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Sommerhitze: Was müssen Herzpatienten beachten? – Saisonale Verbraucherinformation der DKV

Medikamenteneinnahme und Flüssigkeitsmenge anpassen

Klettern die Temperaturen über 30 Grad, ist das besonders für Menschen mit Herz- oder Blutdruckproblemen eine Herausforderung. Was Betroffene tun können, um dennoch den Sommer zu genießen, weiß Dr. Wolfgang Reuter, Gesundheitsexperte der DKV Deutsche Krankenversicherung.

Der Körper als Temperaturregler

Die Körpertemperatur eines Menschen sollte ungefähr 37 Grad betragen. Überschreitet der Körper diesen Wert bei großer Hitze, gibt er die überschüssige Wärme über die Haut ab: Die Blutgefäße in Armen und Beinen erweitern sich, es fließt mehr Blut hindurch. Da die Extremitäten eine große Hautoberfläche haben, kann das Blut darüber die Wärme abgeben. Anschließend fließt das gekühlte Blut ins Körperzentrum zurück und kühlt von innen. Reicht das nicht aus, beginnt der Körper zu schwitzen – die dabei entstehende Verdunstungskälte kühlt den Körper zusätzlich.

Auswirkungen von Hitze auf das Herz

Wenn der Körper bei großer Hitze vermehrt Blut durch die Gefäße pumpt, muss das Herz mehr arbeiten. Ein gesundes Herz meistert diese Belastung problemlos, für ein geschwächtes oder krankes Herz ist das eine Herausforderung. Deshalb der Rat von Dr. Reuter an Ältere und Menschen mit Herzproblemen: „Direkte Sonneneinstrahlung und körperliche Anstrengungen meiden und auf sommerliche Kleidung achten.“ Kurze Ärmel und Hosen, leichte Stoffe und eine Kopfbedeckung ermöglichen es dem Körper, Wärme abzugeben und verhindern einen Hitzestau. Ebenso wichtig ist es, starke Temperaturwechsel zu vermeiden, beispielsweise beim Betreten eines klimatisierten Geschäfts. Bei dem plötzlichen Wechsel von hoher Außen- zu kühler Innentemperatur verengen sich die Gefäße. Dadurch kann das Blut nicht mehr so schnell fließen, der Blutdruck steigt und damit das Risiko für einen Herzinfarkt oder Schlaganfall. Der Tipp des DKV Experten: Den Einkauf in die kühleren Morgen- oder Abendstunden legen.

Medikamenteneinnahme mit dem Arzt besprechen

Patienten mit Bluthochdruck und solche mit einer Herzschwäche sollten im Sommer die Dosierung ihrer Medikamente mit dem behandelnden Arzt besprechen. Gegebenenfalls rät er ihnen, bestimmte Mittel bei großer Hitze zu reduzieren. Denn wassertreibende Medikamente, sogenannte Diuretika, die insbesondere Herzschwächepatienten zur Entwässerung einnehmen, können bei Hitze zu einem großen Flüssigkeitsverlust führen. Die Folge: „Das Blutvolumen in den Gefäßen nimmt ab. Dadurch sinkt der Blutdruck und es besteht die Gefahr, dass der Patient einen Kreislaufkollaps erleidet“, so Dr. Reuter.

Das A & O: die richtige Flüssigkeitsmenge

Schwitzt der Körper, verliert er bis zu zwei Liter Flüssigkeit pro Tag. Dazu kommt ein Verlust von Elektrolyten wie Natrium, Kalium und Magnesium. „Wer dann mehr trinkt, gleicht den Verlust wieder aus“, so Dr. Reuter. Allerdings ist gerade bei älteren Menschen das Durstempfinden weniger ausgeprägt. Daher sollten sie bei Hitze bewusst darauf achten, ausreichend zu trinken. Da Patienten mit einer Herzschwäche aber unter Umständen mehr als zwei Liter zu sich nehmen müssen, sollten sie die erforderliche Trinkmenge gemeinsam mit ihrem Arzt festlegen. Denn auch eine zu hohe Flüssigkeitszufuhr ist nicht gut – das kann zu einer übermäßigen Belastung des Herzens führen. Um die richtige Trinkmenge herauszufinden, empfehlen Ärzte Herzpatienten oft, sich täglich morgens und abends immer zum selben Zeitpunkt zu wiegen. So können sie selbst kontrollieren, ob sie ausreichend getrunken haben. Generell ist Wasser, eventuell mit Zitronenscheiben, eine ungesüßte Saftschorle oder abgekühlter Früchte- oder Kräutertee am besten geeignet. Auf alkoholische oder zuckerhaltige Getränke sollten – nicht nur – Herzpatienten bei großer Hitze verzichten.
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Herz Wohl – Helfen mit den Kräutern der Natur

Eine Empfehlung von Mutter Freihild von Arnheim

Die bunte und freundliche Jahreszeit hat begonnen. Jetzt möchte man am liebsten den ganzen Tag draußen verbringen, körperlich aktiv sein, den Duft der blühenden Blumen und Pflanzen einatmen und die warmen Temperaturen genießen. Doch gerade die etwas älteren Menschen machen besonders im Sommer häufig die Erfahrung, dass ihr Kreislauf nicht so richtig in Gang kommt. Sie fühlen sich schlapp. Ihr Herz scheint nicht mehr die gewünschte Kraft zu haben.

