Tag Archives: Impfung

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Ferien mit Hund brauchen Planung

Impfung gegen Hundekrankheit Leishmaniose muss frühzeitig erfolgen – Geschätzte 2,5 Millionen Fälle

Die schönsten Wochen des Jahres stehen kurz bevor und wer dabei auf seinen Hund nicht verzichten möchte, sollte frühzeitig planen, rät der Bund Deutscher Tierfreunde. Parasiten stellen das größte Risiko für Hunde im Urlaub dar, da die „Urlaubshunde“ im Gegensatz zu den einheimischen Hunden in den Mittelmeerländern nicht immun sind. Gegen viele der winzigen Blutsauger kann man den vierbeinigen Liebling inzwischen impfen lassen. Als Vorbeugung für die gefährlichste Erkrankung – Leishmaniose – gibt es inzwischen auch eine Impfung an die frühzeitig gedacht werden muss, betont der Bund Deutscher Tierfreunde e.V. mit Sitz in Kamp-Lintfort.

Hier ein Überblick die wichtigsten und gefährlichsten Erkrankungen für Hunde: Leishmaniose (in erster Linie rund ums Mittelmeer). Übertragung durch winzig kleine Fliegen. Nur ein Insektenspray, das Fliegen und Mücken abwehrt oder eine Impfung können hilfreich sein. Babesiose (in erster Linie in den Mittelmeerländer, Ungarn, Süd- und Westschweiz und den tropischen Ländern). Übertragung durch Zecken. Eine Impfung ist im Vorfeld möglich; außerdem helfen regelmäßig aufgetragene Sprays oder Medikamente gegen Zecken. Filariose (Mittelmeerländer und besonders Spanien): Übertragung in erster Linie durch blutsaugende Insekten. Ein Insektenspray kann vorbeugen.

In Europa (beispielsweise Südfrankreich, Italien, Griechenland und Spanien) existiert entlang der Mittelmeerküsten eine Art Parasiten, die scheinbar nur für Hunde lebensgefährlich ist. Die Vielfalt der möglichen Symptome macht das Erkennen einer Leishmaniose kompliziert. Als erstes Anzeichen wird das Ausfransen der Ohren beschrieben (wie von Fliegen angeknabberte Ohrränder). Es folgen Blutarmut, Lahmheit, zum Schluss Nierenversagen, die häufigste Todesursache der erkrankten Vierbeiner. Hunde können den Erreger jahrelang in sich tragen und lange oder auch nie erkranken. Nach spanischen Schätzungen sind in Europa etwa 2,5 Millionen Hunde erkrankt.

Leishmaniose gilt als behandelbar, aber kaum heilbar. Die neue Impfung kann bereits ab dem sechsten Monat des Hundes erfolgen. Es sind insgesamt drei Impfungen notwendig und eine jährliche Auffrischung ist empfehlenswert. Ältere Hunde sollten vor der Impfung auf Leishmaniose getestet werden, da der Impfstoff nicht für erkrankte Tiere geeignet ist. Da die gesamte Impfung mehrere Wochen dauert ist rechtzeitig vor Urlaubsantritt damit zu beginnen, rät der Bund Deutscher Tierfreunde. Deshalb sollte bereits jetzt ein Tierarzt kontaktiert werden.

Es handelt sich um eine aktive Immunisierung – das körpereigene Abwehrsystem soll durch den Kontakt mit dem Impfstoff lernen, im Notfall den „Feind“, also die Leishmanien, schnell zu erkennen und zu bekämpfen. Die Impfung wird von den Tieren nach den vorliegenden Testergebnissen gut vertragen, Nebenwirkungen sind vergleichbar mit denen der bekannten Schutzimpfungen und im Prinzip unerheblich. Der Impfstoff wurde zwei Jahre versuchsweise getestet. Es zeigte sich, dass die geimpften Hunde ein wesentlich geringeres Risiko zeigten, an Leishmaniose zu erkranken als nicht geimpfte Tiere.

Der Bund Deutscher Tierfreunde e.V. mit Sitz im nordrheinwestfälischen Kamp-Lintfort ist ein überregionaler Tierschutzverein.Der 1999 gegründete BDT e.V. unterhält zwei eigene Tierheime in Kamp-Lintfort sowie in Weeze und unterstützt rund 30 Tierheime und Tierschutzvereine im gesamten Bundesgebiet. Der BDT e.V. ist ein Verein für Tier-, Natur- und Artenschutz. Das Tierheim in Kamp-Lintfort feierte 2014 bereits sein zehnjähriges Bestehen.

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Patienten mit Rheuma in München: Impfung bei Gürtelrose

SOGZ München: Patienten mit Rheuma können sich gegen Herpes zoster (Gürtelrose) impfen lassen

MÜNCHEN. Patienten mit Rheuma können sich ab einem Alter von 50 Jahren gegen Herpes zoster, also Gürtelrose, impfen lassen. Darauf weisen die Fachärzte im Sonnen-Gesundheitszentrum SOGZ in München hin. Eine entsprechende Kostenübernahme durch die Krankenkassen hat der Gemeinsame Bundesausschuss (GB-A) jetzt beschlossen. Der GB-A gilt als höchstes Gremium der gemeinsamen Selbstverwaltung im Gesundheitswesen. Es entscheidet darüber, welche Leistungen im Gesundheitswesen durch die gesetzlichen Krankenkassen finanziert werden. Nach dessen Beschluss soll die Schutzimpfungsrichtlinie an die Empfehlung der Ständigen Impfkommission (STIKO) mit Blick auf die Impfung von Personen mit erhöhten gesundheitlichen Risiken – wie Patienten mit Rheuma – angepasst werden.

Viele Kassen erstatten schon jetzt Patienten mit Rheuma die Impfkosten

Mit der Aufnahme in die Schutzimpfungsrichtlinie und der in wenigen Wochen erwarteten Veröffentlichung im Bundesanzeiger wird die Impfung dann zur Pflichtleistung der gesetzlichen Krankenkassen (GKV). Vorerst ist die Impfung weiterhin noch über Privatrezepte zu verordnen. Jedoch erstattet derzeit bereits die Mehrzahl der GKVen ihren Mitgliedern die Impfung. Zahlen des Robert-Koch-Instituts zufolge gibt es allein in Deutschland jährlich etwa 300.000 Infektionen mit Herpes zoster. Bei etwa fünf Prozent der Betroffenen kommt es zu Komplikationen in Form einer posthereptischen Neuralgie. Dabei leiden Patienten an starken Schmerzen aufgrund einer anhaltenden Nervenschädigung.

