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Praktikum im Verlag – Begrüßung und Verabschiedung der Praktikanten bei indayi edition

https://youtu.be/CPWf8fwYgbw

Bewerber-Ansturm im FAIR-Verlag – diese drei haben sich einen der begehrten Praktikumsplätze ergattert und eine Praktikantin blickt auf ihre Zeit im Verlag zurück

Der FAIR-Verlag schlägt Wellen! indayi edition ist ein unabhängiger Migranten Verlag und steht für Fairness gegenüber Autoren, faire Literatur und dem Beitrag zu einer fairen Welt. Unser Aufruf zur besseren Multikulti-Verständigung und einer bunten Gesellschaft, die durch besondere Literatur näher zusammengebracht wird, erreicht mittlerweile immer mehr Ohren und erhält ein positives Echo aus der Mitte der breit gefächerten Interessenten. Denn indayi edition ist nicht mehr nur ein bloßes Konzept mit Ideologie, sondern bereits zu einem ideologischen Projekt in Bewegung geworden, dass es sich zum Ziel gesetzt hat, offen und klar durch Literatur Tabu-Themen anzusprechen, die sonst gern unter den Teppich gekehrt werden. Deshalb begeistern sich besonders auch junge Menschen zunehmend für unsere Arbeit an einem Vertrauensverhältnis zwischen Migranten und Deutschen. Der kollektive Zuspruch wird vor allem durch die zahlreichen Bewerbungen für Praktika ausgedrückt, die täglich bei uns eingehen. Immer mehr junge Leute aus allerlei kulturellen Hintergründen wollen uns bei unserer Aufgabe unbedingt unter die Arme greifen und sich für unsere Philosophie stark machen. Und drei dieser Bewerber haben es Anfang dieses Monats geschafft sich einen der beliebten Praktikumsplätze zu ergattern, um dabei zu helfen, Menschen aus aller Welt eine Stimme zu geben! Außerdem blickt eine Praktikantin auf ihre Zeit im Verlag zurück. Linh, Sarah, Lisa und Sabine geben euch in diesem Beitrag einen persönlichen Einblick in unseren Arbeitsalltag und erzählen euch zum einen, wie sie indayi edition erleben und außerdem wofür wir stehen.

Wenn du auch Lust hast, dich für eine gute Sache einzusetzen und durch deine Mitarbeit zur besseren Multikulti-Verständigung beizutragen, dann bewirb dich jetzt hier: https://indayi.de/verlag/jobs/

Wir freuen uns auf deine Einsendung!

 
Bücher/Zeitschriften Freizeit/Hobby Medien/Entertainment Pressemitteilungen

Hörprobe: Deutsch-Afrikaner über Heimat und Zugehörigkeit – „Tschinku im Gastland“ von Constant Kpao Sarè (indayi edition)

In dieser Hörprobe aus Constant Kpao Sarès Roman „Tschinku im Gastland“ philosophiert der Deutsch-Afrikaner Jakubu Tschinku über die Unterschiede des afrikanischen und deutschen Lebens.

Tschinku und Barka sind beide in Afrika geboren und dort zusammen aufgewachsen. Als sie alt genug waren, sind sie gemeinsam nach Deutschland gezogen, um zu studieren. Barka flog anschließend wieder zurück. Tschinku blieb da. Beide fühlen sich wie zuhause, obwohl trotz gemeinsamer Vergangenheit ihr derzeitiger Alltag viele Unterschiede aufweist. Der Roman beschäftigt sich immer wieder mit der Frage: Was bedeutet eigentlich „Heimat“?

 

„Bei euch fehlt immer genau das, was ihr wirklich braucht. Und wir besitzen diese Dinge, obwohl wir sie manchmal nicht wirklich brauchen.“

 

Jahre später begegnen sich die beiden Schulfreunde zufällig wieder und bleiben per Briefwechsel in Kontakt. Jakubu schreibt den ersten Brief und äußert darin seine Gedanken dazu, wie sehr sich das Leben in Deutschland von dem in Afrika unterscheidet. Er philosophiert über Konsum, Technologie und Fortschritt, aber auch darüber wie abhängig die westliche Welt von diesen Dingen ist und wie umständlich man es sich dort mache Probleme anzugehen, für die die Afrikaner schon seit Jahrzehnten die Lösungen parat haben.

 

Weltpolitik durch die Augen verschiedener Kulturen:

Dieser erste Brief löst anschließend noch sehr intensive und spannende Diskussionen aus, in denen Tschinku und Barka ihre jeweiligen Erfahrungen mit Ausländerfeindlichkeit, Terrorismus, Gewalt, Armut und Perspektivlosigkeit austauschen…

 

„Das Buch plädiert dafür, das Wort „Heimat“ neu zu kodifizieren. Zuhause ist da, wo man sich wohl fühlt.“

 

Hier geht es zur Hörprobe: https://www.youtube.com/watch?v=F6jYPsLyeuU

 

Über den Autor:

Constant Kpao Sarè – Geboren 1974 in Djougou (Bénin), Maître de Conférences am Département d’Etudes Germaniques (DEG) an der Université d’Abomey-Calavi in Benin (UAC). Studium der deutschen Literatur und Sprache an der Université Nationale du Bénin, Universität des Saarlandes (Deutschland) und Université Paul-Verlaine de Metz (Frankreich), sowie der Verwaltungswissenschaften an der deutschen Hochschule für Verwaltungswissenschaften Speyer. Promotion in Germanistik (2006). Seine Forschungen widmen sich u.a. der Postkolonialen Erinnerungskultur in der zeitgenössischen deutschsprachigen Afrika-Literatur, wozu er auch zahlreich publiziert.

