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VDH: Gesetzgeber knickt vor Provisionslobby ein

Trotz IDD wird Honorarberatung zum Qualitätssiegel für professionelle Versicherungsberater

VDH: Gesetzgeber knickt  vor Provisionslobby ein

Trotz IDD wird Honorarberatung zum Qualitätssiegel für professionelle Versicherungsberater

Weich gespült, gefiltert, gesäubert und drei Mal chemisch gereinigt. „Man muss sich fremd schämen für die Politiker, die vor der Provisionslobby eingeknickt sind“, sagt Dieter Rauch, Geschäftsführer des Verbunds Deutscher Honorarberater (VDH). Denn die Umsetzung der IDD wird nun doch nicht so verbraucherfreundlich sein wie anfangs geplant. Dieses „Politikversagen“, so Dieter Rauch, zeichnete sich bereits Ende Juni bei der in diesem Jahr ersten IFH-Honorarberater-Konferenz in Kassel ab.

Trotzdem: „Wir sehen in der IDD-Umsetzung einen weiteren Sargnagel des für Berater betriebswirtschaftlich unsinnigen sowie für Verbraucher teuren und intransparenten Provisionssystems“, meint VDH-Chef Rauch. Sowohl Einsteiger und Profis unter den Honorarberatern erteilten daher bei der Honorarberater-Konferenz am 29.Juni 2017 in Kassel auch der Mogelpackung „Honorarvermittlung“ eine klare Absage. Denn für Berater und Verbraucher ändert sich bei diesem Geschäftsmodell nichts.

Den vollmundigen Ankündigungen und Versprechungen der Politik zum Trotz werden die „Honorarvermittlung“ bzw. „Mischmodelle“ auch künftig möglich sein. „Ein Geschäftsmodell, das sich seit Längerem wie die Pest verbreitet und das mit Honorarberatung nichts zu tun hat“, kritisiert VDH-Chef Rauch. Praktiziert werde dies vorzugsweise von als Pseudo-Honorarberater getarnten Vermittlern, die „ihre Policen gegen utopische Honorare meist über Factoring-Verträge verticken.“

Die Provisionslobby will mit Mischmodellen und Vermittlungshonoraren den Auswirkungen von LVRG und anderen Regularien sowie den damit verbundenen sinkenden Provisionseinnahmen entgegenwirken. Für Rauch ist das in der IDD-Umsetzung nicht mehr vorgesehene Honorarannahmeverbot für Vermittler und damit das Ermöglichen von Mischmodellen nur das „letzte Aufbäumen der Provisionsindustrie. Leider zulasten der Verbraucher“. Rauch ermuntert seine Honorarberater-Kollegen in die Offensive zu gehen: „Honorarberater müssen sich jetzt klar positionieren und dieser Verbraucherverdummung durch Aufklärung und Öffentlichkeitsarbeit die rote Karte zeigen.“

Wie das möglich ist, wurde bei der ersten Honorarberater-Konferenz in diesem Jahr deutlich. Sowohl Verbraucher und Berater können eine faire Finanzberatung erhalten und erbringen, wenn die Vermittlung von Produkten nur die Nebenleistung einer fundierten Beratung ist und kein Mittel zum Zweck der Vergütung wie etwa bei der „Honorarvermittlung.“.

In den mit Einsteigern und erfahrenen Honorarberatern besetzten vier Diskussions-Panels wurde die Praxis der produktunabhängigen Honorarberatung diskutiert und verdeutlicht. Die Teilnehmer konnten handfeste Ergebnisse aus der Praxis mit nach Hause nehmen. Dies bestätigten die Berater auch in Ihrem Feedback im Interview mit dem ehemaligen N-TV Moderator Andreas Franik gegenüber HonorarberaterTV.

( https://www.verbund-deutscher-honorarberater.de/institut-fuer-honorarberatung/honorarberater-konferenz/)

Den fachlichen Input zur IDD, MiFID & Co. aus Sicht der Berater lieferte Fachanwalt Philipp Mertens, Partner der Kanzlei BMS Rechtsanwälte. Während der von Cash-Redakteurin Julia Böhne moderierten Diskussionen zwischen Honorarberatern und Vermögensverwaltern auf der einen sowie Vertretern von Banken und Versicherungsgesellschaften auf der anderen Seite wurde schnell deutlich, welches Geschäftsmodell für Berater und Verbraucher die mit Abstand besten Perspektiven bietet: die produktneutrale und ergebnisoffene Honorarberatung.

Trotz der offenkundigen handwerklichen Mängel bei der IDD-Umsetzung wird die Honorarberatung das Qualitätssiegel für unabhängige Berater. Sie liefert zudem einige Wettbewerbsvorteile für Honorar-Versicherungsberater. Beispielsweise können unabhängige Versicherungsberater anders als die vom Produktverkauf abhängigen (Honorar)-Vermittler, künftig auch Provisionen bei Bruttotarifen erstatten. Statt dem für Makler verankerten Provisionsabgabeverbot, erhält der Versicherungsnehmer beim Honorar-Versicherungsberater die Provisionen direkt auf seinem Prämienkonto gutgeschrieben. Alternativ steht zwischenzeitlich ein großes Sortiment an Honorartarifen der führenden Versicherungsunternehmen bereit. „Verbraucher erhalten somit eine staatlich garantierte neutrale Beratung. Denn das Beratungsergebnis ist nicht von der Höhe bzw. überhaupt der Vergütung durch einen Produktgeber abhängig“, unterstreicht Rauch den Vorteil bei Honorarberatern.