Fachärzte im SOGZ München erklären, warum Herpes zoster und Rheuma in Verbindung stehen

Warum haben Patienten mit Rheuma ein höheres Risiko, an Herpes zoster zu erkranken? Die Rheumatologen im Sonnen-Gesundheitszentrum München erklären diesen Zusammenhang mit den Folgen der Erkrankung sowie der Immunsuppression im Rahmen der Therapie von entzündlich rheumatischen Erkrankungen. Sogenannte Immunsuppressiva beeinträchtigen die körpereigene Abwehr. Dazu gehört vor allem Cortison. Auch Antirheumatika wie Methotrexat oder Biologika sowie weitere Präparate aus der Langzeittherapie wirken sich auf den Immunstatus der Patienten aus. Die Gürtelrose geht in den meisten Fällen mit einem Hautausschlag und Blasenbildung sowie starken Schmerzen einher. Sie werden als brennend, einschießend und stechend beschrieben. Neben der Post-Zoster-Neuralgie können weitere Komplikationen auftreten. Dazu gehören Erblindung, Entzündungen von Lunge, Leber, Gehirn, Hirnhäute und des Rückenmarks.

Was leistet der Impfstoff gegen Gürtelrose bei Patienten mit Rheuma? Antworten vom SOGZ München

Die Gürtelrose gilt als nur eingeschränkt therapierbar, die Impfung dagegen gilt als effektiv. Verwendet wird ein Totimpfstoff, der auch für Menschen mit Immunsuppression geeignet ist. Für solche Patienten ist die Impfung mit einem abgeschwächten Lebendimpfstoff nicht geeignet. Eine Impfung wird im Abstand von zwei Monaten durchgeführt und kann zum Beispiel mit der Grippeimpfung kombiniert werden. Auch die Fachärzte im SOGZ München empfehlen ihren Rheuma-Patienten eine entsprechende Impfung. Angaben des Bundesverbands Deutscher Internisten e.V. zufolge erkrankt statistisch gesehen jeder dritte Mensch im Lebensverlauf an einer Gürtelrose. Als Hauptrisikofaktor gibt das Alter, weil auch das Immunsystem Alterungsprozessen unterliegt.

Im Sonnengesundheits-Zentrum München befinden sich Ärzte aus verschiedenen fachärztlichen Bereichen. So umfasst das SOGZ in München eine Praxis für Transfusionsmedizin und Hämostaseologie, eine privatärztliche Gemeinschaftspraxis für Transfusionsmedizin, eine privatärztliche Praxis für Kinder- und Jugendmedizin sowie ein Institut für pädiatrische Forschung und Weiterbildung. Die begleitenden Ärzte sind DR. MED. HARALD KREBS, M.SC., DR. MED. MICHAEL SIGL-KRAETZIG und DR. MED. GERD BECKER.

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Die Sache mit dem Impfpass

Nicht vergessen: Impfstatus regelmäßig checken

Die Sache mit dem Impfpass

Impfpass-Check auch in der Apotheke (Bildquelle: © dstaerk/clipdealer.com)

Stuttgart – Impfungen gehören zu den wichtigsten präventiven Maßnahmen der Medizin, um eine Ansteckung mit Infektionskrankheiten zu verhindern. Wichtige Impfungen gibt es beispielsweise gegen Diphtherie, Tetanus, Keuchhusten, Masern, Mumps, Röteln oder Kinderlähmung. Eine Impfung schützt dabei nicht nur den Geimpften, sondern man spricht auch von einem Herdenschutz. Das bedeutet, dass eine große Anzahl geimpfter Menschen verhindern kann, dass Nicht-Geimpfte erkranken. Darum sind Impfungen nicht nur für Kinder und Jugendliche wichtig, sondern auch im Erwachsenenalter muss der Impfschutz regelmäßig aufgefrischt werden. Der Landesapothekerverband Baden-Württemberg (LAV) rät darum, den eigenen Impfstatus regelmäßig überprüfen zu lassen. Auch Apotheken können dies anhand des Impfpasses tun.

Der am weitesten verbreitete Impfpass oder Impfausweis ist ein gelbes Heftchen. Er wurde nach den Richtlinien der Weltgesundheitsorganisation (WHO) erstellt und ist ein international anerkanntes Dokument, erklärt Christoph Gulde, Vizepräsident des Landesapothekerverbandes Baden-Württemberg: „Alle Informationen werden darum mehrsprachig auf Deutsch, Englisch und Französisch aufgeführt. In dem Dokument werden alle Impfungen und die verwendeten Impfstoffe notiert. Auch bei Reisen in exotische Länder können spezielle Reise-Impfungen nötig sein – auch die werden dann darin festgehalten.“

Neben Ärzten können auch Apothekerinnen und Apotheker den Impfstatus anhand des Impfpasses überprüfen, so Gulde: „Apotheken beraten leitliniengerecht und wissenschaftlich fundiert zu allen Impfungen. Es werden dafür immer die Empfehlungen der Ständigen Impfkommission des Robert Koch-Instituts, die Empfehlungen der WHO, die Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Tropenmedizin und Internationale Gesundheit e.V. (DtG) zugrunde gelegt. Anhand des Impfpasses kann die Apotheke den Patienten daran erinnern, welche Impfung als nächste auf dem Programm steht. Und sie kann auch darüber informieren, ob es Gründe gibt, eine Impfung zu verschieben. Eine Grippeimpfung sollten sie beispielsweise nicht bekommen, wenn sie gerade eine andere Infektionskrankheit oder Fieber haben.“

Weiter können Patienten sich in dem Gespräch darüber informieren, welche Impfungen von der Krankenkasse übernommen werden und welche selbst zu bezahlen sind, beschreibt Christoph Gulde das Dienstleistungsangebot. Gerade weil die Durchimpfungsrate und die Impfbereitschaft verbessert werden soll, können Apotheken als niedrigschwellig erreichbare Gesundheitsdienstleister hier eine wichtige Aufgabe übernehmen. „Jeder Patient mehr, der eine Schutzimpfung erhält oder auffrischen lässt, ist ein Gewinn für uns alle.“ Patientinnen und Patienten empfiehlt Gulde deshalb, regelmäßig in der Apotheke oder beim Arzt nach einem Impfpass-Check zu fragen.

