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Mit moderner Technik Barrieren überwinden

Hilfsmittelmesse SightCity in Frankfurt

Wie lässt sich der Alltag meistern, wenn das Augenlicht dazu nicht mehr nutzbar ist? Die SightCity zeigt jedes Jahr in einer großen Ausstellung, wie technische Hilfsmittel und gute Beratungsangebote dies möglich machen können. Mehr als 4.000 Besucher kamen vom 8. bis 10. Mai zur weltgrößten Hilfsmittelmesse für Sehbehinderte und Blinde nach Frankfurt.

Blindenführhündin Fini und Andre Radtke sind seit acht Jahren ein eingespieltes Team. Dass sie zusammengefunden haben, verdanken sie einem Zufall. Erst durch einen Besuch der SightCity erfuhr Radtke, dass er auch mit starker Tierhaarallergie einen Blindenführhund haben kann. Die Lösung ist der Labradoodle, eine Kreuzung des nicht haarenden Pudel mit dem arbeitswilligen Labrador. Die Begegnung mit Finis Halbschwester auf der SightCity war für Radtke der Startschuss für ein selbstständigeres Leben dank Blindenführhund.

Seit 16 Jahren informiert die SightCity in Frankfurt rund um die Themen Sehbehinderung und Hilfsmittel. Denn welche Möglichkeiten sehbehinderte und blinde Menschen heute haben, um mobil und unabhängig zu sein, ist Betroffenen nicht immer auch bekannt. Drei Tage lang brachte die SightCity wieder namhafte Mediziner und Low-Vision-Experten, Hersteller und Betroffene aus mehr als 20 Ländern zusammen. Über 130 Aussteller aus Europa, den USA und Asien präsentierten ihre technischen Entwicklungen und Dienstleistungen. Auch Verbände, Ausbildungsanbieter und Reiseunternehmen stellten sich vor.

Einfacheres Arbeiten, sicher mobil sein
Intelligente Brillen, hochauflösende Kameras, Lupen und Bildschirmlesegeräte helfen in Alltag, Schule und Beruf, die fehlende Sehstärke auszugleichen. Spezielle Software ermöglicht blinden Menschen ein wettbewerbsfähiges Arbeiten, indem sie Arbeitsvorgänge vereinfacht und beschleunigt. Auch Smartphones und Tablet-PCs bieten für Sehbehinderte und Blinde heute eine Vielzahl an Funktionen wie Vergrößerung, Navigation, Texterkennung und Sprachausgabe. Viele Hersteller kombinieren diese Geräte mittlerweile mit der eigenen Soft- und Hardware. Tablets werden mit zusätzlichen Low-Vision-Funktionen ausgestattet und bekommen moderne faltbare Halterungen, teilweise mit Anschluss an eine externe Kamera für noch besseres Arbeiten. So entstehen besonders bedienungsfreundliche Produkte, die auch unterwegs problemlos nutzbar sind.

Darüber hinaus arbeitet die Branche vor allem daran, die Mobilität von Betroffenen zu verbessern. Neben dem Langstock helfen Ultraschall- und Infrarotsensoren dabei, sich zu orientieren und Ziele zu erreichen. Sie kommen zum Beispiel als Handgerät zum Einsatz, das Distanzen ermittelt und bewegte Objekte erkennt, oder als Gürtel, der Wege und Richtungen per Vibration fühlbar macht. Produkte mit taktilen Hinweisen und Sprachausgabe helfen auch besonders im Haushalt und beim Einkauf. Sprechende Küchenwaagen, Schablonen für flache Kochfelder oder Barcode-Scanner, die detaillierte Informationen zu Produkten liefern, sorgen dafür, dass alltägliche Handgriffe leichter fallen.

Vorträge rund um Low Vision
Unter dem Schwerpunkt „Medizin, Rehabilitation, Teilhabe“ wurden im SightCity Forum an allen Messetagen aktuelle Fragen und Entwicklungen im Low-Vision-Bereich diskutiert. Das Vortragsprogramm bot Patientensymposien zu verschiedenen Krankheitsbildern und neuesten Erkenntnissen aus Therapie und Forschung, etwa bei genetischen Erkrankungen oder der elektrischen Stimulation von Netzhaut-Nervenzellen. Im Patienten-Talk berichteten Nutzer über ihre Erfahrungen mit der Netzhautprothese Argus II. Einen großen Schwerpunkt bildete das Netzwerk „Berufliche Teilhabe“ der Berufsbildungs- und Berufsförderungswerke. Die Besucher konnten mit Vertretern aus Reha, Medizin, Selbsthilfe und weiteren Bereichen über aktuelle Themen der Aus- und Weiterbildung sprechen. Weitere Themen waren unter anderem Hör-Sehbehinderung und Taubblindheit, neue Chancen durch künstliche Intelligenz und der Umgang mit Smartphone und PC. Das SightCity Forum wird gefördert durch die „Marga und Walter Boll-Stiftung“. Für die inhaltliche Gestaltung sind neben dem Aachener Centrum für Technologietransfer in der Ophthalmologie (ACTO) e. V. die PRO RETINA Deutschland e. V., der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband (DBSV) e. V. und die Berufsförderungs- und Berufsbildungswerke verantwortlich. Die Selbsthilfevereinigung PRO RETINA unterstützt über die Techniker Krankenkasse als Zuschussgeber dieses Jahr auch finanziell die Ausrichtung des SightCity Forums.

Mit Kunst vom Messetrubel entspannen
Für eine kleine Auszeit von der Ausstellung und den Fachvorträgen sorgte die „Kunstmeile“ der SightCity. Hier wurden Kunstwerke für die Besucher fühlbar gemacht. Die blinde Künstlerin Monika Häusler stellte Tiermodelle aus Cernit aus, und die Lehrwerkstatt des Deutschen Taubblindenwerkes in Hannover präsentierte Projekte von hörsehbehinderten und taubblinden Jugendlichen. Künstler, die ihre Werke auf der Messe ausstellen möchten, können sich jetzt schon an das Organisationsteam wenden unter der E-Mail: info@sightcity.net

Neuer Standort ab 2020
„Die SightCity hat sich als Treffpunkt für Low-Vision-Experten und Betroffene aus der ganzen Welt fest etabliert“, erklärt Ingrid Merkl, Geschäftsführerin der SightCity GmbH und Leiterin des Messe-Organisationsteams. „Ab dem nächsten Jahr werden wir mit einem neuen Standort optimale Bedingungen für diese so wichtigen Begegnungen schaffen. Die SightCity findet dann im Kap Europa statt, nur eine U-Bahn-Station vom Hauptbahnhof entfernt.“

Die nächste SightCity öffnet vom 27. bis 29. Mai 2020 ihre Türen. Neuer Veranstaltungsort ist das Kap Europa, das Kongresshaus der Messe Frankfurt, Osloer Straße 5, 60327 Frankfurt am Main.

Weitere Informationen unter: www.sightcity.net

Die SightCity ist die weltweit größte Hilfsmittelmesse für Blinde und Sehbehinderte. Jedes Jahr präsentiert sie in Frankfurt die besten Hilfsangebote für einen barrierefreien Alltag aus mehr als 20 Ländern. An drei Tagen wird die Messe zum Treffpunkt für Experten aus Medizin, Optik und Reha, Hersteller und Betroffene.

Kontakt
SightCity GmbH
Ingrid Merkl
Hasenbergstraße 31
70178 Stuttgart
0711 6660318
0711 6660333
info@sightcity.net
http://www.sightcity.net

Bildquelle: @ Kerstin Philipp/SightCity

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Der Countdown für die SightCity läuft

Größte Hilfsmittelmesse der Welt für Sehbehinderte und Blinde eröffnet bald in Frankfurt

Vom 8. bis 10. Mai zeigt die SightCity in Frankfurt, wie Barrierefreiheit für sehbehinderte und blinde Menschen heute gelebt werden kann. Hilfsmitteltrends aus über 20 Ländern erwarten die Besucher. Mehr als 130 Aussteller und ein Vortragsprogramm informieren auf der weltweit größten Fachmesse ihrer Art über neue Technik, Hilfsangebote und medizinische Fortschritte. Der Eintritt ist frei.

