Tag Archives: Insolvenz

Pressemitteilungen

Abweisung der Insolvenz mangels Masse – was passiert nun?

Die Abweisung der Insolvenz mangels Masse wirkt im ersten Schritt erschreckend. Allerdings sind die Konsequenzen weniger dramatisch, als sie im ersten Moment erscheinen. Denn trotz dieser Abweisung steht Ihnen weiterhin der Weg für einen finanziellen Neubeginn offen.

Allerdings sollten Sie spätestens zu diesem Zeitpunkt eine Schuldnerberatung aufsuchen. Denn dort finden Sie genau die Spezialisten, die Sie auf Ihrem Weg mit wertvollen Ratschlägen und Know-how begleiten.

In diesem Beitrag erläutern wir Ihnen, unter welchen Umständen eine Insolvenz mangels Masse abgewiesen wird und wie wir Ihnen als Schuldnerberatung helfen können.

Wann wird eine Insolvenz mangels Masse abgewiesen?

Eine Insolvenz ist für Sie immer mit Kosten verbunden. Unabhängig davon, ob Sie als Privatperson oder Unternehmen Insolvenz anmelden. Gerichtskosten fallen während des Insolvenzverfahrens genauso an wie Kosten für den Insolvenzverwalter und die Mitglieder des Gläubigerausschusses.

Stellen Sie nun aufgrund Ihrer finanziellen Situation einen Antrag auf Insolvenz, schätzt das Gericht die vermutlichen Kosten und prüft, ob Sie diese Kosten aus dem bestehenden Vermögen begleichen können. Reicht das vorhandene Vermögen nicht zur Deckung der Kosten aus, weist das Gericht die Insolvenz mangels Masse ab.

Erhalten Sie einen solchen Abweisungsbescheid, nehmen Sie umgehend mit der Schuldnerberatung Kontakt auf. Die dort tätigen Experten unterstützen Sie auf Ihrem Weg der erfolgreichen Entschuldung.

Welche Form der Insolvenz trifft auf Sie zu?

Die Folgen der Abweisung Ihrer Insolvenz und die weitere Vorgehensweise hängen von Ihrem Status ab. Das Gesetz unterscheidet zunächst nur zwischen zwei Formen der Insolvenz:

1. Verbraucherinsolvenz
2. Regelinsolvenz (Firmeninsolvenz)

Bei der Abweisung mangels Masse wird hingegen darauf abgestellt, ob der Insolvenzantrag von einer natürlichen Person oder einer juristischen Person gestellt wurde.

Privat- oder Verbraucherinsolvenz

Die Verbraucherinsolvenz steht nur natürlichen Personen offen, die nicht selbstständig tätig sind. Juristische Personen wie Aktiengesellschaften, Stiftungen, eingetragene Vereine, GmbHs und Genossenschaften sind keine natürlichePersonen,Freiberufler und selbständige Unternehmer hingegen schon.

Ehemals selbständige Einzelunternehmer oder Freiberufler können einen Verbraucherinsolvenzantrag nur stellen, wenn sie die selbständige Tätigkeit nachweislich aufgegeben haben und

– die Schulden n in keinem Zusammenhang mit Arbeitsverhältnissen stehen und
– weniger als 20 Gläubiger vorhanden sind..

Erfüllen Sie diese Voraussetzungen, kann eine Verbraucherinsolvenz beantragt werden.

Ziel eines Insolvenzverfahrens einer natürlichen Person ist immer die Erteilung der Restschuldbefreiung!

Regelinsolvenz

Die Regelinsolvenz ist einschlägig für alle Unternehmen (juristische Personen), Selbstständigen und Freiberufler. Wird der Regelinsolvenzantrag einer juristischen Person abgewiesen, erhalten die Gläubiger wieder das Recht auf Vollstreckung und das Unternehmen wird aufgelöst. Zusätzlich wird der Handelsregister-Eintrag gelöscht und es erfolgt ein Eintrag ins Schuldnerverzeichnis.

Wird eine Regelinsolvenz mangels Masse abgewiesen, prüft die Staatsanwaltschaft immer, ob eine strafbare Insolvenzverschleppung der Geschäftsführer des Unternehmens vorliegt.

Natürliche Personen, wie Freiberufler und Selbstständige sind von einer Strafbarkeit wegen Insolvenzverschleppung nicht betroffen, diese stehen im weiteren Verfahren die gleichen Möglichkeiten auf eine Restschuldbefreiung offen, wie Privatpersonen.

Stundung der Verfahrenskosten – Ihre Chance auf einen finanziellen Neubeginn

Sehen Sie positiv nach vorne: Es gibt eine Lösung! Für Privatpersonen, Freiberufler und Selbstständige ohne ausreichendes Vermögen heißt die Lösung „Stundung der Verfahrenskosten“. Doch was genau bedeutet das für Sie?

Ist das vorhandene Vermögen zu gering für die anfallenden Kosten des Insolvenzverfahrens, stundet Ihnen der Staat diesen Betrag. Allerdings müssen Sie dafür mehrere Voraussetzungen erfüllen.

– Sie sind eine natürliche Person im juristischen Sinn.
– Es gibt keine dritten Personen, von denen Sie einen Verfahrenskostenzuschuss erhalten können.
– Der Antrag auf Stundung wird mit einem Vordruck des Insolvenzgerichts gestellt.
– Das Gericht geht davon aus, dass ein Rechtsanwalt nicht erforderlich ist. Daher werden dessen Kosten nur in genehmigten Ausnahmefällen übernommen.

Dem Antrag fügen Sie noch die Erklärung hinzu, dass Sie innerhalb der letzten fünf Jahre vor Antrag auf Insolvenz zu keiner Geldstrafe in Höhe von mehr als 90 Tagessätzen oder einer Freiheitsstrafe von mehr als drei Monaten rechtskräftig verurteilt wurden. Relevante Straftaten sind in diesem Fall, Bankrott, Verletzung der Buchführungspflicht oder Gläubigerbegünstigung nach §§ 283-283 c StGB.

Bewilligt das Insolvenzgericht die Stundung der Verfahrenskosten, gilt dies immer nur für einzelne Verfahrensabschnitte. Wie Sie sehen, handelt es sich um ein für Sie aufwendiges Verfahren. Um keine Fristen zu versäumen und alle Anträge korrekt zu stellen, sollten Sie sich Hilfe bei einer Schuldnerberatung holen.

Die dort tätigen Spezialisten unterstützen Sie bei der Antragstellung und beraten Sie umfassend über die detaillierte Vorgehensweise. Dadurch erhöhen Sie Ihre Chance auf eine erfolgreiche Restschuldbefreiung.

Wie zahlen Sie die gestundeten Verfahrenskosten zurück?

Bei einer Stundung erhalten Sie nur einen Zahlungsaufschub bis zur offiziellen Erteilung der Restschuldbefreiung. Allerdings müssen Sie keine zusätzliche finanzielle Belastung befürchten. Denn die Zahlung der gestundeten Verfahrenskosten erfolgt laut Gesetz vorrangig aus der Insolvenzmasse.

Als Insolvenzmasse gilt das während des Insolvenzverfahrens festgelegte pfändbare Einkommen und Vermögen. Damit begleichen Sie die vereinbarten Forderungen der Gläubiger und die gestundeten Verfahrenskosten.

Keine Angst vor der Abweisung der Insolvenz mangels Masse

Wie Sie sehen, ist es für Sie als Privatperson, Freiberufler oder beruflich selbstständige Person kein Problem, wenn Ihr Insolvenzantrag mangels Masse abgewiesen wird. Aber lassen Sie es gar nicht so weit kommen. Denn eine finanzielle Notlage kann jeden Menschen treffen. Holen Sie sich rechtzeitig Hilfe bei einer Schuldnerberatung und gewinnen Sie dadurch mehrfach.

