Tag Archives: immobilienblase

Bau/Immobilien Finanzen/Wirtschaft

LEWO Immobilien GmbH: Keine Immobilienblase trotz steigender Immobilienpreise


Die Immobilienpreise steigen seit Jahren und es ist kein Ende in Sicht – eine Immobilienblase braucht man laut Experten jedoch nicht befürchten

Leipzig, 17.12.2018. „Hierzulande kann man schon seit Jahren einen enormen Preisanstieg auf dem Wohnimmobilienmarkt beobachten. Viele Immobilienexperten und auch Anleger fragen sich zu Recht, ob man sich vor einer Immobilienblase fürchten sollte. Hinzu kommt, dass die Finanzkrise, die zuletzt auch durch eine Immobilienblase ausgelöst wurde, in diesem Jahr auch ihr zehnjähriges Jubiläum feiert“, so Stephan Praus, der Geschäftsführer der LEWO Immobilien GmbH aus Leipzig. „Vor allem in den Ballungszentren, Universitätsstädten und den sogenannten „Big-7“-Städten ist die Nachfrage nach Wohnraum stetig hoch. Einige Experten beobachten eine abnehmende Dynamik hinsichtlich Kaufpreisentwicklung, während die Wohnimmobilienpreise aber fleißig anziehen. Das liegt vor allem an dem Engpass an Angeboten“, so Praus weiter. Laut Empirica-Immobilienpreisindex haben sich die Quadratmeterpreise für Eigentumswohnungen in den Top-7-Metropolen um 11,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr erhöht. „Die Metropolen verzeichnen eine hohe Zuzugsrate, wobei dort gleichzeitig zu wenige Wohnungen geschaffen werden. Ein Preisanstieg ist hier der natürliche Lauf der Dinge“, betont Stephan Praus von der LEWO Immobilien GmbH.

Unterdessen steigen die Mieten nicht ganz so stark wie die Kaufpreise. Der Empirica-Immobilienpreisindex spricht von einem Plus von 5,7 Prozent. „Hinzu kommt, dass sich die Politik stark auf Mieterseite einsetzt, beispielsweise, wenn es um die Verschärfung der Mietpreisbremse oder eine Kürzung der Modernisierungsumlage geht. Es ist dringend notwendig, dass der Wohnungsbau an Fahrt gewinnt, sodass man ein höheres Angebot an Wohnraum bieten kann“, erklärt Stephan Praus weiter. „Auch Inflation und Zinsen sind kein unerhebliches Thema am Immobilienmarkt. Die Zinsen sind historisch niedrig. Selbst wenn die Europäische Zentralbank plant, die Zinsen ab 2019 zu steigern, wird sich dies nicht so schnell ändern“, so Praus. Zum Vergleich: Im Jahr 2008 lag der Leitzins in der Eurozone bei zwei und fünf Prozent – selbst zu Zeiten der D-Mark lagen die Zinsen nicht so niedrig wie derzeit. Abschließend spricht Stephan Praus über die Außenpolitik und wie diese sich auf den Immobilienmarkt auswirken könnte: „Natürlich sind der Brexit sowie mögliche Handelskriege zwischen den USA und China nicht unerheblich. Nichtsdestotrotz ist Deutschland wirtschaftlich sehr stark und seit der Wiedervereinigung gut aufgestellt. Außerdem hat die KfW kürzlich analysiert, dass man den Immobilienmarkt in Deutschland nicht mit dem spanischen oder gar mit dem amerikanischen vergleichen kann. So ist die Verschuldung der privaten Haushalte gering. Eine Blase bleibt also nach wie vor ein unwahrscheinliches Szenario“, so Stephan Praus, der Geschäftsführer der LEWO Immobilien GmbH aus Leipzig.

Weitere Informationen unter: www.lewo.de</a>

DieLEWO Unternehmensgruppe realisiert Immobilienprojekte von der Sanierung bis zurVermietung und Verwaltung des Objektes. Gegründet im Jahr 1995, zählt sie zuLeipzigs nachhaltig erfolgreichen Bauträgern und Hausverwaltungen. DieUnternehmensgruppe besteht aus der LEWO Immobilien GmbH sowie der EBVGrundbesitz GmbH.


Bau/Immobilien Finanzen/Wirtschaft

LEWO Unternehmensgruppe über die ewige Diskussion einer Immobilienblase in Deutschland

Wohnungspreise haben sich seit 2010 fast verdoppelt

 

Leipzig, 10.07.2018. „Wer eine Wohnung bauen oder erwerben möchte, muss statistisch immer tiefer in die Tasche greifen“, sagt Stephan Praus, der Geschäftsführer der LEWO Unternehmensgruppe aus Leipzig. So kletterten nach Angaben des Statistischen Bundesamtes die Baupreise für Wohngebäude (ohne Fertighäuser) im Mai gegenüber dem Vorjahr um 4,1 Prozent – der stärkste Anstieg seit mehr als zehn Jahren. Mehr stiegen die Preise für Wohnimmobilien nur im November 2007. Damals waren es 5,8 Prozent. „Auch die Preise für Instandhaltungsarbeiten – ohne Schönheitsreparaturen – stiegen gegenüber dem Vorjahr um satte 3,8 Prozent“, so der Geschäftsführer der LEWO Unternehmensgruppe.

 

Abschwächender Trend

„Bereits seit 2010 erleben wir einen Trend anhaltender Preissteigerungen“, erklärt der Geschäftsführer der LEWO Unternehmensgruppe, Stephan Praus. Auch in den kommenden Jahren sollen die Preise am deutschen Immobilienmarkt dabei weiter steigen, jedoch mit verringerter Geschwindigkeit, wie eine aktuelle Studie der Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) beschreibt. So stiegen die Preise laut LBBW am Gesamtmarkt im vergangenen Jahr um durchschnittlich acht Prozent, Wohnimmobilien um 8,3 Prozent und Gewerbeimmobilien um sieben Prozent. „Erstaunlich sind die Preissteigerungen seit 2010. So wurden Wohnimmobilien seither um 48 Prozent teurer“, meint Stephan Praus von der LEWO Unternehmensgruppe.  Für ihre jüngste Studie hat LBBW-Research die Entwicklung in den sieben größten deutschen Metropolen, den nächstgrößeren 127 Großstädten und schließlich in Gesamtdeutschland untersucht.