Dabei ist das Herz das wichtigste Organ des Körpers – streng genommen ist es ein Muskel. Man bezeichnet es auch als Motor, der das Blut durch die Adern sowie in die entlegensten Regionen des Körpers pumpt. So gelangen Sauerstoff und andere Nährstoffe, Hormone sowie Immunzellen dorthin, wo sie benötigt werden.

Ein kräftiges Herz und ein vitales Herz-Kreislauf-System sind die Grundlage, um beschwingt und leichter durchs Leben zu kommen, die Tage mit der Familie voller Tatendrang zu gestalten und mehr Kraft und Stärke im Alltag zu haben.

Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems hingegen können sogar lebensgefährlich werden!

Mutter Freihild von Arnheim ist es deshalb eine Herzens-Angelegenheit, in Ihrem aktuellen KRÄUTER-BRIEF darauf hinzuweisen, wie unverzichtbar es ist, sich um den wohl wichtigsten Muskel in unserem Körper zu kümmern. Der Versorgung des Herzens mit den richtigen Nähr- und Vitalstoffen misst sie dabei eine sehr große Bedeutung zu.

Ungesättigte Omega-3-Fettsäuren wirken positiv auf die Gesundheit des Herzens, des Kreislaufs und der Gefäße. Sie können vom Körper nicht selbst hergestellt werden. Auch unsere tägliche Nahrung enthält leider nicht immer genug von den für das Herz so wichtigen Omega-3-Fettsäuren. Eine tägliche Einnahme ist deshalb empfehlenswert. Gemeinsam mit Wissenschaftlern hat Mutter Freihild von Arnheim aus diesem Grund das rundum neue und rein natürliche Nahrungsergänzungsmittel Herz Wohl entwickelt, das die Omega-3-Fettsäuren in einer kleinen Kapsel – einfach zu schlucken – vereint.

Ihre Empfehlung: „Es ist nie zu spät, sich um sein Herz zu kümmern. Stärken Sie sich und Ihr Herz auf einfache Weise. Mit Herz Wohl schenken Sie Ihrem Herzen und dem Kreislauf genau das, was sie brauchen.“

Ausführlich informiert Mutter Freihild von Arnheim in ihrem aktuellen KRÄUTER BRIEF über das natürliche Nahrungsergänzungsmittel Herz Wohl und seine rein natürlichen Inhaltsstoffe. Betroffene und Interessierte können den kostenlosen KRÄUTER BRIEF sowie das Nahrungsergänzungsmittel Herz Wohl per Brief oder telefonisch (0800 – 100 413 001 / gebührenfrei) bestellen. Ein Bezug im Abonnement wird nicht angeboten.

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Mutter Freihild von Arnheim ist „Helferin mit den Kräutern der Natur“. Schon bei der Neuanlage ihres Heilkräutergartens auf dem Klostergelände im Frühjahr 2017 betrug die Zahl der verschiedenen Heilpflanzen und Sträucher über 225. Die Besonderheit ihres Kräutergartens, den sie mit ihren Schwestern pflegt und erntet, ist die Anordnung der Heilpflanzen nach Anwendungsgebieten. Den Mensch und seine schnelle Genesung stellt Mutter Freihild von Arnheim bei all ihrem Tun stets in den Vordergrund. Sie kombiniert jahrhundertealtes Kräuterwissen mit den neuesten naturmedizinischen Erkenntnissen. Durch ihre enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit Wissenschaftlern aus Forschungsinstituten und medizinischen Einrichtungen gelingt Mutter Freihild von Arnheim die perfekte Verbindung von Fortschritt und ihrem Wissen aus den wertvollen Überlieferungen ihrer Schwestern.

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Herzerkrankungen haben viele Ursachen

Bioresonanz-Redaktion erläutert die Zusammenhänge

Lindenberg, 08. Mai 2019. Sie ist immer noch eine der häufigsten Todesursachen in Deutschland, die Erkrankung von Herz und Kreislauf. Während allgemein die Ernährung und das Übergewicht dafür verantwortlich gemacht werden, haben Wissenschaftler neue Zusammenhänge entdeckt. Die Bioresonanz-Redaktion zeigt Lösungswege daraus auf.

Neuere Erkenntnisse zu Herzerkrankungen

Das Institut für Ernährungsforschung Potsdam-Rehbrücke hat einen Botenstoff entdeckt, der bei Herzerkrankungen eine wichtige Rolle spielt. Der Botenstoff Chemerin, ein Signalprotein, hat eine wichtige Aufgabe im Alarmsystem des Körpers. Unter anderem lockt es Immunzellen zu verletztem Gewebe und löst Entzündungen aus, um Infekte abzuwehren. Komme dieses System aus dem Gleichgewicht, würden Erkrankungen der Gefäße, wie Arteriosklerose, Herzinfarkt und Schlaganfall drohen (Deutsches Institut für Ernährungsforschung Potsdam-Rehbrücke, Informationsdienst Wissenschaft (idw)).