Sollte es bereits zu spät sein, sind die erfahrenen Schuldnerberater ebenfalls für Sie da und unterstützen Sie auf Ihrem Weg durch die Insolvenz in eine neue finanziell gesicherte Zukunft.

Haben Sie darüber hinaus noch Fragen zum Thema? Vereinbaren Sie noch heute den ersten Beratungstermin unter 089 / 255 47 152, schreiben Sie eine Nachricht an kanzlei@schuldnerberatung-fehse.de oder vereinbaren Sie online einen Beratungstermin.

Quelle: https://www.schuldnerberatung-fehse.de/insolvenz-mangels-masse/

Schuldnerberatung Fehse
Sendlinger Straße 20, 80331 München

Tel.: 089 21 76 72 054
Fax: 089 255 47 151

Email: kanzlei@schuldnerberatung-fehse.de
Web: https://www.schuldnerberatung-fehse.de/

Kontaktdaten und Standort der Kanzlei: https://jm1.eu/schuldnerberatungfehsemaps

Öffnungszeiten:
Mo. – Do.: 9:00 bis 18:00 Uhr
Fr.: 9:00 bis 15:00 Uhr

Das Team der Schuldnerberatung München, vertreten durch Sebastian Fehse, ist bereits seit mehr als 5 Jahren in der Schuldnerberatung und im Insolvenzrecht tätig. Profitieren Sie von unseren Erfahrungen!

Kontakt
Schuldnerberatung Fehse
Sebastian Fehse
Sendlinger Straße 20
80331 München
089 / 255 47 152
089 / 255 47 151
kanzlei@schuldnerberatung-fehse.de
https://www.schuldnerberatung-fehse.de/

Bildquelle: © Birgit Reitz-Hofmann / panthermedia.net

Pressemitteilungen

Insolvenzanfechtung: Antworten auf die 8 wichtigsten Fragen

Insolvenzanfechtung: Antworten auf die 8 wichtigsten Fragen

Der Insolvenzverwalter verfolgt mit der Insolvenzanfechtung ganz allgemein das Ziel, die Insolvenzmasse im Interesse der Gläubiger möglichst zu steigern. Dazu verhilft ihm unter anderem die Insolvenzanfechtung als ein „Zurückholen“ von Zahlungen, die der insolvente Schuldner vor der Insolvenzeröffnung geleistet hat. In solchen Situationen ist der Insolvenzverwalter, wie man sagt, eher rigoros als zurückhaltend.

Zu den Zahlungsempfängern können – müssen aber keineswegs nur – Gläubiger gehören. Wenn an sie geleistete Zahlungen zurückgeholt werden, dann geschieht das aus Gründen der Gleichbehandlung aller Gläubiger.

Werden Zahlungen oder Vermögensübertragungen an Nichtgläubiger storniert, dann ist der Sinn eine Erhöhung der Vermögensmasse, die dem Insolvenzverwalter zur gleichmäßigen Verteilung auf alle Gläubiger zur Verfügung steht.

1. Was kann angefochten werden?

Möglich ist eine Insolvenzanfechtung für bargeldlose sowie für Barzahlungen, die innerhalb der verschiedenartigen Fristen gemäß der Insolvenzordnung InsO geleistet worden sind. Dasselbe gilt für die Vermögensübertragung mit einem Geld- oder Sachwertvorteil des Begünstigten.

Entscheidend ist die nachweisliche Tatsache, dass der Begünstigte über die bevorstehende Insolvenz informiert war oder sie aufgrund der Gesamtumstände hätte erkennen können. Das sind häufig Situationen, die zu Unstimmigkeiten über die Insolvenzanfechtung führen; oder anders gesagt, die ein Anlass zur Anfechtung der Insolvenzanfechtung sind.

2. Wonach richtet sich die Insolvenzanfechtung?

Zu den Rechtsgrundlagen gehören die §§ 130 ff InsO. Danach gilt eine dreimonatige Frist für anfechtbare Zahlungen, die vor der Insolvenzeröffnung geleistet worden sind, obwohl dem Zahlungsempfänger die Zahlungsunfähigkeit bekannt war. Eine Schenkung kann nach § 134 InsO im Einzelfall bis zu vier Jahre rückwirkend angefochten werden.

Dasselbe gilt nach einer höchstrichterlichen Entscheidung des Bundesgerichtshofes BGH auch für die Spende an eine gemeinnützige Organisation. Und die Übertragung von Immobilienbesitz kann ebenfalls angefochten, das heißt rückgängig gemacht werden.

3. Wer ist von der Insolvenzanfechtung betroffen?

Betroffen sein können im Grunde genommen sämtliche Begünstigte von Geld und Vermögen aus den vergangenen Jahren. Die InsO sieht für solche Vermögensübertragungen unterschiedliche Fristen vor. Der Insolvenzverwalter ist im Interesse der Gläubiger dazu verpflichtet, jeden einzelnen Vorgang zu prüfen, zu bewerten und gegebenenfalls anzufechten.

Gemäß § 134 InsO handelt es sich dabei um unentgeltliche Leistungen, im Gegensatz zu Zahlungen für einen Leistungsaustausch. Ausgenommen von der Insolvenzanfechtung ist das sogenannte Gelegenheitsgeschenk mit einem geringen materiellen Wert.

4. Was sind typische Beispiele?

Auf der Gläubigerseite gehören solche Zahlungen des Schuldners dazu, die in den letzen Wochen und Monaten vor der Insolvenzeröffnung geleistet worden sind. Hier stellt sich die Frage nach dem Wissensstand des Zahlungsempfängers. Empfänger von Schenkungen, Spenden und andere Vermögensübertragungen sind in aller Regel Nichtgläubiger.

Oftmals müssen und können sie nichts von einer möglicherweise bevorstehenden Zahlungsunfähigkeit wissen oder ahnen. Sie handeln vielmehr vertrauensvoll und im guten Glauben.

Der erhaltene Vermögenswert wird in vielen Fällen mit Mehrwert genutzt, verwertet, investiert oder veräußert. In diese Handlungskette greift Jahre später der Insolvenzverwalter mit der Anfechtung ein.

5. Wie ist der Ablauf einer Insolvenzanfechtung?

Sie ist ein zivilrechtliches Verfahren zwischen dem Insolvenzverwalter als einer juristischen Person sowie dem Begünstigten als der natürlichen oder ebenfalls juristischen Person des Privatrechts. Der Insolvenzverwalter kann, wie man sagt aus freien Stücken Kontakt aufnehmen und seinen Anspruch geltend machen. Niemand leistet gerne und freiwillig Rückzahlungen.

Im nächsten Schritt reicht der Insolvenzverwalter eine Klage beim zuständigen Gericht ein. Ab jetzt gelten die Grundsätze der zivilen Gerichtsbarkeit mit den Gerichtsinstanzen ab dem Amtsgericht aufwärts.

6. Was sind die Voraussetzungen und die Folgen?

Die ganz allgemeine Voraussetzung ist ein Rechtsgeschäft mit Rechtswirkung. Dazu gehören sämtliche Übereignungen, Abtretungen, Verpfändungen sowie Maßnahmen, durch die ein Dritter begünstigt wird. Der Schuldner kann seinerseits solche Rechtshandlungen des Insolvenzverwalters anfechten, die nicht in dessen Befugnis fallen, über das Schuldnervermögen zu verfügen.

Die Folgen können im Einzelfall durchaus gravierend sein. So werden beispielsweise vor Jahren vorgenommene Rechtsgeschäfte rückabgewickelt.

7. Wie hilft ein Schuldnerberater in diesem Kontext?

Der Insolvenzverwalter handelt immer und ausschließlich im Interesse der Gläubiger. Er ist bestrebt, für sie zu Lasten des Schuldners, wie es heißt, so viel wie möglich rauszuholen. In dieser Situation vertritt der Schuldnerberater die Interessen des Schuldners.

