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Neues Digitalisierungs-Whitepaper von eurodata verfügbar

Detaillierte Vorgehensbeschreibungen laden zur Nachahmung ein

Neues Digitalisierungs-Whitepaper von eurodata verfügbar

Saarbrücken, 23. November 2017 – Das IT-Unternehmen eurodata hat sich in den letzten Jahren als Spezialist in Sachen Industrie 4.0 einen Namen gemacht. Jetzt hat das Unternehmen ein Whitepaper verfasst, in dem es nicht nur die Bedeutung von Industrie 4.0 einordnet, sondern auch präzise Vorgehensweisen für erfolgreiche Digitalisierungsprojekte beschreibt.

„Aufgrund unserer Expertise kennen wir die Tücken und Herausforderungen bei der Digitalisierung“, sagt Lumir Boureanu, Geschäftsführer von eurodata tec, der auf Smart Services spezialisierten Tochter der eurodata AG. „Wir wissen, wann und wie Unternehmen sich die Möglichkeiten der Digitalisierung zu eigen machen können und haben diese Erfahrungen in unserem Smart Service Whitepaper zusammengefasst.“

Das kostenlos im Internet zum Download verfügbare Dokument „Was Sie über Digitalisierung, Industrie 4.0 und Smart Services wissen müssen“ beschreibt die Herausforderungen der 4. Industriellen Revolution und erläutert die Notwendigkeit der Digitalisierung. Es werden konkrete Schritte beschrieben, wie sich aus Ideen zukunftssichernde Geschäftsmodelle entwickeln lassen. Ein Fokus liegt dabei auf der Integration in andere Ecosysteme sowie der internen und externen Kommunikation. „Die modernen Technologien machen nur Sinn in der Vernetzung und deshalb müssen sich Unternehmen, die den Wandel einleiten wollen vor allem der Interaktion und Kollaboration widmen“, sagt Lumir Boureanu.

Um diese Herausforderung zu meistern, haben Boureanu und sein Team eigens einen 5 Schritte Plan entwickelt. In dem Whitepaper wird erläutert, wie dieser funktioniert und welche Voraussetzungen erforderlich sind.

Den Download des Whitepapers gibt es unter: http://bit.ly/2jO03m2

Die eurodata AG entwickelt und vermarktet cloudbasierte Softwarelösungen für Handelsnetze, Steuerberater und KMUs sowie Softwareprodukte zur Implementierung von Industrie 4.0 Lösungen. Mehr als 50.000 Kunden vertrauen den eurodata-Hochleistungsrechenzentren, einer sicheren Cloud „Made in Germany“, mit professionellen Web- und Cloud-Dienstleistungen. Damit übernehmen wir auch die Verantwortung für den reibungslosen Betrieb der Lösungen. Die eurodata AG wurde 1965 gegründet und hat ihren Hauptsitz in Saarbrücken. Heute fokussieren sich mehr als 500 Mitarbeiter nachhaltig um den Erfolg unserer Kunden in ganz Europa. www.eurodata.de

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Industrie 4.0 – fangen Sie doch einfach an!

Digitalisieren, Automatisieren: die 4. Industrielle Revolution hat bereits begonnen. Wer nicht mitmacht gefährdet sein Überleben am Markt. Doch was soll man tun, wo soll man anfangen?

Industrie 4.0 - fangen Sie doch einfach an!

Intralogistik ohne Scannen

IdentPro liefert Ihnen die Antwort für Ihre Intralogistik: das 3D Staplerleitsystem identplus®. Machen Sie Ihre Staplerflotte intelligent und fit für vernetzte Prozesse, für Industrie 4.0.

Wenn Sie eine EDV-gestützte Lagerverwaltung und Produktionsversorgung haben (WMS, LVS, ERP), müssen Ihre Staplerfahrer durch das Scannen von Barcodes jede Warenbewegung an das IT-System rückmelden bzw. quittieren. Fehlerhafte Scans führen zu einer Divergenz zwischen der realen und der digitalen Welt. Die Folge: Waren müssen gesucht und im schlimmsten Fall neu produziert werden, weil sie nicht an den Plätzen stehen, die die Software nennt. Zusätzlich kann es zu Fehl- und Falschlieferungen kommen.

