jährlich 80.000 – 100.000 Delfine vor dem Beifangtod!

Die Münchner Delfin- und Meeresschutzorganisation unterstützt seit über 15 Jahren auch direkte Projekte und Aktionen für den Schutz wild lebender Delfine und Wale und den Erhalt ihrer Lebensräume.

Die GRD ist als ausschließlich und unmittelbar steuerbegünstigten gemeinnützigen Zwecken dienende Körperschaft anerkannt. Wir arbeiten politisch unabhängig und finanzieren uns über Spenden und Förderbeiträge.

Kontakt
Gesellschaft zur Rettung der Delphine e.V.
Ulrich Karlowski
Kornwegerstr. 37
81375 München
089-74160410
089-74160411
info@delphinschutz.org
http://www.delphinschutz.org

Pressemitteilungen

Südafrika: Bleifarbene Delfine sollen nicht länger in Hainetzen sterben

Schauspielerin Janina Fautz unterstützt Schutzprojekt für bedrohte Delfinart

Südafrika: Bleifarbene Delfine sollen nicht länger in Hainetzen sterben

Bleifarbener Delfin: In einem Hainetz ertrunken. (Bildquelle: Brett Atkins)

Die Gesellschaft zur Rettung der Delphine e.V. (GRD) will gemeinsam mit südafrikanischen Wissenschaftlern die drohende Ausrottung Bleifarbener Delfine an der Ostküste von Südafrika verhindern. Unterstützt werden sie von der Schauspielerin Janina Fautz („Das Weiße Band“, „Tatort“, „Wilsberg“). Sie hatte das Glück, den Delfinen in Richards Bay 2016 bei einem Südafrikabesuch zu begegnen. Es war ein Schlüsselerlebnis für die Schauspielerin, die sich als Projektpatin für den Schutz dieser bedrohten Delfine engagiert.

Unterschätzte Gefahr: Beifang in Hainetzen
Bleifarbene Delfine (Sousa plumbea) sind die am stärksten vom Aussterben bedrohten Meeressäuger in Südafrika. An der Ostküste, entlang der Küste der Provinz KwaZulu-Natal, soll es noch etwa 200 Individuen geben. Diese zu den Buckeldelfinen zählende Delfinart lebt und wandert extrem küstennah. Oft sind die Tiere in 25 m Entfernung vom Ufer anzutreffen. So geraten sie leicht in die Netze lokaler Fischer.

In KwaZulu-Natal kommt eine bislang völlig unterschätzte Gefahr hinzu: Hainetze an Badestränden zum Schutz der Menschen vor Angriffen großer Haie. Entlang der 37 hainetzbestückten Strände der 320 Kilometer langen Küste von KwaZulu-Natal stehen Hainetze mit einer Gesamtlänge von 23,4 Kilometern.

Delfin-Todesfalle Richards Bay
Forschungen der südafrikanischen Meeresbiologin Shanan Atkins von der Universität Witwatersrand in Johannesburg zeigten, dass die sechs Hainetze vor Richards Bay für 60 Prozent aller Todesfälle unter den Bleifarbenen Delfinen in KwaZulu-Natal verantwortlich sind. „Wenn die Verluste nicht gestoppt werden, wird diese seltene Delfinart an der Ostküste Südafrikas in wenigen Jahren verschwunden sein“, warnt der Biologe Ulrich Karlowski von der GRD.

Delfine via Internet live entdecken und als Bürgerforscher mithelfen!
Das im Mai gestartete Projekt hat sich zum Ziel gesetzt, Lösungen für wirkungsvolle Strandschutzmaßnahmen zu finden, mit denen keine Tiere mehr getötet werden. Die Hainetze sollen verschwinden.

In der Startphase wird untersucht, wann und wie Bleifarbene Delfine das Gebiet rund um das Netz mit der höchsten Delfin-Beifangrate (net 99) am Newark Beach bei Richards Bay nutzen. Hierzu wurde eine Videokamera installiert. Sie liefert laufende Bilder auf die Webseite des Projekts. Menschen aus der ganzen Welt können jetzt als Bürgerforscher mithelfen und ihre Delfinsichtungen vom heimischen PC oder Smartphone als Screenshot an die südafrikanischen Forscher melden.

Weitere Unterstützter dieses innovativen Schutz- und Forschungsprojekts sind: Deutsche Stiftung Meeresschutz (DSM), Universität Witwatersrand (WITS-University), KwaZulu-Natal Sharks Board (KSNSB), Endangered Wildlife Trust (EWT) aus Johannesburg.

Hainetze – Sonderform der Fischerei zur Haibekämpfung
In Australien, Brasilien oder Südafrika werden Badestrände vielfach noch durch das hoch umstrittene Hainetz-Konzept geschützt. Schwimmer und Surfer sollen so vor den Angriffen großer Haie sicher sein. Meist stehen vor einem Strandabschnitt mehrere dieser etwas über 200 Meter langen, sechs Meter hohen, knapp unter Wasseroberfläche schwebenden Stellnetze in etwa 400 m Entfernung vor der Küste.

Hainetze agieren wie eine kommerzielle Fischerei, Haie und andere Meerestiere verfangen sich in ihnen und sterben elendig. Ihre Beifangrate ist erschreckend hoch und kann bei 80 Prozent und mehr liegen.

Für das Schwimm- und Badevergnügen der Menschen müssen unzählige Meerestiere einen hohen Preis zahlen. Billigend wird in Kauf genommen, dass große und kleine Haie, Meeresschildkröten, sehr viele Rochen und Delfine in großer Zahl elendig in den Netzen ertrinken.

