Tag Archives: homöopathie

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Zur Evidenzdebatte um die Homöopathie

Die Forschung zur Homöopathie ist noch ein relativ junges Feld – Placebo-kontrollierte Studien liegen vor

Zur Evidenzdebatte um die Homöopathie

Relativ neues Forschungsfeld: Homöopathie. (Bildquelle: © eyetronic – Fotolia)

Die wohl am häufigsten von Homöopathie-Skeptikern vorgebrachte Kritik lautet, es gäbe keine oder nur methodisch schlechte wissenschaftliche Nachweise darüber, dass Homöopathie wirksam ist. Kurz gesagt: Der Homöopathie fehle es an Evidenz. Was Kritiker dabei regelmäßig außer Acht lassen ist die Tatsache, dass es sich bei der Homöopathie-Forschung um ein noch relativ neues Forschungsfeld handelt. Es ist also durchaus richtig, dass es noch vergleichsweise wenige Studien zur Homöopathie gibt. Dennoch zeigen die Ergebnisse der vorliegenden Studien die Evidenz der Wirkung homöopathischer Arzneimittel, wie Vertreter des Homeopathic Research Institut (HRI), das renommierte internationale wissenschaftliche Forschungsinstitut zur Homöopathie, betonen.

Übersicht über vorliegende Studien bis 2014

Das HRI verweist auf 189 randomisierte kontrollierte Studien zur Homöopathie in Bezug zu über 100 verschiedenen Erkrankungen, die bis Ende 2014 in Fachzeitschriften veröffentlicht wurden. 104 dieser Studien waren Placebo-kontrolliert und für eine Überprüfung geeignet. In 43 Studien (41 Prozent) konnte nachgewiesen werden, dass die Homöopathie wirksam war. Nur fünf Prozent zeigten keine nachweisbare Wirksamkeit. 54 Prozent kamen zu keinem eindeutigen Ergebnis. Vergleicht man diese Bilanz mit Metastudien zur konventionellen Medizin, zeigen sich auffallend ähnliche Ergebnisse. 44 Prozent der Studien in der konventionellen Medizin wiesen positive Wirkungseffekte, sieben Prozent negative und 49 Prozent keine eindeutigen Ergebnisse nach.

HRI: Forschungslücke zur Homöopathie schließen

Zwar ähneln sich die Studienergebnisse mit Blick auf die Ergebnisse. Doch liegen der Auswertung über die Schulmedizin weitaus mehr Studien zu Grunde. Für das HRI verdeutlicht das die große Forschungslücke im Bereich der Homöopathie und unterstreicht, wie wichtig mehr Forschungsaufwand in diesem Bereich ist. Vor allem groß angelegte, qualitativ hochwertige Reproduktionen von vielversprechenden positiven Studien seien wichtig. Gleichzeitig erkläre sich der Mengenunterschied in den Forschungsarbeiten zur konventionellen und komplementären Medizin mit der ungleichen Mittelverteilung in der Forschung. Das medizinische Forschungsbudgets werde bisher nicht für Forschung zu komplementären Behandlungen aufgewendet, zu denen auch die Homöopathie gehört.

Ein Informationsportal rund um die Homöopathie. homimed richtet sich an Personen, die sich über verschiedene Behandlungsformen informieren möchten. Homöopathie findet immer häufiger den Zugang zu Bereichen der schulmedizinischen Behandlung.

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Homöopathie: Kein Entweder-oder in der Medizin

Umfrage: Patienten wünschen sich eine Verbindung von konventioneller Medizin und Homöopathie

Homöopathie: Kein Entweder-oder in der Medizin

Patienten möchten auch beim Thema der Arzneimittel mitentscheiden. (Bildquelle: © Kenishirotie – Fotolia)

Eine große Mehrheit der Deutschen spricht sich in einer aktuellen Umfrage für ein Miteinander von konventionellen und komplementären Therapie wie der Homöopathie im Sinne einer integrativen Medizin aus. 75 Prozent der Befragten in einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Kantar TNS gaben an, dieses Miteinander der Therapieformen zu unterstützen. 66 Prozent der Befragten befürworten die Wahlfreiheit zwischen chemisch-synthetischen Medikamenten und homöopathischen Arzneimitteln in Apotheken. Die Wahlfreiheit fordern die Befragten auch beim Arztbesuch ein: 80 Prozent der Befragten gaben an, sie wollten bei der Wahl von Therapie und Arzneimittel mitentscheiden können. Für 64 Prozent der Teilnehmer an der Umfrage sei es wichtig, dass der Hausarzt auch homöopathische Arzneimittel einsetzen kann.

