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Mit Controlware heute das Fundament für morgen legen: Innovative Lösungen zur Netzwerk-Automatisierung in Unternehmen

Dietzenbach, 15. Januar 2019 – Controlware, renommierter deutscher Systemintegrator und Managed Service Provider, entwickelt und realisiert maßgeschneiderte Konzepte für die Automatisierung von Unternehmensnetzwerken. IT-Abteilungen schaffen auf diese Weise ein tragfähiges Fundament, um ihre Infrastrukturen exakt an den Anforderungen der Anwender auszurichten und ihre Services flexibel, sicher und stabil bereitzustellen.

Im Zuge der digitalen Transformation wachsen die Ansprüche an die Unternehmens-IT kontinuierlich: Angesichts steigender Endgerätezahlen, zunehmend mobiler Anwender, Cloud-basierter Dienste und immer größerer Angriffsflächen sind IT-Abteilungen mehr denn je auf agile und einfach managebare Infrastrukturen angewiesen. „Studien zufolge werden heute rund 70 Prozent der IT-Budgets dafür verwendet, die Netzwerke am Laufen zu halten – Tendenz steigend. Da bleibt nicht viel Spielraum für Innovationen“, erklärt Rolf Bachmann, Head of Network Solutions Business Development bei Controlware. „Hinzu kommt, dass die IT-Teams mit immer weniger Ressourcen immer mehr leisten müssen. Dies gelingt nur, wenn die Unternehmen ihre klassischen Netzwerke soweit wie möglich automatisieren und durch leistungsfähige Software-Defined-Infrastrukturen ablösen.“

Automatisierung als Weichenstellung für die Zukunft
Unternehmen, die das Thema Automatisierung neu angehen, müssen zunächst ihre vorhandenen, oft historisch gewachsenen Infrastrukturen evaluieren und die Zahl der Tools und Prozesse auf ein handhabbares Maß verschlanken. Anschließend gilt es, die vorhandenen Networking-Systeme in einer gemeinsamen SD-Umgebung – beispielsweise auf Basis der Portfolios von Cisco oder Extreme Networks – zusammenzuführen, über moderne Netzwerk-Analyse-Systeme auszuwerten und gleichzeitig mit robuster Network Security zu schützen.

IT-Abteilungen können eine solche Umgebung über die Policy zentralisiert steuern, verwalten und überwachen und die Inbetriebnahme und Neukonfiguration von Geräten im Zusammenspiel mit Zero Touch Provisioning über eine einheitliche Konsole weitgehend automatisieren. Dank der nahtlosen Integration von Analytics und Policy lassen sich die Netzwerke darüber hinaus um innovative KI-Technologien erweitern. Diese passen die Konfiguration applikations- und nutzerabhängig an die jeweiligen Anforderungen an.

Unternehmen profitieren so von zahlreichen Optimierungspotenzialen:

– Verbesserte Produktivität und effizientes Change-Management: Der Fabric-basierte Networking-Ansatz ermöglicht eine wesentlich schnellere Implementierung, Konfiguration und Applikationsbereitstellung sowie ein einfaches Troubleshooting. Die Netzwerke sind deutlich stabiler. Änderungen und Updates lassen sich im laufenden Betrieb durchführen.

– Vereinfachtes Onboarding von Usern und Geräten: Durch die Kombination aus Fabric und Policy-basierter Steuerung können Anwender und Endgeräte automatisiert identifiziert und angebunden werden – unabhängig davon, wo sie sich befinden. Im Hinblick auf die steigende User-Mobility und die Zunahme von IoT-Geräten bedeutet dies eine enorme Entlastung des IT-Teams und eine nachhaltige Verbesserung von Konnektivität und Sicherheit.

– Verbesserung der Netzwerk-Performance: Da sich die Netzwerkumgebung automatisch an die aktuellen Anforderungen der Anwendungen anpasst, wird für jede Applikation stets exakt die geforderte Bandbreite und Quality-of-Service bereitgestellt.

– Höhere Zuverlässigkeit und Elastizität: Zu den wichtigsten Features der Fabric gehören Load-Sharing, Load-Balancing und automatisches Re-Routing im Fehlerfall – drei Faktoren, die maßgeblich zur Stabilität und Verfügbarkeit der Netze beitragen.

– Steigerung des Sicherheitsniveaus: Mit Blick auf die hohe Zahl von Angriffen und die zunehmend offenen Netze bietet eine ausschließlich auf den Perimeter fokussierte Sicherheit keinen ausreichenden Schutz. Durch die zentral gesteuerte Hyper-Segmentierung der Fabric lässt sich die Ausbreitung von Schadcode wirksam stoppen.

– Zuverlässige Einhaltung von Compliance-Vorgaben: Datenschutz und Datensicherheit unterliegen über alle Branchen hinweg strengen gesetzlichen Vorgaben, etwa dem IT-Sicherheitsgesetz, der NIS-Direktive und der DSGVO. Eine Software-Defined-Umgebung – ob im Rechenzentrum oder Campus – mit zentral verwalteten Sicherheits-Policies macht es IT-Teams wesentlich leichter, die Einhaltung dieser Bestimmungen umzusetzen und lückenlos zu dokumentieren.

