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Integration auf Afrikanisch: Ein afrikanischer Migrant bewegt und verbindet Menschen mithilfe der deutschen Sprache und Literatur

Nach Özil-Debatte: Ist die Integration in Deutschland wirklich gescheitert? Wie steht es wirklich um die Integration in Deutschland in Zeiten der Flüchtlingskrise? Fest steht, dass der Ruf von Migranten in Deutschland im Moment so schlecht ist wie selten zuvor. Doch wie kann man in dieser angespannten Lage ein Zeichen für Integration und für ein besseres Zusammenleben von Migranten und Deutschen setzen?

Der Migranten-Verlag indayi edition macht es vor. Der Verlag wurde 2015 von dem aus Kamerun stammenden deutschen Schriftsteller Dantse Dantse, der seit über 25 Jahren in Deutschland lebt, gegründet. Der Schriftsteller und Coach, der über 100 anspruchsvolle Bücher auf Deutsch und nicht auf Französisch, seiner Bildungssprache, geschrieben hat, ist der erste Migrant aus Afrika, der es geschafft hat, mit seinem eigenen Verlag in Deutschland Fuß zu fassen – einem Verlag, der die Literaturszene mit außergewöhnlichen Büchern aufmischt. Aus seinem Traum, die deutsche Sprache für Integration, Zusammenleben und Frieden zwischen den Kulturen in Deutschland zu nutzen, war ein Buch entstanden und aus diesem Buch ist ein Verlag geworden: indayi edition. Der Verlag setzt es sich zum Ziel, zur Verständigung zwischen den Kulturen beizutragen, die Integration zu fördern und sowohl Autoren aus anderen Kulturen zu motivieren, auf Deutsch zu schreiben als auch deutsche Autoren für sich zu gewinnen. Dies ist wichtig, da erfolgreiche Integration mit der Sprache der neuen Heimat beginnt und da man nur mithilfe der Sprache Werte und Gewohnheiten verstehen kann. Dantse Dantse erkannte dies schnell und machte es zur Grundlage seiner Verlagsarbeit, um Migranten die Integration in die deutsche Kultur zu erleichtern.

Mithilfe von Literatur Vorurteile abbauen

Durch indayi edition zeigt Dantse Dantse den Menschen in Deutschland aber auch, dass Migranten ein klarer Gewinn für die gesamte Gesellschaft sind. Hierfür ist es aber zuerst notwendig, Vorurteile zwischen Deutschen und Migranten abzubauen. Aus eigener Erfahrung heraus weiß Dantse Dantse, dass Migranten oft als undankbar bezeichnet werden. Dies wiederum hat zur Folge, dass die Migranten sich von den Deutschen diskriminiert fühlen und eine Distanz entsteht. Der gebürtige Kameruner versucht nun, mit seinem Verlag ein Zeichen gegen diese Vorurteile zu setzen und sie mithilfe von Literatur abzubauen. Er zeigt, dass Migranten nicht nur nehmen, sondern auch viel geben. Er selbst gibt sein afrikanisches Wissen und seine Kultur an alle weiter, vermischt mit seinen Erfahrungen als Migrant in Deutschland. Neben Themen wie Kindererziehung, Gesundheit, Beruf, Persönlichkeit und Entwicklung spricht er auch Themen an, die die Gesellschaft gerne unbeachtet lässt, was die unkonventionelle Einstellung von indayi edition ausmacht. Somit hat er bereits tausende von Lesern und Kunden mit seinen Büchern und seinem Coaching erreicht. Er begeistert hierbei vor allem durch seine innovativen, afrikanisch inspirierten Tipps und Tricks. Dieses Geben und Nehmen ist die Hauptidee hinter indayi edition: ein Verlag gegründet von einem Migranten für alle, kurz ein erstmaliges und einzigartiges Integrationsprojekt.

