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Hauptversammlung der AGRAVIS Raiffeisen AG

Nach einem von der Trockenheit geprägten Geschäftsjahr 2018 will die AGRAVIS Raiffeisen AG in 2019 Umsatz und Ergebnis stabilisieren, um ab 2020 wieder in den Wachstumsmodus zu schalten. Der AGRAVIS-Vorstandsvorsitzende Dr. Dirk Köckler richtete auf der Hauptversammlung des Agrarhandels- und Dienstleistungsunternehmens den Blick nach vorn: Vor rund 850 Aktionären und Gästen in Wunstorf-Kolenfeld/Niedersachsen formulierte der Unternehmenschef klare Ziele: Als erste Anforderung nannte er die Stärkung des genossenschaftlichen Verbundes und den Ausbau des Geschäftes mit allen Gesellschaftern. Weiter machte er klar: „AGRAVIS muss Geld verdienen in Form von thesauriertem Ergebnis. AGRAVIS muss für seine Aktionäre dividendenfähig sein. AGRAVIS muss für seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ein attraktiver Arbeitgeber sein. Um diese Ziele zu erreichen, muss AGRAVIS Marktführer in den relevanten Kernbereichen werden oder bleiben.“

Er sei davon überzeugt, dass die AGRAVIS-Gruppe gemeinsam und auf Augenhöhe mit den Genossenschaften auf Sicht diese Ziele erreichen werde. „Dazu werden wir ordentlich und zielgerichtet investieren, aber auch den Strukturwandel und den Markt als Chance begreifen – und nicht als Risiko.“ Der scharfe Strukturwandel biete dem genossenschaftlichen Verbund die Möglichkeit, durch schlanke Prozesse, Innovation und Marktzugang frei werdende Marktanteile zu besetzen. Ein Mehr an Dienstleistung beim Einsatz neuer Techniken und beim Datenmanagement biete zusätzliche Möglichkeiten der Wertschöpfung. „Diese neue Intensität gilt es, im Sinne unserer genossenschaftlichen Eigentümer zu erschließen und damit Geschäftsmodelle weiterzuentwickeln, die der Kunde nachfragt und bezahlt.“ Am Ende sei die AGRAVIS in allen Bereichen gefordert, zu den Klassenbesten zu zählen. Wenn die AGRAVIS den bestmöglichen Job mache, falle es genossenschaftlichen Aktionären, Lieferanten und Kunden aus der Industrie leicht, das Geschäft mit der AGRAVIS zu machen. „Diese Leidenschaft für das Geschäft“ bezeichnete der seit Mitte März 2019 als Vorstandsvorsitzender agierende Manager als Teil seines Verständnisses von Marktführerschaft.

Mit dem zurückliegenden Strategieprojekt Hanse habe die AGRAVIS bereits kompakte organisatorische Weichenstellungen hin zu mehr operativer Ausrichtung vorgenommen. „AGRAVIS beschäftigt sich mit dem, was der Kunde benötigt und wofür er letzthin auch bereit ist, einen Marktpreis zu bezahlen. AGRAVIS muss das tun, was AGRAVIS kann und wofür sie ein nachhaltiges, wirtschaftliches Geschäftsmodell liefern kann“, forderte er eine Konzentration auf den Markenkern. Als Beispiele für die Umsetzung der Konzernstrategie nannte Dr. Köckler den Bau einer Flüssigdüngeranlage in Schwedt als Joint Venture mit dem Verbio-Konzern, die Gründung der Regio Baustoffe GmbH & Co. KG, die schlagkräftige neue Aufstellung im Geschäft mit Spezialfuttermitteln sowie die Einführung einer einheitlichen ERP-Systemlandschaft, die schlanke Prozesse ermögliche. Auch in den Bereichen Pflanzen, Tiere und Technik gewinne der das Rennen, der die vom Kunden und Markt geforderten Prozesse effizient, sicher und besser als andere beherrscht. „Hier liefert AGRAVIS als Verbundpartner.“

Die eigene Leistungsfähigkeit an den Kundenbedürfnissen auszurichten, ist laut Dr. Dirk Köckler ein Schwerpunkt der aktuellen und künftigen AGRAVIS-Aufgaben. Dies gelte es, innerhalb des genossenschaftlichen Verbundes in gemeinsames Geschäft umzumünzen: „Auf Augenhöhe. Mit Professionalität und gegenseitiger Wertschätzung.“ Mit Blick auf das operative Geschäft skizzierte Dr. Köckler die AGRAVIS-Pläne zu den Themen Bio und Digitalisierung: Die AGRAVIS plant für die zweite Jahreshälfte den Eintritt in den Bio-Markt mit einer eigenen Gesellschaft unter dem Namen „biovis“ und will ihre digitalen Services im Sinne der Kunden bündeln und ausbauen. Die Herausforderungen des Marktes beschrieb er am Beispiel der Futtermittelproduktion, einer Kernkompetenz der AGRAVIS. „Wir kennen uns in diesem Geschäft mit kleinen Margen, hohem technischen Anspruch und volatilen Märkten aus.“ Auf den bevorstehenden Strukturwandel sei die AGRAVIS eingestellt – durch Kooperationsmodelle mit Genossenschaften sowie eine Wachstumsstrategie außerhalb des Kernarbeitsgebietes. Genauso wichtig sei es aber, den Kunden künftig stärker als bisher ganzheitliche Lösungen und Konzepte anzubieten, die weit über die Belieferung von Futtermitteln hinausgehen. Hier sei die AGRAVIS bereits aktiv, zum Beispiel mit der Nährstoff-Software Delos, die bei der Umsetzung der Düngeverordnung helfe.

Abschließend legte Dr. Köckler in seiner ersten Hauptversammlungsrede als Vorstandsvorsitzender ein klares Bekenntnis zur Kooperation mit dem dänischen Partner DAVA Group ab: „Die Zusammenarbeit in den verschiedenen Joint Ventures läuft ausgesprochen gut.“ Sorgenkind bleibe aber die Ceravis AG. Hier sei ein Turnaround dringend erforderlich.

Die Zahlen zum Geschäftsjahr 2018 hatte eingangs der Hauptversammlung Finanzvorstand Johannes Schulte-Althoff vorgestellt. Das abgelaufene Geschäftsjahr konnte die AGRAVIS trotz der monatelangen Trockenheit und eines immer intensiver werdenden Marktes mit einem erfreulichen Umsatzsprung auf 6,6 Mrd. Euro und einem Ergebnis vor Steuern von 30,4 Mio. Euro abschließen. „Unter dem Strich sind wir angesichts der besonderen Rahmenbedingungen zufrieden. Wir haben dem Wetter getrotzt. AGRAVIS bleibt – trotz der Trockenheit – weiter auf Wachstumskurs“, betonte Schulte-Althoff.

Die geschäftlichen Kennzahlen unterstreichen nach seinen Aussagen die Leistungsfähigkeit der AGRAVIS-Gruppe. Beim Umsatz gelang ein Plus von 2,2 Prozent, beim Ergebnis vor Steuern ein Anstieg gegenüber Vorjahr um 20,2 Prozent und auch das operative EBIT lag mit 81 Mio. Euro nochmals rund 9,4 Prozent höher als 2017. „Dennoch“, so Schulte-Althoff, „haben wir im Herbst 2017 mit anderen Zahlen geplant. Unser Ziel war ambitionierter. Die fehlende Ertragsschöpfung aufgrund der Trockenheit traf besonders den Agrarhandel und das Betriebsmittelgeschäft. Unser breites Portfolio hat uns in dieser Situation zwar geholfen, aber die Geschäftsfelder Tiere, Technik, Märkte und Energie konnten die Ertragsausfälle nur bedingt auffangen.“ Bezogen auf das gesamte Getreidejahr – von der Ernte 2018 bis zur Ernte 2019 – bezifferte Schulte-Althoff die trockenheitsbedingte Lücke beim Ergebnis vor Steuern auf 40 Mio. Euro. Die AGRAVIS-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hätten in dieser Situation im Sinne der Kunden pragmatische Lösungen entwickelt und einen wirklich guten Job gemacht. „Deshalb konnten wir Marktanteile gewinnen und weiter wachsen. Wir haben uns stabil weiterentwickelt.“ Dies zeige sich auch an der positiven Entwicklung des Eigenkapitals, das bis zum Ende des Geschäftsjahres 2018 auf 581 Mio. Euro angestiegen sei.

