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Aktion faire Aushilfsenergie

Unternehmer schließen sich gegen unfaire Strom- und Gasverträge der Grundversorgung / Aushilfsenergie zusammen.

Im letzten Jahr haben sich die Pleiten von großen Strom- und Gasanbietern gehäuft: DEG Deutsche Energie GmbH, Deutsche Erdgas Versorgungs GmbH und die EnVersum GmbH mussten alle Insolvenz anmelden. Diese Woche kam nun das Bekanntwerden der Insolvenzankündigung der BEV Bayerische Energieversorgungsgesellschaft mbH hinzu. In jedem Fall sind tausenden, teilweise hunderttausende Strom- und Gaskunden, auch große Industrie- und Gewerbekunden betroffen. Markus Barella, von first energy erläutert, was die Insolvenz für Kunden bedeutet: „Der Kunde ist durch eine Insolvenz häufig mit deutlichen Mehrkosten gestraft. Seine Akzeptanz für „Auswüchse bei der Preisgestaltung“ des Vor-Ort-Versorgers ist daher begrenzt und trifft ihn in einer sensiblen Situation.“

Für Kunden mit einem Standardlastprofil ist es gesetzlich geregelt, dass sie in die Grundversorgung rutschen. Für leistungsgemessene große Kunden besteht diese gesetzliche Regelung nicht. Grundversorger verweisen auf die rechtlich ungeklärte Versorgungssituation für leistungsgemessene Großverbraucher hin und teilen dem Kunden mit, dass er sich auf Grund dieses rechtlichen Vakuums in einem Aushilfsenergie-Liefervertrag befindet. Auf Grund dieses Vertrages, den der Kunde nicht kennt und von dessen Existenz der Kunde häufig erst mit entsprechendem zeitlichem Verzug erfährt, kann die bereits durch den Kunden veranlasste neue Belieferung nicht beginnen. Diese überteuerten Aushilfsliefer-„Verträge“ haben unterschiedliche Lauf- und Kündigungszeiten und fesseln einen Kunden in einem einseitig festgelegten Vertragskonstrukt.

Markus Barella, von first energy (unabhängiger Energiedienstleister): „Die Kosten eines Aushilfsenergie-Liefervertrages liegen teilweise bis zu dreimal höher als optimal ausgehandelte Einkaufskonditionen. Das der Ausfall eines Energieversorgers Probleme und vermehrte Kosten verursacht, ist nachvollziehbar. Die von einigen Grundversorgern angewendete Praxis, den Preis künstlich hoch anzusetzen und die rechtliche Unklarheit auszunutzen, entspricht allerdings nicht dem was marktgerecht und angemessen wäre, sondern wird von Kunden als Abzocke empfunden. Die Praxis der Versorger vor Ort erinnert mehr an altes Denken, bei dem Kunden noch Abnehmer waren und froh sein mussten überhaupt Energie zu bekommen.“

Kunden, egal ob Privat- oder Geschäftskunden kennen sich häufig am Energiemarkt nicht gut genug aus und können daher auch nicht erkennen, wann ein Lieferangebot eines Versorgers deutlich unter den realistischen Kosten liegt. „Gerade im Privatkundenvertrieb scheint ja mit Boni und Zugaben praktisch alles möglich zu sein. Das diese Preise nicht mal im Ansatz den tatsächlichen Kosten entsprechen, weiß kein Kunde. Daher trifft eine Insolvenz den Kunden völlig unerwartet und das Handeln einzelner Grundversorger nach dem Prinzip selbst schuld, wenn man zu solchen Lieferanten wechselt, ist unangebracht und verschreckt die Kunden“, Markus Barella weiter.

Die Aktion faire Aushilfsenergie wendet sich gegen das Ausnutzen dieser rechtlichen Grauzone. Sie unterstützt Kunden, die aktuell Ärger wegen zu hoher Kosten für die Ersatzversorgung haben oder sich in der Auseinandersetzung mit dem Grundversorger befinden, da unklar ist, ob sich der Kunde in einem ungewünschten Vertragsverhältnis befindet oder nicht.

Wir vertreten die Ansicht, dass eine bilaterale Klärung zwischen Netzbetreiber und neuem Lieferanten Großkunden, die auf günstige Energie angewiesen sind, schnell und unkompliziert in neue faire Energielieferverträge bringen kann. Nach unserer Erfahrung mit der DEG-Pleite konnte in den letzten Wochen mit der Mehrzahl der Netzbetreiber, eine kundenfreundliche Lösung gefunden werden. So sind rückwirkende Anmeldetermine durch die Netzbetreiber akzeptiert und teilweise auch von diesen forciert worden.

Die Aktion faire Aushilfsenergie vereint betroffene Unternehmer, Energiedienstleister und Versorger. Sind auch Sie verärgert über die gängige Praxis einiger Grundversorger? Dann schließen Sie sich unserer Initiative an!

first energy – Die EnergieExperten ist ein bundesweiter Energiedienstleister in den Bereichen EnergieEinkauf, EnergieManagement, EnergieEinsparungen, EnergieErzeugung und E-Mobilität. Seit 2001 verfügt das Unternehmen über Erfahrungen im Energiebereich. Diese ermöglicht es first energy ein optimales Energiekonzept für den Kunden zu verwirklichen oder einzelne Energiethemen dem Kunden abzunehmen.

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Energieversorger BEV ist insolvent.

