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Neu: Arzneimittelfreie Migränebehandlung mit Rehaler

Der Rehaler ist ein wissenschaftlich getestetes Gerät zur Behandlung von Migräne. Die Kombination aus handlichem Inhalator und Smartphone-App hemmt die Entwicklung eines Anfalls und kann ihn sogar vollständig stoppen.

18 Millionen Menschen in Deutschland leiden an Migräne. Die Kopfschmerzattacken treten häufig mit weiteren Symptomen wie Übelkeit, Lärm- und Lichtempfindlichkeit auf und werden meist mit Medikamenten behandelt, die aufgrund von Nebenwirkungen nicht den gewünschten Effekt haben oder schlichtweg nicht helfen. Ab sofort gibt es eine medizintechnische Innovation in Deutschland, die auf natürliche Weise die Migräne abwendet, bevor sie richtig beginnt. Der Rehaler ist eine Kombination aus speziell entwickeltem Inhalator und Behandlungs-App. Der Inhalator sorgt dafür, dass der CO2-Spiegel in der Atemluft erhöht und gleichzeitig ein hoher Sauerstoffgehalt aufrecht erhalten wird. Das verändert den CO2-, Sauerstoff- und pH-Wert im Blut, was die Empfindlichkeit des Nervensystems mindert und die Sauerstoffversorgung des Gehirns deutlich erhöht. Die App sorgt dafür, dass der Rehaler auf den individuellen CO2-Bedarf des Patienten eingestellt werden kann. Der Inhalator wiegt weniger als 10 Gramm, passt in eine Hand- oder Hosentasche und wird ca. 20 Minuten lang bei den ersten Anzeichen einer Migräne angewendet. Der Rehaler ist frei von Medikamenten und das Starterkit ist ab 199,99 Euro direkt unter www.rehaler.de erhältlich.

Behandlung von Migräne mit körpereigenem CO2

Migräne-Medikamente brauchen teilweise sehr lange, bis sie in den Kreislauf gelangen und das Gehirn erreichen. Häufig hat sich der Migräneanfall dann schon so weit entwickelt, dass er nicht mehr gestoppt werden kann. Der Rehaler ist eine neue Lösung, frei von Medikamenten, der sich auf die individuellen Bedürfnisse von Migräne-Patienten anpasst. In Kombination mit der Smartphone-App und der Kontroll-Einheit wird der Sauerstoffgehalt des Körpers kontinuierlich überwacht. Die dazugehörige weiche Nasenklammer gewährleistet, dass nur durch den Rehaler geatmet und die Behandlung nicht gestört wird. Die Rehaler-Behandlung wurde bisher bei Aura-Migräne-Patienten in einer randomisierten, kontrollierten klinischen Studie am Universitätsklinikum Aarhus getestet, bei der 78 Prozent der Teilnehmer eine signifikante Schmerzlinderung erfuhren oder ihren Migräneanfall vollkommen stoppen konnten.

Aus einem Forschungsprojekt wird ein Unternehmen

Der Rehaler wurde von der dänischen Firma BalancAir entwickelt, die 2009 von Troels Johansen gegründet wurde. Der Bauingenieur hatte seit Jahren mit Atemproblemen zu kämpfen und beschäftigte sich intensiv mit der Wissenschaft des Sauerstoff- und CO2-Austauschs sowie der Auswirkungen der beiden Gase im Körper. Er baute einen Prototyp für einen Inhalator und meldete dafür das Patent an. 2011 wurde die erste klinische Studie durchgeführt und Troels wurde bewusst, dass das Konzept auch bei weiteren Krankheiten wie Migräne eingesetzt werden kann. 2015 wurde das Gerät das erste Mal erfolgreich in der Praxis angewendet und das Team wurde um den Kunststoffingenieur Erik Othel-Jacobsen und Troels Bruder Asger als CEO erweitert. In enger Zusammenarbeit mit einem wissenschaftlichen Beitrag aus Neurologen und Schmerzforschern konnte das Medizinprodukt weiter ausgefeilt und zur Marktreife geführt werden. Die Entwicklung wurde von neuen Business Angels unterstützt, die bisher über 2,5 Millionen Euro in BalancAir investiert haben.