In KwaZulu-Natal starben innerhalb von 30 Jahren 33000 Haie, über 2200 Schildkröten, fast 8500 Rochen und 2500 Delfine in den Hainetzen. Neben Bleifarbenen Delfinen verenden auch Indopazifische Große Tümmler (Tursiops aduncus) sowie Langschnäuzige Gemeine Delfine (Delphinus capensis).

Die Gesellschaft zur Rettung der Delphine e.V. (GRD) wurde 1991 vom dreimaligen Weltumsegler Rollo Gebhard gegründet. Rollo Gebhard verstarb 2103 im Alter von 92 Jahren. Er leitete den Münchner Delfin- und Meeresschutzverein bis zu seinem Tod.

2017 übernahm der Schauspieler, passionierte Segler – er überquerte zweimal den Atlantik -, Synchronsprecher und überzeugte Buddhist Sigmar Solbach den Vorsitz.

In den Anfangsjahren bildete der Kampf gegen den Einsatz von Treibnetzen beim Thunfischfang und ähnlich destruktiv auf Meerestiere wirkendem Fischereigerät, den Schwerpunkt der Tätigkeit.

Seit Anfang der 90er-Jahre setzt die GRD das internationale Kontrollprogramm für delfinsicheren Thunfisch (SAFE) des amerikanischen Earth Island Institute (EII) in Deutschland um. Die SAFE angeschlossenen deutschen Importeure und Händler haben sich verpflichtet, nur Thunfisch anzubieten, der nicht mit Treibnetzen oder durch das Setzen von Netzen um Delfinschulen gefangen wurde.

SAFE kontrolliert heute über 90 Prozent des weltweiten Handels in Europa, Kanada, Australien und in den USA, wo der meiste Dosenthunfisch verbraucht wird. SAFE bewahrt weltweit jährlich 80.000 – 100.000 Delfine vor dem Beifangtod!

Die Münchner Delfin- und Meeresschutzorganisation unterstützt seit über 15 Jahren auch direkte Projekte und Aktionen für den Schutz wild lebender Delfine und Wale und den Erhalt ihrer Lebensräume.

Die GRD ist als ausschließlich und unmittelbar steuerbegünstigten gemeinnützigen Zwecken dienende Körperschaft anerkannt. Wir arbeiten politisch unabhängig und finanzieren uns über Spenden und Förderbeiträge.

Kontakt
Gesellschaft zur Rettung der Delphine e.V.
Ulrich Karlowski
Karlowski 37
81375 München
089-74160410
089-74160411
info@delphinschutz.org
http://www.delphinschutz.org

Pressemitteilungen

Südafika: Hainetze bedrohen seltene Delfinart

Hainetze – Eine Sonderform der Fischerei zur Haibekämpfung durch die auch viele küstennah lebende Delfine getötet werden

Südafika: Hainetze bedrohen seltene Delfinart

In einem Hainetz in der Richards Bay ertrunkener Bleifarbener Delfin (Sousa plumbea). (Bildquelle: @ Shanan Atkins)

An der Küste von KwaZulu-Natal in Südafrika sterben zu viele bedrohte Bleifarbene Delfine in Stellnetzen, mit denen Badende und Surfer vor Haiangriffen geschützt werden.

In einer wissenschaftlichen Studie warnen südafrikanische und australische Wissenschaftler vor dem möglichen Aussterben dieser seltenen Buckeldelfinart (Sousa plumbea) in den Gewässern von KwaZulu-Natal. Die Gesellschaft zur Rettung der Delphine (GRD) setzt sich dafür ein, Hainetze schnellstmöglich zu reduzieren und nicht tödliche Schutzmaßnahmen zu installieren.

Gravierende negative Folgen für die Artenvielfalt
Um Menschen vor Haiangriffen zu schützen, werden etwa 400 Meter vor der Küste beliebter Strände mehrere, etwas über 200 Meter lange und sechs Meter hohe Stellnetze aufgestellt. In den Netzen sterben allerdings nicht nur gefährliche Haie. Auch zahlreiche andere, völlig harmlose Meerestiere wie Rochen, Meeresschildkröten, kleinere Haiarten und Delfine fallen ihnen zum Opfer.

Richards Bay: Todesfalle für Delfine
An der 320 Kilometer langen Küste der Provinz KwaZulu-Natal sind 37 Strände durch insgesamt 23,4 Kilometer an Hainetzen geschützt. Doch 60 Prozent des Beifangs von Bleifarbenen Delfinen in KwaZulu-Natal treten in nur einer einzigen Bucht auf, der Richards Bay. Hier stehen Stellnetze mit einer Gesamtlänge von 1,1 Kilometern. Auf die besondere Situation in der Bucht haben die Meeresbiologin Shanan Atkins vom Endangered Wildlife Trust aus Johannesburg und Kollegen nach Auswertung ihrer 8-jährigen Langzeitstudie hingewiesen.

Richards Bay hat eine sehr hohe Attraktivität für Bleifarbene Delfine, die sie auf ihren Wanderungen entlang der Küste immer wieder anschwimmen. Dabei droht ihnen ständig die Gefahr, in einem Hainetz zu sterben. „Besonders die Stellnetze in der Richards Bay führen zu einer kontinuierlichen Schwächung der Population“, schreibt Shanan Atkins.

