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Handwerkerrechnungen – zwischen Fantasie und Wirklichkeit

ARAG Experten zur rechtlichen Bedeutung und Verbindlichkeit des Kostenvoranschlags

Bestimmt haben Sie sich auch schon einmal über eine unerwartet hohe Handwerkerrechnung geärgert. Oft gehen die Preisvorstellungen über eine erbrachte Leistung beim Ausführenden und Beauftragenden sehr weit auseinander. Was helfen kann, die entstehenden Kosten im Blick zu behalten, ist ein Kostenvoranschlag. Was Sie dazu wissen sollten, erläutern ARAG Experten.

Ein Kostenvoranschlag darf nichts kosten
Ob eine Autoreparatur ansteht, das Dach neu gedeckt werden muss oder das Bad einer Renovierung harrt: Als erstes sollten Sie als Auftraggeber vom Handwerker einen Kostenvoranschlag erstellen lassen. Aus diesem sollte hervorgehen, welche Arbeiten durchgeführt werden sollen und was sie kosten. Der veranschlagte Preis soll den Auftraggeber zu einem Preisvergleich befähigen. Dabei darf der Kostenvoranschlag selbst nicht in Rechnung gestellt werden, denn das triebe den Gesamtpreis in die Höhe und würde einen Vergleich erschweren. Ein Kostenvoranschlag – vom Gesetz „Kostenanschlag“ genannt – ist daher in der Regel kostenlos, wenn mit dem Handwerker nichts anderes vereinbart ist. Verlangt der Handwerker eine Vergütung für den erstellten Kostenvoranschlag, muss er dies mit dem potenziellen Auftraggeber in einem eigenständigen Vertrag vereinbaren. Der schlichte Verweis des Handwerkers auf seine Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) reicht dafür nicht aus (Oberlandesgericht Karlsruhe, Az.: 19 U 57/05).

Wie weit darf eine Rechnung vom Kostenvoranschlag abweichen?
Ein Kostenvoranschlag ist nur verbindlich, wenn Sie dies bei Erstellung des Auftrags mit dem Handwerker vereinbart haben. Dann handelt es sich im strengen Sinne allerdings nicht mehr um einen Kostenvoranschlag, sondern um eine Festpreisvereinbarung. Ansonsten nennt der Voranschlag nur die ungefähr zu erwartenden Kosten für die Arbeit und das Material. Das bedeutet allerdings nicht, dass er grenzenlos überschritten werden darf, so die ARAG Experten. Eine „unwesentliche“ Überschreitung des Kostenvoranschlages müssen Sie als Auftraggeber zwar akzeptieren. Handelt es sich allerdings um eine „wesentliche“ Überschreitung, ist der Auftrag hinfällig. Das Problem: Was ist „unwesentlich“, was „wesentlich“? Die Grenze hat sich bei den Gerichten zwischen zehn und 20 Prozent eingependelt und ist auch abhängig von der Höhe der Gesamtkosten. Wird diese Grenze überschritten, muss der Handwerker Sie rechtzeitig informieren. Dann haben Sie die Wahl, ob der Auftrag zum höheren Preis durchgeführt werden soll oder nicht. Falls nicht, können Sie den Vertrag außerordentlich kündigen. Die bis dato erbrachten Leistungen des Handwerkers müssen Sie allerdings bezahlen.

Die ARAG ist das größte Familienunternehmen in der deutschen Assekuranz und versteht sich als vielseitiger Qualitätsversicherer. Neben ihrem Schwerpunkt im Rechtsschutzgeschäft bietet sie ihren Kunden in Deutschland auch attraktive, bedarfsorientierte Produkte und Services aus einer Hand in den Bereichen Komposit, Gesundheit und Vorsorge. Aktiv in insgesamt 17 Ländern – inklusive den USA und Kanada – nimmt die ARAG zudem über ihre internationalen Niederlassungen, Gesellschaften und Beteiligungen in vielen internationalen Märkten mit ihren Rechtsschutzversicherungen und Rechtsdienstleistungen eine führende Position ein. Mit mehr als 4.100 Mitarbeitern erwirtschaftet der Konzern ein Umsatz- und Beitragsvolumen von 1,7 Milliarden EUR.

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Der D.A.S. Leistungsservice informiert: Urteil in Kürze – Mietrecht

Mieterin muss Handwerker in die Wohnung lassen – auch mit 92

Beauftragt ein Vermieter notwendige Instandsetzungsarbeiten, müssen die Mieter die Handwerker nach Voranmeldung in die Wohnung lassen und ihnen Aufmaß- und Vorbereitungsarbeiten gestatten. Ein hohes Alter der Mieter ändert daran nichts. Dies hat laut Michaela Rassat, Juristin der D.A.S. Rechtsschutz Leistungs-GmbH (D.A.S. Leistungsservice), das Amtsgericht München entschieden.

Worum ging es bei Gericht?

Die 92-jährige Mieterin einer Wohnung in München hatte sich bereits vor Jahren über undichte Fenster und Schimmel beschwert und daraufhin die Miete gemindert. Mitte 2018 teilte ihr der Vermieter mit, dass nach längerer Diskussion in der Eigentümerversammlung ein Austausch der Fenster stattfinde. Die Arbeiten würden schätzungsweise vier Tage dauern. Im September sollte ein Termin für Aufmaßarbeiten stattfinden. Dazu müssten Handwerker in die Wohnung kommen. Die Mieterin lehnte jedoch alle angebotenen Termine ab. Zuvor müsse der Vermieter ihr die Übernahme von Hotelkosten, Mahlzeiten sowie Reinigungskosten schriftlich zusagen. Da sie altersbedingt ängstlicher geworden sei, müsse der Vermieter mit ihr anders umgehen als mit jüngeren Mietern. Der Vermieter wandte ein, dass der genaue Umfang der Arbeiten noch gar nicht feststünde. Diesen sollten die Handwerker erst bei dem umstrittenen Termin feststellen.

