Tag Archives: Insekten

Essen/Trinken

Esskultur im Wandel: Food-Trends im 21. Jahrhundert

Die Welt entwickelt sich ständig weiter, und auch auf unsere Ernährung hat der technologische Fortschritt enormen Einfluss. Gleichzeitig besinnen sich wieder mehr Menschen auf die Ursprünge der Nahrungsversorgung und bauen ihr Obst und Gemüse selbst an. Dabei entstehen so spannende Konzepte wie „Vertical gardening“ und solidarische Landwirtschaft. Die AOK Hessen gibt einen Überblick über die vielfältigen Möglichkeiten der neuen Esskultur.

Station 1: „Vertical gardening“
Vegetarisches Essen kommt vor allem dann richtig gut an, wenn es regional und biologisch angebaut wurde. Beim Vertical gardening werden Gärten und Gewächshäuser einfach in die Höhe gebaut – die ideale Anbaumethode für engen Raum in der Großstadt. Diese Gärten können sowohl auf Privat- als auch auf Bürohäusern stehen. Einem frischen Salat in der Mittagspause zum Beispiel steht dann nichts mehr im Weg.

Station 2: ,,Solidarische Landwirtschaft“
Bei diesem Konzept zahlt die Community dem Bauern einen festen monatlichen Betrag. So kann dieser sich auf faire Löhne unabhängig von seiner tatsächlichen Ernte verlassen. Im Gegenzug bekommt seine „Community“ den gesamten Ertrag einer bestimmten Fläche sowie meist noch verarbeitete Lebensmittel wie Brot oder Milchprodukte. Während der Bauer also finanzielle Sicherheit hat, können die Verbraucher sich dagegen sicher sein, dass sie ausschließlich regionale und saisonale Produkte erhalten, deren Herkunft ihnen bekannt ist.

Station 3: Schnitzelalternativen
Insekten werden als alternative Lebensmittel hoch gehandelt. Sie sind proteinreich und fettarm. Außerdem bieten Larven und Co. eine bessere Ökobilanz und können als Tierfutter verwendet oder zu Mehl verarbeitet werden.

Station 4: Essen aus dem Drucker
Konditoreien und Restaurants könnten in Zukunft von dieser Technologie profitieren, es gibt bereits 3D Drucker die Lebensmittel verwenden. Komplexe Formen zur Verzierung von Torten können so programmiert und ausgedruckt werden. Die Food-Printer befinden sich jedoch noch in der Entwicklung, ob sich der Trend bis in die heimischen Küchen durchsetzt, bleibt noch abzuwarten.

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Insektenforscher erhalten 3. Deutschen Biodiversitätspreis

Heinz Sielmann Stiftung zeichnet Ehrenamtliche des Entomologischen Vereins Krefeld e.V. für Forschung zum Insektenrückgang aus.

Insektenforscher erhalten 3. Deutschen Biodiversitätspreis

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Am Donnerstag den 15. November überreichte die Heinz Sielmann Stiftung den mit 10.000 Euro dotierten Deutschen Biodiversitätspreis an den Entomologischen Verein Krefeld e.V. Die Preisverleihung fand im Landesmuseum Hannover statt.

Stiftungsratsvorsitzender Dr. Fritz Brickwedde leitete die Preisverleihung mit einem eindringlichen Appell ein: „Wer Arten erhalten will, muss sie erkennen können. Wir steuern nicht nur auf einen unumkehrbaren Verlust der biologischen Vielfalt zu, das Wissen über die Tier- und Pflanzenarten droht gleichermaßen zu verschwinden. Das ehrenamtliche Engagement im Naturschutz ist unersetzbar. Eine grundlegende finanzielle Sicherung für dieses Engagement ist nötig, um die Nachwuchssorgen der aktiven Vereine zu zerstreuen.“

Die Auszeichnung mit dem Deutschen Biodiversitätspreis würdigt die langjährigen insektenkundlichen Untersuchungen der ehrenamtlichen Mitglieder des Krefelder Vereins und ihr Engagement für den Insektenschutz. Eine im Jahr 2017 veröffentlichte Studie hatte alarmierende Fakten über den Schwund von Insekten hervorgebracht. Standardisierte Langzeituntersuchungen erfassten die Biomasse von Fluginsekten in Schutzgebieten. Das Ergebnis: In den 27 Jahren ging die Zahl der fliegenden Insekten um 76 % zurück. „Die aktuellen Daten deuten auf ein allgemeines Muster des Rückgangs der Insektenvielfalt und -menge hin“, heißt es in der Studie. Die Veröffentlichung zum Insektensterben erregte weltweites Aufsehen und rückte das Thema in das Bewusstsein der Gesellschaft, Medien und Politik.

In seiner Laudation unterstreicht Dr. Andreas Krüß, Abteilungsleiter Ökologie und Schutz von Fauna und Flora im Bundesamt für Naturschutz, die besonderen Leistungen des Vereins: „Es ist sehr außergewöhnlich, dass ein Thema so lange in der Öffentlichkeit so eine hohe Aufmerksamkeit bekommt. Die Aktivitäten zum Thema Insektensterben nehmen tatsächlich zu. Auch auf politischer Ebene sind bereits Maßnahmen der Länder und des Bundes in Gang gekommen, unter anderem das Aktionsprogramm Insektenschutz. Sogar das Weltwirtschaftsforum hat sich mit dem Thema befasst, denn es findet sich in dessen aktuellen „Global Risk Report“ „.

