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An der Schwelle zur Ewigkeit – Literarische Liebeserklärung vor historischem Hintergrund

Deutschland im Frühjahr 1914: Es waren unruhige Zeiten, Zeiten miteinander kollidierender staatlicher Interessen und Zeiten eines Wandels, der die Welt dramatisch verändern sollte. In dieser Zeit – kurz vor Ausbruch des Ersten Weltkrieges – spielt die Haupthandlung des Romans „An der Schwelle zur Ewigkeit“ des Dithmarscher Autors Dr. Carsten Dethlefs.

Cover "An der Schwelle zur Ewigkeit" - Carsten Dethlefs; Bildrechte bei Ralf Zahn & Carsten Dethlefs
Cover „An der Schwelle zur Ewigkeit“ – Carsten Dethlefs; Bildrechte bei Ralf Zahn & Carsten Dethlefs

In seinem ersten Roman schildert Dethlefs (36) die Geschichte der Dorfkinder Janne und Jehann, die das wollen, wonach sich auch junge Menschen noch heute sehnen: Sie wollen leben, lieben, lachen und frei sein. Doch das Schicksal und der heraufziehende Weltenbrand wollen es anders. Aufgrund dramatischer Verstrickungen sind Janne und Jehann gezwungen, ihre Dithmarscher Heimat zu verlassen und geraten auf ihrer Flucht in einen Strudel schicksalhafter Ereignisse. Bald müssen die beiden jungen Menschen nicht nur um ihre Liebe und ihre Freiheit, sondern um ihr Leben kämpfen.

Parallel dazu schildert Dethlefs die Geschichte des jungen Serben Joran in Sarajevo, wo mit dem Attentat auf den österreichischen Thronfolger und dessen Frau das Unheil des Ersten Weltkrieges seinen Lauf nahm.

„An der Schwelle zur Ewigkeit“ bildet den Auftakt einer ganzen Romanreihe – und eine, wie der Autor sagt, „Liebeserklärung an meine norddeutsche Heimat und speziell an Dithmarschen“. Bestellen kann man das Buch direkt beim Verlag Tredition (www.tredition.de) sowie bei allen gängigen Onlinebuchhändlern und im stationären Einzelhandel.

Über den Autor

Dr. Carsten Dethlefs, geboren 1980, ist promovierter Wirtschaftswissenschaftler und seit seinem vierten Lebensjahr vollständig erblindet. Weitere Informationen finden Sie auf seiner Website www.carsten-dethlefs.de.

Pressemitteilungen

Herzlich willkommen in der Show „Wer bleibt Millionär?“

Neuer Medien-Thriller veröffentlicht

Herzlich willkommen in der Show "Wer bleibt Millionär?"

Cover des Buches „Wer bleibt Millionär?“

Wir leben in einer politisch und wirtschaftlich schäumenden Zeit. Viele Deutsche zelebrieren ihre Unzufriedenheit durch Jammern auf höchstem Niveau. Die Medien tun das ihrige dazu. Manch Bewohner dieses Landstriches nutzt die Medien nur noch in der Hoffnung, dass neue Schreckensmeldungen verbreitet werden.
Der sächsische Thriller-Autor Tino Hemmann nimmt sich der Deutschen und ihrer Mediengesellschaft an. Ganz Deutschland hält mitleidig den Atem an, als mehrere wohlhabende Millionäre innerhalb weniger Stunden entführt werden. Was zunächst als Terrorismus angesehen wird, entwickelt sich mehr und mehr zu einer nie dagewesenen Show. Die taucht zunächst im Internet auf, als sich ein maskierter Typ als Entführer zu erkennen gibt und seine Show „Wer bleibt Millionär?“ vorstellt. Pro Runde soll es einen Verlierer geben und am Ende der Show nur einen Gewinner. Die Verlierer scheiden aus, aus der Sendung und aus dem Leben. Am Ende einer jeden Runde wird eine Hinrichtung live übertragen. Spätestens nach der ersten Runde wittern die Medien bis dato nie erreichte Einschaltquoten und plötzlich läuft die Show auch im öffentlich rechtlichen Fernsehen – zu Ermittlungszwecken, wie es so schön heißt. Deutschlands Straßen und Plätze sind menschenleer. Eine Sonderkommission fahndet erfolglos nach Aufzeichnungsort und Entführer.
Bereits zu Beginn der Show kippt die Meinung der Zuschauer. Der selbsternannte Quotenmaster hat sich seine Kandidaten nicht willkürlich ausgewählt. Hinrichtungen werden volksläufig zu gerechten Strafen und der Showmaster zum allseits beliebten Kläger und Vollstrecker.
Leserin und Leser fiebern mit, versuchen die Rätsel in der Show zu lösen und hinter die Fassade des Showmasters zu schauen. Der aber will seinen Racheplan gegen die deutsche Mediengesellschaft rigoros zu Ende führen. Wie aber heißt es an einer Stelle in diesem Buch? „Wir sollten uns nicht in einem Labyrinth der Vermutungen verlaufen, denn nur die reale Wahrheit zeigt uns den einzig korrekten Weg.“

