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Rasante Zukunftsperspektiven im E-Commerce B2C bis 2025/2030

Mit umfassendem kostenlosen Download

E-Commerce erfreut sich momentan eines nahezu ungetrübten Wachstums. Die meisten Prognostiker sind der festen Überzeugung, dass der E-Commerce auf Jahre weiter wachsen wird. Einige – und nicht nur die GfK in einer ihrer Studien aus 2015 – sind jedoch der Meinung, dass aber langfristig eine natürliche Obergrenze gegeben ist.

Bei Unterstellung eines Lebenszyklus-Modells geht man davon aus, dass die Wachstumsraten irgendwann abzufallen beginnen. In der momentanen Situation erleben wir eine relativ prosperierende, wenn auch nicht überschäumende allgemeine Konjunkturentwicklung in Deutschland. Lange Zeit waren die Einkommensentwicklungen hier real gerechnet negativ, seit etwa zwei/drei Jahren ist jedoch eine Trendwende eingetreten – mit der Aussicht, dass auch für die nächsten drei bis vier Jahre positive Einkommenssteigerungen zu erwarten sind. Das führt zu einer gewissen Konsumsteigerung, die sich auch im allgemeinen Handelswachstum niederschlagen dürfte. Die aktuelle Flüchtlingswelle wird sicherlich ihren Part dazu beitragen.
Die UEC – Ulrich Eggert Consulting, Köln, vertritt jedoch die Meinung, dass dieses Handelswachstum nicht im stationären Handel stattfinden wird, wie die Entwicklung der letzten Jahre gezeigt hat (2015 dürfte hier eine Ausnahme gewesen sein), sondern vor allen Dingen im E-Commerce. Deshalb ist davon auszugehen, dass sich der Zeitraum von 2014/15 an bis etwa 2022 zu einem Zeitraum recht hoher Wachstumsraten im E-Commerce entwickeln dürfte. Nach 2022 bis in Richtung 2030 dürfte ein Zeitraum abnehmender Wachstumsraten im E-Commerce folgen (jedoch keineswegs mit negativen Raten), da die allgemeinen Antriebskräfte einer starken Verbrauchernachfrage nachlassen werden.

Es sind vor allen Dingen folgende Aspekte, die die UEC – Ulrich Eggert Consulting, Köln, zu der Überzeugung weiterhin positiver Wachstumsraten im E-Commerce kommen lassen:
• Immer mehr Innovationen bezüglich der Organisation und Abwicklung des E-Commerce im weitesten Sinne drängen auf den Markt.
• Die Investitionsbereitschaft der Unternehmen in den E-Commerce steigt.
• Digital Natives erobern die Märkte, Senioren versuchen, sich immer mehr anzupassen.
• Senioren wollen Bequemlichkeit, das führt sie dazu, immer mehr zu bestellen und nicht selber einzukaufen; künftig werden die Getränkekisten gebracht.
• Amazon bietet alle Kraft auf, seine Marktanteile im E-Commerce zu halten, was auch zu einer Ausweitung des E-Commerce führt.
• Zalando und Rocket Internet auf deutscher Seite versuchen, diesen Entwicklungen als ebenso treibende Kräfte nachzueifern.
• Infolge des Wettbewerbs gehen immer mehr Offline-Händler auch online, vor allen Dingen mittlere Filialunternehmen – Multi-Channel wird eben einen gewissen Marktanteil im E-Commerce gewinnen.
• Regionale und örtliche Portale versuchen, den E-Commerce in den Städten als regionales Ereignis anzutreiben.
• Mobile ist Treiber des gesamten Marktes – es ist so einfach, im Internet zu bestellen; Smartphones und Tablets befeuern den Markt.
• Immer mehr ausländische Anbieter drängen auf den Markt und sind ebenso Treiber der Ausweitung.
• Die Sicherheitssysteme der Portale werden besser.
• Bezahlsysteme werden besser, vor allem auch mobile.
• Der Netzausbau wird auch „auf das letzte Dorf“ getragen.
• E-Commerce-Unternehmen werden Dienstleistungen integrieren, bezahlte wie auch unbezahlten in Form von Services, die die Gesamtumsätze ankurbeln werden.
• Auch im Food-Bereich wird der E-Commerce allmählich an Boden gewinnen: Amazon dürfte hier zu einem entscheidenden Markttreiber werden und Organisationen wie REWE und Edeka haben „in vorauseilendem Gehorsam / Gefolge“ ähnliche Initiativen initiiert und starten ebenfalls durch.
• E-Books und Downloads werden immer einfacher.
• Die Verkehrsdichte verleidet Fahrten in die Innenstädte.
• Die großen Discounter beginnen erst mit dem E-Commerce und haben aufgrund dessen, dass sie vor allen Dingen abgepackte Lebensmittel verkaufen, sehr große Chancen.
• Auch die Möbelmärkte erkennen langsam die Chancen des E-Commerce und werden hier „einen Gang zulegen“.
• Social Media hebt die Internetaffinität.
• Der prognostizierte Bevölkerungsrückgang dürfte sich wesentlich verlangsamen bzw. zumindest für längere Zeit verschieben aufgrund der sehr hohen Zuwanderungen von Flüchtlingen, Asylanten usw.
• Langfristig klopft 3-D-Druck an die Tür und wird einen neuen Schub in das ganze Thema E-Commerce bringen, wenn man dann diese Art des Produzierens und Verkaufens mit einrechnen will.