Dieser sollte sich insbesondere dann professionell beraten und vertreten lassen, wenn sich die Insolvenzanfechtung gegen Nichtgläubiger richtet.

Nur mit dem Schuldnerberater an Iher Seite haben Sie als Schuldner die Chance, dem Insolvenzverwalter gleichwertig entgegenzutreten und Ihre Rechte wahren zu können.

Buchen Sie am besten gleich online Ihren kostenlosen Ersttermin, rufen Sie uns unter 089/85635744 oder schreiben Sie uns eine Nachricht an info@schuldnerberatung-richter.de. Wir stehen Ihnen gerne mit Rat und Tat zur Seite.

Quelle: https://www.schuldnerberatung-richter.de/insolvenzanfechtung/

Tino Richter – Schuldnerberatung München
Eduard-Schmid-Str. 34, 81541 München

Telefon: 089 85635744
Fax: 089 85635745

E-Mail: info@schuldnerberatung-richter.de
Web: https://www.schuldnerberatung-richter.de

Maps Standort: https://jm1.eu/schuldnerberatungrichtermaps

Öffnungszeiten:

Mo: 09:00 Uhr bis 17:00 Uhr
Di – Do: 09:00 Uhr bis 19:00 Uhr
Fr: 09:00 Uhr bis 14:00 Uhr

Tino Richter ist ein von der Regierung von Oberbayern anerkannter Schuldnerberater in München. Er bietet Ihnen als Privatperson oder Unternehmer umfassende Beratung und Betreuung bei drohender Privatinsolvenz.

Kontakt
Tino Richter – Schuldnerberatung München
Tino Richter
Eduard-Schmid-Str. 34
81541 München
089 85635744
089 85635745
info@schuldnerberatung-richter.de
https://www.schuldnerberatung-richter.de

Bildquelle: © Randolf Berold / fotolia.com

Pressemitteilungen

4. Nürnberger Restrukturierungslunch: „Wider dem Konsens – Sanierung gegen die Interessen einzelner Stakeholder“

Am 21. Mai 2019 besuchten zahlreiche interessierte Branchenvertreter den Nürnberger Restrukturierungslunch. Die Podiumsdiskussion „Wider dem Konsens – Sanierung gegen die Interessen einzelner Stakeholder?“ wurde dabei engagiert geführt – auch unter reger Beteiligung aus dem Publikum.

Gute Gespräche in ungezwungener Atmosphäre – dafür steht der Nürnberger Restrukturierungslunch. Bereits zum vierten Mal luden die Organisatoren Concentro Management AG, RestrukturierungsPartner, Rödl & Partner sowie Schultze & Braun zahlreiche Vertreter aus den Bereichen Banken, Rechtsberatung, Insolvenzverwaltung, Restrukturierungs- und M&A-Beratung sowie Geschäftsführer zur Podiumsdiskussion „Wider den Konsens – Sanierung gegen die Interessen einzelner Stakeholder“ in den Presse-Club Nürnberg ein:

Unter der Moderation von Dr. Alexander Sasse (Concentro Management AG) und Isabelle Pernegger (Rödl & Partner) diskutierten die Podiumsgäste Sadiye Mesci-Alpaslan (Politische Sekretärin, IG Metall), Manfred Metzroth (Regionalleiter Restrukturierung, UniCredit Bank AG, München und Nürnberg), Dr. Lennart Schley (Managing Director, mutares AG) und Dr. Michael Winkelmann (Projektleiter Portfoliomanagement, SüdFactoring GmbH) rege miteinander.
Dass es Interessenskonflikte in Sanierungsfällen gibt, stand dabei außer Frage, ob und wie diese in einem gemeinsamen Konsens gelöst werden sollten, darüber wurde auch unter Beteiligung des Publikums lebhaft und vielschichtig debattiert.

In ungezwungener Atmosphäre wurden die Diskussionen im anschließenden Get-together rege fortgesetzt. Der Restrukturierungslunch bot dabei wieder allen Besuchern aus der Branche eine gute Gelegenheit sich vielseitig auszutauschen und Kontakte zu pflegen. Gute Gespräche dabei immer inklusive.

Die Concentro Management AG ist eine mittelstandsorientierte Beratungsgesellschaft mit den Schwerpunkten M&A-Beratung, vorwiegend in Umbruchsituationen, Restrukturierungsberatung und Unternehmenssteuerung. Mit 30 Mitarbeitern an vier Standorten in Deutschland arbeitet Concentro umsetzungs- und erfolgsorientiert. Ziel ist es, durch eine individuelle Beratungsleistung Mehrwert für den Kunden zu generieren.

Firmenkontakt
Concentro Management AG
Dr. Alexander Sasse
Hugo-Junkers-Straße 9
90411 Nürnberg
+49 911 580 58 0
+49 911 580 58 333
info@concentro.de
http://www.concentro.de

Pressekontakt
Concentro Management AG
Melanie Sellmayr
Franz-Joseph-Straße 9
80801 München
+49 89 388 497 10
+49 89 388 497 50
sellmayr@concentro.de
http://www.concentro.de

Die Bildrechte liegen bei dem Verfasser der Mitteilung.

Pressemitteilungen

Concentro berät den Insolvenzverwalter Rechtsanwalt Dr. jur. Matthias Schneider beim Verkauf der Multitec-Jakob GmbH & Co.KG

München, den 29.03.2019

Unter erfolgreicher Begleitung durch die Concentro Management AG mit Sitz in Nürnberg, München, Stuttgart und Leipzig hat die Erhart GmbH einen Teil des Geschäftsbetriebs der insolventen Multitec-Jakob GmbH & Co.KG („Multitec“) übernommen.

Die Historie der Multitec reicht bis in das Jahr 1968 zurück. Seither hat sich das Unternehmen zum Spezialisten im Bereich der Werkzeugwechselsysteme und Folienstanzen entwickelt und wurde zum namhaften Lieferanten für die Maschinenbauindustrie in der Region.

Multitec kam im Jahresverlauf 2016 in eine wirtschaftliche Schieflage, die am 1. Dezember 2017 zur Eröffnung der Insolvenz im Regelverfahren führte. Zum Insolvenzverwalter wurde Rechtsanwalt Dr. jur. Matthias Schneider von der Kanzlei Dr. Schneider & Kollegen aus Nürnberg bestellt.

Durch zahlreiche Restrukturierungsmaßnahmen der Insolvenzverwaltung zusammen mit Herrn Thomas Mertens, der seit Anfang 2017 als Interimsmanager die Vertriebsleitung bei Multitec und ab März 2018 den Geschäftsführerposten übernommen hat, konnte die Fortführung des Geschäftsbetriebs während des eröffneten Insolvenzverfahrens sichergestellt werden. Die Concentro Management AG wurde beauftragt, einen strukturierten Investorenprozess durchzuführen. Im Rahmen des Prozesses wurde die Erhart GmbH als passender Investor identifiziert und ein erfolgreicher Abschluss konnte erzielt werden.

Mit der Erhart GmbH mit Sitz in Füssen, steht ein Investor bereit, der über das notwendige Branchen Knowhow für die erfolgreiche Fortführung des Geschäftsbetriebs verfügt. Nach einer Übergangsphase, soll die Produktion, zusammen mit den Mitarbeitern, in den nahegelegenen Standort der Erhart GmbH nach Füssen verlagert werden.

Die Kanzlei Dr. Schneider & Kollegen ( www.insolvenz-recht.de) hat Ihren Hauptsitz in Nürnberg und weitere Standorte in Bamberg, Würzburg und Regensburg. Neben Erb- und Nachlassrecht bildet die Bearbeitung von Insolvenzverfahren im Auftrag zahlreicher Insolvenzgerichte einen Schwerpunkt. Im Mittelpunkt steht immer das Ziel der Erhaltung des Unternehmens als wirtschaftliche Einheit.

