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Welthändehygienetag am 5. Mai 2019 – Saubere Hände schützen vor Infektionen

RJK-Pflegedienstleitung Beate Gülly empfiehlt regelmäßiges Händewaschen, um Übertragung von Krankheitserregern zu verringern

Bonn, den 2. Mai 2019 – Am 5. Mai 2019 ist Welthändehygienetag. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat diesen Tag zum Welttag ausgerufen. Das Datum symbolisiert zwei Mal fünf Finger des Menschen (fünf plus fünf).
Rund 10.000 bis 15.000 Todesfälle gehen Schätzungen zufolge in Deutschland jährlich auf Krankenhaus-infektionen zurück. Dazu Beate Gülly, Pflegedienstleitung und Qualitätsbeauftragte in der MEDICLIN Robert Janker Klinik in Bonn: „Hände sind die bedeutendsten Keimüberträger. Mit einer korrekt durchgeführten Händedesinfektion können jedoch Übertragungen von Keimen und Infektionskrankheiten verhindert werden.“

In einem Krankenhaus findet häufig ein direkter Kontakt zwischen Arzt und Patient statt, das dortige Keimspektrum ist nicht mit dem Keimspektrum zu Hause vergleichbar. „Gerade bei uns in der Onkologie gibt es viele immungeschwächte Menschen, die besonders anfällig für Erreger jeglicher Art sind“, erklärt die Pflegeexpertin. Eine kontinuierliche Sensibilisierung von Mitarbeitern, Patienten und Angehörigen sei im täglichen Klinikalltag daher unerlässlich.

Gülly unterstützt auch die vom nationalen Referenzzentrum für Surveillance von nosokomialen Infektionen (NRZ) mitgetragene nationale Kampagne „Aktion Saubere Hände“ zur Verbesserung der Händedesinfektion in deutschen Gesundheitseinrichtungen. „Dazu führen wir einmal im Jahr einen Hygienetag mit Fallbeispielen durch. Alle Mitarbeiter können zudem jederzeit auf das Hygienehandbuch zugreifen. Desinfektionspläne werden auf die einzelnen Abteilungen abgestimmt und jederzeit bereitgestellt.“

Zur Nutzung der überall im Haus vorhandenen Desinfektionsmittelspender werden Mitarbeiter, Patienten und Besucher mit Flyer und optischen Hinweisen angeregt. „Dazu gehört auch, dass Mitarbeiter nur kurze, echte nicht lackierte und künstliche Fingernägel tagen dürfen. Ebenfalls ist Handschmuck untersagt“, betont Gülly. Ihr persönlicher Tipp: „Besser einmal mehr die Hände desinfizieren, als einmal zu wenig!“

Über die MEDICLIN Robert Janker Klinik
Die MEDICLIN Robert Janker Klinik ist eine Fachklinik für Strahlentherapie, Radioonkologie, Radiologie, Neuroradiologie und Palliativmedizin. Die Klinik, in der rund 100 Mitarbeiter arbeiten, ist mit 83 Betten im Bettenbedarfsplan des Landes Nordrhein-Westfalen ausgewiesen. Die Therapiekonzepte werden sowohl stationär als auch in Zusammenarbeit mit dem MVZ MEDICLIN Bonn ambulant angeboten. Benannt ist die Klinik nach ihrem Gründer, dem Radiologen Prof. Dr. Robert Janker. Er ließ 1937 in Bonn ein Röntgeninstitut errichten, dem er nach dem Krieg eine Krankenstation angliederte. Zum Standort gehört neben der MEDICLIN Robert Janker Klinik auch das MVZ MEDICLIN Bonn. Insgesamt beschäftigt MEDICLIN rund 110 Mitarbeiter in Bonn.

Über die MEDICLIN
Zu MEDICLIN gehören deutschlandweit 36 Kliniken, sieben Pflegeeinrichtungen, zwei ambulante Pflegedienste und zehn Medizinische Versorgungszentren. MEDICLIN verfügt über knapp 8.300 Betten und beschäftigt rund 10.000 Mitarbeiter.
In einem starken Netzwerk bietet MEDICLIN dem Patienten die integrative Versorgung vom ersten Arztbesuch über die Operation und die anschließende Rehabilitation bis hin zur ambulanten Nachsorge. Ärzte, Therapeuten und Pflegekräfte arbeiten dabei sorgfältig abgestimmt zusammen. Die Pflege und Betreuung pflegebedürftiger Menschen gestaltet MEDICLIN nach deren individuellen Bedürfnissen und persönlichem Bedarf – zu Hause oder in der Pflegeeinrichtung.
MEDICLIN – ein Unternehmen der Asklepios-Gruppe.