Doch damit nicht genug. Wissenschaftler der Ludwig-Maximilians-Universität München haben festgestellt, dass bestimmte Zytokine, wichtige Eiweiße des Immunsystems, dazu beitragen, dass Entzündungen am Herzen chronisch werden und zum Herzinfarkt führen können, berichtet die Bioresonanz-Redaktion im Beitrag: Bei Herzerkrankungen die Proteine des Immunsystems beachten.

Schlussfolgerung aus ganzheitlicher Sicht und Bioresonanz

Diese beiden Beispiele zeigen, dass es viele Gründe für Herzerkrankungen gibt. Die Testprotokolle der Bioresonanz nach Paul Schmidt listen für Herzerkrankungen über 60 Ursachenzusammenhänge auf. Daraus folgt der dringende Rat, Herzerkrankungen nach der klinischen Erstversorgung stets ganzheitlich anzugehen.

Wichtiger Hinweis: Die Bioresonanz gehört in den Bereich der Erfahrungsmedizin. Die klassische Schulmedizin hat die Wirkung bioenergetischer Schwingungen weder akzeptiert noch anerkannt. Die dargestellten Zusammenhänge gehen deshalb teilweise weit über den aktuellen Stand der Wissenschaft hinaus.

Die Redaktion von www.bioresonanz-zukunft.de veröffentlicht regelmäßig aktuelle Informationen über die Bioresonanz. Von den Hintergründen bis hin zu den Anwendungsmöglichkeiten, mit zahlreichen Erfahrungsberichten direkt aus den anwendenden Praxen. Aber auch zu den Fortschritten in der Wissenschaft.

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Essen/Trinken

Bärlauch: Schmackhafter Frühlingsbote mit einer Extraportion Gesundheit

Bis Mitte Mai ist Bärlauch-Zeit: Der feinere Bruder des Knoblauchs ist gut fürs Herz und passt wunderbar zu Spargel. Über weitere gesundheitliche Effekte, Sammeltipps und leckere Rezepte.

Heidelberg, 15. April 2019: Kaum ist der Frühling da, ist er auch schon wieder vorbei – zumindest fühlt es sich für Stadtmenschen so an: Die Spargelsaison ist viel zu kurz, die Kirschblüte dauert nur wenige Tage lang – und kaum streckt Bärlauch seine Blätter aus dem Waldboden, tickt bei der aromatischen Heilpflanze schon die Uhr. Bärlauch hat nur wenige Wochen Saison, und brechen seine Blütenknospen im Mai auf, nimmt seine Qualität mit jedem weiteren Tag auf dem Kalender ab. Wir müssen uns also sputen, wenn wir die Vorzüge des feineren Bruders des Knoblauchs genießen möchten.

Wenn es im Wald unzweifelhaft nach Knoblauch duftet, ist Bärlauch-Zeit. Oft stehen die grünen Blätter dicht an dicht in Gruppen zusammen und lassen sich von der Frühlingssonne bescheinen. Im Frühling sind die Rotbuchen über ihnen noch kahl – die Chance für den Bärlauch am Boden, den kurzzeitigen Platz an der Sonne auszunutzen. Zwischen März und Mai ist die Zeit, den Bärlauch zu pflücken, dann endet die Saison mit den weißen Blütensternen, so das Naturheilkunde-Portal www.phytodoc.de. Wärme mag der Bärlauch nicht so sehr – er braucht Frost, um überhaupt zu keimen, und wird ihm zu warm, verändern sich die typischen schwefelhaltigen Inhaltsstoffe wie das Allicin, er schmeckt dann nicht mehr. Giftig ist Bärlauch nicht – alle Teile der Pflanze sind essbar.

Der Knoblauch für die Oper

Doch wenn die Bedingungen im Frühlingswald stimmen, wirkt Bärlauch feiner als Knoblauch, und wer den alternativen „Waldknoblauch“ genießt, kann danach ohne schlechtes Gewissen in die Oper. Das liegt an der deutlich geringeren Konzentration der Inhaltsstoffe. Die Volksmedizin setzt Bärlauch gerne bei Magen-Darmstörungen ein, zur Entgiftung und zur Darmsanierung. Er regt den Appetit an und hilft gegen Blähungen, da er gasbildende Bakterien im Darm unschädlich macht.

Senkt Bärlauch den Blutdruck und den Cholesterinspiegel?

Für einen echten gesundheitlichen Effekt auf Herz, Kreislauf und Gefäße sind die Mengen an Inhaltsstoffen tatsächlich zu gering. Wer altersbedingten Gefäßveränderungen mit Bärlauch-Speisen vorbeugen möchte, müsste unrealistischerweise vier Wochen lang täglich 80 bis 100 Gramm Bärlauch-Pesto verzehren, rechnete der verstorbene „Phytopapst“ Professor Dr. Heinz Schilcher einst vor. Alternativ können aber höher dosierte Bärlauch-Produkte als Nahrungsergänzungsmittel eingenommen werden. Oder man weicht auf die wirksameren Knoblauchpräparate aus.