 

Über indayi edition:

indayi edition ist ein aufstrebender, kleiner, bunter, außergewöhnlicher Start-up-Verlag in Darmstadt, der erste deutschsprachige Verlag, der von einem afrikanischen Migranten in Deutschland gegründet wurde. Hier wird alles veröffentlicht, was Menschen betrifft, berührt und bewegt, unabhängig von kulturellem Hintergrund und Herkunft. Indayi edition veröffentlicht Bücher über Werte und über Themen, die die Gesellschaft nicht gerne anspricht und am liebsten unter den Teppich kehrt, unter denen aber Millionen von Menschen leiden. Bücher, die bei indayi erscheinen, haben das Ziel, etwas zu erklären, zu verändern und zu verbessern – seien es Ratgeber, Sachbücher, Romane oder Kinderbücher. Das Angebot ist vielfältig: von Liebesromanen, Ratgebern zu den Themen Erotik, Liebe, Erziehung, Gesundheit, Krebs und Ernährung, spannenden Thrillern und Krimis, psychologischen Selbsthilfebüchern, Büchern über Politik, Kultur, Gesellschaft und Geschichte, Kochbüchern bis hin zu Kinder- und Jugendbüchern.

 

Pressekontakt:

indayi edition
Roßdörfer Str. 26
64287 Darmstadt
www.indayi.de
info(at)indayi.de

 

Bibliographische Angaben:

Erschien am 31.01.2019 bei indayi edition
ISBN-10: 3947003277
ISBN-13: 978-3947008315
Taschenbuch, 200 Seiten, 14,99€.
Auch erhältlich als E-Book.

Das Buch kann man über jede Buchhandlung beziehen, sowie auf der Verlagshomepage www.indayi.de oder bei amazon.de und anderen online-Buchshops.

 

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Pressemitteilungen

eurodata baut sein digitales Mitarbeiterportal weiter aus

eMitarbeiter – innovative Lösung für den Mittelstand

Saarbrücken, 9. April 2019 – Gut ein Jahr nach Einführung des Mitarbeiterportals eMitarbeiter, hat eurodata nicht nur eine Vielzahl an Unternehmen als Kunden gewinnen können, sondern die Plattform auch weiterentwickelt.

Das Portal, das eine direkte Verbindung mit edlohn hat, der führenden cloudbasierten Lohn- und Gehaltsabrechnung in Deutschland, bietet den Mitarbeitern eines Unternehmens Zugang zu allen persönlichen lohnrelevanten Dokumenten. Dazu gehören neben der Entgeltabrechnung auch der Sozialversicherungsnachweis und die Lohnsteuerbescheinigung. Mittels eines sicheren Logins können die Angestellten die PDF-Dokumente einsehen oder ausdrucken.

Neu – individuelle Bescheinigungen
„Die Bescheinigungen sind jetzt neu zu den bisherigen lohnrelevanten Unterlagen für die Mitarbeiter hinzugekommen. Als erste und wichtige Unterlage kann die A1-Bescheinigung direkt aus der Lohnabrechnung für den Mitarbeiter im Portal bereitgestellt werden – ein Service, der den Verwaltungsvorgang erneut spürbar erleichtert“, sagt Christof Kurz, Generalbevollmächtigter der eurodata.

Selbst bei kurzen, eintägigen Auslandseinsätzen ist die A1-Bescheinigung Pflicht und wird von den Zollmitarbeitern vor Ort von den Mitarbeitern gefordert. Durch die Integration in das Mitarbeiterportal sind die papiergebundenen Prozesse überflüssig. So können Dienstleister, die mittels edlohn abrechnen, ihren Mandanten einen weiteren Service bieten, ohne dass zusätzlicher Aufwand entsteht.

Um sich für die Plattform zu registrieren, müssen die Verantwortlichen der Lohn- und Gehaltsabrechnung dem Mitarbeiter lediglich eine Einladung zukommen lassen. Für die Sicherheit der sensiblen Daten bürgt das Hochleistungsrechenzentrum der eurodata in Saarbrücken. Der Mitarbeiter selbst kann über eine Zwei-Wege-Authentifizierung – ähnlich wie beim Online-Banking – nochmals eine eigene Sicherheitsstufe hinzufügen.

Ein Plus für Umwelt und Unternehmen
Die Kosten für das Portal liegen zudem deutlich unter den entsprechenden Portokosten, denn eurodata stellt den Speicherplatz kostenfrei zur Verfügung und sorgt so dafür, dass im Sinne einer CO2-freien Lohnabrechnung auch etwas für die Umwelt getan wird.

Christof Kurz: „Unsere Mission ist es, unseren Kunden die richtigen Instrumente für mehr Wirtschaftlichkeit zur Verfügung zu stellen. Wenn das noch ein besseres Serviceangebot für alle Beteiligten ermöglicht, ist das perfekt. Deshalb erwarten wir auch in diesem Jahr eine hohe Zuwachsrate für unser jüngstes Produkt.“

Mehr Informationen unter: www.eurodata.de/kmu/Mitarbeiterportal-eMitarbeiter

Die eurodata Unternehmensgruppe entwickelt und betreibt cloudbasierte Softwarelösungen und IT-Services. Im Mittelpunkt stehen kaufmännische Anwendungen, die für die Bereiche Personal- und Finanzwesen sowie das Management von Unternehmen von besonderer Bedeutung sind. Seit Gründung im Jahr 1965 stellen Steuerberatungen, Tankstellen- und Handelsnetze den Kern des eurodata Kundenstamms dar. Heute vertrauen insgesamt mehr als 80.000 Kunden der sicheren Cloud „Made in Germany“ aus dem in Deutschland ansässigen, zertifizierten eurodata Rechenzentrum.
Die Mission von eurodata ist, ihre Kunden durch automatisierte und digitalisierte Prozesse darin zu unterstützen, die Chancen für ein vernetztes Arbeiten konkret zu nutzen. Modernste Digitalisierungs- und Business Analytics-Lösungen für dezentrale Ecosysteme sowie professionelle Web-Dienstleistungen komplettieren heute das eurodata Produktportfolio und fördern die stetige Innovation aller Lösungen der eurodata Gruppe. Mehr als 500 Mitarbeiter in Deutschland und Europa engagieren sich für diese Mission. www.eurodata.de

