Tag Archives: homöopathie

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Fachberatung zur Homöopathie steht an erster Stelle

Warum eine gute Beratung in Apotheken zur Homöopathie wichtig ist

Fachberatung zur Homöopathie steht an erster Stelle

Hoher Stellenwert bei Kunden: Homöopathie. (Bildquelle: © Ivan – Fotolia)

Soll die Apothekenpflicht für homöopathische Medikamente wegfallen? Der Vorsitzende des Deutschen Apothekerverbands Fritz Becker spricht sich klar dagegen aus. Vor dem Hintergrund einer aktuellen Diskussion über homöopathische Arzneimittel in Apotheken plädieren immer mehr Apotheker für einen Verbleib von homöopathischen Arzneien in Apotheken aus. Denn eine qualifizierte Beratung zu den Therapieoptionen mit Homöopathie und ihren Grenzen ist wichtig, betont auch der erste Vorsitzendes Bundesverbands „Patienten für Homöopathie“, Meinolf Stromberg. Sein Verband hat Apotheker befragt, warum sie zur Homöopathie stehen. Sie betonen:

Homöopathie hat einen hohen Stellenwert bei den Patienten.
– Die Gegner der Homöopathie sind interessengeleitet.
– Beratung ist für die Sicherheit der Patienten wichtig
– Über die Erfolge der Homöopathie wird zu wenig gesprochen.

Befragung von Apothekern zur Homöopathie

Der BPH wollte von Apothekern wissen, warum sie homöopathische Arzneimittel in ihrem Sortiment haben. Viele Befragte hätten sich von der Diskussion bewegt gezeigt. Sie wissen um den Stellenwert der Homöopathie für ihre Kunden. Alltäglich erleben sie, wie wichtig die Beratung ist. Ein befragter Apotheker, Alexander Damm von der Johannis-Apotheke in Nürnberg, äußerte Unverständnis über die Diskussion. Er verstehe nicht, warum es einer Therapierichtung wie der Homöopathie so schwer gemacht werde. Damm sieht dies als Indiz für ihren Nutzen, wenn es interessengeleitete Kreise gebe, die diese Alternative „wegdiskutieren“ möchten. Eine seiner Kolleginnen kritisiert, dass es medienwirksam zum Thema gemacht werde, wenn eine Apothekerin homöopathische Arzneimittel aus der Sichtlage entfernt und zugleich die alltäglichen stillen Erfolge und die Auseinandersetzung mit der Behandlung keine Geschichte wert seien.

Apotheker verstehen Beratung zur Homöopathie als Beitrag zur Patientensicherheit

Ein weiterer Apotheker aus Augsburg stellte heraus: Patienten, die nach Homöopathie fragen, haben ein gesundheitliches Problem. Die Abgabe von homöopathischen Arzneimitteln müsse folglich über pharmazeutisches Personal erfolgen. Nur dann könne bei schwereren Erkrankungen oder Beschwerden ein Arztbesuch empfohlen werden. Professionelle Beratung bedeute in solchen Fällen Patientensicherheit. Viele Kunden brauchen nach Einschätzung von Apothekern bei der Auswahl des richtigen homöopathischen Arzneimittels Unterstützung. Die Homöopathie sei eine „wunderbare Methode“ bei alltäglichen Beschwerden. Sie könne gut begleitend bei schweren Erkrankungen eingesetzt werden. Doch die Wahl des passenden Mittels brauche Fachkenntnis. Denn Selbsttherapie führe unter Umständen zu Fehleinschätzungen. Die Apotheke sei in diesem Kontext eine funktionierende „Kontrolleinheit“, betont ein Apotheker.

Ein Informationsportal rund um die Homöopathie. homimed richtet sich an Personen, die sich über verschiedene Behandlungsformen informieren möchten. Homöopathie findet immer häufiger den Zugang zu Bereichen der schulmedizinischen Behandlung.

