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Verbundgruppen & Internet

Kampf der Kooperationen gegen sinkende Marktmacht und Bedeutung

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Auch der letzte Händler sollte mittlerweile begriffen haben, dass in Zukunft kaum noch et-was geht ohne Kooperation: Die Marketingkosten nicht nur des Handels steigen weiterhin, der Markt aber stagniert jedoch real, so dass bei jedem Unternehmen daraus irgendwann ein Verlust entstehen dürfte. Das Ziel muss deshalb sein, die Marketingkosten unter den Marktrückgang zu drücken, um eine Gewinnspanne weiterhin zu ermöglichen. Niemand ist jedoch bereit, Kosten freiwillig zu übernehmen – deshalb wird im Vorfeld ein Kooperations-vertrag zu schließen sein, um Kosten zu vermeiden, zu senken bzw. neue Strategien zu ent-wickeln.

Die Situation wird verschärft durch Internet, E-Commerce & Co.: Die noch vorhandenen no-minalen Zuwächse im Handel basieren ausschließlich auf dem Onlinehandel, was nichts an-deres bedeutet, als dass der stationäre Handel längst im gleitenden Sinkflug seiner Umsätze begriffen ist.

Die Verbundgruppen des Handels, die früheren Einkaufsvereinigungen, sind eine der ent-scheidenden Machtbastionen des mittelständischen Handels geworden, da sie vor allen Din-gen seine Einkäufe bündeln und so gegenüber den Lieferanten passende Konditionen aus-handeln können. Der zweite Machtfaktor der Verbundgruppen liegt auf der anderen Seite – im Verkauf und der Bündelung der Marketingaktivitäten der angeschlossenen Mitglieder.

Internet & Co. drohen jedoch, der schönen Welt des friedlichen Miteinanders von einerseits großen und andererseits mittelständischen Unternehmen eine erhebliche Schlappe zuzufü-gen. Eine wesentliche Ursache dafür ist darin zu sehen, dass die Mitgliedsunternehmen der Verbundgruppen sich sehr häufig weigern, einen zentral gesteuerten Kampf gegen Amazon, Zalando & Co. zu akzeptieren geschweige denn zu unterstützen. Viele Händler schauen noch immer wie der Hase auf die Schlange auf das Internet – sie scheuen diese Vertriebsform wie der Teufel das Weihwasser. Sie gehen davon aus, dass ein zentraler Auftritt ihrer Verbund-gruppe im E-Commerce ihnen Verluste bei den Umsätzen im eigenen stationären Handel zufügen könnte. Zugleich scheuen sie sich aber immer noch häufig, eigene Online-Strategien zu entwickeln, vielleicht weil sie befürchten, zur Nadel im Heuhaufen zu werden. Denn wenn die 400.000 Händler alle E-Commerce im eigenen Shop betreiben, ist klar zu erwarten, dass die Nadeln nicht gefunden werden und kaum jemand dabei Geld verdienen könnte.

Aus dieser Gemengelage und dem alten traditionellen strukturellen Gefüge heraus – die Zentralen als Diener der Mitglieder – erwarten die Händler, dass die Verbundgruppen sie im Kampf gegen das Internet unterstützen.

Damit tappen die Verbundzentralen in eine Machtfalle: Sie haben sich über lange Jahre als Tiger im Wettbewerb bewegt und drohen nun, in vielfältiger Form als Bettvorleger zu lan-den. Denn es macht keinen Sinn, gegen den Markt anzutreten – und der Markt heißt E-Commerce und Internet, nicht so sehr weil ihn Venture Capital in brutaler Form anschiebt, sondern weil der Verbraucher E-Commerce wünscht und sich nicht an den Befindlichkeiten des stationären Handels orientieren wird, um seine Einkäufe zu erledigen.

Waren früher vor allen Dingen Filialisten, Franchiser und vertikale Unternehmen die „Haupt-feinde“ des Mittelstandes und damit auch deren Verbundgruppen, so liegen heute die Hauptwettbewerber immer mehr im E-Commerce. Amazon, Zalando & Co. sind befeuert durch Venture Capital und grandiose Ideen: Sie machen das, was der Kunde will – koste es, was es wolle. Dies führt zwar auf der einen Seite dazu, dass auch diese Unternehmen kaum an der Sache verdienen, aber sie erobern andererseits die Märkte, steigern die Marktanteile und werden in Zukunft durch entsprechende Änderungen ihrer Strategien auch Gewinne erzielen können.
Die Antwort des Mittelstandes kann deshalb nur sein, gezielt mit der heute noch vorhande-nen geballten Kraft zu antworten. Ein eigener Online-Shop einzelner Händler ist wunderbar – aber nur dann, wenn das Geschäftsmodell stimmt und er langfristig Erträge verspricht und das dahinter stehende Unternehmen nicht in Schönheit dahinsiecht. Wenn denn schon im stationären Handel kaum noch ein Unternehmen ohne Kooperation existieren kann, so ist es erst recht von größter Bedeutung, auch im Onlinehandel zu kooperieren. Dafür bieten sich nun einmal die Verbundgruppen an, da ja in vielen Branchen der Kooperationsgrad längst die 50 Prozent überschritten hat.

Eine Strategie kann es deshalb sein, dass Verbundgruppen dazu beitragen, dass die ange-schlossenen Häuser optimale Online-Shops aufbauen. Das gibt jedoch aus zweierlei Hinsicht Probleme: Auf der einen Seite werden die Kräfte zersplittert auf viele Anbieter, die mit ähnlichen, aber doch unterschiedlichen Shops antreten, und auf der anderen diese Unternehmen natürlich versuchen, den Namen der Verbundgruppe mit zu nutzen, um von bereits vorhandenen zentralen Marketingaktivitäten zu profitieren. Durch die so entstehende überregionale Differenzierung verschiedenster Shops unter gleichem bzw. ähnlichem Namen wird jedoch die gemeinsame Marke entscheidend beschädigt, wenn der Verbraucher nicht weiß bzw. nicht wissen wird, wer nun wer ist und wie die verschiedenen Markenauftritte, die verschiedene Preisgestaltung usw. entstehen und was das Ganze überhaupt soll.

Der Verbraucher erwartet Eindeutigkeit – Eindeutigkeit in den Preisen, in den Werbeaussa-gen, im Marketing, im Vertrieb usw. Er will klare Alternativen sehen, zwischen denen er wählen möchte. Eine Zersplitterung unter einem gemeinsamen Dach ist deshalb für die Verbundzentralen mitsamt ihren Mitgliedern tödlich.

Deshalb ist es von größter Bedeutung, dass die Verbundzentrale zentrale Shops aufbauen, die den gemeinsamen Markennamen im Markt benutzen und pushen. Aufgrund der vielen angeschlossenen Mitglieder kann so automatisch und von Anfang an ein Multichannel-Vertrieb aufgebaut werden mit vielen Touchpoints. Das bedeutet nicht, dass die örtlichen Händler keinen eigenen Shop haben sollten, diese müssen jedoch auf das Engste mit dem Zentralshop koordiniert werden. Sicherlich ist es jedoch für die gemeinsame Sache am Bes-ten, wenn die örtlichen Händler auf der einen Seite ihrer bisherigen Aufgabe des stationären Handels nachgehen, auf der andere Seite den Zentralshop befördern und befeuern durch einerseits Werbung dafür und anderseits direkte Aktivitäten wie etwa Terminaleinrichtungen im Ladenlokal oder Bestellungen über Tablets usw. Optimal ist der Zentralshop mit der Unterstützung durch die regionalen Händler – einerseits in der Werbung, andererseits direkt im Verkauf im E-Shop. Zusätzlich sollten sie als Aus- und Rückgabestationen für Click&Collect-Systeme fungieren.
Viele Online-Pure-Player, die sie früher einmal waren, beginnen immer mehr, Outlets einzu-richten oder mit bestehenden stationären Händlern Kooperationen einzugehen, um hier Basisstationen einzurichten. Den Verbundgruppen und ihren angeschlossenen Mitgliedern ist diese Situation längst als Ausgangssituation gegeben. Das sollte genutzt werden.

