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OWI entwickelt No-Harm-Test für Additive in Heizöl

Betriebssicherheit von Ölheizungen erhöhen

Die Entwicklung eines anwendungstechnischen No-Harm-Tests für Additive in Heizöl ist Gegenstand eines neuen Forschungsprojekts der OWI Oel-Waerme-Institut gGmbH. Die Beimischung von Additiven hat das Ziel, die Eigenschaften von Heizöl weiter zu verbessern. Allerdings müssen die Additive selbst auch sicher sein und dürfen keine unerwünschten Nebenwirkungen im Brennstoff beziehungsweise Wechselwirkungen zwischen dem Brennstoff und den Bauteilen auslösen. Mit dem angestrebten einfachen, standardisierten, kostengünstigen und schnellen Test könnten Unternehmen der Mineralölwirtschaft vor dem Verkauf die Betriebssicherheit ihres additivierten Heizöls prüfen.

Hintergrund ist, dass durch Verbesserungen in der Gebäudedämmung und Heizungstechnik der Heizölverbrauch sinkt und die Lagerdauer von Heizöl steigt. Dies führt zu steigender Heizöl-Alterung, wodurch Alterungsprodukte im Brennstoff zunehmen können. Additive können dagegen die Bildung von Alterungsprodukten verzögern. Hinzu kommt, dass künftig neue klimaschonende flüssige Brennstoffe dem Heizöl beigemischt werden könnten und sich so dessen Zusammensetzung ändert. Auch hier müssen gegebenenfalls neu zu entwickelnde Additive die Kompatibilität von Brennstoff und Heiztechnik sicherstellen. Die üblichen rein analytischen Laborprüfverfahren sind allein nicht immer in der Lage, Kombinationen aus Querreaktionen von Brennstoffbestandteilen und Additiven unter den Einsatzbedingungen in der modernen Anwendungstechnik sicher festzustellen. Ergänzend dazu könnte künftig der No-Harm-Anwendungstest die Ergebnisse der Laborverfahren absichern. Die Prüfung der Wirksamkeit von Additiven liegt hierbei nicht im Fokus.

Um die kostengünstige No-Harm-Prüfung von Additiven zu gewährleisten, soll der Test schnell und einfach durchführbar sein, wenig Probenvolumen benötigen und einen hohen Automatisierungsgrad bieten. Als Basis dafür dient ein am OWI entwickelter Hardware-in-the-Loop-Pumpenprüfstand, der für die Aufgabe der No-Harm-Prüfung zu optimieren ist. Mit „Hardware-in-the-Loop“ ist in diesem Fall gemeint, dass alle brennstoffführenden Komponenten einer realen Heizungsanlage im Prüfstand aufgebaut sind. Dies umfasst typische Kupferleitungen, einen Brennstofffilter, eine Ölbrennerpumpe, einen Ölvorwärmer und eine Ölbrennerdüse. Die Komponenten werden mit dem Versuchsbrennstoff durchströmt. Der Brennstoff wird nicht verbrannt, sondern wieder aufgefangen und im Kreis gefördert. Dies führt zu einer forcierten Brennstoffalterung und ermöglicht eine Differenzierung der unterschiedlichen Brennstoffe mit und ohne Additivierung unter verschärften Prüfbedingungen.

Das OWI ist eine unabhängige und gemeinnützige Forschungseinrichtung. In Zusammenarbeit mit Partnern aus Industrie und Forschung forscht und entwickelt das OWI Konzepte und Technologien auf den Gebieten der energieeffizienten Nutzung flüssiger konventioneller und alternativer Brenn- und Kraftstoffe sowie innovativer Effizienztechnologien. Das Ziel sind technisch ausgereifte, treibhausgas- und emissionsarme Lösungen für die Wärmeerzeugung und Mobilität von Morgen. Das OWI ist ein An-Institut der RWTH Aachen und versteht sich als Mittler zwischen Grundlagenforschung und Anwendung. Im Rahmen des Technologietransfers bearbeitet das OWI sowohl aus öffentlichen Fördermitteln finanzierte Projekte als auch industrielle Forschungsaufträge. Zu den Kunden gehören beispielsweise Hersteller von Haushaltsheizungen, Unternehmen der Automobilzulieferindustrie, der Mineralölwirtschaft und der Thermoprozesstechnik.

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Kraft-Wärme-Kopplung an jedem Standort möglich

