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Navi-D: Kostenlose App soll Zugewanderten Helfen

In München entwickelte kostenlose App hilft dabei, die deutsche Sprache und Kultur spielend zu erlernen.

Die in Zusammenarbeit mit der Ludwig-Maximilians-Universität in München entwickelte App NAVI-D soll Zugewanderten dabei helfen, sich durch die deutsche Sprache und Kultur zu navigieren. Nun wurde sie um neue Lektionen und Medien erweitert.

Die deutsche Sprache ist wahrlich nicht einfach zu erlernen und für viele Zugewanderte stellt dies eine enorme Belastung dar. Deutschkurse sind häufig überfüllt und kostenintensiv. Die Orientierungs- und Lern-App Navi-D ist hingegen kostenlos und überall abrufbar. Durch die Offline-Funktion ist eine Internetverbindung nicht zwingend erforderlich.

In vielseitigen Lektionen beschäftigt sich die App mit alltäglichen Situationen und hilft, durch die Verwendung von Grammatikanimationen und Dialogen zum Mithören dabei, ein umfangreiches Vokabular und Verständnis der hiesigen Kultur zu vermitteln. Dies soll die Integration von Zuwanderern vereinfachen. Die App ist kostenlos auf den gängigen Portalen (GooglePlay/Appstore) erhältlich.

Das Besondere der App ist, dass sie nicht ausschließlich die Sprachfähigkeiten schult, sondern auch eine allgemeine Orientierungshilfe für Deutschland bietet. Hierzu zählen beispielsweise die deutschen Verkehrsregeln und eine Anleitung für das Verhalten bei Behördengängen. Basierend auf dem Ersthelfer-Leitfaden für Ehrenamtliche behandelt die App auch Themen wie die Religionsfreiheit und die Gleichberechtigung der Frau.

Gefördert wird das Projekt aus Mitteln des Bayerischen Staatsministeriums des Inneren und für Integration. Die Konzeptionierung und Entwicklung der App erfolgte in Zusammenarbeit mit dem Münchener Entwickler BIZ Factory und dauerte rund ein halbes Jahr.

„Wir danken der Biz Factory für die zügige und flexible Umsetzung unseres Projekts und für die transparente Zusammenarbeit. So konnte unsere Orientierungs- und Lern-App für Zuwanderer in Deutschland innerhalb sehr kurzer Zeit professionell umgesetzt werden.“ – Prof. Dr. Jörg Roche (stellv. Institutsleiter, Institut für Deutsch als Fremdsprache, Ludwig-Maximilians-Universität München)

Weitere Informationen zum Projekt: https://bizfactory.tech/blog/2019-01-30-app-entwicklung-fuer-fluechtlinge-navi-d–deutsch-als-fremdsprache/

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Mikrofonds für ehrenamtliche Geflüchtetenarbeit über 5.000 Euro wird neu aufgelegt

Adalbert-Raps-Stiftung führt Unterstützung für Kleinprojekte und Ehrenamtliche in Stadt und Landkreis Kulmbach fort

Kulmbach. Mehr als 40 Maßnahmen in der Arbeit mit geflüchteten Menschen konnten in den vergangenen zwei Jahren aus dem Fonds mit insgesamt 5.000 Euro gefördert werden. Nun sind die Mittel aufgebraucht. Die Adalbert-Raps-Stiftung hat sich entschieden, den Mikrofonds wieder aufzufüllen: Weitere 5.000 Euro stehen mit Beginn des neuen Jahres zur Verfügung. Jeweils zur Hälfte ist die Summe für Projekte aus der Stadt und aus dem Landkreis vorgesehen.

„Die große Welle der Menschen, die seit 2015 auf der Suche nach Sicherheit in einer neuen Heimat auch unsere Region erreicht haben, ist zwar abgeebbt. Nichtsdestotrotz bleibt der Bedarf an Unterstützung für diese Menschen hochaktuell“, stellt Stiftungsvorstand Frank Alexander Kühne fest. Gerade in der Arbeit mit Geflüchteten sei unmittelbare Hilfe von Mensch zu Mensch gefragt. In und um Kulmbach bringen sich zahlreiche Ehrenamtliche ein, um diesen Menschen die Hand zu reichen. „Der gesellschaftliche Wert dieser Arbeit ist immens“, so Kühne weiter.

Genau hier setzt der Mikrofonds der Adalbert-Raps-Stiftung an: Ganz unkompliziert und unbürokratisch können kleinere Summen für Ausgaben von Ehrenamtlichen abgerufen werden. Landrat Klaus Peter Söllner hebt die Bedeutung für die Helfer hervor: „Der von der Adalbert-Raps-Stiftung eingerichtete Fonds hat sich als Erfolgsmodell erwiesen. Mit seiner Hilfe konnte eine Lücke wertvoll und sinnvoll geschlossen werden, denn engagierte Bürgerinnen und Bürger dürfen finanziell nicht noch zusätzlich belastet werden. Der Mikrofonds gibt ihnen hier den nötigen Gestaltungsspielraum.“ Integration sei dabei keine punktuelle Aufgabe, sie sei ein auf Dauer angelegtes, gesamtgesellschaftliches Projekt. „Deshalb freuen wir uns sehr über die Entscheidung der Adalbert-Raps-Stiftung, den Fonds für die ehrenamtliche Geflüchtetenarbeit wieder aufzufüllen. So erhalten engagierte Menschen aus der Region Sicherheit und Perspektiven für ihre weitere Tätigkeit“, so Landrat Söllner weiter.