Kontakt
MEDICLIN Robert Janker Klinik
Brigitte Papayannakis
Villenstr. 8
53129 Bonn
0228 5306-707
0228 5306-702
brigitte.papayannakis@mediclin.de
http://www.robert-janker-klinik.de

Bildquelle: © Team Schnurrbart 2019

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Die richtige Handhygiene

Erkältungen vorbeugen

Bis zu 80 Prozent aller Infektionskrankheiten, wie Grippe oder Magen-Darm-Infektionen werden über die Hände übertragen (1). Krankheitserreger sind an öffentlichen Stellen, wie Türgriffen oder Haltegriffen, vermehrt zu finden. Über den Handkontakt verbreiten sie sich und gelangen in den Körper. Um Erkrankungen vorzubeugen, ist es deshalb wichtig, sich regelmäßig die Hände zu waschen.

In diesem Jahr sind besonders hartnäckige Erreger im Umlauf: Fast jeder hat schon Bekanntschaft mit einer triefenden Nase, kratzendem Hals und Co. gemacht. Und obwohl bereits März ist, hält die Krankheitswelle an, die Krankenhäuser sind überfüllt. Umso wichtiger ist es jetzt, auf die richtige Handhygiene zu achten.

Die Hände sollten nicht nur gewaschen werden, wenn sie offensichtlich schmutzig sind, sondern auch und vor allem in folgenden Situationen:
– Nach dem nach Hause kommen
– Nach dem Toilettenbesuch
– Vor dem Zubereiten und Verzehr von Speisen
– Nach dem Wickeln von Babys und Kleinkindern
– Nach Niesen oder Husten
– Nach Kontakt mit Kranken, insbesondere nach einem Krankenhausbesuch

Mediziner empfehlen, die Hände sehr gründlich mit Seife zu reinigen. Darüber hinaus wird geraten, die Fingerkuppen und Fingerzwischenräume gründlich einzuseifen. Die Hände sollten etwa eine halbe Minute eingeseift werden, damit der Seifenschaum alle Stellen der Hand erreicht.

Für den privaten Bereich reicht die regelmäßige Handhygiene mit Wasser und Seife aus. Ein spezielles Desinfektionsmittel ist nicht nötig, es sei denn, das Immunsystem ist geschwächt und es besteht ein erhöhtes Infektionsrisiko.

Tipp: Wer durch häufiges Händewaschen an trockenen Händen leidet, der kann Flüssigseifen verwenden, die sowohl reinigen, als auch die Hände pflegen. Alternativ kann eine zusätzliche feuchtigkeitsspendende Handcreme verwendet werden.

Weitere Ratschläge, um sich bei einer Erkältung Linderung zu verschaffen, hat die AOK Hessen.

(1) https://www.infektionsschutz.de/haendewaschen/

Krankenkasse

Kontakt
AOK – Die Gesundheitskasse in Hessen
Riyad Salhi
Basler Str. 2
61352 Bad Homburg
06172 / 272 – 143
0 61 72 / 2 72 – 1 39
Riyad.Salhi@he.aok.de
https://hessen.aok.de/

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STERISAFE-Pro desinfiziert zu annährend 100 Prozent

STERISAFE-Pro desinfiziert zu annährend 100 Prozent

(Bildquelle: @infuser)

Mannheim, 14. Juli 2017. Mit dem STERISAFE-Pro hat INFUSER eine neue Dimension in der Schlussdesinfektion von Krankenhäusern erreicht. Der mobile Roboter basiert auf dem eigens entwickelten Full-Depth-Disinfection Cycle (FDDC). Bakterien, Viren und Krankenhauskeime, die bei Patienten Infektionen hervorrufen, werden so unmittelbar und ohne den Einsatz von Chemie beseitigt.

Der STERISAFE-Pro eliminiert bis zu 99,9999 Prozent aller Bakterien, Viren und multiresistenten Keime. Dazu hat das Unternehmen INFUSER den Full-Depth-Disinfection Cycle (FDDC) entwickelt – eine Technologie, die für die Desinfektion maßgebend ist. Beim FDDC extrahiert der Roboter reinen Sauerstoff aus der Umgebungsluft und wandelt diesen in Ozon um. Dieses tötet als hochwirksames Oxidationsmittel alle Schadstoffe ab. Nach der Desinfektion kehrt der STERISAFE-Pro den Prozess um und verwandelt die unverbrauchten Restoxidationsmittel wieder zurück in reinen Sauerstoff, während er gleichzeitig alle Rückstände und Partikel (PM 2,5; PM10) entfernt. So kann der keimfreie Raum nach dem FDDC sofort wieder sicher betreten werden.

Infektionsrisiko Oberflächen
Gerade in öffentlichen Räumen wie Krankenhäusern muss die Hygiene einwandfrei sein. Die Besiedelung von Keimen und Kreuzkontaminationen durch Mikroorganismen in Patientenzimmern stellt vor allem für bereits kranke Menschen ein hohes Risiko für Infektionen dar. „Trotz hoher Standards können nur weniger als 50 Prozent der viel berührten Oberflächen vollständig desinfiziert werden“, erklärt Florian Hartung, Geschäftsführer der INFUSER Deutschland GmbH. Die Folge: Keime überleben somit lange und verbreiten sich schnell. Vor allem Möbel wie Bettschienen, Matratzen und Beistelltische weisen eine hohe Keimbelastung auf. Aber auch Lichtschalter, Tür- und Fenstergriffe sowie medizinische Geräte sind durch die häufige Benutzung stark kontaminiert.

