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Vorbereiten auf die Schneeschmelze – Saisonale Verbraucherinformation der ERGO Versicherung

Auf den Schnee folgt das Hochwasser

Schnee gab es in den letzten Wochen reichlich. Wenn die Temperaturen wieder steigen, schmilzt die weiße Pracht – und setzt enorme Mengen Wasser frei. Damit steigt vielerorts die Gefahr von Überschwemmungen durch ausufernde Gewässer. Tipps für Hausbesitzer zum Schutz vor witterungsbedingten Hochwasserschäden gibt ERGO Versicherungsexperte Peter Schnitzler.

Ist im Wetterbericht von „Schneeschmelze“ die Rede, sollten nicht nur die Anwohner besonders gefährdeter Hochwassergebiete, wie beispielsweise an Rhein, Elbe oder Donau, aufhorchen: Auch der kleine, beschaulich plätschernde Bach hinterm Haus kann sich bei entsprechender Wetterlage rasch in einen reißenden Strom verwandeln. „Dann gehen im schlimmsten Fall das Eigenheim samt Hab und Gut sprichwörtlich den Bach runter“, bestätigt Peter Schnitzler. „Deshalb sollten alle Hausbesitzer frühzeitig Maßnahmen ergreifen, um ihre Immobilie gegen Hochwasser und mögliche Schäden abzusichern.“

Regelmäßiger Versicherungscheck
Und mit frühzeitig ist gemeint: Bereits bei Abschluss der Wohngebäude- und Hausratversicherung sollten die Versicherungsnehmer darauf achten, dass „Weitere Naturgefahren“ enthalten sind. „Nur dann sind Schäden durch Überschwemmungen abgesichert“, so der Versicherungsexperte und ergänzt: „Diese sogenannte Naturgefahrenversicherung greift neben Überschwemmungen auch bei Starkregen und Rückstau, außerdem bei Erdbeben, Erdsenkung, Erdrutsch und Schneedruck.“ Hausbesitzer sollten außerdem auf eine ausreichende Versicherungssumme achten. Sonst bleiben sie womöglich auf anteiligen Kosten sitzen. Daher der Tipp von Peter Schnitzler: „In regelmäßigen Abständen den Versicherungsschutz überprüfen und gegebenenfalls anpassen.“

Immer informiert sein
Steht dann beispielsweise eine Schneeschmelze an, ist die Frage: Treten Gewässer über die Ufer oder nicht? Wer ist betroffen? Um die mögliche Gefahr von Überschwemmungen besser einschätzen zu können, ist es wichtig, immer über die aktuelle Lage informiert zu sein. Allerdings ist es oft schwierig, lokale Überschwemmungen genau vorherzusagen. Daher sollten Hausbesitzer die amtlichen Wetterwarnungen verfolgen. Gute Informationsquellen sind der lokale Rundfunk sowie beispielsweise das Internetportal www.hochwasserzentralen.de. Zudem bietet die amtliche Wasserstands- und Hochwasser-Informations-App “ Mein Pegel“ für zahlreiche Bundesländer wie Baden-Württemberg, Bayern, Hessen und Nordrhein-Westfalen Angaben zu aktuellen Pegelständen.

Maßnahmen zum Schutz vor der Flut
Besteht Überschwemmungsgefahr, empfiehlt es sich, Vorbereitungen für den Ernstfall zu treffen: Überfluten Wassermassen die Kanalisation, schützen mit Folie umwickelte Sandsäcke, wasserfeste Schalbretter und Sperrholzplatten das eigene Haus. Schutz bieten auch technische Maßnahmen wie mobile Barrieresysteme für Türen oder Fensterklappen. Dies hilft vor allem in hochwassergefährdeten Gebieten. Ebenfalls ratsam: Regelmäßig die Rückstausicherungen der Abwasserrohre des Gebäudes von einem Fachmann überprüfen lassen. „Sind diese Sicherungen undicht oder funktionieren nicht richtig, kann Abwasser ins Gebäude eindringen“, so Schnitzler. Kündigt sich Hochwasser an, sollten Bewohner bewegliche und wertvolle Gegenstände wie Möbel, Fernseher oder andere elektronische Geräte aus den gefährdeten Räumen auslagern. „Wichtig ist auch, alle elektronischen Geräte inklusive der Heizung vom Stromnetz zu nehmen. Ansonsten kann es im Wasser zu einem Kurzschluss kommen, was beim späteren Betreten und Ausräumen des Raums lebensgefährlich werden kann“, erklärt der ERGO Experte. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, legt den Sicherungsschalter für das ganze Haus um. Ein weiterer Tipp: Giftige Stoffe wie Putzmittel oder Pflanzengifte in sichere Räume bringen. Gefahrgut wie Heizöltanks sind zwar schwer, große Wassermassen können sie aber problemlos zum Schwimmen bringen. Die Tanks sollten deshalb mit festen Gurten oder Stahlbändern gesichert sein.

Nach dem Hochwasser
Wichtig: Wer von Hochwasser betroffen ist, sollte seine Versicherungen möglichst schnell informieren – auch dann, wenn der komplette Schaden noch gar nicht absehbar ist. Das weitere Vorgehen, zum Beispiel die Dokumentation und die Schadenbegutachtung, können die Betroffenen dann mit ihrem Ansprechpartner bei der Versicherung abklären. Das tatsächliche Ausmaß der Schäden ist für Laien oft auch gar nicht erkennbar. „Ist Wasser in die Wohnräume eingedrungen, kann es zu Schäden an der Bausubstanz kommen. Feuchtigkeit staut sich dann oft im Fußbodenaufbau. Dann genügt es nicht, feuchte Teppiche zu entfernen und nasse Fliesen trocken zu wischen“, weiß Peter Schnitzler. Im Zweifel sollten Betroffene daher einen Bausachverständigen zu Rate ziehen. Zudem sollten Bewohner, die nach einer Evakuierung in ihre Häuser zurückkehren, vorsichtig mit den elektrischen Anlagen und Geräten umgehen. „Elektrogeräte, die sich während des Hochwassers im Haus befanden und intakt aussehen, dürfen keinesfalls einfach wieder eingeschaltet werden – es besteht die Gefahr eines Stromschlags! Sicherer ist es, sie vor Inbetriebnahme von einem Elektronikfachmann untersuchen zu lassen“, rät der Versicherungsexperte. Um eine Schimmelbildung abzuwenden, müssen die betroffenen Zimmer zudem fachgerecht getrocknet werden.
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Über die ERGO Versicherung
ERGO ist eine der großen Versicherungsgruppen in Deutschland und Europa. Weltweit ist die Gruppe in mehr als 30 Ländern vertreten und konzentriert sich auf die Regionen Europa und Asien. Unter dem Dach der Gruppe steuern drei Einheiten das deutsche und internationale Geschäft sowie das Digital- und Direktgeschäft (ERGO Deutschland, ERGO International und ERGO Digital Ventures). Rund 42.000 Menschen arbeiten als angestellte Mitarbeiter oder als hauptberufliche selbstständige Vermittler für die Gruppe. 2017 nahm ERGO 19 Milliarden Euro an Gesamtbeiträgen ein und erbrachte für ihre Kunden Brutto-Versicherungsleistungen in Höhe von 18 Milliarden Euro.
Die Gesellschaft gehört zu ERGO und damit zu Munich Re, einem der weltweit führenden Rückversicherer und Risikoträger.
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Erste Hilfe bei Hochwasser im Keller

Praktische Flutbox zur Kellerentwässerung

Erste Hilfe bei Hochwasser im Keller

Starkregen und heftige Gewitter haben in den letzten Jahren oft das Wettergeschehen in den Sommermonaten mitbestimmt. Örtliche Überschwemmungen mit teilweise katastrophalen Auswirkungen waren die Folge. Solche Ereignisse sind im Gegensatz zu den eher langsam ansteigenden Hochwasserlagen an großen Flüssen bisher weder vorhersagbar, noch bieten sie Möglichkeiten zur Frühwarnung. Das Wasser scheint von überall her zu kommen, aus den Wolken, der Kanalisation, von Feldern, Wegen und aus kleinen Bächen, die sich plötzlich in reißende Flüsse verwandeln. Starkregenfälle können jederzeit auftreten. Meterologen und Geowissenschaftler vermuten, dass die den Starkregen auslösenden Wetterlagen in Zukunft sogar noch häufiger auftreten werden.

