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Ökosystem rund um den Kunden: So geht Nähe in der digitalen Welt

lexoffice launcht neues integriertes Feature zur Angebotserstellung

Freiburg, 11. Juli. 2019 – Viele Freelancer, Kleinunternehmer und Betriebe kennen das Phänomen: Ein Kunde hat Interesse an einer Dienstleistung, nach persönlicher Beratung wird mit viel Akribie ein Angebot passgenau entworfen, kalkuliert und per E-Mail versendet. Und dann: Funkstille. Kunden melden sich nicht zurück, das Angebot wird nicht angenommen, der Auftrag versandet. Doch die Zukunft für individuelle Angebotserstellung kann in Zeiten der Digitalisierung anders aussehen: mit einem Ökosystem rund um den Kunden. Mit einem neuen Feature unterstützt lexoffice Unternehmer jetzt dabei, ihren Service am Kunden digital weiter auszubauen.

Die Digitalisierung verändert die Beziehung zwischen Unternehmern und ihren Kunden. Viele Verbraucher wollen selbstbestimmt jederzeit buchen und bezahlen können, sind es im Alltag gewohnt, aus zentralen Systemen heraus Aufträge zu erteilen und automatisch und transparent alle Schritte verfolgen zu können. Gleichzeitig wissen viele Kleinunternehmer und Freiberufler, dass der persönliche Kontakt zum Kunden häufig darüber entscheidet, ob sie den Auftrag gewinnen oder nicht. Insofern stellt sich die Frage: An welcher Stelle lässt sich auch in diesem geschäftlichen Umfeld die Kundenkommunikation digital vereinfachen und wo ist der persönliche Austausch unerlässlich? Die Lösung besteht darin, lästige administrative Prozesse zu digitalisieren, während persönliche, hochqualitative Kontakte zusätzlich unterstützt werden.

Die Vision: Ein Ökosystem rund um die Kundenbeziehung

Ein zentrales Kundencenter rund um die individuelle Angebotserstellung für Kunden, das ist die Antwort von lexoffice auf die veränderten Kundenwünsche, denen Kleinunternehmer begegnen. Und ein erster Schritt in Richtung der Vision, Unternehmern ein Ökosystem rund um ihre Kunden zu ermöglichen. „Wir haben es uns zum Ziel gesetzt, die vielen Kleinunternehmer in Deutschland bestmöglich in die digitale Welt zu begleiten. Dabei wollen wir mit unseren Softwarelösungen Menschen verbinden“, sagt Isabel Blank, als Geschäftsführerin für die Weiterentwicklung von lexoffice verantwortlich. „Gerade im Kontakt mit dem Kunden möchten wir es jedem Unternehmer einfach machen, auf dessen Wünsche unkompliziert und doch individuell einzugehen. So können Kleinunternehmer auch in einer digitalen Welt erfolgreich sein.“

Auftragsgewinnung: Neue Möglichkeit dank digitalem Kundencenter

Wo früher Telefonate oder E-Mailaustausch zu Verzögerungen oder Brüchen in der Auftragsgewinnung führten, können Unternehmer heute ihr Angebot per Link zum Kundencenter an den Kunden versenden. Dieser loggt sich ein, kann das Angebot einsehen, über optionale oder alternative Positionen selbst entscheiden und dann die Auswahl per Klick annehmen. Angebote werden so schneller angenommen, die Umsetzung kann zügiger starten und das Geld geht früher ein – und das alles ohne Medienbruch.

Weitere digitale Services in Planung

Der digitale Angebotsprozess aus dem Kundencenter ist ein nächster Schritt in eine kundenzentrierte, digital vernetzte Beziehung zwischen Unternehmern und ihren Kunden. Zukünftig will lexoffice weitere Prozesse rund um die Kundenbeziehung digital vereinfachen. So sollen auch Rechnungen und Mahnungen direkt aus dem Center heraus verwaltet und abgewickelt werden können; ebenso ist eine inBill-Payment-Lösung angedacht. Ziel ist es, die Möglichkeiten der Digitalisierung von der Angebotserstellung bis hin zur Annahme und Bezahlung durch den Kunden zentral und mit wenigen Klicks abzudecken.