 

Big-7-Städte deutlich überbewertet

„Bei ihren Untersuchungen zeigte es sich, dass die Metropolstädte, die Big-7-Städte deutlich überbewertet sind, was immer ein Indikator für Preisblasen sein kann“, erklärt Stephan Praus von der LEWO Unternehmensgruppe. Trotzdem sei aktuell keine Preisblase zu erkennen, da der Immobilienmarkt gemessen an wichtigen Kennzahlen weiter unterhalb des langfristigen Durchschnitts bewertet sei. Hierfür spreche auch die weiterhin zurückhaltende Kreditvergabepraxis. „Käufe auf Pump, finden also nur in überschaubarem Umfang statt, was ebenfalls gegen eine Immobilienblase spricht“, so der Geschäftsführer der LEWO Unternehmensgruppe, Stephan Praus. Vielmehr seien Immobilien aufgrund des anhaltenden Niedrigzinsumfeldes eine sinnvolle Alternative, das besonders institutionelle Anleger auf der Suche nach einer auskömmlichen Rendite zugreifen lasse. „Viele Metropolstädte haben also sicher übertrieben hohe Preise, die kleineren und mittleren Städte jedoch nicht, was eher für eine organisch gewachsene Nachfrage spricht“, meint der Geschäftsführer der LEWO Unternehmensgruppe, Stephan Praus.

 

Weitere Informationen unter: https://www.lewo.de

 

Die LEWO Unternehmensgruppe realisiert Immobilienprojekte von der Sanierung bis zur Vermietung und Verwaltung des Objektes. Gegründet im Jahr 1995, zählt sie zu Leipzigs nachhaltig erfolgreichen Bauträgern und Hausverwaltungen. Die Unternehmensgruppe besteht aus der LEWO Immobilien GmbH sowie der EBV Grundbesitz GmbH.

 

 

LEWO Unternehmensgruppe

Cöthner Strasse 62

04155 Leipzig

Tel: 0341 46 24 3340

Ansprechpartner: Stephan Praus

E-Mail: presse@lewo.de

Internet: www.lewo.de

Pressemitteilungen

Vorstandsmitglied der Bank Schilling sieht keine Gefahr einer Immobilienblase

Die gestiegenen Immobilienpreise in den vergangenen Jahren werfen bei zahlreichen Bankkunden die Frage nach einer Immobilienblase auf. Aloys Tilly, Vorstandsmitglied des Hammelburger Privatbankhauses Bank Schilling, sagt: „Ich sehe keine Gefahr für die Entstehung einer Immobilienblase“ und begründet den Anstieg der Immobilienpreise insbesondere mit einer Angleichung an internationale Standards und einer nach wie vor hohen Diskrepanz zwischen Angebot und Nachfrage.

Wie entsteht überhaupt eine Immobilienblase?

„Historisch betrachtet“, so Tilly, „beruhten Immobilienblasen in anderen Ländern meist auf einer enormen Bautätigkeit verbunden mit einer übertriebenen Kreditvergabe“. In nicht seltenen Fällen seien Immobilien zu 100 % – und damit ohne Eigenkapital – finanziert worden. „Die Banken in Deutschland sind hier vorsichtiger“, sagt Tilly und weiter „von einer enormen, gar exzessiven Bautätigkeit kann nicht die Rede sein.“

Außer Frage stünde, dass Meinungen, Immobilienpreise in Großstädten könnten um 35 % übertrieben sein, nachvollziehbar sind. Die Berater des Bankhauses sehen dies jedoch eher als eine Momentaufnahme und ziehen – auch traditionell bedingt – die langfristige Sichtweise einer kurzfristigen Momentaufnahme vor. „Zwischen 1995 und 2017 sind die Wohnimmobilienpreise in Deutschland um 27 % gestiegen – viel geringer im Vergleich zu anderen Ländern, beispielsweise Skandinavien, Amerika und Großbritannien“, so Tilly. Ein besonderes Augenmerk legt die Bank Schilling hier auch auf die Finanzkrise vor mehr als zehn Jahren. „Standhaft“ so Tilly habe sich der Immobilienmarkt in dieser Zeit verhalten, was auch ein Anzeichen für einen sehr stabilen Markt ohne Spekulationsblasen sei.

Das Bankhaus rechnet gar damit, dass die Häuserpreise in den kommenden Jahren weiter steigen werden – insbesondere in Großstädten und Universitätsregionen, denn hier liege das Wohnraumangebot noch immer deutlich hinter der Nachfrage. Ein großes Augenmerk legt Tilly aber nicht nur auf die Ballungszentren, so seien es im Schwerpunkt die ländlichen Gebiete, die kaum signifikante Auswirkungen durch Preissteigerungen erlebt hätten. In einem diversifizierten Anlageportfolio sieht Tilly deshalb „die eigene Immobilie als elementaren Investitionsanteil. Und wer beherzige, ’nicht alle Eier in einen Korb zu legen‘, werde den Medienmeldungen einer möglichen Immobilienblase gelassen entgegen sehen“, so Tilly abschließend.

Weitere Informationen unter www.bankschilling.de

Die Bank Schilling & Co AG, gegründet 1923, ist eine in Familienbesitz befindliche Privatbank mit Sitz im unterfränkischen Hammelburg. Das Haus verfügt über 16 Filialen und drei Geschäftsstellen in Bayern, Baden-Württemberg, Hessen, Rheinland-Pfalz und Thüringen. Das Bankinstitut beschäftigt mit Tochtergesellschaften ca. 350 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Kontakt
BANK SCHILLING & CO Aktiengesellschaft
Sebastian Sebald
Am Marktplatz 10
97762 Hammelburg
+49 (0)9732 904-162
sebastian.sebald@bankschilling.de
http://www.bankschilling.de

Bau/Immobilien Finanzen/Wirtschaft Wohnen/Einrichten

Experten der WKZ Wohnkompetenzzentren geben einen Rückblick über die Diskussionen im Immobilienjahr 2017

Viele Themen angerissen – Regierungsverhandlungen blockieren wichtige Entscheidungen

 