500.000 Kunden wandern in die Ersatzversorgung.

Der Energieversorger Bayerische Energieversorgungsgesellschaft mbH (BEV) hat am 25.01.2019 Insolvenz beantragt. Einer Mitteilung des Amtsgerichts München zufolge hat das Amtsgericht München die Insolvenz am 29.1.2019 angeordnet und der Münchner Anwalt Axel Bierbach wurde zum vorläufigen Insolvenzverwalter bestellt (Az. 1513 IN 219/19). Die BEV liefert damit keinen Strom und kein Gas mehr an Ihre 500.000 Kunden. Dem Insolvenzantrag vorrausgegangen waren ein Aufsichtsverfahren der Bundesnetzagentur gegen die BEV Anfang des Jahres sowie zahlreiche Kundenbeschwerden aufgrund von drastischen Preiserhöhungen.

Was bedeutet das nun für die Energieversorgung der betroffenen Kunden?
Markus Barella von first energy (unabhängiger Energiedienstleister): „Strom und Gaskunden müssen nun schnell aktiv werden. Durch die Insolvenz rutschen die Kunden in die gesetzliche Ersatzversorgung. Diese hat den Nachteil, dass der Kunde mit schlechteren Konditionen rechnen muss, als, wenn man sich selbst einen Energieversorger aussuchen kann. first energy unterstützt Sie als Unternehmen oder öffentlicher Auftraggeber nun vollumfänglich bei der Suche nach einem neuen Energieversorger.“

Kunden der BEV stehen darüber hinaus vor zahlreichen weiteren Fragen: Wann bekomme ich die Verbrauchsrechnung, was passiert mit einem eventuellen Guthaben, muss ich die Rechnung der BEV noch bezahlen? An wen kann ich mich im Falle von Fragen wenden? Markus Barella von first energy empfiehlt „eine bestehende automatische Lastschrift zunächst erstmal zu widerrufen. Die bezogene Energie muss man in jeden Fall bezahlen. Die Rechnung der BEV sollte man aber zunächst fachmännisch prüfen: Sind die Steuern und Abgaben richtig berechnet, passt der Bezugszeitraum?“ Zu den weiteren Fragen lohnt auch ein Blick auf die neu eingerichtete Website der BEV zum Thema Insolvenz: www.bev-inso.de. Hier werden aktuelle Informationen zum Stand des Insolvenzverfahrens geliefert.

„Natürlich stehen wir auch geschädigten Kunden der BEV mit Rat und Tat zur Seite, um eine ordnungsgemäße Energiebelieferung zu marktgerechten Preisen wiederherzustellen. Wir kümmern uns um die Abwicklung des gesamten Beschaffungsvorgangs für Gewerbe- und Industriekunden, aber auch für öffentliche Auftraggeber“, ergänzt Eva Jausel, Leiterin der Abteilung Lieferantenmanagement von first energy.

Die first energy GmbH ist ein bundesweiter Energiedienstleister in den Bereichen EnergieEinkauf, EnergieManagement, EnergieEinsparungen, EigenErzeugung und E-Mobilität. Eine über 17-jährige Erfahrung ermöglicht es first energy, das Beste an Einsparungen für den Kunden herauszuholen und Licht ins Dunkel der Energiefragen zu bringen.

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Auflösungstendenzen

Warum wird eine Kapitalgesellschaft aufgelöst?

In den Medien und dort insbesondere in den Lokal- und Wirtschaftsteilen kann man immer wieder lesen, dass eine bestimmte Kapitalgesellschaft aufgelöst wurde. Die verschiedenen Unternehmensformen gehören auch in den Lernstoff der Ausbildung zum Betriebswirt/in (IHK). Dementsprechend kommt es auch nicht von ungefähr, dass ein Prüfer in der mündlichen Prüfung gelegentlich und aus aktuellem Anlass fragt, warum eine bestimmte Kapitalgesellschaft möglicherweise aufgelöst wurde. In seinem kostenlosen Schulungsvideo klärt Deutschlands Schnell-Lernexperte Dr. Marius Ebert nicht nur die einzelnen Gründe, sondern zeigt auch, wie sich die Frage realitätsbezogen und damit fundiert und kompetent beantworten lässt.

Der einfachste und sicher nicht verkehrteste Ansatz zur Beantwortung der Prüfungsfrage lautet schlichtweg: „Das kann mehrere Gründe haben…“. Und diese gilt es dann auszuführen. Dabei kann der Hauptgrund, d.h. der häufigste Grund für die Auflösung einer Kapitalgesellschaft, als persönliche Vermutung für das Prüfungsbeispiel unterstellt werden. Anschließend kann man zu den weiteren Gründen übergehen.

Hauptgrund für Auflösung einer Kapitalgesellschaft ist Insolvenz

Der erste Grund und sogar der Hauptgrund, warum eine Kapitalgesellschaft aufgelöst wird, ist Insolvenz, genauer: dass ein Insolvenzverfahren eingestellt wurde mangels Masse. Das Insolvenzverfahren wurde zwar eröffnet, wurde aber kurze Zeit später eingestellt oder vielleicht gar nicht erst eröffnet mangels Masse. Im Klartext: Es war nichts mehr zu holen, es war nichts mehr da, es gab keine Vermögenswerte mehr, auch keine Vermögenswerte, die man noch zu Geld hätte machen können. Dann wird die Gesellschaft aufgelöst, und zwar von Amts wegen. Die Gesellschaft wird dann tatsächlich auch ausgetragen aus dem Handelsregister.

Dann ist es möglich, die Gesellschaft durch Gesellschafterbeschluss aufzulösen. Dies geschieht durch Beschluss der bestehenden Gesellschaft oder durch Gesellschafterbeschluss. Allerdings ist dies schwierig. Man benötigt dafür eine Dreiviertelmehrheit, also eine 75-Prozent-Mehrheit.