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Homöopathie: Mehr Umsatz in Apotheken

Apotheken setzten im Vergleich zum Vorjahr fünf Prozent mehr mit Homöopathika um

Homöopathie: Mehr Umsatz in Apotheken

Homöopathie bewährt sich im Praxisalltag. (Bildquelle: © cineberg – Fotolia)

Homöopathie ist für viele Patienten weiterhin eine gute Behandlungsalternative. Das zeigen aktuelle Zahlen zum Umsatz mit homöopathischen Arzneimitteln im Vergleich der ersten Halbjahre 2017 und 2018. Daten des Marktforschungsunternehmens IQVIA belegen, dass

– der Umsatz von rund 321 Millionen Euro im ersten Halbjahr 2017 auf 388 Millionen Euro im ersten Halbjahr 2018 gestiegen ist. Das entspricht einer Umsatzsteigerung von rund fünf Prozent.
– Der Absatz stieg um etwa zwei Prozent.
– Zudem wurde ein Anstieg der Zahl der verkauften Packungen von 27 auf 27,7 Millionen erfasst.
– Der Jahresabsatz im Vergleich der Jahre 2012 und 2017 ging ebenfalls nach oben. Im Jahr 2012 wurden rund 46 Mio. Packungen, im Jahr 2017 53 Mio. Packungen in Apotheken verkauft.

Homöopathie ist weiterhin unter den Patienten sehr beliebt

Die aktuellen Umsatz- und Absatzzahlen belegen nicht nur eine steigende Nachfrage. Sie zeigen auch, wie beliebt die Homöopathie in der Bevölkerung und bei Ärzten ist. Studien der Versorgungsforschung machen deutlich, dass sich homöopathische Arzneimittel bewähren – im Praxisalltag und bei vielen Erkrankungen in der Selbstmedikation. Das Deutsche Finanz-Service Institut (DFSI) nahm die Nachfrage nach Homöopathie und Kostenerstattungen bei den deutschen Krankenkassen in den Blick. Die Umfrage zeigte, dass sich immer mehr Menschen mit Nachfragen nach Homöopathie an ihre Krankenkasse wenden. Ein Drittel aller Suchabfragen beinhaltet diese Therapieform.

Homöopathie oder konventionelle Arzneimittel – Patienten wollen die Wahl haben

Patienten ist die Wahl zwischen Arzneimittel und Therapie-Einrichtungen wichtig. Das zeigte eine Forsa-Umfrage von 2017. Patienten wollen mitentscheiden. Das gelte auch für die Auswahl an Arzneimitteln in der Apotheke. Unterschiedliche Therapieprinzipien sollten nach Vorstellung von drei Viertel der Befragten parallel und ergänzend eingesetzt werden. 60 Prozent der Befragten gaben an, es nicht als richtig zu empfinden, wenn man die Erstattung von freiwilligen Satzungsleistungen verbieten würde.

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Förderung für Arbeitskreise zur Homöopathie

Carstens-Stiftung unterstützt die Bildung von universitären AKs und Wahlfächern zur Homöopathie

Förderung für Arbeitskreise zur Homöopathie

Förderung richtet sich an Studierende der Human-, Zahn- als auch Tiermedizin. (Bildquelle: © DREIDREIEINS Foto – Fotolia)

Die Karl und Veronica Carstens-Stiftung treibt die universitäre Verankerung von Naturheilkunde und Homöopathie voran. Sie fördert vor diesem Hintergrund die Einrichtung von acht Arbeitskreisen und Wahlpflichtfächern. Konkret unterstützt werden

– Reisekosten und
– Dozentenhonorare
– Kosten von Fachliteratur und Software.

Derzeit werden Arbeitskreise in den Städten

– Oldenburg,
– Hannover,
– Halle-Wittenberg,
– Leipzig,
– Köln,
– Tübingen,
– Marburg und
– Dresden unterstützt.

Die Carstens Stiftung hat sich auf die Fahnen geschrieben, Studierende bereits während des Studiums dazu zu verhelfen, sich mit komplementär-medizinischen Verfahren auseinanderzusetzen. Die Förderung richtet sich sowohl an Studierende der Human- und Zahnmedizin, als auch der Tiermedizin, der Naturwissenschaften oder der Gesundheitswissenschaften.

