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Heizkosten runter mit Brennholz: Warmes Wasser aus dem heimischen Kaminfeuer

Wärmetauscher und Pufferspeicher – eine optimale Energienutzung

Nachdem der Heizölpreis in den letzten drei Jahren um fast 80 Prozent gestiegen ist, liegt der aktuelle Literpreis bundesweit bei ca. 70 Cent. Vor diesem Hintergrund lassen sich durch den Einsatz von Holz als Brennstoff und dem damit einhergehenden Verzicht auf fossile Energieträger jedes Jahr mehrere hundert Euro einsparen, wobei die Kombination mit einer wasserführenden Feuerstätte besonders effizient ist. Auf diesen Sachverhalt weist der HKI Industrieverband Haus-, Heiz- und Küchentechnik e.V. hin.

Das Herzstück einer wasserführenden Holzfeuerung besteht aus einem extra dafür ausgelegten Heizgerät mit sogenannter Wassertasche. Sobald das Kaminfeuer brennt, wird in einem integrierten Wärmetauscher das Wasser erhitzt und über einen Pufferspeicher in die Heizungsanlage eingespeist. So sorgt die Kraft des Holzes in jedem Raum für angenehme Temperaturen und zusätzlich für Warmwasser in Küche und Badezimmer.

Wärmetauscher und Pufferspeicher – eine optimale Energienutzung

Besonders interessant ist dies für gut isolierte, moderne Häuser, die einen geringen Wärmebedarf aufweisen. So können zum Beispiel mit einer Feuerstätte, die über eine Nennwärmeleistung von insgesamt 10 kW verfügt, 6 kW wasserseitig genutzt werden. Das heißt: 40 Prozent der Wärme sorgen im Wohnzimmer für ein wohliges Klima, während 60 Prozent der erzeugten Energie die Heizungsanlage unterstützen und der Warmwasserbereitung dienen. Bei älteren Gebäuden mit einer weniger guten Dämmung bietet sich hingegen ein Gerät an, dass mehr Leistung an den Aufstellraum abgibt.

Wasserführende Varianten gibt es als Kamin- und Kachelöfen, Heizkamine, Pelletöfen und Herde. Aufgrund der Gerätetechnik, den individuellen Begebenheiten und den zahlreichen Gestaltungsmöglichkeiten sollte die Installation durch einen Fachmann erfolgen. Er berechnet die optimale Wärmeaufteilung, kann alle baulichen und rechtlichen Voraussetzungen prüfen und diese von Beginn an in die Planung miteinbeziehen.

Gut zu wissen: Damit sich Raumheizung und Warmwasser fortlaufend aus erneuerbaren und CO2-neutralen Energien speisen, können moderne Holzfeuerungen mit einer Wärmepumpe oder Solarthermie-Anlage kombiniert werden. So liefern Sonne und Umgebungsluft die Energie in den wärmeren Monaten, wogegen im Winter das Holzfeuer stimmungsvoll und ökologisch einheizt. Weitere Informationen unter www.ratgeber-ofen.de

Der HKI Industrieverband Haus-, Heiz und Küchentechnik e.V. vertritt die Interessen der Hersteller von Großküchengeräten sowie häuslicher Heiz- und Kochgeräte. Beide Herstellergruppen sind in separaten Fachverbänden organisiert, die sich in gerätespezifische Fachabteilungen untergliedern. Zurzeit vertrauen rund 150 Mitglieder den Leistungen des Verbandes.

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Heizen mit Holz bremst Heizkosten und reduziert Treibhausgase

Moderne Feuerstätten ergänzen die Zentralheizung

Steigende Preise für Heizöl und Gas sorgen seit Anfang 2016 für Zündstoff. Kostete zu diesem Zeitpunkt ein Liter Heizöl bundesweit im Durchschnitt nur 39 Cent, sind es aktuell fast 70 Cent. Um die anwachsenden Heizkosten einzudämmen, bietet sich dem Verbraucher eine grüne Alternative. „Heizen mit Holz“ ist hier das Stichwort, darauf macht der der HKI Industrieverband Haus-, Heiz- und Küchentechnik e.V. aufmerksam. Das ist nicht nur gut für die Geldbörse, sondern trägt obendrein dazu bei, dass weniger Kohlendioxid in die Atmosphäre gelangt.