Rundum konnten die Teilnehmer der Konferenz in den vier Panels wertvolle Informationen sammeln. Diese reichten von Praxiserfahrungen aus den ersten 100 Tagen als Honorarberater über die künftigen Geschäftsmodelle nach MiFID & IDD und dem Marketing und der Positionierung beim Kunden bis zu den praktischen Lösungen und der Technologie bei Verwendung von Musterportfolios in der Wertpapierberatung. Im Hinblick auf die Eingriffe des Gesetzgebers in die Beratungsprozesse haben wir eine Reihe unterschiedlicher Ansätze herausgearbeitet, um auch künftig rechtssichere und kundenorientierte Leistungen anzubieten“, erklärt Dieter Rauch.

Ergänzt wurden die vier Diskussionsrunden durch einen Fachvortrag über das Investmentsteuergesetz 2018 hinsichtlich der Haftung des Beraters, Auswirkungen auf Produktlösungen wie Investmentdepots und etwaige Konsequenzen für Fondspolicen. Den Schlussbeitrag lieferte der als Bankenschreck bekannte Hans-Peter Eibl. Mit seinem markenrechtlich geschützten System „Eibl Kontenprüfung“ verblüffte er die Teilnehmer, wie zahlreiche Banken bei Kontokorrentkonten falsch ab- und/oder unzulässige Gebühren berechnen.

Die IFH-Honorarberater-Konferenz ist die wichtigste Branchenveranstaltung. Sie wendet sich an Finanz- und Honorarberater, Vermögensverwalter und Banker. Neben den Beratern nahmen auch diesmal 17 Aussteller, insbesondere Versicherungsgesellschaften, ETF-Anbieter, Investmentgesellschaften sowie Softwareentwickler, an der Veranstaltung teil.

Die nächste Honorarberater-Konferenz findet am 30.November 2017 ebenfalls im Schlosshotel Kassel statt. Die Teilnehmerzahl ist wie immer auf 100 Personen begrenzt.

Der VDH wurde im Jahr 2000 gegründet und ist mit über 16 Jahren Erfahrung der älteste und der führende Anbieter von Infrastruktur, Ausbildungsangeboten sowie der gesamten Produktwelt für die Honorarberatung. Die dem VDH angeschlossenen Beratungsunternehmen betreuen Vermögenswerte von mehr als 1.6 Mrd. Euro. Der VDH hat in den letzten 16 Jahren die Honorarberatung bei Politik, Medien, Produktanbietern und Beratern etabliert und gilt als DER Pionier in der produkt- und provisionsfreien Finanzberatung. Bereits seit 2006 gelten für angeschlossene Berater die Tegernseer Beschlüsse, welche sich als Leitlinien für die Honorarberatung in Deutschland etabliert haben.

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IFH-Honorarberater-Konferenz: Einstieg, Regulierung & Strategie

Lösungen für Finanz- und Honorarberater nach IDD & MiFID

IFH-Honorarberater-Konferenz: Einstieg, Regulierung & Strategie

Honorarberater-Konferenz: Freiheit für Berater

(Amberg / Kassel, 16. Juni 2017) Am 29. Juni 2017 findet im Schlosshotel Kassel die in diesem Jahr erste Honorarberater-Konferenz statt. Veranstalter ist wie in der Vergangenheit das „Institut für Honorarberatung“ (IFH). Einmal mehr stammen die Themen der Konferenz von Beratern und sind gedacht für Berater. Top-Aktualität und erstklassige Informationen sind deshalb garantiert. Dieter Rauch, Geschäftsführer des Verbund Deutscher Honorarberater (VDH) weiß: „Das Provisionsmodell wird bald Geschichte sein. Wenige Monate vor Inkrafttreten der IDD und MiFID wird es höchste Zeit, sich um seine Zukunft als Finanzberater Gedanken zu machen.“

Die IDD steht in den Startlöchern, MiFID ist beschlossene Sache. Beide sind weitere Schritte zur nachhaltigen Etablierung der Honorarberatung in Deutschland. „Jetzt müssen ausnahmslos alle Finanz- und Honorarberater die Weichen stellen, um sich für das neue Zeitalter optimal vorzubereiten“, erklärt VDH-Chef Dieter Rauch. Die Honorarberater-Konferenz als die wichtigste Branchenveranstaltung leiste dazu einen wertvollen Beitrag.

Die Agenda ist daher sehr praxisorientiert gemeinsam mit Beratern gestaltet worden und liefert die Antworten auf die wichtigsten Fragen. Im ersten Panel berichten Einsteiger über Ihre ersten 100 Tage als Honorarberater. Wie gelang der Umstieg in die produkt- und provisionsfreie Finanzberatung, welche Fehler gilt es zu vermeiden und was funktionierte besonders gut.