Der Thriller „Wer bleibt Millionär?“ erschien zur Leipziger Buchmesse 2016 unter der ISBN 978-3-96008-241-5. Das Taschenbuch mit knapp 400 Seiten kostet im Buchhandel 12,00 Euro.
Autor Tino Hemmann erlangte Bekanntheit durch seine bedrückende Kinder-„Euthanasie“-Erzählung „Hugo. Der unwerte Schatz“.

Rezensionsexemplare erhalten Sie per E-Mail über info@engelsdorfer-verlag.de

Homepage des Autors: www.tino-hemmann.de

Der Engelsdorfer Verlag in Leipzig

Am 1. Mai 2004 wurde der Engelsdorfer Verlag in seiner heutigen Form gegründet.
Die veröffentlichten Genres reichen vom Roman, Thriller, Krimi, Kinderbuch und romanhafter Biografie bis hin zu Lyrik, Prosa und Kunstbänden und wissenschaftlichen Büchern. Im Jahr 2008 wurde die Lyrikbibliothek® geschaffen, in der bislang knapp 100 Werke als Taschenbuch erschienen. 2010 entstand die Reihe „Kinderbuch im Engelsdorfer Verlag“, in der A5-Festeinbände für Kinder herausgegeben werden.
Die besonderen Möglichkeiten des Engelsdorfer Verlages begründen sich auf den unterschiedlichen Herstellungsverfahren im Buchdruck. Vordergründig ist es ein herkömmlicher Verlag – mit all den Anforderungen, die ein Verlag zu erfüllen hat. Drucktechnisch werden die Bücher als Inhauslösung im Digitaldruck oder außer Haus im Offsetdruck – je nach Auflagen-Bedarf – hergestellt. Somit können kleinste und große Auflagen gemeistert werden. Entsprechend ist die Veröffentlichungsquote vergleichsweise hoch.
Natürlich besitzt der Verkauf der Bücher eine hohe Priorität. Wir gingen für unsere Autoren Verträge mit vielen Internethändlern und Portalen ein, lassen unsere Internetseite von Profis verwalten, um eine hohe Internetpräsenz zu erreichen, verschickten Verlagsprogramme an Händler und präsentierten uns aussagekräftig auf der Leipziger Buchmesse. Im VLB achten wir darauf, dass alle Anmeldungen Goldstatus besitzen und somit in allen Belangen vollständig sind.
Die Forcierung des zusätzlichen E-Book-Geschäftes, hervorgerufen durch zunehmend digitales Leseverhalten der nachwachsenden Generation und durch die Verknappung von Ressourcen bei der Buchherstellung, steht auch beim Engelsdorfer Verlag an einer wichtigen Stelle. 2012 machte der Anteil digitaler Bücher am gesamten Verkaufsvolumen bereits 10 Prozent aus. Ende 2012 wurde das gesamte E-Book-Geschäft von einem ostdeutschen Serviceunternehmen übernommen, so dass sich der Verlag auf seine Kernkompetenzen konzentrieren kann. Das E-Book kann in den entsprechenden Genres Bestandteil einer Veröffentlichung im Engelsdorfer Verlag sein.
Verlag, Lagerhalle und Druckerei befinden sich heute in Leipzig-Paunsdorf in unmittelbarer Nähe des Paunsdorf Centers.