Nahezu vollständige Beseitigung von Keimen – nur mit Wasser und Strom
Anders als chemische Reinigungsverfahren benötigt der STERISAFE-Pro für die Desinfektion lediglich Wasser und Strom. Die Robotertechnologie erzeugt keine schädlichen Nebenprodukte. Sie ist daher eine kostengünstige und umweltfreundliche Lösung für die ganzheitliche Oberflächenreinigung. Aufgrund seiner mobilen Einsatzfähigkeit eignet sich der STERISAFE-Pro für alle Zimmer und kann je Roboter ein Raumvolumen von bis zu 130 m³ desinfizieren.

Einsatzgebiet Gesundheitswesen
Neben der Desinfektion von Patientenzimmern, reinigt der STERISAFE-Pro auch Behandlungsräume und sogar Intensivstationen. Die schnelle Komplettreinigung, die sich in drei Zyklen je nach Schwere der Belastung durchführen lässt, sorgt dafür, dass die Räume schnell wieder belegt werden können. „Dadurch lassen sich unnötige Wartezeiten gering halten, was sich letztendlich sehr positiv auf das gesamte Zeitmanagement der Krankenhäuser auswirkt“, erläutert Florian Hartung.

Das dänische Cleantech-Unternehmen INFUSER mit Sitz in Kopenhagen arbeitet eng mit öffentlichen Einrichtungen wie der Universität Kopenhagen und dem Kopenhagener Metropolitan University College zusammen. Letzteres fungiert als ausgewiesener Partner bei der Entwicklung des Full-Depth-Disinfection Cycle. INFUSER entwickelt neuartige Cleantech-Lösungen und ist auf die Verschmelzung privatwirtschaftlicher Interessen und wissenschaftlicher Konzepte spezialisiert. Angetrieben von der starken internationalen Nachfrage entwickelt INFUSER Spitzentechnologien auf Grundlage der atmosphärischen Chemie.
Das Unternehmen hat seinen Standort im Biowissenschaftspark „Kopenhagen Science City“, der die höchsten Bildungs- und Forschungsschwerpunkte Europas in den Bereichen Medizin, Gesundheit und Naturwissenschaften beherbergt.

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Masern, Mumps und Co.: Studie deckt große Impflücken auf

Masern, Mumps und Co.: Studie deckt große Impflücken auf

(Mynewsdesk) München, November 2014 – Jetzt ist es amtlich: In Deutschland bestehen erhebliche Impflücken bei Erwachsenen. Eine Erhebung des Robert Koch-Instituts (RKI) stellt zum Beispiel bei Masern und Keuchhusten äußerst niedrige Durchimpfungsraten fest. Vom angepeilten Ziel einer lückenlosen Impfvorsorge ist man in Deutschland weit entfernt.
Im Rahmen einer großen repräsentativen Studie zum Gesundheitszustand der Deutschen hat das Robert Koch-Institut auch den Impfstatus unter die Lupe genommen.(1) Mehrere tausend Menschen im Alter zwischen 18 und 79 wurden gebeten, Impfpässe und sonstige Impfbescheinigungen vorzulegen, bei fehlenden oder unvollständigen Dokumenten wurden die Betroffenen zu ihrem Impfstatus interviewt. Auf Impfdokumente konnten die Untersucher bei zwei Dritteln der Teilnehmer zurückgreifen, wobei Frauen ihre Unterlagen häufiger greifbar hatten als Männer.

Es hapert bei vielen Infektionskrankheiten

Dabei ergab sich folgendes Bild: Die RKI-Studie deckt beispielsweise bei Masern große Impfdefizite auf. Mit zunehmendem Alter nimmt der Anteil derjenigen, die mindestens eine Impfdosis gegen Masern erhalten haben, immer weiter ab. Bei den 18- bis 29-Jährgen ist das bei 79,8 Prozent und bei den 30- bis 39-Jährigen nur noch bei 46,7 Prozent der Fall. Hinzu kommt, dass eine einzelne Impfdosis als unzureichend gilt, vielmehr sind für einen sicheren Schutz zwei Impfungen in Folge erforderlich. Die Krankheit wird von vielen unterschätzt. Komplikationsträchtige Krankheitsverläufe im Erwachsenenalter sind stark angestiegen, wobei vor allem jüngere Erwachsene betroffen sind. Mögliche Komplikationen können hohes Fieber, Mittelohrentzündung, Lungenentzündung, schwere
Durchfälle und in besonders schweren Fällen auch eine Gehirnentzündung sein.