Stinkt nicht und ist nicht giftig

Bärlauch ist nicht giftig. Aber seine gefährlichen Doppelgänger Maiglöckchen, Herbstzeitlose und Aronstab leider schon. Sie wachsen am selben Standort, ihre Blätter sehen ähnlich aus. Darum: Nicht nur der Nase trauen, auch die Augen auf! Die vielen Blätter des Bärlauchs (Allium ursinum) wachsen jeweils an langen dünnen Stielen. Das unterscheidet sie von den Blättern der sehr giftigen Herbstzeitlose, die direkt im Boden stecken. Beim ebenfalls giftigen Maiglöckchen wachsen meist zwei Blätter V-förmig empor – „V“ wie verboten! Vom Aronstab unterscheiden sich die Blätter deutlicher, sie sind pfeilförmig oder umgekehrt herzförmig. Am besten aber, man pflanzt Bärlauch im eigenen Garten an einer feuchten, schattigen Ecke an, die im Frühling schön sonnig ist.

Gut im Fett

Bärlauch gibt sein Aroma besonders intensiv an Olivenöl und Butter ab – in Pesto oder Butter ist Bärlauch also bestens aufgehoben. Der Waldknoblauch passt so gut zu Nudeln, Kartoffeln oder Quark. Aber frisch muss er sein! Dann peppt er Salat, Soßen und Dips auf. Kochen schadet dem Aroma, der Bärlauch verliert dann an Geschmack. Man kann ihn gut einfrieren, aber nicht trocknen.

Knoblauchbutter und Spargel mit Pesto

Möchten Sie Bärlauch das ganze Jahr über genießen, können Sie Ihre eigene Kräuterbutter herstellen: 100 Gramm kleingeschnittene Bärlauchblätter können Sie mit 250 Gramm Butter vermengen; die Kräuterbutter hält bis zu einem Jahr im Gefrierschrank. Bärlauch-Pesto ist nur leicht aufwändiger herzustellen: Für vier Portionen pürieren Sie Bärlauch und Petersilie (je 75 Gramm) mit Pinienkernen und Mandeln (je 40 Gramm) und verrühren alles mit 65 Gramm geriebenem Parmesankäse in 150 ml Olivenöl. Rösten Sie zuvor die Pinienkerne fünf Minuten lang ohne Fett bei 180 Grad im Backofen. Und schmecken Sie das Pesto mit Salz und Pfeffer ab. „Das Pesto geben Sie über heißen Spargel“, rät Phytodoc-Koch Christian Beimel. „Und keine Sorge, anders als beim Knoblauch riechen Sie nach dem Essen nicht nach Bärlauch.“

Weißer Spargel mit Bärlauch-Pesto: Unser Rezept für die Oster-Festtage auf www.phytodoc.de.

Das Internetportal bietet gesundheitsbewussten Verbrauchern wissenschaftlich gesicherte und umfassende Informationen rund um die Thematik Gesundheit, Prävention, Naturheilkunde und Heilpflanzen. Die Themenbereiche richten sich an Patienten, Mediziner und Heilpraktiker. Die PhytoDoc-Informationen sollen den Verbraucher bei seinen Entscheidungen unterstützen, alternative Therapien und Präparate zu wählen, Krankheitssymptome ganzheitlich behandeln zu lassen und bewusst auf Gesundheitsvorsorge zu setzen. Infos: http://www.phytodoc.de

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Pressemitteilungen

EKG – Was ist das eigentlich? – Verbraucherfrage der Woche der DKV

Gut beraten von den Experten der ERGO Group

Olivia K. aus Göttingen:
Mein Arzt hat mir ein Belastungs-EKG empfohlen. Was ist das genau? Und was unterscheidet ein Belastungs-EKG von den anderen Arten der Untersuchung?