Kontakt
Engelsdorfer Verlag
Kerstin Rost
Schongauerstraße 25
03429 Leipzig
0341 2711870
info@engelsdorfer-verlag.de
http://www.engelsdorfer-verlag.de

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Journalistenzentrum Deutschland bestürzt über weitere Hinrichtung eines US-Journalisten

Journalistenzentrum Deutschland bestürzt über weitere Hinrichtung eines US-Journalisten

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Hamburg 03.09.2014

Laut eines im Internet veröffentlichten Videos, welches die US-Regierung als authentisch eingestuft hat, ist nun nach dem US-Journalisten James Foley auch der 31-jährige amerikanische Journalist Steven Sotloff vor laufender Kamera durch ISIS-Terroristen enthauptet worden. Die Tötung einer weiteren Geisel, dem britischen Mitarbeiter einer Hilfsorganisation, David Haines, soll folgen. Das Journalistenzentrum Deutschland mit seinen Berufsverbänden DPV und bdfj ist zutiefst entsetzt.

„Journalisten riskieren in Krisengebieten für eine verlässliche Berichterstattung täglich ihr Leben und müssen laut humanitärem Völkerrecht und im Sinne des fünften Grundsatzes der Charta zum Schutz von Journalisten in Kriegs- und Krisengebieten unter entsprechendem Schutz stehen und als solche zu achten und zu schützen sein. Entführungen und Exekutierungen unbeteiligter Journalisten als Druckmittel für internationale Politik zu nutzen, ist verabscheuungswürdig“, so Kerstin Nyst, Pressesprecherin des Journalistenzentrum Deutschland.

In Zusammenarbeit mit Organisationen, wie unter anderem Reporter ohne Grenzen, fordern die Journalistenverbände Regierung, Rebellengruppen und die internationale Gemeinschaft mit Nachdruck auf, das Menschenrecht auf Pressefreiheit zu respektieren. Journalisten, egal welcher Nationalität, dürfen nicht aus Rache instrumentalisiert werden.

Die aktuellen Fälle nehmen die Berufsverbände erneut zum Anlass darauf hinzuweisen, als Medienschaffender bei Einsätzen zur Berichterstattung in Kriegsterrains besondere Vorsicht walten zu lassen. Selbst eine Fülle nationaler und internationaler Vorschriften sind kein Garant dafür, dass eine potenziell lebensgefährliche Mission stets ein gutes Ende nimmt. Um einen Kriseneinsatz unbeschadet zu überstehen oder im Notfall richtig reagieren zu können, sind eine bestmögliche Vorbereitung, eine gute Ausstattung und kompetente Ansprechpartner wie z.B. in einem Berufsverband für Journalisten wichtige Voraussetzungen.

Das Journalistenzentrum Deutschland bietet auch online Informationen für Medienschaffende zum Thema „Schutz und Verhalten in Krisenregionen“: https://www.dpv.org/leistungen/infopool/bildungsangebote/spezialseminare-fuer-kriseneinsaetze.html

Das Journalistenzentrum Deutschland wird durch zwei Berufsverbände getragen. Der DPV Deutscher Presse Verband – Verband für Journalisten , gegründet 1989, ist mit ca. 8.000 Mitgliedern die tariffreie Spitzenorganisation der hauptberuflich tätigen Journalisten. Die bdfj Bundesvereinigung der Fachjournalisten wurde 2007 gegründet und ist die Vertretung der zweitberuflich tätigen Journalisten.

Originaltext: Journalistenzentrum Deutschland (für die Trägerverbände DPV und bdfj)
Pressekontakt:
Journalistenzentrum Deutschland
Kerstin Nyst (Pressesprecherin)
Stresemannstraße 375
D-22761 Hamburg
Tel. 040/870 6000 (nur für Presseanfragen)
k.nyst@journalistenverbaende.de
www.journalistenverbaende.de

Das Journalistenzentrum Deutschland wird durch zwei Berufsverbände getragen. Der DPV Deutscher Presse Verband – Verband für Journalisten, gegründet 1989, ist mit ca. 8.000 Mitgliedern die tariffreie Spitzenorganisation der hauptberuflich tätigen Journalisten. Die bdfj Bundesvereinigung der Fachjournalisten wurde 2007 gegründet und ist die Vertretung der zweitberuflich tätigen Journalisten.