Das Urteil

Das Amtsgericht München gab dem Vermieter Recht. Die Mieterin müsse nach vorheriger Ankündigung mit einer Frist von fünf Tagen montags bis freitags zwischen 9:00 Uhr und 17:00 Uhr die Handwerker für die Aufmaß- und Vorbereitungsarbeiten in die Wohnung lassen. „Das Gericht wies darauf hin, dass Mieter Maßnahmen dulden müssen, die zur Instandhaltung und Instandsetzung der Mietwohnung erforderlich sind“, so Michaela Rassat. Der Vermieter sei verpflichtet, Arbeiten in der Wohnung rechtzeitig anzukündigen und deren ungefähre Dauer sowie Art und Umfang mitzuteilen. Dies sei hier geschehen. Vorbereitungsarbeiten, wie in diesem Fall, seien ebenfalls zu dulden – auch wenn die Mieterin bereits 92 sei. „Das Gericht erklärte, dass dies insbesondere dann gilt, wenn die Arbeiten einen Mangel beseitigen sollen, den der Mieter bereits gerügt und wegen dem er die Miete gemindert hat“, ergänzt Rassat.

Was bedeutet das für Mieter?

Eine Mietminderung wegen Mängeln hat den Zweck, Druck auf den Vermieter auszuüben, damit er die Mängel beseitigt. Will der Vermieter sich der Sache annehmen und Handwerker schicken, muss der Mieter sie auch in die Wohnung lassen – zumindest solange sie nach Voranmeldung und zu normalen Tageszeiten erscheinen. Dies gilt unabhängig vom Alter der Mieter. „Unter Umständen können Mieter einen Anspruch auf die Erstattung von Hotelkosten haben, wenn ihre Wohnung wegen Erhaltungsmaßnahmen unbewohnbar ist. Allerdings können Mieter ihre Zustimmung zu reinen Aufmaßarbeiten nicht davon abhängig machen, dass der Vermieter ihnen vorher die Erstattung von Hotelkosten zusichert“, so die D.A.S. Expertin.
Amtsgericht München, Urteil vom 13. Dezember 2018, Az. 418 C 18466/18

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Über die ERGO Group AG
ERGO ist eine der großen Versicherungsgruppen in Deutschland und Europa. Weltweit ist die Gruppe in 30 Ländern vertreten und konzentriert sich auf die Regionen Europa und Asien. Unter dem Dach der Gruppe agieren mit der ERGO Deutschland AG, ERGO International AG, ERGO Digital Ventures AG und ERGO Technology & Services Management vier separate Einheiten, in denen jeweils das deutsche, internationale, Direkt- und Digitalgeschäft sowie die globale Steuerung von IT und Technologie-Dienstleistungen zusammengefasst sind. 40.000 Menschen arbeiten als angestellte Mitarbeiter oder als hauptberufliche selbstständige Vermittler für die Gruppe. 2018 nahm ERGO 19 Milliarden Euro an Gesamtbeiträgen ein und erbrachte für ihre Kunden Brutto-Versicherungsleistungen in Höhe von 15 Milliarden Euro. ERGO gehört zu Munich Re, einem der weltweit führenden Rückversicherer und Risikoträger. Mehr unter www.ergo.com

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Darf ein Kostenvoranschlag etwas kosten? – Tipp der Woche des D.A.S. Leistungsservice

Experten der ERGO Group informieren

Michaela Rassat, Juristin der D.A.S. Rechtsschutz Leistungs-GmbH (D.A.S. Leistungsservice):

Bei vielen Handwerksbetrieben sind Kostenvoranschläge üblich. So wissen die Kunden, was auf sie zukommt, und es entsteht später kein Streit um den Preis. Aber: Darf ein Kostenvoranschlag etwas kosten? § 632 des Bürgerlichen Gesetzbuches besagt: Im Zweifelsfall nein. Geld für einen Kostenvoranschlag zu verlangen, ist aber auch nicht verboten. Handwerker können mit ihren potentiellen Kunden also jederzeit einen Preis für einen Kostenvoranschlag vereinbaren. In der Praxis verrechnen sie ihn dann oft mit der Vergütung für den erteilten Auftrag. Der Kunde muss den Kostenvoranschlag dann nur bezahlen, wenn kein Auftrag zustande kommt. Aber: Die Kostenpflicht muss ausdrücklich vereinbart sein. Sie einfach in die Allgemeinen Geschäftsbedingungen zu schreiben, reicht nicht aus. Eine solche Klausel ist aus Sicht der Gerichte unwirksam. Die Vertragspartner müssen die Bezahlung für den Kostenvoranschlag also individuell vereinbaren. Eine Ausnahme gilt nur dann, wenn es branchenüblich ist, für den Kostenvoranschlag eine Bezahlung zu verlangen, wie beispielsweise bei Kfz-Werkstätten. Die Preise sind je nach Branche und Betrieb unterschiedlich. Manche berechnen eine Pauschale, andere zehn Prozent der Auftragssumme. Oft gibt es dann jedoch eine Obergrenze. Ein Kostenvoranschlag ist allerdings keine Festpreisvereinbarung, sondern eine Kostenschätzung und daher unverbindlich. Der Handwerksbetrieb darf die genannte Summe trotzdem nicht wesentlich überschreiten. Als wesentlich gelten je nach Gericht 10 bis 20, ausnahmsweise bis 25 Prozent der Auftragssumme. Fallen die tatsächlichen Kosten dennoch viel höher aus, muss der Betrieb den Kunden rechtzeitig informieren. Dieser darf dann den Auftrag kündigen. Die bereits geleistete Arbeit muss er aber bezahlen.
Anzahl der Anschläge (inkl. Leerzeichen): 1.764

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Über den D.A.S. Rechtsschutz
Seit 1928 steht die Marke D.A.S. für Kompetenz und Leistungsstärke im Rechtsschutz. Mit dem D.A.S. Rechtsschutz bieten wir mit vielfältigen Produktvarianten und Dienstleistungen weit mehr als nur Kostenerstattung. Er ist ein Angebot der ERGO Versicherung AG, die mit Beitragseinnahmen von 3,3 Mrd. Euro im Jahr 2016 zu den führenden Schaden-/Unfallversicherern am deutschen Markt zählt. Die Gesellschaft bietet ein umfangreiches Portfolio für den privaten, gewerblichen und industriellen Bedarf an und verfügt über mehr als 160 Jahre Erfahrung. Sie gehört zu ERGO und damit zu Munich Re, einem der weltweit führenden Rückversicherer und Risikoträger. Mehr unter www.das.de

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Der D.A.S. Leistungsservice informiert: Urteil in Kürze – Zivilrecht

Wann können Verbraucher einen Werkvertrag widerrufen?