Dank Brennstoffflexibilität unabhängig vom Gasnetz

sup.- In vielen Firmengebäuden ist die Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) ein besonders energieeffizientes Verfahren, um parallel zu selbstproduziertem Strom auch Wärme zu erzeugen. Ohne große Übertragungsverluste, wie sie beim Stromtransport vom weit entfernten Großkraftwerk zwangsläufig entstehen, kann damit vor Ort neben der benötigten Elektrizität oft auch der Bedarf an Beheizung, Warmwasser oder Prozesswärme vollständig abgedeckt werden. Gerade in Verwaltungsgebäuden, Gastronomie- oder Gewerbebetrieben mit hohen Ansprüchen an die Wärmeleistung eröffnen sich attraktive Einsparpotenziale durch eine KWK-Anlage. „Mit einer sehr hohen Brennstoffflexibilität“, wie Prof. Klaus Görner, Koordinator des Virtuellen Instituts/KWK.NRW betont: „Die Bandbreite reicht von festen Biomassen über Erdgas bis hin zu fast allen regenerativ erzeugbaren Gasen wie Biogas oder Synthesegasen.“ Diese Flexibilität macht die Planung einer Betriebsstätte mit einem KWK-basierten Energiekonzept zudem unabhängig vom Standort. Denn auch in abgelegenen Regionen ohne Anschluss an eine leitungsgebundene Gasversorgung ist der Antrieb eines Verbrennungsmotors für die Kraft-Wärme-Kopplung sichergestellt: Hier bieten sich beispielsweise Lösungen mit transportablen Energieträgern wie Heizöl oder Flüssiggas an, die per Tankwagen an jeden gewünschten Ort geliefert werden.

Diese Versorgungsvariante hat für den Betreiber einer KWK-Anlage zudem der Vorteil, dass er dem Energiebezug eine zuverlässige und bundesweit verfügbare Qualitätskontrolle vorschalten kann: Das RAL-Gütezeichen Energiehandel weist einen Lieferanten leitungsunabhängiger Brennstoffe als streng überprüften Anbieter aus (www.guetezeichen-energiehandel.de). Hightech-Systeme wie die heutigen KWK-Anlagen benötigen nämlich zur vollen Ausschöpfung ihres Leistungspotenzials einen Brennstoff in uneingeschränkter Produktgüte. Das umfangreiche Kontrollverfahren, das mit der Vergabe des Gütezeichens verbunden ist, garantiert bei den ausgezeichneten Händlern die Überwachung der Seriosität, der Liefer- und Abrechnungsstandards sowie der Warenbeschaffenheit.

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PROGAS informiert: Flüssiggas behauptet sich im aktuellen Heizkostenvergleich

PROGAS informiert: Flüssiggas behauptet sich im aktuellen Heizkostenvergleich

Gebiete ohne Erdgasnetz: Flüssiggas stellt als Heizenergie eine leistungsstarke Alternative dar. (Bildquelle: PROGAS)

Dortmund, 28. November 2018. In Deutschlands Haushalten ist Gas mit einem Anteil von fast 50 Prozent der beliebteste Energieträger zum Heizen. Der Verbraucher kann sich zwischen Erdgas, Bioerdgas und Flüssiggas (Propan) entscheiden. Weil Flüssiggas leitungsunabhängig außerhalb der Gebäude in Behältern gelagert wird, ist es für Gebäude ohne Anschluss an das öffentliche Erdgasnetz eine besonders leistungsstarke Alternative zum Heizöl.

Rund 70 Prozent der Heizungsanlagen in Deutschland sind laut dem Bundesverband des Schornsteinfegerhandwerks veraltet. Bei der Entscheidung für ein neues Heizsystem sollten Verbraucher stets die Vollkosten berücksichtigen, empfiehlt PROGAS, einer der führenden Flüssiggasversorger in Deutschland. Einen guten Überblick bietet der aktuelle Heizkostenvergleich im „BUND-Jahrbuch 2019 – Ökologisch Bauen & Renovieren“. Hieraus geht hervor, dass Flüssiggas bei der Altbausanierung zu den günstigsten Energieträgern gehört, wenn man die kapital-, betriebs- und verbrauchsgebundenen Ausgaben berücksichtigt.

Für ein saniertes altes Einfamilienhaus mit verbesserter Wärmedämmung (Energieeffizienzklasse D gemäß EnEV 2014), in dem die Ölheizung ausgetauscht wurde, sind die Kosten für eine neue Erdgas- und eine Flüssiggasheizung im BUND-Heizkostenvergleich auf einem ähnlichen Niveau. Für eine beheizte Wohnfläche von 150 qm mit einem Heizwärmebedarf von ca. 86,4 kWh/qm pro Jahr betragen die jährlichen Gesamtkosten für eine Flüssiggas-Heizungsanlage mit Brennwerttechnik (BW) demnach 2.067 Euro – 62 Euro mehr als bei einer vergleichbaren Erdgas-Heizung mit 2005 Euro (Daten, Stand: August 2018, Dr. Ludger Eltrop, Institut für Energiewirtschaft und Rationelle Energieanwendung (IER) der Universität Stuttgart).

Die Kombination „Öl/BW“ ist im BUND-Heizkostenvergleich mit 1.816 Euro pro Jahr die preisgünstigste Variante, sie verursacht jedoch die höchsten Schadstoffemissionen (CO2-Äquivalente pro Jahr: ÖL/BW 4.757 kg CO2eq/a, Flüssiggas/BW 3.943 CO2eq/a, Erdgas/BW 3.650 CO2eq/a). Vergleichsweise am emissionsärmsten schneidet die Kombination Pellets/Solar (417 CO2eq/a) ab, stellt mit 2.787 Euro pro Jahr allerdings die teuerste Lösung dar.

Bei PROGAS können interessierte Verbraucher zwischen verschiedenen Leistungspaketen wählen, um die Versorgung optimal an ihre individuellen Bedürfnisse anzupassen. Zum Beispiel können sie einen Behälter mieten oder die Verantwortung für die gesamte Flüssiggas-Anlage an PROGAS übertragen. Für die Komplett-Betreuung fallen einmalige Anschlusskosten sowie ein monatlicher Grundpreis an. Das verbrauchte Flüssiggas wird entweder einmalig oder über monatliche Abschläge bezahlt.