Dr. Wolfgang Reuter, Gesundheitsexperte bei der DKV Deutsche Krankenversicherung:
Eine Elektrokardiographie, kurz EKG, ist eine einfache und schmerzfreie Methode, das Herz zu untersuchen. Dabei messen am Körper angebrachte Elektroden die elektrische Aktivität des Organs. Mit dem Sinusknoten hat das Herz einen eigenen Schrittmacher, der mit elektrischen Impulsen dafür sorgt, dass sich der Herzmuskel zusammenzieht. Die Geräte nehmen Stärke und Richtung des elektrischen Stroms während der Bewegung des Herzmuskels auf. So zeichnen sie die verschiedenen Phasen des Herzzyklus – Füllung, Anspannung und Austreibung – auf. Die grafische Darstellung der Ergebnisse bezeichnen Experten als Elektrokardiogramm, kurz ebenfalls EKG. Die charakteristischen Kurvenverläufe lassen Rückschlüsse auf Herzkrankheiten wie Herzinfarkt oder Rhythmusstörungen zu. Das Ruhe-EKG, bei dem der Patient entspannt liegt, führt der Arzt meist bei Verdacht auf Herzerkrankungen als Routineuntersuchung durch – oder um Therapie und Verlauf von Herzkrankheiten zu kontrollieren. Bei einem Belastungs-EKG zeichnen Ärzte den Herzschlag bei körperlicher Belastung, beispielsweise auf einem Laufband, auf. Die Untersuchung dauert etwa 15 Minuten und überprüft die allgemeine Leistungsfähigkeit oder zeigt Herzrhythmusstörungen auf, die nur bei Belastung auftreten. Auch für die Kontrolle nach einem Herzinfarkt beziehungsweise nach einer Bypass-Operation oder für die Beurteilung einer behandelten Rhythmusstörung eignet sich ein Belastungs-EKG. Ein Langzeit-EKG trägt ein Patient meist 24 Stunden oder noch länger bei sich. Der Arzt kann damit nur zeitweise auftretende Rhythmusstörungen tagsüber oder in der Nacht erfassen. Auch zur Kontrolle eines Herzschrittmachers ist das Langzeit-EKG geeignet.
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Aktuelle Nachrichten Bücher/Zeitschriften Essen/Trinken Gesundheit/Medizin Rat und Hilfe

Grünes Blattgemüse für kognitive Fähigkeiten

Frisches Gemüse und Obst sind wichtig aufgrund ihres hohen Gehaltes an Vitamin C, welches die Aufnahme von Eisen begünstigt. Sie verfügen auch über eine große Menge sekundärer Pflanzenstoffe, die das Blut reinigen. Hinzu kommen zahlreiche Spurenelemente und Mineralien wie Kalium, Kalzium, Magnesium, Natrium, Phosphor, Mangan und Zink.

 

Grünes Blattgemüse enthält auch Vitamine der B-Gruppe und Carotinoide, die Vorstufe von Vitamin A. Es stärkt das Herz und schützt vor Arteriosklerose (Vitamin B, Folsäure). Die wirksamen Pflanzenschutzstoffe beugen außerdem Gefäßerkrankungen vor.

Es gibt Forschungen der Bostoner Rush University in Kalifornien von 2015: Diese stellten fest, dass grünes Blattgemüse das Nachlassen kognitiver Fähigkeiten im Alter erkennbar reduzieren können.

Die Forscher führen dies auf das enthaltene Vitamin K zurück. Ebenso sind auch Lutein und Betacarotin an diesen Vorgängen beteiligt.

 

Buchdaten:

Die grüne Low Carb Küche

54 kohlenhydratarme Rezepte

Autorin: Jutta Schütz

Paperback

ISBN-13: 9783752831214

Verlag: Books on Demand

Erscheinungsdatum: 13.07.2018

Sprache: Deutsch

erhältlich als:

BUCH 3,99 €  E-BOOK 2,99 €

https://www.bod.de/buchshop/die-gruene-low-carb-kueche-jutta-schuetz-9783752831214

 

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Jutta Schütz schreibt Bücher, die anspornen, motivieren und spezielles Insiderwissen liefern. Sie hat bis heute viele Bücher geschrieben und an vielen anderen Büchern mitgewirkt. Zudem hilft sie als Mentorin und Coach vielen Neuautoren bei der Veröffentlichung ihrer Bücher. Als Journalistin schreibt Schütz für viele Verlage und Zeitungen. Ihre Themen sind: Gesundheit, Psychologie, Kunst, Literatur, Musik, Film, Bühne, Entertainment. Weitere Informationen zur Autorin und ihren Büchern findet man in den Verlagen, auf ihrer Webseite – sowie im Kultur-Netzwerk.

 

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Pressemitteilungen

Der dritte Teil der skandinavischen Bestseller-Trilogie

Das letzte Puzzleteilchen

Der dritte Teil der skandinavischen Bestseller-Trilogie

Cover

Mit der Frage, wer oder was durch das Symbol des Grals bezeichnet wird, haben sich schon viele Menschen beschäftigt. Der Mystiker und Visionär Lars Muhl verfolgt in diesem Buch die Spur ins eigene Herz. Mit seiner poetischen Erzählung baut er Brücken, um grundsätzliche Fragen zur Spiritualität in der Gegenwart zu stellen.
Wer bereit ist, in die Tiefen des eigenen Bewusstseins einzutauchen und dem Geheimnis des Lebens auf den Grund zu gehen, findet in diesem letzten Teil der Trilogie erneut Tore, um die eigene Wahrnehmung zu schulen und empfänglich zu werden für die Geheimnisse, die in ihm selbst ruhen. Das Buch handelt vom Sinn des Lebens und seiner Erfüllung. Und es ist gleichzeitig eine Einladung, seiner Intuition zu vertrauen und das letzte Puzzleteilchen auf dem Weg in die Balance selbstbestimmt zu finden.

Über den Autor
geb. 1950 in Dänemark, war erfolgreicher Musiker und Liedermacher. Heute hält der Visionär und Mystiker Vorträge in der ganzen Welt, bietet Workshops an und leitet mit seiner Frau, der Klangtherapeutin und Autorin Githa Ben-David, ein Institut für Energie und Bewusstsein.

