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VOD: Nutzen der Osteopathie bei Rückenschmerzen wissenschaftlich belegt

VOD: Nutzen der Osteopathie bei Rückenschmerzen wissenschaftlich belegt

(Mynewsdesk) „Osteopathie wirkt, und gerade bei Rückenschmerzen gibt es eine wissenschaftlich belastbare Studienlage“, unterstreicht die Vorsitzende des Verbands der Osteopathen Deutschland (VOD) e.V., Prof. Marina Fuhrmann, angesichts einer Untersuchung sogenannter IGeL-Leistungen, die den Nutzen von Osteopathie bei Rückenschmerzen als unklar bewertete.

So sei im September 2014 im renommierten englischen Fachjournal BMC Musculoskeletal Disorders eine große Übersichtsstudie erschienen, die statistisch signifikant und klinisch relevant nachweist, dass Osteopathie bei unspezifischen Rückenschmerzen hilft.

Die Studie der Osteopathen Helge Franke, Gary Fryer und Jan-David Franke ging der Frage nach, wie wirksam die osteopathische Behandlung bei erwachsenen Patienten mit unspezifischem Rückenschmerz ist. Gemessen wurde der Erfolg an der Schmerzabnahme und dem funktionellen Status, das heißt an der Fähigkeit des Patienten, Alltagsverrichtungen ohne Einschränkungen ausüben zu können. Zudem wurde erfasst, ob es bei der osteopathischen Behandlung zu Nebenwirkungen kam. 15 Studien mit 1502 Teilnehmern erfüllten die Einschlusskriterien der Übersichtsstudie. Zehn Studien davon untersuchten die Wirksamkeit der Osteopathie bei unspezifischen Rückenschmerzen, drei Studien die Wirksamkeit bei Rückenschmerzen von Schwangeren und zwei Studien Rückenschmerzen von Frauen in der Zeit nach der Geburt.

Die Ergebnisse drei Monate nach Studienbeginn zeigten, dass die osteopathische Behandlung sowohl den Schmerz als auch den funktionellen Status bei unspezifischen Rückenschmerzen verbesserte. Dies galt bei akuten und chronischen Rückenschmerzen, bei chronischen Rückenschmerzen sowie bei Rückenschmerzen von Schwangeren und Frauen in der Zeit nach der Geburt. Die Verbesserungen waren statistisch signifikant und klinisch relevant, das heißt der Behandlungserfolg war bedeutsam und eindeutig ein Ergebnis der osteopathischen Behandlung. Gleichzeitig wurde deutlich, dass keine der Studien über ernste Nebenwirkungen bei der osteopathischen Behandlung berichtete.

„Wie bereits 2009 von der Bundesärztekammer attestiert, verdichtet sich die Studienlage in der Osteopathie zunehmend. Dass es bislang keine Auswertung beispielsweise zum Rückgang der Krankheitstage gibt, darf aber nicht als Beleg für Zweifel an der Wirksamkeit der Osteopathie herhalten“, unterstreicht Prof. Marina Fuhrmann und verweist beispielsweise auf eine Langzeitauswertung der Krankenkasse BKK Advita. Diese hatte über einen Vierjahreszeitraum untersucht, wie sich bei osteopathisch behandelten Versicherten die Kosten für Arzneimittel, Krankenhausaufenthalte, Arztbesuche und Heil- und Hilfsmittel entwickelt haben. Die Auswertung von 2.390 Versichertendaten ergab für diese Bereiche Einsparungen von beeindruckenden 15 Prozent.

„Die osteopathische Forschung und daraus resultierende, belastbare Ergebnisse nehmen von Jahr zu Jahr zu. Es wird sicherlich in Zukunft noch stärker darauf angekommen, bedeutsame Forschungsarbeiten auch wahrnehmbar zu veröffentlichen, sodass bei derartigen Untersuchungen auf möglichst viele Studien zurückgegriffen werden kann. Der Verband der Osteopathen Deutschland wird, wie in den letzten Jahren, wissenschaftliche Studien fördern und seinen Anteil für eine fundierte Datenbasis leisten“, macht Prof. Marina Fuhrmann abschließend klar.

Literatur: Franke H, Franke JD, Fryer G: Osteopathic manipulative treatment for nonspecific low back pain: a systematic review and meta-analysis. BMC Musculoskeletal Disorders 2014, 15: 286.

Download der Studie: http://www.osteopathie.de/up/datei/5434.pdf

und einer Zusammenfassung für Patienten und Interessierte: http://www.osteopathie.de/up/datei/5436.pdf.