Netzwerkautomatisierung ist nur der Anfang
„Die Automatisierung der Netzwerke erschließt Unternehmen schon heute eine Vielzahl wichtiger Vorteile im täglichen Betrieb. Strategisch noch wichtiger ist aber, dass die IT-Abteilungen damit den Grundstein für die weitere Automatisierung ihrer IT-Services und ihrer Prozesse legen und damit ein tragfähiges Fundament für einen zukunftssicheren IT-Betrieb schaffen“, erklärt Rolf Bachmann. „Mit Blick auf die Tragweite dieser Weichenstellung sollten IT-Abteilungen ein solches Projekt keinesfalls auf die leichte Schulter nehmen und frühzeitig erfahrene Experten hinzuziehen. Mit der entsprechenden Umsetzungserfahrung im Rücken lassen sich viele kritische Fallstricke vermeiden – und die Potenziale moderner Automatisierungstechnologien voll ausschöpfen.“

Über Controlware GmbH
Die Controlware GmbH, Dietzenbach, ist einer der führenden unabhängigen Systemintegratoren und Managed Service Provider in Deutschland. Das 1980 gegründete Unternehmen entwickelt, implementiert und betreibt anspruchsvolle IT-Lösungen für die Data Center-, Enterprise- und Campus-Umgebungen seiner Kunden. Das Portfolio erstreckt sich von der Beratung und Planung über Installation und Wartung bis hin zu Management, Überwachung und Betrieb von Kundeninfrastrukturen durch das firmeneigene ISO 27001- zertifizierte Customer Service Center. Zentrale Geschäftsfelder der Controlware sind die Bereiche Network Solutions, Collaboration, Information Security, Application Delivery, Data Center & Cloud sowie IT-Management. Controlware arbeitet eng mit national und international führenden Herstellern zusammen und verfügt bei den meisten dieser Partner über den höchsten Zertifizierungsgrad. Das rund 760 Mitarbeiter starke Unternehmen unterhält ein flächendeckendes Vertriebs- und Servicenetz mit 16 Standorten in DACH. Im Bereich der Nachwuchsförderung kooperiert Controlware mit fünf renommierten deutschen Hochschulen und betreut durchgehend um die 50 Auszubildende und Studenten. Zu den Unternehmen der Controlware Gruppe zählen die Controlware GmbH, die ExperTeach GmbH, die Networkers AG und die Productware GmbH.

Firmenkontakt
Controlware GmbH
Stefanie Zender
Waldstraße 92
63128 Dietzenbach
06074 858-246
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H zwo B Kommunikations GmbH
Michal Vitkovsky
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Computer/Internet/IT Pressemitteilungen

OSDC 2018 – Die Zukunft von OS Data Center Lösungen

Das Programm von Open Source Data Center 2018 ist gesetzt.

Nürnberg, 27.3.2018

Innovative Strategien, zukunftsweisende Entwicklungen und neue Perspektiven im Umgang mit großen Rechenzentren sind die Themen der Open Source Data Center Conference 2018.

Zu den Referenten gehören einige der wichtigsten Vertreter der internationalen Open-Source-Szene. Treffen Sie Mitchell Hashimoto (HashiCorp), Mike Place (SaltStack), Gianluca Arbezzano (InfluxData) und viele andere bekannte OS-Spezialisten, die ihre Ideen zu den aktuellen Herausforderungen komplexer IT-Infrastrukturen präsentieren.

Zukunftsweisende Konzepte, Spitzengespräche, technisches Know-how und Vernetzung innerhalb der Open Source Community zeichnen die Open Source Data Center Conference seit vielen Jahren aus.

Hier treffen sich Entwickler, Entscheider, Administratoren und IT-Manager, um sich über aktuelles Know-how zu informieren und zukunftsweisende Projekte anzustoßen. Die Teilnehmer werden mit OS-Lösungen aus erster Hand vertraut gemacht, um die bestmögliche individuelle Leistung zu erzielen.

Das internationale Expertentreffen ist eine der führenden Veranstaltungen zu OS-Rechenzentrumslösungen in Europa. Die Konferenz ist in Berlin fest etabliert und zieht jährlich mehr als 150 Besucher nach Berlin. Der Auftakt der Veranstaltung findet am Abend des 11. Juni mit einem informellen Treffen aller Konferenzteilnehmer statt.

Detaillierte Informationen über die OSDC sind via Konferenz-App sowie auf der Website unter www.osdc.de erhältlich.



EVENT DETAILS
Open Source Data Center Conference
12. – 13. Juni 2018
Berlin

Venue
Mercure Hotel MOA
Berlin Stephanstrasse 41
D-10559 Berlin

PRESSE KONTAKT
Pamela Drescher
Head of Marketing
+49 911 92885-0
pamela.drescher@netways.de

NETWAYS GmbH
Deutschherrnstr. 15-19
90429 Nürnberg
Germany
www.netways.de



ÜBER NETWAYS
Die NETWAYS GmbH unterstützt seit mehr als 20 Jahren Unternehmen beim Management komplexer IT-Umgebungen auf Basis von Open Source Software. NETWAYS ist führend im Bereich Open Source Systemmanagement auf Basis von Icinga, Puppet und Elastic.
Zu unseren Kunden zählen Unternehmen und Organisationen aus allen Branchen wie Deutsche Postbank AG, Volkswagen AG, Bayer AG, Daimler AG, Deutsche Telekom AG, ING-DiBa AG, Deutsche Welle, REWE Group, Rakuten, Audi AG, Continental AG.