Kontakt
Journalistenzentrum Deutschland
Kerstin Nyst
Stresemannstr. 375
22761 Hamburg
040/8706000
info@journalistenverbaende.de
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Pressemitteilungen

Spannung in modernem Gewand

Ein Wort zu Rüdiger Heins Kriminal- und Zeitroman von Mario Andreotti

Spannung in modernem Gewand

(NL/9422742205) Spannungsgeladener und lesenswerter Roman

Die Handlung in Rüdiger Heins Roman In Schweigen gehüllt ist auf den ersten Blick relativ einfach: Da ermordet der junge, erst achtzehnjährige Anton Detrois seine alte Tante Honorine Steimer, eine ehemalige Klosterfrau aus einem Orden in Würzburg, um an ihre Geldschatulle zu gelangen. Man wird bei der Lektüre der ersten Seiten an Frank Wedekinds berühmtes Gedicht Der Tantenmörder aus dem Jahre 1897 erinnert. Anton Detrois kann mit den vielen Geldscheinen, die er im Schlafzimmer der ermordeten Tante erbeutet hat, zunächst fliehen, schlägt sich in verschiedenen Wirtshäusern, bei Dirnen und Obdachlosen herum, kauft sich ein Motorrad und wird schliesslich von der Polizei gefasst und am 4.September 1903 in Mainz öffentlich hingerichtet. Ein Raubmord, der nach dem klassischen Muster des Detektivromans erzählt wird.
Soweit der Plot der Geschichte. Doch Rüdiger Heins erzählt die Geschichte nicht einfach chronologisch, angefangen bei der Kindheit von Detrois bis hin zu dessen Festnahme und Hinrichtung, wie das etwa Patrick Süskind in seinem berühmten Roman Das Parfum tut. Süskind beginnt die Geschichte seines abstossenden Helden mit dessen Geburt und schliesst sie mit dessen Tod. Völlig anders, wie bereits gesagt, Rüdiger Heins. Er setzt, ganz in der Tradition des Kriminalromans, mit dem in allen fürchterlichen Einzelheiten beschriebenen Mord an Honorine Steimer ein, um danach in Vorausdeutungen und Rückblenden den linearen Gang der Handlung gleichsam aufzubrechen. So springt der personale Er-Erzähler von der Schilderung des Mordes am Ersten April 1903 im zweiten Kapitel vorausdeutend gleich zum 28.August 1987 und wechselt dabei erst noch die Erzählhaltung: aus dem ursprünglichen Er- wird ein Ich-Erzähler, jener fiktive Ich-Erzähler nämlich, dem es über achtzig Jahre später obliegt, vom Mord an der ehemaligen Nonne und vom elenden Ende ihres Mörders der Nachwelt zu berichten. Einige Seiten später kehrt der Erzähler wieder zur Haupthandlung, zur Schilderung des Mordes an der alten Frau, zurück, um dann in einer Rückblende aus grosser zeitlicher Distanz und aus einer ganz andern Perspektive Detrois fürchterliche Tat und deren Vorgeschichte erneut zu beleuchten.
Und so geht das durch den ganzen Roman weiter: Dauernd wird die Haupthandlung durch Rückblenden in die Kindheit Anton Detrois, aber auch in jene Honorine Steimers und durch Berichte, die eine viel spätere Zeit betreffen, unterbrochen. An die Stelle einer realen Zeitabfolge tritt so in Rüdiger Heins Roman eine Art innere Zeit, eine Gleich- und Allzeitigkeit von Tun und Erinnern, wie wir sie in der modernen Erzählprosa etwa aus dem inneren Monolog kennen. Damit aber nicht genug: Montageartig in den Roman eingefügt sind nicht bloss Analepsen und Prolepsen, sondern weit darüber hinaus auch Fremdtexte in Form von Briefen, von Zeitungsnachrichten, von Gedichten, von Bibeltexten, von Notizen, Erzählerkommentaren und Tagebuchaufzeichnungen, ja selbst von Gebeten und vom kirchlichen Glaubensbekenntnis. Und als ob das nicht schon genug wäre, tritt zum Wechsel der Zeitebenen ein fortwährender Wechsel der Erzählperspektive: Honorine Steimers Kindheit etwa, aber auch ihr klösterliches Leben und ihr späterer frommer Lebenswandel als Mutter Honorine ausserhalb des Klosters wird aus verschiedensten Perspektiven, aus der von Verwandten, von städtischen Beamten, von Geistlichen u.a., berichtet. Ähnliches lässt sich von ihrem Mörder Anton Detrois sagen. Wir haben es hier mit einem modernen, polyperspektivischen Erzählen zu tun, das ein wenig an Uwe Johnsons berühmten Roman Mutmassungen über Jakob erinnert. Ein gewichtiger Unterschied bleibt freilich: Während in Johnsons Roman der Leser bis zum Schluss nicht erfährt, wie Jakob wirklich zu Tode gekommen ist, erfahren wir im Roman von Heins Rüdiger nach und nach, welches die tieferen, letztlich in einer leidvollen Kindheit liegenden Gründe von Detrois entsetzlicher Tat sind.
Wenn im Roman In Schweigen gehüllt von ständigen Unterbrechungen der Handlung die Rede ist, dann darf ein Element, das dem Leser schon von der ersten Seite an begegnet, nicht unerwähnt bleiben: die Kellerassel, die Dingsymbol und Leitmotiv zugleich ist; Dingsymbol insofern, als sie, durch ihren Bezug zur Dunkelheit, für den Tod steht, und Leitmotiv, indem sie in regelmässigen Abständen in dem immer gleichen, hintergründig zeichenhaften Satz von der Blutlache, in den sie mit ihrem Kopf stösst, wiederkehrt. Durch dieses leitmotivische Zitat erhält der Roman, der aus verschiedenartigsten Elementen, vom Erzählerbericht bis zur Textcollage, komplex zusammengefügt ist, letztlich seine Kohärenz.
So haben wir denn in Rüdiger Heins Werk einen modernen Montageroman vor uns, der dem Leser nicht nur einen Einblick in die komplexe, in sich widersprüchliche Psyche eines Menschen ermöglicht, der auf seine Weise Liebender und Mörder zugleich ist, sondern auch in eine bürgerliche Gesellschaft, die für Menschen an ihrem Rand keinen Platz hat. Das macht das Werk weit über eine reine Detektivgeschichte in der Tradition von Georges Simenon hinaus zu einem spannungsgeladenen, äusserst lesenswerten Zeitroman.