Auf der Basis dieser Vorüberlegungen sowie den Prognosen anderer Institute bis etwa 2020, z.T. auch 2025, versucht die UEC – Ulrich Eggert Consulting, Köln, in ihrer eigenen Studie ZUKUNFT E-COMMERCE B2C – QUANTITATIVE ENTWICKLUNGEN 2020/25/30 nun, eine Langfristprognose bis 2030 über den E-Commerce in Deutschland zu erstellen, s. www.ulricheggert.de

Gedankliche Basis bildet dabei die in der Studie ebenfalls gelieferte Prognose des gesamten Einzelhandels in Deutschland, der hiernach von 2000 bis 2030 in einer realistischen Prognose von 428 auf 522 Milliarden Euro, in einer optimistischen bis 546 Milliarden Euro und in einer pessimistischen bis 498 Milliarden Euro wachsen wird.

Der E-Commerce ist hierbei von 2000 bis 2015 von 2,5 auf etwa 46 Milliarden Euro angewachsen und damit auf einen Anteil von etwa 10 Prozent von 466 Milliarden Euro. Wir treten in einen Zeitraum hoher Wachstumsraten des E-Commerce, der etwa bis 2020/22 anhalten könnte, danach sind abnehmende Wachstumsraten zu erwarten, vielfältige Gegenkräfte im Markt wirken wie etwa auch der gewollte Rückgang der Flüchtlingsströme, die Überalterung etc.

Zu den Ergebnissen bezüglich des Wachstums in E-Commerce bis 2025 und 2030 finden interessierte Leser einen kostenlosen Download als Kurzfassung oben genannte Hauptstudie der UEC – Ulrich Eggert Consulting, Köln, auf www.ulricheggert.de/kostenlosestudien Es ist zu erwarten, dass zwischen 2015 und 2030 dem stationären Handel etwa ein Viertel seines Wachstumspotenzials durch den E-Commerce genommen wird.