Mobil sein, selbstständig Dinge erledigen, mit anderen Menschen kommunizieren – moderne Technik unterstützt Sehbehinderte und Blinde in zahlreichen Situationen. Und immer wieder entstehen neue Ideen, die den Alltag barrierefreier machen. So bringt zum Beispiel eine neue App („Facing Emotions“) jetzt sogar Emotionen der Mitmenschen direkt auf das Smartphone. Über die Kamera werden Gesichtsausdrücke erkannt und in Töne umgewandelt. „Mit einer Vielzahl solcher praktischer Funktionen haben Smartphones und Tablets die Hilfsmittelbranche in den letzten Jahren wirklich bereichert und spielen auch auf der SightCity eine große Rolle“, erklärt Ingrid Merkl, Geschäftsführerin der SightCity GmbH und Leiterin des Messe-Organisationsteams. „Außerdem zeigen Aussteller aus ganz Europa, den USA und Asien ihre Innovationen und bewährten Hilfsmittel für Alltag, Schule und Beruf – vom Langstock bis zu sprechenden Küchengeräten.“

Die SightCity findet bereits zum 17. Mal statt. An drei Messetagen können die Besucher auf 4.500 Quadratmetern verschiedene Hilfsmittel testen und Beratungsangebote kennenlernen. Auch viele Verbände, Ausbildungsanbieter und Reiseunternehmen sind unter den Ausstellern.

Vorträge zu Medizin, Reha und Teilhabe
Täglich bietet das SightCity Forum mit einem umfassenden Vortrags- und Weiterbildungsprogramm Einblicke in den Stand von Medizin und Rehabilitation. Wie können diese Bereiche Betroffene am besten unterstützen und optimal zusammenarbeiten? Unter dem diesjährigen Schwerpunkt „Medizin, Rehabilitation, Teilhabe“ gehen Mediziner und Spezialisten aus dem Bereich Low Vision diesen Fragen nach. Neben Patientensymposien zu Erkrankungen wie Altersabhängiger Makuladegeneration (AMD) und Glaukom informieren Vorträge unter anderem über genetische Erkrankungen und Schlafstörungen von blinden und sehbehinderten Menschen. Im Patienten-Talk berichten Nutzer über ihre Erfahrungen mit der Netzhautprothese Argus II. Bei einer Plenumsdiskussion und Vorträgen des Netzwerks „Berufliche Teilhabe“ der Berufsbildungs- und Berufsförderungswerke können Besucher mit Vertretern aus Reha, Medizin, Selbsthilfe und weiteren Bereichen über aktuelle Themen der Aus- und Weiterbildung sprechen.

Im Sommer 2018 ging die erste „Medizinisch Berufliche Orientierte Rehabilitation für sehbehinderte/blinde Menschen“ (MBOR) mit einer Pilotphase an den Start. Sie bietet erstmals für Menschen, die mitten im Beruf stehen und erblinden, eine sechswöchige Reha. Die drei in Deutschland tätigen Rehabilitationseinrichtungen in Masserberg, Höchenschwand und Hürth stellen im SightCity Forum ihre Arbeit vor. Weitere Themen sind unter anderem Hör-Sehbehinderung und Taubblindheit, Hilfen für ein barrierefreies Zuhause und der Umgang mit Touchscreens und PC. Die Teilhabe an Sportarten steht ebenfalls im Mittelpunkt, zum Beispiel im Luftgewehr-Schießsport für Blinde oder beim Besuch eines Fußballspiels mit Blindenreportage durch Stadionkommentatoren.

Das SightCity Forum wird gefördert durch die „Marga und Walter Boll-Stiftung“. Für die inhaltliche Gestaltung sind neben dem Aachener Centrum für Technologietransfer in der Ophthalmologie (ACTO) e. V. die PRO RETINA Deutschland e. V., der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband (DBSV) e. V. und die Berufsförderungs- und Berufsbildungswerke verantwortlich. Die Selbsthilfevereinigung PRO RETINA unterstützt über die Techniker Krankenkasse als Zuschussgeber dieses Jahr auch finanziell die Ausrichtung des SightCity Forums.

Kunst fühlen
Neben der Fachausstellung macht die SightCity auch Kunst barrierefrei erlebbar. Eine „Kunstmeile“ präsentiert Tiermodelle aus Cernit der blinden Künstlerin Monika Häusler sowie Projekte von hörsehbehinderten und taubblinden Jugendlichen aus der Lehrwerkstatt des Deutschen Taubblindenwerkes in Hannover.

Telefon-Hotline
Die SightCity bietet außerdem eine Telefon-Hotline für medizinische Fragen zum Thema Auge an. Die Hotline ist unter der Rufnummer 01805 870018 (14 ct/Min.) vom 6. bis 10. Mai sowie vom 13. bis 14. Mai, jeweils von 10 bis 16 Uhr erreichbar.

Wegweiser auf der Messe
Bei der Orientierung auf der Messe hilft das Wegeleitsystem der Firma inclusion, gesponsert von der Bayer Vital GmbH. Infos unter: www.inclusion-barrierefrei.de
Ein halbstündlicher, kostenfreier Abholservice durch „SightCity-Messeguides“ (gelbe T-Shirts) bringt die Besucher außerdem sicher zur Messe. Für den kostenpflichtigen, persönlichen Begleitservice „Rent-a-Guide“ empfiehlt sich eine Vorreservierung auf www.sightcity.net. Direktbuchungen auf der Messe können nur begrenzt angenommen werden.

Veranstaltungsort der SightCity 2019 ist das Sheraton-Hotel am Flughafen Frankfurt, Hugo-Eckener-Ring 15, Terminal 1, 60549 Frankfurt am Main.
Der Eintritt ist frei.

Öffnungszeiten der SightCity:
8. und 9. Mai 2019: 10:00 Uhr bis 18:00 Uhr
10. Mai 2019: 10:00 Uhr bis 16:00 Uhr

Weitere Informationen unter: www.sightcity.net

Die SightCity ist die weltweit größte Hilfsmittelmesse für Blinde und Sehbehinderte. Im Frankfurter Sheraton-Hotel präsentiert sie jedes Jahr die besten Hilfsangebote für einen barrierefreien Alltag aus mehr als 20 Ländern. An drei Tagen wird die Messe zum Treffpunkt für Experten aus Medizin, Optik und Reha, Hersteller und Betroffene.

Kontakt
SightCity GmbH
Ingrid Merkl
Hasenbergstraße 31
70178 Stuttgart
0711 6660318
0711 6660333
info@sightcity.net
http://www.sightcity.net

Bildquelle: Kerstin Philipp/SightCity

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SightCity Forum: Fachwissen rund um Low Vision

Was macht die Bereiche Medizin, Rehabilitation und Teilhabe für sehbehinderte und blinde Menschen heute aus? Darüber informiert vom 8. bis 10. Mai ein vielseitiges Vortragsprogramm auf der SightCity, der größten Hilfsmittelmesse der Welt für Sehbehinderte und Blinde. Drei Tage bietet das SightCity Forum Vorträge, Diskussionen und Weiterbildungen. Der Eintritt zu Messe und Forum ist frei.

Im Frankfurter Sheraton-Hotel präsentiert die 17. SightCity auf insgesamt 4.500 Quadratmatern die besten Ideen, die die Hilfsmittelbranche weltweit für sehbehinderte und blinde Menschen entwickelt. Mehr als 130 Aussteller sind vor Ort. Und das SightCity Forum zeigt in zahlreichen Vorträgen und Podiumsdiskussionen, welche Themen und Trends den Bereich Low Vision derzeit bewegen. „Mit vielen namhaften Referenten hält das SightCity Forum erneut ein spannendes Programm sowohl für Fachleute als auch für Betroffene bereit. Es ist damit seit vielen Jahren die perfekte Ergänzung zu unserer Hilfsmittelausstellung“, erklärt Ingrid Merkl, Geschäftsführerin der SightCity GmbH und Leiterin des Messe-Organisationsteams. In diesem Jahr lautet der Schwerpunkt des SightCity Forums „Medizin, Rehabilitation, Teilhabe“.

Wo stehen Therapie und Forschung
Mehrere Patientensymposien informieren über Therapie und Forschung bei Erkrankungen wie Altersabhängiger Makuladegeneration (AMD) oder Glaukom, über die Limbus-Stammzell-Transplantation bei Erblindung der Hornhaut und über die Wiederherstellung und den Erhalt des Sehvermögens durch elektrische Stimulation von Netzhaut-Nervenzellen bei erblichen Netzhauterkrankungen. Im Sommer 2018 ging die erste „Medizinisch Berufliche Orientierte Rehabilitation für sehbehinderte/blinde Menschen“ (MBOR) mit einer Pilotphase an den Start. Sie bietet erstmals für Menschen, die mitten im Beruf stehen und erblinden, eine sechswöchige Reha. Die drei in Deutschland tätigen Rehabilitationseinrichtungen in Masserberg, Höchenschwand und Hürth stellen im SightCity Forum am Mittwoch ihre Arbeit vor. Am Donnerstag berichten in einem Patienten-Talk Nutzer über ihre Erfahrungen mit der Netzhautprothese Argus II und es gibt einen Vortrag, der das Thema „Sehbeeinträchtigung oder Demenz?“ beleuchtet. Am Freitag widmet sich ein großer Themenblock genetischen Erkrankungen und den Möglichkeiten der Gentherapie bei erblichen Netzhauterkrankungen.