Bei Mumps ist die momentane Situation auch nicht besser. Mindestens eine Impfdosis haben nur 75,8 Prozent der 18- bis 29-Jährigen erhalten, und bei den 30- bis 39-Jährigen sind es gerade mal 31,3 Prozent. Angesichts dieser bei Männern und Frauen ähnlich schlechten Durchimpfungsrate ist die Zunahme von Mumps-Erkrankungen bei Erwachsenen nicht verwunderlich. Bei Männern besteht dabei durch eine Entzündung der Hoden das Risiko einer bleibenden Unfruchtbarkeit.

Die Erkrankung an Röteln im Erwachsenenalter ist vor allem wegen möglicher embryonaler Schäden im Fall einer Schwangerschaft bedenklich. Entsprechend sind die Durchimpfungsraten bei Frauen höher als bei Männern, aber trotzdem bestehen riesige Impflücken: In der Altersklasse der 30- bis 39-Jährigen – heute ein Alter, in dem Frauen häufig schwanger werden – haben nur etwas mehr als die Hälfte der Frauen (54,5 Prozent) mindestens eine Impfdosis gegen Röteln erhalten. Bei den 20- bis 29-Jährigen sind es immerhin 80,4 Prozent.

Gegen Tetanus fehlt fast einem Drittel (28,6 Prozent) aller erwachsenen Deutschen ein ausreichender Impfschutz, der alle zehn Jahre aufgefrischt werden sollte. Im Hinblick auf diese Erkrankung ist also ein großes Defizit vorhanden, auch wenn die Durchimpfungsrate heute um zehn Prozent höher liegt als noch vor zehn Jahren.

Noch größer sind die Lücken in punkto Diphtherie, obwohl auch hier ein deutlicher Anstieg der Impfungen zu verzeichnen ist. 42,9 Prozent aller Erwachsenen haben jedoch in den letzten Jahren keine Auffrischimpfung erhalten und sind deshalb aktuell nicht ausreichend gegen Diphtherie geschützt.

Bedenklich auch die Durchimpfungsraten bei Keuchhusten (Pertussis), einer hoch ansteckenden bakteriellen Infektionskrankheit: Wie die Studie zeigt, wurden nur 13,7 Prozent der Frauen und 11,4 Prozent der Männer in den letzten zehn Jahren gegen Pertussis geimpft. Angesichts steigender Erkrankungszahlen bei Erwachsenen empfiehlt die Ständige Impfkommission (STIKO) seit 2009 grundsätzlich eine Auffrischimpfung im Erwachsenenalter, die in Kombination mit einer fälligen Tetanus-Diphtherie-Impfung durchgeführt werden soll. Es bleibt abzuwarten, ob sich diese Empfehlung in den nächsten Jahren in steigenden Impfraten niederschlagen wird.

Immer öfter erkranken Erwachsene an „Kinderkrankheiten“

Die Studie zur Gesundheit Erwachsener in Deutschland zeigt außerdem, dass ein durchschlagender Erfolg im Kampf gegen die Impfmüdigkeit bislang ausgeblieben ist. So genannte „Kinderkrankheiten“ werden nach wie vor unterschätzt. Viele wissen gar nicht, dass sich immer öfter Erwachsene mit diesen Infektionskrankheiten anstecken. Und das kann sehr bedenklich werden: Masern, Mumps und Co. nehmen nämlich im Erwachsenenalter oft einen schweren Verlauf.

Es ist ein zweischneidiges Schwert: Einerseits sind Infektionen mit Masern, Mumps, Röteln und Keuchhusten durch die Einführung wirksamer Impfstoffe bei den Kindern immer seltener, andererseits fehlt durch die fehlende Sichtbarkeit dieser Krankheiten das Bewusstsein in der Bevölkerung, dass auch Erwachsene geimpft werden sollten. Da sich weniger erwachsene Menschen impfen lassen, steigen die Chancen der Erreger, auf ungeschützte Personen zu treffen. Weil aber insgesamt weniger Erreger unterwegs sind, gibt es immer mehr Menschen, die erst im Erwachsenenalter zum Beispiel mit Masernviren oder Pertussisbakterien in Kontakt kommen. Deshalb kommt es zur Verschiebung des Erkrankungsalters mit zunehmend schweren Verläufen.

Diese Entwicklung ist ein herber Rückschlag. Das von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) ausgerufene Ziel, die Erreger von Masern, Mumps und anderen Kinderkrankheiten auszurotten, wurde hierzulande immer wieder verfehlt. Die Weltgesundheitsorganisation führt die Impfungen gegen Masern, Mumps und Röteln auf der Liste ihrer Empfehlungen.(2) Bislang haben sich die Erreger nicht geschlagen gegeben. Damit das nachhaltig passiert, sind Durchimpfungsraten in der Nähe von 100 Prozent die unerlässliche Voraussetzung. Hier ist es möglich, durch Kombinationsimpfstoffe, wie der gegen Masern, Mumps und Röteln, gegen mehrere Erreger gleichzeitig zu impfen. Die Krankenkassen übernehmen in diesem Fall die Impfkosten bei Kindern und Jugendlichen bis zum 18. Lebensjahr sowie bei allen nach 1970 geborenen Erwachsenen mit unzureichendem oder unklarem Impfstatus.