Die Rehaler-Behandlung besteht aus vier Elementen:
– dem Rehaler, einer speziellen Art von Inhalator, durch den der Patient atmet und der nach jedem Anfall entsorgt wird
– der Kontroll-Einheit, einem Pulsoximeter, das den Sauerstoffgehalt des Körpers während der Anwendung kontinuierlich überwacht
– der Rehaler Smartphone-App, die dem Nutzer hilft, das richtige CO2-Level zu definieren und die nach jeder Behandlung Feedback und Tipps gibt
– einer weichen Nasenklammer, die das Einatmen des korrekten O2-Werts gewährleistet

Rehaler ist ein Produkt des dänischen Unternehmens BalancAir ApS, das 2009 von Troels Johansen gegründet wurde. Die Kombination aus Inhalator, Kontroll-Einheit, Smartphone-App und weicher Nasenklammer sorgt für eine Erhöhung des CO2-Spiegels in der Atemluft bei gleichzeitiger Sicherstellung eines hohen Sauerstoffgehalts. Das verändert den CO2-, Sauerstoff- und pH-Wert im Blut, was die Empfindlichkeit des Nervensystems mindert und die Sauerstoffversorgung des Gehirns deutlich erhöht. Damit können Patienten, die unter Aura-Migräne leiden, Anfälle abschwächen oder sogar ganz vermeiden.

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Ärztliche Beobachtung von COPD nicht hinauszögern!

Therapieoptionen auch bei akuten Krankheitsschüben

sup.- Die Scheu vor dem regelmäßigen Arztbesuch hängt oft damit zusammen, dass Patienten sich für ihr Krankheitsbild persönlich verantwortlich fühlen. Dies gilt nicht nur z. B. bei Fällen von Übergewicht, Adipositas oder Diabetes, sondern auch dann, wenn Menschen an der Lungenerkrankung COPD leiden. Vor allem Raucher befürchten ärztliche Vorhaltungen oder Konsequenzen für den eigenen Lebensstil. Aber auch diese Patienten haben selbstverständlich ein Recht auf die bestmögliche Behandlung und sollten ihre Beschwerden nicht durch hinausgezögerte oder versäumte Arzttermine forcieren. Bei der COPD-Therapie geht es nämlich weniger um das Verhalten in der Vergangenheit als um die aktuelle Mitwirkung der Betroffenen. Selbst bei instabilen Erkrankungsphasen mit akuten Symptomverschlechterungen gibt es heute wirkungsvolle Behandlungsoptionen. Wenn eine bislang bewährte zweifache Medikation diese Krankheitsschübe nicht mehr verhindert, kann eine Dreifach-Fixkombination aus einem einzigen Inhalator die Lebensqualität deutlich verbessern.

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COPD-Therapie mit Fixkombination

Neuer Inhalator erhält Zulassung

sup.- Zur Therapie der chronisch-obstruktiven Lungenkrankheit COPD gibt es jetzt einen neuen Inhalator mit einer Fixkombination aus drei unterschiedlichen Wirkstoffen. Das vor kurzem zugelassene Medikament hat sich in Studien bei den so genannten instabilen COPD-Patienten als stabilisierend bewährt. Diese Patienten neigen häufiger zu Exazerbationen, also akuten Krankheitsschüben, die den Verlauf der Krankheit beschleunigen. Die neue Fixkombination (Trimbow, Chiesi) fasst die Wirkstoffe Glycopyrronium, Formoterol und Beclometason in einem Inhalator zusammen. Der Vorteil: Die Atemwege werden erweitert und gleichzeitig die Entzündungen in den Bronchien gelindert. Wegen des vorgegebenen Verhältnisses der Wirkstoffe kann es bei der Anwendung nicht zu Fehldosierungen kommen. „Wenn wir den instabilen COPD-Patienten erkannt haben, ist die Triple-Therapie eine sehr gewinnbringende Therapieoption“, bestätigt der Lungenspezialist Dr. Justus de Zeeuw (Köln).