Moderne Feuerstätten ergänzen die Zentralheizung

Durch den gezielten Einsatz moderner Feuerstätten – Heizkamine, Kamin- und Kachelöfen sowie Pelletöfen – können die Heizkosten entscheidend gesenkt werden. Entweder als Zusatz in Ergänzung zur bestehenden Zentralheizung oder in Kombination mit Solarthermie bzw. Wärmepumpe helfen sie, den Verbrauch fossiler Energien zu reduzieren. Und sorgen ganz nebenbei für eine besonders gemütliche Wohnatmosphäre sowie ein besseres Raumklima. Kurz gesagt: Mit den Heizgeräten der neuen Generation lässt sich in hervorragender Weise das Angenehme mit dem Nützlichen verbinden.

Brennholz – die preisgünstige Alternative

Der Vorteil moderner Feuerstätten liegt in der Nutzung von Holz als Brennstoff. Als Faustformel gilt: Ein Raummeter trockenes Laubholz hat einen Energiegehalt von rund 200 Litern Heizöl und kostet beim Förster bundesweit zwischen 35 und 50 Euro. Wer also sein Holz selbst aufbereitet und hackt, stapelt und trocknet, spart schnell mehrere hundert Euro im Jahr. und ofenfertig im Baumarkt zwischen 100 und 120 Euro. Aber auch diejenigen, die sich das Holz ofenfertig anliefern lassen, reduzieren ihre Kosten um bis zu 30 Prozent. Im Sinne der Nachhaltigkeit sollte darauf geachtet werden, dass das Holz aus der Region bzw. aus deutschen Wäldern kommt.

Ein Blick auf die Klimabilanz

Grundsätzlich ist die Nutzung von Holz nicht nur in finanzieller, sondern auch in ökologischer Hinsicht von Vorteil: Bei seiner Verbrennung wird genau nur jene Menge Kohlendioxid (CO2) freigesetzt, die der Baum während der Wachstumsphase zuvor aufgenommen hat und die ohnehin beim natürlichen Zersetzungsprozess im Wald später wieder entweichen würde. Das frei gewordene Kohlendioxid wird wiederum von nachwachsenden Bäumen aufgenommen, sodass ein geschlossener Kreislauf entsteht. Da Holz als erneuerbarer Energieträger gewissermaßen vor der Haustür wächst, muss es nicht über weite Strecken transportiert, verschifft oder durch Leitungen geführt werden. Auch der Energieaufwand, der für die Förderung, Aufbereitung und Bereitstellung anfällt, ist bei Brennholz im Gegensatz zu Raffinerieprodukten sehr gering. Weitere Informationen unter www.ratgeber-ofen.de

Der HKI Industrieverband Haus-, Heiz und Küchentechnik e.V. vertritt die Interessen der Hersteller von Großküchengeräten sowie häuslicher Heiz- und Kochgeräte. Beide Herstellergruppen sind in separaten Fachverbänden organisiert, die sich in gerätespezifische Fachabteilungen untergliedern. Zurzeit vertrauen rund 150 Mitglieder den Leistungen des Verbandes.

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Effizient und ökologisch: Heizen mit Holz will gelernt sein

Wissenswertes kurz und kompakt erklärt

Das sanfte Knistern und leise Prasseln verströmt einfach ein besonderes Flair. Holzfeuerungen erfreuen sich in Deutschland nach wie vor einer großen Beliebtheit. So brennen hierzulande in rund 11 Millionen Haushalten nicht nur Kamin- und Kachelöfen, sondern auch Heizkamine, Küchenherde und Pelletöfen mit dem regenerativen Bio-Brennstoff. Für ein schadstoffarmes und sachgerechtes Heizen mit Holz gilt es jedoch ein paar Dinge zu beachten. Die wichtigsten Punkte hat der Industrieverband Haus-, Heiz- und Küchentechnik (HKI) e.V. in folgender Übersicht zusammengestellt.

Holz als Brennstoff
Bevor Holz als Brennstoff einsetzbar ist, muss es an einem trockenen und luftigen Ort solange ablagern bis die Scheite die notwendige Restfeuchte von unter 20 Prozent aber nicht weniger als 12 Prozent erreichen. Erst dann schöpfen sie ihren vollen Heizwert aus und verbrennen umweltgerecht. Der Wassergehalt kann mit einem Feuchtemessgerät an einer frischen Schnittstelle ermittelt werden. Brennholz aus dem Handel ist zwar teurer, dafür aber ofenfertig und sofort verwendbar.

