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Deutsches Nationalteam erfolgreich in die WorldSkills in Abu Dhabi gestartet

Mission Gold: 42 der besten deutschen Fachkräfte messen Können mit den Champions anderer Nationen / Erste WM der Berufe im Nahen und Mittleren Osten / Nachhaltige berufliche Entwicklung durch Wettbewerbe

Deutsches Nationalteam erfolgreich in die WorldSkills in Abu Dhabi gestartet

Deutsches Nationalteam beim Einmarsch zur Eröffnung der WM der Berufe WorldSkills Abu Dhabi 2017 (Bildquelle: @WorldSkills Germany/Frank Erpinar)

Abu Dhabi (VAE)/Fellbach, im Oktober 2017. – Mit einem furiosen, emotionalen Eröffnungsfest sind in Abu Dhabi die 44. WorldSkills, die Weltmeisterschaften der Berufe, gestartet. Vom 15. bis 19. Oktober ist die Hauptstadt der Vereinigten Arabischen Emirate, Gastgeber für rund 1.300 Teilnehmer aus 59 Ländern und Regionen, die in 51 Berufsdisziplinen ihre Sieger ermitteln. Die deutsche Nationalmannschaft geht mit 42 Frauen und Männern aus Industrie, Handwerk und Dienstleistungsbereich in diesen Wettbewerb. WorldSkills Germany

„Gute berufliche Fähigkeiten bieten jungen Menschen in diesem Land große Chancen – und WorldSkills Abu Dhabi 2017 ist der perfekte Weg für uns, diese Perspektiven für Zehntausende von jungen VAE-Staatsangehörigen einzuführen.“ So beschreibt Mubarak al-Shamsi, der Generaldirektor von ACTVET, dem Zentrum für technische und berufliche Bildung in den Vereinigten Arabischen Emiraten, ein wichtiges Motiv für die Ausrichtung der ersten Weltmeisterschaften der Berufe WorldSkills in der Region Naher und Mittlerer Osten. Und WorldSkills-Präsident Simon Bartley ergänzt, „dass es für die Transformation und Entwicklung einer Volkswirtschaft notwendig ist, die Fähigkeiten junger Leute zu fördern und in den Mittelpunkt der Bemühungen in einer Gesellschaft zu stellen.“

„Ich weiß, es klingt für viele, die die WM der Berufe nicht kennen, erst einmal eigenartig, dass es solche Wettbewerbe gibt. Aber, das ist tatsächlich absolute Hochleistung, oder besser gesagt, Leistungssport auf höchstem Niveau, das es mit jedem Olympiakader aufnehmen kann,“ erklärt Hubert Romer, Geschäftsführer von WorldSkills Germany. Für CNC-Fräserin Eva-Maria Wahl, Konditor Fabian Böckeler, Möbelschreiner Markus Fiegl oder Gesundheitsbetreuerin Laura Vosskötter sowie für die anderen Teilnehmer der deutschen Nationalmannschaft werden die nächsten Tage die spannendsten ihrer beruflichen Karriere. Aussagen unserer deutschen Champions wie „Ein einmaliges Erlebnis, die Eindrücke und der fachliche Austausch mit den anderen Teilnehmern, das sauge ich auf, das bleibt!“, „Ich will gewinnen, dafür habe ich gut trainiert, viele Stunden am Wochenende und in der Freizeit investiert – nun will ich es mir beweisen“ oder „Schon die Teilnahme an dieser WM ist gigantisch. Ich habe mir jede Menge zusätzliches Können angeeignet, bin viel selbstbewusster geworden“ zeigen, wie nachhaltig berufliche Wettbewerbe auf nationaler wie internationaler Ebene sind.

Gemeinsam mit den anderen Nationen ist das Team Germany am Samstagabend einmarschiert in die du Arena von Yas Island (Ferrari-World) – angeführt von Zimmerer Kevin Hofacker als Fahnenträger. Eine Parade der Nationen, während der alle Teams durch die Arena gingen, Musik- und Tanzaufführungen mit einem 60-köpfigen Orchester und einem 100-köpfigen Chor, bestehend aus lokalen und internationalen Bewohnern der Vereinigten Arabischen Emirate, sowie eine beeindruckende Show der Turntruppe Spelbound aus der Fernsehshow Britain’s Got Talent bildeten eine würdigen Auftakt der 44. WorldSkills. Rund 100.000 Besucher werden bei dem viertägigen Event in Abu Dhabi erwartet, darunter 80.000 Schüler und 10.000 internationale Gäste. Leidenschaft, Begeisterung und ein unermüdlicher Einsatz sowie das Abrufen des Gelernten werden jetzt bei jedem deutschen WM-Teilnehmer gefordert sein, um erfolgreich zu sein und am kommenden Freitagabend bei der Closing Ceremony vielleicht auf dem Treppchen ganz oben zu stehen. Gespannt sind sie alle – auf „The World“s Greatest Skills Competition“.

Weitere Informationen:
* Austragungsort der viertägigen Wettbewerbe der 44. WorldSkills ist das Abu Dhabi National Exhibition Centre, das größte Messe- und Veranstaltungszentrum des Mittleren Ostens.
* Die Deutsche Berufe-Nationalmannschaft von WorldSkills Germany tritt in Abu Dhabi mit 42 Teilnehmern in 37 Einzel- und Teamwettbewerben sowie einem Demonstrationsskill an. Die Teilnehmer – darunter 3 Frauen – kommen aus fast allen Bundesländern. Die meisten stellen Baden-Württemberg (10) und Bayern (8), gefolgt von Niedersachsen, Hessen, Nordrhein-Westfalen und Thüringen. Jüngster im Team Germany ist der 17jährige Schüler Jonas Wanke aus Berlin, der im Skill 9 – IT-Software Solution die deutschen Farben vertreten wird. Das häufigste Alter der deutschen Teilnehmer ist 21.
* 40 Experten gehören zum deutschen Team. Fünf von ihnen fungieren als Chef- und vier als Deputy Chefexperten bei den WorldSkills. Insgesamt ist die deutsche WM-Delegation mit rund 100 Frauen und Männern vor Ort.
* Die Teilnahme des Teams Germany bei den WorldSkills Abu Dhabi wird gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung. SAMSUNG Electronics GmbH ist offizieller Partner der deutschen Nationalmannschaft für die WorldSkills Abu Dhabi 2017. Eingekleidet wird das Team durch CWS-boco.

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WorldSkills Germany fördert und unterstützt nationale und internationale Wettbewerbe nicht-akademischer Berufe. Die Wettbewerbe sind Impulsgeber für die Berufsbildung, wirtschaftliche Kontakte und Plattform zur Präsentation neuer Entwicklungen. WorldSkills Germany ist Botschafter für den Standort Deutschland und Veranstalter der nationalen Vorentscheidungen, durch die sich die Teilnehmer für die WorldSkills qualifizieren. Der 2006 gegründete Verein WorldSkills Germany vereint Engagement und Ideen von derzeit mehr als 70 Mitgliedern, Partnern, Unternehmen und Verbänden. Gemeinsam wird eine bundesweite, starke und nachhaltige Plattform in der Gemeinschaft der Bildungsnetzwerke geschaffen, um junge Talente optimal zu fördern und Unternehmen mit leidenschaftlichen, exzellent ausgebildeten und innovativen Fachkräften mit internationaler Erfahrung zu unterstützen. Der Verein ist die nationale Mitgliedsorganisation von WorldSkills International und WorldSkills Europe. Vorstandsvorsitzende von WorldSkills Germany e.V. ist Andrea Zeus, Zentralverband Deutsches Kfz-Gewerbe; Hubert Romer leitet WorldSkills Germany als Geschäftsführer.