Langfristig Homöopathie an den Universitäten etablieren

Die Stifterin Veronica Carstens formulierte, Ärzte der Zukunft sollten zwei Sprachen sprechen – die der konventionellen Medizin und die der Naturheilkunde und Homöopathie. Dadurch könnten sie individuell bezogen auf den Einzelfall entscheiden, welche Methode für den Patienten die beste ist. Langfristig soll die universitäre Förderung dazu beitragen, die Homöopathie an den medizinischen Fakultäten zu etablieren. Die geförderten Arbeitskreise können als offene Lerngruppen auch unter Einbeziehung von externen Dozenten gestaltet werden. Ziel ist es, Homöopathie zu studieren. Die Stiftung ruft Studierende dazu auf, neue Arbeitskreise zu gründen.

Bevölkerung wünscht sich universitäre Verankerung der Homöopathie

Darüber hinaus fördert die Carstens-Stiftung derzeit an den Unis in

– Düsseldorf,
– Göttingen,
– Magdeburg,
– München,
– Bochum,
– Wien und
– Erlangen

Wahlpflichtfächer zur Homöopathie. Einer aktuellen Forsa-Studie zufolge sind 78 Prozent der Bundesbürger der Meinung, Homöopathie soll ein fester Bestandteil des Medizinstudiums sein. Obwohl die Homöopathie einen hohen Stellenwert in der Versorgungsrelevanz hat und es den Wunsch nach einer Integration in Forschung und Lehre an den Universitäten gibt, steht das Fach Homöopathie nicht als Standardangebot in den Lehrplänen. Die Carstens-Stiftung plädiert dafür, dass Medizinstudenten sich bereits während ihres Studiums mit dieser alternativen Behandlungsform auseinandersetzen. Als Ärzte könnten sie diese im Sinne der Therapiefreiheit und im Rahmen einer integrativen Medizin anwenden.

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Homöopathie in der Medizin wird nachgefragt

Patienten machen die Wahl der Krankenkasse auch von Leistungen für Homöopathie abhängig

Homöopathie in der Medizin wird nachgefragt

Homöopathie steigt in der Beliebtheit. (Bildquelle: © E. Zacherl – Fotolia)

Bieten Krankenkassen in Deutschland das an, was von Versicherten nachgefragt wird? Nehmen sie Rücksicht auf das, was sich Versicherte von ihrer Krankenkasse wünschen? Das Deutsche Finanz-Service-Institut (DFSI) geht regelmäßig diesen Fragen nach. Die jüngste Evaluation zeigte:

– Die Homöopathie steigt in der Beliebtheit der Versicherten.
– Die Patienten legen dabei unterschiedliche Kriterien an.
– Neben dem Beitragssatz spielt ein individuelles Leistungsangebot eine entscheidende Rolle bei der Wahl der Krankenkasse.

Welchen Stellenwert hat die Homöopathie bei der Auswahl der Krankenkasse?

Das DFSI hat 73 allgemein geöffnete Krankenkassen hinsichtlich ihres Leistungsangebots untersucht. Die Kassen hatten ihre Daten in der Datenbank der „Kassensuche GmbH“ eingetragen. In die Bewertung flossen die 50 am meisten nachgefragten Zusatzleistungen ein. Sie wurden durch eine statistische Auswertung von detaillierten Suchabfragen auf der Internetplattform gesetzlichekrankenkassen.de herausgefiltert. Das Ergebnis spricht für den Stellenwert von Homöopathie und Naturheilverfahren bei den Versicherten: Zu den am häufigsten nachgefragten Leistungen gehören Naturheilverfahren wie

– Osteopathie,
– Homöopathie,
– TCM,
– alternative Krebstherapie und
– Phytotherapie.