Mit den Produkten von Lexware, einer Marke der Haufe Group, bringen Anwender ihre geschäftlichen und privaten Finanzen in Ordnung. Von der Buchhaltung über Warenwirtschaft bis zu den Steuern. Die Lösungen sind übersichtlich und einfach und können nahezu ohne Vorkenntnisse eingesetzt werden. Lexware bietet eine Rundum-Absicherung mit innovativer Software, umfassende Online-Services und Branchen-Wissen. Über eine Million Nutzer arbeiten mit Deutschlands führenden Business-Komplett-Lösungen für Selbstständige, Freiberufler und Unternehmen bis 50 Mitarbeiter. Weitere Informationen unter: www.lexware.de

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Personalkosten berechnen – aber wie?!

Vom Wert der Arbeit

Freiburg, 30. April 2019 – Am ersten Mai ist es wieder soweit: Der Tag der Arbeit wird gefeiert. An seinem Anfang stand die Durchsetzung des achtstündigen Arbeitstages in Deutschland. Für Arbeitgeber ein guter Anlass, um sich einmal dem Personal und dessen Kosten zu widmen. Denn Lohn und Gehalt machen gerade bei kleinen Unternehmen einen Großteil der Gesamtkosten aus. Da lohnt es sich, genau hinzusehen und zu kalkulieren.

Kompetente Mitarbeiter sind ein wichtiger Faktor für den Erfolg eines Unternehmens. Doch Lohn und Gehalt sind auch in den meisten Unternehmen der größte Kostenblock. In vielen Firmen machen die Personalkosten mehr als 40 Prozent der Gesamtkosten aus, in Dienstleistungsbetrieben sogar häufig mehr als 80 Prozent. Insofern ist es wichtig, die Personalkosten vollständig zu ermitteln, um feststellen zu können, ob sich die Beschäftigung eines Mitarbeiters lohnt.

Personalkosten sind mehr als Gehaltskosten

Wer Mitarbeiter beschäftigt, hat Personalkosten. Und die sind höher, als viele Unternehmer glauben. Sie müssen nämlich nicht nur Bruttogehalt und gesetzliche Sozialabgaben berücksichtigen, sondern auch weitere Kosten z.B. für Urlaubs- und Weihnachtsgeld, Weiterbildung, Ausfallzeiten oder die Einrichtung eines Arbeitsplatzes. Dafür gibt der Beschäftigte seine Arbeitskraft als Gegenleistung. Dieser Nutzen sollte seine Personalkosten deutlich übersteigen, denn nur dann ist sichergestellt, dass jeder Angestellte seinen Anteil dazu beiträgt, dass die Firma einen Gewinn erzielen und betriebswirtschaftlich erfolgreich sein kann.

Wie lässt sich nun aber die Rentabilität eines Angestellten berechnen? Es gilt die Faustregel: In Dienstleistungsbetrieben ist es meist ausreichend, wenn jeder Arbeitnehmer etwa das Zweifache seiner Personalkosten an zusätzlichem Umsatz erwirtschaftet. Dann trägt er nicht nur seine eigenen Kosten, sondern leistet darüber hinaus auch einen Beitrag zur Deckung der Fixkosten. In Produktions-, Handwerks- oder Handelsunternehmen kommen zusätzlich variable Kosten hinzu – beispielsweise für Material oder Waren im Einkauf. Diese variablen Kosten sind dann auf den oben ermittelten Umsatz aufzuschlagen.