Die letzten ihrer Art in Südafrika
Man schätzt, dass nur noch weniger als 1000 Bleifarbene Delfine entlang der Küste Südafrikas leben. In KwaZulu-Natal gibt es wahrscheinlich nur noch etwa 200. Es ist die am stärksten vom Aussterben bedrohte Meeressäugerart des Landes.

Um Haiangriffe zu vermeiden, muss man die Haie nicht töten
Die GRD plädiert für den Einsatz alternativer, nicht-tödlicher Abwehrmaßnahmen wie am Meeresgrund verankerter „Elektrozäune“, die die elektrosensiblen Haie abschrecken oder den Einsatz von „Shark-Spottern“, die die Menschen rechtzeitig vor nahenden Haien warnen. Dies hat sich z.B. an den Stränden vor Kapstadt bereits bewährt.

„Natürlich sollen Menschen weiterhin vor Haiangriffen geschützt sein, gleichzeitig aber sollen Delfine, Haie und andere Meerestiere diesen Schutz nicht länger mit dem Leben bezahlen müssen“, fordert der Biologe Ulrich Karlowski von der GRD.

Hintergrundinformationen zum Thema

Die Gesellschaft zur Rettung der Delphine (GRD) ist die einzige Umweltorganisation in Deutschland, die sich schwerpunktmäßig für den Schutz wild lebender Delfine einsetzt.

Firmenkontakt
Gesellschaft zur Rettung der Delphine e.V.
Denise Wenger
Kornwegerstr. 37
81375 München
089-74160410
089-74160411
info@delphinschutz.org
http://www.delphinschutz.org

Pressekontakt
Gesellschaft zur Rettung der Delphine e.V.
Ulrike Kirsch
Kornwegerstr. 37
81375 München
089-74160410
089-7416041
info@delphinschutz.org
http://www.delphinschutz.org

Pressemitteilungen

Urzeitlicher Riesenhai kommt nach Rockford

Sonderausstellung im Burpee Museum of Natural History zu Megalodons und Haien

Urzeitlicher Riesenhai kommt nach Rockford

Modell eines Hais der Megalodon-Schau in Rockford

Megalodon, die größte Haispezies in der Erdgeschichte, kommt nach Rockford/Illinois, rund anderthalb Autostunden westlich der Millionenmetropole Chicago. Vom 1. Februar bis 29. April 2014 präsentiert dort das renommierte Burpee Museum of Natural History die Welt dieser Meeresräuber, die schon vor 15 Millionen Jahren die Ozeane bevölkerten, bevor sie vor rund zwei Millionen Jahren ausstarben. „Megalodon: Largest Shark that Ever Lived“ beleuchtet anhand von Fossilien und Modellen die Evolution und Lebensweise der Megalodons, zeigt Verbindungen zu heute lebenden Haiarten auf und berichtet von aktuellen Erkenntnissen der Haiforschung. Zusätzlich klärt die Ausstellung über häufige Irrtümer in Bezug auf Haie und Megalodons auf. Zu den Hauptattraktion en der spektakulären Schau, die in Zusammenarbeit mit dem Florida Museum of Natural History entstanden ist, gehört das rund 20 Meter lange Modell eines Riesenhais, durch das Besucher hindurchlaufen können.

Megalodons gehörten in ihrer Zeit zu den größten und gefährlichsten Raubfischen. Ausgewachsene Tiere erreichten eine Größe von 15 bis 20 Meter. Berühmt sind sie insbesondere für ihr starkes Gebiss, dem sogar prähistorische Wale zum Opfer fielen. Ihre Zähne konnten bis zu 15 Zentimeter groß werden, worauf auch der Name „Megalodon“ hinweist. Das Wort leitet sich aus dem Altgriechischen und bedeutet „großer Zahn“.

Mit der Megalodon-Schau wird das Burpee Museum einmal mehr seinem international guten Ruf für prähistorische Ausstellungen gerecht. Zur festen Sammlung des Burpee gehören mehrere hervorragend erhaltene Skelette von Dinosauriern – darunter das jugendliche T-Rex-Mädchen „Sue“ sowie der Triceratops „Homer“ – die von den Wissenschaftlern des Burpee gefunden, ausgegraben und restauriert wurden.

Das Burpee Museum of Natural History ist täglich von 10 bis 17 Uhr geöffnet. Der Eintritt für Erwachsene kostet 8 US-Dollar. www.burpee.org

Weitere Informationen zu Rockford/Illinois gibt es beim Fremdenverkehrsbüro Rockford, Frankfurt am Main, Telefon 069 – 255 38 280, info@gorockford.de, gorockford.com .

Quelle: Claasen Communication, www.claasen.de

Bildrechte: Florida Museum of Natural History

Die Stadt Rockford im Winnebago County, rund 90 Meilen von Chicago entfernt, repräsentiert ein typisches Stück amerikanische Geschichte im Farmland des mittleren Westens. Nicht nur für Besucher von Chicago ist Rockford ein lohnendes Ausflugsziel, als Kontrast zu dieser Kultur- und Architektur-Weltmetropole. Rockford bietet auch eine Reihe von Attraktionen, wie das außergewöhnliche Coronado Theatre. Rockford verfügt über 3.000 Hotelzimmer.

