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Pressemitteilungen

Von Wunsch bis Wunder: Neuer Online-Ratgeber für Frauen mit Kinderwunsch, Schwangere und Stillende

schwangerschaft-wissen.de vermittelt Experten-Wissen vor, während und nach der Schwangerschaft

Leverkusen, 22. Januar 2019 – Die Schwangerschaft ist eine aufregende und anspruchsvolle Zeit. Frauen sind heute in der Regel zwar gut informiert, aber die Fülle von Informationen sorgt auch für Verunsicherung. Die Internetseite www.schwangerschaft-wissen.de bietet fundiertes Experten-Wissen kompakt und anschaulich zusammengefasst. Wichtige Fragen rund um die Themen Kinderwunsch, Schwangerschaft und Stillzeit werden beantwortet.

Im Fokus steht die Ernährung, da sie ein wichtiger Schlüssel für die Gesundheit des Kindes und der werdenen Mutter ist. In kurzen Videos klären der Gynäkologe Dr. Matthias Krick und die Hebamme Jule Tilgner umfassend über die Fragen auf, die Frauen in dieser Zeit bewegen und geben praktische Tipps. In Kürze wird eine Ernährungsberaterin die Expertenrunde erweitern. Der Servicebereich der Website bietet ausgewählte Links zu weiteren hilfreichen Informationsquellen. In einem Glossar werden wichtige Nährstoffe und Gesundheitsbegriffe rund um die Schwangerschaft verständlich erklärt.

Die Internetseite ist ein Service von Elevit®, dem 3-Phasen-Nährstoffprogramm, das auf die Nährstoffbedürfnisse vom Kinderwunsch über die Schwangerschaft bis zur Stillzeit angepasst ist und die ausgewogene Ernährung sinnvoll ergänzt. Das Online-Angebot soll Frauen in diesen drei Phasen als zusätzliche Orientierungshilfe dienen.

Über Bayer
Bayer ist ein weltweit tätiges Unternehmen mit Kernkompetenzen auf den Life-Science-Gebieten Gesundheit und Agrarwirtschaft. Mit seinen Produkten und Dienstleistungen will das Unternehmen den Menschen nützen und zur Verbesserung der Lebensqualität beitragen. Gleichzeitig will der Konzern Werte durch Innovation, Wachstum und eine hohe Ertragskraft schaffen. Bayer bekennt sich zu den Prinzipien der Nachhaltigkeit und handelt als „Corporate Citizen“ sozial und ethisch verantwortlich. Im Geschäftsjahr 2017 erzielte der Konzern mit rund 99.800 Beschäftigten einen Umsatz von 35,0 Milliarden Euro. Die Investitionen beliefen sich auf 2,4 Milliarden Euro und die Ausgaben für Forschung und Entwicklung auf 4,5 Milliarden Euro. Weitere Informationen sind im Internet zu finden unter www.bayer.de

Die Bayer Vital GmbH vertreibt die Arzneimittel der Divisionen Consumer Health und Pharmaceuticals sowie die Tierarzneimittel der Geschäftseinheit Animal Health in Deutschland. Mehr Informationen zur Bayer Vital GmbH finden Sie unter: www.gesundheit.bayer.de

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ef (2019-0011)

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Schwangerschaftsberatung im Tandem für alle Fragen offen

Fast wie in der Weihnachtsgeschichte: schwangere geflüchtete Frauen erhalten bei der Caritas in Reutlingen Beratung in der Muttersprache

Schwangerschaftsberatung im Tandem für alle Fragen offen

Arbeiten im Tandem: Familienhebamme Karima Azemal und Schwangerschafts-Beraterin Jutta Birkhold

Stuttgart/Reutlingen, 20. Dezember – Ursprünglich stammt Frau G. aus Syrien. Mit ihrem Mann und ihren beiden kleinen Söhnen ist sie nach Deutschland gekommen. Besser gesagt: geflohen. Erst in Deutschland merkt die 24-Jährige, dass sie schwanger ist. Der Bauch wölbt sich langsam. Zuhause würde ihr die Familie zur Seite stehen, Mutter, Schwiegermutter. In Reutlingen aber ist sie allein. Sie kennt keinen, lebt isoliert. Wenig Geld, eine völlig fremde Kultur. Zu viert wohnt die Familie in einem Zimmer. Hier soll sie ihr drittes Kind zur Welt bringen?

Ein Fall, der an die Weihnachtsgeschichte erinnert. Flucht, Schwangerschaft, kein wohliges Zuhause. Doch natürlich gibt es heute ein anderes Umfeld, greifen andere Strukturen. Es gibt Beratungsstellen, etwa die der Caritas in Reutlingen: Hier arbeitet in der Schwangerenberatung die Beraterin Jutta Birkhold mit der Familienhebamme Karima Azemal im Tandem zusammen. Tandem heißt: Die Beraterin ist Spezialistin beispielsweise für psychosoziale oder sozialrechtliche Fragen, die Familienhebamme für gesundheitsrelevante Fragen. So erhalten geflüchtete, schwangere Frauen alle relevanten Informationen aus einer Hand. In der Muttersprache. Denn Karima Azemal spricht arabisch und französisch. Sie ist Reutlingerin mit arabischem Migrationshintergrund. So können die Frauen in der Beratungsstelle in Reutlingen ihre Fragen stellen, hier werden sie verstanden. Hier kommen sie emotional an.