Stellvertretend für den Verein nahmen die Vorstandsmitglieder Dr. Martin Sorg und Werner Stenmans den Preis entgegen. Beide freuen sich über die Auszeichnung. „Wir werden mit dem Preisgeld unsere Nachwuchsarbeit fördern. Wir können Natur nur schützen, wenn wir genug über die Arten und Prozesse in der Landschaft wissen. Unser Ziel ist es, das Wissen des Vereins zu sichern und weiter auszubauen. Dazu müssen wir mehr junge Menschen für die Insektenwelt begeistern“, erklärt Dr. Martin Sorg.

Weitere Informationen unter: https://www.sielmann-stiftung.de/ueber-uns/auszeichnungen/

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Über die Heinz Sielmann Stiftung

Die Heinz Sielmann Stiftung vergibt seit 2010 die Auszeichnung zum Gartentier des Jahres. Im letzten Jahr gewann das Rotkehlchen den Publikumspreis. In diesem Jahr standen sechs Insekten zur Wahl.

Die Heinz Sielmann Stiftung wurde 1994 von Prof. Heinz Sielmann und seiner Frau Inge Sielmann als öffentliche Stiftung bürgerlichen Rechts gegründet. Unter dem Leitsatz „Vielfalt ist unsere Natur“ verfolgt sie vier Ziele:

1. Menschen, vor allem Kinder und Jugendliche, durch persönliches Erleben an einen positiven Umgang mit der Natur heranführen
2. Letzte Refugien für seltene Tier- und Pflanzenarten erhalten
3. Die Öffentlichkeit für die Natur und deren Schutz sensibilisieren
4. Das Heinz Sielmann-Archiv des Naturfilms bewahren

2016 hat die Heinz Sielmann Stiftung als erste private Stiftung einen Nachhaltigkeits-Report nach GRI Standard veröffentlicht. Die Stiftung verwendet jährlich rund 8 Mio. EURO für Natur- und Artenschutzprojekte, für Umweltbildung sowie Öffentlichkeitsarbeit.

Weitere Informationen: https://nachhaltigkeit.sielmann-stiftung.de

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Zur Nachahmung empfohlen: In 10 Schritten zum Biotop

Jeder kann etwas gegen das Artensterben tun – Neuer Ratgeber gibt Praxistipps

Zur Nachahmung empfohlen: In 10 Schritten zum Biotop

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Jeder kann etwas gegen das Artensterben tun – Neuer Ratgeber gibt Praxistipps

Insektensterben, Agrarwende, Landschaftswandel – Diese Begriffe sind abstrakt und alltagsfern. Dabei gibt es zahlreiche praktische Möglichkeiten, sich für den Erhalt der biologischen Vielfalt vor der eigenen Haustür zu engagieren. Ein bewährtes und effektives Werkzeug für Vielfalt in der Kulturlandschaft ist das Anlegen von Biotopen.

Die Heinz Sielmann Stiftung hat nun den Ratgeber „In 10 Schritten zum Biotop“ veröffentlicht. Der Leitfaden soll dazu anstiften, deutschlandweit neue Biotope einzurichten. Er gibt interessierten Bürgerinnen und Bürgern, Gemeinden und Verwaltungen ganz konkrete Hilfestellung. „Wir müssen öffentliche Träger, aber auch zivilgesellschaftliche Akteure darin bestärken, auch in ihrer Gemeinde, ihrem Landkreis oder auf privaten Flächen Biotopprojekte umzusetzen. Jeder ökologische Baustein hilft, dem Verlust der biologischen Vielfalt entgegenzuwirken und damit auch unsere Lebensgrundlagen zu sichern“, erklärt Michael Beier, geschäftsführender Vorstand der Heinz Sielmann Stiftung.

Die Idee „Jeder Gemeinde ihr Biotop“ geht auf den renommierten Ornithologen und Naturschützer Prof. Dr. Peter Berthold zurück. Seit über sechzig Jahren engagiert sich der Wissenschaftler für den Naturschutz. Seit 2005 ist er Stiftungsratsmitglied der Heinz Sielmann Stiftung. Auf seine Initiative hin entstand Sielmanns Biotopverbund Bodensee. In den letzten 14 Jahren wurde dort ein Rettungsnetz für die Natur aufgebaut. Über 110 Biotopbausteine an 36 Standorten konnten gemeinsam mit Städten und Gemeinden geschaffen werden, darunter vor allem neu angelegte Stillgewässer, aufgewertete Streuobstwiesen und extensive Weideprojekte. „Ich empfehle die Anlage von Biotopen ausdrücklich zur Nachahmung. Wenn möglichst viele Akteure diese Idee kopieren, wäre das ein entscheidender Schritt gegen den Artenschwund. Jeder, der etwas beitragen möchte, kann das tun“, resümiert Prof. Berthold mit Blick auf die Broschüre.

Die Broschüre kann mit einer E-Mail an info@sielmann-stiftung.de unter dem Betreff „Broschüre Biotopverbund“ bestellt werden. Unter www.sielmann-stiftung.de/biotopverbund-bodensee finden Sie ein Bestellformular.

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Über die Heinz Sielmann Stiftung

Die Heinz Sielmann Stiftung vergibt seit 2010 die Auszeichnung zum Gartentier des Jahres. Im letzten Jahr gewann das Rotkehlchen den Publikumspreis. In diesem Jahr standen sechs Insekten zur Wahl.