Vielfältige Projekte realisiert
In den vergangenen Jahren konnten mithilfe des Mikrofonds der Adalbert-Raps-Stiftung mehr als 40 Ideen umgesetzt werden. Projektförderungen wurden unter anderem von Kulmbach ist bunt e.V., der Geschwister-Gummi-Stiftung, dem CAS-Asylhelferkreis Neuenmarkt oder dem Helferkreis Asyl Stadtsteinach abgerufen. Realisiert wurden z.B. Sprachförderungs- und Integrationsprojekte, Coachings, Begegnungs- und Kennenlernfeste, ein Ausflug mit geflüchteten Familien in den Tiergarten Nürnberg und in den Erlebnispark Schloss Thurn, Kunstaktionen mit jugendlichen Geflüchteten, Eislaufen, Sportkurse, Theaterbesuche, Stadtführungen und Schwimmkurse. Daneben konnten auch Materialkosten für die Engagierten gedeckt werden.

Informationen und Antragstellung
Die Verwaltung des Mikrofonds liegt beim Koordinierungszentrum Bürgerschaftliches Engagement (KoBE) am Landratsamt Kulmbach. Pro Projekt oder Maßnahme sind bis zu 125 EUR abrufbar. Erstattet werden Sachkosten im Rahmen von Maßnahmen der ehrenamtlichen Sprachförderung (z. B. Bücher, Schreibmaterial, Fahrtkosten o.ä.), Kleinprojekte und Aktionen zur Stärkung der Integration oder zur Ermöglichung kultureller bzw. gesellschaftlicher Teilhabe sowie Sachkosten im Rahmen von Maßnahmen zur Qualifizierung von Ehrenamtlichen.

In der Geflüchtetenarbeit tätige Vereine, Initiativen und Privatpersonen aus Stadt und Landkreis Kulmbach können sich unkompliziert und unbürokratisch an die Leiterin des Koordinierungszentrums am Landratsamt, Frau Heike Söllner wenden: Telefon 09221 707-150, E-Mail: soellner.heike@landkreis-kulmbach.de). Informationen zur Antragstellung und zu den Förderbedingungen sind auf den Internetseiten des Landkreises Kulmbach ( www.landkreis-kulmbach.de) abrufbar.

Über die Adalbert-Raps-Stiftung:

1978 durch Nachlassverfügung des Apothekers und visionären Industriellen Adalbert Raps gegründet, setzt sich die Stiftung seit fast 40 Jahren engagiert für soziale und unmittelbar gemeinnützige Projekte ein, genauso wie für Forschungsleistungen in der Lebensmittelbranche. In den vergangenen fünf Jahren lag der Fokus im sozialen Bereich auf Aktivitäten in der Jugendarbeit (40%) und der allgemeinen Unterstützung von mildtätigen und sozialen Institutionen (34%). Darüber hinaus engagiert sich die Stiftung in der Seniorenarbeit (26%).

Der Stiftungsvorstand:

Frank Alexander Kühne, Gesamtleitung der Adalbert-Raps-Stiftung sowie Mitinhaber und Sprecher der Gesellschafter des Unternehmens RAPS mit Stammsitz in Kulmbach

Prof. Dr. Manfred Gareis, Inhaber des Lehrstuhls für Lebensmittelsicherheit an der Tierärztlichen Fakultät der LMU München, im Schwerpunkt verantwortlich für die Forschungsprojekte der Stiftung

Dipl.-Ing. Florian Schneider
CEO, geschäftsführender Gesellschafter der ASK August Schneider GmbH & Co. KG in Kulmbach, Stiftungsvorstand für den Bereich Soziales

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Zahl beschäftigter Flüchtlinge bei Randstad verzehnfacht

Integrationsdienstleister Zeitarbeit

Zahl beschäftigter Flüchtlinge bei Randstad verzehnfacht

Zeitarbeit bietet Geflüchteten eine gute Einstiegsmöglichkeit in den deutschen Arbeitsmarkt. Wie wichtig Personaldienstleister und Arbeitnehmerüberlassung für die Integration von Geflüchteten sind, zeigen die jüngsten Mitarbeiterzahlen von Deutschlands Branchenführer Randstad: Seit 2015 hat sich die Zahl der Beschäftigten aus den einschlägigen Asylherkunftsländern bei Randstad verzehnfacht.

Waren es 2015 noch 254 Mitarbeiter, beschäftigt der Personaldienstleister aktuell 2.490 Mitarbeiter, die aus Syrien, Afghanistan, Eritrea, Irak, Iran, Nigeria, Pakistan und Somalia nach Deutschland gekommen sind. Der Trend spiegelt sich auch in der gesamten Branche wider: Ein gutes Drittel aller Arbeitssuchenden aus den Hauptasylherkunftsländern, die im vergangenen Jahr einen Job fanden, sind über Zeitarbeit beschäftigt (Quelle: „Aktuelle Entwicklungen in der Zeitarbeit“, Bundesagentur für Arbeit).