Nicht zugelassen im Ofen
Da es nur zu einer unvollständigen Verbrennung kommt, eignen sich frisch geschlagene Scheite durch ihren hohen Wassergehalt genauso wenig als Brennmaterial wie Spanplatten, lackiertes und behandeltes Holz oder Abfälle. Das Verbrennen von nicht zugelassen Materialen stellt es eine Ordnungswidrigkeit dar und wird mit empfindlichen Geldbußen geahndet. Darüber hinaus kann die Feuerstätte seitens der Umweltbehörde dauerhaft stillgelegt werden.

Zwei Methoden
Zu unterscheiden sind grundsätzlich zwei Arten des Anzündvorgangs: Entweder wird das Holz von oben entfacht. Eine Methode, die bei rostlosen Feuerungen zu bevorzugen ist. Oder die Scheite werden von unten angezündet, was sich bei Geräten mit Bodenrost empfiehlt. In beiden Fällen werden handelsübliche Anzündwürfel, Anmachhölzer und zwei bis drei Scheite benötigt.

Feuer entfachen
Zu Beginn des Anzündens darauf achten, dass die Luftzufuhr vollständig geöffnet ist. Nun die Materialien entsprechend der passenden Methode schichten, entfachen und die Feuerraumtür schließen. Bereits nach kurzer Zeit entwickeln sich sichtbare Flammen. Ist die gesamte Holzmenge entfacht, wird die Luftzufuhr gedrosselt, um die optimale Temperatur im Brennraum zu erreichen. Dadurch verbrennen die Holzgase vollständig und schadstoffarm – der volle Heizwert wird ausgeschöpft. Praktisch: Verschiedene Hersteller bieten zur Regulierung der Verbrennungsluft technische Unterstützung an, die vollautomatisch für einen optimalen Abbrand sorgt.

Scheite nachlegen
Der richtige Zeitpunkt zum Nachlegen ist gekommen, wenn sich eine Grundglut gebildet hat und nur noch kleinere Flammen im Feuerraum zu sehen sind. Zum Weiterheizen werden die Scheite behutsam mit der Spaltkante nach unten auf die Glut gelegt. Ist das Gerät für Holzbriketts geeignet, können diese äquivalent eingesetzt werden. Konstruktionsbedingt sind gegebenenfalls auch Einstellungen am Bodenrost vorzunehmen. Hierfür unbedingt die Herstelleranleitung beachten.

Nach dem Feuervergnügen
Wenn die Restglut erloschen ist und kein Brennstoff mehr nachgelegt worden ist, sollte die Luftzufuhr geschlossen werden. Bei einem externen Verbrennungsluftanschluss verhindert das ein Auskühlen des Aufstellraums und hält die Wärme im Haus. Vor der Entsorgung der Asche diese am besten in einen geeigneten Metalleimer mit Deckel zwischenlagern. Selbst vermeintlich kalte Rückstände können noch kleine Glutstücke enthalten.

Weitere Information zum richtigen Heizen mit dem Bio-Brennstoff Holz und rund um moderne Feuerstätten bietet der Bundesverband unter www.ratgeber-ofen.de und www.richtigheizenmitholz.de

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Vorsorge für den Notfall: Der eigene Kaminofen heizt immer

Ob Schneefall oder Stromausfall: Heizen und Kochen mit Holz macht unabhängig

Viele Gemeinden und Feuerwehren raten bei akuten Wetterlagen, Vorräte an Lebensmitteln und Trinkwasser anzulegen, um für den Notfall gerüstet zu sein. Vor diesem Hintergrund empfiehlt sich grundsätzlich auch die Anschaffung eines Kaminofens für den Wohnraum oder eines Holzherdes für die Küche, da das Heizen mit festen Brennstoffen unabhängig von der Versorgung über öffentliche Strom- oder Gasnetze macht. Darauf weist der HKI Industrieverband Haus-, Heiz- und Küchentechnik e.V. hin, der auch die Hersteller moderner Feuerstätten vertritt.

