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Wissenschaft/Forschung

Open Innovation: Juniorprofessor der HHL präsentiert in den USA

Open Innovation: Juniorprofessor der HHL präsentiert in den USA Wie können Unternehmen ihre Innovationsprozesse öffnen? Welche „Werkzeuge“ sind dabei hilfreich? Wie können Innovations-Teams organisiert und gesteuert werden? Wie effektiv sind sie und welche Kontrollmechanismen existieren?
Die Öffnung des Innovationsprozesses von Organisationen und damit die aktive strategische Nutzung der Außenwelt zur Vergrößerung des Innovationspotenzials wird als „Open Innovation“ bzw. „offene Innovation“ bezeichnet.

Der neue Schumpeter-Juniorprofessor ‘Entrepreneurship und Technologietransfer‘ der HHL Leipzig Graduate School of Management, Dr. Vivek K. Velamuri, referiert über dieses Thema auf zwei renommierten wissenschaftlichen Tagungen, die vom 30. Juli bis 7. August 2012 in den USA stattfinden.

Auf dem 10. International Open and User Innovation Workshop an der Harvard Business School spricht Dr. Velamuri über „Why Open Evaluation? Objectives and Key Factors Influencing the Output of Open Evaluation”. Auf der Jahrestagung der Academy of Management (AoM), die ebenfalls in Boston stattfindet, diskutiert der junge HHL-Professor dann das Thema „Managing organizational innovation communities: a sensemaking perspective“.

Dr. Velamuri sagt: „Für den Open and User Innovation Workshop an der Harvard Business School haben sich so bekannte Kollegen wie Professor Eric von Hippel von der MIT Sloan School of Management angesagt. Auch bei der Jahrestagung der Academy of Management erhalte ich sicherlich wertvolle Impulse für meine Forschung. Ich freue mich über den Austausch mit meinen internationalen Fachkollegen.“

Seit März 2012 ist Dr. Vivek K. Velamuri der neue Schumpeter-Juniorprofessor ‘Entrepreneurship und Technologietransfer‘ der HHL. Förderer dieser Juniorprofessur ist die Leipziger Stiftung für Innovation und Technologietransfer. Dr. Velamuris Forschungsschwerpunkt liegt auf der hybriden Wertschöpfung, d.h. dem Prozess der Generierung von Mehrwert durch die Integration von Produkten und Dienstleistungen zu aufeinander abgestimmten Angeboten. Über dieses Thema hat er auch bis Mai 2011 an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (Lehrstuhl Prof. Dr. Kathrin M. Möslein) mit summa cum laude promoviert. Durch Forschungsprojekte in Zusammenarbeit mit Partnern aus der Industrie am Lehrstuhl von Frau Professor Möslein mit dem Fokus auf Innovation und Wertschöpfung erlangte Dr. Verlamuri vielfältige Erfahrungen. Darüber hinaus weist der neue Juniorprofessor, der einen MBA-Abschluss der HHL besitzt, einen soliden Hintergrund in der Lehre auf. Die enge Zusammenarbeit mit Unternehmern motivierte ihn, einen Kurs für Studenten zu initiieren, in dem diese Fallstudien zu Startups erstellen.

Über die HHL Leipzig Graduate School of Management

Die HHL ist eine universitäre Hochschule und zählt zu den führenden internationalen Business Schools. Ziel der ältesten betriebswirtschaftlichen Fakultät im deutschsprachigen Raum ist die Ausbildung leistungsfähiger, verantwortungsbewusster und unternehmerisch denkender Führungspersönlichkeiten. Neben der internationalen Ausrichtung spielt die Verknüpfung von Theorie und Praxis eine herausragende Rolle. Die HHL zeichnet sich aus durch exzellente Forschung, Lehre und Transfer sowie hervorragenden Service für ihre Studierenden. www.hhl.de

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Finanzen/Wirtschaft

4. Internationaler HHL Manager-Golfcup am 14. September 2012

4. Internationaler HHL Manager-Golfcup am 14. September 2012 Das Turnier sowie die anschließende Abendveranstaltung finden auf dem Golfplatz Dübener Heide statt. Dr. Horst Saalbach, Unternehmer und früherer Präsident der Festo Corporation USA hat den Manager-Golfcup initiiert, um das Netzwerk der HHL zu erweitern und die Hochschule bei der Umsetzung ihrer Wachstumsziele zu unterstützen. Das gleiche Ziel verfolgen die Schirmherren des Turniers, Professor Dr. Georg Milbradt, früherer Ministerpräsident von Sachsen und Vorstandsvorsitzender der Kramerstiftung der HHL sowie Christian Strenger, Aufsichtsratsmitglied DWS Investment GmbH und Akademischer Direktor des Center for Corporate Governance der HHL. Um 13 Uhr startet das Turnier. Interessierte haben auch die Möglichkeit, an einem Schnupperkurs teilzunehmen. Bei der anschließenden Abendveranstaltung ab ca. 19 Uhr können die Gäste von HHL-Rektor Prof. Dr. Andreas Pinkwart mehr über das neue HHL-Zukunftskonzept innovate125 erfahren. Die HHL freut sich über weitere Teilnehmer und auch über Unterstützer des Turniers. Nähere Informationen zu dem Turnier finden sich im Internet unter http://www.hhl.de/events oder per E-Mail: golfturnier@hhl.de

Über die HHL Leipzig Graduate School of Management

Die HHL ist eine universitäre Hochschule und zählt zu den führenden internationalen Business Schools. Ziel der ältesten betriebswirtschaftlichen Fakultät im deutschsprachigen Raum ist die Ausbildung leistungsfähiger, verantwortungsbewusster und unternehmerisch denkender Führungspersönlichkeiten. Neben der internationalen Ausrichtung spielt die Verknüpfung von Theorie und Praxis eine herausragende Rolle. Die HHL zeichnet sich aus durch exzellente Forschung, Lehre und Transfer sowie hervorragenden Service für ihre Studierenden. www.hhl.de

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Wissenschaft/Forschung

2012 QS Distance Online MBA Ranking confirms Euro*MBA in world top 10

2012 QS Distance Online MBA Ranking confirms Euro*MBA in world top 10 The 2012 global ranking of Distance Online MBAs undertaken by QS Intelligence unit has ranked the Euro*MBA as one of the top 10 programmes of its kind worldwide.