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Bundeskanzlerin Merkel: „WorldSkills sind eine großartige Gelegenheit, die Leistungsfähigkeit der deutschen Berufsausbildung zu beweisen“

Prominentes Daumendrücken durch Schirmherrin der deutschen Berufe-Nationalmannschaft / 42 junge Fachkräfte im Wettstreit mit den Besten der Welt bei WorldSkills Abu Dhabi im Oktober 2017 / Dank an Ausbilder, Unternehmen und Vorbereitungsteam

Bundeskanzlerin Merkel: "WorldSkills sind eine großartige Gelegenheit, die Leistungsfähigkeit der deutschen Berufsausbildung zu beweisen"

Ein Sondermagazin informiert über das WM-Team Germany zu den WorldSkills Abu Dhbai 2017 (Bildquelle: @WorldSkills Germany/Jörg Wehrmann)

Berlin, im September 2017. – Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel hat die Schirmherrschaft über die deutsche Berufe-Nationalmannschaft für die bevorstehenden WorldSkills 2017 in Abu Dhabi übernommen. „Die internationalen Berufsweltmeisterschaften sind eine großartige Gelegenheit, die Leistungsfähigkeit der deutschen Berufsausbildung unter Beweis zu stellen. Unser praxisnahes System genießt hohes Ansehen und hat auch im Ausland einen hervorragenden Ruf. Diesen gilt es zu verteidigen“, heißt es in einem Grußwort im WorldSkills Germany-Teammagazin für Abu Dhabi. Indem die deutschen Teilnehmerinnen und Teilnehmer der WorldSkills ihr Können zeigen und sich mit der internationalen Konkurrenz messen, „stärken sie die Attraktivität der dualen Ausbildung und machen unser hochwertiges Bildungssystem weltweit noch sichtbarer.“

Die Botschaft der Regierungschefin „gern Schirmherrin der deutschen Mannschaft bei den diesjährigen WorldSkills“ zu sein, ist verbunden mit einem Dank an die ausbildenden Betriebe, die verantwortlichen Ausbildungskräfte sowie das Team, das die deutsche Beteiligung an den Wettbewerben in Abu Dhabi vorbereitet. „Mit großem Einsatz haben Sie unsere jungen Fachkräfte fit für die Berufsweltmeisterschaften gemacht. Mein Dank geht auch an die Teilnehmerinnen und Teilnehmer selbst. Ich drücke allen die Daumen und wünsche Ihnen viel Erfolg.“

Das Team Germany tritt mit 42 jungen Frauen und Männern aus Industrie, Handwerk und Dienstleistung vom 14. – 19. Oktober bei den 44. WorldSkills, den Weltmeisterschaften der Berufe, in 37 Einzel- und Teamwettbewerben sowie einem Demonstrationsskill gegen die Besten der Welt an. Die diesjährigen WorldSkills finden in Abu Dhabi, der Hauptstadt der Vereinigten Arabischen Emirate (VAE), statt. Über 1.200 junge Fachkräfte aus 77 Ländern und Regionen beweisen in 51 Disziplinen ihr Können und kämpfen um WM-Titel und -Medaillen.

Die Teilnahme des Teams Germany bei den WorldSkills Abu Dhabi wird gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung. SAMSUNG Electronics ist offizieller Partner der deutschen Nationalmannschaft für die WorldSkills Abu Dhabi 2017. Eingekleidet wird das Team durch CWS-boco.

Sie möchten ein Exemplar der Sonderausgabe des WorldSkills Germany-Magazins – Mail an wehrmann@worldskillsgermany.com

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Deutsche Nationalmannschaft fit für die WM

Deutsche Nationalmannschaft fit für die WM

Bestens vorbereitet und motiviert: Team Germany für die WM der Berufe WorldSkills Abu Dhabi (Bildquelle: @WorldSkills Germany/Frank Erpinar)

42 der besten deutschen Teilnehmer bei den Weltmeisterschaften im Oktober 2017 am Start / Bundeskanzlerin Merkel übernimmt Schirmherrschaft über Team Germany / WorldSkills Germany-Chef: „Hochmotivierte deutsche Mannschaft bei weltgrößtem Event seiner Art“

Fellbach/Esslingen, im Juli 2017.- „So spannend wie ein Fußball-Weltturnier, so hautnah erlebbar, als wäre man selbst der Akteur, so nachhaltig wirksam wie keine andere Weltmeisterschaft – das ist die WM der Berufe.“ Hubert Romer, Geschäftsführer von WorldSkills Germany, ist sichtlich begeistert. Dabei ist es nicht das Ziel der Leistungssportler, im Wettstreit mit den Weltbesten den Speer oder die Kugel am weitesten zu werfen, den 100-Meter-Sprint oder den Marathon zu gewinnen, das schnellste Auto zu fahren, als Sieger eines Fußball- oder Handballspiels vom Platz zu gehen. Dennoch sind sie die Besten ihres Faches in Deutschland und bereiten sich seit Wochen auf eine Weltmeisterschaft vor. Stolz und Freude über die Qualifizierung, der unbedingte Wille, international ganz vorn dabei zu sein, Riesenerwartung und steigende Anspannung – all das verbindet Deutschlands beste Mechatroniker, Fliesenleger, CNC-Fräserin, Florist, Stuckateur, Gesundheitsbetreuerin oder die anderen der 42 jungen Fachkräfte, die zur Deutschen Berufe-Nationalmannschaft gehören. Als Team Germany starten sie bei den Weltmeisterschaften der Berufe, den 44. WorldSkills in Abu Dhabi (Vereinigte Arabische Emirate) – im Leistungswettstreit mit der beruflichen Elite aus 77 Ländern. Schirmherrin des deutschen Teams ist Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel.

Hubert Romer: „Wir stehen mit einer hochmotivierten Mannschaft bereit, Deutschland bestens bei der weltgrößten Veranstaltung ihrer Art zu vertreten. Ein Juwel, das von den Medien und der Öffentlichkeit entdeckt werden will und muss!“

Das Team Germany – bestehend aus Teilnehmern, Bundestrainern, Coaches und Offiziellen – traf sich jetzt zwei Tage in Esslingen. Neben Organisatorischem, Mentalcoaching und Medientraining, Fotoshootings, Einkleiden mit Wettbewerbs- und Festkleidung standen Teambuilding und intensives Zusammenwachsen als ein WM-Team im Vordergrund.

„Wir fliegen schon mit hohen Erwartungen nach Abu Dhabi. Unser Optimismus gründet sich dabei vor allem auf das vielseitige, umfassende Training der Berufe-Champions“, so Jens Bielicke, Chef der Bundestrainer im Team, weiter. „Viele Stunden – auch in ihrer Freizeit – verbringen die WM-Teilnehmer in Werkstätten, Bundesleistungszentren und Ausbildungseinrichtungen, bestens unterstützt von Ausbildern, Firmenchefs, auch Familien und Freunden. In mehrtägigen Trainings und Testwettkämpfen mit Stresssituationen und engen Zeitfenstern müssen anspruchsvolle Aufgaben gelöst werden, die alles berufliche Können abverlangen, mentale Stärke und Teamgeist erfordern. Da werden Handgriffe und Abläufe wieder und wieder geübt, Experten und Ausbilder beobachten, korrigieren und motivieren. Alles ist dem Ziel eines erfolgreichen Auftritts bei den Weltmeisterschaften der Berufe in Abu Dhabi untergeordnet. Und jeder wächst dabei auch als junger Mensch.“ Für jeden Teilnehmer einer WorldSkills sind die Aufnahme in die Nationalmannschaft, Trainingseinheiten und natürlich die WM-Teilnahme selbst ein erfolgreiches Sprungbrett in eine erfolgreiche berufliche Karriere.