Die Ulrich Eggert Consulting.Köln wurde zu Anfang 2007 von Ulrich Eggert in Köln nach über 32 jähriger Tätigkeit bei der ehem. BBE-Unternehmensberatung GmbH, Köln, davon mehr denn 13 Jahre als Geschäftsführer, gegründet. Ulrich Eggert setzt heute als freiberuflicher Unternehmensberater, Referent, Moderator und Organisator von Veranstaltungen sowie als Trend- und Zukunftsforscher und Autor von Studien und Fachbüchern seine erfolgreiche Tätigkeit für Handel/Handwerk, Industrie und Dienstleistung fort.
Seine Tätigkeitsfelder sind u. a.:
— Trend und Zukunftsforschung
— Markt- und Handelsforschung
— Strategie-Beratung, Portfolio-Entwicklungen
— Duedilligence
— moderierte Workshop-Beratungen
— Absatzplanungen, Machbarkeits-Studien.
Seine Arbeitsthemen umfassen die
— Entwicklungen in Konsum und Gesellschaft
— Zukunft von Handel und Distribution/Vertrieb
— Versand-/Distanzhandel und Multi-Channel-Retailing
— Innovationen und Innovationsmanagement
— Neue Geschäftmodelle und Formate
— Neu Vertriebsstrategien
— Kooperation, Systembildung und Franchising
— Vertikalisierung und Direktvertrieb
— Marke und Markenpolitik
— Virtualisierung von Unternehmen.
Vorträge und Workshops/Veranstaltungen zu diesen Themen runden sein Leistungsprogramm ab. Bisher über 30 Veröffentlichungen in Form von Multi-Client-Studien und Büchern dazu, verzeichnet auf seiner Homepage, zeigen seine umfassende Erfahrung auf diesen Gebieten. In den Jahren 2008-12 erschienen bisher im Eigenvertrieb folgende Studien:
+ LUXUSVERTRIEB,
+ FUTURE DISCOUNT,
+ MAIL ORDER 2015,
+ HANDELS- UND VERTRIEBSINNOVATIONEN,
+ KONSUM(ENT) UND HANDEL,
+ DIE ZUKUNFT DER BAU- UND HEIMWERKERMÃÄRKTE,
+ DIE ZUKUNFT DER GEWERBLICHEN VERBUNDGRUPPEN,
+ HANDEL 2020 – WEGE IN DIE ZUKUNFT,
+ HANDEL UND MARKE
+ KOOPERATION IM VERTRIEB
+ VERTIKALISIERUNG IM VERTRIEB
+ MEGATRENDS 2020: HANDELSTRENDS
+ KOSTEN SENKEN MIT SYSTEM
+ NEUE HANDELSFORMATE – NEUE VERTRIEBSKONZEPTE
+ FOKUS HANDEL
+ B2B-VERTRIEBSTRENDS
+ MÃ-EBEL 2020: HANDEL & VERTRIEB
+ LUXUS: MÃÄRKTE & VERTRIEB
+ WACHSTUMSPAKET HANDEL: 3 Studien zu Wachstumsstrategien im Handel
+ MEGATRENDS HANDEL II – TRENDUPDATE 2025/30
+ 4.0 – DIE DIGITALE REVOLUTION
+ 3D-DRUCK: Chancen und Entwicklungen
sowie zum Bezug über den Buchhandel oder direkt beim Verlag das "KURSBUCH UNTERNEHMENSFÜHRUNG", ISBN 978-3-8029-3422-3; "ZUKUNFT HANDEL", ISBN 978-3-8029-3855-09 sowie "KOSTEN SENKEN!", ISBN 978-3-8029-3847-4, alle im Walhalla-Fachverlag, Regensburg. Details zu allem unter www.ulricheggert.de. Hier finden sich auch viele aktuelle Projekte zum kostenlosen Download.

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Profitables Handelswachstum mit Dienstleistungen und Problemlösung

Kostenloser Studien-Download

Der Handel sitzt auf dem sinkenden Ast des Sozialprodukts: Noch in den 1960er Jahren wurden mehr als 60 % der Konsumausgaben eines jeden einzelnen Bürgers über den Handel getätigt, heute sind es gerade einmal noch etwa 28 %. Und von jeder zusätzlich verdienten D-Mark gingen in den 1960er Jahren ebenfalls knapp 60 % in den Handel, heute von jedem zusätzlichen Euro gerade einmal 10 Cent. Dienstleistungen sind der schnellst wachsende Nachfragesektor der Verbraucher, die reine Warennachfrage geht demgegenüber anteilig laufend zurück und ist bereits in der Minderposition.