Der zweite Teil beschäftigt sich mit der Zukunft als Finanzberater. Hier wird Fachanwalt Philipp Mertens, Beirat des VDH und Partner der Kanzlei BMS Rechtsanwälte, die bevorstehenden Regulierungsmaßnahmen MiFID & IDD aus Sicht der Berater beleuchten. Im anschließenden Panel diskutieren aktive Honorarberater und Vermögensverwalter mit Banken und Versicherungsgesellschaften über die Auswirkungen der künftigen staatlichen Regulierungen auf unterschiedliche Geschäftsmodelle.

Besonders erfolgversprechende Positionierungsstrategien für Berater wird die Diskussion im dritten Panel liefern. Im Fokus stehen die Konzepte für eine erfolgreiche Kundengewinnung, die Optimierung der Beratungsprozesse sowie das Marketing in der eigenen Zielgruppe.

Im vierten Teil der Diskussionspanels dreht sich alles rund um die „Optimierung von Beratungsprozessen“. In dieser Runde werden Lösungen mit Musterportfolios, deren Abwicklung und die möglichen Supportangebote im Markt bewertet. Im Hinblick auf die Eingriffe des Gesetzgebers in die Beratungsprozesse werden unterschiedliche Ansätze herausgearbeitet, um auch in Zukunft rechtssichere und kundenorientierte Leistungen anzubieten.

Am Ende der Veranstaltung liefert Veranstalter IFH viel Know-how und Serviceangebote. Denn mit dem „Investmentsteuergesetz 2018“ steht eine weitere Herausforderung für Berater bevor. Insbesondere mit den bis dato steuerlichen Vorteilen für Fondspolicen dürfte künftig Schluss sein.

Der auf internationales Steuerrecht spezialisierte Steuerberater Boris Reichenauer wird die Auswirkungen auf Versicherungen, Investmentfonds und insbesondere auf Exchange Traded Funds (ETFs) in seinem Vortrag beleuchten. Dieser Vortrag ist ein Muss für jeden professionellen Berater.

Der zweite Vortrag zeigt, wie Banken und Sparkassen bei Kontokorrentkonten falsche Abrechnungen mit zum Teil erheblichen Schäden zu Lasten ihrer Kunden vornehmen. Für Berater ergeben sich daraus zusätzliche Angebote zum Nutzen ihrer Mandanten. Hans Peter Eibl hat vor vielen Jahren die Eibl® Kontenprüfung entwickelt. Bekannt aus den Medien und gefürchtet bei vielen Banken, zeigt Eibl an Echtfällen, wie Geldinstitute Zinsen, Buchungsposten und andere Gebühren falsch berechnen und vor allem wie Kunden ihre Schäden geltend machen. Oft geht es bei gewerblichen Kunden schnell um sechsstellige Beträge.

Ergänzt wird die Veranstaltung von fünfzehn Ausstellern, darunter Versicherungsgesellschaften, ETF-Anbieter, Investmentgesellschaften und Softwareentwickler.

Die Honorarberater-Konferenz wendet sich an Finanz- und Honorarberater, Vermögensverwalter und Banker. Die Teilnahme ist kostenfrei und auf 100 Personen begrenzt.

Der VDH wurde im Jahr 2000 gegründet und ist mit über 16 Jahren Erfahrung der älteste und der führende Anbieter von Infrastruktur, Ausbildungsangeboten sowie der gesamten Produktwelt für die Honorarberatung. Die dem VDH angeschlossenen Beratungsunternehmen betreuen Vermögenswerte von mehr als 1.6 Mrd. Euro. Der VDH hat in den letzten 16 Jahren die Honorarberatung bei Politik, Medien, Produktanbietern und Beratern etabliert und gilt als DER Pionier in der produkt- und provisionsfreien Finanzberatung. Bereits seit 2006 gelten für angeschlossene Berater die Tegernseer Beschlüsse, welche sich als Leitlinien für die Honorarberatung in Deutschland etabliert haben.

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VDH: In drei Schritten zum perfekten Fondsdepot

Standardisierter Prozess für Musterportfolios

VDH: In drei Schritten zum perfekten Fondsdepot

Verbund Deutscher Honorarberater

(Amberg, 18. April 2017) Einmal mehr setzt der Verbund Deutscher Honorarberater (VDH) branchenweit Akzente. So unterstützt der VDH ab sofort Investment- sowie ETF- bzw. Indexfondsberater bei der automatisierten Abwicklung und Strukturierung von Fondsdepots. „In nur drei Schritten kann der Honorarberater eine nahezu perfekte Dienstleistung nutzen“, ist VDH-Chef Dieter Rauch überzeugt.

Der administrative Aufwand für Honorarberater ist in den vergangenen Jahren erheblich gewachsen. „Daran dürfte sich auch künftig nichts ändern, weil der Gesetzgeber zugunsten des tatsächlichen oder auch des vermeintlichen Verbraucherschutzes die Daumenschrauben weiter anziehen wird“, ist Rauch überzeugt. Für den Honorarberater als Unternehmer ist nicht zuletzt die Wirtschaftlichkeit der eigenen Arbeit von herausragender Bedeutung. Mit „unserem Support und der Software verringern wir den administrativen Aufwand der VDH-Partner in der Spitze um 70 Prozent“, erklärt VDH-Geschäftsführer Dieter Rauch.