Steht der Keller nach einem heftigen Unwetter mit Starkregen unter Wasser, muss schnell gehandelt werden, denn wenn die Feuchtigkeit in die Wände des Gebäudes einzieht, droht Schimmelgefahr. Selbsthilfe ist also gefragt. Für diese Fälle haben die Haustechnik-Profis von Selfio ihr Portfolio mit einem weiteren praktischen Flut-Set zur Kellerentwässerung ausgebaut. Es enthält eine Tauchpumpe, einen Feuerwehrschlauch und die dazugehörige Kupplung. Speziell für größere Wassermengen sind diese Erste-Hilfe-Sets wahre Retter in der Not. Und weil es im Ernstfall schnell gehen muss ist es wichtig, dass die technischen Hilfsmittel einfach zu handhaben sind. Bei dem Hochwasser-Set wird die Pumpe einfach mit dem Korb ins Wasser gesetzt, der Schlauch angeschlossen und so verlegt, dass das Wasser problemlos abfließen kann. Da gerade die Folgen von Starkregen und Hochwasser jede Immobilie treffen können, sind solche Erste-Hilfe-Sets eine sehr sinnvolle Anschaffung.

Im Online-Shop selfio.de gibt es darüber hinaus ein Angebot verschiedener Entwässerungs- und Schmutzwasser-Tauchpumpen. Mit den Tauchpumpen kann man in einer entsprechenden Notsituation sofort den größten Teil des eingedrungenen Wassers abpumpen und so größere Schäden an der Gebäudesubstanz verhindern.

Mehr Informationen zu den Produkten und weitere Angebote gibt es beim Selfio Online-Shop unter www.selfio.de/de/pumpen/

Linz, im Juli 2018

Selfio GmbH ist ein Anbieter hochwertiger Produkte aus den Bereichen Heizung, Lüftung und Sanitär. Der Schwerpunkt der Tätigkeit liegt auf dem Vertrieb von Fußbodenheizungen, Wohnungslüftungsanlagen, solarthermischen Anlagen sowie Gas- und Ölheizungen, Wärmepumpen, Kamin- und Pelletöfen, Schornsteinen, Sanitärprodukten und Pumpen an Heimwerker und Selberbauer. Basierend auf langjähriger Erfahrung in der Heizungs- und Lüftungsindustrie bietet Selfio professionelle Unterstützung sowohl bei Neubau als auch bei Sanierung. Sämtliche Produkte werden direkt und hauptsächlich online vertrieben. Gleichzeitig bietet Selfio den Kunden kostenlose Beratung und umfassenden Service mit genauen Anleitungen, um ihnen das Heimwerkern zu erleichtern.

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Pressemitteilungen Regional/Lokal

Hochwasser in Leichingen – zusätzliche Entsorgung durch BAV und RELOGA

Zur Unterstützung der Hochwasser-geschädigten-Bewohner in Leichlingen und Umgebung, bietet die RELOGA, in Zusammenarbeit mit der BAV, zusätzliche Entsorgungsmöglichkeiten an.

Auszug aus der Pressemeldung des BAV: https://www.reloga.de/unternehmen/aktuelles/2018-06-11-hochwasser-in-leichingen-zusaetzliche-entsorgung-79.html

Bergischer Abfallwirtschaftsverband – Presseinformation 11.06.2018

Hochwasser Leichlingen — zusätzliche Entsorgung

Um den vom Hochwasser betroffenen Haushalten schnell zu helfen und den Sperrmüll sowie Elektrogeräte aus den Hochwasserschäden zügig entsorgen zu können, stellt der BAV in dieser Woche folgende zusätzliche Entsorgungsmöglichkeiten für diese Haushalte zur Verfügung:

Wertstoffhof, Walter-Fresestr., Leichlingen

Verlängerte Öffnungszeiten vom 11. bis 16. Juni

Montag 11.06. 14.00 h — 20.00 h
Dienstag 12.06. 15.00 h — 20.00 h
Mittwoch, 13.06. 15.00 h — 20.00 h
Donnerstag 14.06. 15.00 h — 20.00 h
Freitag: 15.06. 15.00 h — 20.00 h
Samstag: 16.06. 8.00 h —15.00 h

Sonderabfuhren für Sperrmüll und Elektrogeräte auf telefonische Anmeldung

Sperrmüll und Elektrogeräte aus den Hochwasserschäden in Leichlingen werden in dieser Woche bevorzugt abgefahren.

Eine telefonische Anmeldung ist erforderlich, gebührenfrei: 0 800 805 806 0

Die Sonderabfuhren beginnen am Dienstag, den 12.06. Der Sperrmüll und die Elektrogeräte werden im Laufe dieser Woche so schnell wie möglich abgefahren. Den genauen Abfuhrtag zu nennen ist wegen des unbekannten Abfallaufkommens nicht präzise möglich. Bitte stellen Sie den Hochwassersperrmüll und getrennt davon ggf. Elektrogeräte nach der Anmeldung sofort zur Abfuhr bereit.

Eine Bitte:

Mit den zusätzlichen Entsorgungsleistungen soll vordringlich den vom Hochwasser geschädigten Haushalten möglichst schnell geholfen werden. Unsere Bitte an alle nicht Betroffenen ist, ihre Abfälle erst wieder in der nächsten Woche zur Abfuhr anzumelden oder zum Wertstoffhof zu bringen. Wir danken für Ihr Verständnis.

Der Reloga Wertstoffhof Leichlingen hat die Adresse:

Standortadresse

Walter-Frese-Straße 8
42799 Leichlingen

Weitere Infos und Routenplaner unter: https://www.reloga.de/kontakt/standorte/wertstoffhof-leichlingen-25.html

Über die Reloga GmbH

Mit rund 52 Millionen Euro Umsatz ist die RELOGA-Gruppe ein etablierter regionaler Entsorger im Bereich Abfallentsorgung und Vermietung von Containern. Aus einem Abfallvolumen von jährlich rund 1,2 Millionen Tonnen gewinnt die RELOGA wichtige Wertstoffe zurück. Die Reloga hat mehrere Standorte von denen aus die Container Köln, Leverkusen und Bergischen Land (u.A. Radevormwald, Wermelskirchen,  Overath, Wiehl,  LindlarKürtenWipperfürth) ansteuern und mehrere Wertstoffhöfe. Da gibt es den Wertstoffhof in Leichlingen, den Wertstoffhof in Rhein-Berg, den Wertstoffhof in Oberberg-Nord sowie in Oberberg-Süd . Neben der Abfallentsorgung bieten die RELOGA ihren Kunden zudem die Möglichkeit Komposterde und Blumenerde kaufen zu können – in 40 l-Säcken oder Holzprodukte wie Buchenscheite, Brennholz oder Holzpellets in 15 kg- Säcken zu erwerben. Darüber hinaus betreibt die RELOGA in der Region eine hohe Anzahl an Deponien, auf denen der restliche Müll landet, der nicht dem Recycling und Stoffstrommanagement zuzuführen ist. Zu den Deponien der RELOGA zählt u.A. die Erddeponie in Lüderich (Overrath), die Deponie in Großenscheidt (bei Hückeswagen), die Deponie in Nürmbrecht (Steinbruch Büschhof) und die Erddeponie Dümmlingshausen bei Gummersbach.