Lars Muhl
Der Gral
350 Seiten, 19,95 €
Erscheinungstermin: September 2018
ISBN: 978-3-95883-282-4

„Meisterschaft im Leben zu erlangen“ ist der Fokus, der uns bei der Auswahl der Themen leitet. „Meisterschaft“ ist dabei kein fernes Ziel, sondern beschreibt den Grad unserer Offenheit gegenüber dem Leben in seiner grandiosen Vielfalt, aber auch gegenüber seinen Schwierigkeiten und Widersprüchen als den eigentlichen Wachstumshilfen. Auf ganz persönlichen Entwicklungswegen nähert sich jeder Mensch seinen Stärken und Talenten, seiner Kraft und Bewusstheit sowie seinem Glück – seiner Essenz. Mit unseren Veröffentlichungen möchten wir hierbei unterstützend und inspirierend begleiten und Ihnen weiterführende Perspektiven vermitteln.

* Die Kamphausen Media mit den Verlagen J.Kamphausen, Aurum, Theseus, Lüchow, LebensBaum und der Tao Cinemathek sowie den Selfpublishing Portalen tao.de und Meine Geschichte wurde 1983 in Bielefeld gegründet. Das Lieferprogramm umfasst mehr als 1.000 Titel aus den Themenbereichen ganzheitliche Gesundheit, Persönlichkeitsentwicklung und Wirtschaft. Einzelne Titel erreichen Auflagen in Millionenhöhe.

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Buch-Neurescheinung – Rolf Börlin: „Die Freiheit kommt vom Herzen. Die Entwicklung der Verwicklung“. tredition Juli 2018

Buch-Neurescheinung - Rolf Börlin: "Die Freiheit kommt vom Herzen. Die Entwicklung der Verwicklung". tredition Juli 2018

Buch-Neuerscheinung

Wir brauchen in der deutschen Sprache das Wort „Entwicklung“, um einen evolutionären Fortgang, einen Fortschritt, ein Reifen, ein Wachstum zu bezeichnen. „Entwicklung“ bedeutet vom Wortsinn her, etwas lösen, auseinanderrollen, entfalten, eben ent-wickeln, was ver-wickelt ist. Das Wort „Evolution“ enthält den gleichen Sinn: Es kommt aus dem lateinischen „evolvere“, was auch soviel bedeutet wie auseinanderrollen, entfalten, entwickeln.

Wenn Börlin seinem neusten Buch den Untertitel: „Die Entwicklung der Verwicklung“ gibt, so benutzt er das Wort in diesem tieferen Sinn. Wir Menschen müssen uns nicht neu erfinden, wenn wir glücklich, frei, echt und erfüllt sein wollen, sondern einfach nur unsere geistige Ver-wicklung wieder ent-wickeln, wieder unser wahres, inneres Wesen finden, das wir mit einem Schleier von vielen eigenwilligen Gedanken, Vorstellungen und Meinungen zugedeckt haben.

Wie lüften wir den Schleier der Täuschung? Wie lösen wir unsere geistige Gefangenschaft, unsere Verstrickung in Gedanken- und Gefühlskomplexe wieder auf? Die Antwort gibt uns der Titel seines Buches: „Die Freiheit kommt vom Herzen“.

Das Buch weist uns nach innen und zeigt, wie wir Halt und Orientierung im Herzen finden. Dort haben wir einen Zugang zum ewigen Bewusstsein, das über allen unseren Vorstellungen und Meinungen steht. Ehrlichkeit und Demut bringen die Herzensquelle ins Fließen – und das ist das schlichte Geheimnis für unser Glück. Diese Lebensquelle weist uns den Weg zurück in die Leichtigkeit und Freiheit unseres wahren Seins.

Wer dieses wertvolle Buch, das aus dem Herzen kommt, nicht nur einfach konsumiert, um es dann mit dem Verstand einzuordnen, sondern auf sich wirken lässt und Erkenntnisse, die kommen, verinnerlicht, für den ist dieses Buch ein helfender Wegweiser für den inneren Weg, der uns aus der Verwicklung hinausführt und die Türen für ein erfülltes, selbst bestimmtes Leben öffnet.

Das Buch ist Im Juli 2018 beim Verlag tredition eschienen und sowohl als Taschenbuch, als gebundene Ausgabe und als eBook im Buchhandel erhältlich.
Alle weiteren Informationen zum Buch „Die Freiheit kommt vom Herzen“ gibt es
im Shop vom Verlag tredition (hier klicken)

Weitere Bücher von Rolf Börlin:
Schluss mit dem bösen Gott. Aus der Enge in die Freiheit. 2017. Mehr.
Das vegane Suppenkochbuch. Suppen neu entdecken. 2018.

Rolf Börlin ist in der Schweiz aufgewachsen. Studium der Germanistik, Geschichte und Philosophie. Seit bald 30 Jahren lebt er mit Frau und Tochter in Deutschland. Was den Autor geprägt hat, ist die tiefe Erfahrung,dass wir Menschen in unserem Herzen vom göttlichen Bewusstsein Hilfe bekommen, wenn uns das ein Anliegen ist. Diese Erfahrung ist die Wurzel für seine Bücher.