Persönliche Unterstützung erleichtert Einstieg

Geflüchtete haben es aufgrund geringer Qualifikation oder mangelnder Sprachkenntnisse oft schwer auf dem deutschen Arbeitsmarkt. Von Personaldienstleistern bekommen sie nicht nur wichtige Unterstützung bei der Jobsuche und Bewerbungen, sondern oft auch einen persönlichen Berater zur Seite gestellt. Dieser leistet praktische Hilfestellung im Arbeitsalltag und begleitet administrative Aufgaben, beispielsweise wenn bereits ein Berufsabschluss vorliegt, dieser aber noch nicht anerkannt wurde. Bei etablierten Personaldienstleistern wie Randstad haben Mitarbeiter in der Arbeitnehmerüberlassung außerdem einen festen und häufig unbefristeten Arbeitsvertrag sowie Bezahlung nach Tarifvertrag.

Weiterbildung ermöglicht mehr Jobchancen

Die überwiegende Mehrheit der beschäftigten Flüchtlinge bei Randstad arbeitet noch in Einsätzen, die geringe Qualifikationen voraussetzen. 98% finden eine Beschäftigung als Hilfskräfte oder Fachhelfer. „Die meisten Geflüchteten, die sich bei uns bewerben, haben keine formale Ausbildung, die deutschen Standards entspricht. Aber sie sind motiviert und lernbereit“, so Dr. Christoph Kahlenberg, Leiter der Randstad Akademie. „Für uns haben Bildungs- und Weiterbildungsprogramme in den letzten Jahren deshalb noch mehr an Bedeutung gewonnen. Neben Sprachkursen besteht großes Interesse an IT- und Logistik-Lehrgängen unter all unseren Mitarbeitern.“

Mit durchschnittlich rund 57.000 Mitarbeitern und 500 Niederlassungen in rund 300 Städten sowie einem Umsatz von rund 1,97 Milliarden Euro (2015) ist die Randstad Gruppe der führende Personaldienstleister in Deutschland. Randstad bietet Unternehmen unterschiedlicher Branchen umfassende Personalservice-Konzepte. Neben der klassischen Zeitarbeit gehören zum Portfolio der Randstad Gruppe unter anderem die Geschäftsbereiche Professional Services, Personalvermittlung, HR Lösungen und Inhouse Services. Mit seinen passgenauen Personallösungen ist Randstad ein wichtiger strategischer Partner für seine Kundenunternehmen. Durch die langjährige Erfahrung unter anderem in der Personalvermittlung und Personalüberlassung sowie individuelle Leistungs- und Entwicklungsangebote für Mitarbeiter und Bewerber, ist Randstad auch für Fach- und Führungskräfte ein attraktiver Arbeitgeber und Dienstleister. Als Impulsgeber für den Arbeitsmarkt hat Randstad bereits im Jahr 2000 einen flächendeckenden Tarifvertrag mit ver.di abgeschlossen, der als Grundlage für die geltenden tariflichen Regelungen in der gesamten Branche diente. Randstad ist seit rund 45 Jahren in Deutschland aktiv und gehört zur niederländischen Randstad Holding nv: mit einem Gesamtumsatz von rund 19,2 Milliarden Euro (Jahr 2015), über 500.000 Mitarbeitern täglich im Einsatz und ca. 4.400 Niederlassungen in rund 40 Ländern, ist Randstad einer der größten Personaldienstleister weltweit. Zur deutschen Randstad Gruppe gehören neben den Unternehmen Randstad Deutschland GmbH & Co KG auch die Unternehmen Tempo Team, Gulp, Monster, twago, Randstad Sourceright, Randstad Outsourcing GmbH sowie Randstad Automotive und Randstad Financial Services.

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Frauen mit Kopftuch im Kampf gegen die Diskriminierung

Frauen mit Kopftuch im Kampf gegen die Diskriminierung

Eigentlich soll das Kopftuch etwas bedecken. Doch viele Frauen geraten gerade deswegen ins Blickfeld der Gesellschaft. Nicht nur geringschätzenden Blicken auf der Straße, auch offenen Diskussionen und familiärem Druck sind Frauen mit Kopftuch in Deutschland ausgesetzt. Das im September bei ScienceFactory erschienene Buch Im Teufelskreis der Unterdrückung. Wie Frauen mit Kopftuch in Deutschland diskriminiert werden von Nojin Malla Mirza deckt auf, womit gläubige Musliminnen zu kämpfen haben.

Frauen mit Kopftuch stehen oft in der Kritik. Doch woher kommt das negative Bild dieser Art religiöser Kleidung? Eine Nonne sieht sich in ihrem christlichen Gewand schließlich auch nicht im Mittelpunkt einer gesellschaftlichen Diskussion. Außerdem stimmen viele Vorurteile über den angeblichen Kopftuchzwang nicht. Nojin Malla Mirza erklärt in Im Teufelskreis der Unterdrückung, warum das Kopftuch oft missverstanden wird und wie die Betroffenen darunter leiden.