Hintergrund: Fast jeder Honorarberater setzt, sofern er denn seine Arbeit ernst nimmt, eine Reihe unterschiedlicher Investment-Strategien ein. Die daraus resultierenden Musterportfolios basieren regelmäßig auf dem Anlagevolumen, der persönlichen Risikoneigung des Mandanten sowie auf dem jeweiligen Anlagehorizont. Folge: Bei fünf Risikoklassen, drei unterschiedlichen Anlagehorizonten (1 – 3 Jahre, 3 – 10 Jahre sowie mehr als 10 Jahre) kommen schnell ein paar Dutzend teils erheblich voneinander abweichende Portfolio-Strukturen zusammen. „Dank seiner neuen Prozessoptimierungs-Software übernimmt der VDH die Hinterlegung der unterschiedlichen Allokationen im System. Der Berater ermittelt dann nur noch die systemgestützte Risikoprofilierung seines Mandanten“, erklärt Dieter Rauch.

Zur Software-gesteuerten VDH-Prozessoptimierung gehören die Erarbeitung des Risikoprofils, eines oder mehrerer Anlagevorschläge, der Portfoliosteckbrief sowie die gesamten MiFID-konformen Dokumente und die Protokollierung. Komplettiert durch sämtlich bereits vorhandenen Depoteröffnungs- und Orderunterlagen. Abgerundet wird dies noch durch die vollelektronische E-Signatur, welche mit Hilfe von Tablets oder Smartphones direkt beim Kunden die Transaktionen ermöglicht. Das VDH-System unterstützt aktuell fünf Depotbanken – Augsburger Aktienbank, DAB BNP Paribas, Ebase, Fondsdepotbank sowie die FIL Frankfurter Fondsbank.

Ein weiteres Highlight der Prozessoptimierungs-Software ist die Übernahme des gesamten Honorarmanagements durch Anbindung des neuen VDH-Honorarabrechnungssystems sowie die damit verbundene automatisierte Kickback-Erstattung direkt auf das Kundenkonto. „Letztere findet statt auf Grundlage des Netto-Prinzips VDH zu 100 Prozent ohne Abzug von Anteilen der Depotbank oder des VDH. Im Schnitt liegen diese institutionellen Erstattungen um rund die Hälfte über denen herkömmlicher Honorarmodelle im Markt“, erklärt Dieter Rauch. Das reduziert die tatsächliche Honorarzahlungen auf Seiten des Anlegers erheblich.

VDH-Partner können die neue Software und den Service für die Hinterlegung der individuellen Portfolios ohne Aufpreis nutzen. So kostet die Partnerschaft 148 Euro monatlich. Darin enthalten sind sämtliche Zugänge zu den Beratungssystemen und die Nutzung aller VDH-Plattformen im Investmentsegment. Teilnehmer der Honorarberater-Konferenz, die am 29. Juni 2017 im Schlosshotel Kassel stattfindet, können das VDH-Optimierungstool vier Wochen lang kostenlos buchen und testen.

Der VDH wurde im Jahr 2000 gegründet und ist mit über 16 Jahren Erfahrung der älteste und der führende Anbieter von Infrastruktur, Ausbildungsangeboten sowie der gesamten Produktwelt für die Honorarberatung. Die dem VDH angeschlossenen Beratungsunternehmen betreuen Vermögenswerte von mehr als 1.6 Mrd. Euro. Der VDH hat in den letzten 16 Jahren die Honorarberatung bei Politik, Medien, Produktanbietern und Beratern etabliert und gilt als DER Pionier in der produkt- und provisionsfreien Finanzberatung. Bereits seit 2006 gelten für angeschlossene Berater die Tegernseer Beschlüsse, welche sich als Leitlinien für die Honorarberatung in Deutschland etabliert haben.

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Verbraucher wollen endlich Freiheit für ihre Finanzen

„Börsentag München“: Honorarberater mit überwältigender Resonanz

Verbraucher wollen endlich Freiheit für ihre Finanzen

Freiheit für Ihre Finanzen | Honorarberatung

(Amberg, 30. März 2017) Vor wenigen Tagen nahm der Verbund Deutscher Honorarberater (VDH) gemeinsam mit VDH-Partnern zum ersten Mal am „Börsentag München“ teil. Das Interesse der Besucher und die Resonanz vor allem von Verbrauchern war „überwältigend. Die Menschen in Deutschland haben einen außerordentlichen Bedarf an unabhängiger Honorarberatung. Sie haben vom provisionsorientierten Produktverkauf allmählich die Nase voll“, sagt Dieter VDH-Geschäftsführer Dieter Rauch.

Unter dem Motto „Freiheit für Ihre Finanzen“ boten der VDH und seine Partner in einem eigens dafür gestalteten Seminarraum ein abwechslungsreiches und informatives Vortragsprogramm. So referierte beispielsweise Rainer Michaelis, Geschäftsführer der Michaelis Finanzkanzlei für Unternehmen und Privathaushalte in Traunstein, über das Thema Geldanlage und insbesondere über das „Gute Gewissen und die Rendite mit ökologisch-ethischen Werten“. Genau dies „gibt es nämlich, auch wenn das keiner so recht glauben mag“, weiß VDH-Chef Rauch.