Die Schwangerenberatung hat die Frauen mit allen ihren wichtigen Beziehungen und Bezügen im Blick. „Wir decken in der Beratung die Probleme der ganzen Familie ab“, sagt Jutta Birkhold. Es gibt viele sozialrechtliche Fragen, die geklärt werden müssen. Wo wohnt die Familie, welche Formulare sind auszufüllen? Auch wenn es etwa Probleme mit einem älteren Kind gibt, verweist die Beraterin auf andere Angebote im Hilfesystem. „Traumatisierung ist ein großes Thema. Viele sind auf schwerem Weg hierhergekommen. In den Gesprächen fließen oft Tränen“, sagt Jutta Birkhold. Beim ersten Beratungsgespräch sei meist der Ehemann mit dabei. Nach und nach entwickle sich ein Vertrauensverhältnis und die Frauen kommen alleine. Dass Karima Azemal selbst Migrationshintergrund habe, erweise sich auch insofern als Pluspunkt, dass die Frauen in ihr ein Vorbild se-hen: „Sie erleben durch mich, dass es möglich ist, sich in Deutschland zu integrieren ohne die ei-gene Identität aufzugeben“, so Azemal.

Damit die Frauen sich bestmöglich in Reutlingen zurechtfinden, haben die beiden Tandem-Fachkräfte ein Frauencafé ins Leben gerufen. „Die Frauen haben auch nach der Geburt das Bedürfnis, mit der Beratungsstelle im Kontakt zu bleiben. Sie fühlen sich nämlich wegen der Sprache oft isoliert“, berichtet Jutta Birkhold. Das Frauencafé eignet sich bestens, um relevante Informationen zum Leben in Deutschland weitergeben zu können. Die Mütter erfahren hier, welche Rechte sie in Deutschland haben. „Wir wollen die Frauen darin unterstützen, selbständig zu werden und ihr Leben selbst zu gestalten“, so Birkhold. Mitunter geht es um praktische Tipps, etwa wie wichtig es ist, zuhause eine Hausapotheke anzulegen, und wie diese bestückt sein sollte. Thema ist auch, wie man mit wenig Geld mit Kindern die Sommerferien in Reutlingen verbringen kann. „Wir wollen die Frauen animieren, sich gegenseitig zu unterstützen“, sagt Karima Azemal.

Gemeinschaften bilden. Integrieren. Beratend zur Seite stehen, wenn es darum geht, die nächste Hürde zu nehmen. Das Angebot kommt an und hat sich in der arabisch sprechenden Community als gute Sache rumgesprochen. Bei der Tandemberatung für Schwangere gibt es eine Warteliste. Beratungsgespräche werden nach Entbindungstermin vergeben.

Kontakt:
Katholische Schwangerschaftsberatung
Caritas-Zentrum Reutlingen
Telefon: 07121/1656-0
Email: reutlingen@caritas-fils-neckar-alb.de

Der Caritasverband Rottenburg-Stuttgart e.V. ist der Wohlfahrtsverband der katholischen Kirche in der Diözese Rottenburg-Stuttgart und feiert in diesem Jahr sein 100-jähriges Bestehen. Als Spitzenverband der Freien Wohlfahrtspflege in Baden-Württemberg engagiert er sich politisch für die Interessen von armen, benachteiligten und hilfebedürftigen Menschen und tritt gegen deren Ausgrenzung ein. Regional und landesweit vertritt er die Interessen von 1.740 katholischen Einrichtungen und Diensten in wichtigen Fragen pflegerischer und sozialer Arbeit. Insgesamt arbeiten unter seinem Dach 33.000 hauptamtliche und genauso viele ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. In neun Caritasregionen bietet der Caritasverband soziale Dienstleistungen für Kinder, Jugendliche und Familien, alte und pflegebedürftige Menschen, Menschen mit Behinderung, Arbeitslose, Wohnungslose, Menschen mit Fluchterfahrung oder mit einer Suchterkrankung an.

Kontakt
Diözesancaritasverband Rottenburg-Stuttgart
Eva-Maria Bolay
Strombergstraße 11
70188 Stuttgart
0711/2633-1288
bolay@caritas-dicvrs.de
http://www.caritas-rottenburg-stuttgart.de

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Geburtsvorbereitungskurse: Spannend für beide Elternteile

Ein Geburtsvorbereitungskurs wendet sich in erster Linie an werdende Mütter. So lernen sie von Hebammen Atem- und Entspannungsübungen und machen gemeinsam Schwangerschaftsgymnastik. Aber auch die Väter erwerben hier Wissen, das ihnen während der Geburt nützlich sein wird und wodurch sie ihre Partnerinnen unterstützen können. Die AOK Hessen informiert über Inhalte und Vorteile durch Geburtsvorbereitungskurse.