Die NETWAYS Web Services (NWS) SaaS-Lösung bietet eine Vielzahl von vorkonfigurierten Applikationen an. Operative Aufgaben wie Updates und Betrieb werden für den Anwender zentral über den NWS-Zugang verwaltet.

NETWAYS hat sich außerdem als Veranstalter verschiedener Konferenzen und Schulungen einen Namen gemacht.

Pressemitteilungen

Vertiv wird Mitglied der Ericsson Energy Alliance um die Entwicklung von Next Generation Networks voranzutreiben

Ziel der weltweiten vertikalen Partnerschaft ist es, die Telekommunikationszugangsnetze im Wettlauf um 5G zu stärken

Vertiv wird Mitglied der Ericsson Energy Alliance um die Entwicklung von Next Generation Networks voranzutreiben

(Bildquelle: @Vertiv)

Vertiv wurde ausgewählt, sich der Ericsson Energy Alliance, einer wettbewerbsfähigen Ökosystem- und Managementschnittstelle, anzuschließen. Das Bündnis zielt darauf ab, den Marktanteil und das Umsatzwachstum zu steigern und gleichzeitig die Zugangsnetze in Richtung 5G auszubauen. Grundlage für die langfristige Kooperation ist die enorme globale Reichweite von Vertiv, die einzigartige Produktkompetenz und Servicequalität des Unternehmens, aber auch die Schnelligkeit und Flexibilität seiner erstklassigen Forschungs-, Entwicklungs- und Engineering Teams.

Die Allianz ist Bestandteil des Ericsson Radio Site Systems, das sämtliche Komponenten von Standort-Infrastrukturen umfasst, die erforderlich sind, um Mobilnetzbetreibern maximale Netzwerkleistung und Betriebseffizienz zu sichern. Die Partnerschaft soll Ericssons Wettbewerbsfähigkeit steigern, das Portfolio des Unternehmens durch verbesserten Zugang zu neuen Technologien erweitern, den regionalen Verkaufssupport stärken und ein kohärentes Ökosystem zur Unterstützung von Telekommunikationsnetzen und 5G-Bereitstellungen schaffen. Die Allianz ermöglicht den beiden Unternehmen ebenso eine enge Zusammenarbeit bei der Planung und Entwicklung ihrer strategischen Produktportfolios. Ericsson und Vertiv versprechen sich davon Synergien bei Forschung und Entwicklung sowie bei den Markteinführungszeiten.

Im Rahmen der Ericsson Energy Alliance bietet Vertiv eine breite Palette maßgeschneiderter OEM (Original Equipment Manufacturer)-Stromversorgungssysteme und -gehäuse an, einschließlich Solar-Hybrid-Lösungen für netzferne Standorte oder solche mit schlechter Netzanbindung. Hinzu kommen die globalen Produkt-, Lösungs- und Serviceangebote von Vertiv, die allen regionalen Anforderungen gerecht werden.

Nishant Batra, Head of Product Area Network Infrastructure, Ericsson, erklärt: „Die Netzwerkentwicklung beginnt beim Standort. Dafür ist diese Partnerschaft für alle Seiten von Vorteil. Wir arbeiten schon lange erfolgreich mit Vertiv zusammen und wissen, dass wir auf die große Erfahrung, das starke Portfolio und die globale Präsenz von Vertiv zählen können. Zusammen vereinen die Mitglieder der Allianz das Beste aus ihren Technologien, Kompetenzen und Fähigkeiten im Mobilfunkbereich, um dem Markt ein breiteres, flexibleres und wettbewerbsfähiges Portfolio bieten zu können. Das Ericsson Radio System unterstützt die Service Provider dabei ihre 5G-Technik weiterzuentwickeln. Wir wollen noch weitere Zulieferer für zusätzliche Produktkategorien einbeziehen und achten dabei vor allem auf nachhaltige Energienutzung. Denn die Service Provider wollen und fordern eine nahtlose Weiterentwicklung. Mit der Ericsson Energy Alliance können wir ihnen genau das bieten.“

„Diese Allianz spiegelt unsere klare Ausrichtung auf Forschung und Entwicklung als Schlüssel zur Bewältigung der zahlreichen Herausforderungen unserer schnelllebigen digitalen Welt wider“, ergänzt Giordano Albertazzi, EMEA-Präsident von Vertiv. „Die Partnerschaft mit Ericsson ermöglicht unseren beiden Unternehmen, ihre Kräfte zu bündeln und ein langfristiges, profitables Wachstum zu sichern, indem wir noch einflussreicher und wettbewerbsfähiger auf dem Markt werden“.

Die Ericsson Energy Alliance hat für Kunden in Mexiko, Saudi-Arabien, Tansania und Indonesien bereits effektive Ergebnisse erzielt.