Eine manuelle Bestandsführung und Vergabe von Transportaufträgen (via Zettel, Zuruf) ist völlig ungeeignet für eine Prozessvernetzung. Eine Produktionsmaschine kann z. B. keine Zettel ausfüllen oder verbal einen Stapler rufen, wenn sie Nachschub braucht oder das fertige Produkt abtransportiert werden soll.

In beiden Fällen löst das 3D Staplerleitsystem identplus® die Probleme. Das Scannen von Barcodes ist überflüssig und Transportaufträge werden automatisch und optimiert an die Staplerflotte verteilt. Für jede einzelne Warenbewegung erfolgen Rückmeldungen ebenfalls vollautomatisch, beim Ein-, Um- und Auslagern. Zusätzlich wird jeder Transportauftrag auf korrekte Ausführung überwacht und Fehler (falsche Ware, falscher Ort) werden einem Fahrer sofort mitgeteilt. Kunden berichten von einer Produktivitätssteigerung von 20% und mehr. Der ROI wird normalerweise in 12-24 Monaten erreicht.

Erfahren Sie mehr auf der identplus® Webseite oder kontaktieren Sie IdentPro direkt: +49(0) 22 41 / 866 392-0.

IdentPro entwickelt und implementiert schlüsselfertige Lösungen für das automatische Identifizieren und Verfolgen von Objekten in Industrie, Produktion, Lager und beim Inventar. Kunden erhalten auf Standards basierende State-of-the-Art Systeme für die Intralogistik aus einer Hand: Von der Beratung bis zur Wartung ist IdentPro ein verlässlicher Partner in Deutschland, Europa, Asien und Nordamerika. Ein weltweites Netzwerk und sichere Kontinuität werden durch die Zugehörigkeit zur Dr. Wack Gruppe gewährleistet. Basis für die automatische Materialverfolgung sind Auto-ID-Techniken wie RFID, NFC, Barcode und ein einzigartiges 3D-Staplerleitsystem. Diese Technologien gewährleisten verlässliche Informationen, optimierte Prozesse, weniger Fehler und nachhaltig reduzierte Kosten.

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„Die Fähigkeit, Komplexität effektiv zu steuern, wird zum entscheidenden Wettbewerbsvorteil“

16. Ulmer Gespräche der Ingenics AG „Vision wird Wirklichkeit – intelligente Lösungen für die digitale Transformation von Montage, Produktion und Logistik durch Industrie 4.0“ mit Rekordbeteiligung

"Die Fähigkeit, Komplexität effektiv zu steuern, wird zum entscheidenden Wettbewerbsvorteil"

v. l. n. r. Prof. Bauernhansl, M. Walker, U. Brucker, Prof. Herkommer, B. Aunkofer, Dr. Bönsch (Bildquelle: Bettina Theisinger, Ingenics)

(Ulm) – Die 16. Ulmer Gespräche bescherten der Ingenics AG einen neuen Besucherrekord. Hochkarätige Expertenvorträge und Diskussionen trugen zum besseren Verständnis von Digitalisierung und Industrie 4.0 bei, da am Beispiel von erfolgreichen Projekten der Nutzen deutlich gemacht wurde. Ingenics konnte sich einmal mehr als Partner für innovative Unternehmungen im Zusammenhang mit der digitalen Transformation von Montage, Produktion, Logistik und Services empfehlen.

Top aktuelle Themen aus dem Produktionsumfeld aufgreifen, hochkarätige Experten aufs Podium bringen und Expertengespräche anstoßen, von denen alle Teilnehmer profitieren – das sind die Ulmer Gespräche der Ingenics AG. Bei der 16. Auflage dieses erfolgreichen Formats durften sich die Veranstalter über einen neuen Besucherrekord freuen: Gut 200 Führungskräfte aus der Wirtschaft erlebten im Ulmer Stadthaus am Münsterplatz einen Gewinn bringenden, spannenden Nachmittag und einen angenehm entspannten Abend.