Bei Geburtsvorbereitung denken viele automatisch an Atemübungen. Aber die leitenden Hebammen erklären weit mehr als nur Hecheln und Atmung. Auch Wissen über den Geburtsablauf, mögliche Geburtspositionen und medizinische Möglichkeiten während der Geburt, zum Beispiel Peridualanästhesie (PDA), werden vermittelt. Zudem runden Informationen zum Baby, Stillen und zur Babypflege das Programm ab, von denen beide Elternteile profitieren. Väter lernen darüber hinaus Techniken, mit denen sie ihre Partnerinnen unterstützen können, zum Beispiel Massagegriffe, die die Wehen lindern.

Vom Austausch profitieren
Es kann vorkommen, dass Väter sich gar nicht so aktiv einbringen können, wie sie sich wünschen, weil die Partnerin unter den Wehen keine Berührung möchte. Viele Männer erleben daher auch ein Gefühl der Machtlosigkeit während der Geburt. Hier hilft der vorherige Austausch in der Gruppe, vor allem auch mit anderen werdenden Vätern und erfahrenen Hebammen.

Insgesamt gilt, dass Väter vom Beginn der Schwangerschaft bis zur Stillzeit nicht passiv bleiben müssen. Sie können bereits ganz früh eine Bindung zu ihrem Kind im Bauch der Mutter aufbauen, etwa indem sie mit ihm sprechen oder es durch den Bauch fühlen. Der Geburtsvorbereitungskurs ist auch dazu gedacht, sich als Teil der Elternmannschaft auf seine neue Rolle einzustellen.

Meist gibt es die Wahl zwischen einem kompakten Geburtsvorbereitungswochenende und einem Geburtsvorbereitungskurs, der sich über mehrere Wochen erstreckt. In letzterem Fall werden meist sogenannte Partnerabende angeboten, die sich ganz speziell an Elternteile beide richten.

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Kontakt
AOK – Die Gesundheitskasse in Hessen
Riyad Salhi
Basler Str. 2
61352 Bad Homburg
06172 / 272 – 143
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Hebammenwissen kompakt: 7 Fakten aus dem Kreißsaal

Hebammen managen den Kreißsaal und stehen werdenden und frischgebackenen Eltern emotional und mit Rat und Tat zur Seite. Ganz klar, dass sie auch perfekte Ansprechpartner bei Fragen rund um das besondere Ereignis Geburt sind. Das spezielle Hebammenwissen kann werden Eltern im Kreißsaal nützlich sein. Die AOK Hessen nennt die sieben wichtigsten Fakten.

1. Regelmäßiges CTG
Im Kreißsaal werden sowohl die Herztöne als auch die Wehentätigkeit mittels eines CTGs (Cardiotocography) gemessen. Während der Wehen kommt es zu einer kurzen, aber meist unbedenklichen Unterbrechung der Sauerstoffzufuhr. Hebammen und Ärzte erkennen anhand des CTGs, ob es dem Baby gut geht oder ob sie zusätzliche Maßnahmen ergreifen müssen.

2. Kontrolle des Muttermunds
Die Hebamme ertastet mit der Hand, ob der Muttermund sich stetig weiter bis auf zehn Zentimeter öffnet. Außerdem kann sie feststellen, ob das Kind tief genug im Becken liegt und ob die Fruchtblase noch intakt ist. Diese Untersuchung findet nur statt, wenn sie notwendig wird, da sie ein Infektionsrisiko birgt.

3. Einleitung durch Wehenmittel und Wehentropf
Kommt es zum Geburtsstillstand, kann nachgeholfen werden: Mit speziellen Medikamenten in Tablettenform oder einem zusätzlichen Wehentropf wird der Geburtsverlauf wieder in Gang gebracht.

4. Erleichterung durch PDA
Die Periduralanästhesie (kurz: PDA), eine Rückenmarksanästhesie, betäubt die Nervenbahnen, damit die Reize nicht in das Gehirn gelangen können und die Mutter weitgehend schmerzfrei bleibt. Diese Möglichkeit kann, bei Interesse, vorab in der Anästhesie besprochen werden.

5. Das Öffnen der Fruchtblase
Die Hebamme kann durch Öffnen der Fruchtblase die Geburt nach der Eröffnungsphase beschleunigen. Dazu ritzt sie diese mit einem kleinen Häkchen an. Der Vorgang ist kaum zu spüren, danach tritt das Fruchtwasser aus. Das Kind rutscht dann tiefer ins Becken und der Druck auf den Muttermund löst weitere Wehen aus.

6. Begleiterscheinung Dammschnitt
Unter starken Wehen und dem Druck des Köpfchens auf die Scheide kann es passieren, dass das Gewebe des Damms, des Bereichs zwischen Scheide und After, reißt. Manchmal ist es allerdings auch aus medizinischen Gründen nötig, dass der Damm geschnitten wird. Der Riss heilt genauso gut wie der Schnitt.