Thomas Mertens ( https://mertens.management) ist als Interimsmanager in verschiedensten Branchen tätig. Mit über 25 Jahren Erfahrung in leitenden Positionen im Vertrieb, Produktmarketing und als Geschäftsführer, konnte er bereits große Erfolge in der Entwicklung neuer Geschäftsmodelle und der Umsetzung von Restrukturierungsmaßnahmen erlangen.

Die Concentro Management AG ist eine mittelstandsorientierte Beratungsgesellschaft mit den Schwerpunkten M&A-Beratung, vorwiegend in Umbruchsituationen, Restrukturierungsberatung und Unternehmenssteuerung. Mit 35 Mitarbeitern an vier Standorten in Deutschland arbeitet Concentro umsetzungs- und erfolgsorientiert. Ziel ist es, durch eine individuelle Beratungsleistung Mehrwert für den Kunden zu generieren.

Firmenkontakt
Concentro Management AG
Dr. Alexander Sasse
Hugo-Junkers-Straße 9
90411 Nürnberg
+49 911 580 58 0
+49 911 580 58 333
info@concentro.de
http://www.concentro.de

Pressekontakt
Concentro Management AG
Melanie Sellmayr
Franz-Joseph-Straße 9
80801 München
+49 89 388 497 10
+49 89 388 497 50
sellmayr@concentro.de
http://www.concentro.de

Die Bildrechte liegen bei dem Verfasser der Mitteilung.

Pressemitteilungen

Privatinsolvenz und ihre Auswirkungen auf die Einkommensteuer

Rund 80.000 Privatpersonen melden jährlich eine private Insolvenz in Deutschland an. Die Ursachen einer Überschuldung liegen nicht nur in überzogenem Konsumverhalten, sondern auch in Lebensereignissen wie Scheidung, Krankheit, Arbeitslosigkeit und gescheiterter Selbstständigkeit. Wird vom Schuldner eine Privatinsolvenz beantragt, wirkt sich das auf die Einkommensteuererklärung aus. Welche Wechselwirkungen es gibt, wird im Folgenden beschrieben.

Die Privatinsolvenz, auch Verbraucherinsolvenz genannt, ist ein Gerichtsverfahren, das die Zahlungsunfähigkeit einer Privatperson regelt und innerhalb weniger Jahre zu deren Entschuldung führt. Arbeitnehmer müssen ihr Vermögen und Einkommen über der festgelegten Pfändungsfreigrenze dazu einsetzen, ihre Schulden zu tilgen. Wird ein Insolvenzverfahren eröffnet, so wird dem Schuldner zunächst eine neue Steuernummer zugewiesen.

Insolvenzverwalter und Steuererklärung

Im Rahmen eines Insolvenzverfahrens wird für den Schuldner ein Insolvenzverwalter bestellt. Dessen Aufgabe ist es, die verfügbaren Gelder unter den Gläubigern aufzuteilen. Und er ist verpflichtet, für den Schuldner die Steuererklärung zu übernehmen. Solange das Verfahren läuft, erstellt der Insolvenzverwalter die Steuererklärung – auch rückwirkend – und reicht diese beim Finanzamt ein.

Der Schuldner kann sich aber nicht auf die faule Haut legen, er muss seinem Insolvenzverwalter alle Informationen, Daten, Dokumente und Unterlagen für die Einkommensteuer zur Verfügung stellen. Muss der Insolvenzverwalter einen Lohnsteuerhilfeverein oder Steuerberater für die Einkommensteuererklärung zu Rate ziehen, muss der Schuldner die Kosten nicht aus seiner Tasche, die den unpfändbaren Anteil seines Einkommens enthält, begleichen. Diese Kosten fließen in die Insolvenzmasse mit ein.

Kosten für den Insolvenzverwalter absetzen

Der Insolvenzverwalter selbst muss für seine Arbeit natürlich bezahlt werden. Seine Vergütung und der Ersatz seiner Auslagen können in bestimmten Fällen von der Einkommensteuer als außergewöhnliche Belastungen abgesetzt werden. Damit dies zutrifft, müssen die Kosten für den Insolvenzverwalter zwangsläufig sein. Das bedeutet, die Insolvenz darf nicht durch das Verhalten des Steuerpflichtigen mutwillig selbst herbeigeführt worden sein, sondern muss ihm zwangsläufig, z. B. durch Krankheit, Unfall oder Tod des Ehepartners, entstanden sein.

Aufteilung der Lohnsteuerklassen bei Insolvenz

Betrifft die Insolvenz nur einen Ehepartner, dann könnten die Eheleute darüber nachdenken, die Lohnsteuerklassen vor der Eröffnung des Insolvenzverfahrens zu wechseln. Der gepfändete Ehepartner könnte die Lohnsteuerklasse V nehmen, da ihm diese die größte Steuerlast beschert. Dadurch stünde weniger pfändbares Einkommen zur Verfügung, das Haushaltsbudget des Ehepaars würde sich dadurch während des Pfändungszeitraums aber verbessern.

Sofern keine sachlichen Gründe für dieses Vorgehen vorliegen, könnte es vom Insolvenzverwalter als Missbrauch gewertet werden und die Entschuldung gefährden. Sachliche Begründungen sind z. B. berechtigte Interessen des Ehepartners oder familiäre Verpflichtungen. Leben mehrere unterhaltspflichtige Kinder im Haushalt der Familie, ist die Höhe des Haushaltsbudgets für den solventen Ehegatten durchaus relevant. Ob eine Änderung der Lohnsteuerklassen gerechtfertigt ist, sollte sicherheitshalber mit dem Schuldnerberater oder Insolvenzverwalter besprochen werden

Insolvenz und Steuerrückerstattung

Problematisch kann es werden, wenn ein Ehepartner insolvent ist und beide Ehegatten zusammen veranlagt sind. Im Falle einer Steuerrückerstattung ginge dann die gesamte Rückerstattung vom Finanzamt an den Insolvenzverwalter, der sie wiederum unter den Gläubigern aufteilt. Der nicht verschuldete Ehepartner ginge in einem solchen Fall leer aus. Daher ist es ratsam, dass der Ehepartner, der die Steuererklärung mitunterschreibt, im Vorfeld eine Aufteilung der Erstattung beim Finanzamt beantragt. So geht der Splittingvorteil nicht verloren, die Rückerstattung wird jedoch dem einzelnen Steuerpflichtigen zugewiesen.

www.lohi.de/steuertipps

Die Lohi (Lohnsteuerhilfe Bayern e. V.) mit Hauptsitz in München wurde 1966 als Lohnsteuerhilfeverein gegründet und ist in rund 320 Beratungsstellen bundesweit aktiv. Mit über 650.000 Mitgliedern ist der Verein einer der größten Lohnsteuerhilfevereine in Deutschland. Die Lohi zeigt Arbeitnehmern, Rentnern und Pensionären – im Rahmen einer Mitgliedschaft begrenzt nach § 4 Nr. 11 StBerG – alle Möglichkeiten auf, Steuervorteile zu nutzen.