Sozusagen als Begrüßung, stellte Ingenics CEO Oliver Herkommer zunächst die wichtigsten Ergebnisse der zweiten großen Industrie 4.0-Studie vor, die Ingenics gemeinsam mit dem Fraunhofer IAO durchgeführt hat. Im Vergleich zur ersten Ingenics IAO Studie von 2014 haben sich deutlich mehr Unternehmen beteiligt (844 vollständig beantwortete Fragebögen nach 518 im Jahr 2014). Das Spektrum bei Branchen und Unternehmensgrößen ist noch breiter geworden. Mehr als die Hälfte, 22 Prozent mehr als zum Zeitpunkt der ersten Studie, hat eine explizite Industrie 4.0-Strategie. Die Zahlen von realisierten Projekten verschiedenster Ausrichtung und Größenordnung gehen in die Tausende. In etwas mehr als der Hälfte aller Fälle wurden die Projekte vom Management angeregt, der Anteil der von Mitarbeitern vorgeschlagenen Projekte ist aber kaum geringer. In vielen Fällen wurden konkrete Nutzen wie eine signifikante Durchlaufzeitverkürzung oder eine deutliche Steigerung der Prozessqualität genannt. Klar erkennbar sei, dass die Transformation der Wertschöpfungssysteme in Gang gekommen sei und der Nutzen über technologische Veränderungen hinausgehe. „Ich kann nur dazu raten, Pilotprojekte zu starten, ehe die Mitbewerber einen uneinholbaren Vorsprung haben“, so Prof. Herkommer. Die vollständige Studie, die seit Kurzem auf der Unternehmenswebseite zum Download zur Verfügung steht, sei bereits mehrere hundert Male abgerufen worden.

Konkrete Umsetzungsmodelle und systematische Verbesserungen

Wie auch das Thema der Studie – „Industrie 4.0 – Wo steht die Revolution der Arbeitsgestaltung?“- zeige, gehe es Ingenics nicht darum, sich mit Themen wie Industrie 4.0, Internet der Dinge und Big Data als visionär zu profilieren, sondern darum, die Innovationskraft anhand konkreter Ergebnisse zu belegen. Weil die Kernkompetenzen von Ingenics das Planen, Optimieren und Qualifizieren seien, werde das einzigartige Zukunftsthema entlang der gesamten Supply Chain konsequent angepackt. „In Deutschland wird ja immer viel über neue Entwicklungen geredet, allerdings fehlt dann oft der Mut, sie auch umzusetzen“, so Prof. Herkommer. „Es ist höchste Zeit, zu erkennen, was in vielen Unternehmen bereits ,State of the art“ ist und sich über konkrete Umsetzungsmodelle und deren systematische Verbesserung auszutauschen.“

Die eingeladenen Experten durften als Garanten für den angemahnten Austausch auf höchstem Niveau gelten: Prof. Dr.-Ing. Thomas Bauernhansl, Leiter des Fraunhofer Instituts für Produktionstechnik und Automatisierung IPA in Stuttgart sowie des Instituts für industrielle Fertigung und Fabrikbetrieb (IFF) der Universität Stuttgart; Dr. Christof Bönsch, Geschäftsführer der Komet Group mit Sitz in Besigheim (Baden-Württemberg); Data Scientist Benjamin Aunkofer, Geschäftsführer der DatanomiQ aus Berlin. Hinzu kam als Experte der etwas anderen Art: der in Frankreich und Washington D. C. lebende schottische Bestsellerautor Martin Walker. Als Novum bei den Ulmer Gesprächen gab es eine kleine aber interessante Ausstellung wichtiger Ingenics Partner: das Laserzentrum Nord mit Beispielen aus der Praxis additiver Fertigungsverfahren (3D-Druck); Mojix als Pionier aktiver und passiver RFID-Technologien; iTiZZiMO, u. a. Anbieter von Datenbrillen für Augmented Reality Anwendungen, Dialogbild, Experten für die Visualisierung von Prozessen, Veränderungen und Visionen.

Bei Übergabe des Moderatoren-Mikrofons an Ute Brucker (ARD Weltspiegel) hatte Prof. Herkommer bereits die Linie vorgegeben und die Erwartungen weiter in die Höhe getrieben.