Beim Containerdienst der RELOGA kann man nicht nur  Container Mieten (Abfall, Mischabfallcontainer, Kleincontainer, Grünschnitt EntsorgenRestmüll und Haushaltsauflösung) sondern auch Muttererde online bestellen (Oberboden kaufen ) oder sich für den eigenen Garten Rindenmulch liefern lassen.

Der RELOGA Containerdienst ist ein zertifizierter Entsorgungsfachbetrieb und garantiert ihren Kunden eine professionelle und sichere Beseitigung selbst gefährlicher Abfälle wie Asbest und Mineralfaserabfällen samt Erstellung eines Entsorgungsnachweises. Aus einem Abfallvolumen von jährlich rund 1,2 Millionen Tonnen werden wichtige Wertstoffe zurückgewonnen. Neben der Entsorgung der Abfälle ist das Stoffstrommanagement ein wichtiges Arbeitsfeld der RELOGA-Unternehmensgruppe.

Kontakt

RELOGA GmbH
Braunswerth 1-3
51766 Engelskirchen

Betriebsstätte Leverkusen:
Robert-Blum-Straße 8
51373 Leverkusen

Telefon: 0800 600 2003
Web: https://www.reloga.de
E-Mail: info@reloga.de

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Reloga GmbH – Wertstoffhof Leichlingen
Reloga GmbH – Wertstoffhof Oberberg-Nord

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Gegen Starkregen gewappnet – Saisonale Verbraucherinformation der ERGO Versicherung

Wie sich Hab und Gut schützen lassen und was im Ernstfall zu tun ist

Gegen Starkregen gewappnet - Saisonale Verbraucherinformation der ERGO Versicherung

Starkregen kann hohe Schäden anrichten.
Quelle: ERGO Group

Extreme Niederschläge kommen immer häufiger vor. So verursachten 2016 Starkregenfälle Versicherungsschäden in Höhe von 940 Mio. Euro. Treffen kann es jeden, denn Starkregen tritt in allen Regionen auf – hochwassersichere Gebiete gibt es praktisch keine. Laut einer GfK-Umfrage aus dem Jahr 2016 ist aber nur 12 Prozent der befragten Immobilienbesitzer bewusst, wie bedrohlich Starkregen für ihr Eigentum sein kann. Rolf Mertens, Versicherungsexperte von ERGO, gibt Tipps zum Schutz vor Starkregen und weiß, welche Versicherung im Schadenfall einspringt.

Wann wird aus Regen Starkregen?

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) spricht von Starkregen ab einer Niederschlagsmenge von 15 bis 25 Litern pro Quadratmeter in einer Stunde. Dann gibt der DWD eine Wetterwarnung aus – beispielsweise über die WarnWetter-App des DWD oder in aktuellen Wettermeldungen über das Radio. Wenn in kürzester Zeit so große Wassermengen fallen, können Boden und Kanalisation sie oft nicht mehr aufnehmen. Die Folge: Überflutungen von Straßen und Kellern – im schlimmsten Fall dringt das Wasser bis ins Erdgeschoss der Häuser. Betroffen sein kann jeder, auch wenn das Haus abseits von Gewässern steht. „Deshalb ist es wichtig, dass alle Hausbesitzer frühzeitig Maßnahmen ergreifen, um ihre Immobilie gegen Starkregen zu wappnen und mögliche Schäden abzusichern“, rät Rolf Mertens.

Naturgefahren absichern und Schäden vorbeugen

Dazu gehört vor allem der passende Versicherungsschutz. „Um sich gegen Starkregen und die Folgen zu versichern, sollten Wohngebäude- und Hausratversicherung den Einschluss „Weitere Naturgefahren“ enthalten“, so der Experte von ERGO und ergänzt: „Diese sogenannte Naturgefahrenversicherung greift bei Überschwemmung, Starkregen und Rückstau, außerdem bei Erdbeben, Erdsenkung, Erdrutsch und Schneedruck.“ Darüber hinaus können Hausbesitzer Vorbereitungen für den Ernstfall treffen: Überfluten Wassermassen die Kanalisation, schützen mit Folie umwickelte Sandsäcke, wasserfeste Schalbretter und Sperrholzplatten das eigene Haus. Da Starkregen oft plötzlich auftritt, sind entsprechende Vorräte sinnvoll. Der Versicherungsexperte empfiehlt zudem, regelmäßig die Rückstausicherungen der Abwasserrohre des Gebäudes von einem Fachmann überprüfen zu lassen. „Sind diese Sicherungen nicht dicht oder funktionieren nicht richtig, kann Abwasser ins Gebäude eindringen. Das ist übrigens eine der häufigsten Schadensursachen bei Starkregenfällen“, so Mertens.

Was tun bei Starkregen?

Wenn möglich, sollten Bewohner alle beweglichen und vor allem wertvollen Gegenstände wie Möbel oder Fernseher aus den gefährdeten Räumen auslagern. „Wichtig ist auch, alle elektronischen Geräte inklusive der Heizung vom Stromnetz zu nehmen. Denn sonst kann es im Wasser zu einem Kurzschluss kommen. Beim späteren Betreten und Ausräumen des Raums kann das lebensgefährlich werden“, erklärt Mertens. Wer auf Nummer sich gehen möchte, legt den Sicherungsschalter für das ganze Haus um. Zudem sollten Bewohner daran denken, giftige Stoffe wie Putzmittel oder Pflanzengifte in sichere Räume zu bringen. Gefahrgut wie Heizöltanks sind zwar schwer, große Wassermassen können sie aber problemlos zum Schwimmen bringen. Die Tanks sollten deshalb mit festen Gurten oder Stahlbändern gesichert sein. Um einem längeren Stromausfall vorzubeugen, rät der ERGO Experte, für netzunabhängige Beleuchtung zu sorgen. Außerdem ratsam: Wichtige Dokumente wie Ausweispapiere oder Versicherungsscheine sicher in höheren Etagen aufbewahren!

Was tun im Schadenfall?

Egal ob vollgelaufener Keller oder überflutetes Wohnzimmer: Betroffene sollten möglichst schnell ihren Versicherer über die Schäden informieren. Einen ersten Überblick bekommen sie, indem sie das Haus und die nähere Umgebung begutachten: Welche Räume sind überflutet? Sind Fenster und Türen beschädigt? Haben herumfliegende Äste und starker Wind die Regenrinne gelockert? Hat das Dach ein Leck? Sitzen alle Leitungen der Blitzschutzanlage noch fest? Wer bei dem Rundgang Schäden erkennt, sollte diese mithilfe von Fotos oder Videos für die spätere Schadenmeldung möglichst detailliert festhalten. Die entstandenen Schäden sollten Hausbesitzer nur dann umgehend beseitigen, wenn sie eine unmittelbare Gefahr darstellen. „Sind beispielsweise Fenster oder das Dach beschädigt und dringt deshalb Wasser in das Haus, ist schnelles Handeln unbedingt erforderlich. Dann heißt es: Alles tun, um den Schaden so gering wie möglich zu halten“, rät der ERGO Experte. „Andernfalls sollten Betroffene besser abwarten. Überstürzter Tatendrang kann die spätere Regulierung des Schadens erschweren.“

Schadenmeldung leicht gemacht

Bei vielen Versicherern können Kunden ihren Schaden bequem online melden. Für eventuelle Nachfragen ist es sinnvoll, beschädigte Gegenstände vorerst aufzuheben. Damit der Versicherer den Schaden möglichst genau ermitteln kann, ist es wichtig, in der Schadenmeldung anzugeben, welche Gegenstände in welchem Umfang beschädigt sind. Zusätzlich kann es hilfreich sein, eine grobe Einschätzung der Schadenhöhe mit anzugeben. Fotos oder Videos der Schäden runden die vollständige Meldung ab. So kann sich der Versicherer ein Bild von den gegebenen Umständen machen.

