Tag Archives: Herz-Kreislauf-Erkrankungen

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Maisense Herz-Kreislauf-Monitor für Endkunden erhält CE-Zertifikat

Das erste Endkundengerät für Herzkreislauf-Überwachung mit KI-basiertem Schlaganfallpräventions-System erkennt frühzeitige Warnsignale für Schlaganfallrisiko

Hsinchu, Taiwan, 15. März 2019 – Maisense, ein innovatives Startup, widmet sich der Schlaganfallprävention. Das Unternehmen hatte bereits 2015 die CE-Zertifizierung für die Blutdruck-Messfunktion seiner mittlerweile mehrfach ausgezeichneten Freescan-Lösung erhalten und gibt heute bekannt, dass nun auch die EKG-Funktion zur Erkennung von Vorhofflimmern und Arrhythmie (Tachykardie und Bradykardie) die Kennzeichnung erhielt. Damit ist das Maisense Freescan der erste CE-zertifizierte Herz-Kreislauf-Monitor, der ohne Manschette den Blutdruck messen und gleichzeitig ein EKG aufzeichnen kann. Das Gerät stellt zudem eine besonders einfache und bequeme Anwendung für Endkunden sicher und liefert dabei Messdaten auf medizinischem Niveau.

Im Jahr 2015 brachte Maisense mit Freescan den weltweit ersten kompakten, manschettenlosen Blutdruckmonitor mit CE-Kennzeichnung der Klasse II auf den Markt. Freescan wurde weltweit bereits mehrfach ausgezeichnet: es erreichte den zweiten Platz unter den Top 10 Innovative Health Products auf der Arab Health 2016 in Dubai und war 2018 unter den Top 10 beim MEDICA-App-Wettbewerb in Deutschland. Maisense erhielt 2017 zudem den „Coolest Innovative Startups Award“ des taiwanesischen Ministeriums für Wissenschaft und Technologie.

„Für uns ist diese weitere CE-Kennzeichnung für Freescan, die nun auch die Funktion EKG-Vorhofflimmern-Erkennung (AFib) abdeckt, ein wichtiger Schritt. Viele gesundheitsbewusste Anwender in Europa sowie anderen Ländern, legen großen Wert auf Zertifizierungen von unabhängigen Institutionen. Sie geben Verbrauchern Aufschluss über die Qualität von Produkten sowie Funktionen und erleichtern ihnen so die Produktwahl. Wir freuen uns, dass immer mehr Anwender auf diese Weise auf Freescan aufmerksam werden und Anzeichen von Herz-Kreislauf-Erkrankungen auch im Alltag überwachen können, denn die Früherkennung trägt entscheidend dazu bei, das Risiken für Schlaganfall und andere Herzkrankheiten zu senken“, erklärt Bach Chen, CEO von Maisense.

Einem Bericht der Weltgesundheitsorganisation (WHO) vom Mai 2018 zufolge, sind Schlaganfälle, nach koronaren Herzerkrankungen, weltweit die zweithäufigste Todesursache. Von den weltweit 56,9 Millionen Todesfällen im Jahr 2016 starben fast 6 Millionen Menschen an Schlaganfällen. Das sind etwa 10 Prozent dieser Verstorbenen. Dabei könnten bis zu 80 Prozent der durch Schlaganfall bedingten Todesfälle vermieden werden.

„Es ist unser erklärtes Ziel, die Lebensqualität, und das nicht nur von chronisch herzkranken Menschen, deutlich zu verbessern“, erklärt Andrew Chang, Vorstandsvorsitzender von Maisense. „Wir haben mit der Prävention von Schlaganfällen begonnen, indem wir die drei wichtigsten Risikofaktoren für Schlaganfälle ermittelt haben – arterielle Gefäß-Steifheit, Vorhofflimmern (AFib) und Hypertonie.“

Das handliche „Freescan“-Gerät verbessert nicht nur die Messvorgänge, sondern ermöglicht es Patienten auch, ihre eigene Gesundheit im Blick zu behalten. So können sie mithilfe der intelligenten „myFreescan“-App ihre eigenen Vitalfunktionen überwachen und analysieren. Über die App können verschiedene Parameter und deren Auswertungen eingesehen werden, wie beispielsweise Entwicklung und Verlauf der vergangenen Blutdruckmessungen, das Alter der Arterien, das AFib und Arrhythmie-Screening sowie die EKG- und Pulswellen.

Die klinische Validierung der AFib-Detektion von Freescan wurde im Chang-Gung Memorial Hospital in Keelung, Taiwan, mit den Screening-Ergebnissen von 96,72 Prozent Sensitivität und 99,06 Prozent Spezifität abgeschlossen. Die klinischen Ergebnisse werden am 17. und 19. März 2019 auf der EHRA (European Heart Rhythm Association) in Lissabon, Portugal, unter dem Titel „Klinische Validierung eines tragbaren kardiovaskulären Monitors für Vorhofflimmern-Erkennung “ präsentiert.

Im Zuge seiner Expansion in Europa erweitert Maisense seine Vertriebskanäle und sucht unter anderem aktiv Distributoren in Europa. In Deutschland arbeitet Maisense bereits mit TITAN Commerce, einem renommierten Distributor für Bio- /Neurofeedback-Lösungen, Sportbekleidungstechnologie und Wearables, sowie mit appPeople, einem Entwickler aus dem Bereich medizinische Geräte und mobile Anwendungen, der weltweit progressive Impulse im Bereich der Telemedizin liefert. Freescan ist in Deutschland auch über Mindtec ( https://goo.gl/VmBsR7) und ME Health CHECK ( https://goo.gl/JGZjZo) erhältlich.