Nicht nur die Medien üben Druck auf Musliminnen aus

Vor allem vor dem Hintergrund aktueller Konflikte zeichnen die deutschen Medien ein einseitiges Bild muslimischer Frauen. Der Rest der Gesellschaft übernimmt dies oft ungefiltert. Doch auch in den eigenen vier Wänden können Musliminnen sich nicht frei und ohne Vorurteile bewegen. Trotzdem ist ihre Entscheidung zum Kopftuch meist freiwillig. Nojin Malla Mirza erklärt in ihrem Buch, woher die Tradition kommt und was sie wirklich bedeutet. Ihr Buch „Im Teufelskreis der Unterdrückung“ ruft dazu auf, unser Verhalten und unsere Denkmuster zu hinterfragen. Malla Mirza gibt den diskriminierten Frauen eine Stimme und zeigt, wie sie den Alltag in Deutschland wirklich erleben. Ein Buch, das jeden betrifft, unabhängig von Religion und Überzeugung.

Das Buch ist im September 2018 bei ScienceFactory erschienen (ISBN: 978-3-956-87485-7).

Direktlink zur Veröffentlichung: https://www.grin.com/document/424000

Kostenlose Rezensionsexemplare sind direkt über den Verlag unter presse@grin.com zu beziehen.

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Zwei Azubis aus Kenia

Pfälzer Hotel trotzt dem Fachkräftemangel

Zwei Azubis aus Kenia

Zwei Neue im Rebschul-Team: David Nthuli lernt Koch und Immaculate Kinyanjui wird Hotelfachfrau.

Ein Riesenschritt für zwei junge Kenianer: Vor ein paar Wochen startete Immaculate Wanjiku Kinyanjui (22) ihre Ausbildung zur Hotelfachfrau, und David Mutinda Nthuli (23) lernt Koch – beide im Wohlfühlhotel Alte Rebschule. Das Vier-Sterne-Haus im pfälzischen Rhodt verfolgt seit längerem die Philosophie, Jugendlichen mit ausländischen Wurzeln eine Chance auf Professionalisierung zu geben. Mit Kenia im Speziellen verbindet Hotelinhaber Stephan Hafen ein jahrzehntelanges soziales Engagement.
Ungewohnt ist für die jungen Ostafrikaner nicht nur die schwere deutsche Sprache, die sie dank der Sprachkurse in Kenia schon einigermaßen sprechen, denn sie müssen ja im Kollegenkreis und in der Berufsschule kommunizieren können. Auch Menschen, Umgebung und Arbeitsweise unterscheiden sich gravierend vom kenianischen Alltag. „Dass die Menschen hier so freundlich sind, hatte ich nicht erwartet. Am meisten überrascht hat mich außerdem die schöne pfälzische Landschaft und dass alles hier so sauber ist“, beschreibt Immaculate Kinyanjui ihre ersten Eindrücke. Sie hat bereits zwei Jahre an der Technischen Universität von Mombasa Community Development studiert.
David Nthuli, der aus dem Süden Kenias stammt, genauer: aus Makueni County wie er betont, studierte Hospitality Management in Nairobi. Seine jetzigen Aufgaben gefallen ihm: „Wenn viele Gäste hier sind, geht es in der Küche stressig zu, aber dass viel zu tun ist, ist gut.“ In den nächsten drei Jahren will der angehende Koch sich vor allem Wissen aneignen, aber auch Land und Leute kennenlernen.
Positive Erfahrungen trotz Durchhängern
Sonja Schäfer betreut die neuen Azubis als Lehrherrin: „Wir haben vor ihnen bereits zwei Köche und eine Hotelfachfrau aus Kenia erfolgreich ausgebildet“, so die Hotelchefin, die sich auch um Unterbringung, Sprachförderung und schulische Förderung kümmert. „Natürlich gibt es auf einer Strecke von drei Jahren auch mal Durchhänger, sowohl bei den jungen Leuten selbst, als auch bei Kollegen und uns als Arbeitgeber, aber insgesamt haben wir super Erfahrungen gemacht.“
Gelungene Beispiele von Integration durch Ausbildung haben die beiden Neulinge direkt vor der Nase: zum Beispiel Scholastica Nthambi Kimanthi. Als eine der Besten ihres Jahrgangs absolvierte sie im Sommer 2018 in der Alten Rebschule ihre Ausbildung zur Köchin. Als Jungköchin verstärkt sie nun das Küchenteam im Hotel. Oder ihr Bruder Thaddeus Kimanthi: Er war 2012 der erste Azubi aus Kenia. 2015 hat er seine Kochausbildung abgeschlossen und ist der Alten Rebschule seitdem treu geblieben.
Soziales Engagement in Afrika
Dass die beiden jungen Leute aus Kenia ihre Ausbildung in der Pfalz überhaupt starten konnten, dafür hat Hotelinhaber Stephan Hafen über ein halbes Jahr gekämpft, vor allem mit Behörden. Er pflegt seit über 25 Jahren enge Kontakte nach Ostafrika, trotzdem war der Weg dieses Mal besonders weit und beschwerlich, bis die angehenden Lehrlinge endlich in Deutschland waren. Mit einem von ihm gegründeten Hilfswerk sammelt Stephan Hafen ehrenamtlich Spenden. Doch er investiert auch viel Zeit – sowohl hier als auch vor Ort in Ostafrika -, um jungen Kenianern eine Ausbildung zu ermöglichen. „Ein Gewinn für beide Seiten“, beteuert Stephan Hafen. „Der Fachkräftemangel betrifft uns nicht im gleichen Maß wie andere, denn wir investieren sehr viel in die Ausbildung qualifizierten Nachwuchses.“ Und damit die Neuen nicht allzu sehr unter Heimweh leiden, veranstaltet das Hotel ihnen zu Ehren ein kenianisches Barbecue. Informationen zum Hotel unter www.alte-rebschule.de