Über Ericsson
Ericsson ermöglicht es Kommunikationsdiensteanbietern, die verfügbare Konnektivität optimal zu nutzen. Das Unternehmensportfolio umfasst die Business-Segmente Networks, Digital Services, Managed Services und Emerging Business. Mit dieser Konzeption wollen wir unseren Kunden dabei helfen, in der digitalen Welt zu bestehen, ihre Effizienz zu steigern und sich neue Einnahmequellen zu erschließen. Mit seinen Investitionen in Innovation hat Ericssons Milliarden von Menschen auf der ganzen Welt die Vorteile von Telefonie und mobilem Breitband verfügbar gemacht. Die Ericsson-Aktie ist an der Nasdaq in Stockholm und an der Nasdaq in New York notiert. www.ericsson.com/de/de

Über Vertiv
Vertiv entwirft, baut und wartet kritische Infrastrukturen für zentrale Anwendungen in Rechenzentren, Kommunikationsnetzwerken sowie in gewerblichen und industriellen Anlagen. Vertiv ist aus Emerson Network Power hervorgegangen und versorgt die gegenwärtig wachsenden Märkte für mobile Endgeräte und Cloud Computing mit einem Portfolio von Lösungen für die Stromversorgung sowie das Temperatur- und Infrastruktur-Management, unter anderem mit den Marken Chloride®, Liebert®, NetSure™ und Trellis™. Im Geschäftsjahr 2016 betrug der Umsatz 4,4 Milliarden US-Dollar. Weitere Informationen finden Sie unter Vertiv.de.

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Mit PSP7 runderneuert DataCore seine Software-definierten Infrastruktur-Produkte

Dank PSP7 höhere Ausfallsicherheit, Business Continuity, selbstoptimierende Infrastrukturen, Container-Technologie, hybride Cloud-Architektur und mehrdirektionale Hochverfügbarkeit sorgen für eine stabile IT-Struktur mit minimalen Antwortzeiten:

Unterföhring, 24. Oktober 2017 DataCore Software veröffentlicht mit dem Product Service Pack 7 (PSP7) Weiterentwicklungen seiner für seine Software-defined-Marken SANsymphony und DataCore™ Hyperconverged Virtual SAN bekannten Produktfamilie. Das Upgrade unterstützt Unternehmen bei der flexiblen Umsetzung von Geschäftszielen auf dem Weg in die digitale Zukunft und bietet schnellen, zuverlässigen, unterbrechungsfreien und automatischen Zugriff auf Daten und Anwendungen.

Die PSP7-Version bietet neue Funktionen für die Mehrfach-Spiegelung zwischen Standorten in Metro-Distanz, die kontinuierliche Verfügbarkeit und Ausfallsicherheit verbessern und selbstoptimierende Automatismen für kontinuierlichen Geschäftsbetrieb und Datenzugriff zur Verfügung zu stellen. Kunden sind in der Lage, auch bei Ausfall eines Systems höchste Performance und Hochverfügbarkeit ihres IT-Systems durch Redundanz zu erhalten und selbst beim Verlust zweier Systeme den Betrieb dennoch fortzusetzen. Dies führt zu erheblichen Kosteneinsparungen, da die Betriebszeit der Anwendungen verbessert und die Zeit für die Wiederherstellung deutlich gesenkt wird.

Neuerungen im Product Service Pack 7 (PSP7)

Darüber hinaus hat DataCore seine REST (Representational State Transfer) API-Programmierschnittstelle erweitert und bietet Installationsroutinen (Wizards) zur einfachen, automatisierten Installation von hyperkonvergenten Infrastrukturen über die Managementkonsole in VMware vSphere. Des Weiteren wird die zentrale Steuerung verschiedener Container (einschließlich Kubernetes) unterstützt, um diese übereinen Server-Cluster zu verwenden. Diese Funktionen vereinfachen und automatisieren das Zusammenspiel verschiedener Web- und Cloud-Dienste, übertragen Virtualisierungsadministratoren die vollständige Kontrolle über die Speicherressourcen von einer einzigen Verwaltungskonsole aus und bieten zusätzliche Unterstützung für DevOps (Development & IT Operations)-Technologien, um die digitale Transformation zu beschleunigen.

Darüber hinaus bietet PSP7 umfassenden Support für Microsoft Azure, Windows 2016 Server und Hybrid-Cloud-Lösungen. DataCore Cloud Replication, verfügbar über den Azure Marketplace, macht es Unternehmen einfacher, die Skalierbarkeit, Schnelligkeit und Kosteneffizienz der Azure Cloud zu nutzen. So kann schnell eine sichere Remote-Nachbildung bereitgestellt und gleichzeitig ein einheitliches Speichermanagement zwischen Private Clouds, On-premise-Infrastrukturen und Public Clouds aufrechterhalten werden.