Kontakt
Rockford Area CVB
John Groh
102 North Main Street
61101-1102 Rockford, IL
001-815-9638111
scovey@gorockford.com
http://www.gorockford.com

Pressekontakt:
Claasen Communication
Ralph Steffen
Hindenburgstraße 2
64665 Alsbach
06257-68781
ralph.steffen@claasen.de
http://www.claasen.de

Pressemitteilungen

Täglich werden immer noch 500.000 Haie getötet

Allmähliches Umdenken beim weltweiten Hai-Schutz

„Der Entschluss der CITES-Konferenz, künftig den Handel von fünf stark gefährdeten Hai-Arten einzuschränken, ist ein Schritt in die richtige Richtung“, sagt Dr. Maike Förster, Biologin und wissenschaftliche Beraterin des SAVE Wildlife Conservation Fund. „Wissenschaftliche Untersuchungen und DNA-Analysen zeigten in der Vergangenheit immer wieder, dass oft auch geschützte Arten auf dem Teller bzw. in der Suppe landen. Deshalb kann nur ein absoluter Boykott helfen.“

Haie werden immer noch als aus der Tiefe lauernde Gefahr angesehen. Wie gefährlich Haie für den Menschen jedoch wirklich sind, zeigt eine prägnante Zahl: Laut einer Studie der Universität Florida streben weltweit etwa 10 – 12 Menschen durch Hai-Attacken, von denen es nach Schätzungen jährlich 70-80 gibt. Umgekehrt tötet der Mensch sechs Haie pro Sekunde. Weltweit sind es 500.000 pro Tag. Durch die starke Bejagung und den sinnlosen Tod als Beifang sind die Haipopulationen stark eingebrochen und in manchen Regionen sogar um 90% zurückgegangen.

Haie leben seit 400 Millionen Jahren in den Weltmeeren. Obwohl nicht mal jede zehnte Hai-Art überhaupt den Menschen angreift, haftet diesen Tieren nach wie vor das „Menschenfresser-Image“ an. Dadurch rückt die Schlüsselrolle des „Top-Räubers“ nur allzu oft in den Hintergrund. Wo der Hai verschwindet, kommt es zu einem ökologischen Kollaps im Meer. Haie sind für das Überleben vieler weiterer Arten von großer Bedeutung.

Laut Weltnaturschutzorganisation IUCN gelten 25 Hai-Arten als kritisch gefährdet, 37 Arten als gefährdet und 115 als vom Aussterben bedroht. Ihre Fortpflanzungs-Strategie wird den Haien durch die Überfischung und den gezielten Fang nun zum Verhängnis: Die Weibchen vieler der rund 500 verschiedenen Hai-Arten werden erst mit 10-20 Jahren geschlechtsreif und haben meist nur alle zwei bis drei Jahre Nachkommen. Somit können sich die Hai-Bestände nicht schnell genug erholen.

Haie sterben langsam aus, weil ihr Fleisch und ihre Flossen millionenfach zu vermeintlichen Delikatessen verarbeitet werden. Laut der Welternährungsorganisation FAO werden jährlich weltweit über 700.000 Tonnen Haie, Rochen und Chimären durch die Fischerei angelandet. Jedoch ist die Dunkelziffer wahrscheinlich ungleich höher.

Die Nachfrage auf dem asiatischen Markt ist zwar maßgeblich für das massenhafte Töten der Haie verantwortlich, jedoch sind die Akteure des Hai-Fangs nicht nur in Übersee zu suchen: Die europäische Union ist für mehr als 30% der weltweiten Hai-Exporte verantwortlich. Zudem sind EU-Länder wie Spanien, Italien, Frankreich und Portugal auch mit über 50% am weltweiten Hai-Import beteiligt. Die Fischereifahrzeuge der EU landen jährlich über 100.000 Tonnen Haie – vornehmlich Blauhaie – und Rochen aus aller Welt an. Spanien ist durchweg verantwortlich für mehr als die Hälfte der Anlandungen und für drei Viertel der erlegten Blauhaie. Auch Deutschland ist Importeur von Haifleisch, -ölen und -knorpel.

Erste Schutzmaßnahmen wie den Beschluss der CITES-Konferenz sieht SAVE zwar als richtigen Weg für den Haischutz, jedoch appelliert die Artenschutzstiftung vor allem an den Verbraucher. Denn er, betont die Biologin Dr. Maike Förster, spielt beim Hai-Schutz eine ganz entscheidende Rolle. Verzicht auf Haifleisch und Haifischflossensuppe, auf Nahrungsergänzungsmittel, Arzneien und Kosmetik mit Haibestandteilen ist ein wichtiger Schritt zur Sicherung des Überlebens der Haie.
Hierfür ist jedoch eine umfassende Verbraucheraufklärung nötig, zu der die Broschüre „Hai-End? – Der verdeckte Handel mit Haien in Deutschland“ und der begleitende Flyer einen wichtigen Beitrag leisten. „Hai-End“ enttarnt die Namen der Haiprodukte: „Squalen“ zum Beispiel bezeichnet eine Substanz aus Haileberöl und wird in Arzneimitteln, Lifestyle-Pillen und Kosmetika verwendet. Die geräucherten Bauchlappen des Dornhais werden als „Schillerlocke“ verkauft. Weil die Kennzeichnung fehlt, weiß der Verbraucher selten, dass er Hai konsumiert. Um dem Verbraucher eine Übersicht zu geben, in welchen Produkten überall Hai enthalten ist, hat SAVE zahlreiche Produkte in einer Liste zusammengestellt.

Auch auf politischer Ebene gibt es Fortschritte: Das Europaparlament stimmte Ende letzten Jahres endlich für ein strengeres Hai-Finning-Verbot. So ist nun in der EU die Ganzkörperanlandung sämtlicher Haie – d.h. ihre Anlandung im Hafen im natürlichen Zustand mitsamt ihrer Flossen am Körper – verbindlich vorgeschrieben.