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Innovative Therapie-Option für COPD-Patienten

Dreifache Wirkstoffkombination in einem Inhalator

Innovative Therapie-Option für COPD-Patienten

Foto: Fotolia / pathdoc (No. 5986)

sup.- Was mit einem hartnäckigen Husten beginnt, kann sich im Laufe der Zeit zu immer häufiger auftretenden Atemnot-Beschwerden entwickeln: Die chronisch-obstruktive Lungenerkrankung COPD, eine eher unbekannte, aber trotzdem weit verbreitete Volkskrankheit, wird oft erst nach Jahren diagnostiziert. Weil die Symptome von den Betroffenen so lange bagatellisiert werden, ist es dann in vielen Fällen bereits zu einer fortgeschrittenen Verengung der Bronchien und zu erheblichen Einschränkungen der Lungenfunktion gekommen. Besonders gefährlich sind die so genannten Exazerbationen – akute Krankheitsschübe, z. B. ausgelöst durch Infekte, die meistens sogar einen Klinikaufenthalt notwendig machen. Spätestens in diesem Stadium der Krankheit werden viele Patienten mit einer Kombination aus unterschiedlich wirkenden Medikamenten behandelt: Dabei sind dann entweder zwei verschiedene bronchienerweiternde Substanzen für eine Entlastung beim Atmen zuständig oder eines dieser langwirksamen Mittel wird mit einem inhalativen Kortikosteroid frei kombiniert. Dieser Wirkstoff bekämpft direkt die Entzündungsprozesse in der Lunge.

Wenn Patienten trotz solcher Kombinations-Präparate keine ausreichende Linderung der Symptome zeigen und häufig zu Exazerbationen neigen, haben Ärzte heute die innovative Option, eine Dreifach-Fix-Kombination (Trimbow) zu verordnen, für die der Patient nur einen Inhalator benötigt. Bei der Notwendigkeit zur Einnahme von drei unterschiedlichen Substanzen mussten bis vor kurzem noch mehrere Inhalationssysteme verschrieben werden: „Der große Nachteil dieser Dreifachkombinationen lag bislang darin, dass mindestens zwei Inhaler, oft noch mit unterschiedlicher Handhabung verwendet werden mussten – mit negativen Auswirkungen auf korrekte Handhabung und Compliance“, erläutert Dr. Barbara Ecker-Schlipf (Holzgerlingen). Die neue fixe Dreifach-Wirkstoffkombination in einem Gerät, die eine deutlich verbesserte Therapietreue fördert, bietet die Substanzen zudem in einer für den Patienten vorteilhaften extrafeinen Formulierung. Diese optimierte Partikelgröße der Wirkstoffe soll sicherstellen, dass auch die kleinen Verästelungen des Bronchialbaums effektiv erreicht werden.

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Herztod-Gefahr bei COPD-Patienten hoch

Akuten Krankheitsschüben vorbeugen

sup.- Menschen mit einer chronisch-obstruktiven Lungenerkrankung (COPD) müssen durch eine angemessene medikamentöse Behandlung vor einem Herzinfarkt geschützt werden. „Das Risiko, einen plötzlichen Herztod zu erleiden, ist der Rotterdam-Studie zufolge mit COPD um 30 Prozent höher als ohne COPD“, betont Dr. Thomas Voshaar (Lungenklinik Bethanien, Moers). Die größte Gefahr für einen Herztod geht bei diesen Patienten von akuten Krankheitsschüben, so genannten Exazerbationen aus. Bei Patienten mit häufigen Symptomen sowie einem hohen Risiko für Exazerbationen haben Lungenfachärzte seit Ende 2017 die neue Therapie-Option, eine dreifach-Fixkombination (Trimbow) zu verschreiben. Diese optimierten bronchienerweiternden sowie entzündungshemmenden Wirkstoffe in einer extrafeinen Formulierung, für die der Patient nur einen Inhalator anwenden muss, führen Studien zufolge nachweislich zu einer Verminderung der Gefahr für akute Krankheitsschübe und damit auch für den plötzlichen Herztod.