Weitere aktuelle Berichte und Fotos zum Download unter agrav.is/hv.

Die AGRAVIS Raiffeisen AG ist ein modernes Agrarhandelsunternehmen in den Segmenten Agrarerzeugnisse, Tierernährung, Pflanzenbau und Agrartechnik. Sie agiert zudem in den Bereichen Energie und Raiffeisen-Märkte einschließlich Baustoffhandlungen sowie im Projektbau. Die AGRAVIS-Gruppe erwirtschaftet mit mehr als 6.500 Mitarbeitern 6,6 Mrd. Euro Umsatz und ist als ein führendes Unternehmen der Branche mit mehr als 400 Standorten überwiegend in Deutschland tätig. Internationale Aktivitäten bestehen über Tochter- und Beteiligungsgesellschaften in mehr als 20 Ländern und Exportaktivitäten in mehr als 100 Ländern weltweit. Unternehmenssitze sind Hannover und Münster.
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Hauptversammlung bei SLM Solutions: Mit stabiler Entwicklung auf Kurs

Hauptversammlung bei SLM Solutions: Mit stabiler Entwicklung auf Kurs

(Mynewsdesk) Die SLM Solutions Group AG („Gesellschaft“), ein führender Anbieter metallbasierter additiver Fertigungstechnologie (oft als „3D-Druck“ bezeichnet), führt am 22. Juni 2018 die vierte ordentliche Hauptversammlung in den media docks in Lübeck durch.

Auf der vierten ordentlichen Hauptversammlung am 22. Juni wird der Vorstand der Gesellschaft den Aktionärinnen und Aktionären die Ergebnisse des Geschäftsjahres 2017 erläutern sowie einen strategischen Ausblick in die Zukunft vorstellen.

Der Auftragseingang der Gesellschaft konnte im Geschäftsjahr 2017 gegenüber dem Vorjahr in der Anzahl Maschinen um 85,4 % gesteigert werden. In 2017 wurden insgesamt 241 Maschinen bei SLM Solutions bestellt. Dies entspricht einem Wert von rund 170Mio. Euro und einer Steigerung im Wert um mehr als 111% gegenüber dem Geschäftsjahr 2016. Dr. Axel Schulz, als Vorstand für den Vertrieb verantwortlich, freut sich: „Insbesondere die langfristig geschlossenen Rahmenverträge geben uns Planungssicherheit für die kommenden Jahre. Wir werden unseren Kurs fortsetzen und durch enge Kooperationen mit Kunden den Abschluss weiterer langfristiger Rahmenverträge realisieren.“ Zur notwendigen Ausweitung der Produktion wurde im Jahr 2016 die langfristige strategische Entscheidung getroffen, die Produktionskapazitäten in Deutschland auszubauen. Der Neubau des Unternehmenssitzes in Lübeck-Genin wurde Ende 2016 begonnen, der Umzug hat Anfang Mai 2018 stattgefunden. Hans-Joachim Ihde, Aufsichtsratsvorsitzender und Großaktionär der SLM Solutions Group AG erklärt hierzu: „Wir sind ein Lübecker Unternehmen und stolz auf unsere Wurzeln in dieser Region. Sowohl der Stadt Lübeck, als auch dem Land Schleswig-Holstein möchten wir nochmal unseren Dank für die Unterstützung im Zusammenhang mit dem Bau unseres neuen Firmensitzes in Lübeck-Genin aussprechen.“

Die Gesellschaft hat im Oktober 2017 erfolgreich eine Wandelanleihe im Umfang von 58,5 Millionen am Kapitalmarkt platziert und hierzu von einer Ermächtigung der Hauptversammlung vom 17. April 2014 Gebrauch gemacht. Die eingeworbenen Mittel werden in das weitere Wachstum der Gesellschaft investiert. „Wir sehen uns damit gut positioniert für die zukünftige Marktentwicklung“, stellt Uwe Bögershausen, Vorstand Finanzen und Sprecher des Vorstands der SLM Solutions Group AG, fest und ergänzt „Gleichzeitig möchten wir als junges und wachstumsstarkes Unternehmens uns aber die notwendige Flexibilität erhalten, auch zukünftig auf Opportunitäten am Kapitalmarkt reagieren zu können und haben die Aktionärinnen und Aktionäre daher mit Einladung zur Hauptversammlung unter anderem um Zustimmung zur Schaffung eines neuen genehmigten Kapitals gebeten. “ 

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Die SLM Solutions Group AG aus Lübeck ist ein führender Anbieter metallbasierter additiver Fertigungstechnologie. Die Aktien des Unternehmens werden im Prime Standard der Frankfurter Wertpapierbörse gehandelt. Seit dem 21. März 2016 ist die Aktie im TecDAX gelistet.Das Unternehmen konzentriert sich auf die Entwicklung, Montage und den Vertrieb von Maschinen und integrierten Systemlösungen im Bereich des Selektiven Laserschmelzens (Selektiver Laser Melting) sowie der Vakuum- und Metallgießanlagen. SLM Solutions beschäftigt derzeit mehr als 370 Mitarbeiter in Deutschland, den USA, Singapur, Russland, Indien und China. Die Produkte werden weltweit von Kunden in der Luft- und Raumfahrtbranche, dem Energiesektor, dem Gesundheitswesen oder dem Automobilsektor eingesetzt.

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Hauptversammlung: AGRAVIS nimmt mit „Hanse“ Kurs auf die Zukunft

Hauptversammlung: AGRAVIS nimmt mit "Hanse" Kurs auf die Zukunft

AGRAVIS-CEO Andreas Rickmers

Die AGRAVIS Raiffeisen AG bricht auf zu neuen Ufern und nimmt mit ihrem Strategieprogramm unter dem Namen „Hanse“ Kurs auf eine erfolgreiche Zukunft. Andreas Rickmers, Vorsitzender des Vorstandes der AGRAVIS, ließ bei der Hauptversammlung des Agrarhandels- und Dienstleistungsunternehmens in Bockenem/Niedersachsen vor den rund 850 Aktionären und Gästen keinen Zweifel daran, dass die Hanse-Segel richtig gesetzt sind.

„Mit Hanse setzen wir uns ambitionierte Wachstumsziele, die deutlich über die aktuellen Umsatz- und Renditeziele der Mittelfristplanung hinausgehen. Wir sind davon überzeugt, dass am Ende des Konsolidierungsprozesses nur eine Handvoll leistungsstarker Anbieter das Agrargeschäft in Deutschland bestimmen werden“, unterstrich Rickmers: „Hier wollen wir dabei sein“. Die Notwendigkeit der Kurserneuerung machte er auch an den Geschäftszahlen 2017 deutlich, die zuvor Finanzvorstand Johannes Schulte-Althoff erläutert hatte.