Das ist aber nur die eine Seite der Medaille. Die andere besagt, dass in Zukunft die Menschen Problemlösungen wünschen und nicht nur einfache Warenlieferungen. Aber was sind Problemlösungen? Als Problemlösung kann man wie folgt definieren:
Ware + Dienstleistung + Service + Beratung + Information + After-Sales-Service
Die Ware allein reicht in Zukunft in der Regel für das Geschäft nicht mehr aus. Wer nur Ware verkauft, sitzt – wie oben erwähnt – auf dem sinkenden Ast des Sozialprodukts. Die Integration nicht körperlicher Angebote ändert aber das Geschäftsmodell des Handels entscheidend! Wie der Handel mit Dienstleistungen Geld verdienen kann, das untersucht die Ulrich Eggert Consulting, Köln, in ihrer aktuellen Studie HANDELSWACHSTUM DURCH DIENSTLEISTUNGEN, s. www.ulricheggert.de , dazu dort auch ein umfangreicher kostenloser Download.

Aber was sind eigentlich Dienstleistungen? Dienstleistungen im weiteren Sinne bestehen im Prinzip aus drei verschiedenen Leistungsarten, nämlich einmal den Dienstleistungen im engeren Sinne, das sind nicht physisch-körperliche Warenleistungen wie etwa eine Reise, des Weiteren aus dem Kundendienst und aus dem Service. Der Service, wie etwa die Beratung im Handel oder die Präsentation eines Internetportals, ist für den Kunden unentgeltlich – der Handel bietet ihm diese Leistung, um überhaupt Ware verkaufen zu können. Er will daran nicht verdienen, sondern an dem Warenverkauf. Kundendienst ist eine Leistung, die dann einsetzt, wenn zum Beispiel eine gekaufte Ware defekt ist und repariert werden muss. Der Händler verkauft diese Leistung, um den Kunden für einen Wiederkauf von Ware zu gewinnen bzw. vorzubereiten und negative Überlegungen wegen defekter Ware auszuschalten. Der Händler bietet diese Leistung an, um daran möglichst wenig zu verlieren, nicht jedoch um sich „eine goldene Nase zu verdienen“. Kundendienst wird teilkalkuliert verkauft.

Bei Dienstleistungen im engeren Sinne handelt es sich jedoch um Leistungen wie etwa Reisen im Warenhaus, Versicherungsangebote oder den Verleih von Autos, um damit direkt Umsatz zu erzielen, die Kosten zu decken und ganz klar einen Gewinn aus dieser Tätigkeit zu erwirtschaften. Dienstleistungen im Handel dienen auf der einen Seite der Unterstützung des Kerngeschäftes durch zusätzliche Angebote, auf der anderen Seite aber auch der Verstärkung und der Erweiterung der Marke/Retail Brand und damit der Vertiefung der Kundenbeziehungen. Dieser Gedanke geht in Richtung Diversifizierung, um die Märkte für das Unternehmen zu erhalten.

Aus betriebswirtschaftlicher Sicht unterscheidet man Dienstleistungen von Sachleistungen. Dienstleistungen sind i.d.R. nicht lagerfähig, selten übertragbar (Immaterialität) und benötigen einen externen Faktor (z. B. Kunde). Die Erzeugung und der Verbrauch der Dienstleistungen fallen meist zeitlich zusammen. Dienstleistungen sind zwar vorwiegend immateriell, sie können jedoch auch materielle Bestandteile enthalten, beispielsweise ein Trägermedium, auf dem das Ergebnis der Dienstleistung übergeben wird, wie zum Beispiel Software auf einer CD-ROM.