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Individuell statt Routine: Apotheken in Baden-Württemberg berieten 2016 rund 2,5 Millionen Mal zu inhalativen Arzneimitteln

Zum Welt-Asthma-Tag am 2. Mai 2017

Individuell statt Routine: Apotheken in Baden-Württemberg berieten 2016 rund 2,5 Millionen Mal zu inhalativen Arzneimitteln

Gewusst wie: In der Apotheke erfahren, wie Sie Asthma-Medikamente korrekt anwenden. (Bildquelle: © iKOMM/Deutsche Atemwegsliga)

Stuttgart – Die Apotheken in Baden-Württemberg gaben im Jahr 2016 über 2.444.000 Fertigarzneimittelpackungen zur Inhalation bei Erkrankungen aufgrund verengter Atemwege (obstruktive Atemwegserkrankungen) wie Asthma ab. Deutschlandweit waren es fast 23,4 Millionen Packungen. „Bei den Inhalativa gegen Atemwegserkrankungen ist die individuelle Beratung wichtig, denn je nach Präparat unterscheidet sich die korrekte Anwendung erheblich“, sagt Christoph Gulde, Vizepräsident des Landesapothekerverbandes Baden-Württemberg. Anlässlich des Weltasthmatags am 2. Mai wertete das Deutsche Arzneiprüfungsinstitut (DAPI) Verordnungen für Versicherte der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) aus. Verordnungen für Privatversicherte wurden nicht erfasst.
Es gibt drei Hauptgruppen an Inhalatoren bei obstruktiven Atemwegserkrankungen: Dosieraerosole, Pulverinhalatoren und Vernebler. Im Jahr 2016 gaben Apotheken in Baden-Württemberg mehr als 1.297.000 Packungen an Dosieraerosolen beziehungsweise deren Nachfüllungen ab. Zusätzlich gaben sie fast 966.500 Packungen Pulverinhalatoren (inklusive deren Nachfüllungen) ab. Beides sind Fertigarzneimittel, bei denen der Inhalator Teil der Arzneiform ist. Davon abzugrenzen sind Fertigarzneimittel für Vernebler. Diese Geräte stellen aus dem Fertigarzneimittel einen inhalierbaren Dampf her. Im Jahr 2016 wurden etwa 180.200 Fertigarzneimittel für Vernebler gegen obstruktive Atemwegserkrankungen abgegeben.
Die verschiedenen Inhalatortypen unterscheiden sich in der Anwendung deutlich. Zum Beispiel wäre ein Atemzug-getriggertes System für Kinder und Patienten mit eingeschränkter Lungenfunktion nicht geeignet. Wenn ein Dosieraerosol mit einer Inhalierhilfe (z.B. Spacer) verwendet wird, muss der Apotheker darauf achten, dass beide miteinander kompatibel sind.
Christoph Gulde: „Bei der Erfüllung von Rabattverträgen kommt es immer wieder vor, dass in der Apotheke ein Inhalatortyp abgegeben werden soll, der für einen Patienten ungeeignet ist oder an den der Patient nicht gewöhnt ist. In begründeten Einzelfällen können Apotheker die Notbremse ziehen und durch die Anwendung der „pharmazeutischen Bedenken“ eine Ausnahme von den ansonsten zu beachtenden Vorgaben der Rabattverträge machen. Das ist bürokratisch aufwändig – aber unsere Patienten sind es uns wert!“

Der Landesapothekerverband Baden-Württemberg e. V. setzt sich für die unabhängige Beratung von Patienten, Gesundheitsprävention und die sichere Abgabe von Arzneimitteln ein. In Baden-Württemberg gibt es rund 2.600 öffentliche Apotheken. Der Verband vertritt die wirtschaftlichen und politischen Interessen seiner Mitglieder. Um das Wohl der Patienten kümmern sich im Land neben den approbierten Apothekerinnen und Apothekern auch rund 15.000 Fachangestellte, überwiegend Frauen, in Voll- oder Teilzeit. Der Landesapothekerverband Baden-Württemberg e. V. ist zertifiziert nach DIN EN ISO 9001 : 2015.

Weitere Informationen unter www.apotheker.de
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