Prof. Dr. Mario Andreotti ist Dozent für neuere deutsche Literatur in St. Gallen und Zürich und Autor des UTB Bandes Die Struktur der modernen Literatur.

Rüdiger Heins www.ruedigerheins.de
In Schweigen gehüllt
Debras Verlag, Konstanz
Hardcover mit Schutzumschlag 18.90
ISBN: 978-3-937150-12-3
Vorbestellung bei : info@debras-verlag.de
07531 – 56744

Kontakt:
INKAS INstitut für KreAtives Schreiben
Ulrike Herding
Dr. Sieglitz Str. 49
554 11 Bingen
06721 921060
info@inkas-id.de
www.inkas-institut.de

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Petition für Haftprüfung – Verlängerung 17 Jahre unschuldig im Todestrakt: Neues im Fall Tony Medina

Texas. Der seit 17 Jahren im Todestrakt sitzende Tony Medina kann neue Hoffnung schöpfen. Seine Anwälte haben eine erneute Verlängerung für den Haftprüfungstermin beantragt und diese auch erhalten.

Petition für Haftprüfung - Verlängerung  17 Jahre unschuldig im Todestrakt: Neues im Fall Tony Medina

Tony Medina Texas 2013

Petition für Haftprüfung – Verlängerung
17 Jahre unschuldig im Todestrakt: Neues im Fall Tony Medina

Texas. Der seit 17 Jahren im Todestrakt sitzende Tony Medina kann neue Hoffnung schöpfen. Seine Anwälte haben eine erneute Verlängerung für den Haftprüfungstermin beantragt und diese auch erhalten. Wegen hoher Arbeitsbelastung und weiteren Untersuchungen seitens Tony Medinas Anwälten war eine Verlängerung notwendig geworden. Sein erster Anwalt, der den Fall falsch gehandhabt hatte, wurde für fünf Jahre suspendiert.

Der 38-jährige Tony Medina, Vater von drei Kindern, hat Hoffnung, seine Kinder wieder außerhalb der Gefängnisgitter sehen zu können: wenn seine Unschuld bewiesen wurde. In Deutschland völlig unverständlich, in den USA gängige Praxis. Hier gilt NICHT in dubio pro reo – im Zweifel für den Angeklagten.