Ludwigsburg, 10.01.2018. „Das Immobilienjahr 2017 war geprägt von vielen Diskussionen und wenig zielführenden Entscheidungen“, meint Jens Meier, im Vorstand der WKZ Wohnkompetenzzentren. Mit dieser Einschätzung steht er nicht alleine. So monieren die Verbände der Immobilienwirtschaft seit Monaten die Tatenlosigkeit der Regierung, die die derzeitige Situation am Immobilienmarkt weiterhin verschärft. „Fakt ist, dass die Mieten in den Metropolen und stadtnahen Gebieten in 2017 genauso gestiegen sind wie die Kaufpreise – hier besonders für eigengenutzte Immobilien. Und dieser Trend wird in 2018 vermutlich anhalten“, erklärt der Vorstand der WKZ Wohnkompetenzzentren. Auch der Arbeitskreis der Gutachterausschüsse kommt zu dem Ergebnis, dass die Preise für Wohnungen und Häuser im Schnitt in Deutschland auch in 2018 weiter steigen werden. Er wertet jährlich rund eine Million Kaufverträge aus. Demnach haben Käufer im vergangenen Jahr rund 237,5 Milliarden Euro für Wohnimmobilien, andere Gebäude und Bauflächen ausgegeben – das entspricht 25 Prozent mehr als noch vor zwei Jahren.

 

Mietpreisbremse Dauerthema

„Dabei war die Mietpreisbremse in 2017 weiterhin das Immobilien-Dauerthema, das Regierung und Opposition mit Leidenschaft verfolgten. Dies, obwohl nachweisbar ist, dass sie mitnichten steigende Mietpreise aufhielt. Und schon wieder ist sie Thema der Regierungsverhandlungen, denn die SPD will eine Verschärfung statt einer Abschaffung, wie Kanzlerin Merkel es geäußert hat“, erklärt WKZ-Vorstand Meier. In die vergangene Legislaturperiode mit Nachbesserungen in 2017 fiel auch die Umsetzung der Wohnimmobilienkreditrichtlinie. „Wir von den WKZ Wohnkompetenzzentren haben immer wieder vehement darauf aufmerksam gemacht, dass sie jungen Familien und älteren Menschen einen Immobilienkauf, im Zweifel auch eine Anschlussfinanzierung erschweren, selbst wenn ansonsten die finanziellen Verhältnisse eigentlich ausreichen“, so Meier. Daran hätten auch die Nachbesserungen letztes Jahr nichts verändert.

 

Gesetz zur Verhinderung einer Immobilienblase

Weitgehend unbemerkt verabschiedete das Bundeskabinett im vergangenen Jahr ein Gesetz zur Verhinderung einer Immobilienblase. Dies ermöglicht der Finanzmarktaufsicht bei drohenden Blasenbildungen die Kreditvergabe durch Maßnahmen wie eine Obergrenze oder eine Mindesttilgung einzuschränken. Dies, obwohl selbst die Bundesbank der Meinung ist, dass es für dieses Gesetz keine Gründe gibt. „Derartige politische Zeichen fördern aus unserer Sicht eine Wahrnehmung, bei der der Besitz von Immobilien immer weiter in Verruf gerät. Dies ist nun einmal der Schaffung von neuen Wohnungen absolut abträglich. Mit fatalen Folgen, wie der Rückgang der eingereichten Bauanträge zeigt“, meint Jens Meier, der Vorstand der WKZ Wohnkompetenzzentren. Denn wer wolle in einem derart angeheizten Klima mit übertriebenen Finanzierungsregulierungen und Blasen-Fantasien beherzt investieren, während gleichzeitig, wenngleich wirkungslos, eine einseitige Mieterpolitik in Deutschland betrieben würde?

 

Grunderwerbssteuer runter – Alternativen ausbauen

Dass die Parteien dabei nun mit einem Baukindergeld um die Ecke kämen, wertet Meier als Wahlgeschenk. Viel wichtiger sei es, die Grunderwerbssteuer zu senken, die viele Familien vom Immobilienerwerb abhalten würden. Die Bundesländer Thüringen, Brandenburg, Nordrhein-Westfalen, Saarland und Schleswig-Holstein ständen inzwischen bei einem Steuersatz von 6,5 Prozent. Vor elf Jahren betrug der Satz bundesweit noch 3,5 Prozent. „Und es müssen dringend Alternativen ausgebaut und gefördert werden, die nachweislich ein Höchstmaß an Versorgungssicherheit schaffen, wie beispielsweise Genossenschaften. Diese arbeiten nicht gewinnmaximiert und funktionieren seit Jahrzehnten. Grund genug also, sie in die derzeitige Situation miteinzubeziehen“, so der Vorstand der WKZ Wohnkompetenzzentren.

 

 

Weitere Informationen unter: www.wohnkompetenzzentren.de

 

Die bundesweit vertretenen WKZ Wohnkompetenzzentren beraten Immobilien-Interessenten bei allen Fragen zum Kauf, zur Vermietung und zur Finanzierung. Die Beratung umfasst daneben neue Finanzierungsformen wie Optionskauf oder Mietkauf-Modelle. Neben eigenen Angeboten können die WKZ Wohnkompetenzzentren auf ein breites Partnernetzwerk zugreifen.

 

WKZ WohnKompetenzZentren

Wöhlerstraße 21
71636 Ludwigsburg

Ansprechpartner: Mario Waldmann

Telefon: 07141-1469-800
E-Mail: presse@wk-z.de

 

Pressemitteilungen

Weltverband der Immobilienbewertungsorganisationen (WAVO) unterstützt Methodik zur langfristigen und nachhaltigen Bewertung von Immobilien

L-TSV- Long-Term Sustainable Value Konzept auf WAVO Konferenz in Berlin vorgestellt

(Mynewsdesk) Nach der Immobilien- und Finanzkrise um das Jahr 2008 sind aktuell in vielen Ländern wieder stark steigende Immobilienpreise mit teilweise ungesunden Übertreibungen zu beobachten. Diese Dynamik wird in vielen Märkten von prozyklischen, kurzfristig orientierten Immobilienbewertungsmodellen unter-stützt. Entsprechend heftiger können in diesen Märkten Preiskorrekturen in Krisenzeiten ausfallen. Deutschland war von den Turbulenzen auf den internationalen Immobilien-märkten in der letzten Krise kaum betroffen. Ein Grund hierfür war, dass bei der Bewertung für Finanzierungszwecke auf das langfristige, nachhaltige Konzept der Beleihungswertermittlung zurückgegriffen wird.