Ausdrücklich warnte Honorarberater Michaelis vor den zahlreichen Wölfen im Schafspelz, auf die gutgläubige und zugleich unzureichend informierte private Anleger leider oft hereinfallen. Insbesondere beim Begriff „Nachhaltigkeit“, der bei solchen Pseudo-Angeboten fast nie fehlen darf, „müssen Anleger genau hinschauen und extrem vorsichtig sein“, betont VDH-Chef Dieter Rauch.

Davor Horvat, Vorstand der Honorarfinanz AG in Karlsruhe, erklärte die „6 Schritte zur hoch-rentablen Geldanlage“. Dieser Vortrag war eine überzeugende und die die Zuhörer ein ums andere Mal erstaunende Do-it-yourself-Anleitung, worauf es bei der Auswahl der richtigen Anlagestrategie tatsächlich ankommt. „Es ist kaum zu glauben, wie viele Menschen hier immer noch im Dunkeln tappen und ihnen deshalb ein völlig unbrauchbares Anlage- oder Vorsorgeprodukt aufgeschwatzt wird“, erklärt Dieter Rauch.

Hin und her, Taschen leer. So lautet ein alter Spruch, mit dem sich Börsianer und auch Produktverkäufer über die Naivität vorzugsweise privater Anleger lustig machen. Dahinter steckt die Erkenntnis, dass hohe Kosten, etwa für das häufige Umschichten eines Investment-Portfolios oder für den Vertrieb, die Erträge eines Anlegers in den Keller schicken. Genau darum ging es in Thomas Berningers Vortrag.

Der Honorarberater und Geschäftsführer der Transparento GmbH aus Mannheim beschäftigte sich mit dem Thema „Intelligent investieren: Vermeiden Sie teure Fehler bei Kapitalanlage- und Vorsorgeprodukten“. Die Zuhörer erfuhren anhand erschreckender, zugleich leider marktüblicher Beispiele, welche Renditefresser ihre Investment- und Vorsorgeprodukte enthalten. Den Abschluss der VDH-Vortragsreihe bildete das Thema „Vermögen schützen durch die persönliche (Unternehmer-)Vorsorgevollmacht“, mit dem sich die Experten der Adfineo Financial Life Planning aus Landshut beschäftigen.

Eher trauriges Fazit aus zahlreichen Gesprächen mit Verbrauchern: Viele Anleger haben kein Vertrauen mehr in die Finanzbranche. Entsprechend groß ist der Wunsch nach unabhängiger Anlage- und Vorsorgeberatung. Dieser Bedarf geht zugleich einher mit einer vergleichsweise großen Verunsicherung aufgrund zahlreicher intransparenter Geschäftsmodelle und nach wie vor auch fehlender Aufklärung, welche vielfältigen Vorteile eine von anderen Interessen freie und kompetente Honorarberatung bietet.

Durch den gemeinsamen Auftritt von „VDH und den Honorarberatern bei der größten Verbrauchermesse Süddeutschlands haben wir ein klares Zeichen für die Honorarberatung und für die Aufklärung der Verbraucher gesetzt. Nur Qualität und Transparenz in der Finanzdienstleistungsbranche können das Misstrauen und die Unsicherheit der Menschen beenden“, ist VDH-Chef Dieter Rauch überzeugt. Daher wird der VDH in den kommenden Monaten eine intensive Verbraucheraufklärung gemeinsam mit seinen angeschlossenen Beratern weiter forcieren.

Der VDH wurde im Jahr 2000 gegründet und ist mit über 16 Jahren Erfahrung der älteste und der führende Anbieter von Infrastruktur, Ausbildungsangeboten sowie der gesamten Produktwelt für die Honorarberatung. Die dem VDH angeschlossenen Beratungsunternehmen betreuen Vermögenswerte von mehr als 1.6 Mrd. Euro. Der VDH hat in den letzten 16 Jahren die Honorarberatung bei Politik, Medien, Produktanbietern und Beratern etabliert und gilt als DER Pionier in der produkt- und provisionsfreien Finanzberatung. Bereits seit 2006 gelten für angeschlossene Berater die Tegernseer Beschlüsse, welche sich als Leitlinien für die Honorarberatung in Deutschland etabliert haben.

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15 Jahre Kompaktstudium „Honorarberatung in der Praxis“

VDH und IFH bieten hochwertige Qualifizierung für Honorarberater

15 Jahre Kompaktstudium "Honorarberatung in der Praxis"

Verbund Deutscher Honorarberater

In diesem Jahr feiert das Kompaktstudium „Honorarberatung in der Praxis“ seinen 15. Geburtstag. Anfangs unter dem Titel „Basis-Seminar“ hat sich das Kompaktstudium seit dem Jahr 2001 als einzigartige Qualifizierungsmaßnahme für Honorarberater fest in der deutschen Finanzbranche etabliert. Gemeinsame Veranstalter des Kompaktstudiums „Honorarberatung in der Praxis“ sind seit dem Jahr 2009 der Verbund Deutscher Honorarberater (VDH) sowie das IFH Institut für Honorarberatung. „Ohne unser Kompaktstudium als Basis für die qualifizierte Aus- und Weiterbildung gäbe es heute keine ernst zu nehmende Honorarberatung“, ist VDH-Chef Dieter Rauch überzeugt. Die meisten der heutigen Honorarberater hätten dieses Studium absolviert.