Ein weiterer möglicher Grund für die Auflösung einer Gesellschaft ist eine Auflösung durch Satzung. Es kann nämlich sein, dass die Gesellschaft in der Satzung befristet gegründet wurde, und dann geschieht die Auflösung praktisch durch Fristablauf. Es ist nämlich durchaus möglich, in der Satzung eine Gesellschaft, eine Kapitalgesellschaft auf Zeit zu gründen. Das kann man in der Satzung festlegen, und dann löst sie sich automatisch und von selber auf durch Fristablauf.

Dann gibt es noch wirkliche Ausnahmefälle, und das ist die Auflösung durch ein gerichtliches Urteil oder auch einen Verwaltungsakt, also durch die Entscheidung einer Verwaltungsbehörde. Und zwar tritt dieser wirklich seltene Fall z.B. ein, wenn eine Gesellschaft das Allgemeinwohl gefährdet und deswegen durch ein gerichtliches Urteil oder auch durch die Entscheidung einer Verwaltungsbehörde aufgelöst wird. Bei letzterem kommt es darauf an, wodurch das Allgemeinwohl im entsprechenden Fall konkret gefährdet wird, z.B. eine Umweltsache.

Das komplette, kostenlose Video “ Warum wird eine Kapitalgesellschaft aufgelöst?“ finden interessierte Leser auf der Video-Plattform YouTube. Weitere Hinweise zu diesem und vielen weiteren betriebswirtschaftlichen Themen finden sich ebenfalls auf der Webseite des Unternehmens ( http://mariusebertsblog.com/).

Dr. Marius Ebert ist Deutschlands Schnell-Lernexperte. Sein Schnell-Lernsystem für betriebswirtschaftliche Themen ermöglicht eine schnelle Vorbereitung auf IHK-Prüfungen, wie z.B. Betriebswirt/in IHK, Wirtschaftsfachwirt/in IHK, Technischer Fachwirt/in und diverse Mesterberufe, wie z.B. Industriemeister/in IHK.

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Verkauf des Geschäftsbetriebs der Fortuna Maschinenbau Holding AG an König Maschinen GmbH

Im Zusammenspiel der Kanzleien Wittmann und Lampert & Dr. Graf, Herrn Marc Kneiphoff als Eigenverwalter und der Concentro wurde eine erfolgreiche Investorenlösung für den Geschäftsbetrieb der Fortuna Maschinenbau Holding AG erreicht. Die König Maschinen GmbH sichert die Zukunft von Unternehmen und Mitarbeitern und führt den Geschäftsbetrieb der Fortuna fort.

Der Verkauf der Vermögensgegenstände des traditionsreichen Bäckereimaschinenherstellers Fortuna Maschinenbau Holding AG sowie die Übernahme der knapp 90 Mitarbeiter ist abgeschlossen. In Zusammenarbeit mit der Concentro Management AG wurde ein strukturierter, internationaler Bieterprozess organisiert, aus welchem die König Maschinen GmbH aus Österreich als neuer Eigentümer hervorging. Der Geschäftsbetrieb am Standort Bad Staffelstein wird durch die König Gruppe vollumfänglich fortgeführt und die Übergabe erfolgte zum 01.01.2019.

Bad Staffelstein/München, 09. Januar 2019
Seit der Gründung im Jahr 1887 ist die Fortuna Maschinenbau Holding AG als traditionsreicher Produzent von Kleingebäckmaschinen bekannt. Vom Unternehmensstandort Bad Staffelstein aus liefert Fortuna Maschinen, Anlagen und Technologie zur Herstellung von Kleingebäck wie Brötchen, Bretzeln, Berlinern, Mini-Baguettes & Co.
Am 08.10.2018 wurde durch das Amtsgericht Coburg das Verfahren der vorläufigen Eigenverwaltung angeordnet. Der Vorstand Marc Kneiphoff wurde während der Eigenverwaltung von Herrn Rechtsanwalt Dr. Ulrich Graf, Fachanwalt für Insolvenzrecht, und Herrn Siegfried Meisel, Diplom-Betriebswirt, beraten. Herr Rechtsanwalt Jürgen Wittmann wurde als vorläufiger Sachwalter bestellt. Ursache für den Insolvenzantrag waren Liquiditätsprobleme. Das beauftragte Distressed M&A-Team der Concentro Management AG organisierte in kurzer Zeit einen internationalen Bieterprozess, durch welchen der erfolgreiche Verkauf der Fortuna an die König Maschinen GmbH ermöglicht wurde.
Mit der König Maschinen GmbH wurde ein Erwerber gefunden, welcher selbst bereits seit Jahren als weltweiter Marktführer im Bereich der automatisierten Herstellung von Kleingebäck agiert. Die König Gruppe erwirtschaftet mit ihren innovativen Maschinen und Anlagen ein jährliches Umsatzvolumen von EUR 80-90 Millionen und unterhielt bisher vier Produktionsstandorte. König wird den Geschäftsbetrieb der Fortuna vollumfänglich fortführen und den Unternehmensstandort Bad Staffelstein sowie die Gesamtheit der aktuell knapp 90 Arbeitsplätze erhalten. Durch die Ähnlichkeit der Maschinen und Anlagen beider Unternehmen ist König ein optimaler Investor, um den sicheren Zukunftskurs und das langfristige Fortbestehen der Fortuna zu sichern.