Krankenkassen übernehmen Kosten für Homöoapathie zum Teil

Dem Wunsch vieler Patienten und Versicherten folgend übernehmen Krankenkassen die Kosten für eine Behandlung mit Homöopathie. Die Kostenübernahme ist dabei nicht immer vollständig und an bestimmte Voraussetzungen geknüpft. Einige Kassen binden dies an einen Vertrag mit einem bestimmten Arzt. Sie zahlen im Rahmen einer Erstbehandlung die Erst- und Folgeanamnese, die homöopathische Analyse sowie die Suche nach geeigneten Arzneimitteln. Derzeit gibt es in Deutschland mehr als 80 Krankenkassen, die ihren Versicherten unter bestimmten Voraussetzungen die Kosten für eine homöopathische Behandlung erstatten. Die meisten Kassen binden ihre Leistung an eine Behandlung bei einem Arzt mit Zusatzqualifikation in Naturheilverfahren und Homöopathie. Teilweise sind die Leistungen Teil eines Gesundheitskontos. Dieses kann der Versicherte für verschiedene Leistungen außerhalb des Leistungskatalogs einsetzen. Ist dieses Budget aufgebraucht, muss er die homöopathische Behandlung selbst tragen.

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Homöopathie nur beim Arzt?

Österreich will alternative Heilmethoden wie Homöopathie in der Definition des Arztberufs verankern

Homöopathie nur beim Arzt?

Homöopathie soll Teil der Gesundheitsversorgung werden. (Bildquelle: © Mario – Fotolia)

Die Regierung in Österreich stellt die Weichen für mehr Patientensicherheit und eine Professionalisierung von Naturheilkunde und Homöopathie im Gesundheitswesen. So sieht es ein derzeit zur Beratung anstehender Gesetzentwurf vor. Danach soll Alternativmedizin künftig die Sache von Ärzten sein. Das Berufsbild des Arztes soll damit ausgeweitet werden. Bisher bezieht es sich auf die Ausübung einer auf medizinisch-wissenschaftlichen Erkenntnissen gründenden Tätigkeit. Dieser Absatz in der Gesetzespassage soll ausgeweitet und ergänzt werden. Der Passus: „… einschließlich komplementär- und alternativmedizinischer Heilverfahren“ soll eingefügt werden. Der entsprechende Gesetzentwurf aus dem Gesundheitsministerium durchlaufe derzeit das Begutachtungsverfahren. Das berichten verschiedene österreichische Medien.

Geteilte Meinungen zum Gesetzentwurf über Naturheilverfahren / Homöopathie in Österreich

Der Gesetzentwurf löst im Nachbarland geteilte Meinungen aus. Thomas Szekeres, der Präsident der österreichischen Ärztekammer, legt Realismus an den Tag. Es sei ein Faktum, dass Alternativmedizin existiere. Diese gehöre folglich in die Hände von Ärzten gehöre. Andere Stimmen sehen im Gesetzesvorhaben einen „Freibrief“ für die Praxis esoterischer Verfahren in der Medizin. Szekeres widerspricht: Patienten müssten Zugang zu einer schulmedizinischen Versorgung haben, wenn sie diese Versorgung brauchen. Es sei zu begrüßen, wenn die Reform der Definition des Arztberufes genau das erreichen kann. Vordergründig müsse es um die Sicherheit der Patienten gehen. Auch Alfred Radner, Präsident der österreichischen Gesellschaft für Medizinrecht, stellt heraus, die Regelung würde das Handlungsfeld für nicht ausreichend qualifizierte „Kurpfuscher“ deutlich einengen.

Homöopathie in der Gesundheitsversorgung der Schweiz fest verankert

In Österreich läuft also die Debatte über die Aufnahme komplementär- und alternativmedizinischer Heilmethoden in die Definition des Arztberufs. Die Schweiz ist bereits einen Schritt weiter. Homöopathie Co. sind selbstverständlicher Teil des öffentlich getragenen Gesundheitswesens. Einer Volksabstimmung folgend werden hier seit dem Jahr 2017 fünf alternative Heilmethoden über den Leistungskatalog der Grundversicherung finanziert. Dazu gehört auch die Homöopathie. Grundlage ist eine Entscheidung des Bundesrates.