Zunehmend lässt sich in der realen Wirtschaft feststellen, dass Dienst- und Sachleistungen fließend ineinander übergehen. So erlangen Dienstleistungskomponenten etwa im B2B, zum Beispiel Maschinenbau, verstärkt an Bedeutung, etwa durch Beratung und Reparatur-/Betreuungs-Service. Das Thema Absatzfinanzierung ist auch in diesem Zusammenhang zu nennen. Es ist immer mehr feststellbar, dass derartige Dienstleistungskomponenten kaufentscheidend sind und damit auch zum Hauptbestandteil des Kernproduktes avancieren

Wenn man unter den vorgenannten Gesichtspunkten einmal überlegt, welche Märkte und Sortimente in Zukunft bei der Versorgung der Bevölkerung eine größere Rolle spiele, dann sind es vor allen Dingen die Folgenden:
1. Gesundheitsvorsorge und Pflege
2. Lebensqualität, Wohlfühlen und Wellness
3. Sport, Fitness, Schönheit und Bodystyle
4. Altersvorsorge, Finanzen, Versicherungen und Geldanlagen
5. Immobilien als Variante der Vorsorge
6. Sicherheitsmärkte und -systeme
7. Umweltgerechte, faire, nachhaltige Produkte
8. Umweltschutz und Umwelttechnologie
9. Energieeinsparung
10. Erneuerbare Energien
11. Unterhaltung und Kommunikation
12. Bildungsprodukte
13. Mobilität
14. Tourismus
15. Frequenz, Bestseller und PoS-Artikel für den Impulskauf
16. Produkte zur Professionalisierung der privaten Haushalte
17. Problemlösung: Ware + Dienstleistung + Kundendienst + Service + Beratung + Information
18. Neue Dienstleistungen aller Art
19. Esoterisch-spirituelle Dienstleistungen als Religionsersatz
20. Nutzen statt Besitzen
21. Convenience-Artikel, senioren- und singlegerechte Angebote
22. Innovationen aller Art

Viele Leistungen aus diesem Katalog sind vor allen Dingen Dienstleistungen. Das bedeutet nicht, dass der klassische Handel im Sinne des Warendistributors künftig vom Markt verschwindet, es bedeutet jedoch, dass seine Stellung in der Wirtschaft relativiert wird, wenn er es nicht schafft, ein anderes Geschäftsmodell incl. Dienstleistungen zu entwickeln.
Es sind vor allen Dingen vier Dienstleistungskategorien, die der Handel in seine Leistungen integrieren kann:
1. Digitale Dienstleistungen
2. Ortsgebundene Inhouse-Dienstleistungen
3. Haushaltsnahe Dienstleistungen für Senioren
4. Nutzen statt Besitzen

Mit digitalen Dienstleistungen oder Dienstleistungen per Anruf in Callcentern usw. werden in der Zwischenzeit ca. 7 – 8 Milliarden Euro Umsatz pro Jahr gemacht. Insbesondere die Discounter spielen hierbei eine große Rolle. Angeboten werden zum Beispiel Pauschalreisen, Flugtickets und Hotelbuchungen, Mietwagen, Fahrkarten der Bundesbahn bzw. der neuen Busunternehmen, Mobilverträge / Handys, Fotoentwicklung, Musikdownloads, Konzerttickets, Klingeltöne usw. usw

Das Charmante an diesen Angeboten besteht darin, dass prinzipiell im Ladenlokal nur Prospekte verteilt werden, der Interessent und Verbraucher dann selbst im Internet die entsprechenden Verträge auslöst und das Handelsunternehmen über Provisionen an diesen Geschäften profitiert. Hoher Nutzen auf wenig Fläche – ein Traum eines jeden Händlers.