Personalkosten richtig berechnen – so gelingt“s

Um die Personalkosten eines Beschäftigten vollständig berechnen zu können, wollen alle relevanten Kostenpositionen beachtet sein:
* Bruttogehalt bzw. -lohn
* Arbeitgeberanteil an der gesetzlichen Sozialversicherung in Abhängigkeit vom Bruttogehalt. (2019 gelten für die Arbeitgeberanteile folgende Werte: Rentenversicherung: 9,3 Prozent, Krankenversicherung: 7,3 Prozent, Arbeitslosenversicherung: 1,25 Prozent und Pflegeversicherung 1,525 Prozent. Daraus ergibt sich insgesamt ein Arbeitgeberanteil von 19,375 Prozent.)
* Umlagen zur Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall und zum Insolvenzgeld (die Höhe schwankt, weil z.B. Krankenkassen unterschiedliche Sätze erheben) sowie ggf. Beiträge zur Berufsgenossenschaft, anteilig pro Arbeitnehmer.
* Evtl. Urlaubs- und Weihnachtsgeld (13-tes Monatsgehalt)
* Evtl. weitere tarifliche oder freiwillige Sozialleistungen, z.B. Familienbeihilfe, Vermögensbildung, Altersvorsorge, Personalrabatte, Arbeitgeberdarlehen
* Lohnfortzahlungen, z. B. im Krankheitsfall oder bei anderen Fehlzeiten
* Aus-, Fort- und Weiterbildung
* Reise- und Bewirtungskosten, z. B. bei Kundenterminen, Messen usw.

Bei der Personalkostenplanung sollten auch mögliche Tariflohnsteigerungen im Blick bleiben. Um deren Höhe einigermaßen verlässlich einzuschätzen, gilt der Durchschnitt der Abschlüsse der letzten zwei bis drei Jahre als Orientierung.

Achtung: Indirekte Personalkosten nicht vergessen

Neben den direkten müssen auch die indirekten Personalkosten einbezogen werden. Hier sind v.a. folgende Positionen zu nennen:
* Abschreibungen für die notwendige Ausstattung des Arbeitsplatzes, z.B. Büromöbel, Hard- und Software, Firmenwagen
* Büromieten und Nebenkosten, z.B. Energie, Reinigung, anteilige Abgaben
* Büro- und Verbrauchsmaterial, Fachliteratur, Betriebskosten, Firmenwagen
* Ggf. variable Ausgaben, z.B. für anlassbedingte Geschenke oder Sachbezüge wie die Überlassung des Dienstwagens zum Privatgebrauch, Zuschüsse zur Kinderbetreuung oder den Fahrtkosten. Hier kann mit einem Pauschbetrag kalkuliert werden.

Personalkosten bewerten und Wirtschaftlichkeit abschätzen

Sind die gesamten Personalkosten erst einmal ermittelt, lassen sich auch die Gesamtkosten eines potenziellen neuen Mitarbeiters künftig schnell überschlägig berechnen. Dazu gilt es, die gesamten Personalkosten des Beschäftigten ins Verhältnis zu dessen Jahresentgelt zu setzen. Ein Beispiel: Ein Mitarbeiter erhält einen Bruttolohn von 40.000 EUR im Jahr. Die Gesamtkosten für den Beschäftigten belaufen sich auf 68.000 EUR. Werden die Werte ins Verhältnis gesetzt, ergibt sich ein Faktor von 1,7. Will das Unternehmen z.B. einen weiteren Mitarbeiter mit einem Jahresentgelt von 30.000 EUR einstellen, ist davon auszugehen, dass sich seine Gesamtkosten überschlägig auf rund 51.000 EUR (30.000 x 1,7) belaufen.

Ein verantwortungsbewusster Arbeitergeber will seine Mitarbeiter langfristig beschäftigen und auch dann halten, wenn es einmal nicht so gut läuft. Aus diesem Grund ist es wichtig, dass jeder Mitarbeiter in guten Zeiten quasi „vorverdient“. Als Arbeitgeber ist es deshalb auch immer ratsam, die Personalkosten über einen Zeitraum von mindestens zwei bis drei Jahren zu betrachten.

Auf www.lexware.de findet sich alles Wissenswerte rund um das Thema Personalkosten.