Die Heinz Sielmann Stiftung wurde 1994 von Prof. Heinz Sielmann und seiner Frau Inge Sielmann als öffentliche Stiftung bürgerlichen Rechts gegründet. Unter dem Leitsatz „Vielfalt ist unsere Natur“ verfolgt sie vier Ziele:

1. Menschen, vor allem Kinder und Jugendliche, durch persönliches Erleben an einen positiven Umgang mit der Natur heranführen
2. Letzte Refugien für seltene Tier- und Pflanzenarten erhalten
3. Die Öffentlichkeit für die Natur und deren Schutz sensibilisieren
4. Das Heinz Sielmann-Archiv des Naturfilms bewahren

2016 hat die Heinz Sielmann Stiftung als erste private Stiftung einen Nachhaltigkeits-Report nach GRI Standard veröffentlicht. Die Stiftung verwendet jährlich rund 8 Mio. EURO für Natur- und Artenschutzprojekte, für Umweltbildung sowie Öffentlichkeitsarbeit.

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Blumenwiese in Niedersachsen ist Deutschlands Naturwunder 2018

Projekt „Blumiges Melle“ setzt sich in Kopf-an-Kopf-Rennen gegen die Saarschleife durch – fast 20.000 Teilnehmer stimmten ab

Blumenwiese in Niedersachsen ist Deutschlands Naturwunder 2018

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Der Natur- und Geopark TERRA.vita in Niedersachsen wurde mit der „Gnadenhof-Blühwiese Blumiges Melle“ von über 37% der insgesamt 19.872 Stimmen zu Deutschlands Naturwunder 2018 gewählt. Gemeinsam mit EUROPARC Deutschland e.V. hatte die Heinz Sielmann Stiftung zur Wahl des Naturwunders aufgerufen. Die Abstimmung stand unter dem Motto „Letzte Refugien für bedrohte Insekten“. Auf Platz zwei lag mit 31,73% der Stimmen das Nationale Geotop Saarschleife im Naturpark Saar-Hunsrück.

„Deutschlands schönstes Naturwunder 2018 im Landkreis Osnabrück – ein überragendes Ergebnis. Herzlichen Glückwunsch. Dank des außerordentlichen Engagements aller Projektbeteiligten konnte dieses tolle Projekt zu dem sehr akuten Thema der Gefährdung unserer Insekten umgesetzt werden. Nie waren unsere heimischen Insekten bedrohter als heute. Ich hoffe, dass diese Auszeichnung auch dazu beiträgt, die Problematik und Bedeutung noch bekannter zu machen und weitere Projekte und Blühwiesen entstehen zu lassen. Mein Dank gilt auch der Heinz Sielmann Stiftung und EUROPARC Deutschland e.V., die dieses Thema mit der Naturwunderwahl verstärkt in die öffentliche Aufmerksamkeit gebracht haben“, erklärt Dr. Michael Lübbersmann, Landrat des Landkreises Osnabrück.

Die Blumenwiese ist Teil des Projektes „Blumiges Melle“ im Osnabrücker Land. Ziel ist es, auf mehrjährigen Blühwiesen Nahrungs- und Überwinterungshilfen für Insekten zu schaffen. Die Gruppe „gUG Umweltschutz und Lebenshilfe“ startete das Projekt in 2017. Seitdem haben sich dem Projektleiter Dr. Kai Behncke viele Unterstützer angeschlossen. Er hatte den Eigentümer der Wiese, Volker Wieshahn, auf das Insektenschutz-Projekt angesprochen. Begeistert stellte dieser die Fläche zur Verfügung. Unterstützung kam auch vom Natur- und Geopark und der Grundschule Westerhausen. Gemeinsam wurde die 600 Quadratmeter große Wiese in eine blütenreiche Landschaft verwandelt. Um die anschließende Pflege der Wiese kümmern sich die vierbeinigen Rasenmäher des Gnadenhofs Brödel. Statt schwerer Maschinen halten Ziegen und Ponys in Rente die Wiese in Schuss. „Die Auszeichnung als Deutschlands Naturwunder 2018 ist ein Ritterschlag für alle Beteiligten“, resümiert Projektleiter Behnke.

„Vor dem Hintergrund des Insektensterbens und dem Verlust der biologischen Vielfalt zählt jede gute Tat. Das Projekt hat Vorbildcharakter für andere Gemeinden und wird von uns klar zur Nachahmung empfohlen“, freut sich Michael Beier, geschäftsführender Vorstand der Heinz Sielmann Stiftung. Guido Puhlmann, Vorsitzender von EUROPARC Deutschland e.V., fügt hinzu: „Die Nationalen Naturlandschaften sind die wertvollsten Landschaften Deutschlands. Sie sind Hotspots der biologischen Vielfalt. Nicht einzelne Arten stehen im Fokus, sondern die Diversität ganzer Ökosysteme inklusive der Menschen, die in ihnen leben, arbeiten und die Natur genießen. Der Natur- und Geopark TERRA.vita hat mit dem Projekt bewiesen, dass Naturschutz wirkt, wenn sich viele engagierte Menschen zusammenschließen.“

Dass der gemeinsame Weg der vielen Partner genau der richtige war, wurde im Sommer dieses Jahres deutlich. Eine besonders gefährdete Sandbiene, Andrena argentata, hatte sich die Wiese in Melle als neuen Lebensraum ausgesucht.