Firmenkontakt
Lohnsteuerhilfe Bayern e. V.
Jörg Gabes
Werner-von-Siemens-Str. 5
93128 Regenstauf
09402 503159
info@lohi.de
http://www.lohi.de

Pressekontakt
Lohnsteuerhilfe Bayern e. V.
Nicole Janisch
Werner-von-Siemens-Str. 5
93128 Regenstauf
09402 503263
n.janisch@lohi.de
http://www.lohi.de

Bildquelle: Drobot Dean

Pressemitteilungen

Erfolgreicher Jahresbeginn für Meyer Optik Görlitz

– Analyse des bisherigen Portfolios abgeschlossen
– Weiter- & Neuentwicklungen in Planung
– Zusammenarbeit mit Partnern in Deutschland sichergestellt
– Relaunch des neuen Internetauftrittes
– Abverkauf der Objektive aus Bestandsübernahme

Meyer Optik zeigt, nach Übernahme durch OPC Optics, erste öffentliche Lebenszeichen mit komplett neuem Internetauftrifft. Seit der Pressemitteilung zur Markenübernahme Mitte Dezember 2018 ist bereits ein wenig Zeit ins Land gezogen, jedoch wurde die Zeit seitdem intensiv genutzt, um das Vorhandene zu analysieren, Optimierungen herauszuarbeiten und die nächsten Schritte sorgfältig zu planen und umzusetzen.

„Nachdem uns alle Informationen zum Portfolio, den technischen Designs, etc. übergeben wurden, war uns relativ schnell klar, dass wir erheblichen Aufwand betreiben müssen, um eine professionelle Infrastruktur aufzubauen. Durch meine langjährige Tätigkeit in der Optikbranche und den verschiedenen Stationen bei großen Unternehmen in diesem Umfeld, profitiert Meyer Optik nun von den gesammelten Erfahrungen“, erklärt Timo Heinze, Geschäftsführer OPC Optics. „Man kann durchaus sagen, dass uns die bisherigen Strukturen und Abläufe an der ein oder anderen Stelle schockiert haben. Es bedarf schlichtweg diverser Systematiken, um eine professionelle Fertigung zu etablieren. Die nahtlose Dokumentation und Kontrolle, sei es in der Entwicklung, bei externer und interner Kommunikation oder z.B. der Produktionsplanung, ist das A und O.“

Zukünftiges Objektiv-Angebot wurde verschlankt
Im Zuge der Analyse des zuletzt verfügbaren und durch den vorherigen Anbieter angekündigten Portfolios, wurde beschlossen die Modellreihen Somnium und Nocturnus vorerst einzustellen. Wie in der Vergangenheit in diversen Online-Medien, Foren, etc. bereits diskutiert wurde, war auch den jetzigen Meyer Optik Mitarbeitern sehr schnell klar, dass es sich im Inneren des Somnium um ein umgebautes, russisches Objektiv und bei dem Nocturnus um ein umgebautes, chinesisches Objektiv gehandelt hat.

„Das ist ein absolutes No-Go. Als deutscher Hersteller, der mit dem Gütesiegel „Made in Germany“ arbeitet, ist dies ein absolutes Armutszeugnis. Diese Objektive mögen für sich genommen durchaus gut sein, jedoch widerspricht die Art und Weise der Produktion und Vermarktung all unserer Prinzipien“, stellt Heinze klar. „So etwas wird es mit uns in keiner Weise geben. Gleichzeitig schließen wir jedoch nicht aus, dass wir in Zukunft Objektive mit ähnlichem Charakter veröffentlichen werden. Sollten wir uns dazu entschließen, würde es sich dabei selbstverständlich um eigene Entwicklungen und eigene Produktionen, die tatsächlich ein „Made in Germany“ verdienen, handeln.“

Geplante Weiter- und Neuentwicklungen
Aktuell legt Meyer Optik erheblichen Fokus auf die Weiterentwicklung bzw. Optimierung der bestehenden Produkte und die Neuentwicklung weiterer Produktreihen. So werden manche der zuletzt verfügbaren Objektive kleinere Optimierungen und andere Modelle hingegen radikale Überarbeitungen erfahren.

„Wir haben zu jedem einzelnen Objektiv intensive Gespräche mit unseren Partnern und Fotografen geführt und bisherige Kundenrückmeldungen zusammengetragen, um eine möglichst umfangreiche und aussagekräftige Ist-Analyse zu betreiben. Angefangen beim Optikdesign, über die Mechanik, die Montage, bis hin zum wichtigsten Glied in der Kette – den Fotografen, haben wir aus allen Bereichen wertvolle Erkenntnisse gewinnen können, die nun in die Weiterentwicklung einfließen. Darüber hinaus haben wir einige Möglichkeiten identifiziert, Optimierungen im Bereich der bisher verwendeten Linsen vorzunehmen. Wir versprechen uns von den Neuauflagen eine verbesserte Abbildungsleistung, eine höhere mechanische Qualität und eine angenehmere Haptik bzw. höhere Benutzerfreundlichkeit. Im Zuge der Änderungen bleiben der individuelle Charakter und die Einzigartigkeiten der einzelnen Objektive selbstverständlich erhalten“, erläutert Heinze.

Aktuell wird damit gerechnet, dass erste Neuauflagen bisheriger Objektive, wie z.B. dem Trioplan 100, ab Sommer 2019 präsentiert werden können. Die Details der gleichzeitig vorangetriebenen Neuentwicklungen, werden der Öffentlichkeit voraussichtlich in der zweiten Jahreshälfte 2019 vorgestellt.

Langfristige Zusammenarbeit mit Partnerunternehmen aus Deutschland
Zu Beginn des Jahres wurden erfolgreiche Gespräche mit deutschen Unternehmen aus den Bereichen Optik- & Mechanik-Design sowie Feinmechanik geführt und langfristige Zusammenarbeiten beschlossen. OPC Optics greift mit diesem Schritt auf langjährige Erfahrungen aus den Bereichen Design und Mechanikproduktion zurück und komplettiert so das eigene Know-how rund um das Thema hochpräziser Glaslinsen. Auf diesem Wege konnten die Weichen für qualitativ hochwertige und vollständig in Deutschland hergestellte Produkte aus dem Hause Meyer Optik gestellt werden.

Neuer Internetauftritt ab sofort erreichbar
Ab sofort steht allen Interessierten der neue Internetauftritt unter www.meyer-optik-goerlitz.com zur Verfügung. Über die Internetseite haben Kunden in Zukunft die Möglichkeit Meyer-Objektive zu erwerben. Darüber hinaus stehen umfangreiche Informationen zur Meyer-Historie und der aktuellen Manufaktur zur Verfügung. Weitere Themengebiete wie z.B. Philosophie werden zeitnah folgen. In Kürze wird die Internetseite ebenfalls in englischer Sprache umgesetzt. Neben Neuigkeiten und nützlichen Informationen zum Thema Fotografie, wird es Möglichkeiten zur Interaktion mit Interessenten und Kunden geben. Unter anderem wird es Besuchern ermöglicht Wünsche zum Portfolio zu äußern.

Bestände aus der Markenübernahme werden abverkauft
Im Zusammenhang der Markenübernahme hat OPC Optics das Fertigwarenlager des vorherigen Herstellers erstanden. Diese Objektive wurden durch OPC geprüft und werden, solange der Vorrat reicht, zu stark reduzierten Sonderpreisen angeboten und abverkauft. OPC Optics übernimmt hier selbstverständlich die Garantie und Gewährleistung von 2 Jahren ab Kaufdatum. Eine Nachproduktion dieser Objektiv-Designs bzw. deren Bauteile ist im Zuge der Weiterentwicklungen nicht angedacht.

Über Meyer Optik Görlitz:
Als deutscher Hersteller hochwertiger Objektive blickt Meyer-Optik-Görlitz auf eine lange Historie zurück. Gegründet im Jahre 1896 besteht Meyer-Optik-Görlitz, mit wenigen Unterbrechungen, seit nun ungefähr 120 Jahren. Dank des kreativen Spielraumes, den die Objektive aus dem Hause Meyer-Optik-Görlitz ermöglichen, erfreut sich die Marke – heute wie damals – an weltweit großer Beliebtheit.

