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Innovationsprozesse: Erfindungen zum Zeitgeist der Technik

Hahn Fertigungstechnik GmbH aus Papenburg: Technik prägt unser Leben – Erfindungsreichtum ohne Grenzen – von kleinen Forschern zu Innovationen: Die Räderuhr – Diskussionsbeitrag von Norbert Hahn.

Innovationsprozesse: Erfindungen zum Zeitgeist der Technik

Hahn Fertigungstechnik GmbH – Papenburg

Die mechanische Räderuhr zählt zur originellsten Erfindung des europäischen Mittelalters. Wann fing Technik an? Welche Motivation steckt hinter dem Begriff, „die Technik erkunden“. Den Begriff „Technik“ im heutigen Bedeutungsumfang gab es im Mittelalter weder im Lateinischen noch in der europäischen Volkssprache. Heute kennzeichnet den Begriff „Technik“ eine typische Doppelbedeutung: Er bezeichnet alle möglichen Gerätschaften, Instrumente und Maschinen, das Wissen und Können, bestimmte komplexe Handlungen auszuführen, erläutert Norbert Hahn. Die Hahn Fertigungstechnik GmbH – ein Familienunternehmen erarbeitet Lösungen im Bereich der Technologien Drehen, Fräsen, Bohren, Verzahnen, Stoßen, Schweißen, Spindel- und Zahnradfertigung. Am Beispiel der ersten mechanischen Uhrwerke lässt sich die Motivation für die Erkundung der Technik erklären. Die Baugruppen der mechanischen Uhr sind Aufzug, Antrieb, Räderwerk, Hemmung, Unruh und Zeigerwerk. Bis zur Funktion wurde getüftelt, probiert und studiert – Technik die begeistert bis heute.

Die Erfindung der „Zeitmaschine“

Die mechanische Räderuhr, lässt sich charakterisieren als Messgerät. Ein Messgerät, dass die Zeit nicht über den Stand der Sonne, langsam aus einem Gefäß ablaufendes Wasser oder eine gleichmäßig abbrennende Kerze bestimmte, sondern einen Regelmechanismus, der durch sein Hin- und Herschwingen die Zeit in gleichlange Intervalle einteilt. Faszination und Motivation als Herausforderung zur Weiterentwicklung von Räderwerken, Uhrwerken, die kleiner werden. Das Räderwerk ist eine Baugruppe in jedem mechanischen Uhrwerk und zuständig für die Übertragung der Kraft zum Energiespeicher. Die Entwicklung zu leistungsfähigen und mit neuen Funktionen ausgestatteten Uhrwerken hält bis heute an.

Technik – mechanische Räderuhr 1335

Größe kein Thema, die erstmals urkundlich erwähnte Räderuhr befand sich im Palast der Familie Visconti in Mailand. Das entscheidende technische Detail der mechanischen Räderuhr war die Kombination von Kronrad und Spindelhemmung. Die Spindelhemmung war ein auf einer senkrechten Achse befestigter hin- und herschwingender Waagbalken, an dessen Ende verschiebbare Gewichte angebracht waren. Seine Bewegung wurde durch zwei kleine Eisenblättchen erreicht. Diese waren versetzt an der Achse der Spindelhemmung angeschmiedet und abwechselnd von gegenüberliegenden Zähnen des Kronrads zur Seite gedreht. Anschließend schwangen diese zurück, erläutert Norbert Hahn.

Das Kronrad wurde als Teil des Uhrwerks durch ein an der Hauptachse der Uhr mittels eines Seiles aufgehängtes Gewicht, in Gang gehalten. Norbert Hahn gibt zu bedenken, dass erst die Kombination von Spindelhemmung und Kronrad das Fallen solcher Gewichte in gleichförmige Zeitintervalle einzuteilen ermöglichte. Das Räderwerk setzt sich aus mehreren Getriebestufen zusammen, die jeweils aus einem Zahnrad und einem Trieb bestehen. Im Vordergrund standen Genauigkeit und das zuverlässige Funktionieren der Zeitanzeige. Ein mechanisches Uhrwerk war den bekannten Sonnen-, Wasser- und Standuhren deutlich überlegen, gibt Norbert Hahn zu bedenken.