7. Die kleine Geburt danach
Mit der Nachgeburt wird die Plazenta, also der Mutterkuchen, mit den letzten, aber sehr viel schwächeren Wehen ausgestoßen. Es ist wichtig, dass die Hebamme die Ablösungen kontrolliert. Verbleibende Reste der Plazenta im Bauch der Mutter können Entzündungen auslösen. Erst die Nachgeburt beendet den Geburtsvorgang.

Extratipp: Werdende Eltern können an einem Infoabend im Entbindungskrankenhaus sowie einem Geburtsvorbereitungskurs teilnehmen. Idealerweise ist eine Kreißsaalführung inklusive. Dort stellen sich gegebenenfalls schon Mitglieder des Entbindungsteams und die Hebammen vor und können Unsicherheiten und Fragen direkt klären.

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Aktuelle Nachrichten Bücher/Zeitschriften Familie/Kinder Gesundheit/Medizin Pressemitteilungen Rat und Hilfe

Jutta Schütz bei bücher.de: Kinderwunsch mit Multiple Sklerose

Männer und Frauen mit Multiple Sklerose (MS) können genauso Eltern werden wie gesunde, und Frauen mit MS bekommen genauso häufig ein gesundes Kind wie Frauen ohne MS.

 

Die Krankheit „Multiple-Sklerose“ alleine ist jedenfalls kein Grund, auf Kinder verzichten zu müssen. Bei Männern mit MS führt die Krankheit NICHT zur Zeugungsunfähigkeit, sie haben aber zeitweise Erektionsstörungen, die sich jedoch gut behandeln lassen. Wenn Neurologe und Gynäkologe in den Phasen von Familienplanung, Schwangerschaft sowie Geburt gut zusammenarbeiten, können sie die Frauen gut begleiten. Multiple Sklerose ist keine Erbkrankheit – sie hat jedoch genetische Faktoren. Studien belegen: Das relative Risiko, an Multipler Sklerose zu erkranken, ist bei Kindern eines MS-Erkrankten Elternteils „im Vergleich zur regionalen Bevölkerung“ nur geringfügig erhöht.

 

Buchempfehlung:

Kinderwunsch mit Multiple Sklerose

Von der Planung der Schwangerschaft bis nach der Geburt

Autorin: Jutta Schütz

Verlag: Books on Demand

ISBN-13: 9783741273209

Paperback

156 Seiten

Erscheinungsdatum: 28.09.2016

Sprache: Deutsch

erhältlich als:

BUCH 7,99 €  E-BOOK 5,99 €

https://www.buecher.de/shop/gesundheit–medizin/kinderwunsch-mit-multiple-sklerose/schuetz-jutta/products_products/detail/prod_id/46003739/

 

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Firmeninformation:

Jutta Schütz schreibt Bücher, die anspornen, motivieren und spezielles Insiderwissen liefern. Sie hat bis heute viele Bücher geschrieben und an vielen anderen Büchern mitgewirkt. Zudem hilft sie als Mentorin und Coach vielen Neuautoren bei der Veröffentlichung ihrer Bücher. Als Journalistin schreibt Schütz für viele Verlage und Zeitungen. Ihre Themen sind: Gesundheit, Psychologie, Kunst, Literatur, Musik, Film, Bühne, Entertainment. Weitere Informationen zur Autorin und ihren Büchern findet man in den Verlagen, auf ihrer Webseite – sowie im Kultur-Netzwerk.

 

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Jutta Schütz

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Aktuelle Nachrichten Gesundheit/Medizin Rat und Hilfe Wissenschaft/Forschung

Parasiten-Therapie bei Multiple Sklerose?

Parasiten leben auf Kosten ihrer Wirte, aber sie scheinen auch einige gesundheitliche Vorteile zu bieten. Es gibt viele Menschen weltweit, die schwören bereits auf die Wirkung von parasitären Würmern. Die kleinen Eier der Tiere sollen erstaunliche Verbesserungen bei etlichen Formen entzündlicher Erkrankungen bringen.

 

Es gibt schon viele wissenschaftliche Studien zu diesem Thema „Parasiten-Therapie“ und tatsächlich zeichnen sich bei einigen Krankheiten offenbar heilsame Einflüsse durch einen Wurmbefall ab.

Es gibt noch viele Länder, in denen zum Beispiel der Hakenwurm noch weit verbreitet ist. Dort leiden die Menschen weniger an Allergien, Diabetes, entzündlichen Darmerkrankungen oder an Multiple Sklerose.

Die Wissenschaftler vermuten, dass die Würmer Stoffe ausscheiden, die überbordende Reaktionen des Immunsystems verhindern.

Diese Hakenwürmer zerstören aber auch Teile des Darmgewebes und sorgen für Blutverlust.