In Zeiten des digitalen Wandels ist die Modernisierung der Infrastruktur ein langer Weg. Statt den Hardwareaustausch zu propagieren, dröseln wir Silo-Lösungen auf und bieten unseren Kunden verschiedene Ansätze, um Investitionen in Storage zu schützen und übergreifende Management-Dienste für Server-SANs, Software-defined Storage, Hyperkonvergenz und hybride Cloud-Infrastrukturen bereitzustellen“, erläutert George Teixeira, Gründer und CEO von DataCore. „Für uns ist Software der Motor der Modernisierung und die Brücke zur digitalen Transformation, die neue und alte Techniken vereint und gewährleistet, dass die Aktualisierungen transparent im Hintergrund laufen, ohne geschäftskritische Applikationen zu stören.“

Software-definierte Agilität für optimierte Geschäftsprozesse

DataCore gilt als Pionier bei Software-defined Storage für automatisierte Datendienste, Speicherverwaltung und Herstellerunabhängigkeit mit maximaler Performance und bestmöglichem Datenschutz zu einem Bruchteil der Kosten vergleichbarer Alternativen. Die Technologie bewährt sich in tausenden Kundeninstallationen weltweit und ermöglicht Unternehmen, auf sich verändernde Anforderungen zu reagieren, indem sie neue und zukünftige Technologien wie Flash, NVMe, Cloud und vieles mehr gewinnbringend nutzen, ohne laufende Geschäftsprozesse unterbrechen zu müssen.

PSP7 ist dabei ein weiterer Schritt, der Unternehmen hilft, auf Basis der Parallel I/O-Technologie von DataCore ihre IT-Performance und -Produktivität zu steigern, und legt den Grundstein für weitere Entwicklungen seiner frei skalierbaren „Data Anywhere“-Technologie.

So skaliert das neue vielseitige Spiegelungs-Design Nodes, fügt eine ausfallsichere Widerstandskraft der physischen Systeme hinzu und nutzt selbstständig arbeitende Funktionen, die den Bedarf an Datenlokalisierung abstrahieren.

Diese Softwaretechnologien in Kombination mit einer größeren Automatisierung von Datendiensten sind der Schlüssel für mehr Agilität und zukunftssichere Infrastrukturen. Dies wiederum hilft Unternehmen dabei, einen Wettbewerbsvorteil zu erlangen, indem sie die heutigen anspruchsvollen Anforderungen hinsichtlich Leistung, Verfügbarkeit und Datenortzuweisung kostengünstig erfüllen.

PSP7 ist voraussichtlich ab November 2017 allgemein verfügbar.

Die Vorteile von PSP7 für SANsymphony™ und DataCore™ Hyperconverged Virtual SAN in Kürze:

  • Unterstützt Windows Server 2016
  • Unterstützt Kubernetes für Applikationscontainer
  • Automatische Installation von hyperkonvergenten Systemen unter vSphere
  • Optimierte, dynamische Mehrwege-Spiegelung mit Balancing zwischen Spiegelpfaden
  • Optimierte REST- und Enterprise API-Integration

Weitere Details zu neuen Funktionen finden Sie unter

https://www.datacore.com/5-ways-sds-got-better.

Über DataCore Software

DataCore Software unterstützt Organisationen dabei, von IT-Fortschritten zu profitieren, ohne getätigte Investitionen in bestehende Infrastrukturen zu opfern. DataCore hat vor nahezu zwei Jahrzehnten die Software-basierte Speichervirtualisierung als Pionier vorangetrieben und sorgt für Flexibilität und Agilität bei der Verwaltung heterogener Speicherkapazitäten, die zudem mit Rekord-Performance aufgewertet werden. Das Flaggschiffprodukt SANsymphony™ vereint unterschiedlichste Speicherressourcen in einem Pool mit zentralem Management. Das DataCore Hyper-converged Virtual SAN bietet ähnliche Storage-Services aus internen oder DAS-Ressourcen in einem Cluster. Die DataCore Parallel-I/O-Technologie nutzt die Leistungsfähigkeit von Multi-Core-Servern, um das drängendste Problem in der IT, den I/O-Engpass, zu überwinden. Die MaxParallel™-Produktfamilie löst applikationsspezifische Probleme durch den Einsatz der innovativen Parallel-I/O-Technologie. Das erste Produkt dieser Linie ist MaxParallel for SQL Server. Das Unternehmen befindet sich seit 1998 in Privatbesitz. Über 10.000 Kunden weltweit vertrauen auf DataCore-Produkte, die auch mit schlüsselfertigen Appliances, beispielsweise von Lenovo, vertrieben werden. 

Unternehmenskontakte:

DataCore Software GmbH, Bahnhofstr. 18, 85774 Unterföhring, Tel: 089- 4613570-0, E-Mail: infoGermany@datacore.com, www.datacore.de

Pressekontakt:

KONZEPT PR GmbH, Michael Baumann, Tel: +49-(0)821-3430016, E-Mail: m.baumann@konzept-pr.de

DataCore, das DataCore-Logo und SANsymphony sind Warenzeichen oder eingetragene Warenzeichen der DataCore Software Corporation. Andere hier aufgeführte DataCore-Produkt- oder Servicenamen oder Markenzeichen sind Warenzeichen der DataCore Software Corporation. Weitere Produkte, Leistungen und Firmennamen sind Warenzeichen oder eingetragene Warenzeichen ihrer jeweiligen Eigentümer.
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OVH Deutschland: 2. OVH Academy in Frankfurt

In Zusammenarbeit mit VMware bietet OVH wieder kostenlose Cloud-Schulungen an

OVH Deutschland: 2. OVH Academy in Frankfurt

Bereits zum zweiten Mal in diesem Jahr findet die OVH Academy in Deutschland statt: Interessierte können wieder kostenlos an einer Cloud-Schulung teilnehmen, die in Zusammenarbeit mit VMware stattfindet. Start ist am 07. Juli in Frankfurt.