Berufliche Teilhabe
In einer Plenumsdiskussion und mehreren Vorträgen stellt das Netzwerk „Berufliche Teilhabe“ der Berufsbildungs- und Berufsförderungswerke am Mittwoch und am Freitag neue Wege vor, wie die Integration in den Arbeitsmarkt für Sehbehinderte und Blinde gelingen kann. Die Besucher können mit Vertretern aus Reha, Medizin, Selbsthilfe und weiteren Bereichen über aktuelle Themen der Aus- und Weiterbildung diskutieren. Am Donnerstag gibt es einen Themenblock zu der Frage, wie Menschen mit einer Hör-Sehbehinderung oder Taub-Blindheit an der Arbeitswelt teilhaben können und welchen Herausforderungen sie sich im Alltag stellen müssen. Und am Freitag betrachtet das Unternehmens-Netzwerk Inklusion die Rolle des Arbeitgebers im Prozess der beruflichen Integration.

Neben Vorträgen über ein barrierefreies Zuhause und den Umgang mit Smartphone und PC werden am Mittwoch die besonderen Chancen aufgezeigt, die künstliche Intelligenz heute für Alltagsaufgaben und die soziale Interaktion bietet. Die Teilhabe an Sportarten steht am Donnerstag im Mittelpunkt: Die Deutsche Meisterin Katharina Wersig stellt den Luftgewehr-Schießsport für Blinde vor. Außerdem zeigen Stadionkommentatoren, wie Blindenreportage im Profifußball funktionieren kann. Am Mittwoch wird darüber hinaus eine Inklusionsschule für Blinde, Sehbehinderte und Sehende in Jordanien vorgestellt.

Das SightCity Forum wird gefördert durch die „Marga und Walter Boll-Stiftung“. Für die inhaltliche Gestaltung sind neben dem Aachener Centrum für Technologietransfer in der Ophthalmologie (ACTO) e. V. die PRO RETINA Deutschland e. V., der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband (DBSV) e. V. und die Berufsförderungs- und Berufsbildungswerke verantwortlich. Die Selbsthilfevereinigung PRO RETINA unterstützt über einen Zuschussgeber dieses Jahr auch finanziell die Ausrichtung des SightCity Forums.

Erster Fachtag für interdisziplinäres Zusammentreffen
Am 10. Mai findet von 11 Uhr bis 18 Uhr ein interdisziplinärer Fachtag zu den Themen „Medizin, Rehabilitation und Bildung für Menschen mit Sehbehinderung und Blindheit“ statt. Angesprochen und eingeladen sind die Fachdisziplinen, die sich mit ihrer Profession zu diesen Themen einbringen können. Die in Diskussionen als Kontroversen erarbeiteten Themen sollen relevant und praxisorientiert den Ausgangspunkt für einen weiteren Fachtag 2020 und dann den ersten Fachkongress „Sehbehinderung und Blindheit in der Gesellschaft“ in 2021 formulieren. Finanziell unterstützt wird der Fachtag von der „Paul und Charlotte Kniese-Stiftung“. Weitere Infos erhalten Interessierte per E-Mail an: info@acto.de

Weiterbildung für Pflegefachkräfte bayerischer Pflegeeinrichtungen
Am 9. Mai findet zum zweiten Mal der „Fachtag für qualifizierte Sehbeauftragte“ aus bayerischen Pflegeeinrichtungen statt. Schwerpunktthema ist in diesem Jahr „Sehbeeinträchtigung und/oder Demenz“. Gefördert wird er von den beteiligten bayerischen Pflegekassen AOK Bayern, BKK Landesverband Bayern, IKK classic, KKH Kaufmännische Krankenkasse, KNAPPSCHAFT und Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau – SVLFG als Landwirtschaftliche Pflegekasse. Das Blindeninstitut Würzburg führt das von den Pflegekassen Bayerns finanzierte Präventionsprogramm „Gutes Sehen in Pflegeeinrichtungen“ durch. Zum Fachtag eingeladen sind qualifizierte Mitarbeiter der Einrichtungen, die am Programm bislang teilgenommen haben. Mehr Informationen auf www.blindeninstitut.de/gutes-sehen

Veranstaltungsort der SightCity 2019 ist das Sheraton-Hotel am Flughafen Frankfurt, Hugo-Eckener-Ring 15, Terminal 1, 60549 Frankfurt am Main.
Der Eintritt ist frei.

Wegweiser auf der Messe
Bei der Orientierung auf der Messe hilft das Wegeleitsystem der Firma inclusion, gesponsert von der Bayer Vital GmbH. Infos unter: www.inclusion-barrierefrei.de
Ein halbstündlicher, kostenfreier Abholservice durch „SightCity-Messeguides“ (gelbe T-Shirts) bringt die Besucher außerdem sicher zur Messe. Für den kostenpflichtigen, persönlichen Begleitservice „Rent-a-Guide“ empfiehlt sich eine Vorreservierung auf www.sightcity.net. Direktbuchungen auf der Messe können nur begrenzt angenommen werden.

Öffnungszeiten der SightCity:
8. und 9. Mai 2019: 10:00 Uhr bis 18:00 Uhr
10. Mai 2019: 10:00 Uhr bis 16:00 Uhr

Weitere Informationen unter: www.sightcity.net

Die SightCity ist die weltweit größte Hilfsmittelmesse für Blinde und Sehbehinderte. Im Frankfurter Sheraton-Hotel präsentiert sie jedes Jahr die besten Hilfsangebote für einen barrierefreien Alltag aus mehr als 20 Ländern. An drei Tagen wird die Messe zum Treffpunkt für Experten aus Medizin, Optik und Reha, Hersteller und Betroffene.

Kontakt
SightCity GmbH
Ingrid Merkl
Hasenbergstraße 31
70178 Stuttgart
0711 6660318
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Bildquelle: Kerstin Philipp/SightCity

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medi startet mit eigenem Newsroom

Informativer Online-Auftritt für verschiedene Zielgruppen

Ob Presseberichte, interessante Interviews oder Hintergrundberichte: Im neuen medi Newsroom erfahren Journalisten, Blogger, Multiplikatoren sowie Fachhändler, Ärzte und Endverbraucher, was medi aktuell bewegt. Auf www.medi.de/newsroom stellt das Bayreuther Familienunternehmen relevante Inhalte über sich, seine Produkte und Themen aus den Bereichen Medical, Sport und Fashion bereit.

Mehr als nur ein Pressebereich

Der medi Newsroom ging am 29. Januar an den Start. Er folgt dem Trend, Journalisten, Bloggern und Multiplikatoren eine zentrale News-Plattform zu schaffen, die über reine Pressemitteilungen hinaus einen echten Mehrwert bietet.

Neben wechselnden Highlight-Themen finden Besucher aktuelle News, Pressemitteilungen und Veranstaltungen, auf denen medi vertreten ist. Interviews, beispielsweise mit Ärzten, Patienten oder auch Vertretern aus dem Fachhandel, informieren abwechslungsreich über spannende Themen. So erfahren Webseitenbesucher unter anderem mehr über die sehr persönliche Geschichte einer Brustkrebspatientin und ihren Umgang mit der Krankheit. Ein Arzt und Experte gibt Auskunft und Empfehlungen zur Kompressionstherapie bei Venenpatienten.

Dank der eingebundenen Social-Media-Wall sind User sogar tagesaktuell auf dem Laufenden zur Medical-Sparte, zur Sportmarke CEP und zur Fashion-Marke ITEM m6 von medi. Die Posts verschiedener sozialer Medien wie Facebook, Twitter, Instagram und YouTube liefern abwechslungsreiche Einblicke in die vielseitige medi Welt und geben das Feedback von „Fans“ und weiteren Anwendern wieder.

Wer schon immer einmal wissen wollte, wie es bei medi hinter den Kulissen in der Produktion aussieht, was Kompression im Sport leistet oder was hinter dem Geheimnis der Contouring Tights von ITEM m6 steckt, findet im Abschnitt „Hintergrundinformationen“ Videos und spannende Details, die noch mehr in die Tiefe gehen. Zusätzlich liefert „medi auf einen Blick“ wissenswerte Zahlen und Fakten zum Global Player aus Oberfranken.