Vor diesem Hintergrund der Situation und der Möglichkeiten hat die Ulrich Eggert Consul-ting.Köln eine aktuelle Studie herausgegeben mit dem Titel „Verbundgruppen & Internet“. In dieser Studie werden an die 20 Methoden und Modelle aufgezeigt, wie Verbundgruppen und ihre Mitglieder gemeinsam im Onlinehandel auftreten können. Weitere Aspekte zu die-sem Gesamtthema bis hin zum Change Management runden die Studie ab.

Als Leseprobe und Ausschnitt aus dieser Studie gibt es auf der Homepage www.ulricheggert.de/kostenlose-studien einen umfangreichen freien Download unter dem Titel „Verbundgruppen & Internet: Kampf gegen sinkende Marktmacht und -bedeutung“.

Die Ulrich Eggert Consulting.Köln wurde zu Anfang 2007 von Ulrich Eggert in Köln nach über 32 jähriger Tätigkeit bei der ehem. BBE-Unternehmensberatung GmbH, Köln, davon mehr denn 13 Jahre als Geschäftsführer, gegründet. Ulrich Eggert setzt heute als freiberuflicher Unternehmensberater, Referent, Moderator und Organisator von Veranstaltungen sowie als Trend- und Zukunftsforscher und Autor von Studien und Fachbüchern seine erfolgreiche Tätigkeit für Handel/Handwerk, Industrie und Dienstleistung fort.
Seine Tätigkeitsfelder sind u. a.:
— Trend und Zukunftsforschung
— Markt- und Handelsforschung
— Strategie-Beratung, Portfolio-Entwicklungen
— Duedilligence
— moderierte Workshop-Beratungen
— Absatzplanungen, Machbarkeits-Studien.
Seine Arbeitsthemen umfassen die
— Entwicklungen in Konsum und Gesellschaft
— Zukunft von Handel und Distribution/Vertrieb
— Versand-/Distanzhandel und Multi-Channel-Retailing
— Innovationen und Innovationsmanagement
— Neue Geschäftmodelle und Formate
— Neu Vertriebsstrategien
— Kooperation, Systembildung und Franchising
— Vertikalisierung und Direktvertrieb
— Marke und Markenpolitik
— Virtualisierung von Unternehmen.
Vorträge und Workshops/Veranstaltungen zu diesen Themen runden sein Leistungsprogramm ab. Bisher über 30 Veröffentlichungen in Form von Multi-Client-Studien und Büchern dazu, verzeichnet auf seiner Homepage, zeigen seine umfassende Erfahrung auf diesen Gebieten. In den Jahren 2008-12 erschienen bisher im Eigenvertrieb folgende Studien:
+ LUXUSVERTRIEB,
+ FUTURE DISCOUNT,
+ MAIL ORDER 2015,
+ HANDELS- UND VERTRIEBSINNOVATIONEN,
+ KONSUM(ENT) UND HANDEL,
+ DIE ZUKUNFT DER BAU- UND HEIMWERKERMÃÄRKTE,
+ DIE ZUKUNFT DER GEWERBLICHEN VERBUNDGRUPPEN,
+ HANDEL 2020 – WEGE IN DIE ZUKUNFT,
+ HANDEL UND MARKE
+ KOOPERATION IM VERTRIEB
+ VERTIKALISIERUNG IM VERTRIEB
+ MEGATRENDS 2020: HANDELSTRENDS
+ KOSTEN SENKEN MIT SYSTEM
+ NEUE HANDELSFORMATE – NEUE VERTRIEBSKONZEPTE
+ FOKUS HANDEL
+ B2B-VERTRIEBSTRENDS
+ MÃ-EBEL 2020: HANDEL & VERTRIEB
+ LUXUS: MÃÄRKTE & VERTRIEB
+ WACHSTUMSPAKET HANDEL: 3 Studien zu Wachstumsstrategien im Handel
+ MEGATRENDS HANDEL II – TRENDUPDATE 2025/30
+ 4.0 – DIE DIGITALE REVOLUTION
+ HANDEL & INTERNET
+ VERBUNDGRUPPEN & INTERNET
sowie zum Bezug über den Buchhandel oder direkt beim Verlag das "KURSBUCH UNTERNEHMENSFÜHRUNG", ISBN 978-3-8029-3422-3; "ZUKUNFT HANDEL", ISBN 978-3-8029-3855-09 sowie "KOSTEN SENKEN!", ISBN 978-3-8029-3847-4, alle im Walhalla-Fachverlag, Regensburg. Details zu allem unter www.ulricheggert.de. Hier finden sich auch viele aktuelle Projekte zum kostenlosen Download.

Kontakt
Ulrich Eggert Consulting
Ulrich Eggert
An der Ronne 238
50859 Köln
02234 943937
mail@ulricheggert.de
www.ulricheggert.de

Pressemitteilungen

Thomas Isslers Jahresrückblick

Ein grandioses Jahr geht für den Internet-Marketing-Experten zu Ende

Thomas Isslers Jahresrückblick

Thomas Issler, der Internet-Marketing-Experte

Das Jahr 2014 verlief für den Internet-Marketing-Experte Thomas Issler sehr erfolgreich. Die wichtigsten Highlights im Überblick:

Das mit Volker Geyer veröffentlichte Buch Der Internet-Marketing-Plan für Handwerksunternehmen bekam hervorragende Resonanz in der Fachpresse und dem Handwerk. Ergänzend zum Buch wurde ein Seminar-Programm ins Leben gerufen, das aus zwei Webinaren und einem Vor Ort Seminar besteht.

Durch die Gründung der Fachgruppe Internet Marketing in der Offensive Mittelstand wurde eine Plattform zur stärkeren Nutzung des Internets für Werbung und Vertrieb sowie zur Mitarbeitergewinnung bei kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) geschaffen.

Der Kontakt zur Offensive Mittelstand ist entstanden durch das Beraternettzwerk, einem Zusammenschluss von selbständigen Unternehmensberatern, bei dem Thomas Issler seit gut einem Jahr Mitglied im Leitungskreis ist. Um noch intensiver zusammenzuarbeiten wurde das Beraternettzwerk Süd mit Michael Gromes und Kurt Mosen gegründet. Erste Kundenprojekte in Handwerk, Handel und Gastronomie wurden bereits erfolgreich abgeschlossen.

Ein weiteres Steckenpferd von Thomas Issler, das Betreuen von Existenzgründern und Unternehmern, die noch mehr Erfolg erzielen möchten, hat er mit Angelika Resch-Ebinger mit dem Erfolgreich selbständig Projekt umgesetzt.

Gemeinsam mit Angelika Resch-Ebinger und Hannes Steiner ist Thomas Issler aktiv als einer der drei Stuttgarter Paten der German Speakers Association (GSA), dem wichtigsten Zusammenschluss deutscher Speaker und Coaches. Bei den zweimonatlichen Regionaltreffen sind u.a. Gaby S. Graupner, Andreas Buhr, Benjamin Schulz und Prof. Dr. Niels Brabandt aufgetreten.

Den kompletten Text gibt es unter:
http://www.thomas-issler.de/thomas-isslers-jahresrueckblick-2014/

Thomas Issler ist seit mehr als 13 Jahren erfolgreicher Internet Unternehmer. Als Fachinformatiker für Systemintegration kennt er die Technik und die betriebswirtschaftliche Seite. Seine wahre Liebe gilt jedoch dem Internet-Marketing.

Bei Macromedia in München gewann Thomas Issler Einblicke in die Arbeitsweise von großen Internet Agenturen. Wie man eine kleine Internet Agentur zu einem etablierten Unternehmen entwickelt, zeigte er mit dem Aufbau seiner im Jahr 2000 gegründeten Firma 0711-Netz, die heute Büros in Stuttgart und München unterhält.

Die reichhaltigen Praxis-Erfahrungen wurden in seinem Internet Marketing College zu einem eigenen effizienten Schulungskonzept gebündelt. Gemeinsam mit seinem Trainerteam vermittelt Thomas Issler wertvolles Internet-Marketing und Technik Wissen.

In zahlreichen Vorträgen und Seminaren hat Thomas Issler das Publikum mit seinen charmanten und humorvollen Reden gefesselt. Dabei glänzt er durch sein Fachwissen und die spontane Art das Publikum einzubeziehen. Komplizierte Inhalte werden durch Fußball Analogien allgemeinverständlich dargestellt und begeistern immer wieder das Publikum.