Das Unternehmen PROGAS, Mitglied des DVFG, gehört zu den führenden Flüssiggasversorgern in Deutschland. Der Stammsitz befindet sich in Dortmund. In einem flächendeckenden Vertriebsnetz mit drei Regionalzentren in Hamburg, Kassel und München sowie 17 Flüssiggas-Lägern beliefert der Anbieter private und gewerbliche Kunden sowie öffentliche Einrichtungen zuverlässig mit Flüssiggas nach DIN 51622. Besonderen Wert legt das mittelständische Unternehmen dabei auf die persönliche Nähe zu seinen Kunden. Rund 70 Mitarbeiter im Außendienst stehen ihnen als persönliche Ansprechpartner zur Seite.
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Suche nach dem „perfekten“ Heizöl

Ablagerungen bei der Gemischaufbereitung sind technisch beherrschbar

Suche nach dem "perfekten" Heizöl

Test der Langzeitstabilität von Heizöl im Wärmeschrank.

Flüssige Brenn- und Kraftstoffe können sich in technischen Systemen wie Dieselmotoren oder Heizgeräten bei der Verdampfung sehr unterschiedlich verhalten. Die Verdampfung ist ein Vorgang, bei dem der flüssige Brennstoff in ein Brenngas überführt wird. Wenn dabei Brennstofftropfen heiße, metallische Oberflächen benetzen, können Ablagerungen (Verkokungen) entstehen, die jedoch in der Regel unschädlich sind. Unter welchen Bedingungen der Umfang der Ablagerungen variiert und sich in seltenen Fällen akkumuliert und zu Funktionsstörungen führen kann, haben das OWI Oel-Waerme-Institut und der Lehrstuhl für Analytische Chemie der Universität Rostock in einem gemeinsamen Forschungsvorhaben untersucht. Auch der noch ungeklärten Frage, welche Inhaltsstoffe in reinem Heizöl für Ablagerungen verantwortlich sind, gingen die Forscher nach.

Am OWI wurden zwei Prüfstände entwickelt, mit denen sich die Verkokungsneigung technischer Gemischaufbereitungssysteme (poröses Medium und Dralldruckzerstäuber) untersuchen lässt. Es stellte sich heraus, dass Heizöl mit biogenen Anteilen von 10 und 20 % Fettsäuremethylester (FAME, fatty acid methyl ester) deutlich stärker zur Ablagerungsbildung neigt als reines Heizöl und Heizöl mit einem Anteil von 10 % hydriertem Pflanzenöl (HVO). Bei gealterten Heizöl-FAME-Mischungen zeigte sich sehr eindeutig, dass gealterte Brennstoffe zu vermehrter Ablagerungsbildung neigen. Durch die Zumischung eines Additivs zum Bioheizöl wurden die Ablagerungen deutlich verringert, ließen sich aber nicht ganz vermeiden. Ein weiterer Forschungsschwerpunkt war die Regeneration verkokter metallischer Oberflächen. Hier zeigte sich, dass die in den Versuchen mit reinem Heizöl und Heizöl mit 10 % hydriertem Pflanzenöl gebildeten Ablagerungen durch eine thermische Behandlung bei zirka 300 °C innerhalb weniger Minuten abgebaut werden konnten. Bei Bioheizöl-Mischungen führten höhere Temperaturen von 450 bis 500 °C zu dem gleichen Ergebnis. Die Ergebnisse bei den Ablagerungen und ihrer Regeneration zeigten sich in beiden Prüfständen gleichermaßen und sind damit unabhängig von der Art des Gemischaufbereitungssystems.

Die Frage, warum auch auf Basis der Anforderungsnorm scheinbar identische reine Heizöle zu stark unterschiedlicher Ablagerungsbildung neigen können, ließ sich nicht abschließend klären. Detaillierte analytische Untersuchungen der chemisch-physikalischen Eigenschaften eines unkritischen und eines kritischen Heizöls ergaben allerdings Hinweise darauf, dass kleine, aber messbare Unterschiede von aromatischen Verbindungen und langkettigen Alkanen in den beiden Brennstoffen eine Rolle spielen könnten. Reste dieser Verbindungen wurden auch in den untersuchten Ablagerungen gefunden. Diese Verbindungen befinden sich bereits im Rohöl und werden offenbar durch die Verarbeitung in Raffinerien nicht ganz aus den Mineralölprodukten entfernt. In einem Folgeprojekt sollen mögliche Zusammenhänge näher untersucht werden.

Das IGF-Vorhaben 18675 N der Forschungsvereinigung Deutsche Wissenschaftliche Gesellschaft für Erdöl, Erdgas und Kohle e.V. – DGMK, Überseering 40, 22297 Hamburg wurde über die AiF im Rahmen des Programms zur Förderung der industriellen Gemeinschaftsforschung und -entwicklung (IGF) vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages gefördert.