Über TITAN Commerce
Das breite Produktspektrum von TITAN Commerce umfasst hochmoderne Biotechnologie, Wearables und professionelle Sportswear-Technologien verschiedener bekannter Biofeedback-, Neurofeedback- und Wearable-Hersteller. Das Ziel von TITAN Commerce ist es, seinen Endkunden die technisch innovativsten Produkte zu bieten, die sie bei der Bewältigung täglicher Belastungen wie Stress, Erschöpfung und Konzentrationsdefiziten unterstützen. Weitere Informationen erhalten Sie unter: http://www.titan-commerce.com/de/

Über appPeople
Die im Jahr 2011 gegründete appPeople GmbH entwickelt und vertreibt mobile Anwendungen sowie medizinische Geräte. Die innovativen Produkte ermöglichen die regelmäßige Erfassung relevanter Gesundheitsparameter und tragen dazu bei, Behandlungsergebnisse besser zu beurteilen sowie die Lebensqualität der Nutzer zu verbessern. Das dynamisch wachsende Unternehmen arbeitet mit Partnern in Europa und Asien zusammen und ist einer der erfolgreichsten und kreativsten Anbieter in diesem Markt.
Weitere Informationen erhalten Sie unter: http://www.apppeople.de/de/

Über Maisense:
Maisense ist ein innovatives Start-up, das in der nicht-invasiven, kardiovaskulären Überwachung für den persönlichen Gebrauch in Kombination mit Software für künstliche Intelligenz zur Schlaganfallprävention arbeitet. Dazu gehören auch AFib, Arrhythmie sowie Arteriensteifigkeitserkennung für den professionellen Arztgebrauch. Maisense wurde 2012 vom taiwanischen Wirtschaftsministerium als Unternehmen mit „Best Investment Potential“ ausgezeichnet. Maisense’s Freescan ist das weltweit erste Blutdruckmessgerät ohne Manschette, das direkt am Handgelenk misst und EU CE-zertifiziert ist. Es wurde in Taiwan mit dem National Innovation Award 2015 ausgezeichnet und erreichte den zweiten Platz unter den Top 10 Innovative Health Products auf der Arab Health 2016 in Dubai. Im Jahr 2017 erhielt es vom taiwanesischen Ministerium für Wissenschaft und Technologie den „Coolest Innovative Startups Award“. Weitere Informationen zu Maisense finden Sie unter: www.maisense.com

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Essen/Trinken

Was ist Intervallfasten? – Verbraucherfrage der Woche der DKV

Gut beraten von den Experten der ERGO Group

Luise M. aus Aalen:
In meinem Bekanntenkreis höre ich immer häufiger von Intervallfasten. In der anstehenden Fastenzeit möchte ich das gerne mal ausprobieren. Was muss ich dabei beachten?

Dr. Wolfgang Reuter, Gesundheitsexperte bei der DKV Deutsche Krankenversicherung:
Intervallfasten ist eine Ernährungsweise, bei der Fastende tage- oder stundenweise auf Nahrung verzichten. Am beliebtesten ist die sogenannte 16:8-Methode. Dabei verzichten Fastende 16 Stunden lang auf Nahrung, in den übrigen acht Stunden essen sie normal. Wann das 16-stündige Fastenintervall beginnt, kann jeder individuell festlegen. Daneben gibt es noch die 5:2-Variante: An zwei Tagen in der Woche nehmen Frauen maximal 500 Kalorien, Männer 600 Kalorien zu sich, an den restlichen 5 Tagen dürfen sie normal essen. Eine weitere Möglichkeit ist, jeden zweiten Tag auf Essen zu verzichten. Trinken ist übrigens bei jeder Form des Intervallfastens erlaubt – und sogar sehr wichtig! Es sollten jedoch ungesüßte Getränke sein. Kaffee ist erlaubt, aber ohne Milch. Wer Intervallfasten ausprobieren möchte, sollte die Methode wählen, die sich am besten in den Alltag integrieren lässt. Prinzipiell ist diese Art des Fastens für jeden geeignet. Dennoch sollten zum Beispiel Kinder, Schwangere oder Menschen mit Essstörung darauf verzichten. Eine Beratung beim Arzt ist bei denjenigen sinnvoll, die auf Medikamente wie Blutzucker- oder Blutdrucksenker angewiesen sind. Der Mediziner behält dann die Blutwerte im Blick und kann die Dosierung angleichen, wenn das Fasten Auswirkungen zeigt. Denn Studien zeigen, dass Intervallfasten den Stoffwechsel positiv beeinflusst und sogar unter anderem Diabetes oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorbeugen kann. Zum langfristigen Abnehmen ist das Intervallfasten nicht geeignet, da es hierfür vor allem auf die Menge und Auswahl der Lebensmittel ankommt, die jeder Einzelne zu sich nimmt.
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Die DKV ist seit 90 Jahren mit bedarfsgerechten und innovativen Produkten ein Vorreiter der Branche. Der Spezialist für Gesundheit bietet privat und gesetzlich Versicherten umfassenden Kranken- und Pflegeversicherungsschutz sowie Gesundheitsservices, und organisiert eine hochwertige medizinische Versorgung. 2017 erzielte die Gesellschaft Beitragseinnahmen in Höhe von 4,85 Mrd. Euro.
Die DKV ist der Spezialist für Krankenversicherung der ERGO und gehört damit zu Munich Re, einem der weltweit führenden Rückversicherer und Risikoträger.
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Pressemitteilungen

Volksleiden Herz-Kreislauf-Erkrankungen

Gesundheitsforum Eningen klärt mit Informationsvortrag des Naturheilpraktikers Walter Kasper auf

Eines der Ziele des Gesundheitsforums Eningen ist die gesundheitliche Aufklärung der Menschen. Diesem Ziel kommen sie mit dem Vortrag von Walter Kasper nach, den sie am 02.April 2019 ab 19:00 im Eninger Rathaus anbieten. Walter Kasper hat bereits im vergangenen Jahr einen viel beachteten Vortrag über Gelenkerkrankungen gehalten und man kann daher sehr gespannt auf seine Ausführungen im April sein. Es wird um eine naturheilkundliche Betrachtung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen gehen, die inzwischen tatsächlich leider schon den Status einer Volkskrankheit erreicht haben.