Die Folge kann sein: Abgespanntheit, Müdigkeit bis hin zur Bewusstlosigkeit.

Dagegen scheint der Schweinepeitschenwurm ein besserer Kandidat zu sein. Die Eier des Wurms überleben die Passage durch den Magen und die Larven schlüpfen im Blinddarm.

 

Bericht vom 24. August 2017 / 23:00 Uhr in der Thüringer Allgemeine

© Artikel von Alina Reichardt:

Überschrift: Schweinepeitschenwurm-Eier essen und Autoimmunerkrankungen mildern?

http://www.thueringer-allgemeine.de/web/zgt/suche/detail/-/specific/Schweinepeitschenwurm-Eier-essen-und-Autoimmunerkrankungen-mildern-1507420799

Auszug aus dem Artikel:

Parasiten als Training für das Immunsystem

„Der Effekt ist gleich null“, beschreibt Prof. Jürgen Schölmerich die Wirkung der Wurm-Eier auf die entzündlichen Darmerkrankungen Morbus Crohn und Colitis ulcerosa. Der ehemalige ärztliche Direktor des Universitätsklinikums Frankfurt am Main leitete eine Studie mit Beteiligung medizinischer Institute unter anderem aus Essen, Hamburg, Berlin, Wien und Zürich. 250 Patienten bekamen über zwölf Wochen wahlweise die Wurm-Eier oder ein Placebo verabreicht. Die Ergebnisse der randomisiert kontrollierten Untersuchung – Goldstandard in der Medizinforschung – wurden im April im „Journal of Crohn’s and Colitis“ veröffentlicht.

 

Professor Michael Gurven von der Uni Kalifornien in Santa Barbara (Anthropologe) sagt, dass es Belege gibt, dass Parasiten den Menschen nützen können.

Bei Multiple Sklerose, Diabetes, Herzerkrankungen, Asthma oder chronisch entzündlicher Darmerkrankungen gebe es zunehmend Anhaltspunkte dafür, dass Würmer im menschlichen Darm die Immunabwehr stärken könnten. Quelle:

https://www.swr.de/swr2/programm/sendungen/wissen/parasiten-global-player-der-oekosysteme/-/id=660374/did=20739274/nid=660374/1l63a8u/index.html

 

 

Eine Multiple Sklerose (MS) verläuft in etwa 80 Prozent schubförmig und in zirka 20 Prozent handelt es sich um die primär progrediente Form. Die Ärzte gehen davon aus, dass beide Formen der MS entzündliche Erkrankungen sind.

 

Kurze Erklärung für „schubförmig- und progrediente Form“ einer MS:

  • Unter einer schubförmig laufenden MS (Multiple Sklerose) versteht man einen objektiv erfassbaren und neu auftretenden neurologischen Ausfall. Es ist eine gravierende Verschlechterung eines bereits bestehenden Ausfalls für die Dauer von mindestens 24 bis 48 Stunden. Eine Entzündung spielt sich mehr im Blut ab – es werden die weißen Blutkörperchen aktiviert und diese wandern ins Gehirn ein und verursachen einen Schub.

 

  • Unter einem progredienten Verlauf der MS (Multiplen Sklerose) versteht man einen Verlauf, bei dem die Symptome (neurologische Ausfälle) von Beginn an oder mit Fortschreiten der Erkrankung langsam zunehmen.

 

Bücher über MS finden Sie auf der Webseite:

https://www.jutta-schuetz-autorin.de/

 

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Aktuelle Nachrichten Gesundheit/Medizin Rat und Hilfe Wissenschaft/Forschung

Optimale Behandlung von MS mithilfe der Systemmedizin

Es ist immer noch nicht genau erforscht, warum ein Mensch an MS erkrankt. Forscher vermuten ein Zusammenspiel aus Erbgut und Umwelteinflüssen.

 

Bei Multiple Sklerose greift das Immunsystem den eigenen Körper an und zerstört bestimmte Bestandtele der Nervenhüllen in Gehirn und Rückenmark.

Forscher der Uni Duisburg-Essen und Münster haben erstmals einen möglichen Auslöser für MS identifiziert. Der Ursprung könne der Blutgerinnungsfaktor XII (FXII) sein, der bei MS-Patienten während eines Krankheitsschubs besonders hoch sei.

 

Am 09.06.2016 berichtet die Uniklinik RWTH Aachen:

Fünf EU-Projektpartner verbindet ein Ziel: Optimale Behandlung von Multiple Sklerose (MS) Patienten mithilfe der Systemmedizin

Quelle:

https://www.ukaachen.de/kliniken-institute/joint-research-center-for-computational-biomedicine/alle-beitraege-aus-news/news/artikel/09062016-fuenf-eu-projektpartner-verbindet-ein-ziel-optimale-behandlung-von-multiple-sklerose-p.html

 

Zitat aus diesem Artikel (© 2016 Uniklinik RWTH Aachen):

Weltweit sind circa 2,5 Millionen Menschen von der Autoimmunerkrankung Multiple Sklerose (MS) betroffen, Frauen deutlich häufiger als Männer. Ein neues, EU-gefördertes Projekt namens „Sys4MS“ zielt darauf ab, neuartige, auf Systemmedizin basierende Methoden zu entwickeln, um die Behandlung von Patienten mit Multiple Sklerose zu optimieren. Insgesamt sind fünf Projektpartner beteiligt, darunter auch die Arbeitsgruppe von Prof. Julio Saez-Rodriguez am Joint Research Center for Computational Biomedicine der Uniklinik RWTH Aachen.