Kontakt
eurodata AG
Markus Metz
Großblittersdorfer Str. 257
66119 Saarbrücken
0681 / 88080
m.metz@eurodata.de
http://www.eurodata.de

Die Bildrechte liegen bei dem Verfasser der Mitteilung.

Pressemitteilungen

Geflüchtete fassen als Auszubildende Fuß am Arbeitsmarkt

Studie untersucht Effizienz betrieblicher Ausbildung

Die duale Berufsausbildung ist ein wichtiges Mittel, um Geflüchtete in den deutschen Arbeitsmarkt zu integrieren. Zu diesem Ergebnis kommt die aktuelle Randstad-ifo-Personalleiterbefragung: 23% der Befragten geben an, dass ihr Unternehmen Geflüchtete als Auszubildende beschäftigt. Welche Gründe hat es, dass die typisch deutsche betriebliche Ausbildung ein derart wichtiger Türöffner zum Arbeitsmarkt geworden ist?

Ausbildung kombiniert Theorie und Praxis

„Einen Beruf ergreifen zu können, ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg in die gesellschaftliche Teilhabe. Die Ausbildung ist ein Puzzleteil, um Geflüchtete in die Gesellschaft zu integrieren. Sie ermöglicht es jungen Leuten, sich einzubringen und Selbstbestimmung zurückzuerlangen. Gemeinsames Arbeiten bringt Menschen zusammen und vermittelt kulturelle Werte“, so Dr. Christoph Kahlenberg. Manager Randstad Akademie und Arbeitsmarktprojekte. Die Vielseitigkeit der dualen Berufsausbildung hat viele Vorteile, denn sie vereint Theorie und Praxis gleichermaßen. Auszubildende erlernen nicht nur das für ihren Ausbildungsberuf relevante Wissen, sondern können dieses auch sofort am Arbeitsplatz zusammen mit ihren Kollegen einsetzen.

Industrie setzt auf Berufsausbildung gegen Fachkräftemangel

In Deutschland fehlen qualifizierte Arbeitskräfte. 91% der Industrieunternehmen haben Probleme bei der Personalsuche, so das Ergebnis einer Studie von Opinion Way im Auftrag von Randstad Inhouse Services. Um dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken, setzt die Mehrheit auf ein altbewährtes Mittel: 75% der Industrieunternehmen setzen auf den Aufbau des Nachwuchses durch Ausbildungsmaßnahmen, um junge Arbeitskräfte zu gewinnen. „Mitarbeiter, die im eigenen Betrieb ausgebildet wurden, bringen genau die Fähigkeiten mit, die das Unternehmen braucht. Die Ausbildung ist in Deutschland ein Erfolgsmodell. Vor allem die duale Ausbildung, die praktische Erfahrung im Betrieb und theoretisches Wissen aus der Berufsschule kombiniert, dient oft als Vorbild an dem sich andere Länder orientieren.“ so Dr. Christoph Kahlenberg.

Über die Studien

Das ifo Institut befragt im Auftrag von Randstad Deutschland vierteljährlich etwa 1.000 Personalleiter in Deutschland zur Nutzung von Flexibilisierungsinstrumenten Zudem werden in wechselnden Sonderfragen aktuelle arbeitsmarktrelevante Fragestellungen untersucht.

Das Marktforschungsinstitut OpinionWay hat in Auftrag von Randstad Inhouse Services im Herbst 2018 eine Vergleichsstudie zur Wettbewerbsfähigkeit in Deutschland und Frankreich durchgeführt. Befragt wurden jeweils rund 200 Unternehmen aus der Industriebranche in Frankreich und Deutschland.

Mit durchschnittlich rund 58.000 Mitarbeitern und rund 550 Niederlassungen in 300 Städten sowie einem Umsatz von rund 2,38 Milliarden Euro (2018) ist die Randstad Gruppe der führende Personaldienstleister in Deutschland. Randstad bietet Unternehmen unterschiedlicher Branchen umfassende Personalservice-Konzepte. Neben der klassischen Zeitarbeit gehören zum Portfolio der Randstad Gruppe unter anderem die Geschäftsbereiche Professional Services, Personalvermittlung, HR Lösungen und Inhouse Services. Mit seinen passgenauen Personallösungen ist Randstad ein wichtiger strategischer Partner für seine Kundenunternehmen. Durch die langjährige Erfahrung unter anderem in der Personalvermittlung und Personalüberlassung sowie individuelle Leistungs- und Entwicklungsangebote für Mitarbeiter und Bewerber, ist Randstad auch für Fach- und Führungskräfte ein attraktiver Arbeitgeber und Dienstleister. Als Impulsgeber für den Arbeitsmarkt hat Randstad bereits im Jahr 2000 einen flächendeckenden Tarifvertrag mit ver.di abgeschlossen, der als Grundlage für die geltenden tariflichen Regelungen in der gesamten Branche diente. Randstad ist seit mehr als 50 Jahren in Deutschland aktiv und gehört zur niederländischen Randstad N.V.: mit einem Gesamtumsatz von rund 23,8 Milliarden Euro (Jahr 2018), über 670.900 Mitarbeitern täglich im Einsatz und rund 4.800 Niederlassungen in 38 Ländern, ist Randstad der größte Personaldienstleister weltweit. Zur deutschen Randstad Gruppe gehören neben den Unternehmen Randstad Deutschland GmbH & Co KG auch die Unternehmen Tempo Team, Gulp, Monster, twago, Randstad Sourceright, Randstad Outsourcing GmbH sowie Randstad Automotive und Randstad Financial Services. Vorsitzender und Sprecher der Geschäftsführung der Randstad Gruppe Deutschland ist Richard Jager.