Neben dem Launch des neuen Newsrooms hat medi den kompletten Unternehmensbereich auf seiner Webseite rundum erneuert. Dieser beinhaltet ein neues Karriereportal sowie die Bereiche über die Kooperationen, beispielsweise mit Barbara Schöneberger, dem Deutschen Skiverband und medi bayreuth Basketball, über erhaltene Auszeichnungen, zur Geschichte des Unternehmens sowie zu den internationalen Niederlassungen und dem Hilfsprojekt medi for help.

Der medi Newsroom ist auf www.medi.de/newsroom zu finden.

medi – ich fühl mich besser. Das Unternehmen medi ist mit Produkten und Versorgungskonzepten einer der führenden Hersteller medizinischer Hilfsmittel. Weltweit leisten rund 2.600 Mitarbeiter einen maßgeblichen Beitrag, dass Menschen sich besser fühlen. Die Leistungspalette umfasst medizinische Kompressionsstrümpfe, adaptive Kompressionsversorgungen, Bandagen, Orthesen, Thromboseprophylaxestrümpfe, Kompressionsbekleidung und Schuh-Einlagen. Darüber hinaus fließen mehr als 65 Jahre Erfahrung im Bereich der Kompressionstechnologie in die Entwicklung von Sport- und Fashion-Produkten der Marken CEP und ITEM m6. Das Unternehmen liefert mit einem weltweiten Netzwerk aus Distributeuren und eigenen Niederlassungen in über 90 Länder der Welt.

Kontakt
medi GmbH & Co. KG
Nadine Kiewitt
Medicusstraße 1
95448 Bayreuth
0921 912-1737
n.kiewitt@medi.de
http://www.medi.de

Die Bildrechte liegen bei dem Verfasser der Mitteilung.

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17. SightCity

Hilfsmitteltrends aus mehr als 20 Ländern

An drei Messetagen können die Besucher auf 4.500 Quadratmetern verschiedene Hilfsmittel testen, sich über medizinische Fortschritte informieren und eine Vielzahl an Beratungsangeboten kennenlernen. „Es werden Trends aus ganz Europa, den USA und Asien zu sehen sein. Mehr als 20 Länder sind unter den Ausstellern vertreten“, erklärt Ingrid Merkl, Geschäftsführerin der SightCity GmbH und Leiterin des Messe-Organisationsteams. „Die SightCity bietet so für Betroffene und Fachleute einen idealen Überblick, was sich aktuell im Bereich Low Vision tut -nicht nur in der Produktentwicklung, sondern zu allen Fragen rund um das Thema Barrierefreiheit.“ Die Aussteller präsentieren unter anderem Mobilitätshilfen und Spezialbrillen sowie praktische Alltagshelfer für Haushalt, Schule und Beruf. Außerdem gibt es immer mehr Erweiterungen für die Nutzung von Smartphone und Tablet. Auch Verbände, Ausbildungsanbieter und Reiseunternehmen sind vor Ort.

Vorträge zu Medizin, Reha und Teilhabe
Täglich bietet das SightCity Forum mit einem umfassenden Vortrags- und Weiterbildungsprogramm Einblicke in den Stand von Medizin und Rehabilitation. Wie können diese Bereiche Betroffene am besten unterstützen und optimal zusammenarbeiten? Unter dem diesjährigen Schwerpunkt „Medizin, Rehabilitation, Teilhabe“ gehen Mediziner und Spezialisten aus dem Bereich Low Vision diesen Fragen nach. Neben Patientensymposien zu Erkrankungen wie Altersabhängiger Makuladegeneration (AMD) und Glaukom informieren Vorträge über genetische Erkrankungen, elektrische Stimulation von Netzhaut-Nervenzellen bei erblichen Netzhauterkrankungen, die Limbus-Stammzell-Transplantation sowie Schlafstörungen von blinden und sehbehinderten Menschen. In einem Patienten-Talk berichten Nutzer über ihre Erfahrungen mit der Netzhautprothese Argus II.

Bei einer Plenumsdiskussion und Vorträgen des Netzwerks „Berufliche Teilhabe“ der Berufsbildungs- und Berufsförderungswerke können die Besucher mit fachkundigen Vertretern aus Reha, Medizin, Selbsthilfe und weiteren Bereichen über aktuelle Themen der Aus- und Weiterbildung sprechen. Im Sommer 2018 ging die erste „Medizinisch Berufliche Orientierte Rehabilitation für sehbehinderte/blinde Menschen“ (MBOR) mit einer Pilotphase an den Start. Sie bietet erstmals für Menschen, die mitten im Beruf stehen und erblinden, eine sechswöchige Reha. Die drei in Deutschland tätigen Rehabilitationseinrichtungen in Masserberg, Höchenschwand und Hürth stellen im SightCity Forum ihre Arbeit vor. Weitere Themen sind unter anderem Hör-Sehbehinderung und Taubblindheit, Hilfen für ein barrierefreies Zuhause und der Umgang mit Touchscreens und PC. Die Teilhabe an Sportarten steht ebenfalls im Mittelpunkt, zum Beispiel im Luftgewehr-Schießsport für Blinde oder beim Besuch eines Fußballspiels mit Blindenreportage durch Stadionkommentatoren.

Neuer Standort für das Forum
Wegen Renovierungsarbeiten im Sheraton-Hotel findet das Forum erstmals in der Hotelbar in der oberen Etage statt. Guides werden die Besucher lotsen. Direkt gegenüber befindet sich die ebenfalls verlegte Cafeteria. In der Lounge E, wo das Forum bisher immer stattfand, wird es Ausstellungsstände geben.

Das SightCity Forum wird gefördert durch die „Marga und Walter Boll-Stiftung“. Für die inhaltliche Gestaltung sind neben dem Aachener Centrum für Technologietransfer in der Ophthalmologie (ACTO) e. V. die PRO RETINA Deutschland e. V., der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband (DBSV) e. V. und die Berufsförderungs- und Berufsbildungswerke verantwortlich. Die Selbsthilfevereinigung PRO RETINA unterstützt über einen Zuschussgeber dieses Jahr auch finanziell die Ausrichtung des SightCity Forums.

Erster Fachtag für interdisziplinäres Zusammentreffen
Am 10. Mai findet von 11 Uhr bis 18 Uhr ein interdisziplinärer Fachtag zu den Themen „Medizin, Rehabilitation, Teilhabe und Bildung“ statt. Angesprochen und eingeladen sind die Fachdisziplinen, die sich mit ihrer Profession zu diesen Themen einbringen können. Finanziell unterstützt wird der Fachtag von der „Paul und Charlotte Kniese-Stiftung“. Weitere Informationen auf www.acto.de

Weiterbildung für Pflegefachkräfte bayerischer Pflegeeinrichtungen
Am 9. Mai findet zum zweiten Mal der „Fachtag für qualifizierte Sehbeauftragte“ aus bayerischen Pflegeeinrichtungen statt. Schwerpunktthema ist in diesem Jahr „Sehbeeinträchtigung und/oder Demenz“. Gefördert wird er von den beteiligten bayerischen Pflegekassen AOK Bayern, BKK Landesverband Bayern, IKK classic, KKH Kaufmännische Krankenkasse, KNAPPSCHAFT und Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau – SVLFG als Landwirtschaftliche Pflegekasse. Das Blindeninstitut Würzburg führt das von den Pflegekassen Bayerns finanzierte Präventionsprogramm „Gutes Sehen in Pflegeeinrichtungen“ durch. Zum Fachtag eingeladen sind qualifizierte Mitarbeiter der Einrichtungen, die am Programm bislang teilgenommen haben. Mehr Informationen auf www.blindeninstitut.de/gutes-sehen

Veranstaltungsort der SightCity 2019 ist das Sheraton-Hotel am Flughafen Frankfurt, Hugo-Eckener-Ring 15, Terminal 1, 60549 Frankfurt am Main.
Der Eintritt ist frei.

Wegweiser auf der Messe
Bei der Orientierung auf der Messe hilft das Wegeleitsystem der Firma inclusion, gesponsert von der Bayer Vital GmbH. Infos unter: www.inclusion-barrierefrei.de
Ein halbstündlicher, kostenfreier Abholservice durch „SightCity-Messeguides“ (gelbe T-Shirts) bringt die Besucher außerdem sicher zur Messe. Für den kostenpflichtigen, persönlichen Begleitservice „Rent-a-Guide“ empfiehlt sich eine Vorreservierung auf www.sightcity.net. Direktbuchungen auf der Messe können nur begrenzt angenommen werden.