Insgesamt 18 Nationalparks, Biosphärenreservate und Naturparks standen zur Wahl. Zwischen dem 26. Juli und dem 2. September konnte jeder auf der Website der Heinz Sielmann Stiftung seine Stimme abgeben. Der Wettbewerb sollte auf die Gefährdung der biologischen Vielfalt und die Bedeutung von Schutzgebieten für den Erhalt der Natur aufmerksam machen.

Weitere Informationen: https://www.sielmann-stiftung.de/naturwunder

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Über EUROPARC Deutschland e. V.

EUROPARC Deutschland e.V. ist der gemeinnützige Dachverband der deutschen Nationalparks, Biosphärenreservate, Naturparks und Wildnisgebiete, die unter der Marke „Nationale Naturlandschaften“ vereint sind. Die Nationalen Naturlandschaften sorgen für das Wohlbefinden, die Erholung und die Lebensqualität für den Menschen und sichern zugleich unverzichtbare, natürliche Ressourcen. Sie bieten Zivilgesellschaft und Unternehmen vielfältige Möglichkeiten zum Engagement für die Natur in Deutschland.

Weitere Informationen: http://www.europarc-deutschland.de

Über die Heinz Sielmann Stiftung

Die Heinz Sielmann Stiftung wurde 1994 von Prof. Heinz Sielmann und seiner Frau Inge Sielmann als öffentliche Stiftung bürgerlichen Rechts gegründet. Die Schwerpunkte der Arbeit der Stiftung sind der Erhalt der Artenvielfalt, die Sensibilisierung der Öffentlichkeit für den Naturschutz und die Bewahrung des filmischen Erbes von Naturfilmpionier Heinz Sielmann. Mit dem Kauf großer unzerschnittener Landschaften in Brandenburg erhält und schafft die Stiftung Lebensräume für seltene Tiere und Pflanzen. Auch fördert die gemeinnützige Stiftung Biotopverbünde, zum Beispiel am Bodensee oder entlang der ehemaligen innerdeutschen Grenze. So können sich auf diesen Flächen Tier- und Pflanzenbestände frei vom wirtschaftlichen Nutzungsdruck erholen und verschwundene Arten zurückkehren.

Weitere Informationen: https://www.sielmann-stiftung.de

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Deutschland wählt das Naturwunder 2018

Heinz Sielmann Stiftung und EUROPARC Deutschland e.V. suchen die letzten Refugien für bedrohte Insekten – Online-Abstimmung startet am 26. Juli

Deutschland wählt das Naturwunder 2018

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Gemeinsam mit EUROPARC Deutschland e.V. sucht die Heinz Sielmann Stiftung auch in diesem Jahr das „Naturwunder Deutschland“. Die Abstimmung steht unter dem Motto „Letzte Refugien für bedrohte Insekten“. Die Landschaften, die zur Wahl stehen, sind Rückzugsorte für Wildbienen, Käfer und Co. in den Nationalparks, Biosphärenreservaten, Naturparks und Wildnisgebieten in Deutschland. Bis zum 2. September kann jeder online für sein liebstes Naturwunder abstimmen. Unter allen Teilnehmern werden attraktive Preise verlost. Auf der Website www.sielmann-stiftung.de/naturwunder erfährt man mehr zu den Kandidaten und kann seine Stimme abgeben. Mit dem Wettbewerb möchten die beiden Organisationen auf die Gefährdung der Biologischen Vielfalt und die Bedeutung von Schutzgebieten für den Erhalt der Natur aufmerksam machen.

+++ Schatzkammern der Natur +++

Nationalparks, Biosphärenreservate, Naturparks und Wildnisgebiete schützen und erhalten einzigartige Natur- und Kulturlandschaften. Sie sind Hotspots der biologischen Vielfalt, stellen kostenlos wertvolles Naturkapital zur Verfügung und laden zum Erleben sowie Erholen ein. Schutzgebiete sind die letzten Refugien für einst häufige Insekten, aber auch für ausgesprochene Spezialisten. Agrarbiologe Professor Josef Settele, vom Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ) in Halle, hebt ihre Bedeutung für den Erhalt der biologischen Vielfalt hervor: „Die Schutzgebiete haben unterschiedliche Ziele. Sie können sehr naturnah, sogar wild, sein, sind oft aber auch ausgewiesen zur Pflege historischer Kulturlandschaften. Daher haben sie eine besondere Bedeutung, auch für den Erhalt vieler gefährdeter Insekten. Denn viele Insektenarten sind in den heutigen großflächig genutzten Landschaften kaum noch anzutreffen. In vielen Schutzgebieten sind daher extensive Nutzungsformen auch in der Zukunft notwendig.“

+++ Wahl mit Tradition +++

Bereits zum neunten Mal rufen die Heinz Sielmann Stiftung und EUROPARC Deutschland e.V. zur Naturwunderwahl auf. Bisherige Sieger waren unter anderem der Nationalpark Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer, der Nationalpark Harz, der Naturpark Nördlicher Oberpfälzer Wald und das Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe – Brandenburg. In diesem Jahr stehen 18 Landschaften zur Wahl.