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Wagner mit Inklusionspreis „Behindertenfreundlicher Arbeitgeber“ ausgezeichnet

Geschäftsführerin Ellen Wagner, Personalreferentin Stefanie Roth, Claudia Thiel, Monika Hund, Lutz Brüning (IFD) und Unternehmensgründer Roland Wagner feiern die Auszeichnung „Behindertenfreundlicher Arbeitgeber“ mit langjährigen Mitarbeitern

Wagner mit Inklusionspreis „Behindertenfreundlicher Arbeitgeber“ ausgezeichnet

„Die Wagner System GmbH ist in beispielgebender Weise bei der Beschäftigung schwerbehinderter Menschen ihrer sozialpolitischen Verantwortung gerecht geworden“, so lautet die Begründung der Jury des KVJS (Kommunalverband für Jugend und Soziales Baden-Württemberg) zur Auszeichnung des Lahrer Industrieunternehmens mit dem Inklusionspreis „Behindertenfreundlicher Arbeitgeber“.

Seit vielen Jahren tragen Menschen mit Behinderung zum Erfolg des Herstellers hochwertiger Möbelkomponenten und praktischer Alltagsprodukte für Haus, Garten, Werkstatt und Büro bei, jeder auf seine ganz besondere Weise. Denn bei Wagner gehört soziales Engagement ganz selbstverständlich zur Unternehmenskultur. So versteht man hier unter „Inklusion“ nicht nur die Bereitstellung von Praktika und Arbeitsplätzen, sondern die Schaffung neuer Perspektiven in einem erfüllten Berufsumfeld, das der Vielfalt der Begabungen behinderter Menschen entspricht. Unterstützt wird Wagner dabei vom Integrationsfachdienst (IFD), der passende Mitarbeiter vorschlägt und begleitet. Für Geschäftsführerin Ellen Wagner eine ideale Partnerschaft: „Der IFD macht eine großartige Arbeit. Seine Aufgabe ist es, die Beschäftigung schwerbehinderter Menschen zu sichern und zu fördern. Die engagierten Mitarbeiter des IFD besuchen uns regelmäßig und stehen uns und unseren schwerbehinderten Mitarbeitern stets mit Rat und Tat zur Seite.“

Menschen mit Handicaps werden bei allen Tätigkeiten als gleichberechtigte Kollegen in das Wagner-Team integriert und von Anfang an intensiv und individuell gefördert, jeder auf ganz persönliche Weise – Integration und Inklusion gehen hier Hand in Hand. Das erfreuliche Resultat: Gemeinsamkeit und gegenseitiger Respekt schaffen Normalität und fördern Selbstwertgefühl und Eigenständigkeit der behinderten Kollegen.

Kontakt: Wagner System GmbH, www.wagner-system.de

WAGNER ist ein führender europäischer Markenhersteller von funktionellen und gut gestalteten Produkten für Haus, Garten, Werkstatt und den gesamten Objektbereich.

Das Unternehmen entwickelt und produziert in zwei Werken in Lahr/Schwarzwald Möbelkomponenten wie Rollen und Räder, Möbelbeine und QuickClick, ein patentiertes Gleit- und Stoppsystem mit zahlreichen Speziallösungen für jede Art von Möbel. Außerdem fertigt WAGNER ein ideenreiches System für Selbstbaumöbel, einzigartige Türstopper, Transporthilfen und Pflanzenroller sowie neuartige mobile Pflanzboxen, Wandelemente und Accessoires für das moderne „Urban Gardening“.

All diese Produkte haben eines gemeinsam: Sie sind ausgezeichnet in Qualität und Design – im besten Sinne des Wortes. Dies gilt auch für die Kommunikation: Der Imagefilm „World of WAGNER“ von Filmemacher Jan Reiff hat mehrere internationale Filmpreise gewonnen. „OUT OF BLACK FOREST“, das neueste Film-Projekt von WAGNER, wurde mit dem „German Design Award 2018“ sowie dem DDC Award in Gold des Deutschen Designer Club ausgezeichnet und beweist einmal mehr: Reiffs Filme sind nie „von der Stange“. Und so beeindrucken nicht nur schöne Bilder, sondern auch eine im wahrsten Sinne des Wortes „abgefahrene“ Story und der charismatische Darsteller „Woody“, dem der Schauspieler Manfred Lehmann, u.a. Synchronsprecher von Bruce Willis, eine markante Off-Stimme geliehen hat.

„OUT OF BLACK FOREST“ ist online zu sehen – direkt auf der Startseite der Unternehmens-Website, www.wagner-system.de, auf www.wagner-webshop.com sowie auf YouTube.

Kontakt
Wagner System GmbH
Eva Schilling
Tullastr. 19
D – 77933 Lahr
+ 49 (0) 7821-9477-139
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Navi-D: Kostenlose App soll Zugewanderten Helfen

In München entwickelte kostenlose App hilft dabei, die deutsche Sprache und Kultur spielend zu erlernen.

Die in Zusammenarbeit mit der Ludwig-Maximilians-Universität in München entwickelte App NAVI-D soll Zugewanderten dabei helfen, sich durch die deutsche Sprache und Kultur zu navigieren. Nun wurde sie um neue Lektionen und Medien erweitert.