Bei einem Umsatz von 6,4 Mrd. Euro schloss die AGRAVIS das Geschäftsjahr 2017 mit einem Plus von rund 3,8 Prozent ab. Dazu trugen vor allem der Agrarhandel, das Futtermittel- und Technik-Geschäft sowie die Bereiche Märkte und Energie bei. Insgesamt konnte die AGRAVIS ihr operatives Ergebnis EBIT mit 74 Mio. Euro um 7,3 Prozent verbessern. Die Investitionen stiegen zudem auf 87 Mio. Euro – bei zunächst geplanten 63 Mio. Euro – an. Eine eindeutige Bewertung gab AGRAVIS-Chef Andreas Rickmers dann zum Ergebnis vor Steuern ab: „Ich bin mit unserem Ergebnis von 25,3 Mio. Euro vor Steuern nicht zufrieden. Denn auch wenn dieses Ergebnis vor allem durch Einmal-Belastungen zustande gekommen ist, haben wir nicht das erreicht, was wir uns für das Jahr 2017 vorgenommen hatten.“ Trotzdem betonte Rickmers: „Das Jahr 2017 war für die AGRAVIS ein Wachstumsjahr, in dem wir wichtige Weichen für unseren künftigen Erfolg gestellt haben.“ Dabei zielte er nicht nur auf EBIT-Wachstum, mehr Investitionen und zukunftsweisende Akquisitionen ab, sondern auch auf den eingeleiteten systematischen Strategieprozess Hanse.

Für 2018 plant das Unternehmen, wie Rickmers und Schulte-Althoff betonten, bewusst konservativ. „Der Markt und die Rahmenbedingungen haben sich nicht wesentlich verändert.“ Deshalb sollen sich der Umsatz bei 6,5 Mrd. Euro, die Bilanzsumme bei rund 1,9 Mrd. Euro, das Ergebnis vor Steuern bei rund 42 Mio. Euro und die Eigenkapitalquote bei rund 30 Prozent einpendeln. Aufbauend auf diesen Zahlen stellte Rickmers dann die Herausforderungen dar, die nach Veränderungen verlangen. Der AGRAVIS-Vorstandsvorsitzende erläuterte das anhand von vier Punkten:
– Die Landwirtschaft in Deutschland stehe vor einer dramatischen Konsolidierung.
– Die ökologische Landwirtschaft werde weiter an Bedeutung gewinnen.
– Die Digitalisierung in der Landwirtschaft wird sich beschleunigen.
– Durch den demografischen Wandel werde der Wettbewerb um qualifizierte Mitarbeiter härter.

Zusammenfassend meinte Rickmers damit, dass der Agrarmarkt sich mit zunehmender Geschwindigkeit wandle – Margen und Mengen würden sich in Deutschland perspektivisch rückläufig entwickeln. „Deshalb werden in sich konsolidierenden Märkten die Kundenfokussierung, leistungsstarke Angebote und Prozesse sowie realisierte Synergien und Skaleneffekte zu entscheidenden Wettbewerbsfaktoren – auch für uns.“ Damit ebnete Rickmers den Weg für den laufenden Strategieprozess Hanse, dem als Basis ein neues AGRAVIS-Leitbild zugrunde liegt. Zentrale Botschaft des Leitbildes, die als Vision formuliert ist: „AGRAVIS-Kunden sind erfolgreicher als andere.“

Weitere aktuelle Berichte zu den Themen Geschäftsverlauf, Arbeitsgebiet, Gremien und Dividende sowie zahlreiche Bilder und ein Video gibt es auf den Extraseiten zur AGRAVIS-Hauptversammlung unter agrav.is/hv.

Die AGRAVIS Raiffeisen AG ist ein modernes Agrarhandelsunternehmen in den Segmenten Agrarerzeugnisse, Tierernährung, Pflanzenbau und Agrartechnik. Sie agiert zudem in den Bereichen Energie und Raiffeisen-Märkte einschließlich Baustoffhandlungen sowie im Projektbau. Die AGRAVIS Raiffeisen AG erwirtschaftet mit über 6.500 Mitarbeitern 6,4 Mrd. Euro Umsatz und ist als ein führendes Unternehmen der Branche mit mehr als 400 Standorten überwiegend in Deutschland tätig. Internationale Aktivitäten bestehen über Tochter- und Beteiligungsgesellschaften in mehr als 20 Ländern und Exportaktivitäten in mehr als 100 Ländern weltweit. Unternehmenssitze sind Hannover und Münster. www.agravis.de

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AGRAVIS Raiffeisen AG: Chancen des nachhaltigen Wachstums nutzen

AGRAVIS Raiffeisen AG: Chancen des nachhaltigen Wachstums nutzen

Die AGRAVIS Raiffeisen AG hält trotz des herausfordernden Marktumfeldes an ihrem Kurs des nachhaltigen Wachstums fest. „Wir werden uns als nationaler Agrarhändler positionieren und mit Hilfe des genossenschaftlichen Verbundes auch außerhalb unseres Kernarbeitsgebietes wachsen“, kündigte der Vorstandsvorsitzende Andreas Rickmers während der Hauptversammlung 2017 an. Rund 900 Aktionäre und Gäste haben sich dazu in Alpen/Niederrhein getroffen, wo die AGRAVIS-Konzerngesellschaft Technik Center Alpen GmbH Gastgeber dieser Großveranstaltung war.

Schwerpunkt der AGRAVIS-Aktivitäten bleibt Rickmers´ Worten zufolge der deutsche Markt. Zugleich werde aber auch die gezielte Internationalisierung des Geschäfts weiter konsequent vorangetrieben – „alleine, aber auch im erfolgreichen Verbund mit unseren dänischen Partnern, der DAVA“, wie der AGRAVIS-Chef meinte.

Die AGRAVIS habe schon im zurückliegenden Geschäftsjahr 2016 bewiesen, dass sie auch in schwierigen Zeiten in der Lage sei, unternehmerische und strategische Akzente zu setzen – durch beachtliche Investitionen in regionale Standorte, durch erfolgreiche Kooperationen, gute Akquisitionen, kluge Allianzen und den zielgerichteten Ausbau der Internationalität. Trotzdem gingen Umsatz (auf 6,2 Mrd. Euro) und Ergebnis vor Steuern (auf 41,6 Mio. Euro) vorwiegend aufgrund niedriger Preise und eines geringeren Exports beim Getreide zurück.

Zugleich gelang es der AGRAVIS jedoch, die Eigenkapitaldecke weiter zu stärken und auf ein Volumen von 567 Mio. Euro auszubauen. Rickmers: „Darauf können wir stolz sein. Mit einer Eigenkapitalquote von 31,3 Prozent ist damit eines der proklamierten Unternehmensziele in 2016 erreicht worden. Eine Eigenkapitalquote über 30 Prozent ist keineswegs Standard in unserer Branche.“

Das Marktumfeld werde auch in 2017 anspruchsvoll bleiben, warnte er zugleich vor zu hohen Erwartungen. „Das Geschäft wird auch weiterhin durch harten Wettbewerb und niedrige Preise geprägt sein. Wir erwarten daher für dieses Jahr einen Umsatz und ein Ergebnis vor Steuern auf dem Niveau des Vorjahres“. Die Investitionen sollen mit 63 Mio. Euro hoch bleiben und erneut deutlich über den Abschreibungen liegen. Die Eigenkapitalquote wolle die AGRAVIS auch im Jahr 2017 ausbauen.

Nach den ersten vier Monaten zeige sich, dass es richtig war, von einem abermals schwierigen Jahr für die Landwirtschaft auszugehen, sagte Andreas Rickmers während der Hauptversammlung. Eine etwas bessere Stimmung und Investitionsneigung in der Branche seien aber spürbar. „2018 rechnen wir mit einer Belebung des Marktes“, blickte Rickmers optimistisch nach vorn.

Hinweis: Mehr Informationen, Videos und Fotos zum Download unter agrav.is/hv

Die AGRAVIS Raiffeisen AG ist ein modernes Agrarhandelsunternehmen in den Geschäftsfeldern Agrarerzeugnisse, Tierernährung, Pflanzenbau und Agrartechnik. Sie agiert zudem in den Bereichen Energie, Bauservice und Raiffeisen-Märkte.