Das OWI ist eine unabhängige und gemeinnützige Forschungseinrichtung. In Zusammenarbeit mit Partnern aus Industrie und Forschung forscht und entwickelt das OWI Konzepte und Technologien auf den Gebieten der energieeffizienten Nutzung flüssiger konventioneller und alternativer Brenn- und Kraftstoffe sowie innovativer Effizienztechnologien. Das Ziel sind technisch ausgereifte, treibhausgas- und emissionsarme Lösungen für die Wärmeerzeugung und Mobilität von Morgen. Das OWI ist ein An-Institut der RWTH Aachen und versteht sich als Mittler zwischen Grundlagenforschung und Anwendung. Im Rahmen des Technologietransfers bearbeitet das OWI sowohl aus öffentlichen Fördermitteln finanzierte Projekte als auch industrielle Forschungsaufträge. Zu den Kunden gehören beispielsweise Hersteller von Haushaltsheizungen, Unternehmen der Automobilzulieferindustrie, der Mineralölwirtschaft und der Thermoprozesstechnik.

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Knauber stellt Lieferung von Heizöl und Kraftstoff klimaneutral

Die CO2-Emissionen der Tankwagen des Bonner Traditionsunternehmens werden durch Investitionen in ein Klimaprojekt kompensiert.

Kurze Transportwege und eine ressourcenschonende Fahrweise – Nachhaltigkeitsaspekte waren Knauber Energie bei der Auslieferung von Heizöl und Kraftstoffen immer schon wichtig. Mit der Klimaneutralstellung des Fuhrparks geht das Unternehmen nun noch einen Schritt weiter und engagiert sich mit Investitionen in ein Windkraftprojekt in Indien aktiv für den Klimaschutz.

„Die Entscheidung, unseren Fuhrpark für die Heizöl- und Kraftstoff-Lieferung klimaneutral zu stellen, ist nur ein weiterer Schritt im Rahmen unserer unternehmensweiten Nachhaltigkeitsstrategie“, sagt Holger Vohrmann, Geschäftsführer von Knauber Mineralöl. „Die Knauber Unternehmensgruppe kompensiert schon seit einigen Jahren die nicht vermeidbaren Emissionen, die im Rahmen der Geschäftstätigkeit hausintern entstehen. Mit der Investition in sinnvolle Klimaprojekte haben wir dabei immer sehr gute Erfahrungen gemacht.“

Das Unternehmen wird anhand der gefahrenen Kilometer und des tatsächlichen Verbrauchs der Lieferfahrzeuge die Gesamtmenge der entstandenen CO2-Emissionen pro Jahr errechnen. Dabei werden nicht nur die Emissionen durch die Verbrennung von Diesel im Motor des Lieferfahrzeugs betrachtet, sondern vielmehr der gesamte Lebenszyklus des Diesels inklusive Erzeugung und Transport.

Zur Klimaneutralstellung der Emissionsmenge investiert Knauber dann in Klimaschutzzertifikate des Mytrah-Windkraftprojekts in Indien. Der Wind-Park nutzt gezielt die dort vorherrschenden Windströmungen zur klimafreundlichen Stromproduktion und speist direkt in das regionale Netz ein. Damit schafft das Projekt eine Alternative zu Kohlestrom, der wesentlich mehr Emissionen verursachen würde. Durch den Betrieb der Windkraftanlage werden somit jährlich rund 480.000 Tonnen CO2 vermieden.

Darüber hinaus fördert der Park auch die infrastrukturelle, wirtschaftliche und soziale Entwicklung in der Region. So wurden durch das Projekt 360 Arbeitsstellen für lokale Arbeitnehmer neu geschaffen, es wurde in die Ausbildung von 100 „Gesundheits-Volontären“ investiert, die sich für die Gesundheitsvorsorge in den örtlichen Slums einsetzen und ein Trainingslager für junge Frauen eingerichtet, das diese über ihre Rechte aufklärt und ihnen Fortbildungen bietet. Weiterhin unterstützt Mytrah die lokale Bevölkerung durch einen Gemeinschaftsladen, in dem benachteiligte Gemeinde-mitglieder gespendete Artikel erhalten. Ein Wasserprojekt versorgt zudem die Bevölkerung mit sauberen Wasser, verbesserten Latrinen sowie sanitärem Basis-Wissen.

Die Vorteile dieses Projektes sind so vielfältig, dass Knauber Mineralöl die Entscheidung zur Investition nicht schwer fiel. Mit jeder Kraftstoff- und Heizöl-Bestellung bei Knauber Mineralöl fördern Kunden automatisch die Weiterentwicklung des Projektes, da Knauber die Lieferung in jedem Fall kompensiert. Wer zusätzlich noch etwas Gutes tun will, kann dies durch die Wahl der Heizölsorte tun: Knauber Mineralöl bietet hier die Zusatzoption „klimaneutral“ beim Heizöl-Kauf an – der Aufpreis wird ebenfalls in die Weiterentwicklung von Klimaprojekten investiert.