With demand for distance learning and online MBA programmes increasing, this latest ranking from the organisers of the World MBA Tour confirms the Euro*MBA programme’s status as one of the world’s best.

The QS Intelligence unit ranking takes into account factors such as employability, student quality, diversity, faculty and teaching plus class experience.

The Euro*MBA received praise for its alumni’s career development as more than 70% of graduates moved to a higher level function upon graduation or 32% started their own business.

With almost 30 different nationalities among its students and an international-class faculty of more than 200 professors from its partner schools, the Euro*MBA performed strongly in most criteria.

Schools included in the ranking had to be accredited by one of the three main MBA accreditation organisations. The Euro*MBA programme is AMBA accredited. At an institutional level, Euro*MBA partner schools and universities are AACSB and/or EQUIS accredited.

The part-time blended format of the Euro*MBA is designed for internationally oriented managers and professionals looking to earn a top-ranked MBA programme without putting their career on hold.

http://www.topmbaconnect.com/online-mba-program-2012-school-profiles.html

Information regarding the Euro*MBA: www.hhl.de/euromba

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Wissenschaft/Forschung

Tillich: HHL profitiert von Tradition für die Zukunft

Tillich: HHL profitiert von Tradition für die Zukunft Bei seinem heutigen Besuch der HHL Leipzig Graduate School of Management verwies Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU) auf die Historie von Deutschlands ältester betriebswirtschaftlicher Hochschule:“Die HHL hat eine große Vergangenheit: So profitiert sie von ihrer Tradition für die Zukunft. Ich wünsche der HHL, den Studenten und auch dem Kollegium viel Glück und weiterhin große Erfolge.“

Pinkwart: „Der Erfolg der HHL ist auch ein großer Erfolg des Landes Sachsen“

Im Zentrum des Besuchs stand die Präsentation des HHL-Zukunftskonzepts durch den Rektor der universitären Hochschule, Prof. Dr. Andreas Pinkwart. Er sagte: „Die HHL freut sich über den Besuch von Ministerpräsident Tillich. Wir bedanken uns für die große Wertschätzung durch das Land, das die HHL seit ihrer Gründung 1898 und ihrer Wiedergründung 1992 nachhaltig unterstützt. Der Erfolg der HHL ist auch ein großer Erfolg des Landes Sachsen. Gern leisten wir unseren Beitrag zur Weiterentwicklung des hiesigen Innovationsstandorts. Wir fühlen uns ermutigt, mit unserem Zukunftskonzept innovate125 weitere Impulse zu geben.“

Gründerschmiede HHL

Zum Abschluss seines Besuchs erlebte Ministerpräsident Tillich die HHL als Gründerschmiede. Bei einem Rundgang über eine „Start-Up-Messe“ mit Unternehmensgründern aus der HHL lernte er die studentischen Gründerinitiativen Accelerate@HHL und SMILE – Selbst Management Initiative LEipzig kennen. Darüber hinaus präsentierten HHL-Absolventen ihre erfolgreichen Unternehmensgründungen. Neben Gollmann-Kommissioniersysteme (Lagersysteme für Apotheken und industrielle Anwendungen), Futalis (maßgeschneidertes Hundefutter) und Lecturio (Virtuelle Universität für lebenslanges Lernen) stellten sich auch der Online-Optiker Mister Spex vor. Björn Sykora sagte: „2007 habe ich zusammen mit Dirk Graber, ebenfalls HHL-Absolvent, Deutschlands inzwischen größten Online-Optiker Mister Spex gegründet. Die Ausbildung an der HHL war für unseren erfolgreichen Unternehmensstart von großer Bedeutung: Neben dem relevanten betriebswirtschaftlichen Handwerkszeug vermittelte uns die Hochschule auch den nötigen Unternehmergeist sowie konkrete praktische Tipps von Unternehmern. Darüber hinaus haben wir vom bestehenden Gründer-Netzwerk profitiert.“

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Die HHL ist eine universitäre Hochschule und zählt zu den führenden internationalen Business Schools. Ziel der ältesten betriebswirtschaftlichen Fakultät im deutschsprachigen Raum ist die Ausbildung leistungsfähiger, verantwortungsbewusster und unternehmerisch denkender Führungspersönlichkeiten. Neben der internationalen Ausrichtung spielt die Verknüpfung von Theorie und Praxis eine herausragende Rolle. Die HHL zeichnet sich aus durch exzellente Forschung, Lehre und Transfer sowie hervorragenden Service für ihre Studierenden. www.hhl.de

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Wissenschaft/Forschung

Euro*MBA weltweit unter den Top 10

Euro*MBA weltweit unter den Top 10 Bei dem kürzlich durch die QS Intelligence Unit herausgegebenen Ranking der Fern- und Online-MBA-Programme kommt der Euro*MBA unter die weltweit Top 10.

Vor dem Hintergrund der steigenden Nachfrage nach Fernunterricht und Online-MBA-Programmen bestätigt dieses neueste Ranking von den Organisatoren der World MBA Tour dem Euro*MBA-Programm einen herausgehobenen Status.

Die QS Intelligence Unit berücksichtig bei der Erstellung des Rankings Faktoren wie die Beschäftigungsfähigkeit, die Qualität sowie die Diversität der Studenten, die Fakultät, die Lehre sowie die Studienerfahrungen der Programm-Teilnehmer.