Das Herz ist das zentrale Organ des Menschen, sowohl von seiner Funktion als auch von seiner Lage. Durch seine Pumpfunktion hält es den Blutkreislauf in Bewegung, über den alle Körperzellen mit Nährstoffen und Sauerstoff versorgt werden. Oft leiden Menschen unter einer Erkrankung des Herz-Kreislauf-Systems und sind dadurch weniger leistungsfähig im Beruf und auch privat. Die Zeit, die man gern zur Regeneration hätte, scheint vielen zu fehlen. Doch dass das nicht unbedingt so sein muss, können sich interessierte Zuhörer in dem Vortrag anhören, den das Gesundheitsforum Eningen gemeinsam mit dem Heilpraktiker und Dozenten Walter Kasper anbietet.

‚Ursachenbezogen und ganzheitlich‘, so ist es auf der Internetseite des Naturheilkundlers Walter Kasper aus Metzingen zu lesen. Das zeigt schon von Beginn an, dass er weiter schaut als nur auf die Symptomatik. Der Mensch selbst ist Gegenstand der Behandlung und kann einen guten Beitrag zu seiner eigenen Gesundheit leisten. So ist nicht nur seine eigene Überzeugung.

Viele Jahrhunderte lang hielten die Menschen das Herz für den Sitz der Seele. Eine Sichtweise, die naturheilkundliche Therapeuten bis heute nicht vergessen wollen. Sie zweifeln nicht daran, dass herzkranke Patienten neben der Behandlung ihrer organischen Beschwerden auch eine Behandlung auf geistig-seelischer Ebene benötigen. Ihrer Meinung nach besteht hier oft ein ursächlicher Zusammenhang.

Patienten, die an koronarer Herzkrankheit und Bluthochdruck leiden, sind oft extrem ehrgeizig in der Verfolgung ihrer Ziele und setzen sich unablässig unter Druck. Patienten mit funktionellen Herzbeschwerden neigen häufig zu Gemütsschwankungen und Lebensängsten. Beides Lebenseinstellungen, an denen man arbeiten kann, um den eigenen Zustand positiv zu verändern.

Die naturheilkundliche Therapie setzt auf das Ausschalten von Risikofaktoren und schädlichen Lebensgewohnheiten. Die Wiederherstellung des Säure-Basen-Gleichgewichts, die Verbesserung des Stoffwechsels und das gezielte Zuführen essenzieller Vitalstoffe sind ein paar wenige der klar sichtbaren Wege, die in der Naturheilpraxis mit den Patienten gegangen werden.

Am Dienstag den 02. April können sich interessierte Zuhörer im Rahmen der Vortragsreihe des Gesundheitsforums Eningen ein Bild von der ganzheitlichen Medizin und den Krankheitsbildern machen. Heilpraktiker Walter Kasper wird in einem etwa einstündigen Vortrag interessante Aspekte erläutern und Tipps geben, die für die Zuhörer sehr wertvoll sein können. Der Vortragende Walter Kasper ist ein erfahrener Natur-Heilpraktiker, mit Praxiserfahrung seit 2002. Und seit 2007 ist er Dozent an den Paracelsus Heilpraktikerschulen und bildet dort mit seinem großen Wissen den qualifizierten Nachwuchs aus.

Das Gesundheitsforum Eningen hat es einmal mehr geschafft für ihren Weg der gesundheitlichen Aufklärung einen kompetenten Dozenten zu gewinnen und die Menschen unverbindlich über die Möglichkeiten, die sie in sich tragen und die das Gesundheitssystem ihnen bietet zu informieren. Bitte mehr davon!

Den Termin am 02. April sollten Sie sich im Kalender vormerken.

Weitere Informationen:
www.gesundheitsforum-eningen.de
www.naturheilpraxis-kasper.de

Gesundheitsforum Eningen e.V. – Wer wir sind und was wir wollen:

Zum Verein: Gegründet im November 1997 hat der Verein ungefähr 50 Mitglieder des Gesundheitswesens aus, in und um Eningen unter Achalm.

Zweck des Vereins ist die Förderung des Gesundheitswesens, indem das Gesundheitsbewusstsein der Menschen gestärkt, der Umgang mit bestehenden Krankheiten erleichtert und erkrankten Menschen mit fachlicher Unterstützung geholfen werden soll.

Aktivitäten des Vereins: Regelmäßige Vorträge und Informationsveranstaltungen, kompetente Beratung in der Geschäftsstelle und durch die Mitglieder.

Mit-Organisation der Eninger Gesundheitstage, Patenschaft Sturzpräventionsgarten Calner Platz. Kooperation, gegenseitige Anerkennung und intensive Zusammenarbeit im Sinne der Patienten.

Wir wünschen uns weiterhin viel Interesse und Anregungen aus der Bevölkerung
zu allen Gesundheits-Themen! Gerne ihre Mitgliedschaft, Mitarbeit oder finanzielle Unterstützung!