Schließen Verbraucher einen Werkvertrag mit Handwerkern an der eigenen Haustür oder in ihrer Wohnung, können sie diesen meist innerhalb von 14 Tagen ohne Weiteres widerrufen. Eine Ausnahme gibt es höchstens bei dringenden Reparaturen auf ausdrücklichen Wunsch des Verbrauchers. Dies hat laut Michaela Rassat, Juristin der D.A.S. Rechtsschutz Leistungs-GmbH (D.A.S. Leistungsservice), das Landgericht Coburg entschieden.

Worum ging es bei Gericht?

An der Ölheizung eines Einfamilienhauses trat beim Betanken Öl aus. Ein Installationsbetrieb reparierte nicht nur den Tank, sondern bot dem Kunden auch die Umstellung von Öl auf Gas an. Die Mitarbeiter unterbreiteten noch vor Ort mehrere Kostenvoranschläge. Einige Tage später begannen die Handwerker mit der Arbeit. Der Hausherr stoppte jedoch die Arbeiten und widerrief schließlich mehrere Wochen später den Auftrag. Die Installationsfirma wollte das nicht hinnehmen und verklagte ihn auf ihren Werklohn.

Das Urteil

Das Landgericht Coburg ließ den Handwerksbetrieb hier leer ausgehen. Der Hauseigentümer habe den Vertrag wirksam widerrufen. „Wie das Gericht erläuterte, stand dem Hausbesitzer ein Widerrufsrecht zu, da er und der Unternehmer den Vertrag außerhalb von Geschäftsräumen – im Wohnzimmer des Auftraggebers – abgeschlossen hatten“, erklärt Rassat. Ob der Mann die Firma zu sich nach Hause bestellt hatte, spielte keine Rolle. Eine Ausnahme gelte nur dann, wenn der Kunde die Handwerker ausdrücklich aufgefordert habe, zu ihm nach Hause zu kommen, um dringende Reparatur- oder Instandhaltungsarbeiten durchzuführen. Hier hätten die Mitarbeiter der Firma jedoch keine Reparaturen vorgenommen, sondern die Ölheizung auf Gas umgestellt. Daher habe der Auftraggeber den Vertrag widerrufen können. „Dass die 14-tägige Widerrufsfrist längst abgelaufen war, fiel hier ausnahmsweise nicht ins Gewicht“, erklärt die Rechtsexpertin. „Denn der Handwerksbetrieb hatte versäumt, den Kunden auf die Widerrufsfrist hinzuweisen. In solchen Fällen beginnt die Frist gar nicht erst zu laufen, Verbraucher behalten ihr Widerrufsrecht dann für maximal ein Jahr plus 14 Tage.“

Was bedeutet das für Verbraucher?

Verbraucher haben bei Handwerkeraufträgen, die sie nicht im Büro des Handwerksbetriebes erteilen, ein Widerrufsrecht. Zumindest innerhalb der ersten 14 Tage können sie den Vertrag ohne Weiteres widerrufen. Dies bietet sich zum Beispiel an, wenn sie sich überrumpelt fühlen und der Auftrag plötzlich ganz andere Dimensionen annimmt, als von ihnen anfangs beabsichtigt. „Holen sie sich jedoch den Handwerker für dringende Reparaturarbeiten ins Haus, gibt es diese Möglichkeit nicht“, erklärt die Rechtsexpertin.
Landgericht Coburg, Urteil vom 9. August 2018, Az. 21 O 175/18

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Kleinreparaturen in der Mietwohnung – Verbraucherfrage der Woche des D.A.S. Leistungsservice

Experten der ERGO Group informieren

Nele P. aus Freiburg:
Vor Kurzem tropfte unser Wasserhahn. Der Vermieter meinte, das sei eine Kleinreparatur und wir müssten die Kosten übernehmen. Was sind Kleinreparaturen genau und stimmt es, dass Mieter sie selbst bezahlen müssen?

Michaela Rassat, Juristin der D.A.S. Rechtsschutz Leistungs-GmbH (D.A.S. Leistungsservice):
Kleinreparaturen sind Reparaturen von Bagatellschäden in einer Mietwohnung. Gerade bewegliche Teile wie Griffe, Schalter oder Wasserhahnventile nutzen sich mit der Zeit ab und irgendwann steht ein Austausch oder eine Reparatur an. Vermieter und Mieter können im Mietvertrag vereinbaren, dass der Mieter die Kosten dafür bis zu einer bestimmten Höhe übernimmt. Derartige Klauseln helfen, Streit zu vermeiden. Die zulässigen Grenzen ergeben sich aus Gerichtsurteilen – sie sind jedoch nicht einheitlich. Als Kleinreparaturen gelten demnach Arbeiten, die im Einzelfall bis zu 75 Euro, nach Ansicht einzelner Gerichte auch bis zu 120 Euro kosten dürfen. Dieser Betrag sowie eine Obergrenze für das gesamte Jahr muss im Mietvertrag geregelt sein. Die Gerichte sehen hier meist 150 bis 200 Euro oder bis zu acht Prozent der Jahreskaltmiete als zulässig an. Allerdings müssen Mieter nur Kleinreparaturen an Gegenständen bezahlen, auf die sie direkten Zugriff haben und die sie häufig nutzen. Dazu zählen zum Beispiel Wasserhahnventile oder Tür- und Fenstergriffe. Unzugängliche Installationen wie Wasserrohre oder elektrische Leitungen in der Wand gehören nicht dazu. Die 75 bis 120 Euro sind übrigens keine Selbstbeteiligung: Ist der Rechnungsbetrag des Handwerkers höher, ist es keine Kleinreparatur mehr. Der Mieter muss dann nichts bezahlen. Vertragsklauseln, die den Mieter unabhängig vom Rechnungsbetrag zur Zahlung eines bestimmten Anteils verpflichten, sind unwirksam. Das gilt auch für Absprachen, nach denen der Mieter den Handwerker beauftragen muss.
Anzahl der Anschläge (inkl. Leerzeichen): 1.554

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Kennen Sie schon das Skybad-Magazin?