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Homöopathie in der Intensivmedizin

Internist und Intensivmediziner über das Potential von Homöopathie in der Intensivmedizin

Homöopathie in der Intensivmedizin

Homöopathie kann chronisch kranke Personen unterstützen. (Bildquelle: © TTstudio – Fotolia)

Prof. Dr. med. Michael Frass ist Internist und internistischer Intensivmediziner. Er arbeitet an der Klinik für Innere Medizin I am Allgemeinen Krankenhaus der Stadt Wien. Zudem leitet er die Wiener Spezialambulanz “ Homöopathie bei malignen Erkrankungen“. In einem Interview mit dem Internetblog „Homöopathie natürlich“ schildert der Facharzt seine Erfahrungen mit Homöopathie in der Intensivmedizin. Zudem berichtet er von Studien zur Anwendung in seiner Arbeit. Frass schildert, Patienten mit Organausfall auf der Intensivstation könnten mit Homöopathie konstitutionell gut unterstützt werden. Darüber hinaus habe er gute Erfahrung in der Therapie von Patienten gemacht, die eine Infektion haben und trotz Antibiotika nur schwer am Leben erhalten werden können. Mit Homöopathie könne man diese Patienten begleitend unterstützen. Der Mediziner trägt das Diplom der Österreichischen Ärztekammer für Komplementäre Medizin.

Studie zur Homöopathie bei Patienten mit Sepsis

Der Internist und Universitätsprofessor Michael Frass berichtet von Studien mit Intensivpatienten, bei denen homöopathische Arzneimittel zum Einsatz kamen.

– Homöopathie bei Sepsis
– Homöopathie chronischer Lungenerkrankung

In einer Untersuchung wurden Patienten im künstlichen Tiefschlaf mit einer schweren Sepsis untersucht. Eine Sepsis ist eine lebensbedrohliche Entzündungsreaktion. Die Patienten wurden in zwei Gruppen eingeteilt: Die einen wurden mit der konventionellen Medizin in Kombination mit Homöopathie behandelt. Die andere Gruppe erhielt ein Placebo. Die Patienten befanden sich nicht bei Bewusstsein. Frass zufolge könne folglich ein Placebo-Effekt oder Suggestion ausgeschlossen werden. Das Ergebnis der Studie: Patienten, die homöopathisch behandelt wurden, zeigten eine bessere Überlebenschance als diejenigen mit dem Placebo.

Mit Homöopathie schneller vom Beatmungsgerät befreit

In einer weiteren Studie wurden Patienten mit Homöopathie mit einer erhöhten Schleimbildung in der Luftröhre behandelt. Diese hatte ihre Ursache in einer chronischen Lungenerkrankung und Nikotinmissbrauch. Unter Einsatz von homöopathischen Arzneimitteln konnten diese Patienten im Gegensatz zur Vergleichsgruppe viel früher von der Beatmung befreit werden. Sie konnten zudem früher aus der Intensivstation entlassen werden. Darüber hinaus habe Frass in einer weitere Studie zeigen könnten, dass die begleitende homöopathische Behandlung bei Krebspatienten die Lebensqualität steigern kann. Außerdem könne sie die Nebenwirkungen der Chemo- und Strahlentherapie minimieren. Sein Fazit mit Blick auf die Evidenz ist positiv. Die Studienlage spreche eindeutig zu Gunsten der Homöopathie.

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Mehr ärztliche Fortbildung in Naturheilkunde / Homöopathie

Mediziner kommen dem Patientenwunsch nach integrativer Medizin zunehmend nach

Mehr ärztliche Fortbildung in Naturheilkunde / Homöopathie

Der Bedarf im Bereich der Hömöopathie ist hoch. (Bildquelle: © Robert Kneschke – Fotolia)

In Deutschland gibt es etwa 60.000 Ärzte, die neben Schulmedizin auch Naturheilkunde, Regulationsmedizin und Homöopathie anwenden. Das teilt der Zentralverband für Naturheilverfahren und Regulationsmedizin (ZAEN) mit. Der Verband geht davon aus, dass sich der Widerspruch zwischen Naturheilkunde und konventioneller Medizin in der ärztlichen Praxis immer weiter abschwächt. So steige auch die Nachfrage der Ärzte nach entsprechenden Fortbildungsangeboten. Sie kommen damit nach Einschätzung des ZAEN dem Wunsch der Patienten nach einer integrativen Medizin nach. Integrative Medizin verbindet Schulmedizin und Naturheilkunde dort miteinander, wo es Sinn macht und dem Wohle des Patienten dient.