Quellen:
(1) C. Poethko-Müller, R. Schmitz: Impfstatus von Erwachsenen in Deutschland, Ergebnisse der Studie zur Gesundheit Erwachsener in Deutschland (DEGS1), Bundesgesundheitsblatt 2013, 56: 845-857
(2) http://www.who.int/immunization/policy/Immunization_routine_table1.pdf?ua=1

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=== Masernimpfung: In Deutschland gibt es nach wie vor Impflücken bei nach 1970 Geborenen. (Bild) ===

Nach wie vor gibt es große Impflücken in Deutschland. Bei Masern liegt dies daran, dass die Impfung im Jahr 1970 mit zunächst nur einer einmaligen Impfdosis eingeführt wurde. Seit 1991 wird eine zweimalige Impfdosis empfohlen, denn nur diese führt zu einem sicheren Schutz vor Masern. Empfohlen wird ein Kombinationsimpfstoff, der vor Masern, Mumps und Röteln schützt. Dieser wird für Kinder und Jugendliche bis 18 und für nach 1970 Geborene von der Krankenkasse übernommen.

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GlaxoSmithKline eines der weltweit führenden forschenden Arzneimittel- und Healthcare-Unternehmen engagiert sich für die Verbesserung der Lebensqualität, um Menschen ein aktives, längeres und gesünderes Leben zu ermöglichen. In Deutschland gehört GSK zu den wichtigsten Anbietern medizinischer Produkte und engagiert sich darüber hinaus in vielfältigen sozialen Projekten: So unterstützen wir wellcome für das Abenteuer Familie, den Verein zur Förderung kranker Kinder und Jugendlicher der Staatlichen Schule für Kranke München e.V. und Plan International. Zudem stellt GSK seine MitarbeiterInnen einen Tag im Jahr am so genannten OrangeDay frei, um in sozialen Einrichtungen mitzuhelfen.

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Bekannte und unbekannte Risiken für das Baby

Nikotin ist Gift, Infektionen ebenfalls

sup.- In Deutschland rauchen zu Beginn der Schwangerschaft etwa 13 Prozent der Frauen. Nur ein Viertel von ihnen schafft den Ausstieg, obwohl die Risiken, denen das Baby dadurch ausgesetzt wird, allgemein bekannt sind. Hingegen weiß nahezu keine werdende Mutter, welche Gefahr für das Ungeborene von einer Infektion mit dem weit verbreiteten Cytomegalie-Virus (CMV) ausgeht. Dieser Virus kann für schwerwiegende Erkrankungen wie u. a. Kopf- und Gehirnveränderungen bei Neugeborenen verantwortlich sein. Deshalb empfiehlt Dr. Christian Albring, Präsident des Berufsverbandes der Frauenärzte, dass Schwangere per Bluttest beim Gynäkologen ihren CMV-Immunstatus ermitteln lassen sollten. Diese Untersuchung ist derzeit noch nicht fester Bestandteil der Mutterschafts-Richtlinien, die Kosten (ca. 20 Euro) werden auf Anfrage aber bereits von einigen Krankenkassen übernommen. Weitere Informationen zum Schutz vor CMV-Infektionen sowie zu Therapieoptionen gibt es unter www.icon-cmv.de.

Supress ist ein Dienstleister für elektronisches Pressematerial zur schnellen und kostenfreien Reproduktion. Unsere Seiten bieten ein breites Spektrum an Daten und Texten zu Themen wie modernes Bauen, Umwelt, Medizin und Lifestyle. Passende Grafiken und Bilder stehen ebenfalls zur Verfügung. Unser Webauftritt ist für eine Auflösung von 1024 x 768 Bildpunkte optimiert. Bei Abdruck wird die Zusendung eines Belegexemplars erbeten.

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Gesund durch die Schwangerschaft

Schützen Sie Ihr Baby vor Infektionen!

sup.- Viele Infektionserkrankungen sind für werdende Mütter dank intaktem Immunsystem unproblematisch, können aber bei Ansteckung des Fötus über den Mutterkuchen für das ungeborene Baby große Risiken mit sich bringen. Das gilt vor allem für den weit verbreiteten Cytomegalie-Virus (CMV). „Die Infektion mit Erregern aus der Gruppe dieser Herpesviren ist verantwortlich für eine der schwerwiegendsten Veränderungen bei Neugeborenen“, warnt Prof. Klaus Friese (Uniklinikum München). Deshalb rät der Mediziner allen Schwangeren, mit Hilfe eines Bluttests ihren CMV-Immunstatus vom Gynäkologen ermitteln zu lassen. Einige Kassen wie die AOK Hessen übernehmen bereits die Kosten für diese wichtige Vorsorgeuntersuchung. Zwar gibt es bislang weder einen Impfstoff noch Medikamente, mit denen eine Ansteckung des Ungeborenen mit CMV verhindert werden kann. Aber durch die Gabe von Hyperimmunglobulin-Infusionen (derzeit noch im Off-Label-Verfahren) kann die Infektionsgefahr für das Baby laut Studien deutlich reduziert werden. Weitere Infos unter www.icon-cmv.de.