Die deutsche Sprache ist wahrlich nicht einfach zu erlernen und für viele Zugewanderte stellt dies eine enorme Belastung dar. Deutschkurse sind häufig überfüllt und kostenintensiv. Die Orientierungs- und Lern-App Navi-D ist hingegen kostenlos und überall abrufbar. Durch die Offline-Funktion ist eine Internetverbindung nicht zwingend erforderlich.

In vielseitigen Lektionen beschäftigt sich die App mit alltäglichen Situationen und hilft, durch die Verwendung von Grammatikanimationen und Dialogen zum Mithören dabei, ein umfangreiches Vokabular und Verständnis der hiesigen Kultur zu vermitteln. Dies soll die Integration von Zuwanderern vereinfachen. Die App ist kostenlos auf den gängigen Portalen (GooglePlay/Appstore) erhältlich.

Das Besondere der App ist, dass sie nicht ausschließlich die Sprachfähigkeiten schult, sondern auch eine allgemeine Orientierungshilfe für Deutschland bietet. Hierzu zählen beispielsweise die deutschen Verkehrsregeln und eine Anleitung für das Verhalten bei Behördengängen. Basierend auf dem Ersthelfer-Leitfaden für Ehrenamtliche behandelt die App auch Themen wie die Religionsfreiheit und die Gleichberechtigung der Frau.

Gefördert wird das Projekt aus Mitteln des Bayerischen Staatsministeriums des Inneren und für Integration. Die Konzeptionierung und Entwicklung der App erfolgte in Zusammenarbeit mit dem Münchener Entwickler BIZ Factory und dauerte rund ein halbes Jahr.

„Wir danken der Biz Factory für die zügige und flexible Umsetzung unseres Projekts und für die transparente Zusammenarbeit. So konnte unsere Orientierungs- und Lern-App für Zuwanderer in Deutschland innerhalb sehr kurzer Zeit professionell umgesetzt werden.“ – Prof. Dr. Jörg Roche (stellv. Institutsleiter, Institut für Deutsch als Fremdsprache, Ludwig-Maximilians-Universität München)

Weitere Informationen zum Projekt: https://bizfactory.tech/blog/2019-01-30-app-entwicklung-fuer-fluechtlinge-navi-d–deutsch-als-fremdsprache/

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Kontakt
BIZ Factory GmbH
Simon Krebs
Kreittmayrstr. 21
80335 München
+49 (89) 339800800
hallo@bizfactory.tech
https://bizfactory.tech/

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Mikrofonds für ehrenamtliche Geflüchtetenarbeit über 5.000 Euro wird neu aufgelegt

Adalbert-Raps-Stiftung führt Unterstützung für Kleinprojekte und Ehrenamtliche in Stadt und Landkreis Kulmbach fort

Kulmbach. Mehr als 40 Maßnahmen in der Arbeit mit geflüchteten Menschen konnten in den vergangenen zwei Jahren aus dem Fonds mit insgesamt 5.000 Euro gefördert werden. Nun sind die Mittel aufgebraucht. Die Adalbert-Raps-Stiftung hat sich entschieden, den Mikrofonds wieder aufzufüllen: Weitere 5.000 Euro stehen mit Beginn des neuen Jahres zur Verfügung. Jeweils zur Hälfte ist die Summe für Projekte aus der Stadt und aus dem Landkreis vorgesehen.

„Die große Welle der Menschen, die seit 2015 auf der Suche nach Sicherheit in einer neuen Heimat auch unsere Region erreicht haben, ist zwar abgeebbt. Nichtsdestotrotz bleibt der Bedarf an Unterstützung für diese Menschen hochaktuell“, stellt Stiftungsvorstand Frank Alexander Kühne fest. Gerade in der Arbeit mit Geflüchteten sei unmittelbare Hilfe von Mensch zu Mensch gefragt. In und um Kulmbach bringen sich zahlreiche Ehrenamtliche ein, um diesen Menschen die Hand zu reichen. „Der gesellschaftliche Wert dieser Arbeit ist immens“, so Kühne weiter.

Genau hier setzt der Mikrofonds der Adalbert-Raps-Stiftung an: Ganz unkompliziert und unbürokratisch können kleinere Summen für Ausgaben von Ehrenamtlichen abgerufen werden. Landrat Klaus Peter Söllner hebt die Bedeutung für die Helfer hervor: „Der von der Adalbert-Raps-Stiftung eingerichtete Fonds hat sich als Erfolgsmodell erwiesen. Mit seiner Hilfe konnte eine Lücke wertvoll und sinnvoll geschlossen werden, denn engagierte Bürgerinnen und Bürger dürfen finanziell nicht noch zusätzlich belastet werden. Der Mikrofonds gibt ihnen hier den nötigen Gestaltungsspielraum.“ Integration sei dabei keine punktuelle Aufgabe, sie sei ein auf Dauer angelegtes, gesamtgesellschaftliches Projekt. „Deshalb freuen wir uns sehr über die Entscheidung der Adalbert-Raps-Stiftung, den Fonds für die ehrenamtliche Geflüchtetenarbeit wieder aufzufüllen. So erhalten engagierte Menschen aus der Region Sicherheit und Perspektiven für ihre weitere Tätigkeit“, so Landrat Söllner weiter.