Durch Akzeptanz und Vermischung von Werten Erfolg erzielen

So leisten viele Migranten einen großen Beitrag zu unserer Kultur und Gesellschaft, indem sie die deutschen Werte akzeptieren und mit ihren eigenen vermischen. Diesen Aspekt greift Dantse Dantse auch in seinen Büchern und seinem Coaching auf. Er zeigt den Migranten, inwiefern die Werte der Deutschen auch für sie wichtig sind und wie sie diese zu ihrem Vorteil nutzen können. indayi edition gibt aber auch deutschen Autoren eine Stimme, die den Wunsch haben, besondere Bücher zu schreiben und mit ihrem Wissen anderen zu helfen. Und dieses Angebot des Darmstädter Verlages wird nun mit großem Interesse auch von deutschen Autoren in Anspruch genommen. Beispielsweise hat sich der Berliner Autor Isaak Rosenblatt entschieden, sein Buch „Isarsilber“ indayi edition anzuvertrauen. Dies ist insoweit ein Erfolg für den kleinen, unabhängigen Migranten-Verlag und seine Idee der Integration, da mehrere deutsche Verlage das Buch ebenfalls veröffentlichen wollten. Dieses Vertrauen bestätigt indayi edition in seiner Bestrebung, einen wichtigen Beitrag zu Integration und Interkulturalität zu leisten. Denn auch die steigenden Leserzahlen sprechen für sich: Deutsche Leser nehmen die Arbeit und die Ideen eines Migranten an und ändern folglich ihre Einstellung gegenüber Migranten im Allgemeinen – fernab von den festgefahrenen Vorurteilen. Folglich widerspricht indayi edition dem vorherrschenden Denken in der Gesellschaft, dass die Deutschen fremdes Wissen und fremde Kulturen nicht annehmen wollen. Dantse Dantse findet diese Bestätigung auch in seinem Coaching und in der Tatsache, dass seine Leser mehrere seiner Bücher zu Amazon Bestsellern gemacht haben, obwohl sie auch schwierige Themen, wie beispielsweise Krebs behandeln. Ein weiterer Punkt, der für den wachsenden Zuspruch von indayi edition spricht, sind die zahlreichen deutschen und ausländischen Praktikanten, die dieses Projekt unbedingt unterstützen wollen. indayi edition gibt ihnen die Chance, ein Teil der einzigartigen Idee zu sein, durch Literatur Menschen zu bewegen und zu verbinden.

Denn besondere Menschen brauchen besondere Bücher, egal ob Deutsche oder Migranten – vor allem in Zeiten von Unsicherheit, weltweiten Krisen und nicht endenden Integrationsdebatten und für all das steht indayi edition.

Um diesen wichtigen Gedanken, der hinter der großen Arbeit von indayi edition steht, zu verbreiten, und die Öffentlichkeit auf den wertvollen Beitrag zur Integration aufmerksam zu machen, brauchen der Verlag und Dantse nun die Unterstützung der Medien. indayi edition will seine Idee von Integration möglichst weit verbreiten, um ein friedliches und erfolgreiches Zusammenleben von Deutschen und Migranten zu ermöglichen. Da dies in der heutigen Zeit immer wichtiger und angesichts der aktuellen Lage auch dringend notwendig ist, hofft indayi edition auf die mediale Verbreitung seiner Ideen, um eine Vielzahl an Menschen zum Umdenken zu bewegen und sie anzuspornen, ebenfalls einen Teil zur Integration beizutragen.

 

Mehr über Dantse Dantse

Der gebürtige Kameruner lebt seit über 25 Jahren in Darmstadt, hat hier studiert und indayi edition gegründet. Er ist Vater von fünf Kindern, eine Art von Mensch, die man üblicherweise Lebenskünstler nennt. Unkonventionell, frei in seiner Person und in seiner Denkweise, unabhängig von Etabliertem, das er aber voll respektiert. Das Besondere an Dantse ist, dass er als Autor mit afrikanischen Wurzeln auf Deutsch und nicht auf Französisch schreibt, um zur Verständigung zwischen den Kulturen beizutragen. Außerdem arbeitet er sehr erfolgreich als Life- und Businesscoach, wobei seine Arbeit auch die des Ernährungsberaters einschließt.