Qualifizierung der Ärzte im Bereich Homöopathie und Naturheilverfahren hinkt Bedarf hinterher

Viele Patienten wenden Naturheilverfahren oder Homöopathie ganz selbstverständlich bei Alltagsbeschwerden wie

– Erkältungen,
– Allergien oder
– Schlafstörungen an.

Das zeigt die Versorgungsforschung. Doch auch bei schweren Erkrankungen nutzen Patienten homöopathische Arzneimittel oder Naturheilmittel, um Nebenwirkungen abzumildern und die Lebensqualität zu steigern. Das ist zum Beispiel bei einer Krebstherapie mit starken Nebenwirkungen zunehmend der Fall. Der ZAEN geht davon aus, dass die Zahl an naturheilkundlich qualifizierten Ärzten dem Bedarf weit hinterherhinkt. So reiche die universitäre Ausbildung der Mediziner bei weitem nicht aus, um Naturheilverfahren zu erlernen und bei der zuständigen Ärztekammer eine Anerkennung durch die Zusatzbezeichnung „Naturheilverfahren“ zu erhalten.

Neuer Lehrstuhl soll Lücke schließen und integrative Medizin fördern

Mit einem neuen Lehrstuhl will das Land Baden-Württemberg die Lücke in der universitären Ausbildung der Ärzte in naturheilkundlichen Verfahren schließen. Auch die Homöopathie soll in der Forschungsarbeit des neuen Lehrstuhls an der Universität Tübingen beleuchtet werden. Finanziert wird der Lehrstuhl von der Robert-Bosch-Stiftung und dem Land Baden-Württemberg. Dabei legt das universitäre Angebot einen Schwerpunkt auf den Bereich der Onkologie. Dem Dekan der medizinischen Fakultät Tübingen Ingo Autenrieth zufolge geht es bei der Forschung auch darum, Ideologien und unwissenschaftliche Verfahren auszusortieren.

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Krebspatienten mit Homöopathie begleiten

Wie können Homöopathika die Krebstherapie sinnvoll ergänzen?

Krebspatienten mit Homöopathie begleiten

Homöopathie kann die konventionelle Therapie ergänzen. (Bildquelle: © Olha Rohulya – Fotolia)

Schon immer sind pflanzliche Arzneien ein fester Bestandteil in der Pharmazie. Sogar Chemotherapeutika haben zum Teil ihren Ursprung in pflanzlichen Inhaltsstoffen. So stammen etwa die in der Krebstherapie eingesetzten Texane aus der pazifischen Eibe. Onkologen setzen bei Krebspatienten auf Homöopathie, um die Nebenwirkung der schulmedizinischen Therapie abzumildern und – wie zum Beispiel Kinderonkologen an der Charite in Berlin berichten – um einen aktiven Beitrag zur Therapie zu leisten und damit die psychische Widerstandskraft der Patienten zu stärken. Ungefähr 50.000 bis 70.000 Pflanzenarten werden in der Medizin als Heilmittel genutzt. Die Komplementärmedizin, zu der auch die Homöopathie gezählt wird, macht sich die Wirkung von pflanzlichen Wirkstoffen gezielt zunutze. Was leistet sie in der Krebstherapie?