Welche Versicherung zahlt im Fall der Fälle?

Für die wirtschaftlichen Schäden an Mobiliar und Einrichtung kommt grundsätzlich die Hausratversicherung auf – wenn sie die Absicherung von Naturgefahren umfasst. Doch meist trifft es bei einer Überschwemmung den Eigenheimbesitzer doppelt und neben Schäden beispielsweise an Teppichen oder Kommoden haben sie auch noch mit der teuren Wiederherstellung der angegriffenen Bausubstanz zu kämpfen. In solchen Fällen greift eine Wohngebäudeversicherung mit dem Einschluss von Naturgefahren. Wichtig ist hier laut ERGO Experten, auf eine ausreichende Versicherungssumme zu achten. Sonst bleiben Betroffene auf anteiligen Kosten sitzen. „Daher ist es wichtig, seine Police in regelmäßigen Abständen zu überprüfen und gegebenenfalls anzupassen“, weiß Mertens.
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Über die ERGO Versicherung
Mit Beitragseinnahmen von 3,3 Mrd. Euro im Jahr 2016 zählt die ERGO Versicherung zu den führenden Schaden-/Unfall-Versicherern am deutschen Markt. Sie bietet ein umfangreiches Portfolio von Produkten und Serviceleistungen für den privaten, gewerblichen und industriellen Bedarf an. Ihre zertifizierte Schadenregulierung sorgt für die zügige Abwicklung von Schadenmeldungen. Unter der Marke D.A.S. bietet die ERGO Versicherung seit 2015 auch Rechtsschutzprodukte an. Sie verfügt über mehr als 160 Jahre Erfahrung.
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Die Folgen der Hochwasserkatastrophen

Die Beseitigung der Hochwasserschäden mit einem Volumen von fast 17 Millionen Euro sind eine Herausforderung für die Stadt Schirgiswalde-Kirschau

Die Folgen der Hochwasserkatastrophen

Projektsteuerer Mario Glage und Bürgermeister Sven Gabriel bei der Begehung der Schäden (Bildquelle: Uwe E. Nimmrichter)

Die Hochwasser von 2010 und 2013 haben für die Stadt Schirgiswalde-Kirschau enorme Schäden hinterlassen. Straßen wurden wegespült, Brücken teilweise schwer beschädigt und Häuser derart in Mitleidenschaft gezogen, dass nur noch der Abriss in Frage kam. Baumaßnahmen mit einem Gesamtvolumen von fast 15 Millionen Euro durch das Hochwasser von 2013 waren die Folge. Hinzu kommen Schäden von rund zwei Millionen Euro, die das Hochwasser von 2010 verursacht hat. Das daraus resultierende Aufgabenpensum für die Stadtverwaltung neben dem eigentlichen Tagesgeschäft ist erheblich. Deshalb wurde für die Schäden von 2013 die WEP-Projekt GmbH & Co. KG, ein externer Dienstleister für die Projektsteuerung, mit der Wahrnehmung der delegierbaren Bauherrenaufgaben beauftragt. In enger Zusammenarbeit zwischen Verwaltung und dem Team von WEP wurden Prioritätenlisten und Maßnahmenpläne für die Schadensbeseitigung erstellt.

Unter den Baumaßnahmen sind viele kleine, wie die Instandsetzungen von Straßenabschnitten oder Uferböschungen, aber auch viele große, wie der Neubau des Dorfgemeinschaftshauses Rodewitz, die neuen Feuerwehrgerätehäuser für die Ortsteile Rodewitz, Kirschau und Schirgiswalde mit einem Gesamtvolumen von mehr als 4,1 Millionen Euro, fünf neu zu bauende Brücken und der Neubau des Jugendklubs Kirschau. Insgesamt sind es 69 Baumaßnahmen allein durch das Hochwasser von 2013.

Viele Schäden konnten in den letzten Jahren beseitigt werden, zahlreiche Baumaßnahmen stehen aber noch aus und werden in den nächsten Monaten ausgeführt. Komplizierte Planungs-, Antrags- und Genehmigungsverfahren, Gutachten und zahlreiche Nachfragen der Genehmigungsbehörden bedürfen mehr Zeit als es den Verantwortlichen und den Bürgern der Stadt Recht ist. Bis zu einem Jahr dauert die Prüfung der eingereichten Unterlagen. Bisher wurden 125 Aufträge für Planungs- und Projektsteuerungsleistungen und 220 Aufträge für Bauleistungen vergeben, zuzüglich vieler Kleinaufträge.

Mitte 2019 müssen alle Maßnahmen abgeschlossen sein, so sind die Vorgaben der Fördermittelgeber. „Das ist ein erheblicher Zeitdruck für alle beteiligten Personen, wir sind aber auf einem sehr guten Weg“, weiß Sven Gabriel, Bürgermeister der Stadt Schirgiswalde-Kirschau, zu berichten und ergänzt: „Im Zentrum unserer Bemühungen stehen die Nachhaltigkeit und der verantwortungsvolle Umgang mit den Ressourcen. Überlegungen, wie wir bei zukünftigen Hochwasserereignissen Schäden möglichst vermeiden und bei einem Neubau einen für die Bürger größtmöglichen Nutzen gewährleisten können, sind für uns wichtige Schwerpunkte der Arbeit.“ Die Stadtverwaltung möchte deshalb auch eine Diskussion mit den Grundstückseigentümern und Pächtern zum präventiven Hochwasserschutz initiieren. Gespräche zu Informationsveranstaltungen und Workshops gibt es derzeit mit Dietmar Näser, einem gefragten Experten für eine nachhaltige Bewirtschaftung von land- und forstwirtschaftlichen Flächen. Durch die Hanglagen um Schirgiswalde-Kirschau war 2010 und 2013 vor allem auch das wild abfließende Oberflächenwasser ein Verursacher vieler Schäden.

Schirgiswalde-Kirschau ist eine Kleinstadt mit 6.480 Einwohnern im Zentrum des Oberlausitzer Berglandes und gehört zum sächsischen Landkreis Bautzen. Die Stadt ist geprägt durch teils kleinstädtischen Charakter, markante Wohnsiedlungen, Villen, Umgebinde- und Fachwerkhäuser. 2010 und 2013 war sie schwer von Hochwassern betroffen, teils durch die Wassermassen der Spree, die auch in einem großen Umfange Treibgut mitführte, teils aber auch durch das durch die Hanglagen bedingte wild abfließende Oberflächenwasser.

Kontakt
Stadtverwaltung Schirgiswalde-Kirschau
Sven Gabriel
Rathausstraße 4
02681 Schirgiswalde-Kirschau
03592 / 3866-0
buergermeister@schirgiswalde-kirschau.de
http://www.schirgiswalde-kirschau.de

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Dauerregen – wir versinken im Wasser

Dauerregen - wir versinken im Wasser

Dauerregen in Deutschland – Die Folge: nasse Keller (Bildquelle: © Fotolia/animaflora)

Es hört und hört nicht auf zu regnen. Lang anhaltende Niederschläge werden immer mehr. Die Pegelstände steigen, Keller überschwemmen, Straßen und Gärten sind überflutet. Feuchtigkeit zieht in das Mauerwerk von Häusern, was häufig Schimmelbildung zur Folge hat.