Sie möchten mehr über „Heizöl klimaneutral“ erfahren? Weitere Infos unter:

Knauber Mineralöl GmbH & Co. KG
Tel.: 0228 512-710
Email: heizoel@knauber.de
www.knauber-heizoel.de

Die Knauber Mineralöl GmbH & Co. KG ist eine Tochtergesellschaft der Knauber Unternehmensgruppe und vertreibt Heizöl, Kraftstoffe sowie Schmierstoffe für Privat- und Gewerbekunden. Darüber hinaus führt Knauber Mineralöl Waschanlagen in der Region Köln/Bonn. Die Unternehmensgruppe Knauber ist ein seit 1880 familiengeführtes Handelshaus aus Bonn und bietet ein umfangreiches Energie-Portfolio sowie Energie-Dienstleistungen an. Außerdem betreibt Knauber sechs Freizeitmärkte für die Wohnraum- und Gartengestaltung.

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Heizöl erreicht jede Lieferadresse

Wärmekomfort ohne Standortprobleme

Heizöl erreicht jede Lieferadresse

Foto: Fotolia / Tanja Esser (No. 6047)

sup.- Nicht jedes Wohngebäude liegt in der Nähe eines Gasversorgungs- oder Fernwärmenetzes. Vor allem außerhalb der Großstädte und Ballungsräume sind leitungsunabhängige Energien wie Heizöl nach wie vor die erste Wahl für alle Heizungs- und Warmwasseraufgaben. Das ist weder unter wohnlichen noch unter wärmetechnischen Aspekten ein Standortnachteil. Moderne Öl-Brennwertheizungen erzielen Bestnoten in Sachen Bedienkomfort sowie Energieeffizienz und profitieren von der Versorgungssicherheit bundesweit flächendeckender Lieferstrukturen. Denn in ganz Deutschland gibt es zahlreiche Zwischenlager, die von den Raffinerien über Schiffs- und Bahntransporte beliefert werden.

Die letzte Reise-Etappe des Heizöls zum Tank des Verbrauchers erfolgt dann im Lieferfahrzeug über die Straße. Welcher Energiehändler damit beauftragt wird bzw. wann und mit welchem Volumen die Tankbefüllung erfolgt, das kann der Heizungsbesitzer jeweils nach seinem persönlichen Bedarf entscheiden. Die Fahrzeuge erreichen auch abgelegene Standorte, für eine ungewöhnliche Distanz zwischen Parkmöglichkeit und Öltank können überlange Schlauchverbindungen angefordert werden.

Neben dieser individuell zugeschnittenen Brennstoff-Versorgung ergibt sich für den Heizölkunden aus der Tankwagen-Belieferung noch ein weiterer Vorteil. Er kann den entscheidenden Schlussabschnitt der Lieferstrecke vom Lager des Händlers bis zum eigenen Heizöltank mit Hilfe eines speziellen Verbraucherschutz-Instruments qualitativ absichern: Das RAL-Gütezeichen Energiehandel belegt die Zuverlässigkeit eines Lieferanten, da er von externen Sachverständigen streng überwacht wird und seine Lieferstandards kontinuierlich unter Beweis stellen muss (www.guetezeichen-energiehandel.de). Damit unterliegen genau die Qualitätskriterien den Prüfbestimmungen des Gütezeichens, deren Mängel das Preis-Leistungsverhältnis des Energie-Einkaufs beeinflussen könnten: die Produktgüte des Heizöls, die Funktionsfähigkeit und Eichgültigkeit der Zähleranlagen am Tankwagen sowie die vorschriftsmäßige Ausstellung von Rechnungen und Lieferscheinen.

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Dieselkraftstoff und Heizöl

Natürliche Alterungsprozesse verlangsamen

Dieselkraftstoff und Heizöl

Ablagerungen in Heizölpumpe nach rund 400 Stunden Betriebszeit mit Bioheizöl (Heizöl mit 10 % FAME).

Dieselkraftstoff und Heizöl, die chemisch betrachtet zur Gruppe der Mitteldestillate zählen, unterliegen im Laufe der Lagerung einer natürlichen Alterung. Durch die Beimischung von alternativen und biogenen flüssigen Kraftstoffen zu mineralölstämmigen Mitteldestillaten können sich die Alterungsprozesse verstärken. Zum Beispiel begünstigt Fettsäuremethylester aus regenerativen Rohstoffen die verstärkte Bildung von Sedimenten und Säuren sowie die Oxidation. Die Ursachen der Sedimentbildung konnten bisher nicht vollständig aufgeschlüsselt werden. Werden Kraftstoffe aus unterschiedlichen fossilen und alternativen Rohstoffquellen hergestellt, kommt es zu Mischungseffekten, welche bisher nicht ausreichend untersucht wurden. Zudem können Wechselwirkungen zwischen Kraftstoffen und neuen Werkstoffen sowie konstruktive Veränderungen von Bauteilen in Heizgeräten und Motoren zusätzliche Herausforderungen schaffen, wie das Verblocken von Düsen, Pumpen, Filtern, Injektoren und Vorwärmer.