„Wenn der Wind des Wandels weht, bauen die einen Mauern, die anderen Windmühlen.“

Der Einstieg in die Expertenvorträge erfolgte auf dem höchst möglichen Niveau. Prof. Bauernhansl gehört nicht nur längst zu den Meinungsführern zum Thema Digitale Transformation sondern auch zu den Initiatoren des Strategiekreises der Plattform Industrie 4.0 der Bundesregierung. An der Schwelle zur „4. Industriellen Revolution“ führe die steigende Komplexität zu neuen Wertschöpfungssystemen in der durchgängig digitalisierten Welt des von Big Data, cloudbasierten Plattformen, Echtzeitdatenmodellen (digitaler Schatten) und CPS bestimmten Internet of Everything. Dabei werde sich die Zahl der Internetnutzer von drei Milliarden Menschen im Jahr 2014 bzw. der 17 Milliarden über das Internet vernetzten Dinge bis 2020 mindestens verdoppeln. In den entstehenden neuen Formen des Wirtschaftens, vorangetrieben beispielsweise durch den sich am Personalisierungsprozess beteiligenden Kunden („Prosumer“), zu dem sich in der „Shared Economy“ der Consumer entwickelt, komme es bei zunehmender Vernetzung und Personalisierung zum Wandel der gesamten Produktarchitektur, so Prof. Bauernhansl. „Die Fähigkeit, die Komplexität effektiv zu steuern, wird hier zum entscheidenden Wettbewerbsvorteil.“ Offene Architekturen in Verbindung mit cyberphysischen Systemen legten die Basis für „Big Bang Disruptions“. Es sei faszinierend, zu beobachten, dass man sich im Zuge der „4. Industriellen Revolution“ insofern wieder dem Zustand aus der Zeit vor der „1. Industriellen Revolution“ annähere, als handwerklich hergestellte Produkte mit Stückzahl 1 alternativlos waren, Planung und Ausführung aus einer Hand kamen. Mit dem nicht unwesentlichen Unterschied allerdings, dass nach der Erfahrung der „2. Industriellen Revolution“ mit der Massenproduktion auf der Basis großer Stückzahlen nach Ford und Taylor inzwischen Digitalisierung und Vernetzung kundenindividuelle Produkte zum Herstellungspreis von Massenprodukten ermöglichen.

Als ein Beispiel für den Aufbau eines Business Ecosystems nannte Prof. Bauernhansl „365FarmNet“, eine von 27 Partnern getragenen Initiative aus der Landmaschinenbranche zur Digitalisierung durch Vernetzung von Maschinen, Auswertung der Kundendaten zur Optimierung des landwirtschaftlichen Betriebs und Nutzung von Serviceapplikationen im Farmmanagement. Weitere Praxisbeispiele sind der Greifsystemehersteller Schunk (Lauffen/Neckar), wo seit Anfang 2015 durch Integration von Kunden in den Entwicklungsprozess eine erhebliche Verkürzung der Bestell- und Lieferzeiten realisiert wurde, und Trumpf (Ditzingen) mit der in Karlsruhe angesiedelten digitalen Geschäftsplattform für Fertigungsunternehmen Axoom.

Zehn Gebote der Digitalisierung

Um die Gestaltung von wandlungsfähigen Wertschöpfungssystemen zu optimieren, rät Prof. Bauernhansl zur Beachtung von zehn Richtlinien:
1. Integriere Produktions- und Logistiksystem zu einem Wertschöpfungssystem.
2. Löse Band und Takt auf.
3. Gestalte Prozesse und Strukturen mobil und skalierbar.
4. Gestalte intelligente Systeme (sich selbst steuernde Elemente des Wertschöpfungssystems mit Fähigkeit zur Selbstheilung).
5. Mache Hilfsprozesse wertschöpfend.
6. Ersetze Material- durch Informationsfluss (Reduzierung von Sicherheitsbeständen und Verschwendung).
7. Verlagere Prozesskomplexität an die Stelle, an der sie am effizientesten handhabbar ist (Integration von Lieferanten und Kunden als produktiv tätige Partner).
8. Bilde Systemelemente und Prozesse kontinuierlich im digitalen Schatten ab (Cloud).
9. Optimiere die Produktion mit Big Data Analysemethoden (Korrelation ist wichtiger als Kausalität; smarte Optimierung der Produktivität).
10. Fokussiere die Rolle des Menschen auf Gestaltung und Optimierung.