Patienten wollen Kostenerstattung für Homöopathie

Ebenfalls eine Mehrheit spricht sich zudem für die Kostenübernahme für komplementäre Arzneimittel aus. 60 Prozent der in der Umfrage Befragten positionieren sich gegen Einschränkungen bei der Kostenerstattung für homöopathische Arzneimittel durch die gesetzlichen und privaten Krankenkassen. Ein generelles Verbot von Medikamenten aus der Naturmedizin bzw. der Homöopathie lehnen 72 Prozent der Befragten ab. Vor allem bei Alltagsbeschwerden wenden 56 Prozent homöopathische Arzneimittel an- sowohl für sich selbst, als auch bei anderen. Die behandelten Beschwerden sind vielfältig: Erkältungen und grippale Infekte, Unruhe und Schlafstörungen, Magen-Darm-Probleme, Allergien sowie Verletzungen, Problemen mit der Haut, Wechseljahres- oder Menstruationsbeschwerden oder auch Fersensporn.

Kritik an der Homöopathie wird als Bevormundung empfunden

70 Prozent gaben an, sich bei Beschwerden mit Medikamenten aus der Apotheke zu versorgen. Dabei spielten die Kriterien „Verträglichkeit“ sowie eigene „Erfahrungen“ mit dem jeweiligen Medikament eine Rolle bei der Auswahl. Die Meinung und der Rat des Apothekers haben bei 75 Prozent der Befragten einen hohen Stellenwert. Die harsche Kritik an der Homöopathie in der Presse und in sozialen Medien empfinden annähern 70 Prozent der Befragten als Bevormundung.

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Keine Grabenkämpfe um die Homöopathie

Apotheker plädieren für mehr Differenziertheit in der Diskussion um die Wirksamkeit von Homöopathie

Keine Grabenkämpfe um die Homöopathie

Homöopathie: Behandlung verläuft individuell. (Bildquelle: © jodo19 – Fotolia)

Die Homöopathie könne eine sinnvolle Ergänzung der konventionellen Medizin sein. Viele Wege führten schließlich zum Ziel, und Recht habe der, der heilt. Den beiden Apothekerinnen Claudia Meinhart und Theresia Braun reicht es. In einem Interview mit der Donau-Post (06.09.2018) wehren sie sich gegenüber einer einseitigen Darstellung von Medien und einer in Teilen arroganten Wissenschaft, die auf alternative Ansätze von oben herabblicke. Zwar könne die Homöopathie die Schulmedizin nicht ersetzen, doch ein Entweder-oder und ein Denken in Schwarz-Weiß-Kategorien sei der falsche Ansatz. Die Homöopathie könne die konventionelle Medizin in vielen Bereichen ergänzen. Das Argument, die Wirkung basiere auf Einbildung, ziehe nicht, denn die gute Erfahrung im Einsatz von Homöopathie bei Kindern und Tieren und Placebo-kontrollierte Studien lägen das Gegenteil nahe.

Homöopathie kann nach Einschätzung von Apothekern eine Ergänzung sein

Beide Apothekerinnen haben sich im Bereich der Homöopathie weitergebildet. Sie sehen darin vor allem eine Ergänzung der konventionellen Medizin, die schonend sei und die auf die Aktivierung der körperlichen Selbstheilungskräfte ziele. Für die Apothekerinnen ist es legitim, vor dem Griff zum starken Schmerzmittel oder zum Antibiotikum zu hinterfragen, ob homöopathische Arzneimittel als Alternative in Frage kommen. Theresia Braun warnt im Gespräch mit der Donau-Post vor Grabenkämpfen zwischen konventioneller Medizin und Komplementärmedizin. Meinhardt betont, Homöopathie sei in gewissem Sinne auch ein Lebensstil, der einen ganzheitlichen Ansatz verfolge. Gleichzeitig grenzen die Apothekerinnen sich ab von den „schwarzen Schafen“, die es durchaus gebe und auf die gutgläubige Patienten hereinfallen können. Meinhardt und Braun lehnen jegliche Form von dogmatischem Denken ab. Deshalb sei der erste Schritt immer, seine Beschwerden von einem Arzt untersuchen zu lassen.