Mit den Produkten von Lexware, einer Marke der Haufe Group, bringen Anwender ihre geschäftlichen und privaten Finanzen in Ordnung. Von der Buchhaltung über Warenwirtschaft bis zu den Steuern. Die Lösungen sind übersichtlich und einfach und können nahezu ohne Vorkenntnisse eingesetzt werden. Lexware bietet eine Rundum-Absicherung mit innovativer Software, umfassende Online-Services und Branchen-Wissen. Über eine Million Nutzer arbeiten mit Deutschlands führenden Business-Komplett-Lösungen für Selbstständige, Freiberufler und Unternehmen bis 50 Mitarbeiter. Weitere Informationen unter: www.lexware.de

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Die wichtigsten Änderungen für dieses Jahr

Tipps zum Steuern sparen:

Freiburg, 6. 3..2019: Auch in diesem Jahr treten zahlreiche Steueränderungen in Kraft, die sowohl Unternehmer als auch Arbeitnehmer unbedingt auf dem Schirm haben sollten. So gibt es neben Neuregelungen bei der Umsatzsteuer auch Steuererleichterungen beim Dienstwagen und Fahrtkosten-Zuschuss sowie bei der betrieblichen Altersvorsorge. Teuer werden kann dagegen der neue Verspätungszuschlag, der bei nicht fristgerechter Abgabe der Steuererklärung anfallen kann.

Hier ein Überblick über die wichtigsten Steueränderungen 2019, die jeder kennen sollte. Gesammeltes Wissen und Tipps von den Lexware-Experten, die kontinuierlich alle steuerlich relevanten Neuerungen im Auge behalten und dieses geballte Wissen für die Weiterentwicklung ihrer Software und Serviceleistungen nutzen.

Künftig gibt es verschärfte Regelungen für Betreiber von Online-Marktplätzen. Diese haben das Ziel, Umsatzsteuerhinterziehungen vorzubeugen. So müssen die Betreiber ab sofort bestimmte Angaben der auf ihren Marktplätzen tätigen Nutzer aufzeichnen, für deren Umsätze in Deutschland eine Steuerpflicht in Betracht kommt. Zu den Angaben gehören: Name und Anschrift des liefernden Unternehmers; Steuernummer und Umsatzsteuer-Identifikationsnummer (falls vorhanden), Zeitraum der Gültigkeit einer Bescheinigung über die steuerliche Erfassung des liefernden Unternehmers, Versand- und Lieferadresse sowie Zeitpunkt und Höhe des Umsatzes. Ist der Nutzer des Marktplatzes kein Unternehmer, sondern eine Privatperson, gilt es zusätzlich das Geburtsdatum zu erfassen.

Darüber hinaus haften Marktplatzbetreiber künftig, wenn die auf ihrem Marktplatz entstandene Umsatzsteuer nicht ordnungsgemäß abgeführt wird. Sie können diese Haftung aber vermeiden, indem sie eine Bescheinigung vorlegen, aus der hervorgeht, dass der Nutzer steuerlich erfasst ist.

Ab diesem Jahr können Arbeitnehmer beim Dienstwagen die Einzelbesteuerung wählen: Wenn ein Arbeitnehmer seinen Dienstwagen maximal 180 Tage im Jahr zu Fahrten zwischen Wohnung und Betrieb nutzt, darf der geldwerte Vorteil ausnahmsweise nach der 0,002-Prozent-Regelung ermittelt werden. Bisher wurde es nicht beanstandet, wenn Arbeitgeber bei der monatlichen Lohnabrechnung den geldwerten Vorteil für die Fahrten zwischen Wohnung und erster Tätigkeitsstätte nach der 0,03-Prozent-Regelung ermittelt und der Arbeitnehmer eine Reduzierung des geldwerten Vorteils in der Steuererklärung beantragt.

Ab Anfang dieses Jahres muss der Arbeitgeber künftig auf Verlangen des Arbeitnehmers die Einzelbewertung der tatsächlichen Fahrten nach der günstigen 0,002-Prozent-Regelung im Lohnsteuerabzugsverfahren anwenden. Das kann sogar vorteilhaft für den Arbeitgeber sein, weil er sich dadurch Arbeitgeberanteile zur Sozialversicherung spart.