Im Rahmen der Mitgliederversammlung der World Association of Valuers Organisations (WAVO) und der anschließenden Konferenz in Berlin vom 15.-16. Juni wurde mit dem L-TSV nun ein nachhaltiges, langfristiges und insbesondere international anwendbares Bewertungskonzept vorgestellt. Die L-TSV Methodik wurde von einem Expertennetzwerk mit Immobiliengutachtern aus Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Niederlande, Polen, Schweden und Spanien entworfen.

Ziel war und ist die Entwicklung einer international anwendbaren Methodik, die auf langfristigen und nachhaltigen Bewertungsansätzen fußt und vor allem auch die Besonderheiten der jeweiligen Märkte und der dort etablierten Bewertungsverfahren und vorhandenen Datenquellen mitberücksichtigt.

Die WAVO-Delegierten aus Australien, China, Deutschland, Hong Kong, Rumänien, Singapur, Süd-Korea und den USA sowie geladene Gäste aus Großbritannien, den Niederlanden, Österreich, Polen und Russland diskutierten Methodik, Philosophie und Anwendungsbeispiele des L-TSV.

Die Teilnehmer begrüßten das L-TSV Konzept und bestätigten die Nutzungsmöglichkeiten für langfristige Finanzierungszwecke sowie eine mögliche dämpfende Wirkung auf die Immobilienpreisentwicklung. Auch wenn eine Anwendung in einigen der vertretenen Ländern zumindest zum jetzigen Zeitpunkt als nicht realistisch eingeschätzt wird, besteht ein großes Interesse an der Diskussion und gemeinsamen Entwicklung einer international anwendbaren Methodik, die die nationalen Marktgegebenheiten vollumfänglich berücksichtigt.

Shortlink zu dieser Pressemitteilung:
http://shortpr.com/e805o2

Permanentlink zu dieser Pressemitteilung:
http://www.themenportal.de/wirtschaft/weltverband-der-immobilienbewertungsorganisationen-wavo-unterstuetzt-methodik-zur-langfristigen-und-nachhaltigen-bewertung-von-immobilien-54031

Die HypZert GmbH ist eine Gesellschaft der Spitzenverbände
der deutschen Finanzwirtschaft. Seit 1996 zertifiziert sie
Immobiliengutachter nach den Kriterien der ISO/IEC 17024.
In Deutschland sind mehr als 1600 Gutachter/innen HypZert zertifiziert.

Firmenkontakt
HypZert GmbH
Reiner Lux
Georgenstr. 24
10117 Berlin
0302062292-0
presse@hypzert.de
http://www.themenportal.de/wirtschaft/weltverband-der-immobilienbewertungsorganisationen-wavo-unterstuetzt-methodik-zur-langfristigen-und-nachhaltigen

Pressekontakt
HypZert GmbH
Reiner Lux
Georgenstr. 24
10117 Berlin
0302062292-0
presse@hypzert.de
http://www.hypzert.de

Pressemitteilungen

Der Letzte macht das Licht aus – auch im Immobilienmarkt

„Wer jetzt kommt, darf beim Aufräumen helfen“ Prof. Dr. Harald Simons zum Immobilienmarkt

Der Letzte macht das Licht aus - auch im Immobilienmarkt

Immobilienratgeber von Thomas Trepnau

Die Botschaft von Harald Simons, Mitverfasser des Frühjahrsgutachtens der Immobilienweisen, ist eindeutig: Die Wohnungspreise werden in einigen deutschen Metropolen sinken – und zwar schon bald.
Prof. Dr. Harald Simons, Mitglied des Vorstands der empirica ag, geht davon aus, dass „mit Sicherheit“ in Berlin, „wahrscheinlich“ in München und „möglicherweise“ in Hamburg die Preise für Eigentumswohnungen sehr bald sinken werden und zwar „um ein Viertel bis ein Drittel in den nächsten fünf Jahren.“

„The party is over“
„Für Berlin gilt: The Party is over. Wer jetzt kommt, darf beim Aufräumen helfen“, sprach der empirica-Vorstand.
Damit untermauerte er im Festsaal des Berliner Nobelhotels Adlon seine These, die er bereits am Vortag hatte: Demnach herrschten nach fünf Boomjahren auf den Wohnungsmärkten in einigen deutschen Metropolen eklatante Preisübertreibungen.
Relativ zu den Mieten betragen sie nach Berechnung von empirica zwischen rund 40% und 75%. „Mit Sicherheit“ sei in Berlin, „wahrscheinlich“ in München und „möglicherweise“ in Hamburg und Frankfurt mit deutlichen Preisrückgängen bei Eigentumswohnungen zu rechnen.

Weniger Nachfrage trifft auf mehr Angebot
Weil sich nach Ansicht Simons‘ das Zusammenspiel von Nachfrage und Angebot verändert. Künftig werde es heißen: Weniger Nachfrage trifft auf mehr Angebot. Der innerdeutsche Zuzug von Menschen in die Metropolen ebbe ab. Städte wie Berlin, München oder Hamburg seien bereits so teuer geworden, dass sich viele lieber eine Bleibe im Umland oder in einer anderen Stadt suchen. „Der Schwarm zieht nicht mehr nach Berlin, sondern Rostock oder Schwerin“, lautet Simons‘ Prognose. Die Zuwanderung aus dem Ausland habe ihren Höhepunkt überschritten.

Wohnungsneubau gewinnt an Schwung
Im vergangenen Jahr wurden nach Angaben des Bundesbauministeriums rund 380.000 Baugenehmigungen erteilt – so viele wie seit dem Jahr 2000 nicht mehr.
„In den sieben Top-Städten ist irre viel in der Pipeline, insbesondere in Berlin“, weiß Simons. Die hohen Preise wären nur gerechtfertigt, wenn die Mieten weiter steigen würden. Damit sei wegen der nachlassenden Nachfrage nicht zu rechnen. Ergo müssten die Preise runtergehen, und zwar in einer Größenordnung wie in früheren Abschwungphasen: um ein Viertel bis zu einem Drittel. „Das ist nichts Außergewöhnliches. Das gab es in der Bundesrepublik bereits viermal“, erklärte Simons.