Weitere Informationen: https://www.sielmann-stiftung.de/naturwunder

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Die Heinz Sielmann Stiftung wurde 1994 von Prof. Heinz Sielmann und seiner Frau Inge Sielmann als öffentliche Stiftung bürgerlichen Rechts gegründet. Die Schwerpunkte der Arbeit der Heinz Sielmann Stiftung sind der Erhalt der Artenvielfalt, die Sensibilisierung der Öffentlichkeit für den Naturschutz und die Bewahrung des filmischen Erbes von Naturfilmpionier Heinz Sielmann. Mit dem Kauf großer unzerschnittener Landschaften in Brandenburg erhält und schafft die Heinz Sielmann Stiftung Lebensräume für seltene Tiere und Pflanzen. Auch fördert die gemeinnützige Stiftung Biotopverbünde, zum Beispiel am Bodensee oder entlang der ehemaligen innerdeutschen Grenze. So können sich auf diesen Flächen Tier- und Pflanzenbestände frei vom wirtschaftlichen Nutzungsdruck erholen und verschwundene Arten zurückkehren.

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Bienenaktivtag am Di, 24. Juli 2018

an den Saalfelder Feengrotten

Sie sind die fleißigen Helfer des Menschen. Sie liefern uns Honig und sorgen dafür, dass wir Früchte ernten können, weil sie die Blüten der Pflanzen bestäuben: die Bienen. Am 24. Juli dreht sich von 10 bis 14 Uhr beim ersten „Bienenaktivtag“ in der Grottenschenke der Saalfelder Feengrotten alles um die kleinen, wichtigen Insekten.

Ausgerichtet wird die Veranstaltung vom Imkerverein Saalfeld 1903 e.V. Das Anliegen ist es, Kinder, Jugendliche und Erwachsene für Bienen, Insekten und Natur zu sensibilisieren und Imkernachwuchs zu gewinnen. „Mit der Errichtung eines Lehrbienenstandes an den Feengrotten soll Kindergärten und Schulklassen perspektivisch ein ergänzendes außerschulisches Lehrobjekt geboten werden“, so Frank Kunz vom Imkerverein.

Verschiedene Informations- und Mitmach-Angebote versprechen eine aufschlussreiche und lehrreiche Veranstaltung für jedes Alter. So erfahren die Teilnehmer alles über die interessante Imkertätigkeit, Maßnahmen zum Schutz von Bienen und Wildbienen, ihre Eigenheiten und warum sie unverzichtbar für den Menschen sind.

Zusätzlich werden Aktionen wie Kerzen drehen, Taler gießen, Bilder zu den Themen Bienen und Natur malen, den leckeren Honig kosten und vieles mehr angeboten.

Die Teilnahme ist kostenfrei. Eine Anmeldung unter 0 36 71 – 55 04 0 wird empfohlen.

Die Saalfelder Feengrotten und Tourismus GmbH ist eines der größten Tourismusunternehmen in Thüringen und vermarktet das Ausflugsziel Feengrotten, den Erlebnispark Feenweltchen sowie zahlreiche Zusatzangebote, wie zum Beispiel untertägige Hochzeiten, Inhalationskuren, Gruppenreisen u.v.m.

Kontakt
Saalfelder Feengrotten und Tourismus GmbH
Franziska Schreyer
Feengrottenweg 2
07318 Saalfeld
03671550410
presse@feengrotten.de
http://www.feengrotten.de

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Zirpen, klopfen, stridulieren – Das Liebesleben der Insekten

Wie machen sie es? Zum internationalen Tag der Artenvielfalt gewährt die Heinz Sielmann Stiftung einen Einblick in das Liebesleben der Insekten.

Zirpen, klopfen, stridulieren - Das Liebesleben der Insekten

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Der 22. Mai ist der internationale Tag der Artenvielfalt. „Das Thema Insektensterben ist in aller Munde“, erklärt Dr. Hannes Petrischak, Biologe bei der Heinz Sielmann Stiftung. „Insekten stehen unter einem enormen Anpassungsdruck. Klimawandel, Umweltgifte und Verlust der Lebensräume machen es nötig, dass sie sich an Veränderungen anpassen, um zu überleben. Ein Anlass, sich einmal genauer anzuschauen, wie sich Insekten vermehren. Die Natur hält eine interessante Auswahl an Balzritualen bereit“, so Petrischak weiter.

+++ Wiesenmusik +++

Die Begleitmusik warmer Sommertage ist das Zirpen der Feldgrille (Gryllus campestris). Die männlichen Grillen versuchen, die Weibchen mit ihrer Musik anzulocken. Doch wie schaffen diese wenigen Zentimeter großen Tiere es, die Luft mit den hohen Tönen zu erfüllen? Viele Insekten sind in der Lage, durch Aneinanderreiben von Teilen ihres harten Außenskeletts Töne zu erzeugen. „Der Fachbegriff dafür ist Stridulation“, weiß Petrischak. „Die Evolution hat die Grillen mit einem eigenen Musikinstrument ausgestattet. Eine Ader auf den harten Deckflügeln ist zur sogenannten Schrillader umgeformt. Auf dem anderen Flügel gibt es ganz dünne Rippen. Bewegt die Grille beide Flügel gegeneinander, entsteht das typische Zirpen“, erklärt Petrischak. Und weiter: „Wir können das nachmachen, wenn wir mit dem Fingernagel über die Zähne eines Kamms streichen.“

+++ Trommelwirbel +++

Insekten, die nicht mit einem solch ausgeklügelten Instrumentarium ausgestattet sind, locken den Partner auf andere Weise an. Die Männchen der Steinfliegen schwärmen auf der Suche nach einem paarungsbereiten Weibchen umher. Wenn sie sich niederlassen, beginnen sie mit dem Hinterleib zu trommeln, wobei die unterschiedlichen Arten unterschiedliche Frequenzen und Rhythmen benutzen. „Das Weibchen antwortet dem Männchen mit einem Trommelwirbel“, so Petrischak. „Allerdings hören die Tiere die Töne nicht, sondern sie nehmen die Erschütterungen über empfindliche Sinneszellen wahr.“