Verlängerung für Haftprüfung wurde gewährt

Eine von seinen Anwälten beantragte Verlängerung des Haftprüfungstermins wurde vom Gericht stattgegeben. Zwar muss diese erneute Wartezeit für Tony Medina frustrierend sein, doch ist sie wichtig, damit die Anwälte weiteren Untersuchungen in dem Fall nachgehen können.

Tochter Mercedes gefunden

Im Mai 2011 haben Tony Medinas Supporterin in Deutschland, Ilona Leverenz, sowie der Engländer Peter Bellamy nach jahrelanger Suche Tonys Tochter Mercedes gefunden, die er, seitdem er im Todestrakt sitzt, nicht mehr gesehen und auch keinen Kontakt mehr hatte. Die heute 17-jährige Mercedes war damals, als ihr Vater ins Gefängnis kam, noch ein Baby. Es war ein großer Wunsch von Medina, seine Tochter noch einmal zu sehen. Im Sommer, wenn sie 18 Jahre alt wird, darf sie ihren Vater in der Todeszelle besuchen. Vorbereitungen dafür laufen.

Buchveröffentlichung „Witness to Murder“

Das Buch, das Tony Medina veröffentlichte, schlug in den USA hohe Wellen. In den FOX-Nachrichten in Houston wurde diskutiert, ob Häftlinge das Recht hätten, mit einer Buchveröffentlichung Geld zu verdienen. Das Buch „Witness to Murder“ befasst sich mit Tonys Gedanken und Gedichten und stellt ein Nachlass für seine Familie dar. Es beinhaltet auch Texte und Gedichte von Dominique Green, ein Mithäftling, der am 24. Oktober 2004 zu unrecht – wie sich mittlerweile herausgestellt hat – hingerichtet worden ist.

Hintergrund

Tony Medina wird zur Last gelegt, Silvester 1995 aus einem dunklen Auto mit einem Halbautomatikgewehr in eine Menge junger Leute geschossen zu haben, wobei zwei Kinder tödlich getroffen wurden. Zeugenaussagen, die die beiden Täter als Afroamerikaner identifizierten, und zahlreiche Beweise belegen, dass Tony Medina in dieser Nacht nicht einmal in der Nähe des Tatorts war. Selbst auf der Tatwaffe waren keine Fingerabdrücke von Medina gefunden worden, wohl aber von einem Afroamerikaner, der später Hauptbelastungszeuge wurde. Medina ist jedoch schuldig, kein Geld für einen guten Anwalt gehabt zu haben, der sich der Sache ernsthaft annahm.

Weitere Informationen zum Fall Tony Medina finden Sie unter www.tony-medina.info

Ansprechpartner für die Presse: Ilona Leverenz und Peter Bellamy, Webseite Tony Medina

Verlag

Kontakt:
Verlag VIL
Ilona Leverenz
Postfach 80 01 20
21001 Hamburg
04104919798
info@tony-medina.info
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ADAC ohne Verantwortungsbewusstsein und Vorbildfunktion?

Die Geschichte vom Verbraucherverhalten als Marktkraft

Kaum war die Ölkatastrophe im Golf von Mexico ruchbar geworden, setzte Ernst Prost, als eine der pragmatisch profiliertesten und obendrein über seine (www.ernst-prost-stiftung.de) Stiftung auch für das Gemeinwohl engagierte Unternehmerpersönlichkeiten Deutschlands, ein Zeichen.

Obwohl die Ulmer Liqui Moly GmbH, seit 1957 als Hersteller von Additiven, Ölen und Schmierstoffen selbst in der Branche tätig und ähnlich der Trigema von Wolfgang Grupp ein glühender Verfechter des Standortes Deutschland, sperrte er als deren seit 1998 verantwortlicher Geschäftsführender Gesellschafter den dafür in der Verantwortung stehenden Konzern BP und die damit verbundene ARAL für die Betankungen seiner MitarbeiterInnen.