Zusätzlich arbeitet Thomas Issler als Buchautor und veröffentlicht Fachartikel für diverse Verlage.

Kontakt
0711-Netz
Thomas Issler
Parlerstr. 4
70192 Stuttgart
0711-2591718
info@0711-netz.de
http://www.0711-netz.de

Pressemitteilungen

Contentserv wird Mitglied des ECC-Club Köln

Der ECC-Club Köln, das Netzwerk für E-Commerce und Cross-Channel, hat Contentserv als neues Mitglied aufgenommen. Das Netzwerk umfasst Entscheidern von Unternehmen aus dem Handel und Handelsumfeld.

Contentserv wird Mitglied des ECC-Club Köln

ECC-Club Köln – Netzwerk für E-Commerce und Cross-Channel (Bildquelle: ECC-Club Köln)

Rohrbach, 11.12.2014 – Das ECC Köln positioniert sich als unabhängiger Experte für Handel im digitalen Zeitalter und erster Ansprechpartner für Analysen und Strategieberatungen rund um aktuelle Trends und Entwicklungen in der digitalen Handelswelt. Eingebunden in das renommierte IFH Köln und dessen Netzwerk begleiten die Experten des ECC Köln seit 1999 das Thema E-Commerce. Teilnehmende Unternehmen profitieren vom Wissenstransfer zwischen betrieblicher Praxis und Wissenschaft und den daraus gewonnenen Erkenntnissen.
Zu namhaften Club-Mitgliedern wie z.B. OBI, Paypal, Douglas, Expercash oder Clickandbuy gesellt sich nun auch der Anbieter von Marketing Information Management-Systemen CONTENTSERV. Von dem intensiven Dialog zum Thema „E-Commerce“ erwartet sich der Softwareanbieter wichtigen Input, um seine Expertisen im Bereich E-Commerce und Multichannel Management noch weiter auszubauen und so Kunden noch besser beraten und unterstützten zu können. Mehr zum ECC-Club ist unter www.ecckoeln.de zu finden. Contentserv stellt sich unter www.contentserv.com vor.
Zur Website des ECC-Club Köln
Zur Website der Contentserv GmbH

Über die Contentserv AG
Contentserv ist Software-Hersteller für Enterprise-Marketing-Management-Solutions (EMMS). Mit ihrem ganzheitlichen und benutzerfreundlichen Ansatz bildet die Lösung von Contentserv das Kreativ-System für Marketing, Vertrieb und Kommunikation. Sie unterstützt dabei sämtliche Marketing-, Medien-, Print- und Kommunikationsprozesse. Ausgabemedien wie Kataloge, Websites, E-Shops, Portale, Online- und Print-Werbemedien können ohne Fachwissen professionell via Webbrowser umgesetzt bzw. mit zentralen Produktinformationen beliefert werden. Dabei werden Prozesse zentral optimiert und hohe Kosten- und Zeiteinsparungen erzielt. Dies sorgt für ein schnelleres Time-to-Market in der Produktkommunikation und dadurch für klare Wettbewerbsvorteile.

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Finanzen/Wirtschaft Pressemitteilungen

Wachstumspotential: Ceresana sieht Chancen für Polypropylen

Polypropylen (PP) steckt überall: in Verpackungsmaterial und Haushaltsgeräten, in Kleidern ebenso wie in Fahrzeugen und zahllosen anderen Produkten. „Im Jahr 2013 wurden weltweit 55,1 Millionen Tonnen Polypropylen verbraucht. Damit ist PP nach Polyethylen die meistverkaufte Kunststoff-Sorte“, erläutert Oliver Kutsch, der Geschäftsführer des Marktforschungsinstituts Ceresana. „Wir erwarten bis 2021 ein weltweites Umsatzwachstum von durchschnittlich 5,8% pro Jahr.“ Ceresanas Marktreport zu Polypropylen erscheint gerade in der bereits dritten Auflage.

Verbrauch wächst vor allem in Asien

Die Erschließung neuer Anwendungsgebiete, die Entwicklung von Biokunststoffen aus nachwachsenden Rohstoffen sowie der Ersatz anderer Materialien eröffnen Polypropylen ein hohes Wachstumspotential. Massiv steigt die Nachfrage nach wie vor in China und Indien, weshalb auf die Region Asien-Pazifik im Jahr 2021 voraussichtlich rund 58% des weltweiten Verbrauchs entfallen wird. In den USA, dem größten Abnehmer von starren Kunststoffverpackungen, zieht die Nachfrage nach Polypropylen ebenfalls an. In Deutschland, Italien und Frankreich, den größten europäischen Verbraucher-Ländern, steigt die Nachfrage dagegen kaum noch. Der Weltmarkt-Anteil westeuropäischer PP-Hersteller wird in den nächsten Jahren voraussichtlich von 13,9% auf 11,4% sinken. Stärker wächst der Absatz in Osteuropa. Besonders in Russland konnte PP im Verpackungssektor gegenüber konkurrierenden Kunststoffen wie Polyethylen und PET stark zulegen.

Gut verpackt mit Polypropylen

Über die Hälfte des weltweit verbrauchten Polypropylens wird zur Herstellung von Verpackungen eingesetzt. Das größte Anwendungsgebiet sind flexible Verpackungen aus PP-Folien. Danach folgen starre Verpackungen, zum Beispiel Behälter und Verschlüsse. Fasern und Konsumprodukte aus Polypropylen erreichen einen Anteil von jeweils rund 12%. Die größte Wachstumsrate wird in den kommenden Jahren voraussichtlich der Einsatz in der Fahrzeugindustrie verzeichnen. Die Bauindustrie sowie der Bereich Elektro und Elektronik erhöhen ihren Polypropylen-Verbrauch im Schnitt um rund 4% pro Jahr.

Preisanstieg gedämpft

Die Produktionskapazitäten für den Grundstoff Propylen werden derzeit besonders in China stark ausgebaut, vor allem alternative Technologien zur Dehydrierung von Propan (PDH-Anlagen) und zur Nutzung von Kohle (CTO-Technologie). In der Folge entstehen dort auch zahlreiche neue Anlagen zur Herstellung von Polypropylen. Die detaillierte Analyse der Produktionskapazitäten ergibt ein aufschlussreiches Bild der zukünftigen Wachstumsregionen: Asien-Pazifik verfügt bereits heute über knapp die Hälfte der weltweiten Kapazitäten und wird diese in den kommenden acht Jahren nochmals um über 40% ausbauen. Weitere große Anlagen sind in Osteuropa und im Mittleren Osten geplant. Deshalb werden die Polypropylen-Preise und der Umsatz trotz wachsender Nachfrage voraussichtlich nur mäßig steigen.

Der Mittlere Osten versorgt die Welt

Westeuropa wird in den kommenden Jahren aufgrund sinkender Produktionszahlen vom Nettoexporteur zum Nettoimporteur von Polypropylen. Die Region Asien-Pazifik wird trotz wachsender eigener Produktionskapazitäten voraussichtlich netto rund 2 Millionen Tonnen importieren. China benötigt seine steigende Herstellung in erster Linie, um die inländische Nachfrage zu befriedigen. Sollten alle geplanten Projekte realisiert werden, wird dagegen vor allem der Mittlere Osten seine Exporte in den kommenden Jahren stark erhöhen und die steigende Weltnachfrage abdecken.