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Wie Führungskräfte an Herzerkrankungen wachsen

Der Cardio Coach Günther Höhfeld zeigt mit seiner Buch-Publikation einen Weg zurück ins Leben

Wie Führungskräfte an Herzerkrankungen wachsen

Der Cardio Coach Günther Höhfeld zeigt mit seiner Buch-Publikation einen Weg zurück ins Leben

Wenn das Herz aus dem Takt gerät, schreit der Körper laut: Stopp! Diesem Thema hat sich Günther Höhfeld in seinem ersten Buch gewidmet. Als Cardio Coach begleitet er Manager, Executives und Führungskräfte, die den Weg in ein neues Leben suchen. Aus eigener Erfahrung weiß er um die Zusammenhänge zwischen körperlichen und seelischen Erschütterungen nach einschneidenden Erlebnissen. „Lebenszufriedenheit und Wohlbefinden meiner Klienten liegen mir am Herzen – für Körper, Psyche, Beziehungen und Spiritualität.“

Viele sehnen sich nach Lebensqualität, nach Freude, Glück und Zufriedenheit, nach Mut, Kraft und Ausdauer, nach Souveränität, Selbstbestimmung und Sinn. „Das Leben ist zu kurz für ein langes Gesicht“, brachte es mal einer von Höhfelds Kunden treffend auf den Punkt. Was aber, wenn es im Leben ganz anders kommt? Wenn überwältigende Ereignisse, biografische Brüche, einschneidende Erlebnisse, Schicksalsschläge über Sie hereinbrechen? Eine lebensbedrohliche Erkrankung, Verlust eines geliebten Menschen, Scheidung, Insolvenz oder krankheitsbedingte Kündigung?

Deshalb entwickelte Höhfeld ein innovatives HEART-Führungsmodell, das zum Verstärker persönlicher Resilienz und zum Motor einer wesentlichen Veränderung der täglichen Führungspraxis beiträgt. Im Buch dokumentiert er mit bewegenden Geschichten, wie Führungskräfte an Herzerkrankungen wachsen.

Das Buch „Der CARDIO COACH – Wie Führungskräfte an Herzerkrankungen wachsen“ ist hier bestellbar.

Weitere Informationen zu Günther Höhfeld: www.guenther-hoehfeld.de

Günther Höhfeld ist Psychologe, Theologe und Führungskräfte-Coach. Seit der Überwindung einer lebensbedrohlichen Herztumorerkrankung hat er sich auf die Unterstützung herzkranker Führungskräfte spezialisiert. Gemeinsam mit seiner Frau betreibt er Höhfelds Hof, Zentrum für Selbst- und Gesundheitsmanagement in Dolgesheim bei Mainz.

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Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen:

Mangelnde Bewegung problematischer als Übergewicht

Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen:

Foto: Fotolia / Dron (No. 5727)

sup.- Übergewicht ist meist unübersehbar, mangelnde körperliche Fitness fällt auf den ersten Blick hingegen kaum auf. Bezogen auf die Gesundheit wirkt sich ein chronisches Bewegungsdefizit aber deutlich negativer aus als dauerhaft zu viele Pfunde: „Das Mortalitätsrisiko hängt eher von der Fitness als von der „Fatness“ ab“, bestätigt Dr. Susanne Berrisch-Rahmel (CardioCentrum, Düsseldorf). Auch übergewichtige Menschen können, so die Kardiologin, wenn sie fit sind und regelmäßig trainieren, ihr Herz-Kreislauf-Risiko senken. Die Deutsche Gesellschaft für Kardiologie (DGK) rät deshalb zu vier- bis fünfmal wöchentlich 30 bis 45 Minuten moderater Bewegung (z. B. Spazierengehen, langsames Radfahren, Staubsaugen oder Rasen mähen), davon aber mindestens je zehn Minuten mit mäßiger Intensität (z. B. dynamische Ausdauersportarten wie Joggen, Schwimmen oder Tennisspielen jeweils ergänzt durch Kraftsport).

Im Fokus der Kritik der Lebensstil-Diskussionen stehen heute allerdings vor allem die Ernährung und hier insbesondere Zucker sowie zuckerhaltige Lebensmittel, nachdem jahrelang fettreiche Kost verpönt wurde. Doch Fakt ist: Die Deutschen nehmen im Schnitt nachweislich nicht mehr Kalorien auf als früher, aber sie verbrauchen entscheidend weniger, weil sie körperlich erheblich seltener aktiv sind. Die hieraus resultierende unausgewogene Energiebilanz führt nicht nur zu Übergewicht, mangelnde Fitness schadet auch unabhängig vom Gewicht unserem Lebensmotor, dem Herzen.

Statt die Lebensmittelindustrie und ihr reichhaltiges Angebot für unsere Gesundheitsprobleme verantwortlich zu machen, wie dies von den zahlreichen selbsternannten Ernährungsideologen kontinuierlich geschieht, sollte sich jeder lieber fragen, wie er täglich für mehr Bewegung in seinem Leben sorgen kann. Diese Eigenverantwortung lässt sich nicht delegieren. „Auf jedem TV-Gerät oder jeder Spielkonsole, auf jedem Laptop oder Smartphone müsste eigentlich der Hinweis angebracht sein: Kann zu Übergewicht, Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen führen“, formuliert der Wirtschaftspublizist Detlef Brendel provokant in seinem lesenswerten Buch “ Die Zucker-Lüge“ (Ludwig-Verlag, 16,99 Euro). Denn unbestritten ist, nicht einzelne Lebensmittel oder Nährstoffe machen uns krank, sondern in erster Linie unser sitzender Lebensstil.