Der Landesapothekerverband Baden-Württemberg e. V. setzt sich für die unabhängige Beratung von Patienten, Gesundheitsprävention und die sichere Abgabe von Arzneimitteln ein. In Baden-Württemberg gibt es rund 2.600 öffentliche Apotheken. Der Verband vertritt die wirtschaftlichen und politischen Interessen seiner Mitglieder. Um das Wohl der Patienten kümmern sich im Land neben den approbierten Apothekerinnen und Apothekern auch rund 15.000 Fachangestellte, überwiegend Frauen, in Voll- oder Teilzeit. Der Landesapothekerverband Baden-Württemberg e. V. ist zertifiziert nach DIN EN ISO 9001 : 2015.

Weitere Informationen unter www.apotheker.de
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Sepsis als Folge einer Meningokokken-Erkrankung selten, aber gefährlich

Babys und Kleinkinder sind besonders gefährdet zu erkranken

Sepsis als Folge einer Meningokokken-Erkrankung  selten, aber gefährlich

(Mynewsdesk) München, September 2018 – Am 13. September ist Welt-Sepsis-Tag, der 2012 ins Leben gerufen wurde, um weltweit über Sepsis und die möglichen Folgen aufzuklären. Eine Sepsis, im Volksmund auch Blutvergiftung genannt, beginnt mit einer Infektion. Ein seltener, aber gefährlicher Auslöser dafür sind Meningokokken-Bakterien, die über eine sogenannte Tröpfcheninfektion übertragen werden können. Am häufigsten betroffen von einer Meningokokken-Erkrankung sind Babys und Kleinkinder, deren körpereigene Abwehr oft noch nicht ausreicht, um die Erreger abzuwehren.

Die Anzeichen für eine Meningokokken-Erkrankung sind unspezifisch
Meningokokken sind Bakterien, die sich im Nasen-Rachen-Raum von Menschen ansiedeln. Etwa zehn Prozent der Bevölkerung tragen den Erreger in sich – ohne selbst daran zu erkranken (1). Kommt es jedoch zu einer Erkrankung, führt sie in zwei Dritteln der Fälle zu einer Hirnhautentzündung (Meningitis), etwa ein Drittel der Meningokokken-Erkrankungen verursacht eine Sepsis (2). „Eine Erkrankung durch Meningokokken äußert sich anfänglich durch unspezifische Symptome wie zum Beispiel Fieber, Reizbarkeit oder starke Schläfrigkeit“, so Kinder- und Jugendarzt Dr. Jens Uwe Meyer, „da ist es schwer, Meningokokken-Erkrankungen rechtzeitig zu diagnostizieren.“ Erst im weiteren Verlauf zeigen sich deutlichere Symptome einer Sepsis wie punktuelle oder flächige Einblutungen auf der Haut.

Eltern können ihre Kinder vor Meningokokken schützen
Eine Meningokokken-Erkrankung kann sehr schnell voranschreiten und innerhalb weniger Stunden tödlich enden, wenn keine rechtzeitige Behandlung mit Antibiotika erfolgt. Aufgrund der anfänglich unspezifischen Symptome wird die Erkrankung oft zu spät erkannt, weshalb Vorbeugung umso wichtiger ist. Eltern sollten ihre Kinderärzte daher frühzeitig auf mögliche Schutzimpfungen ansprechen und sich beraten lassen.

Viele Krankenkassen erstatten die Kosten der Meningokokken-Impfungen
Fünf verschiedene Meningokokken-Typen (A, B, C, W, Y) können in Deutschland Auslöser für eine Meningokokken-Erkrankung sein. Die meisten Krankheitsfälle gehen auf den Typ B zurück, gefolgt von C. Impfungen bieten den bestmöglichen Schutz vor einer Meningokokken-Erkrankung. Dr. Meyer rät, sich bei der eigenen Krankenkasse zu informieren, ob die Kosten der vom Kinderarzt empfohlenen Impfungen (teilweise oder komplett) übernommen werden. Wer sich schon vorab informieren möchte, findet auf dem Online-Portal www.meningitis-bewegt.de übersichtliche Informationen sowie Videos und Hintergrundwissen zu Meningokokken.

DE/BEX/0024/18(1); 09/2018

1 RKI-Ratgeber für Ärzte „Meningokokken-Erkrankungen“. Verfügbar unter: http://www.rki.de/DE/Content/Infekt/EpidBull/Merkblaetter/Ratgeber_Meningokokken.html, April 2016. Letzter Zugriff: September 2018.
2 https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/EpidBull/Merkblaetter/Ratgeber_Meningokokken.html#doc2374538bodyText7 (Stand September 2018).

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=== Besonders Säuglinge und Kleinkinder sind gefährdet, an einer Meningokokken-Sepsis zu erkranken (Bild) ===

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=== Welt-Sepsis-Tag 2018 (Bild) ===

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GlaxoSmithKline eines der weltweit führenden forschenden Arzneimittel- und Healthcare-Unternehmen engagiert sich für die Verbesserung der Lebensqualität, um Menschen ein aktives, längeres und gesünderes Leben zu ermöglichen. In Deutschland gehört GSK zu den wichtigsten Anbietern medizinischer Produkte und engagiert sich darüber hinaus in vielfältigen sozialen Projekten: So unterstützen wir wellcome für das Abenteuer Familie, den Verein zur Förderung kranker Kinder und Jugendlicher der Staatlichen Schule für Kranke München e.V. und Plan International. Zudem stellt GSK seine MitarbeiterInnen einen Tag im Jahr am so genannten OrangeDay frei, um in sozialen Einrichtungen mitzuhelfen.