Die Studie in Kürze:

Kapitel 1 fasst kurz und prägnant das Wichtigste zu den verschiedenen Polypropylen-Arten, den Herstellungsverfahren und zur Verarbeitungsweise von PP zusammen.
Kapitel 2 bietet eine Darstellung und Analyse des globalen PP-Markts. Neben der Verbrauchsentwicklung werden Umsatz und Produktion sowie vorhandene Kapazitäten erläutert. Der Report gibt einen umfassenden Einblick in die Entwicklung der einzelnen Regionen und die weltweite Marktdynamik.
In Kapitel 3 werden 28 Länder detailliert analysiert: PP-Nachfrage, Umsatz, Produktion sowie Import und Export der vergangenen acht Jahre sowie Prognosen bis zum Jahr 2021 werden übersichtlich dargestellt und erläutert. Dabei werden auch die Kapazitäten und Kapazitätserweiterungen der Unternehmen aufgeführt.
Kapitel 4 untersucht gründlich die Anwendungsgebiete von PP, wie zum Beispiel flexible und starre Verpackungen, Fasern, Fahrzeugindustrie, Elektro und Elektronik, Konsum-produkte, Bauindustrie sowie sonstige Anwendungsgebiete: Daten zur Entwicklung, aufgeteilt in die Regionen West- und Osteuropa, Nord- und Südamerika, Asien-Pazifik, Mittlerer Osten und Afrika sowie die Verbrauchszahlen der wichtigsten Länder in den einzelnen Regionen.
Kapitel 5 bietet als nützliches Herstellerverzeichnis Profile von PP-Produzenten, übersicht-lich gegliedert nach Kontaktdaten, Umsatz, Gewinn, Produktpalette, Produktionsstätten, Kurzprofil und Kapazitäten. Ausführliche Profile werden von 115 Herstellern geliefert, wie z.B. SINOPEC, LyondellBasell, Braskem, CNPC, Total, Reliance Industries, Exxon Mobil, Borealis, SABIC und Formosa Plastics Group.

Weitere Informationen: www.ceresana.com/de/marktstudien/kunststoffe/polypropylen/

Über Ceresana
Ceresana ist ein international führendes Marktforschungs- und Beratungsunternehmen für die Industrie mit Niederlassungen in Konstanz, Wien und Hongkong. Seit über 10 Jahren beliefert das Unternehmen mehrere 1.000 zufriedene Kunden in 55 Ländern mit aktuellem Marktwissen. Umfangreiches Marktverständnis schafft neue Perspektiven für strategische und operative Entscheidungen.
Ceresanas Klienten profitieren von umsetzungsorientierter Beratung, maßgeschneiderten Auftragsstudien und über 90 auftragsunabhängigen Marktstudien.
Die Analysten von Ceresana sind auf folgende Märkte spezialisiert: Chemikalien, Kunststoffe, Additive, Rohstoffe, Industriegüter, Konsumgüter, Verpackungen und Baustoffe.
Mehr über Ceresana unter www.ceresana.com

Ceresana
Technologiezentrum
Blarerstr. 56
78462 Konstanz
Deutschland
Tel.: +49 7531 94293 10
Fax: +49 7531 94293 27
Pressekontakt: Martin Ebner, m.ebner@ceresana.com

Finanzen/Wirtschaft Pressemitteilungen

Preise unter Druck: Ceresana untersucht den Weltmarkt für Propylen

Propylen ist nach Ethylen der wichtigste petrochemische Ausgangsstoff: Zu seinen direkten Anwendungen zählen neben dem Kunststoff Polypropylen auch bedeutende Chemikalien, wie z.B. Acrylnitril, Acrylsäure, Butyraldehyd, Cumol und Propylenoxid. „Im Jahr 2013 wurden weltweit rund 85 Millionen Tonnen Propylen verbraucht“, sagt Oliver Kutsch, der Geschäftsführer des Marktforschungsinstituts Ceresana. In einer aktuellen Studie analysiert Ceresana, welche Auswirkungen der Schiefergas-Boom in den USA und neue Produktionsverfahren auf den Weltmarkt für Propylen und seine Anwendungen haben. Die Marktprognosen reichen bis zum Jahr 2021.

Abflachendes Umsatz-Wachstum

Propylen wird bislang vor allem als Nebenprodukt von Ethylen beim Steamcracken oder beim katalytischen Cracken in Raffinerien gewonnen. Durch die zunehmende Verwendung von Ethan aus Schiefergas wird in den Steamcrackern immer mehr Ethylen und immer weniger Propylen hergestellt. Ceresana rechnet jedoch damit, dass Propylen zunehmend mit On-Purpose-Technologien hergestellt wird. Dies wird voraussichtlich zu einer Stabilisierung des Propylen-Preises führen. Deshalb prognostiziert Ceresana, dass der globale Propylen-Umsatz bis 2021 mit 5,3% pro Jahr deutlich weniger stark wachsen wird als in den letzten acht Jahren, obwohl der Propylen-Verbrauch weiterhin stark zunimmt.

Propan-Dehydrierung erhöht Kapazitäten

Die größte Bedeutung bei den On-Purpose-Technologien hat die Propylen-Gewinnung durch Dehydrierung von Propan (PDH-Technologie). Aufgrund der zunehmenden Preisdifferenz zwischen Propylen und Propan ist die Nutzung dieses Verfahrens nicht nur in Ländern mit reichen Gasvorkommen lukrativ. In verschiedenen Weltregionen werden derzeit neue PDH-Anlagen in Betrieb genommen. Entsprechend stark wächst das globale Produktionspotential für Propylen.

Regionale Unterschiede

In Nordamerika steigt die Propylen-Produktion, angetrieben von neuen PDH-Anlagen, künftig deutlich, nachdem die hergestellte Menge in den Jahren 2005 bis 2013 noch zurückgegangen war. Die höchsten Wachstumsraten erwartet Ceresana hingegen im Mittleren Osten und in Osteuropa, wo die Entwicklung von Russland dominiert wird. In Westeuropa hingegen machen sich der zunehmende internationale Preisdruck und die schwache Nachfrage-Entwicklung bemerkbar: Ceresana rechnet dort mit einem Rückgang der Produktion.

Chinas Propylen-Hunger

Aufgrund der begrenzten chinesischen Erdölvorkommen sind die chinesischen Propylen-Hersteller auf Importe angewiesen. In Zukunft soll der Anteil der nicht auf Erdöl basierten Propylen-Produktion deutlich gesteigert werden. Deshalb werden neue CTO- (Coal to Olefins) sowie PDH-Anlagen in Betrieb genommen. Nach der Prognose von Ceresana wird die chinesische Produktion innerhalb der nächsten Jahre damit um bis zu 8% pro Jahr zunehmen. China wird jedoch weiterhin große Mengen Propylen importieren müssen, da sein Verbrauch immens wächst.

Polypropylen ist wichtigste Anwendung

Rund zwei Drittel des weltweit verbrauchten Propylens wird zu Polypropylen (PP) weiterverarbeitet. Ceresana erwartet, dass die Nachfrage für diesen Kunststoff bis zum Jahr 2021 um ca. 3,7% pro Jahr wachsen und damit zu einem großen Teil die Propylen-Nachfrage bestimmen wird. Polypropylen ist eines der vielseitigsten Verpackungsmaterialien. Gebraucht wird es auch für Fasern und Textilien, Fahrzeugteile, Elektroprodukte und Haushaltswaren.

Wichtige Chemikalien

Der zweitgrößte Absatzmarkt für Propylen sind die Hersteller von Propylenoxid, gefolgt von Acrylnitril, Butyraldehyd, Cumol und Acrylsäure. Propylenoxid wird zur Herstellung von Polyurethan, Lacken und Klebstoffen, Polyesterharzen, Kühl-, Frostschutz- und Lösungsmittel benötigt. Acrylnitril wird für den technischen Kunststoff Acrylnitril-Butadien-Styrol (ABS) verwendet, aber auch für die Herstellung von Acryl-Fasern, die zu Textilien weiterverarbeitet werden. Butyraldehyd ist ein Zwischenprodukt bei der Herstellung von Butanol und 2-Ethylhexanol. Mit Cumol wird vor allem Phenol und Aceton hergestellt, es dient unter anderem als Vorprodukt für Bisphenol-A, Phenolharze, Caprolactam und Methylmethacrylat. Acrylsäure wird z.B. für Superabsorber-Kunststoffe (SAP) gebraucht.