Das Team Germany freut sich neben dem hoffentlich guten Abschneiden auf ereignisreiche Tage, bleibende Impressionen und viele Kontakte mit WM-Teilnehmern anderer Nationen. „Wir hoffen sehr, dass Esslingen wieder wie in den vergangenen Jahren als Erfolgsschmiede für einen Medaillenregen werden wird.“ Die Stimmung im Team wäre in jedem Fall gut und man kommt alle Jahre gerne wieder ins Neckartal, so Hubert Romer.

Die Teilnahme des Teams Germany bei den WorldSkills Abu Dhabi wird gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung. Die Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel hat die Schirmherrschaft für das Team Germany bei den Berufe-WM in Abu Dhabi übernommen. SAMSUNG Electronics ist offizieller Partner der deutschen Nationalmannschaft für die 44. Berufe-Weltmeisterschaften, eingekleidet wird das Team durch CWS-boco.

Zahlen & Fakten
* Die 44. WorldSkills, Weltmeisterschaften der Berufe, finden vom 14. bis 19. Oktober 2017 in Abu Dhabi, der Hauptstadt der Vereinigten Arabischen Emirate, statt.

* Austragungsort der viertägigen Wettbewerbe ist das Abu Dhabi National Exhibition Centre, das größte Messe- und Veranstaltungszentrum des Mittleren Ostens.

* Rund 1.300 der Weltbesten ihres Berufsfaches aus Industrie, Handwerk und Dienstleistungsbereich aus 77 Ländern und Regionen wetteifern in 51 Skills um WM-Titel.

* Die Deutsche Berufe-Nationalmannschaft von WorldSkills Germany tritt in Abu Dhabi mit 42 Teilnehmern in 37 Einzel- und Teamwettbewerben sowie einem Demonstrationsskill an. Die Teilnehmer – darunter 3 Frauen – kommen aus fast allen Bundesländern. Die meisten stellen Baden-Württemberg (10) und Bayern (8), gefolgt von Niedersachsen, Hessen, Nordrhein-Westfalen und Thüringen. Jüngster im Team Germany ist der 17jährige Schüler Jonas Wanke aus Berlin, der im Skill 9 – IT-Software Solution die deutschen Farben vertreten wird. Das häufigste Alter der deutschen Teilnehmer ist 21. Team Germany für WorldSkills Abu Dhabi 2017

* 40 Experten gehören zum deutschen Team. Fünf von ihnen fungieren als Chef- und vier als Deputy Chefexperten bei den WorldSkills. Insgesamt reist die deutsche WM-Delegation mit rund 100 Frauen und Männern nach Abu Dhabi.

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Beruflichen Erfolg junger Fachkräfte im Fokus

WorldSkills Germany und Metatop kooperieren beim Sponsoring beruflicher Wettbewerbe und der Nachwuchsgewinnung

Beruflichen Erfolg junger Fachkräfte im Fokus

Besiegeln enge Kooperation: Bodo Drees (Metatop) und Hubert Romer (WorldSkills Germany, rechts) (Bildquelle: @WorldSkills Germany/Jörg Wehrmann)

Stuttgart/Fellbach, im Juli 2017.- Gemeinsam zahlreiche Unterstützer zur Förderung junger Fachkräfte gewinnen – darauf zielt ein Kooperationsvertrag ab, den die Geschäftsführer von WorldSkills Germany, Hubert Romer, und des Marketigunternehmens Metatop, Bodo Drees, jetzt in Stuttgart unterzeichneten.

„Wir sind seit 30 Jahren im Geschäft, gehören zu den führenden Unternehmen in der Sponsoringbranche im deutschsprachigen Raum, arbeiten schon lange erfolgreich mit Verbänden und namhaften Partnern aus Sport, Bildung und Kultur zusammen. WorldSkills und seine Arbeitsfelder sind eine spannende Herausforderung für uns“, freut sich Metatop-Geschäftsführer Bodo Drees auf die Zusammenarbeit. „Ich weiß aus eigener Erfahrung, wie schwer es ist, gute Fachkräfte zu bekommen und sie zu motivieren. In diesem Prozess von Nachwuchsakquise und -förderung als Vermittler von Sponsoren aufzutreten, ist eine schöne Aufgabe für uns. Gern bringen wir unser Know-how im Sponsoring ein. Nationale wie internationale berufliche Wettbewerbe und weitere Aktionen durch die Ansprache unseres Netzwerkes zu unterstützen – darauf freuen wir uns.“

Für seinen Metatop-Geschäftsführerkollegen Siegmar Läpple gilt die Ansprache dabei nicht nur den Big Playern in der Wirtschaft. „Wir geben klein- und mittelständischen Unternehmen und auch lokalen Partnern Gelegenheit, sich in diesem Rahmen zu engagieren. Junge Menschen zu animieren, sich im Beruf zu entwickeln und zu entfalten, Nachwuchsprojekte wie bei WorldSkills Germany nach vorn zu bringen, das ist großartig. Wenn wir uns daran beteiligen können, Unternehmen im Sinne eines sozialen Engagements in Verbindung mit dem Geschäftsmodell Sponsoring zu begeistern, dann ist das Motivation genug.“

Der Benefit der Zusammenarbeit liegt für Hubert Romer von WorldSkills Germany auf der Hand: „Wir streben im partnerschaftlichen Verbund eine Win-Win-Situation für alle Beteiligten an. Metatop gewinnt über ihre Netzwerke zusätzliche Partner für WorldSkills, die akquirierten Sponsoren tuen Gutes und profitieren von dem besonderen Image.“ Romer verweist dabei noch auf einen wichtigen Marketingaspekt: „Metatop agiert für uns wie eine ausgelagerte Marketingabteilung, mit deren Hilfe wir unseren Bekanntheitsgrad erhöhen und damit ein gesteigertes Bewusstsein für die Organsiation WorldSkills Germany und ihre Anliegen schaffen wollen.“ Die Kooperation in der Partnergewinnung als Schnittstelle zwischen Verein und Sponsoren zielt auf die Organisation als Ganzes, auf nationale Wettbewerbe und die Unterstützung des Teams Germany bzw. einzelner Skills bei Welt- und Europameisterschaften der Berufe, auf anlass- bzw. themenbezogene Aktionen, Projektunterstützung, in Regionen wie auch regionalübergreifend. „Ein guter Tag für die jungen Fachkräfte in Deutschland“, freut sich Romer.

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Über Metatop
1988 gegründet ist Metatop ein Marketingunternehmen, das die gesamte Bandbreite der Vermarktung und Beratung im Sport abdeckt. Das Untenehmen versteht sich gleichzeitig als kompetenter Marketingratgeber sowie Sponsorenvermittler für Vereine, Verbände und Bildungseinrichtungen. Als eines der führenden Unternehmen in der Sportvermarktung und -beratung im deutschsprachigen Raum sorgt Metatop seit knapp 30 Jahren für erfolgreiche Beziehungen zwischen Sport und Wirtschaft, verbindet damit die Interessen der Partner aus Sport, Freizeit, Kultur und Bildung mit den Marketing- und Kommunikationszielen von Unternehmen. Metatop trägt mit seinem Know-how dazu bei, die Professionalisierung der Vermarktung in Vereinen und Verbänden voranzubringen und die Erlöse aus der gemeinsamen Partnerschaft zu steigern: Von Sponsoring über Werbung und Kommunikation bis hin zur Gesamtvermarktung liefert Metatop maßgeschneiderte Lösungen, Konzepte und Beratungsansätze für sportliche Marketingaktivitäten. Bodo Drees und Siegmar Läpple sind Gründer und Geschäftsführer der in Stuttgart ansässigen Metatop GmbH.