+++ Die Totenuhr tickt +++

Wer in einem alten Haus wohnt, wundert sich nachts vielleicht über ein mitunter unheimliches Klopfen. Im Volksmund heißt es „die Totenuhr tickt“. Früher glaubte man fälschlicherweise, das mysteriöse Klopfen im Gebälk kündige das nahe Ableben eines Familienmitglieds an. „Die Erklärung für das Klopfen ist viel profaner. So verständigen sich Männchen und Weibchen der Klopfkäfer, besser bekannt als Holzwürmer“, erklärt der Biologe Petrischak. Um sich zu finden und zu paaren, schicken die Käfer die Morsezeichen durch das weit verzweigte Gangsystem im Holz. „Die Methode erscheint etwas rabiat. Der Käfer hebt den Körper und schlägt mit der Stirn auf den Boden und das etwa sechs Mal pro Sekunde.“

+++ Hochzeitsgeschenke +++

Auch bei den Insekten gibt es Kavaliere der alten Schule. Mit Geschenken soll die Auserwählte von der bevorstehenden Vereinigung überzeugt werden. Tanzfliegen-Männchen der Art Empis aerobatica verpacken ein Beutetier kunstvoll in einen Seidenballon, den sie dem Weibchen anbieten. Aber Vorsicht: Männchen anderer Tanzfliegen-Arten spinnen ungenießbares wie Samenkörner oder Holzstückchen ein, manche lassen den Ballon gleich ganz leer. Das rein optische Signal wirkt auf die Weibchen so anregend, dass sie sich paarungsbereit zeigen.

Die Weibchen der Gemeinen Skorpionsfliege (Panorpa communis) lassen sich allerdings nicht täuschen. Auch wenn sich Männchen und Weibchen zum Fortpflanzungsakt bereits verbunden haben, übergibt die männliche Skorpionsfliege bis zu sieben Speicheltropfen. „Die Eiweißkügelchen sind sehr nahrhaft und wirken sich positiv auf den Erfolg der Paarung aus“, erläutert Petrischak. „Die Skorpionsfliege ist im Übrigen keinesfalls so gefährliche, wie ihr Name es ankündigt. Die Benennung ist auf den verdickten Hinterleib der Männchen zurückzuführen, der an den Stachel eines Skorpions erinnert.“

+++ Insektensterben entgegenwirken +++

Der Rückgang der Insektenzahlen hängt also keinesfalls mit mangelnder Fantasie beim Werben und Paaren zusammen. Dr. Petrischak erklärt: „Der Verlust der Insektenvielfalt und -Biomasse ist vielmehr auf eine immer intensivere Landwirtschaft mit dem Einsatz von Pflanzenschutzmitteln zurückzuführen, sowie auf die Flächenversiegelung und das Aufräumen der Landschaft.“ Für Männchen und Weibchen wird es immer schwieriger, sich für den Liebesakt überhaupt zusammen zu finden. Ist dies dennoch gelungen, finden die Larven später häufig zu wenig Nahrung. „Jeder kann etwas für eine vielfältigere Landschaft tun. Hausbesitzer und Unternehmen können mit einer naturnahen Gestaltung ihres Gartens oder Firmengeländes anfangen. Beim Einkaufen sollte man öfter zu regionalen Produkten aus biologischer Landwirtschaft greifen. Nur so können wir diesen, auch für uns Menschen bedrohlichen Trend aufhalten“, schließt der Insektenexperte Petrischak ab.

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1. Menschen, vor allem Kinder und Jugendliche, durch persönliches Erleben an einen positiven Umgang mit der Natur heranführen.
2. Letzte Refugien für seltene Tier- und Pflanzenarten erhalten.
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2016 hat die Heinz Sielmann Stiftung als erste private Stiftung einen Nachhaltigkeits-Report nach GRI G4 Standard veröffentlicht. Die Stiftung verwendet jährlich rund 8 Mio. EUR für Natur- und Artenschutzprojekte, für Aufklärung und Umweltbildung sowie für die Information der Öffentlichkeit.

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Insektenschutzlotterie, Bienenhotel & E-Autos

Die Profiroll Schuricht GmbH läd zum Tag der offenen Tür ein

Insektenschutzlotterie, Bienenhotel & E-Autos

Insektenhotel- von Kindern gebaut – Credits: Profiroll Schuricht GmbH

„Der Umwelt zuliebe!“ heißt es zum Tag der offenen Tür der Profiroll Schuricht GmbH in Veitshöchheim. Der umweltfreundliche Schutz der Wohnung und des Hauses vor Insekten steht dabei ebenso im Mittelpunkt wie der sorgfältige Umgang mit den vorhandenen Ressourcen.

Für den Schutz der Bienen engagiert sich der ortsansässige Winzermeister Oskar Glückert. Er unterhält drei Bienenvölker und stellt selbst Honig her. Am Tag der offenen Tür baut er mit den Kindern ein Bienenhotel. Profiroll unterstützt das Bienenretter Bildungsprojekt; die Biene als Botschafterin für nachhaltiges Handeln. Hierzu gibt es Flyer und eine Spezial Blühmischung für Wild- und Honigbienen.