Die Studie in Kürze:

Kapitel 1 bietet eine vollständige Darstellung und Analyse des globalen Propylen-Marktes. Neben der Umsatzentwicklung werden Verbrauch und Produktion eingehend erläutert. Zudem werden die vorhandenen und zukünftigen Kapazitäten betrachtet und ein umfassender Ausblick auf die Entwicklung der einzelnen Länder und Regionen gegeben.
In Kapitel 2 werden die wichtigsten 29 Länder einzeln betrachtet: Dargestellt werden Verbrauch, Umsatz, Produktion, Handel von Propylen sowie Kapazitäten. Der Verbrauch von Propylen wird detailliert untergliedert in die Anwendungen Polypropylen, Propylenoxid, Acrylnitril, Butyraldehyd, Cumol, Acrylsäure sowie sonstige Anwendungsgebiete.
Kapitel 3 analysiert gründlich alle Anwendungsgebiete von Propylen, vor allem den Einsatz für Polypropylen. Die Studie enthält Daten zur Entwicklung, aufgeteilt in die sieben Regionen West- und Osteuropa, Nord- und Südamerika, Asien-Pazifik, Mittlerer Osten und Afrika, sowie spezifische Verbrauchszahlen der wichtigsten Länder in den einzelnen Regionen.
Kapitel 4 bietet als nützliches Herstellerverzeichnis Profile der Propylen-Produzenten, übersichtlich gegliedert nach Kontaktdaten, Umsatz, Gewinn, Produktpalette, Produktionsstätten, Kurzprofil, produktspezifischen Informationen sowie aktuellen und geplanten Kapazitäten je Standort. Ausführliche Profile werden von 126 Herstellern geliefert, wie z.B. Braskem, Enterprise Products, ExxonMobil Formosa Plastics, LyondellBasell, Reliance Industries, Shell, Sinopec, Total und Valero Energy.

Weitere Informationen: www.ceresana.com/de/marktstudien/chemikalien/propylen/

Über Ceresana
Ceresana ist ein international führendes Marktforschungs- und Beratungsunternehmen für die Industrie mit Niederlassungen in Konstanz, Wien und Hongkong. Seit über 10 Jahren beliefert das Unternehmen mehrere 1.000 zufriedene Kunden in 55 Ländern mit aktuellem Marktwissen. Umfangreiches Marktverständnis schafft neue Perspektiven für strategische und operative Entscheidungen.
Ceresanas Klienten profitieren von umsetzungsorientierter Beratung, maßgeschneiderten Auftragsstudien und über 90 auftragsunabhängigen Marktstudien.
Die Analysten von Ceresana sind auf folgende Märkte spezialisiert: Chemikalien, Kunststoffe, Additive, Rohstoffe, Industriegüter, Konsumgüter, Verpackungen und Baustoffe.
Mehr über Ceresana unter www.ceresana.com

Ceresana
Technologiezentrum
Blarerstr. 56
78462 Konstanz
Deutschland
Tel.: +49 7531 94293 10
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Pressekontakt: Martin Ebner, m.ebner@ceresana.com

Finanzen/Wirtschaft Pressemitteilungen

Siegeszug der Beutel: Ceresana veröffentlicht Studie zum europäischen Markt für flexible Verpackungen

Beutel ersetzen immer öfter Metalldosen oder starre Behälter. Das Marktforschungsinstitut Ceresana hat den europäischen Markt für flexible Verpackungen aus Kunststoffen, Papier und Aluminium analysiert. Dazu zählen nicht nur Verpackungen von Konsumgütern für Endkunden, sondern auch zum Beispiel Schrumpf- und Dehnfolien für Lagerung und Transport, Etiketten aus Papier, Tragetaschen aller Art, Säcke für schwere Lasten und flexible intermediäre Schüttgutbehälter (FIBC). „Wir erwarten, dass der europäische Markt für flexible Verpackungen, das heißt alle Verpackungstypen und Materialien zusammen, bis zum Jahr 2021 ein Volumen von rund 19,2 Millionen Tonnen erreichen wird“, sagt Oliver Kutsch, der Geschäftsführer von Ceresana.

Convenience-Verpackungen treffen den Nerv der Zeit

Die Verpackungsindustrie muss auf sich wandelnde Konsumenten-Bedürfnisse reagieren: Zeitnot, Bequemlichkeit, der Wunsch nach einfacher und praktischer Handhabe sowie nach optisch ansprechenden und innovativen Produkten sind die treibenden Kräfte dieses Marktes. Besonders stark wächst derzeit der Verbrauch von Standbodenbeuteln (engl. Stand-Up-Pouches): Die Verwendung von Verbundfolien ermöglicht hier eine weitere Gewichtsverringerung – das spart Ressourcen und Transportkosten. Moderne Abfüllverfahren gewährleisten in Verbindung mit sterilisierfähigen Beuteln eine immer bessere Warenqualität sowie eine weiter steigende Abfüllgeschwindigkeit. Aus diesen Gründen werden auch Einweg-Sachets immer beliebter: Kleine Beutel werden nicht nur für Senf, Kaffee, Fertigsaucen und andere Lebensmittel gebraucht, sondern auch zum Beispiel für Medikamente.

Biaxial orientierte Folien legen weiter zu

Die Auswahl der Verpackungsmaterialien richtet sich nach den spezifischen Eigenschaften und Anforderungen, die das zu verpackende Gut stellt. In vielen Segmenten haben flexible Verpackungen aus biaxial orientiertem Polypropylen (BOPP) oder PET (BOPET) stark an Bedeutung gewonnen. Der Markt für BOPP-Folien schwächelte in den letzten Jahren vor allem in Westeuropa etwas. Für die kommenden Jahre zeichnet sich jedoch eine Erholung ab. Die Nachfrage nach flexiblen Verpackungen aus BOPET wird sich wegen ihrer positiven Eigenschaften weiter dynamisch entwickeln, vor allem in weiten Teilen Osteuropas.

Mehr Internethandel braucht mehr Verpackungen

Der Absatz von Schwerlast- und Transportverpackungen nimmt nach einem Rückgang in den Jahren 2008 und 2009 wieder zu. Profitieren kann der Markt für Transportverpackungen vor allem vom wachsenden Volumen des Internethandels. Für die kommenden Jahre sieht Ceresana darüber hinaus besonders gute Chancen im Verpackungsmarkt für pharmazeutische Produkte: Angesichts einer alternden Bevölkerung in vielen europäischen Ländern geht der Trend zu vorportionierten Einzelverpackungen für Medikamente.

Die Studie in Kürze:

In Kapitel 1 wird für ganz Europa sowie für 23 einzelne Länder der Verbrauch von flexiblen Verpackungen in Tonnagen angegeben, und zwar jeweils separat für Verpackungsfolien, Beutel und Säcke, Schrumpf- und Dehnfolie, Etiketten und sonstige Verpackungen. Betrachtet werden dabei die Materialien Aluminium, Papier und vor allem Kunststoffe. Kapitel 2 untersucht fundiert die verschiedenen Typen flexibler Verpackungen: Daten zur Verbrauchsentwicklung von „Verpackungsfolien (Kunststoff)“, „Beutel & Säcke (Kunststoff)“, „Schrumpf- & Dehnfolie (Kunststoff)“, „Etiketten (Papier)“, „Beutel & Säcke (Papier)“ sowie „Sonstige Verpackungen (Papier)“, jeweils aufgeteilt auf 23 nationale Märkte Europas.
Kapitel 3 betrachtet den Verbrauch der verschiedenen Länder aufgeteilt nach den Verpackungsmaterialien Polyethylen, Polypropylen, Polyethylenterephthalat (PET), Polyvinylchlorid (PVC), sonstigen Kunststoffen, Papier sowie Aluminium.
Kapitel 4 beleuchtet die Anwendungsgebiete flexibler Verpackungen: Für die acht größten Märkte (Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Polen, Russland, Spanien, Türkei) sowie für das Aggregat aus den sonstigen Ländern Europas werden jeweils die Anwendungsgebiete „Food und Getränke“, „Consumer Non-Food“, „Schwerlast und Transport“ sowie „Tragetaschen“ untersucht.
Kapitel 5 bietet Unternehmensprofile der bedeutendsten Produzenten von flexiblen Verpackungen, übersichtlich gegliedert nach Kontaktdaten, Umsatz, Gewinn, Produktpalette, Produktionsstätten, Kurzprofil sowie Produkttypen und Anwendungsgebieten. Ausführliche Profile werden von 80 Herstellern geliefert, wie z.B. alesco GmbH & Co, KG; Ampac Flexibles; Bemis Europe Flexible Packaging; Graphic Packaging Holding Company; Leipa Georg Leinfelder GmbH; Mitsubishi Polyester Film GmbH; Papier-Mettler; Polifilm GmbH; RKW SE; Sappi Europe; Südpack Verpackungen GmbH & Co, KG; Taghleef Industries L,L,C; Treofan Group.