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METATOP GmbH, Andreas Hofer – Marketingmanagement
Jahnstraße 1 ++ 70597 Stuttgart
Tel.: +49 (0)711 / 77930 622 / Fax: +49 (0)711 / 77930 688
E-Mail: andreas.hofer@metatop.de

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Exzellente Bedingungen unterstützen gut ausgebildeten Baunachwuchs

Anreiz für künftige Azubis: WM-Teilnehmer trainieren im zertifizierten WorldSkills Germany-Leistungszentrum für die Bauberufe

Exzellente Bedingungen unterstützen gut ausgebildeten Baunachwuchs

Fachkräfte trainieren im zertifizierten WorldSkills Germany-Leistungszentrum: Bauinnung Donau-Ries (Bildquelle: @Bauinnung Donau-Ries)

Nördlingen/Fellbach, im Mai 2017.- Erst vor Kurzem trainierten hier im Ausbildungs- und Fortbildungszentrum der Bauinnung Donau-Ries deutsche Berufe-Champions. Betonbauer und Maurer bereiteten sich intensiv auf die im Oktober stattfindenden Weltmeisterschaften der Berufe, die WorldSkills Abu Dhabi 2017, vor, wo sie die deutschen Farben vertreten werden. An der Seite der jungen Fachkräfte, die zu den Besten ihrer Gewerke in Deutschland zählen, waren Josef Leberle, Ausbildungsleiter, und Werner Luther, Obermeister der Bauinnung und gleichzeitig WorldSkills Germany-Experte für den Skill Stahlbetonbauer. Gemeinsam mit Alban Faußner, dem Geschäftsführer der Bauinnung Donau-Ries, nahmen sie jetzt eine besondere Anerkennung für die Bildungseinrichtung in Empfang: die Zertifizierung als Leistungszentrum von WorldSkills Germany für die Bauberufe.

„Junge berufliche Talente zu fördern und zu fordern – das ist seit Jahren unser Anliegen bei WorldSkills Germany“, formulierte Hubert Romer, Geschäftsführer der Non-Profit Organisation für berufliche Wettbewerbe bei der feierlichen Übergabe der Zertifzierungsurkunde. „Damit die jungen Fachkräfte auch im Baubereich fit sind im Alltag und den internationalen Leistungsvergleich mit den Besten ihres Faches nicht zu scheuen brauchen, bedarf es guter Bedingungen für Ausbildung und Training. Ich konnte mich davon überzeugen, dass im AFZ der Bauinnung Donau-Ries hervorragende Voraussetzungen für den Baunachwuchs gegeben sind. Engagierte und kompetente Ausbilder wie unser Experte Werner Luther vermitteln den Jugendlichen das nötige Rüstzeug – und motivieren die WM-Kandidaten schon im Training zu Topleistungen.“ Nördlingen verfüge nun, so Romer augenzwinkernd, neben dem DFB-Leistungszentrum auch über ein solches, hochkarätiges im Bereich des Bildungssports. „Die Auszeichnung ist Anerkennung für die besondere bisherige Leistung, aber auch Verpflichtung, gemeinsam im exklusiven Kreis der Leistungszentren in Deutschland junge Menschen für die Berufe zu begeistern und ihr Talent zu fördern.“

Für Alban Faußner wird mit der Zertifizierung „die Qualität der mittlerweile rund 40jährigen Ausbildungstätigkeit in den Bauberufen im Ausbildungszentrum Nördlingen in hohem Maße gewürdigt. Rund 300 Auszubildende werden hier jährlich durch eine duale Ausbildung geschult und betreut. Gleichzeitig bedeutet diese Auszeichnung vielleicht einen Anreiz für interessierte Jugendliche, einen Beruf im Baubereich zu erlernen, welcher zukunftssicher und gut bezahlt ist und beste Aufstiegschancen bietet. Zusätzlich kann durch eine zweijährige sich wiederholende Überprüfung sichergestellt werden, dass die Qualität der Ausbildung konstant auf einem hohen Niveau gehalten wird.“

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Berufliche Wettbewerbe unterstützen Inklusion junger Auszubildender

Zertifizierung des Annedore-Leber-Berufsbildungswerks Berlin als neues WorldSkills Germany-Bundesleistungszentrum Inklusion

Berufliche Wettbewerbe unterstützen Inklusion junger Auszubildender

Neues Bundesleistungszentrum Inklusion von WorldSkills Germany: ALBBW Berlin (Bildquelle: @Annedore-Leber-Berufsbildungswerk Berlin)

Berlin/Fellbach, im April 2017.- Über aktuelle Herausforderungen und Trends in der beruflichen Rehabilitation diskutierten am 26. April mehr als 50 Vertreter der Bundesagentur für Arbeit, Jobcenter und Kammern sowie Personalverantwortliche kooperierender Betriebe im Annedore-Leber-Berufsbildungswerk (ALBBW) in Berlin. Diese alljährlich stattfindende ALBBW-Fachtagung bildete den feierlichen Rahmen für eine besondere Würdigung: die rehabilitationsspezifische, außerbetriebliche Einrichtung wurde als Bundesleistungszentrum Inklusion von WorldSkills Germany zertifiziert.

Die Non-Profit-Organisation WorldSkills Germany und ihre Mitglieder fördern junge Fachkräfte in Industrie, Handwerk und Dienstleistungsbereich, bereiten sie für die Teilnahme bei nationalen und internationalen beruflichen Wettbewerben vor. „Seit 1979 bilden wir junge Menschen mit Behinderung für den ersten Arbeitsmarkt aus. Für unsere Auszubildenden sind berufliche Wettbewerbe seit einigen Jahren eine wichtige Ergänzung zu unserem „Regelangebot“. Dabei können unter dem Dach von WorldSkills Auszubildende mit und ohne Behinderung aufeinandertreffen und ihre Stärken unter Beweis stellen“, so Kerstin Stoye, Stellvertretende ALBBW-Geschäftsführerin, bei der Überreichung der Zertifizierungsurkunde. „Als Bundesleistungszentrum Inklusion ist es nun unser vorrangiges Ziel, Auszubildende der Berufsbildungswerke gemeinsam mit Auszubildenden aus Betrieben auf eine erfolgreiche Teilnahme an Berufsmeisterschaften vorzubereiten.“

Für Hubert Romer, Geschäftsführer WorldSkills Germany, sind „WorldSkills-Trainings, wie sie insbesondere in Bundesleistungszentren durchgeführt werden, eine einzigartige Möglichkeit des Lernens. Das Lernen im Wettbewerb bietet Chancengleichheit und allen Beteiligten eine vertiefende Form des Lernens und Talentmanagements. Junge Talente können ihre Fähigkeiten in bester Weise präsentieren und ziehen andere mit. Das wollen wir mit dem ALBBW in professioneller Weise etablieren und ausbauen“, unterstrich er in Berlin.