Die Forschung zur Homöopathie ist anspruchsvoll, weil die Behandlung mit Homöopathie individuell verläuft

Zur Studienlage in Bezug auf die Homöopathie erklären die beiden Apothekerinnen, dass die Behandlung mit homöopathischen Arzneimitteln in der klassischen Homöopathie individuell verlaufe. Doch wirksam sei eben nicht nur das, was sich vergleichen oder messen lasse. Sie verschließen sich nicht der Vorstellung, dass es auch andere Wirkprinzipien gibt, die vielleicht erst in 50 Jahren erklärbar seien. Zugleich plädieren sie für einen veränderten Blickwinkel und mehr Offenheit gegenüber komplementären Ansätzen in der ärztlichen Ausbildung. Denn aus eigener Erfahrung können Meinhardt und Braun sagen, dass die Homöopathie bei den Patienten beliebt ist. Sie schätzen, dass sie für etwa 20 Prozent ihrer Kunden eine Option ist. Von denen, die homöopathische Arzneimittel ausprobieren, käme eine positive Resonanz. Alles nur Einbildung? Dieses Argument entkräften die beiden Apothekerinnen mit dem einfachen Verweis auf die Landwirte in ihrer Region, die Kühe und Kälber behandeln. Von Einbildung könne folglich keine Rede sein.

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Homöopathie: Erfahrung versus Evidenz?

Berliner Hausarzt: Behandlungsmethoden wie die Homöopathie haben therapeutischen Wert

Homöopathie: Erfahrung versus Evidenz?

Gute Erfahrungen aus der Praxis: Homöopathie. (Bildquelle: © JackF – Fotolia)

In einem Gastbeitrag im „Tagesspiegel“ (07.09.2018) setzt sich der Berliner Hausarzt Erich Freisleben dafür ein, die Erfahrungen aus der Praxis und die Patientenpräferenz und -akzeptanz neben der durch Forschung nachgewiesenen Evidenz – ganz im Sinne des Evidenz-Protagonisten David Sackett – gleich zu gewichten. Sacket sah in der Evidenz, der Praxiserfahrung und der Akzeptanz durch die Patienten die drei Säulen der evidenzbasierten Medizin. Sackets Credo war, dass gute Ärzte sowohl Evidenz, als auch Erfahrung nutzen. Denn selbst exzellente Forschungsergebnisse könnten für den einzelnen Patienten unpassend oder nicht anwendbar sein. Als Risiko der Tyrannei durch Evidenz, beschrieb Sacket diesen Zusammenhang. Freisleben kritisiert, dass sich die medizinische Forschung schon immer überwiegend auf konventionelle Medikamente fokussiert habe. Wer sich jedoch ausschließlich auf den Aspekt der externen Evidenz stütze, verzichte auf das Gesundungspotential, das aus der Erfahrung heraus auch von komplementären Methoden ausgeht.

Homöopathie und die Methoden der integrativen Medizin haben sich aus der medizinischen Praxiserfahrung entwickelt

Freisleben stellt heraus, integrative Behandlungsmethoden wie die Homöopathie hätten sich aus der Erfahrungswelt der Praxis heraus entwickelt. Was sich über lange Zeiträume in der Praxis bewährt habe, habe allein vor diesem Hintergrund mit hoher Wahrscheinlichkeit einen therapeutischen Nutzen. Die weite Verbreitung von komplementären Behandlungsmethoden, die Umfragen zufolge bei 60 bis 70 Prozent der Bevölkerung liege, sei ein Beleg für diese guten Erfahrungen. Das treffe auch auf die Homöopathie zu, die sich als beliebtes Verfahren durchgesetzt habe und allein in Deutschland von tausenden von Ärzten eingesetzt werde. Der Hausarzt kritisiert zugleich Bestrebungen für eine allein „Evidence Based Medicine“ in Deutschland. Wenn ausschließlich eine Medizin Anwendung finden sollte, die ihre Wirksamkeit in teuren, placebo-kontrollierten Studien unter Beweis stellt, werde die von Sacket befürchtete Reduktion auf nur einen Aspekt der wissenschaftlichen Forschung Wirklichkeit. Ansätze wie die Psychotherapie hätten sich unter diesen Vorgaben in Deutschland niemals entwickeln können.