Ein weiterer Fortschritt ist die immer größer werdende Bedeutung der Hai für den Tourismus. Ein aktuelles Beispiel hierfür ist Indonesien. Dort werden derzeit die ersten Schutzmaßnahmen für Haie umgesetzt werden: Die Regionalregierung von Raja Ampat hat vor wenigen Tagen ein Gebiet von 46.000 Quadratkilometern als Marinepark und Hai- und Manta Schutzzone ausgewiesen. Hiermit verbunden sind das komplette Fangverbot und das Verbot jeglichen Handels mit Haien und Mantas. Nachahmer erwünscht!

LINK-Übersicht:

Info-Flyer:
http://www.save-wildlife.com/downloads/save_the_oceans/HaiFlyerM%C3%A4rz2013_Druckversion.pdf

Info-Broschüre Hai-End:
http://www.save-wildlife.com/downloads/save_the_oceans/Hai_End_Druckversion.pdf

SAVE ist eine gemeinnützige Stiftung, die sich gezielt für die globale und nachhaltige Förderung des Artenschutzes einsetzt

Kontakt:
SAVE Wildlife Conservation Fund
Lars Gorschlüter
Dieselstr. 70
42489 Wülfrath
02058 -78 82-20
l.gorschlueter@save-wildlife.com
http://www.save-wildlife.com

Pressemitteilungen

SAVE veröffentlicht Haischutz-Broschüre zur Artenschutzkonferenz

„Hai End…?“ motiviert Verbraucher zum Boykott von Hai-Produkten

Haie stehen im Fokus der diesjährigen CITES-Artenschutzkonferenz. Doch während Artenschützer in Bangkok diskutieren, wie man auf politischer Ebene diese Tiere trotz knallharter wirtschaftlicher Interessen schützen kann, veröffentlicht der SAVE Wildlife Conservation Fund in diesen Tagen die Broschüre „Hai End…“ mit konkreter Aufklärung rund um den Haischutz und Tipps für die Verbraucher.

Parallel zur CITES-Konferenz veröffentlicht die Artenschutzstiftung SAVE Wildlife Conservation Fund ihre neue Broschüre „Hai-End: Der verdeckte Handel mit Haien in Deutschland“. Darin geht es nicht nur um die Bedrohung der Haie, sondern auch um Verbraucheraufklärung: Der Konsument erfährt, was er konkret gegen den Untergang der Haie tun kann. Denn viele Verbraucher konsumieren Hai-Produkte ohne es zu wissen.
Der Leser erhält Einblick in Handelswege und Absatzmärkte von Haifleisch, -Flossen, -Knorpel, -Ölen und -Haut. Auch die vermeintliche Wirkweise von Haisubstanzen wird kritisch unter die Lupe genommen. In der sorgsam recherchierten Hai-Produktliste sind viele Produktnamen und deren Anbieter aufgelistet.
Ergänzt wird die Broschüre „Hai-End“ durch konkrete Anregungen zum haifreundlichen Shopping. Eine konkrete Hilfe zum tierschutzfreundlichen Einkaufen bietet die Datenbank des Internetportals von Animals“ Liberty und die dazugehörige App „Wer macht´s“.

„Hai-End“ beleuchtet den Haihandel, der sich vielfach im Verborgenen abspielt und oft über Tarnnamen funktioniert: „Squalen“ zum Beispiel bezeichnet eine Substanz aus Haileberöl und wird in Arzneimitteln, Lifestyle-Produkten und Kosmetika verwendet. Die geräucherten Bauchlappen des Dornhais werden als „Schillerlocke“ verkauft. Hinzu kommen Uhrenarmbänder aus Haifisch-Haut, Gelenkkapseln aus Hai-Knorpel, Anhänger aus Hai-Zähnen, Haifleisch, Suppe aus Haifisch-Flossen, für die allein 100 Millionen Haie pro Jahr ihr Leben lassen. Kaum ein Tier wird so gnadenlos verfolgt wie der Hai.

Zahlreiche Haiarten sind deshalb gefährdet und vom Aussterben bedroht. Dabei spielen die rund 500 Haiarten mit ihren hochentwickelten Sinnen eine enorm wichtige Rolle im Ökosystem der Meere. Ein Riff ohne Haie stirbt innerhalb eines Jahres. Sterben die Riffe, kommt es zu einem ökologischen Kollaps in den Meeren. Zudem sind Haie wichtig für unser Klima, da sich ohne Haie die planktonfressenden Fische zu stark vermehren. Plankton jedoch ist der Hauptsauerstofflieferant im Wasser.

Trotzdem werden pro Sekunde sechs Haie getötet. Weltweit sind es 500.000 pro Tag.
Der Haifleischhandel, so klärt die Broschüre Hai-End auf, befriedigt zwar in erster Linie die Nachfrage auf dem asiatischen Markt, doch er geht von Europa aus. Nachforschungen ergaben, dass die europäische Union für mehr als 30% des weltweiten Exports von Haifleisch verantwortlich ist. Zudem sind EU-Länder wie Spanien, Italien, Frankreich und Portugal auch mit über 50% am weltweiten Hai-Handel beteiligt. Deutschland ist Importeur von Haifleisch, -ölen und -knorpel.