Um die qualitativ hochwertige Aus- und Weiterbildung im Bereich Honorarberatung zu intensivieren, wurde im Jahr 2009 mit dem IFH Institut für Honorarberatung ein eigenes Unternehmen gegründet. „Wir waren branchenweit die ersten, die die Qualifizierung im Bereich Honorarberatung gleichsam institutionalisierten“, erklärt Dieter Rauch. Die hohen Ansprüche des VDH und des IFH wurden von Beginn an durch die Kooperation mit externen Kompetenzen untermauert. So besteht die Zusammenarbeit mit dem Beratungsunternehmen Tutor-Consult bis heute. Tutor-Consult deckt insbesondere den Seminarinhalt „Businessplan“ ab und begleitet die Teilnehmer mittel- und längerfristig bei der Umsetzung ihres neuen Geschäftsmodells.

„Fast immer ist bei den Seminarteilnehmern zu Beginn ein noch starkes Produktdenken erkennbar“, erläutert VDH-Chef Dieter Rauch. Und fügt hinzu: „Im Laufe des Seminars wird jedoch jedem bewusst, dass das Finanzprodukt völlig unwichtig ist, also auch deren Vermittlung nicht Kern der Dienstleistung ist. Stattdessen sind die persönliche Dienstleistung und das Know-how des Honorarberaters die wichtigsten Güter seines Geschäftsmodells.“

Themen des Kompaktstudiums „Honorarberatung in der Praxis“ sind beispielsweise die rechtlichen Rahmenbedingungen, die Konzeption eines eigenen und zukunftsträchtigen Geschäftsmodells, die Kalkulation des verbraucherorientierten und deshalb ausgewogenen Preis-Leistungs-Verhältnisses, wirtschaftliches Denken und Handeln sowie Kundengewinnung und Kundenbindung. Seminarteilnehmer Achim Teske, Honorarberater in Hamburg: „Das Kompaktstudium bietet einen ausgewogenen Mix aus Theorie und Praxis. Es deckt eminent wichtige Themen ab. Aufgrund kleinerer Gruppen ist der Lehrgang interaktiv. Es gibt ausreichend Zeit und Gelegenheit, Fragen zu stellen und miteinander zu kommunizieren.“

In praktisch allen Bereichen des Finanzmarktes „findet man heute die Inhalte unseres Kompaktstudiums“, betont Dieter Rauch. Nicht zuletzt deshalb hat das IFH neben dem stark nachgefragten Kompaktstudium weitere, ebenfalls hoch-frequentierte Seminarreihen etabliert. Zum Beispiel den Lehrgang zum „Zertifizierten ETF-Consultant“ in Zusammenarbeit mit dem bekannten ETF-Experten und ETF-Pionier Jan Altmann. Im Lehrgang „Zertifizierter ETF-Consultant – Exchange Traded Funds in der Honorarberatung“ erfahren die Teilnehmer, wie ETFs effizient in Kundenportfolios eingesetzt werden und wie das große Produktangebot im Sinne des Kunden selektiert und genutzt werden kann.

Mittlerweile tragen mehr als 120 Honorarberater das Qualitätssiegel „Zertifizierter ETF-Consultant“. Gesa Schöttler, Honorarberaterin in Hamm: „Im Seminar wurden tief gehende Inhalte anschaulich vermittelt. Für meine Arbeit als Honorarfinanzanlageberaterin war es sehr hilfreich.“ Und Michael Stumpf, Honorarberater in München: „Aufbau, Inhalt und Professionalität des VDH-Lehrgangs haben mich äußerst inspiriert und als Honorarberater weiter vorangebracht. Insbesondere zeigt dieser Lehrgang deutlich auf, wie mit passiven Anlageprodukten und ohne Fokusierung auf nur einen Anbieter ein erfolgreiches Geschäftsmodell mit Strategien und Service umgesetzt wird.

Neben dem Kompaktstudium und dem Lehrgang „Zertifizierter ETF-Consultant“ ist das IFH Ausrichter der zwei Mal im Jahr stattfindenden Honorarberater-Konferenzen sowie zahlreicher weiterer Workshops. Weitere und ausführliche Informationen sowie sämtliche Termine stehen im Veranstaltungskalender 2016 zur Verfügung sowie auf der VDH-Internetseite unter Weiterbildung & Seminare.