„Das Know-how bei Fortuna ist enorm und wir wollen diesen einzigartigen Erfahrungsschatz für den Markt erhalten und ausbauen. Außerdem erweitern wir damit auch unser Produktportfolio für handwerkliche Betriebe.“ – Wolfgang Staufer, Geschäftsführer König Maschinen GmbH

„Wir freuen uns, dass die König Maschinen GmbH das Traditionsunternehmen Fortuna am Standort mit allen Mitarbeitern fortführt und plant weiter auszubauen. Somit konnte trotz der angespannten Situation eine optimale Lösung für alle Parteien gefunden werden.“ – RA Jürgen Wittmann, Kanzlei Wittmann Rechtsanwälte

„Durch den internationalen Investorenprozess hat sich gezeigt, dass Fortunas Produkte und deren Qualität international am Markt einen hervorragenden Ruf genießen, die es verdienen nachhaltig fortgeführt zu werden. Die König Maschinen GmbH ist der ideale Partner, der die Fortuna zurück auf die Erfolgsspur bringen kann und langfristig ausbauen möchte.“ – RA Dr. Ulrich Graf, Kanzlei Lampert & Dr. Graf

„Mit der König Maschinen GmbH wurde ein starker und zukunftssicherer Investor aus der Bäckereibranche gewonnen, welcher den Fortbestand der Fortuna sowie sämtliche Arbeitsplätze im Unternehmen sichert. Ermöglicht wurde dieser Erfolg durch die optimale Zusammenarbeit zwischen den beteiligten Kanzleien Wittmann und Lampert & Dr. Graf, der Eigenverwaltung sowie Concentro.“ – Andreas Jaburg, Principal Concentro

Die Kanzlei Wittmann Rechtsanwälte wird seit mehr als 20 Jahren mit Insolvenz- und Zwangsverwaltungen betraut. Das Insolvenzgericht Coburg bestellte Herrn RA Jürgen Wittmann, Fachanwalt für Insolvenzrecht, als vorläufigen Sachwalter. Aufgrund langjähriger Erfahrung und Expertise gelang es Herrn Wittmann, den Erhalt des Geschäftsbetriebs der Fortuna Maschinenbau Holding AG, in Zusammenarbeit mit Lampert & Dr. Graf und Concentro, zu sichern. Die Kanzlei Wittmann ist an zwei Standorten, Kronach und Erfurt, präsent.

Die Kanzlei Lampert & Dr. Graf berät insbesondere in den Bereichen Familienrecht, Insolvenzrecht, Medizinrecht, Strafrecht und Verkehrsrecht. Der anwaltliche Vertreter im Eigenverwaltungsverfahren über das Vermögen der Fortuna Maschinenbau Holding AG, Herr RA Dr. Ulrich Graf, verfügt über umfassende Fachkenntnis im Sanierungs- und Insolvenzrecht. Die Kanzlei ist an drei Standorten in Bayreuth, Kulmbach und Waischenfeld vertreten.

Die Concentro Management AG ist eine mittelstandsorientierte Beratungsgesellschaft mit den Schwerpunkten M&A-Beratung, Restrukturierungsberatung und Unternehmenssteuerung. Mit 35 Mitarbeitern an vier Standorten in Deutschland arbeitet Concentro umsetzungs- und erfolgsorientiert. Ziel ist es, durch eine individuelle Beratungsleistung Mehrwert für den Kunden zu generieren.

Die Concentro Management AG ist eine mittelstandsorientierte Beratungsgesellschaft mit den Schwerpunkten M&A-Beratung, vorwiegend in Umbruchsituationen, Restrukturierungsberatung und Unternehmenssteuerung. Mit 35 Mitarbeitern an vier Standorten in Deutschland arbeitet Concentro umsetzungs- und erfolgsorientiert. Ziel ist es, durch eine individuelle Beratungsleistung Mehrwert für den Kunden zu generieren.

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DEG Deutsche Energie GmbH liefert keinen Strom und kein Gas mehr!

Insolvenzantrag ist angekündigt – first energy hilft Unternehmen und Kommunen weiter.

DEG Deutsche Energie GmbH liefert keinen Strom und kein Gas mehr!

(Bildquelle: @pixabay)

Knapp vor Weihnachten kam die Hiobsbotschaft am Donnerstag 20.12.2018: Die TenneT TSO GmbH hat den für die Versorgung mit Energie notwendigen Bilanzkreis mit der DEG Deutsche Energie GmbH zum 21.12.2018 gekündigt. Einen Tag später folgten die anderen drei Netzbetreiber (Amprion, TransnetBW und 50Hertz Transmission) der Tennet und kündigten die Verträge mit der DEG. Das bedeutet, dass die DEG ab heute, dem 22.Dezember keinen Strom und kein Gas mehr an ihre fast 50.000 Kunden, darunter auch der Deutsche Bundestag, die Stadt Erfurt und die Hamburger Elbphilharmonie liefern kann. Der DEG steht kein Bilanzkreis für die Belieferung mehr zur Verfügung. Ihr wurde damit die Grundlage des Geschäftes entzogen. Die DEG selbst verbreitet nun auf ihrer Internetseite die Nachricht, dass „ein Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens unausweichlich ist.“

Was bedeutet das nun für die Energieversorgung der betroffenen Kunden?
Markus Barella von first energy (unabhängiger Energiedienstleister): „Strom und Gaskunden müssen nun schnell aktiv werden. Durch die Insolvenz rutschen die Kunden in die gesetzliche Ersatzversorgung. Diese hat den Nachteil, dass der Kunde mit schlechteren Konditionen rechnen muss, als, wenn man sich selbst einen Energieversorger aussuchen kann. first energy unterstützt Sie nun vollumfänglich bei der Suche nach einem neuen Energieversorger.“