Durch den Wandel im Verhältnis von Mensch und Arbeitswelt sieht Prof. Bauernhansl höherwertige Arbeitsplätze entstehen – in begrenzter Zahl freilich. „Alle Experten erwarten eine Gesamt-Performance-Steigerung von 30 bis 50 Prozent in der Wertschöpfung“, sagte Prof. Bauernhansl und brachte mit dem chinesischen Sprichwort die Optionen auf den Punkt: „Wenn der Wind des Wandels weht, bauen die einen Mauern, die anderen Windmühlen.“

In der digitalen Welt ändern sich Geschäftsmodelle zwangsläufig

Dr. Christof Bönsch lässt von Anfang an keinen Zweifel daran aufkommen, dass er ein entschiedener Verfechter der digitalen Transformation durch Industrie 4.0 ist. Im Bereich der zerspanenden Fertigung hat die Komet Group, Technologie- und Innovationsführer bei der Bohrungsbearbeitung, längst Produkte im Portfolio, die ohne additive Fertigung auf der Basis von präzisen Kundendaten gar nicht herstellbar wären. „Kundenorientierung durch Digitalisierung“, nennt das Dr. Bönsch, der es geschafft hat, individualisierte Standardprodukte mit Losgröße 1 zu realisieren und dabei die Kosten um 30 Prozent senken. „Bei Komet ist die Digitalisierung der Innovationsmotor; wir entwickeln uns vom Produktanbieter zum Anbieter von Prozesslösungen“, erklärt Dr. Bönsch und nennt vier Ansätze für eine erfolgreiche Digitalisierung:
1.Einsatz von Assistenzsystemen z. B. für Kollisions- und Qualitätsüberwachung
2.Digitalisierung der Produktentstehung (digitale Supply Chain)
3.Additive Fertigung
4.Neue Geschäftsfelder erschließen z. B. durch Bereitstellung von Risikokapital für die Frühphasenfinanzierung von Start-ups.

Hacker-Mentalität und künstliche Intelligenz für Data Science

Benjamin Aunkofer brachte selbst ein wenig Start-up-Flair aufs Podium. Sein Thema, die Instrumente und Möglichkeiten von Big Data Analytics und Data Science in der Industrie 4.0 sowie der Aufbau von künstlichen neuronalen Netzen, erweiterte den Blickwinkel noch einmal. Die Arbeit von Data Scientists bei DatanomiQ erfordere eine Art Hacker-Mentalität – etwa bei der Schwachstellenanalyse von Systemen und dem auf Prozesse ausgerichteten Data Mining. An dem Umstand, dass künstliche neuronale Netze und dezentrale Produktionssteuerung Fertigung und Jobprofile grundlegend verändern und Unternehmen künftig auch nach Umfang und Qualität der zur Verfügung stehenden Daten bewertet werden, lässt Benjamin Aunkofer ebenso wenig Zweifel aufkommen wie an dem Umstand, dass die Zeit der herkömmlichen ERP-Systeme bald vorbei sein dürfte. Die folgenreichste Erkenntnis ist aber wohl die, dass künstliche neuronale Netze trainierbar sind und zur Reduzierung von Durchlaufzeiten, zur Optimierung von Lagerbeständen, zur Optimierung von Gewährleistungskosten bis hin zur Vorhersagbarkeit von Maschinenausfällen sehr viel beitragen können. „Big-Data- und Data-Science-Projekte sind per se interdisziplinär und ermöglichen eine alles umfassende Geschäftsdatenanalyse“, so Benjamin Aunkofer. „Wenn eine Smart Factory 20 TB Daten pro Tag generiert, wird das keine Ausnahme sein.“