Der VDH wurde im Jahr 2000 gegründet und ist mit 15 Jahren Erfahrung der älteste und der führende Anbieter von Infrastruktur, Ausbildungsangeboten sowie der gesamten Produktwelt für die Honorarberatung. Die dem VDH angeschlossenen Beratungsunternehmen betreuen Vermögenswerte von mehr als 1.6 Mrd. Euro. Der VDH hat in den letzten 15 Jahren die Honorarberatung bei Politik, Medien, Produktanbietern und Beratern etabliert und gilt als DER Pionier in der produkt- und provisionsfreien Finanzberatung. Bereits seit 2006 gelten für angeschlossene Berater die Tegernseer Beschlüsse, welche sich als Leitlinien für die Honorarberatung in Deutschland etabliert haben.

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Honorarberater-Konferenz in Frankfurt: Erfolgreiches Format mit Netzwerk-Charakter

Die Zahl der Honorarberater wird sich versechsfachen

Honorarberater-Konferenz in Frankfurt: Erfolgreiches Format mit Netzwerk-Charakter

Die Honorarberater-Konferenz in Frankfurt

Bislang verfügten Honorarberater über keine Veranstal-tung, bei der das „Networking“ zwischen den Teilnehmern so intensiv gefördert wurde. Um dies zu ermöglichen veranstaltete die VDH GmbH Verbund Deutscher Honorarberater am 7.Juli 2014 im Frankfurter Sheraton Congress Hotel die Honorarberater-Konferenz.

Intensiver Meinungsaustausch zwischen Beratern
Hierzu trafen sich rund 100 Berater zum Meinungsaustausch. „Mit den Honorarberater-Konferenzen geben wir allen Neu-Einsteigern, Interes-sierten und aktiven Honorarberatern die Gelegenheit, sich direkt miteinander auszutauschen. Unser Motto „Aus der Praxis für die Praxis“ nahmen die Berater bestens an. Wir haben das Publikum erreicht, das wir uns gewünscht haben: Erfahrene Marktteilnehmer, die mit dem Gedanken an die Honorarberatung nicht nur spielen, sondern diese Chance mit unternehmerischer Planung professionell umsetzen wollen,“ so Dieter Rauch von der VDH GmbH Verbund Deutscher Honorarberater (VDH).

Vier Themenblöcke und Diskussionen
Die Konferenz-Teilnehmer diskutierten im Rahmen von vier Themenblö-cken über Vermögensverwaltende Fonds, Passives Investieren mit ETFs, Zinstief und Honorartarife sowie über praxisrelevante Umsetzung mit Beispielen von erfolgreichen Honorarberatern. Die anwesenden Gäste konnten durch das ausschließlich als Diskussionsveranstaltung angelegte Format aktiv mit einbezogen werden.

BaFin muss für Klarheit sorgen
Auf besonderes Interesse stießen die Informationen zum Honorar-Anlageberatergesetz. Das zweigeteilte Gesetz sorgt für eine „Zwei-Klassenberatung“. Während Honorar-Anlageberater im Kreditwesengesetz reguliert sind und unabhängig über sämtliche Finanzinstrumente beraten dürfen, können Honorar-Finanzanlageberater nur eingeschränkt im Bereich der Investmentfonds ihre Dienstleistungen erbringen. „Honorarberater beraten ganzheitlich und sollten nicht auf Produktebene reguliert werden. Schließlich geht es nicht um den Verkauf bestimmter Produktkategorien, sondern um eine ganzheitliche Beratung“ kritisierte Rauch die Politik. Auch der Bezeichnungsschutz sei unklar definiert und bedürfe endlich einer Klarstellung der BaFin. „Unabhängig von der Auslegung des gesetzlichen Bezeichnungsschutz können die Berater des VDH auf eine Lösung zurückgreifen, die ihnen auch künftig die Bezeichnung „Honorarberater“ in ihrem Marktauftritt ermöglicht. Wir sind hier bestens auf die gesetzliche Neuausrichtung vorbereitet“ sagt Tanja Rott, Prokuristin des VDH und verantwortlich für die Partnerbetreuung beim VDH.

MiFID II und IMD-2
VDH ist sich mit Verweis auf die anstehenden Regulierungen wie MiFiD II und IMD sicher, das sich die Anzahl der Honorarberater in Deutschland in den nächsten 5 Jahren versechsfachen wird.“ Wer unabhängige Beratung erbringen will, kann künftig nicht mehr auf das an allen Ecken und Kanten brüchige Modell des Produktverkaufs auf Provisionsbasis bauen“, äußerte sich Rauch überzeugt. Rauch verwies auch auf Aussagen von BVK Präsident Michael H. Heinz, der das Geschäftsmodell der Makler kürzlich als nicht zukunftsfähig bezeichnete.

Stolz auf das bisher Erreichte
Nicht ohne Stolz wurde zudem auf die erreichten Ziele und angebotenen Lösungen des VDH anlässlich des erstmals zum 01.08.2014 regulierten Berufsbilds des Honorar-Anlageberater und Honorar-Finanzanlageberaters hingewiesen. „Das bevorstehende Gesetz entspricht sicher nicht den Idealvorstellungen der Honorarberater“ so Rauch. Er verwies auf die zahlreichen handwerklichen Fehler der Politik, wie etwa den unklaren Bezeichnungsschutz, der fehlenden Einbeziehung aller Finanzberatungssparten und insbesondere die weiterhin vorhandenen Lücken im Gesetz, die den Missbrauch von Honorarmodellen zulassen. „Wir sollten das Gesetz als Aufforderung verstehen weiter mit allen Anstrengungen und mit vereinten Kräften für eine vollständige Etablierung der Honorarberatung arbeiten“ appellierte Rauch an die anwesenden Gäste.