Die AGRAVIS Raiffeisen AG erwirtschaftet mit mehr als 6.000 Mitarbeitern über 6 Mrd. Euro Umsatz und ist als ein führendes Unternehmen der Branche mit mehr als 400 Standorten überwiegend in Deutschland tätig. Internationale Aktivitäten bestehen über Tochter- und Beteiligungsgesellschaften in mehr als 20 Ländern und Exportaktivitäten in mehr als 100 Ländern weltweit. Unternehmenssitze sind Hannover und Münster.

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Jahreshauptversammlung der LINDA AG LINDA weiter auf Erfolgskurs

Jahreshauptversammlung der LINDA AG    LINDA weiter auf Erfolgskurs

„Vorstand der LINDA AG (von l. nach r.): Georg Rommerskirchen, Volker Karg und Dr. Christian Beyer.“

Köln, 23. März 2017 – Auf ein überaus erfolgreiches Geschäftsjahr 2015/2016 blicken Vorstand und Aufsichtsrat der LINDA AG im Rahmen der heutigen Hauptversammlung im Excelsior Hotel Ernst in Köln zurück. Auch für die Zukunft sieht sich die LINDA AG, Eigentümerin von Deutschlands bekanntester und erfolgreichster Dachmarke inhabergeführter Apotheken „LINDA“, mit richtungsweisenden Konzepten wie „greenLINDA“ und dem Strategieprojekt LINDA 2020+ gut aufgestellt. Freuen dürfen sich die Vorzugsaktionäre: Wie im Vorjahr beschloss die Hauptversammlung eine Dividende von vier Euro je dividendenberechtigter Vorzugsaktie.

Rund 94 Prozent der Aktien waren auf der diesjährigen Hauptversammlung der LINDA AG, die heute im Excelsior Hotel Ernst in Köln stattfand, vertreten. Zu den Anwesenden zählten zum zweiten Mal auch die Besitzer der Vorzugsaktien, die im Frühjahr 2015 erstmalig ausgegeben worden waren. Im Rahmen der Hauptversammlung wurde den Aktionären vorgeschlagen, den Vorzugsaktionären eine Dividende von vier Euro je Aktie auszuschütten. Diesem Vorschlag gab die Hauptversammlung statt. Der Marketingverein Deutscher Apotheker (MVDA e.V.) – er hält 91,3 Prozent der Anteile in Form von stimmberechtigten Stammaktien – verzichtete auf eine Gewinnbeteiligung und beließ den verbleibenden Bilanzüberschuss zur finanziellen Stärkung seiner Beteiligung in der Gesellschaft.

Dr. Christian Beyer, seit dem 1. März dieses Jahres neuer Finanz- und IT-Vorstand der LINDA AG, führt das erfolgreiche Geschäftsjahr auf eine Reihe von Faktoren zurück. Dazu gehören die Vereinbarungen wichtiger strategischer Partnerschaften, wie etwa mit dem Deutschen Fußball-Bund oder der Versicherung Generali genauso wie die Umsetzung der Zukunftsstrategie LINDA 2020+. „Die Ziele hinsichtlich der Umsetzung der Zukunftsstrategie 2020+ sind mehr als erfüllt worden: Im vergangenen Jahr wollte LINDA bis zum Jahreswechsel rund 350 Apotheken dafür gewinnen, 10 von 12 der definierten Kriterien zu erfüllen. Ende 2016 konnten sogar 460 sogenannte Pionierapotheken verzeichnet werden, die für eine stringente Umsetzung sowie Pilotierung von optimierten und neuen LINDA Leistungen stehen“, erklärt Dr. Beyer. „Dies ist ein klares Zeichen für die Zukunftsfähigkeit von LINDA.“ Zudem weist der Anfang Februar dieses Jahres veröffentlichte Geschäftsbericht einen Jahresüberschuss nach Steuern von 1,0 Mio. Euro und ein Eigenkapital von 6,3 Mio. Euro (5,3 Mio. Euro im Vorjahr) aus. Die Eigenkapitalquote – der Anteil des Eigenkapitals an der Bilanzsumme – liegt bei 55,1 Prozent, was einem Plus von 3,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. „Die LINDA AG hat ihre im Vorjahr gesetzten Ziele und Planungen vollständig erreicht. Die wirtschaftliche Sicherheit und der finanzielle Handlungsspielraum konnte durch die Erhöhung des Eigenkapitals weiter gesteigert werden. Insgesamt hat die Gesellschaft ein großartiges Jahr hinter sich“, so Dr. Beyer.

Für das laufende Geschäftsjahr 2016/2017 und darüber hinaus zeigte sich der Vorstand sehr optimistisch. „LINDA ist weiterhin die deutschlandweit größte und bekannteste Dachmarke inhabergeführter Apotheken. Wir konnten unsere Mitgliederzahlen konstant halten, obwohl es in Deutschland so wenige Apotheken wie in den frühen 1990er Jahren gibt. Auch dies ist ein Zeichen für die Stärke der Kooperation“, betont Dr. Beyer. Für die Innovationskraft von LINDA stehe zudem eine Weiterentwicklung im Bereich des Digitalen – eine der großen Herausforderungen für den Apothekenmarkt. Im Rahmen der Zukunftsstrategie 2020+ beschäftige man sich im Themenfeld „Virtuelle Apotheke“ mit diesen Fragen. „Der gesellschaftliche Trend zur 24/7-Verfügbarkeit ist nicht mehr aufzuhalten“, sagt Dr. Beyer. „Daher müssen erfolgreiche Apotheken den Bedürfnissen der Kunden professionell begegnen. Die LINDA AG entwickelt Lösungen, damit die Typologie eines traditionellen Heilberufs mit der rasanten Fortentwicklung im digitalen Zeitalter optimal verbunden werden kann.“

Die Aktionäre unterstützten in der Hauptversammlung die Strategie des Vorstands und verabschiedeten sämtliche Tagesordnungspunkte wie vorgeschlagen. Aufsichtsrat und Vorstand wurden einstimmig entlastet. „Wir danken unseren Aktionären für das große Vertrauen, das sie uns ausgesprochen haben“, so Dr. Beyer.

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Zu LINDA Apotheken / LINDA AG
Die LINDA Apotheken sind ein qualitätsorientierter Zusammenschluss eigenständiger Apotheker, die den kommunikativen Vorteil der Dachmarke „LINDA“ im Dialog mit der Öffentlichkeit und den Kunden nutzen. Die LINDA Apotheken stehen für Qualität, verbraucherorientiertes Marketing und besondere Kundennähe. Mit rund 1.100 angeschlossenen Apotheken ist LINDA die deutschlandweit größte und bekannteste Premium-Apothekendachmarke selbstständiger Apotheker und Marktführer in ihrem Segment(1). Dies bestätigen die Ergebnisse verschiedener unabhängiger, repräsentativer Studien renommierter Institutionen: Mehr als 60 Prozent der Bevölkerung kennt die LINDA Apotheken(2). LINDA Apotheken verfügen über die beste Beratung(3), einen ausgezeichneten Service(3,4) und den besten Markenauftritt(5,6,7), das höchste Vertrauen(8) und das beste Kundenmarketing(9).

Darüber hinaus zeichnete die Zeitschrift FOCUS-MONEY die LINDA Apotheken als „Fairsten Apothekenverbund“ mit der Note „sehr gut“ aus(10). In der Favoritenstudie der Sempora Consulting GmbH belegt LINDA zudem den ersten Platz in der Kategorie ‚Freiwahlkonzepte'(11). Die LINDA AG ist Eigentümerin der Apothekendachmarke LINDA Apotheken. Sie setzt sich für eine zukunftsorientierte Positionierung der selbstständigen inhabergeführten Apotheken, unter besonderer Wahrung derer Eigenständigkeit und Unabhängigkeit, ein. Sitz der LINDA AG ist Köln.