Ob Schneefall oder Stromausfall: Heizen und Kochen mit Holz macht unabhängig

„Holz und Briketts lassen sich bequem zu Hause lagern und sind schnell zur Hand, wenn es zu einem längeren Stromausfall kommt oder die Gasversorgung unterbrochen wird“, so Frank Kienle, Geschäftsführer des HKI. Denn fällt der Strom aus, ist in der Regel auch die Heizungsanlage betroffen, sodass Haus oder Wohnung schnell auskühlen. Mit einem holzbefeuerten Ofen gibt es dagegen Wärme zu jeder Zeit. Zudem können hiermit auch warme Speisen zubereitet werden. Kaminofen und Holz als lokal verfügbarer Energieträger stellen somit die Grundversorgung sicher.

Weitere Informationen auch unter www.ratgeber-ofen.de

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Von unten, von oben – so wird das Feuer im Ofen entfacht

Ausstattung der Anlage entscheidet über die Anzündmethode

Während die einen das Ende des Sommers bedauern und die nasskalte Jahreszeit am liebsten überspringen möchten, freuen sich viele Ofenbesitzer auf Herbst und Winter. Endlich wieder den Flammentanz beobachten und die besondere Wärme im Haus spüren. Dabei überzeugt der Bio-Brennstoff Holz bei sachgerechtem Umgang mit einer ausgesprochen positiven Umweltbilanz. Um unnötige Schadstoffe zu vermeiden, empfiehlt der HKI Industrieverband Haus-, Heiz- und Küchentechnik e.V. daher zwei verschiedene Methoden zum Anzünden des Brennholzes: Je nach Ausstattung der Feuerstätte sollte es klassisch von unten entfacht oder vorzugsweise von oben entzündet werden.

Holzofen mit Bodenrost

Grundsätzlich muss bei beiden Varianten vor dem Anfeuern die Luftzufuhr entsprechend geöffnet sein, da große Mengen für die Verbrennung benötigt werden. Gleiches gilt für vorhandene Drosselklappen und Absperrschieber. Die gängigste Anzündmethode ist das Brennholz von unten anzufeuern. Besonders für Öfen, die über einen Bodenrost verfügen, bietet sich diese Praktik an. Hierbei werden zunächst zwei Anmachhölzer mit einem handelsüblichen Anzünder dazwischen auf den offenen Rost gelegt. Quer zwei weitere Hölzchen stapeln und anschließend mit kleinem Abstand und der Spaltkante nach unten die Scheite aufsetzen. Je nach Größe des Ofens zwei bis drei mit einem Umfang unter 20 cm verwenden. Noch einmal zwei Holzscheite kreuzweise darüberlegen, sodass sich insgesamt eine vierfache Schichtung ergibt. Jetzt den Anzünder entfachen und die Kamintür schließen. Bereits nach wenigen Minuten sind Flammen im Feuerraum zu sehen.

Rostlose Feuerung

In Kaminanlagen ohne Brennrost, wie beispielsweise ein traditioneller Grundofen, rät der Bundesverband dagegen, die Scheite von oben anzufeuern. Ähnlich zur anderen Methode werden auch hier die Anzündmaterialien geschichtet. Jedoch sind jetzt als erstes die Holzscheite – ebenfalls höchstens drei – mit der breiten Seite nach unten auf den Feuerraumboden zu legen. Versetzt übereinander folgen nun drei Lagen Anmachhölzer. Bitte beachten, dass ausreichend Anzünder dazwischen positioniert sind. Sobald diese brennen, die Tür schließen und auf das züngelnde Feuer warten. Nachdem die Flammen die gesamte Holzmenge erreicht haben, wird die Luftzufuhr bei beiden Anzündvorgängen gemindert, um die richtige Temperatur im Brennraum zu erzielen.

Bio-Brennstoff Holz

Gut zu wissen: Bei der Verbrennung des Bio-Brennstoffs Holz wird genau nur jene Menge Kohlendioxid (CO2) freigesetzt, die der Baum während der Wachstumsphase aufgenommen hat und die beim natürlichen Zersetzungsprozess im Wald später ohnehin wieder entweichen würde. Das freigewordene Kohlendioxid wird wiederum von nachwachsenden Bäumen aufgenommen, sodass ein geschlossener Kreislauf entsteht. Holz ist somit CO2-neutral, hat keine Auswirkung auf den Treibhauseffekt und trägt nicht zur Erderwärmung bei.