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Bakterielle Meningitis ist selten aber gefährlich

Kampagne sensibilisiert für die Gefahren von Meningokokken

Bakterielle Meningitis ist selten aber gefährlich

(Mynewsdesk) München, April 2018 – Am 24. April 2018 findet der zehnte Welt-Meningitis-Tag statt. Zu diesem Anlass weist die bundesweite Kampagne MENINGITIS BEWEGT. Schwangere und Eltern besonders auf die bakterielle Meningitis hin, an der meist Säuglinge und Kleinkinder erkranken. Die durch Meningokokken ausgelöste Hirnhautentzündung ist vielen unbekannt, schreitet jedoch wesentlich schneller voran als eine virale Meningitis. Innerhalb von 24 Stunden nach dem Auftreten der ersten Symptome, kann bereits akute Lebensgefahr bestehen (1). Aufklärung über die Symptome und eine frühzeitige Impfung können schützen.

Infektionen mit Meningokokken führen häufig zu Folgeschäden
Im Vergleich zu anderen Kinderkrankheiten ist die Anzahl der Meningokokken-Fälle gering. Im vergangenen Jahr gab es deutschlandweit 278 Meningokokken-Erkrankungen (2). Für die betroffenen Familien ist dies jedoch kein Trost. Für sie bedeutet eine Meningokokken-Infektion oftmals eine lebenslange Beeinträchtigung. Ein Drittel der Meningokokken-Fälle führt zu einer Blutvergiftung (Sepsis). In zwei Dritteln der Infektionen kommt es zu einer Hirnhautentzündung (Meningitis) (3). Trotz ärztlicher Behandlung endet für bis zu einen von zehn Patienten eine Meningokokken-Infektion tödlich. Überlebende kämpfen unter anderem mit Spätfolgen wie Taubheit, Lernschwächen oder anderen kognitiven Problemen (4). „Ein Kleinkind mit einer Meningokokken-Infektion kämpfen zu sehen, ist ein Bild, das man als Arzt nie wieder vergisst“, erklärt Kinder- und Jugendarzt Dr. von Landwüst. Er hat einen Meningokokken-Fall selbst miterlebt und unterstützt die Kampagne MENINGITIS BEWEGT. als Experte.

Eltern können ihre Kinder gegen Meningokokken impfen lassen
Gegen alle fünf in Deutschland vorkommenden Serogruppen – A, B, C, W135 und Y – sind Impfstoffe verfügbar. Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt eine Impfung gegen Meningokokken C ab dem zwölften Lebensmonat. Personen mit eingeschränkter Immunfunktion oder engem Kontakt zu einem an Meningokokken Erkrankten empfiehlt die STIKO zusätzlich eine Impfung gegen die Serogruppe B. Eine generelle Empfehlung steht zurzeit noch aus. In den Bundesländern Sachsen und Mecklenburg-Vorpommern sowie in Schleswig-Holstein, Hamburg, Brandenburg, Thüringen und Bayern wird die Meningokokken-B-Impfung jedoch öffentlich empfohlen. Mehr als 60 % der Krankenkassen erstatten die Kosten daher mittlerweile auf Anfrage (5). Eine Impfung gegen die vergleichsweise selten vorkommenden Serogruppen A, W135 oder Y wird bei gesundheitlicher Gefährdung oder bei Reisen in Risikogebiete empfohlen (6).

Website bietet Eltern weitere Informationsmöglichkeit
„Wenn die Gesundheit der Kleinsten auf dem Spiel steht, ist das eine große Herausforderung für alle“, verdeutlicht TV-Moderatorin Shary Reeves, die sich als Botschafterin für die Kampagne einsetzt. Um bei einer Infektion schnell reagieren zu können, sollten Eltern, Großeltern und Kita-Mitarbeiter die Symptome einer Meningokokken-Infektion wie Fieber, Kopfschmerzen, Übelkeit und Nackensteifigkeit richtig deuten können. Das Online-Portal http://www.meningitis-bewegt.de bietet dazu umfangreiche Informationen und eine praktische Symptom-Check-Karte zum Download für den Geldbeutel.

Weitere Informationen zur Kampagne MENINGITIS BEWEGT. unter:
• www.facebook.com/meningitisbewegt
• www.twitter.com/menbewegt
• www.instagram.com/meningitisbewegt
• www.youtube.com: MENINGITIS BEWEGT.

(1) Thompson, M.J. et al. Clinical recognition of meningococcal disease in children and adolescents. 2006. Lancet, 367: 397-403. Available at: http://www.thelancet.com/pdfs/journals/lancet/PIIS0140-6736(06)67932-4.pdf

(2) https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/EpidBull/Archiv/2018/Ausgaben/03_18.pdf?__blob=publicationFile (Stand Januar 2018)

(3) https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/EpidBull/Merkblaetter/Ratgeber_Meningokokken.html#doc2374538bodyText7 (Stand Dezember 2017)

(4) Centers for Disease Control and Prevention (CDC). https://www.cdc.gov/meningococcal/about/diagnosis-treatment.html (Stand Dezember 2017)

(5) https://www.kinderaerzte-im-netz.de/fileadmin/pdf/Meningokokken_B_-_Krankassenliste/UEbersicht_Kostenuebernahme_Meningokokken-B-Impfstoff_-_letzter_Stand.pdf (Stand Janaur 2018)

(6) https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/EpidBull/Merkblaetter/Ratgeber_Meningokokken.html;jsessionid=25D2DD68B94A62F89A7E544BD3FF31A2.2_cid290#doc2374538bodyText14 (Stand Dezember 2017)

DE/BEX/0006/18; 02/2018

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=== Grippeähnliche Symptome wie Fieber und Kopfschmerzen sind typisch für eine bakterielle Meningitis. (Bild) ===

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So schützen Sie Ihre Kinder vor einer bakteriellen Meningitis

Kinder- und Jugendarzt Dr. von Landwüst im Interview

So schützen Sie Ihre Kinder vor einer bakteriellen Meningitis

(Mynewsdesk) Eine Hirnhautentzündung (Meningitis) kann nicht nur viral, beispielsweise durch Zecken, sondern auch durch Bakterien ausgelöst werden. Jedes Jahr infizieren sich in Deutschland ca. 250 – 350 Menschen mit den sogenannten Meningokokken-Bakterien. Besonders betroffen sind Säuglinge und Kleinkinder. Viele tragen lebenslange Folgeschäden durch die Infektion davon.