Die cmp entschied identisch, schrieb zudem Liqui Moly im eigenen Unternehmensverbund verbindlich vor und erweiterte die Sperre zudem um Betankungen bei Shell, denn – diesen Konzern betreffend – waren seine Machenschaften zur Verhinderung eines Prozesses, 14 Jahre nach der Hinrichtung des nigerianischen Umweltschützers und Schriftstellers Ken Saro-Wiwa, durch die Zahlung von 15,5 Millionen Dollar bekannt geworden, um so ganz offensichtlich unsägliche Verstrickungen und die auslösenden Umweltsünden weitestgehend vor den Augen der Öffentlichkeit zu vertuschen.

Dazu wurde Peter Meyer, der Präsident des ADAC, am 26. Juni 2009 erstmals persönlich angefragt, wann ein Zeichen seiner Verantwortung gesetzt und exakt dieser Konzern bzgl. der Rabattaktion für Mitglieder ausgewechselt wird. Nachdem es wahrlich keinen Mangel an Mineralöl-Multis gibt und AGIP – die Marke des italienischen ENI-Konzernes – bereits ein weiterer ADAC-Partner ist, haben ethisch in einem insgesamt problematischen Markt weniger belastete Konzerne also eine ideale Chance ihren Hut in den Ring zu werfen!
Seine Antwort blieb – ebenso wie auf ein Nachfassen am 31. Dezember 2010 – unbefriedigend schwammig und beschränkte sich auf die Feststellung, dass die Mitglieder den – jedoch keinesfalls an nur einen Konzern gebundenen – Preisvorteil schätzen und der ADAC weder einen Zusammenhang erkennen könne (wohl besser wolle), wie er auch Fragen zum internationalen Engagement der Shell nicht beantworten bzw. kommentieren könne.

Dies veranlasste die cmp einen Schritt weiter zu gehen und vom ADAC zum AvD Automobilclub von Deutschland zu wechseln, sowie den AvD, wie zuvor schon Liqui Moly, für den Unternehmensverbund verbindlich vorzuschreiben.

Nachdem die Shell aktuell mit der Ölkatastrophe in der Nordsee in der Kritik steht, bleibt für Jeden als wirkungsvollster Protest die Entscheidung an der Zapfsäule, um dem Wechsel zu einem Konzern, für den Ethik weniger Fremdwort ist, eine Basis zu schaffen wobei viele Einzelne auch einen, der oft eingeforderten Rucks ganz konkret auslösen können, welche bekanntlich durch unsere Gesellschaft gehen sollen!

Erich Neumann, freier Journalist / DPV
Postfach 11 06, D – 82196 Gilching
GSM 01 72 3 55 08 00
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1 Bild: www.cmp-medien.de CC – ADAC mit Fragezeichen
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Kunstwerke eines Todeskandidaten

Der 36-jährige Tony Medina, Vater von drei Kindern, sitzt seit nunmehr 15 Jahren in der Todeszelle in Texas und wartet auf seine Hinrichtung. Ihm wird zur Last gelegt, Silvester 1995 aus einem dunklen Auto mit einem Halbautomatikgewehr in eine Menge junger Leute geschossen zu haben, wobei zwei Kinder tödlich getroffen wurden. Doch er ist unschuldig, wie viele Beweise und Zeugenaussagen belegen. Schuldig lediglich, kein Geld für einen guten Anwalt gehabt zu haben, der sich der Sache ernsthaft angenommen hätte.

Der 36-jährige Tony Medina, Vater von drei Kindern, sitzt seit nunmehr 15 Jahren in der Todeszelle in Texas und wartet auf seine Hinrichtung. Ihm wird zur Last gelegt, Silvester 1995 aus einem dunklen Auto mit einem Halbautomatikgewehr in eine Menge junger Leute geschossen zu haben, wobei zwei Kinder tödlich getroffen wurden. Doch er ist unschuldig, wie viele Beweise und Zeugenaussagen belegen. Schuldig lediglich, kein Geld für einen guten Anwalt gehabt zu haben, der sich der Sache ernsthaft angenommen hätte.