Günstigere Berechnung des geldwerten Vorteils für Elektrofahrzeuge: Nutzt ein Arbeitnehmer einen gekauften, geleasten oder gemieteten Elektrodienstwagen oder einen Hybrid-Dienstwagen, treten folgende 2019 Steueränderungen in Kraft:

* 1-Prozent-Regelung: Der Bruttolistenpreis ist bei Ermittlung des geldwerten Vorteils für die Dienstwagennutzung um die Hälfte zu reduzieren.
* 0,03-Prozent-Regelung: Bei Ermittlung des geldwerten Vorteils für die Nutzung des begünstigten Dienstwagens für Fahrten zwischen Wohnung und erster Tätigkeitsstätte oder für Fahrten im Rahmen einer doppelten Haushaltsführung ist ebenfalls nur der halbe Bruttolistenpreis bei der 0,03-Prozent-Regelung heranzuziehen.
* Fahrtenbuch + Kauf: Bei Kauf eines begünstigten Dienstwagens ist bei den Gesamtkosten die PKW-Abschreibung zu 50 Prozent einzubeziehen.
* Fahrtenbuch + Leasing: Wird ein Elektro- oder Hybrid-Elektrofahrzeug geleast, sind bei Anwendung der Fahrtenbuchmethode die Leasingkosten nur zu 50 Prozent in die Gesamtkosten einzubeziehen.

Diese Neuregelung gilt für Elektro- und Hybridelektrofahrzeuge, die zwischen dem 1. Januar 2019 und dem 31. Dezember 2021 angeschafft werden. Übrigens gelten diese Steueränderungen ebenso für die Ermittlung des privaten Nutzungsanteils bei Verwendung der Fahrzeuge durch den Unternehmer selbst.

Fahrtkostenzuschuss für Arbeitnehmer auf Kosten des Finanzamts: Gute Nachricht für Arbeitnehmer, denen ihr Arbeitgeber entweder ein Jobticket zahlt oder Zuschüsse zu Tickets für öffentliche Verkehrsmittel leistet. Ab 2019 sind diese Zuwendungen grundsätzlich steuerfrei. Voraussetzungen für Steuerbefreiungen sind:

* Die Übernahme der Fahrtkosten für öffentliche Verkehrsmittel zwischen Wohnung und erster Tätigkeitsstätte muss zusätzlich zum Arbeitslohn geleistet werden.
* Es muss sich um Zuzahlungen zu Bus, Zug, U-Bahn oder S-Bahn handeln. Zuschüsse zum Flugverkehr oder zum Taxi sind nicht begünstigt.
* Die Steueränderungen 2019 zur Steuerfreiheit für das Jobticket bzw. die Zuschüsse sind auf die Aufwendungen begrenzt, die dem Arbeitnehmer für die Fahrten zwischen Wohnung und erster Tätigkeitsstätte entstehen würden.

Wichtig: Arbeitnehmer, die ab 1. Januar 2019 in den Genuss dieser steuerfreien Arbeitgeberleistung kommen, müssen beim Werbungskostenabzug Steueränderungen beachten. Denn das Finanzamt zieht den steuerfreien Zuschuss bei Ermittlung der Werbungskosten für Fahrten zwischen Wohnung und erster Tätigkeitsstätte von der ermittelten Entfernungspauschale ab.
Höhere steuerfreie Beitragszahlungen in betriebliche Altersvorsorge: Auch bei der betrieblichen Altersvorsorgung sollten Arbeitgeber und Arbeitnehmer Steueränderungen beachten. Stammen die Beitragszahlungen für eine Direktversicherung, einen Pensionsfonds oder eine Pensionskasse aus einer Gehaltsumwandlung, so sind folgende Beitragszahlungen 2019 steuer- und abgabenfrei:

* Beitragszahlungen des Arbeitnehmers in Höhe von 6.432 Euro (entspricht 8 Prozent der Beitragsbemessungsgrenze von 80.400 Euro) bleiben im Jahr 2019 steuerfrei.
* Sozialversicherung: 2019 bleiben Beitragszahlungen in Höhe von 3.216 Euro beitragsfrei (4 Prozent der Betragsbemessungsgrenze von 80.400 Euro).