Turmuhren beschleunigen die Verbreitung der mechanischen Räderuhr

In Form städtischer Turmuhren verbreitete sich die mechanische Räderuhr im Verlauf des 14. Jahrhunderts rasch in Zentraleuropa. Die Größe war kein Thema. Diese Turmuhren waren rein akustische Instrumente. Erst nach einigen Jahrzehnten wurden die Turmuhren mit der uns vertrauten optischen Zeitanzeige über ein Zifferblatt ausgestattet, erläutert Norbert Hahn Geschäftsführer der Hahn Fertigungstechnik GmbH. In wenigen Jahrzehnten war europaweit der Siegeszug der Turmuhr an Kirchtürmen und öffentlichen Gebäuden zu sehen. Bald darauf hielten aufwendige astronomische Uhren mit Automatenfunktionen Einzug.

Fazit: Das Uhrwerk gilt als ideale Metapher für die technische Ordnung

Im 15. Jahrhundert begannen die Städte nach und nach, ihre Zeitmessung umzustellen. Eine Synchronisierung der Ortszeiten verschiedener Städte wurde erst mit den Anforderungen der Fahrpläne für die Eisenbahn im 19.Jahrhundert erforderlich. Alle Bauteile der Uhr bilden das Uhrwerk, das genau arbeitet. Die Technik macht dies möglich und scheint unerschöpflich. Jüngste Weiterentwicklungen durch Forscher aus Zürich: Sie haben die Energiebilanz rotierender, einander berührender Scheiben analysiert und eine Formel für das perfekte Uhrwerk gefunden.

Die Hahn Fertigungstechnik GmbH in Papenburg an der Ems in Niedersachsen wurde im Jahr 2000 gegründet und beschäftigt rund 40 Mitarbeiter. Hahn Fertigungstechnik GmbH ist ein mittelständiges Unternehmen und hat sich spezialisiert auf die Bearbeitung von anspruchsvollen Dreh- und Frästeilen. Von der Konstruktion bis zur Fertigung liefert Hahn Fertigungstechnik komplett bearbeitete, einbaufertige Teile oder komplexe Baugruppen aus allen zerspanbaren Materialien. Die Reparatur von Bauteilen ist Bestandteil unseres Leistungsspektrums. Gegenseitige Synergien der Unternehmen Hahn Fertigungstechnik und Maschinenbau Hahn werden in der Konstruktion, der Aus- und Weiterbildung, der Logistik und weiteren Bereichen genutzt. Weitere Informationen unter www.hahn-fertigungstechnik.de

Kontakt
Hahn Fertigungstechnik GmbH
Norbert Hahn
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26871 Papenburg
+49 (0)4961 9707-0
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Wenn die Zeit scheinbar angehalten wird

Was bedeutet Hemmung der Verjährung?

Wenn die Zeit scheinbar angehalten wird

Nach der Hemmung läuft die Verjährungsfrist weiter, die Aufschubzeit wird angehängt (Bildquelle: pixabay)

Im Zusammenhang mit Fristen taucht auch immer wieder der Begriff der Verjährung auf. Doch eine Verjährung kann auch gehemmt werden. Für die mündliche Prüfung zum Betriebswirt/in (IHK) sollten deshalb auch diese Zusammenhänge bekannt sein. In seinem kostenlosen Schulungsvideo geht Deutschlands Schnell-Lernexperte Dr. Marius Ebert deshalb der Frage nach, was eine Hemmung der Verjährung eigentlich bedeutet.

Um die Prüfungsfrage „Was bedeutet Hemmung der Verjährung?“ zu beantworten, ist es hilfreich, etwas strategisch vorzugehen. Dabei hilft es zunächst einmal, sich den Begriff der Verjährung klarzumachen. Eine Verjährung bewegt sich im Rahmen der Zeit. „Hemmung“ bedeutet somit, dass die Verjährung angehalten wird. Damit ist bereits der Kern der Frage beantwortet.

Im Rahmen einer mündlichen Prüfung, die ja vom Dialog und dem Reden des Prüflings lebt, sollte nun aber noch ein wenig Fleisch an dieses einfache Antwortgerüst gehängt werden. Sofern der Prüfer nun nicht von sich aus weiterfragt, könnte man zum Beispiel die rhetorische Frage anhängen: „Was passiert denn, wenn der Grund für die Hemmung weggefallen ist?“ — Antwort: Dann läuft die Verjährung weiter.