Das Annedore-Leber-Berufsbildungswerk Berlin zeichnet sich durch eine exzellente berufliche Ausbildung junger Menschen mit Behinderungen und besonderem Förderbedarf aus. Dazu gehören junge Erwachsene mit Körper-, Sinnes- und Lernbehinderungen sowie psychischen Erkrankungen. Ziel ist es, den jungen Menschen durch eine praxisnahe Ausbildung den Weg in den ersten Arbeitsmarkt zu ebnen und ihnen so eine selbstbestimmte Teilhabe am beruflichen und gesellschaftlichen Leben zu ermöglichen. Das ALBBW ist eine der größten Berliner Ausbildungseinrichtungen für diese jungen Menschen, die Finanzierung erfolgt überwiegend durch die Bundesagentur für Arbeit. Träger des ALBBW ist der gemeinnützige Verein Berufsbildungswerk Berlin e. V., dem das Land Berlin, die Handwerkskammer Berlin, die Industrie- und Handelskammer zu Berlin, die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung, der Deutsche Gewerkschaftsbund, die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft und die Gemeinde Zeuthen angehören.

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WorldSkills Germany fördert und unterstützt nationale und internationale Wettbewerbe nicht-akademischer Berufe. Die Wettbewerbe sind Impulsgeber für die Berufsbildung, wirtschaftliche Kontakte und Plattform zur Präsentation neuer Entwicklungen. WorldSkills Germany ist Botschafter für den Standort Deutschland und Veranstalter der nationalen Vorentscheidungen, durch die sich die Teilnehmer für die WorldSkills qualifizieren. Der 2006 gegründete Verein WorldSkills Germany vereint Engagement und Ideen von derzeit mehr als 70 Mitgliedern, Partnern, Unternehmen und Verbänden. Gemeinsam wird eine bundesweite, starke und nachhaltige Plattform in der Gemeinschaft der Bildungsnetzwerke geschaffen, um junge Talente optimal zu fördern und Unternehmen mit leidenschaftlichen, exzellent ausgebildeten und innovativen Fachkräften mit internationaler Erfahrung zu unterstützen. Der Verein ist die nationale Mitgliedsorganisation von WorldSkills International und WorldSkills Europe. Vorstandsvorsitzende von WorldSkills Germany e.V. ist Andrea Zeus, Referentin beim Zentralverband Deutsches Kfz-Gewerbe; Hubert Romer leitet WorldSkills Germany als Geschäftsführer.

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Deutsche Fachkräfte haben Chancen auf den Thron in Abu Dhabi

Deutsche Fachkräfte haben Chancen auf den Thron in Abu Dhabi

WM-Thron im Fokus: Deutsches Berufe-Nationalteam für die WorldSkills Abu Dhabi 2017 beim Warm-up (Bildquelle: @WorldSkills Germany/Jörg Wehrmann)

* Nationalmannschaft der Berufe von WorldSkills Germany bereit für die Weltmeisterschaften 2017
* Erfurt für zwei Tage Hauptstadt der beruflichen Exzellenz
* WorldSkills Germany-Chef: „Jede Investition in beruflichen Spitzensport zahlt sich nachhaltig in der breiten Ausbildung aus!“

Erfurt/Fellbach, im April 2017.- Sie sind die Besten in ihren Berufen hierzulande, Top-Fachkräfte aus Industrie, Handwerk und Dienstleistung – und: WM-Starter! Das Team Germany mit 42 Frauen und Männern tritt im Oktober in Abu Dhabi bei den 44. WorldSkills, den Weltmeisterschaften der Berufe, in 37 Einzel- und Teamwettbewerben sowie einem Demonstrationsskill gegen die Besten der Welt an.

Unter dem Motto „Wir rocken die Wüste!“ traf sich jetzt das Gros der deutschen Mannschaft – Teilnehmer, Experten, Coaches und Offizielle – für die WorldSkills Abu Dhabi in Erfurt. Bei dem zweitägigen Meeting im Aus- und Fortbildungszentrum des Bildungswerkes BAU Hessen-Thüringen standen organisatorische und technische Informationen, Medientraining, Workshops und intensives Mentalcoaching, aber vor allem das gegenseitige Kennenlernen und Austauschen von Tipps auf der Tagesordnung.

Die jungen, begeisternden Talente haben sich in harten Ausscheidungen qualifiziert, sind gut vorbereitet und motiviert für das Kräftemessen mit anderen Nationen. Erneut hofft die deutsche Mannschaft auf möglichst viele Titel und sehr gute WM-Platzierungen in Abu Dhabi. „Ich bin optimistisch, dass wir als Team Germany im internationalen Kräftemessen der beruflichen Elite ganz vorn dabei sind. Denn trainiert wird auf einem Leistungsniveau, vergleichbar dem olympischen Spitzensport“, ist Hubert Romer, Offizieller Delegierter Team Germany, guter Dinge.

Dabei unterstreicht der WorldSkills Germany-Geschäftsführer das Gewicht beruflicher Wettbewerbe und ihrer Akteure: „Welche volkswirtschaftlichen Effekte besitzen Investitionen in Spitzensport? Dem gegenüber bewirkt jeder investierte Euro in berufliche Wettbewerbe und Berufe-Weltmeisterschaften einen starken und nachhaltigen Effekt für die jungen Spitzentalente und zahlreiche andere jungen Menschen in Deutschland! Die Champions müssen fundierte Leistung über einen langen Zeitraum zeigen.“ Berufliche Wettbewerbe sind eine einzigartige Talentschmiede, ein Karrieresprungbrett. „Die jungen Fachkräfte, die die deutschen Farben in Abu Dhabi in ihren Berufsdisziplinen vertreten, zeichnen sich durch fachliches Können aber auch eine Vorbildwirkung aus – in ihren Unternehmen, ihrer Branche und bei Gleichaltrigen“, so Romer.

„Sie geben vielen jungen Menschen eine wichtige Orientierung in ihrer eigenen Zukunftsplanung und begeistern durch spannende Wettkämpfe auf Spitzenniveau. Ihnen werden nach der WM die Türen offen stehen – denn leidenschaftliche, exzellent ausgebildete und innovative Fachkräfte mit internationaler Erfahrung sind überall in der Wirtschaft gefragt.“ Die deutschen WM-Teilnehmer des Jahrgangs 2017 rekrutieren sich aus fast allen Bundesländern. Baden-Württemberg, Bayern und Nordrhein-Westfalen stellen die größte Anzahl der WM-Starter.

Unterzeichnet wurde im Rahmen des Teamtreffens in Erfurt auch ein Vertrag zwischen WorldSkills Germany und dem Full-Serviceanbieter CWS-boco. „Wir freuen uns, unser langfristiges Engagement für den Nachwuchs gemeinsam mit WorldSkills Germany fortzusetzen. Das Team Deutschland statten wir wieder mit CWS-boco-Berufskleidung aus und drücken den Teilnehmern für ihre Wettbewerbe in Abu Dhabi die Daumen“, so Detlef Kröpelin, Chief Divisional Officer Textile Care der CWS-boco Gruppe.

In den kommenden Wochen stehen für die Teilnehmer intensive Trainings, internationale Testwettbewerbe und der fachliche Austausch mit ihren Coaches auf dem Plan. Ende Juli trifft sich die gesamte Berufe-Nationalmannschaft für Abu Dhabi dann zu einem weiteren Teammeeting.