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Hintergrund: Der Verband der Osteopathen Deutschland (VOD) e.V. wurde als Fachverband für Osteopathie 1994 in Wiesbaden gegründet. Als ältester und mit mehr als 4300 Mitgliedern größter Berufsverband verfolgt der VOD im Wesentlichen folgende Ziele: Er fordert den eigenständigen Beruf des Osteopathen auf qualitativ höchstem Niveau. Er klärt über die Osteopathie auf, informiert sachlich und neutral und betreibt Qualitätssicherung im Interesse der Patienten. Darüber hinaus vermittelt der VOD hoch qualifizierte Osteopathen.

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Aktuelle Nachrichten Familie/Kinder Gesellschaft/Politik Gesundheit/Medizin Pressemitteilungen Rat und Hilfe Versicherung/Vorsorge

Bis zu 100 Euro für Schwangere in Karlsruhe und ganz Deutschland

Karlsruhe, 11. Januar 2017. Die DAK-Gesundheit verbessert die Vorsorge für Schwangere: Unter dem Titel „Neun Plus-Leistungen“ erhalten werdende Mütter bei der DAK-Gesundheit bis zu 100 Euro Zuschuss für besondere Vorsorgemaßnahmen. Die Krankenkasse beteiligt sich an Kosten, die bislang von den Versicherten als individuelle Gesundheitsleistungen (IGeL) selbst zu tragen waren. Zur Wahl stehen neun Leistungen, für die Schwangere den Zuschuss nach eigenem Ermessen einsetzen können.

 

Bei den geförderten Leistungen handelt es sich um zusätzliche Untersuchungen wie Ersttrimester-Screening und Triple-Test oder auch spezielle Präparate wie Eisen, Jod und Folsäure. Ergänzend zu den gesetzlichen Empfehlungen erhalten werdende Mütter, die bei der Krankenkasse versichert sind, einen Zuschuss von bis zu 100 Euro für diese besonderen Leistungen. „Als Familienkasse mit hohem Qualitätsanspruch gehen wir bewusst über den gesetzlichen Standard hinaus“, sagt Michael Richter, Leiter der DAK-Gesundheit in Karlsruhe. „Wir möchten, dass Kinder sich gesund entwickeln können und dass mögliche Risikofaktoren früh erkannt werden.“

 

Die neue Satzungsregelung der DAK-Gesundheit zu den sogenannten Plus-Leistungen gilt rückwirkend ab 1. Oktober 2016. Außerdem bietet die Kasse seit kurzem das neu aufgelegte Programm „Willkommen Baby!“ an, bei dem sich Frauenärzte und ihre Patientinnen einschreiben können. Im Fokus steht dabei, mit Informationen, Zusatzuntersuchungen sowie Akupunktur die natürliche Geburt gegenüber dem Kaiserschnitt zu fördern und das Frühgeburtsrisiko zu senken. „Durch die Neuerungen ergänzend zu Geburtsvorbereitungskursen, unserer Pauschale für die Hebammenrufbereitschaft und anderen Leistungen gehört die DAK-Gesundheit zu den Kassen, die sich sehr stark an den Bedürfnissen von Schwangeren ausrichten“, erklärt Jana Eßbauer, stellvertretende Leiterin der DAK-Gesundheit in Karlsruhe.

 

Weitere Informationen zu den Angeboten der DAK-Gesundheit gibt es im Servicezentrum vor Ort oder im Internet unter www.dak.de/schwangerschaft.

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Antikörper-Untersuchungen in der Schwangerschaft

Welche IGeL-Leistungen sind sinnvoll?

sup.- Infektionen während der Schwangerschaft können zu schwerwiegenden Folgeschäden für das Ungeborene oder so-gar zu einer Fehlgeburt führen. Deshalb ist es sinnvoll, den Gy-näkologen darum zu bitten, das Blut im Labor auf bestehende Antikörper gegen Infektionen analysieren zu lassen, um das persönliche Risikoprofil für eine Ansteckungsgefahr einschät-zen zu können. Das gilt z. B. für Ringelröteln, Windpocken, To-xoplasmose und den Cytomegalie-Virus (CMV). Insbesondere ihren CMV-Immunstatus sollte jede werdende Mutter kennen, denn diese Infektion verläuft bei Erwachsenen oft symptomlos und wird deshalb meist nicht oder zu spät diagnostiziert. Diesen Test hält Dr. Christian Albring, Präsident des Berufsverbandes der Frauenärzte, aus diesem Grund auch für sehr empfehlens-wert. Weitere Infos hierzu unter: www.icon-cmv.de.