Widerspruch aus Fachkreisen
Widerspruch gab es auch aus Fachkreisen. Kruno Crepulja, Geschäftsführer des Projektentwicklers formart. „Ich sehe keinen Grund, warum die Preise einbrechen sollten“, Metropolregionen blieben die wichtigsten Standorte in Deutschland.

Marc Weinstock, Geschäftsführer der DSK BIG Gruppe, kann nicht nachvollziehen, warum Berlin auf einmal keine Schwarmstadt mehr sein soll.
Das Analysehaus bulwiengesa – an der Seite von empirica im Rat der Immobilienweisen für den Gewerbeimmobilienpart zuständig, bestätigte zwar die Abkühlungsphase in der sich die Wohnungsmärkte zweifelsohne befänden, die von Simons angekündigten Wertkorrekturen kann bulwiengesa hingegen nicht nachvollziehen.
Auch die Deutsche Bundesbank hat die für das vergangene Jahr Preisübertreibungen bei städtischen Eigentumswohnungen ausgemacht, schätzt diese aber geringer ein als Simon.

Überzogene Hysterie
Simon kritisierte, dass alle immer nur von einem Nachholbedarf redeten, wenn es um den Wohnungsbau gehe. „Eine aufgestaute Nachfrage haben wir nicht bei den jetzigen Preisen. Die Leute, für die zu wenig gebaut wurde, sitzen schließlich nicht auf der Straße, sondern haben einen anderen Wohnort gewählt oder leben in WGs. Das tun sie, weil die Preise so hoch sind“. Eine aufgestaute Nachfrage würde sich auflösen, aber nur mit sinkenden Mieten. „Wir haben keine aufgestaute Nachfrage bei 11 Euro/m2 in Berlin, sondern bei 8 Euro/m2.“
Schon vor einem Jahr hatte er für Streitpotenzial gesorgt, indem er sagte, dass die ganze Hysterie wegen der Zuwanderung durch Flüchtlinge überzogen sei. Es sei völlig undenkbar, dass fünf Jahre lang jeweils 1 Mio. Flüchtlinge zu uns kommen. Er sprach von einer „überschießenden Erwartung an die zukünftige Wohnungsnachfrage durch Flüchtlinge bei Investoren, Kommunen und Bürgern“.

Gegenargumente
Engel & Völkers (E&V): „Dass ein Trendeinbruch bei den Kaufpreisen in Berlin ,sicher‘ ist, stimme nicht. Das Gegenteil sei der Fall“, so Kai Wolfram, Geschäftsführer von E&V Investment Consulting. Die stabile und positive Entwicklung werde sich seiner Meinung nach fortsetzen, der Zuzug nach Berlin ebenso. Für einen anhaltenden „Nachfrageüberhang“ würden u.a. die vielen Brexit-Flüchtlinge sorgen, ist Rackham Schröder, Geschäftsführer von E&V Commercial Berlin, überzeugt. Eine Prise Zweckoptimismus dürfte bei dem Maklerunternehmen sicher mitschwingen. Auch DSK-BIG-Geschäftsführer Weinstock sah sich genötigt, seiner Kritik Nachdruck zu verleihen: „Wer so fahrlässig und um der Schlagzeilen willen vor einer Trendwende auf den Wohnimmobilienmärkten in den wachsenden Großstädten warnt, betreibt ein gefährliches Spiel.“ Es könnte dazu führen, dass sich Investoren zurückhalten, die Politik weniger Flächen zur Verfügung stellt und in der Folge Preise und Mieten noch weiter steigen.Ob Weinstock dabei auch die Mietpreisbremsen im Auge hatte, daref bezweifelt werden.

Fazit
Unbestritten ist der Wohnungsmarkt in einer zinsgetriebenen Boomphase. Nicht nur die von Simons genannten Gründe für einen Abschwung, sondern auch Änderungen der Finanzierungskosten sollte man im Hinterkopf behalten. Ganz so entspannt, wie manche nach außen tun, scheinen sie den Markt nicht zu sehen. Ein Hinweis darauf ist die Wohnimmobilienkreditrichtlinie.
Viel Widerspruch gegen Simons These kommt aus einer Richtung, die bei nachlassendem Investorenvertrauen viel zu verlieren hätte. Dazu zählen die Banken, Bauträger, Projektentwickler und Makler.
Vielleicht ist Simons Einschätzung zu drastisch. Die Schönmalerei der Gegenseite hilft jedoch auch nicht weiter.
Bei kühler Betrachtung kann man in der derzeitigen Marktphase nicht mehr uneingeschränkt zur Investition in Wohnimmobilien raten. Wer jetzt noch in den Markt einsteigen will, muss alles richtig machen. Deshalb kommen Käufer an guten Investitionsratgebern, wie dem von Thomas Trepnau nicht mehr vorbei. Will man Werte einschätzen sei zusätzlich seine neueste Auflage zur Immobilienbewertung empfohlen.

Schulungen, Seminare und Coaching. Zuhause auf den Immobilienmärkten in Europa. Fachbücher und Publikationen vom Spezialverlag.

Firmenkontakt
Thomas Trepnau SAS
Thomas Trepnau
Ar Verouri Nevez 31
29700 Plomelin
+33658626107
info@betongoldkurs.com
http://www.immobilienkurs.com

Pressekontakt
Thomas Trepnau SAS
Daniel Treuseel
Ar Verouri Névez 31
29700 Plomelin
+33658626107
info@betongoldkurs.com
http://www.immobilienkurs.com

Pressemitteilungen

Gibt es noch Luft nach oben? Noch keine Blase auf dem Immobilienmarkt in Sicht

Leinfelden-Echterdingen, 27.06.2016 – In den vergangenen sechs Jahren sind die Preise deutschlandweit um durchschnittlich 20 Prozent gestiegen, in den sieben größten deutschen Städten sogar um 46 Prozent. Angesichts dieser rasanten Preisanstiege fragen sich viele Kaufinteressenten, ob und wann der Trend sich umdrehen könnte. Immobilienprofis geben, zumindest mittelfristig, Entwarnung: Der Boom wird voraussichtlich nicht zur Blase.