Die Hochwasserlage in Deutschland bleibt angespannt. Doppelt so viele und deutlich stärkere Niederschläge als noch vor 100 Jahren gehen in ganz Mitteleuropa nieder. Für den anstehenden Herbst sehen die Vorhersagen auch nicht besser aus: Starkregen und Sturm werden das Bild prägen.
Zuerst muss Hochwasserschutz betrieben werden, um das Wasser fernzuhalten. Wenn die Keller dennoch vollgelaufen sind und das Wasser dann wieder schwindet, beginnt das Aufräumen. Keller werden ausgepumpt, Schlamm und Dreck müssen entfernt werden. Die Nässe bleibt jedoch in den Gemäuern. Um diese schnell und effizient zu beseitigen, benötigt man Luftentfeuchter, damit sich nicht zusätzliche Feuchtigkeit auf den Wänden absetzt und die abgegebene sofort aus der Luft gefiltert wird.

Eine höchst effektive Lösung bietet hier der Luftentfeuchter FRAL FLIPPERDRY 300
(erhältlich im Onlineshop von www. greentronic.de). Er ist ein sehr kompakter Entfeuchter, trotz kleiner Größe mit einer hohen Entfeuchtungsleistung von 19 Litern pro Tag. Ausgezeichnet für den Dauerbetrieb geeignet. Es wird einfach die gewünschte Luftfeuchtigkeit eingestellt und das Gerät tut sofort seine Arbeit. FLIPPERDRY 300 ist ein ruhig arbeitender Trockner mit einem Geräusch von nur 39 dB (A).

Der Luftentfeuchter kann seine Arbeit tun und schon bald ist die Gefahr der Schimmelbildung gebannt.

Über greentronic®
greentronic® GmbH mit Sitz in 24211 Preetz/Kiel hat sich auf den Internet-Vertrieb von hauptsächlich elektronischen Produkten des Luftreinigungs- und Hygiene-Sektors sowie Insektenschutz-Produkten spezialisiert. Leitmotiv des Unternehmens: Saubere und gesunde Luft zum Schutz des Menschen und zum Schutz der Umwelt. So fordert greentronic® optimale Funktionalität, ein Höchstmaß an Qualität und Sicherheit und höchstmögliche Energieeffizienz zum Wohle und der Gesundheit des Menschen und zum Schutz der Umwelt.

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Hochwasser – Die Schattenseiten des Sommers

Hochwasser - Die Schattenseiten des Sommers

Schaut man in die deutsche Hochwasserstatistik, so wird deutlich, mit der Hitze kommt das Hochwasser, und das meistens zwischen Mai und August. Den Mai haben wir nun bereits erfolgreich und katastrophenfrei hinter uns gebracht und auch der Juni ist nun fast vorbei. Dennoch kann es jederzeit passieren. Dessen ist sich auch der Bundestag bewusst und hat weitsichtig bereits im Mai ein neues Gesetz zur Hochwasserhilfe beschlossen. Frei nach dem Motto von Bundesumweltministerin Barbara Hendricks: „Wir können Hochwasser nicht verhindern, aber wir können uns besser davor wappnen“.
Ein guter Gedanke, an welchen sich jeder Hauseigentümer orientieren sollte, denn Vorsorgen ist eindeutig besser. „Das zweite Hochwasserschutzgesetz ist ein guter Kompromiss. Wir fördern damit hochwasserangepasstes Bauen und private Vorsorge, um Schäden durch künftige Hochwässer vorzubeugen“, so Hendricks.
Hier weist Sie auf die vergangen Flutkatastrophen und Hochwasserereignisse in den Jahren 2012-2016 hin, in welchen Deiche brachen und auch andere Schutzbauten dem Hochwasser keinen Einhalt bieten konnten. Grundlegend soll künftig vor allem in Risikogebieten hochwasserangepasst gebaut werden. Was das im Einzelnen genau bedeutet, gilt es sich ganz individuell zu informieren, denn es gibt Unterschiede zwischen sogenannten Überschwemmungsgebieten in welchen statistisch gesehen einmal in einhundert Jahren der Ernstfall eintritt und in sogenannten Risikogebieten.
Grundlegend ist aber zur privaten Absicherung zu raten, eine Kellerpumpe oder Flutbox, kann im Ernstfall mehr als hilfreich sein, wenn der Keller oder sogar andere Wohnräume mit Wasser voll laufen. Wichtig ist auch für Bewohner der sogenannten hochwassergefährdeten Gebieten, dass neue Ölheizungsanlagen in diesen Gebieten künftig verboten sind, um Schäden durch austretendes Heizöl zu vermeiden. Auch gilt eine Nachrüstpflicht, welche besagt, dass Ölheizungsanlagen in Überschwemmungsgebieten und Risikogebieten, in einem Zeitraum von 5 bis 15 Jahren nachgerüstet werden müssen, um das Austreten des Heizöls bei Hochwasser zu vermeiden. Ist ein Ersatz nicht möglich, so ist man dazu verpflichtet diesen Öltank wasserfest zu machen.
Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite des Bundesministrium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit.
Gern berät Sie auch unser Team zum Thema „sicheres nachrüsten“, Heizungstausch und Flutpumpen für den Ernstfall. Die Skybad GmbH ist der Sanitärartikel-Handel im Internet mit kompetenter Beratung, sehr guter Bewertung als Trusted-Shops-Partner und der BestPrice Garantie. Qualifizierte Beratung ist montags bis freitags zwischen 8.00 und 18.00 Uhr unter der Nummer 0241-5183260 verfügbar. Außerhalb dieser Zeit erreichen Sie uns unter info@skybad.de. Weitere Informationen erhalten Sie unter www.skybad.de.

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Schimmelschäden und Methoden der Prävention

7. Würzburger Schimmelpilz-Forum

Schimmelschäden und Methoden der Prävention

www.schimmelpilz-forum.de

Vom 31. März bis 1. April 2017 findet das 7. Würzburger Schimmelpilz-Forum statt. Schimmelschäden und Methoden der Prävention lautet das Motto. Im Fokus stehen neue Untersuchungsverfahren, Einblicke in die derzeit üblichen Sanierungsmethoden und wirkungsvolle Vorsorgemaßnahmen.

Regelmäßig lüften, richtig heizen, keine Möbel an die Außenwände… In den Wintermonaten ist das Interesse der Verbraucher an Tipps rund um die Vermeidung von Schimmel enorm. Die Zahl der Ratgeber ist groß. Doch mit diesen Handlungsempfehlungen ist es in der Regel nicht getan. Meist ist die Bausubstanz betroffen. Wärmebrücken, Neubaufeuchte, Leckagen in der Luftdichtigkeitsebene, Leitungswasserschäden, fehlerhaft geplante oder falsch ausgeführte Dampfsperren sind nur ein paar der Feuchtequellen, die der Bausubstanz schaden und – sowohl im Neubau als auch im Bestand und bei Sanierungen zu Schimmelpilzbefall führen. Dabei sind die Ursachen für die Entstehung von Schimmelpilzbelastungen scheinbar einfach, im Detail jedoch hoch komplex und teuer in der Sanierung. Prävention ist das A und O. Die Vorsorge muss bereits in der Planungs- und Bauphase ansetzen, hier ist sich der Wissenschaftliche Beirat des Würzburger Schimmelpilz-Forums einig. Das 7. Fachforum widmet sich daher Schimmelschäden und Methoden der Prävention. Neue Untersuchungsverfahren und die derzeitige Sanierungspraxis stehen im Fokus. Vorsorgemaßnahmen werden vorgestellt und auf ihre Sinnhaftigkeit geprüft.