Das Insektenschutz Glück bringen kann, beweist Bingo! – Die Insektenschutzlotterie. Das Spiel startet an beiden Tagen jeweils um 11 und um 14 Uhr. Pro Spiel können die Teilnehmer Insektenschutz im Wert von 500 Euro gewinnen. Die Spielregeln werden vorher genau erklärt.

Außerdem informiert die Mäx GmbH aus Sennfeld über Photovoltaik. Bernhard Eisenmann vom Autohaus Henneberger OHG aus Theilheim, stellt Elektro-Autos vor.

Die Ausstellung ist jeweils von 10 bis 17 Uhr geöffnet. Das Team um Barbara und Daniel Schuricht berät am Samstag zu Insektenschutz, Rollläden, Jalousien, Markisen und innenliegendem Sonnenschutz. Am Sonntag ist keine Beratung und kein Verkauf. An beiden Tagen gibt es ein umfangreiches Kinderprogramm. Für das leibliche Wohl ist bestens gesorgt.

Die PROFIROLL SCHURICHT GMBH ist ein Fachbetrieb für Insektenschutz, Sonnenschutz und Fenster. Innovative Lösungen und kreative Konstruktionen mit hohem Qualitätsanspruch werden im 1300 Quadratmeter großen Firmengebäude entwickelt, konstruiert und auf höchstem technischem Niveau gefertigt. Gut ausgebildete Mitarbeiter, die regelmäßig auf Fachseminaren weitergebildet werden, produzieren, montieren und warten die Produkte. Der Innungsfachbetrieb legt größten Wert auf hochwertige, langlebige Komponenten, verarbeitet ausschließlich Produkte namhafter Hersteller und garantiert Leistungen nach dem neuesten Stand der Technik sowie den Richtlinien des Bundesverbandes, den DIN- und EU-Normen.

Das Unternehmen wurde 1985 gegründet und beschäftigt 15 qualifizierte Mitarbeiter. Seit dem Jahr 2000 ist Barbara Schuricht Geschäftsführerin und schon heute gibt es ein Konzept für die Nachfolge an den Sohn. PROFIROLL ist FACHBETRIEB DES ROLLLADEN- UND SONNENSCHUTZTECHNIKER-HANDWERKS und garantiert beste Handwerksqualität für zufriedene Kunden.

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Pressemitteilungen

Heinz Sielmann Stiftung: Schwarze Rieseninsekten verlassen ihr Winterquartier

Die größte deutsche Wildbiene, die Blauschwarze Holzbiene, wird jetzt im Vorfrühling bereits aktiv. Von ihr geht jedoch keinerlei Gefahr für den Menschen aus, erklärt die Heinz Sielmann Stiftung im Vorfeld des internationalen Tag des Artenschutzes.

Heinz Sielmann Stiftung: Schwarze Rieseninsekten verlassen ihr Winterquartier

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An den ersten milden, sonnigen Tagen im Februar oder März brummt sie oft schon durch den Garten: die Blauschwarze Holzbiene (Xylocopa violacea). Mit einer Körperlänge von rund 2,5 cm zählt sie zu den größten und auffälligsten Insekten Mitteleuropas. Sie ist tiefschwarz gefärbt, im Sonnenlicht schimmern Körper und Flügel bläulich. Obwohl sie auf den ersten Blick bedrohlich wirken kann, geht von ihr keinerlei Gefahr aus. Die Weibchen können zwar theoretisch stechen, doch die stattlichen Bienen sind friedlich und furchtsam und wehren sich nur im äußersten Notfall. Außerdem wirkt das Gift aller heimischen Wildbienen, sofern sie mit ihrem Stachel die menschliche Haut überhaupt durchdringen können, viel schwächer als das der Honigbiene.

+++ Internationaler Tag des Artenschutzes am 3. März +++

Viele Wildbienenarten sind deutschlandweit inzwischen in ihrem Bestand bedroht, und der anhaltende Niedergang der Insekten hat längst besorgniserregende Ausmaße angenommen. Auch darauf will der jährlich am 3. März stattfindende internationale Tag des Artenschutzes (UN World Wildlife Day) aufmerksam machen. Der Aktions- und Gedenktag wurde 1973 im Rahmen des Washingtoner Artenschutzübereinkommens CITES (Convention on International Trade in Endangered Species of Wild Fauna and Flora) eingeführt. Durch das Abkommen sollen bedrohte wildlebende Tier- und Pflanzenarten geschützt werden. „Bedrohte Arten gibt es nicht nur in fernen, exotischen Ländern, sondern auch in Deutschland direkt im eigenen Garten. Es ist unsere Aufgabe, bedrohte Arten in den Blick der Öffentlichkeit zu rücken, um ein größeres Bewusstsein für die ökologische Artenvielfalt und deren Schutz zu schaffen“, so Dr. Hannes Petrischak, Biologe und zuständig für den Geschäftsbereich Naturschutz in der Heinz Sielmann Stiftung.