Über OPC Optics:
OPC Optics ist ein im Jahre 2016 gegründetes Unternehmen mit Sitz in Bad Kreuznach. Neben technischer Beratung bei Projekten und Auftragsmessungen optischer Komponenten, ist OPC Optics vor allem als Spezialist für hochpräzise asphärische und sphärische Linsen, sowie Doppel-Asphären, Achromaten und Baugruppen bekannt und darf unter anderem Firmen aus den Bereichen Fotografie, Medizintechnik, Automotive und Lasertechnik zu seinen Kunden zählen. Mit seinem Highend-Maschinenpark setzt OPC Optics auf bestmögliche Qualität und Präzision bei der Fertigung von Glaslinsen. Dank vollständiger Dokumentation von der Glasschmelze, über die Verarbeitung des Rohglases, bis hin zur fertigen Linse, vertrauen Kunden aus aller Welt auf OPC Optics.

Kontakt
OPC Optical Precision Components Europe GmbH
Timo Heinze
Mainzer Straße 32
55545 Bad Kreuznach
+49-671-8876970
support@opc-europe.de
http://www.opc-optics.de

Die Bildrechte liegen bei dem Verfasser der Mitteilung.

Pressemitteilungen

Aktion faire Aushilfsenergie

Unternehmer schließen sich gegen unfaire Strom- und Gasverträge der Grundversorgung / Aushilfsenergie zusammen.

Im letzten Jahr haben sich die Pleiten von großen Strom- und Gasanbietern gehäuft: DEG Deutsche Energie GmbH, Deutsche Erdgas Versorgungs GmbH und die EnVersum GmbH mussten alle Insolvenz anmelden. Diese Woche kam nun das Bekanntwerden der Insolvenzankündigung der BEV Bayerische Energieversorgungsgesellschaft mbH hinzu. In jedem Fall sind tausenden, teilweise hunderttausende Strom- und Gaskunden, auch große Industrie- und Gewerbekunden betroffen. Markus Barella, von first energy erläutert, was die Insolvenz für Kunden bedeutet: „Der Kunde ist durch eine Insolvenz häufig mit deutlichen Mehrkosten gestraft. Seine Akzeptanz für „Auswüchse bei der Preisgestaltung“ des Vor-Ort-Versorgers ist daher begrenzt und trifft ihn in einer sensiblen Situation.“

Für Kunden mit einem Standardlastprofil ist es gesetzlich geregelt, dass sie in die Grundversorgung rutschen. Für leistungsgemessene große Kunden besteht diese gesetzliche Regelung nicht. Grundversorger verweisen auf die rechtlich ungeklärte Versorgungssituation für leistungsgemessene Großverbraucher hin und teilen dem Kunden mit, dass er sich auf Grund dieses rechtlichen Vakuums in einem Aushilfsenergie-Liefervertrag befindet. Auf Grund dieses Vertrages, den der Kunde nicht kennt und von dessen Existenz der Kunde häufig erst mit entsprechendem zeitlichem Verzug erfährt, kann die bereits durch den Kunden veranlasste neue Belieferung nicht beginnen. Diese überteuerten Aushilfsliefer-„Verträge“ haben unterschiedliche Lauf- und Kündigungszeiten und fesseln einen Kunden in einem einseitig festgelegten Vertragskonstrukt.

Markus Barella, von first energy (unabhängiger Energiedienstleister): „Die Kosten eines Aushilfsenergie-Liefervertrages liegen teilweise bis zu dreimal höher als optimal ausgehandelte Einkaufskonditionen. Das der Ausfall eines Energieversorgers Probleme und vermehrte Kosten verursacht, ist nachvollziehbar. Die von einigen Grundversorgern angewendete Praxis, den Preis künstlich hoch anzusetzen und die rechtliche Unklarheit auszunutzen, entspricht allerdings nicht dem was marktgerecht und angemessen wäre, sondern wird von Kunden als Abzocke empfunden. Die Praxis der Versorger vor Ort erinnert mehr an altes Denken, bei dem Kunden noch Abnehmer waren und froh sein mussten überhaupt Energie zu bekommen.“

Kunden, egal ob Privat- oder Geschäftskunden kennen sich häufig am Energiemarkt nicht gut genug aus und können daher auch nicht erkennen, wann ein Lieferangebot eines Versorgers deutlich unter den realistischen Kosten liegt. „Gerade im Privatkundenvertrieb scheint ja mit Boni und Zugaben praktisch alles möglich zu sein. Das diese Preise nicht mal im Ansatz den tatsächlichen Kosten entsprechen, weiß kein Kunde. Daher trifft eine Insolvenz den Kunden völlig unerwartet und das Handeln einzelner Grundversorger nach dem Prinzip selbst schuld, wenn man zu solchen Lieferanten wechselt, ist unangebracht und verschreckt die Kunden“, Markus Barella weiter.

Die Aktion faire Aushilfsenergie wendet sich gegen das Ausnutzen dieser rechtlichen Grauzone. Sie unterstützt Kunden, die aktuell Ärger wegen zu hoher Kosten für die Ersatzversorgung haben oder sich in der Auseinandersetzung mit dem Grundversorger befinden, da unklar ist, ob sich der Kunde in einem ungewünschten Vertragsverhältnis befindet oder nicht.

Wir vertreten die Ansicht, dass eine bilaterale Klärung zwischen Netzbetreiber und neuem Lieferanten Großkunden, die auf günstige Energie angewiesen sind, schnell und unkompliziert in neue faire Energielieferverträge bringen kann. Nach unserer Erfahrung mit der DEG-Pleite konnte in den letzten Wochen mit der Mehrzahl der Netzbetreiber, eine kundenfreundliche Lösung gefunden werden. So sind rückwirkende Anmeldetermine durch die Netzbetreiber akzeptiert und teilweise auch von diesen forciert worden.

Die Aktion faire Aushilfsenergie vereint betroffene Unternehmer, Energiedienstleister und Versorger. Sind auch Sie verärgert über die gängige Praxis einiger Grundversorger? Dann schließen Sie sich unserer Initiative an!

first energy – Die EnergieExperten ist ein bundesweiter Energiedienstleister in den Bereichen EnergieEinkauf, EnergieManagement, EnergieEinsparungen, EnergieErzeugung und E-Mobilität. Seit 2001 verfügt das Unternehmen über Erfahrungen im Energiebereich. Diese ermöglicht es first energy ein optimales Energiekonzept für den Kunden zu verwirklichen oder einzelne Energiethemen dem Kunden abzunehmen.

Mehr zu uns unter www.first-energy.net

Firmenkontakt
first energy GmbH
Markus Barella
Struthweg 26
34260 Kaufungen
05605-9392820
barella@first-energy.net
http://www.first-energy.net

Pressekontakt
first energy GmbH
Katrin Kronitz-Pehl
Struthweg 26
34260 Kaufungen
056059392816
Kronitz-Pehl@first-energy.net
http://www.first-energy.net

Bildquelle: @pixabay

Pressemitteilungen

Energieversorger BEV ist insolvent.

500.000 Kunden wandern in die Ersatzversorgung.

Der Energieversorger Bayerische Energieversorgungsgesellschaft mbH (BEV) hat am 25.01.2019 Insolvenz beantragt. Einer Mitteilung des Amtsgerichts München zufolge hat das Amtsgericht München die Insolvenz am 29.1.2019 angeordnet und der Münchner Anwalt Axel Bierbach wurde zum vorläufigen Insolvenzverwalter bestellt (Az. 1513 IN 219/19). Die BEV liefert damit keinen Strom und kein Gas mehr an Ihre 500.000 Kunden. Dem Insolvenzantrag vorrausgegangen waren ein Aufsichtsverfahren der Bundesnetzagentur gegen die BEV Anfang des Jahres sowie zahlreiche Kundenbeschwerden aufgrund von drastischen Preiserhöhungen.