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Mit der Schuppenflechte in ferne Länder reisen

Mit der Schuppenflechte in ferne Länder reisen

PSOaktuell September 2014

Mit Blick auf die kommenden Monate schweifen die Gedanken der Deutschen im Herbst immer öfter in den Urlaub. Gerade Menschen mit Psoriasis suchen sich dann Ziele in sonnenreichen, wärmeren Gefilden, wo sich Seele und Haut gleichermaßen erholen können. Chronisch Kranke sollten jedoch neben den Reiseangeboten immer auch die gesundheitlichen Bedingungen vor Ort und die empfohlenen Impfungen beachten. Das gilt insbesondere für jene, die mit innerlichen Medikamenten wie MTX oder Biologics therapiert werden, denn immer mehr Psoriasis-Patienten werden heute mit Arzneimitteln behandelt, die das Immunsystem schwächen. Dadurch sind sie einerseits anfälliger für Infektionen, andererseits verlaufen diese oft heftiger. Umso dringlicher ist der vorbeugende Schutz, den die gedrosselte Abwehr dann jedoch erschweren kann. Einige Impfstoffe sind gänzlich tabu, andere müssen eventuell mehrmals gegeben werden. Mit dem behandelnden Arzt sollte deshalb so früh wie möglich über eine geplante Reise in ferne Länder gesprochen werden, damit der richtige Impfstoff ausgewählt oder in Therapiepausen geimpft werden kann.

In der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift PSOaktuell finden Betroffene, ihre Angehörigen und Interessierte außerdem Informationen über neue Medikamente, die Wirkung von Insulin auf Haut und Körper, Methoden zum Abnehmen oder eine neue Methode zum schnellen und schonenden Ablösen der oft festsitzenden Schuppen.

Ein kostenloses Probeheft kann unter dem Link www.psoaktuell.com/probeheft.htm angefordert werden.

PSO aktuell – Der Ratgeber bei Schuppenflechte ist eine Zeitschrift, die seit 1991 im deutschsprachigen Raum erscheint. Wir sprechen alle von der Schuppenflechte (Psoriasis) Betroffene und Interessierte an mit nützlichen Informationen rund um diese chronische Hauterkrankung. Dabei sind Forschung, Therapie, Hautpflege, Kosmetik, Psychologie und Selbsthilfe unsere Kernthemen. Mit PSO aktuell haben wir den Anspruch, einen echten Ratgeber bereitzustellen. Psoriasis ist eine chronische Krankheit, die mit Millionen Betroffenen allein in Deutschland die Bezeichnung „Volkskrankheit“ verdient. Für die Schuppenflechte gibt es bis heute keine Heilung.

PSO aktuell erscheint im Magazin-Format viermal im Jahr und wird von einem engagierten Team aus Betroffenen und Fachleuten produziert. Weitere Informationen über Schuppenflechte finden Sie unter www.psoaktuell.com

Kontakt
K.i.M Info-Service GmbH
Marlis Proksche
Bgm.-Tochtermann-Str. 16
86637 Wertingen
08272/4885
presse@psoaktuell.com
http://www.psoaktuell.com

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Zeckenstich-Borreliose: Petition zum Schutz von Borreliose-Patienten

OnLyme-Aktion.org gibt Borreliose-Patienten eine Stimme

Zeckenstich-Borreliose: Petition zum Schutz von Borreliose-Patienten

OnLyme-Aktion.org

Mit einer Online-Petition für Deutschland, Österreich und die Schweiz gegen die schlechte medizinische Versorgung von Patienten mit Borreliose & Co-Infektionen wendet sich OnLyme-Aktion.org, das Aktionsbündnis gegen zeckenübertragene Infektionen Deutschland e. V., erneut an die politisch Verantwortlichen.

Hier kann die Petition mitunterzeichnet werden: http://onlyme-aktion.org/borreliose-petition-onlyme-aktion-org-setzt-erneut-zeichen/

Das Aktionsbündnis macht seinem Namen alle Ehre. Bereits im Mai diesen Jahres ging OnLyme-Aktion.org im Rahmen des weltweiten Borrelioseprotests in fünf Städten auf die Straße. Ein Jahr zuvor, im Mai 2013, demonstrierte OnLyme-Aktion.org in Berlin mit einer Protestkundgebung gegen die Ignoranz und Bagatellisierung, der sich politisch Verantwortliche sowie Medien zum Thema Borreliose hingeben und richtete einen Offenen Brief an den damaligen Gesundheitsminister Daniel Bahr, der binnen kurzer Zeit über 7000 Mitunterzeichner fand.