Komplementärmedizin und Homöopathie in der Onkologie

Bei Tumorpatienten werden Homöopathika angewandt, um die konventionellen Therapien zu ergänzen. Eine Feldstudie zum „Mamma-Karzinom“ zeigte zum Beispiel, dass über 84 Prozent der befragten Brustkrebspatientinnen Therapien aus der Komplementärmedizin nutzten. Im Rahmen der onkologischen Behandlung begleitend eingesetzte komplementäre Methoden sind häufig nicht auf ein bestimmtes Symptom gerichtet, sondern verstehen sich als ergänzende Behandlung im Sinne einer integrativen Medizin. Konnte in Studien die Evidenz von Methoden der Naturheilkunde bzw. Komplementärmedizin nachgewiesen werden, finden sie sogar Eingang in die Leitlinien der Krebsmedizin – Beispiel Misteltherapie. Sie wird u.a. zur Appetitsteigerung, zur psychischen Stabilisierung und zur Schmerztherapie eingesetzt.

Mit Homöopathie die Selbstheilungskräfte von Krebspatienten unterstützen

Der begleitende Einsatz von homöopathischen Arzneimitteln in der onkologischen Therapie zielt darauf, Nebenwirkungen abzumindern und die Selbstheilungskräfte des Körpers zu unterstützen. Die Minderung von Nebenwirkungen und die Steigerung der Lebensqualität zählen zu den häufigsten Gründen, warum Patienten und Ärzte unter den Bedingungen einer Krebsbehandlung begleitend Homöopathika einsetzen. Hierzu gibt es bereits viele Forschungsarbeiten. Auch ein neuer Lehrstuhl an der Universität Tübingen richtet sein Augenmerk insbesondere auf diesen Anwendungsbereich komplementärer Methoden.

Quellen:
Frank, Matthias: Begleitende Phytotherapie nach Krebs. In: Der Hausarzt. 20.10.2018.
Kassab S, Cummings M, Berkovitz S, van Haselen R, Fisher P: Homeopathic medicines for adverse effects of cancer treatments. Cochrane Database Syst Rev 2009:CD004845

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Homöopathie wird wieder stärker nachgefragt

Apotheken verzeichnen wachsende Umsätze mit Homöopathika

Homöopathie wird wieder stärker nachgefragt

Homöopathie wird immer beliebter. (Bildquelle: © kasto – Fotolia)

Vergleicht man das erste Halbjahr 2018 mit dem Vorjahreszeitraum, zeigt sich: Der Umsatz mit Homöopathika ist um fünf Prozent auf 338 Millionen Euro gestiegen. Auch der Absatz entwickelte sich nach Daten des Pharma-Marktforschungsunternehmens IQVIA positiv. Die Zahlen zeigen: Menschen setzen auf Homöopathie und verbinden die konventionelle Medizin im Sinne einer integrativen Medizin mit komplementären Heilmethoden. Die Zahlen aus der Marktforschung machen deutlich, dass sich die Absatzzahlen von homöopathischen Arzneimitteln in den vergangenen Jahren stabil entwickelt haben. Von 2014 auf 2015 gab es einen deutlichen Anstieg. Die Schweiz hat den Trend hin zur Integrativen Medizin erkannt. Hier werden die Kosten konventioneller, als auch ergänzender Therapien durch die solidarisch finanzierte Grundversicherung gedeckt.

Umfragen belegen den Trend pro Homöopathie

Ungeachtet der in den zurückliegenden zwei Jahren verschärft geführten Debatte gegen Naturheilverfahren und Homöopathie wenden Ärzte und Patienten homöopathische Behandlungen an. Neben den guten Erfahrungen, die auch die Versorgungsforschung belegt, zeigen Umfragen den Trend pro Homöopathie. Es ist vor allem der mündige, gut informierte Patient, der auf Integrative Medizin setzt. Zudem stehen zunehmend Ärzte den naturheilkundlichen Therapierichtungen offen gegenüber. Sie realisieren, dass schulmedizinische Behandlungen mit Homöopathie sehr gut unterstützt und ergänzt werden können. Auch die Politik fördert die Integration der Komplementärmedizin in die ärztliche Praxis. Aus diesem Grund hat die grün-schwarze Landesregierung in Baden-Württemberg in ihrem Koalitionsvertrag die Zielvereinbarung aufgenommen, eine „Vorreiterrolle in der Erforschung der Komplementärmedizin“ einzunehmen.