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Spät einsetzendes Asthma besonders gefährlich

Stark erhöhtes Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen

Spät einsetzendes Asthma besonders gefährlich

Foto: Fotolia / Syda Productions (No. 5703)

sup.- Menschen mit spät einsetzendem Asthma haben im Vergleich zu Nichtasthmatikern ein um rund 60 Prozent erhöhtes Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Früh im Leben aufgetretenes Asthma führt hingegen nicht zu einer Risikosteigerung. Zu diesem Ergebnis kommt eine amerikanische Studie unter Leitung von Dr. Matthew Tattersall (Universität von Wisconsin-Madison), bei der rund 1.200 Teilnehmer über durchschnittlich 15 Jahre beobachtet worden waren. Bei den 55 Patienten mit frühem Asthma lag das mittlere Alter zum Zeitpunkt der Diagnose bei 8,9 Jahren, bei den 111 Patienten mit spät einsetzendem Asthma bei 39,5 Jahren. Die auf zehn Jahre berechnete Ereignisrate für Herz-Kreislauf-Erkrankungen (z. B. Herzinfarkt, Angina pectoris, Schlaganfall, Herzinsuffizienz) betrug bei den Spätasthmatikern 12,7 Prozent, bei den Frühasthmatikern 3,8 Prozent und bei den Nichtasthmatikern 8,9 Prozent.

Eine adäquate medikamentöse Einstellung ist deshalb bei Patienten mit einer späten Diagnose besonders wichtig, um gleichzeitig auch die Gefahr von Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu minimieren. Bei rund 20 Prozent der Asthma-Patienten im Erwachsenenalter wird laut Informationen von Prof. Roland Buhl (Uniklinik Mainz) jedoch bei einer Standard-Therapie mit einer geringen Dosierung von entzündungshemmenden Substanzen (ICS) kombiniert mit bronchienerweiternden Wirkstoffen (LABA) gemäß den Leitlinien keine ausreichende Kontrolle der Atemwegserkrankung erreicht. Diese Patientengruppe kann seit Anfang des Jahres 2016 von einer innovativen Behandlungsform profitieren, bei der eine doppelt so hohe ICS-Dosis bei gleichbleibendem Anteil an bronchienerweiterndem Wirkstoff zum Einsatz kommt. „Die neue extrafeine Hochdosis-Fixkombination Foster 200/6 ist eine gute Option, um in solchen Fällen die antientzündliche Komponente „hochzudrehen““, erläutert der Allgemeinmediziner Dr. Fritz-Berthold Bergmann (Leverkusen). Asthma-Patienten, die mit ihren herkömmlichen Medikamenten keine gute Symptom-Kontrolle erzielen, sollten auch ihrem Herzen zuliebe ihren Arzt auf dieses neue Behandlungskonzept ansprechen. Denn chronische Entzündungsprozesse sind sowohl für Asthma wie auch für Herz-Kreislauf-Erkrankungen ursächlich.

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Folgen von Übergewicht in der Jugend

Erhöhte Sterblichkeit durch Herz-Kreislauf-Erkrankungen

sup.- Bereits bei geringem und erst recht bei starkem Übergewicht in der Jugend besteht im Erwachsenenalter eine erhöhte Sterblichkeit für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Das berichtet das lifestyle-telegramm , das wissenschaftliche Erkenntnisse zum Lebensstil auswertet, unter Berufung auf eine israelische Studie (www.lifestyle-telegramm.de) mit 2,3 Mio. Jugendlichen und einer 40-jährigen Nachbeobachtungszeit. Das gewichtsbedingte Risiko stieg bereits leicht ab einem Body-Mass-Index (BMI) von 22, also in einem Bereich, der noch dem Normalgewicht zugeordnet wird. Übergewicht und Adipositas waren hingegen bereits sehr stark mit kardiovaskulärer Sterblichkeit im Erwachsenenalter assoziiert. Zahlreiche Studien belegen, dass die steigende Tendenz zu Übergewicht schon bei Jugendlichen insbesondere auf deren hohe Sitzzeiten sowie die insgesamt mangelnde körperliche Aktivität zurückzuführen sind.

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Westerland/Sylt: Urlaubszeit – Entspannung auch für den Blutdruck!

Gesundheitszentrum Sylt bietet Präventionsberatung zu Herz-Kreislauferkrankungen

Westerland/Sylt: Urlaubszeit - Entspannung auch für den Blutdruck!

„Keine Zeit, ich bin total im Stress“ – diesen Satz hört man sehr häufig, denn Stress gehört für viele Menschen zum Alltag. Auch diese Situation kennen viele: Man hat einen verantwortungsvollen Job. In der kurzen Mittagspause wird das zu stark gesalzene, oft ballaststoffarme Essen vom Imbiss um die Ecke konsumiert. Die Pfunde steigen, da man kaum noch Zeit für Sport in der knapp bemessenen Freizeit hat. Auch am Feierabend, am Wochenende oder im Urlaub findet man keine ausreichende Erholung, da man – oft berufsbedingt – auch dann noch über E-Mail oder Handy erreichbar ist. Die ständige Erreichbarkeit führt dazu, dass Freizeit und Arbeit nicht mehr voneinander getrennt werden können. Wer jetzt nicht aufpasst, gerät schnell in eine Spirale, in der der Blutdruck ansteigt.

Das Herz – ein Hochleistungsmotor

Das Herz arbeitet wie eine Pumpe mit einer Förderleistung von etwa 7000 Litern pro Tag. Wenn sich der Herzmuskel zusammenzieht, wird das Blut durch die Arterien des Körpers gepumpt. Das Gefäßsystem setzt dem eindringenden Blut einen bestimmten Widerstand entgegen, ähnlich einem Gartenschlauch, bei dem Wasser gegen einen Widerstand durch eine Röhre gedrückt wird. Der Blutdruck wird bestimmt durch die Blutmenge, die das Herz auswirft und den Widerstand, der dem Blutfluss entgegenwirkt.