„Probleme verschwinden nicht, wenn man die Augen vor ihnen verschließt, Patienten werden nicht gesund, wenn man Forschungsergebnisse ignoriert und OnLyme-Aktion.org wird weiterhin fordern, dass die medizinische Kontroverse nicht länger auf dem Rücken der Patienten ausgetragen werden darf“, sagt eine Sprecherin des gemeinnützigen Vereins.

OnLyme-Aktion.org, das Aktionsbündnis gegen zeckenübertragene Infektionen Deutschland e. V., hat sich zum Ziel gesetzt, mit Aktionen und Kampagnen auf die gesundheitspolitischen Missstände insbesondere bei der Lyme-Borreliose aufmerksam zu machen und Betroffenen eine Stimme zu geben.

Das Aktionsbündnis unterhält ein kostenfreies, unabhängiges Online-Patientenforum, in dem Betroffene Informationen und Erfahrungsaustausch finden: http://forum.onlyme-aktion.org/

Jedes Jahr infizieren sich, je nach Datenlage, zwischen 214.000 und über 800.000 Menschen neu mit dem häufig durch Zeckenstiche übertragenen Krankheitserreger Borrelia burgdorferi. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts ist bereits jedes 14. Kind in Deutschland mit Borrelien infiziert. Die Multi-Organ-Erkrankung wird auch als „großer Imitator“ bezeichnet, weil ihr diffuses, wechselndes Krankheitsbild Fehldiagnosen wie Multiple Sklerose, Rheuma, Arthritis, Fibromyalgie-Syndrom, somatoforme Störung und viele mehr verursacht.
Lyme-Borreliose ist eine ernstzunehmende, bakterielle, multisystemische Infektion, die arthritische, muskulo-skeletale, kardiologische, neurologische, ophtalmologische und psychiatrische Krankheitsmanifestationen auslösen kann. Die Wanderröte zeigt sich oft nicht, die Tests sind nicht-standardisiert und unzuverlässig. Daher sind eine frühe klinische Diagnose und eine angemessene Therapie notwendig, um eine chronische Lyme-Borreliose zu vermeiden.
Mehr als 30 Jahre nach Entdeckung des Erregers gibt es immer noch keinen schützenden Impfstoff und keine sicher heilende Therapie für die Lyme-Borreliose.

OnLyme-Aktion.org
Birgit Jürschik-Busbach
Krottorferstr. 122
57278 Freudenberg
015774446896
bjuerschik-busbach@onlyme-aktion.org
www.onlyme-aktion.org

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Zeckenstich-Borreliose: Petition zum Schutz von Borreliose-Patienten

OnLyme-Aktion.org gibt Borreliose-Patienten eine Stimme

Zeckenstich-Borreliose: Petition zum Schutz von Borreliose-Patienten

OnLyme-Aktion.org

Mit einer Online-Petition für Deutschland, Österreich und die Schweiz gegen die schlechte medizinische Versorgung von Patienten mit Borreliose & Co-Infektionen wendet sich OnLyme-Aktion.org, das Aktionsbündnis gegen zeckenübertragene Infektionen Deutschland e. V., erneut an die politisch Verantwortlichen.

Hier kann die Petition mitunterzeichnet werden: http://onlyme-aktion.org/borreliose-petition-onlyme-aktion-org-setzt-erneut-zeichen/

Das Aktionsbündnis macht seinem Namen alle Ehre. Bereits im Mai diesen Jahres ging OnLyme-Aktion.org im Rahmen des weltweiten Borrelioseprotests in fünf Städten auf die Straße. Ein Jahr zuvor, im Mai 2013, demonstrierte OnLyme-Aktion.org in Berlin mit einer Protestkundgebung gegen die Ignoranz und Bagatellisierung, der sich politisch Verantwortliche sowie Medien zum Thema Borreliose hingeben und richtete einen Offenen Brief an den damaligen Gesundheitsminister Daniel Bahr, der binnen kurzer Zeit über 7000 Mitunterzeichner fand.

„Probleme verschwinden nicht, wenn man die Augen vor ihnen verschließt, Patienten werden nicht gesund, wenn man Forschungsergebnisse ignoriert und OnLyme-Aktion.org wird weiterhin fordern, dass die medizinische Kontroverse nicht länger auf dem Rücken der Patienten ausgetragen werden darf“, sagt eine Sprecherin des gemeinnützigen Vereins.

OnLyme-Aktion.org, das Aktionsbündnis gegen zeckenübertragene Infektionen Deutschland e. V., hat sich zum Ziel gesetzt, mit Aktionen und Kampagnen auf die gesundheitspolitischen Missstände insbesondere bei der Lyme-Borreliose aufmerksam zu machen und Betroffenen eine Stimme zu geben.