 

Buchtipp:

Der neue Blick auf Multiple Sklerose

Autorinnen: Eva Schatz und Jutta Schütz

Verlag: Books on Demand

ISBN: 9783743100893 (1,49 €)

 

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Aktuelle Nachrichten Gesundheit/Medizin Rat und Hilfe Wissenschaft/Forschung

Ist Multiple Sklerose ansteckend?

Die MS-Erkrankung (Multiple Sklerose) ist eine Autoimmunerkrankung, die die Nervenleitfähigkeit in Mitleidenschaft zieht.

 

Bis heute sind Ursachen und Auslöser der MS-Erkrankung noch nicht vollständig erforscht.

Die Krankheit ist nicht heilbar – sie kann nur in ihrem Fortschreiten aufgehalten oder bestenfalls zum Stillstand gebracht werden.

Multiple Skilerose (MS) wird NICHT durch Bakterien, Pilze oder Viren ausgelöst und es handelt sich auch nicht um eine Infektion.

MS ist daher nicht ansteckend!

 

Die Schuld am Ausbruch einer MS trägt eine Fehlsteuerung des Immunsystems – die Immunabwehr bildet Antikörper gegen das körpereigene Gewebe. Diese heften sich vorzugsweise an das Myelin (Substanz, die die Enden von Nervenfasern schützend umhüllt).

Diese Entzündungen beschädigen die Schutzschicht. Das darunter liegende Nervengewebe kann vernarben. Dadurch ist die Leitfähigkeit der betroffenen Nerven eingeschränkt. Solche Schäden können überall im Gehirn auftreten, entsprechend vielfältig sind die Folgen.

 

Bücher über MS finden Sie auf der Webseite:

https://www.jutta-schuetz-autorin.de/

 

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Aktuelle Nachrichten Pressemitteilungen Rat und Hilfe

Vorsorge in der Schwangerschaft

Nehmen Sie auf jeden Fall alle Vorsorgetermine wahr und setzen Sie sich zeitnah mit der Klinik in Verbindung. MS-Betroffenen wird von der Hausgeburt abgeraten. Auch von einer PDA (Periduralanästhesie: Rückenmarksbetäubung) wird abgeraten, da sie mit Schüben in Verbindung gebracht werden. Für eine Kaiserschnittentbindung (Sectio caesarea oder Schnittentbindung) sprechen – eine Schwäche an den Beinen, Spastik oder eine ausgeprägte vorzeitige Erschöpfung (Fatigue).

 

MS-Patientinnen sollten ihre Schwangerschaft sehr gut planen, denn die Arzneimittel, die die Schubrate vermindern, müssen zu bestimmten Zeitpunkten abgesetzt werden.

Komplikationen auf Grund von Multiple Sklerose gibt es nicht. Weder Frühgeburten noch Fehlbildungen sowie andere Probleme wurden auf MS zurückgeführt.

Medikamente dürfen nur in Absprache mit dem Arzt genommen werden! Es wird oft empfohlen, die Medikamente für die Langzeittherapie (immunmodulatorische Medikamente) während der Schwangerschaft und Stillzeit bei Multipler Sklerose abzusetzen.

 

Die Fertilität (Fruchtbarkeit) von Frauen und Männern mit Multiple Sklerose ist NICHT eingeschränkt.

Auch unter der immunmodulatorischen Basistherapie und Eskalationstherapie (mit Natalizumab oder Fingolimod) gilt das so.

Die Multiple Sklerose Medikamente haben keinen Einfluss auf die Wirksamkeit der Pille. Sie kann ohne negativen Einfluss auf den Verlauf von MS eingenommen werden.

 

immunmodulatorische Basistherapie bedeutet:

Die Behandlung der schubförmigen MS erfolgt heute nach der so genannten immunmodulatorischen Stufentherapie.

Eskalationstherapie mit Natalizumab bedeutet:

Eine Eskalationstherapie bei MS bedeutet eine Erweiterung der Immunbehandlung. Das kommt immer dann in Betracht, wenn die üblichen Basismedikamente nur unzureichend wirksam sind.

Fingolimod bedeutet:

Fingolimod ist eine chemische Verbindung, die unter dem Handelsname „GILENYA“ (Arzneistoff zur Behandlung von MS) eingesetzt wird.