Auch der nächste Gast – der keinen Vortrag hielt, sondern von Ute Brucker interviewt wurde- erwies sich als Experte für Zukunftsthemen. Martin Walker, schottischer Historiker, Journalist und Schriftsteller, ist durch seinen südfranzösischen Kriminalisten Bruno einem größeren Publikum bekannt. Im vorigen Jahr hat er den utopischen Roman „Germany 2064“ vorgelegt, der es prompt auf die Shortlist des deutschen Wirtschaftsbuchpreises 2015 geschafft hat. Dass deutsche Politiker über Perspektiven für die kommenden 40 bis 50 Jahre nachdenken – im Gegensatz zu ihren amerikanischen und britischen Kollegen, die „nur zwei bis drei Jahre im Blick haben“ – beeindruckt ihn. Dennoch kann er nicht erkennen, dass sie Antworten auf die wichtigsten Fragen zur Entwicklung der Arbeitswelt hätten.

Podiumsdiskussion: Der Mensch am Schalter?

In der von Ute Brucker moderierten abschließenden Podiumsdiskussion sah Benjamin Aunkofer die Maschine ganz klar auf dem Weg vom Assistenzsystem zu „dem, der sagt, wo es lang geht“.

Prof. Bauernhansl berichtete von Versuchen, in denen Roboter in der Kommunikation mit ihresgleichen selbständig begonnen haben, die Sprache zu optimieren. Die Idee der Abkoppelung der Erwerbsarbeit ist dem IPA-Chef nicht fremd, ob aber der Großteil der Menschen ein Leben ohne Arbeit als „erfüllt“ empfinden würde, sei fast unmöglich einzuschätzen. Menschen seien zwar in kreativen Problemlösungsprozessen den Maschinen überlegen, dennoch glaube er, dass in wenigen Jahren Maschinen Maschinen zu bauen begännen. Dann müsse es gesichert sein, dass der Mensch noch an den Schalter komme.

Dr. Bönsch befürchtet, dass ihre Unbeweglichkeit vielen Großunternehmen zum Verhängnis werden könne, während KMU, die den Überlebenskampf gewohnt seien, von der Digitalisierung leichter profitieren könnten. Leider hinke die Infrastruktur hinter dem Bedarf her.

Martin Walker, der auf lange Sicht sehr optimistisch ist, geht davon aus, dass sich die Menschheit in den kommenden 15 Jahren das Leben noch einmal sehr schwer machen wird.

Nicht als Romancier, sondern als Praktiker, Firmenlenker und Gastgeber wies Prof. Herkommer schließlich darauf hin, dass Ingenics die etablierten Marken Management Consulting, Interim-Management, Engineering und Services durch die neue Ingenics Digital Solutions ergänzt hat, die sich mit neuen digitalen Geschäftsmodellen beschäftigt und umfangreiche Angebote zu den Themenfeldern Digitalisierung, Industrie 4.0, Business Intelligence, Lean Data Management, Lean Data Logistics sowie Lean IT Management macht. Abgesehen davon, dass die Folgen sich selbst optimierender Maschinen noch nicht ausreichend untersucht sind, müssten die deutschen Unternehmen in erster Linie schnell genug ihre Lernfähigkeit weiterentwickeln, sagte Prof. Herkommer. Gleichzeitig müssten Arbeitgeber und Gewerkschaften den Umgang mit Daten neu austarieren.

Nach über vier Stunden intensiver Auseinandersetzung mit dem Thema des Tages lud Prof. Herkommer seine Gäste zum „Flying Buffet“ und weiteren angeregten Gesprächen ins Cafe des Stadthauses ein.