Alles Schimmel oder was?

Dieser Frage stellt sich Dr. Gerhard Führer, ö. b. u. v. Sachverständiger für Schadstoffe in Innenräumen und Leiter des peridomus Instituts Dr. Führer. Seit rund 25 Jahren beschäftigt er sich mit Schimmel in Innenräumen und ist bundesweit gefragter Experte zu dieser Problematik.

Dr. Christoph Trautmann, Geschäftsführer der Umweltmykologie Berlin, erläutert das komplexe „Öko“-System Schimmel. Ein System, das länderübergreifend die Experten beschäftigt. Gesundheitliche Relevanz haben u. a. Schimmelpilzgifte. Über deren Nachweis, Toxizität und Verbreitung berichtet Prof. Dr. Manfred Gareis, Ordinarius der Tierärztlichen Fakultät der LMU München. Dr. Sonja Stahl, Sachverständige für Schimmelschäden informiert über den internationalen Stand der Diskussion zwischen Gesundheit und Schimmelpilzbelastungen in Innenräumen.

Prävention statt kostenintensiver Sanierungen

Prävention und fachgerechte Sanierungen haben höchste Priorität und müssen schnellstmöglich zum Standard werden. Doch wie schaut es mit den Sanierungen in der täglichen Praxis aus? Volker Hummel, Sachverständiger für Schimmelschäden referiert über den Status Quo. Ralf Gebauer (ö.b.u.v. Sachverständiger für Wärme- und Feuchteschutz, Abdichtungen) stellt seine neuen wissenschaftlichen Untersuchungen vor: Welche Materialien sind bei Fußbodenkonstruktionen unter dem Gesichtspunkt Schimmeltoleranz besser oder weniger gut.

In der Talkrunde „Methoden der Prävention“ sprechen Referenten und Teilnehmer über Aufklärung und Schulung, schadenstolerante Konstruktionen und Materialien sowie Feuchtemanagement in Bau- und Planungsphasen.

Das detaillierte Veranstaltungsprogramm ist auf der begleitenden Website schimmelpilz-forum.de online.

Das 7. Würzburger Schimmelpilz-Forum findet am 31. März und 1. April 2017 im Gesandtenbau der Residenz Würzburg statt. Das Zwei-Tagesticket kostet 329 Euro zzgl. USt. Imbiss, Getränke und Mittagessen sind inklusive. Die Frühbucher-Rate beträgt 279 Euro zzgl. USt. Am Freitag, dem 31. März findet die schon traditionelle Abendveranstaltung „Schimmel live“ statt.

Würzburger Schimmelpilz-Forum

Im Jahr 1993 wurde das peridomus Institut Dr. Führer von Dr. rer. nat. Gerhard Führer, öffentlich bestellter und vereidigter (ö. b. u. v.) Sachverständiger für Schadstoffe in Innenräumen, gegründet. Das Institut mit mehreren Sachverständigen führt bundesweit „Innenraumchecks“ zur Klärung und Vermeidung von gebäudebedingten Erkrankungen durch. Vor dem Hintergrund neuester naturwissenschaftlicher und medizinischer Erkenntnisse erfolgt dabei eine chemisch-analytische und mikrobiologische Bestandsaufnahme von Wohnungen und Häusern, Büroräumen, gewerblichen und öffentlichen Gebäuden wie Verwaltungen, Schulen und Kindergärten. Im Rahmen der Sachverständigentätigkeit zeigen die Mitarbeiter des Instituts auch Lösungen für sach- und fachgerechte Sanierungen auf.

Gerhard Führer ist Ehrenprofessor der Donau-Universität Krems (Österreich), hat verschiedene Lehraufträge u. a. an der Hochschule Mainz, organisiert Fachtagungen und Weiterbildungsveranstaltungen, ist Autor verschiedener Fachpublikationen, Herausgeber der Loseblattsammlung „Schimmelbildung in Gebäuden“ und hat mehrere patentierte Verfahren zum Erkennen und Beseitigen von Schadfaktoren in Innenräumen entwickelt.

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Statistische Erhebung zur tatsächlichen Schimmelpilzbelastung in Gebäuden – Häufigkeit verdeckter Schäden ist unklar

Über 20 Prozent sichtbare Feuchteschäden / Schimmelschäden

Statistische Erhebung zur tatsächlichen Schimmelpilzbelastung in Gebäuden - Häufigkeit verdeckter Schäden ist unklar

Dr. Gerhard Führer – Veranstalter und Initiator des Würzburger Schimmelpilz-Forums

„Gerade für eine junge Familie ist Schimmel im Neubau ein Supergau“, so Alexander Hoffmann, Mitglied des Deutschen Bundestages. Der Jurist sitzt im Ausschuss für Recht und Verbraucherschutz und war einer der Referenten beim 6. Würzburger Schimmelpilz-Forum. Hoffmann vertritt die Meinung, dass die tatsächliche Tragweite des Themas Schimmel noch nicht beim Verbraucher angekommen ist. Zusätzliche Brisanz erhält das Thema durch die aktuellen Starkregen- und Hochwasserereignisse: Erst geht das Wasser, dann kommt der Schimmel.

Dieser Ansicht sind auch die Teilnehmer des Würzburger Schimmelpilz-Forums. Einmal jährlich treffen sich über 100 Bauverantwortliche, darunter Architekten, Sachverständige, Bauingenieure, Planer, Bau-, Sanierungs- und Trocknungsunternehmer sowie Juristen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz zur Schimmelpilz-Fachtagung in Würzburg. Immerhin 88 Prozent der befragten Teilnehmer* sind davon überzeugt, dass viele relevante Informationen rund um die Schimmelpilzproblematik bei Neubauten und Sanierungen nicht bis zu den Bauherren vordringen. Sie befürworten eine stärkere Sensibilisierung der Bauherren.

Dabei zeigten bereits im Jahr 2003 Studien an der Universität Jena, dass bis zu 22 Prozent der deutschen Wohnungen Feuchte-/Schimmelschäden aufweisen. Im Rahmen der Untersuchungen wurden ausschließlich sichtbare Schäden dokumentiert. Diese gingen mit einem erhöhten Risiko für gesundheitliche Beschwerden wie Allergie- und Atemwegserkrankungen einher. Bezüglich zusätzlicher verdeckter und zunächst nicht sichtbarer Schäden in Dämmebenen von Dächern oder Fußbodenkonstruktionen gibt es nur Dunkelziffern und Schätzungen aber keine verlässlichen Zahlen. Trotzdem sind derartige Schäden relevant, da z. B. an der Randfuge – am Übergang von Fußboden zu Wand – Schimmelpilzbestandteile aus der Fußbodenkonstruktion in die Raumluft gelangen.

Für über 90 Prozent der befragten Experten besteht hier dringender Forschungs- und Aufklärungsbedarf. Denn Unwissenheit, mangelnde Kompetenz bei den ausführenden Unternehmen, Panikmache, Verharmlosung aber auch Verdrängung, verschärfen derzeit die Problematik. Die befragten Bauexperten sind sich einig: Gesicherte Zahlen und verifizierte Werte sind erforderlich um präventives Handeln zu fördern. Gesundheitliches Gefährdungspotenzial könnte im Vorfeld erkannt, Fehlerquellen und Kostenfallen vermieden, Qualitätsstandards etabliert werden.