Was bedeutet das nun für die Energieversorgung der betroffenen Kunden?
Markus Barella von first energy (unabhängiger Energiedienstleister): „Strom und Gaskunden müssen nun schnell aktiv werden. Durch die Insolvenz rutschen die Kunden in die gesetzliche Ersatzversorgung. Diese hat den Nachteil, dass der Kunde mit schlechteren Konditionen rechnen muss, als, wenn man sich selbst einen Energieversorger aussuchen kann. first energy unterstützt Sie als Unternehmen oder öffentlicher Auftraggeber nun vollumfänglich bei der Suche nach einem neuen Energieversorger.“

Kunden der BEV stehen darüber hinaus vor zahlreichen weiteren Fragen: Wann bekomme ich die Verbrauchsrechnung, was passiert mit einem eventuellen Guthaben, muss ich die Rechnung der BEV noch bezahlen? An wen kann ich mich im Falle von Fragen wenden? Markus Barella von first energy empfiehlt „eine bestehende automatische Lastschrift zunächst erstmal zu widerrufen. Die bezogene Energie muss man in jeden Fall bezahlen. Die Rechnung der BEV sollte man aber zunächst fachmännisch prüfen: Sind die Steuern und Abgaben richtig berechnet, passt der Bezugszeitraum?“ Zu den weiteren Fragen lohnt auch ein Blick auf die neu eingerichtete Website der BEV zum Thema Insolvenz: www.bev-inso.de. Hier werden aktuelle Informationen zum Stand des Insolvenzverfahrens geliefert.

„Natürlich stehen wir auch geschädigten Kunden der BEV mit Rat und Tat zur Seite, um eine ordnungsgemäße Energiebelieferung zu marktgerechten Preisen wiederherzustellen. Wir kümmern uns um die Abwicklung des gesamten Beschaffungsvorgangs für Gewerbe- und Industriekunden, aber auch für öffentliche Auftraggeber“, ergänzt Eva Jausel, Leiterin der Abteilung Lieferantenmanagement von first energy.

Die first energy GmbH ist ein bundesweiter Energiedienstleister in den Bereichen EnergieEinkauf, EnergieManagement, EnergieEinsparungen, EigenErzeugung und E-Mobilität. Eine über 17-jährige Erfahrung ermöglicht es first energy, das Beste an Einsparungen für den Kunden herauszuholen und Licht ins Dunkel der Energiefragen zu bringen.

Firmenkontakt
first energy GmbH
Eva Jausel
Struthweg 26
34260 Kaufungen
05605-93928-11
jausel@first-energy.net
http://www.first-energy.net

Pressekontakt
first energy GmbH
Katrin Kronitz-Pehl
Struthweg 26
34260 Kaufungen
05605-93928-16
Kronitz-Pehl@first-energy.net
http://www.first-energy.net

Bildquelle: @pixabay

Pressemitteilungen

Auflösungstendenzen

Warum wird eine Kapitalgesellschaft aufgelöst?

In den Medien und dort insbesondere in den Lokal- und Wirtschaftsteilen kann man immer wieder lesen, dass eine bestimmte Kapitalgesellschaft aufgelöst wurde. Die verschiedenen Unternehmensformen gehören auch in den Lernstoff der Ausbildung zum Betriebswirt/in (IHK). Dementsprechend kommt es auch nicht von ungefähr, dass ein Prüfer in der mündlichen Prüfung gelegentlich und aus aktuellem Anlass fragt, warum eine bestimmte Kapitalgesellschaft möglicherweise aufgelöst wurde. In seinem kostenlosen Schulungsvideo klärt Deutschlands Schnell-Lernexperte Dr. Marius Ebert nicht nur die einzelnen Gründe, sondern zeigt auch, wie sich die Frage realitätsbezogen und damit fundiert und kompetent beantworten lässt.

Der einfachste und sicher nicht verkehrteste Ansatz zur Beantwortung der Prüfungsfrage lautet schlichtweg: „Das kann mehrere Gründe haben…“. Und diese gilt es dann auszuführen. Dabei kann der Hauptgrund, d.h. der häufigste Grund für die Auflösung einer Kapitalgesellschaft, als persönliche Vermutung für das Prüfungsbeispiel unterstellt werden. Anschließend kann man zu den weiteren Gründen übergehen.

Hauptgrund für Auflösung einer Kapitalgesellschaft ist Insolvenz

Der erste Grund und sogar der Hauptgrund, warum eine Kapitalgesellschaft aufgelöst wird, ist Insolvenz, genauer: dass ein Insolvenzverfahren eingestellt wurde mangels Masse. Das Insolvenzverfahren wurde zwar eröffnet, wurde aber kurze Zeit später eingestellt oder vielleicht gar nicht erst eröffnet mangels Masse. Im Klartext: Es war nichts mehr zu holen, es war nichts mehr da, es gab keine Vermögenswerte mehr, auch keine Vermögenswerte, die man noch zu Geld hätte machen können. Dann wird die Gesellschaft aufgelöst, und zwar von Amts wegen. Die Gesellschaft wird dann tatsächlich auch ausgetragen aus dem Handelsregister.

Dann ist es möglich, die Gesellschaft durch Gesellschafterbeschluss aufzulösen. Dies geschieht durch Beschluss der bestehenden Gesellschaft oder durch Gesellschafterbeschluss. Allerdings ist dies schwierig. Man benötigt dafür eine Dreiviertelmehrheit, also eine 75-Prozent-Mehrheit.

Ein weiterer möglicher Grund für die Auflösung einer Gesellschaft ist eine Auflösung durch Satzung. Es kann nämlich sein, dass die Gesellschaft in der Satzung befristet gegründet wurde, und dann geschieht die Auflösung praktisch durch Fristablauf. Es ist nämlich durchaus möglich, in der Satzung eine Gesellschaft, eine Kapitalgesellschaft auf Zeit zu gründen. Das kann man in der Satzung festlegen, und dann löst sie sich automatisch und von selber auf durch Fristablauf.

Dann gibt es noch wirkliche Ausnahmefälle, und das ist die Auflösung durch ein gerichtliches Urteil oder auch einen Verwaltungsakt, also durch die Entscheidung einer Verwaltungsbehörde. Und zwar tritt dieser wirklich seltene Fall z.B. ein, wenn eine Gesellschaft das Allgemeinwohl gefährdet und deswegen durch ein gerichtliches Urteil oder auch durch die Entscheidung einer Verwaltungsbehörde aufgelöst wird. Bei letzterem kommt es darauf an, wodurch das Allgemeinwohl im entsprechenden Fall konkret gefährdet wird, z.B. eine Umweltsache.

Das komplette, kostenlose Video “ Warum wird eine Kapitalgesellschaft aufgelöst?“ finden interessierte Leser auf der Video-Plattform YouTube. Weitere Hinweise zu diesem und vielen weiteren betriebswirtschaftlichen Themen finden sich ebenfalls auf der Webseite des Unternehmens ( http://mariusebertsblog.com/).

Dr. Marius Ebert ist Deutschlands Schnell-Lernexperte. Sein Schnell-Lernsystem für betriebswirtschaftliche Themen ermöglicht eine schnelle Vorbereitung auf IHK-Prüfungen, wie z.B. Betriebswirt/in IHK, Wirtschaftsfachwirt/in IHK, Technischer Fachwirt/in und diverse Mesterberufe, wie z.B. Industriemeister/in IHK.