(1)Platz 1 „Beste Apothekenkooperation“, u.a. Kategorie überregionale, GH-orientierte Kooperationen, Kooperations-Award PharmaRundschau 2012, 2013, 2014, 2015; (2)Marktforschungsergebnis unter Verbrauchern 2015; targeted! Marketing Research & Consulting, Frankfurt a.M.; (3)Testsieger „Apothekenkooperationen Beratung & Service“ 9/2012 & 09/2014 und 10/2016, DtGV (Deutsche Gesellschaft für Verbraucherstudien mbH) und N24; (4)Nr. 1 der Apotheken-Kooperationen, Studie „Service-Champions“ 2011, 2012, 2013, 2014, 2015 und 2016, Service Value GmbH und DIE WELT; (5)Sempora-Studie 2011, 2012, 2013, 2014, 2015, 2016; Sempora Consulting GmbH; (6)Goldmedaille in der Kategorie „Marketing“, coop-Studie 2011, 2012, 2013, 2014, 2015, Apotheken Management- Institut; Platz 1 „Beste Marketingunterstützung“ & „Zukunftsfähigkeit“, Apotheken Management Institut, Coop Study 2017; (7) Auszeichnung zur „Marke des Jahrhunderts“ in der Produktgattung Apotheke, Markenpreis des Verlags Deutsche Standards Editionen GmbH, 2012, 2015 & 2016; (8)Nr. 1 der Apothekenkooperationen, Auszeichnung „Höchstes Kundenvertrauen“ 2014, 2015 & 2016, Service Value GmbH, WirtschaftsWoche Ausgabe 40/2014, 47/2015 & 48/2016; (9)Auszeichnung für das „Beste Kundenmarketing“, Inspirato Pharma Marketing Award 2015; (10)Gesamtwertung „sehr gut“/Auszeichnung „Fairster Apothekenverbund“, 2014, 2015, 2016, FOCUS-MONEY in Zusammenarbeit mit der Service Value GmbH, Ausgabe 36/2014, im Test 11 Apothekenverbünde, Ausgabe 36/2015, im Test 11 Apothekenverbünde, Ausgabe 36/2016, im Test 10 Apothekenverbünde; (11)Platz eins für das beste Freiwahlkonzept, Favoritenstudie der Sempora Consulting GmbH, 2016; Platz 2 „Beste Servicequalität“ 2016/2017 in der Kategorie Lebensmittel & Gesundheit, stat. Einzelhandel: Apotheke, TEST Bild.

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Emil-Hoffmann-Str. 1a
50996 Köln
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Veränderungen im BRAIN-Vorstand

(Mynewsdesk) Der Aufsichtsrat der BRAIN AG (ISIN DE0005203947 / WKN 520394) hat heute beschlossen, Frank Goebel, seit Februar 2015 Geschäftsführer der B.R.A.I.N. Capital GmbH, in den Vorstand der BRAIN AG zu berufen. Anlass war die heute im Vorfeld der Aufsichtsratssitzung an den Aufsichtsratsvorsitzenden schriftlich herangetragene Bitte des COO Eric Marks, seinen Vorstandsvertrag vor Ablauf seines Mandats im Oktober 2018 zu beenden.

Vor diesem Hintergrund hat der Aufsichtsrat hierzu in seiner heutigen Sitzung die folgenden Beschlüsse gefasst:

1) Frank Goebel wird mit Wirkung vom 1. November 2016 in den Vorstand der BRAIN AG berufen. Er wird von Eric Marks die Verantwortung für die Tochtergesellschaften übernehmen.
Die übrigen Aufgaben von Eric Marks werden künftig vom CEO Dr. Jürgen Eck wahrgenommen.

2) Eric Marks wird zum 31. Oktober 2016 aus dem Vorstand ausscheiden.

3) Die ursprünglich bis zum 31. Dezember 2016 befristete Bestellung von Dr. Georg Kellinghusen als Mitglied des Vorstandes ist bis zum Ende der im März 2017 stattfindenden ordentlichen Hauptversammlung verlängert worden.

4) Nach der ordentlichen Hauptversammlung im März 2017 wird Frank Goebel zusätzlich die CFO-Verantwortung von Dr. Georg Kellinghusen übernehmen. Ab diesem Zeitpunkt soll die BRAIN AG bis auf weiteres von einem zweiköpfigen Vorstand geführt werden.

+++ENDE+++

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Die BRAIN AG gehört in Europa zu den technologisch führenden Unternehmen auf dem Gebiet der industriellen weißen Biotechnologie. Im Rahmen von strategischen Kooperationen identifiziert und entwickelt die BRAIN AG für Industrieunternehmen in der Chemie-, Pharma-, Kosmetik- und Nahrungsmittelbranche innovative Produkte und Lösungen auf Basis der in der Natur vorhandenen aber bislang unerschlossenen biologischen Vielfalt. Die aktiven Produktkomponenten ermittelt die BRAIN AG im unternehmenseigenen BioArchive, das zu den umfangreichsten Archiven seiner Art gehört. Seit der Unternehmensgründung im Jahr 1993 ist die BRAIN AG über 100 strategische Kooperationen mit nahezu allen relevanten Akteuren der chemischen Industrie eingegangen. Zu den Kooperationspartnern zählen unter anderem BASF, Bayer Schering, Clariant, DSM, Emscher Genossenschaft, Evonik, Fuchs, Henkel, Nutrinova, RWE, Sandoz, Südzucker und Symrise. Das Unternehmen beschäftigt zurzeit 120 hoch qualifizierte Mitarbeiter.
Die 2010 initiierte Industrialisierungsstrategie (BioIndustrial), welche als zweite Säule des Geschäftes neben dem Kooperationsgeschäft (BioScience) aufgebaut wurde, konnte erfolgreich ausgebaut werden. Sie erlaubt der BRAIN AG in der BRAIN Gruppe den Zugriff auf die gesamte Wertschöpfungskette verschiedener lukrativer Märkte von der Identifizierung biologischer Lösungen, deren Entwicklung sowie der Implementierung dieser in den Zielindustrien. Zurzeit sind in der BRAIN Gruppe sechs erfolgreich am Markt agierende Unternehmen konsolidiert.

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AGRAVIS Raiffeisen AG in schwierigen Märkten gut unterwegs

AGRAVIS Raiffeisen AG in schwierigen Märkten gut unterwegs

Dr. Clemens Große Frie

Die AGRAVIS -Gruppe ist zuversichtlich, dass sie am Ende des Geschäftsjahres 2016 bei Umsatz und Ertrag die angestrebten Ziele erreichen wird. „Bei einem normalen Jahr – ohne Währungsturbulenzen, mit einer vernünftigen Ernte, einem normalen Sommer, also einem normalen Jahr ohne große Sondereinflüsse – rechnen wir bei stabiler Preisentwicklung an den Rohstoffmärkten mit einem Umsatz von rund 6,7 Mrd. Euro und einem Gewinn vor Steuern auf Vorjahresniveau“, sagte der Vorstandsvorsitzende Dr. Clemens Große Frie vor rund 900 Aktionären und Gästen während der Hauptversammlung des Agrarhandels- und Dienstleistungsunternehmens in Querfurt/Sachsen-Anhalt.

Das zurückliegende Geschäftsjahr 2015 bezeichnete der AGRAVIS-Chef als das „anspruchsvollste, schwierigste und unkalkulierbarste Wirtschaftsjahr für die AGRAVIS-Gruppe in den vergangenen zehn Jahren.“ Aber mit dem Erreichten zeigte er sich sichtlich zufrieden. Der Umsatz lag zwar mit rund 7 Mrd. Euro um 5,8 Prozent unter Vorjahr, was aber „ausschließlich am niederen und volatilen Preisniveau bei Agrarrohstoffen und Energie lag“. Das Ergebnis vor Steuern konnte mit 45,1 Mio. Euro um fast 10 Prozent gegenüber dem Vorjahr gesteigert werden und auch das Eigenkapital wurde auf 515 Mio. Euro ausgebaut – die Eigenkapitalquote liegt nun bei 27,2 Prozent.