Über Ingenics
Ingenics berät Unternehmen aus verschiedenen Branchen bei Planungs-, Optimierungs- und Qualifizierungsprojekten entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Diese drei Kernleistungen erbringt Ingenics in den drei Bereichen Fabrik, Logistik und Organisation und steht deshalb für Effizienzsteigerung [hoch 3]. Eine dezidierte Industrie 4.0 Expertise, ein erwartungsgerechtes Interim-Management sowie bedarfsorientierte Ingenieurs- und Servicedienstleistungen runden das Leistungsportfolio ab.
Zu den Ingenics Kunden gehört die Elite der deutschen und europäischen Wirtschaft. Über nationale Projekte hinaus ist Ingenics für Großunternehmen wie für den Mittelstand auch ein gefragter Partner für weltweite Suche, Wahl, Planung und Realisierung neuer Produktionsstandorte, beispielsweise in Mexiko, China, den USA und Osteuropa.
Derzeit beschäftigt Ingenics 455 Mitarbeiter unterschiedlichster Ausbildungsdisziplinen. Mit hoher Methodenkompetenz und systematischem Wissensmanagement wurden in über 35 Jahren mehr als 5.300 Projekte erfolgreich abgeschlossen.

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Neuerscheinung: Anleitung zur Management-Revolution

Die Management-Revolution verändert die Art wie wir arbeiten grundlegend und radikal. Wer den Anschluss nicht verpassen will, sollte die Voraussetzungen für Management-Erfolg im 21. Jahrhundert kennen. Dieses Buch zeigt, welche praxisnahen Hebel es gibt, um deutlich mehr Leistung und Wachstum in Unternehmen zu schaffen.

Neuerscheinung: Anleitung zur Management-Revolution

Anleitung zur Management-Revolution von Michael Hirt (Midas Verlag)

Was bisher nur eine Handvoll Pionierunternehmen vorgezeigt hat, erobert jetzt den Management-Mainstream. Die Management-Revolution verändert die Art wie wir arbeiten grundlegend und radikal. Das Managementsystem der industriellen Revolution ist längst überfordert und kann die notwendige Anpassungsleistung nicht mehr bewältigen.

Manager, die den Anschluss nicht versäumen wollen, müssen sich jetzt mit den Ansätzen der Management-Revolution in ihren drei Kernbereichen Mensch, Strategie und Organisation auseinander setzen, um zu sehen, was sie daraus für ihre Unternehmen lernen können. Ansonsten werden sie von agileren und anpassungsfähigeren Wettbewerbern einfach in Grund und Boden gefahren und untergehen.

Dr. Michael Hirt zeigt in seinem Buch was die Management-Revolution konkret bedeutet und worauf es ankommt, damit Sie das Beste daraus machen. Er beschreibt hautnah wie moderne Management-Pioniere massive Wettbewerbsvorteile und Produktivitätsgewinne erzielen und zeigt Ihnen, wie Sie und Ihr Team die Methoden der Management-Revolution für Ihren eigenen Erfolg nutzen.

Buch bestellen: bei amazon.de oder direkt beim Midas Verlag

Dr. Michael Hirt ist Direktor des Austrian Institute for Management Innovation und Geschäftsführer des Beratungsunternehmens HIRT&FRIENDS, das seit dem Jahr 2001 Unternehmen bei der Umsetzung innovativer Strategien und Organisationsmodelle unterstützt. Davor war er Berater bei der Boston Consulting Group (BCG), einer der weltweit führenden Strategieberatungen. Er berät europaweit und unterstützt Veränderungsinitiativen bei einigen der prominentesten Unternehmen der Welt.

Die Midas Mediengruppe ist ein Informationsanbieter und -gestalter im Bereich Fachinformation Computer und Management. Sie hat ihren Sitz in Zürich und besteht aktuell aus den drei Verlagsbereichen Midas Computer, Midas Management und Midas Digital. Als „all-in-one Verlag“ will Midas seinen Kunden nicht bloß die nötigen Informationen in gedruckter und digitaler Form liefern, sondern darüber hinaus den individuellen Nutzen und die ständige Verfügbarkeit für die relevanten Zielgruppen maximieren.