Herr Dr. von Landwüst, durchschnittlich 315 Meningokokken-Fälle im Jahr(1) klingt nach sehr wenig. Warum sollten sich Eltern trotzdem mit Symptomen und Schutzmöglichkeiten auseinandersetzen?
Eine Infektion ist zum Glück sehr selten. Bei den betroffenen Familien stellt eine Meningokokken-Infektion des Kindes jedoch oftmals das komplette Leben auf den Kopf, denn die Infektion kann bereits innerhalb von wenigen Stunden lebensbedrohlich werden.(2) Mögliche Folgeschäden reichen von Taubheit und Entwicklungsstörungen bis hin zu notwendigen Amputationen und in seltenen Fällen dem Tod des kleinen Patienten.(2) Eltern sollten daher typische Symptome wie Fieber, Erbrechen, Reizbarkeit oder auch Schläfrigkeit und Krämpfe frühzeitig erkennen können und sich im Vorfeld über Schutzmöglichkeiten informieren.

Haben Sie persönlich schon Meningokokken-Fälle erlebt?
Ich selbst habe einen Fall erlebt, bei dem der Säugling glücklicherweise überlebt hat. Ich kenne aber auch einen Kollegen in der Klinik, bei dem mehrere Patienten an Meningokokken gestorben sind. Da die ersten Symptome sehr unspezifisch sind, ist eine Infektion in frühem Stadium sehr schwer zu erkennen. Wartet man jedoch auf klinisch eindeutige Symptome, ist es meist zu spät. Das ist das tückische an Meningokokken. Solche Schicksale möchte man als Arzt nicht miterleben. Deswegen setze ich mich für die Aufklärung über Schutzmöglichkeiten ein.

Wie kann ich mein Kind davor schützen?
Meningokokken werden unbewusst über Tröpfcheninfektion, also beim Husten, Niesen, Sprechen oder Küssen übertragen. Eine vorbeugende Impfung bietet den einzig wirksamen Schutz. Eltern sollten beachten, dass es in Deutschland fünf verschiedene Serogruppen gibt, gegen die man impfen kann. Da besonders Säuglinge und Kleinkinder von Meningokokken-Infektionen betroffen sind, empfehle ich, den Kinderarzt frühzeitig auf die Impfungen anzusprechen.

Werden die Impfungen gegen Meningokokken von der Ständigen Impfkommission (STIKO) empfohlen?
Für alle Kinder ab dem zwölften Lebensmonat empfiehlt die STIKO eine Impfung gegen Meningokokken C. Für Meningokokken B gibt es bisher eine eingeschränkte STIKO-Empfehlung für gesundheitlich gefährdete Personen mit spezifischen Grundkrankheiten. Eine generelle STIKO-Empfehlung steht bislang noch aus. Die Impfung wird jedoch von einigen Bundesländern bereits öffentlich empfohlen und über 60% der gesetzlichen Krankenkassen erstatten die Impfung auf Anfrage.(3) Einen Impfschutz vor den nur selten vorkommenden Serogruppen A, W135 oder Y empfiehlt die STIKO bei Reisen in Risikogebiete.

Wo kann ich mich ausführlicher über das Thema informieren?
Auf der Website der Aufklärungskampagne MENINGITIS BEWEGT. (www.meningitis-bewegt.de) finden Eltern viele Informationen rund um Ansteckungswege, Symptome, Folgen und Schutzmöglichkeiten einer Meningokokken-Infektion. Außerdem kann man dort eine praktische Symptom-Check-Karte für den Geldbeutel downloaden.

(1) Epidemiologisches Bulletin, Nr. 3/2018, (Stand 17.01.2018).
(2) http://www.infektionsschutz.de/erregersteckbriefe/meningokokken/, April 2016. Letzter Zugriff Januar 2018.
(3) https://www.kinderaerzte-im-netz.de/fileadmin/pdf/Meningokokken_B_-_Krankassenliste/UEbersicht_Kostenuebernahme_Meningokokken-B-Impfstoff_-_letzter_Stand.pdf (Stand: 22.01.2018)

DE/BEX/0006/18a; 02/2018

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=== Dr. Stephan von Landwüst (Bild) ===

Dr. Stephan von Landwüst

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„Frühlingstemperaturen eröffnen die Zeckensaison“ – Saisonale Verbraucherinformation der DKV

Wie sich Spaziergänger, Hobbygärtner & Co. schützen können

"Frühlingstemperaturen eröffnen die Zeckensaison" - Saisonale Verbraucherinformation der DKV

Bei einem Waldspaziergang können Zecken im Unterholz lauern.
Quelle: ERGO Group

Wenn die Temperaturen wieder milder werden, zieht es nicht nur wintermüde Couch-Potatoes in die Natur: Auch Zecken werden wieder aktiv und warten in Büschen und auf Gräsern auf einen Wirt. Wo die Zeckengefahr besonders hoch ist, welche Krankheiten sie übertragen und wie sich Spaziergänger und Co. vor den Parasiten schützen können, weiß Dr. Wolfgang Reuter, Gesundheitsexperte bei der DKV Deutsche Krankenversicherung.

Wann und wo treten Zecken auf?

Zecken sind Parasiten und gehören zu den Spinnentieren. Sie ernähren sich vom Blut ihres Wirts, an dem sie sich mit Krallen und Haftkissen festhalten. Umgangssprachlich ist dann häufig von einem Zeckenbiss die Rede, Experten sprechen jedoch von einem Stich. Zeckensaison ist von Frühjahr bis Spätherbst. Doch schon ein paar aufeinanderfolgende Tage mit einer Mindesttemperatur von sieben Grad reichen aus, um die Parasiten aus ihren Winterverstecken zu locken. „Die Wahrscheinlichkeit, dass sie um diese Zeit zustechen, ist zwar gering, da die Temperaturen noch keine kurzen Hosen und T-Shirts zulassen. Dennoch ist es ratsam, sich nach einem Spaziergang oder der Gartenarbeit auf Zecken zu untersuchen“, rät Dr. Reuter. Zecken sind vor allem an Orten mit hoher Luftfeuchtigkeit aktiv, etwa in Wäldern. Doch auch auf schattigen Wiesen, an Waldrändern oder einzelnen Baumgruppen sowie in Büschen, Gärten oder an Bächen sind sie anzutreffen. Übrigens: Dass Zecken von Bäumen fallen, stimmt nicht. Sie bewegen sich meist in hohem Gras oder im Unterholz.