Pressekontakt

www.indayi.de
presse@indayi.de

indayi edition
Guy Dantse
Roßdörfer Str. 26
64287 Darmstadt

Pressemitteilungen

Junges Quartier Obersendling: Nachhaltige Integration durch Lernen, Wohnen, Beratung und kulturelle Begegnung an einem Standort

München/Frankfurt, 19. April 2016 – Das Integrationsprojekt „Junges Quartier Obersendling“ nimmt nach nur einjähriger Projektenwicklungsphase konkret Gestalt an. Auf dem früheren Gewerbekomplex zwischen Machtlfinger- und Schertlinstrasse entsteht ein Bildungs-, Begegnungs- und Kulturzentrum, das bis zum 4. Quartal 2018 fertiggestellt sein soll. In dem Quartier werden hier lebende junge Menschen und junge Flüchtlinge ausgebildet, sie wohnen in bezahlbaren Wohnungen und können in Freizeiteinrichtungen miteinander und voneinander lernen. Zudem entsteht ein neuer Standort für das bisherige Sozialbürgerhaus in der Plinganserstraße, eine offene Kinder- und Jugendeinrichtung und ein Jugendcafe für Beratung und Begegnungen. Damit ist auch die Einbindung der unmittelbaren Nachbarschaft des Quartiers gewährleistet. Im März 2016 hatte der Stadtrat grünes Licht für das bundesweit einzigartige Integrationsprojekt gegeben.

Die Liegenschaft mit insgesamt rund 25.000 qm Grundfläche umfasst derzeit fünf Bürogebäude mit insgesamt rund 47.000 qm Mietfläche. Den Verwaltungsstandort aus den 70er Jahren hat bis 2015 weitestgehend die Siemens AG genutzt. Die Landeshauptstadt München hat das Areal langfristig angemietet. Vermieter ist die DIC MSREF FF Südwest Objekt München 1 GmbH & Co. KG (Gesellschafter DIC – Deutsche Immobilien Chancen AG & Co. KGaA und Morgan Stanley).

Die GEG German Estate Group AG hat im Auftrag des Vermieters und in enger Abstimmung mit der Landeshauptstadt München für den Gebäudekomplex eine neue Konzeption mit drei zentralen Elementen entwickelt, die ein innovatives Campus-Konzept ermöglichen:

„Aus- und Weiterbildung“: Auf einem Drittel der Flächen werden Ausbildungsstätten mit Schulungsräumen eingerichtet. Der Trägerkreis Junge Flüchtlinge e.V. (u. a. SchlaU, IsuS und SchlaUzubi), die IG – Initiativgruppe München e.V. (u.a. FiBS – Frauen in Beruf und Schule, BBD – Berufsbezogene Deutschförderung), das ABeZe – Afrikanische Begegnungszentrum e.V. (u. a. Integration junger Flüchtlinge) aber auch eine in den Stadtteil hineinwirkende Kinder- und Jugendeinrichtung sind dort zu finden. Zudem werden die Berufsschulen an der Luisenstraße, die modernisiert und erweitert werden, während Bauphase einen Teil ihres Ausbildungsbetriebes ebenfalls in dem Quartier unterbringen.

„Unterbringung junger Menschen mit und ohne Fluchthintergrund“: Es sollen junge Erwachsene im Alter von 18 bis 25 Jahren untergebracht werden, teils durch das Stadtjugendamt und teils durch das Amt für Wohnen und Migration. Dabei handelt es sich zum einen um bereits hier lebende junge Menschen, die vorher in stationären Jugendhilfeeinrichtungen untergebracht waren, zum anderen um junge Flüchtlinge in Aus- und Weiterbildung. Hierfür stehen insgesamt 325 Plätze zur Verfügung. Mit pädagogischer Begleitung und Unterstützung soll den jungen Erwachsenen so der Übergang in ein eigenverantwortliches Leben ermöglicht werden. Die jungen Menschen finden als Quartiersmittelpunkt einen Kantinen/Cafeteria-Bereich, Hobby- und Musikräume sowie weitere Gelegenheiten zur Freizeitbeschäftigung, die den Integrationsprozess nachhaltig fördern sollen. Darüber hinaus stehen weitere 144 Unterkünfte für Flüchtlinge zur Verfügung. Auch dieses Element umfasst ca. ein Drittel der Flächen. Auf Teilen des Geländes ist zudem – als Zwischennutzung befristet bis 2018 – die vorübergehende Unterbringung von Flüchtlingen vor-gesehen.

„Büro und Verwaltung“: Auf einem weiteren Drittel sind Büro- und Verwaltungsräume geplant. Der neue Standort für ein Sozialbürgerhaus mit ca. 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ist dabei ein zentraler Aspekt.