Ortsgebundene Inhouse-Dienstleistungen sind Leistungen, die einen gewissen Flächenbedarf zum Verkauf benötigen. Das sind zum Beispiel Reinigungsannahmen, Poststellen, aber auch Friseure, Gastronomie, Kopierstationen usw. Auch das Thema Handwerkervermittlung in Bau- und Heimwerkermärkten tritt immer mehr in den Vordergrund, so dass der Kunde nicht mehr Do-it-yourself betreibt, sondern nur noch Buy-it-yourself.

Interessant werden in Zukunft vor allen Dingen haushaltsnahe Dienstleistungen für Senioren sein, da dieser Markt naturgemäß immer größer wird, wenn die Anteile der Senioren der über 60- oder 65-Jährigen an der Bevölkerung immer mehr steigt. Es sei nur am Rande darauf verwiesen, dass im Jahre 2035 bereits 35 % der Bevölkerung über 65 Jahre alt sein werden. In diesem Zusammenhang sind Leistungen wie Pflegedienste, Notrufzentralen, Putz- und Haushaltshilfen, Mahlzeitendienste, Einkaufshilfen, Fahrdienste, Wäschedienste, Reparaturdienste, Freizeitangebote usw. zu nennen.

Ein weiterer, wie oben erwähnt, Punkt ist das Thema „Nutzen statt Besitzen“. Wenn ich schwimmen möchte, kaufe ich mir kein Schwimmbad, sondern eine Eintrittskarte. Muss ich mir, wenn ich mich von A nach B bewegen will, ein Auto kaufen? Autoleihen wird immer populärer, Carsharing ist auf dem Sprung nach vorne. Nutzen statt Besitzen heißt jedoch nicht nur Warenverkauf per Konsumentenkredit, sondern das heißt auch Verleihen, Verleasen, kurzfristiges Zurverfügungstellen etwa von Maschinen für die Gartenpflege, Reinigungsmaschinen usw. Die temporäre Nutzung von materiellen wie auch immateriellen Gütern tritt immer mehr in den Vordergrund, für Letzteres steht etwa das Thema Software as a Service (SaaS) oder Application Service Providing (ASP) im B2B-Geschäft, in Zukunft vor allem ein Geschäft in und mit der „Cloud“/Datenwolke.

Zum Teil von recht großer Bedeutung für den Handel in Zukunft sind Dinge wie Mass Customization, also der Individualisierung von Massenprodukten, das gesamte Thema Convenience als letztlich Bequemlichkeitskauf sowie Lifestyle und Erlebnishandel, in denen die Emotionalisierung sehr stark in den Vordergrund gestellt wird und letztlich neben den Produkten Emotionen quasi als Dienstleistungen mitverkauft werden.

Wichtige Erfolgsfaktoren für den Dienstleistungsmarkt der Zukunft sind in diesem Sinne:
– Flexibilität und Qualität
– Kundennähe, Individualität und emotionale Leistungen
– Wissen und Information über die Entwicklungen
– Neue Ideen konzipieren.
Um mit Dienstleistungen im Handel langfristig Erfolg zu haben, müssen Dienstleistungen als strategisches Angebot betrachtet werden und nicht als eine Kurzfristerscheinung. Wesentliche Dienstleistungen müssen aus dem Stammangebot abgeleitet werden, der Kunde muss im Mittelpunkt stehen. Es sollte an Multi-Channel-Vertrieb gedacht werden und um die Kompetenz der Ansprechpartner bei den Anbietern im Handel zu gewährleisten, ist das Thema Partnerschaft und Outsourcing an Dritte, nämlich „echte“ Fachleute, in Betracht zu ziehen. Permanente Kundeninformationen und die Nutzung von Social Media bieten sich an.

Das sind einige der wesentlichen Aspekte und Beispiele, die die Ulrich Eggert Consulting.Köln in ihrer Studie HANDELSWACHSTUM MIT DIENSTLEISTUNGEN in ihrem „WACHSTUMSPAKET HANDEL“, einer Zusammenstellung von drei verschiedenen Wachstums-Studien für den Handel, entwickelt hat. Details dazu auf www.ulricheggert.de.