Welche Krankheiten können Zecken übertragen?

Der Zeckenstich selbst ist nicht gefährlich. Allerdings kann die Zecke damit verschiedene Infektionskrankheiten übertragen. Zu den häufigsten zählt die Lyme-Borreliose. In ganz Deutschland können Zecken mit den Borreliose-Bakterien infiziert sein. Die Ansteckungsgefahr ist daher in der ganzen Bundesrepublik gleich hoch. Ein erstes Anzeichen für Borreliose ist eine Hautrötung, die sogenannte Wanderröte. Typischerweise ist sie ringförmig und hat einen blasseren Farbton in der Mitte. Sie kann aber auch großflächig oder streifenförmig sein. Häufig ist die Haut an dieser Stelle wärmer. Die Rötung kann noch bis zu mehreren Wochen nach einem Stich auftreten. Dazu können weitere Symptome wie Fieber, Muskel- und Kopfschmerzen sowie Müdigkeit kommen. In sehr seltenen Fällen kann die Hautinfektion durch Borrelien zu einer Infektion des ganzen Körpers fortschreiten und dann zu Schäden an Nerven, Gelenken und Herz führen. Einen wirksamen Impfschutz dagegen gibt es bisher nicht. Außerdem können Zecken die Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) übertragen. Dabei handelt es sich um eine Viruserkrankung, die das Nervensystem angreift. Im Gegensatz zur Borreliose ist das Virus nur in Teilen Deutschlands verbreitet. Auf seiner Internetseite informiert das Robert-Koch-Institut (RKI) darüber, wo diese Gebiete liegen. Die ersten Symptome sind ähnlich wie bei einer Grippe: Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen. In besonders schweren Fällen kann die Krankheit sogar zu Nerven- und Hirnhautentzündungen führen. Das Infektionsrisiko ist allerdings relativ gering. Dennoch empfiehlt das RKI Menschen aus Risikogebieten eine Schutzimpfung.

Effektiver Schutz gegen Zecken

Wer in der Natur unterwegs ist, sollte möglichst auf festen Wegen bleiben und Unterholz sowie hohes Gras meiden. Lange Hosen und Oberteile sowie geschlossene Schuhe schützen die Haut zusätzlich vor Zeckenstichen. Der DKV Experte empfiehlt außerdem, vor allem bei längeren Wanderungen, die Hose in die Socken zu stecken. Auch Mückenschutzsprays, beispielsweise mit den Wirkstoffen Icaridin oder DEET, auf Haut und Kleidung können vor den kleinen Blutsaugern schützen. Kehren Spaziergänger nach einem Wald- oder Wiesenbesuch zurück, sollten sie sich unbedingt nach Zecken absuchen. „Neben den für Zecken leicht erreichbaren Füßen, Waden oder Kniekehlen ist das Augenmerk auch auf Haaransatz, Ohren, Hals, Achseln, Ellenbeuge und Bauchnabel zu richten“, so der Gesundheitsexperte. „An diesen Stellen stechen die Parasiten besonders gern. Denn hier ist die Gefahr, entdeckt zu werden, vergleichsweise klein“, weiß der Gesundheitsexperte. Haben die Zecken einen Wirt gefunden, suchen sie oft noch einige Zeit nach einer geeigneten Einstichstelle. Wer sich direkt nach einem Aufenthalt in der Natur absucht, hat daher gute Chancen, einen Stich noch zu verhindern. Auch bei Arbeiten im heimischen Garten sind die genannten Vorsichtsmaßnahmen sinnvoll.

Zeckenstich – was tun?

Wer eine bereits festsitzende Zecke bei sich entdeckt, sollte sie sofort entfernen. Das kann unter Umständen eine Borreliose-Infektion verhindern, denn die Zecke überträgt diese Krankheit erst nach ein bis zwei Tagen auf den Menschen. Der Betroffene sollte die Zecke mit einer Pinzette oder einer speziellen Zeckenzange so nah wie möglich an der Haut greifen und mit einem vorsichtigen und gleichmäßigen Zug senkrecht hinausziehen. Ein Herausdrehen der Zecke ist nicht ratsam, denn dabei können sehr leicht Teile des Parasiten abreißen. Anschließend die Wunde gründlich säubern und desinfizieren. Um Entzündungen oder Infektionen zu vermeiden, den Parasiten auf keinen Fall zerquetschen. „Tritt nach einigen Tagen eine Hautrötung an der Stelle auf, ist ein Besuch beim Arzt notwendig“, so Reuter. Stellt dieser eine Borreliose fest, ist eine Behandlung mit Antibiotikum unumgänglich. Klagen Betroffene nach einigen Tagen über grippeähnliche Symptome einschließlich Fieber, kann es sich um eine FSME-Infektion handeln. Dann ist ebenfalls ein Besuch beim Arzt erforderlich.
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Windpocken: Zahl der Erkrankungen immer noch zu hoch

Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt die zweimalige Windpocken-Impfung für alle Kinder

Windpocken: Zahl der Erkrankungen immer noch zu hoch

(Mynewsdesk) München, Februar 2018 – Mehr als 21.778 Windpocken-Erkrankungen wurden im Jahr 2017 gemeldet,(1) dabei wird eine Standardimpfung für Säuglinge und Kinder bereits seit 2004 von der STIKO empfohlen. Windpocken können in seltenen Fällen ähnlich schwere Folgen hervorrufen wie Masern, (2) von denen für das vergangene Jahr 926 Krankheitsfälle gemeldet wurden.(1) Neben der Masern-Impfung sollte daher auch die Windpocken-Impfung nicht vergessen werden. Vier Impf-Komponenten in einer Kombinations-Impfung können gegen Masern, Mumps, Röteln und Windpocken schützen.