Höherer Sonderausgabenabzug für Zahlungen in Basis-Rentenversicherung: Hat ein Unternehmer Geld angespart und möchte es in seine Altersvorsorge stecken, winken bei Einzahlung des Kapitals in eine Basis-Rentenversicherung (sog. Rürup-Versicherung) hohe Steuervorteile dank des gestiegenen Sonderausgabenabzugs.

Wichtig: In diesem Jahr dürfen Unternehmer maximal 21.388 Euro bzw. 42.776 Euro (ledig / Zusammenveranlagung) als Sonderausgaben abziehen. Das entspricht 88 Prozent des abziehbaren Höchstbetrags von 24.305 Euro bzw. 48.610 Euro (ledig / Zusammenveranlagung).

Betriebliche Gesundheitsförderung: Für ab dem diesem Jahr abgeschlossene gesundheitsfördernde Maßnahmen des Arbeitgebers an den Arbeitnehmer gilt die Steuerfreiheit in Höhe von 500 Euro nur noch, wenn die jeweilige Maßnahme zertifiziert ist. Bei Maßnahmen, die bereits vor Jahreswechsel begonnen haben, genügt es, wenn diese bis zum 1. Januar 2020 zertifiziert sind.

Verlängerung der Steuererklärungsfrist: Die Einkommen-, Körperschaft-, Umsatz- und Gewerbesteuererklärungen 2018 müssen nicht mehr wie bis bisher zum 31. Mai elektronisch ans Finanzamt übermittelt werden, sondern erst bis zum 31. Juli. Wer es nicht rechtzeitig schafft, seine Steuererklärungen ans Finanzamt zu übermitteln, sollte schriftlich einen Fristverlängerungsantrag beim Finanzamt stellen und diesen nachvollziehbar begründen. Hintergrund: Wer auf Mahnungen des Finanzamts zur Abgabe der Steuererklärungen nicht reagiert, riskiert Verspätungszuschläge von bis zu 5.000 Euro.

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Dreierspitze für Haufe-Lexware Real Estate AG

Erfolgreiche Unternehmensentwicklung erfordert Ausbau der Geschäftsleitung: Susanne Grewe und Michael Dietzel rücken auf

Freiburg, 02.03.2018 – Die Haufe-Lexware Real Estate AG, ein Unternehmen der Haufe Group, erweitert ab sofort ihre Geschäftsleitung um Susanne Grewe und Michael Dietzel. Nach starken Kundenzuwächsen im vergangenen Geschäftsjahr schafft das Unternehmen mit diesem Schritt die organisatorischen Voraussetzungen für die weitere erfolgreiche Geschäftsentwicklung. Vorsitzender der Geschäftsleitung ist Dr. Carsten Thies, seit 2010 Vorstand des Unternehmens.

Grewe verantwortet die gesamte Produktentwicklung, bestehend aus Produktmanagement, Softwareentwicklung mit Qualitätssicherung und Auslieferung (Deployment) sowie Datenmigrationen. Die Fachinformatikerin kam mit der im Juli 2012 übernommenen ESS AG zur Haufe Group. Als ursprüngliche Softwareentwicklerin managte sie größere Softwareentwicklungsprojekte und leitete für mehrere Jahre das Customer Management. Dietzel ist seit Januar 2013 für die Haufe Group tätig. In dieser Zeit baute er den Bereich Sales auf, trieb dessen Zusammenarbeit mit dem Consulting voran und leitete schließlich den neu geschaffenen Bereich „Beratung & Vertrieb“. Dietzel wird auch weiterhin die Gesamtverantwortung für diesen Bereich tragen. Dr. Carsten Thies bleibt Vorstand und übernimmt den Vorsitz der Geschäftsleitung.