Laut Dr. Gerhard Führer, ö. b. u. v. Sachverständiger für Schadstoffe in Innenräumen und Veranstalter des Fachforums müsse geklärt werden, in wie viel Prozent der deutschen Gebäude und Wohnungen sich tatsächlich verdeckte, nicht sichtbare, aber dennoch gesundheitlich relevante und wirtschaftlich brisante Schimmelschäden befinden. Und dies getrennt nach Neubauten, Gebäuden im Bestand, öffentliche Gebäude, Kindergärten und Schulen. Denn nur mit fundierten Grundlagen und verlässlichen Zahlen sei eine konstruktive, fachliche Diskussion und eine Verbesserung der Gesamtsituation im Interesse der Bauherrn und Verbraucher möglich.

Bei Neubauten und größeren Sanierungen sprachen sich dreiviertel der ein derartiges Siegel umsetzbar ist. Der Sachverhalt sei zu komplex um ein Prädikat dauerhaft zu vergeben. Wenn, dann könne es nur eine Momentaufnahme und keine dauerhafte Garantie sein. Eine qualifizierte Überwachung während der kompletten Bauphase inclusive eines Feuchtemanagements und eine heute im Gegensatz zu früher vernachlässigte Bauleitung sei eine bessere Alternative.

Bei Bestandsgebäuden erachten 70 Prozent der befragten Teilnehmer eine schadstoffübergreifende Gesamtbewertung im Vorfeld einer Modernisierungs- oder Umbaumaßnahme als wichtig. Beispielsweise wird eine chemische und mikrobiologische Bestandsaufnahme vor einer Sanierung derzeit noch nicht einmal bei 10 Prozent der Sanierungen durchgeführt, so die Schätzung von dreiviertel der Experten. Nachhaltig Kosten einsparen könne man durch die interdisziplinäre Bewertung der Bausubstanz von Innenraumanalytikern zusammen mit den ausführenden Architekten und Bausachverständigen. Davon sind rund 90 Prozent der Befragten überzeugt. Fehler und damit Folgekosten für eine „Sanierung der Sanierung“ könnten so vermieden werden.

Initiator und Veranstalter des Würzburger Schimmelpilz-Forums ist das unterfränkische peridomus Institut Dr. Führer. Die Mitglieder des wissenschaftlichen Fachbeirats sind:

Prof. Dr.-Ing. Ulrich Bogenstätter, Fachhochschule Mainz
Rechtsanwalt Hans-Dieter Fuchs, Anwaltskanzlei Fuchs und Kollegen, München
Prof. Dr. Christian Hanus, Leiter des Departments Bauen und Wohnen,
Donau-Universität Krems (Österreich)
Dr. Christoph Trautmann, Umweltmykologie GbR, Berlin
Prof. Dr.-Ing. habil. Claus Meier, Architekt SRL, Nürnberg
Dr. Gerhard Führer, peridomus Institut Dr. Führer, Himmelstadt bei Würzburg/
Gerd Warda, Chefredakteur Wohnungswirtschaft heute

Das 7. Würzburger Schimmelpilz-Forum findet vom 31. März bis 1. April 2017 im Gesandtenbau der Residenz Würzburg statt. Das Motto lautet „Schimmelschäden: Neue Untersuchungsverfahren, Sanierungspraxis und Methoden der Prävention (inklusive Schimmel 2.0: Presse- und Öffentlichkeitsarbeit in Print und Online).

www.schimmelpilz-forum.de
www.peridomus.de

*) Infos zur Umfrage
Die Umfrage fand im Rahmen des 6. Würzburger Schimmelpilz Forums statt. Befragt wurden Architekten, Bausachverständige, Bauingenieure, Planer, Bauunternehmer, Sanierungs- und Trocknungsunternehmer sowie leitende Mitarbeiter in der Bau- und Immobilienwirtschaft sowie Juristen.

Im Jahr 1993 gründete Dr. rer. nat. Gerhard Führer, öffentlich bestellter und vereidigter (ö. b. u. v.) Sachverständiger für Schadstoffe in Innenräumen, das peridomus Institut Dr. Führer. Das Institut mit mehreren Sachverständigen führt bundesweit „Innenraumchecks“ zur Klärung und Vermeidung von gebäudebedingten Erkrankungen durch. Vor dem Hintergrund neuester naturwissenschaftlicher und medizinischer Erkenntnisse erfolgt dabei eine chemisch-analytische und mikrobiologische Bestandsaufnahme von Wohnungen und Häusern, Büroräumen, gewerblichen und öffentlichen Gebäuden wie Verwaltungen, Schulen und Kindergärten. Im Rahmen der Sachverständigentätigkeit zeigen die Mitarbeiter des Instituts auch Lösungen für sach- und fachgerechte Sanierungen auf.

Dr. Führer beschäftigt sich bereits seit seinem Studium der Biologie und Chemie an der Universität in Würzburg mit Schadstoffen in Innenräumen und die praxisnahe Umsetzung wissenschaftlicher Erkenntnisse. Unmittelbar nach dem Studium war er in München bei der Gesellschaft für Umwelt und Gesundheit (GSF) in der Umweltforschung tätig. Der ö. b. u. v. Sachverständige unterrichtet am Department für Bauen und Umwelt der Donau-Universität Krems in Österreich, ist als Dozent und Lehrbeauftragter u. a. an der Hochschule Mainz tätig und Herausgeber des Loseblattwerkes „Schimmelbildung in Gebäuden“. Er ist Initiator und Veranstalter des „Expertentreffen Schimmel“. Neben Veröffentlichungen zur Schadstoffproblematik in verschiedenen Fachmedien initiiert und organisiert Führer Fachtagungen und Weiterbildungsveranstaltungen zum Thema „Schadstoffe in Innenräumen“.

Im November 2014 wurde Dr. Führer für sein besonderes Engagement an der Universität für Weiterbildung von der Donau-Universität Krems die Ehrenprofessur verliehen. Mit dieser Auszeichnung würdigt die Donau-Universität Krems verdiente Persönlichkeiten aus Lehre und Forschung für ihre besonderen fachlichen und wissenschaftlichen Leistungen.

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Statistische Erhebung über die tatsächliche Schimmelpilzbelastung in Gebäuden

Über 20 % sichtbare Feuchte-/ Schimmelschäden, Häufigkeit verdeckter Schäden unklar

Statistische Erhebung über die tatsächliche Schimmelpilzbelastung in Gebäuden

Referenten und Expertenrat des Würzburger Schimmelpilz-Forums – Credits: www.peridomus.de

„Gerade für eine junge Familie ist Schimmel im Neubau ein Supergau“, so Alexander Hoffmann, Mitglied des Deutschen Bundestages. Der Jurist sitzt im Ausschuss für Recht und Verbraucherschutz und war einer der Referenten beim 6. Würzburger Schimmelpilz-Forum. Hoffmann vertritt die Meinung, dass die tatsächliche Tragweite des Themas Schimmel noch nicht beim Verbraucher angekommen ist. Zusätzliche Brisanz erhält das Thema durch die aktuellen Starkregen- und Hochwasserereignisse: Erst geht das Wasser, dann kommt der Schimmel.

Dieser Ansicht sind auch die Teilnehmer des Würzburger Schimmelpilz-Forums. Einmal jährlich treffen sich über 100 Bauverantwortliche, darunter Architekten, Sachverständige, Bauingenieure, Planer, Bau-, Sanierungs- und Trocknungsunternehmer sowie Juristen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz zur Schimmelpilz-Fachtagung in Würzburg. Immerhin 88 Prozent der befragten Teilnehmer* sind davon überzeugt, dass viele relevante Informationen rund um die Schimmelpilzproblematik bei Neubauten und Sanierungen nicht bis zu den Bauherren vordringen. Sie befürworten eine stärkere Sensibilisierung der Bauherren.