Optimaler Impfschutz durch zwei Impfdosen
Windpocken (Varizellen) sind hochansteckend und gehören zu den häufigsten impfpräventablen Kinderkrankheiten. Sie werden hauptsächlich durch Tröpfchen- oder Schmierinfektion übertragen. Die Impfung mit zwei Impfdosen gegen Windpocken wird von der STIKO seit 2009 für alle Kinder empfohlen. Die erste Dosis wird standardmäßig in einem Alter von 11 bis 14 Monaten verabreicht, in besonderen Fällen kann die erste Windpocken-Impfung auch bereits ab dem vollendeten
9. Lebensmonat gegeben werden. Ein optimaler Schutz wird durch die zweite Impfung erreicht, die Kinder im Alter von 15 bis 23 Monaten erhalten. Wenn die zweite Impfdosis vergessen wurde, sollte diese unbedingt nachgeholt werden – auch noch im Jugend- oder Erwachsenen-Alter.

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DE/PRIT/0001/18; 01/18

(1) Epidemiologisches Bulletin, Nr. 3/2018, (Stand 17.01.2018).
(2) https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/EpidBull/Merkblaetter/Ratgeber_Varizellen.html#doc2374554bodyText7 (Stand 29.08.2017)

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=== Der Verlauf einer Windpocken-Erkrankung (Bild) ===

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Grippeimpfung 2017: Breiterer Schutz durch Vierfachimpfung

Seit Mai ist es per Gesetz vorgesehen, dass die Krankenkassen auch die Kosten für den Vierfach-Impfstoff übernehmen.

Grippeimpfung 2017: Breiterer Schutz durch Vierfachimpfung

(Mynewsdesk) München, November 2017 – Hohes Fieber, starker Husten, Muskel- und/oder Kopfschmerzen als typische Symptome: Die Grippesaison steht vor der Tür. An der echten Virusgrippe (Influenza) könnten in diesem Jahr wieder Millionen Menschen in Deutschland erkranken. Gefürchtet sind Komplikationen wie Lungenentzündung oder Herzmuskelentzündung, die schwerwiegend verlaufen können. Als wirksamste Prävention gegen Influenza gilt die Grippeimpfung. Auch Kassenpatienten können sich nun besser schützen: Aufgrund einer Gesetzesänderung mit dem Ziel, die Versorgung der Bevölkerung mit Grippeimpfstoffen zu verbessern, ist es vorgesehen, dass die Krankenkassen die Kosten für den Piks mit dem breiteren Vierfach-Impfstoff für alle gefährdeten Personen erstatten.

Vier schützen breiter als drei
Entsprechend den Empfehlungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) werden in jeder Grippesaison die Impfstoffe neu zusammengesetzt. Seit einigen Jahren sind vier unterschiedliche Grippe-Virusstämme im Umlauf: zwei A- und zwei B-Stämme. Vierfach- Impfstoffe richten sich gegen alle vier Stämme. Bislang kamen sie vor allem bei Privatpatienten zum Einsatz oder mussten selber bezahlt werden. Kassenpatienten erhielten dagegen die herkömmlichen Grippeimpfstoffe mit nur drei Komponenten. Nach einer Gesetzesänderung können in dieser Grippesaison nun gesetzlich Krankenversicherte ebenfalls die Vierfach-Grippeimpfung für einen breiteren Schutz erhalten. Das bedeutet jedoch nicht, dass Dreifach-Impfstoffe abgeschafft sind. Ärzte sind dazu angehalten, diese weiterhin zu verwenden. Patienten müssen daher entschieden bei ihrem Arzt nach der Vierfach-Impfung fragen.

Was die echte Grippe von einer Erkältung unterscheidet
Der Unterschied zwischen der echten Grippe (Influenza) und einer Erkältung (grippaler Infekt) zeigt sich in Verlauf und Schwere der Erkrankung. Bei der Virusgrippe fühlen Infizierte sich schlagartig krank, klagen über hohes Fieber bis zu 40 °C, starke Kopf- und Gliederschmerzen. Typisch für Grippe-Erkrankungen können auch ein trockener Husten, ein Brennen im Rachen und Schmerzen hinter dem Brustbein sein (1, 2). Eine Erkältung hingegen beginnt meist eher schleichend, der Erkrankte fühlt sich unwohl, der Hals beginnt zu kratzen, gefolgt von Heiserkeit und Schnupfen. Während sich bei einer Erkältung im Regelfall innerhalb weniger Tage eine deutliche Besserung einstellt, kann eine Grippe langwieriger verlaufen. In einigen Fällen dauert die Genesungsphase mehrere Wochen. Vor allem vorhandene Risikofaktoren können zu einer schwereren und längeren Erkrankung beitragen (2).

Komplikationen sind möglich
Die echte Grippe kann zahlreiche Komplikationen nach sich ziehen – und ist daher insbesondere für Patienten mit Atemwegs-Erkrankungen, chronischen Herz-, Nieren-, Leber- und Stoffwechsel-Krankheiten und älteren Menschen über 60 Jahre gefährlich (1). Im Zuge einer Influenza können Lungenentzündungen, Mittelohrenentzündungen sowie eine Bronchitis auftreten.1 Darüber hinaus kann eine bedrohliche Herzmuskelentzündung die Folge einer Grippe sein. Durch die Schwächung der Abwehrkräfte aufgrund der Grippeinfektion kann es zusätzlich zu folgenschweren bakteriellen Infektionen (Superinfektionen) kommen (2). Eine Grippe-Erkrankung kann tödlich verlaufen.

Der beste Schutz gegen die Grippe ist eine Impfung. Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt die Impfung Personen, die durch eine Grippe-Erkrankung besonders gefährdet sind: Menschen über 60 Jahre, Schwangere sowie Personen jeden Alters (auch Kinder) mit Grunderkrankungen, wie z.B. chronischen Lungenerkrankungen (Asthma, COPD), Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes oder Immundefekten, sollten sich impfen lassen.