Die Teilnahme des Teams Germany bei den WorldSkills Abu Dhabi wird gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung. SAMSUNG Electronics ist offizieller Partner der deutschen Nationalmannschaft für die 44. Berufe-Weltmeisterschaften, die WorldSkills Abu Dhabi 2017. Eingekleidet wird das Team durch CWS-boco.

Das Video zum Vorbereitungstreffen:
WM-Team Germany beim Warm-up für Abu Dhabi

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Handwerk – die digitale Macht von Nebenan!? – Deutlich mehr Praxisbezug schon im Heute

* Politik, Wirtschaft und Schule diskutierten über Chancen für die berufliche Bildung im Handwerk
* Zertifizierung der Heinrich-Hübsch-Schule als neues WorldSkills Germany-Leistungszentrum für Bauberufe

Handwerk - die digitale Macht von Nebenan!? -   Deutlich mehr Praxisbezug schon im Heute

Junge Handwerker durch intensives Training fordern und fördern: Heinrich-Hübsch-Schule Karlsruhe (Bildquelle: @WorldSkills Germany)

Karlsruhe/Fellbach, im März 2017.- „Wir brauchen den qualifizierten Nachwuchs, junge Menschen, die motiviert sind, die merken, wie viel Coolness und wie viel ‚trendy‘ in der handwerklichen Ausbildung steckt im Vergleich zu einem vielleicht langweiligen Studiengang“, warf Hannes Ludwig, Schulleiter der Heinrich-Hübsch-Schule Karlsruhe, einen wichtigen Gedanken in die Diskussionsrunde. Und mit Verweis darauf, dass die Digitalisierung bereits in vielen Betrieben seines Kammerbereichs Einzug gehalten hat, betonte Joachim Wohlfeil, Präsident Handwerkskammer Karlsruhe: „Die Digitalisierung hilft auch, die Berufe für junge Menschen attraktiver zu machen. Wo wir eine gute Ausstattung haben, bewerben sich die Leute. Wollte man früher bestimmte Tätigkeiten nicht machen, so ist das mit modernen Geräten eine andere Arbeit, die die jungen Leute dann auch gern verrichten.“ Zwei Aussagen eines Round-Table, das Vertreter aus Wirtschaft, Politik und Bildung anlässlich der Zertifizierung der Heinrich-Hübsch-Schule Karlsruhe als WorldSkills Germany-Leistungszentrum für Bauberufe zusammenführte.

„Ist das Handwerk deutlich weiter, als die Politik und Öffentlichkeit glauben? Läuft das Handwerk der Industrie bei der Digitalisierung gar den Rang ab?“ fragte Hubert Romer, Geschäftsführer WorldSkills Germany, zu Beginn in die Runde. „Beispiele aus der Praxis im Handwerk zeigen, dass die Politik bei digitalen Zukunftsprojekten nicht allein an die Industrie denken sollte. Ja, es interessiert, dass Amazon uns 2025 die Pakete mit einer Drohne liefern wird, oder wie Zukunftsfabriken von Industrieunternehmen arbeiten, aber ebenso, dass eine Schreinerei Prozesse digitalisiert und Kosten spart. Es gibt viele Ängste: Was macht die Digitalisierung mit uns. Aber wir wissen auch, es gibt Chancen und Möglichkeiten. Und Digitalisierung hilft, junge Menschen für diverse Berufe zu begeistern.“

Diskutiert wurde, wie Gegenwart und Zukunft der beruflichen Bildung für das Handwerk im Zeitalter der Digitalisierung aussehen, wie alle Beteiligten vorbereitet sind, auf das, was kommt, und welche Rahmenbedingungen – auf regionaler wie bundesweiter Ebene – dazu benötigt werden. Technologische Entwicklungen, neue Herausforderungen der Arbeitswelt, Wandel in den Anforderungen an Betriebe des Handwerks und Sicherung des Fachkräftenachwuchses sind zentrale Fragestellungen, denen sich die dualen Partner der handwerklichen Ausbildung stellen müssen.

Für Jochen Pröchtel, Bildungspolitischer Referent von WorldSkills Germany, ist die digitale Bildung kein Selbstzweck, sondern nur ein Bestandteil im gesamten Bildungsgefüge. „Wenn wir von digitaler Bildung sprechen, muss man sich bewusst machen, dass sie eigentlich das Ziel hat, die Selbstständigkeit im Lernen zu fördern, Fähigkeiten zur Bewältigung beruflicher Herausforderungen zu Grunde zu legen und letztendlich auch die Chance zu bieten ein selbstbestimmtes, zufriedenes Berufsleben zu führen.“ Das schließe „den notwendigen Impuls ein, den die Lehrkräfte aufgreifen müssten, um das, was die jungen Leute schon können, auch sinnvoll im Unterrichtsgeschehen einbinden zu können.“

Nach den Worten von Joachim Dambach, Regierungspräsidium Karlsruhe, Abteilung Schule und Bildung, wird viel Geld in die Hand genommen, um bei der Geschwindigkeit der Digitalisierung und der Weiterentwicklung am Ball zu bleiben. „Jetzt geht es darum, dass es auch für die Kollegen in der Ausbildung handelbar ist und damit dann auch für die Auszubildenden, gerade weil sich der Unterricht verändert. Es ist eine ziemliche Anstrengung, aber wir sind auf einem guten Weg.“ Bei den Investitionen in die Infrastruktur der Berufsschulen sollten, so SPD-Politiker Parsa Marvi, aber „nicht nur Leuchtturmprojekte, sondern auch Lernmodule im Kleinen im Blick bleiben. Leuchttürme braucht man, man muss sich aber auch die Situation im Handwerk anschauen. Die Digitalisierung ist etwas Unterstützendes, etwas, das neue Möglichkeiten schafft. Am Ende bleibt gerade im Handwerk diese Passion für Werkstoffe, für Fertigungsprozesse. Wenn die nicht da ist, nützt uns auch die ganze Digitalisierung nichts.“

Für Stadtrat und Minister a.D. Tom Høyem (FDP) sollten die Milliarden auch für die Fortbildung von Berufsschullehrern genutzt werden, und um die Fremdsprachen voran zu bringen. „Wenn man Digitalisierung anwenden und leben will, heißt das auch, international aufgestellt zu sein.“ An die Politik richtete Handwerkspräsident Wohlfeil den Appell, Gelder z.B. für die Bildungsakademien und Fortbildungen zu erhalten. „Faszination, Leidenschaft und Vorbilder sind das, was wir brauchen. Wie auch im Fußball oder Sport, da funktioniert das auch. Damit wir die Qualität „Made in Germany“ aufrechterhalten können, brauchen wir Unterstützung von der Politik.“

„Für uns ist es unerheblich, ob ich eine Tafel oder ein Whiteboard habe“, wendet Schulleiter Ludwig ein. „Für uns ist entscheidend, welche Prozesse im Unterricht ablaufen. Unser Anspruch ist, dass der Unterricht handlungsorientiert ist. Wir wollen die jungen Menschen in die Lage versetzen, dass sie Probleme selbstständig lösen können.“

Lobende Worte noch einmal vom Handwerk: „Mit der Heinrich-Hübsch-Schule haben wir hier die Elite im Schreinerhandwerk, die zusätzlich an großer Technik ausbildet. Das brauchen wir“, so Joachim Wohlfeil, den Bogen zum zweiten Anlass der Veranstaltung spannend. Berufliche Wettbewerbe, wie sie WorldSkills Germany veranstaltet, sowie das Lernen im Wettbewerb schaffen eine Plattform, auf der sich Berufe attraktiv präsentieren können und Jugendliche für den Einstieg in die Karriere im Handwerk motiviert werden können. In Leistungszentren treffen sich ambitionierte Talente, interessierte Jugendliche und neugierige junge HandwerkerInnen. Die Workshops schaffen Motivation und geben Impulse und Tipps für die Herausforderungen des Berufs. Dies ist auch die Leitidee für das WorldSkills Germany-Leistungszentrum an der Heinrich-Hübsch-Schule Karlsruhe. Hubert Romer, Geschäftsführer WorldSkills Germany übergab die Urkunde „Zertifiziertes Leistungszentrum WorldSkills Germany“ an den Schulleiter, enthüllte mit ihm eine entsprechende Tafel.