„Kampagnenhafte“ Angriffe gegen die Homöopathie

Es könne kein Argument gegen die Homöopathie sein, wenn sie mit den derzeitigen naturwissenschaftlichen Methoden nicht nachvollziehbar sei, stellt Erich Freisleben heraus. Die Angriffe gegen die Homöopathie bezeichnet der Arzt als „kampagnenartig“. Es widerspreche pluralistisch-demokratischen Grundsätzen, wenn sich dieses Diktat einer einseitig ausgerichteten Forschung durchsetze und wenn sich Wissenschaftler vor diesem Hintergrund nicht trauen, auf dem Gebiet der Komplementärmedizin zu forschen. Gleichzeitig setzt sich Freisleben für die Selbstbestimmung der Menschen in ihrer Behandlungsweise ein. Das müsse auch die Politik respektieren.

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Kinderonkologie und Homöopathie

Ärzte der Berliner Charite plädieren für offene Kommunikation zwischen Eltern und Ärzten

Kinderonkologie und Homöopathie

Homöopathie als komplementäre Behandlung. (Bildquelle: © romaset – Fotolia)

In einem Interview mit dem „Tagesspiegel“ (07.09.2018) ziehen die beiden Kinderonkologen Georg Seifert und Angelika Eggert klare Grenzen und stellen heraus, dass sie in der Behandlung von Krebs bei Kindern die Homöopathie nicht als Primärtherapie anwenden, jedoch als komplementäre Behandlung. Gleichzeitig berichten sie aus ihrem Klinikalltag, dass Eltern immer wieder nach Homöopathie als Ergänzung zur onkologischen Therapie fragen und ihre guten Erfahrungen bei der Behandlung von anderen Erkrankungen dabei ins Spiel bringen. Die Ärzte betonen, dass ihnen das offene Gespräch mit den Eltern über den Einsatz komplementärer Medizin unter der Chemotherapie sehr wichtig ist. So habe die Fachgesellschaft der Charite eine Umfrage durchgeführt, um herauszufinden, wie viele Eltern mit krebskranken Kindern Methoden der Komplementärmedizin wie der Homöopathie anwenden. Sie kam zu dem Ergebnis, dass 35 Prozent diese nutzen, und das auch ohne den behandelnden Arzt darüber zu informieren. Die Onkologen halten es jedoch für wichtig, dass Eltern ihren Kindern nicht ohne Rücksprache etwas geben. Information und Beratung sei besonders im Rahmen einer onkologischen Behandlung wichtig.

Kinderonkologen beobachten Resilienz-fördernde Wirkung von Homöopathie

Seifert und Eggert stellen heraus, zur Chemotherapie, Antikörpertherapien und anderen modernen Krebstherapien gibt es keine Alternativen. Komplementärmedizin werde allenfalls auf Wunsch der Eltern als ergänzende Behandlung genutzt. Homöopathische Mittel erzeugen jedoch nach Beobachtung der Ärzte einen zusätzlichen Effekt, nämlich den der Resilienz-Förderung, also der Stärkung der psychischen Widerstandskraft. So schildert Angelika Eggert, Familien wollten mit dem Einsatz von Homöopathie aktiv etwas zur Genesung ihres Kindes beitragen. Das erzeuge eine positive Grundstimmung und Optimismus, was sich auf das Kind auswirke. Diese Wirkung dürfe nicht unterschätzt werden. Wichtig und richtig sei, was subjektiv dem Kind und der Familie helfe – jedoch nur zusätzlich zur onkologischen Therapie und nur solange es nicht schadet.