Damit erhält der ehemals weitgehend von Büroarbeitsplätzen geprägte Campus einen völlig neuen Nutzungsmix. Dazu werden die vier Gebäude saniert und modernisiert. Die GEG schließt die Planung bis ca. zum dritten Quartal 2016 ab. Erste Mietflächen werden im 4. Quartal 2017 voraussichtlich an das Sozialbürgerhaus übergeben. Bis zum 4. Quartal 2018 sind sämtliche Baumaßnahmen abgeschlossen, so dass alle Mietflächen der Landeshauptstadt München übergeben werden können. Das Gesamtinvestitionsvolumen für dieses Projekt bewegt sich in einer Größenordnung von über 100 Mio. EUR.

Oberbürgermeister Dieter Reiter: „Das ‚Junge Quartier Obersendling‘ wird ein Ort, an dem junge Menschen mit und ohne Fluchthinter-grund gemeinsam lernen, wohnen und sich im täglichen Leben begegnen. Das soziale Miteinander in den Ausbildungsstätten, Unterkünften, Beratungsstellen und Freizeiteinrichtungen schafft Vertrauen und Verständnis füreinander. Die Einbindung des Quartiers in das nachbarschaftliche Umfeld stellt zudem auch eine nachhaltige Integration in unsere Stadtgesellschaft sicher.“

Ulrich Höller, Vorsitzender des Vorstands der GEG: „Gemeinsam mit der Landeshauptstadt München haben wir ein innovatives Projekt entwickelt, mit dem sich die dringend erforderliche rasche und nachhaltige Integration junger Menschen mit Fluchthintergrund vorbildlich umsetzen lässt.“

Frank-J. Weise, Vorstandsvorsitzender der Bundesagentur für Arbeit und Leiter des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge: „Die Initiative „Junges Quartier Obersendling“ soll junge geflüchtete Menschen in unsere Berufswelt und gleichzeitig in unsere Gesellschaft integrieren. Die geflüchteten Menschen erhalten eine neue, attraktive Perspektive für ihr persönliches Leben und die Gelegenheit, sich in unserer Gesellschaft auch für die Allgemeinheit zu engagieren. Für mich, der professionell selbst beide Sichten zusammen sieht, ist das ein spannendes und begrüßenswertes Vorhaben.“

Über die GEG German Estate Group AG
Die Anfang 2015 gegründete GEG mit Sitz in Frankfurt am Main ist als eine der führenden deutschen Investment- und Asset Management-Plattformen im gewerblichen Immobilienbereich konzipiert. Sie setzt sowohl eigenes Kapital als auch Kapital externer Investoren ein. Die beiden Eigentümer der GEG sind KKR, ein weltweit führender Investor, der in diverse Anlageklassen investiert, darunter Private Equity, Energie, Infrastruktur, Immobilien und Kreditprodukte, sowie die Frankfurter Deutsche Immobilien Chancen-Gruppe. In München hat die GEG schon kräftig investiert: Im Sommer erwarb sie die Immobilie „Sapporobogen“ sowie das Investment „Neue Pasinger Mitte“.
– Der Vorsitzende des Vorstands der GEG ist Ulrich Höller.
– Kai M. Dreesbeimdiek ist Geschäftsführer der GEG Development GmbH und in dieser Funktion auch zuständig für das Projekt „Junges Quartier Obersendling“.

Weitere Informationen über die GEG finden Sie unter www.geg.de

Pressekontakte:
Thomas Pfaff Kommunikation, Höchlstraße 2, 81675 München
T: +49-89-99249650
M: +49-172-8312923
kontakt@pfaff-kommunikation.de

Sozialreferat – Kommunikation (Matthias Winter und Ottmar Schader)
Tel. (089) 233-48233
Fax (089) 233-48575
E-Mail: sozialreferat.presse@muenchen.de

Die Anfang 2015 gegründete GEG mit Sitz in Frankfurt am Main ist als eine der führenden deutschen Investment- und Asset Management-Plattformen im gewerblichen Immobilienbereich konzipiert. GEG engagiert sich mit Investments im Landmark-Core-Segment, opportunistischen Investments sowie Projektentwicklungen. Sie setzt sowohl eigenes Kapital als auch Kapital externer Investoren ein. Die beiden Eigentümer der GEG sind KKR, ein weltweit führender Investor, der in diverse Anlageklassen investiert, darunter Private Equity, Energie, Infrastruktur, Immobilien und Kreditprodukte, sowie die Frankfurter Deutsche Immobilien Chancen-Gruppe.

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