Die Academy-Seminare richten sich gleichermaßen an Einsteiger und Fortgeschrittene. Bei der Schulung für Beginner zeigen Experten von OVH und VMware die wichtigsten Funktionen und Werkzeuge für die Herausforderungen des IT-Alltags sowie Best Practices für die Verwendung des vSphere Hypervisors. Wer an dem Einsteiger-Seminar teilgenommen hat, kann seine Fähigkeiten bei einem Kurs für Fortgeschrittene weiter perfektionieren. Hier stellt OVH eine Dedicated Cloud zur Verfügung, sodass die Teilnehmer im Rahmen des Workshops Infrastrukturen erstellen und deren Stabilität testen können.

Die einzelnen Seminare sind in Kleingruppen organisiert, sodass es ausreichend Gelegenheit zum Erfahrungsaustausch mit anderen OVH-Kunden gibt. Darüber hinaus kann mit den Experten von OVH und VMware über die neuesten Technologien diskutiert werden. OVH Deutschland startet die Academy 2016 mit den „Discovery“-Workshops, die sich an Kunden und Interessenten richten.

Hier geht es zur Anmeldung:
https://app.digitevent.net/de/ovh_academy/

Mit rund 250.000 Servern ist OVH europäischer Marktführer und einer der führenden Anbieter von IT-Infrastrukturen weltweit.* Das nach ISO/IEC 27001 und SOC zertifizierte Unternehmen betreibt 17 hochmoderne Rechenzentren in Europa und Nordamerika sowie ein eigenes Glasfasernetzwerk mit einer Gesamtbandbreite von 7,3 TB/s und 32 Präsenzpunkten auf 3 Kontinenten. Außerdem unterhält OVH eine eigenständige Server-Produktion. OVH wurde 1999 in Frankreich von Octave Klaba gegründet. Das inhabergeführte Familienunternehmen ist in 17 Ländern weltweit vertreten und beschäftigt derzeit rund 1.200 Mitarbeiter. In Deutschland ist OVH seit 2006 am Markt. Sitz der deutschen Niederlassung ist Saarbrücken.
*Quelle: Netcraft

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OVH GmbH
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66123 Saarbrücken
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51429 Bergisch Gladbach
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OILCO lehnt dritten Entwurf für das IT-Sicherheitsgesetz (ITSiG) ab

BERLIN, den 09. Dezember 2014 – Der Energiebereich nimmt in Fragen der Cybersicherheit eine exponierte Position ein: Seine Infrastrukturen sind im besonderen Maße den Angriffen aus dem Internet ausgesetzt – mit potenziell desaströsen Folgen für Wirtschaft und Gesellschaft. Doch dieser Gefahr trägt der jüngste Entwurf eines IT-Sicherheitsgesetzes (ITSiG) des Bundesinnenministeriums nach Auffassung der OILCO Energy Trading (Deutschland) GmbH nicht ausreichend Rechnung.

OILCO Energy Trading GmbH
OILCO Energy Trading GmbH

Der Online-Fulfillment-Dienstleister bemängelt stattdessen die im Entwurf versteckten Belastungen für den Mittelstand, die mangelnden Auflagen für Soft- und Hardware-Hersteller sowie die fehlende Transparenz bei gefährlichen Sicherheitslücken. Die in Berlin ansässige OILCO Energy Trading (Deutschland) GmbH (www.oilco-energy.com) unterstützt den Internet-Handel mit Brennstoffen durch moderne und praktische Bezahlarten. Mit seinem Geschäftsmodell treibt das Unternehmen, das Mitglied im Cyber-Sicherheitsrat Deutschland e.V. ist, die Digitalisierung der Energiebranche entscheidend voran.

Das Bundesministerium des Innern hatte am 5. März 2013 einen Referentenentwurf für ein Gesetz zur Erhöhung der Sicherheit informationstechnischer Systeme vorgelegt. Am 18. August 2014 legte das Bundesministerium dann einen zweiten Referentenentwurf vor. Am 4. November 2014 schließlich veröffentlichte das Innenministerium den dritten Referentenentwurf.

An diesem dritten Entwurf für das IT-Sicherheitsgesetz bemängelt die OILCO Energy Trading (Deutschland) GmbH konkret:

• Der drohende Ausbau der Bürokratie und die potenziellen Mehrkosten für den Mittelstand sind gravierend: Der aktuelle Entwurf sieht vor, dass selbst Unternehmen ab 10 Mitarbeitern und einem Umsatz von über 2 Mio. Euro unter die Vorgabe des ITSiG fallen sollen.

• Ausgerechnet die Soft- und Hardwarehersteller wurden aus dem Anwendungsbereich der Richtlinie entfernt. Damit sind sie weder zur Gewährleistung verpflichtet, noch unterliegen sie der Meldepflicht.

• Gravierende Sicherheitslücken (Zero-Day-Vulnerabilities) sollen weiterhin nicht öffentlich gemacht werden. Laut dem Gesetzes-Entwurf hat das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik zwar die Aufgabe, Sicherheitslücken zu sammeln und auszuwerten, muss sie aber nicht publik machen.