Ihr Ratgeber für alles rund ums Thema Bad

Badezimmer sind mehr als nur ein gewöhnlicher Raum. Badezimmer laden ein, nach einem anstrengenden Tag in der Badewanne zu entspannen, sich nach sportlicher Aktivität wieder frisch zu fühlen und auch, um einen Teil seiner Persönlichkeit auszudrücken. Entsprechend gibt es unzählige Möglichkeiten, die Nasszelle in seine persönliche Wohlfühloase zu verwandeln. Dazu tragen nicht nur ein stets wachsendes Angebot an Produkten bei, sondern auch neue Trends und Innovationen, die die tägliche Badroutine noch komfortabler machen.

Das Thema Bad wird damit stets spannender, gleichzeitig aber auch umfangreicher. Was ist der Trend in diesem Jahr? Worin unterscheiden sich spülrandlose WCs von herkömmlichen? Was haben die unterschiedlichen Keramik-Glasuren zu bedeuten? Was benötigt man für ein barrierefreies Bad? Was sind die neusten Innovationen und welche Vorteile bringen sie mit sich? Fragen, auf die Skybad gerne Antworten gibt. Neben einer fundierten Fachberatung am Telefon stellt der online Bad- und Sanitärshop nun auch alles Wichtige und Aktuelle rund ums Thema in seinem neuen Magazin vor.

Das Skybad Magazin erscheint alle drei Monate und stellt auf 20 Seiten Produktneuheiten namhafter Sanitärhersteller, Wissenswertes über eine individuelle Badgestaltung, Unterschiede von Produkteigenschaften, nützliche Tipps zum Alltag im Bad und vieles mehr vor. Erhalten Sie hier einen kleinen Vorgeschmack auf das, was Sie in der ersten Ausgabe erwartet:

Das 3D-Duscherlebnis: Lernen Sie die Produktinnovation SmartControl vom deutschen Qualitätshersteller GROHE kennen. Drücken – Drehen – Duschen, so lautet das Motto. Denn mit den GROHE SmartControl Brausethermostaten wählen Sie bequem per Knopfdruck die gewünschte Strahlart und den bevorzugten Verbraucher aus, während Sie gleichzeitig die Wassermenge und Wassertemperatur durch einfaches Drehen regulieren.
Barrierefreie Komfort: Barrierefreie Sanitärräume sind so zu gestalten, dass sie von Menschen mit Rollstühlen und Rollatoren sowie von sehbehinderten Menschen zweckentsprechend genutzt werden können. Im Advertorial erfahren Sie, was Sie dabei berücksichtigen müssen und welche Produkte sich für eine barrierefreie Badgestaltung eignen.

Die Welt der hansgrohe und Axor Waschtischarmaturen: Entdecken Sie die umfangreiche Bandbreite der Waschtischarmaturen von hansgrohe und Axor. Von auffälligem Design, über ergonomische Bedienung bis hin zu innovativen Funktionen bieten die Armaturen alles, was Sie am Waschtisch benötigen. Wir stellen Ihnen vier vor verschiedene Serien vor.

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Skybad.de ist der Sanitär Onlineshop Ihres Vertrauens. Bei uns finden Sie alles, was Sie für Ihr Traumbadezimmer benötigen: Von Badewannen, Duschwannen, Duschsystemen sowie Badarmaturen bis hin zu Badmöbeln, WCs und Spiegelschränken führt Skybad ausschließlich Sanitärprodukte von renommierten Markenherstellern.
Zusätzlich zu den Sanitärprodukten fürs Bad erhalten Sie bei uns außerdem Küchenarmaturen, Heizungen, Pumpen und Sanitärartikel zur Wasseraufbereitung – alles mit fundierter Fachberatung, geprüfter Produktqualität, Bestpreisgarantie und Käuferschutz.

Kontakt
Skybad GmbH
Saskia Thelen
Saarstraße 4
52062 Aachen
0241 51832632
marketing@skybad.de
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WEITERE 110 MIO EURO INVESTITION FÜR EUROPÄISCHEN ONLINE-MARKTPLATZ MANOMANO

ManoMano, Europas führende Plattform für Heimwerker- und Gartenprodukte, erhält eine Kapitalerhöhung in Höhe von 110 Millionen Euro. Damit schafft das Unternehmen eine weitere Voraussetzung für sein Ziel, ein Handelsvolumen von einer Milliarde Euro im Jahr 2020 zu erreichen.

Für diese Kapitalerhöhung der Serie D schließen sich Eurazeo Growth, Aglae Ventures und der Fond Large Venture von Bpifrance – die bereits seit 2016 über den Fond Ambition Numerique am Kapital beteiligt ist – den ursprünglichen Investoren von ManoMano, CM-CIC, Partech, Piton und General Atlantic an.
Das frische Kapital will das Unternehmen dafür nutzen, das Angebot seiner neuen B2B-Plattform für Handwerk und Industrie zu erweitern, neue IT-Fachkräfte einzustellen und seine europäische Erfolgsstory fortzusetzen.