Besonders weist die DEG auch auf den Umstand hin, dass für leistungsgemessene Kunden (sog. RLM) eine gesetzliche Ersatzversorgung nicht garantiert ist. Diese Kunden stehen demnach noch mehr im Zugzwang, sich schnellstmöglichst einen neuen Versorger zu suchen. An dieser Stelle beruhigt Markus Barella von first energy: „Es stimmt, dass es für die RLM-Kunden keine gesetzliche Rechtsgrundlage gibt, aber ohne Vorwarnung steht kein Kunde ohne Strom da.“

Was sollen Kunden nun machen, die sich in dieser schwierigen Situation befinden und nicht wissen, wie sie Ihre Energiesicherheit wiederherstellen?
Markus Barella, Inhaber von first energy: „Betroffene Kunden werden in den nächsten Tagen Post mit weiteren Informationen von Ihrem Energieversorger erhalten. Bis dahin kann aber einige Zeit vergehen. Wir empfehlen Ihnen daher jetzt schon zu handeln, damit unnötige Kosten vermieden werden. Der Großteil unserer Kunden hat schon zwei Tage nach der angekündigten DEG-Insolvenz neue Versorger. Finden auch Sie mit first energy einen sicheren Energieanbieter. first energy ist seit 2001 am Markt aktiv und betreut über 2500 zufriedene Gewerbe- und Industriekunden sowie öffentliche Auftraggeber. Machen Sie sich ein Bild von unseren Referenzen und treten Sie mit uns in Kontakt.“

„Natürlich stehen wir auch geschädigten Kunden der DEG mit Rat und Tat zur Seite, um eine ordnungsgemäße Energiebelieferung zu marktgerechten Preisen wiederherzustellen. Wir kümmern uns um die Abwicklung des gesamten Beschaffungsvorgangs für Gewerbe- und Industriekunden, aber auch für öffentliche Auftraggeber“, ergänzt Eva Jausel, Leiterin der Abteilung Lieferantenmanagement von first energy.

first energy – Die EnergieExperten ist ein bundesweiter Energiedienstleister in den Bereichen EnergieEinkauf, EnergieManagement, EnergieEinsparungen, EnergieErzeugung und E-Mobilität. Seit 2001 verfügt das Unternehmen über Erfahrungen im Energiebereich. Diese ermöglicht es first energy ein optimales Energiekonzept für den Kunden zu verwirklichen oder einzelne Energiethemen dem Kunden abzunehmen.

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Meyer Optik Görlitz nach Insolvenz wiederbelebt durch OPC Optic

Meyer Optik Görlitz nach Insolvenz wiederbelebt durch OPC Optic

– OPC Optics erwirbt Markenrechte an Meyer Optik Görlitz nach Insolvenz der Koblenzer net SE
– Einstieg für OPC Optics in den Endverbrauchermarkt
– Marke soll schnellstmöglich wieder mit Leben gefüllt werden
– Produktion & Produkte werden optimiert, sowie das Portfolio verschlankt
– Verkauf über klassischen Vertrieb – kein Crowdfunding, keine Vorverkäufe
– Übernahme von net SE Altlasten sind leider nicht möglich

OPC Optical Precision Components Europe GmbH mit Sitz in Bad Kreuznach erwirbt die Markenrechte an Meyer Optik Görlitz von der insolventen net SE bzw. der SEMI Verwaltung GmbH. Der Spezialist für asphärische und sphärische Glaslinsen erschließt für sich, mit der Übernahme von Meyer Optik Görlitz, nun auch den Endverbrauchermarkt. Mit Hilfe des eigenen technologischen Knowhows und Synergien im Bereich der Objektivfertigung, sollen vorhandene Produkte optimiert, Produktionsabläufe professionalisiert und weitere Produkte entwickelt werden. Nach dem unerfreulichen und an einigen Stellen unrühmlichen Untergang der net SE, durch den Meyer Optik bereits als verloren galt, bedeutet diese Entwicklung für die weltweit vielen Meyer Optik Fans eine Fortsetzung der beliebten Objektivserien – wie z.B. Trioplan.

„Es war bedauerlich mit anzusehen wie Meyer Optik Görlitz, nach dem erfolgreichen Neustart im Jahr 2014, durch Qualitätsschwankungen, die vielen, teilweise parallelen Crowdfunding-Projekte über diverse Plattformen, Vorverkäufe unveröffentlichter Objektive über die eigene Internetseite und andauernde Lieferverzögerungen, immer mehr Reputation am Markt verloren hat. Nichts desto trotz sehen wir für uns nun die Chance, eine deutsche Traditionsmarke der Fotografie professionell und erfolgreich zu etablieren“, sagt Timo Heinze, Geschäftsführer OPC Optics. „Dazu werden wir einen definitiv anderen, eher konservativen, Ansatz verfolgen und keinerlei Crowdfunding betreiben oder Vorverkäufe von Produkten anbieten. Man muss sich als Hersteller einfach die Zeit nehmen eine solche Marke wachsen zu lassen, sodass die eigenen Kapazitäten entsprechend mitwachsen können und eine gleichbleibend hohe Qualität sichergestellt werden kann.“

Optimierung des Vorhandenen und Änderungen der Produktion

Das bisherige Portfolio der Meyer Optik umfasste zuletzt ca. 12 Objektivserien. Dieses, für einen Nischenhersteller, recht große Portfolio wird analysiert und entsprechend verschlankt. Es ist davon auszugehen, dass beliebte Modellreihen wie das Trioplan 100 oder das P58 (Typ Primoplan) fortgesetzt werden. Ob die von der net SE lediglich angekündigten Objektive wie das APO-Plasmat 105 oder das Nocturnus DSLR jemals umgesetzt werden ist derzeit unklar. Als Spezialist für hochpräzise asphärische und sphärische Linsen wird OPC Optics, aber auch die als gesetzt geltenden Objektivmodelle untersuchen und weiterentwickeln.