Aus unternehmerischer Sicht herausragend war die Gründung der Ceravis AG . In dieser Gesellschaft hat AGRAVIS im Jahr 2015 zusammen mit den dänischen Partnern Danish Agro und Vestjyllands Andel die Agrarhandelsaktivitäten der Getreide AG an den Start gebracht. In 2016 soll die Ceravis AG zu einem schlagkräftigen Unternehmen mit 1,3 Mrd. Euro Umsatz werden.

Zum Wachstumskurs passt auch, dass die AGRAVIS sich am internationalen Handelshaus Bögel beteiligt und 33 Prozent übernommen hat – vorbehaltlich der kartellrechtlichen Zustimmung. Die AGRAVIS erhält damit Zugang zu den Beschaffungsmärkten in Asien. Im Wachstumsmarkt Asien soll zudem zusammen mit den dänischen Partnern unter dem Dach der Vilomix ein Futtermittelwerk in Vietnam gebaut werden. „Eine Investition mit Weitblick“, wie Große Frie formulierte.

Im heimischen Markt dokumentierte die AGRAVIS Raiffeisen AG durch eine beachtliche Anzahl an Akquisitionen, Kooperationen, Allianzen und Investitionen, dass sie ihren Fokus auf kontinuierliches Wachstum ausrichtet. Insgesamt wuchs die AGRAVIS-Gruppe durch Mergers & Acquisitions-Aktivitäten in den vergangenen zehn Jahren umsatzmäßig um rund 1,7 Mrd. Euro. „Gleichzeitig haben wir die Investitionen in die bestehende AGRAVIS-Standortstruktur und auch die Eigenkapitalbasis des Konzerns nachhaltig ausgebaut.“

Große Frie informierte, dass im laufenden Geschäftsjahr 2016 mit 60 Mio. Euro erneut Investitionen oberhalb der Abschreibungen geplant seien. Weitere Kooperationen, Allianzen und Akquisitionen stünden auf der Tagesordnung. „Aktuell gehen wir mit 16 Genossenschaften aus der Region Westfalen einen wirklich wichtigen Schritt genossenschaftlicher Partnerschaft. Wir werden als AGRAVIS 50 Prozent an unserer Gesellschaft AGRAVIS Kraftfutterwerke Münsterland GmbH an sie abgeben. Aus Kunden werden also Gesellschafter.“ Ein weiterer Meilenstein sei auch die bevorstehende Fertigstellung des Futtermittelwerks der DoFu Donaufutter GmbH in Straubing. Hier sollen ab Juli 2016 Spezialfuttermittel produziert werden.

Im Bereich Landtechnik wird die AGRAVIS-Gruppe die Chance nutzen, die sich durch die Exklusivitätsbemühungen der Hersteller im Vertrieb ergeben. „Wir werden unsere Anteile an der Technik Center Alpen GmbH aus einer Minderheit auf 76 Prozent aufstocken – und das Geschäft mit Claas-Produkten in der bisherigen Region ausbauen“, erklärte Große Frie und fügte weiter an: „Durch Wettbewerberentschluss sind weitere Regionen im Rheinland für das Claas-Geschäft frei geworden.“ Der Erwerb zusätzlicher Anteile an der Technik Center Alpen GmbH bedarf der kartellrechtlichen Freigabe.

Dann überraschte der AGRAVIS-Chef die Hauptversammlung noch mit einer weiteren Ankündigung: „Kurz vor dem Start stehen wir mit einer völlig neuen Geschäftsformation. Wir werden in Hamburg eine Gründung mit AGRAVIS-Mehrheit oberhalb 90 Prozent zum Thema „Handel mit Braugerste national und international“ starten.“ Dieses Projekt werde zusammen mit drei ausgewiesenen Experten aus dem internationalen Getreidehandel, die sich selbst an dieser Gesellschaft mit kleineren Anteilen beteiligen, realisiert.

Einen wichtigen Beitrag zu dem anhaltenden Wachstumskurs soll darüber hinaus qualitatives Wachstum aus den eigenen Reihen leisten. „Deswegen haben wir das Programm 8/80 gestartet. 8/80 steht für 8 Mrd. Euro Umsatz und 80 Mio. Euro Ergebnis, sprich 1 Prozent Umsatzrendite, am liebsten schon im Jahr 2018“, erläuterte der AGRAVIS-Chef. Das Unternehmen habe durch das Engagement von Mitarbeitern in zwölf Initiativen eine Reihe von Aktivitäten mit dem Ziel gestartet, Ansätze für die Zukunft zu finden, um Marktanteile zu vergrößern, Prozesse zu verkürzen und einen weiteren Baustein für die Markt- und Wachstumsentwicklung hinzuzufügen.

Hinweis: Mehr Informationen, Videos und Fotos zum Download unter agrav.is/hv

Die AGRAVIS Raiffeisen AG ist ein modernes Agrarhandelsunternehmen in den Geschäftsfeldern Agrarerzeugnisse, Tierernährung, Pflanzenbau und Agrartechnik. Sie agiert zudem in den Bereichen Energie, Bauservice und Raiffeisen-Märkte.
Die AGRAVIS Raiffeisen AG erwirtschaftet mit 6.300 Mitarbeitern rund 7 Mrd. Euro Umsatz und ist als ein führendes Unternehmen der Branche mit mehr als 400 Standorten überwiegend in Deutschland tätig. Internationale Aktivitäten bestehen über Tochter- und Beteiligungsgesellschaften in mehr als 20 Ländern und Exportaktivitäten in mehr als 100 Ländern weltweit. Unternehmenssitze sind Hannover und Münster. www.agravis.de

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LINDA AG: Marktposition gestärkt

Die LINDA AG blickt auf ein sehr erfolgreiches Geschäftsjahr 2014/2015 zurück. Die Vorzugsaktionäre erhielten auf der ersten Hauptversammlung nach der Kapitalerhöhung eine Dividende von vier Euro je Vorzugsaktie.

LINDA AG: Marktposition gestärkt

Vorstand der LINDA AG (von l. nach r.)
Georg Rommerskirchen, Volker Karg und Helmut Trahmer.

Köln, 16. März 2016 – Auf ein sehr erfolgreiches Geschäftsjahr 2014/2015 blickten Vorstand und Aufsichtsrat der LINDA AG auf der heutigen Hauptversammlung im Excelsior Hotel Ernst in Köln zurück. Auch für die Zukunft sieht sich die LINDA AG, Eigentümerin von Deutschlands bekanntester und erfolgreichster Apothekendachmarke LINDA Apotheken, mit dem Strategieprojekt LINDA 2020+ gut aufgestellt. Freuen durften sich die Vorzugsaktionäre: Auf der ersten Hauptversammlung nach der Kapitalerhöhung wurde eine Dividende von vier Euro je Vorzugsaktie beschlossen.

Rund 94 Prozent der Aktien waren auf der diesjährigen Hauptversammlung der LINDA AG, die heute im Excelsior Hotel Ernst in Köln stattfand, vertreten. Zu den Teilnehmern zählten erstmals auch die Besitzer der Vorzugsaktien, die vor einem Jahr von der LINDA AG ausgegeben worden waren. Im Rahmen der Hauptversammlung wurde den Aktionären zur Beschlussfassung vorgeschlagen, den Vorzugsaktionären eine Dividende von vier Euro je Aktie auszuschütten. Diesem Vorschlag gab die Hauptversammlung statt. Der Marketingverein Deutscher Apotheker (MVDA e.V.) – er hält 91,3 Prozent der Aktien in Form von stimmberechtigten Stammaktien – verzichtete auf eine Gewinnbeteiligung und beließ den verbleibenden Bilanzüberschuss zur finanziellen Stärkung seiner Beteiligung in der Gesellschaft.