Euro*MBA befördert Karriere und unternehmerische Selbstständigkeit

Der Euro*MBA, der von sechs europäischen Partnern, darunter auch der HHL Leipzig Graduate School of Management, gestaltet wird, erhält Lob für die berufliche Entwicklung seiner Absolventen. Mehr als 70% der Alumni konnten nach Studienabschluss die Karriereleiter aufsteigen, gar 32% haben ihr eigenes Unternehmen gegründet.

Internationale Klassen und Fakultät

Mit fast 30 verschiedene Nationalitäten unter ihren Studenten und einer internationalen Fakultät der Euro*MBA-Partnerhochschulen von mehr als 200 Professoren nimmt der Euro*MBA in den meisten Kriterien des Rankings führende Positionen ein.

Business-Schools, die in das „2012 QS Distance Online MBA Ranking“ aufgenommen werden möchten, müssen mindestens von einer der drei wichtigsten MBA-Akkreditierungsorganisationen ausgezeichnet worden sein. Der Euro*MBA ist durch AMBA akkreditiert. Auf institutioneller Ebene tragen die Euro*MBA-Partnerhochschulen AACSB- und/oder EQUIS-Siegel.

Das berufsbegleitende Blended-Learning-Format des Euro*MBA ist besonders geeignet für international ausgerichtete Fach- und Führungskräfte, die auf der Suche nach einem Top-MBA-Programm sind, ohne jedoch parallel ihre Karriere zu vernachlässigen.

http://www.topmbaconnect.com/online-mba-program-2012-school-profiles.html

Über den Euro*MBA

Der Euro*MBA ist ein innovatives, auf E-Learning (elektronisch unterstütztes Lernen) basierendes zweijähriges MBA-Programm für Führungskräfte. Es verbindet die neueste Technologie im Bereich des Fernstudiums mit kompakten Präsenzveranstaltungen an sechs europäischen Standorten, u.a. auch an der HHL Leipzig Graduate School of Management. An erfolgreiche Absolventen wird nach Abschluss des Studiums ein Diplom mit den Unterschriften aller Partner des Euro*MBA-Konsortiums verliehen.
Das Programm ist AMBA-akkreditiert, alle Partner des Euro*MBA-Konsortiums haben die renommierte internationale Akkreditierung durch AACSB und/oder EQUIS. Der Euro*MBA ist gegenwärtig nicht nur innerhalb des 2012 QS Distance Online MBA Rankings sondern auch in dem renommierten MBA-Ranking des Economist (Bereich ‘Distance Learning‘ (Fernstudium)) als eines der weltweit besten Programme seiner Art gelistet.
Es wird durch das 1996 gegründete europaweite Euro*MBA-Konsortium gestaltet. Neben der seit März 2008 beigetretenen HHL Leipzig Graduate School of Management umfasst das Konsortium folgende Partner:

• AUDENCIA Nantes School of Management (EQUIS / efmd, AACSB, AMBA),
• EADA Barcelona Escuela de Alta Dirección y Administración (EQUIS / efmd, AMBA),
• HHL Leipzig Graduate School of Management (AACSB),
• IAE Aix Graduate School of Management (EQUIS / efmd, AMBA),
• Kozminsky University (EQUIS / efmd, AACSB, AMBA),
• Maastricht University School of Business and Economics (AACSB, EQUIS / efmd, AMBA).

Die Unterstützung bei der IT-Infrastruktur erfolgt durch die Open Universiteit Nederland.

Weitere Informationen: www.euromba.org // www.hhl.de/euromba

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Die HHL ist eine universitäre Hochschule und zählt zu den führenden internationalen Business Schools. Ziel der ältesten betriebswirtschaftlichen Fakultät im deutschsprachigen Raum ist die Ausbildung leistungsfähiger, verantwortungsbewusster und unternehmerisch denkender Führungspersönlichkeiten. Neben der internationalen Ausrichtung spielt die Verknüpfung von Theorie und Praxis eine herausragende Rolle. Die HHL zeichnet sich aus durch exzellente Forschung, Lehre und Transfer sowie hervorragenden Service für ihre Studierenden. www.hhl.de

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Finanzen/Wirtschaft

Kann man mit kostenfreien Dienstleistungen Geld verdienen?

Kann man mit kostenfreien Dienstleistungen Geld verdienen? Kostenfreie Dienstleistungen, so genannte Free Services, spielen eine immer bedeutendere Rolle im Internet und machen einen großen Wachstumsmarkt aus. Für die Unternehmenspraxis als auch für die Forschung ergeben sich aus dieser Entwicklung neue Herausforderungen. Diesem Thema widmet sich die Broschüre „Kann man mit kostenfreien Dienstleistungen Geld verdienen? Produktivität kostenfreier E-Services“ des Center for Leading Innovation & Cooperation (CLIC) an der HHL Leipzig Graduate School of Management. Kostenfrei kann die Broschüre unter http://clicresearch.org/produkte/ heruntergeladen werden.

Ausgehend von der Frage „Was können die E-Welt und die Real-Welt voneinander lernen?“ befasst sich die Publikation mit theoretischen und praktischen Fragestellungen zum Thema kostenfreie Dienstleistungen. Unter anderem wird erörtert, ob und wie sich die „klassischen“ Kriterien und Maßstäbe für die Produktivität von Dienstleistungen auf den Onlinebereich übertragen lassen. Zudem wird diskutiert, welche Anpassungen oder Erweiterungen in den Methoden und Werkzeugen der Produktivitäts- und Erfolgsmessung vorzunehmen sind. Dabei wird der Schwerpunkt auf erfolgreiche Geschäftsmodelle gelegt.