Plädoyer für Forschung zu komplementärmedizinischen Therapiekonzepten wie der Homöopathie

Es sei Aufgabe von Universitätskliniken, komplementärmedizinische Therapiekonzepte wissenschaftlich zu prüfen. Unvoreingenommenheit gegenüber neuen Therapieverfahren ist Angelika Eggert zufolge ein „wertvolles Prädikat wissenschaftlichen Denkens“. Beim Forschen müsse man über den molekularen und biochemischen Tellerrand hinausschauen. Es sei dabei durchaus legitim, Methoden zu prüfen, die in den Bereich der Psychoonkologie oder der Förderung von Resilienz hineinreichen. Denn das sei auch ein Effekt. Georg Seifert sieht es realistisch und bekennt, die Bevölkerung wende Naturheilverfahren, Homöopathie und anderes an, „ob wir das wollen oder nicht“. Die Universitätskliniken seien ohne Denkverbote der Wissenschaft verpflichtet und dürften die Forschung über die Wirkungsweise der Komplementärmedizin nicht den nicht-ärztlichen Therapeuten überlassen.

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Mehr Offenheit für integrative Medizin mit Homöopathie

Chefarzt Prof. Dr. Andreas Michalsen (Berlin): Naturheilkunde und Schulmedizin gehören zusammen

Mehr Offenheit für integrative Medizin mit Homöopathie

Voneinander lernen: Homöopathie, Naturheilkunde konventionelle Medizin. (Bildquelle: © behewa – Fotolia)

In einem Interview mit dem Netzwerk „Gesundheitsstadt Berlin“ schildert der Chefarzt am Immanuel Krankenhaus in Berlin und Professor für Klinische Naturheilkunde, Prof. Dr. Andreas Michalsen, dass sich seiner Wahrnehmung nach immer mehr Ärzte naturheilkundlichen Ansätzen öffnen. In seinem Buch „Heilen mit der Kraft der Natur“ zeigt sich der Mediziner überzeugt, dass Naturheilkunde – dazu gehört auch die Homöopathie – und konventionelle Medizin zusammengehören. Zwar gebe es noch immer die „ewig gestrigen“ Kollegen, die alternative Heilmethoden als Scharlatanerie abtun. Doch eine Integration naturheilkundlicher Verfahren sei für ihn ein guter Weg – und das Lager der Skeptiker werde immer kleiner.

Naturheilkunde, Homöopathie und konventionelle Medizin – voneinander lernen macht Sinn

Michaelsen schildert, dass die strickte, dogmatische Haltung in der modernen Zeit nicht mehr gut ankomme. Vielmehr gehe es zunehmend darum, im Sinne einer integrativen Medizin voneinander zu lernen, ohne zu belächeln oder zu diffamieren. Zugleich hätten beide Methoden ihre Berechtigung und ihre Notwendigkeit. Bei lebensbedrohlichen Erkrankungen sei die konventionelle Medizin segensreich. Bei chronischen Beschwerden jedoch gerate sie an ihre Grenzen und könne von der Naturheilkunde lernen. Diese Sichtweise setze sich auch unter den medizinischen Kollegen zunehmend durch. Für die geringe Studienlage in der Naturheilkunde bzw. zur Homöopathie hat der Professor eine einfache, ökonomische Erklärung: 90 Prozent der Studien würden von der Pharmaindustrie finanziert. Weil jedoch in der Naturheilkunde nichts patentierbar sei, fallen die finanzielle Förderung und das Interesse an neuen Erkenntnissen in diesem Bereich gering aus. Er nennt das Beispiel der Kniearthrose. Warum sollte überprüft werden, ob alternative Verfahren hier eingesetzt werden könnten, wenn an einer Endoprothese mit Titan Industrie, Ärzte und Krankenhaus gut verdienen, fragt der Arzt.

Michalsen: Weitere Forschung über Homöopathie ist wichtig

Zwar könne er sich selbst nicht erklären, warum homöopathische Arzneimittel in hoher Verdünnung Wirkung entfalten sollen. Andererseits verweist Michaelsen auf Daten der Versorgungsforschung die zeigen, dass Homöopathie bei bestimmten Erkrankungen gut helfen kann. Welche neurobiologischen Prozesse hinter der Wirkung der Homöopathie steckten, sei ein sehr spannendes Feld, das dazu beitragen könnte, die Erfolge dieser Behandlungsform besser zu erklären. Insofern halte er weitere Forschung in diesem Kontext für wichtig.