Die Entwicklung am deutschen Immobilienmarkt sei nicht mit dem Boom des vergangenen Jahrzehnts in den USA oder in Spanien vergleichbar. Marktbeobachter sehen daher derzeit keine Gefahr für einen Crash: „Massenhafte spekulative Preisübertreibungen, die auch noch durch riskante Kredite finanziert werden, gibt es in Deutschland nicht, erklärt Peter Czauderna von der Hypovereinsbank.

Überhitzungstendenzen erkennen die Experten lediglich in angesagten Lagen von Metropolen wie München, Hamburg, Frankfurt und Stuttgart, wo die Nachfrage nach Wohnungen auf ein stetig knapperes Angebot trifft. Hier liegen die erzielbaren Renditen bereits unterhalb der Drei-Prozent-Marke.

Marktbeobachter empfehlen daher, in kleinere und mittelgroße Städte mit solider wirtschaftlicher Basis zu investieren. Also B-Städte mit positiver Bevölkerungsentwicklung und guter Infrastruktur, wie es oft bei Universitätsstädten der Fall ist. Diese bieten Wachstumspotential bei begrenztem Risiko, stabilere Preisentwicklungen und höhere Mietrenditen. Lohnend sind auch Städte in Großstadtnähe oder auch die
B-Lagen von Metropolen, also einfache Lagen, wo die Mieten teilweise sogar schneller steigen als die Immobilienpreise.

Quartiere mit Potenzial

„Käufer sollten nicht nur die Qualität des Objekts, sondern auch das Potenzial des Quartiers genau prüfen“, empfiehlt Stefan Gawarecki, Vorstandssprecher des Kreditvermittlers Dr. Klein. „Es ist ratsam, sich über die demographische und wirtschaftliche Entwicklung der Region und über die kommunalen Infrastrukturpläne zu informieren.“

Privatkäufern, welche die historisch niedrigen Zinsen für Wohnbaukredite nutzen, um ein Eigenheim zu finanzieren, rät Kurt Friedl, Geschäftsführer von RE/MAX Deutschland Südwest, die persönlichen Risiken im Auge zu behalten: „Günstige Zinsen verleiten dazu, hohe Kredite aufzunehmen, was bei einer Anschlussfinanzierung mit deutlich höheren Zinsen zum Problem werden könnte.“ Friedl empfiehlt daher eine hohe Anfangstilgung: Insgesamt sollten Zinsen plus Tilgung bei 5 bis 6 Prozent liegen.

Wer die Immobilie als Kapitalanlage nutzen möchte, sollte auf das Kaufpreis-Miete-Verhältnis achten, rät Heike Nicodemus von der Stiftung Warentest. „Braucht es mehr als 20 Jahre, bis die Nettokaltmieten den Kaufpreis eingeholt haben, besteht die Gefahr, dass ein späterer Verkauf ein Verlustgeschäft wird.“

Wie geht es weiter?

„Wir rechnen weiterhin mit steigenden Mieten und vor allem steigenden Kaufpreisen“, meint Rainer Braun, Geschäftsführer des Marktforschers Empirca. Angesichts eines zunehmend gesättigten Marktes und anziehender Neubautätigkeit müsse man mittelfristig jedoch mit kleineren Zuwächsen rechnen. „Der Immobilienzyklus endet vermutlich dann, wenn die Hypothekenzinsen wieder ansteigen“, prognostiziert Max Herbst, Inhaber der FMH Finanzberatung. Dann würden alternative Anlageformen wieder attraktiv für Verbraucher. Doch eine Anhebung des Leitzinses ist bislang nicht abzusehen.

Quellen: Expertenbefragung Handelsblatt online, welt.de, spiegel.de, zeit.de, handelsblatt.com

RE/MAX, gegründet 1973 in den USA, ist das größte Immobiliennetzwerk der Welt. Seine Wachstumskraft beruht zum einen auf der angebotenen Dienstleistung, zum anderen auf der Organisation als Franchisesystem. In den USA und Kanada hatte RE/MAX erheblichen Anteil am Wandel des Immobilienmarktes weg vom Privatverkauf hin zur allgemeinen Akzeptanz des Immobilienmaklers als professioneller Dienstleister. RE/MAX Deutschland Südwest mit Sitz in Leinfelden-Echterdingen ist eine von sechs Masterfranchise-Regionen in Deutschland und für die Betreuung der Bundesländer Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Saarland zuständig. Geschäftsführer ist seit 2005 Kurt Friedl. Rund 70 Franchisenehmer und ca. 300 Makler vermitteln Immobilien in der Region Südwest. Weltweit arbeiten derzeit bei RE/MAX etwa 104.500 Immobilienmakler in ca. 6.900 Büros und mehr als 95 Ländern, in Deutschland ca. 700 Makler rund 200 Büros. 2009 und 2013 wurde RE/MAX Deutschland Südwest mit dem Franchise und Cooperation Gold Award ausgezeichnet. Diese Auszeichnung steht für eine hervorragende Beziehungsqualität zwischen Franchisegeber und -nehmer.

Firmenkontakt
Südwest Franchiseberatung GmbH
Kurt Friedl
Max-Lang-Str. 24
70771 Leinfelden-Echterdingen
0711 93326330
suedwest@remax.de
http://www.remax.de

Pressekontakt
RE/MAX Deutschland Südwest
Kurt Friedl
Max-Lang-Str. 24
70771 Leinfelden-Echterdingen
0711 93326330
0711 93326333
suedwest@remax.de
http://www.remax.de

Pressemitteilungen

Das Gebot der Stunde – Warum es sich lohnt, in Immobilien zu investieren

Leinfelden-Echterdingen, 31.05.2016 – Angesichts unsicherer Renten müssen die Deutschen, traditionell eher eine Mieternation, umdenken, was ihre Altersvorsorge betrifft. Finanzielle Unabhängigkeit liegt zunehmend in der eigenen Verantwortung. Dabei sind die Zeiten für Sparer denkbar schlecht. Wer jetzt jedoch Immobilien kauft, profitiert vom Rekordtief der Zinsen. Die Immobilie als Geldanlage lohnt nicht etwa nur für Investoren, sondern auch für Eigenheimkäufer, denn: Auch ersparte Miete ist Rendite.