Anhalten der Verjährung plus Verlängerung nach Wegfall des Hemmungsgrundes

Auch ein weiterer Aspekt sollte noch ausgeführt werden, nämlich der Blick auf die während der Hemmung verstrichene Zeit. Denn während die Verjährung gehemmt war, ist ja auch eine gewisse Zeitspanne vergangen. Was also bedeutet dies? — Es bedeutet ganz einfach, dass diese Zeitspanne hinten drangehängt. Anders ausgedrückt: Wenn die Verjährung gehemmt ist und dann weiterläuft, bedeutet, dass die Verjährung sich verlängert um den Zeitraum der Hemmung. Die Verjährung wurde zwar angehalten, aber in Wirklichkeit kann ja nicht die Zeit angehalten werden. Und um diese Zeitspanne verlängert sich die Verjährung. Ist der Grund für die Hemmung weggefallen, läuft die Verjährung weiter, und die Verjährung verlängert sich um diesen Zeitraum.

Das komplette, kostenlose Video “ Was bedeutet Hemmung der Verjährung?“ finden interessierte Leser auf der Video-Plattform YouTube. Weitere Hinweise zu diesem und vielen weiteren betriebswirtschaftlichen Themen finden sich ebenfalls auf der Webseite des Unternehmens ( http://mariusebertsblog.com/).

Dr. Marius Ebert ist Deutschlands Schnell-Lernexperte. Sein Schnell-Lernsystem für betriebswirtschaftliche Themen ermöglicht eine schnelle Vorbereitung auf IHK-Prüfungen, wie z.B. Betriebswirt/in IHK, Wirtschaftsfachwirt/in IHK, Technischer Fachwirt/in und diverse Mesterberufe, wie z.B. Industriemeister/in IHK.

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Damokles-Schwert Forderungsverjährung – und was Unternehmen dagegen tun sollten

Ein Anspruch soll durchsetzbar beleiben wenn der Gläubiger ein förmliches Verfahren mit dem Ziel der Durchsetzung seines Anspruchs eingeleitet hat.

Viele Unternehmen schieben einen Berg offener Forderungen vor sich her. Mangels personeller Ressourcen und Know-how wird die Bearbeitung im Unternehmen verschleppt; aus Angst vor den Kosten scheuen sich die Unternehmen, ihre offenen Forderungen professionellen Dienstleistern wie evocate Inkasso GmbH zu übergeben. Dadurch gerät auch der Entstehungszeitpunkt der Forderung aus dem Blickfeld. Nicht nur, dass der Umsatz im jeweiligen Jahr fehlt, es droht auch noch die Gefahr der Verjährung.

Zunächst einmal ist festzuhalten, dass Ihr Schuldner das Entgelt für die erbrachte Leistung nicht eine unbegrenzt lange Zeit zahlen muss. Die meisten Forderungen verjähren bereits nach drei Jahren, genauer gesagt nach drei Jahren beginnend mit Ende desjenigen Jahres, in dem die Forderung entstanden ist. Dann kann Ihr Schuldner Ihnen gemäß § 214 Abs. 1 BGB die Zahlung Ihrer Rechnung verweigern.

Es gibt jedoch Möglichkeiten, den Eintritt der Verjährung zu verhindern. Nachfolgend werden Ihnen hierzu einige Tipps an die Hand gegeben:

Beantragung eines gerichtlichen Mahnbescheids.

Die wohl effektivste Methode, eine drohende Verjährung zu verhindern, ist die Beantragung eines gerichtlichen Mahnbescheids. Dies bewirkt eine Hemmung der Verjährung, was bedeutet, dass die Laufzeit des gerichtlichen Mahnverfahrens bei der Berechnung der Verjährung nicht mitgezählt wird, also der Eintritt der Verjährung entsprechend hinausgeschoben wird. Praktisch heißt dass, das die Verjährungsproblematik keine Rolle mehr spielt. In diesem Zusammenhang ist auch mit einem alten Irrglauben aufzuräumen: Die Verjährung wird nicht erst mit Zustellung des Mahnbescheids gehemmt, also zu dem Zeitpunkt, an dem der Schuldner den Mahnbescheid nachweisbar erhalten hat, sondern schon mit dessen Beantragung, also dem Eingang des Mahnbescheidantrags beim zuständigen Mahngericht! Vorteil bei dieser Vorgehensweise ist, dass Sie nicht auf Handlungen des Schuldners angewiesen sind. Sie sollten jedoch in jedem Fall die Richtigkeit der Adresse vorher z.B. durch einen per Einwurfeinschreiben versandten Brief prüfen.