Kunden können sich an einen Preis von Null gewöhnen –
Unternehmen können durch kostenfreie Services im Internet gewinnen

Prof. Dr. Kathrin Möslein, CLIC-Direktorin und Mitherausgeberin der Broschüre, sagt: „Kostenfreie E-Services können sehr gut für die Szenarienentwicklung genutzt werden. Sie zeigen eindrucksvoll die ‘Faszination der Null‘, aber auch die damit verbundenen Gefahren – die Gefahr der Gewöhnung an einen Preis von Null und die Gefahr, bei kostenfreien Angeboten als Kunde immer etwas Böses zu wittern. Die Beispiele aus dem Internet können Unternehmen anregen, zu hinterfragen, was sie ‘verschenken‘ und welchen Wert sie durch kostenfrei angebotene Dienstleistungen generieren beziehungsweise generieren können.“ Ihr Kollege aus dem Direktorium des Forschungszentrums CLIC, Prof. Dr. Dr. h.c. Ralf Reichwald, ergänzt: „Im Spannungsfeld zwischen Free Services in der Onlinewelt und neuen Preismodellen für Dienstleistungen in der Offlinewelt bewegen sich viele Unternehmen der Industrie und Dienstleistungswirtschaft. Für die betriebswirtschaftliche Forschung und Praxis ergeben sich viele neue Fragen der Bewertung, beispielsweise der Messung und Entwicklung von Produktivität und Produktivitätspotential.“

Die durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und dem Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) geförderte Veröffentlichung wurde im Rahmen des Projektes „Forschungswerkstatt: Produktivität von Dienstleistungen (ServProd)“ erstellt. ServProd entwickelt neue Konzepte zur Messung sowie praxisorientierte Managementmodelle zur Steigerung der Dienstleistungsproduktivität (FKZ: 01FL09008) .

Herausgeber der Publikation „Kann man mit kostenfreien Dienstleistungen Geld verdienen? Produktivität kostenfreier E-Services“ sind Prof. Dr. Kathrin M. Möslein und Prof. Dr. Dr. h.c. Ralf Reichwald. Die Autoren sind Sebastian Ackermann, Eva Anderl, Armin März, Prof. Dr. Florian von Wangenheim und Prof. Dr. Jan Hendrik Schumann. Kostenfrei kann die Broschüre unter http://clicresearch.org/produkte/ heruntergeladen werden.

Center for Leading Innovation & Cooperation (CLIC)

Die Zukunft gehört Wertschöpfungsmodellen, die auf Innovation und Kooperation basieren. Ihr Management gehört zu den zentralen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts. Das Center for Leading Innovation & Cooperation (CLIC) unterstützt Unternehmen dabei, diese Herausforderungen zu meistern – durch die gemeinsame Gestaltung und Verbesserung maßgeschneiderter Erfolgsstrategien. In einer Welt, in der radikale Innovationen und grenzüberschreitende Kooperationen zunehmend zur Norm werden, ist die Zusammenarbeit von Wissenschaft und Praxis zwingend geboten. Sie trägt dazu bei, die Innovationsfähigkeit in Unternehmen und Märkten zu stärken. CLIC ist eine gemeinsame Initiative von Wissenschaftlern des Advanced Institute of Management Research (AIM), der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU), der HHL Leipzig Graduate School of Management sowie der Technischen Universität München (TUM) mit Sitz an der HHL und einem weltweiten Partnernetzwerk aus Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft. Die Professoren Anne Sigismund Huff, Kathrin M. Möslein und Ralf Reichwald sowie Dr. Hagen Habicht bilden das Direktorium von CLIC. www.clicresearch.org

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Die HHL ist eine universitäre Hochschule und zählt zu den führenden internationalen Business Schools. Ziel der ältesten betriebswirtschaftlichen Fakultät im deutschsprachigen Raum ist die Ausbildung leistungsfähiger, verantwortungsbewusster und unternehmerisch denkender Führungspersönlichkeiten. Neben der internationalen Ausrichtung spielt die Verknüpfung von Theorie und Praxis eine herausragende Rolle. Die HHL zeichnet sich aus durch exzellente Forschung, Lehre und Transfer sowie hervorragenden Service für ihre Studierenden. www.hhl.de

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Wissenschaft/Forschung

Die Welt zu Gast in Leipzig: Sommerprogramm zur EU-Erweiterung an der HHL

Die Welt zu Gast in Leipzig: Sommerprogramm zur EU-Erweiterung an der HHL Das seit 1997 jährlich stattfindende Sommerprogramm an der HHL vermittelt praxisrelevantes Wissen und die entsprechenden Fähigkeiten, um selbst Geschäftsbeziehungen in der erweiterten Europäischen Union, besonders in Zentral- und Osteuropa, aufbauen zu können. Der englischsprachige Kurs zur EU-Erweiterung, der vom 9. bis 20. Juli 2012 in Leipzig und in Prag stattfindet, ist bei 18 Studenten aus Australien, Island, Nordamerika, Spanien und Südafrika sehr beliebt. Die Teilnehmer kommen überwiegend von HHL-Partnerhochschulen wie der University of Chicago Booth School of Business, der Emory University (jeweils USA), der University of Stellenbosch (Südafrika) oder der University of Adelaide (Australien).

Aus wirtschaftlichen und politischen Gemeinsamkeiten lernen

Das Curriculum des Sommerprogramms beinhaltet unter anderem Besuche bei Porsche Leipzig und einen Vergleich mit Škoda Prag. Weiterhin erleben die Teilnehmer des HHL-Sommerprogramms Vorträge der Deutschen Bundesbank und der Tschechischen Nationalbank zur Auswirkung der Finanzkrise in der Europäischen Union. Im Detail wird es um Deutschland und die zukünftigen finanzmarktpolitischen Entwicklungen u.a. im Bereich des Risikomanagements gehen. Unterschiedliche Rahmenbedingungen für die Firmengründung in den beiden Ländern stehen ebenso auf dem Programm.