Anlässlich der zweiten Honorarberater-Konferenz in diesem Jahr am 09. Oktober in Frankfurt, wird erneut der direkte Praxisbezug im Mittelpunkt stehen. „Die Scheu mancher Marktteilnehmer, sich aus erster Hand über echte Honorarberatung zu informieren, kann dank unserer Konferenzen gut überwunden werden“, fasst Dieter Rauch das Informationspotenzial der Veranstaltung zusammen.

Die im Jahr 2000 gegründete VDH GmbH Verbund Deutscher Honorarberater (VDH) ist führender Service- und Solutionsprovider für die Honorarberatung in Deutschland. Sie hat in den letzten Jahren maßgeblich das Berufsbild des Honorarberaters geformt und weiter entwickelt. Zu den mehr als 500 angeschlossenen Partnerunternehmen zählen Volks-/Raiffeisen- und Privatbanken, Vermögensverwalter, Certified Financial Planner und freie Berater. Der VDH etablierte in den letzten Jahren durch den Aufbau der gesamten Infrastruktur die Honorarberatung in Deutschland. Hierzu zählen die gesamte MiFID/34f- und VVG-konforme Beratungstechnologie, Abrechnungssysteme inkl. der automatisierten Erstattung von Kickbacks, Vertragsmuster und Honorarmodelle, sowie die gesamte Honorar-Produktwelt mit mehr als 250 Produktgebern. Die Entwicklung des Berufsbildes „Honorarberater“ zum Standesberuf gehört seit Gründung vor 14 Jahren zu den erklärten Zielen des VDH.

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Verändert das neue Honorarberatergesetz den Finanzmarkt nachhaltig?

„Ein Honorar-basiertes Geschäftsmodell für die Finanzberatung könnte die meisten heutigen Missstände und Marktverzerrungen überwinden.“ Diese Erkenntnis aus der vielbeachteten Regierungsstudie von Evers Jung führte nach mehr als vier Jahren zur Verabschiedung des Honoraranlagen-Beratungsgesetzes.

Verändert das neue Honorarberatergesetz den Finanzmarkt nachhaltig?

con.fee AG Bonn

Mit dem neuen Gesetz werden den bestehenden unzähligen Bezeichnungen von Finanzberatern die des Honorar-Anlageberaters und des Honorar-Finanzanlageberaters hinzugefügt. Das Besondere an den neuen Beratern ist, dass sie grundsätzlich keine Provision annehmen und nur Finanzprodukte ohne einkalkulierte Vertriebskosten vermitteln dürfen. Nur wenn im Einzelfall kein derartiges Nettoprodukt zur Verfügung steht, ist ihnen erlaubt, Provisionen anzunehmen. Sie müssen sie aber unmittelbar an ihre Kunden weiter leiten.

All dies gilt allerdings nur für Vermögensanlagen. Der gesamte Versicherungsbereich wurde ausgespart. Das Honoraranlagen-Beratungsgesetz hat keinerlei Auswirkungen auf den herkömmlichen Versicherungs- und Finanzmakler mit Gewerbeerlaubnis nach §34d/f GewO. Damit sind folgende Konstellationen möglich:

– Ein Honorar-Anlageberater oder Honorar-Finanzanlagenberater vermittelt Fonds gegen Honorar und Versicherungen gegen Provision
– Ein herkömmlicher Finanzmakler vermittelt Fonds und Versicherungen sowohl gegen Honorar als auch gegen Provision
– Ein Versicherungsberater vermittelt Versicherungen gegen Honorar und Fonds gegen Provision

Fazit: Versicherungs- und Finanzmakler herkömmlicher Art haben die freie Wahl bei der Art ihrer Vergütung. Auch können sie sich weiterhin Honorarberater nennen. Honorar-Anlageberater und Honorar-Finanzanlageberater können dagegen einen neuen, geschützten Begriff nutzen. Sie sind aber in ihren Beratungs- und Vermittlungsmöglichkeiten eingeschränkt. Der Anreiz für Finanzberater, sich für das neue Berufsbild zu entscheiden, ist damit eher gering.

Das Honorar-Anlagenberatungsgesetz ist auch Thema auf dem con.fee-Kongresses „Neue Wege der Finanzberatung“ am 12. September in Bonn. Weiterhin werden u. a. die Folgen des Provisionsverbots in Großbritannien, der aktuelle Stand der Regulierung in Deutschland, alternative Anlagen in Niedrigzinsphasen und 10 Gebote erfolgreicher Honorarberatung behandelt (zur Tagesordnung).

Die con.fee AG ist eine der führenden Produkt- und Service-Plattformen für die honorarbasierte Finanzberatung. con.fee unterstützt Versicherungsmakler und unabhängige Finanzberater mit exklusiven Honorarprodukten und umfangreichen Dienstleistungen rund um die Honorarberatung. Verbraucher finden Honorarberater vor Ort unter www.honorarberatersuche.de

Kontakt:
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