Die Revolutionierung des europäischen DIY-Marktes

Mit seiner Gründung hat ManoMano überholten Traditionen im Baumarkt-Segment den Kampf angesagt. Dank seiner innovativen Dienste und mithilfe seiner interaktiven Community-Plattform ist das Unternehmen seither neue Wege für Kunden und Händler gegangen. Dabei stellt ManoMano das Kauferlebnis in den Mittelpunkt seiner zukünftigen Entwicklung und nutzt dazu technologische Innovationen und eine auf Vertrauen basierende Partnerschaft mit seinen Händlern. Mut, Ideenreichtum und der Servicegedanke gehören zu den drei Grundwerten des Unternehmens.

Mit einem Handelswert von geschätzten 365 Milliarden Euro sucht der europäische Markt für Heimwerker- und Gartenprodukte gegenwärtig den Anschluss an neue Angebotsformen.
ManoMano verzeichnet als europäischer Online-Marktführer im Bereich Heimwerker- und Gartenprodukte derzeit mehr als 20 Millionen Besuche pro Monat und hat europaweit über 2,5 Millionen aktive Kunden. Das sind doppelt so viele als noch bei der letzten Wachstumsfinanzierung im September 2017. Bereits ein Jahr später setzte ManoMano sein starkes Wachstum mit einer Umsatzsteigerung von 85 Prozent (2018) fort.

Inzwischen gehört Deutschland als eines der sechs Länder in denen ManoMano neben Frankreich, Belgien, Spanien, Italien und Großbritannien vertreten ist, zum stärksten Wachstumssegment. So betrug in den vergangenen zwei Jahren der deutsche Anteil am Zuwachs des Handelsvolumens rund 200 Prozent. Auch der Personalzuwachs stieg in Deutschland am höchsten. Insgesamt sind 370 Mitarbeiter in den europäischen Märkten für ManoMano tätig.

ManoManos Vision für 2020 überzeugt Investoren

ManoManos Geschäftsmodell und vor allem die geplanten Maßnahmen für den B2B-Markt, dessen Potenzial sich gegenüber des B2C-Marktes dadurch noch einmal verdoppelt, haben die Investoren Eurazeo Growth, Aglae Ventures und Bpifrance mit seinem Growth Fund Large Venture überzeugt, die Kapitaldecke mit weiteren 110 Millionen Euro zu erhöhen.

„Wir freuen uns, in ManoMano zu investieren. Wir folgen dem Unternehmen seit mehr als drei Jahren und haben dessen spektakuläre Entwicklung in einem Bereich erlebt, der seine digitale Transformation erst begonnen hat und in dem das Einkaufserlebnis von Privatpersonen und Fachleuten noch deutlich verbessert werden kann“, sagt Yann du Rusquec, Managing Director von Eurazeo Growth, das durch den Zusammenschluss der Teams Idinvest Growth und Eurazeo Croissance entstanden ist.

„Wir waren besonders von den bisherigen Ergebnissen und der Fähigkeit ManoManos beeindruckt, immer wieder innovativ zu sein, um sich so zu unterscheiden“, ergänzen Maïlys Ferrere, Direktorin des Fonds Large Venture und Xavier Deleplace, stellvertretender Direktor der Digitalabteilung von Bpifrance. „Bpifrance hat bereits mit dem Fonds Ambition Numerique in das Unternehmen investiert, um das Wachstum auf dem europäischen Markt zu unterstützen. Nun übernimmt unser Fond Large Venture die Aufgabe, die weitere Entwicklung ManoManos zu einem der weltweit führenden Unternehmen im Bereich Heimwerker- und Gartenprodukte zu begleiten.“
Auch die Erst-Investoren CM-CIC, Partech, Piton und General Atlantic beteiligen sich an der Kapitalerhöhung und sprechen ManoMano damit erneut ihr Vertrauen und ihre langfristige Unterstützung aus.
Die Mittel werden zusätzlich zu den zuvor investierten 76 Mio. Euro bereitgestellt. Damit wurden in ManoMano insgesamt 186 Mio. Euro über einen Zeitraum von fünf Jahren investiert.

Innovation im Mittelpunkt von ManoManos Zukunft

Der Erfolg von ManoMano basiert auf Innovationen, die nicht nur auf die Zufriedenheit seiner Privatkunden setzen. Dem Unternehmen liegt vor allem daran, auch das Wachstum seiner Händler zu begleiten. Dafür stellt es ihnen logistische Ressourcen, wie z. B. eine spezielle Logistikplattform, die im November 2018 gestartet wurde, und Dienstleistungen wie etwa ein Rechnungsservice sowie Instrumente zur Verkaufsoptimierung zur Verfügung.

Eines der aktuellen Vorhaben ManoManos ist die Einführung von „ManoManoPro“, einer speziellen Plattform für den Handwerks- und Industriebedarf, die in Frankreich im März 2019 gestartet wurde. Damit möchte das Unternehmen den Wareneinkauf von Handwerkern völlig neu gestalten. Mit einem Handelsvolumen von rund 200 Milliarden Euro ist der europäische Markt für Heimwerker- und Gartenprodukte heute immer noch eine wenig digitalisierte Branche. ManoMano möchte sich ganz klar nicht nur im Bereich des Heimwerker- und Gartenbedarfs an die Spitze dieser Digitalisierung stellen. Um das zu gewährleisten und der Konkurrenz immer einen Schritt voraus zu sein, wird das Unternehmen weitere IT-Talente einstellen. Bereits 2019 sollen rund 100 neue Entwickler, Datenwissenschaftler und Ingenieure die Büros in Paris, Bordeaux und Barcelona verstärken.