Mix aus Unterricht und Firmenbesichtigungen

Die Teilnehmer des Sommerprogramms lernen neben betriebs- und volkswirtschaftlichen Inhalten an der HHL und der Wirtschaftsuniversität Prag auch kulturelle Unterschiede zwischen den einzelnen EU-Ländern kennen.

Paul Roberts (49), MBA-Student der University of Adelaide (Australien), sagt: „Durch die Teilnahme am Sommerprogramm der HHL möchte ich die Herausforderungen und die Erfahrungen kennenlernen, die die Zusammenführung der Länder der Europäischen Union und die Auswirkungen des Vertrags von Maastricht mit sich bringen.
Von dem lebendigen Mix aus Unterrichtseinheiten und Firmenbesuchen während des Sommerprogramms bin ich begeistert. Hierdurch werden vielfältige Diskussionen über die Herausforderungen und strategischen Maßnahmen einzelner Organisationen in Europa angestoßen.“

Weitere Informationen: www.hhl.de/summer

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Finanzen/Wirtschaft

HHL-Absolventen erhalten 13,5 Mio. Euro für Ausbau der mysportgroup

HHL-Absolventen erhalten 13,5 Mio. Euro für Ausbau der mysportgroup Große Freude bei Albert Schwarzmeier (30) und Erik Pfannmöller (27), beides Absolventen der HHL Leipzig Graduate School of Management: Vor wenigen Tagen konnten die Gründer des auf Bekleidung und Equipment für Sport- und Outdoor-Fans spezialisierten Unternehmens mysportgroup innerhalb der Serie B Finanzierungsrunde insgesamt 13,5 Mio. Euro frisches Kapital für den Ausbau ihres Geschäftsmodells einsammeln. Neben den Lead-Investoren Nauta Capital aus Barcelona und der in Luxemburg ansässigen Cipio Partners engagieren sich auch die bisherigen Investoren XAnge Private Equity, IBB Beteiligungsgesellschaft und Grazia Equity für die in Berlin ansässige Firma.

Umsatzsteigerung im 2. Geschäftsjahr: über 800%

Diese finanziellen Mittel versetzen die beiden HHL-Absolventen in die Lage, das bisherige Wachstum ihres 2010 gegründeten Unternehmens weiter zu beschleunigen und das Fundament für eine führende Marktposition im Online-Sport- und -Outdoorsegment zu legen.
Die duale Positionierung im Markt mit dem Shoppingclub mysportbrands und dem Premium Onlineshop mysportworld ist ein wichtiger Faktor in der Erfolgsgeschichte der mysportgroup und ihrer starken Entwicklung. In ihrem zweiten Jahr konnte die mysportgroup ihren Umsatz um mehr als 800% steigern. Um eine solide Basis für weiteres Wachstum zu schaffen, hat das Unternehmen kürzlich ein eigenes Logistikzentrum mit einer Fläche von 10.000m² im Süden Berlins eröffnet.

Ziel: Führende Position im Sport-E-Commerce Markt

Albert Schwarzmeier, Gründer und Geschäftsführer der mysportgroup, sagt: „Unser klares Ziel ist es, mit unserem innovativen Geschäftsmodell den Sport-E-Commerce Markt zu prägen und ein Weltklasse-Einkaufserlebnis für unsere Kunden zu gewährleisten. Ich bin sehr stolz, was wir zusammen mit dem gesamten mysportgroup-Team bisher erreicht haben. Nun werden wir unser Wachstumstempo noch weiter erhöhen.“

„Wir freuen uns, mit solchen starken Investoren wie Nauta Capital und Cipio Partners zusammenarbeiten zu können, die unsere Expansionspläne in neue Märkte mit ihrer Erfahrung und ihren Kontakten unterstützen“, fügt Erik Pfannmöller, Gründer und Geschäftsführer der mysportgroup, hinzu.

Über seine Ausbildung an der Gründerschmiede HHL Leipzig Graduate School of Management sagt Albert Schwarzmeier: „Mein Studium an der HHL steht in sehr enger Verbindung mit dem Start der mysportgroup: So hat mich die starke Verbindung von exzellenter Lehre und unternehmerischer Praxis mit Fallstudien, Praktika und Praxisprojekten hervorragend auf die Gründung der mysportgroup vorbereitet. Nicht zuletzt habe ich über das HHL-Netzwerk meinen fantastischen Gründungspartner Erik kennengelernt.“

Über die mysportgroup

Die mysportgroup wurde Anfang 2010 von den beiden HHL-Absolventen Albert Schwarzmeier und Erik Pfannmöller gegründet. Stets nach dem Motto „Von Sportlern für Sportler“ bietet mysportgroup jedem Sport- und Outdoor-Fan die passende Bekleidung und das notwendige Equipment. Das Sortiment wird kontinuierlich ausgebaut und umfasst inzwischen über 300 Top-Sportmarken. Die duale Positionierung mit dem Shoppingclub mysportbrands in Kombination mit dem Premium-Onlineshop mysportworld macht die Besonderheit der mysportgroup aus, die derzeit 115 Mitarbeiter beschäftigt. In den vergangenen Monaten wurde mysportworld u.a. mit dem Shop Award der Internet World Business als „Bester Pure Online Player“ ausgezeichnet. Im Rahmen einer von n-tv in Auftrag gegebenen Studie des Deutschen Instituts für Service-Qualität hat mysportbrands den ersten Platz für die „Besten Shopping-Bedingungen“ belegt. mysportbrands, Deutschlands erster Online Shoppingclub für Sport und Outdoor, hat sich nach dem Markteinstieg im Mai 2010 binnen kürzester Zeit zum Marktführer in Deutschland und Österreich entwickelt. Die Produkte werden registrierten Mitgliedern in zeitlich befristeten Verkaufsaktionen mit bis zu 70% Rabatt angeboten. Der Premium-Onlineshop mysportworld stellt allen Kunden ein attraktives Vollsortiment an hochwertigen Artikeln unter anderem aus den Bereichen Running, Outdoor, Lifestyle, Radsport, Wintersport, Fitness & Training, Klettern & Bergsport, Baden & Beach sowie Fußball zur Verfügung. mysportworld bietet mit 111 Tagen die längste Rückgabefrist im online Sportsegment und kostenlosen Versand innerhalb von 24 Stunden. Die Leidenschaft für hochwertige Sportprodukte wird von den Mitarbeitern ebenso gelebt, wie von einer steigenden Zahl professioneller Athleten verschiedenster Disziplinen wie Sven Ottke, Paul Biedermann und Jens Weißflog. www.mysportgroup.de