Helmut Trahmer, Vorstand Finanzen & IT der LINDA AG, hob hervor, dass es trotz veränderter Rahmenbedingungen wie der Standortzusammenlegung und der Schließung des eigenen Lo-gistikzentrums gelungen sei, das Geschäftsjahr mit einem guten Ergebnis abzuschließen. Der Anfang Februar dieses Jahres veröffentlichte Geschäftsbericht weist einen Jahresüberschuss nach Steuern von 0,8 Mio. Euro und eine Verdopplung des Eigenkapitals durch die Ausgabe von Vorzugsaktien gegenüber dem Vorjahr auf 5,6 Mio. Euro aus. Die Eigenkapitalquote – der Anteil des Eigenkapitals an der Bilanzsumme – ist damit gegenüber dem Vorjahr von 28,0 auf 51,5 Prozent gestiegen „Insgesamt hat sich die finanzielle Situation der LINDA AG nach der Rückzahlung der Genussrechte und der Erhöhung des Grundkapitals hervorragend entwickelt“, so Trahmer weiter.

Für das laufende Geschäftsjahr 2015/2016 und darüber hinaus zeigte sich der Vorstand sehr zuversichtlich. „Das Strategiepro-jekt LINDA 2020+ hat erste messbare Erfolge gebracht, die sich bereits in den Geschäftszahlen des letzten Jahres ablesen lassen. Der mit dem strategischen Positionierungsprogramm eingeschlagene Kurs, das Image der Marke ‚LINDA‘ und damit die Attraktivität der Kooperation für die einzelnen Mitgliedsapotheken und die Industrie weiter zu stärken, wird fortgesetzt“, betonte Volker Karg, Vorstand Marketing & Kommunikation. LINDA 2020+ habe entscheidende Bedeutung für die Marktposition und Zukunftsfähigkeit der gesamten Kooperation, auch weil damit die von den Partnern aus Industrie und Logistik geforderte Stringenz und Konsequenz in der Umsetzung von Maßnahmen erreicht werde.

Die Aktionäre unterstützten in der Hauptversammlung die Strategie des Vorstands und verabschiedeten sämtliche Tagesordnungspunkte wie vorgeschlagen. Aufsichtsrat und Vorstand wurden einstimmig entlastet. „Wir danken unseren Aktionären für das große Vertrauen, das sie uns ausgesprochen haben“, so Georg Rommerskirchen, Vorstand Business Development & Partnermanagement.

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Zu LINDA Apotheken / LINDA AG
Die LINDA Apotheken sind ein qualitätsorientierter Zusammenschluss eigenständiger Apotheker, die den kommunikativen Vorteil der Dachmarke „LINDA“ im Dialog mit der Öffentlichkeit und den Kunden nutzen. Die LINDA Apotheken stehen für Qualität, verbraucherorientiertes Marketing und besondere Kundennähe. Mit rund 1.100 angeschlossenen Apotheken ist LINDA die deutschlandweit größte und bekannteste Premium-Apothekendachmarke selbstständiger Apotheker und Marktführer in ihrem Segment1. Dies bestätigen die Ergebnisse verschiedener unabhängiger, repräsentativer Studien renommierter Institutionen: Über 60 Prozent der Bevölkerung kennt die LINDA Apotheken2. LINDA Apotheken verfügen über die beste Beratung3, einen ausgezeichneten Service3,4 und den besten Markenauftritt5,6,7, das höchste Vertrauen8 und das beste Kundenmarketing9. Darüber hinaus zeichnete die Zeitschrift FOCUS-MONEY die „LINDA Apotheken“ als „Fairsten Apothekenverbund“ mit der Note „sehr gut“ aus10. Die LINDA AG ist Eigentümerin der Apothekendachmarke „LINDA Apotheken“. Sie setzt sich für eine zukunftsorientierte Positionierung der selbständigen inhabergeführten Apotheken, unter besonderer Wahrung derer Eigenständigkeit und Unabhängigkeit, ein. Sitz der LINDA AG ist Köln.

1Platz 1 „Beste Apothekenkooperation“, u.a. Kategorie überregionale, GH-orientierte Kooperationen, Kooperations-Award PharmaRundschau 2012, 2013, 2014; 2Marktforschungsergebnis unter Verbrauchern 2015; targeted! Marketing Research & Consulting, Frankfurt a.M.; 3Testsieger „Apothekenkooperationen Beratung & Service“ 9/2012 & 09/2014, DtGV (Deutsche Gesellschaft für Verbraucherstudien mbH) und N24; 4Nr. 1 der Apotheken-Kooperationen, Studie „Service-Champions“ 2011, 2012, 2013, 2014, 2015 Service Value GmbH und DIE WELT; 5Sempora-Studie 2011, 2012, 2013, 2014, 2015, 2016; Sempora Consulting GmbH; 6Goldmedaille in der Kategorie „Marketing“, coop-Studie 2011, 2012, 2013, 2014, 2015 Apotheken Management- Institut; 7Auszeichnung zur „Marke des Jahrhunderts“ in der Produktgattung Apotheke, Markenpreis des Verlags Deutsche Standards Editionen GmbH, 2012, 2015 & 2016; 8Nr. 1 der Apothekenkooperationen, Auszeichnung „Höchstes Kundenvertrauen“ 2014 & 2015, Service Value GmbH, WirtschaftsWoche Ausgabe 40/2014 & 47/2015; 9Auszeichnung für das „Beste Kundenmarketing“, Inspirato Pharma Marketing Award 2015; 10Gesamtwertung „sehr gut“/Auszeichnung „Fairster Apothekenverbund“ im Test 11 Apothekenverbünde, FOCUS-MONEY Ausgabe 36/2015 in Zusammenarbeit mit der Service Value GmbH, 2015.

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Hauptversammlung der Agravis Raiffeisen AG: neues Unternehmen soll Ceravis AG heißen

Hauptversammlung der Agravis Raiffeisen AG: neues Unternehmen soll Ceravis AG heißen

Die Repräsentanten der neuen Ceravis AG auf der AGRAVIS-Hauptversammlung

Die DAVA AGRAVIS INTERNATIONAL Holding A/S wird wie vorgesehen große Teile der Agrarhandelssparte der Getreide AG mit Stammsitz in Rendsburg übernehmen dürfen. Das Bundeskartellamt hat aktuell seine Zustimmung zu diesem Geschäft signalisiert. Das verkündete AGRAVIS-Vorstandschef Dr. Clemens Große Frie heute Vormittag auf der AGRAVIS -Hauptversammlung vor rund 900 Aktionären und Gästen in Hamburg. Der Erwerb umfasst dann insgesamt neun Gesellschaften mit rund 60 Standorten. Diese liegen überwiegend in den Bundesländern Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen und Sachsen-Anhalt.

„Wir freuen uns, dass das Bundeskartellamt ,grünes Licht´ signalisiert hat und wir alsbald mit der operativen Umsetzung beginnen können. Jetzt werden das sogenannte Closing vorbereitet und Formalitäten umgesetzt wie Übertragungen, Finanztransaktionen und Personalwechsel und, und, und, um möglichst zum 1. Juni 2015 an den Start gehen zu können. Vor allem freuen wir uns aber, dass für die rund 500 Mitarbeiter nun die Zeit der Ungewissheit vorüber ist“, so Große Frie und Christian Junker, CEO der dänischen DAVA, die nun im gemeinsamen Joint Venture DAVA AGRAVIS INTERNATIONAL den Kauf umsetzen können.