Weitere Informationen zu Grippe sowie den Impfempfehlungen für Kinder, Erwachsene und Reisende können unter www.impfen.de eingesehen werden. Sehenswert sind auch die Filme auf www.youtube.de: „ Grippe – warum jährlich impfen?“, „ Grippe-Mythen“ und
Die Fiesen 4“.

Quellen:
1 https://www.impfen.de/reiseimpfung/reiseindikationen/virusgrippe-influenza/
2 http://www.rki.de/SharedDocs/FAQ/Influenza/FAQ_Liste.html#FAQId2436726

DE/QIV1/0008/17g; 10/17

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=== Die Impfung gegen Grippe schützt in der Regel für eine Saison und sollte daher jährlich aufgefrischt werden. (Bild) ===

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Pressemitteilungen

„Grippeviren im Anmarsch“ – Verbraucherinformation der DKV

Tipps zum Schutz vor Ansteckung

Jedes Jahr aufs Neue rollen gegen Ende des Jahres die ersten Grippewellen an: Laut dem Robert-Koch-Institut erkranken während einer saisonalen Grippewelle in Deutschland zwischen zwei und zehn Millionen Menschen. Dr. Wolfgang Reuter, Gesundheitsexperte der DKV Deutsche Krankenversicherung, erklärt den Unterschied zwischen Erkältung und echter Grippe, der sogenannten Influenza. Zudem gibt er Tipps zu Schutzmaßnahmen gegen Grippeviren.

Unterschied zwischen Erkältung und Grippe

Eine triefende Nase, Hals- und Gliederschmerzen sowie ein dicker Kopf bedeuten nicht gleich eine echte Grippe, also eine Influenza. „Doch die Abgrenzung zwischen Erkältung und Influenza ist nicht immer einfach“, so Dr. Wolfgang Reuter, Gesundheitsexperte der DKV Deutsche Krankenversicherung. Dennoch gibt es einige Anzeichen, die auf eine echte Grippe hinweisen und den Betroffenen zum Arzt führen sollten: Die Influenza befällt den Körper meist sehr plötzlich und mit voller Wucht. Müdigkeit und Abgeschlagenheit treten in der Regel stärker auf als bei einer Erkältung. Husten, Schüttelfrost und hohes Fieber – oft über 40°C – sind ebenfalls Hinweise auf die Influenza. Ältere, Kinder und Personen mit einer schweren Grunderkrankung, wie zum Beispiel des Herz-Kreislauf-Systems, sollten auf jeden Fall einen Arzt aufsuchen. Selbst wenn die Symptome nicht eindeutig sind.

Ansteckung vermeiden

„Meist überträgt sich die echte Grippe über Tröpfcheninfektion“, erklärt der DKV Experte. „Das heißt: Die Viren gelangen beim Husten, Niesen oder Sprechen von Mensch zu Mensch.“ Wer bereits an der Influenza erkrankt oder für eine Infektion besonders anfällig ist, sollte daher nach Möglichkeit Menschenmengen meiden. Dazu gehören beispielsweise voll besetzte Busse, Bahnen oder Fahrstühle. Vor allem aber ist die richtige Hygiene in der Grippezeit das A und O. Denn auch auf Türklinken, Tastaturen oder an Haltegriffen zum Beispiel in Treppenhäusern können sich die Viren festsetzen. Schnell wandert die Hand von dort an die Nase oder den Mund – und schon ist es passiert. „Häufiges, gründliches Händewaschen ist eine wichtige Vorbeugungsmaßnahme“, betont der Gesundheitsexperte. „Ebenso sollten die Hände fern vom Gesicht, insbesondere den Schleimhäuten an Mund und Nase, bleiben.“ Es empfiehlt sich, während der Grippewelle auf Händeschütteln und Umarmungen zu verzichten.

Abwehrkräfte stärken: Frische Luft und warme Kleidung

Der beste Schutz vor einer Grippe ist ein gutes, belastbares Immunsystem. Um die eigenen Abwehrkräfte zu stärken, ist es daher gerade in der kalten Jahreszeit ratsam, auf eine gesunde, vitaminreiche Ernährung, ausreichend Bewegung und genug Schlaf zu achten. „Wer den Viren Paroli bieten will, sollte sich warm anziehen, weil Frieren das Immunsystem schwächt“, rät Dr. Wolfgang Reuter. Saunagänge und Wechselduschen können ebenfalls dazu beitragen, das Immunsystem zu stärken. Die Schleimhäute bieten nur Schutz vor Ansteckung, solange sie nicht austrocknen. Deswegen haben die Viren bei trockener Heizungsluft leichtes Spiel. „Häufiges Lüften zu Hause und am Arbeitsplatz ist deswegen auch im Winter eine gute Idee“, weiß der DKV Experte. Auch Luftbefeuchter können dazu beitragen, ein Austrocknen der Schleimhäute zu verhindern.

Der beste Schutz: Rechtzeitig impfen lassen

Damit es gar nicht erst zu einer schweren Grippeerkrankung kommt, sollten besonders gefährdete oder anfällige Personen wie Senioren, chronisch Kranke oder Menschen mit Immunerkrankungen sowie Schwangere rechtzeitig mit einer Grippeschutzimpfung vorsorgen. Besonders gefährdet sind außerdem alle, die häufig mit anderen Menschen in Kontakt kommen, wie beispielsweise medizinisches und Pflegepersonal, Lehrer und Verkäufer. Bei der Impfung erhält der Körper einen sogenannten Totimpfstoff. Das Immunsystem erkennt ihn als Krankheitserreger und bildet deshalb Antikörper. Steckt sich ein Geimpfter später tatsächlich mit dem Virus an, reagiert das bereits „vorgewarnte“ Immunsystem sofort und verhindert so den Ausbruch der Krankheit – oder schwächt ihn zumindest erheblich ab. „Da das Grippevirus jedoch häufig seine Erscheinung ändert, reicht der Impfschutz nur für ein Jahr im Voraus. Danach wird eine neuerliche Impfung, meist mit einem neuen Impfstoff, nötig“, weiß Dr. Wolfgang Reuter. Die beste Zeit für eine Impfung sind die Monate Oktober und November. Dann ist der Impfschutz wirksam, wenn meist zum Jahreswechsel die ersten Grippewellen starten.
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