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Azubi-Team der Festo AG gewinnt Bundeswettbewerb „Digital Youngsters“

Azubi-Team der Festo AG gewinnt Bundeswettbewerb "Digital Youngsters"

Gewannen den erstmals ausgetragenen Bundeswettbewerb „Digital Youngster“: das Team der Festo AG (Bildquelle: @WorldSkills Germany/Jörg Wehrmann)

Fünf Finalteams präsentierten live ihre Zukunftskonzepte auf der didacta / Wettbewerbs-Premiere mit großer Beteiligung junger Fachkräfte / Arbeitsplatz der Zukunft und Veränderungen durch Digitalisierung im Fokus

Stuttgart/Fellbach, im Februar 2017. – „Bei der Kreativität aller Beteiligten und den hier vorgestellten innovativen Konzepten ist uns nicht bange um die Zukunft“ – so das einhellige Fazit der Expertenjury nach dem erstmals ausgerichteten Bundeswettbewerb „Digital Youngsters“. Das Auszubildenden-Team der Festo AG & Co. KG mit Franziska Olbrich (24, Kauffrau für Büromanagement), Nina Ressel und Cornelius Kress (beide 18, Elektroniker für Geräte und Systeme) sowie Jannik Appel (18, Mechatroniker) ließ sich am Ende unter großer Publikumsbeteiligung als verdienter Sieger bejubeln. Es setzte sich im Finale, das auf der Bildungsmesse didacta veranstaltet wurde, gegen vier andere Teams durch. Mit fast 50 Teilnehmern und 14 eingereichten Visionen zum Thema Veränderungen der Arbeits- und Unternehmensstrukturen durch Digitalisierung in 2030 war die Premiere des Bundeswettbewerbs ein voller Erfolg.

„Mit Digital Youngsters können wir jungen Menschen eine Stimme und ein Podium geben. Sie gestalten schon jetzt die digitalen Prozesse in Ausbildung und Unternehmensalltag mit, sind die Fachkräfte und leitenden Personen von morgen. Und was wir in Stuttgart gesehen haben, ist mehr als beeindruckend. Ich möchte es als richtungsweisend bezeichnen“, zeigt sich Hubert Romer, Geschäftsführer WorldSkills Germany e.V., mit der Premiere sehr zufrieden. „Das Konzept bestätigt, dass wir unbedingt die Talente von heute für die Planung der Zukunft einbeziehen müssen.“

Wie sieht der Arbeitsplatz der Zukunft aus? Wie verändern sich Arbeits- und Unternehmensstrukturen durch Digitalisierung? Welche Kompetenzen braucht es zukünftig? Das war die Aufgabenstellung des von WorldSkills Germany im Vorjahr gestarteten bundesweiten Wettbewerbs „Digital Youngsters“. Die fünf Teams, die sich nach einer Vorauswahl für das Finale qualifizieren konnten, präsentierten live auf der Bildungsmesse didacta ihre Zukunftskonzepte, visualisierten durch einzelne Teilszenarien einen ganzheitlichen Blick auf Veränderungen, die mit der Digitalisierung verbunden sind.

Während das Team der SICK AG „Die Vision von Arbeits- und Unternehmensstrukturen 2030“ zum Thema hatte, stellte das Team der Computacenter AG & Co. oHG „Zeitmanagement und Work-Life-Balance – ein typischer Arbeitstag 2030“ in den Mittelpunkt. „Wissensvermittlung und benötigte Kompetenzen – die Ausbildung 2030“ lautete die Überschrift des Konzepts vom Team der Volkwagen AG zusammen mit den Berufsbildenden Schulen 2 Wolfsburg. Im Zentrum der Arbeit des Teams von der FESTO AG & CO. KG stand „Die Veränderung des Arbeitsplatzes in 2030“ und „Der Werkstattbetrieb 2030“ war Thema bei einem Inklusionsteam des Annedore-Leber-Berufsbildungswerks Berlin zusammen mit den Berliner Verkehrsbetrieben.

Bewertet wurden die Konzepte von einer Fachjury. Zu ihr gehörten Steffen Ganders (Director Corporate Affairs, Samsung Electronics GmbH), Prof. Dr. Christoph Igel (DFKI – Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz GmbH), Andrea Zeus (Vorstandsvorsitzende WorldSkills Germany e.V., Zentralverband Karosserie- und Fahrzeugtechnik), Martin Hüppe (Geschäftsführer Bündnis für Bildung e.V. und Didacta Verband e.V.) sowie Dr. Axel-Michael Unger (Präsident Bundesverband Deutscher Berufsausbilder e.V.). Sie bewertete neben der finalen Präsentation Kreativität und Ideenreichtum der Konzeptumsetzung, Originalität des eingereichten Konzeptes sowie inhaltliche Aspekte wie die konzeptentsprechenden Aussagen zum Arbeitsplatz der Zukunft, zur digitalen Arbeitswelt und Vision 2030.

Die Jury überzeugten am meisten die Azubis der Festo AG. Das junge, aus verschiedenen Berufsgruppen bestehende Team, ging der Frage nach, wie sich der Arbeitsplatz 2030 durch Digitalisierung verändert. Ist er dann rein virtuell, welcher Mehrgewinn entsteht aus der Arbeitsplatzgestaltung und unterstützt dies die fachlichen wie sozialen Kompetenzen der Mitarbeiter? Welche Rolle spielen Gesundheitsaspekte, Arbeits- und Schichtmodelle – und bleibt der Teamgedanke trotz digitalisierter Arbeitswelt? Die Jury hob die besondere Tiefe im Detail, die sehr professionelle und ausbalancierte Sicht auf den Job der Zukunft als auch die übergreifende Einsatzplanung verschiedener Technologien in Zeitzonen hervor. Ausgezahlt habe sich das Zusammenarbeiten der Mitglieder mit unterschiedlichen Blickwinkeln auf den Arbeitsprozess.

Für alle Finalteilnehmer gab es bei der Siegerehrung ein Tablet unseres WorldSkills Germany-Partners Samsung Electronics GmbH. Die Teams erhielten je einen Prämienscheck über 600 EUR (Gewinner des Wettbewerbs) bzw. 300 EUR. Eine Anerkennung besonderer Art gab es am Schluss: Jurymitglied Prof. Dr. Christoph Igel vom Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz lud die Finalteams zum Digitalgipfel im Juni ein, wo sie im Rahmen der Zukunftsdebatte zur Digitalisierung ihre Konzepte und Projekte vorstellen sollen.