Weitere Informationen zum sachgerechten Umgang mit Brennholz und viele nützliche Tipps unter www.ratgeber-ofen.de und www.richtigheizenmitholz.de

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Wärmebedarf und Effizienz im Einklang: Energielabel macht den Ofen transparent

Angaben bieten schnelle Orientierung

Geht es um den Erwerb elektronischer Produkte, ist für viele die Energieeffizienz ein wichtiges Kriterium. Zum einen entlasten sparsame Geräte die Umwelt und zum anderen schonen sie die Haushaltskasse. Unterstützung finden Verbraucher dabei im bekannten EU-Label, das auf einen Blick über die Wirtschaftlichkeit informiert und Geräte untereinander vergleichbar macht. Seit Anfang des Jahres sind moderne Feuerstätten ebenfalls mit der Kennzeichnung versehen. Hier empfiehlt der HKI Industrieverband Haus-, Heiz- und Küchentechnik e.V., neben der gewünschten Effizienzklasse auch auf die Heizleistung zu achten, damit der Ofen zum Wärmebedarf der eigenen vier Wände passt.

Klassische Buchstabenwertung mit Farbskala

Zu finden ist das Energielabel auf allen neuen industriell gefertigten Geräten mit einer Nennwärmeleistung von bis zu 50 Kilowatt, die gasförmige, flüssige oder feste Brennstoffe in Wärme umwandeln. Neben Kaminöfen und Heizkamine gehören hierzu Kachelöfen mit Einsatz, Pelletöfen sowie Feuerstätten mit Wassertasche. Mit passender Farbskala und klassischer Buchstabenwertung von A++ bis G gibt das Label nicht nur Auskunft zur erreichten Energieeffizienzklasse. Der Aufkleber informiert auch über den Hersteller, die genaue Modellbezeichnung sowie die Nennwärmeleistung im Aufstellraum – angegeben in Kilowatt (kW). Bei wasserführenden Geräten zeigt das Schild zusätzlich die Leistung, die dem vorhandenen Heizungssystem zur Erwärmung weiterer Räume und des Brauchwassers zugutekommt.

Angaben bieten schnelle Orientierung

„Das bietet dem Verbraucher schnelle Orientierung und ist gleichzeitig eine transparente Entscheidungshilfe beim Kauf. Zudem macht das Label die Feuerstätten vergleichbar und hilft ihnen, ein effizientes Gerät auszuwählen und Energie zu sparen“, so Christiane Wodtke, Präsidentin des HKI. „Doch bei der Auswahl eines Gerätes ist nicht nur eine hohe Kilowattzahl entscheidend, sondern vielmehr, dass die Heizleistung der Feuerstätte den räumlichen und baulichen Gegebenheiten entspricht. Insbesondere bei Niedrigenergiehäusern oder gut isolierten Wohnungen können zu groß dimensionierte Öfen den Aufstellraum überheizen. Wohingegen in unsanierten Altbauten bei zu geringer Heizkraft die Zentralheizung angeschaltet bleiben muss. Durch die Angabe der Wärmeleistung können Verbraucher schneller das optimale Gerät für sich und ihr Zuhause finden.“

Weitere Informationen zum Energielabel und rund ums Heizen mit Holz finden sich auf der Internetseite des HKI unter www.ratgeber-ofen.de

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Damit die Kostenfalle nicht zuschnappt: Brennholz statt fossiler Energien

Brennholz machen lohnt sich: 70 Prozent weniger Heizkosten

Damit die Kostenfalle nicht zuschnappt: Brennholz statt fossiler Energien

Brennholz: Klimaneutral, preiswert und regional verfügbar

Der nächste Winter kommt bestimmt – und die nächste Heizkostenerhöhung wohl leider auch. Doch wo fossile Energien wie Öl und Gas immer neue Preissprünge vollziehen, macht der Klassiker unter den Brennstoffen nicht mit: Holz. Dieser ökologische und nachwachsende Wärmeträger weist seit Jahren konstante Preise auf. Bundesweit liegt dieser zwischen 35 und 45 Euro pro Raummeter für Holz zur Selbstabholung aus dem Wald. Darauf weist der Industrieverband Haus-, Heiz- und Küchentechnik e.V. (HKI) hin.

Die Voraussetzung für das kostengünstige und umweltgerechte Heizen mit Holz ist eine moderne Festbrennstoff-Feuerstätte. Diese kann überall dort angeschlossen werden, wo ein freier Schornsteinzug vorhanden ist. Moderne Feuerstätten heizen dank fortschrittlicher Verbrennungstechnik effizient und schadstoffarm. Speziell an kühlen Herbstabenden oder milden Wintertagen eignen sie sich daher bestens als preisgünstige Zusatzheizung.