• Keine Institution betreibt so viele kritische Sicherheitsstrukturen wie der Staat selbst. Dem Entwurf mangelt es jedoch sowohl an einer einheitlichen Regelung für den Bund als auch an einer länderübergreifenden IT-Sicherheitsstrategie.

• Zahlreiche kritische Infrastrukturen werden heute in Deutschland noch immer mit gängiger Software wie Windows betrieben – dieser Aspekt wurde überhaupt nicht berücksichtigt. Zunächst müssten neue Systeme entwickelt und implementiert werden, die den modernsten Sicherheitsstandards entsprechen. Die hierbei entstehenden Kosten dürfen nicht ausschließlich auf die Industrien umgelagert werden.

Mario Springer, Geschäftsführer der OILCO Energy Trading (Deutschland) GmbH: „Als Partner der deutschen Brennstoffhändler wissen wir, dass der Sicherheitsaspekt entscheidend bei der Umstellung auf digitale Dienstleistungen ist. Leider haben wir den Eindruck gewonnen, dass der jüngste Entwurf für das IT-Sicherheitsgesetz weder die Spezifikationen der Energiebranche ausreichend berücksichtigt, noch dass er den Mittelstand entlastet. Im Gegenteil: Es drohen ein Ausbau der Bürokratie und eine verstärkte Gefährdungssituation für kritische Energie-Infrastrukturen. Wir hoffen sehr, dass das Bundesministerium des Innern diesen dritten Entwurf erneut überarbeitet.“

Über OILCO Energy Trading:

Die OILCO Energy Trading (Deutschland) GmbH unterstützt den Handel mit Heizöl, Diesel, Flüssiggas und anderen Mineralölprodukten sowie alternativen Heizmitteln (Holzpellets, Brennholz) und allen sonstigen nicht-leitungsgebundenen Energieträgern. Das Berliner Unternehmen ist die erste Echtzeit-Backoffice-Handelsplattform für Händler und Verbraucher. OILCO Energy Trading bietet eine hoch performante Echtzeitanbindung an, die den neuesten Sicherheitsstandards entspricht. Das Unternehmen ist ordentliches Mitglied in der UNITI-Regionalgruppe Bayern (vormals: BBMV), im Deutschen Verband Flüssiggas e.V. (DVFG), im Weltenergierat – Deutschland e.V. sowie im Cyber-Sicherheitsrat Deutschland e.V.

Pressekontakt:

OILCO Energy Trading (Deutschland) GmbH
Friedrichstraße 90
D-10117 Berlin

Telefon: +49-(30) 2025-3512
Telefax: +49-(30) 2025-3340
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Finanzen/Wirtschaft

Neue Roland Berger-Studie: Entwicklungsländer benötigen jährlich 851 Milliarden Dollar für wichtige Infrastrukturen, um weiter zu wachsen Privatinvestoren sind gefragt

(ddp direct) München, 20. Juni 2012: Die Schwellen- und Entwicklungsländer brauchen moderne und effiziente Infrastrukturen, um weiter zu wachsen. Sei es im Bereich der Wasser- oder Stromversorgung, in der Telekommunikation- oder in der Transportbranche: 145 Länder mit niedrigem und mittlerem Bruttonationaleinkommen benötigen Investitionen in Höhe von 851 Milliarden Dollar jährlich, um ihre Infrastruktur zu modernisieren. Denn nur mit einer entsprechenden Infrastruktur kann sich die lokale Wirtschaft weiter entwickeln. Aus diesem Grund sind einige Länder heute nur halb so produktiv, wie sie eigentlich sein könnten. Helfen könnten vor allem internationale Privatinvestoren und so auch ihr eigenes Geschäft vorantreiben. Sie halten sich aber aus Angst vor Risiken zurück. Diese Angst ist oft unbegründet und basiert auf Vorurteilen und falschen Markteinschätzungen; eine trügerische Wahrnehmung der lokalen Risiken, die die Länder viel kostet und ihre Wirtschaftsentwicklung bremst. Dadurch verlor allein Afrika im Jahr 2011 ca. 9 Milliarden Dollar. Privatinvestoren sollten daher die Chancen und Risiken realistisch abschätzen, um vom Wachstum dieser Länder besser profitieren zu können. Das sind die Ergebnisse der neuen Roland Berger-Publikation aus der think:act CONTENT-Reihe „Profit through progress“, die im Rahmen des G20-Gipfels in Mexiko exklusiv vorgestellt wurde.

„Internationale Privatinvestoren stehen in der Pflicht, die Modernisierung wichtiger Infrastrukturen in den Entwicklungsländern in Asien, Afrika und Lateinamerika voranzutreiben“, sagt Charles-Edouard Bouée, Partner und Mitglied der weltweiten Geschäftsführung von Roland Berger Strategy Consultants. „So können sie nicht nur das Wachstum aufstrebender Länder aktiv unterstützen, sondern auch wichtige Geschäftsfelder in neuen Märkten für sich erschließen. Denn nur durch Wachstum entsteht weiteres Wachstum.“