Weitere Informationen unter: www.sightcity.net

Öffnungszeiten der SightCity:
8. und 10. Mai 2019: 10:00 Uhr bis 18:00 Uhr
10. Mai 2019: 10:00 Uhr bis 16:00 Uhr

Die SightCity ist die weltweit größte Hilfsmittelmesse für Blinde und Sehbehinderte. Im Frankfurter Sheraton-Hotel präsentiert sie jedes Jahr die besten Hilfsangebote für einen barrierefreien Alltag aus mehr als 20 Ländern. An drei Tagen wird die Messe zum Treffpunkt für Experten aus Medizin, Optik und Reha, Hersteller und Betroffene.

Kontakt
SightCity GmbH
Ingrid Merkl
Hasenbergstraße 31
70178 Stuttgart
0711 6660318
0711 6660333
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http://www.sightcity.net

Bildquelle: @ Kerstin Philipp/SightCity

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Barbara Schöneberger begeistert Messebesucher für Kompression!

medi Markenbotschafterin auf der OTWorld 2018 in Leipzig

Barbara Schöneberger begeistert Messebesucher für Kompression!

Barbara Schöneberger ließ am medi Stand ihre Füße und ihren Gang analysieren.

medi sorgte für ein Highlight bei der diesjährigen OTWorld 2018 in Leipzig: Denn der Auftritt des Bayreuther Hilfsmittelherstellers stand in diesem Jahr ganz im Zeichen der neuen Markenbotschafterin Barbara Schöneberger. Der prominente TV-Star begeisterte die Besucher mit Charme, Authentizität und Schlagfertigkeit. Entsprechend groß war der Ansturm auf den Messestand bei Standführung, Bühneninterviews sowie Autogramm- und Fotostunde.

Auf der OTWorld 2018 in Leipzig, der Weltleitmesse für Kompressionstherapie, Prothetik, Orthetik, Orthopädieschuhtechnik und technische Rehabilitation, präsentierte medi vom 15. bis 18. Mai starke Produktneuheiten, innovative Therapiekonzepte und digitale Services für den Fachhandel. Besonders gespannt warteten die Besucher dennoch auf den zweiten Messetag, denn medi hatte den Besuch seiner Markenbotschafterin Barbara Schöneberger angekündigt.

Barbara auf Tuchfühlung mit der Produktvielfalt von medi
Deutschlands schönste Moderatorin(1) bahnte sich den Weg durch die wartende Menge zur medi Bühne und gesellte sich zu Moderator Christian Höreth, um dann bei einer Standführung die Neuheiten und Details aus den verschiedenen Produktbereichen genauer unter die Lupe zu nehmen. Besonderes Interesse galt der großen Farb- und Mustervielfalt im Bereich der flachgestrickten Kompressionsstrümpfe für Lip- und Lymphödempatientinnen, den neuen Bandagen der E+motion Performance Collection sowie dem breiten Orthesenangebot für Patienten mit Kniearthrose. Bei den Druckmessplatten zog Barbara Schöneberger gleich ihre High Heels aus und probierte selbst die Ganganalyse aus.

Barbara liebt Kompression – und jeder darf es wissen!
Im Interview mit Christian Höreth erklärte Barbara Schöneberger schließlich, wie sie Markenbotschafterin von medi wurde und verriet: „Die Menschen da draußen kennen mich inzwischen natürlich. Gerade deshalb ist es sehr wichtig, dass die Kooperationen, die ich eingehe, authentisch sind. Ich kann mir hier keinen ,Quatsch“ erlauben, sondern arbeite nur mit Partnern, die auch wirklich zu mir passen. Mit dem Thema Kompression habe ich bereits seit Jahren zu tun und der Zusammenarbeit deshalb auch sofort zugestimmt. Und es ist großartig für mich, heute diesen Tag auf der OTWorld mitzuerleben, denn es gibt so unfassbar viele Technologien, die das Wohlbefinden erhöhen können!“ Sie stehe vor allem dafür, dem Thema Kompression noch mehr Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit zu verleihen.

„Starke Wirkung für starke Frauen“: Zwei Powerfrauen im Gespräch
Mit Modebloggerin und Lipödempatientin Caroline Sprott war ein weiterer besonderer Gast am medi Stand. Auch sie ist medi Markenbotschafterin. Seit 2016 ist die überzeugte mediven Flachstrick-Trägerin das Gesicht verschiedener Lymphkampagnen bei medi. Im Bühnen-Talk mit Barbara Schöneberger und Christian Höreth gestand sie: „Barbara ist schon seit dem Teenager-Alter ein großes Vorbild für mich. Vor unserem Treffen habe ich vor Aufregung weder geschlafen noch gegessen!“

Die Gemeinsamkeit beider Frauen: Sie tragen Kompression – wenn auch für völlig unterschiedliche Zwecke. Denn während Barbara Schöneberger keine medizinische Indikation hat, wurde bei Caroline Sprott 2010 ein Lipödem diagnostiziert. So berichtete die 29-jährige Frau von ihrem Weg, den sie von der Diagnose bis heute ging und wie sie es geschafft hat, ihr Selbstbewusstsein zurückzuerlangen. „Statt in die Flitterwochen zu fahren, investierten mein Mann und ich damals in meine Fettabsaugung, der sogenannten Liposuktion“, sagte sie. Caroline Sprott erzählte auch, dass sie inzwischen viel Sport treibt, ihr Gewicht reduziert hat und täglich flachgestrickte Kompressionsstrümpfe trägt: „Ich schätze die enorme Vielfalt, die medi im Flachstrick-Bereich bietet. Denn die Ödemversorgung ist das eine. Aber die Therapie für mein Selbstbewusstsein ist ganz klar Mode! Beides kann ich vereinbaren. Es ist ja inzwischen purer Luxus, in wie vielen Farben und Ausführungen es die Strümpfe gibt. Vor einigen Jahren war das noch ganz anders.“ Barbara Schöneberger ergänzte: „Und es gibt heute auch ganz andere Wege, Menschen darüber aufzuklären und sie zu informieren. Gerade habe ich beispielsweise die medi companion App bei der Standführung gesehen – das geht ja weit über die Produkte hinaus.“

Auch den Umgang mit Kritik thematisierten beide. Ihr Credo: Man solle seinen Körper so respektieren, wie er ist. Als Markenbotschafterinnen von medi machen Barbara Schöneberger und Caroline Sprott auf unterschiedliche Weise und für ganz unterschiedliche Zielgruppen auf das Thema Kompression aufmerksam. Doch ihre gemeinsame Botschaft: Kompression kann das Körpergefühl, das Wohlbefinden und die Gesundheit positiv beeinflussen – ganz gleich, ob mit medizinischer Indikation oder ohne.

Surftipp: www.medi.biz/barbara, www.lipoedem-mode.de und www.medi.de (mit Händlerfinder).

Quelle
(1) Bauer Media Group. Aktuelle Umfrage: Barbara Schöneberger ist Deutschlands schönste TV-Moderatorin. https://www.bauermedia.com/presse/newsroom/artikel/aktuelle-umfrage-barbara-schoeneberger-ist-deutschlands-schoenste-tv-moderatorin/controller/2017/11/1/ (Letzter Zugriff: 09.05.2018)

medi – ich fühl mich besser. Das Unternehmen medi ist mit Produkten und Versorgungskonzepten einer der führenden Hersteller medizinischer Hilfsmittel. Weltweit leisten rund 2.400 Mitarbeiter einen maßgeblichen Beitrag, dass Menschen sich besser fühlen. Die Leistungspalette umfasst medizinische Kompressionsstrümpfe, adaptive Kompressionsversorgungen, Bandagen, Orthesen, Thromboseprophylaxestrümpfe, Kompressionsbekleidung und Schuh-Einlagen. Darüber hinaus fließen mehr als 65 Jahre Erfahrung im Bereich der Kompressionstechnologie in die Entwicklung von Sport- und Fashion-Produkten der Marken CEP und ITEM m6. Das Unternehmen liefert mit einem weltweiten Netzwerk aus Distributeuren und eigenen Niederlassungen in über 90 Länder der Welt.