Die Ulrich Eggert Consulting.Köln wurde zu Anfang 2007 von Ulrich Eggert in Köln nach über 32 jähriger Tätigkeit bei der ehem. BBE-Unternehmensberatung GmbH, Köln, davon mehr denn 13 Jahre als Geschäftsführer, gegründet. Ulrich Eggert setzt heute als freiberuflicher Unternehmensberater, Referent, Moderator und Organisator von Veranstaltungen sowie als Trend- und Zukunftsforscher und Autor von Studien und Fachbüchern seine erfolgreiche Tätigkeit für Handel/Handwerk, Industrie und Dienstleistung fort.
Seine Tätigkeitsfelder sind u. a.:
— Trend und Zukunftsforschung
— Markt- und Handelsforschung
— Strategie-Beratung, Portfolio-Entwicklungen
— Duedilligence
— moderierte Workshop-Beratungen
— Absatzplanungen, Machbarkeits-Studien.
Seine Arbeitsthemen umfassen die
— Entwicklungen in Konsum und Gesellschaft
— Zukunft von Handel und Distribution/Vertrieb
— Versand-/Distanzhandel und Multi-Channel-Retailing
— Innovationen und Innovationsmanagement
— Neue Geschäftmodelle und Formate
— Neu Vertriebsstrategien
— Kooperation, Systembildung und Franchising
— Vertikalisierung und Direktvertrieb
— Marke und Markenpolitik
— Virtualisierung von Unternehmen.

Vorträge und Workshops/Veranstaltungen zu diesen Themen runden sein Leistungsprogramm ab. Bisher über 30 Veröffentlichungen in Form von Multi-Client-Studien und Büchern dazu, verzeichnet auf seiner Homepage, zeigen seine umfassende Erfahrung auf diesen Gebieten. In 2008-11 erschienen bisher im Eigenvertrieb folgende Studien:
+ LUXUSVERTRIEB,
+ FUTURE DISCOUNT,
+ MAIL ORDER 2015,
+ HANDELS- UND VERTRIEBSINNOVATIONEN,
+ KONSUM(ENT) UND HANDEL,
+ DIE ZUKUNFT DER BAU- UND HEIMWERKERMÄRKTE,
+ DIE ZUKUNFT DER GEWERBLICHEN VERBUNDGRUPPEN,
+ HANDEL 2020 – WEGE IN DIE ZUKUNFT,
+ HANDEL UND MARKE
+ KOOPERATION IM VERTRIEB
+ VERTIKALISIERUNG IM VERTRIEB
+ MEGATRENDS 2020: HANDELSTRENDS
+ KOSTEN SENKEN MIT SYSTEM
+ NEUE HANDELSFORMATE – NEUE VERTRIEBSKONZEPTE
+ FOKUS HANDEL
+ B2B-VERTRIEBSTRENDS
+ MOEBEL 2020: HANDEL & VERTRIEB
+ LUXUS: MÄRKTE & VERTRIEB
+ WACHSTUMSPAKET HANDEL: 3 Studien zu Wachstumsstrategien im Handel

sowie zum Bezug über den Buchhandel oder direkt beim Verlag das „KURSBUCH UNTERNEHMENSFÜHRUNG“, ISBN 978-3-8029-3422-3; „ZUKUNFT HANDEL“, ISBN 978-3-8029-3855-09, sowie „KOSTEN SENKEN!“, ISBN 978-3-8029-3847-4, alle im Walhalla-Fachverlag, Regensburg. Details zu allem unter www.ulricheggert.de. Hier finden sich auch einige aktuelle Projekte zum kostenlosen Download.

Kontakt:
Ulrich Eggert Consulting
Ulrich Eggert
An der Ronne 238
50859 Köln
02234-943937
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