Über die Gründerschmiede HHL Leipzig Graduate School of Management

Mit über 120 Gründungen, die in den letzten 14 Jahren von HHL-Absolventen ausgegangen sind, hat sich Deutschlands erste Adresse für den Management-Nachwuchs auch zu einem sehr erfolgreichen Inkubator für Unternehmensgründungen entwickelt. Prominente Beispiele sind neben Gollmann Kommissioniersysteme auch die Gewinner des WirtschaftsWoche-Gründerwettbewerb SunCoal Industries oder auch die Leipziger Unternehmen Spreadshirt und billigflieger.de. Durch das unternehmerische Engagement der Gründer konnten bereits mehr als 2.500 Jobs geschaffen werden, über 1.100 davon allein in der Region Leipzig. Die HHL wurde Mitte Februar 2012 in der zweiten Runde des Wettbewerbs „EXIST-Gründungskultur – Die Gründerhochschule“ des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWi) unter die 20 besten Gründerhochschulen Deutschlands gewählt. www.hhl.de/gruenderschmiede

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Wissenschaft/Forschung

Horst Albach und Heribert Meffert zu Honorarprofessoren der HHL berufen

Horst Albach und Heribert Meffert zu Honorarprofessoren der HHL berufen Damit würdigt Deutschlands älteste betriebswirtschaftliche Hochschule u.a. den Einsatz und den Verdienst der beiden Wissenschaftler beim Aufbau des HHL-Forschungszentrums Center for Advanced Studies in Management (CASiM). Die Verleihung der Ernennungsurkunden an Prof. Albach und Prof. Meffert durch HHL-Rektor Prof. Dr. Andreas Pinkwart fand im Rahmen der CASiM-Konferenz „The Role of Trust in Business Economics“ in Leipzig statt.

„Es ist von unschätzbarem Wert, zwei so herausragende Vertreter des Faches beim weiteren Ausbau der HHL zu einer der führenden Graduate Schools in Europa für Leipzig gewonnen zu haben“, sagt Prof. Pinkwart über die Mitwirkung der beiden Wissenschaftler am HHL-Forschungscenter CASiM.

Prof. Albach sagt: „Ich freue mich über den erfolgreichen Start von CASiM und seine profilschärfende Rolle im Rahmen des HHL-Zukunftskonzepts innovate125. Das Center betreibt interdisziplinär ausgerichtete betriebswirtschaftliche Forschung mit Relevanz für Unternehmen und Standorte insbesondere auch für die Innovationsregion Leipzig.“ Sein Kollege Prof. Meffert, der von 1995 bis 1997 Rektor der HHL war, skizziert das Engagement innerhalb des neuen Forschungszentrums folgendermaßen: „CASiM hat sich das anspruchsvolle Ziel gesetzt, unter dem Führungsaspekt in Profit- und Non-Profit-Unternehmen Beiträge zur Weiterentwicklung der betriebswirtschaftlichen Disziplin zu leisten. Im Mittelpunkt stehen Fragen des Vertrauens-, Innovations- und Change-Managements. Sie berühren gleichermaßen den Stellenwert und die Neuausrichtung der marktorientierten Führung. CASiM trägt mit diesem Forschungsansatz auch zur Sicherung und zum Ausbau von Wettbewerbsvorteilen am Standort Leipzig bei.“

Zur Person Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Horst Albach

Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Horst Albach hat nach dem Studium der Betriebs- und Volkswirtschaftslehre an der Universität Köln und am Boudoin College in Brunswick/Maine bei Erich Gutenberg promoviert und 1959 habilitiert und nahm 1961 ein Ordinariat für Betriebswirtschaftslehre der Universität Bonn an. Von 1987 bis 1990 war er Präsident der Westberliner Akademie der Wissenschaften, von 1990 bis 1994 hatte er einen Lehrstuhl an der Freien Universität Berlin, von 1994 bis zu seiner Emeritierung 1999 einen Lehrstuhl an der Humboldt-Universität zu Berlin inne. Von 1990 bis 1999 war er Direktor des Wissenschaftszentrums Berlin (WZB). Prof. Albach hat an den Universitäten Whitwatersrand, Northwestern, Uppsala und Alcalá de Henares, an der Kauppakorkeakoulu und an der Akademie für Volkswirtschaft in Moskau unterrichtet. Im Jahre 2000 wurde er in den Orden Pour Le Mérite für Wissenschaften und Künste gewählt, dessen Ordenskanzler er von 2004 bis 2009 war. Er erhielt zahlreiche Ehrungen sowie Ehrendoktorwürden. Von 1978 bis 1983 war Prof. Albach Mitglied des Sachverständigenrates zur Begutachtung der Gesamtwirtschaftlichen Lage (Rat der „Fünf Weisen“). Er gilt als einer der herausragenden Vertreter der betriebswirtschaftlichen Forschung in Deutschland. Mit Schriften zu nahezu allen Teilgebieten der Betriebswirtschaftslehre entwickelte er eine Theorie der Unternehmung auf dynamischer Grundlage. Mit seinen vielfältigen Aufgaben in wissenschaftlichen Beratungs- und Entscheidungsgremien wie in Aufsichtsgremien namhafter deutscher Unternehmen nahm er entscheidenden Anteil an der Entwicklung seines Faches in Theorie und Praxis.