Brennholz machen lohnt sich: 70 Prozent weniger Heizkosten

Ein Raummeter Laubholz hat – in Abhängigkeit zur Baumart – den Heizwert von ungefähr 190 Litern Heizöl. Bei einem aktuellen Literpreis von rund 80 Cent kosten diese rund 150 Euro, während der Preis für einen Raummeter durchschnittlich 40 Euro beträgt. Holz direkt aus dem Wald ist somit um satte 70 Prozent preiswerter als angeliefertes Heizöl.

Wichtig: Für eine umweltgerechte Verbrennung muss das frische Holz gespalten und an einem vor Witterung geschützten Ort gelagert werden. Wenn die Scheite die optimale Restfeuchte von unter 20 Prozent erreicht haben, können sie als Brennmaterial verwendet werden. Die Restfeuchte kann mit speziellen Messgeräten, die in jedem Baumarkt erhältlich sind, gemessen werden.

Mit Brennholz vom Handel gute 20 Prozent sparen

Wer Zeit und Mühe scheut, kann sein Brennholz auch über den Handel beziehen. Hier liegen die Kosten aktuell zwischen 100 bis 120 Euro für den Raummeter und sind im direkten Vergleich zu Heizöl – selbst beim teuersten Preis – immer noch rund 20 Prozent günstiger. Beim Kauf im Baumarkt empfiehlt der HKI auf die Herkunft zu achten und ausschließlich Holz aus heimischen Wäldern zu wählen, da in Deutschland seit Jahrhunderten eine nachhaltige Fortwirtschaft betrieben wird. Der regionale Bezug garantiert zudem kurze Transportwege und sichert Arbeitsplätze vor Ort.

Gut zu wissen: Die Verwendung von Brennholz geht auch nicht zu Lasten unserer Wälder. Die letzte Bundeswaldinventur des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft aus dem Jahr 2017 belegt, dass fast ein Drittel der Bundesrepublik mit Wald bedeckt ist. Dabei ist der Holzvorrat in den letzten zehn Jahren sogar um sieben Prozent angestiegen und hat ein Rekordniveau – wie vor der Industrialisierung im 18. Jahrhundert – erreicht.

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Ofentausch: Moderne Feuerstätten verringern Emissionen und sparen Heizkosten

Ofentausch: Moderne Feuerstätten verringern Emissionen und sparen Heizkosten

Moderne Feuerstätten verursachen bis zu 85 Prozent weniger Emissionen als Altgeräte

Sechsundzwanzig Jahre sind eine lange Zeit. Im Bereich der Technik sogar mehrere Epochen. Besonders im Ofenbau hat sich seit 1995 viel getan. Hier hat eine innovative Verbrennungstechnik maßgeblich dazu beigetragen, dass neue Holzfeuerungen heute bis zu 85 Prozent weniger Emissionen verursachen als Altgeräte und für die gleiche Wärmeleistung bis zu einem Drittel weniger Brennstoff verbrauchen. Die Umwelt entlasten – das möchte auch der Gesetzgeber und hat mit der Einführung der Ersten Bundesimmissionsschutzverordnung, kurz 1. BImSchV, einen wichtigen Schritt getan.

Der Staat fordert

Im Zuge der europaweiten Verordnung sind Betreiber dazu aufgefordert, ihre alten Öfen zu modernisieren. Ende 2020 läuft die nächste Frist ab. Dann sind alle kleinen und mittleren Feuerungsanlagen auszutauschen oder entsprechend den gültigen Grenzwerten nachzurüsten, deren Typprüfung zwischen dem 1. Januar 1985 bis einschließlich 31. Dezember 1994 erfolgte. Darauf weist der HKI Industrieverband Haus-, Heiz- und Küchentechnik e.V. hin. Ansonsten droht ihnen die Stilllegung.

Wer sich darüber informieren möchte, ob seine eigene Holzfeuerung die geforderten Emissionswerte einhält, kann dies bequem im Internet recherchieren. Der Bundesverband hat in Zusammenarbeit mit den Herstellern von Kaminöfen, Kachelöfen und Heizkaminen sowie Pellet-Einzelöfen eine umfassende Online-Datenbank mit derzeit über 6.500 Geräten aufgebaut. Dort kann sich jeder unter www.cert.hki-online.de über die einzelnen Typen und deren Messergebnisse informieren.