Firmenkontakt
Dr. Ebert Schnell-Lernsysteme
Dr. Marius Ebert
Hauptstraße 127
69117 Heidelberg
3867 6138333
info@spasslerndenk.de
http://www.spasslerndenk-shop.ch

Pressekontakt
Inhaber
Dr. Marius Ebert
Hauptstraße 127
69117 Heidelberg
038676138344
info@spasslerndenk.de
http://www.spasslerndenk-shop.ch

Bildquelle: pixabay

Pressemitteilungen

Verkauf des Geschäftsbetriebs der Fortuna Maschinenbau Holding AG an König Maschinen GmbH

Im Zusammenspiel der Kanzleien Wittmann und Lampert & Dr. Graf, Herrn Marc Kneiphoff als Eigenverwalter und der Concentro wurde eine erfolgreiche Investorenlösung für den Geschäftsbetrieb der Fortuna Maschinenbau Holding AG erreicht. Die König Maschinen GmbH sichert die Zukunft von Unternehmen und Mitarbeitern und führt den Geschäftsbetrieb der Fortuna fort.

Der Verkauf der Vermögensgegenstände des traditionsreichen Bäckereimaschinenherstellers Fortuna Maschinenbau Holding AG sowie die Übernahme der knapp 90 Mitarbeiter ist abgeschlossen. In Zusammenarbeit mit der Concentro Management AG wurde ein strukturierter, internationaler Bieterprozess organisiert, aus welchem die König Maschinen GmbH aus Österreich als neuer Eigentümer hervorging. Der Geschäftsbetrieb am Standort Bad Staffelstein wird durch die König Gruppe vollumfänglich fortgeführt und die Übergabe erfolgte zum 01.01.2019.

Bad Staffelstein/München, 09. Januar 2019
Seit der Gründung im Jahr 1887 ist die Fortuna Maschinenbau Holding AG als traditionsreicher Produzent von Kleingebäckmaschinen bekannt. Vom Unternehmensstandort Bad Staffelstein aus liefert Fortuna Maschinen, Anlagen und Technologie zur Herstellung von Kleingebäck wie Brötchen, Bretzeln, Berlinern, Mini-Baguettes & Co.
Am 08.10.2018 wurde durch das Amtsgericht Coburg das Verfahren der vorläufigen Eigenverwaltung angeordnet. Der Vorstand Marc Kneiphoff wurde während der Eigenverwaltung von Herrn Rechtsanwalt Dr. Ulrich Graf, Fachanwalt für Insolvenzrecht, und Herrn Siegfried Meisel, Diplom-Betriebswirt, beraten. Herr Rechtsanwalt Jürgen Wittmann wurde als vorläufiger Sachwalter bestellt. Ursache für den Insolvenzantrag waren Liquiditätsprobleme. Das beauftragte Distressed M&A-Team der Concentro Management AG organisierte in kurzer Zeit einen internationalen Bieterprozess, durch welchen der erfolgreiche Verkauf der Fortuna an die König Maschinen GmbH ermöglicht wurde.
Mit der König Maschinen GmbH wurde ein Erwerber gefunden, welcher selbst bereits seit Jahren als weltweiter Marktführer im Bereich der automatisierten Herstellung von Kleingebäck agiert. Die König Gruppe erwirtschaftet mit ihren innovativen Maschinen und Anlagen ein jährliches Umsatzvolumen von EUR 80-90 Millionen und unterhielt bisher vier Produktionsstandorte. König wird den Geschäftsbetrieb der Fortuna vollumfänglich fortführen und den Unternehmensstandort Bad Staffelstein sowie die Gesamtheit der aktuell knapp 90 Arbeitsplätze erhalten. Durch die Ähnlichkeit der Maschinen und Anlagen beider Unternehmen ist König ein optimaler Investor, um den sicheren Zukunftskurs und das langfristige Fortbestehen der Fortuna zu sichern.

„Das Know-how bei Fortuna ist enorm und wir wollen diesen einzigartigen Erfahrungsschatz für den Markt erhalten und ausbauen. Außerdem erweitern wir damit auch unser Produktportfolio für handwerkliche Betriebe.“ – Wolfgang Staufer, Geschäftsführer König Maschinen GmbH

„Wir freuen uns, dass die König Maschinen GmbH das Traditionsunternehmen Fortuna am Standort mit allen Mitarbeitern fortführt und plant weiter auszubauen. Somit konnte trotz der angespannten Situation eine optimale Lösung für alle Parteien gefunden werden.“ – RA Jürgen Wittmann, Kanzlei Wittmann Rechtsanwälte

„Durch den internationalen Investorenprozess hat sich gezeigt, dass Fortunas Produkte und deren Qualität international am Markt einen hervorragenden Ruf genießen, die es verdienen nachhaltig fortgeführt zu werden. Die König Maschinen GmbH ist der ideale Partner, der die Fortuna zurück auf die Erfolgsspur bringen kann und langfristig ausbauen möchte.“ – RA Dr. Ulrich Graf, Kanzlei Lampert & Dr. Graf

„Mit der König Maschinen GmbH wurde ein starker und zukunftssicherer Investor aus der Bäckereibranche gewonnen, welcher den Fortbestand der Fortuna sowie sämtliche Arbeitsplätze im Unternehmen sichert. Ermöglicht wurde dieser Erfolg durch die optimale Zusammenarbeit zwischen den beteiligten Kanzleien Wittmann und Lampert & Dr. Graf, der Eigenverwaltung sowie Concentro.“ – Andreas Jaburg, Principal Concentro

Die Kanzlei Wittmann Rechtsanwälte wird seit mehr als 20 Jahren mit Insolvenz- und Zwangsverwaltungen betraut. Das Insolvenzgericht Coburg bestellte Herrn RA Jürgen Wittmann, Fachanwalt für Insolvenzrecht, als vorläufigen Sachwalter. Aufgrund langjähriger Erfahrung und Expertise gelang es Herrn Wittmann, den Erhalt des Geschäftsbetriebs der Fortuna Maschinenbau Holding AG, in Zusammenarbeit mit Lampert & Dr. Graf und Concentro, zu sichern. Die Kanzlei Wittmann ist an zwei Standorten, Kronach und Erfurt, präsent.

Die Kanzlei Lampert & Dr. Graf berät insbesondere in den Bereichen Familienrecht, Insolvenzrecht, Medizinrecht, Strafrecht und Verkehrsrecht. Der anwaltliche Vertreter im Eigenverwaltungsverfahren über das Vermögen der Fortuna Maschinenbau Holding AG, Herr RA Dr. Ulrich Graf, verfügt über umfassende Fachkenntnis im Sanierungs- und Insolvenzrecht. Die Kanzlei ist an drei Standorten in Bayreuth, Kulmbach und Waischenfeld vertreten.

Die Concentro Management AG ist eine mittelstandsorientierte Beratungsgesellschaft mit den Schwerpunkten M&A-Beratung, Restrukturierungsberatung und Unternehmenssteuerung. Mit 35 Mitarbeitern an vier Standorten in Deutschland arbeitet Concentro umsetzungs- und erfolgsorientiert. Ziel ist es, durch eine individuelle Beratungsleistung Mehrwert für den Kunden zu generieren.

Die Concentro Management AG ist eine mittelstandsorientierte Beratungsgesellschaft mit den Schwerpunkten M&A-Beratung, vorwiegend in Umbruchsituationen, Restrukturierungsberatung und Unternehmenssteuerung. Mit 35 Mitarbeitern an vier Standorten in Deutschland arbeitet Concentro umsetzungs- und erfolgsorientiert. Ziel ist es, durch eine individuelle Beratungsleistung Mehrwert für den Kunden zu generieren.

Firmenkontakt
Concentro Management AG
Alexander Sasse
Hugo-Junkers-Straße 9
90411 Nürnberg
+49 911 580 580
info@concentro.de
http://www.concentro.de

Pressekontakt
Concentro Management AG
Melanie Sellmayr
Franz-Joseph-Straße 9
80801 München
+49 89 38849710
sellmayr@concentro.de
http://www.concentro.de

Die Bildrechte liegen bei dem Verfasser der Mitteilung.