Dabei spielen Verbraucher eine ganz wichtige Rolle beim Schutz von Haien, betont Dr. Maike Förster, Biologin und wissenschaftliche Beraterin des SAVE Wildlife Conservation Fund.
„Wer auf den Verzehr von Haifleisch und Haifischflossensuppe verzichtet, Nahrungsergänzungsmittel und Arzneien aus Haiknorpel und Kosmetik mit Inhaltsstoffen aus Haiöl im Regal stehen lässt, kann auch hier in Deutschland etwas für das Überleben der Haie tun.“ erklärt Dr. Maike Förster.

Auch Politik und Unternehmen sind gefordert, damit die hochentwickelten Tiere, die seit 450 Millionen Jahren in den Meeren leben, nicht irgendwann verschwinden.
Erste Ansätze gibt es: Zum Beispiel hat die EU Ende 2012 das Abtrennen von Haiflossen („Hai-Finning“) auf offener See verboten. Die Fluggesellschaft Cathay Pazifik wird auf ihren Frachtflügen keine Haiprodukte mehr transportieren, die nicht aus nachhaltigen Quellen stammen.

LINK-Übersicht:

Info-Broschüre Hai-End:
http://www.save-wildlife.com/downloads/save_the_oceans/Hai_Brosch%C3%BCre_2013_Druckversion.pdf

Hai-Produktliste auf der SAVE-Homepage
http://www.save-wildlife.com/downloads/save_the_oceans/Haiprodukteliste_04.02.2013.pdf ).

Tipps zum haifreundlichen Einkauf inkl. App „wer macht“s?“ von Animals Liberty:
http://www.animals-liberty.de/

SAVE ist eine gemeinnützige Stiftung, die sich gezielt für die globale und nachhaltige Förderung des Artenschutzes einsetzt

Kontakt:
SAVE Wildlife Conservation Fund
Lars Gorschlüter
Dieselstr. 70
42489 Wülfrath
02058 -78 82-20
l.gorschlueter@save-wildlife.com
http://www.save-wildlife.com

Pressemitteilungen

ETI: Tauchsafaris zu Haien und Korallengärten im Roten Meer

Führender Ägypten-Spezialist hält das umfangreichste Unterwasserprogramm bereit – Perfekte Kombination von Ferienerlebnis in einem der Red Sea Hotels und Tauchurlaub

ETI, der führende Ägypten-Spezialist, kombiniert in seinem neuen Reiseprogramm 2012/13 den Komfort von Vier- und Fünf-Sterne-Hotels mit intensiven Taucherlebnissen am Roten Meer. Mit dieser Reise, bestehend aus jeweils einer Woche Hotelaufenthalt und Tauchsafari, ermöglicht der renommierte Reiseveranstalter individuelle Ferien in großer Bandbreite in Ägypten – Sporttaucher können aus einem der 13 hochwertigen Red Sea Hotels in Hurghada, Makadi Bay und Sharm El Sheikh wählen, für den Komfort auf dem Wasser sorgen dann neun erstklassige, yachtähnliche Boote, die maximal über elf Kabinen verfügen. Bei drei bis vier Tauchgängen am Tag, die von erfahrenen Guides begleitet werden, entdecken die Gäste eines der anerkannt besten Tauchreviere der Welt. Dabei werden die Taucher zu besonderen Tauchplätzen gebracht, die mit Tagestouren nicht erreicht werden können. Gut ausgestattete Kabinen und frisch zubereitete Speisen sorgen abseits des Tauchsports für eine angenehme Atmosphäre an Bord.

Riffe, Korallen, Haie und Frachtschiff-Wracks entdecken

Im Süden erstrecken sich gleich zwei interessante und anspruchsvolle Tauchplätze im Roten Meer: Der Marinepark Süd bietet farbenfrohe Korallentürme und Plateaus sowie beeindruckende Steilwände und -hänge wie das Daedalus Reef, wo große Hammerhaischulen und Longimanus Haie zu beobachten sind. Deep South St. Johns ist eine Ansammlung kleiner Riffe mit vielen Grotten und bunten Korallengärten, die selbst erfahrene Taucher beeindrucken und am westlichen Ende ein beliebter Treffpunkt für graue Riffhaie, Silberspitzenhaie und Beulenkopf-Papageifische sind. Weiter nördlich, ungefähr 50 Seemeilen von der Küste entfernt, können Taucher ein wahres Naturschauspiel erleben: Die Spitzen der zwei Unterwasserberge Brother Islands ragen aus den Tiefen des Meeres und bringen an den Wänden eine artenreiche Fauna mit Fächer-, Weich- und Schwarzkorallen hervor. Zwischen großen Thunfischen, Makrelenschwärmen, verschiedenen Haiarten und Mantas gibt es die Wracks der „Aida II“, ein altes ägyptisches Fährboot sowie das gesunkene Frachtschiff „Numibia“ zu entdecken.

Kleine Schiffe für exklusive Tauchsafaris

Neun hochwertig ausgestattete Boote stehen für einen ausgiebigen Tauchurlaub in den unterschiedlichen Regionen des Roten Meeres bereit. Den Gästen bieten sie Platz in sechs bis elf Kabinen pro Boot. Zwischen den Tauchgängen können die Passagiere an Bord auf den Sonnendecks ausspannen, abends gemeinsam das Entertainment-Programm genießen oder sich durch die Vollpension kulinarisch verwöhnen lassen. Eine individuelle Atmosphäre und der persönliche Service an Bord machen die Tauchsafaris bei ETI zu einem ganz besonderen Urlaubserlebnis. Alle Hotel-Tauchsafari-Kombinationen sind für zwei Wochen buchbar – eine Woche Tauchsafari und eine Woche Hotelaufenthalt. Die Tauchsafaris müssen als Wochenreise gebucht werden, während die Übernachtungen im Hotel vor und nach der Safari durchs Rote Meer für Entspannung sorgen (je nach Ankunftstag und Abfahrtstag des Schiffes). Von insgesamt 16 deutschen Airports fliegt ETI mit ausschließlich deutschen Fluglinien wie Air Berlin, TUIfly und SunExpress nach Ägypten. Es bestehen mehrfach wöchentliche Verbindungen nach Hurghada, Sharm el Sheikh, Luxor und Marsa Alam. Auch Flüge von Basel/Mulhouse, Zürich und Salzburg sind im Angebot fest integriert. Die drei Airlines bieten attraktive Konditionen für die Mitnahme von Tauchgepäck.