Infos und Fotos zu „Dgital Youngsters“ unter WorldSkills Germany/Digital Youngstes

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Meisterhaft: Junge Berufe-Champions überzeugen mit Top-Leistungen auf der didacta

Meisterhaft: Junge Berufe-Champions überzeugen mit Top-Leistungen auf der didacta

So sehen Champions aus – Medaillengewinner der Deutschen Meisterschaften in vier Berufen (Bildquelle: @WorldSkills Germany/Jörg Wehrmann)

Deutsche Meisterschaften in vier Berufsdisziplinen / Die Besten lösen Ticket zur WM der Berufe WorldSkills Abu Dhabi im Oktober / WorldSkills Germany-Chef Hubert Romer hochzufrieden mit Niveau der Wettbewerbe

Stuttgart/Fellbach, im Februar 2017. – Spannende Wettkampfatmosphäre auf der Bildungsmesse didacta: 45 junge Fachkräfte fighteten vier Tage lang um Deutsche Meistertitel. Je Skill in weniger als 16 Stunden montierten sie und nahmen ein komplexes Mechatronik-System in Betrieb, erstellten die komplette Softwarelösung für ein Nachwuchs-Sportevent, layouteten und pogrammierten einen Webauftritt oder planten, konfigurierten und realisierten eine IT-Lösung. WorldSkills Germany nutzte die Plattform von Europas größter Bildungsmesse, um berufliche Spitzenleistungen unter Wettkampfbedingungen zu präsentieren.

Verdienter Lohn für die Besten ihres Faches: Ein Platz auf dem Siegertreppchen und ein Ticket im Team Germany für die nächste Weltmeisterschaft der Berufe, WorldSkills Abu Dhabi, im Herbst. Deutsche Meister nennen sich seit heute Robin Ehret/Jan Hügel (Mechatronik, tesa Werk Offenburg), Alexander Dufner (IT Software Solutions for Business, SICK AG), Nurullah Yel (Web Design and Development, QNC GmbH/MMBbS) und Kai Redmann (IT-Network Systems Administration, Neubrandenburger Stadtwerke GmbH). Bei der Siegerehrung würdigten Dr. Susanne Eisenmann, Ministerin für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg, sowie Prof. Dr. Wassilios E. Fthenakis, Präsident des Didacta Verbandes, mit anerkennenden Worten und Medaillen die Leistungen aller Teilnehmer.

Für Hubert Romer, Geschäftsführer WorldSkills Germany e.V. und Präsident von WorldSkills Europe, waren die Wettbewerbe von einem hohen Niveau geprägt. „Die deutschen Meisterschaften stimmen uns alle sehr hoffnungsvoll. Die Qualität der Wettbewerbe und die Leistungen der jungen Talente haben in beeindruckender Weise gezeigt, dass die Fachkompetenz unserer Fachkräfte auf einem sehr hohen Niveau ist. Wir dürfen uns auf Abu Dhabi freuen! Doch darum geht es nicht allein: alle, die hier waren und an den nationalen Ausscheiden teilgenommen haben, sind Gewinner. Die Erfahrungen, die sie mit nach Hause nehmen sind einzigartig und bleiben ihnen ein Leben lang.“

Das Beste geben, Spaß haben und viel für sich selbst an Erfahrung mitnehmen – einmal mehr stellten junge Fachkräfte, Azubis und Schüler aus ganz Deutschland unter Beweis, dass sie ein Champion in ihren Berufen sind. Bei den Deutschen Meisterschaften in den vier Skills Mechatronik, IT Software Solutions for Business, Web Design and Development sowie IT-Network Systems Administration erlebte das Messepublikum der didacta exzellentes berufliches Können unter WM-Bedingungen. Eine Fachjury aus WorldSkills-Experten und Ausbildern bewertete in den Skills die Aufgaben der Teilnehmer und ermittelte die Sieger.

Bei den Mechatronikern (Skill 04) galt es für die neun teilnehmenden Zweier-Teams in rund 13 Stunden fünf Aufgaben zu lösen. Entwurf, Montage und Inbetriebnahme eines Mechatronik-Systems, das aus zwei Stationen besteht, gelang nach Meinung der Jury Robin Ehret/Jan Hügel (19 bzw. 18 Jahre alt, tesa Werk Offenburg) am besten. Sie vertreten die deutschen Farben in Abu Dhabi in diesem Skill. Platz 2 errangen Thomas Kausler/Philipp Seitz (Rogers Germany GmbH), Dritte wurden Mathias Hug/Simon Schuler (SICK AG).

Für die neun Teilnehmer im Skill 09, IT-Softwareanwendungen, galt es, eine komplette Softwarelösung für ein Sportevent, ein Judo-Nachwuchs-Turnier, zu erstellen, von der Organisation über ein Web-Interface bis zur finalen Ergebnisdarstellung für das Publikum. Hier hatte der 20jährige Alexander Dufner, Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung bei der SICK AG, die Nase vorn. Knapp hinter ihm schafften Jonas Wanke, 16 Jahre, Schüler am Heinrich-Hertz-Gymnasium Berlin, und Benedikt Belstler, 20 Jahre von der SICK AG, den Sprung aufs Siegertreppchen, belegten die Plätze 2 bzw. 3. Alle drei bilden die neue Nationalmannschaft in diesem Skill, ermitteln nach intensiven Trainings in den kommenden Wochen den deutschen WM-Teilnehmer aus ihrer Mitte.

Vom Layout über die Programmierung bis zum Webauftritt – so lässt sich das Aufgabenfeld der teilnehmenden Fachkräfte im Skill 17, Web Design Development beschreiben. In einer vorgegebenen Zeit mussten interaktive Frontendlösungen, datenbankbasierte Backendaufgaben und ein Content-Management-System umgesetzt werden. Nurullah Yel, 20 Jahre und Fachinformatiker Anwendungsentwicklung, war hier eindeutig vorn – und steht als deutscher Teilnehmer für die WorldSkills in Abu Dhabi bereits fest. Zweiter wurde Noah Nöthling (20, SICK AG), Bronze errang Patrick Steensen (20, ViCon GmbH/MMBbS).

Ein großes Starterfeld kämpfte im Skill 39 – IT Network Systems Administration – um den Sieg: Für die 14 Teilnehmer/innen stand das Planen und Konfigurieren von IT-Systemen im Fokus. In vier Modulen konzipierten und realisierten sie komplexe Systeme der Informations- und Telekommunikationstechnik, installierten, konfigurierten und nahmen vernetzte informations- und telekommunikationstechnischen Systemen in Betrieb. Der professionelle Umgang mit der Microsoft-, Cisco- und Open Source-Umgebung war dabei unabdingbar. Am Ende setzte sich Kai Redmann aus Mecklenburg-Vorpommern, 21jähriger Fachinformatiker Systemintegration, durch – wohl auch, weil er als Teilnehmer bei den EuroSkills Göteborg 2016 bereits internationale Wettkampfluft schnuppern konnte. Neben ihm platzierten sich Steffen Weißmann (19 Jahre) als Zweiter und Thorsten Reichelt (20 Jahre, beide Anders & Rodewyk – Das Systemhaus für Computertechologien GmbH) als Dritter. Auch hier wird eine interne Ausscheidung nach Trainingseinheiten die Entscheidung bringen, wer den Platz im Team Germany bei den WM der Berufe im Oktober in Abu Dhabi einnimmt.

Unterstützt wurden die Deutschen Meisterschaften von Festo (Skillpartner 04 – Mechatronik), Samsung Electronics (Skillpate 09 – IT Software Solutions for Business), Schlütersche Verlagsgesellschaft (Skillpartner 17 – Web Design an Development) sowie Cisco (Skillpartner 39 – IT-Networtk Systems Administration). Die Entwicklung der IT-Skills wird gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung. Das didacta-Projekt wurde durch das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg finanziell gefördert.

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