Das Wohlfühlhotel Alte Rebschule beim pfälzischen Weinort Rhodt unter Rietburg gelegen und malerisch eingebettet in das Rebenmeer der Weinstraße bietet Natur- und Wander-Erlebnisse, Ruhe, Erholung und Verwöhn-Programme mit dem Besten aus der Rebe ebenso wie kulinarische Köstlichkeiten und Schätze aus pfälzischen Weinkellern. Das Vier-Sterne-Hotel wurde als Gastgeber des Jahres 2016 in Rheinland-Pfalz ausgezeichnet und beschäftigt rund 50 Menschen aus zwölf Nationen. In den 34 großzügigen Zimmern und drei Suiten mit Panoramablick über die Rheinebene fühlen sich Gäste gut aufgehoben. Modern ausgestattete Tagungsräume, ein einladender Pool und das stimmungsvolle Beauty-Vital-Reich mit Saunalandschaft sowie Massage- und Kosmetikanwendungen lassen keine Wünsche offen.

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Jobbörse für Geflüchtete und ausländische Arbeitssuchende

Europas größte Berufsmesse für Zuwanderer mit Bleibeperspektive findet am 28. Januar 2019 zum vierten Mal im Estrel Berlin statt

Jobbörse für Geflüchtete und ausländische Arbeitssuchende

Am 28. Januar 2019 findet im Estrel Berlin erneut die „Jobbörse für Geflüchtete und ausländische Arbeitssuchende“ (bisher „Jobbörse für Geflüchtete und Migranten“) statt. Die in ihrer Art größten Berufs- und Ausbildungsmesse in Europa, die gemeinsam von der Bundesagentur für Arbeit und dem Estrel Berlin veranstaltet wird, soll auch im vierten Jahr ihres Bestehens Zuwanderern mit Bleibeperspektive die Stellen- und Ausbildungsplatzsuche erleichtern. Bislang mit viel Erfolg: Allein im letzten Jahr nahmen 209 Aussteller und 3.800 Besucher an der Messe teil.

Wie sehr sich die Bemühungen um die Integration von Geflüchteten auf dem deutschen Arbeitsmarkt auszahlen, zeigt die positive aktuelle Zwischenbilanz der Bundesagentur für Arbeit: Demnach haben 238.000 Personen mit Fluchterfahrung in Deutschland und mehr als 11.000 Menschen in Berlin eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung aufgenommen. Dies zeigt, dass Geflüchtete für Unternehmen eine wichtige Zielgruppe für ihre Ausbildungs- und Fachkräftegewinnung sind – eine Einschätzung, die auch nach der Befragung im Anschluss der letzten Jobmesse eindeutig von den Ausstellern geteilt wurde.

Die Änderung des Titels der Messe hängt mit einer Erweiterung der Veranstaltung zusammen: Ab 2019 Jahr wird die Jobbörse neben dem Fokus auf Geflüchtete und Migranten für arbeitssuchende Menschen aus der EU und Drittstaaten geöffnet. Hierfür erhalten die Aussteller u.a. die Möglichkeit der kostenfreien Teilnahme an der virtuellen Messe „European Online Job Day“, die von der Agentur für Arbeit Berlin Süd in Kooperation mit EURES (EURopeanEmploymentServices), dem europäischen Internetportal zur beruflichen Mobilität der Europäischen Kommission, organisiert wird. Hier können Arbeitgeber und Bewerber ortsunabhängig online miteinander in Kontakt treten. Interessierte Unternehmen können zusätzlich zu den persönlichen Bewerberkontakten vor Ort im Estrel europaweit ihr Unternehmen präsentieren und nach geeigneten Arbeitskräften suchen.

Die Schirmherrschaft der kommenden Jobbörse für Geflüchtete und ausländische Arbeitssuchende übernehmen Detlef Scheele, Vorsitzender des Vorstandes der Bundesagentur für Arbeit, und Annette Widmann-Mauz, CDU-Bundestagsabgeordnete und Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration. Beide werden bei der Eröffnung am 28. Januar 2019 vor Ort sein.