+++ Blauschwarze Holzbienen starten früh im Jahr +++

Wer die größte deutsche Wildbiene in freier Natur beobachten möchte, hat schon im Frühjahr die Gelegenheit dazu. Holzbienen lieben nektarreiche Blüten, an denen sie ihre Energiereserven auftanken können. Dafür kommen sie auch in den Kräutergarten. Dort wird Rosmarin, der schon im zeitigen Frühling blüht, von ihnen, aber auch von anderen Wildbienen, besonders geschätzt. Die Männchen suchen im Frühling jedoch vor allem nach Weibchen, mit denen sie sich paaren können. Die Weibchen patrouillieren bald darauf auffällig an Hauswänden, Bäumen und anderen aufrechten Strukturen entlang, denn sie suchen nun Nistplätze. Diese finden sie in abgestorbenen, sonnenbeschienenen Baumstämmen, die noch nicht zu morsch sind, manchmal aber auch Zaunpfählen oder Holzbalken. In das Holz nagen sie in stundenlanger Arbeit mit ihren kräftigen Kiefern fingerdicke, bis zu 30 cm lange Gänge hinein. Dann suchen sie große, pollenreiche Blüten auf – Zierwicken oder Gartengeißblatt sind sehr beliebt. Den Pollen sammelt die Blauschwarze Holzbiene in den Haarbürsten der Hinterbeine, aber auch im Kropf. In den Holzgängen legt sie Nistzellen an, in denen sie jeweils eine zähe Pollenmasse als Proviant für ihren Nachwuchs hinterlegt. Dann legt sie ein Ei dazu. Die Trennwände der Nistzellen werden aus Holzstückchen und Speichel errichtet. In den Nistzellen wachsen die Larven schnell heran, verpuppen sich, und schon im Juli schlüpft die nächste Bienengeneration. Dann leben die Mütter häufig noch. „Nur selten können bei solitären, einzelgängerisch lebenden Wildbienen die Generationen wie bei dieser Art einander begegnen“, erklärt Biologe Dr. Petrischak. „Ein weiterer Fakt, der das große schwarze Insekt so beeindruckend macht.“

+++ Von Deutschland nach Galapagos +++

Holzbienen sind sehr wärmeliebend. In den Tropen und Subtropen sind sie sehr artenreich vertreten. Als einzige Wildbienen haben sie sogar die Galapagos-Inseln besiedelt, wo die Galapagos-Holzbiene (Xylocopa darwinii) ein wichtiger Bestäuber für viele Pflanzen ist. „In Deutschland war die Blauschwarze Holzbiene lange Zeit auf die warmen Flusstäler und ähnliche Tieflagen im Süden beschränkt, hat sich aber in den letzten Jahren stark nach Norden ausgedehnt und wurde inzwischen immer wieder auch in Norddeutschland nachgewiesen“, weiß Dr. Hannes Petrischak. Sofern Totholz und ein großes Blütenangebot verfügbar sind, besiedelt sie sehr gern Gärten, ansonsten findet man sie auf Streuobstwiesen, an Waldrändern oder sonnigen Hängen. Lange Zeit galt sie als einzige Holzbienenart Deutschlands. Im äußersten Südwesten des Landes, in der südlichen Oberrheinebene, insbesondere am Kaiserstuhl, zeigt sich jedoch inzwischen regelmäßig die sogar noch etwas größere verwandte Xylocopa valga, die als Südliche oder Östliche Holzbiene bezeichnet wird. Die Weibchen beider Arten sind im Gelände nicht voneinander unterscheidbar. Die Männchen der Blauschwarzen Holzbiene haben an den Fühlerspitzen allerdings orangefarbene Ringe, während die Fühler der Männchen von Xylocopa valga ganz schwarz gefärbt sind.

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Über die Heinz Sielmann Stiftung

Die Heinz Sielmann Stiftung wurde 1994 von Prof. Heinz Sielmann und seiner Frau Inge Sielmann als öffentliche Stiftung bürgerlichen Rechts gegründet. Unter dem Leitsatz „Vielfalt ist unsere Natur“ verfolgt sie vier Ziele:

1. Menschen, vor allem Kinder und Jugendliche, durch persönliches Erleben an einen positiven Umgang mit der Natur heranführen.
2. Letzte Refugien für seltene Tier- und Pflanzenarten erhalten.
3. Die Öffentlichkeit für die Natur und deren Schutz sensibilisieren.
4. Das Heinz Sielmann-Archiv des Naturfilms bewahren.

2016 hat die Heinz Sielmann Stiftung als erste private Stiftung einen Nachhaltigkeits-Report nach GRI G4 Standard veröffentlicht. Die Stiftung verwendet jährlich rund 8 Mio. EUR für Natur- und Artenschutzprojekte, für Aufklärung und Umweltbildung sowie für die Information der Öffentlichkeit.

Weitere Informationen: https://nachhaltigkeit.sielmann-stiftung.de

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Pressemitteilungen

Dieses Jahr droht uns eine Mückenplage

Die neue Bodylotion Moustique sorgt für einen angenehmen Aufenthalt im Freien

Dieses Jahr droht uns eine Mückenplage

Bodylotion Moustique ist ab sofort 200ml Flacon erhältlich

Es gibt viele unterschiedliche Mückenschutzmittel, die auf die Haut aufgetragen werden. Häufig kommt der Wirkstoff DEET zum Einsatz, DEET gilt allerdings als schleimhautreizend. – Quelle: http://www.berliner-kurier.de/26694548 ©2017

Neu: Bodylotion Moustique hält Mücken fern und sorgt für unbeschwerten Sommergenuss

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Gesunde Haut-natürliche Pflege-Lebensfreude pur
Bereits 1919 eröffnete Dr. Paul Cattani an der Tödistrasse 38 in Zürich seine dermatologische Praxis für Hautleiden und plastische Chirurgie.

Wie schon zu Dr. Cattani´s Zeiten werden unsere Produkte noch per Hand und nach Bestellung hergestellt. So vermeiden wir Überproduktion, Verschwendung von hochwertigen Rohstoffen und garantieren frische Kosmetik.

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