Der Staat fördert

Da die Nutzung der nachwachsenden Biomasse Holz zunehmend an Bedeutung gewinnt, verkörpern Holzfeuerungen eine besonders zukunftsorientierte und umweltgerechte Form des Heizens. Daher fördert der Staat unter anderem die Anschaffung einer neuen Pelletfeuerung. Je nach Gebäudezustand – ob Neubau oder Bestand -, Gerät und Anlagenkombination kann dies beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) bis zu 5.250 EUR betragen. Kombiniert mit einer Solarkollektor- oder Wärmepumpenanlage gibt es sogar noch 500 EUR zusätzlich.

Weitere Informationen zu den Fristen und alles Wichtige rund um moderne Feuerstätten auf der Internetseite des HKI unter www.ratgeber-ofen.de

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Heizstark in den Herbst: Wartung und Pflege für den Ofen

Gemeinsam mit dem Fachmann die Feuerstätte vorbereiten

Heizstark in den Herbst: Wartung und Pflege für den Ofen

Zu Beginn der Heizsaison empfiehlt sich eine gründliche Überprüfung und Reinigung der häuslichen Feu

Von der Sichtscheibe bis zum Schornstein – spätestens zu Beginn der neuen Heizsaison empfiehlt sich bei jeder häuslichen Feuerstätte ein Blick ins Innere. Denn bereits geringe Verunreinigungen kosten Energie. Um heizstark in den Herbst zu gehen, sollte der Ofen daher sauber und instand sein, um auch weiterhin einen reibungslosen Betrieb zu gewährleisten. Kaminbesitzer können dabei einen großen Teil der Wartung selbst übernehmen. Worauf es beim regelmäßigen Funktions- und Sicherheitscheck zu achten gilt, hat der HKI Industrieverband Haus-, Heiz- und Küchentechnik e.V. kurz zusammengefasst.

Feuerraum prüfen und säubern

Bevor die Feuerstätte kontrolliert und gereinigt wird, sollte sie vollständig erkaltet sein. Sind große Mengen Asche und Ruß in der Brennkammer, diese per Schaufel und Feger beseitigen. Besonders bequem und gründlich lässt sich der Feuerraum mit einem sogenannten Aschesauger reinigen, dessen Filter speziell für den feinen Staub konzipiert ist. Ist alles sauber, wird die Auskleidung einer Sichtprüfung unterzogen. Durch die hohen Temperaturen kann es zu Rissen in den Platten bzw. Steinen kommen, die den Ofen aber nicht beeinträchtigen. Erst wenn Stücke herausgebrochen sind, muss die Brennraumauskleidung erneuert werden.

Schmutz auf der Scheibe ist am besten mit feuchtem Zeitungspapier und Asche zu reinigen. Kleiner Tipp: Vorzugsweise nur Holzasche verwenden, da andere Festbrennstoffe gegebenenfalls Zusätze enthalten, die das Glas verkratzen. Abschließend noch die Dichtungen auf ihren Sitz prüfen und bei Bedarf durch einen Fachbetrieb wechseln lassen.

Vogelnest im Schornstein? Für einen freien Abzug sorgen

Auch das Ofenrohr muss von Ablagerungen und Verunreinigungen befreit werden. Hierfür kann es je nach Bauart und Modell nötig sein, das Rohr zu demontieren. Danach vorsichtig den Schmutz mit einer Kaminbürste herausfegen oder ebenfalls absaugen. Gerade wenn die Feuerstätte eine Weile nicht genutzt wurde, ist der Abzug vor der ersten Inbetriebnahme zu überprüfen. Sind die Rauchgaswege frei und die Drosselklappe intakt, der Rauch zieht aber dennoch nicht ab, muss der Schornsteinfeger den Ofen begutachten. Möglicherweise haben sich über den Sommer Vögel eingenistet und verstopfen den Schornstein. Mit der Folge, dass Kamin- und Kachelofen immer schlechter ziehen und wärmen. Übrigens neben dem Bezirksschornsteinfeger sind seit kurzem ebenfalls zertifizierte Installateure für die regelmäßige Schornsteinwartung zugelassen. Und auf Wunsch übernehmen die Profis auch die komplette Reinigung der Anlage.