Ausdrückliches Anerkenntnis und Teilzahlungen.

Es ist auch sinnvoll, den Schuldner bei drohender Verjährung nochmals anzuschreiben und ihn aufzufordern, die offene Forderung schriftlich anzuerkennen. Dazu können Sie ihn im Rahmen des genannten Einwurfeinschreibens zur Adressprüfung auffordern. Geben die Schuldner ein solches Anerkenntnis ab, ist die Verjährung unterbrochen. Folge hiervon ist ein Neubeginn der Verjährung, also wiederum drei Jahre. Zu beachten ist hierbei jedoch, dass der Verjährungsbeginn bei Anerkenntnissen nicht am Schluss des jeweiligen Jahres erfolgt, sondern mit der Abgabe des Anerkenntnisses. Auch Teilzahlungen bedeuten übrigens ein Anerkenntnis der Forderung.

Verhandlungen mit dem Schuldner

Auch wer aus kosten- oder sonstigen Gründen keinen gerichtlichen Mahnbescheid beantragen will, kann versuchen, mit dem Schuldner in Verhandlungen zu treten. Während der Zeit von Verhandlungen ist die Verjährung ebenfalls gehemmt (vgl. oben), bis entweder Sie oder Ihr Schuldner die Fortsetzung der Verhandlung verweigern. Hierbei ist allerdings Vorsicht geboten. Es ist für Verhandlungen in diesem Sinne nicht ausreichend, wenn der Schuldner einfach angeschrieben wird, die Verhandlung quasi einseitig – nur von Ihrer Seite aus – geführt werden. Das Gesetz verlangt hier, dass der Schuldner sich tatsächlich auf eine inhaltliche Diskussion über die Forderung einlässt. Wenn der Schuldner gar nicht reagiert oder die Forderung pauschal bestreitet, liegt keine Verhandlung im Rechtssinne vor. Da im Einzelfall je nach Reaktion des Schuldners durchaus streitig sein kann, ob eine Verhandlung in diesem Sinne gegeben ist und Sie im Übrigen beweispflichtig – auch für die Dauer der Verhandlungszeit – sind, sollte im Zweifel auf einen gerichtlichen Mahnbescheid zurückgegriffen werden.

Grundsätzlich zu bedenken ist bei Anerkenntnis/ Verhandlungen mit dem Schuldner: Sie sind immer auf die Kooperation Ihres Schuldners angewiesen. Geht er nicht auf Ihre Forderungen ein, leistet also keine Teilzahlung, gibt kein Anerkenntnis ab und umgeht Verhandlungen, dann sollte noch genügend Zeit vorhanden sein, um einen Mahnbescheid beantragen zu können. Außerdem müssen Sie bedenken, dass der Schuldner verzogen sein könnte. Spätestens Anfang November sollten Sie daher Ihre von Verjährung bedrohten Forderungen angehen. Auch ein professioneller Dienstleister wie ein Inkassobüro braucht Zeit, um eventuell Adressermittlungen vorzunehmen.

Zum Abschluss sei noch die Anmerkung erlaubt, dass die Chancen auf eine erfolgreiche Realisierung sinken, je älter eine Forderung ist. Auch aus diesem Grund ist es ratsam, die Verjährungszeiten nicht auszuschöpfen.

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Kirschenweg 32
76756 Bellheim
Tel: 01803-441126
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zum evocate Pressebericht
Die evocate-Inkasso GmbH mit Sitz in Bellheim ist ein Forderungsmanagement-Dienstleister, der mithilfe modernster Software, fundiertem Know-How und effektiver Methoden Ihren Gewinn und Ihre Liquidität durch professionellen Forderungseinzug dauerhaft steigert.
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