Homöopathie und Naturheilverfahren universitär verankern

Im kommenden Jahr 2019 wird an der Universität Tübingen ein Lehrstuhl für integrative Medizin und Naturheilkunde geschaffen. Ziel ist die universitäre Ausbildung von Medizinern mit der fachlichen Qualifikation in komplementären Heilverfahren. Die Finanzierung des neuen Lehrstuhls ist gesichert. In den ersten fünf Jahren stehen rund zwei Millionen Euro aus dem Fonds der Robert-Bosch-Stiftung zur Verfügung. Der Fonds speist sich aus Privatspenden. Danach übernimmt der Staat die weitere Finanzierung.

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Forschung zur Homöopathie: Erste Professur für Naturheilkunde

Universität Tübingen richtet neue Professur für Naturheilkunde und Integrative Medizin ein

Forschung zur Homöopathie: Erste Professur für Naturheilkunde

Mehr Forschung zur Homöopathie und Naturheilkunde. (Bildquelle: © BillionPhotos.com – Fotolia)

Mit der Einrichtung einer Professur für Naturheilkunde und Integrative Medizin, der ersten dieser Art in Deutschland, stellen das Land Baden-Württemberg, die Robert Bosch Stiftung GmbH, das Robert-Bosch-Krankenhaus und die Universität die Weichen in der Forschung neu. Die Kosten für die neue Professur wird in den ersten fünf Jahren die Robert Bosch Stiftung übernehmen, langfristig ist die Finanzierung über das Land Baden-Württemberg gesichert. Die grün-schwarze Landesregierung in Baden-Württemberg setzt damit eine Entscheidung aus dem Koalitionsvertrag um. Ziel der neuen Professur ist nach Angaben des Landesministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst, die Verfahren und Methoden der Naturheilkunde, zu der auch die Homöopathie zählt, sowie der Integrativen Medizin zu erforschen. Sie soll einen Beitrag dazu leisten „Potentiale zu heben“, wie Ministerin Theresia Bauer (Grüne) betont.

Im Sinne der Patientensicherheit mehr Forschung zur Naturheilkunde und Homöopathie

Die Ministerin zeigte sich davon überzeugt, dass viele Menschen Naturheilkunde und komplementäre Behandlungsmethoden ganz selbstverständlich nutzen, zum Beispiel als Ergänzung konventioneller Verfahren. Auch Sozial- und Integrationsminister Manne Lucha (Grüne) begrüßte die Einrichtung des neuen Lehrstuhls: Verstärkte Forschungsanstrengungen in diesem Bereich sollen zum einen zur Patientensicherheit, zum anderen zu einer Verankerung der Therapieangebote in der Patientenversorgung beitragen. Der neue Lehrstuhl etabliert Naturheilkunde und Integrative Medizin damit als festen Bestandteil des Studienangebotes an der Medizinischen Fakultät der Uni Tübingen.

Integrative Medizin in der Therapie für Tumorpatienten soll erforscht werden

Für den Vorsitzenden der Geschäftsführung der Robert Bosch Stiftung, Prof. Dr. Joachim Rogall, ist die Einrichtung der Professur ganz im Sinne des Stifters Robert Bosch als Verfechter der integrativen Medizin. Insofern soll am Robert Koch Krankenhaus in Stuttgart der Nutzen gemeinsamer Therapien aus Naturheilkunde und konventioneller Medizin weiter erforscht werden. In dem Stuttgarter Krankenhaus gibt es seit 2016 das Robert Bosch Centrum für Tumorerkrankungen und seit 2015 eine klinische Abteilung für Naturheilkunde und Integrative Medizin. Ein Forschungsbereich soll folglich der Nutzen naturheilkundlicher Verfahren in der ergänzenden Behandlung von Tumorpatienten sein, um deren Lebensqualität zu verbessern und Therapiefolgen zu lindern.

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