Jobbörse für Geflüchtete und ausländische Arbeitssuchende
Montag, 28. Januar 2019, von 10.00 bis 16.00 Uhr
Estrel Congress Center, Sonnenallee 225, 12057 Berlin
Infos und Anmeldungen für Aussteller unter www.jobboerse-estrel.de

Estrel Berlin: Unter dem Motto „Tagen, Wohnen, Entertainment – Alles unter einem Dach“ bietet Europas größtes Hotel-, Congress- & Entertainment-Center auf 25.000 qm Veranstaltungsfläche Platz für 12.000 Besucher, Unterhaltung mit Berlins erfolgreichster Show „Stars in Concert“ und einen 4-Sterne plus Service im Estrel Hotel, das mit 1.125 Zimmern Deutschlands größtes Hotel ist. Das Estrel Berlin gehört keiner Hotelkette an, sondern befindet sich im Privatbesitz des Unternehmers Ekkehard Streletzki. Insgesamt beschäftigt das Estrel Berlin 550 festangestellte Mitarbeiter und erwirtschaftete 2017 einen Gesamtumsatz von 70,6 Mio.

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Next-Gen Dateisicherheit trifft auf Next-Gen Cloud-Dateidienste

Varonis und Nasuni gemeinsam auf der it-sa 2018

Wie kann man Datensicherheit auch in hybriden Umgebungen, in denen Daten sowohl lokal als auch in der Cloud gespeichert werden, sicherstellen? Wie lassen sich – unabhängig vom Speicherort – die Datenintegrität gewährleisten und die Compliance-Anforderungen einhalten? Varonis Systems, Inc. (NASDAQ:VRNS), Spezialist für Datensicherheit und -analyse mit Schwerpunkt auf Governance, Compliance und Klassifizierung, zeigt auf der diesjährigen it-sa (9. bis 11. Oktober 2018 in Nürnberg), wie man diese Herausforderungen effektiv adressieren kann. So präsentiert Varonis auf dem gemeinsamen Stand (Halle 9, Stand 435) mit seinem Partner Nasuni, einem führenden Anbieter von Cloud-basierten Dateispeicherlösungen, ihre integrierte Lösung zur durchgängigen Analyse, zentralen Verwaltung und standortübergreifenden Bereitstellung der gespeicherten unstrukturierten Daten.

Vor allem durch die steigende Verbreitung von Office 365 haben hybride Systeme, bei denen Daten sowohl vor Ort als auch in der Cloud gespeichert werden, deutlich zugenommen. Dieser Trend hat jedoch Auswirkungen auf die Datensicherheit: Cloud-zentrische Sicherheit reicht nicht aus, da reine Cloud-Lösungen keinen Zugriff auf und keine Informationen über die lokale Infrastruktur haben. Gleichzeitig sind die meisten lokalen Sicherheitsansätze blind für das, was in der Cloud geschieht. „Nur durch eine entsprechende durchgehende Transparenz kann sichergestellt werden, dass nur die richtigen Personen zu jeder Zeit Zugriff auf die Daten haben“, erklärt Thomas Ehrlich, Country Manager DACH von Varonis. „Hier setzt auch unsere Partnerschaft mit Nasuni an: Die Integration unserer Datensicherheitsplattform (DSP) in die neue Nasuni Cloud File Services-Plattform ermöglicht es Unternehmen, Insider- und Cyber-Bedrohungen frühzeitig zu erkennen und damit ihre wertvollsten Assets, ihre Daten, effektiv zu schützen.“

Die Experten von Nasuni zeigen in Nürnberg praxisnah, wie Unternehmen durch den Einsatz der neuen Lösung Dateien unbegrenzt speichern und kostengünstiger skalieren können. Darüber hinaus erklären Christoph Spitzer, Senior Customer Success Manager DACH von Varonis, und Zeljko Dodlek, RSM DACH von Nasuni, in ihrer gemeinsamen Präsentation (Dienstag, 9. Oktober 2018, 11:15 bis 11:30 im Management Forum in Halle 9/M9) wie sich Dateisicherheit und Cloud-Dateidienste ergänzen müssen, um den Anwendern ein Plus an Funktionalität, Komfort und vor allem Sicherheit zu bieten.

Varonis verfolgt seit seiner Gründung 2005 einen anderen Ansatz als die meisten IT-Sicherheits-Anbieter, indem es die Unternehmensdaten ins Zentrum der Sicherheitsstrategie stellt: sensible Dateien und E-Mails, vertrauliche Kunden-, Patienten und Mitarbeiterdaten, Finanzdaten, Strategie- und Produktpläne sowie sonstiges geistiges Eigentum.
Die Varonis Datensicherheits-Plattform (DSP) erkennt Insider-Bedrohungen und Cyberangriffe durch die Analyse von Daten, Kontoaktivitäten und Nutzerverhalten, verhindert oder begrenzt Datensicherheitsverstöße, indem sie sensible und veraltete Daten sperrt und bewahrt einen sicheren Zustand der Systeme durch effiziente Automatisierung.
Mit dem Schwerpunkt auf Datensicherheit adressiert Varonis eine Vielzahl von Anwendungsfällen wie Governance, Compliance, Klassifizierung und Bedrohungsanalyse. Das börsennotierte Unternehmen verfügt weltweit über Niederlassungen und Partner. Varonis hat rund 6.200 Kunden weltweit (Stand: 30. Juni 2018), darunter sind führende Unternehmen aus den Bereichen Technologie, Konsumgüter, Einzelhandel, Finanzdienstleistungen, Gesundheitswesen, Produktion, Energie, Medien und Bildung.