Weitere Informationen: www.ceresana.com/de/marktstudien/verpackung/flexible-verpackungen-europa/

Über Ceresana
Ceresana ist ein international führendes Marktforschungs- und Beratungsunternehmen für die Industrie mit Niederlassungen in Konstanz, Wien und Hongkong. Seit über 10 Jahren beliefert das Unternehmen mehrere 1.000 zufriedene Kunden in 55 Ländern mit aktuellem Marktwissen. Umfangreiches Marktverständnis schafft neue Perspektiven für strategische und operative Entscheidungen.
Ceresanas Klienten profitieren von umsetzungsorientierter Beratung, maßgeschneiderten Auftragsstudien und über 90 auftragsunabhängigen Marktstudien.
Die Analysten von Ceresana sind auf folgende Märkte spezialisiert: Chemikalien, Kunststoffe, Additive, Rohstoffe, Industriegüter, Konsumgüter, Verpackungen und Baustoffe.
Mehr über Ceresana unter www.ceresana.com

Ceresana
Technologiezentrum
Blarerstr. 56
78462 Konstanz
Deutschland
Tel.: +49 7531 94293 10
Fax: +49 7531 94293 27
Pressekontakt: Martin Ebner, m.ebner@ceresana.com

Finanzen/Wirtschaft Pressemitteilungen

Ertragreich: Ceresana untersucht den europäischen Markt für Düngemittel

In der Landwirtschaft wird immer gezielter und sparsamer gedüngt. Trotzdem steigt selbst im umweltfreundlichen Europa der Düngemittel-Verbrauch, wenn auch nicht mehr so stark wie in der Vergangenheit. „Bis zum Jahr 2021 rechnen wir mit einem jährlichen Mengen-Wachstum von durchschnittlich 1,5%“, sagt Oliver Kutsch, der Geschäftsführer von Ceresana. Das Marktforschungsinstitut hat den europäischen Markt für Düngemittel untersucht.

Ersprießlicher Osten

Während die Dünger-Nachfrage in Westeuropa bis zum Jahr 2021 nur langsam zulegen wird, erwartet Ceresana für Osteuropa Wachstumsraten von durchschnittlich 2%. In Osteuropa ist der Dünger-Einsatz je Hektar noch relativ niedrig, so dass dort das Potenzial für eine Steigerung der Ernte-Erträge durch mehr Dünger deutlich höher ist. Außerdem können die Landwirte in den osteuropäischen EU-Ländern nun dank EU-Agrarsubventionen vermehrt in Betriebsmittel investieren. Andererseits müssen sie sich an die Vorgaben der EU-Agrarpolitik halten, die in Bezug auf Überdüngung und Umweltschutz häufig geändert werden.

Russland produziert, Frankreich düngt

In Europa verbraucht Frankreich die meisten Düngemittel, gefolgt von Deutschland. Russland, das die mit Abstand größte Ackerfläche besitzt, kommt erst auf Platz 3: In den nördlichen Regionen sind Düngemittel wegen des kühlen Klimas nur bedingt einsetzbar. Dafür dominieren russische Hersteller die Dünger-Produktion: Sie lieferten im Jahr 2013 mehr als ein Drittel der europäischen Gesamtproduktion.

Pflanzen brauchen Stickstoff

Rund 62 % des europäischen Dünger-Verbrauchs entfiel im vergangenen Jahr auf Stickstoff. Weniger gefragt waren Phosphat und Kali. Für die Feinregulierung werden zunehmend Einzeldünger genutzt. Die wichtigsten Einzeldünger-Sorten sind Harnstoff (Urea) und Kalkammonsalpeter (KAS), der nicht nur düngt, sondern auch der Versauerung des Bodens entgegenwirkt. In Zukunft werden Mischdünger, die individuell auf die Nährstoffbedürfnisse der jeweiligen Kulturpflanzen abgestimmt werden können, etwas höhere Zuwächse erzielen.

Ölsaaten sorgen für Belebung

Europas Landwirtschaft baut vor allem Weizen an: als Nahrungs- und Futtermittel auf einer Fläche von rund 64,3 Millionen Hektar. Das höchste Wachstum werden bis 2021 aber voraussichtlich Ölsaaten aufweisen, nämlich durchschnittlich rund 3,3 % pro Jahr. Wie Mais, der ebenfalls verstärkt angebaut wird, werden Ölsaaten immer beliebter als Futterpflanzen und Bioenergie-Träger. Ein Grund dafür ist, dass die EU verstärkt auf Energie aus nachwachsenden Rohstoffen setzt.

Die Studie in Kürze:

In Kapitel 1 werden die Märkte in 30 europäischen Ländern detailliert analysiert, einschließlich Prognosen bis zum Jahr 2021: Verbrauch, Import, Export, Produktion, Kapazitäten und Umsatz von Düngemitteln. Die Nachfrage wird für einzelnen Nährstoffe Stickstoff, Phosphat und Kali untersucht, und das auch separat für die verschiedenen Anbaukulturen. Betrachtet werden die Produkte KAS, Harnstoff, AHL, AS/AN und Mischdünger.
Kapitel 2 analysiert gründlich die Anwendungsgebiete von Düngemitteln: Daten und Einflussfaktoren zur Verbrauchsentwicklung sowie die Nachfrage werden ausführlich beschrieben. Zu den jeweils einzeln behandelten Anwendungsgebieten zählen Weizen, Körnermais, sonstiges Getreide, Ölsaaten, Obst & Gemüse, Zuckerpflanzen und sonstige Kulturen.
Kapitel 3 bietet als nützliches Herstellerverzeichnis 50 Profile von Düngemittel-Produzenten, übersichtlich gegliedert nach Kontakt- und Finanzdaten, Produktpalette, Produktionsstätten, Kurzprofil, Produktdetails und Kapazitäten.

Weitere Informationen: www.ceresana.com/de/marktstudien/agrar/duengemittel-europa/

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Ceresanas Klienten profitieren von umsetzungsorientierter Beratung, maßgeschneiderten Auftragsstudien und über 90 auftragsunabhängigen Marktstudien.
Die Analysten von Ceresana sind auf folgende Märkte spezialisiert: Chemikalien, Kunststoffe, Additive, Rohstoffe, Industriegüter, Konsumgüter, Verpackungen und Baustoffe.
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Finanzen/Wirtschaft Pressemitteilungen

Neue Impulse: Ceresana veröffentlicht Marktreport zu Polyethylen-LLDPE

Lineares Polyethylen niederer Dichte (LLDPE) ist die am vielseitigsten einsetzbare Polyethylen-Sorte. Gebraucht wird dieser in großen Mengen produzierte Kunststoff vor allem für Folien. Der weltweite Umsatz von LLDPE erreichte im Jahr 2013 einen Wert von rund 40 Milliarden US-Dollar. Eine neue Studie des Marktforschungsinstituts Ceresana erwartet bis 2021 ein weiteres Wachstum der LLDPE-Verkäufe von durchschnittlich 3,9% pro Jahr.

Hohe Wachstumsraten

Den größten LLDPE-Verbrauch im Jahr 2013 hatte der Raum Asien-Pazifik mit einer Gesamtmenge von rund 11,3 Millionen Tonnen. Bis 2021 wird diese Weltregion ihren Verbrauch voraussichtlich um nochmals ein Drittel steigern. Ceresana prognostiziert auch für den Mittleren Osten und Südamerika hohe Zuwachsraten. Die Märkte für LLDPE in Nordamerika und Westeuropa wachsen dagegen nur noch mit knapp über 1% pro Jahr. Damit sind in den etablierten Industrieländern die Wachstumsaussichten für LLDPE aber immerhin besser als für andere Polyethylen-Sorten, etwa LDPE oder HDPE.

Schiefergas drückt Preise für Vorprodukte

Erheblichen Einfluss auf die Ethylen-Produktion und somit auch auf die Polyethylen-Märkte hat der Schiefergas-Boom in den USA. Der stark gefallene Preis von Ethan hat dazu geführt, dass dort derzeit neue Ethan-Cracker gebaut werden. Das Spalten von Ethan bringt im Vergleich zu Naphta oder anderen Ausgangsstoffen einen höheren Ertrag an Ethylen. Im Zuge dieser Projekte wachsen in den USA die Produktionskapazitäten für Polyethylen. Mehrere europäische Hersteller haben aufgrund des zunehmenden Preisdrucks angekündigt, ihre Cracker zu schließen oder für die Verwendung von importiertem Ethan umzurüsten. Westeuropa ist die einzige Region der Welt, wo die Produktion von LLDPE in den kommenden Jahren abnehmen wird, weil Kapazitäten nicht erweitert und Anlagen geschlossen werden.