Der Gefängnisalltag ist schwer und eintönig. Tony Medina wurde einfach zu einer Nummer. In einer winzigen Betonzelle auf 7,12 Quadratmetern fristet er sein Dasein. Er hat kaum soziale Kontakte oder kreative Ventile, in denen er sich selbst ausdrücken kann. Zwei Stunden pro Tag, allerdings nur an fünf Tagen pro Woche, darf er seine Zelle verlassen. Um seinen Verstand aktiv zu halten, liest Tony Medina so viele Bücher, wie er nur bekommen kann. Um sich auszudrücken, hat Medina seinen eigenen Kunststil entwickelt. Nachdem er zuerst mit Farbstiften begonnen hatte zu zeichnen, verwendet er in den letzten Jahren verschiedenste Materialen für seine Kunstwerke. Medinas einzigartige Kunst spricht für den, zu dem er geworden ist.

In dubio pro reo – im Zweifel für den Angeklagten? Was in Deutschland selbstverständlich ist, ist in den USA völlig anders. Dort muss der Angeklagte seine Unschuld beweisen. Doch was, wenn man arm ist uns sich keinen guten Anwalt leisten kann?

Tony Medina ist kein Heiliger, kein unbeschriebenes Blatt. Mit zwölf Jahren trat er einer Gang bei, wollte akzeptiert werden. Früh merkte er, dass das Gangleben ihm nicht guttat. In der Tatnacht war er gerade mal 21 Jahre alt, hatte einen Job und eine wirkliche Zukunft, eine liebevolle Freundin, zwei Kinder und er hatte er es endlich geschafft, sich von der Gang zu lösen. Die Fakten sprechen für Tony Medina: Während der Tatnacht war er meilenweit entfernt auf einer Party, Zeugen am Tatort haben gesehen, dass es sich bei dem Schützen und dem Fahrer des Wagens um Schwarze handelte, auf der Tatwaffe waren keine Fingerabdrücke von Medina, wohl aber von einem Schwarzen, der später Hauptbelastungszeuge wurde, wichtige Zeugen sind vor Gericht nicht gehört worden und die Verteidigung von Tony Medina war alles andere als kompetent.

Tony Medina ist ein Mensch wie jeder andere, der ein Recht darauf hat, fair und dem Gesetz entsprechend behandelt zu werden.

Im Januar 2008 konnte Ilona Leverenz, Supporterin von Tony Medina in Deutschland, einen Erfolg erzielen: Kriminologiestudenten der Universität von Ontario, Kanada, haben sich dazu bereiterklärt, den Fall Medina noch einmal detailliert durchzuarbeiten. Die bisherigen Ergebnisse belegen schon jetzt schwere Verfahrensfehler. Weitere Unterstützung findet der Fall auch durch die Organisation TCADP aus Houston/Texas und Journey of Hope…from Violence to Healing aus Anchorage/Arkansas.

Die Habeas-Corpus-Berufung wurde am 21. November 2001 von seinem neuen Berufungsanwalt Morris Moon beim Staatsgericht eingereicht. Am 26. Mai 2009 unterschrieb der Richter die vorgeschlagenen Untersuchungsergebnisse und rechtlichen Schlussfolgerungen des Bezirksstaatsanwalts und empfahl dem Berufungsgericht, den Antrag auf außerordentlichen Rechtsbehelf abzulehnen. Am 16. September 2009 hat das Gericht die Berufung ohne Begründung abgelehnt.

Seit März 2010 arbeitet Ilona Leverenz nicht mehr alleine mit der Organisation AIDWYC aus Kanada. Peter Bellamy aus England unterstützt Ilona Leverenz und arbeitet mit ihr, der Organisation sowie den Rechtsanwälten und Medinas Familie zusammen.

TV- und Radioberichterstattungen sowie Zeitungsartikel in deutschen Medien helfen den Aktivisten beim Kampf gegen die Ungerechtigkeit. „Wir sind dankbar für jede Unterstützung. Ob aktiv durch das Verteilen von Flyern, Organisation von Demonstrationen, Konzerten, Talk-Runden oder durch Verlinkung der Homepage. Aber ohne Geldspenden geht es leider nicht“, sagt Ilona Leverenz.

Weitere Informationen zum Fall von Tony Medina finden Sie unter http://tony-medina.info

Ansprechpartner für die Presse: Ilona Leverenz und Peter Bellamy, E-Mail: info(at)tony-medina.info
Verlag
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Ilona Leverenz
Gärtnerstr. 11
21521 Aumühle
04104919798

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Pressekontakt:
Peter Bellamy
Peter Bellamy
11 Chenies Avenue
HP6 6P
Amersham, Bucks,United Kingdom
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