„Durch unsere eigene technische Expertise ist die Weiterentwicklung ein naheliegender Schritt und absolut logisch. Zunächst werden wir eine Ist-Analyse der vorhandenen Konstruktionen und Designs durchführen. Dank absoluter Highend Mess- & Fertigungstechniken sind wir dann in der Lage die zum Einsatz kommenden Linsen mit absoluter Präzision zu produzieren und so die optische Performance zu verbessern. Die Fertigung der mechanischen Bauteile und der Zusammenbau der Objektive werden weiterhin in Deutschland bleiben, um eine bestmögliche Qualität sicherzustellen“, erklärt Heinze.

Klassischer Vertrieb – Kein Crowdfunding, keine Vorverkäufe

Im Gegensatz zum bisherigen und nun insolventen Anbieter der Meyer Optik Objektive, wird OPC Optics mit Meyer Optik eine klassische Vermarktung anstreben. Weder Crowdfunding noch Vorverkäufe unveröffentlichter Produkte werden zum Geschäftsmodell gehören. OPC Optics setzt zukünftig auf den eigenen Direktvertrieb, sowie auf den stationären Fotohandel. Auf diesem Wege beabsichtigt OPC Optics einen reibungslosen und vor Allem transparenten Austausch mit seinen Kunden.

Übernahme der net SE Altlasten leider nicht möglich

Die Übernahme durch OPC Optics beinhaltet alle Markenrechte an Meyer Optik Görlitz und den dazugehörigen Produkten. Offene Forderungen von Kunden und Lieferanten gegenüber der net SE verbleiben bei der net SE. Somit müssten sich Kreditoren bezüglich dieser Angelegenheiten an den Verwalter der net SE wenden. OPC Optics, als Lieferant hochpräziser Asphären, gehört selbst zu den Lieferanten der net SE die noch offene Forderungen an eben diese haben.

OPC Optics prüft im Zuge der Neuausrichtung der Marke, ob für Kunden der net SE, die ein Objektiv bezahlt und nicht erhalten haben, Preisnachlässe auf den Neuerwerb eines verfügbaren Objektives realisierbar sind. Auf Anfrage würden Kunden dann ein individuelles Angebot erhalten. Wann bzw. ob ein solches Modell angeboten werden kann, steht momentan noch nicht fest.

Weitere Informationen unter www.opc-optics.de

Über Meyer Optik Görlitz:
Als deutscher Hersteller hochwertiger Objektive blickt Meyer-Optik-Görlitz auf eine lange Historie zurück. Gegründet im Jahre 1896 besteht Meyer-Optik-Görlitz, mit wenigen Unterbrechungen, seit nun ungefähr 120 Jahren. Dank des kreativen Spielraumes, den die Objektive aus dem Hause Meyer-Optik-Görlitz ermöglichen, erfreut sich die Marke – heute wie damals – an weltweit großer Beliebtheit.

Über OPC Optics:
OPC Optics ist ein im Jahre 2016 gegründetes Unternehmen mit Sitz in Bad Kreuznach. Neben technischer Beratung bei Projekten und Auftragsmessungen optischer Komponenten, ist OPC Optics vor allem als Spezialist für hochpräzise asphärische und sphärische Linsen, sowie Doppel-Asphären, Achromaten und Baugruppen bekannt und darf unter anderem Firmen aus den Bereichen Fotografie, Medizintechnik, Automotive und Lasertechnik zu seinen Kunden zählen. Mit seinem Highend-Maschinenpark setzt OPC Optics auf bestmögliche Qualität und Präzision bei der Fertigung von Glaslinsen. Dank vollständiger Dokumentation von der Glasschmelze, über die Verarbeitung des Rohglases, bis hin zur fertigen Linse, vertrauen Kunden aus aller Welt auf OPC Optics.

Kontakt
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Timo Heinze
Mainzer Straße 32
55545 Bad Kreuznach
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FACTO-Insolvenz: Was können die Kunden jetzt tun?

FACTO-Insolvenz: Was können die Kunden jetzt tun?

Nicole Mutschke, Fachanwältin für Bank- und Kapitalmarktrecht (Bildquelle: Rechtsanwaltsgesellschaft Mutschke mbH)

Düsseldorf, 21.11.2018. Die Rückabwicklung von Lebensversicherungen gegen eine Beteiligung an dem ausgezahlten Geld – das ist eines der Geschäftsmodelle der FACTO Financial Services AG. Nun hat das Unternehmen Insolvenz angemeldet. Bei den Kunden macht sich Verunsicherung breit.

„Seit der Insolvenz von FACTO erhalten wir vermehrt Anrufe von deren Kunden. Sie machen sich Sorgen, weil sie nicht wissen, wie es jetzt weitergeht“, erklärt Nicole Mutschke, Fachanwältin für Bank- und Kapitalmarktrecht. Ihre Kanzlei, die Rechtsanwaltsgesellschaft Mutschke mbH, hat festgestellt, dass es für viele Betroffenen einen einfachen Weg gibt, um die Zusammenarbeit mit FACTO zu beenden. „Damit sind die Kunden wieder selbst Herr der Lage und müssen sich nicht auf einen Dienstleister verlassen, der sich in der Insolvenz befindet“, sagt Nicole Mutschke.