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0041 44 242 61 02
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Wenn Maschinen miteinander sprechen: SCT-Service von iTAC für die werkübergreifende Traceability

Fortschrittliche Produktionsunternehmen setzen künftig neuen Supply Chain Traceability Service von iTAC ein

Dernbach, 8. Mai 2012 – Produktionssysteme werden immer intelligenter. So sind moderne Anlagen in der Lage, zu lernen und sich somit selbst zu optimieren. Die iTAC Software AG (www.itacsoftware.de) geht als MES-Spezialist bereits jetzt erste Schritte zur Umsetzung der Industrie 4.0: Sie verleiht Maschinen mit ihrem in die iTAC.MES.Suite 7 integrierten Supply Chain Traceability (SCT)-Service die Kommunikationsfähigkeit über Unternehmens- und Landesgrenzen hinweg. Bereits in Kürze werden verschiedene Fertigungsbetriebe diese standardisierte Schnittstelle im Sinne einer werkübergreifenden Traceability in verschiedenen Werken auf der ganzen Welt einsetzen.

Die iTAC Software AG ist Hersteller eines Manufacturing Execution Systems (MES) und hat ihr Leistungsspektrum aktuell um die standardisierte Kommunikationsschnittstelle SCT erweitert. Diese Lösung bietet erste Basisfunktionalitäten zur Umsetzung der Vision Industrie 4.0: Sie versetzt Maschinen in die Lage, den kompletten Baugruppenpass (Device History Record) eines weiterzuverarbeitenden Produkts online abzufragen.

Das „Internet der Dinge“ revolutioniert die Produktion
„Hochmoderne Produktionsprozesse werden zunehmend zu einem Schlüsselfaktor für fertigungsnahe Unternehmen, um im globalen Wettbewerb eine starke Position einzunehmen“, erklärt Dieter Meuser, Technologievorstand der iTAC Software AG. „Dies bedeutet für Betriebe, Schritt zu halten und seine Produktionsanlagen über weltumspannende IT-Netzwerke fit zu machen für die 4. industrielle Revolution, die derzeit in Expertenkreisen in aller Munde ist. Wir unterstützen diese Entwicklung mit unserer neuen SCT-Schnittstelle.“

So befinden sich bei verschiedenen Kunden seit einigen Jahren in mehreren Werken dezentrale MES-Infrastrukturen auf Basis der iTAC.MES.Suite. Um global prozessoptimiert und normenkonform auf höchstem Niveau agieren zu können, ist hier eine werkübergreifende Traceability und Kommunikation der Maschinen gefragt. Die neue SCT-Schnittstelle von iTAC ermöglicht diese intelligente Vernetzung und ein digitales Produktgedächtnis. Wird beispielsweise ein Produkt an einem Standort in Deutschland initial gefertigt, so können Produktionsanlagen in einem Werk in Rumänien die Informationen und Erkenntnisse aus der Produktion problemlos zur Verfügung gestellt bekommen.

„Die nächste industrielle Revolution steht unmittelbar bevor. Wir stimmen unsere Technologien daher rechtzeitig darauf ab und begleiten Unternehmen somit auf dem Weg zur Fabrik der Zukunft“, resümiert Meuser.

Zeichenzahl: 2.727 (mit Leerzeichen)
Über iTAC Software AG:
Die iTAC Software AG hat sich auf Manufacturing Execution Systeme (MES) spezialisiert. Der System- und Lösungsanbieter verfolgt dabei die Philosophie „effective production“. Im Zuge dessen entwickelt, integriert und wartet iTAC seine plattformunabhängige iTAC.MES.Suite für produzierende Unternehmen weltweit. Die Lösung ermöglicht eine deutliche Qualitätssteigerung innerhalb der gesamten Prozess- und Produktionskette bis hin zu einer Null-Fehler-Produktion. Innerhalb der Service-Architektur – sprich Traceability (TR), Produktions-Management (PM) und Produktionsplanung (APS), Qualitäts-Management (CAQ), Material & Logistik (ML) – befinden sich ein umfangreiches fachliches Funktionsportfolio sowie Zusatz- und Sonderfunktionen (Add-ons). Auf Grund der hohen Standardisierung und technologischen Basis ist die iTAC.MES.Suite nahezu grenzenlos einsatzfähig. Die iTAC Software AG hat ihren Hauptsitz in Deutschland und Niederlassungen in Frankreich, USA und China. www.itacsoftware.de
iTAC Software AG
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Burgweg 19
56428 Dernbach
+49 (0)26 02-10 65-217

http://www.itacsoftware.de
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