Die OWI Oel-Waerme-Institut gGmbH und das ITMC Institut für Technische und Makromolekulare Chemie der RWTH Aachen untersuchen daher die Mechanismen der Sedimentbildung anhand von Bioheizölen nach DIN SPEC 51603-6. Das Forschungsprojekt soll aufdecken, unter welchen Rahmenbedingungen solche betriebsstörenden Sedimente entstehen, und welche Stoffgruppen an ihrer Bildung beteiligt sind. Aus diesem Wissen lassen sich neue Methoden für die Herstellung und Analyse von Heizölen erarbeiten und neue Additivprodukte ableiten. Die Untersuchungsergebnisse sind auf Dieselkraftstoffe übertragbar, da in den jeweiligen Anwendungen brennstoffseitig sehr ähnliche Herausforderungen auftreten. Von besonderer Relevanz sind die Ergebnisse für die Mineralöl-, Biokraftstoff-, Rohstoff- und Additivindustrie bis hin zu den Firmen, die Mitteldestillate in ihren Anwendungen benutzen (Automobilindustrie, Bauteilhersteller, Analysenlabore).

Das IGF-Vorhaben 18951 N der Forschungsvereinigung Deutsche Wissenschaftliche Gesellschaft für Erdöl, Erdgas und Kohle e.V. – DGMK, Überseering 40, 22297 Hamburg wurde über die AiF im Rahmen des Programms zur Förderung der industriellen Gemeinschaftsforschung und -entwicklung (IGF) vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages gefördert.

Weitere Informationen finden Interessierte im Internet unter www.owi-aachen.de

Das OWI ist eine unabhängige und gemeinnützige Forschungseinrichtung. In Zusammenarbeit mit Partnern aus Industrie und Forschung forscht und entwickelt das OWI Konzepte und Technologien auf den Gebieten der energieeffizienten Nutzung flüssiger konventioneller und alternativer Brenn- und Kraftstoffe sowie innovativer Effizienztechnologien. Das Ziel sind technisch ausgereifte, treibhausgas- und emissionsarme Lösungen für die Wärmeerzeugung und Mobilität von Morgen. Das OWI ist ein An-Institut der RWTH Aachen und versteht sich als Mittler zwischen Grundlagenforschung und Anwendung. Im Rahmen des Technologietransfers bearbeitet das OWI sowohl aus öffentlichen Fördermitteln finanzierte Projekte als auch industrielle Forschungsaufträge. Zu den Kunden gehören beispielsweise Hersteller von Haushaltsheizungen, Unternehmen der Automobilzulieferindustrie, der Mineralölwirtschaft und der Thermoprozesstechnik.

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Kaufen oder Mieten? Flüssiggasanlagen: PROGAS informiert über Servicepakete und deren Vorteile.

Kaufen oder Mieten? Flüssiggasanlagen: PROGAS informiert über Servicepakete und deren Vorteile.

Die Servicepakete von PROGAS auf einen Blick. (Bildquelle: PROGAS)

Für Gebäude, die nicht an das öffentliche Erdgasnetz angeschlossen sind, ist Flüssiggas eine besonders leistungsstarke Alternative zum Heizöl.

Das Unternehmen PROGAS informiert über die wichtigsten Vorteile:

1. Flüssiggas ist wirtschaftlich. Moderne Gasgeräte können fein reguliert werden. Mit der Brennwerttechnik oder durch Kraft-Wärme-Kopplung wird die eingesetzte Energie optimal genutzt.

2. Flüssiggas ist schadstoffarm. Es verbrennt sauber und ohne feste Rückstände. Es gefährdet das Grundwasser nicht, daher sind keine Gewässerschutzmaßnahmen nötig.

3. Flüssiggas ist vielseitig und komfortabel. Die große Auswahl an Gasgeräten und die Vielfalt der Systeme erfüllen die Wünsche nach Wirtschaftlichkeit, wohliger Wärme und Komfort.

4. Flüssiggas spart Raum und Baukosten. Es muss weder ein Heizungs- noch ein Brennstofflagerraum vorgesehen werden. Im Vergleich zur Ölheizung ist die Installation deutlich einfacher.

Servicepakete
Als einer der führenden Flüssiggasversorger in Deutschland bietet PROGAS den Kunden verschiedene Leistungspakete an, die Versorgung optimal an ihre individuellen Bedürfnisse anzupassen. Dabei kann zwischen folgenden Angeboten gewählt werden:

Rundum-Sorglos-Paket
Beim Rundum-Sorglos-Paket „PROGAS plus“ braucht sich der Kunde um nichts zu kümmern. PROGAS errichtet die gesamte Flüssiggas-Versorgungsanlage mit Hilfe von qualifizierten Monteuren und gewährleistet eine laufende Belieferung mit Flüssiggas nach DIN 51622. Darüber hinaus behält der Flüssiggasversorger alle wichtigen Details bezüglich Wartungen und gesetzlich vorgeschriebenen Prüfungen im Blick. Für die Komplett-Betreuung fallen einmalige Anschlusskosten sowie ein monatlicher Grundpreis an. Darüber hinaus wird nach Verbrauch abgerechnet.

Miet-Paket
Beim Miet-Paket stellt PROGAS dem Kunden einen Lagerbehälter zeitweise zur Verfügung und führt dort alle notwendigen Behälterprüfungen durch. Die Verantwortung für die Errichtung, Wartung und Reparatur der Flüssiggasanlage liegt beim Kunden.

Kauf-Paket
Beim Kauf-Paket erwerben Kunden einen eigenen Lagerbehälter und sind für alle Prüfungen und Instandhaltungsmaßnahmen verantwortlich. PROGAS liefert lediglich Flüssiggas in den Kundenbehälter ein.