Besser zum Fachanwalt

Auf die Rückabwicklung ihrer Lebensversicherung müssen die Betroffenen dennoch nicht verzichten „Bis zu 45 Prozent des Erlöses als Honorar einzubehalten, wie es FACTO getan hat, erscheint uns unverhältnismäßig viel – insbesondere, wenn eine Rechtsschutzversicherung vorliegt“, sagt Mutschke. Sie berichtet auch, dass viele Kunden unzufrieden sind mit langen Bearbeitungszeiten und der Kommunikation durch FACTO. Mutschke rät daher unzufriedenen Kunden, schnellstmöglich prüfen zu lassen, ob auch sie sich von den FACTO-Verträgen lösen können.

www.kanzlei-mutschke.de

Die Rechtsanwaltsgesellschaft Mutschke mbH ist eine Kanzlei für Bank- und Kapitalmarktrecht sowie Wirtschaftsrecht. Sie unterstützt ihre Mandanten bei rechtlichen Fragen zu Geldgeschäften, geschlossenen Fonds und Unternehmensrecht. Die Kanzlei ist deutschlandweit sowie international tätig und unterhält Büros in Düsseldorf und Bielefeld. www.kanzlei-mutschke.de

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Auflösungserscheinungen

Wann wird eine Personengesellschaft aufgelöst?

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Personengesellschaften werden meist infolge Insolvenz aufgelöst (Bildquelle: pixabay)

Unternehmen werden gegründet und können entsprechend auch wieder aufgelöst werden. Das gilt sowohl für Kapital- als auch für Personengesellschaften. Doch wann wird eine Personengesellschaft aufgelöst? Dieses Wissen sollte ein Kandidat in der mündlichen Prüfung zum Betriebswirt/in (IHK) parat haben. In seinem kostenlosen Schulungsvideo zählt Deutschlands Schnell-Lernexperte Dr. Marius Ebert die wichtigsten Gründe für die Auflösung einer Personengesellschaft auf und erläutert kurz die Zusammenhänge.

Anders als Kapitalgesellschaften wird bei einer Personengesellschaft nicht getrennt zwischen Gesellschaft und Gesellschaftern. Es handelt sich dabei demnach nicht um juristische, sondern um natürliche Personen. Typische Beispiele für Personengesellschaften sind Offene Handelsgesellschaft (OHG), Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR) und Kommanditgesellschaft (KG). Auch der eingetragene Kaufmann (e.K) ist eine Einzelgesellschaft und wird folglich ebenfalls wie eine Personengesellschaft behandelt.

Doch wie sieht es nun aus, wenn eine solche Personengesellschaft aufgelöst werden soll? Wann kann dies erfolgen?

Häufigster Auflösungsgrund: Insolvenz

Wie so oft lautet auch hier lautet die Antwort zunächst einmal: Das kann mehrere Gründe haben. Zur Beantwortung der Prüfungsfrage kann man diese z.B. nach der Häufigkeit der Gründe angeben.

Der Hauptgrund ist, wie auch bei Kapitalgesellschaften, eine Insolvenz. Die Auflösung erfolgt genau betrachtet am Ende der Insolvenz, wenn zum Beispiel auch die Insolvenz mangels Masse eingestellt oder gar nicht erst eröffnet wird.

Dann kann auch die Personengesellschaft aufgelöst werden durch Beschluss der Gesellschafter. Dass eine solche Regelung sinnvoll ist, kann man sich leicht vorstellen. Wenn eine (zukünftige) Personengesellschaft durch Beschluss der Gesellschafter gegründet werden kann, dann kann sie auch wieder aufgelöst werden.

Ein weiterer möglicher Grund für die Auflösung einer Personengesellschaft kann darin bestehen, dass die Gesellschaft überhaupt nur auf Zeit gegründet war. In diesem Fall erfolgt die Auflösung automatisch durch Fristablauf.

Des Weiteren gibt es noch den seltenen Fall, dass eine Personengesellschaft durch einen gerichtlichen Beschluss aufgelöst wird. Dies könnte z.B. geschehen bei Gefährdung des Gemeinwohls, etwa durch gesetzwidrige Handlungen. Denkbar wäre hier beispielsweise der Weiterverkauf von Lebensmitteln entgegen den Hygieneauflagen des Gesundheitsamtes nach entsprechenden vorangegangenen Kontrollen oder der Weitervertrieb nicht zugelassener Potenzmittel über das Internet trotz vorangegangenen Verbots. Dieser Grund für die Auflösung einer Personengesellschaft ist allerdings die große Ausnahme.

Das komplette, kostenlose Video “ Wann wird eine Personengesellschaft aufgelöst?“ finden interessierte Leser auf der Video-Plattform YouTube. Weitere Hinweise zu diesem und vielen weiteren betriebswirtschaftlichen Themen finden sich ebenfalls auf der Webseite des Unternehmens ( http://mariusebertsblog.com/).

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Pressemitteilungen

Automobilbranche im Wandel – erfolgreiche Restrukturierung und Sanierung

Es erwartet Sie ein spannender Vortrag zum Thema “ Automobilbranche im Wandel – erfolgreiche Restrukturierung und Sanierung“, eine Diskussionsrunde mit Gedanken- und Erfahrungsaustausch bei einem Buffet.
Nutzen Sie diese Veranstaltung zum Austausch v