Vielfältige Projekte realisiert
In den vergangenen Jahren konnten mithilfe des Mikrofonds der Adalbert-Raps-Stiftung mehr als 40 Ideen umgesetzt werden. Projektförderungen wurden unter anderem von Kulmbach ist bunt e.V., der Geschwister-Gummi-Stiftung, dem CAS-Asylhelferkreis Neuenmarkt oder dem Helferkreis Asyl Stadtsteinach abgerufen. Realisiert wurden z.B. Sprachförderungs- und Integrationsprojekte, Coachings, Begegnungs- und Kennenlernfeste, ein Ausflug mit geflüchteten Familien in den Tiergarten Nürnberg und in den Erlebnispark Schloss Thurn, Kunstaktionen mit jugendlichen Geflüchteten, Eislaufen, Sportkurse, Theaterbesuche, Stadtführungen und Schwimmkurse. Daneben konnten auch Materialkosten für die Engagierten gedeckt werden.

Informationen und Antragstellung
Die Verwaltung des Mikrofonds liegt beim Koordinierungszentrum Bürgerschaftliches Engagement (KoBE) am Landratsamt Kulmbach. Pro Projekt oder Maßnahme sind bis zu 125 EUR abrufbar. Erstattet werden Sachkosten im Rahmen von Maßnahmen der ehrenamtlichen Sprachförderung (z. B. Bücher, Schreibmaterial, Fahrtkosten o.ä.), Kleinprojekte und Aktionen zur Stärkung der Integration oder zur Ermöglichung kultureller bzw. gesellschaftlicher Teilhabe sowie Sachkosten im Rahmen von Maßnahmen zur Qualifizierung von Ehrenamtlichen.

In der Geflüchtetenarbeit tätige Vereine, Initiativen und Privatpersonen aus Stadt und Landkreis Kulmbach können sich unkompliziert und unbürokratisch an die Leiterin des Koordinierungszentrums am Landratsamt, Frau Heike Söllner wenden: Telefon 09221 707-150, E-Mail: soellner.heike@landkreis-kulmbach.de). Informationen zur Antragstellung und zu den Förderbedingungen sind auf den Internetseiten des Landkreises Kulmbach ( www.landkreis-kulmbach.de) abrufbar.

Über die Adalbert-Raps-Stiftung:

1978 durch Nachlassverfügung des Apothekers und visionären Industriellen Adalbert Raps gegründet, setzt sich die Stiftung seit fast 40 Jahren engagiert für soziale und unmittelbar gemeinnützige Projekte ein, genauso wie für Forschungsleistungen in der Lebensmittelbranche. In den vergangenen fünf Jahren lag der Fokus im sozialen Bereich auf Aktivitäten in der Jugendarbeit (40%) und der allgemeinen Unterstützung von mildtätigen und sozialen Institutionen (34%). Darüber hinaus engagiert sich die Stiftung in der Seniorenarbeit (26%).

Der Stiftungsvorstand:

Frank Alexander Kühne, Gesamtleitung der Adalbert-Raps-Stiftung sowie Mitinhaber und Sprecher der Gesellschafter des Unternehmens RAPS mit Stammsitz in Kulmbach

Prof. Dr. Manfred Gareis, Inhaber des Lehrstuhls für Lebensmittelsicherheit an der Tierärztlichen Fakultät der LMU München, im Schwerpunkt verantwortlich für die Forschungsprojekte der Stiftung

Dipl.-Ing. Florian Schneider
CEO, geschäftsführender Gesellschafter der ASK August Schneider GmbH & Co. KG in Kulmbach, Stiftungsvorstand für den Bereich Soziales

Firmenkontakt
Adalbert-Raps-Stiftung
Tina Beeg
Adalbert-Raps-Straße 1
95326 Kulmbach
09221 807-0
info@raps-stiftung.de
http://www.raps-stiftung.de

Pressekontakt
BERGWERK Werbeagentur GmbH
Yasmine Behr
Dörnhofer Straße 3
95362 Kupferberg
09227 94010-71
yb@bergwerk.ag
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Pressemitteilungen

Zahl beschäftigter Flüchtlinge bei Randstad verzehnfacht

Integrationsdienstleister Zeitarbeit

Zahl beschäftigter Flüchtlinge bei Randstad verzehnfacht

Zeitarbeit bietet Geflüchteten eine gute Einstiegsmöglichkeit in den deutschen Arbeitsmarkt. Wie wichtig Personaldienstleister und Arbeitnehmerüberlassung für die Integration von Geflüchteten sind, zeigen die jüngsten Mitarbeiterzahlen von Deutschlands Branchenführer Randstad: Seit 2015 hat sich die Zahl der Beschäftigten aus den einschlägigen Asylherkunftsländern bei Randstad verzehnfacht.

Waren es 2015 noch 254 Mitarbeiter, beschäftigt der Personaldienstleister aktuell 2.490 Mitarbeiter, die aus Syrien, Afghanistan, Eritrea, Irak, Iran, Nigeria, Pakistan und Somalia nach Deutschland gekommen sind. Der Trend spiegelt sich auch in der gesamten Branche wider: Ein gutes Drittel aller Arbeitssuchenden aus den Hauptasylherkunftsländern, die im vergangenen Jahr einen Job fanden, sind über Zeitarbeit beschäftigt (Quelle: „Aktuelle Entwicklungen in der Zeitarbeit“, Bundesagentur für Arbeit).

Persönliche Unterstützung erleichtert Einstieg

Geflüchtete haben es aufgrund geringer Qualifikation oder mangelnder Sprachkenntnisse oft schwer auf dem deutschen Arbeitsmarkt. Von Personaldienstleistern bekommen sie nicht nur wichtige Unterstützung bei der Jobsuche und Bewerbungen, sondern oft auch einen persönlichen Berater zur Seite gestellt. Dieser leistet praktische Hilfestellung im Arbeitsalltag und begleitet administrative Aufgaben, beispielsweise wenn bereits ein Berufsabschluss vorliegt, dieser aber noch nicht anerkannt wurde. Bei etablierten Personaldienstleistern wie Randstad haben Mitarbeiter in der Arbeitnehmerüberlassung außerdem einen festen und häufig unbefristeten Arbeitsvertrag sowie Bezahlung nach Tarifvertrag.