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Workbook zur Wertevermittlung für Flüchtlinge

Am Workbook zum Thema hat sich compass international in Kooperation mit dem Landkreis Böblingen beteiligt

Workbook zur Wertevermittlung für Flüchtlinge

Das Wertevermittlungs-Workbook des Landkreises Böblingen

Dass Werte einen großen Einfluss darauf haben, wie wir fühlen, denken und handeln, ist überall bekannt. Andere Kulturen haben andere Werte. Diese Tatsache ist mit ein Grund, weswegen es zu Differenzen unterschiedlicher Kulturen kommen kann. „Menschen mit Fluchterfahrung haben es besonders schwer, sich in beispielsweise unsere deutsche Kultur einzuleben und stoßen immer wieder auf Unverständnis auf beiden Seiten“, weiß Elke Müller, Geschäftsführerin von compass international, die Experten für Relocation, Integration, Diversity und interkulturelle Kompetenz. Sie ist besonders stolz, einen Teil zum Workbook des Landkreises Böblingen beigetragen zu haben.

Von Mitte März 2016 bis März 2017 hat compass international rund 80 Workshops mit etwa 900 teilnehmenden Flüchtlingen durchgeführt. Schwerpunkte dieser Workshops waren: Rollenbilder, Umgang mit Diskriminierung, Deeskalation und Erkennen von Radikalisierung.

„Workshops für und mit Menschen mit Fluchterfahrung durchzuführen, bedeutet Herausforderung und Bereicherung zugleich – für die Trainerinnen und Trainer wie auch für die Menschen mit Fluchterfahrung“, hebt Elke Müller hervor. Für alle Workshop-Leiter war es oberstes Interesse, dass die Workshops gut gelingen. Auf diese Weise wurde viel dokumentiert und immer wieder optimiert. Ergebnis ist das Workbook „Wertevermittlung für Flüchtlinge“ des Landkreises Böblingen, an dem noch weitere Workshop-Gruppen mit ihrer Dokumentation zu individuellen Themen teilgenommen haben.

„Hier wurde wirklich aufs Detail geschaut“, stellt die Werteexpertin und Trainerin Müller heraus und verweist damit auf die außerordentliche Qualifikation der Workshop-Akteure.
Dieses Workbook sei ein wertvoller Leitfaden für alle, die sich mit der Wertevermittlung an Flüchtlinge beschäftigen und denen eine gelingende Umsetzung ihrer Workshops am Herzen liegt.

Nähere Informationen zum Workbook und Kontakt zu compass international finden Sie unter www.compass-international.de.

Der Kompass ist nicht nur ihr Logo, er ist die Versinnbildlichung von dem, was compass international für ihre Kunden sind: Sie lotsen Unternehmen und Auftraggeber durch den nicht immer einfachen Prozess der Internationalität hin zur Diversity. Sie zeigen Wege auf und bringen ans Ziel. Mit zwanzig Jahren Erfahrung, Wissen und Praxis sind sie die kompetenten und verlässlichen Ansprechpartner in Sachen Relocation, Integration, Diversity und interkulturelle Kompetenz. Ergänzt wird das Team im Bereich Relocation durch einen Pool freier Mitarbeiter und im Bereich Training durch einen Trainerpool mit 60 Trainern.

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Webinare über Zusammenspiel von SharePoint und MindManager

SharePoint Erweiterung erleichtert die Zusammenarbeit und das Teilen von Maps

Alzenau, 16. August 2018 – Die MindManager Anbindung an SharePoint bietet Business Anwendern eine Vielzahl an Arbeitserleichterungen. Kostenlose Live-Webinare und Aufzeichnungen geben Tipps zur optimalen Nutzung dieser Integration.

Anwender, die über eine Enterprise Lizenz von MindManager® verfügen, haben nicht nur den SharePoint Linker für MindManager für Windows, sondern auch die dazugehörige Server App, mit der SharePoint® Maps im Browser angezeigt werden können. Das hat den Vorteil, dass auch Kollegen, die nicht über eine MindManager Lizenz verfügen, Maps öffnen und lesen können – und zwar im Browser.

Details über diese speziellen Einsatzmöglichkeiten erläutert ein MindManager Spezialist am 22. August 2018 um 15.00 Uhr in einem Live Webinar. Details und Anmeldung unter: https://bit.ly/2v5ONEH

Darüber hinaus steht auf der Mindjet Webseite die Aufzeichnung eines Webinars zur Integration von SharePoint in MindManager zur Verfügung. Diese zeigt auf, wie sich Maps unmittelbar in SharePoint speichern, bearbeiten sowie ein- und auschecken lassen. Außerdem werden die Abfrage von Listeninhalten und deren Darstellung innerhalb der MindManager Aufgabenlisten erläutert. Downloadlink unter: https://bit.ly/2AmgbTB

Beide Webinare, die Live-Demo sowie die Aufzeichnung, sind als Unterstützung für den bestmöglichen Einsatz von MindManager und SharePoint gedacht, damit die Anwender die größtmöglichen Verbesserungen für ihre Arbeit erzielen können.