Dabei zeigten bereits im Jahr 2003 Studien an der Universität Jena, dass bis zu 22 Prozent der deutschen Wohnungen Feuchte-/Schimmelschäden aufweisen. Im Rahmen der Untersuchungen wurden ausschließlich sichtbare Schäden dokumentiert. Diese gingen mit einem erhöhten Risiko für gesundheitliche Beschwerden wie Allergie- und Atemwegserkrankungen einher. Bezüglich zusätzlicher verdeckter und zunächst nicht sichtbarer Schäden in Dämmebenen von Dächern oder Fußbodenkonstruktionen gibt es nur Dunkelziffern und Schätzungen aber keine verlässlichen Zahlen. Trotzdem sind derartige Schäden relevant, da z. B. an der Randfuge – am Übergang von Fußboden zu Wand – Schimmelpilzbestandteile aus der Fußbodenkonstruktion in die Raumluft gelangen.

Für über 90 Prozent der befragten Experten besteht hier dringender Forschungs- und Aufklärungsbedarf. Denn Unwissenheit, mangelnde Kompetenz bei den ausführenden Unternehmen, Panikmache, Verharmlosung aber auch Verdrängung, verschärfen derzeit die Problematik. Die befragten Bauexperten sind sich einig: Gesicherte Zahlen und verifizierte Werte sind erforderlich um präventives Handeln zu fördern. Gesundheitliches Gefährdungspotenzial könnte im Vorfeld erkannt, Fehlerquellen und Kostenfallen vermieden, Qualitätsstandards etabliert werden.

Laut Dr. Gerhard Führer, ö. b. u. v. Sachverständiger für Schadstoffe in Innenräumen und Veranstalter des Fachforums müsse geklärt werden, in wie viel Prozent der deutschen Gebäude und Wohnungen sich tatsächlich verdeckte, nicht sichtbare, aber dennoch gesundheitlich relevante und wirtschaftlich brisante Schimmelschäden befinden. Und dies getrennt nach Neubauten, Gebäuden im Bestand, öffentliche Gebäude, Kindergärten und Schulen. Denn nur mit fundierten Grundlagen und verlässlichen Zahlen sei eine konstruktive, fachliche Diskussion und eine Verbesserung der
Gesamtsituation im Interesse der Bauherrn und Verbraucher möglich.

Bei Neubauten und größeren Sanierungen sprachen sich dreiviertel der ein derartiges Siegel umsetzbar ist. Der Sachverhalt sei zu komplex um ein Prädikat dauerhaft zu vergeben. Wenn, dann könne es nur eine Momentaufnahme und keine dauerhafte Garantie sein. Eine qualifizierte Überwachung während der kompletten Bauphase inclusive eines Feuchtemanagements und eine heute im Gegensatz zu früher vernachlässigte Bauleitung sei eine bessere Alternative.

Bei Bestandsgebäuden erachten 70 Prozent der befragten Teilnehmer eine schadstoffübergreifende Gesamtbewertung im Vorfeld einer Modernisierungs- oder Umbaumaßnahme als wichtig. Beispielsweise wird eine chemische und mikrobiologische Bestandsaufnahme vor einer Sanierung derzeit noch nicht einmal bei 10 Prozent der Sanierungen durchgeführt, so die Schätzung von dreiviertel der Experten. Nachhaltig Kosten einsparen könne man durch die interdisziplinäre Bewertung der Bausubstanz von Innenraumanalytikern zusammen mit den ausführenden Architekten und Bausachverständigen. Davon sind rund 90 Prozent der Befragten überzeugt. Fehler und damit Folgekosten für eine „Sanierung der Sanierung“ könnten so vermieden werden.

Initiator und Veranstalter des Würzburger Schimmelpilz-Forums ist das unterfränkische peridomus Institut Dr. Führer . Die Mitglieder des wissenschaftlichen Fachbeirats sind:

Prof. Dr.-Ing. Ulrich Bogenstätter, Fachhochschule Mainz
Rechtsanwalt Hans-Dieter Fuchs, Anwaltskanzlei Fuchs und Kollegen, München
Prof. Dr. Christian Hanus, Leiter des Departments Bauen und Wohnen,
Donau-Universität Krems (Österreich)
Dr. Christoph Trautmann, Umweltmykologie GbR, Berlin
Prof. Dr.-Ing. habil. Claus Meier, Architekt SRL, Nürnberg
Dr. Gerhard Führer, peridomus Institut Dr. Führer, Himmelstadt bei Würzburg/
Gerd Warda, Chefredakteur Wohnungswirtschaft heute

Das 7. Würzburger Schimmelpilz-Forum findet vom 31. März bis 1. April 2017 im Gesandtenbau der Residenz Würzburg statt. Das Motto lautet „Schimmelschäden: Neue Untersuchungsverfahren, Sanierungspraxis und Methoden der Prävention (inklusive Schimmel 2.0: Presse- und Öffentlichkeitsarbeit in Print und Online).

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*) Infos zur Umfrage
Die Umfrage fand im Rahmen des 6. Würzburger Schimmelpilz Forums statt. Befragt wurden Architekten, Bausachverständige, Bauingenieure, Planer, Bauunternehmer, Sanierungs- und Trocknungsunternehmer sowie leitende Mitarbeiter in der Bau- und Immobilienwirtschaft sowie Juristen.

Im Jahr 1993 gründete Dr. rer. nat. Gerhard Führer, öffentlich bestellter und vereidigter (ö. b. u. v.) Sachverständiger für Schadstoffe in Innenräumen, das peridomus Institut Dr. Führer. Das Institut mit mehreren Sachverständigen führt bundesweit „Innenraumchecks“ zur Klärung und Vermeidung von gebäudebedingten Erkrankungen durch. Vor dem Hintergrund neuester naturwissenschaftlicher und medizinischer Erkenntnisse erfolgt dabei eine chemisch-analytische und mikrobiologische Bestandsaufnahme von Wohnungen und Häusern, Büroräumen, gewerblichen und öffentlichen Gebäuden wie Verwaltungen, Schulen und Kindergärten. Im Rahmen der Sachverständigentätigkeit zeigen die Mitarbeiter des Instituts auch Lösungen für sach- und fachgerechte Sanierungen auf.

Dr. Führer beschäftigt sich bereits seit seinem Studium der Biologie und Chemie an der Universität in Würzburg mit Schadstoffen in Innenräumen und die praxisnahe Umsetzung wissenschaftlicher Erkenntnisse. Unmittelbar nach dem Studium war er in München bei der Gesellschaft für Umwelt und Gesundheit (GSF) in der Umweltforschung tätig. Der ö. b. u. v. Sachverständige unterrichtet am Department für Bauen und Umwelt der Donau-Universität Krems in Österreich, ist als Dozent und Lehrbeauftragter u. a. an der Hochschule Mainz tätig und Herausgeber des Loseblattwerkes „Schimmelbildung in Gebäuden“. Er ist Initiator und Veranstalter des „Expertentreffen Schimmel“. Neben Veröffentlichungen zur Schadstoffproblematik in verschiedenen Fachmedien initiiert und organisiert Führer Fachtagungen und Weiterbildungsveranstaltungen zum Thema „Schadstoffe in Innenräumen“.

Im November 2014 wurde Dr. Führer für sein besonderes Engagement an der Universität für Weiterbildung von der Donau-Universität Krems die Ehrenprofessur verliehen. Mit dieser Auszeichnung würdigt die Donau-Universität Krems verdiente Persönlichkeiten aus Lehre und Forschung für ihre besonderen fachlichen und wissenschaftlichen Leistungen.

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