Großer Infrastrukturbedarf in 145 Ländern der Welt
Der größte Wachstum fand in den vergangenen Jahren vor allem in den Schwellen- und Entwicklungsländern statt. Wuchs das Bruttoinlandsprodukt (BIP) Europas von 2005 bis 2010 lediglich um 0,8 Prozent jährlich, so nahm das BIP in Asien im gleichen Zeitraum um mehr als 5 Prozent, in Afrika, dem Nahen Osten und in Lateinamerika um ca. 4 Prozent jährlich zu. Doch die künftige Weiterentwicklung vieler Länder hängt nun vor allem vom Zustand ihrer Infrastruktur ab. Den größten Bedarf zeigen die 35 Länder mit einem niedrigen Bruttonationaleinkommen (bis 1.005 Dollar pro Kopf) sowie die 110 Länder mit einem mittleren Bruttonationaleinkommen (bis 12.275 Dollar pro Kopf). Hier fehlen insgesamt Investitionen von 851 Milliarden Dollar in wichtige Infrastrukturprojekte: für Stromversorgung (317 Milliarden Dollar), Wasserversorgung und Kanalisation (199 Milliarden Dollar), Transport (163 Milliarden Dollar), Telekommunikation (81 Milliarden Dollar) und das Bewässerungssystem (38 Milliarden Dollar).

So verfügen lediglich 60 Prozent der Bevölkerung in Afrika über Zugang zu sauberen Wasserquellen. In Südostasien sind es 88 Prozent und in Zentralasien 95 Prozent der Bevölkerung. Mangelhaft ist auch die Elektrizitätsversorgung: In der Region südlich der Sahara haben nur 30 Prozent der Menschen einen Stromanschluss, in Südostasien 62 Prozent und in Lateinamerika 93 Prozent. „Länder, die solche Lücken in ihrer Infrastruktur aufweisen, stoßen irgendwann an ihre Wachstumsgrenzen“, analysiert Roland Berger-Partner Hakim El Karoui die Lage. „Fehlen notwendige Voraussetzungen wie eine gute Stromversorgung oder ein effizientes Transport- und Telekommunikationsnetz kann die lokale Wirtschaft nicht mehr wachsen.“ So büßen schon heute viele Entwicklungsländer bis zu 45 Prozent ihrer Produktivität aufgrund einer schwachen Infrastruktur ein.

Privatinvestoren sind gefragt
Rund 70 bis 80 Prozent der großen Infrastrukturprojekte liegen weltweit in öffentlicher Hand. Aufgrund leerer Staatskassen geraten viele investitionsintensive Projekte ins Stocken: Die Weiterentwicklung der Infrastruktur lahmt, die Produktivität der Länder stagniert. So müssten die Länder mit niedrigem Bruttonationaleinkommen rund 7,5 Prozent ihres Bruttoinlandsprodukts (BIP) in neue Infrastrukturen investieren; doch tatsächlich geben sie nur 2,5 Prozent ihres BIP dafür aus.

„Eine stärkere Beteiligung internationaler Investoren an wichtigen Infrastrukturprojekten ist dringend erforderlich, um Wachstum und Wohlstand vieler Länder zu garantieren“, sagt Charles-Edouard Bouée. „Dabei sollten Unternehmen ihre Angst vor großen Risiken überwinden, die zum Teil vollkommen unbegründet ist.“

Unternehmen müssen Risiken richtig einschätzen
Großprojekte setzen ein großes Startkapital voraus und Privatinvestoren fürchten in erster Linie die Langzeitplanung, die damit verbunden ist. Denn oft ändern sich die Marktbedingungen im Laufe des Projektes. Übermäßige Kosten sowie Verspätungen bei der Projektrealisierung kommen als wichtige Hürden hinzu. „Doch Geschäftsrisiken spielen hier eine wichtigere Rolle als Länderrisiken: Privatinvestoren lassen sich oft von Ratings und Markteinschätzungen ängstigen, die die Entwicklungsländer stark unterschätzen“, so Hakim El Karoui.

So werden die Kreditkosten in Afrika auf der Basis von einem Anteil von 15 Prozent an notleidenden Krediten berechnet. Doch in Wahrheit werden lediglich 8 Prozent der Kredite nicht zurückgezahlt. Ein deutlicher Unterschied in der Risikowahrnehmung, die Afrika im Jahr 2011 rund 9 Milliarden Dollar gekostet hat. „Privatinvestoren sollten daher verstärkt darauf achten, die tatsächlichen Geschäftsrisiken in den jeweiligen Regionen richtig einzuschätzen. Das erfordert einen Mentalitätswandel“, fasst Bouée zusammen.

Dabei können relativ einfache Instrumente Privatinvestoren helfen, sichere Investitionen in Infrastrukturprojekte zu tätigen. Dazu gehören traditionelle Mittel für das Risikomanagement wie etwa der Einsatz von Versicherungen und sonstigen Garantien. Durch die Einbindung von lokalen Partnern und Finanzinstituten können Unternehmen politischen und Währungsrisiken besser entgegenwirken. Außerdem können gezielte Bonds die Finanzierung solcher Projekte optimal unterstützen. „Das Modell der Privat-Public-Partnerships ist der beste Weg, den die Entwicklungsländer in Zukunft eingehen können, um wichtige Investitionen für ihre Infrastrukturen zu garantieren“, sagt El Karoui. „Denn so kann mit kleineren Investitionen mehrerer Teilnehmer ein großer Nutzen für die Bevölkerung, die örtliche Wirtschaft und die Investoren selbst entstehen.“

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