Kontakt
Autor
Rolf Börlin
Am Schläglein 15
97828 Marktheidenfeld
093914768
info@fit-ja.de
http://www.fit-ja.de

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Die grüne LOW CARB Küche

Die Farbe GRÜN steht nicht umsonst für LEBEN und VITALITÄT, auch grüne Speisen regenerieren und halten uns gesund. Zum Beispiel kräftigt grünes Blattgemüse das Immunsystem. Bioaktive Substanzen zerstören Viren und Bakterien und hemmen entzündliche Prozesse.

 

Lange Zeit wurden bioaktive Substanzen unterschätzt, denn sie haben zahlreiche Vorteile für den Körper und sie beugen oxidativem Stress vor.

Die Bitterstoffe schmecken leicht salzig, haben aber Turbowirkung auf unsere Gesundheit. Sie hemmen Entzündungen, regen die Verdauung an, sind harntreibend (entwässern) und sie wirken wie ein Langzeit-Zellschutz.

Frisches Gemüse und Obst sind wichtig aufgrund ihres hohen Gehaltes an Vitamin C, welches die Aufnahme von Eisen begünstigt. Sie verfügen auch über eine große Menge sekundärer Pflanzenstoffe, die das Blut reinigen. Hinzu kommen zahlreiche Spurenelemente und Mineralien wie Kalium, Kalzium, Magnesium, Natrium, Phosphor, Mangan und Zink.

Grünes Blattgemüse enthält auch Vitamine der B-Gruppe und Carotinoide, die Vorstufe von Vitamin A. Es stärkt das Herz und schützt vor Arteriosklerose (Vitamin B, Folsäure). Die wirksamen Pflanzenschutzstoffe beugen außerdem Gefäßerkrankungen vor.

Es gibt Forschungen der Bostoner Rush University in Kalifornien von 2015: Diese stellten fest, dass grünes Blattgemüse das Nachlassen kognitiver Fähigkeiten im Alter erkennbar reduzieren können.

Die Forscher führen dies auf das enthaltene Vitamin K zurück. Ebenso sind auch Lutein und Betacarotin an diesen Vorgängen beteiligt.

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Die grüne LOW CARB Küche – 54 kohlenhydratarme Rezepte

Autorin: Jutta Schütz

Verlag: Books on Demand

ISBN-13: 9783752831214 – EUR 3,99

Erscheinungsdatum: 13.07.2018

Sprache: Deutsch

Auch als E-Book erhältlich

 

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In der Anatomie werden Ideen zum Leben erweckt

Workshop-Reihe Einschnitte – Einblicke mit dem Thema „Herz, Lunge, Thorax“

In der Anatomie werden Ideen zum Leben erweckt

Der Workshop „Einschnitte – Einblicke“ im Institut für Klinische Anatomie und Zellanalytik (Bildquelle: M. Latz/BioRegio STERN Management GmbH)

(Stuttgart/Tübingen) – Die Workshop-Reihe „Einschnitte – Einblicke, Medizintechniker und Ärzte im Dialog“ wurde im Juni 2018 mit dem Thema „Herz, Lunge, Thorax“ fortgesetzt. Die BioRegio STERN Management GmbH organisiert diese außergewöhnliche Veranstaltungs-Serie gemeinsam mit dem Interuniversitären Zentrum für Medizinische Technologien Stuttgart – Tübingen (IZST) und dem Verein zur Förderung der Biotechnologie und Medizintechnik e. V. Auch bei der vierten Ausgabe der Veranstaltung diskutierten ärztliche Direktoren und leitende Oberärzte mit Medizintechnikern direkt an OP-Tischen in der Anatomie, welche Innovationen gewünscht und gebraucht werden.

Die Ärzte der Uniklinik Tübingen nennen die Veranstaltungsreihe bereits „Wünsch Dir was“, weil sie ihnen die Möglichkeit gibt, Medizintechnikern gegenüber ihre Wünsche für neue oder verbesserte Instrumente und Geräte ungefiltert durch Einkaufs- und Marketingabteilungen zu formulieren. Beim vierten Workshop der Reihe stand das Thema „Herz, Lunge, Thorax“ im Mittelpunkt. Parallel zu den Live-OP-Übertragungen und den praktischen Übungen im OP des Instituts für Klinische Anatomie und Zellanalytik, diskutierten die ärztlichen Direktoren sowie leitenden Oberärzte des Universitätsklinikums Tübingen PD Dr. Helene Häberle, Leitende Oberärztin Intensivstation, Prof. Dr. Alfred Königsrainer, Ärztlicher Direktor Allgemeine, Viszeral- und Transplantationschirurgie, Prof. Dr. Christian Schlensak, Ärztlicher Direktor Thorax-, Herz- und Gefäßchirurgie und Prof. Dr. Roland Syha, Bereichsleiter Interventionelle Radiologie über die potenziellen Innovationen. Prof. Dr. Peter P. Pott, Leiter des Instituts für Medizingerätetechnik der Universität Stuttgart, erklärte in dieser Runde das technisch Machbare. Prof. Dr. Arnulf Stenzl, Ärztlicher Direktor der Universitätsklinik fur Urologie sowie Leiter des Interuniversitären Zentrums für Medizinische Technologien Stuttgart – Tübingen (IZST) moderierte gemeinsam mit dem Gastgeber Prof. Dr. Bernhard Hirt, Ärztlicher Direktor des Instituts für Klinische Anatomie und Zellanalytik den Workshop. Rund 40 Vertreter von Medizintechnik-Unternehmen waren der Einladung gefolgt und erlebten spannende Einschnitte und Einblicke.