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Naturheilkunde & Homöopathie: Plädoyer für Weltmedizin

Prof. Dietrich Grönemeyer spricht sich in seinem Buch für eine Weltmedizin aus

Naturheilkunde & Homöopathie: Plädoyer für Weltmedizin

Homöopathie: Sie steht für Vielfalt. (Bildquelle: © auremar – Fotolia)

Er ist Leiter des Grönemeyer Instituts für Mikrotherapie und Bruder von Sänger Herbert Grönemeyer. In seinem neuen Buch mit dem Titel „Weltmedizin“ spricht sich Prof. Dietrich Grönemeyer für eine pragmatische, integrative Medizin aus, die die moderne Medizin mit traditionellen Heilmethoden verbindet. Seiner Einschätzung nach neige die moderne Hightech-Gesellschaft dazu, alles Überkommene „wissenschaftlich gering zu schätzen“ oder gar über Bord zu werfen. Phänomene, die mit modernen Methoden nicht erklärbar seien, einfach abzutun oder als „unwissenschaftlich“ zu kennzeichnen, hält der Star-Mediziner für voreilig.

Kritik an der Homöopathie – Grönemeyer setzt sich für den Wert der Erfahrungsheilkunde ein

Kritik dieser Art wird von Vertretern der konventionellen Medizin gebetsmühlenartig gegenüber der Homöopathie vorgebracht. Grönemeyer dagegen meint, es wäre besser, die Vielfalt der Heilsysteme als eine gewisse Einheit zu begreifen, ggf. als Ursprungsbecken, aus dem heraus sich die heutige Medizin entwickelt habe. Er will den Wert der Erfahrungsheilkunde für die moderne Medizin nutzen, ihre Wirkung nachweisen und Methoden nicht nur deshalb in den „Orkus der Medizingeschichte versenken“, weil ihr Wirkungsmechanismus – wie zum Beispiel bei der Homöopathie – nicht erklärbar sei. Grönemeyer zeigt sich überzeugt, dass Medizin ohne eine Geringschätzung oder Missachtung traditioneller Heilkunde wissenschaftlich orientiert betrieben werden kann.

Prof. Dietrich Grönemeyer: Recht hat, wer heilt

Der Radiologe Grönemeyer kritisiert, dass es in der modernen Medizin kaum noch Zeit für einen hingewandten Austausch zwischen Arzt und Patient gibt. Er fordert einen ganzheitlichen Blick auf den Menschen und stellt heraus, dass sowohl der Professor am Universitätsklinikum wie der kräuterkundige Indianer Recht haben, wenn es ihnen gelingt, einen Verletzten zu heilen. Der Einsatz von Heilpflanzen gehöre zu den ältesten Formen der Therapie. Bis heute vertraut ihr zwei Drittel der Weltbevölkerung. Mehr als 20.000 heilpflanzliche Mittel würde verwendet. Auch wenn ihre Wirkung nicht vollständig wissenschaftlich erklärt werden könne, so seien sie doch lange Zeit durch Überlieferung der Volksmedizin erprobt. Der gesammelte Erfahrungsschatz sei größer, als der bei synthetisch hergestellten Medikamenten. Und: Nicht jeder Geheimnis-Schleier müsse gelüftet werden, um von ihm zu profitieren. Letztlich seien Ärzte angehalten, keine Methode auszuschließen einzig aus dem Grund, weil damit unerklärbare Erfolge erzielt werden können. Grönemeyer setzt damit auch einen Seitenhieb in Richtung der Skeptiker, die die Homöopathie allein deshalb ablehnen, weil ihr Wirkungsmechanismus – wie übrigens lange Zeit auch bei Aspirin – noch nicht entschlüsselt werden konnte.

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Zum Stand der Forschung über die Homöopathie

Die wichtigsten Ergebnisse und Herausforderungen für die Forschung zur Homöopathie

Zum Stand der Forschung über die Homöopathie

Homöopathie: Studie zeigt Überlegenheit. (Bildquelle: © ra2 studio – Fotolia)

Die Homöopathie-Forschung ist entgegen der oftmals zitierten Darstellung der Homöopathie-Kritiker mittlerweile gut vorangekommen. Das zeigte sich auch auf dem Deutschen Homöopathie-Kongress 2016. Thema dort war eine Einschätzung über den Stand der Forschung in diesem Bereich. Daraus ist ein vielbeachteter Forschungsreader [1] entstanden, den die WissHom, die Wissenschaftliche Gesellschaft der Homöopathie veröffentlicht hat. Die Kernaussagen der Autoren widersprechen deutlich der Kritik an der Qualität der wissenschaftlichen Untersuchungen über die Wirksamkeit, Wirkungsweise und Anwendungsgebiete homöopathischer Arzneimittel.