Weiterbildung ermöglicht mehr Jobchancen

Die überwiegende Mehrheit der beschäftigten Flüchtlinge bei Randstad arbeitet noch in Einsätzen, die geringe Qualifikationen voraussetzen. 98% finden eine Beschäftigung als Hilfskräfte oder Fachhelfer. „Die meisten Geflüchteten, die sich bei uns bewerben, haben keine formale Ausbildung, die deutschen Standards entspricht. Aber sie sind motiviert und lernbereit“, so Dr. Christoph Kahlenberg, Leiter der Randstad Akademie. „Für uns haben Bildungs- und Weiterbildungsprogramme in den letzten Jahren deshalb noch mehr an Bedeutung gewonnen. Neben Sprachkursen besteht großes Interesse an IT- und Logistik-Lehrgängen unter all unseren Mitarbeitern.“

Mit durchschnittlich rund 57.000 Mitarbeitern und 500 Niederlassungen in rund 300 Städten sowie einem Umsatz von rund 1,97 Milliarden Euro (2015) ist die Randstad Gruppe der führende Personaldienstleister in Deutschland. Randstad bietet Unternehmen unterschiedlicher Branchen umfassende Personalservice-Konzepte. Neben der klassischen Zeitarbeit gehören zum Portfolio der Randstad Gruppe unter anderem die Geschäftsbereiche Professional Services, Personalvermittlung, HR Lösungen und Inhouse Services. Mit seinen passgenauen Personallösungen ist Randstad ein wichtiger strategischer Partner für seine Kundenunternehmen. Durch die langjährige Erfahrung unter anderem in der Personalvermittlung und Personalüberlassung sowie individuelle Leistungs- und Entwicklungsangebote für Mitarbeiter und Bewerber, ist Randstad auch für Fach- und Führungskräfte ein attraktiver Arbeitgeber und Dienstleister. Als Impulsgeber für den Arbeitsmarkt hat Randstad bereits im Jahr 2000 einen flächendeckenden Tarifvertrag mit ver.di abgeschlossen, der als Grundlage für die geltenden tariflichen Regelungen in der gesamten Branche diente. Randstad ist seit rund 45 Jahren in Deutschland aktiv und gehört zur niederländischen Randstad Holding nv: mit einem Gesamtumsatz von rund 19,2 Milliarden Euro (Jahr 2015), über 500.000 Mitarbeitern täglich im Einsatz und ca. 4.400 Niederlassungen in rund 40 Ländern, ist Randstad einer der größten Personaldienstleister weltweit. Zur deutschen Randstad Gruppe gehören neben den Unternehmen Randstad Deutschland GmbH & Co KG auch die Unternehmen Tempo Team, Gulp, Monster, twago, Randstad Sourceright, Randstad Outsourcing GmbH sowie Randstad Automotive und Randstad Financial Services.

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Frauen mit Kopftuch im Kampf gegen die Diskriminierung

Frauen mit Kopftuch im Kampf gegen die Diskriminierung

Eigentlich soll das Kopftuch etwas bedecken. Doch viele Frauen geraten gerade deswegen ins Blickfeld der Gesellschaft. Nicht nur geringschätzenden Blicken auf der Straße, auch offenen Diskussionen und familiärem Druck sind Frauen mit Kopftuch in Deutschland ausgesetzt. Das im September bei ScienceFactory erschienene Buch Im Teufelskreis der Unterdrückung. Wie Frauen mit Kopftuch in Deutschland diskriminiert werden von Nojin Malla Mirza deckt auf, womit gläubige Musliminnen zu kämpfen haben.

Frauen mit Kopftuch stehen oft in der Kritik. Doch woher kommt das negative Bild dieser Art religiöser Kleidung? Eine Nonne sieht sich in ihrem christlichen Gewand schließlich auch nicht im Mittelpunkt einer gesellschaftlichen Diskussion. Außerdem stimmen viele Vorurteile über den angeblichen Kopftuchzwang nicht. Nojin Malla Mirza erklärt in Im Teufelskreis der Unterdrückung, warum das Kopftuch oft missverstanden wird und wie die Betroffenen darunter leiden.

Nicht nur die Medien üben Druck auf Musliminnen aus

Vor allem vor dem Hintergrund aktueller Konflikte zeichnen die deutschen Medien ein einseitiges Bild muslimischer Frauen. Der Rest der Gesellschaft übernimmt dies oft ungefiltert. Doch auch in den eigenen vier Wänden können Musliminnen sich nicht frei und ohne Vorurteile bewegen. Trotzdem ist ihre Entscheidung zum Kopftuch meist freiwillig. Nojin Malla Mirza erklärt in ihrem Buch, woher die Tradition kommt und was sie wirklich bedeutet. Ihr Buch „Im Teufelskreis der Unterdrückung“ ruft dazu auf, unser Verhalten und unsere Denkmuster zu hinterfragen. Malla Mirza gibt den diskriminierten Frauen eine Stimme und zeigt, wie sie den Alltag in Deutschland wirklich erleben. Ein Buch, das jeden betrifft, unabhängig von Religion und Überzeugung.

Das Buch ist im September 2018 bei ScienceFactory erschienen (ISBN: 978-3-956-87485-7).

Direktlink zur Veröffentlichung: https://www.grin.com/document/424000

Kostenlose Rezensionsexemplare sind direkt über den Verlag unter presse@grin.com zu beziehen.