„Unser Ziel ist es, die Branche wirklich zu verändern. Dafür brauchen wir die besten IT-Talente Europas“, erklären Philippe de Chanville und Christian Raisson, die beiden Gründer von ManoMano. „Bei einem pro-europäischen Unternehmen wie ManoMano können diese Talente die E-Commerce-Standards von morgen entwickeln und ihr volles Potenzial in einem Umfeld entfalten, in dem Mut und persönliche Entfaltung Hand in Hand gehen.“

Kampfansage an Handelsriesen und E-Commerce-Giganten

Die heute angekündigte Wachstumsfinanzierung ermöglicht ManoMano, sein Wachstum in den fünf europäischen Auslandsmärkten fortzusetzen. Diese machen bereits 25 Prozent des Gesamtumsatzes aus. In 2018 konnten diese fünf Märkte ManoMano ein dreistelliges Wachstum bescheren. Grund genug, dass in diesen Ländern eine ähnliche Entwicklung wie in Frankreich angestrebt wird. So soll in Italien und Spanien die internationale Kundengewinnung gestärkt sowie in Deutschland und Großbritannien das Katalog- und Händlerportfolio weiter ausgebaut werden. Mittelfristig soll dann allein die deutsche Plattform 25 Prozent des gesamten Handelsvolumen des Unternehmens erzielen.

„Deutschland ist der größte und am meisten komplexe Markt in Europa und zeichnet sich durch einen sehr starken Wettbewerb sowie besonders anspruchsvolle Kunden aus“, so de Chanville und Raisson. „Wenn wir in Europa erfolgreich sein wollen, müssen wir in Deutschland erfolgreich sein. Da die deutsche Plattform die jüngste ist, werden wir alles daran setzen, den Produktkatalog und die angebotenen Dienstleistungen zu stärken. Das Ziel ist, sie zur besten Handelsplattform für Heimwerker- und Gartenprodukte auf dem Markt zu machen,“ erklären die beiden Gründer.

ManoMano versteht sich als ein durch und durch europäisches Unternehmen. Bereits jetzt unterstützt das Unternehmen seine Händler so, dass diese ihre Waren unkompliziert im Ausland verkaufen können. Bis 2020 soll das Wachstum der europäischen Händler mithilfe ManoManos so ausgebaut werden, dass sie ein Geschäftsvolumen von 200 bis 300 Millionen Euro außerhalb ihres Herkunftslandes erzielen können.

„Die Entwicklung auf europäischer Ebene ist von wesentlicher Bedeutung. Angesichts der chinesischen und amerikanischen E-Commerce-Giganten ist die Herausforderung für eine europäische Souveränität groß. Unsere datengestützte und technisch sehr fortschrittliche Plattform ist eine Antwort darauf“, so die Gründer von ManoMano.

Über Partech:
Partech ist ein Investmentfonds, der durch seine Büros in San Francisco, Paris, Berlin und Dakar innovative Unternehmen betreut. Seine engagierten Teams stellen Kapital, operative Erfahrung und strategische Unterstützung für Unternehmer in allen Phasen ihrer Entwicklung (Seed, Venture und
Growth) zur Verfügung. Dafür steht eine Investitionskapazität von über 1 Milliarde Euro zur Verfügung. Die jeweiligen Investitionsvolumen reichen von 200.000 Euro bis zu 50 Millionen Euro und decken ein breites Spektrum an Technologien, Produkten und Dienstleistungen für Unternehmen und Privatpersonen ab (Software, Online-Marken, Dienstleistungen, Hardware, Deep Tech). Von Partech unterstützte Unternehmen haben mehr als 20 Börsengänge und mehr als 50 strategische Veräußerungen mit einem Volumen von über 100 Millionen US-Dollar abgeschlossen.
Zum aktuellen Portfolio von Partech: https://partechpartners.com/companies/

Über Bpifrance, die Fonds Ambition Numerique und Large Venture:
Bpifrance finanziert Unternehmen in jeder Phase ihrer Entwicklung mit Krediten, Garantien und Eigenkapital für deren Innovationsprojekte auf nationaler und internationaler Ebene. Dazu gehören auch Exportaktivitäten für eine breite Produktpalette. Beratungs-, Universitäts-, Netzwerk- und Beschleunigungsprogramme für Start-ups, KMU und Midcap-Unternehmen sind Teil des Angebots. Dank Bpifrance und seinen 48 Regionalbüros profitieren Unternehmer von einem engen, einzigartigen und effizienten Austausch mit Ansprechpartnern, die sie bei der Bewältigung ihrer Herausforderungen unterstützen.Der Fond Ambition Numerique ist der Investmentfonds für Start-ups der digitalen Branche, der von der französischen Regierung im Rahmen des Programmes d“Investissements d’Avenir (PIA) aufgelegt wurde, von der Caisse des Depots gezeichnet und von Bpifrance Investissement verwaltet wird. Dieser Fonds agiert als Co-Investor bei Start-ups mit starkem Wachstumspotenzial und unterstützt die Entwicklung neuer Technologien, Anwendungen und Dienstleistungen in der digitalen Wirtschaft.Der mit 1 Mrd. EUR ausgestattete Fonds Large Venture investiert seit 2013 in 37 Unternehmen, die vorrangig in den Bereichen Gesundheit, Digitaltechnik und Umwelt tätig sind und einen hohen Kapitalbedarf haben. Large Venture unterstützt Unternehmen, die bereits durch Venture Capitals finanziert werden oder bereits beträchtlichen Umsatz machen. Large Venture ist in der Lage, mehr als 10 Millionen Euro zu investieren und stellt das Kontinuum der Eigenkapitalfinanzierung für Innovationskapitalgeber bereit, die in einem frühen Stadium in die Entwicklung des Unternehmens eingebunden sind.
Weitere Informationen: bpifrance.fr;Twitter: Bpifrance@BpifrancePresse

Über Eurazeo
Eurazeo ist eine weltweit agierende Investmentgesellschaft mit fast 17 Milliarden Euro an diversifizierten Vermögen, darunter rund 11 Milliarden Euro, die im Auftrag Dritter in ein Portfolio von mehr als 300 Unternehmen investiert wurden. Mit ihrer Expertise in den Bereichen Private Equity, Immobilien, Privatanleihen und Spezialfonds unterstützt die Gruppe Unternehmen jeder Größe, indem sie ihnen das Engagement ihrer 235 Mitarbeiter, ihre Branchenerfahrung, Zugang zu den globalen Märkten und einen verantwortungsbewussten Ansatz zur wachstumsorientierten Wertschöpfung zur Verfügung stellt. Ihre institutionelle und familiäre Beteiligungsstruktur, ihre solide Finanzstruktur ohne strukturelle Verschuldung und ihr flexibler Anlagehorizont ermöglichen es, Unternehmen langfristig zu unterstützen.