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Individuelle Gesundheitsleistungen nehmen spürbar zu

Individuelle Gesundheitsleistungen nehmen spürbar zu

Waldhardt Medical Placement

Alle Leistungen, die medizinisch notwendig sind, werden von der Krankenkasse übernommen. Mit dieser Argumentationsgrundlage versetzt der Arzt den Patienten in einen Zustand der freien Entscheidungsmöglichkeit und kann ihm eventuell nützliche IGeL-Leistungen näher bringen ohne den Kunden seiner Entscheidungsfreiheit einzuengen.

Ein empathisches Auftreten des Arztes und seiner Mitarbeiter ist unabdingbar, um den Patienten über die weitreichenden Möglichkeiten der Inanspruchnahme von IGeL-Leistungen zu informieren. Während des ganzen Prozesses der Aktivierung des Patienten ist es wichtig stets offene Fragen zu stellen, denn nur so erlebt der Kunde sich als wahrgenommen und wertgeschätzt.

Beachten Sie:
Über eine IGeL-Leistung muss ein schriftlicher Vertrag geschlossen werden. Und IGeL dürfen laut ärztlicher Gebührenordnung (§1 Abs. 2 GOÄ) nur auf Verlangen des Zahlungspflichtigen erbracht werden. Der Versicherte muss sie eigentlich von sich aus nachfragen.

Um dies zu erreichen nützen oft schon eigentlich selbstverständliche Dinge. Aufrichtiges Interesse am Patienten, weg vom Üblichen „Wie geht es Ihnen, was haben Sie für Beschwerden?“. Besser ist es den Patienten auch über weitergehende Dinge zu befragen, die ihn momentan bewegen. Nur so ist ein individuelles Vorgehen möglich, nur so kann eine Entscheidung darüber getroffen werden, ob ein IGeL-Angebot überhaupt sinnvoll ist.

1998 wurde der Begriff IGeL von der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) eingeführt – vordergründig waren hier marketingtechnische Gesichtspunkte. In vielen Arztpraxen sind individuelle Gesundheitsleistungen immer noch ein Fremdwort. Die Begriffe Marketing und Verkauf werden nur selten über die Lippen gebracht und nach Möglichkeit direkt abgeblockt.

Dabei ist es in der heutigen Zeit so wichtig sich von der breiten Masse zu unterscheiden, um langfristig wirtschaftsfähig zu bleiben. Gott sei Dank gibt es auch andere Beispiele, die ich in der täglichen Praxis erlebe. Viele Ärzte haben den Sinn eines adäquaten „USP“ verstanden und setzen diesen auch kontinuierlich ein.

Der IGeL-Katalog beinhaltet inzwischen mehr als 250 Zusatzangebote, welche auch in der ärztlichen Fachpresse und auf Kongressen massiv beworben werden, denn IGel-Leistungen gelten als lukrative zusätzliche Einnahmequelle für Ärzte und Zahnärzte. Das Angebot reicht von zusätzlichen Vorsorgemaßnahmen über Reisemedizin und Naturheilverfahren bis zu Anti-Aging-Maßnahmen.

Von den Leistungen sind einige mit Sicherheit sinnvoll. Andere wiederum überflüssig. Jedoch liegt das im Auge des Betrachters und des Kunden. Man muss sich die Zeit nehmen, um gemeinsam herauszufinden, was sinnvoll ist und was nicht. Wenn man so vorgeht, braucht man auch kein schlechtes Gewissen zu haben, der Graben zwischen der ärztlichen Leistung und des Verkaufens von Zusatzleistungen löst sich auf.

Das Unternehmen Waldhardt Coaching wurde 2007 gegründet.Seit mehreren Jahren ist Frau Waldhardt im Vertriebs- und Kommunikationsbereich spezialisiert auf das Gesundheitswesen tätig. Neben 2 abgeschlossenen Berufsausbildungen und einer Weiterbildung zur staatlich geprüften Betriebswirtin verfügt sie über aktive Referenzen und mehr als 5 Jahre Erfahrung als Personalvermittlerin und Trainerin im Gesundheitswesen.

Kontakt:
Waldhardt Coaching
Melanie Waldhardt
Unterhäuserstraße 10
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melanie@waldhardt.de
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