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Zwei Azubis aus Kenia

Pfälzer Hotel trotzt dem Fachkräftemangel

Zwei Azubis aus Kenia

Zwei Neue im Rebschul-Team: David Nthuli lernt Koch und Immaculate Kinyanjui wird Hotelfachfrau.

Ein Riesenschritt für zwei junge Kenianer: Vor ein paar Wochen startete Immaculate Wanjiku Kinyanjui (22) ihre Ausbildung zur Hotelfachfrau, und David Mutinda Nthuli (23) lernt Koch – beide im Wohlfühlhotel Alte Rebschule. Das Vier-Sterne-Haus im pfälzischen Rhodt verfolgt seit längerem die Philosophie, Jugendlichen mit ausländischen Wurzeln eine Chance auf Professionalisierung zu geben. Mit Kenia im Speziellen verbindet Hotelinhaber Stephan Hafen ein jahrzehntelanges soziales Engagement.
Ungewohnt ist für die jungen Ostafrikaner nicht nur die schwere deutsche Sprache, die sie dank der Sprachkurse in Kenia schon einigermaßen sprechen, denn sie müssen ja im Kollegenkreis und in der Berufsschule kommunizieren können. Auch Menschen, Umgebung und Arbeitsweise unterscheiden sich gravierend vom kenianischen Alltag. „Dass die Menschen hier so freundlich sind, hatte ich nicht erwartet. Am meisten überrascht hat mich außerdem die schöne pfälzische Landschaft und dass alles hier so sauber ist“, beschreibt Immaculate Kinyanjui ihre ersten Eindrücke. Sie hat bereits zwei Jahre an der Technischen Universität von Mombasa Community Development studiert.
David Nthuli, der aus dem Süden Kenias stammt, genauer: aus Makueni County wie er betont, studierte Hospitality Management in Nairobi. Seine jetzigen Aufgaben gefallen ihm: „Wenn viele Gäste hier sind, geht es in der Küche stressig zu, aber dass viel zu tun ist, ist gut.“ In den nächsten drei Jahren will der angehende Koch sich vor allem Wissen aneignen, aber auch Land und Leute kennenlernen.
Positive Erfahrungen trotz Durchhängern
Sonja Schäfer betreut die neuen Azubis als Lehrherrin: „Wir haben vor ihnen bereits zwei Köche und eine Hotelfachfrau aus Kenia erfolgreich ausgebildet“, so die Hotelchefin, die sich auch um Unterbringung, Sprachförderung und schulische Förderung kümmert. „Natürlich gibt es auf einer Strecke von drei Jahren auch mal Durchhänger, sowohl bei den jungen Leuten selbst, als auch bei Kollegen und uns als Arbeitgeber, aber insgesamt haben wir super Erfahrungen gemacht.“
Gelungene Beispiele von Integration durch Ausbildung haben die beiden Neulinge direkt vor der Nase: zum Beispiel Scholastica Nthambi Kimanthi. Als eine der Besten ihres Jahrgangs absolvierte sie im Sommer 2018 in der Alten Rebschule ihre Ausbildung zur Köchin. Als Jungköchin verstärkt sie nun das Küchenteam im Hotel. Oder ihr Bruder Thaddeus Kimanthi: Er war 2012 der erste Azubi aus Kenia. 2015 hat er seine Kochausbildung abgeschlossen und ist der Alten Rebschule seitdem treu geblieben.
Soziales Engagement in Afrika
Dass die beiden jungen Leute aus Kenia ihre Ausbildung in der Pfalz überhaupt starten konnten, dafür hat Hotelinhaber Stephan Hafen über ein halbes Jahr gekämpft, vor allem mit Behörden. Er pflegt seit über 25 Jahren enge Kontakte nach Ostafrika, trotzdem war der Weg dieses Mal besonders weit und beschwerlich, bis die angehenden Lehrlinge endlich in Deutschland waren. Mit einem von ihm gegründeten Hilfswerk sammelt Stephan Hafen ehrenamtlich Spenden. Doch er investiert auch viel Zeit – sowohl hier als auch vor Ort in Ostafrika -, um jungen Kenianern eine Ausbildung zu ermöglichen. „Ein Gewinn für beide Seiten“, beteuert Stephan Hafen. „Der Fachkräftemangel betrifft uns nicht im gleichen Maß wie andere, denn wir investieren sehr viel in die Ausbildung qualifizierten Nachwuchses.“ Und damit die Neuen nicht allzu sehr unter Heimweh leiden, veranstaltet das Hotel ihnen zu Ehren ein kenianisches Barbecue. Informationen zum Hotel unter www.alte-rebschule.de

Das Wohlfühlhotel Alte Rebschule beim pfälzischen Weinort Rhodt unter Rietburg gelegen und malerisch eingebettet in das Rebenmeer der Weinstraße bietet Natur- und Wander-Erlebnisse, Ruhe, Erholung und Verwöhn-Programme mit dem Besten aus der Rebe ebenso wie kulinarische Köstlichkeiten und Schätze aus pfälzischen Weinkellern. Das Vier-Sterne-Hotel wurde als Gastgeber des Jahres 2016 in Rheinland-Pfalz ausgezeichnet und beschäftigt rund 50 Menschen aus zwölf Nationen. In den 34 großzügigen Zimmern und drei Suiten mit Panoramablick über die Rheinebene fühlen sich Gäste gut aufgehoben. Modern ausgestattete Tagungsräume, ein einladender Pool und das stimmungsvolle Beauty-Vital-Reich mit Saunalandschaft sowie Massage- und Kosmetikanwendungen lassen keine Wünsche offen.

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Wohlfühlhotel Alte Rebschule
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