ManoMano ist der erste Online-Marktplatz, der sich auf die Segmente Heimwerken und Gartenbau spezialisiert hat. Philippe de Chanville und Christian Raisson haben ManoMano 2013 ins Leben gerufen, um DIY für alle einfach und bezahlbar zu machen. ManoMano ist in sechs europäischen Ländern mit über 3 Millionen referenzierten Produkten von rund 1.800 Anbietern tätig. In Deutschland hat ManoMano bereits mehr als 700.000 Produkte im Angebot.

Kontakt
Presse ManoMano
Lorenz Brandt
Solmsstr 9
10961 Berlin
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5047589
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Freizeit/Hobby

Rohmaterial für maßgeschneiderte Brillen – ganz einfach!

Jetzt ist es möglich, Buffalo Hornplatten für maßgeschneiderte Brillen ohne großen Aufwand zu bestellen.

Sambhal, 16.032019 – Wir freuen uns, Ihnen mitteilen zu können, dass The Moon Exports nun begonnen hat, Buffalo Horn Plates online direkt von der offiziellen Website als E-Commerce anzubieten.

Es ist eine gute Nachricht für die Brillenfassungsfabrikanten, denn bisher war der einzige Weg, optische Platten zu erhalten, der Kontakt mit dem Exporteur herzustellen und die Überweisung an ihn vorzunehmen, was sowohl sicher als auch zeitaufwendig ist. Mit diesem Postprodukt ist es einfacher denn je, Rohstoffe für Ihre Brillenproduktion zu beschaffen, die überall auf der Welt ansässig sein können.

Jetzt können die Unternehmen oder Einzelpersonen, die nach den Bisonhornplatten suchen, die offizielle Website für ihre maßgeschneiderte Brillenmode besuchen, die sie bereit sind, aus echtem Bisonhorn herzustellen.

Jetzt ist es möglich, von überall auf der Welt zu kaufen, um online zu bestellen, und die Waren werden vor Ort geliefert, verfügbar ab dem 01.07.2019.

 

Um die Bestellung online aufzugeben, folgen Sie diesen Schritten:

-Besuchen Sie www.themoonexports.com

-Klicken Sie auf Hornhandwerker

-Klicken Sie auf Buffalo Hornplatten

-Scrollen Sie nach unten zum Ende der Seite.

-Wählen Sie die eine Farbe und Dicke aus.

-Klicken Sie auf ‚In den Warenkorb‘, dann wird die ausgewählte Farbe Ihrem Warenkorb hinzugefügt.

-Wählen Sie eine andere Farbe und legen Sie diese erneut in den Warenkorb (falls zutreffend).

-Klicken Sie auf Warenkorb ansehen und passen Sie die gewünschte Menge an.

-Dann kassieren Sie einfach mit Ihrer Karte oder einer anderen Zahlungsmethode, die Sie bevorzugen.

Mit dieser Initiative können Hersteller von maßgefertigten Brillen auf der ganzen Welt profitieren.

 

Medienkontakt

The Moon Exports
info@themoonexports.com
+918909070131
Kot West
https://www.themoonexports.com

Pressemitteilungen

Nach dem Sturm: Vorsicht vor „Dach-Haien“

R+V-Infocenter: Verträge gründlich prüfen

Wiesbaden, 13. März 2019. Orkantief „Eberhard“ hat in vielen Regionen Dächer beschädigt. Jetzt sind Dachdecker gefragt, die Schäden schnell beheben. Doch das R+V-Infocenter mahnt zur Vorsicht: Mobile Handwerkertrupps liefern oft schlechte Qualität zu überhöhten Preisen – oder lassen Verbraucher ganz im Regen stehen.

Aus Schnäppchen wird teurer Auftrag
Nach dem Sturm bieten Handwerker ihre Dienste ungefragt an der Haustür an. Hausbesitzer sollten in solchen Fällen vorsichtig sein, warnt das Infocenter der R+V Versicherung. Denn manche dieser mobilen Trupps nutzen aus, dass die Eigentümer sich schnelle Hilfe wünschen. Dabei suchen sie sich häufig ältere Menschen als Opfer. Die Masche der so genannten „Dach-Haie“: Sie ködern die Hausbesitzer mit vermeintlichen Schnäppchenpreisen und kommen schon am nächsten Tag mit Gerüst und Material wieder. So haben die Verbraucher keine Zeit, das Ganze zu hinterfragen oder gar vom Vertrag zurückzutreten.

Bei der Reparatur entdecken die Handwerker dann angeblich schwerwiegende Mängel. Manchmal decken sie dann das komplette Dach ab – zu saftigen Preisen und oft gegen Vorauskasse in bar. „Es gab auch Fälle, bei denen die vermeintlichen Handwerker am nächsten Tag einfach nicht wieder aufgetaucht sind. Dann haben die Hausbesitzer viel Geld für nichts bezahlt“, sagt Expertin Christine Gilles von der R+V Versicherung.