Folien dominieren

LLDPE wird am häufigsten für die Herstellung von Folien eingesetzt: Rund 81% des Gesamtverbrauchs entfielen im Jahr 2013 auf diesen Bereich. Dabei machten flexible Verpackungsfolien das größte Segment aus, gefolgt von Beuteln, Säcken und Tüten. Entsprechend ist Folienextrusion in allen Weltregionen das mit Abstand meistverwendete Verarbeitungsverfahren für LLDPE. Weitere nennenswerte Einsatzgebiete von LLDPE sind starre Verpackungen und Produkte für die Bauindustrie.

Die Studie in Kürze:

Kapitel 1 bietet eine Darstellung und Analyse des globalen LLDPE-Markts – einschließlich Prognosen bis 2021: Für jede Region der Welt werden Verbrauch, Umsatz und Produktionsmenge erläutert. Zudem wird der Verbrauch je Verarbeitungsverfahren (Folienextrusion, sonstige Extrusion, Spritzguss und sonstige Verfahren) analysiert.
Kapitel 2 enthält Profile von 25 Ländern: Verbrauch von LLDPE, Umsatz, Produktion sowie Importe und Exporte. Zusätzlich werden die 16 wichtigsten Länder hinsichtlich der Anwendungsgebiete von LLDPE detailliert analysiert.
Kapitel 3 untersucht die Anwendungsgebiete von LLDPE. Für die ganze Welt sowie die sieben Regionen Westeuropa, Osteuropa, Nordamerika, Südamerika, Asien-Pazifik, Mittlerer Osten und Afrika wird jeweils die Verbrauchsentwicklung der Anwendungsgebiete Verpackungsfolien, Beutel, Säcke und Tüten, sonstige Folien, starre Verpackungen, Bauprodukte sowie sonstige Anwendungen aufgezeigt.
Kapitel 4 bietet Unternehmensprofile aller bedeutenden LLDPE-Produzenten, übersichtlich gegliedert nach Kontaktdaten, Umsatz, Gewinn, Produktpalette, Produktionsstätten, Kurzprofil sowie Produkttypen und Anwendungsgebieten. Ausführliche Profile werden von 88 Herstellern geliefert, wie z.B. Dow, ExxonMobil, SINOPEC, CNPC, SABIC, Braskem, CPChem, Mitsubishi Chemical, Borealis und Nova Chemicals.

Weitere Informationen: www.ceresana.com/de/marktstudien/kunststoffe/polyethylen—lldpe

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Ceresanas Klienten profitieren von umsetzungsorientierter Beratung, maßgeschneiderten Auftragsstudien und über 90 auftragsunabhängigen Marktstudien.
Die Analysten von Ceresana sind auf folgende Märkte spezialisiert: Chemikalien, Kunststoffe, Additive, Rohstoffe, Industriegüter, Konsumgüter, Verpackungen und Baustoffe.
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Finanzen/Wirtschaft Pressemitteilungen

Ethylen-Markt im Wandel: Ceresana untersucht den Weltmarkt für die bedeutendste Grundchemikalie

Ethylen ist der mit Abstand wichtigste petrochemische Ausgangsstoff: Im Jahr 2013 wurden weltweit rund 130 Millionen Tonnen Ethylen verbraucht. Zu den direkten Anwendungen zählen außer Polyethylen-Kunststoffen auch petrochemische Zwischenprodukte, die wiederum hauptsächlich zu Kunststoffen verarbeitet werden. Die wichtigsten sind Ethylenoxid, Ethylendichlorid und Ethylbenzol. Die neue „Marktstudie Ethylen“ von Ceresana gibt einen vollständigen Überblick zu diesem Wachstumsmarkt. Detailliert werden darin die Auswirkungen wichtiger aktueller Einflüsse analysiert, wie die Folgen des Schiefergas-Booms in den USA. Die Prognosen des Marktforschungsinstituts reichen bis zum Jahr 2021.

Sinkender Ölpreis bedroht Fracking

Erheblichen Einfluss auf den Ethylen-Markt hat der Schiefergas-Boom in den USA: Der stark gefallene Preis von Ethan hat dazu geführt, dass zahlreiche neue Ethan-Cracker gebaut werden. Im Gegensatz zur Verwendung von anderen Brennstoffen, etwa Naphtha oder Propan, entsteht beim Spalten von Ethan ein hoher Anteil Ethylen. Sollte sich die aktuelle Talfahrt des Ölpreises allerdings fortsetzen, könnte der amerikanischen Fracking-Branche die Existenzgrundlage entzogen werden – Ceresana analysiert die langfristige Entwicklung.

Ethylen-Preis künftig unter Druck

Bereits mehrere europäische Hersteller haben wegen den in Europa deutlich höheren Produktionskosten angekündigt, ihre Cracker zu schließen oder für die Verwendung von importiertem Ethan umzurüsten. Ceresana erwartet, dass das globale Ethylen-Angebot durch den massiven Ausbau der Produktionskapazitäten stärker wachsen wird als die Nachfrage. Damit sinkt die Kapazitätsauslastung – und die Preise kommen unter Druck. Entsprechend prognostiziert Ceresana, dass der Ethylen-Umsatz bis 2021 mit voraussichtlich 3,2% pro Jahr deutlich weniger stark wachsen wird als in den letzten Jahren.

Aufbau in China, Abbau in Westeuropa

Der Mittlere Osten hat sich in den Jahren 2005 bis 2013 mit einer Wachstumsrate von 9,1% pro Jahr zu einem Zentrum der globalen Ethylen-Industrie entwickelt. Bis 2021 kann dort die Produktion voraussichtlich um bis zu 10 Millionen Tonnen weiter gesteigert werden. Einer der Hauptabnehmer ist China, das in großen Mengen Ethylen und die daraus gefertigten Kunststoffe HDPE, LLDPE und LDPE einführt. Weltweit sind viele Ethylen- und Polyethylen-Hersteller auf den Export nach China angewiesen. Die chinesische Regierung versucht jedoch, die Selbstversorgungsrate für Ethylen und dessen Anwendungen deutlich zu erhöhen: In China sollen weitere Naphtha-Cracker in Betrieb genommen und verstärkt Kohle zur Herstellung von Olefinen genutzt werden. Auch in Osteuropa, wo die Entwicklung von Russland dominiert wird, sowie in Afrika rechnet Ceresana mit hohen Zuwächsen in der Ethylen-Produktion. In Westeuropa dagegen wird sich der zunehmende Preisdruck bemerkbar machen – der Ethylen-Ausstoß wird dort sinken.

Grundmaterial für Kunststoffe

Der größte Teil des hergestellten Ethylens wird von der Polyethylen-Industrie nachgefragt. Je nach Dichte und Festigkeit der Produkte unterscheidet man die Polyethylen-Typen HDPE, LDPE und LLDPE. Auf diese Kunststoffe entfielen im Jahr 2013 rund zwei Drittel des weltweiten Ethylen-Verbrauchs. Während die Nachfrage nach LDPE voraussichtlich nur noch moderat zulegen wird, erwartet Ceresana für HDPE und LLDPE einen starken Ausbau der Kapazitäten, insbesondere in den Regionen Asien-Pazifik und Mittlerer Osten. Ethylenoxid ist eine weitere wichtige Ethylen-Anwendung mit großem Wachstumspotential. Ethylenoxid wird vorwiegend zur Herstellung von Ethylenglykol verwendet, das als Vorprodukt für Polyester dient. Die Produktion von Textilfasern wächst vor allem in Asien deutlich. Zudem profitieren die Ethylenoxid-Hersteller davon, dass weltweit Glas zunehmend durch PET-Flaschen ersetzt wird. Bis 2021 prognostiziert Ceresana für Ethylenoxid einen Anstieg des weltweiten Ethylen-Verbrauchs von durchschnittlich 3,2% pro Jahr.