MindManager vereinfacht das Sammeln, Organisieren und Teilen von Informationen und hilft dadurch Einzelanwendern, Teams und Unternehmen, ihre Arbeit schneller zu erledigen. MindManager stellt Ideen und unstrukturierte Daten in visuellen dynamischen Maps dar und sorgt somit für mehr Verständlichkeit und eine bessere Kontrolle des Zeit- und Arbeitsaufwands. Weltweit nutzen Millionen von Menschen MindManager zum Brainstormen, der Planung und Umsetzung von Projekten sowie der Kommunikation von Wissen und Informationen. Mindjet ist ein Geschäftsbereich der Corel Corporation. Weitere Informationen unter www.mindjet.com

Über Corel
Corel zählt zu den weltweit führenden Softwareunternehmen. Unsere Mission ist einfach: Wir wollen Menschen helfen, neue Ebenen der Kreativität, Produktivität und Erfolg zu erreichen. Weitere Informationen unter www.corel.com

© 2018 Corel Corporation. Alle Rechte vorbehalten. Corel, das Corel Logo, das Corel Ballon Logo, MindManager, das MindManager Logo und Mindjet sind in Kanada, den USA bzw. anderen Ländern Marken oder eingetragene Marken der Corel Corporation bzw. ihrer Tochtergesellschaften. Alle anderen hier erwähnten Marken sind Eigentum der jeweiligen Besitzer. Patente: www.corel.com/patent

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Pressemitteilungen

Gemeinsamer Auftritt von compacer und BURKHARDT+WEBER

Auf der internationalen Ausstellung für Metallverarbeitung wird innovatives IIoT-Projekt der Öffentlichkeit vorgestellt

Gärtringen/Reutlingen, 14. August 2018 – Erstmals präsentiert sich compacer als Partner von BURKHARDT+WEBER auf der AMB, der internationalen Ausstellung für Metallverarbeitung,die vom 18. bis 22. September 2018 in Stuttgart stattfindet. Anlass ist ein gemeinsames Projekt, bei dem compacer die Maschinen des Reutlinger Maschinenherstellers mit seiner IIoT Solution ausstattet.

Ziel des Projekts ist es, langfristig in alle Bearbeitungszentren, die BURKHARDT+WEBER herstellt, die compacer IIoT Solution zu integrieren. Damit will BURKHARDT+WEBER seinen Kunden die bestmöglichen Voraussetzungen für die Umsetzung anstehender Digitalisierungsprojekte an die Hand geben – schließlich ist die Digitalisierung der Produktionsprozesse bereits in vollem Gange.

Durch den Einbau des compacer IIoT Gateways sind die BURKHARDT+WEBER Maschinen zukünftig in der Lage, eine Vielzahl an Daten zu liefern, anhand derer sich eingehende Analysen über den Zustand der Maschinen und ihres Leistungsvermögens erstellen lassen. „Mit dem IIoT Gateway sammeln wir die Daten aus der Maschinensteuerung und führen diese auf einem Dashboard zusammen“, sagt Lumir Boureanu, Geschäftsführer der compacer GmbH. „Unser zusätzliches Modul, ein IIoT Hub, bereitet diese Daten dann auf, so dass verschiedene Auswertungen möglich sind und die Betreiber der Maschinen jederzeit den Überblick haben.“

Ergänzend zur Ausstattung der neuen Maschinen mit der compacer IIoT Solution sollen auch bereits im Einsatz befindliche BURKHARDT+WEBER Maschinen eine Art „Digitalisierungs-Facelift“ erhalten. Dabei werden bestehende Maschinenparks entweder mit einem IPC und IIoT Gateway ausgestattet oder aber bei älteren Anlagen zusätzliche Hardware angebunden, wie z.B. Sensoren, die ihrerseits Daten über Beschleunigung, Erschütterung, Temperatur uvm. ermitteln und an das compacer Modul liefern. Diese werden dann ebenfalls so aufbereitet, dass Erkenntnisgewinne über den Zustand der Maschine abgeleitet werden können. Ziel ist es, ungeplante Standzeiten auf ein Minimum zu reduzieren. Der Mehrwert für den Maschinenbetreiber ist dabei klar ersichtlich – eine höhere Produktivität und bessere Planbarkeit der Wartungseinsätze.

„Wir freuen uns sehr, dieses gemeinsame Projekt auf der AMB erstmals der Öffentlichkeit vorzustellen“, sagt Benjamin Rother, Leiter Elektrokonstruktion bei BURKHARDT+WEBER. „Durch die Einbindung der compacer IIoT Solution haben wir nicht nur unsere Anlagen um einen weiteren Mehrwert ergänzt, sondern die Basis für neue digitale Geschäftsmodelle gelegt. Dieser Schritt ist ein wichtiger Meilenstein in Richtung Predictive Maintenance.“

Details zum Projekt stellen die beiden Unternehmen vom 18.- 22. September 2018 auf der AMB in Stuttgart vor: Halle 10, Stand E34.

Mehr zu compacer unter: https://compacer.com/
Mehr zu BURKHARDT+WEBER: https://burkhardt-weber.de/

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