Fazit: Wer seine Feuerstätte regelmäßig wartet, erhält nicht nur den Wirkungsgrad und die Energieeffizienz seines Ofens. Er erhöht auch dessen Lebensdauer und kann sich so noch lange an der wohligen Wärme seines „Schätzchens“ erfreuen.

Viele weitere nützliche Informationen zum richtigen Umgang mit modernen Holzfeuerungen bietet der HKI auf seiner Internetseite www.ratgeber-ofen.de

Der HKI Industrieverband Haus-, Heiz und Küchentechnik e.V. vertritt die Interessen der Hersteller von Großküchengeräten sowie häuslicher Heiz- und Kochgeräte. Beide Herstellergruppen sind in separaten Fachverbänden organisiert, die sich in gerätespezifische Fachabteilungen untergliedern. Zurzeit vertrauen rund 150 Mitglieder den Leistungen des Verbandes.

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Pressemitteilungen

Wirtschaftlich heizen: Mehr Unabhängigkeit von Öl und Gas

Feste Brennstoffe sind eine preisgünstige Alternative

Wirtschaftlich heizen: Mehr Unabhängigkeit von Öl und Gas

Moderne Holzfeuerungen ergänzen die Zentralheizung

Nachdem die Heizölpreise seit Januar 2016 um mehr als 80 Prozent gestiegen und die Preise für Erdgas an die Ölpreisentwicklung gebunden sind, ist ein sorgloses Heizen mit fossilen Energien endgültig passe. Insgesamt führt diese Entwicklung bei immer mehr Verbrauchern zu einem Umdenken: Sie suchen nach Alternativen, um den steigenden Energiekosten zu entgehen. Eine Möglichkeit ist der Einsatz moderner Feuerstätten: Durch Heizkamine, Kamin- und Kachelöfen sowie Pelletöfen können die Heizkosten entscheidend gesenkt werden. Darauf weist der Industrieverband Haus-, Heiz- und Küchentechnik e.V. (HKI) hin.

In Ergänzung zur bestehenden Zentralheizung helfen moderne Festbrennstoffgeräte dabei, deren Verbrauch zu reduzieren und sorgen ganz nebenbei für eine gemütliche Wohnatmosphäre sowie ein angenehmes Raumklima. In Kombination mit modernen Zentralheizungssystemen wie beispielsweise einer Wärmepumpe kann sogar komplett auf fossile Energien verzichtet werden.

Feste Brennstoffe sind eine preisgünstige Alternative

Der Vorteil moderner Feuerstätten liegt in der Nutzung fester Brennstoffe. Bezogen auf ihren Heizwert sind Festbrennstoffe wie Holz, Holzpellets und Briketts deutlich günstiger als Heizöl und Erdgas. Während Öl und Gas teuer importiert werden müssen, steht der heimische Energieträger Holz zeitlich unbegrenzt in ausreichender Menge zur Verfügung: In Deutschland wächst jährlich mehr Holz nach, als tatsächlich benötigt wird.

Heizen mit Holz aus ökologischer Perspektive

Grundsätzlich ist die Nutzung von Holz nicht nur in finanzieller, sondern auch in ökologischer Hinsicht von Vorteil: Bei seiner Verbrennung wird genau nur jene Menge Kohlendioxid (CO2) freigesetzt, die der Baum während der Wachstumsphase zuvor aufgenommen hat und die ohnehin beim natürlichen Zersetzungsprozess im Wald später wieder entweichen würde. Das frei gewordene Kohlendioxid wird wiederum von nachwachsenden Bäumen aufgenommen, sodass ein geschlossener Kreislauf entsteht. Holz als Brennstoff ist somit CO2-neutral und hat keine Auswirkung auf den Treibhauseffekt.

Gut zu wissen: Aufgrund moderner Verbrennungstechnik – einer optimierten Luftzufuhr, der Verwendung neuer Materialien und ausgeklügelter Konstruktionen – verursachen fabrikneue Öfen heute bis zu 85 Prozent weniger Emissionen als alte Geräte.

Weitere Informationen auch unter www.ratgeber-ofen.de

Der HKI Industrieverband Haus-, Heiz und Küchentechnik e.V. vertritt die Interessen der Hersteller von Großküchengeräten sowie häuslicher Heiz- und Kochgeräte. Beide Herstellergruppen sind in separaten Fachverbänden organisiert, die sich in gerätespezifische Fachabteilungen untergliedern. Zurzeit vertrauen rund 150 Mitglieder den Leistungen des Verbandes.

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