Zur Person Prof. Dr. Dr. h. c. mult. Heribert Meffert

Prof. Dr. Dr. h. c. mult. Heribert Meffert studierte Betriebswirtschaftslehre an der Universität München. 1968 habilitierte er nach seiner von Edmund Heinen betreuten Promotion über „Flexibilität in betriebswirtschaftlichen Entscheidungen“. Im Jahr 1969 folgte er einem Ruf auf den Lehrstuhl für Betriebswirtschaftslehre an der Universität Münster. Dort baute er das erste Institut für Marketing an einer deutschen Hochschule auf. 1981 war er Gründungsmitglied der Wissenschaftlichen Gesellschaft für Marketing und Unternehmensführung e. V., Münster. Von 1995 bis 1997 übernahm er die wissenschaftliche Geschäftsführung der Handelshochschule Leipzig. Nach seiner Emeritierung war Prof. Meffert von Oktober 2002 bis Dezember 2005 Vorsitzender des Vorstandes der Bertelsmann Stiftung. Er erhielt zahlreiche Ehrungen sowie Ehrendoktorwürden und gehört mehreren Aufsichts- und Beiräten international tätiger Unternehmen an. Als Marketing-Wissenschaftler publizierte er mehr als 300 wissenschaftliche Schriften und mehr als 30 Monografien. Seit 2008 engagiert sich Prof. Meffert als Initiator des AMD-Netz NRW ehrenamtlich für die Verbesserung der Versorgungssituation von Menschen mit Sehbehinderung.

Center for Advanced Studies in Management (CASiM)

CASiM ist ein bereichsübergreifendes Forschungszentrum an der HHL Leipzig Graduate School of Management für die Betriebswirtschaftslehre des 21. Jahrhunderts. In den vier Themenblöcken „Die Rolle von Vertrauen in Unternehmen und bei seinen Stakeholdern“, „Management von Wandlungsprozessen in Unternehmen und auf Märkten“, „Gesundheitsökonomie und Management von Institutionen des Gesundheitswesens“, „Dynamische Stadtökonomie: Städte und Unternehmen im globalen Wettbewerb“ fließt das gesamte Know-how unterschiedlicher Teildisziplinen der Betriebswirtschaftslehre ein.
CASiM ist thematisch wie auch personell eng mit den Schwerpunktbereichen der HHL verzahnt. Zu den Mitgliedern des Executive Boards des Centers gehören die Nestoren der deutschen Betriebswirtschaftslehre Prof. Dr. Dr. h.c. Horst Albach (em. Professor der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät an der Humboldt-Universität zu Berlin und Honorarprofessor an der HHL), Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Heribert Meffert (em. Professor und em. Direktor des Instituts für Marketing an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster und Honorarprofessor an der HHL), Prof. Dr. Andreas Pinkwart (Rektor und Inhaber des Stiftungsfonds Deutsche Bank Lehrstuhls für Innovationsmanagement und Entrepreneurship der HHL), Prof. Dr. Dr. h.c. Ralf Reichwald (em. Professor der Technischen Universität München, Academic Director des Forschungszentrums CLIC an der HHL). Ab Herbst 2012 startet das CASiM-Doktorandenprogramm. Die Tagung „The Role of Trust in Business Economics“ am 28. Juni 2012 bildete den Auftakt der CASiM-Aktivitäten. www.hhl.de/casim

HHL Leipzig Graduate School of Management

Die HHL ist eine universitäre Hochschule und zählt zu den führenden internationalen Business Schools. Ziel der ältesten betriebswirtschaftlichen Fakultät im deutschsprachigen Raum ist die Ausbildung leistungsfähiger, verantwortungsbewusster und unternehmerisch denkender Führungspersönlichkeiten. Neben der internationalen Ausrichtung spielt die Verknüpfung von Theorie und Praxis eine herausragende Rolle. Die HHL zeichnet sich aus durch exzellente Forschung, Lehre und Transfer sowie hervorragenden Service für ihre Studierenden. www.hhl.de

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Finanzen/Wirtschaft

Massenmarkt-taugliche Nische finden anstatt US-Geschäftsmodelle kopieren

Massenmarkt-taugliche Nische finden anstatt US-Geschäftsmodelle kopieren Bereits 1988 hat Marcel Radzei (37), ehemaliger Diplom-BWL-Student an der HHL Leipzig Graduate School of Management, die Internet-Domain billigflieger.de registriert. Schnell stiegen die Besuchszahlen für diese Webseite an. Dieses Potenzial wollte Radzei nutzen und entwickelte die Idee eines Flugpreisvergleichs. Billigflieger.de wurde 2003 in Leipzig als Einzelunternehmen von Marcel Radzei gegründet. 2005 wurde das Unternehmen in die bookandsmile GmbH umgewandelt. Aktuell beschäftigt die Gesellschaft, an der der Heinrich Bauer Verlag einen Firmenanteil von 75 Prozent hält, an die 20 Mitarbeiter.