Bei einer Kunstherz-Implantation sowie einer minimal-invasiven Lungen- und einer Speiseröhren-Operation am anatomischen Präparat wurde sozusagen der Finger direkt in die Wunde gelegt: Während der Arzt einen Tubus in die Trachea, die Luftröhre, schiebt, erklärte er den Medizintechnikern – und per Live-Stream zugeschalteten Medizinstudenten -, warum ein zweiter Arbeitskanal sinnvoll wäre: „Häufig muss ein weiteres Gerät, beispielsweise eine Zange, eingeführt werden. Außerdem kann es zu Blutungen kommen, die den einen Kanal verstopfen.“ Bei der anschließenden Demonstration einer minimalinvasiven Lobektomie, der Entfernung eines Organlappens, erläuterte das OP-Team die Notwendigkeit einer zweiten Kamera, um das Geschehen im Inneren des Thorax aus einer zusätzlichen Perspektive überwachen zu können. Ein Stapler zur Anbringung von Klammern, der um 90 Grad abgewinkelt werden kann, kam ebenso auf die Wunschliste wie eine Reinigungsfunktion für die Kameralinse. In der Diskussion der Ärzte mit Prof. Pott wurde jedoch schnell klar, dass vieles von dem, was technisch machbar ist, im OP-Alltag gar nicht praktikabel ist: „Zusätzliche Funktionen benötigen Kabel und Schalter. Gleichzeitig sollen die Geräte aber immer kleiner und handlicher werden.“ Auch die Physik setze der Miniaturisierung ihre Grenzen: „Eine Kameralinse kann nur bis zu einem bestimmten Maß verkleinert werden, dann überträgt sie nichts mehr“, erläuterte Prof. Pott.

Bei der anschließenden Kunstherz-Transplantation wurde erneut deutlich, dass die Ärzte großen Wert auf kleine und wendige Geräte legen, um den Brustkorb so wenig wie möglich zu öffnen, da dies für die Patienten häufig mit großen Beschwerden verbunden ist. Um das 200 Gramm leichte Kunstherz einzusetzen, sind nur zwei Einschnitte notwendig; leider bleibt eine der Öffnungen dauerhaft unverschlossen, da die Kabel zur Steuerung und Stromversorgung über einen Akku nach außen gelegt werden müssen. Prof. Pott: „Natürlich gibt es, beispielsweise bei Hörgeräten, bereits die Möglichkeit einer kabellosen Energieversorgung. Wenn diese ausfällt, hört der Patient nichts mehr. Wenn sie aber beim Herzen ausfällt, lebt er nicht mehr.“

Es gibt also reichlich Innovationsbedarf und damit Gesprächsstoff zwischen den Entwicklern und den Anwendern. Ein Bedarf, der sich sicherlich auch in der nächsten Ausgabe im Februar 2019 mit dem Thema „Extremitäten, Bewegungsapparat“ nicht erschöpfen wird. „Soweit wir wissen, gibt es weltweit keine vergleichbare Veranstaltung“, erklärte Mitveranstalter und Geschäftsführer der BioRegio STERN Management GmbH Dr. Klaus Eichenberg. „Ärzte fordern neue Verfahren und Instrumente ein. Ich bin mir sicher, dass die hiesige Medizintechnikbranche die Herausforderung annimmt und einige der Ideen, die hier erstmals formuliert wurden, zum Leben erwecken wird.“

Save-the-Date! Die nächsten Workshop-Termine:
6.2.2019 „Extremitäten, Bewegungsapparat“
3.7.2019 „Intelligente Dauerimplantate“

Über die BioRegio STERN Management GmbH:
Die BioRegio STERN Management GmbH ist Wirtschaftsentwickler für die Life-Sciences-Branche. Sie fördert im öffentlichen Auftrag Innovationen und Start-ups und trägt so zur Stärkung des Standorts bei. In den Regionen Stuttgart und Neckar-Alb mit den Städten Tübingen und Reutlingen ist sie die zentrale Anlaufstelle für Gründer und Unternehmer.
Die BioRegion STERN zählt zu den großen und erfolgreichen BioRegionen in Deutschland. Alleinstellungsmerkmale sind die bundesweit einzigartige Mischung aus Biotechnologie- und Medizintechnikunternehmen sowie die regionalen Cluster der Automatisierungstechnik, des Maschinen- und Anlagenbaus.

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