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Hilfsmittelmesse SightCity

Wie Technik hilft, wenn das Augenlicht nachlässt

Hilfsmittelmesse SightCity

Mehr als 130 Aussteller aus ganz Europa, den USA und Asien präsentierten ihre Produktneuheiten. (Bildquelle: @ Kerstin Philipp/SightCity)

Intelligente Brillen, High-Tech-Kameras und komplexe Apps: Moderne Technik macht es Blinden und Sehbehinderten zunehmend einfacher, sich in Alltag, Schule und Beruf zu bewegen. Davon konnten sich die rund 4.000 Besucher der 16. SightCity überzeugen. Vom 25. bis 27. April 2018 präsentierte Europas größte Fachmesse für Sehbehinderten- und Blindenhilfsmittel in Frankfurt die besten Alltagshelfer und Serviceangebote für mehr Barrierefreiheit.

Einige Hilfsmittel, die auf der SightCity in diesem Jahr zu sehen waren, sind kleiner als ein Finger. Für sehbehinderte und blinde Menschen bedeuten sie jedoch eine große Verbesserung ihrer Lebensqualität. Mehr als 130 Aussteller aus über 20 Ländern stellten im Frankfurter Sheraton-Hotel ihre Innovationen und bewährten Hilfsmittel vor. Neue Entwicklungen gibt es zum Beispiel im Bereich der elektronischen Brillen. Hier kann etwa eine kleine Kamera mit einem Magneten unauffällig an jede handelsübliche Brille befestigt werden. Die Kamera erkennt zuvor gespeicherte Personen und Gegenstände, liest gedruckte Texte und erfasst Farben und Geldscheine. Eine andere Brille bietet für Sehbehinderte mithilfe einer eingebauten HD-Kamera eine starke individuelle Vergrößerung an, die direkt vor den Augen des Benutzers erscheint – und das sowohl von nahen Gegenständen, als auch von weit entfernten Dingen. Der große Vorteil der intelligenten Brillen: Die Hände bleiben immer frei.

Sicher im Alltag unterwegs
Hilfsmittel sollen vor allem die Mobilität von sehbehinderten und blinden Menschen verbessern. Der klassische Blindenlangstock ist nach wie vor für viele ein unverzichtbarer Alltagbegleiter. Die Stöcke lassen sich entweder zusammenfalten oder als Teleskop zusammenfahren. Weitere Orientierungshilfen bieten zum Beispiel Ultraschallsensoren, die an Langstock, Schuh oder Oberkörper befestigt Hindernisse wahrnehmen und mittels Vibration oder Geräusch warnen.
Einer der besten Mobilitätshelfer ist mittlerweile allerdings das Smartphone. Per Sprachausgabe und Navigationssoftware bringt es seinen Nutzer sicher zum Ziel. Daneben verfügen Smartphones und Tablet-PCs über weitere praktische Funktionen: Durch die eingebaute Kamera und die Texterkennungssoftware bieten sie Vorlesefunktionen und Vergrößerungsmöglichkeiten. Abfotografierte Gegenstände können mit der elektronischen Bildanalyse beschrieben werden. Und unterwegs sind viele nützliche Informationen, zum Beispiel zum Busfahrplan, direkt online abrufbar.

Für den Haushalt bietet der Markt viele praktische Helfer, die mit tastbaren Markierungen oder Sprachausgabe leicht zu bedienen sind, zum Beispiel Küchenwaagen, Fieberthermometer oder Füllstandanzeiger. In Schule und Büro unterstützen vor allem Bildschirmlesegeräte, elektronische Lupen, Vorlesesysteme und Kameras, die es in verschiedenen Größen gibt. Die verbesserte Technik erlaubt hier eine immer bessere Auflösung des bis zu 60-fach vergrößerten Bildes.

Vorträge zu Low Vision
Verbände, Ausbildungszentren und Reiseunternehmen stellten ebenfalls ihre Angebote vor. Das SightCity Forum bot darüber hinaus ein Vortragsprogramm zu dem Schwerpunkt „Aktive barrierefreie Teilhabe am gesellschaftlichen Leben – welche Hilfen gibt es, was ist möglich?“. Hier informierten die Berufsbildungs- und Berufsförderungswerke über Möglichkeiten der Weiterbildung und berufliche Chancen. Es fanden Symposien zu medizinischen Themen statt, zum Beispiel zu Altersabhängiger Makuladegeneration (AMD), Gentherapien bei erblichen Netzhauterkrankungen oder Sehstörungen nach einem Schlaganfall. Außerdem wurde ein neues Konzept vorgestellt, das Menschen, die mitten im Beruf stehen und erblinden, eine sechswöchige medizinische Reha ermöglicht. Ein Vortrag zur richtigen Beleuchtung zeigte, wie nicht nur das Leuchtmittel, sondern auch die Position der Lampe das Sehen verbessern können. Weitere Themen waren unter anderem die augenärztliche Versorgung in stationären Pflegeeinrichtungen und die digitale Kommunikation. Das SightCity Forum wird gefördert durch die „Marga und Walter Boll-Stiftung“. Für die inhaltliche Gestaltung sind neben dem Aachener Centrum für Technologietransfer in der Ophthalmologie (ACTO) e. V. die PRO RETINA Deutschland e. V., der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband (DBSV) e. V. und die Berufsförderungs- und Berufsbildungswerke verantwortlich. Die Selbsthilfevereinigung PRO RETINA unterstützte über einen Zuschussgeber dieses Jahr auch finanziell die Ausrichtung des SightCity Forums.

Kunst zum Anfassen
Auch die „Kunstmeile“ der SightCity war in diesem Jahr wieder gut geschmückt mit Tiermodellen aus Cernit der blinden Künstlerin Monika Häusler sowie Projekten von hörsehbehinderten und taubblinden Jugendlichen aus der Lehrwerkstatt des Deutschen Taubblindenwerkes in Hannover. Künstler, die ihre Werke auf der Messe präsentieren möchten, können sich jetzt schon an das Organisationsteam wenden unter der E-Mail: info@sightcity.net

„Wir freuen uns, dass die Besucher der SightCity wieder viele Ideen bekommen haben, welche Hilfsmittel sie im Alltag am besten unterstützen“, erklärt Ingrid Merkl, Geschäftsführerin der SightCity GmbH und Leiterin des Messe-Organisationsteams. „Auch international weckt die Messe jedes Jahr mehr Interesse – sowohl bei Ausstellern, als auch bei Besuchern. Mit diesem weltweiten Netzwerk aus Herstellern, Medizinern, Verbänden, Beratern und Betroffenen können wir uns ideal für mehr Barrierefreiheit stark machen.“

Die nächste SightCity findet statt vom 8. bis 10. Mai 2019 im Sheraton-Hotel am Flughafen Frankfurt am Main.

Weitere Informationen unter: www.sightcity.net

Die SightCity ist Europas größte Hilfsmittelmesse für Blinde und Sehbehinderte. Seit 2003 präsentiert sie jedes Jahr in einer großen Ausstellung im Frankfurter Sheraton-Hotel die besten Hilfsangebote für einen barrierefreien Alltag.

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In Kürze startet die 16. SightCity in Frankfurt

Hilfsmittel aus aller Welt für Sehbehinderte und Blinde

In Kürze startet die 16. SightCity in Frankfurt

Mehr als 4.000 Besucher erwartet das SightCity-Team in diesem Jahr. (Bildquelle: Kerstin Philipp/SightCity)

Vom 25. bis 27. April 2018 öffnet die SightCity wieder ihre Türen. Im Frankfurter Sheraton-Hotel präsentiert Europas größte Fachmesse für Sehbehinderten- und Blindenhilfsmittel die besten Alltagshelfer und Serviceangebote aus mehr als 20 Ländern. An allen Messetagen gibt es außerdem ein umfangreiches Vortragsprogramm. Der Eintritt zur Messe und zu allen Vorträgen ist frei.

Ins Fußballstadion gehen, Sport machen, verreisen oder sich einfach schön schminken: Es sind ganz alltägliche Situationen, die für sehbehinderte und blinde Menschen oft eine große Hürde darstellen. Wie sie sich mit den richtigen Hilfsmitteln und Angeboten dennoch meistern lassen, zeigen die über 130 Aussteller der diesjährigen SightCity. „Für sehbehinderte und blinde Menschen geht es um weit mehr als nur mit dem bekannten Blindenlangstock von A nach B zu kommen“, erklärt Ingrid Merkl, Geschäftsführerin der SightCity GmbH und Leiterin des Messe-Organisationsteams. „Wir freuen uns daher sehr, dass bei der SightCity auch immer viele neue Produktentwicklungen und Trends für Alltag, Schule und Beruf zu sehen sind.“ Auf insgesamt 4.500 Quadratmetern können die Besucher Neuheiten aus ganz Europa, den USA und Asien testen, zum Beispiel Spezialbrillen und Lupen, sprechende Haushaltsgeräte oder Erweiterungen für Smartphones und Tablet-PCs. Zudem informieren Verbände über ihre Arbeit.