Das Unternehmen PROGAS vertreibt die Flüssiggase Propan und Butan an private und gewerbliche Kunden sowie an öffentliche Einrichtungen. Bundesweit beliefert PROGAS seine Kunden zuverlässig mit Flüssiggas nach DIN 51622. Der Flüssiggasversorger beschäftigt 300 Mitarbeiter und hat ein flächendeckendes Vertriebsnetz mit sieben Verkaufsgebieten errichtet. Als Ansprechpartner vor Ort beraten und unterstützen PROGAS-Fachberater und Verkaufsingenieure fachlich fundiert Kunden und Interessenten. Auf Wunsch plant und errichtet das Dortmunder Unternehmen die Flüssiggasanlage bis zum Gaszähler und übernimmt die komplette Verantwortung für die Anlage und die Energieversorgung.

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Sicher ist sicher! Experten empfehlen regelmäßige Überprüfung von veralteten Heizöltanks

Verbraucher-Interview mit Reginald Homer, Technischer Prüfdienst Bayern

Sicher ist sicher!  Experten empfehlen regelmäßige Überprüfung von veralteten Heizöltanks

Moderne Heizöltanks sind sicherer, platzsparender und geruchsneutraler als alte Tanks.

Würzburg, September 2017. Mit dem 01. August 2017 tritt die bereits seit einigen Jahren diskutierte AwSV, die „Verordnung über Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen“, in Kraft. Mit der neuen bundeseinheitlichen Regelung gelten für private Öltankbesitzer zukünftig höhere Standards in Bezug auf Qualität und Sicherheit ihrer Anlage. So wird für Neuanlagen und für bestehende Anlagen nach wesentlichen Änderungen erstmals bundesweit eine Überprüfung durch einen ausgewiesenen Sachverständigen vorgeschrieben. Ältere Öltanks, die nicht verändert werden, betrifft diese Prüfpflicht jedoch nicht – deren Besitzer tragen weiterhin allein die Verantwortung für den ordnungsgemäßen Zustand ihrer Tankanlage. Da in Deutschland jedoch die meisten Öltanks in den 70iger und 80iger Jahren eingebaut wurden, gibt es in unserem Lande entsprechend viele Tankanlagen, die bereits seit über 30 Jahren bzw. sogar 40 Jahren im Betrieb sind – der Bundesverband Lagerbehälter e.V. spricht von ca. 3,6 Millionen. Bei allen diesen Tanks steigt naturgemäß das Risiko für technische Mängel.
Wie kann man sich also als Betreiber einer alten Heizöltankanlage vor unangenehmen Folgen schützen, welche Qualitätsmerkmale zeichnen moderne Heizöltankanlagen aus und können Kunststoffe tatsächlich altern? Diese und andere Fragen beantwortet Reginald Homer, Leiter des Technischen Prüfdienstes Bayern e.V. im folgenden Interview:

Frage:
Herr Homer, müssen wir uns in Deutschland Sorgen um die Öltanks in unseren Kellern machen?

Antwort:
Ich will es mal so formulieren: Alle Öltanks, die schon über 30 Jahren im Betrieb sind, profitieren nicht von der enormen technologischen Weiterentwicklung im Kunststoffbereich. Gerade in den letzten zehn Jahren hat sich – was konkret die Öllagerung in Kunststofftanks betrifft – das technische Niveau extrem verbessert. Ich denke da beispielsweise an die heutige Doppelwandigkeit von Öltanks, oder an die fest integrierte Auffangwanne, wodurch ein eigener, speziell beschichteter Auffangraum nicht mehr erforderlich ist. Bei Tanks, die nicht aus absolut geruchsdichtem GFK hergestellt sind, gewährleisten zudem die verbesserten Kunststoffmaterialien auch eine hocheffiziente Diffusionssperre mit dem Ergebnis, dass es keinerlei Ölgeruch im Haus mehr gibt. Auch in der Ausrüstung hat sich einiges getan: So können beispielsweise die heutigen Heizöltankanlagen zusätzlich zum vorgeschriebenem Grenzwertgeber mit Füllstandbegrenzern ausgestattet werden. Damit können eventuelle Befüllschäden bei ungleichen Füllständen in den Tanks ausgeschlossen werden. All diese Standards gelten natürlich nicht für Tankanlagen über 30 Jahre.

Frage
Das bedeutet im Umkehrschluss, dass man mit veralteten Öltanks auf jeden Fall ein erhöhtes Sicherheitsrisiko im Keller stehen hat, oder?

Antwort:
Das kann man so sagen, ohne, dass ich jetzt jedem Öltank über 30 Jahre unterstellen möchte, dass dieser nicht mehr funktionstüchtig ist. Aber Öltanks ab diesem Alter verfügen definitiv nicht über die gerade geschilderten Qualitätsstandards. Gerade beim Befüllvorgang steigt das Risiko, dass die Anlage versagt und es zu einem Ölaustritt im Keller kommt. Zudem unterliegen thermoplastische Kunststofftanks ganz normalen Alterungsprozessen. So kann es – abhängig natürlich von den jeweiligen Umgebungsbedingungen und der baulichen Beschaffenheit des Kunststofftanks – zu entsprechenden Alterungserscheinungen kommen wie z.B. Veränderungen der mechanischen und thermischen Eigenschaften des Kunststoffs oder auch zu Rissbildungen in der Oberflächenstruktur. Für Heizöltanks über 30 Jahre empfiehlt übrigens die Bundesanstalt für Materialforschung in Berlin (BAM) unbedingt eine visuelle Überprüfung durch einen zertifizierten Gutachter oder gleich eine Tankbegutachtung durch einen Kunststoffexperten.