Studie zeigt: Homöopathische Arzneimittel sind dem Placebo überlegen

Die Analyse, die die Autoren Klaus von Ammon, Stephan Baumgartner, Jens Behnke, Martin Frei-Erb, Curt Kösters, Michael Teut und Loredana Torchetti in ihrem Forschungsreader vornehmen bezieht sich auf wissenschaftliche Studien im Bereich der Versorgungsforschung, der Grundlagenforschung, der randomisierten klinischen Studien sowie in den Meta-Analysen. Wertet man die Analysen aus, so wie die Autoren es getan haben, zeigt sich, dass homöopathische Behandlung, so wie sie im ärztlichen Alltag in der Praxis Anwendung findet, klinisch nützlich ist. Zudem kann über hochwertige randomisierte klinische Studien nachgewiesen werden, dass homöopathische Arzneimittel dem Placebo überlegen sind. Dieser Zusammenhang lässt sich auch statistisch nachweisen. So stellen die Autoren heraus, dass vier von fünf Metaanalysen eine statistische Überlegenheit homöopathischer Arzneimittel gegenüber dem Placebo zeigen. Dabei bewerten die Wissenschaftler die Anzahl hochwertiger Studien unterschiedlich. Die ausgeschlossene Arbeit ist aus ihrer Sicht methodologisch-wissenschaftlich fragwürdig und wurde deshalb nicht berücksichtigt.

Wissenschaftlich erwiesen: Effekte auch bei Pflanzen und Tieren nachweisbar

Der Forschungsreader verdeutlicht zudem, dass eine spezifische Wirkung von Hochpotenzen bei Tieren und Pflanzen wiederholt nachgewiesen werden konnte. Die übergeordnete Analyse der Forschungsdaten belege nach Meinung der Autoren hinreichend einen biologischen Effekt. Aus den Ergebnissen von zahlreichen Studien aus der Grundlagenforschung ließe sich zudem auf eine spezifische Wirkung potenzierter homöopathischer Arzneimittel schließen.

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Herausforderungen für die Forschung zur Homöopathie

Forschungsinstitut Homöopathie: Prioritäten für die zukünftige Forschung über die Wirkungsweise homöopathischer Arzneimittel

Herausforderungen für die Forschung zur Homöopathie

Forschungsvorhaben zur Homöopathie. (Bildquelle: © Bits and Splits – Fotolia)

Um hochwertige, wissenschaftliche Forschung über die Homöopathie zu gewährleisten, legt das britische „Homeopathic Research Institut“ (HRI) strenge Kriterien an, wenn es um die Förderung von Forschungsvorhaben geht. Nach dem Motto: „Forschung mit schlechter Qualität ist Zeit- und Geldverschwendung“ werden Projekte, die sich für eine Förderung durch das HRI qualifizieren wollen, einem strengen Prüfungsprozess unterzogen, für den ein mit Experten besetzter wissenschaftlicher Beirat verantwortlich zeichnet. Projekte müssen den Kriterien des HRI folgend einen sogenannten Peer-Review-Prozess durchlaufen, der die Funktion eines Systems zur Qualitätskontrolle übernimmt. Dieses System dient Angaben des HRI zufolge der sicheren Investition von Spenden und Know-how in vertrauensvolle und vielversprechende Projekte. Dazu hat das Forschungsinstitut Prioritäten festgelegt.

Welche Bedingungen stellt das HRI an Forschungsvorhaben zur Homöopathie?

Das HRI fördert eigenen Angaben zufolge vor allem solche Forschungsvorhaben, die sich auf einen Bereich mit signifikantem klinischem Bedarf beziehen. Projekte, die gefördert werden, sollten sich also in einem Forschungsfeld bewegen, in dem die bestehenden Behandlungen nicht zufriedenstellend verlaufen oder in denen es noch keine Behandlungsoptionen gibt. Das HRI spricht in diesem Kontext von „Effectiveness Gap Conditions“. Berücksichtigt werden sollen zudem bestehende Nachweise über ein Wirkungspotential der Homöopathie im Forschungsgebiet. Das Projekt sollte darüber hinaus ethische Aspekte berücksichtigen. Das Setting des Forschungsvorhabens sollte so entworfen und durchgeführt werden, dass es ethisch vertretbar ist, als auch nützliche Ergebnisse erzielt.