 

Es gibt MS-Studien, die weisen darauf hin, dass manche Patientinnen bei reproduktionsmedizinischen Behandlungen (künstliche Befruchtung) vermehrt unter MS-Schüben leiden. Das ist aber KEIN Grund, diese Verfahren bei MS-Betroffenen nicht anzuwenden (laut Behandlungs-Leitlinie der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN).

Untersuchungen ergaben, dass Männer die gängigen MS-Medikamente vor einer geplanten Zeugung nicht absetzen müssen. Es zeigte sich, dass das Risiko einer über den Mann vermittelten embryofetalen Toxizität aufgrund der Teriflunomid-Behandlung niedrig ist.

Bei der Plasmaexposition der Frau über das Sperma eines behandelten Patienten ist zirka hundertmal niedriger als die Plasmaexposition nach einer oralen Dosis von 14 mg Teriflunomid. Das Mitoxantron stellt eine Ausnahme dar.

Da es sich um ein Immunsuppressivum mit genotoxischem Potential handelt, wird beiden Geschlechtern (MS-Patienten) empfohlen, die Therapie mindestens 6 Monate vor der geplanten Schwangerschaft abzusetzen.

Männer sollten über die Möglichkeit der Kryokonservierung von Spermien vor der Behandlung mit Mitoxantron aufgeklärt werden. Es könnte sein, dass die Krankenkasse die Kosten nicht übernimmt.

 

Embryo- bedeutet:

Embryo ist ein noch nicht geborenes Lebewesen im Mutterleib

Fetalen- bedeutet:

Ein Fötus ist ein Embryo nach Ausbildung der inneren Organe während der Schwangerschaft. Beginn der Fetalperiode: 11. Schwangerschaftswoche und endet mit der Geburt.

Toxizität bedeutet:

toxisch bedeutet im eigentlichen Sinne: GIFTIG. Die Toxizität einer Substanz wird mit Hilfe verschiedener Verfahren bestimmt.

Teriflunomid-Behandlung bedeutet:

Es ist ein Wirkstoff aus der Gruppe der Immunmodulatoren, der zur Behandlung schubförmig verlaufender multiple Sklerose eingesetzt wird.

Plasma- bedeutet:

In der Physik ist Plasma ein Teilchengemisch auf atomar-molekularer Ebene. Die Bestandteile sind teilweise geladene Komponenten, Ionen und Elektronen (enthält freie Ladungsträger).

exposition bedeutet:

Faktor, dem eine Gruppe von Menschen ausgesetzt ist.

Mitoxantron bedeutet:

Es ist ein zytostatisch wirksamer Arzneistoff für MS und Krebs.

Genotoxisch bedeutet:

Unter Genotoxizität werden die Wirkungen bezeichnet von chemischen Stoffen, die Änderungen im genetischen Material (Desoxyribonukleinsäure) von Zellen auslösen.

 

Zum Beispiel darf „hoch dosiertes Kortison“ NUR in Ausnahmefällen gegeben werden, weil sonst ein gesundheitliches Risiko besteht.

Wenn es in der Schwangerschaft zu einem Schub kommt, sollten besser andere Behandlungsmethoden wie „Ergo- und Physiotherapie gewählt werden.

Bei Frauen mit MS besteht eine Tendenz zu vermehrten operativen Eingriffen (Zange, Saugglocke, Kaiserschnitt). Manchmal sind die Kinder etwas leichter als die Kinder von Müttern ohne MS (zirka 100 bis 200 Gramm).

 

Männer und Frauen mit Multiple Sklerose (MS) können genauso Eltern werden wie Gesunde und Frauen mit MS bekommen genauso häufig ein gesundes Kind wie Frauen ohne MS. Die Krankheit alleine ist jedenfalls kein Grund, auf Kinder verzichten zu müssen. Die Diagnose MS wird meistens in einer Lebensphase gestellt, in der sich der Betroffene mit dem Thema Familienplanung beschäftigt.

 

Weitere Infos finden Sie im Buch:

  • Kinderwunsch mit Multiple Sklerose

Von der Planung der Schwangerschaft bis nach der Geburt

Autorin: Jutta Schütz

Verlag: Books on Demand; Auflage: 1 (28. September 2016)

Taschenbuch: 156 Seiten – 7,99 Euro

Sprache: Deutsch

ISBN-10: 3741273201 und ISBN-13: 978-3741273209

E-Book: ISBN 9783743154964 (5.99 EUR)

 

Diese Presse darf ausschließlich zu informativen, persönlichen und NICHT-kommerziellen Zwecken verwendet werden. Sie dürfen diese Presse ansehen, drucken, kopieren und weitergeben unter folgenden Bedingungen: Die Presse darf nur verwendet werden für den persönlichen, nicht kommerziellen Gebrauch. Die Presse muss bei einer Kopie oder bei einem Teilausschnitt alle rechtlichen Informationen wie das Originaldokument sowie auch das Copyright-Recht „© 2017 Jutta Schütz“ enthalten. Das Werk, einschließlich seiner Teile, ist urheberrechtlich geschützt.