Vor den Aktionären gab Große Frie weitere Einzelheiten bekannt: So sollen die übernommenen Gesellschaften der Getreide AG künftig unter dem Namen Ceravis AG als eigenständige Unternehmensgruppe am Markt aktiv sein. Die neue Ceravis AG wird ein Umsatzvolumen von mehr als 900 Mio. Euro erwirtschaften.
Nicht zur Übernahme kommen der Landhandel Gransee und einige weitere Standorte, die anders als ursprünglich geplant im Eigentum der Getreide AG verbleiben.

Gelenkt wird die Ceravis AG – der Name setzt sich aus „cera“ für Cerealien oder cereals und „vis“ für Kraft oder Visionen zusammen – künftig von den Managern Thorsten Pogge, der von der AGRAVIS Raiffeisen AG in die Funktion des Vorstandsvorsitzenden bei der Ceravis AG wechselt, und Henrik Stilund (DAVA) in der Funktion des COO.

„Wir verfügen als Ceravis künftig vor allem über Hafenzugänge in Rostock, Stralsund, Wolgast, Kiel und Rendsburg sowie weitere Futtermittel-Produktionsstandorte und ein funktionierendes Saatengeschäft. Das alles gepaart mit einem umfangreichen Agrarhandelsnetz macht diese Transaktion für uns attraktiv“, bewertete Große Frie. Durch die Ceravis AG könne das deutsch-dänische Gemeinschaftsunternehmen auf dem deutschen Markt dann erheblich wachsen, machte er vor der AGRAVIS-Hauptversammlung deutlich. Gleichzeitig dämpfte er eine zu große Euphorie: „Wir erwarten nicht die großen Ergebnisse in Jahr eins und zwei, hoffen aber danach uns so aufgestellt zu haben, dass wir dann die ursprünglich angedachte 1 Mrd. Euro Umsatz mit einem erkennbaren Ergebnisanteil ausweisen können.“

Bislang haben AGRAVIS und DAVA gemeinsam vorwiegend den osteuropäischen und baltischen Markt bearbeitet. Und dies mit Erfolg. DAVA AGRAVIS INTERNATIONAL erzielte im Jahr 2014 mit dem Agrarhandel und dem Vertrieb von Landtechnik in Osteuropa einen Umsatz von rund 500 Mio. Euro.

„Mit der Ceravis AG haben wir nun die Chance, in Regionen, in denen die AGRAVIS und natürlich die DAVA bisher kaum vertreten waren, unser Geschäft auszubauen“, blickte Große Frie zuversichtlich nach vorn. „Wir haben der Landwirtschaft und auch allen anderen Marktteilnehmern, den vor- oder nachgelagerten Branchen sowie der abnehmenden Industrie und den Exporteuren eine Menge zu bieten. Das vertrauensvolle Miteinander, das die Kunden bisher den Gesellschaften der Getreide AG entgegengebracht haben, möchten wir gern fortführen“, gab der AGRAVIS-Vorstandschef kurze Einblicke in die mögliche künftige Ceravis-Ausrichtung.

„Die Kunden sollten ihre vertrauten Ansprechpartner behalten. Wir haben eine hohe Wertschätzung für die Mitarbeiter in den einzelnen Standorten. Gemeinsam mit ihnen wollen wir die Ceravis AG am Markt etablieren und möglichst bald in den Wachstumsmodus überführen“, so Große Frie. „In einem starken Verbund mit der DAVA AGRAVIS INTERNATIONAL ergeben sich handfeste Vorteile, von denen alle Seiten profitieren werden – in erster Linie die Landwirtschaft selbst.“

Berichte zur Hauptversammlung der AGRAVIS Raiffeisen AG

Die AGRAVIS Raiffeisen AG ist ein modernes Agrarhandelsunternehmen in den Kernsegmenten Agrarerzeugnisse, Tierernährung, Pflanzenbau und Agrartechnik. Sie agiert zudem in den Bereichen Energie, Bauservice und Raiffeisen-Märkte.
Die AGRAVIS Raiffeisen AG erwirtschaftet mit 6.100 Mitarbeitern 7,4 Mrd. Euro Umsatz und ist als ein führendes Unternehmen der Branche mit rund 400 Standorten überwiegend in Deutschland tätig. Internationale Aktivitäten bestehen über Tochter- und Beteiligungsgesellschaften in mehr als 20 Ländern und Exportaktivitäten in mehr als 100 Ländern weltweit. Unternehmenssitze sind Hannover und Münster.
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AGRAVIS Raiffeien AG: Veränderungen im Vorstand

AGRAVIS Raiffeien AG: Veränderungen im Vorstand

Christoph Kempkes wird neues Vorstandsmitglied der AGRAVIS Raiffeisen AG.

Der Aufsichtsrat der AGRAVIS Raiffeisen AG hat den 47-jährigen Christoph Kempkes zum 1. Juni 2015 in den Vorstand des Agrarhandelsunternehmens mit Sitz in Münster und Hannover berufen. Kempkes ist ein international erfahrener Manager, der seit mehr als 20 Jahren in verschiedenen Führungsfunktionen von nationalen und internationalen Unternehmen der agrar- und ernährungsnahen Branchen tätig war.

„Wir freuen uns, dass wir mit Herrn Kempkes einen Manager mit internationaler Erfahrung sowie viel Know-how für die AGRAVIS gewinnen konnten“, erklärte Franz-Josef Holzenkamp, Vorsitzender des Aufsichtsrates der AGRAVIS Raiffeisen AG, am Rande der Hauptversammlung des Unternehmens in Hamburg.

Christoph Kempkes folgt auf Thorsten Pogge, der, wie auf der AGRAVIS-Hauptversammlung in Hamburg bekanntgegeben wurde, künftig das Geschäft der neuen Ceravis AG lenken wird. In der Ceravis AG bündelt die DAVA AGRAVIS INTERNATIONAL – ein Joint Venture der AGRAVIS Raiffeisen AG mit den dänischen Partnern Vestjyllands Andel und Danish Agro – zukünftig die von der Getreide AG übernommenen Agrarhandels-Aktivitäten. Sie umfassen neun Gesellschaften und rund 60 Standorte vorwiegend in Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt und Sachsen. Das Kartellamt hat für diesen Deal „grünes Licht“ signalisiert.

Pogge fungiert bei der Ceravis als CEO und wird im Vorstand durch Henrik Stilund begleitet, der als Rohstoffexperte von Seiten der dänischen DAVA die Position des COO übernimmt. Durch die Berufung von Christoph Kempkes ist im Vorstand der AGRAVIS Raiffeisen AG damit ein nahtloser Übergang gewährleistet.

AGRAVIS Raiffeisen AG

Die AGRAVIS Raiffeisen AG ist ein modernes Agrarhandels- und Dienstleistungsunternehmen mit rund 6,5 Mrd. Euro Umsatz und aktuell rund 5.200 Mitarbeitern. Die Schwerpunkte der AGRAVIS Raiffeisen AG liegen mit den Geschäftsbereichen Pflanzen, Tiere und Technik in den klassischen Agrarsparten. Darüber hinaus betreibt das Unternehmen die komplementären Geschäftsbereiche Bauservice, Märkte und Energie.
Die AGRAVIS Raiffeisen AG ist Großhandelspartner der Primärgenossenschaften vor Ort, die das Geschäft mit den Landwirten verantworten. Daneben beliefert die AGRAVIS Raiffeisen AG über Tochtergesellschaften – in Regionen ohne Primärgenossenschaften – die Landwirte auch direkt.
Das Arbeitsgebiet der AGRAVIS Raiffeisen AG reicht über Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen hinaus bis nach Bremen, Berlin, Brandenburg, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt und Schleswig-Holstein. Unternehmenssitze sind Hannover und Münster. www.agravis.de

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