Die Obergrenze der normalen Blutdruckwerte liegt beim Erwachsenen bei 140/90 mm Hg. Der obere Wert (Systole) entsteht, wenn sich das Herz zusammenzieht und das Blut in den Körper pumpt, der untere Wert (Diastole), wenn sich der Herzmuskel zwischen den einzelnen Schlägen entspannt. Bei jedem Menschen ändert sich der Blutdruck im Laufe des Tages. Während er bei körperlicher und seelischer Ruhe sinkt, steigt er bei Anstrengung, Aufregung, Stress, aber auch nach dem Essen. Ist der Blutdruck zu hoch, entstehen auf Dauer an der Innenwand der Gefäße kleinste Verletzungen, die die fein abgestimmten Gefäßfunktionen stören. Die Wand wird allmählich dicker und starrer. Auflagerungen an der Innenwand verengen das Gefäß (Arteriosklerose), es kann sich sogar verschließen.

Bluthochdruck – die lautlose und schleichende Gefahr

Bluthochdruck (Hypertonie) gehört zu den häufigsten Krankheitsdiagnosen in Deutschland. Zwischen 20 und 30 Millionen Deutsche leiden darunter – aber nur jeder zweite weiß von seiner Erkrankung. Im Anfangsstadium verläuft der Bluthochdruck meist symptomlos. Viele fühlen sich mit erhöhten Blutdruck-Werten sogar sehr wohl. Nur wenige klagen im Anfangsstadium über Kopfschmerzen, Schwindel, allgemeine Unruhe, Nervosität, Ohrensausen oder auch Nasenbluten. Oftmals treten diese Beschwerden erst in sehr späten und lebensbedrohlichen Stadien auf.

Etwa 10 – 20 % der Menschen mit Bluthochdruck haben eine sogenannte sekundäre Hypertonie, die häufig in Erkrankungen der Nieren, Störungen des Hormonhaushaltes oder in Missbildungen der Hauptschlagader ihre Ursache hat. Bei dem weitaus größeren Anteil der von Bluthochdruck-Betroffenen, nämlich bei mehr als 80 %, kann der erhöhte Blutdruck nicht auf eine andere Krankheit zurückgeführt werden. In diesen Fällen spricht man von einer primären Hypertonie. Hier liegen verschiedene – meist äußere – Faktoren vor, die den Blutdruck ungünstig beeinflussen. Dazu gehören erbliche Veranlagung / familiäre Vorbelastung, Übergewicht, Bewegungsmangel, Nikotinkonsum, übermäßige Kochsalzzufuhr übermäßiger Alkoholkonsum sowie eine hohe Stressbelastung. Auch das Alter spielt eine Rolle. Waren früher meist nur ältere Erwachsene von Bluthochdruck betroffen, leiden laut Untersuchungen heute auch immer mehr Kinder und Jugendliche darunter.

Der Bluthochdruck schädigt die Gefäßwand sowie im Weiteren dann auch die entsprechenden Organe im Körper. Das kann auf Dauer zu schweren Folgen wie Herzkrankheiten, Schlaganfällen und Schäden an Nieren und Augen führen. Der interessierte Leser erfährt mehr zu Ursachen und Folgen des Bluthochdrucks im Artikel „Bluthochdruck – eine Volkskrankheit“ der Patienteninformation auf der Website des Gesundheitszentrums Sylt.

Einfach mal abschalten und „entschleunigen“

Mit einer gesundheitsbewussten Verhaltensweise kann man Herz-Kreislauf- sowie Gefäßerkrankungen aktiv vorbeugen. Körperliche Aktivität, abwechslungsreiche Ernährung und eine ausgeglichene Lebensweise tragen entscheidend zu einem gesunden Lebensstil bei. Schon kleine Ruheinseln im Alltag entlasten auch den Blutdruck spürbar. Deshalb sollte man sich öfters einen Urlaub ohne Stress gönnen und die schönste Zeit des Jahres für die Gesundheit nutzen, das heißt richtig entspannen, statt jede Minute zu verplanen.

Präventionsberatung im Gesundheitszentrum Sylt

Das Team um Dr. Bodo Stoschus vom Gesundheitszentrum Sylt in Westerland wünscht allen Urlaubern und Feriengästen gute Erholung auf Sylt. Wer dabei gleichzeitig noch mehr für seine Gesundheit tun möchte, dem bietet die Facharztpraxis für Innere Medizin und Nephrologie mit angeschlossener Dialyse eine Präventionsberatung. Dr. Stoschus, Internist und Nephrologe, klärt über Risikofaktoren auf und ermittelt das persönliche Risiko für Herz-Kreislauf- und Gefäßerkrankungen. Auf diese Weise kann er mittels Vorsorgetests beispielsweise Bluthochdruck in einem frühen Stadium feststellen und behandeln oder vor dem Ausbruch hindern.
Mehr zum Gesundheitszentrum Sylt erfahren:
www.dialyse-sylt.de oder anrufen: +49 (0)4651 88900-0

Das Gesundheitszentrum Sylt ist eine Facharztpraxis für Innere Medizin und Nephrologie mit angeschlossener Dialysestation. Besondere Schwerpunkte der Praxis bilden die Behandlung von Nierenerkrankungen sowie die Feriendialyse. Aber auch für akute Probleme oder Vorsorgeuntersuchungen steht das Team rund um Dr. Stoschus Patienten während ihres Sylt-Aufenthalts mit den diagnostischen und therapeutischen Möglichkeiten einer internistischen Praxis zur Verfügung.

Kontakt
Gesundheitszentrum Sylt – Praxis für Innere Medizin, Dialyse, Bluthochdruck und Prävention
Bodo Stoschus
Sylter Eck, Kjeirstraße 23
25980 Sylt OT Westerland
04651 – 88900-0
04651 – 88900-99
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www.dialyse-sylt.de

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Herz-Kreislauf-Ekrankungen frühzeitig vorbeugen

Unter dem Begriff der Herz-Kreislauf-Erkrankungen werden allgemein Erkrankungen oder Störungen am Herzen, der Blutgefäße sowie angeborene Herzfehler zusammengefasst.