Frage:
Mit was muss der Verbraucher denn rechnen, sollte es tatsächlich zu einem Schadensfall bei einem veralteten Heizöltank kommen?

Antwort:
Hier kann ich nur an die Eigenverantwortung bei Besitzern von Altanlagen appellieren, denn Verbraucher sind – auch nach der neuen Gesetzgebung – weiterhin selbst für den ordnungsgemäßen Zustand ihrer Tankanlage verantwortlich. Ansonsten kann es im Schadensfall zu einem bösen Erwachen kommen. Aus meiner Erfahrung als öffentlich bestellter und vereidigter Gerichtsgutachter weiß ich, wie unvorbereitet die Schadensfälle den Betreiber treffen können. So wird die Regulierung eines Ölschadens – insbesondere bei Gebäudeschäden – zumeist nicht vom Versicherer übernommen, wenn der so genannte Sekundärschutz (= Auffangraum im Keller) nicht den aktuellen, gesetzlichen Vorgaben entspricht.

Frage:
Was wäre denn Ihre Empfehlung für Besitzer von Heizöltanks, die über 30 Jahre alt sind?

Antwort:
Um wirklich auf der sicheren Seite zu sein, kann ich eigentlich nur einen Tankaustausch empfehlen. Moderne Kunststofftanks – unabhängig von welchem deutschen Hersteller – haben heute alle ein enorm hohes Qualitätsniveau und entsprechen den aktuellsten Sicherheitsstandards. Und die Kosten für einen Tankaustausch stehen in keiner Relation zu den eventuellen Schadenssummen, für die ich als Betreiber eines veralteten und nicht überprüften Heizöltanks aufkommen müsste.

Im Bundesverband Lagerbehälter e.V. (bl e.V.) sind die führenden Hersteller von Behältern in Deutschland zusammengeschlossen.
Sie bieten für den gewerblichen und auch den privaten Anwender alle Arten von Tanktypen aus den Werkstoffen PE, PA, GFK und Stahl.

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Pressemitteilungen

Beim Brennstofftank von Profi-Wissen profitieren

Sicherheit durch Planung, Beratung und Wartung

Beim Brennstofftank von Profi-Wissen profitieren

Grafik: Supress (No. 5834)

sup.- Überall dort, wo keine netzgebundene Gasversorgung besteht, ist die Lagerung der Wärmeenergie ein wichtiges Thema für die Bauplanung. Meistens ist in diesen Regionen ein Brennstoffbehälter am oder im Haus die sinnvollste Lösung. Haben sich die Bauherren für einen Energieträger wie z. B. Heizöl oder Flüssiggas entschieden, sollten sie sich bezüglich der zu beachtenden Vorschriften und Planungsdetails rechtzeitig von erfahrenen Experten für Tanksicherheit beraten lassen. Besonders die Lagerung eines als wassergefährdend eingestuften Brennstoffs wie Heizöl erfordert eigentlich die genaue Kenntnis der Gesetzeslage. Denn der Schutz der Umwelt vor unkontrollierten Ölaustritten gehört zu den wichtigsten Betreiberpflichten. Unter www.bbs-gt.de lassen sich bundesweit alle Fachbetriebe aufrufen, denen das RAL-Gütezeichen Tankschutz und Tanktechnik verliehen wurde. Dieses Prädikat belegt, dass der Betrieb eine Zulassung nach Wasserrecht besitzt und die Qualität seiner Arbeit und Beratungskompetenz kontinuierlich von Gutachtern überwacht wird.

Die zertifizierten Fachbetriebe mit Gütezeichen übernehmen die Planung und Errichtung eines Tanksystems inklusive aller Leitungen, Anschlüsse und Sicherheitsvorrichtungen. Sie bieten sich darüber hinaus für den Abschluss eines Wartungsvertrags an, damit die Dichtigkeit und die Funktionsfähigkeit der Anlage regelmäßig inspiziert werden. Mangelhaft oder unsachgemäß gewartete Tanks beeinträchtigen nicht nur die Effizienz der Heizung, sie vergrößern auch das Unfallrisiko durch Korrosionsschäden. Mit einem Wartungsvertrag gehen die gesetzlichen Kontrollpflichten vom Betreiber auf den Fachbetrieb über, der bei dem Schulungsstand seiner Mitarbeiter stets auf dem Stand der Technik und der Gesetzeslage sein muss. Nach Angaben des Bundesverbandes Behälterschutz e. V. (Freiburg) ist ein Wartungsvertrag mit Tankschutz-Experten in der Regel auch Voraussetzung für den Abschluss einer Öltankversicherung. Die Güte- und Prüfbestimmungen des RAL-Gütezeichens verlangen von den Fachbetrieben die Einhaltung eines umfangreichen Leistungskatalogs, der im Rahmen der Wartungstermine und bei Instandsetzungen beachtet werden muss.

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