Billigflieger.de von Stiftung Warentest und ÖKO Test empfohlen

Billigflieger.de ist mit bis zu 50.000 Nutzern täglich einer der führenden unabhängigen und kostenlosen Meta-Flugpreisvergleiche in Deutschland. Das Unternehmen kooperiert mit den wichtigsten Partnern der Branche. Das umfasst sowohl Fluggesellschaften als auch Online-Reisebüros. Die Nutzung des Preisvergleichs ist dabei für den Besucher der Webseite kostenfrei. Die Webseite wurde durch ÖKO-TEST und Stiftung Warentest empfohlen.

Wenige Player im Markt der Flugpreisvergleiche

Der Online-Reisemarkt hat sich in den letzten Jahren fortwährend positiv entwickelt und wächst weiter. Marcel Radzei sagt: „Aus dem Nischenmarkt ist ein Massenmarkt mit vielen Unternehmen geworden. Im Segment der Meta-Flugpreisvergleiche haben nur die wenigsten die technischen Ressourcen, um mit der Qualität und dem Suchumfang von Billigflieger.de zu konkurrieren.“ Aufgrund der schlechten finanziellen Ausstattung vieler Anbieter, so der Unternehmer weiter, habe in den letzten Jahren eine Marktbereinigung stattgefunden, sodass aktuell nur noch wenige Player in diesem Segment aktiv seien.

Heute essentiell im Internet-Geschäft: Kapital und schnelle Umsetzung

Der Unternehmensgründer Marcel Radzei studierte Betriebswirtschaftslehre an der Universität Passau. Nach dem Grundstudium wechselte er an die HHL. Das Thema Unternehmensgründung lernte Radzei durch ein Praktikum bei dem Kreditinstitut Merrill Lynch in den USA kennen. Ergänzt wurden diese ersten Erfahrungen durch das verpflichtende Praxisprojekt an der HHL. Sowohl die Betreuung unterschiedlicher Praxisprojekte als Assistent am HHL-Lehrstuhl für Finanzmanagement und Banken als auch die Betreuung des Existenzgründervereins VIEW halfen ihm, tiefer in die Materie einzusteigen.

Seine eigenes auf das Internet konzentrierte Unternehmen billigflieger.de gründete Radzei mit Vorlauf aus dem Jahr 1988 letztlich im Jahr 2003. Eine Zeit, so Radzei, in der das damals noch neue und sich schnell entwickelnde Internet insbesondere diejenigen Unternehmer belohnte, die sich schnell an neue Ausgangsvoraussetzungen anpassen konnten. „So war es am Anfang des Internets nicht entscheidend, über viel Kapitaleinsatz zu verfügen, sondern neue technische Ansätze schnell und qualitativ gut umzusetzen“, meint der aus Kaiserslautern stammende Radzei.
In der heutigen Zeit der technischen Normierung seien andere Voraussetzungen gefragt: „Die schnelle Umsetzung ist heute umso dringlicher, da ständig gut finanzierte Wettbewerber neuen Geschäftsideen hinterherjagen, die selbst erst ein paar Wochen alt sind. Dies bedeutet, dass von Anfang an mehr Kapital notwendig ist, um den First-Mover-Advantage zu behalten“, so Radzei.

Gründer-Tipp: Jagt nicht den neuesten Geschäftsideen aus den USA hinterher

Seinen Tipp an Gründungsinteressenten bringt Radzei folgendermaßen auf den Punkt: „Jagt nicht den neuesten Geschäftsideen aus den USA hinterher sondern sucht Euch Nischen, die höhere Barrieren für mögliche Wettbewerber aufweisen, sich aber zum Massenmarkt eignen. Das mag allerdings auch heißen, sich erst einmal einen Überblick zu verschaffen und nicht unbedingt gleich aus der Universität heraus zu gründen.“

Über billigflieger.de

Billigflieger.de ermöglicht einen kostenlosen und transparenten Meta-Flugpreisvergleich. Im Unterschied zu herkömmlichen Preisvergleichen bietet die Suchtechnologie von billigflieger.de einen entscheidenden Vorteil: sie durchsucht in Echtzeit nicht nur die Angebote der Fluggesellschaften, sondern auch die der wichtigsten Reiseportale wie Opodo, CheapTickets und LTUR und findet so den niedrigsten, aktuell verfügbaren Preis für Flüge, Reisen, Hotels und Mietwagen aus Tausenden von Angeboten. Bei billigflieger.de gibt es keine Bevorzugung bestimmter Anbieter. Alle verfügbaren Flugangebote werden nach dem Preis sortiert dargestellt. Auf der Webseite findet der Nutzer zudem viele hilfreiche Informationen zur Reiseplanung, so z. B. aktuelle Flug-Schnäppchen, Tipps, wie man den günstigsten Flugpreis findet sowie Städte-, Länder-, Airline- und Airportbeschreibungen. Weitere Features sind der selbstentwickelte Preisatlas sowie das Preisarchiv, mit denen die Nutzer bequem nach günstigen Flügen stöbern können. www.billigflieger.de

Über die HHL Leipzig Graduate School of Management

Mit über 120 Gründungen, die in den letzten 14 Jahren von HHL-Absolventen ausgegangen sind, hat sich Deutschlands erste Adresse für den Management-Nachwuchs auch zu einem sehr erfolgreichen Inkubator für Unternehmensgründungen entwickelt. Prominente Beispiele sind neben Gollmann Kommissioniersysteme auch die Gewinner des WirtschaftsWoche-Gründerwettbewerb SunCoal Industries oder auch die Leipziger Unternehmen Spreadshirt und billigflieger.de. Durch das unternehmerische Engagement der Gründer konnten bereits mehr als 2.500 Jobs geschaffen werden, über 1.100 davon allein in der Region Leipzig. Die HHL wurde Mitte Februar 2012 in der zweiten Runde des Wettbewerbs „EXIST-Gründungskultur – Die Gründerhochschule“ des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWi) unter die 20 besten Gründerhochschulen Deutschlands gewählt. www.hhl.de/gruenderschmiede

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