 

Firmeninformation:

Jutta Schütz schreibt Bücher, die anspornen, motivieren und spezielles Insiderwissen liefern. Die Autorin hat bis heute über 75 Bücher geschrieben und an vielen anderen Büchern mitgewirkt. Zudem hilft sie als Mentorin und Coach Neuautoren bei der Veröffentlichung ihrer Bücher und ist in der „Die Gruppe 48 (Deutschsprachige Schriftsteller und Literaturkenner)“ Mitglied und Funktionsträger. Als Journalistin schreibt Schütz für Verlage und Zeitungen. Ihre Themen sind: Gesundheit, Psychologie, Kunst, Literatur, Musik, Film, Bühne, Entertainment. Weitere Informationen zur Autorin und ihren Büchern findet man in den Verlagen, auf ihrer Webseite – sowie im Kultur-Netzwerk.

 

Pressekontakt:

Jutta Schütz

Achenkamp 0

D-33611 Bielefeld

info.schuetz09@googlemail.com

www.jutta-schuetz-autorin.de/

www.die-gruppe-48.net

Aktuelle Nachrichten Pressemitteilungen

Schwangerschaft bei Multiple Sklerose

Multiple Sklerose Betroffene mit einem Kinderwunsch sollten ihre Schwangerschaft sehr gut planen und alles genau mit ihrem betreuenden Arzt (Neurologen, Frauenarzt) besprechen.

Gewisse Medikamente müssen schon vor der Empfängnis und andere Medikamente während der Schwangerschaft abgesetzt/eingenommen werden. Es ist deshalb empfehlenswert, die Therapie im Hinblick auf eine Schwangerschaft mit dem Arzt frühzeitig zu besprechen – noch bevor man überhaupt versucht, schwanger zu werden.

 

Arzneimittel, die die Schubrate bei MS vermindern, sollten bei einer Schwangerschaft zu bestimmten Zeitpunkten abgesetzt werden, weil sie vielleicht zu Schädigungen des Ungeborenen führen könnten.

Es wurde schon oft beobachtet, dass während einer Schwangerschaft bei MS-Patienten die Schubrate um bis zu 80% im letzten Schwangerschaftsdrittel abgenommen hat.

Multiple Sklerose und Schwangerschaft beeinflussen sich gegenseitig. Die Schwangerschaft stellt aber keine Gefahr für MS-Betroffene dar.

Es ist so, dass die Schwangerschaft im 2. und 3. Trimenon (Drittel) zu einer erhöhten Toleranz des Immunsystems führt.

Im zweiten Trimenon nach der Geburt geht die Schubrate auf das präpartale (unbehandelte) Niveau zurück. Die Schwangerschaft wirkt sich NICHT negativ auf die Progredienz(vorrücken‚ voranschreiten) aus!

 

Wichtige Infos für die Planung:

  • Frauen mit einer sehr hohen Schubfrequenz sollten abwarten, ob sich diese durch geeignete Medikamente verringern lässt.
  • Der letzte Schub sollte zirka drei Monate zurückliegen.
  • Einige immunmodulatorische (als Immunmodulation wird die Beeinflussung des Immunsystems durch pharmakologisch wirksame Stoffe bezeichnet) Langzeittherapien müssen vor einer geplanten Schwangerschaft abgesetzt werden. Es ist notwendig, dass Sie sich mit der Neurologin/dem Neurologen besprechen.
  • Wenn eine Schwangerschaft unter immunmodulatorischen Langzeittherapien eintritt, ist dies oft kein Grund für einen Schwangerschaftsabbruch.
  • Medikamente nur in Absprache mit dem Arzt nehmen!
  • Es sind keine zusätzlichen gynäkologischen Versorgungen bei Frauen mit MS während der Schwangerschaft nötig.
  • Schübe werden seltener oder bleiben sogar aus. Das ist so, weil natürliche, immunsuppressive Faktoren im Blut der Schwangeren wirksam werden und das körpereigene Kortison ansteigt.
  • Die schwangere MS-Betroffene soll ihre Ärzte als auch die Hebamme, von denen sie betreut wird, über ihre MS-Erkrankung informieren.
  • Nur bei einer körperlichen Behinderung ist eine Verzögerung zu erwarten – in diesen Fällen kann ein Kaiserschnitt geplant werden.
  • Eine Hausgeburt wird nicht empfohlen!
  • Sollte bei der Geburt eine Schmerzlinderung erforderlich sein, kann der Arzt eine rückenmarksnahe Anästhesie (Periduralanästhesie) setzen.

 

Weitere Infos finden Sie im Buch:

  • Kinderwunsch mit Multiple Sklerose

Von der Planung der Schwangerschaft bis nach der Geburt

Autorin: Jutta Schütz

Verlag: Books on Demand; Auflage: 1 (28. September 2016)

Taschenbuch: 156 Seiten – 7,99 Euro

Sprache: Deutsch

ISBN-10: 3741273201 und ISBN-13: 978-3741273209

E-Book: ISBN 9783743154964 (5.99 EUR)

 

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