Weitere Informationen gibt es im Reisebüro oder unter www.eti.de.

Die Express Travel International GmbH wurde 1998 gegründet und ist der führende Ägyptenreisespezialist auf dem deutschen Markt mit Gästen überwiegend aus dem gesamten deutschsprachigen Raum. ETI ist über sämtliche bedeutenden Reservierungssysteme in mehr als 6.000 Reisebüros und auf Internetportalen buchbar. Zum Portfolio zählen hochwertige Hotels und Schiffe im Vier- und Fünf-Sterne Segment in Ägypten sowie Kombi-, Rund-, Familien- und Langzeitreisen, aber auch Tauch- und Golfpakete. Flüge ab Deutschland werden mit renommierten Fluggesellschaften wie Air Berlin, TUIfly und SunExpress durchgeführt, vor Ort sorgt Cairo Express Travel als eigene Reiseleitung für ein umfangreiches, deutschsprachiges Shuttle- und Ausflugsangebot.

<a href="http://www.ETI.de„>www.ETI.de

Die Express Travel International GmbH (ETI) wurde 1998 gegründet und ist der führende Ägyptenreisespezialist auf dem deutschen Markt mit Gästen überwiegend aus dem gesamten deutschsprachigen Raum. ETI ist über sämtliche bedeutenden Reservierungssysteme in mehr als 6.000 Reisebüros und auf Internetportalen buchbar. Zum Portfolio zählen hochwertige Hotels und Schiffe im Vier- und Fünf-Sterne Segment in Ägypten sowie Kombi-, Rund-, Familien- und Langzeitreisen, aber auch Tauch- und Golfpakete. Flüge ab Deutschland werden mit renommierten Fluggesellschaften wie Air Berlin, TUIfly und SunExpress durchgeführt, vor Ort sorgt Cairo Express Travel als eigene Reiseleitung für ein umfangreiches, deutschsprachiges Shuttle- und Ausflugsangebot.

Kontakt:
ETI Express Travel International
Nils Jenssen
Bockenheimer Anlage 11
60322 Frankfurt am Main
069 – 75612250
reservierung@eti.de
http://www.eti.de

Pressekontakt:
Claasen Communication
Werner Claasen
Hindenburgstraße 2
64665 Alsbach
06257 – 6 87 81
info@claasen.de
http://www.claasen.de

Energie/Natur/Umwelt

Am 8. Juni ist der Tag der Meere 2012

Der Tag der Meere hat seinen Ursprung im Erdgipfel (Konferenz der Vereinten Nationen über Umwelt und Entwicklung) am 8. Juni 1992 in Rio de Janeiro. Seit 2009 wird der 8. Juni als Tag der Meere von den Vereinten Nationen begangen. Die Ozeane werden als bedeutend für Ernährungssicherheit, Gesundheit und dem Überleben allen Lebens, für das Klima und als ein kritischer Teil der Biosphäre gesehen. Ziel des Tages ist es daher, weltweit Aufmerksamkeit für aktuelle Herausforderungen im Zusammenhang mit den Ozeanen zu erlangen.

Am 8. Juni ist der Tag der Meere 2012
Tag der Meere

So wichtig ist das Meer für uns:

Das Meer bietet viele für die Menschheit wichtige Güter und essentielle Ökosysteme wie Nahrung oder medizinische Produkte. Es wirkt als Kohlenstoffspeicher and produziert ungefähr die Hälfte des Sauerstoffs, den wir atmen. Das Meer ist auch ein wichtiger wirtschaftlicher Faktor für die Bereiche Tourismus und Erholung, Fischerei, Aquakultur, Transport und ist Lieferant für fossile Brennstoffe. Es trägt sowohl zum Lebensunterhalt der Anwohner als auch zur Volkswirtschaft bei.

Okeanos-Stiftung unterstützt große Studie zum Wert des Ozeans

Um auf die Notlage der Meere und auf ihre essentielle Bedeutung für unser Existenz aufmerksam zu machen, haben das Stockholm Resilience Centre (SRC) und das Stockholm Environment Institute (SEI) ein Forschungsprojekt initiiert, das die wirtschaftlichen Auswirkungen des Klimawandels in Bezug auf die Meere untersucht. Das Gutachten wird die jetzigen und zukünftigen Gefahren, denen die Meere und die marinen Ökosysteme ausgesetzt sind, ganzheitlich betrachten.