Erstaunlich, aber wahr: Die Bewohner der EU-Krisenstaaten Spanien, Italien und Zypern sind vermögender als die Deutschen. Das geht aus einer EZB-Studie zu Wohlstand in Europa hervor. Die zypriotischen Haushalte besitzen ein durchschnittliches Nettovermögen in Höhe von 670.900 Euro. Deutsche Privathaushalte verfügen im Vergleich über ein durchschnittliches Nettovermögen von 195.000 Euro, und stehen damit am Ende der Rangliste in der Eurozone.

Das liegt hauptsächlich daran, dass die Immobilie als wesentlicher Vermögensbaustein in Deutschland nach wie vor eher ein stiefmütterliches Dasein fristet. So besitzt nicht einmal jeder Zweite hierzulande Wohneigentum (44 Prozent), während die Quote der Immobilieneigentümer in Spanien bei 83 Prozent und in südosteuropäischen Staaten wie der Slowakei oder Rumänien sogar bei 90 Prozent liegt. Diese Zahlen überraschen umso mehr, als die Angst vor Inflation in Deutschland wesentlich ausgeprägter ist als in anderen europäischen Ländern. Und gerade davor schützt die Immobilie als „real estate“ (wörtlich übersetzt: „wahres, echtes Vermögen“).

Mietfrei im Ruhestand
Ein Grund dafür, dass die meisten Deutschen nach wie vor lieber in Miete wohnen, ist das historische Rentenversprechen der deutschen Politik. „Die Rente ist sicher“, diesen Satz wiederholten deutsche Politiker jahrzehntelang wie ein Glaubensbekenntnis. Seit einigen Jahren erschöpft sich das Fürsorgeversprechen des Staates jedoch im wohlgemeinten Rat der Selbstvorsorge. Leichter gesagt als getan, ist doch die viel gerühmte Vernunft und Voraussicht des deutschen Sparers angesichts unterirdischer Verzinsung zur Utopie geworden. Und ein Anstieg der Leitzinsen auf ein Niveau oberhalb der Inflationsrate ist in absehbarer Zeit nicht zu erwarten. Auch die Riester-Rente erwies sich nicht als probates Mittel gegen Altersarmut. Wer keine Miete zu finanzieren hat, ist also spätestens im Ruhestand eindeutig im Vorteil.

Angesichts dieser Situation wird die Immobilie für den privaten Anleger zum solidesten Grundstein für finanzielle Unabhängigkeit. Ja, einige Experten sind sogar der Meinung, dass man es sich auf Dauer gar nicht mehr leisten könne, keine Immobilie zu besitzen. Dazu kommt, dass Wohnraum knapper wird – nicht zuletzt angesichts des Migrantenzuzuges. Ein Abflauen der Immobilienpreise in Form einer Wertminderung ist auf längere Sicht nicht zu erwarten.

Eine gute Wahl treffen!
Natürlich ist auch die Investition in Immobilien nicht frei von Risiken. Die Rede ist hier explizit von sorgfältig und klug ausgewählten Immobilien mit langer Kreditlaufzeit. Wer sich nicht selbst gut genug auf dem Immobilienmarkt auskennt, sollte einen Fachmann zu Rate ziehen.

Der große Vorteil von Immobilien als Geldanlage ist natürlich, dass die Schulden während der Kreditlaufzeit durch die Mieteinnahmen getilgt werden. Doch zahlt sich auch der Kauf eines Eigenheimes durchaus aus – nicht zuletzt, um im Ruhestand mietfrei zu sein. Wozu also die Kreditschulden des Vermieters tilgen, wenn man die monatlichen Raten auch zum Aufbau des eigenen Vermögens nutzen kann?

Quellen: European Central Bank: „Household Wealth in the Euro Area – The Importance of Intergenerational Transfers, Homeownership and House Price Dynamics“ – Studie der EZB zu Wohlstand in Europa, Juli 2014 „Das Einmaleins der Immobilieninvestiton“, Michael A. Peter, Berlin, 2. Auflage, Oktober 2015.

RE/MAX, gegründet 1973 in den USA, ist das größte Immobiliennetzwerk der Welt. Seine Wachstumskraft beruht zum einen auf der angebotenen Dienstleistung, zum anderen auf der Organisation als Franchisesystem. In den USA und Kanada hatte RE/MAX erheblichen Anteil am Wandel des Immobilienmarktes weg vom Privatverkauf hin zur allgemeinen Akzeptanz des Immobilienmaklers als professioneller Dienstleister. RE/MAX Deutschland Südwest mit Sitz in Leinfelden-Echterdingen ist eine von sechs Masterfranchise-Regionen in Deutschland und für die Betreuung der Bundesländer Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Saarland zuständig. Geschäftsführer ist seit 2005 Kurt Friedl. Rund 70 Franchisenehmer und ca. 300 Makler vermitteln Immobilien in der Region Südwest. Weltweit arbeiten derzeit bei RE/MAX etwa 104.500 Immobilienmakler in ca. 6.900 Büros und über 95 Ländern, in Deutschland ca. 800 Makler in fast 200 Büros. 2009 und 2013 wurde RE/MAX Deutschland Südwest mit dem Franchise und Cooperation Gold Award ausgezeichnet. Diese Auszeichnung steht für eine hervorragende Beziehungsqualität zwischen Franchisegeber und -nehmer.