Mit der Erweiterung der Geschäftsführung stellt die Haufe-Lexware Real Estate AG entscheidende Weichen, um den erfolgreichen Weg des Unternehmens weiter voranzutreiben. Im vergangenen Geschäftsjahr (Juli 2016 bis Juni 2017) konnte ein starkes Wachstum im Bereich der Software-Kunden in der Immobilien- und Wohnungswirtschaft verzeichnet werden: Es entschieden sich 219 Unternehmen neu für eines der Softwaresysteme Haufe PowerHaus, Haufe wowinex und Haufe-FIO axera. Insgesamt ein erfolgreiches Resultat, das das Vertrauen des stark umworbenen Marktes in die Lösungen von Haufe und die 2016 gestartete Kooperation mit FIO Systems bestätigt. Als Ergebnis der intensiven Zusammenarbeit bildet axera das einzige webbasierte Angebot im Markt, welches mit modernster Architektur die Anforderungen der Immobilien- und Wohnungswirtschaft gleichermaßen abdeckt.

In der Haufe-Lexware Real Estate AG bündelt die Haufe Group ihr gesamtes Software-Angebot für die Wohnungs- und Immobilienwirtschaft. Dazu zählen Produkte und Lösungen für Hausverwaltungen, Wohnungsunternehmen und Wohnungsgenossenschaften, die alle Ansprüche an eine professionelle Immobilienverwaltung und -bewirtschaftung erfüllen.

Diese Pressemitteilung ist auch direkt online abrufbar:
https://www.haufegroup.com/posts/dreierspitze-fur-haufe-lexware-real-estate-ag

Sie finden Sie auch in der Rubrik Pressemitteilungen:
https://www.haufegroup.com/de/presse

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Über die Haufe Group
Die Haufe Group mit ihren Marken Haufe, Haufe Akademie und Lexware ist einer der deutschlandweit führenden Anbieter für digitale Arbeitsplatzlösungen und Dienstleistungen sowie im Bereich Aus- und Weiterbildung. Aus den Kernbereichen eines erfolgreichen Verlagsgeschäftes hat sich die Haufe Group konsequent zu einem Spezialisten für digitale und webbasierte Services entwickelt. Sie machen 95 Prozent des Gesamtumsatzes aus.

Die Unternehmensgruppe mit Hauptsitz in Freiburg beschäftigt 1.880 Mitarbeiter im In- und Ausland. Sie verfolgt eine internationale Wachstumsstrategie, die durch das heutige Leistungs- und Produktportfolio getragen wird. Vorangetrieben wird der Wachstumskurs durch die erfolgreiche wechselseitige Nutzung der Kernkompetenzen und Stärken der einzelnen Unternehmen und Marken. So konnte die Haufe Group im Geschäftsjahr 2017 (Juli 2016 bis Juni 2017) einen Umsatz von 343 Mio. Euro erzielen (Vorjahr: über 304,5 Mio. Euro).

Haufe als einer der führenden Anbieter von Softwarelösungen, Praxiswissen und Beratungen für die Wohnungs- und Immobilienwirtschaft stellt die Entwicklung zukunftsfähiger Technologien und Dienstleistungen für Wohnungsunternehmen, Genossenschaften sowie Haus- und Immobilienverwaltungen in den Mittelpunkt, um deren Arbeitsprozesse erfolgreich zu gestalten.
Das umfangreiche Angebot etablierter Softwarelösungen wird durch eine zukunftsweisende webbasierte Software-Generation, mobile Anwendungen, Zusatzmodule und Partnerlösungen komplettiert, ebenso wie durch zusätzliche Services, Weiterbildung und Beratungsleistungen.

Als einziger Anbieter bietet Haufe den Software-Anwendern rechtssicheres Fachwissen direkt in der Software. Mehr als 60 Prozent der deutschen Wohnungsunternehmen nutzen bereits wohnungs- und immobilienwirtschaftliche Angebote von Haufe.

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