Die Okeanos-Stiftung für das Meer unterstützt diese Studie. Die Stiftung hilft Gesellschaften, ein Gleichgewicht zu schaffen zwischen den eigenen Bedürfnissen und den Bedürfnissen des Ozeans, indem Informationen zur Verfügung gestellt werden, die es den Gemeinschaften ermöglichen, Ressourcen und Lebensräume zum Wohl aller Kreaturen zu bewahren.
Das Haus für Kommunikation hat unter www.tag-der-meere.de eine Serviceplattform eingerichtet. Damit soll ein Impuls für einen zeitgemäßen und bewussten Umgang mit den Meeren gegeben werden. Mit der Internet-Plattform soll die Wertigkeit der Meere und seiner Bewohner verstärkt ins Bewusstsein der Bevölkerung rücken.

Über Haus für Komunikation:
Das Haus für Kommunikation (Bonn) bietet ein Full-Service-Angebot von Agenturprofis in Beratung, Kreation und Produktion. Es bündelt alle relevanten kommunikativen Bereiche, wie Werbung, Öffentlichkeitsarbeit, Design, Film und Funk, Internet, Marktforschung.

Wir sind flexibel und können effizient auf die täglichen Anforderungen unserer Kunden reagieren. Im Kleinen, im Großen, im Ganzen. Aktions- und Serviceportale sind ein Arbeitsschwerpunkt unseres Hauses.

Pressekontakt:
www.haus-fuer-kommunikation.de
Egbert Roggentin
Rochusstraße 217
53123 Bonn
Deutschland
0228 227 88 66
er@haus-fuer-kommunikation.de
http://www.haus-fuer-kommunikation.de

Pressemitteilungen

Haischützer Paul Watson in Frankfurt festgenommen

SAVE fordert sofortigen Auslieferungsstopp

Seit 40 Jahren kämpft der Kanadier Paul Watson nun schon für Meeressäuger – vor allem gegen das Hai-Finning, bei dem jährlich 73 Millionen Haie durch eine Flossenamputation verstümmelt werden und qualvoll verenden.
Das wurde dem Gründer der Meeresschutzorganisation Sea Shepherd nun zum Verhängnis. Am 15. Mai wurde er bei seiner Ankunft am Frankfurter Flughafen festgenommen, weil gegen ihn ein Haftbefehl aus Costa Rica vorliegt. Die dortige Justiz wirft ihm „Behinderung der Schifffahrt“ bei einem seiner Einsätze im Jahr 2002 gegen illegale Haijäger vor. Paul Watson bestreitet jegliches strafrechtliches Tun.
Costa Rica verlangt nun Watsons Auslieferung, obwohl Watson die Wilderer nach dem Einsatz den costa-ricanischen Behörden übergeben wollte.

Wie das OLG Frankfurt mitteilte, ist Watson nun gegen eine Kaution von 250.000 Euro wieder auf freiem Fuß. Nun hat Costa Rica drei Monate Zeit, ein Auslieferungsersuchen zu stellen und den Tatvorwurf zu belegen. Dann entscheidet das OLG über die Auslieferungshaft und über deren Zulässigkeit. Watson darf Deutschland in dieser Zeit nicht verlassen.

Über seine tatsächliche Auslieferung entscheidet zwar das Bundesjustizministerium, doch Justizministerin Sabine Leutheusser Schnarrenberger meinte, die Staatsanwalt müsse entscheiden.
Paul Watson sitzt währenddessen in Düsseldorf fest und bekommt Unterstützung von den Grünen im Bundestag. „Es ist zu befürchten, dass Paul Watson in Costa Rica kein faires Verfahren erwartet“, sagte Volker Beck, Sprecher für Menschenrechtspolitik und Parlamentarischer Geschäftsführer der Grünen-Bundestagsfraktion und bestätigt damit auch die Ansicht von Watsons Anwälten. Sie sind der Meinung, dass eine Auslieferung gegen fundamentale Menschenrechte des Mandanten verstoßen würde.

Auch verschiedene Natur- und Umweltschutzorganisationen wie der SAVE Wildlife Conservation Fund protestieren und fordern den sofortigen Auslieferungsstopp und bitten die Öffentlichkeit um Teilnahme an den Protesten: (http://www.seashepherd.de/news-and-media/news-120519-1.html)

„Wir halten Paul Watson für einen außerordentlich couragierten Aktivisten, einen der mutigsten Kämpfer gegen das vollkommen sinnlose Gemetzel beim Hai-Finnig. Die Amputation der Flosse gehört zu den grausamsten Praktiken überhaupt, die ausschließlich der Herstellung einer Delikatesse, nämlich Haifischflossensuppe, dient“, meint Lars Gorschlüter, Vorsitzender des SAVE Wildlife Conservation Fund, der in engem Kontakt zu Paul Watson steht. „Seine Festnahme ist eine Katastrophe, weil die angebliche Straftat nicht bewiesen ist und zudem zehn Jahre zurückliegt.“ „Vielmehr“, so SAVE weiter, „fordern wir, dass Paul Watson die angemessene Ehre für sein aufopferungsvolles Engagement im Artenschutz erhält, statt ihn gegen seinen Willen festzuhalten.“
Deshalb hat der SAVE Wildlife Conservation jetzt Fund Bundeskanzlerin Merkel in einem Schreiben um Unterstützung gebeten und zum sofortigen Handeln aufgefordert.

SAVE Wildlife Conservation Fund ist eine gemeinnützige Stiftung mit Sitz in Wülfrath, die sich gezielt für die globale und nachhaltige Förderung des Natur- und Artenschutzes einsetzt. Hauptschwerpunkt sind bedrohte afrikanische Wildtiere.

SAVE Wildlife Conservation Fund
Lars Gorschlüter
Dieselstrasse 70
42489 Wülfrath
l.gorschlueter@save-wildlife.com
0178-3103344
http://www.save-wildlife.com