Vorträge: Barrieren abbauen, Medizin verstehen
Unter dem Motto „Aktive barrierefreie Teilhabe am gesellschaftlichen Leben – welche Hilfen gibt es, was ist möglich?“ informieren im SightCity Forum Mediziner und Spezialisten aus dem Bereich Low Vision über aktuelle Entwicklungen. Mehrere Patientensymposien beleuchten den Stand von Therapie und Forschung bei Erkrankungen wie Altersabhängiger Makuladegeneration (AMD) oder Glaukom. Die Berufsbildungs- und Berufsförderungswerke berichten über neue Möglichkeiten der Integration sehbehinderter und blinder Menschen in den Arbeitsmarkt. Am 26. April wird im Forum außerdem ein neues Konzept vorgestellt, das Menschen, die mitten im Beruf stehen und erblinden, sinnvoll unterstützen wird. Denn erstmals gibt es in Deutschland ein Konzept für eine sechswöchige medizinische Reha für sehbehinderte und blinde Menschen im Erwerbsalter. Im Sommer startet die achtmonatige Pilotphase mit 50 Patienten an den Standorten Düren, Köln und Hürth. Weitere Themen sind unter anderem die Verbesserung der augenärztlichen Versorgung in stationären Pflegeeinrichtungen und Ideen für die Freizeitgestaltung. Clara Klug, Bronzemedaillengewinnerin der Paralympics, stellt den Para-Biathlon vor und Stadionkommentatoren informieren über Blindenreportage im Profifußball.

Das SightCity Forum wird gefördert durch die „Marga und Walter Boll-Stiftung“. Für die inhaltliche Gestaltung sind neben dem Aachener Centrum für Technologietransfer in der Ophthalmologie (ACTO) e. V. die PRO RETINA Deutschland e. V., der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband (DBSV) e. V. und die Berufsförderungs- und Berufsbildungswerke verantwortlich. Die Selbsthilfevereinigung PRO RETINA unterstützt über einen Zuschussgeber dieses Jahr auch finanziell die Ausrichtung des SightCity Forums.

Weiterbildungen für Pflegefachkräfte und medizinische Angestellte
Eine Besonderheit auf der SightCity ist der 1. Fachtag für Sehbeauftragte in Pflegeeinrichtungen zum Thema „Beleuchtung“ am 26. April. Das Blindeninstitut führt das von den Pflegekassen Bayerns finanzierte Präventionsprogramm „Gutes Sehen in Pflegeeinrichtungen“ durch. Leitungskräfte und Personal der stationären Pflege werden darin unterstützt, gutes Sehen zu fördern, Vorsorgemaßnahmen zu verankern und die Barrierefreiheit für sehbehinderte und blinde Bewohner zu verbessern. Zum Fachtag eingeladen sind Mitarbeiter der Pflegeeinrichtungen, die am Präventionsprogramm bislang teilgenommen haben. Mehr Informationen auf www.blindeninstitut.de/gutes-sehen

In Zusammenarbeit mit der Bayer Vital GmbH findet außerdem am Mittwoch, 25. April der Workshop „Die Praxis als Team: MIT ANDEREN AUGEN durch den Alltag“ statt. Er schult medizinische Fachangestellte aus Augenarztpraxen und Universitätsaugenkliniken im Umgang mit sehbehinderten und blinden Menschen. Die Teilnahme ist nur mit vorheriger Anmeldung und Anmeldebestätigung möglich. Interessierte können sich anmelden bei: ACTO e. V., E-Mail: chevalier@acto.de

Mit den Händen Kunst erleben
Für eine kurze Auszeit vom fachlichen Austausch sorgen weitere Programmpunkte. Eine „Kunstmeile“ präsentiert Tiermodelle aus Cernit der blinden Künstlerin Monika Häusler sowie Projekte von hörsehbehinderten und taubblinden Jugendlichen aus der Lehrwerkstatt des Deutschen Taubblindenwerkes in Hannover. Außerdem zeigt Tina Sohrab aus Hannover in ihren Schminkkursen, wie sich blinde Menschen mit ein paar gekonnten Handgriffen ein schönes Make-up zaubern. Am 26. April findet darüber hinaus von 15 bis 17 Uhr der barrierefreie Stadtrundgang „Frankfurt begreifen“ statt. Die Führung kostet 24 Euro pro Teilnehmer mit Begleitperson, inklusive Bustransfer vom Sheraton-Hotel in die Altstadt und zurück. Tickets sind in der Tourist Information Römer und Hauptbahnhof, telefonisch sowie online erhältlich. Mehr Informationen und Buchung unter Telefon: 069 21238800, E-Mail: barrierefrei@infofrankfurt.de oder www.frankfurt-tourismus.de/barrierefrei

Telefon-Hotline
Die SightCity bietet eine Telefon-Hotline für medizinische Fragen zum Thema Auge an. Die Hotline ist unter der Rufnummer 01805 870018 (14 ct/Min.) vom 24. April bis 4. Mai, von 10 bis 16 Uhr erreichbar (außer am Wochenende und feiertags).
Veranstaltungsort der SightCity 2018 ist das Sheraton-Hotel am Flughafen Frankfurt, Hugo-Eckener-Ring 15, Terminal 1, 60549 Frankfurt am Main.
Der Eintritt ist frei.

Wegweiser auf der Messe
Bei der Orientierung auf der Messe hilft das Wegeleitsystem der Firma inclusion, gesponsert von der Bayer Vital GmbH. Infos unter: www.inclusion-barrierefrei.de
Ein halbstündlicher, kostenfreier Abholservice durch „SightCity-Messeguides“ (gelbe T-Shirts) bringt die Besucher außerdem sicher zur Messe. Für den kostenpflichtigen, persönlichen Begleitservice „Rent-a-Guide“ empfiehlt sich eine Vorreservierung auf www.sightcity.net Direktbuchungen auf der Messe können nur begrenzt angenommen werden.

Weitere Informationen unter: www.sightcity.net

Öffnungszeiten der SightCity:
25. und 26. April 2018: 10:00 Uhr bis 18:00 Uhr
27. April 2018: 10:00 Uhr bis 16:00 Uhr

Die SightCity ist Europas größte Hilfsmittelmesse für Blinde und Sehbehinderte. Seit 2003 präsentiert sie jedes Jahr in einer großen Ausstellung im Frankfurter Sheraton-Hotel die besten Hilfsangebote für einen barrierefreien Alltag.

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Schwedischer Experte: SALJOLS Rollstuhl-Komfortbezug Extra wie „Business Class für Rollstühle“

Schwedischer Experte: SALJOLS Rollstuhl-Komfortbezug Extra wie "Business Class für Rollstühle"

Mit dem Komfortbezug Extra von SALJOL wird der Standard-Rollstuhl zur „Business-Class“ (Bildquelle: SALJOL GmbH)

Der schwedische Experte für ergonomisches Sitzen im Rollstuhl, Bengt Engström, befasst sich seit mehr als 30 Jahren mit den Themen Langzeitsitzen und Sitzanpassung bei Rollstühlen. Er führt weltweit Schulungen durch, hält Vorträge und verfasst Bücher zu diesem Themenkomplex. Die Komfortbezüge „Extra“ des jungen Hilfsmittelunternehmens SALJOL, mit denen Rollstühle komfortabler und individueller gemacht werden können, bewertet er sehr positiv. Sie seien wie „Business Class für Rollstühle“.

Der Komfortbezug Extra wurde von der Firma SALJOL entwickelt, um Standardrollstühle komfortabler, schöner und praktischer zu machen. Dafür gibt es schicke Sitz- und Rückenpolster, weiche Armauflagen, warme Seitenteile, Polster für die Beinstützen und einfach handhabbare Taschen, die entweder als Komplettset oder einzeln erhältlich sind – passend zu nahezu allen Standard-Rollstuhlmodellen. Zusätzlich wurden Inkontinenzbezüge, eine Sitz- und Rückenheizung und eine Stabilisierungsplatte für Sitzflächen, die zu wenig Halt bieten, entwickelt.

Wer lange im Rollstuhl sitzt, muss es bequem haben

Bengt Engström hat diese Bezüge auf einer Messe entdeckt und getestet. Er sagt: „Mir gefällt es, wenn Menschen, die viele Stunden im Rollstuhl sitzen, es bequem haben. Denn das ist der Schlüsselfaktor, wenn es um langes Sitzen geht. Außerdem mag ich sehr, dass Extra zu vielen unterschiedlichen Rollstühlen passt, dadurch können viele Rollstuhlfahrer von dieser Komfortlösung profitieren“.