Verträge nicht ohne Prüfung unterschreiben
Verbraucher sollten Verträge in Ruhe prüfen und mit anderen Angeboten vergleichen. Zudem übernimmt in der Regel die Wohngebäudeversicherung die Reparaturkosten bei Sturmschäden. Überhöhte Rechnungen kann sie allerdings kürzen – der Hausbesitzer bleibt auf der Differenz sitzen. „Seriöse Handwerksbetriebe setzen ihre Kunden nicht unter Druck“, erklärt R+V-Expertin Christine Gilles. „Außerdem decken sie das Dach erst einmal provisorisch ab, wenn es tatsächlich undicht ist. Die Kosten dafür übernimmt meist auch die Versicherung.“

Weitere Tipps des R+V-Infocenters
– Viele Versicherungen geben ihren Kunden Tipps zur Schadenabwicklung und Informationen zu Handwerkern. Die Hotlines sind oft rund um die Uhr besetzt.
– Grundsätzlich sollten Dächer regelmäßig fachmännisch überprüft werden, vor allem nach dem Winter. Denn die Versicherung übernimmt die Schäden nur dann, wenn das Dach nicht schon vor dem Sturm beschädigt war.
– Wer eine Dachsanierung plant, sollte vorher den Versicherungsschutz während der Umbauphase abklären. Denn die Wohngebäudeversicherung zahlt die Sturmschäden am Dach nur, wenn das Haus vorher bewohnbar und unversehrt war.

Das R+V-Infocenter wurde 1989 als Initiative der R+V Versicherung in Wiesbaden gegründet. Es informiert regelmäßig über Service- und Verbraucherthemen. Das thematische Spektrum ist breit: Sicherheit im Haus, im Straßenverkehr und auf Reisen, Schutz vor Unfällen und Betrug, Recht im Alltag und Gesundheitsvorsorge. Dazu nutzt das R+V-Infocenter das vielfältige Know-how der R+V-Fachleute und wertet Statistiken und Trends aus. Zusätzlich führt das R+V-Infocenter eigene Untersuchungen durch: Die repräsentative Langzeitstudie über die „Ängste der Deutschen“ ermittelt beispielsweise bereits seit 1992 jährlich, welche wirtschaftlichen, politischen und persönlichen Themen den Menschen am meisten Sorgen bereiten.

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Infocenter der R+V Versicherung
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Raiffeisenplatz 2
65189 Wiesbaden
06 11 / 533 – 46 56
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Anja Kassubek
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Pressemitteilungen

Fach- und Verkaufswissen erweitern: mit den neuen Seminaren der ARDEXacademy

Neue Seminare jetzt online buchbar

Witten, 23. Januar 2019. Technisch stets auf dem neuesten Stand bleiben und wichtige Aspekte der Betriebsführung im Blick behalten: Das sind die Herausforderungen von Handwerksbetrieben, um im Wettbewerb zu bestehen. Und genau dafür bietet der Baustoffhersteller Ardex auf die Praxis zugeschnittene Seminare an – viele davon sogar kostenfrei. Auch 2019 startet wieder eine neue Seminarreihe der ARDEXacademy. Dabei richten sich die Seminare an unterschiedliche Zielgruppen, um spezifischen Wissensbedarf abzudecken.

Das Seminarangebot der ARDEXacademy reicht von Schulungen zur Wandgestaltung, Natursteinverlegung, dem Umgang mit Fugen und großformatigen Fliesen bis zum Abdichten. Bei ausgewählten Seminaren ergänzen externe Referenten oder Industriepartner die Ardex-Trainer.

Im Februar 2019 geht es mit den gemeinsamen Schulungen von Ardex, Gutjahr und Gerflor zum Thema „Dünnschichtige Heizsysteme für Designbeläge“ los. Das Seminar wird an verschiedenen Tagungsorten angeboten. Ab Ende März folgen unter anderem die Seminare „Die Natursteinschulung“, „Verfugen von keramischen Belägen und Natursteinen“, „Kreative Wandgestaltung mit Pandomo“ und „Barrierefreie Bäder und neue Abdichtungsnorm“.

Experten aus allen wichtigen Anwendungsgebieten leiten die Seminare. Gleichzeitig verfügen diese über langjährige Erfahrung im Umgang mit den Produkten von Ardex und Pandomo. „Es ist uns wichtig, dass die Anwender unsere innovativen Produkte effizient und wirtschaftlich einsetzen und eine hohe Qualität erzielen“, sagt Emanuel Schreiber, Leiter Anwendungstechnik bei Ardex. „Deshalb tauschen wir uns mit unseren Kunden aus und bieten Fachseminare an.“ Die Schulungen sind in der Regel anerkannt. So gibt es für alle Seminare aus dem Fliesen-Bereich entsprechende Punkte im Rahmen von „Zert-Fliese“ (Qualifizierungsprogramm des Fachverbandes Fliesen und Naturstein im Zentralverband des Deutschen Baugewerbes). Das Seminarangebot richtet sich aber nicht nur an das Handwerk. Auch Architekten profitieren von aktuellem Wissen und können bei ausgewählten Seminaren Punkte für ihre Teilnahme sammeln.

Online informieren und anmelden
„Die ersten Seminartermine mit interessanten Themen stehen bereits fest. Wir ergänzen das Angebot jedoch laufend“, so Emanuel Schreiber. „Deshalb sollten Interessierte ruhig öfter einmal nach neuen Angeboten schauen.“ Alle Informationen zu den Seminaren finden Handwerker und Architekten unter www.ardex.de/seminare Hier können sie sich auch direkt anmelden. Die Schulungen finden überwiegend in den Schulungszentren der ARDEXacademy in Witten, Berka, Parchim und Altusried statt, teilweise auch direkt bei den Industriepartnern.

Die Ardex GmbH ist einer der Weltmarktführer bei hochwertigen bauchemischen Spezialbaustoffen. Als Gesellschaft in Familienbesitz verfolgt das Unternehmen seit fast 70 Jahren einen nachhaltigen Wachstumskurs. Die Ardex-Gruppe beschäftigt heute über 2.700 Mitarbeiter und ist in mehr als 50 Ländern auf fast allen Kontinenten präsent, im Kernmarkt Europa nahezu flächendeckend. Mit mehr als zehn großen Marken erwirtschaftet Ardex weltweit einen Gesamtumsatz von mehr als 720 Millionen Euro.

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Friedrich-Ebert-Straße 45
D-58453 Witten
+49 2302 664-598
+49 2302 664-88-598
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