Das Aktionsbündnis unterhält ein kostenfreies, unabhängiges Online-Patientenforum, in dem Betroffene Informationen und Erfahrungsaustausch finden: http://forum.onlyme-aktion.org/

Jedes Jahr infizieren sich, je nach Datenlage, zwischen 214.000 und über 800.000 Menschen neu mit dem häufig durch Zeckenstiche übertragenen Krankheitserreger Borrelia burgdorferi. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts ist bereits jedes 14. Kind in Deutschland mit Borrelien infiziert. Die Multi-Organ-Erkrankung wird auch als „großer Imitator“ bezeichnet, weil ihr diffuses, wechselndes Krankheitsbild Fehldiagnosen wie Multiple Sklerose, Rheuma, Arthritis, Fibromyalgie-Syndrom, somatoforme Störung und viele mehr verursacht.
Lyme-Borreliose ist eine ernstzunehmende, bakterielle, multisystemische Infektion, die arthritische, muskulo-skeletale, kardiologische, neurologische, ophtalmologische und psychiatrische Krankheitsmanifestationen auslösen kann. Die Wanderröte zeigt sich oft nicht, die Tests sind nicht-standardisiert und unzuverlässig. Daher sind eine frühe klinische Diagnose und eine angemessene Therapie notwendig, um eine chronische Lyme-Borreliose zu vermeiden.
Mehr als 30 Jahre nach Entdeckung des Erregers gibt es immer noch keinen schützenden Impfstoff und keine sicher heilende Therapie für die Lyme-Borreliose.

OnLyme-Aktion.org
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Zeckenstich-Borreliose. Betroffene gingen weltweit am 3. Mai-Wochenende auf die Straße

OnLyme-Aktion.org forderte in fünf deutschen Städten bessere medizinische Versorgung

Zeckenstich-Borreliose. Betroffene gingen weltweit am 3. Mai-Wochenende auf die Straße

OnLyme-Aktion.org

Leverkusen. Im Rahmen der zum zweiten Mal stattfindenden weltweiten Protestaktionen (worldwide Lyme protest) von Borreliose-Patienten hatte das Aktionsbündnis gegen zeckenübertragene Infektionen Deutschland e. V., „OnLyme-Aktion.org“, am 17. Mai 2014 in Hamburg, Sulingen, Hanau, Köln und Berlin zu Protestkundgebungen aufgerufen.

Wie bereits im letzten Jahr ging OnLyme-Aktion.org gemeinsam mit vielen Betroffenen weltweit auf die Straße, um eine bessere medizinische Versorgung, standardisierte, zuverlässigere Tests, Langzeittherapie-Studien und verstärkte Forschungsanstrengungen zu fordern.

Borreliose ist die häufigste durch Zecken übertragene Infektionskrankheit, gleichzeitig fehlt es bei dieser Multi-Organ-Erkrankung an allem, was medizinisch notwendig ist. Es fehlen spezialisierte Ärzte, es gibt keine zuverlässige, standardisierte Diagnostik, keinen Impfstoff, keine sicher heilende Therapie und zu wenig Forschung.

Die Aktion „Worldwide Lyme Protest“ ist eine Graswurzelbewegung, die 2012 in Schweden ihren Anfang nahm. Sie findet jedes Jahr im Mai in mehr als 20 Ländern der Welt statt, in denen Borreliose-Patienten eine bessere medizinische Versorgung fordern.

OnLyme-Aktion.org, das Aktionsbündnis gegen zeckenübertragene Infektionen Deutschland e. V., hat sich zum Ziel gesetzt, mit Aktionen und Kampagnen auf die gesundheitspolitischen Missstände insbesondere bei der Lyme-Borreliose aufmerksam zu machen und Betroffenen eine Stimme zu geben.

Das Aktionsbündnis unterhält ein kostenfreies, unabhängiges Online-Patientenforum, in dem Betroffene Informationen und Erfahrungsaustausch finden: http://forum.onlyme-aktion.org/

Jedes Jahr infizieren sich, je nach Datenlage, zwischen 214.000 und über 800.000 Menschen neu mit dem häufig durch Zeckenstiche übertragenen Krankheitserreger Borrelia burgdorferi. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts ist bereits jedes 14. Kind in Deutschland mit Borrelien infiziert. Die Multi-Organ-Erkrankung wird auch als „großer Imitator“ bezeichnet, weil ihr diffuses, wechselndes Krankheitsbild Fehldiagnosen wie Multiple Sklerose, Rheuma, Arthritis, Fibromyalgie-Syndrom, somatoforme Störung und viele mehr verursacht.

Lyme-Borreliose ist eine ernstzunehmende, bakterielle, multisystemische Infektion, die arthritische, muskulo-skeletale, kardiologische, neurologische, ophtalmologische und psychiatrische Krankheitsmanifestationen auslösen kann. Die Wanderröte zeigt sich oft nicht, die Tests sind nicht-standardisiert und unzuverlässig. Daher sind eine frühe klinische Diagnose und eine angemessene Therapie notwendig, um eine chronische Lyme-Borreliose zu vermeiden.

Mehr als 30 Jahre nach Entdeckung des Erregers gibt es immer noch keinen schützenden Impfstoff und keine sicher heilende Therapie für die Lyme-Borreliose.

OnLyme-Aktion.org
Birgit Jürschik-Busbach
Sürderstraße 4 a
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