Firmenkontakt
Südwest Franchiseberatung GmbH
Kurt Friedl
Max-Lang-Str. 24
70771 Leinfelden-Echterdingen
0711 93326330
suedwest@remax.de
http://www.remax.de

Pressekontakt
RE/MAX Deutschland Südwest
Kurt Friedl
Max-Lang-Str. 24
70771 Leinfelden-Echterdingen
0711 93326330
0711 93326333
suedwest@remax.de
http://www.remax.de

Bau/Immobilien Finanzen/Wirtschaft Pressemitteilungen

MCM Investor Management AG: Zinsen heizen den Immobilienboom an

Hierzulande fließt viel Geld in den Immobilienmarkt – der Umsatz ist seit 2009 um die Hälfte gewachsen

Magdeburg, 02.04.2015. Aufgrund niedriger Zinsen fließt in Deutschland immer mehr Geld in den Immobilienmarkt. So wechselten allein im vergangenen Jahr Häuser und Grundstücke für 190 Milliarden Euro den Besitzer. Dementsprechend ist der Umsatz mit Immobilien seit 2009 um knapp die Hälfte gewachsen. „Der Trend wird sich fortsetzen, sowohl bei den Preisen, als auch bei den Umsätzen“, vermuten die Immobilienexperten der MCM Investor Management AG. „Nichtsdestotrotz kann man nicht ganz Deutschland über einen Kamm scheren, da die Entwicklung des Immobilienmarktes sich regional sehr stark voneinander unterscheidet.“ Standorte, von denen die Menschen fortziehen, profitieren nämlich kaum bis gar nicht vom Boom. „Es gibt eindeutige Trendstädte wie Leipzig und Berlin, auch kleinere wie Münster und Magdeburg. Unterdessen steigen die Preise in Städten wie Hamburg oder Frankfurt am Main nicht mehr so stark.“ Für die Immobilienexperten der MCM Investor steht eines fest: Die mittleren Lagen haben in den letzten Jahren extrem nachgezogen.

Über volkswirtschaftliche Risiken durch den Immobilienboom brauchen wir uns hierzulande aber noch keine Gedanken machen: „Es ist nach wie vor so, dass von einer Immobilienblase im Sinne einer großen Gefahr, die ins Haus steht, nichts zu spüren ist.“ Auch beim Wohnungsbau ist eine klare Aufwärtskurve erkennbar. Laut Statistischen Bundesamt wurde im vergangenen Jahr der Bau von 284 900 neuen Wohnungen genehmigt. „Das sind so viele Wohnungen wie 2003 nicht mehr“, so die MCM-Experten. Überaschenderweise waren es vor 20 Jahren jedoch auch schon mal mehr als 700 000 gewesen. „Nach der Wende prophezeiten Experten vor allem der Hauptstadt Berlin einen Bauboom. Zudem wurden die 90er Jahre zunehmend durch die Globalisierung der Wirtschaftsmärkte geprägt und der gesamte Immobilienmarkt veränderte sich seither.“

Weitere Informationen unter http://www.mcm-investor.de

Pressemitteilungen

Studie: Keine Gefahr einer Immobilienblase in Frankfurt

Starker Preisanstieg in begehrten Stadtteilen bis 10.000 Euro pro Quadratmeter

Studie: Keine Gefahr einer Immobilienblase in Frankfurt

Seit zehn Jahren untersuchen Bernd Lorenz und ImmoConcept regelmäßig den Frankfurter Immobilienmarkt

Die Gefahr einer so genannten Immobilienblase in Frankfurt am Main ist nicht gegeben. Das ist ein Ergebnis einer aktuellen Marktstudie, die das Frankfurter Immobilien-Unternehmen ImmoConcept erstellt hat. Für die Studie wurde die Entwicklung der Mieten und der Kaufpreise für Wohnungen und Häuser in einzelnen Frankfurter Stadtteilen von 2011 bis 2014 analysiert.

Demnach sind in extrem begehrten Lagen wie dem Westend die Kaufpreise bis auf 10.000 Euro pro Quadratmeter für Neubau gestiegen. Allerdings haben sich die Mieten in diesen Lagen gleichermaßen entwickelt – auf bis zu 28 Euro pro Quadratmeter. „Von einer Blasenbildung kann daher keine Rede sein“, fasst Bernd Lorenz die Ergebnisse zusammen. Die Gefahr einer Blase ergebe sich erst, „wenn die Kaufpreise deutlich stärker steigen als die Mieten, die Immobilie also mittelfristig keine oder eine negative Rendite generiert“.

Auch die restriktive Kreditvergabe der Banken spreche gegen eine Spekulationsblase. Die regelmäßig wiederkehrenden Mahnungen halten die Autoren der Studie daher für übertrieben. Es gebe „offensichtlich punktuelle Überhitzungserscheinungen mit ambitionierten Kaufpreis-Steilvorlagen“, so Bernd Lorenz. Im Durchschnitt entwickelten sich Mieten und Kaufpreise in Frankfurt aber in einem normalen Verhältnis zueinander. Die derzeit größten Potenziale bestehen in Stadtrandlagen mit guter Infrastruktur und Anbindung. „Wenn der Kaufpreis das 30-fache der Jahresmieteinnahmen übersteigt, muss man sich wirklich Gedanken machen“, so Lorenz weiter. Die Studie habe diesen Sachverhalt für Frankfurt selbst in begehrten Vierteln mit sehr hohen Immobilienpreisen nicht ergeben.

Auch wenn eine Immobilienblase nicht in Sicht ist, fehlt der Studie zufolge Wohnraum in Frankfurt. Von 2003 bis einschließlich 2012 seien zwar rund 22.000 Wohnungen fertig gestellt worden. Im selben Zeitraum hat die Einwohnerzahl um mehr als 60.000 Menschen zugenommen. Deutschlandweit würden aktuell rund 250.000 Wohneinheiten pro Jahr fertiggestellt, „das ist deutlich weniger als in anderen europäischen Staaten zu deren Hochphase“, so Lorenz. Als Beispiel nennt er Spanien mit 600.000 Wohnungen pro Jahr. Zudem seien in Deutschland die Kosten für Neubau-Wohnungen vor allem wegen neuer Energiestandards in den vergangenen Jahren um durchschnittlich 15 Prozent gestiegen.

Die Frankfurter ImmoConcept GmbH wurde 1989 als Lorenz & Klaehre GmbH gegründet. Seit 2004 erhebt sie regelmäßig Daten für den Frankfurter Immobilienmarkt. Das Unternehmen hat bis heute Immobilien im Wert von fast 600 Millionen Euro vermittelt. Die Schwerpunkte liegen im Neubauvertrieb und im Investmentgeschäft.

Firmenkontakt
ImmoConcept GmbH
Herr Bernd Lorenz
Sophienstraße 29
60487 Frankfurt
069.979883.37
frankfurt@immoconcept.eu
http://www.immoconcept.eu

Pressekontakt
ImmoConcept GmbH / Claudius Kroker · Text & Medien
Bernd Lorenz
Sophienstraße 29
60487 Frankfurt
069.979883.37
immoconcept@ck-bonn.de
http://www.immoconcept.eu