Die Studie in Kürze:

Kapitel 1 bietet eine vollständige Darstellung und Analyse des globalen Ethylen-Marktes. Neben der Umsatzentwicklung werden Verbrauch und Produktion eingehend erläutert. Zudem werden die vorhandenen und zukünftigen Kapazitäten betrachtet. Außerdem gibt der Report einen umfassenden Ausblick auf die Entwicklungen der einzelnen Länder und Regionen.
In Kapitel 2 werden die wichtigsten 32 Länder einzeln betrachtet: Dargestellt werden Verbrauch, Umsatz, Produktion, Handel von Ethylen sowie Kapazitäten. Der Verbrauch von Ethylen wird detailliert untergliedert in die Anwendungen HDPE, LLDPE, LDPE, Ethylenoxid, Ethylendichlorid (EDC), Ethylbenzol sowie sonstige Anwendungsgebiete.
Kapitel 3 analysiert gründlich alle Anwendungsgebiete von Ethylen, zum Beispiel den Einsatz in Polyethylen-Kunststoffen. Die Studie enthält Daten zur Markt-Entwicklung, aufgeteilt in die sieben Regionen West- und Osteuropa, Nord- und Südamerika, Asien-Pazifik, Mittlerer Osten und Afrika, sowie spezifische Verbrauchszahlen der wichtigsten Länder in diesen Regionen.
Kapitel 4 bietet als nützliches Herstellerverzeichnis Profile der Produzenten, übersichtlich gegliedert nach Kontaktdaten, Umsatz, Gewinn, Produktpalette, Produktionsstätten, Kurzprofil, produktspezifischen Informationen sowie aktuellen und geplanten Kapazitäten je Standort. Ausführliche Profile werden von 119 Herstellern geliefert, wie z.B. Braskem, Chevron Phillips, Dow Chemical, ExxonMobil, Formosa Plastics, LG Chem, LyondellBasell, NPC, NOVA Chemicals, Petrochina, PTT Global, Sabic, Shell und Sinopec.

Weitere Informationen: www.ceresana.com/de/marktstudien/chemikalien/ethylen/

Über Ceresana
Ceresana ist ein international führendes Marktforschungs- und Beratungsunternehmen für die Industrie mit Niederlassungen in Konstanz, Wien und Hongkong. Seit über 10 Jahren beliefert das Unternehmen mehrere 1.000 zufriedene Kunden in 55 Ländern mit aktuellem Marktwissen. Umfangreiches Marktverständnis schafft neue Perspektiven für strategische und operative Entscheidungen.
Ceresanas Klienten profitieren von umsetzungsorientierter Beratung, maßgeschneiderten Auftragsstudien und über 90 auftragsunabhängigen Marktstudien.
Die Analysten von Ceresana sind auf folgende Märkte spezialisiert: Chemikalien, Kunststoffe, Additive, Rohstoffe, Industriegüter, Konsumgüter, Verpackungen und Baustoffe.
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Finanzen/Wirtschaft Pressemitteilungen

Folien ohne Ende: Ceresana erwartet Wachstum des Weltmarkts für LDPE

Polyethylen geringer Dichte (LDPE) ist einer der meistproduzierten Kunststoffe und wird vor allem für Verpackungen gebraucht. Nach einer neuen Studie des Marktforschungsinstituts Ceresana wurde im Jahr 2013 weltweit Low-Density-Polyethylen für fast 33 Milliarden US-Dollar verkauft. Ceresana erwartet bis 2021 einen weiteren jährlichen Verbrauchsanstieg von durchschnittlich 1,5%.

Beste Wachstumsaussichten im Osten

Allein im Raum Asien-Pazifik wurden im Jahr 2013 rund 7,1 Millionen Tonnen LDPE verarbeitet. Davon wurden knapp 58% in China nachgefragt. Auch in Zukunft werden asiatische Länder, allen voran China und Indien, sowie der Mittlere Osten die größten Wachstumsmärkte für LDPE sein. Wegen der Konkurrenz durch andere Polyethylen-Sorten werden allerdings die zukünftigen Wachstumsraten von LDPE voraussichtlich hinter der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung zurückbleiben. Die LDPE-Märkte in Westeuropa und Nordamerika sind heute bereits weitgehend gesättigt und werden kaum noch zulegen.

Neue große Fabriken

In mehreren Regionen der Welt werden Kapazitäten für die LDPE-Herstellung rasant ausgebaut. Im Mittleren Osten wird die Produktion von LDPE voraussichtlich mit einer Wachstumsrate von jährlich 5,0% stark steigen. Neue petrochemische Großkomplexe werden dort in den kommenden Jahren ihre Produktion aufnehmen. Häufig sind diese Projekte Joint-Ventures von großen internationalen Konzernen und regionalen Unternehmen. In Nordamerika und in Asien sind ebenfalls mehrere große Produktionsanlagen in Planung. Dagegen werden in Westeuropa LDPE-Fabriken geschlossen.

Vor allem Folien

LDPE wird am häufigsten für die Herstellung von Folien eingesetzt: Rund 63% des Gesamtverbrauchs fallen derzeit auf den Bereich Folien, das heißt vor allem Verpackungsfolien, Beutel, Säcke und Tüten. Weitere bedeutende Anwendungsgebiete sind starre Verpackungen und Produkte für die Bauindustrie, die weltweit von neuen Investitionen in Infrastruktur profitiert. In Asien haben Verpackungsfolien aus LDPE das größte Wachstumspotential, da sich die asiatischen Länder immer mehr dem westlichen Standard verpackter Lebensmittel anpassen.

Extrusion dominiert

Das im weltweiten Vergleich am häufigsten verwendete Verfahren zur Verarbeitung von LDPE ist die Folienextrusion. Die weiteren Verfahren – Extrusionsbeschichtung, sonstige Extrusion, Spritzguss und sonstige Verfahren wie Blasformen und Rotomoulding – haben zusammen lediglich einen Anteil von 37%. Zwischen den einzelnen Weltregionen zeigen sich dabei geringe Unterschiede. So wird beispielsweise die Extrusionsbeschichtung in Nordamerika überproportional stark angewendet, während in Osteuropa LDPE vor allem mittels Folienextrusion oder Spritzguss verarbeitet wird.

Die Studie in Kürze:

Kapitel 1 bietet eine Darstellung und Analyse des globalen LDPE-Markts – einschließlich Prognosen bis 2021: Für jede Region der Welt werden Verbrauch, Umsatz und Produktionsmenge erläutert. Analysiert wird außerdem der Verbrauch der verschiedenen Verarbeitungsverfahren (Folienextrusion, Extrusionsbeschichtung, sonstige Extrusion, Spritzguss und sonstige Verfahren).
In Kapitel 2 sind 35 Länder der Welt mit Profilen aufgeführt, die den Verbrauch von LDPE, den Umsatz, sowie die Importe und Exporte enthalten. Zusätzlich werden die 16 wichtigsten Länder hinsichtlich der LDPE-Anwendungsgebiete gründlich analysiert.
Kapitel 3 befasst sich mit der detaillierten Untersuchung der Anwendungsgebiete von LDPE. Für die ganze Welt sowie die sieben Regionen Westeuropa, Osteuropa, Nordamerika, Südamerika, Asien-Pazifik, Mittlerer Osten und Afrika wird jeweils die Verbrauchsentwicklung der einzelnen Anwendungsgebiete aufgezeigt. Betrachtet werden dabei Verpackungsfolien, Beutel, Säcke und Tüten, sonstige Folien, starre Verpackungen, Bauprodukte sowie sonstige Anwendungen.
Kapitel 4 bietet Unternehmensprofile aller bedeutenden LDPE-Produzenten, übersichtlich gegliedert nach Kontaktdaten, Umsatz, Gewinn, Produktpalette, Produktionsstätten, Kurzprofil sowie Produkttypen und Anwendungsgebieten. Ausführliche Profile werden von 79 Herstellern geliefert, wie z.B. LyondellBasell, ExxonMobil Chemical, SABIC, Dow Chemical, NPC, SINOPEC, CNPC, Braskem, Versalis und Mitsubishi Chemical.

Weitere Informationen: www.ceresana.com/de/marktstudien/kunststoffe/polyethylen—ldpe/

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Die Analysten von Ceresana sind auf folgende Märkte spezialisiert: Chemikalien, Kunststoffe, Additive, Rohstoffe, Industriegüter, Konsumgüter, Verpackungen und Baustoffe.
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