Herz-Kreislauf-Ekrankungen frühzeitig vorbeugen

Ausreichend Bewegung und gesunde Ernährung können gegen Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorbeugen. (Bildquelle: @shutterstock.com)

Herz-Kreislauf-Erkrankungen als globales Phänomen?

Todesfälle nach Herzinfarkten oder Hirninfarkten gibt es weltweit. In Europa zählen Herz-Kreislauf-Erkrankungen sogar zur Todesursache Nummer Eins. Auffallend ist allerdings, dass sie in Industrieländern besonders häufig vorkommen, während sie bei Naturvölkern weniger häufig auftreten. Das liegt vor allem an den zivilisatorischen Lebensweisen. Unausgewogene Ernährung und zu wenig Bewegung gelten in der Forschung als wichtigste Faktoren für diese Entwicklung. Stress auf der Arbeit, der Konsum von Fast Food oder Fertigessen, zu viel Zucker und zu wenig Bewegung begünstigen die Probleme enorm. Wenn dazu auch noch geraucht wird, kommt der Körper schnell an seine Grenzen und es kann zu schlimmen Folgen kommen.

Was sind die Ursachen für Herz-Kreislauf-Erkrankungen?

Es gibt eine Vielzahl von Risikofaktoren, die Herz-Kreislauf-Erkrankungen verursachen können. Nicht beeinflussbare Risikofaktoren sind beispielsweise zunehmendes Alter, Geschlecht (das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen ist bei Männern höher) und genetische Vorbelastung. Auch beeinflussbare Risikofaktoren wie Bluthochdruck, erhöhte Cholesterinwerte, übermäßiger Alkohol- und Nikotinkonsum sowie Stress und Bewegungsmangel tragen dazu bei. Besonders häufig sind übergewichtige Menschen betroffen, insbesondere Bauchfettleibigkeit erhöht das Risiko zu erkranken enorm. Auch Diabetes kann die Entstehung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen begünstigen. Meist ist es das Zusammenwirken verschiedener Faktoren, das letztlich eine der gefährlichen Krankheiten zur Folge hat.

Am Ende sind Verengungen der Blutgefäße ausschlaggebend für tödlich verlaufende Zwischenfälle. Diese werden durch den Verzehr von zu viel tierischen Fetten, aber auch gehärteten pflanzlichen Fetten begünstigt. Letztere sind besonders in Backwaren und manchen Margarinen zu finden. Sowohl tierische Fette als auch gehärtete pflanzliche Fette enthalten viel Cholesterin, das das Fett aus der Nahrung zieht und an den Gefäßinnenwänden ablagert. Dadurch werden die Gefäße enger, der Blutdruck steigt und im schlimmsten Fall wird der lebensnotwendige Bluttransport ganz unterbrochen.

Wie kann man das verhindern?

Wie bereits zuvor erwähnt, ist eine Kombination aus einer ausgewogenen Ernährung und ausreichend Bewegung wichtig, um Problemen vorzubeugen. Eine fettarme Ernährung, wenig Zucker, der Verzicht aufs Rauchen und eine Entscheidung für die Treppe und gegen den Fahrstuhl sind die wohl einfachsten Änderungen. Diese kann auch jeder in seinen Alltag übernehmen. Denn es geht nicht darum, täglich Sport zu treiben, vegan zu leben und nie wieder Süßes zu essen. Wer sich bewusst ernährt, manche Inhaltsstoffe ersetzt und täglich ungefähr 10.000 Schritte geht, senkt das Risiko einer Erkrankung bereits enorm.

Mit einem regelmäßigen Check-up beim Hausarzt können Krankheiten, insbesondere Herz-Kreislauf- und Nieren-Erkrankungen sowie Diabetes frühzeitig erkannt werden. Hierbei stellt die Ärztin oder der Arzt mit relativ einfachen und wenig belastenden Untersuchungen fest, welche Risikofaktoren erkennbar sind oder sich bereits zu einer Krankheit verdichtet haben.

Übrigens: Die AOK Hessen übernimmt im Rahmen des Gesundheitskontos den „Check-up 35“ alle zwei Jahre bereits ab dem Alter von 25 Jahren. Alle Leistungen des Gesundheitskontos im Überblick: hessen.aok.de .

Weitere Informationen zu gesunder Ernährung oder einfachen Sportübungen, bietet die AOK Hessen auf aok-erleben.de .

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Pressemitteilungen

Laborgruppe Limbach erweitert Lipidanalytik mit numares-Test

Regensburg, 06.07.2016 – Die Laborgruppe Limbach setzt ab sofort den In-vitro-Diagnostik (IVD)-Test LipoComplete von numares ein. Limbach ergänzt damit seinen Leistungskatalog in der Lipidanalytik um eine massentaugliche Blutuntersuchung zur Bestimmung des individuellen Lipoproteinprofils. LipoComplete liefert neben den Standardparametern des Lipidstoffwechsels (Triglyzeride, Gesamtcholesterin, LDL-Cholesterin, HDL-Cholesterin) weitergehende Informationen zu den Partikeleigen-schaften (Konzentration, mittlerer Durchmesser) diverser Lipoproteinsubklassen, wie z.B. der besonders atherogenen kleinen, dichten LDL (small, dense LDL = sdLDL). Der neue Test soll eine differenziertere Risikoabschätzung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen ermöglichen.