MSL Dr. Silcher in  Stuttgart am 23. Oktober 2018Thema: Automobilbranche im Wandel – erfolgreiche Restrukturierung und SanierungDie Megatrends Digitalisierung, Nachhaltigkeit und Urbanisierung stellen die Automobilhersteller- und -Zulieferindustrie vor nie dagewesene Herausforderungen.
Trotz sorgfältiger Unternehmensplanung können in diesem volatilen Umfeld kritische Situationen für Unternehmen entstehen, die aus eigener Kraft nicht mehr aufgelöst werden können.
Wir geben Ihnen einen Einblick zu möglichen Krisenursachen von Unternehmen, den typischen Fehlern und den notwendigen Weichenstellungen im Krisenmanagement und bei der Restrukturierung.
Es erwartet Sie ein spannender Vortrag zum Thema “ Automobilbranche im Wandel – erfolgreiche Restrukturierung und Sanierung“, eine Diskussionsrunde mit Gedanken- und Erfahrungsaustausch bei einem Buffet.
Nutzen Sie diese Veranstaltung zum Austausch von Ideen und Lösungsansätzen und diskutieren Sie diese mit unseren Experten.Referenten:
· Herr Dr. Erik Silcher, MSL Dr. Silcher
· Herr Dr. Stefan Knirsch, thinkFF Strategy Consulting
· Herr Helmuth Rauscher, acta Management GmbH
· Herr Holger Langer, acta Management GmbHDie Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei.Anmeldung: event@silcher.comMehr Info: automotive.silcher.com

MSL Dr. Silcher Rechtsanwälte Steuerberater bieten umfassende Rechtsberatung mit dem Schwerpunkt der Restrukturierung und Sanierung von Unternehmen.
Wir gehören zu den ersten Kanzleien in Deutschland, die Eigenverwaltungsverfahren beantragt sowie erfolgreich durchgeführt haben und verfügen somit über langjährige Erfahrung. Die Kanzlei hat zwischenzeitlich mehr als 100 Eigensanierungen betreut.Wir bieten Sanierungsberatung und wirtschaftsrechtliche Beratung auf höchstem Niveau.

Kontakt
M\S\L Dr. Silcher
Aleksandra Loock
Gymnasiumstraße 39
74072 Heilbronn
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aleksandra.loock@silcher.com
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Pressemitteilungen

Die Rolle des CFO in Krisensituationen

Disruptive Kräfte beeinflussen die Aufgaben des CFO erheblich

Die Rolle des CFO in Krisensituationen

Das Aufgabenspektrum des CFO im Allgemeinen ist sehr umfassend – doch disruptive Zeiten stellen ihn vor neue Aufgaben. Generell nimmt der CFO als Leiter des Finanzwesens eine Schlüsselposition im Unternehmen ein. Er ist verantwortlich für das Finanz- und Rechnungswesen sowie das Controlling, errechnet finanzielle Risiken und erstellt Reports und Abschlüsse. Zusätzlich fällt die Kommunikation und das Reporting an die Stakeholder in seinen Aufgabenbereich.

Disruptive Kräfte sind heute im jedem Geschäftsfeld zugange. Systemische Veränderungen, wie zum Beispiel die digitale Transformation, stellen Unternehmen vor neue Herausforderungen. Auch Krisensituationen, sei es durch aktivistische Shareholder oder eine schlechte Wirtschafts- und Auftragslage, können ein Unternehmen erschüttern. Befindet sich das Unternehmen in einer Krise, hat dies unmittelbare Auswirkungen auf die Prioritäten des Managements und den Aufgabenbereich des CFO im Speziellen.

Die Verantwortungsbereiche der Unternehmensführung sind daher klar und eindeutig zu definieren, so dass zielgerecht und konsequent gehandelt werden kann. Denn im Extremfall geht es um die Vermeidung der Insolvenz. Aufgrund des limitierten zeitlichen Handlungsspielraums in der Krise liegt der Fokus auf Maßnahmen mit einem schnellen Cash- und Ergebnis-Effekt.

Ein aktueller Artikel von Alvarez & Marsal zeigt konkrete Maßnahmen und Handlungsempfehlungen auf, für die sich der CFO im Krisenmanagement verantwortlich zeichnen sollte.

Als Tony Alvarez und Bryan Marsal 1983 ihr Knowhow bündelten und Alvarez & Marsal gründeten, verfolgten sie das Ziel, Betriebsabläufe, Leistungssteigerung und Wertschöpfung nahtlos miteinander zu verknüpfen, um Unternehmen dabei zu helfen, Stagnation in Wachstum umzuwandeln und nachhaltige Ergebnisse zu erzielen. Diese Zielsetzung ist nach wie vor das Herzstück von Alvarez & Marsal (A&M).

A&M ist heute ein führender Anbieter von ganzheitlichen Wertsteigerungsprogrammen, Turnaround- und Sanierungsberatung sowie Interims-Management-Lösungen. Weiterhin beraten wir Unternehmen und deren Gesellschafter mit Transaktionsdienstleistungen und Bewertungen sowie holistischen und integrierten Beratungsdienstleistungen und Datenanalyse („Big-Data-Analysen“) für forensische Untersuchungen und Rechtstreitigkeiten. Wir sind faktengetrieben und handlungsorientiert. Wir stellen die richtigen Fragen und krempeln die Ärmel hoch, um unsere Kunden ans Ziel zu bringen. Wir finden die richtige Lösung und setzen sie zur richtigen Zeit auf die richtige Art und Weise um. Dafür steht A&M.

A&M bietet Unternehmen aus allen Branchen weltweit Problemlösungsansätze und Wertschöpfungspotentiale. Unsere Spezialisten sind erfahrene Führungskräfte, erstklassige Berater und Branchenexperten, deren reicher Erfahrungsschatz unsere Mandanten dabei unterstützt, aus Veränderungen strategischen Mehrwert zu schöpfen, Risiken zu kontrollieren und bei jedem Schritt eine Wertsteigerung zu erzielen.

Wenn entschiedenes Handeln gefragt ist, wenden Sie sich an uns: www.alvarezandmarsal.com

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