Mehr Wohlbefinden, Mobilität und Teilhabe

Auch die optional erhältliche Sitzheizung bewertet er positiv: „Für schlanke Rollstuhlfahrer, die viele Stunden inaktiv sitzen, kann die Heizung eine gute Wahl sein, auch drinnen. Und für draußen ist es eine tolle Lösung, um bei Kälte warm zu bleiben. Denn Stillsitzen wird noch unangenehmer, wenn man friert. Empfindliche Rollstuhlfahrer können jetzt dank dieser besonderen Möglichkeit, warm zu bleiben, häufiger draußen sein.“

Verbesserte Sitzposition

Die Stabilisierungsplatte für den Sitz hilft seiner Einschätzung zufolge dem Rollstuhlnutzer, eine aufrechte Sitzposition beizubehalten. Hier gibt er zu bedenken, dass bei längerem Sitzen mehr Druck entstehe und das damit verbundene Risiko steige. „Andererseits“, ergänzt Engström, „lässt sich der Rumpf auf einem stabilen Sitz besser bewegen, so dass sich der Sitzdruck gegen das Gesäß häufig ändert.“

Insgesamt bewertet er die Komfortbezüge sehr positiv. Er hat sie inzwischen auch bei seinen Vorträgen präsentiert, u.a. in Japan. „Dort waren die Leute, die Extra ausprobiert haben, begeistert. Einer sagte, sein Rollstuhl mit Extra sei wie Business-Class – dem kann ich nur zustimmen.“

Die Extra-Sitzpolster sowie die Extra-Sitzheizung für Rollstühle und diverses Zubehör sind im gut sortierten Fachhandel erhältlich. Das EXTRA-Polster-Set kosten 249 EUR (UVP), die Sitz-heizung inklusive der hochwertigen Lithium-Ionen-Akkus zusätzlich 269 EUR (UVP).

Weitere Informationen und Händlersuche: www.saljol.de
sowie: http://www.engstromconcept.com/

SALJOL. Immer weiter.
SALJOL ist ein junges Unternehmen mit Sitz im bayerischen Fürstenfeldbruck, das sich zum Ziel gesetzt hat, bewährte Hilfsmittel besser, komfortabler und individueller zu machen als bisher. In diesem innovativen Startup haben sich branchenbekannte Hilfsmittelprofis mit langjähriger Erfahrung zusammengefunden, die bei ihren Entwicklungen die Bedürfnisse der Menschen in den Vordergrund stellen, und sie nicht nur als Patienten sehen wollen. Deshalb sollen ihre neuen Hilfsmittel nicht nur helfen, sondern Freude bereiten und Würde verleihen. „Immer weiter.“ So lautet das Credo dieses ambitionierten Teams. Denn es setzt seine Erfahrung zum Nutzen der Kunden ein, denkt jedes Produkt weiter und entwickelt so Hilfsmittel mit Mehrwert. Der Firmenname SALJOL kombiniert die Abkürzungen von „Spaß am Leben“ und „Joy of Life“ und soll so bereits die Philosophie des Unternehmens zum Ausdruck bringen.

Kontakt
SALJOL GmbH
Thomas Appel
Hubertusstr. 8
82256 Fürstenfeldbruck
+49 171 4804999
hallo@saljol.de
http://www.saljol.de

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BARMER streicht schwerbehindertem Kind Teile von therapeutischem Hilfsmittel

BARMER streicht schwerbehindertem Kind Teile von therapeutischem Hilfsmittel

BARMER streicht schwerbehindertem Kind Teile von therapeutischem Hilfsmittel

Anfang Januar 2018 war bekannt geworden, dass das Bundesversicherungsamt einige Verträge der BARMER in der Heil- und Hilfsmittelversorgung überprüft. Konkret steht die Barmer im Verdacht, bei der Vergabe den Preis im Vergleich zur Versorgungsqualität zu hoch gewichtet zu haben. In einem aktuell bekannt gewordenen Fall hat die BARMER einem von einem CASK-Gen-Defekt betroffen, schwerbehindertem Säugling (10 Monate), nicht nur die Federung am Schwerbehinderten-Buggy gestrichen, sondern weitere Streichungen vorgenommen, was bei Betroffenen die Frage aufwirft: „Agieren bei der Barmer Krankenasse geldgierig skrupellose Manager?“ Das Bundesgesundheitsministerium wartet derzeit eine Prüfung des Bundesversicherungsamtes zur Hilfsmittel-Ausschreibung ab.

BERLINER TAGESZEITUNG stellt an dieser Stelle die Frage, kann es sein, dass Streichungen dieser Art bei der BARMER Methode haben um Schwerbehinderte dazu zu bewegen, die Krankenkasse zu wechseln, damit die BARMER Geld spart? Weiter muss gefragt werden: Geht die BARMER bei Streichungen von Hilfsmitteln systematisch vor? In ihrem Heil- und Hilfsmittelreport 2017 erklärte die BARMER: „Heil- und Hilfsmittel sind zu teuer und werden teilweise unnötig verschrieben.“

Erst kürzlich hat eine Potsdamerin, erkrankt an einem MCS-Syndrom (Multiple Chemical Sensitivity = Multiple Chemikalienunverträglichkeit), der BARMER in einem Gerichtsverfahren vor dem Sozialgericht vorgeworfen, lebensrettende Blutwäschen nicht zu zahlen. Die BARMER weigert sich, Blutwäsche-Behandlungen zu erstatten, welche laut behandelndem Arzt alle zwei bis drei Monate nötig sind. Das Sozialgericht in Potsdam traf in diesem Zusammenhaag eine Zwischenentscheidung und gab der Patientin am 16. Januar 2018 vorläufig Recht.
Hierzu ist mitzuteilen, Rechtsschutz in sozialen Angelegenheiten wird vom bundesdeutschen Gesetzgeber als wichtiger Bestandteil des verfassungsrechtlich abgesicherten Sozialstaatsprinzips angesehen. Deshalb werden in Verfahren der Sozialgerichtsbarkeit grundsätzlich weder Gerichtsgebühren noch Auslagen erhoben, das heißt insbesondere die Kosten für medizinische Sachverständige fallen nicht dem Kläger zur Last. Auch Kosten der beklagten Behörde sind regelmäßig nicht vom klagenden Bürger zu tragen.

In Fällen von Streichungen von Hilfsmitteln durch Krankenkassen, wie im geschilderten Fall bei BARMER, kann es also sinnvoll sein, die Krankenkasse vor dem Sozialgericht zu verklagen. Beschwerden über Sozialversicherungsträger können Sie hier stellen = https://www.bundesversicherungsamt.de/kontakt.html#c8

Vom Präsident des Bundesversicherungsamtes Frank Plate war dazu zu vernehmen, dass Krankenkassen Hilfsmittel in großem Stil ausschreiben. Die Kassen versprechen sich davon erhebliche Einsparungen. Plate hält die Ausschreibungen der BARMER für Beatmungsgeräte nach Medienberichten für nicht zweckmäßig.

BARMER-Chef Straub ist, gemessen an seinen jüngsten Äußerungen, möglicherweise kein Freund des im April 2017 in Kraft getretenen Heil- und Hilfsmittelgesetzes, weshalb von ihm im Zusammenhang mit Heil- und Hilfsmittelkosten jüngst zu vernehmen war, dass ein Ende des Kostenanstiegs bei Heil- und Hilfsmitteln nicht absehbar sei. Dies liege laut Straub auch am Heil- und Hilfsmittelversorgungsgesetz (HHVG), durch welches die Begrenzung der Budgetsteigerungen aufgeweicht worden seien.

Die BARMER, welche im Januar 2018 mit der Deutschen BKK fusionierte, rechnet nach Einschätzung von BARMER-Chef Straub mit einem kommenden Beitragssatz von 16 Prozent. Ob in dieses Konzept Schwerbehinderte passen, welche wegen ihrer Behinderung Kosten verursachen, kann nur vermutet werden – weshalb es angeraten erscheint, dass die Politik sich Fälle von Hilfsmittel-Streichungen bei Schwerbehinderten genauer ansieht.

In einer aktuellen Befragung von Bürgern vor dem Brandenburger Tor in Berlin, sagte ein Passant in diesem Zusammenhang gegenüber BERLINER TAGESZEITUNG: „Vor BARMER als Krankenkasse kann ich nur warnen! Es sollte es sich jeder zweimal gut überlegen, da Mitglied zu werden!“

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