Anpassung an die internationale Forschung zur Homöopathie

Der wissenschaftliche Beirat bringt sich mit weitreichender Expertis in die Bewertung von Forschungsvorhaben ein. Das ist nach Angaben des HRI vor allem deshalb wichtig, um den Stand der Forschung zur Homöopathie auf internationaler Ebene beständig zu überprüfen. Denn es handele sich um einen dynamischen, sich schnell entwickelnden Bereich, in dem die Methodik wie die Forschungsthemen beständig an neue Erkenntnisse von Forschungsteams auf der ganzen Welt angepasst werden müssen.

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Datenbank zur Forschung über die Homöopathie

CORE Hom Projekt sammelt Daten über die Studien zur Homöopathie und macht sie öffentlich zugänglich

Datenbank zur Forschung über die Homöopathie

Datenbank zur Homöopathie und Komplementärmedizin. (Bildquelle: © sdecoret – Fotolia)

Die geringe Studienlage wird immer wieder zitiert, wenn es um die wissenschaftlich belegte Wirksamkeit homöopathischer Arzneimittel geht. Dabei gibt es mittlerweile zahlreiche und umfangreiche wissenschaftliche Arbeiten, die sich im Rahmen von klinischer Forschung und Grundlagenforschung mit der Homöopathie beschäftigen. Die Karl und Veronica Carstens-Stiftung stellt dazu eine kostenfreie Datenbank zur Verfügung. Hier finden sich unabhängige Informationen aus der Forschung zu Komplementärmedizin, Naturheilkunde und Homöopathie mit insgesamt 96.000 Datensätzen an erfasster Fachliteratur. Allein 30.000 Arbeiten beschäftigen sich mit klinischer Forschung, 9.000 Publikationen mit Grundlagenforschung. Die Stiftung spricht von einem in dieser Form und in diesem Umfang einzigartigen Recherche-Instrument – sowohl für Forscher, als auch für Ärzte, Therapeuten und Studenten.

Datenbank bündelt vier themenbezogene Datenbanken zur Homöopathie und Komplementärmedizin

Die Datenbank ist nach Angabe ihrer Initiatoren die derzeit größte Datensammlung im Bereich der Komplementärmedizin und steht nach einer einmaligen Registrierung kostenfrei zur Online-Recherche zur Verfügung. So könne sie sowohl für Forschung oder Dissertationen oder für einen Überblick zur Studienlage genutzt werden. Abrufbar sind sowohl die Fachliteratur, registrierte Studien sowie Experimente und Kasuistiken. Mit dem Portal können Nutzer auf insgesamt vier Datenbanken zugreifen, die regelmäßig aktualisiert werden, darunter die größte Datenbank mit dem Titel CAM-Quest. Dazu gehören auch Buchbeiträge, Artikel aus Zeitschriften, Dissertationen sowie vergriffene Literatur und Kongressbeiträge.

Auch veterinärmedizinische Studien zur Homöopathie sind abrufbar

In der Datenbank Homepathic Basic Research experiments (HomBRex), der weltweit einzigen wissenschaftlichen Datenbank mit Informationen zu Versuchsparametern, finden sich derzeit 2.200 Experimente, die im Rahmen der Grundlagenforschung zur Homöopathie durchgeführt wurden. Dazu gehören physikalisch-chemische, wie Experimente mit biologischen Modellen. Zudem kann über die Datenbank mit dem Titel „Clinical Outcome Research in Homeopathy“ auf 1.200 randomisierte Doppelblindstudien, Outcome- sowie Beobachtungsstudien und größere Fallserien zugegriffen werden. Die Datenbank ist auf Basis einer Kooperation mit dem britischen Homeopathy Research Institute (HRI) entstanden. Darüber hinaus können in der Datenbank HomVetCR (Clinical Research on Veterinary Homeopathy) 445 Studien zur Homöopathie in der Veterinärmedizin abgerufen werden.

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