Mit Aufnahme des LipoComplete-Tests in den Leistungskatalog erweitert Limbach seine Lipoproteindiagnostik nun um eine moderne und hochdurchsatzfähige Routineanalytik. Der Test basiert auf dem CE-markierten IVD-Test lipoFIT-S100, den numares 2015 auf den Markt gebracht hat. Er ermöglicht die Bestimmung von 29 Lipoproteinparametern, wie Partikelkonzentration und -durchmesser, sowie Lipidkonzentrationen (Triglyzeride und Cholesterin) der Lipoprotein-Partikel. Limbach will den neuen Test als Routinediagnostik etablieren und unter anderem für die Risikostratifizierung und das Therapiemonitoring unter Statin-Therapie einsetzen. LipoDens® wird weiterhin als Referenzmethode der Lipoproteinanalytik insbesondere der Untersuchung problematischer Proben vorbehalten bleiben.

Limbach bietet bereits mit seinem Produkt LipoDens® eine gegenüber der Basisdiagnostik erweiterte Lipoproteindiagnostik an. Die Untersuchung von Lipoproteinklassen und -subklassen erfolgt bei LipoDens® über Ultrazentrifugation, einer präzisen Analysemethode, die auch für problematische Seren eingesetzt werden kann. Partikeleigenschaften wie Konzentration und mittlerer Durchmesser der Lipoprotein-Partikel kann die LipoDens®-Methode allerdings nicht bestimmen. Zudem ist die Ultrazentrifugation eine sehr aufwendige Methode mit beschränktem Probendurchsatz.

„Unser Ziel ist, möglichst jedem Patienten eine differenzierte Analyse anbieten zu können. Und dafür haben wir nun mit der hochdurchsatzfähigen Lösung von numares das richtige Verfahren. Dem Arzt können wir jetzt in kürzester Zeit genau diejenigen Parameter liefern, die für Diagnose und Therapie am sinnvollsten sind“, erklärt Dr. Dietmar Plonne, Experte für Fettstoffwechselstörungen bei der Laborgruppe Limbach.

„Bisher waren Lipoprotein-Analysen mit dem Goldstandard LipoDens® auf 16 Tests am Tag beschränkt und damit nicht für eine große Nachfrage ausgelegt“, ergänzt Dr. Volker Pfahlert, Vorstandsvorsitzender der numares AG. „Mit LipoComplete hat Limbach seine Angebotspalette um eine Analyse erweitert, die einen Durchsatz von mehr als 250 Proben am Tag ermöglicht.“

LipoComplete steht ab sofort deutschlandweit jedem Patienten zur Verfügung. Die Blutuntersuchung kann über den Hausarzt angefordert und beim MVZ Labor Ravensburg der Limbach Gruppe in Auftrag gegeben werden.

Hintergrund:

Die Messung von Lipiden im Blut ist fester Bestandteil der heutigen Routinediagnostik. Als Basisdiagnostik zum Screening auf weitverbreiteten Fettstoffwechselstörungen und zur KHK-Risikostratifizierung werden standardmäßig Triglyzeride, Gesamtcholesterin, LDL-Cholesterin (1) und HDL-Cholesterin (2) im Serum bestimmt. Diese sind in unterschiedlicher Zusammensetzung, in sogenannten Lipoprotein-Klassen verpackt, die sich je nach Größe, Dichte und Partikelkonzentrationen in weitere Subklassen unterteilen und in ihrer atherogenen Wirkung voneinander unterscheiden. Eine wachsende Zahl wissenschaftlicher Publikationen und Richtlinien zeigt, dass die Berücksichtigung von Lipoprotein-Subklassen und Lipoprotein-Partikelkonzentrationen wie LDL-P zu einer verbesserten Risikostratifizierung und Vorhersagekraft kardiovaskulärer Ereignisse beitragen kann.
(1) LDL = low density lipoprotein (deutsch: Lipoprotein niederer Dichte), (2)HDL = high density lipoprotein (deutsch: Lipoprotein hoher Dichte)

Über numares:

numares entwickelt und vermarktet neue analytische und diagnostische Tests basierend auf der Kernspinresonanz (NMR)-Spektroskopie. Hierzu nutzt numares seine proprietäre Magnetic Group Signaling (MGS)-Technologie.

numares HEALTH entwickelt und vertreibt In-vitro-Diagnostika (mit CE-Kennzeichnung) und integrierte Testsysteme für den hochdurchsatzfähigen Einsatz in der klinischen Diagnostik und in der Life-Science-Forschung. Die hochstandardisierten Testsysteme liefern wertvolle Informationen über den Krankheitsstatus von Patienten in den Indikationsgebieten Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Nephrologie und Onkologie.

numares HEALTH stellt seine Testsysteme auch der pharmazeutischen Industrie zur Verfügung, um im Rahmen von klinischen Studien z.B. die Therapieeffekte von Medikamenten zu untersuchen. Darüber hinaus unterstützt das Unternehmen Kunden bei komplexen Fragestellungen und in klinischen Studien mit seiner langjährigen Expertise und Erfahrung auf dem Gebiet der NMR-Spektroskopie und angewandten Metabolomics.

www.numares.com

Über Limbach:

Das MVZ Labor Ravensburg – Labor Dr. Gärtner gehört zur Limbach-Gruppe und steht für qualitätsbewusste labormedizinische Diagnostik in Deutschland. Mit insgesamt 30 ärztlich geführten Einzellaboratorien ist die neu geschaffene Limbach-Gruppe ein verlässlicher Partner für niedergelassene Ärzte, Krankenhäuser und andere medizinische Einrichtungen. Das in ganz Deutschland angebotene diagnostische Leistungsportfolio umfasst sowohl die Basisdiagnostik als auch die Spezialanalytik und Beratung für alle klinischen Fachrichtungen.

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Josef-Engert-Strasse 9
93053 Regensburg
+49 941 698091-00
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